Zugerbieter 20190605

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P.P.A 6002 Luzern, Post CH AG – Nr. 22, Jahrgang 114

Mittwoch, 5. Juni 2019

Eine Lokalausgabe der Zuger Presse

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Verein Frohes Alter

Jetzt werden Nägel mit Köpfen gemacht der Neubau nicht den aktuellen Bedürfnissen entspreche. In dieselbe Ära fällt auch der Bau des Baarer Pflegezentrums 2, wo ein Teil der Räume fremdvermietet wird. 2017 vollzog Obsan – das sind Analysen für das Gesundheitssystem von morgen vom Schweizerischen Gesundheitsobservatorium – einen Richtungswechsel: Menschen in der Pflegestufe 0 bis 2 wollen und sollen so lange wie möglich eigenständig leben, was durch ambulante Dienstleistungen gewährleistet werden soll.

Die Trägerschaft der Altersheime Baar will sich eine neue Rechtsform geben. Und sie bekommt einen neuen Präsidenten. Claudia Schneider

Institutionen wie der Sonnenberg, die Zuwebe oder auch die Alterheime Baar haben im Hintergrund traditionell meistens einen Verein als Trägerschaft. Erst kürzlich hat die Zuwebe an der Generalversammlung die Zustimmung erhalten, diese Rechtsform zu ändern. «DieVereinsstruktur ist nicht mehr zeitgemäss für solche Institutionen», bestätigt der Baarer Finanzchef Pirmin Andermatt. So kamen die Einwohnergemeinde als Eigentümerin der Liegenschaften Bahnmatt und Martinspark wie auch die Trägerschaft der Altersheime Baar, der Verein Frohes Alter (VFA), nach einer Expertenanalyse 2017 ebenfalls zum Schluss, die Rechtsform zu ändern. Angestrebt wird eine gemeinnützige Aktiengesellschaft (gAG). Eine Rechtsform, die sich beispielsweise auch für das Zuger Kantonsspital bewährt.

Vereinsmitglieder fällen den Stossrichtungsentscheid Ende Mai hat nun der Gemeinderat den Stossrichtungsentscheid für die gAG gefällt. An der Versammlung des VFA vom 17.Juni werden andererseits auch dieVereinsmitglieder um ihre grundsätzliche Zustimmung gebeten. Erfolgt diese, wird eine Arbeitsgruppe gebildet, um die Details der gAG und des weiterhin bestehenden VFA auszuarbeiten. «Gegen Anfang 2020 gibt es eine Urnenabstimmung über das Einbringen der gemeindlichen Liegenschaften Bahnmatt und

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Baar

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Zum Gedenken

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Schauplatz

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Impressum

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Aus dem Rathaus

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Forum

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Kultur

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Wirtschaft Zuger Springkonkurrenz

Martinspark», erklärt Gemeindepräsident Walter Lipp. Und wiederum die Mitgliederversammlung des VFA wird über das Einbringen des Vereinsvermögens von rund 3 Millionen Franken entscheiden. Läuft es nach Plan, dürfte die Gründung der gAG im ersten Halbjahr 2020 erfolgen.

Neuer Präsident soll Änderung der Rechtsform begleiten Hanspeter Uster, der sich seit zehn Jahren im Vorstand und seit neun Jahren als Präsident für den VFA engagiert, liess aus beruflichen Gründen schon mehrmals verlauten, dass er das Amt gern abgeben würde. «Es ist eine anspruchsvolle

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Das läuft in der Region

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Das läuft in Baar

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Führungsaufgabe in einem sehr dynamischen Bereich», so Uster. Die Altersheime Baar erwirtschaften einen Jahresumsatz von rund 15 Millionen Franken. «Auch wenn es manchmal sehr streng war, möchte ich die Zeit nicht missen», so der VFA-Präsident, und er stellt Daniel Huber vor, der bei der Baarer PrivateEquity-Firma Capvis als Head Human Ressource (Personalverantwortlicher) arbeitet. «Mein Treiber ist, dass ich einen Beitrag zum Gemeinwohl leisten kann», so der 53-Jährige. «Es geht darum, für möglichst selbstbestimmte, flexible und moderne Wohnformen sowie Dienstleistungen im Alter be-

Herd

Wert

Inhalt Sport

Hanspeter Uster, Präsident VFA (von links), Gemeindepräsident Walter Lipp, Daniel Huber, designierter Präsident VFA, und der Baarer Finanzchef Pirmin Andermatt sind sich einig, dass die Strategie für künftiges Wohnen im Alter in Baar partnerschaftlich entwickelt werden soll. Bild: Claudia Schneider

Motorengeheul vom Feinsten

Üblicherweise verlieren Fahrzeuge im Lauf der Jahre an Wert. Sind sie so richtig alt, gewinnen sie zumindest an nostalgischem Wert. Ihr Motorengeheul erinnert an Zeiten, als man sich noch ohne Überlegungen zum Thema Klimaschutz über kräftiges Motorengeräusch herzhaft freute. Seite 3

dürfnisgerechte und sozial verträgliche Lösungen zu erarbeiten und umzusetzen.»

