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Januar 2011
Das Racket Center Magazin
EVENTS
MENSCHEN
BERICHTE
MLP-Cup 2011 JUNIOR Double Trophy Sportstiftersymposium 2010
Prof. Hans-Dieter Hermann Matthias Lautenschläger Philipp Petzschner
Reise nach Äthiopien Stipendium mit Uniexperts GSM-Praktikanten im Palazzo
30. Januar - 06. Februar
im Racket Center Nußloch
Wohlfühl-Bäder nach Ihren Wünschen
Badsanierung aus einer Hand Badplanung Beratung reibungsloser Ablauf ohne Verzögerung Fliesen- und Elektroarbeiten
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o EDITORIAL
Persönlichkeit zeigen!
E
s kann ja sein, dass sich so mancher schon wieder Gedanken darüber macht, was man wohl im Frühjahr tragen wird? Eine schöne Antwort lautet: „Man trägt wieder Persönlichkeit“. Das heißt ja nun nicht, dass man auf Äußerliches keinen Wert legen sollte. Persönlichkeit aber entsteht von Innen heraus, im Wechselspiel mit der Umwelt, die wir uns – so gut wie möglich – selbst gestalten. Also: „Ausreden gelten selten“. Einst formulierte der französisch-rumänische Autor Eugène Ionesco so trefflich: „Nicht wir machen Erfahrungen – die Erfahrungen machen uns.“ Über diesen klugen Satz haben wir Trainer, Betreuer und auch alle Teammitglieder in den verschiedenen Servicebereichen unseres Hauses viel nachgedacht. Das Ergebnis? Im Grunde ist das Racket Center ein „Erfahrungsraum“! Dies gilt besonders für den Teil unserer Arbeit, der über 500 Kindern und Jugendlichen gewidmet ist, die Woche für Woche die Ausbildungsprogramme besuchen – in der Ballschule, im Turniersportverein (Badminton & Squash), in der Tennisakademie Rhein-Neckar und bei unseren Partnern (in der Viet Vo Dao Schule, der Ballettschule, der Karpow Schachakademie und im Radsportverein). In diesem Erfahrungsraum entwickeln junge Menschen ihre Persönlichkeit, weil sie unter verschiedenen Aspekten lernen, dabei Spaß haben und Können ausbilden. Sie tun das gemeinsam – miteinander, füreinander und gegeneinander. Das ist im Sport so, und im Leben eben auch. Diese Persönlichkeitsentwicklung wollen wir begleiten. Dazu ist es wichtig zu wissen: was ist jungen Menschen heutzutage „bedeutsam“? Der „Kinderwerte-Monitor“ stellt hier die Familie und die Freundschaft an die Spitze der Skala. Nachfolgend nennen die 1.500 befragten Sechs- bis 14-Jährigen Geborgenheit,
Ehrlichkeit und Vertrauen. Den größten Zuwachs im Vergleich zu vorangegangenen Studien erlebt der Wert „Respekt“. Geld und Besitz, Durchsetzungsfähigkeit, Ordnung und Glaube rangieren am Ende der Bedeutsamkeitsskala. Es zeigt sich aber auch, dass der Sport einen bedeutsamen „Gegner“ hat: Fernsehen steht bei den Freizeitaktivitäten ganz oben! Was wir hingegen bedauern: nur weniger als ein Viertel der Befragten lesen täglich. Junge Menschen in eine sportliche Ausbildung zu integrieren und sie möglichst lange dabei zu begleiten, kann gelingen. Und zwar genau dann, wenn sie im Sport solche Erfahrungen machen, die über das reine Sporttreiben an sich hinausreichen, genau dabei Freude vermitteln – und mit ihrem Werteempfinden einhergehen! Es könnte ein Vorsatz für das neue Jahr sein: Kindern und Jugendlichen Vertrauen schenken, ihnen ehrlich gegenüber treten und für Geborgenheit sorgen. Respekt zu zeigen vor dem Werteempfinden junger Menschen. Sich auf ihre Welt einzulassen – unbeschadet der Tatsache, dass unsere Werteskala anders sein kann, ja mit hoher Wahrscheinlichkeit auch anders ist. Es darf kein Widerspruch sein, das Werteempfinden anderer zu respektieren und gleichzeitig zu seinen eigenen Werten zu stehen. Sich nicht abbringen zu lassen von seinem Weg und gleichermaßen offen zu sein für Veränderungen, dazu bedarf es „Haltung“. In diesem Sinne: Persönlichkeit zeigen…! Alles Gute in 2011, Ihr
