Zuger Presse 20200211

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P.P.A 6002 Luzern, Post CH AG – Nr. 6, Jahrgang 24

Dienstag, 11. Februar 2020

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Günther Klebes Der deutsche Postkartensammler hat zwei weitere Karten aufgespürt. Seite 7

Unabhängige Wochenzeitung für die Region Zug

Rosanna Brusadelli Die Baarerin ist in die Heilige Stadt Jerusalem gepilgert.

Jeden Sonntag im März exklusives Skifahren für Frühaufsteher stoos.ch/morgenskifahren

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Friedhöfe

Nach 20 Jahren endet die Grabesruhe In kommender Zeit werden in Baar und Cham wieder Gräber aufgehoben. In Cham wird deswegen eine Andacht gehalten. Alina Rütti

Alois Koch, Leiter Friedhöfe Baar, und Gemeinderätin Sonja Zeberg-Langenegger vor der Urnenwand auf dem Friedhof in Baar. Bild: Claudia Schneider

In den Zuger Gemeinden dauert die Grabesruhe in der Regel 20 Jahre. Dann werden die Gräber aufgehoben. Was passiert mit den Überresten, den Urnen und Särgen der Verstorbenen? Sie verbleiben

in der geweihten Erde. Denn wenn die Gräber aufgehoben werden, ist das ein Vorgehen, das nur an der Oberfläche geschieht.

Manche Familien holen den Grabstein ab Neue Gräber auf frischem Grund werden auf dem Friedhof Baar 1,30 Meter tief gegraben. Bis eine ehemalige Grabreihe neu genutzt wird, verstreichen in der Regel 40 Jahre. Nur etwa 10 Prozent der Angehörigen von Verstorbe-

nen, deren Grab aufgelöst wird, treten mit der Baarer Friedhofsverwaltung in Kontakt. «Manche Familien lassen den Grabstein abholen», weiss Alois Koch, Leiter Friedhöfe Baar. Die grosse Mehrheit der Angehörigen nimmt aber jeweils nur eine Kleinigkeit mit – etwa eine Laterne, die das Grab zierte. In Cham, wo demnächst ebenfalls wieder die 20-jährigen Gräber aufgehoben werden, gibt es für die Angehörigen nun zum zweiten Mal eine

ökumenische Andacht anlässlich dieses Verlusts. «Mit dem Wegfall des Grabes tritt eine neue Phase der Trauer ein», sagt der reformierte Pfarrer Michael Sohn. Das sei schwierig für viele Angehörige, da der sichtbare Bezug der Erinnerung wegfalle. Und der katholische Pfarrer zu Cham, Thomas Rey, fügt hinzu: «Es ist ein emotionaler Moment. Ein Moment des Abschieds, denn der Ort der Trauer geht ein Stück weit verloren.» Seite 3

Kanton

Zug

Bereits über zehn Jahre richtet das Gebäudeprogramm Beiträge an energetische Massnahmen aus. Landesweit nimmt die Nachfrage nach Fördergeldern tendenziell ab. Nicht so im Kanton Zug. Das letztjährige Budget von 1,6 Millionen Franken wurde nämlich nicht nur ausgeschöpft, sondern ein Teil der Gesuche konnte gar erst für das laufende Jahr 2020 zugesichert werden. Der Grossteil der im Jahr 2019 ausbezahlten Fördergelder wurde in die Wärmedämmung investiert. Über 80 Gebäude vom kleinen Einfamilienhaus bis zur grossen Industriehalle konnten von den Förderbeiträgen profitieren. Für das Jahr 2020 stellt der Bund dem Kanton Zug wohl ebenfalls rund 1,6 Millionen Franken zur Verfügung. Sollte die Nachfrage weiterhin so rege sein, wird das Budget voraussichtlich deutlich vor Jahresende ausgeschöpft. ar Seite 9

«Brückenangebote zwischen der 3. Oberstufe und einer weiterführenden Schule oder einer Berufslehre sind zunehmend gefragt. Ebenso steigen die Erwartungen und Ansprüche an einen privat finanzierten Platz in einer Schule deutlich an», sagt Barbara Hofstetter, Verwaltungsratspräsidentin des Kollegiums St. Michael Zug. Deshalb passt die Zuger Privatschule, welche im Jahr 1872 gegründet wurde, ihr Angebot an. Das Internat und die Realschulklassen werden nicht weitergeführt. «Leider ist die Zahl der Internatsschülerinnen und -schüler seit Jahren rückläufig», so Hofstetter. Auch in der Realschule ist die Schülerzahl stetig zurückgegangen. In der ersten Klasse sitzen noch sechs Schülerinnen und Schüler. Sie werden aber ihre obligatorische Schulzeit im Kollegium St. Michael beenden können. ar Seite 5

Gebäudeprogramm läuft weiter

Zuger Privatschule passt Angebot an

Ausstellung

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Museum sucht Erinnerungsstücke Das Museum Burg Zug plant seine nächste Sonderausstellung. Für den Inhalt der Ausstellung ist Kurator Christoph Tschanz auf die Mithilfe der Bevölkerung angewiesen und sucht deshalb Bilder, Filme oder Objekte, die mit der Geschichte des Wintersports im Kanton Zug und in den Voralpen zu tun haben. Die Ausstellung soll im Winter 2020/201 zu sehen sein. ar Seite 7

einfach – sauber Bild: pd

Unterägerer Theaterleute treiben wieder Unfug

«Grobe Unfueg» heisst die neue Produktion des Theaters Unterägeri. Die Farce in drei Akten feiert am Mittwoch, 26. Februar, in der Ägerihalle Premiere. Im Stück geht es um einen Gangsterboss, der sich in einem Hotel einquartiert. Turbulenzen sind also vorprogrammiert. Regie führt erstmals Bernadette Santschi. ar

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Redaktion: «Zuger Presse», Baarerstrasse 27, 6300 Zug, Telefon 041 725 44 11, redaktion@zugerpresse.ch, www.zugerpresse.ch; Inserate: Telefon 041 725 44 56, inserate@zugerpresse.ch; Abodienst/Vertrieb: 058 200 55 86, kkczeitschriften@chmedia.ch


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