P.P.A 6002 Luzern, Post CH AG – Nr. 12, Jahrgang 24
Dienstag, 24. März 2020
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Unabhängige Wochenzeitung für die Region Zug
AUTOWASCHPARK EINSIEDELN
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Erwin Bestgen Der Baarer setzte sich für einen breiteren Veloweg ein.
Ob fahrender oder vierbeiniger er Begleiter, bei uns wird er im Nu wieder sauber. Auch sonntags.
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Wald
Biodiversität wird auf 1560 Hektaren gefördert Der Kanton hat ein Wald-Biodiversitätskonzept erarbeitet. Darin sind Ziele und Massnahmen festgelegt. Alina Rütti
Martin Ziegler, Leiter Amt für Wald und Wild, zeigt auf einen Ameisenhaufen im Wald am Walchwilerberg. Bild: Franz Lustenberger
«Die Biodiversität im Wald zu schützen, ist ein politischer Auftrag, den wir ernst nehmen.» Dies betont Regierungsrat Andreas Hostettler als verantwortlicher Vorsteher der Direktion des Innern zum Konzept Wald-Biodiversität des Kantons Zug. Das heisst: Auf
1560 Hektaren Wald, die als «Waldnaturschutzgebiet» oder als «besonderer Lebensraum» ausgeschieden sind, legt das kantonale Amt für Wald und Wild ein besonderes Augenmerk. Beispielsweise kann in einem Stück Wald ganz auf die Nutzung oder Pflege verzichtet werden. Oder ein Stück Wald kann ganz zielgerichtet gepflegt werden wie im Hansenbörter am Walchwilerberg. Der Wald wurde ganz bewusst ausgelichtet. Zusammen mit dem mergelreichen Boden, der bei Regen viel Wasser aufnimmt und ebenso schnell wieder aus-
trocknet, ist so ein Waldgebiet von gegen 30 Hektaren entstanden, das seltenen Arten einen optimalen Standort für ihr Gedeihen bietet, wie dem Gelbringfalter.» Ein paar Dutzend dieser Falter mit einer Flügelspannweite von maximal 55 Millimetern sind oben am Walchwilerberg heimisch geworden.
Zunehmende Nutzung ist auch ein Problem Martin Ziegler und sein Team im Amt für Wald und Wild legen den Fokus auf das Vorkommen seltener Arten
und den Schutz besonders bedrohter Arten. «Wir wollen einen strukturreichen und vielfältigen Wald.» Grosse Herausforderungen sieht Martin Ziegler im Vordringen von invasiven Neophyten, also im Vordringen von gebietsfremden Pflanzen, die sich stark ausbreiten. Um diese zu bekämpfen, sei man auf die Zusammenarbeit mit den Forstdiensten angewiesen. Aber auch der Klimawandel und die stetig zunehmende Nutzung des Waldes durch Erholungsuchende und Sportler bereiteten ihm Sorgen. Seite 3
Öffentlicher Verkehr
Serie
Wie die SBB und Postauto fahren auch die Zugerland Verkehrsbetriebe (ZVB) ihren Fahrplan herunter. Der neue Fahrplan der ZVB wird ab dem 30. März in Kraft treten. Zudem wird die Schifffahrtssaison nicht wie geplant Mitte April eröffnet werden. «Aufgrund der aktuellen Situation haben wir entschieden, den geplanten Saisonstart der regulären Kursfahrten auf beiden Zuger Seen bis auf weiteres zu verschieben», erklärt die ZVB-Mediensprecherin Karin Fröhlich. ar Seite 5
Zurzeit ist das Zuhausebleiben oberstes Credo. Aber man kann ja schon mal Ideen sammeln für Ausflüge im Kanton Zug, wenn die Corona-Krise überstanden ist. Dann bietet sich der nördliche Teil der Gemeinde Cham nämlich zu einer Entdeckungstour formlich an. Denn das Gebiet rund um den Bibersee, Oberwil, die Kiesgrube und Niederwil sind geschichtlich und archäologisch spannend: Fast alle Epochen der letzten 12 000 Jahre haben dort auf engem Raum ihre Spuren hinterlassen. Die Entdeckungstour stammt aus dem Buch «Ausflug in die Vergangenheit – Archäologische Streifzüge durch den Kanton Zug». Darin sind 18 Touren zu finden. Die vielen Bilder im Buch veranschaulichen zudem, welche archäologischen Schätze schon wo gefunden wurden. ar Seite 9
Auf den Spuren von 12 000 Jahren
ZVB reduzieren ihren Fahrplan
Nachbarschaftshilfe
Gemeinden ziehen an einem Strick Die elf Einwohnergemeinden des Kantons Zug setzen wegen der Corona-Krise auf eine koordinierte Nachbarschaftshilfe. «Besonders ältere Menschen, die alleine leben, können jetzt verunsichert sein und fragen sich, wie sie ganz normale Botengänge anpacken sollen. Insofern spielt die Nachbarschaftshilfe in den Gemeinden jetzt eine besonders wichtige Rolle», erklärt Thomas Bonati von der Geschäftsstelle der Konferenz der Sozialvorsteherinnen und Sozialvorsteher der zugerischen Gemeinden (Sovoko). Deshalb haben Personen, die auf Hilfe angewiesen sind, eine zentrale Anlaufstelle erhalten, welche im Gemeinwesenzentrum in Cham eingerichtet wurde. ar Seite 7
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Ein urbanes Zuhause für Wildbienen
Bild: Matthias Jurt
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Wildbienen bestäuben Wild- und Nutzpflanzen und spielen somit eine zentrale Rolle beim Erhalt der Biodiversität. Der Zuger Kevin Keiser trägt mit seinem Unternehmen Wildbiene + Partner dazu bei, dass sich die Wildbienen auch in der Kolinstadt wieder heimischer fühlen. Die Stadt Zug lanciert dazu – zusammen mit dem ETH-Studenten – eine Aktion. ar
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2.
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