Dr. Matthias Zimmermann
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INHALT
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Infos unter:
mlp-cup.de
15.000 US$ ITF FUTURE
TENNIS-WELTRANGLISTENTURNIER DER HERREN Internationale Herrentennismeisterschaften der Metropolregion Rhein-Neckar
30. Januar - 06. Februar 2011 MLP-CUP 2011 Grußworte.............................................06 Willkommen zum MLP-Cup..............07 Ergebnisse 2004-2010.........................08 Ablauf Turnierwoche............................09 JUNIOR Double Trophy.......................11 TRC e.V. Aufstieg Herrenteam in 2010...........12 U18 Badischer Meister 2010.............14 „Tennis is my Chance“ by Meron.......21 TENNISAKADEMIE Athletiktraining....................................13 Mentaltrainingsprojekt 2010.............16 WHO‘S WHO Philipp Petzschner................................18 SPECIAL Reisebericht aus Äthiopien................22
supported by
KOMMENTAR von Norbert Lang...................................26
KOLUMNE College Tennis in den USA................39
STICHWORT „NGO“......................................................28
FACHBEITRÄGE Diäten - die größten Lügen?...............50
HÄTTEN SIE´S GEWUSST? Entwicklungshilfe...............................30
ZAP Spendenübergabe an B.L.u.T. e.V......53 Abnehmprojekt 2011..............................54 Testimonials.........................................55 Neue Mitarbeiter......................................56 Wirksamer Fettabbau..............................57
IM INTERVIEW Prof. Dr. Hans-Dieter Hermann........32 IM PORTRAIT Matthias Lautenschläger...................36 GSM 1. Sportstiftersymposium 2010........40 ZAP Präventionswoche 2010............43 Racketlon German Open 2010.........44 TeGo-Cup 2010.......................................45 Zu Gast bei Event-Profis.....................46 Assessment Center...............................48
VERANSTALTUNGEN IM RC DanceCamp Rhein-Neckar 2010.......58 AUS DEM RC RC ProShop goes Web.........................59 Schach und Sport.................................62 RC-TERMINKALENDER Januar bis April 2011..........................60
IMPRESSUM Herausgeber: Racket Center Nußloch GmbH Walldorfer Straße 100 69226 Nußloch
Anzeigen, Kontakt & Beratung: zimmermann@gsm-mbh.net
Verantwortlich für den redaktionellen Inhalt: Dr. Matthias Zimmermann zimmermann@gsm-mbh.net
Produktion: GSM Gesellschaft für Sportmanagement und Beratung mbH Walldorfer Straße 100 69226 Nußloch
Redaktion: Dr. Matthias Zimmermann, Rolf Staguhn, Sabine Rinnert, Vanessa Zeller, Christoph Jordan
Layout, Satz, Grafik: Denis Herrmann herrmann@gsm-mbh.net
Fotos: istockphoto, Dieter Jahn, Brainyard GbR, Jürgen Hasenkopf
Schauen Sie sich unseren IMAGEFILM per Smartphone über diesen Barcode an. Viel Spass dabei!
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www.racket-center.de
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MLP-CUP
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o Grußworte zum MLP-Cup 2011
Dass die “Internationalen Herrentennismeisterschaften um den MLP-Cup 2011“ nunmehr bereits zum 8. Mal stattfinden, hat gute Gründe: Jungen Sportlern wird die Möglichkeit geboten, erste Erfahrungen auf der Profitour zu sammeln. Sie finden heraus, ob sie das Zeug dazu haben, in der Weltrangliste voranzukommen. Lässt sich zumindest so viel Geld verdienen, um sich die Aufwendungen, die das Leben eines Profitennisspielers nach sich ziehen, finanzieren zu können?
