Bildungspolitisches Gesamtkonzept BGK
Projektleitung
Bildungspolitisches Gesamtkonzept BGK
Projektleitung
Stand: 08.08.2024
1: Im Gesamtsystem Polizei mit staatlichen und privaten Institutionen zusammenarbeiten
Arbeitssituation
1.1 Zusammenarbeit innerhalb der eigenen Organisation sowie des eigenen Kantons gestalten
Die Führungspersonen gestalten die Zusammenarbeit innerhalb der Organisation aktiv mit und pflegen die Schnittstellen innerhalb der vorgegebenen Strukturen. Sie bearbeiten die von der zuständigen internen Stelle weitergeleiteten Aufträge für eine innerkantonale Zusammenarbeit. Sie stellen sicher, dass die zuständige interne Fachstelle mit den notwendigen Informationen versorgt wird, um den Kontakt zu anderen kantonalen Stellen sicherzustellen.
Die Führungspersonen nutzen die vorhandenen Strukturen für den innerkantonalen Austausch und gestalten diesen mit. Sie arbeiten mit anderen Bereichsleitenden innerhalb der eigenen Organisation und kommunizieren sowohl zu fallbezogenen als auch zu übergeordneten Fragen. Bei Bedarf tauschen sich die Führungspersonen auch in informellen Treffen aus. Sie arbeiten bei bereichsübergreifenden Projekten mit oder leiten diese.
Die Führungspersonen nehmen an erweiterten Führungsrapporten innerhalb der Organisation teil und nehmen als Stellvertretung für vorgesetzte Stellen oder bei spezifischen Themen in den Fachgruppen innerhalb der Konkordate Einsitz. Sie teilen ihr Wissen und ihre Erfahrung mit anderen Bereichsleitenden und tauschen sich zu gemeinsamen fallbezogenen sowie übergeordneten Fragen aus. Sie pflegen die professionellen Beziehungen zu anderen Führungspersonen ihrer Organisation.
Anwenderkenntnisse der vorgegebenen Strukturen
Fähigkeit, Beziehungen zu gestalten
Auftrittskompetenz
Blick «über den Tellerrand hinaus»
Kommunikationsfähigkeiten
Wissensmanagement
Learnings aus den Erfahrungen
Sehr gute Kenntnis der eigenen Organisation
Sehr gute Kenntnis der Aufgaben der anderen Organisationseinheiten
Gute Kenntnis der Schnittstellen
Die Führungspersonen
Umsetzungspotenzial
1.1.1 gestalten die Zusammenarbeit innerhalb des eigenen Korps aktiv mit.
1.1.2 nutzen die vorgegebenen Strukturen für den innerkantonalen Austausch.
Wissen, Verständnis
1.1.3 verfügen über Anwenderkenntnisse der internen Strukturen, Prozesse und Schnittstellen.
1.1.4 verfügen über fundierte Kenntnisse der eigenen Organisation.
1.1.5 verfügen über Anwenderkenntnisse in Kommunikationstechniken.
Einstellungen, Werte, Motivation
1.1.6 zeigen Interesse am Austausch mit Schnittstellen.
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1.1.7 achten stets darauf, dass sie ihr Wissen mit Mitarbeitenden oder Führungspersonen teilen.
1.2 Zusammenarbeit mit Organisationen und Fachspezialisten/-innen ausserhalb der Polizei gestalten
Die Führungspersonen nutzen die gegebenen Strukturen für den Austausch mit Organisationen ausserhalb der Polizei (z. B. Staatsanwaltschaft, Feuerwehr, Militär, Frauenhäuser, Sozialarbeitseinrichtungen, forensische Institute, Kommunikationsexpertinnen und -experten, Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, BAZG) und pflegen die Schnittstellen aktiv. Sie tauschen sich zu konkreten Fällen sowie übergeordneten Fragen aus und kommunizieren an den Schnittstellen.
Verständnis von Relevanz und Mehrwert einer aktiven Zusammenarbeit mit Organisationen ausserhalb der Polizei
Faktenbasiertes Wissen über die jeweiligen Organisationen
Aufgeschlossenheit gegenüber anderen Herangehensweisen zu polizeirelevanten Sachverhalten
Kommunikationsfähigkeit
Anwenderkenntnisse der gesetzlichen Grundlagen zum Amtsgeheimnis und der zulässigen Kanäle für den Austausch
Koordinationsfähigkeiten
Pflege des Netzwerks mit externen Organisationen
Metakognition
1.1.8 analysieren die Zusammenarbeit innerhalb der eigenen Organisation und leiten geeignete Verbesserungsmassnahmen ab.
Die Führungspersonen
Umsetzungspotenzial
1.2.1 gestalten aktiv die Zusammenarbeit mit Organisationen ausserhalb der Polizei.
Wissen, Verständnis
1.2.2 verfügen über fundierte Kenntnisse der Organisationen ausserhalb der Polizei.
1.2.3 verfügen über Anwenderkenntnisse der gesetzlichen Grundlagen zum Amtsgeheimnis.
1.2.4 verfügen über Anwenderkenntnisse in Kommunikationstechniken.
Einstellungen, Werte, Motivation
1.2.5 zeigen Interesse an verschiedenen Herangehensweisen zu polizeirelevanten Sachverhalten.
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1.3 Strukturen für die interkantonale sowie internationale Zusammenarbeit nutzen
Die Führungspersonen nutzen die vorgegebenen interkantonalen und internationalen Strukturen für die Zusammenarbeit (z. B. von fedpol, Europol, Interpol, ASTRA usw.) innerhalb ihrer Möglichkeiten und Zuständigkeiten. Die Führungspersonen pflegen den Austausch mit anderen kantonalen oder ausländischen Korps, insbesondere auch in den Grenzregionen.
Sie nehmen in Absprache mit den vorgesetzten Stellen Kontakt zu den zuständigen Personen auf und tauschen fallbezogen verschiedene Daten aus. Sie kommunizieren unter Berücksichtigung der interkulturellen Unterschiede. Sie nutzen bei Bedarf den kleinen Dienstweg, um ihre Arbeit durchzuführen.
Die Führungspersonen planen über die Kantonsgrenzen hinweg oder im Grenzgebiet gemeinsame Kontrollen oder Patrouillen mit kantonal oder im Ausland angrenzenden Korps und führen diese durch. Im Anschluss an den Einsatz führen die Führungspersonen Debriefings mit den am Einsatz beteiligten Personen durch, erstellen die notwendigen Rapporte und stellen sicher, dass diese den betreffenden Korps zugänglich sind.
Gute Fremdsprachenkenntnisse (weitere Amtssprachen oder Englisch)
Kenntnis des interkulturellen Hintergrunds von Partnerorganisationen
Möglichkeiten und Grenzen der interkantonalen und internationalen Zusammenarbeit kennen
Kenntnis der interkantonalen und internationalen Strukturen
Kenntnis der rechtlichen Grundlagen in der interkantonalen und internationalen Zusammenarbeit
1.2.6 sind sich der Wichtigkeit der Zusammenarbeit mit Organisationen ausserhalb der Polizei bewusst.
1.2.7 sind bereit, die Interessen der eigenen Organisation nach aussen zu vertreten.
Metakognition
1.2.8 analysieren die Zusammenarbeit mit den Organisationen ausserhalb der Polizei und leiten geeignete Learnings ab.
Die Führungspersonen
Umsetzungspotenzial
1.3.1 nutzen die vorgegebenen Strukturen für die interkantonale sowie internationale Zusammenarbeit.
Wissen, Verständnis
1.3.2 verfügen über Anwenderkenntnisse in Fremdsprachen (weitere Amtssprache oder Englisch).
1.3.3 verfügen über fundierte Kenntnisse der interkantonalen und internationalen Strukturen.
1.3.4 verfügen über grundlegende Kenntnisse der interkantonalen und internationalen PolizeiVerträge.
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Die Führungspersonen nehmen an interkantonalen sowie internationalen Kongressen teil. Sie knüpfen dort Kontakte zu anderen Führungspersonen, nehmen am fachlichen Diskurs teil und erweitern so ihr Netzwerk.
1.3.5 verfügen über Anwenderkenntnisse im politisch korrekten Sprachgebrauch und in interkultureller Kommunikation.
Einstellungen, Werte, Motivation
1.3.6 achten bei der Zusammenarbeit auf interkulturelle Unterschiede.
1.3.7 sind bereit, die Interessen der eigenen Organisation nach aussen zu vertreten.
1.4 Persönliches Netzwerk innerhalb der Polizei und polizeiübergreifend pflegen
Die Führungspersonen pflegen ihr Netzwerk aktiv. Sie nehmen an Veranstaltungen und Netzwerkanlässen der Polizei teil und suchen Gelegenheiten für den Informationsaustausch. Wenn sie an korpsübergreifenden oder überkantonalen Sitzungen teilnehmen, planen sie Zeit für einen Gedankenaustausch ein.
Ebenso pflegen sie individuelle Kontakte zu Berufskolleginnen und -kollegen aus anderen Kantonen, um über aktuelle Themen auf dem Laufenden zu bleiben.
Kommunikationsfähigkeit
Zwischenmenschliche Qualitäten
Offenheit
Proaktives Handeln
Metakognition
1.3.8 reflektieren die gemeinsamen Einsätze mit interkantonalen und internationalen Kolleginnen und Kollegen in Bezug auf die Zusammenarbeit und leiten geeignete Massnahmen ab.
Die Führungspersonen
Umsetzungspotenzial
1.4.1 pflegen und nutzen ihr privates und berufliches Netzwerk innerhalb der Polizeiorganisation und polizeiübergreifend aktiv und systematisch.
Wissen, Verständnis
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Sie erweitern ihr Netzwerk aktiv, z. B. durch die Teilnahme an Events oder Weiterbildungsveranstaltungen.
1.4.2 verfügen über Anwenderkenntnisse in Kommunikationstechniken und relevanten Kommunikationskanälen.
1.4.3 verfügen über fundierte Kenntnisse der Kompetenzen der Personen in ihrem Netzwerk.
Einstellungen, Werte, Motivation
1.4.4 zeigen sich offen gegenüber Personen und Ideen aus anderen Korps.
1.4.5 achten stets auf zwischenmenschliche Beziehungen.
Metakognition
1.4.6 analysieren ihr privates und berufliches Netzwerk und erkennen relevante Anspruchsgruppen.
