Zugerbieter 20210126

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P.P.A 6002 Luzern, Post CH AG – Nr. 4, Jahrgang 116

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Eine Lokalausgabe der Zuger Presse

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Dienstag, 26. Januar 2021

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Freibad Lättich

Mehr Schatten und Spielmöglichkeiten Für 1,2 Millionen Franken soll der Aussenbereich umgestaltet werden. Auf die kommende Badesaison bleibt aber noch alles beim Alten.

50 Jahre Lättich

Alina Rütti

Dicht an dicht reihen sich jeweils die Badetücher um die Schwimmbecken. Bis zu 4000 Badegäste tummeln sich an S3pitzentagen im Hallen- und Freibad Lättich. Gleichzeitig wird die Spielwiese im nördlichen Teil des Areals Richtung Deinikon wenig genutzt, da sie mit Hecken von der restlichen Aussenfläche des Freibads abgegrenzt ist. Nur im Corona-Sommer 2020 gab es wegen Zutrittsbeschränkungen etwas mehr Platz für die Sonnenhungrigen und Wasserratten. Viele brachten ihre bunten Sonnenschirme mit auf die Wiesen, denn die Plätze unter den schattenspendenden Bäume sind jeweils schnell besetzt. Das soll sich bald ändern.

Über den Kredit entscheidet die Gemeindeversammlung im März Der Gemeinderat beantragt an der Gemeindeversammlung vom 16. März einen Kredit in der Höhe von knapp 1,2 Millionen Franken für die Umgestaltung des Aussenbereichs des Schwimmbads. «Seinen Charakter als familienfreundliches Bad wird das Lättich behalten», sagt Sonja Zeberg, Abteilungsvorsteherin Liegenschaften/Sport. «Punktuell wird aber der Hebel angesetzt, um das Badeerlebnis für alle weiter zu verbessern.» Konkret soll die Hecke, die derzeit die Liege- von der Spielwiese trennt, weitgehend entfernt werden. Dadurch werden die beiden Bereiche optisch näher zusammenrücken. Auf der Anzeige

Der schmale Durchgang zur Spielwiese soll verbreitert werden. Auf der Wiese sollen zudem Bäume gepflanzt und ein Beachvolleyballfeld gebaut werden.

Geplant ist, den bestehenden Grillplatz durch drei neue Grillplätze mit total neun Feuerstellen zu ersetzen. Bilder: Silvan Meier Spielwiese soll zudem ein Beachvolleyballfeld entstehen. Für mehr Schatten auf dem Gelände werden über ein Dutzend einheimische Bäume sorgen. Vorgesehen ist, dass diese überwiegend auf der Spielwiese, bei den Grillstellen und in der Nähe des Sandkastens gepflanzt werden. Der Clou: Die Bäume werden sofort einen ordentlichen Schatten werfen. «Wir werden schon mittelgros-

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Baar

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Rathauspost

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Aus dem Rathaus

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Zum Gedenken

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Schauplatz

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Kanton

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Rätsel

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se Bäume pflanzen. Und die haben ihren Preis», erklärt Sonja Zeberg.

Es soll dezentralisiert mehr Grillplätze geben Weiter wird der bestehende Grillplatz mit fünf Feuerstellen beim Übergang von der Liege- zur Spielwiese entfernt und durch drei dezentrale Grillplätze ersetzt. Zwei Grillplätze mit je drei Feuerstellen

Der heutige Kinderspielbereich soll mit einem neuen Sandkasten und einem Seilpark bestückt und das Holzschiff näher zum Spielplatz versetzt werden. sind im nordöstlichen Teil der Spielwiese vorgesehen, ein weiterer Grillplatz mit ebenfalls drei Feuerstellen beim Kinderspielbereich. Dieser Bereich wird ausserdem um einen Seilgarten und Trampolins erweitert. Der Sandkasten, das Holzschiff und das Holzhaus bleiben erhalten. Das Schiff wird jedoch hin zum Sandkasten versetzt. Auch im Spielbereich sollen

vermehrt einheimische Stauden, Sträucher und Laubbäume für Schatten sorgen. Wenn die Stimmberechtigten dem Projekt an der Gemeindeversammlung zustimmen, können die Arbeiten im Winterhalbjahr 2021/2022 ausgeführt werden. «Im Mai 2022 werden dann die neuen Aussenanlagen eingeweiht», verspricht Gemeinderätin Sonja Zeberg.

Perspektivenwechsel

Tapetenwechsel

Besitzerwechsel

Erholungskonzept für Wald eingereicht

Offenes Büro für Jugendliche

Müller übernimmt Nussbaumer

Der geplante Schlaufensteg oberhalb der künftigen Siedlung Vogelwinkel wird beim Begehen sicher einen Perspektivenwechsel bieten. Denn der Steg ist eine Holzkonstruktion, die über dem Erdboden verläuft. Mit dem Projekt ist die Korporation Baar-Dorf nun einen Schritt weiter. Seite 3

Die Fachstelle Jugend und Kind bietet neu ein offenes Büro für Jugendliche am Mittwoch und Freitag, von 16 bis 18 Uhr, an. Die Fachstelle hilft, wenn es Stress gibt, bietet Unterstützung beim Bewerbungsdossier und bietet auch einfach ein offenes Ohr und einen Tapetenwechsel an. Seite 3

Dieses Jahr darf das Lättich schon das 50-Jahr-Jubiläum feiern. Nach einer Planungszeit von acht Jahren wurde in Baar 1972 das Frei- und Hallenbad Lättich eröffnet. Die Architekten Naef, Studer & Studer zeichneten für das Projekt verantwortlich. Nun zeichnen sich am Horizont, abgesehen von der Neugestaltung des Aussenbereichs, bereits weitere Arbeiten im Lättich ab. So hat eine Zustandsanalyse des Schwimmbadgebäudes gezeigt, dass innerhalb der nächsten zehn Jahre grössere Sanierungs- und Optimierungsmassnahmen am Gebäude notwendig sein werden. Der Bericht geht von Arbeiten im Umfang von insgesamt rund 12 Millionen Franken aus. Letztmals wurde das Hallenbad zwischen 1993 bis 1996 saniert. Die Idee für ein öffentliches Bad in Baar reicht allerdings sehr viel weiter zurück – nämlich bis in das Jahr 1893. Damals sollte am Mühlebach auf dem Areal der Spulenfabrik ein Hallenbad mit einem Bassin von 10 mal 15 Metern, mit 12 Umkleidekabinen und einem Sprungturm gebaut werden. Initiant dafür dürfte der damalige Arzt Karl Merz gewesen sein. Umgesetzt wurde die Idee allerdings nicht. Im Jahr 1911 gab es ein neues Projekt für ein Freibad unmittelbar hinter der Ziegelhütte der Korporation Baar-Dorf. Es sah ein Männerbad, ein Knabenbad und ein Frauen- und Mädchenbad vor. Auch diese öffentliche Badeanstalt wurde jedoch nie gebaut. ar

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Der Baarer Unternehmer Roman Müller und Inhaber der Hans Müller Elektro AG hat die Nussbaumer Elektro AG gekauft. Besitzer war seit dem Jahr 2009 der Baarer Regierungsrat Andreas Hostettler. Sein politisches Vollamt erforderte seinen Rückzug aus der Firma Nussbaumer. Seite 6

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