Liebe Gäste des Racket Centers und Tennisfreunde, meine sehr geehrten Damen und Herren,
Nur die wenigsten schaffen es, so erfolgreich zu sein, dass man von „Beruf“ und „nachhaltigem Einkommen“ sprechen kann. Wer jung ist, darf träumen – solange dies der Ansporn ist, stets bereitwillig zu arbeiten. Die Realität des Profizirkus ist gerade im Tennis mit seiner besonderen Internationalität, dem damit einhergehenden (Reise-)Aufwand und der Leistungsdichte zumeist nur selten ein Traum, sondern vielmehr harte Wirklichkeit. Daran wachsen Persönlichkeiten. Und genau darin besteht die Idee, dieses Turnier zu unterstützen.
Das familiäre Umfeld und das hervorragende sportliche Niveau motivieren auch immer wieder Spitzenspieler an diesem Turnier teilzunehmen.
So treffen Förderer und Sponsoren, Veranstalter und Zuschauer jedes Jahr auf junge Sportler, deren Weg sie mit Interesse begleiten. Immer öfter sieht man im Fernsehen bei großen internationalen Turnieren und beim Davis Cup bekannte Gesichter, die man von unserem Weltranglistenturnier kennt. Und jeder, der sich an die Auftritte von Philip Petzschner in Nußloch erinnert, hat sich mit ihm über seinen Doppeltitel in Wimbledon in diesem Jahr besonders gefreut. Ich wünsche allen Besuchern des Racket Centers viel Spaß bei hochklassigen Matches und interessante Begegnungen mit jungen Spielern, die ihre Persönlichkeit erproben und entwickeln in dem Bestreben, es dem Bayreuther Wimbledonsieger gleich zu tun. In diesem Sinne: Herzlich Willkommen zum MLP-Cup 2011 im Racket Center Nußloch.
Ihr Dr. h. c. Manfred Lautenschläger
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www.mlp-cup.de
in unserer wohn- und liebenswerten Gemeinde darf ich alle Teilnehmer und Gäste auf das Herzlichste willkommen heißen. In schon traditioneller Weise wird die 8. Auflage des “MLP-Cup 2011“ ausgerichtet.
Die Turnierveranstalter haben in den zurückliegenden Jahren dieses ITF-Future Turnier etabliert und bieten somit den Interessierten der Region die einmalige Gelegenheit, Spitzentennis hautnah erleben zu können. Unser besonderer Dank gilt daher dem Turnierveranstalter in den Personen von Dr. h. c. Manfred Lautenschläger und Dr. Matthias Zimmermann mit ihrem Team. Sie garantieren nicht nur einen reibungslosen Ablauf des Turniers, sondern auch ein sportliches, aber auch behagliches Ambiente. Freuen wir uns auf spannende und faire Spiele, sowie einen verletzungsfreien und erfolgreichen Turnierverlauf. Karl Rühl Bürgermeister der Gemeinde Nußloch
Die Internationalen Herrentennismeisterschaften der Metropolregion Rhein-Neckar um den MLP-Cup 2011: Eine Veranstaltung in der...
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o Herzlich Willkommen zu den „Internationalen Herrentennismeisterschaften der Metropolregion Rhein-Neckar um den MLP-Cup 2011“ Wer ist der Überraschungsgast in diesem Jahr?
A
ufstrebende Talente mit ausgeprägtem Drang in die Spitze der Weltrangliste treffen auf etablierte Spieler, die im ATPRanking zurückgefallen sind und ein Comeback starten. So durfte der MLPCup in Nußloch bereits zwei ehemalige Wimbledonhalbfinalisten präsentieren: Mario Ancic (ehem. Nr. 7 ATP) sorgte 2002 für Aufsehen, als er in der ersten Runde von Wimbledon Roger Federer bezwang, für den es bis zum Wimbledonfinale 2008 die letzte Niederlage auf Rasen war. 2004 stand er im Halbfinale von Wimbledon und musste sich erst Andy Roddick geschlagen geben. Der Weißrusse Vladimir Voltchkov kämpfte sich im Jahre 2000 aus der Qualifikation ins Wimbledon Halbfinale und verlor gegen Pete Sampras. Beim MLP-Cup 2010 musste Mario Ancic in der zweiten Runde krankheitsbedingt aufgeben. Vladimir Voltchkov unterlag beim MLP-Cup 2008 dem jungen Deutschen Peter Gojowczyk. Voltchkov ließ im gleichen Jahr seine Karriere ausklingen.