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2.1 Anspruchsgruppen für Information und Kommunikation definieren
Die Führungspersonen arbeiten bei der Weitergabe von Informationen an die jeweiligen Anspruchsgruppen mit. Zu diesem Zweck analysieren sie die verschiedenen Anspruchsgruppen innerhalb ihres Bereichs und leiten deren Bedürfnisse und Ansprüche ab. Sie definieren vorgängig in Absprache mit den vorgesetzten Stellen, welche Anspruchsgruppe welche Art von Information benötigt und erhält. Sie bestimmen mit, über welchen Kanal die Information weitergeleitet wird.
Im Ereignisfall, bei Strategieänderungen oder bei allgemeinen internen und externen Informationen beteiligen sich die Führungspersonen daran, die Anspruchsgruppen zu informieren.
Die Führungspersonen beantworten in Absprache mit den vorgesetzten Stellen Rückfragen der Anspruchsgruppen und nehmen deren Rückmeldungen entgegen.
Kritische Erfolgsfaktoren Kompetenzdimensionen
Vertrauensaufbau
Kompetenz, Informationen zu filtern
Adressatengerechte Kommunikation
Kenntnis der verschiedenen Anspruchsgruppen
Bedürfnisse und Ansprüche der Anspruchsgruppen verstehen
Stufen- und zeitgerechte Kommunikation
Die Führungspersonen
Umsetzungspotenzial
2.1.1 definieren innerhalb ihres Bereichs die verschiedenen Anspruchsgruppen.
2.1.2 definieren, welche Anspruchsgruppe über welchen Kanal welche Art von Informationen erhalten soll.
Wissen, Verständnis
2.1.3 verfügen über Anwenderkenntnisse im Bereich des Anspruchsgruppenmanagements.
2.1.4 verfügen über Anwenderkenntnisse in Kommunikationstechniken und relevanten Kommunikationskanälen.
Einstellungen, Werte, Motivation
2.1.5 achten stets auf adressaten-, stufen- und zeitgerechte Kommunikation.
2.1.6 setzen sich für ein Vertrauensverhältnis zu den Anspruchsgruppen ein.
Metakognition
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2.2 Informations- und Wissensmanagementsysteme nutzen
Die Führungspersonen organisieren das Wissensmanagement und stellen mithilfe der bestehenden Systeme den Wissenstransfer innerhalb ihres Bereichs sicher. Sie verantworten selbständig oder in Absprache mit der vorgesetzten Stelle, dass die Zugriffsrechte für interne Austauschplattformen wie das Intranet korrekt vergeben werden. Sie stellen den regelmässigen Informationsfluss innerhalb des Bereichs über verschiedene analoge und digitale Kanäle sicher.
Die Führungspersonen filtern die Informationen, die ihnen von internen und externen Stellen zugestellt werden, und leiten sie den Anspruchsgruppen entsprechend weiter.
Kenntnisse der Wissensmanagementsysteme
Adressatengerechtes Filtern der Informationen
Kultur des «gemeinsamen Wissens» im Korps
2.1.7 analysieren regelmässig die Bedürfnisse der Anspruchsgruppen und leiten geeignete Massnahmen ab.
2.1.8 analysieren die Informationen und filtern diese hinsichtlich der Anspruchsgruppe.
Die Führungspersonen
Umsetzungspotenzial
2.2.1 stellen mithilfe der bestehenden Systeme das Wissensmanagement innerhalb ihres Bereichs sicher.
Wissen, Verständnis
2.2.2 verfügen über grundlegende Kenntnisse der internen Austauschplattformen.
2.2.3 verfügen über Anwenderkenntnisse der Wissensmanagementsysteme.
Einstellungen, Werte, Motivation
2.2.4 achten stets darauf, dass sie ihr Wissen innerhalb des Korps teilen.
Metakognition
2.2.5 reflektieren den Wissenstransfer in ihrem Bereich und leiten geeignete Massnahmen ab.
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2.2.6 analysieren die Informationen und filtern diese adressatengerecht.
Die Führungspersonen tragen die Präventionskampagnen der zuständigen Abteilungen mit und verantworten deren Umsetzung innerhalb des eigenen Bereichs.
Die Führungspersonen nehmen Ideen der zuständigen Stellen (z. B. Fachabteilungen) in Zusammenarbeit mit der Abteilung für Präventionskampagnen auf und beurteilen sie hinsichtlich Umsetzbarkeit und finanzieller Mittel. Sie schätzen die Umsetzbarkeit und Notwendigkeit von Kampagnen ein und leiten ihre Einschätzung zur Umsetzung der Kampagne an die zuständige Abteilung weiter. Sie tauschen sich mit den verantwortlichen Personen bezüglich Umsetzung aus und tragen ihr Fachwissen bei.
Die Führungspersonen informieren ihren Bereich, bereiten ihn auf die Kampagne vor und verantworten die Durchführung. Sie planen die Mitarbeitenden ein, welche im Rahmen von Präventionskampagnen bei den Anspruchsgruppen vor Ort (z. B. Schulen) oder bei digitalen Kampagnen mitwirken. Nach Abschluss der Durchführung informieren sie die zuständige Stelle über die Ergebnisse und die gemachten Erfahrungen.
Wichtigkeit von Präventionskampagnen erkennen
Bedürfnisse der Bevölkerung
Umsetzbarkeit beurteilen
Finanzielle Mittel des Bereichs im Auge behalten
Instruktionsfähigkeiten
Proaktives Handeln
Kommunikationsfähigkeit
Die Führungspersonen
Umsetzungspotenzial
2.3.1 setzen die Präventionskampagnen der zuständigen Stellen in ihrem Bereich um.
2.3.2 informieren die zuständige Stelle nach Abschluss der Präventionskampagne über die Ergebnisse.
Wissen, Verständnis
2.3.3 verfügen über Anwenderkenntnisse in unterschiedlichen Methoden der Umsetzung von Präventionskampagnen.
2.3.4 verfügen über Anwenderkenntnisse in der Budgetkontrolle von Projekten.
2.3.5 verfügen über Anwenderkenntnisse in der Beurteilung der Umsetzbarkeit von Projekten.
2.3.6 verfügen über Anwenderkenntnisse in Kommunikationstechniken.
2.3.7 verfügen über Anwenderkenntnisse im Einsatz von digitalen Medien.
Einstellungen, Werte, Motivation
2.3.8 sind sich der Wichtigkeit von Präventionskampagnen bewusst.
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2.4 Mitteilungen an die Öffentlichkeit fachlich vorbereiten
Die Führungspersonen tragen die Informationsanlässe mit und wirken bei deren Umsetzung innerhalb des eigenen Bereichs mit. Sie bereiten für die Öffentlichkeit bestimmte Informationen zu bevorstehenden Anlässen oder Einsätzen gemäss Vorgaben zuhanden der zuständigen Stelle oder der Medienstelle vor.
Die Führungspersonen informieren sich über analoge oder digitale Kampagnen, welche vom eigenen Korps, dem Kanton, Konkordat oder gesamtschweizerisch aufgegleist wurden. Für die Umsetzung von Informationskampagnen erstellen sie Einsatzpläne und präsentieren diese den Mitarbeitenden.
Im Rahmen von interkantonalen sowie gesamtschweizerischen Informationsanlässen sprechen sie sich mit Führungspersonen aus anderen Korps ab und koordinieren die Umsetzung des Informationsanlasses.
Analysefähigkeit
Kommunikationsfähigkeiten
Informationskampagnen mittragen
2.3.9 zeigen eine proaktive Haltung gegenüber der Bevölkerung.
Metakognition
2.3.10 analysieren Präventionskampagnen hinsichtlich ihrer Umsetzbarkeit und leiten geeignete Massnahmen ab.
Die Führungspersonen
Umsetzungspotenzial
2.4.1 bereiten Informationen für die Öffentlichkeit fachlich vor und leiten diese gemäss den Regelungen an die zuständige Medienstelle weiter Wissen, Verständnis
2.4.2 verfügen über Anwenderkenntnisse in Kommunikationstechniken.
2.4.3 verfügen über Anwenderkenntnisse in der Erstellung verständlicher Informationen für die Öffentlichkeit.
Einstellungen, Werte, Motivation
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2.5 Medienmitteilungen fachlich vorbereiten
Die Führungspersonen nehmen Medienanfragen direkt oder indirekt über die Kommunikationsstelle entgegen und bereiten mündliche oder schriftliche Äusserungen gegenüber den Medien zusammen mit der zuständigen Stelle sowie in Absprache mit den Vorgesetzten fachlich vor. Sie analysieren die Situation und legen bei Bedarf mit der vorgesetzten Stelle fest, welche Informationen den Medien zugänglich gemacht werden können.
Die Führungspersonen arbeiten eng mit der Kommunikationsstelle zusammen und geben bei Bedarf fachliche Inputs für das Verfassen von Pressecommuniqués. Sie lassen das Communiqué bei Bedarf vor der Herausgabe gemäss internen Vorgaben durch interne Stellen (z. B. Rechtsdienst, vorgesetzte Stelle) prüfen.
Sachliche und faktenbasierte Formulierung
Sehr gute mündliche und schriftliche Kommunikationsfähigkeiten
Bedachte und wohlüberlegte Ausdrucksweise
Unvoreingenommenheit
Fähigkeit, schwierige oder kritische Themen zu erkennen
2.4.4 setzen sich für eine transparente Information der Bevölkerung ein.
2.4.5 achten stets auf sachliche und faktenbasierte Formulierungen.
Metakognition
2.4.6 analysieren die für die Umsetzung erforderlichen internen Ressourcen und leiten geeignete Massnahmen ab.
Die Führungspersonen
Umsetzungspotenzial
2.5.1 bereiten Medienmitteilungen fachlich vor und leiten sie an die zuständige Medienstelle weiter.
Wissen, Verständnis
2.5.2 verfügen über Anwenderkenntnisse in stilsicherer und zielgruppenorientierter schriftlicher Ausdrucksweise.
2.5.3 verfügen über grundlegende Kenntnisse in der Medienarbeit.
Einstellungen, Werte, Motivation
2.5.4 achten stets auf sachliche und faktenbasierte Formulierungen.
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Führungsprofil
2.5.5 achten auf eine unvoreingenommene und neutrale Formulierung der Medienmitteilung.