«Léon und Luise» ist noch nicht komplett abgeschrieben An der Gemeindeversammlung im Herbst 2018 hatte der Gemeinderat bekannt gegeben, dass das Neubauprojekt Bahnmatt, «Léon und Luise», sistiert wird. Als der Architekturwettbewerb 2013 durchgeführt wurde, ging das sogenannte Obsan noch von einer Zunahme an Bedarf an Pflegebetten und Altersheimen aus. «In Adligenswil wurde ein Altersheim nach diesem alten Credo gebaut», weiss Daniel Huber. Es zeige sich aber, dass

Dada ist nicht gaga. Dada ist ein Herd voll literarischem Charme, weil sich in diesem Kunstgenre der Nonsens für einmal hemmungslos offenbart und herrlich erfrischend ohne die Dauerbelehrungen der etablierten komödiantischen Aufklärung daherkommt. Schallendes Gelächter darf dennoch sein. Seite 9

Mitgliederversammlung VFA: Montag, 17. Juni, 19 Uhr, Altersheim Martinspark.

Pferd

Schwert

Voller Wirrungen und mit Poesie

Know-how und Bedürfnisse gesammelt und gebündelt Aktuell erarbeitet die Sozialabteilung unter der Leitung von Gemeinderätin Berty Zeiter das Projekt «Wohnen im Alter» (siehe «Zugerbieter» vom 10. April). Es geht darum, die Erfahrungen und die Bedürfnisse von allen Parteien, die involviert sind, zu bündeln und zu analysieren. «Es war wichtig und richtig, einen Marschhalt einzulegen», meint Walter Lipp. «Jetzt müssen wir die Strategie festlegen, dann sehen wir die nächsten Schritte. Wichtig ist, dass wir bei dieser Auslegeordnung die Genossenschaft für Alterswohnungen und die Bürgergemeinde Baar, die im Bahnmatt Wohnungen besitzen und dies auch in einem künftigen Alterszentrum tun wollen, wiederum gut miteinbeziehen.» «Ich freue mich auf die Herausforderungen», betont der designierte Präsident des VFA, Daniel Huber. Und es ist offensichtlich, dass der abtretende Präsident und die Vertreter der Einwohnergemeinde darüber hocherfreut sind.

Eine grosse Ehrung für einen Baarer

Sein Instrument ist das Schwert. Stephan Krellmann wird am Wochenende seinen sechsten Dan erhalten. Diese Graduierung bedeutet, dass er nun einen Grossmeistertitel trägt. Wer ihm nacheifern möchte, hat dank einer Baarer Kampfsportschule beste Gelegenheit dazu. Seite 11

Altersheime Ambulante Dienstleistungen gewinnen an Bedeutung für Wohnen im Alter. Einen ersten Schritt hin zu mehr Flexibilität haben die Altersheime 2018 umgesetzt, indem Angebote für Tagesgäste geschaffen wurden. Im Rahmen der Neuausrichtung bauen die Altersheime Baar auch die Marke «Baarmobil» auf. «Wir haben beispielsweise eine Küche; der Aufwand, zusätzliche Mahlzeiten darin zuzubereiten, ist verhältnismässig gering», erklärt Hanspeter Uster. Konkrete Bedürfnisse werden aufgrund einer schriftlichen Umfrage, die im Frühjahr bei der Baarer Bevölkerung durchgeführt wurde, aktuell eruiert. Nicht nur die Zukunft der Bahnmatt erfordert weitere Planung. Auch im Martinspark besteht insbesondere im Gartengeschoss ein Erneuerungsbedarf, der gezielt im Rahmen der neuen Ausrichtung des Gastrobereichs gestaltet werden soll. Im Oktober 2018 durften die Altersheime Baar in Bundesbern das Label «Friendly Work Space» der Gesundheitsförderung Schweiz entgegennehmen. Das Label erhalten Arbeitgeber, die sich im hohen Masse und nachhaltig für attraktive und gesundheitsfördernde Rahmenbedingungen ihrer Mitarbeitenden einsetzten. Auch liegt eine sehr grosse Mehrheit der Gehälter über dem Vergleichsdurchschnitt. 2018 arbeiteten durchschnittlich 190 Personen für die Altersheime Baar, 25 davon waren Lernende. csc

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Elin Ott wird am Pfingstwochenende wieder an der Zuger Springkonkurrenz auf dem Stierenmarktareal in Zug am Start sein. Rund 1400 Starts verzeichnet der Traditionsanlass und das wichtigste Reitturnier der Zentralschweiz. Unter den Startenden werden auch Spitzenspringreiter sein. Seite 12, 13

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Redaktion: «Zugerbieter», Baarerstrasse 27, 6300 Zug, Telefon 041 725 44 11, redaktion@zugerbieter.ch, www.zugerbieter.ch. Inserate: Telefon 041 725 44 56, inserate@zugerbieter.ch. Abodienst/Vertrieb: 058 200 55 97, abo_zugerpresse@chmedia.ch


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