In der Zeit, in der sich Ancic auf dem Centercourt der Grand Slam Schauplätze mit den Topstars duellierte, tingelte ein anderer mit wenig Geld in der Tasche von einem Future Turnier zum anderen. Wir erinnern uns an das Halbfinale des MLP-Cup 2005, in dem Philipp Petzschner nach Satzbällen im ersten Satz den Tie-Break verlor, dann mit dem Schiedsrichter haderte und schlussendlich das ganze Match sang- und klanglos abgab. Fünf Jahre später sieht man den gleichen Spieler gereift. Der Zuschauer erkennt die souveräne Präsenz auf dem Centercourt in Wimbledon, wo er sich an der Seite von Jürgen Melzer den Titel des Wimbledon Doppel-Champions erkämpft.
Gerne würden wir an dieser Stelle ankündigen, welche Spieler beim MLP-Cup 2011 mit dabei sein werden. Es entspricht den Statuten der ATP und der ITF, dass erst zwei Wochen vor Turnierbeginn die Meldeliste vorliegt und dem Veranstalter übermittelt wird. Selbst dann kann es durch krankheitsbedingte Absagen noch zu Änderungen kommen. Und so sind „Überraschungsgäste“ stets eine Besonderheit des MLP-Cup.
Beide – Petzschner und Ancic – sind fast auf den Tag genau gleich alt. So unterschiedlich können Tenniskarrieren verlaufen! Für den echten Tennisfreund lässt sich dies kaum besser und kaum unmittelbarer beobachten, als bei einem Future Turnier!
- Turnierdirektor -
Also dann: seien Sie ganz nah mit dabei und lassen Sie sich überraschen – von tollen Spielern, spannenden Matches und fantastischen Ballwechseln… Ihr Dr. Matthias Zimmermann
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www.mlp-cup.de
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MLP-CUP ERGEBNISSE 2004-2010
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Einzel- & Doppelsieger im Jahr 2010 Einzel Halbfinale: T. Schoorel - Jan-Lennard Struff " 7-6(4) / 6-7(3) / 6-3 F. Mergea - N. Desein " 3-6(2) / 7-6(3) / 7-6(5)
Doppel Halbfinale: M. Emmrich / S. Rieschick - N. Fidirko / M. Pazicky " 6-2 / 7-5 B. King / C. O’Brien - R. Jebavy / D. Lustig " 0-6 / 6-3 [10-6]
Einzel Finale:
Doppel Finale:
N. Desein (BEL) - T. Schoorel (NED) " 6-7(2) / 7-6(3) / 7-6(6)
M. Emmrich / S. Rieschick - R. Jebavy / D. Lustig " 6-3 / 7-6(5)
Einzel- & Doppelsieger im Jahr 2009 Einzel Halbfinale: J. Marray - R. Bemelsmann " 4-6 / 6-4 / 6-2 J. Reister - J. Marchenko " 6-3 / 6-4
Doppel Halbfinale: J. Marray / R. Norby - R. Grambow / J. Reister " 6-4 / 6-4 M. Copil / P. Luncanu - J. Marchenko / A. Smirnov " 6-3 / 3-6(10-7)
Einzel Finale:
Doppel Finale:
J. Reister (GER) - J. Marray (GBR) " 6-2 / 7-6(3)
M. Copil / P. Luncanu - J. Marray / R. Norby " w.o.
Einzel- & Doppelsieger im Jahr 2008 Einzel Halbfinale: S. Seifert - S. De Chaunac " 4-6 / 3-6 A. Mannarino - K. Beck " 0-6 / 1-6
Doppel Halbfinale: F. Hemmes / M. Koning - O. Charroin / A. Sidorenko " 7-6(7) / 6-4 K. Beck /B. Ebrahimzadeh - P. Marx / L. Uebel " 6-3 / 7-5
Einzel Finale:
Doppel Finale:
K. Beck (SVK) - S. De Chaunac (FRA) " 6-4 / 6-4
F. Hemmes / M. Koning - P. Marx / L. Uebel " 7-6(7) / 6-3
Einzel- & Doppelsieger im Jahr 2007 Einzel Halbfinale:
Doppel Halbfinale:
P. Gojowczyk - D. Brown
"
6-3 / 1-0 ret. D. Brown
F. Mergea - D. Van Scheppingen
"
6-2 / 6-4
Einzel Finale:
"
T. Bednarek / F. Moser – D. Brown / L. Chikhladze P. Marx/F. Mergea – D. Klier / D. Müller
3-6 / 6-0 / 6-3
" 6-1 / 6-1
Doppel Finale:
F. Mergea (ROM) - D. Brown (JAM)
"
6-3 / 6-2
P. Marx / F. Mergea – T. Bednarek / F. Moser
"
6-3 / 7-5
Einzel- & Doppelsieger im Jahr 2006 Einzel Halbfinale:
Doppel Halbfinale:
" w.o. A. Beck " 5-1 ret. T. Summerer
"
A. Beck - D. Van Scheppingen
P. Marx / T. Popp – M. Navratil / I. Zelenay
T. Summerer - J. Masik
P. Knobloch / F. Wintermantel – F. Nielsen / R. Norby " 6-4 / 7-6
Einzel Finale:
6-7 / 7-6 / 7-6
Doppel Finale:
A. Beck (GER) - T. Summerer (GER)
"
7-6 / 7-6
F. Nielsen / R. Norby - P. Marx / T. Popp
"
6-3 / 7-6
Einzel- & Doppelsieger im Jahr 2005 Einzel Halbfinale:
Doppel Halbfinale:
S. Darcis - P. Petzschner R. Vik - M. Hantschk
"
"
7-6 / 6-2
6-1 / 5-7 / 6-4
Einzel Finale:
" 6-2 / 6-2 D. Klier / F. Wintermantel – D. Müller / S. Rieschick " 7-6 / 3-6 / 6-3
P. Petzschner / L. Übel – J. Hasek / M. Stephanek
Doppel Finale:
R. Vik (CZE) - S. Darcis (BEL)
"
6-2 / 6-3
P. Petzschner / L. Übel – D. Klier / F. Wintermantel
"
6-4 / 6-7 / 7-5
Einzel- & Doppelsieger im Jahr 2004 Einzel Halbfinale:
Doppel Halbfinale:
Y. Schukin - F. Mergea P. Marx - S. Fitz
"
"
6-4 / 6-3
6-4 / 7-6
Y. Schukin/D. Vlasov – L. Kubot/F. Mergea L. Chikladze/A. Malajko – T. Popp/S. Sroka
" "
7-6 / 6-1 7-5 / 6-3
Einzel Finale:
Doppel Finale:
Y. Schukin (RUS) - P. Marx (GER) " 6-7 / 6-4 / 6-4
Y. Schukin/D. Vlasov – L. Chikladze/A. Malajko
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www.mlp-cup.de
"
7-5 / 6-3
MLP-CUP 2011
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o MLP-Cup 2011: Die Turnierwoche Wochentag Samstag Sonntag
Datum 29. Januar 2011 30. Januar 2011
Uhrzeit 16:00 - 18:00 Uhr ab 09:00 Uhr
Montag Dienstag Mittwoch Donnerstag
31. Januar 2011 01. Februar 2011 02. Februar 2011 03. Februar 2011
ab 15:00 Uhr ab 12:00 Uhr ab 11:30 Uhr ab 12:00 Uhr
Freitag Samstag Sonntag
04. Februar 2011 05. Februar 2011 06. Februar 2011
ab 13:00 Uhr ab 13:00 Uhr ab 09:00 Uhr ab 10:00 Uhr ab 13:00 Uhr
Ereignis Sign-In zur Qualifikation Start der Qualifikationsspiele und Turniereröffnung beim MLP-Cup Brunch Finale Qualifikation 1. Runde Hauptfeld Einzel 2. Runde Hauptfeld Einzel / 1. Runde Hauptfeld Doppel Achtelfinalspiele Einzel und Doppel / Kindernachmittag mit dem Turniersportverein Racket Center e.V. und den Profis des MLP-Cup Viertelfinalspiele Einzel und Doppel Halbfinalspiele Einzel und Doppel Countdown zum Finalspiel mit dem MLP-Cup Finalbrunch Finale JUNIOR Double Trophy Finale MLP-Cup Einzel, danach Finale MLP-Cup Doppel
Eintrittspreise MLP-Cup 2010 Ticket Tageskarte (Di. - So.) Dauerkarte (Di. - So.)