Metakognition
2.5.6 analysieren schwierige oder kritische Themen und leiten geeignete Massnahmen ab.
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Arbeitssituation
3.1 Trends im Bereich Digitalisierung, neue Ermittlungsmethoden und Technologien beurteilen
Die Führungspersonen schlagen neue Technologien vor und/oder nehmen Vorschläge für die Einführung neuer Tools und Ermittlungsmethoden von Fachpersonen oder Teamleiterinnen und -leitern auf und prüfen diese auf ihre Einund Umsetzbarkeit. Sie stellen die Dokumentation ‒ bei Bedarf samt Budget ‒der notwendigen Investitionen für den Antrag zusammen oder prüfen die durch spezialisierte Abteilungen erstellte Dokumentation und formulieren die Begründung aus. Sie leiten den Antrag an die zuständigen Stellen weiter.
Neugier und Offenheit gegenüber Neuerungen
Sich nicht vor dem Aufwand scheuen
Wissen systematisch aufbereiten
Anwenderkenntnisse im Erstellen von Anträgen
Vorausschauendes Handeln
Die Führungspersonen
Umsetzungspotenzial
3.1.1 prüfen neue Technologien und Ermittlungsmethoden auf Ein- und Umsetzbarkeit unter Einbezug von Fachpersonen und beantragen diese bei den zuständigen Stellen.
Wissen, Verständnis
3.1.2 verfügen über Anwenderkenntnisse im Erstellen von Investitionsanträgen.
3.1.3 verfügen über Anwenderkenntnisse der internen Prozesse und Vorgaben.
Einstellungen, Werte, Motivation
3.1.4 zeigen sich offen für neue Technologien.
Metakognition
3.1.5 erstellen Kosten-Nutzen-Analysen von neuen Technogien und Ermittlungsmethoden und leiten geeignete Varianten ab.
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3.2 Neue polizeibezogene Methoden und Instrumente vermitteln und umsetzen
Die Führungspersonen führen neu definierte Methoden und Instrumente in ihrem Zuständigkeitsbereich ein oder schlagen neue Methoden vor. Sie verantworten die Einführung und Umsetzung in ihrem Bereich und stellen sicher, dass die Mitarbeitenden entsprechend geschult und mit den notwendigen Leitfäden oder Handbüchern zur Umsetzung ausgestattet werden. Sie überprüfen, dass die Mitarbeitenden die Methoden anwenden und umsetzen, und leiten entsprechende Massnahmen ein, wenn sie feststellen, dass die Methoden nicht umgesetzt werden.
Die Führungspersonen informieren sich über rechtliche und ethische Standards im digitalen Raum oder klären diese bei Bedarf mit weiteren Fachpersonen, wie etwa Juristinnen und Juristen, und geben diese Informationen an die Mitarbeitenden weiter. Sie stellen sicher, dass der Datenschutz eingehalten wird.
Anwenderkenntnisse im Datenschutz Instruktion
Gute Kenntnis der ethischen und rechtlichen Standards
Umgang mit Neuerungen und Veränderungen
Die Führungspersonen
Umsetzungspotenzial
3.2.1 führen neue polizeibezogene Methoden und Instrumente in ihrem Zuständigkeitsbereich ein.
Wissen, Verständnis
3.2.2 verfügen über grundlegende Kenntnisse im Bereich des Change-Managements.
3.2.3 verfügen über Anwenderkenntnisse in rechtlichen und ethischen Grundlagen, die im Polizeialltag relevant sind.
3.2.4 verfügen über Anwenderkenntnisse in der praktischen Instruktion von neuen polizeibezogenen Methoden.
Einstellungen, Werte, Motivation
3.2.5 zeigen sich offen für Neuerungen und Veränderungen.
Metakognition
3.2.6 analysieren die Umsetzung der neuen polizeibezogenen Methoden durch die Mitarbeitenden und leiten geeignete Massnahmen ein.
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3.3 Strukturen und Schnittstellen für Datenmanagement nutzen
Die Führungspersonen nutzen die vorgegebenen Strukturen für das professionelle Datenmanagement. Sie wenden die Vorgaben bezüglich der Ablage sämtlicher Dokumente und Unterlagen an und stellen sicher, dass auch die Mitarbeitenden diese Vorgaben einhalten.
Im Austausch mit anderen Korps koordinieren sie, bei Bedarf in Absprache mit der IT-Abteilung, an den Schnittstellen den gegenseitigen Datenaustauch zu überkantonalen fallbezogenen Fragen.
Anwenderkenntnisse im Datenschutz
Anwenderkenntnisse in Datenmanagement, Informationssicherheit und IT-Security.
Kenntnis der Strukturen im Bereich Datenmanagement
Kenntnis der Schnittstellen (Organigramm)
Die Führungspersonen
Umsetzungspotenzial
3.3.1 nutzen die gegebenen Strukturen unter Berücksichtigung der Vorgaben für das Datenmanagement.
Wissen, Verständnis
3.3.2 verfügen über Anwenderkenntnisse der gesetzlichen Grundlagen zum Datenschutz.
3.3.3 verfügen über Anwenderkenntnisse der internen Strukturen, Prozesse und Schnittstellen.
Einstellungen, Werte, Motivation
‒Metakognition
3.3.4 analysieren die Einhaltung der Vorgaben zur Ablage durch die Mitarbeitenden und leiten geeignete Massnahmen ein.
Die Führungspersonen wenden die bestehende digitale Infrastruktur an. Bei digitalen Umgebungen, die durch externe Firmen betrieben werden, stellen sie die Koordination und Kommunikation sicher, sofern dies nicht durch die interne IT-Abteilung gewährleistet wird. Zudem stellen sie sicher, dass die Mitarbeitenden im Umgang mit neuen digitalen Infrastrukturen geschult werden.
Betriebliches Vorschlagswesen
Auftragsformulierung
Koordinationsfähigkeit
Anwenderkenntnisse im Datenschutz
Die Führungspersonen
Umsetzungspotenzial
3.4.1 wenden die digitale Infrastruktur zielführend an.
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Projektleitung
Zwecks kontinuierlicher Verbesserung nehmen die Führungspersonen Inputs der Mitarbeitenden auf, formulieren Verbesserungsvorschläge und leiten diese an die zuständigen Stellen weiter.
Anwenderkenntnisse in Informationssicherheit und IT-Security
3.4.2 stellen bei Bedarf die Koordination und die Kommunikation mit externen ITDienstleistern sicher.
Wissen, Verständnis
3.4.3 verfügen über Anwenderkenntnisse der gesetzlichen Grundlagen zum Datenschutz.
3.4.4 verfügen über Anwenderkenntnisse in der Koordination zwischen verschiedenen Abteilungen.
3.4.5 verfügen über grundlegende Kenntnisse der IT-Prozesse und -Beschaffungen.
Einstellungen, Werte, Motivation
‒Metakognition
3.4.6 analysieren die bestehende digitale Infrastruktur und arbeiten Verbesserungsvorschläge aus.
3.4.7 analysieren den Schulungsbedarf der Mitarbeitenden bezüglich der digitalen Infrastruktur.
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Arbeitssituation
4.1 Führungsaufgaben und strategische Konzepte im Unternehmensalltag umsetzen
Die Führungspersonen setzen die jährlichen Ziele, welche für ihren Bereich festgelegt wurden, und die strategischen Konzepte um. Sie planen die Massnahmen zur Umsetzung und kommunizieren diese ihren Mitarbeitenden.
Sie überprüfen periodisch die Zielerreichung im Rahmen von Gesprächen mit ihren direkt unterstellten Mitarbeitenden, beurteilen die Zielerreichung und vereinbaren neue Ziele.
Die Führungspersonen reflektieren regelmässig auch ihre eigene Leistung und Zielerreichung und passen ihre Strategie bei Bedarf an.
Kritische Erfolgsfaktoren Kompetenzdimensionen
Teamarbeit fördern
Techniken zur Zielformulierung (z. B. SMART)
Gesprächsführungsmethoden
Führungstechniken
Vorausschauende Planung
Mittel zur Zielerreichung
Die Führungspersonen
Umsetzungspotenzial
4.1.1 planen vorausschauend die Umsetzung der jährlichen Ziele und der strategischen Konzepte in ihrem Bereich und setzen diese um.
Wissen, Verständnis
4.1.2 verfügen über Anwenderkenntnisse in der strukturierten und methodischen Gesprächsführung (aktives Zuhören, wertschätzende Kommunikation, Deeskalation, Empathie).
4.1.3 verfügen über Anwenderkenntnisse in Managementgrundlagen und -prozessen.
4.1.4 verfügen über fundierte Kenntnisse in Führungstechniken und -methoden.
4.1.5 verfügen über Anwenderkenntnisse in der Planung von Umsetzungsvorhaben.
Einstellungen, Werte, Motivation
4.1.6 planen sich Zeit für die Zielvereinbarungsgespräche mit ihren Mitarbeitenden ein.
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Projektleitung
4.2 Veränderungsbedarf erkennen und -prozess mitgestalten
Die Führungspersonen erkennen Veränderungsbedarf in ihrem Zuständigkeitsbereich und sprechen diesen mit den vorgesetzten Stellen ab. Sie planen die Umsetzung für den Veränderungsprozess in ihrem Bereich, definieren die Zielsetzungen für ihren Bereich und leiten daraus die notwendigen Massnahmen für die operative Umsetzung in der Organisation ab. Sie beziehen die Mitarbeitenden aktiv ein und führen einen Dialog über die Zielsetzungen und Massnahmen. Sie gehen auf Ängste der Mitarbeitenden ein und bauen Widerstände im Team ab. Sie prüfen regelmässig die Umsetzung und leben die Grundsätze vor. Sie kontrollieren den Erfolg regelmässig und informieren bei Bedarf die Geschäftsleitung.
Die Führungspersonen kündigen ihren Mitarbeitenden Veränderungen und Neuerungen an, erklären deren Inhalte und führen sie schrittweise und nachvollziehbar ein. Sie begleiten und unterstützen ihre Mitarbeitenden und betroffene Schnittstellen (z. B. IT-Abteilung) im digitalen Veränderungsprozess. Sie agieren als Ansprechpersonen für alle Anliegen und nehmen ihre Vorbildfunktion wahr.
