Zuger Presse 20200218

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P.P.A 6002 Luzern, Post CH AG – Nr. 7, Jahrgang 24

Dienstag, 18. Februar 2020

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Restaurant Huwyler

luzernerzeitung.ch

Unabhängige Wochenzeitung für die Region Zug

Peter Hausherr Der Rischer Gemeindepräsident lässt den Friedhof umgestalten. Seite 7

gemütliches Speiserestaurant im Dorf durchgehend geöffnet Di. – Sa. 8.30 – 24.00 Uhr Tel. 056 664 90 16 www.huwyler-merenschwand.ch

Fasnacht

Pferde sind am Herti-Umzug in Zug passé

Die Reiterfreunde nehmen diese Jahr am Fasnachtsumzug im Herti-Quartier in Zug nicht mehr teil. Archivbild: Maria Schmid

In Baar und Allenwinden gehören Pferde zum Umzugsbild wie Konfetti. In Zug verzichtet man erstmals auf die Teilnahme der Reiterfreunde.

Am Samstag findet jeweils im Zuger Herti-Quartier der Umzug statt. 44 Nummern sind gemeldet. Dieses Jahr werden aber die Pferde fehlen. Sechs bis zehn Reiterinnen und Reiter waren jeweils kostümiert Teil des Umzugs.

Alina Rütti

Zuschauer wissen nicht, dass Pferde Fluchttiere sind «Aus Sicherheitsgründen», wie Richi Rüegg, Zunftmeister der Letzibuzäli, sagt. Zum einen seien die Pferde beim letzten Umzug sehr unruhig und teilweise kaum zu bändigen gewesen. Aber auch die Zuschauer hätten sich den Tieren gegenüber ungebührlich

Ab Donnerstag übernehmen die Narren wieder. Mit dem Schmutzigen Donnerstag beginnt die Fasnacht in den Zuger Gemeinden, welche bis am Aschermittwoch dauert. Tausende Zuschauer werden sich dann wieder an den Strassenrändern drängen, um den Fasnachtsumzügen zuzuschauen.

verhalten. Auch habe man keine Lösung für den Pferdemist gefunden, der auf der Strasse liegen geblieben ist. Die nachfolgenden Gruppen hätten jeweils keine Freude daran gehabt, den «Rossbollen» auszuweichen. «Ich persönlich finde es schade, denn ich habe die Rösser immer gern gesehen. Gerade dieses Jahr wäre es toll gewesen, sie dabei zu haben, da der Letzibuzäliprinz ein passionierter Reiter ist», so Rüegg. «Aber die Sicherheit geht vor.» In Baar hält man am Vortrab der Reiterfreunde und der Pferde vor der Räbevater-Kutsche fest. Aber auch dort hat

die Sicherheit oberste Priorität. «Bei allen Vorsichtsmassnahmen und Vorbereitungen ist aber unbestritten, dass ein gewisses Restrisiko bleibt. Es ist deshalb wichtig, dass sich die Zuschauer bewusst sind, dass ein Pferd ein Fluchttier ist», sagt Silvan Meier. Herumrennende Kinder und Erwachsene, welche die Tiere streicheln wollen oder gar mit festen Gegenständen bewerfen, sind nicht förderlich und erhöhen das Gefahrenrisiko. Deshalb bitten wir auch alle Zuschauerinnen und Zuschauer, ihre Kinder an die Hand zu nehmen», so Meier. Seite 3

Ägerital

Kanton

Im Frühling sollen die Dreharbeiten für einen Film übers Ägerital starten. «Wo Kinder spielten – Das Ägerital im Wandel» handelt von drei Talbewohnern, die einen engen Bezug zum alten und zum neuen Ägeri haben – und von ihrer eigenen Art, mit dem unaufhaltbaren Wandel umzugehen. Der Film ermöglicht auch einen Einblick in die jahrzehntelange Tradition der Kinderkurhäuser und die Kultur des Tals. Der Filmemacherin Claudia Steiner fehlen noch 8000 Franken zur Finanzierung des Projekts. Mit dem sogenannten Crowdfunding will sie das Geld zusammenbringen. ar Seite 7

5G ist der Name der fünften Mobilfunkgeneration. Damit lassen sich höhere Datenmengen schneller transportieren. Die Swisscom hat ihr Ziel erreicht, eine Abdeckung mit 5G für 90 Prozent ihrer Nutzerinnen und Nutzer in der Schweiz zu erreichen. So auch im Kanton Zug. Für die Aufrüstung der Mobilfunkanlagen brauchte das Telekomunternehmen keine Bewilligung des Kantons. Denn die Aufschaltung des 5G-Protokolls nahm die Swisscom an den bestehenden Antennen und auf den bisher genutzten Frequenzen von maximal 2100 Megahertz vor, auf denen momentan auch 3G- und 4G-Mobilfunk betrieben wird. «Das heisst: Trotz neuem 5G-Protokoll strahlen heute besagte Antennen auf der gleichen Frequenz und gleich stark wie zuvor», erklärt Baudirektor Florian Weber. pd Seite 8

Ein Film über drei Talbewohner

Antennen strahlen gleich wie zuvor

Zug

Greth Schell zieht durch die Gassen Margarethe Schell, genannt Greth Schell, sah sich Anfang des 18. Jahrhunderts zu später Stunde veranlasst, ihren weinseligen Mann im Wirtshaus abzuholen und anschliessend in einer «Chrätze» (Rückentragkorb) nach Hause zu schleppen. Begleitet wurde sie von den Löli, den nicht minder angeheiterten Saufkumpanen des Mannes. Auf diese Geschichte geht der Fasnachtsbrauch Greth Schell zurück. Die Figur zieht am Güdelmontag, 24.Februar, durch die Altstadtgassen und beschenkt Kinder mit Orangen, Mutschli, Würstchen und Süssigkeiten. ar Seite 7

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Bild: pd

Wie es ein Kater auf die Bühne schaffte

Caruso heisst das Stofftier im Bild. Er ist der Protagonist der Caruso-Kinderkonzerte von Pianist Tobias Rütti (links) und Fagottist Stefan Buri (rechts). In der aktuellen 26. Folge komponiert Caruso. Die Konzerte für Kinder ab drei Jahren finden am Samstag, 22. Februar, im Saal des Pfarreizentrums Gut Hirt in Zug statt. Der musikalische Kater ist dem Stubentiger von Stefan Buri nachempfunden und inspiriert zu den Geschichten und den Kompositionen. ar Seite 9

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