Runde Hauptfeld Hauptfeld
Preis 10,00 Euro 25,00 Euro
Kinder und Jugendliche (bis 16 Jahre) sind Eintritt befreit. Wir freuen uns jedoch über vom eine Spende für den Förderverein TRC e.V.
Während der Qualifikationsspiele ist der Eintritt frei.
o JUNIOR Double Trophy 2011: Das Turnier Wochentag Freitag Samstag
Datum 04. Februar 2011 05. Februar 2011
Uhrzeit ab 16:00 Uhr ab 09:00 Uhr
Sonntag
06. Februar 2011
10:00 Uhr
Ereignis Achtelfinalspiele U12 in der Traglufthalle Achtelfinalspiele bis Halbfinalspiele U14 & Viertelfinal- und Halbfinalspiele U12 in der Traglufthalle Finale JUNIOR Double Trophy im Vorfeld der Finalspiele des MLP-Cup in der Teppichhalle
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JUNIOR Double Trophy 04. - 06. Februar 2011 Doppeljugendturnier für die Altersklassen U12 und U14
o JUNIOR Double Trophy
Das Jugenddoppeltunier mit dem besonderen Flair
S
eit Jahren gehören der mit 15.000 US$ dotierte MLP-Cup und die RheinNeckar Junior Open zu den herausragenden Turnierevents auf der Anlage des Racket Centers. Jetzt wollen wir die Profis und die jugendlichen Nachwuchsspieler noch enger zusammenrücken lassen: Parallel zum MLP-Cup 2011 veranstalten wir erstmalig ein Jugenddoppelturnier. Gerade das Doppelspiel mit den schnellen Ballwechseln und vielen atemberaubenden Punkten bietet viele Möglichkeiten zur persönlichen Weiterentwicklung: Verbesserung des Aufschlag- und Returnspiels, Ausnutzen von Angriff-
situationen mit schnellen Reaktionen am Netz sowie ständiges Abstimmen von Taktiken und Strategien mit seinem Partner. Die JUNIOR Double Trophy ist ausgeschrieben vom 04. bis 06. Februar 2011 für die Altersklassen Junioren U12 und U14. Die Matches von Freitag und Samstag werden in der Traglufthalle auf Sand ausgetragen. Am Sonntag bieten wir den Finalisten ein ganz besonderes Highlight: Das Endspiel der JUNIOR Double Trophy findet im Vorfeld der Finalspiele des MLP-Cup 2011 statt. So stehen sich zunächst die besten Nachwuchsspieler und im Anschluss die Profis gegenüber.
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TRC E.V.
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o TRC Herrenteam 2010
Aufstieg im Schnelldurchgang
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ls sich der TRC e.V. im Jahre 2003 erstmalig mit einer Herrenmannschaft bei den Badischen Mannschaftsspielen beteiligte, wurde gleichzeitig ein ehrgeiziges Ziel gesteckt: man wollte aus der untersten Liga nach und nach in höhere Klassen aufsteigen, um leistungsorientierten Jugendlichen eine entsprechende Perspektive bieten zu können. In der Saison 2010, in der man im Rahmen einer Spielgemeinschaft mit der MTG Mannheim namhafte Spieler wie Jerome Becker und Nachwuchshoffnung Thorsten Bertsch gewinnen konnte, schafften die Herren in eindrucksvoller
v. l. n. r.: Patrick Lubanski, Jerome Becker, Ondrej Kacmar, Thorsten Bertsch, Yonas Gebere, Marc Baumeister
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Weise den Aufstieg in die Oberliga – mit deutlichen Siegen im Schnelldurchgang! 9:0 konnten die Herren sowohl gegen die Mannschaft aus Ketsch sowie die 3. Garde des TK GW Mannheim gewinnen. 8:1 hieß der Endstand jeweils gegen die Mannschaften des TC 70 Sandhausen, des TC BW Schwetzingen sowie die Herren des TC SG Heidelberg. Ein 7:2 gegen die TG Rheinau, deren Herrenmannschaft ebenfalls als Aufstiegskandidat gehandelt wurde, rundet die Ergebnisse der Sommersaison 2010 ab. Beeindruckend bei allen Partien war sicherlich der Auftritt von Spitzenspieler Agustin Tarantino. Der Argentinier und ehemalige ATP Top 300 Spieler zelebrierte perfektes Grundlinienspiel und begeisterte durch seine kraftvollen Topspin Schläge und seine Athletik. Am letzten Spieltag gegen den TC Schwarz Gelb Heidelberg setzte Spielertrainer Patrick Lubanski mit Marc Baumeister und Yonas Gebere zwei jugendliche Nachwuchsspieler der Tennisakademie erfolgreich ein. Besonderes Lob verdient hier der erst 13-jährige Yonas aus Äthiopien, der mit einem begeisternden Zweisatzsieg eine Kostprobe seines außergewöhnlichen Talents gab. r.s.