Offenheit für Veränderungen und Neuerungen
Flexibilität
Bewusstsein über eigene Vorbildfunktion
Anwenderkenntnisse im Change-Management
Moderationskompetenzen
Glaubwürdiges Auftreten
Kommunikations- und Konfliktfähigkeiten
Professioneller Umgang mit Widerständen
Gute Kenntnisse im Projekt- und Prozessmanagement
Metakognition
4.1.7 reflektieren regelmässig die Umsetzung der Vorhaben und ergreifen geeignete Massnahmen.
Die Führungspersonen
Umsetzungspotenzial
4.2.1 erkennen Veränderungsbedarf in ihrem Zuständigkeitsbereich.
4.2.2 gestalten den Veränderungsprozess in ihrem Zuständigkeitsbereich mit.
4.2.3 informieren die vorgesetzte Stelle regelmässig über den Stand der Umsetzung.
Wissen, Verständnis
4.2.4 verfügen über Anwenderkenntnisse in Kommunikationstechniken.
4.2.5 verfügen über Anwenderkenntnisse in Konfliktlösetechniken.
4.2.6 verfügen über grundlegende Kenntnisse im Bereich des Change-Managements.
4.2.7 verfügen über Anwenderkenntnisse im Projekt- und Prozessmanagement.
4.2.8 verfügen über Anwenderkenntnisse in der Moderation.
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Projektleitung
4.3 Prozessorganisation für den eigenen Zuständigkeitsbereich innerhalb der Vorgaben gestalten
Die Führungspersonen gestalten die Prozesse für den eigenen Bereich innerhalb der Vorgaben durch die vorgesetzten Stellen und sorgen bei vorhandenen
Schnittstellen für eine möglichst gute Abstimmung. Sie analysieren mögliche Anpassungen in der Prozessorganisation, beurteilen deren Auswirkungen und leiten die entsprechenden Massnahmen ein. Sie beziehen bei der Gestaltung der Prozesse ihr Team mit ein und holen Inputs zur Optimierung ein. Sie informieren das Team regelmässig über bevorstehende Änderungen in der Prozessorganisation.
Nachvollziehbare Prozesslandschaft skizzieren
Detaillierte Aufbereitung der Prozessschritte
Methodengestütztes Vorgehen
Kenntnis der Organisationseinheit und der Schnittstellen
Anspruchsgruppen adäquat einbeziehen
Kenntnisse im Prozessmanagement
Gesamtsicht einnehmen
Vorausschauendes Handeln
Einstellungen, Werte, Motivation
4.2.9 nehmen ihre Vorbildfunktion bewusst wahr.
4.2.10 achten stets auf ein glaubwürdiges Auftreten.
4.2.11 interessieren sich für Neuerungen und zeigen sich offen für Veränderungsprozesse.
Metakognition
4.2.12 analysieren Ängste und Widerstände der Mitarbeitenden und leiten geeignete Massnahmen ab.
Die Führungspersonen
Umsetzungspotenzial
4.3.1 gestalten Prozesse für den eigenen Bereich vorausschauend und methodengestützt im Rahmen der Vorgaben der Prozessorganisation.
Wissen, Verständnis
4.3.2 verfügen über fundierte Kenntnisse der Schnittstellen innerhalb der eigenen Organisation.
4.3.3 verfügen über Anwenderkenntnisse im Prozessmanagement.
4.3.4 verfügen über Anwenderkenntnisse im Bereich des Anspruchsgruppenmanagements
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Projektleitung
4.4 Finanzielle Führung mittragen
Die Führungspersonen tragen die finanzielle Führung im eigenen Bereich mit. Sie stellen sicher, dass das vorgegebene Budget eingehalten wird. Sie erstellen ein Budget für die Infrastruktur und kleinere Investitionen. Sie stellen selbstständig oder in Absprache mit den vorgesetzten Stellen bei der zuständigen Finanzkontrolle bzw. Finanzabteilung einen Antrag zur Freigabe einer Investition.
Die Führungspersonen beantragen ausserordentliche Ausgaben in einem Einsatz und begründen diese. Sie planen korpsinterne Events und Mitarbeiteranlässe und stellen dafür einen Antrag bei der Finanzkontrolle bzw. Finanzabteilung. Nach Freigabe des Antrages tragen sie innerhalb des Budgets die Kostenkontrolle.
Die Führungspersonen planen und verwalten das Budget für die Aus- und Weiterbildung ihrer Mitarbeitenden, bei Bedarf auch mit den vorgesetzten Stellen. Sie prüfen die Anträge im Rahmen des zur Verfügung stehenden Jahresbudgets und genehmigen diese bei entsprechenden Kapazitäten oder lassen diese genehmigen.
Kenntnisse im Bereich Budgetierung
Denken in Varianten
Hohes Kostenbewusstsein, wirtschaftliches Denken
Budgetzusammenhänge berücksichtigen
Analytische Fähigkeiten
Argumentationsfähigkeit
Les- und nachvollziehbare Aufbereitung
Einstellungen, Werte, Motivation
4.3.5 achten stets auf den Einbezug der Mitarbeitenden und Anspruchsgruppen in den Veränderungsprozess.
Metakognition
4.3.6 analysieren die Auswirkungen von Anpassungen der Prozessorganisation und leiten geeignete Massnahmen ab.
Die Führungspersonen
Umsetzungspotenzial
4.4.1 erstellen Investitionsanträge für Infrastruktur, kleinere Investitionen, ausserordentliche Ausgaben und die Aus- und Weiterbildung der Mitarbeitenden.
4.4.2 stellen die Einhaltung des Budgets in ihrem Bereich sicher.
Wissen, Verständnis
4.4.3 verfügen über Anwenderkenntnisse in der Budgetierung von neuen Projekten oder Anlässen.
4.4.4 verfügen über Anwenderkenntnisse in der Argumentation.
4.4.5 verfügen über grundlegende Kenntnisse in der Betriebsbuchhaltung (Management Accounting).
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4.5 Personalressourcen planen
Die Führungspersonen sind gemeinsam mit ihren Teamleiterinnen und -leitern für die optimale personelle Zusammensetzung in ihrem Bereich zuständig. Die Führungspersonen stellen im Gesamtkontext des Korps sicher, dass der Bereich über die nötigen und geeigneten Personalressourcen verfügt. Sie berücksichtigen in der Zusammenstellung ihres Bereichs auch die notwendigen Fachpersonen für Spezialaufgaben. Um den zukünftigen Bedürfnissen der Arbeitnehmenden gerecht zu werden, berücksichtigen sie bei der Personalplanung auch neue Arbeitsmodelle (z. B. Teilzeitarbeit).
Flexible Arbeitsmodelle
Planungsfähigkeiten
Kenntnis der Personalressourcen
Einstellungen, Werte, Motivation
4.4.6 achten bei der Erstellung von Investitionsanträgen auf die wirtschaftliche Umsetzbarkeit.
4.4.7 verfügen über ein hohes Kostenbewusstsein.
Metakognition
4.4.8 analysieren die anfallenden Kosten in ihrem Bereich, gleichen diese mit dem Budget ab und leiten geeignete Massnahmen ab.
4.4.9 analysieren die Wirtschaftlichkeit ihres Bereichs und leiten geeignete Varianten ab.
Die Führungspersonen
Umsetzungspotenzial
4.5.1 planen vorausschauend die mittelfristigen Personalressourcen. Wissen, Verständnis
4.5.2 verfügen über Anwenderkenntnisse in der Personalplanung und im Bereich des betrieblichen Gesundheitsmanagements.
4.5.3 verfügen über fundierte Kenntnisse der möglichen Arbeitsmodelle im eigenen Bereich.
4.5.4 verfügen über Anwenderkenntnisse in der Planung.
Bildungspolitisches Gesamtkonzept BGK
Projektleitung
4.6 Personal rekrutieren
Die Führungspersonen rekrutieren, bei Bedarf gemeinsam mit der Personalabteilung, direkt unterstellte Mitarbeitende. Sie achten auf eine heterogene Repräsentativität in ihrem Bereich, indem sie z. B. im Bewerbungsverfahren bei Bewerberinnen und Bewerbern mit gleichen Kompetenzen und Voraussetzungen diejenigen wählen, die im Team z. B. aufgrund ihres Geschlechts oder ihrer Sprache untervertreten sind.
Bei Personalbedarf durch personelle Vakanzen, Wachstum oder strategische Neuausrichtung treffen sie Vorkehrungen für die (Wieder)Besetzung der betreffenden Stelle. Sie besprechen ihre Vorschläge und Bedürfnisse in Sachen Personalbeschaffung mit den zuständigen Stellen. Bei der Rekrutierung angehender Aspirantinnen und Aspiranten unterstützen die Führungspersonen die zuständige Abteilung bei Bedarf. Arbeiten wie die Ausschreibung, das Sichten der Bewerbungsdossiers, die Vorauswahl und die Einladung der Bewerberinnen und Bewerber erledigen sie teilweise selbständig oder delegieren sie an die Personalabteilung. Sie bereiten die Bewerbungsgespräche vor und führen diese durch. Zudem unterstützen sie bei Bedarf die Teamleiterinnen und -leiter bei der Stellenbesetzung und bringen sich bei Schlüsselstellen aktiv ein. Sie
Klare und transparente Stellenprofile
Diversifizierung
Gute Kenntnisse in Interviewtechniken
Anwenderkenntnisse in standardisierten Rekrutierungsinstrumenten
Gute Kenntnis der Einstellungsregeln des Korps
Kenntnisse im Personalrecht
Einstellungen, Werte, Motivation
4.5.5 sind sich der Wichtigkeit der langfristigen Planung bewusst.
4.5.6 handeln vorausschauend und eigenverantwortlich.
Metakognition
4.5.7 analysieren die langfristigen Personalressourcen und leiten notwendige Massnahmen für die Personalplanung ab.
Die Führungspersonen
Umsetzungspotenzial
4.6.1 rekrutieren in enger Zusammenarbeit mit der Personalabteilung neue Mitarbeitende.
4.6.2 arbeiten bei der Erstellung von Stellenbeschreibungen mit und bewerten das Anforderungsprofil.
Wissen, Verständnis
4.6.3 verfügen über fundierte Kenntnisse der Einstellungsregeln des Korps.
4.6.4 verfügen über grundlegende Kenntnisse im Rekrutierungsprozess.
