P.P.A 6002 Luzern, Post CH AG – Nr. 20, Jahrgang 24
Dienstag, 19. Mai 2020
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Immobilien
Werden Verkaufsflächen zum Ladenhüter? Die letzten Wochen haben gezeigt: Homeoffice ist praktikabel. Braucht es überhaupt noch Büround Gewerbeflächen? Alina Rütti
Die Mieter von Büros werden wohl künftig die Flächen anders nutzen. Verkaufsflächen werden eher leer stehen. Bild: Patrick Hürlimann
«Homeoffice ist auf eine unerwartet hohe Akzeptanz gestossen,» sagt Beat Bachmann, Leiter Kontaktstelle Wirtschaft des Kantons Zug. Und Manuel Lenz, Leiter Bewirtschaftung und Vermarktung Martin Lenz
AG, ergänzt: «Das Homeoffice und das mobile Arbeiten werden mit dem Fortschreiten der Digitalisierung weiter an Bedeutung gewinnen.» Es sei eine Illusion zu glauben, dass künftig die ganze Wertschöpfung aus dem Homeoffice erbracht werde, meint Manuel Lenz. Kevin Blättler, Projektleiter Kommunikation der Alfred Müller AG meint, viele Unternehmen würden die gemieteten Flächen grossmehrheitlich wohl beibehalten, aber sie jedoch anders nutzen als
heute: «Wir werden kaum wieder an den gleichen Ausgangspunkt zurückkehren wie vor dem Ausbruch der CoronaPandemie.»
Nachfrage von Verkaufsflächen ist in den Gemeinden tief Im Segment der Verkaufsflächen wird es wohl zu den grössten Veränderungen kommen. Der stationäre Handel gerät wegen des Onlinehandels immer mehr in Bedrängnis. Beat Bachmann, Leiter Kontaktstelle Wirt-
schaft des Kantons Zug: «Ich kann mir vorstellen, dass durch diesen Strukturwandel langfristig weniger Verkaufsflächen nachgefragt werden und anders genutzt werden müssen.» Ivo Jeggli, Geschäftsführer der Jego AG, wird konkreter. Es gebe in vielen Gemeinden Leerbestände bei den Verkaufsflächen: «Gerade in den Zentren der Gemeinden werden diese in Neubauten vorgeschrieben, können dann aber oft nicht so leicht verkauft Seite 3 werden.»
Projekt
Steuern
Auf www.zug.wildenachbarn.ch können Tierbeobachtungen gemeldet werden. Dort sind auch viele Informationen über die Wildtiere, die im Kanton Zug vorkommen, zu finden – und Tipps, wie man die Wildtiere schützen kann. Schon in kurzer Zeit sind über 70 Meldungen eingegangen. ar Seite 4
Seit zehn Jahren wird der Freiwilligenpreis «Prix Zug engagiert» verliehen. Aktuell ist das Online-Voting wieder offen. Nominiert sind GGZ Ferienpass, IG Zuger Chriesi, Verein Bauforum Zug,Verein First-Friday, Verein Gemeinsam Znacht Zug, Verein IG Langhuus, Verein Seniorentheater St.Johannes Zug und Verein Zebrafant Zug. ar Seite 2
Der Regierungsrat beantragt beim Kantonsrat als steuerliche Massnahme eine Erhöhung des sogenannten «persönlichen Abzugs». Bisher konnten Alleinstehende einen «persönlichen Abzug» von 7100 Franken (teuerungsbereinigt) und Verheiratete einen solchen von 14 200 Franken (teuerungsbereinigt) vornehmen. Der Regierungsrat schlägt nun eine Erhöhung der Abzüge pro Person auf neu teuerungsbereinigt 11100 Franken (Alleinstehende) oder 22 200 Franken (Verheiratete) vor. Finanzdirektor des Kantons Zug Heinz Tännler erklärt: «Mit den erhöhten persönlichen Abzügen zahlen künftig etwa 15 Prozent der insgesamt rund 80 000 im Kanton steuerpflichtigen natürlichen Personen keine Kantonsund Gemeindesteuern – heute sind es rund 12 Prozent.» Weiter soll auch der relativ kompliziert ausgestaltete Mieterabzug angepasst und vereinfacht werden. ar Seite 7
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Abzüge sollen erhöht werden
«Wilde Nachbarn» sind gesucht
«Prix Zug engagiert»
Acht Organisationen sind nominiert
Bild: Sara Hübscher
Einkaufen am Dorfmarkt ist wieder möglich
Brigitta Arnold (links) und Lorena Niederberger von Blumen Arnold in Cham haben am vergangenen Samstag wieder ihren Stand am Chamer Dorfmarkt aufgebaut. An acht weiteren Ständen gab es unter anderem Backwaren, Fleisch, Fisch oder Gemüse zu kaufen. Zwar gilt auch beim Einkaufen auf dem Dorfplatz Abstand halten und Hände waschen, was aber der Freude über den Start der Marktsaison keinen Abbruch getan hat. ar Seite 4
einfach – sauber
Herrenhemd gewaschen/gebügelt
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TexCleanCompany AG
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