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TENNISAKADEMIE RHEIN-NECKAR
Moments
„Wir wollen gute Sportler ausbilden“ – mit diesem Leitsatz versteht die Tennisakademie Rhein-Neckar das grundsätzliche Ziel der Trainingsausbildung. Seit Jahren haben wir das „Athletik- und Motoriktraining“ in unser Trainingsprogramm integriert und zur Wintersaison 2010/11 folgende Eckpunkte festgelegt:
Moments
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o Athletiktraining mit Steffi Gehrlein
Im „Tiger Team“ • Ein Basis-Fitnesscheck in den Bereichen Kraft, Schnellkraft und Ausdauer • Ausgabe von Heimtrainingsplänen und entsprechenden Anweisungen zur Durchführung: Dieses gezielte und abgestimmte „Eigentraining“ ist eine zwingende Notwendigkeit für ein erfolgreiches Konditionstraining. • Wöchentliche Kontrolle des selbstständigen Heimtrainings • Regelmäßige Koordinations- und Konditionseinheiten mit dem Trainer Im „Junior Team“ & „Pro Team“ • Durchführung der Leistungsdiagnostik zur Analyse von Kraft, Schnellkraft und Ausdauer: Mit Hilfe der Leistungsdiagnostik können Stärken und Schwächen eines Spielers erkannt werden. Die Ergebnisse werden mit den vorliegenden Werten internationaler Spitzenspieler in den jeweiligen Altersklassen verglichen. Dabei liegt ein Bewertungsschema mit folgenden Noten und Leistungswerten zu Grunde:
PANDORA SILBERARMBAND AB € 49,-
PANDORA SILBERARMBAND AB € 49,-
Note 1: Leistungswert ab 99% (100% entspricht Wert eines Spitzenspielers) Note 2: Leistungswert 89% bis 99% Note 3: Leistungswert 79% bis 88% Note 4: Leistungswert unter 79% der Sollvorgabe • Aufgrund der Leistungsdiagnostik werden die entsprechenden Maßnahmen für ein gezieltes Konditionstraining (inklusive Trainingspläne zur selbstständigen Durchführung) abgestimmt. Ziel ist es, mehrere Analysen und Tests im Jahr durchzuführen. Alle Ergebnisse werden dokumentiert, um die Entwicklung des Sportlers noch besser verfolgen zu können. • Nutzung der ZAP-Geräte zum gezielten Krafttraining nach entsprechender Einweisung • Wöchentliche Kontrolle des selbstständigen Trainings • Regelmäßige Fitnesseinheiten mit dem Trainer
Leitung Steffi Gehrlein Die verantwortliche Leitung des „Athletiktrainings“ liegt in den Händen von Steffi Gehrlein. Steffi ist mehrfache Deutsche Meisterin und eine langjährige Profispielerin mit zahlreichen Siegen bei 25.000 US$ Challenger im In- und Ausland. Ihre höchste Platzierung auf der WTA Rangliste war die Position 121. Sie freut sich, seit Oktober 2010 ihre Erfahrungen als Tennisprofi und ihr Wissen als Tennistrainerin dem jugendlichen Nachwuchs in der Tennisakademie Rhein-Neckar vermitteln zu können.
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WWW.PANDORA.NET W W W.PANDOR A.N
TRC E.V.