Bildungspolitisches Gesamtkonzept BGK
Projektleitung
arbeiten beim Assessments der Bewerberinnen und Bewerber mit, teilen diesbezüglichen Einschätzungen mit und leiten diese an die zuständige Stelle weiter. Sie berücksichtigen die finanziellen Rahmenbedingungen und halten diese während des Auswahlverfahrens ein.
4.7 Gespräche mit Mitarbeitenden führen
Die Führungspersonen führen regelmässig Gespräche mit ihren Mitarbeitenden durch. Sie wenden bei Bedarf die vorgegebenen Formulare zur Personalbeurteilung an, vereinbaren mit den Mitarbeitenden Ziele und werten deren Erreichung aus.
Die Führungspersonen holen die Bedürfnisse ihrer Mitarbeitenden ein, eruieren mit ihnen das Verbesserungspotenzial und definieren bei Bedarf Weiterbil-
Verschiedene Methoden der Gesprächsführung
Schwierige Gesprächssituationen meistern
Potenziale erkennen und fördern
Kenntnis der Weiterbildungslandschaft
4.6.5 verfügen über Anwenderkenntnisse in der Interviewtechnik bei Rekrutierungsgesprächen.
4.6.6 verfügen über grundlegende Kenntnisse im Personalrecht.
Einstellungen, Werte, Motivation
4.6.7 zeigen sich offen gegenüber neuen Mitarbeitenden.
4.6.8 achten auf eine unvoreingenommene und neutrale Haltung den Bewerbenden gegenüber.
4.6.9 achten auf Authentizität und Empathie im Rekrutierungsgespräch.
Metakognition
4.6.10 reflektieren ihre Leistungen im Rahmen der Rekrutierung und leiten geeignete Massnahmen ab.
Die Führungspersonen
Umsetzungspotenzial
4.7.1 führen regelmässig Gespräche mit ihren Mitarbeitenden durch.
4.7.2 beurteilen die Arbeitsleistung ihrer Mitarbeitenden und geben ihnen konstruktives Feedback.
Bildungspolitisches Gesamtkonzept BGK
Projektleitung
dungsmassnahmen für die Mitarbeitenden. Sie nutzen hierfür die vorgegebenen Entwicklungssysteme, empfehlen den Mitarbeitenden Weiterbildungen und unterstützen sie diesbezüglich.
Wissen, Verständnis
4.7.3 verfügen über grundlegende Kenntnisse im Personalrecht.
4.7.4 verfügen über fundierte Kenntnisse in internen Personalbeurteilungssystemen undprozessen.
4.7.5 verfügen über Anwenderkenntnisse in der strukturierten und methodischen Gesprächsführung (aktives Zuhören, wertschätzende Kommunikation, Deeskalation, Empathie).
4.7.6 verfügen über Anwenderkenntnisse der fachlichen und führungsbezogenen Weiterbildungsmöglichkeiten der Polizei.
Einstellungen, Werte, Motivation
4.7.7 achten bei der Definition der Ziele auf eine klare Zielformulierung (SMART)
4.7.8 planen sich Zeit für Mitarbeitergespräche ein. Metakognition
4.7.9 beurteilen die Leistung der Mitarbeitenden und leiten geeignete Massnahmen ab.
4.7.10 analysieren die Potenziale der Mitarbeitenden und fördern diese mit gezielten Massnahmen.
Bildungspolitisches Gesamtkonzept BGK
Projektleitung
4.7.11 analysieren den Weiterbildungsbedarf der Mitarbeitenden und machen Vorschläge.
Die Führungspersonen initiieren auftragsbezogene (Teil)Projekte aufgrund von Aufträgen durch Vorgesetzte, andere Bereiche oder auf Eigeninitiative.
Die Führungspersonen leiten vorgegebene Projekte oder Teilprojekte unter Anwendung der gängigen Techniken und Methoden sowie unter Verwendung geeigneter technischer Tools. Sie klären den Auftrag, setzen die Projektziele um, bilden ein geeignetes Projektteam und planen das Projekt im vorgegebenen zeitlichen und finanziellen Rahmen. Sie erstellen bei Bedarf mit der vorgesetzten Stelle ein Budget und leiten dieses zur Genehmigung an die zuständige Stelle weiter. Bei kurzfristigen Projekten nutzen sie die vorgesehenen entscheidungsbefugten Gremien für dringende Anträge.
Die Führungspersonen tragen die Verantwortung für die Beschaffung und Sicherung der notwendigen Ressourcen (Personen, Finanzen, Infrastruktur usw.) mit der vorgesetzten Stelle mit. Sie stellen das Projektcontrolling bei Bedarf mit der zuständigen Stelle sicher. Sie führen das Projektteam und stellen die Kommunikation und Information nach innen und bei Bedarf nach aussen sicher. Sie schaffen möglichst gute Rahmenbedingungen für die Projektmitarbeitenden, sind präsent und leisten bei Bedarf Unterstützung. Sie gestalten die Beziehung mit den betroffenen Anspruchsgruppen aktiv, versetzen sich in deren Welt hinein und sprechen deren Sprache. Sie tragen die Verantwortung für das Erreichen der Projektziele mit.
Methodengestütztes Vorgehen
Umgang mit den technischen Tools
Anwenderkenntnisse im Projektmanagement
Kommunikationstechniken
Zeitmanagement anwenden
Durchsetzungsvermögen
Belastbarkeit
Die Führungspersonen
Umsetzungspotenzial
4.8.1 leiten methodengestützt auftragsbezogene Teilprojekte oder Projekte in ihrem Zuständigkeitsbereich.
4.8.2 erstatten der vorgesetzten Stelle regelmässig Bericht über den aktuellen Projektstand
Wissen, Verständnis
4.8.3 verfügen über Anwenderkenntnisse im Projektmanagement und in der Projektbudgetierung.
4.8.4 verfügen über Anwenderkenntnisse in Kommunikationstechniken und relevanten Kommunikationskanälen.
4.8.5 verfügen über Anwenderkenntnisse in überzeugender Kommunikation.
4.8.6 verfügen über grundlegende Kenntnisse im IT-Bereich (z. B. MS Office, Projektmanagement-Tools).
Einstellungen, Werte, Motivation
Bildungspolitisches Gesamtkonzept BGK
Projektleitung
4.9 An Organisationsentwicklungsprojekten mitwirken
Die Führungspersonen wirken aktiv bei Organisationsentwicklungsprojekten mit. Beispielsweise übernehmen sie Teilprojekte im Rahmen einer Prozessoptimierung durch die Einführung eines Systems wie SAP. Hierbei arbeiten sie eng mit anderen Abteilungen zusammen und bringen bei Besprechungen die Bedürfnisse des eigenen Bereichs ein.
Projektmanagement
Methodengestütztes Vorgehen
Konkrete Zielformulierungen
Kenntnisse in der Organisationsentwicklung
Gesamtverständnis der Organisation
Metakognition
4.8.7 analysieren die notwendigen personellen, finanziellen und zeitlichen Ressourcen und leiten Massnahmen zur deren Sicherstellung ein.
4.8.8 analysieren ihren Workload und den ihrer Mitarbeitenden und leiten geeignete Massnahmen ab
4.8.9 reflektieren ihren Umgang mit ihren Ressourcen und leiten geeignete Massnahmen ab.
Die Führungspersonen Umsetzungspotenzial
4.9.1 wirken aktiv bei Organisationsentwicklungsprojekten mit und gehen dabei methodengestützt vor
Wissen, Verständnis
4.9.2 verfügen über Anwenderkenntnisse der internen Strukturen, Prozesse und Schnittstellen.
4.9.3 verfügen über Anwenderkenntnisse der strategischen Ziele des Korps.
4.9.4 verfügen über grundlegende Kenntnisse in der Organisationsentwicklung.
4.9.5 verfügen über Anwenderkenntnisse im Projektmanagement.
Bildungspolitisches Gesamtkonzept BGK
Projektleitung
Einstellungen, Werte, Motivation
4.9.6 achten in Organisationsentwicklungsprojekten auf klare Zielformulierungen.
4.10Kulturentwicklungsprogramme mittragen
Die Führungspersonen tragen Kulturentwicklungsprogramme für ihren Bereich unter Berücksichtigung der Vorgaben der Vorgesetzten und der korpsinternen Leitlinien mit. Dazu stützen sie sich auf die zentralen Werthaltungen im Bereich der Unternehmenskultur und entwickeln bei Bedarf Sensibilisierungskampagnen für den eigenen Bereich. Sie vermitteln betriebsinterne Leitbilder und die zentrale Werthaltung über verschiedene Kanäle wie das Intranet, E-Learnings oder interne obligatorische Weiterbildungen zu spezifischen Themen. Sie sind Vorbilder und leben die Werte, welche sie vermitteln, selbst vor.
Zudem ermutigen die Führungspersonen ihre Mitarbeitenden, Kurse über Unternehmenskultur zu besuchen und ihre Erkenntnisse in das Team einzubringen.
Gleichbehandlung
Gute Kenntnis der Werthaltungen des Unternehmens
Vorbildfunktion
Interkulturalität
Metakognition
4.9.7 reflektieren die Zielerreichung und leiten Massnahmen ab.
Die Führungspersonen
Umsetzungspotenzial
4.10.1 tragen Kulturentwicklungsprogramme in ihrem Bereich mit.
Wissen, Verständnis
4.10.2 verfügen über Anwenderkenntnisse der Werthaltung des Korps bzw. der Polizeiorganisation.
4.10.3 verfügen über Anwenderkenntnisse in den Beeinflussungsfaktoren der Unternehmenskultur (u. a. Cop Culture).
Einstellungen, Werte, Motivation
4.10.4 achten stets auf die Gleichbehandlung aller Mitarbeitenden.
4.10.5 leben die Werte des Korps vor.
4.10.6 nehmen ihre Vorbildfunktion bewusst wahr.
Bildungspolitisches Gesamtkonzept BGK
Projektleitung
4.11Betriebliches Gesundheitsmanagement sicherstellen
Die Führungspersonen stellen das betriebliche Gesundheitsmanagement in ihrem Bereich sicher. Sie besuchen interne Schulungen auf Führungsebene und bilden sich im Bereich des Gesundheitsmanagements weiter. Sie besuchen Weiterbildungen, um z. B. psychische Erkrankungen bei den Mitarbeitenden möglichst frühzeitig zu erkennen, die Betroffenen zu unterstützen und zu begleiten. Sie leiten Massnahmen ein, um die Gesundheit der Mitarbeitenden zu schützen und ihr eigenes Gesundheitsmanagement sicherzustellen. Dazu wenden sie die zur Verfügung stehenden Hilfsmittel an.
Nach Krankheitsausfällen planen die Führungspersonen die Wiedereingliederung in den Arbeitsalltag. Sie unterstützen die Mitarbeitenden bei der Wiedereingliederung, führen regelmässig Gespräche mit ihnen durch und begleiten sie.
Bewusstsein für die Bedeutung der Gesundheit für die Leistungsfähigkeit
Bewusstsein für Gesundheitsschutz
Kenntnis von psychischen Krankheiten
Erkennen von krankheitsbedingten Symptomen und Verhaltensmustern
Gute Kenntnis der zur Verfügung stehenden Mittel
Enge Absprachen mit beteiligten Schnittstellen (z. B. Personalabteilung)
4.10.7 achten bei Kulturentwicklungsprogrammen auf interkulturelle Unterschiede. Metakognition
4.10.8 analysieren den Veränderungsbedarf mit Blick auf die Unternehmenskultur in ihrem Bereich und leiten geeignete Massnahmen ab.
Die Führungspersonen
Umsetzungspotenzial
4.11.1 setzen die von der Organisation gegebenen Vorgaben zum betrieblichen Gesundheitsmanagement in ihrem Bereich um.
Wissen, Verständnis
4.11.2 verfügen über grundlegende Kenntnisse von psychischen Krankheitsbildern bzw. Verhaltensmustern
4.11.3 verfügen über Anwenderkenntnisse der innerbetrieblich verfügbaren Mittel und Prozesse für den Gesundheitsschutz.
4.11.4 verfügen über Anwenderkenntnisse der Schnittstellen innerhalb der eigenen Organisation.
4.11.5 verfügen über Anwenderkenntnisse in der strukturierten und methodischen Gesprächsführung (aktives Zuhören, wert-
Bildungspolitisches Gesamtkonzept BGK
Projektleitung
schätzende Kommunikation, Deeskalation, Empathie).
Einstellungen, Werte, Motivation
4.11.6 achten stets auf krankheitsbedingte Symptome bzw. auffällige Verhaltensmuster bei ihren Mitarbeitenden.
4.11.7 räumen dem Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz eine wichtige Rolle ein.
Metakognition
4.11.8 reflektieren regelmässig die Umsetzung der Massnahmen im Gesundheitsschutz und leiten Massnahmen zur Verbesserung ab.
Die Führungspersonen arbeiten eng mit den juristischen Diensten zusammen. Gemeinsam diskutieren sie über die wichtigsten Gesetzesänderungen und aktuellen Regelungen. Die Führungspersonen informieren sich über politische sowie gesetzliche Änderungen und handeln gemäss den Bestimmungen, die bei den eigenen Tätigkeiten eine Rolle spielen. Sie informieren und sensibilisieren die Mitarbeitenden über bestehende und neue Gesetze und Regelungen und zeigen, wie man diese umsetzt. Sie stellen die Ausbildung der Mitarbeitenden sicher und kontrollieren die Umsetzung.
Vorausschauendes Denken
Zukunftsorientierte Überlegungen
Fundierte Kenntnis der rechtlichen Grundlagen
Proaktives Handeln
Netzwerkpflege
Die Führungspersonen
Umsetzungspotenzial
4.12.1 informieren sich proaktiv über politische und gesetzliche Änderungen, die Auswirkungen auf die Polizeiarbeit haben.
4.12.2 setzen politische und gesetzliche Änderungen, die Auswirkungen auf die Polizeiarbeit haben, in ihrem Bereich gemäss den Vorgaben um.
Wissen, Verständnis
Bildungspolitisches Gesamtkonzept BGK
Projektleitung
4.12.3 verfügen über Anwenderkenntnisse in den rechtlichen Grundlagen, die im Polizeialltag relevant sind.
4.12.4 verfügen über fundierte Kenntnisse des eigenen Netzwerks.
Einstellungen, Werte, Motivation
4.12.5 handeln vorausschauend und zukunftsorientiert.
Metakognition
4.12.6 analysieren die Auswirkungen von politischen und gesetzlichen Änderungen auf die Polizeiarbeit und leiten geeignete Massnahmen ab.
Die Führungspersonen sind als Mitglied des Kaders in die Erarbeitung der normativen Grundsätze des Polizeikorps involviert. Sie arbeiten zusammen mit anderen Interessengruppen die normativen Grundlagen aus (z. B. Leitbild, Vision, geschäftspolitische Grundsätze). Sie arbeiten dazu aktiv in Arbeitsgruppen mit und berücksichtigen die politischen Rahmenbedingungen sowie die Wertvorstellungen. Daraus abgeleitet definieren sie Grundlagen für den eigenen Zuständigkeitsbereich.
Vertrauensaufbau mit der Gesellschaft priorisieren
Kommunikationsfähigkeit
Strategie des Korps an Politik ausrichten
Kenntnisse im normativen und strategischen Management
Die Führungspersonen
Umsetzungspotenzial
4.13.1 erarbeiten als Mitglieder des Kaders zusammen mit Interessengruppen normative Grundlagen (z. B. Leitbild, Vision, geschäftspolitische Grundsätze).
Wissen, Verständnis
4.13.2 verfügen über grundlegende Kenntnisse im Bereich des normativen und strategischen Managements.
4.13.3 verfügen über Anwenderkenntnisse in Kommunikationstechniken.
Bildungspolitisches Gesamtkonzept BGK
Projektleitung
4.14Strategie konkretisieren
Die Führungspersonen leiten aus der Strategie und aus politischen Vorgaben mittelfristige Ziele für ihren Bereich ab und sprechen diese mit den Vorgesetzten ab. In diesem Prozess beziehen sie Bereichsleiterinnen und -leiter und Mitarbeitende aktiv ein. Sie planen gemeinsam mit ihren direkt unterstellten Mitarbeitenden die Strategieumsetzung.
Die Führungspersonen begleiten die Umsetzung der strategischen Massnahmen aktiv und überwachen den Erfolg. Sie verfolgen dabei einen klaren Führungsrhythmus (z. B. regelmässige Rapporte). Zudem informieren sie die Geschäftsleitung regelmässig über den Verlauf der Umsetzung und der Zielerreichung. Für die Umsetzung in den Teams sind die direkt unterstellten Mitarbeitenden verantwortlich.
Kenntnisse im strategischen Management
Fundierte Branchenkenntnisse
Vernetztes Denken
Fähigkeit, kreative Alternativen zu entwickeln
Kommunikations- und Konfliktfähigkeiten
Überzeugungsfähigkeiten anwenden
Professioneller Umgang mit Widerständen
Zielorientierte und realistische Planung
4.13.4 verfügen über Anwenderkenntnisse der Strategie und der Werte des Korps.
Einstellungen, Werte, Motivation
4.13.5 legen grossen Wert auf den Vertrauensaufbau zwischen der Polizei und der Bevölkerung.
Metakognition
4.13.6 analysieren die Anforderungen der Bevölkerung und der Politik an die Polizeiarbeit und leiten daraus normative Grundlagen ab.
Die Führungspersonen Umsetzungspotenzial
4.14.1 konkretisieren anhand der Korpsstrategie und der politischen Vorgaben die mittelfristigen Ziele und die Strategie für den eigenen Bereich und sprechen dies mit der vorgesetzten Stelle ab.
Wissen, Verständnis
4.14.2 verfügen über fundierte Kenntnisse der Polizeiarbeit.
4.14.3 verfügen über Anwenderkenntnisse der Strategieziele des Korps.
4.14.4 verfügen über Anwenderkenntnisse in der Strategieumsetzung.
Bildungspolitisches Gesamtkonzept BGK
Projektleitung
4.14.5 verfügen über Anwenderkenntnisse in Kommunikationstechniken.
Einstellungen, Werte, Motivation
4.14.6 planen sich Zeit für die regelmässige Überprüfung der Umsetzung der strategischen Massnahmen ein.
Metakognition
4.14.7 analysieren Ängste und Widerstände der Mitarbeitenden und leiten geeignete Massnahmen ab.
4.14.8 reflektieren die Umsetzung der Strategie und leiten geeignete Massnahmen ab.
Bildungspolitisches Gesamtkonzept BGK
Projektleitung
Arbeitssituation
5.1 Eigene funktionsbezogene Weiterbildung sicherstellen
Die Führungspersonen bilden sich regelmässig in ihrer Funktion weiter. Sie reflektieren ihre Stärken und Schwächen und nehmen eigene Einschätzungen vor. Sie gestalten die Entwicklung ihrer beruflichen Führungskompetenzen proaktiv und zielgerichtet. Hierfür holen sie auch Feedback bei Mitarbeitenden oder Vorgesetzten ein. Zudem informieren sie sich über funktionsbezogene Themen und Weiterbildungsmöglichkeiten.
Die Führungspersonen besuchen Weiterbildungsveranstaltungen zu aktuellen Themen, halten ihr Wissen à jour und teilen die gewonnenen Erkenntnisse mit den Mitarbeitenden ihres Bereichs.
Kritische Erfolgsfaktoren Kompetenzdimensionen
Reflexionsfähigkeit
Kritikfähigkeit
Realistische Einschätzung der eigenen Stärken und Schwächen
Konsequente Entwicklung der eigenen Kompetenzen
Aktives Zuhören
Neugier und Entwicklungsbereitschaft
Die Führungspersonen
Umsetzungspotenzial
5.1.1 überprüfen regelmässig und aktiv die Entwicklung ihrer beruflichen Führungskompetenzen.
5.1.2 besuchen Weiterbildungsveranstaltungen zu aktuellen Themen.
Wissen, Verständnis
5.1.3 verfügen über Anwenderkenntnisse der fachlichen und führungsbezogenen Weiterbildungsmöglichkeiten.
Einstellungen, Werte, Motivation
5.1.4 zeigen Interesse an der konsequenten Entwicklung der eigenen Kompetenzen.
5.1.5 hören ihren Mitarbeitenden aktiv zu.
5.1.6 zeigen sich im Rahmen ihrer eigenen Weiterbildung offen für externe Coachings oder Supervisionen.
Metakognition
Bildungspolitisches Gesamtkonzept BGK
Projektleitung
5.2 Eigene Leistungsfähigkeit funktionsbezogen sicherstellen
Die Führungspersonen sorgen für einen persönlichen Ausgleich und setzen verschiedene Erholungsmassnahmen bewusst ein. Sie zeigen sowohl bei der Arbeit im Büro als auch draussen Präsenz und gehen mit Freude und Passion an ihren Arbeitsalltag. Sie meistern lange und intensive Arbeitstage und gestalten ihre Arbeitszeit flexibel.
Die Führungspersonen gehen professionell mit Stresssituationen um und sehen diese als Herausforderung anstatt als Belastung. Bei Bedarf setzen sie geeignete Methoden des Stressmanagements um. Sie pflegen ihr privates Umfeld (Familie, Freunde usw.) bewusst. Sie reflektieren ihren eigenen Energiehaushalt und setzen bei der Arbeitsgestaltung bewusst Grenzen, um die eigene Balance aufrechtzuerhalten. Bei Bedarf wenden sie sich an zuständige Stellen für die Unterstützung im Umgang mit den eigenen Ressourcen.
Die Führungspersonen gestalten ihre Arbeit aktiv mit hoher Einsatzbereitschaft und Eigenverantwortung. Ihre Aufgaben setzen sie mit grosser Leistungsbereitschaft um und bringen sie konsequent zu Ende. Sie haben keine Angst vor neuen Herausforderungen oder anfänglichen Gefühlen der Überforderung und widmen sich neuen Aufgaben mit grossem Tagendrang. Regelmässig überprüfen sie ihren Leistungswillen und setzen sich persönliche, wettbewerbsorientierte Leistungsziele. Dabei behalten sie ihre eigenen Leistungsgrenzen stets im Blick.
Hohe Flexibilität
Belastbarkeit
Leidenschaft, Freude, Begeisterung für den Beruf
Kenntnisse in Techniken des Stressmanagements
Work-Life-Balance
5.1.7 reflektieren ihre eigenen Stärken und Schwächen und wählen geeignete Massnahmen zur Verbesserung der Schwächen.
5.1.8 reflektieren Rückmeldungen der Mitarbeitenden zum eigenen Führungsstil und analysieren die Auswirkungen auf die Führungsarbeit.
Die Führungspersonen
Umsetzungspotenzial
5.2.1 sorgen für eine ausgeglichene Work-LifeBalance, um die persönliche Leistungsfähigkeit sicherzustellen.
Wissen, Verständnis
5.2.2 verfügen über Anwenderkenntnisse in Techniken für das Management der persönlichen Ressourcen.
5.2.3 verfügen über Anwenderkenntnisse der Resilienzmodelle.
5.2.4 verfügen über Anwenderkenntnisse der unterschiedlichen Selbsteinschätzungsmodelle (z. B. Persönlichkeitstests).
Einstellungen, Werte, Motivation
5.2.5 gehen ihrer Arbeit mit Leidenschaft und Begeisterung nach.
5.2.6 achten stets auf ihre Work-Life-Balance.
Bildungspolitisches Gesamtkonzept BGK
Projektleitung
5.3 Arbeitstechniken und spezifische Methodenkompetenzen erarbeiten
Die Führungspersonen erarbeiten in ihrem Berufsalltag funktionsspezifische Arbeitstechniken. Sie verschaffen sich laufend einen Überblick über die zu erledigenden Aufgaben und delegieren Aufgaben, die sie nicht selbst erledigen, an die entsprechenden Stellen. Durch eine systematische Zeitplanung stellen sie die termingerechte und effiziente Erledigung der Aufgaben sicher. Sie wenden digitale Arbeitstechniken an, welche die Aufgabenerledigung unterstützen.
Die Führungspersonen reflektieren ihre Arbeitsorganisation und optimieren laufend ihre Arbeitstechniken, um die gesetzten Ziele effizienter zu erreichen. Dazu informieren sie sich über aktuelle Hilfsmittel, digitale Methoden oder Tools und setzen diese in ihrem Arbeitsprozess ein.
Anwenderkenntnisse in verschiedenen Arbeitstechniken
Anwenderkenntnisse in verschiedenen Arbeitsmethoden
Metakognition
5.2.7 reflektieren regelmässig ihre Work-Life-Balance und ergreifen Massnahmen zur Verbesserung des Ausgleichs zum Arbeitsalltag.
5.2.8 analysieren und stärken die persönliche Resilienz.
5.2.9 reflektieren ihre persönlichen Ressourcen und leiten bei Bedarf geeignete Massnahmen ab.
Die Führungspersonen
Umsetzungspotenzial
5.3.1 setzen in ihrem Arbeitsalltag funktionsspezifische Arbeitstechniken ein, um die anstehenden Arbeiten termingerecht und effizient zu erledigen.
Wissen, Verständnis
5.3.2 verfügen über Anwenderkenntnisse in Arbeitstechniken und -methoden.
Einstellungen, Werte, Motivation
5.3.3 zeigen sich offen für die Anwendung neuer Arbeitstechniken.
Bildungspolitisches Gesamtkonzept BGK
Projektleitung
SPI-Kompetenzprofil zum Führungsprofil II Seite 35 (von
Metakognition
5.3.4 reflektieren regelmässig ihre Arbeitstechniken und -methoden.
Bildungspolitisches Gesamtkonzept BGK
Projektleitung
6: Einsatzleitung – Mittlere Einsätze leiten und planbare Einsätze organisieren und leiten
Arbeitssituation
6.1 Einsatzkonzept für planbare und nicht planbare Einsätze erarbeiten
Die Führungspersonen erstellen für planbare und für nicht planbare Einsätze ein Einsatzkonzept, welches eine grafisch-textliche Darstellung der Absicht umfasst. Sie erarbeiten darin verschiedene Szenarien (vorbehaltene Entschlüsse), um im Falle von Lageänderungen eine rasche Anpassung oder Ergänzung des Einsatzkonzepts vornehmen zu können. Hierzu ergänzen sie das Konzept auch mit dem «Pronto»-Einsatz für Grossereignisse, an denen die Korps anderer Kantone beigezogen werden können. Sie unterscheiden vorbehaltene Entschlüsse klar vom Grundentschluss, um in der Umsetzung keine Verwirrung zu stiften. Sie bereiten zudem die Befehlsgebung vor.
Kritische Erfolgsfaktoren Kompetenzdimensionen
Konzeptionelle Fähigkeiten
Methodisches Vorgehen gemäss FIP
Strukturierte und klare Arbeitsweise
Die Führungspersonen
Umsetzungspotenzial
6.1.1 erarbeiten Einsatzkonzepte für planbare und nicht planbare mittlere Einsätze anhand des methodischen Vorgehens gemäss FIP.
Wissen, Verständnis
6.1.2 verfügen über fundierte Kenntnisse im methodischen Vorgehen gemäss FIP.
6.1.3 verfügen über Anwenderkenntnisse in der Erstellung von Einsatzkonzepten.
Einstellungen, Werte, Motivation
6.1.4 sind sich der Wichtigkeit des Einsatzkonzeptes bewusst.
Metakognition
6.1.5 analysieren die Lage umfassend und risikobewusst, leiten geeignete Handlungsmassnahmen ab und entscheiden rasch.
Bildungspolitisches Gesamtkonzept BGK
Projektleitung
6.2 Planabsprachen mit Dritten treffen
Die Führungspersonen treffen bei planbaren Einsätzen Absprachen mit Dritten und erarbeiten oder spiegeln die Einsatzkonzepte mit diesen. Für die Koordination der planbaren Einsätze werden gemeinsame Sitzungen mit den Blaulichtorganisationen und weiteren Beteiligten, wie dem öffentlichen Verkehr, durchgeführt.
Die Führungspersonen erarbeiten gemeinsam mit anderen Korps und Blaulichtorganisationen Konzepte für nicht geplante Einsätze (Eventualplanung), damit diese im Notfall umgesetzt werden können. Bei Bedarf arbeiten sie bei der Entwicklung von Einsatzkonzepten mit den angrenzenden Kantonen oder Nachbarländern mit. Sie organisieren gemeinsam mit anderen Führungspersonen oder in Zusammenarbeit mit der Ausbildungsabteilung regelmässig Übungen, um die erarbeiteten Konzepte zu testen und umzusetzen. Im Anschluss an die Übungen werden diese mit den Beteiligten nachbesprochen und die Erkenntnisse für zukünftige Übungen oder Einsätze abgeleitet. Diese Erkenntnisse werden auch in die Konzepte eingearbeitet.
Interdisziplinäre Arbeitsweise
Beizug von externen Anspruchsgruppen und anderen Kantonen
Erkennen von notwendigem Einbezug der Führungsunterstützung und/oder Projektleitung
Analysefähigkeit
Konzept erarbeiten
Anwenderkenntnisse in der interregionalen bzw. binationalen Notfallplanung (Eventualplanung)
Die Führungspersonen
Umsetzungspotenzial
6.2.1 erarbeiten oder spiegeln Einsatzkonzepte für geplante oder nicht geplante mittlere Einsätze mit weiteren Blaulichtorganisationen.
Wissen, Verständnis
6.2.2 verfügen über fundierte Kenntnisse der Blaulichtorganisationen ausserhalb der Polizei und derer Aufgaben, Kompetenzen und Verantwortungen (AKV).
6.2.3 verfügen über Anwenderkenntnisse in der internationalen bzw. binationalen Eventualplanung.
6.2.4 verfügen über fundierte Kenntnisse der Schnittstellen ausserhalb der eigenen Organisation
6.2.5 verfügen über Anwenderkenntnisse in der Erstellung von Einsatzkonzepten.
6.2.6 verfügen über Anwenderkenntnisse in Kommunikationstechniken.
Einstellungen, Werte, Motivation
6.2.7 zeigen sich offen gegenüber anderen Blaulichtorganisationen.
Bildungspolitisches Gesamtkonzept BGK
Projektleitung
6.3
Die Führungspersonen geben den Befehl zum Ausrücken gemäss vorgegebener Methodik und gehen selbst vor Ort, wo sie eine umfassende Bestandsaufnahme vornehmen und sich einen Überblick über die Situation verschaffen. Sie klären im Rahmen der Bestandsaufnahme vor Ort ihre Rolle: Sie entscheiden, ob es angezeigt ist, dass sie die Einsatzleitung übernehmen oder ob sie die anwesenden Mitarbeitenden einer tieferen Hierarchiestufe coachen und beraten. Sie ergänzen die Problemerfassung und die Lagebeurteilung um die neu gewonnenen Erkenntnisse.
Analysefähigkeit
Koordinationsfähigkeit
Klare Anweisungen vor Ort
Rollenverständnis
Schnelle Entscheidungsfähigkeit
6.2.8 schätzen die Wichtigkeit der Planabsprachen ein.
Metakognition
6.2.9 reflektieren die Zusammenarbeit mit den Blaulichtorganisationen und leiten bei Bedarf geeignete Massnahmen ab.
Die Führungspersonen
Umsetzungspotenzial
6.3.1 verschaffen sich vor Ort einen Überblick über die Situation, nehmen eine Bestandsaufnahme vor und entscheiden rasch über das weitere Vorgehen.
Wissen, Verständnis
6.3.2 verfügen über Anwenderkenntnisse in der Koordination verschiedener Aufgaben.
6.3.3 verfügen über Anwenderkenntnisse im methodischen Vorgehen gemäss FIP.
Einstellungen, Werte, Motivation
6.3.4 sind sich ihrer Rolle vor Ort bewusst.
Metakognition
Bildungspolitisches Gesamtkonzept BGK
Projektleitung
6.3.5 analysieren die Lage umfassend und risikobewusst, leiten geeignete Handlungsmassnahmen ab und entscheiden rasch.
Die Führungspersonen setzen die Befehlsgebung für planbare und nicht planbare Einsätze mündlich sowie teilweise schriftlich um. Sie halten sich dabei an das vorgegebene Befehlsschema. Bei Bedarf setzen sie den Befehl mit einem Befehlsgebungsrapport um.
Bei Unklarheiten in der Befehlsgebung und bei Befehlsverweigerung von Mitarbeitenden leiten sie die Massnahmen gemäss internen Vorgaben ab.
Klare Befehlsvergabe
Sehr gute Kommunikationstechniken
Anwenderkenntnisse in der Methodik zur Befehlsgebung (FIP, in drei oder fünf Schritten)
Die Führungspersonen
Umsetzungspotenzial
6.4.1 geben anhand des vorgegebenen Befehlsschemas Befehle.
6.5 Nötige Massnahmen vor Ort einleiten
Die Führungspersonen leiten aufgrund der Lagebeurteilung vor Ort die notwendigen Massnahmen ein. Sie leiten nötige Sofortmassnahmen ein, ziehen
Schnelle Auffassungsgabe
Anwenderkenntnisse in neuen Technologien
Ethische und rechtliche Standards
Wissen, Verständnis
6.4.2 verfügen über Anwenderkenntnisse in Kommunikationstechniken.
6.4.3 verfügen über Anwenderkenntnisse in der Methodik der Befehlsgebung gemäss FIP.
Einstellungen, Werte, Motivation
6.4.4 achten stets auf eine klare Formulierung der Befehle.
Metakognition
6.4.5 reflektieren ihre Befehlsgebung und leiten Verbesserungsmassnahmen ab.
Die Führungspersonen
Umsetzungspotenzial
Bildungspolitisches Gesamtkonzept BGK
Projektleitung
gegebenenfalls weitere Einsatzkräfte, Fachpersonen oder Partnerorganisationen bei, nehmen die Tatort- bzw. Schadenplatzorganisation vor und wenden kriminaltechnisches Know-how an, um den Spurenschutz sicherzustellen.
6.6 Einsatzleitung ausführen
Problemlösekompetenz
Konfliktlösetechniken
6.5.1 leiten aufgrund der Lagebeurteilung vor Ort anhand des methodischen Vorgehens gemäss FIP so schnell als möglich die notwendigen Massnahmen ein.
Wissen, Verständnis
6.5.2 verfügen über Anwenderkenntnisse im methodischen Vorgehen gemäss FIP (v. a. Problemerfassung und Einleitung von Sofortmassnahmen).
6.5.3 verfügen über fundierte Kenntnisse der Blaulichtorganisationen ausserhalb der Polizei.
6.5.4 verfügen über fundierte Kenntnisse in der Schadenplatzorganisation.
6.5.5 verfügen über Anwenderkenntnisse im Spurenschutz.
Einstellungen, Werte, Motivation
‒Metakognition
6.5.6 analysieren die Lage umfassend und risikobewusst, leiten geeignete Handlungsmassnahmen ab und entscheiden rasch.
Die Führungspersonen
Umsetzungspotenzial
Bildungspolitisches Gesamtkonzept BGK
Projektleitung
Die Führungspersonen leiten den Einsatz in Situationen, die z B. aufgrund der Anzahl involvierter Personen, der Eskalationsgefahr oder weiterer für Mensch und Umwelt bestehender Risiken als mittlere Einsätze eingestuft werden. Dabei prüfen sie laufend die Entwicklungen und nehmen mit vorbehaltenen Entschlüssen oder allenfalls mit einer erneuten umfassenden Problemerfassung Korrekturmassnahmen vor. Sie agieren rechtzeitig, wenn eine Eskalation auf eine nächsthöhere Führungsstufe notwendig wird.
Sehr gute Kenntnis der Schnittstellen
Informationsfluss
Klar und verständlich kommunizieren
6.6.1 leiten mittlere Einsätze
Wissen, Verständnis
6.6.2 verfügen über Anwenderkenntnisse in der Problemlösungs- und Entscheidungsmethodik gemäss FIP.
6.6.3 verfügen über Anwenderkenntnisse in Konfliktlösetechniken.
6.6.4 verfügen über Anwenderkenntnisse der Schnittstellen innerhalb der eigenen Organisation sowie zu Organisationen ausserhalb der Polizei.
6.6.5 verfügen über Anwenderkenntnisse in Kommunikationstechniken.
Einstellungen, Werte, Motivation
6.6.6 behalten stets Ruhe und den Überblick über die Situation.
6.7 Einsatzleitung gemäss FIP bei spezifischen Lagen umsetzen
Die Führungspersonen übernehmen die Einsatzleitung eines Abschnittes vor
Ort. Sie koordinieren die verschiedenen Aufgaben und die dafür eingesetzten
Methodisches Vorgehen gemäss FIP
Organisationstalent
Metakognition
6.6.7 reflektieren laufend die Entwicklungen, welche den Einsatz direkt oder indirekt betreffen, und leiten Massnahmen für die Einsatzleitung ab.
Die Führungspersonen
Umsetzungspotenzial
Bildungspolitisches Gesamtkonzept BGK
Projektleitung
Mitarbeitenden. Sie stellen die Führungstätigkeit (an der Front inkl. der regelmässigen Rapporte während des Einsatzes sowie bei Schichtübergabe) gemäss FIP sicher. Bei Bedarf übernehmen sie innerhalb der Stabsorganisation die ihnen zugeteilte Rolle.
Sie stellen die Information der übergeordneten Stellen und gegebenenfalls die Kommunikation mit Medien gemäss internen Weisungen sicher.
Führungsstärke
Durchsetzungsvermögen
Anpassungsfähigkeit bei sich verändernden Situationen
Kenntnisse in der Stabsarbeit
6.7.1 übernehmen bei spezifischen Lagen die Einsatzleitung eines Abschnittes.
6.7.2 stellen bei spezifischen Lagen die Absprache mit den anderen Einsatzleitungen und den vorgesetzten Stellen sicher.
6.7.3 wenden das methodische Vorgehen gemäss FIP bei spezifischen Lagen an, erteilen klare Befehle und behalten stets den Überblick über die Situation.
Wissen, Verständnis
6.7.4 verfügen über fundierte Kenntnisse im methodischen Vorgehen gemäss FIP.
6.7.5 verfügen über grundlegende Kenntnisse der internen Weisungen zur Kommunikation mit Medien.
6.7.6 verfügen über Anwenderkenntnisse in der Stabsarbeit.
6.7.7 verfügen über Anwenderkenntnisse der Schnittstellen innerhalb der eigenen Organisation sowie zu Organisationen ausserhalb der Polizei.
6.7.8 verfügen über Anwenderkenntnisse in Kommunikationstechniken und Kommunikationskanälen.
Einstellungen, Werte, Motivation
Bildungspolitisches Gesamtkonzept BGK
Projektleitung
6.7.9 zeigen bei sich verändernden Voraussetzungen im Einsatz ein hohes Mass an Anpassungsfähigkeit.
Metakognition
6.7.10 reflektieren die Einsatzleitung und leiten bei Bedarf geeignete Massnahmen ab.
Die Führungspersonen werten den Einsatz aus. Sie gehen dabei systematisch vor und beziehen alle relevanten Personen in die Auswertung ein. Sie nehmen einen Ist-Soll-Vergleich und eine Stärken-Schwächen-Analyse vor, eruieren die Abweichungen und leiten Erkenntnisse ab. Sie leiten eine allfällige Weiterentwicklung von Einsatzmitteln, Einsatzverhalten oder Ausrüstung ein.
Systematisches Vorgehen
Analysefähigkeit
Sorgfältige Arbeitsweise
Selbstkritik
Reflexionsfähigkeit
Die Führungspersonen
Umsetzungspotenzial
6.8.1 werten einen Einsatz mithilfe verschiedener Methoden systematisch und sorgfältig aus.
Wissen, Verständnis
6.8.2 verfügen über grundlegende Kenntnisse in Nachbesprechungsmethoden (After Action Review, Defusing, Debriefing).
6.8.3 verfügen über Anwenderkenntnisse in der strukturierten und methodischen Gesprächsführung (aktives Zuhören, wertschätzende Kommunikation, Deeskalation, Empathie).
6.8.4 verfügen über grundlegende Kenntnisse von Auswertungsmethoden.
Einstellungen, Werte, Motivation
6.8.5 zeigen sich selbstkritisch.
Bildungspolitisches Gesamtkonzept BGK
Projektleitung
Metakognition
6.8.6 analysieren den Einsatz selbstkritisch in Bezug auf die Leitungstätigkeit und leiten geeignete Verbesserungsmassnahmen ab.
6.8.7 reflektieren Rückmeldungen von im Einsatz relevanten und daran beteiligten Personen.