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o Mit System zum Erfolg:
TRC-Team Junioren U18 wird Badischer Mannschaftsmeister 2010
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uf die Spieler des U18 Juniorenteams können wir besonders stolz sein. Sie trainieren seit vielen Jahren regelmäßig in der Tennisakademie Rhein-Neckar: Marc Baumeister begann im Sommer 2004 im T-REX Team und seit 2006 trainieren Thilo Schlenker, Nicolas und Steven Paulus regelmäßig bei uns. Seit dem 20. September 2010 haben diese Jungs einen Titel gemeinsam: Badischer Mannschaftsmeister 2010! Der Grundstein für diesen Erfolg wurde schon bei den Gruppenspielen im Bezirk 1
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mit deutlichen Siegen gegen den TC Sandhofen, die MTG Mannheim und den TK Grün Weiß Mannheim sowie einem 3:3 Unentschieden gegen den letztjährigen Meister TC Astoria Walldorf gelegt. Letztlich entschieden zwei mehr gewonnene Sätze gegenüber dem Nachbarverein aus Walldorf über die Teilnahme an der Finalrunde im Oberrhein-Breisgau. Hier setzte sich das TRC-Team mit deutlichen Siegen gegen die Konkurrenz vom TC Singen (Bezirk 4) und dem TC Waldbronn (Bezirk 2) durch.
Spieler des U18 Juniorenteam
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TENNISAKADEMIE RHEIN-NECKAR
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o Persönlichkeit stärken: Mentaltrainingsprojekt 2010
Besser sein, wenn´s zählt - in Theorie und Praxis Von Rolf Staguhn
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ie wichtig die mentalen Voraussetzungen für alle Sportler sind und letztlich über Erfolg und Misserfolg entscheiden, ist sicherlich jedem Jugendlichen und Erwachsenen klar. Hier liegt auch eine erhebliche Verantwortung bei den Trainern, da sie im Rahmen des oft mehrstündigen Trainings starken Einfluss auf die mentale Entwicklung ihrer Sportler nehmen können. In den vergangenen Jahren haben wir in der Tennisakademie Rhein-Neckar verschiedene Mentaltrainingsprojekte durchgeführt - u.a. mit Professor Dr. Knörzer (2007 und 2009) und dem Diplom Psychologen Magnus Einhoff (2008).
besten Weltranglistenplatz (ATP 201). Er ist ehemaliger Tourcoach von Steffi Graf. Zurzeit leitet er eine eigene Tennisschule und ist ein wichtiger Bestandteil des Betreuungsteams der Bundesligamannschaft des TK GW Mannheim. José Antonio hat mit „SPORTmind©“ und „Discover your Strength“ spezielle Mentalprogramme entwickelt und ist Autor des Buches „Evolution auf Sand“ und des Mental Training Systems „Discover your Strengths©“. Die „Botschaft“ von José Antonio: Einsicht in die Bedeutung von Konzentration und Willensstärke aus seiner Erfahrung als Profisportler und eindrucksvolle Beispiele aus dem Bereich „Profisport“ und „Bundesligamatches 2010“.
Botschaften von Daniel: „mentale Vorbereitung auf Wettkämpfe“, “Stressbewältigungsrituale von Profispielerinnen“ und „Verantwortung der mentalen Voraussetzungen beginnt bei den Eltern“. Die Persönlichkeitsentwicklung junger Tennisspieler braucht die Berücksichtigung des familiären Hintergrunds. Auch dadurch erklärt sich seine Individualität, die eine mentale Begleitung so besonders macht. Gastreferent am 16.10.2010: Steffi Gehrlein ist eine langjährige Profispielerin und mehrfache Deutsche Meisterin, deren höchste WTA-Platzierung bei der Position 121 lag. Dieser Workshop war geprägt durch persönliche Einblicke, Tipps und Antworten auf die Fragen:
Die Inhalte dieser Workshops verfolgten grundsätzlich folgende Themen: • Mentale Stärke im Wettkampf • Training von Visualisierung und Körpersprache • Wettkampfsimulationstraining und Big Point Übungen • Mentales Training und Übungen zur Konzentration • Stressbewältigungsstrategien Das vierwöchige Mentaltrainingsprojekt im Oktober 2010 hatte grundsätzlich die gleichen Themen zum Inhalt – aber trotzdem unterschieden sie sich von den bereits durchgeführten Projekten ganz erheblich. Erstmalig wurden Gastreferenten eingeladen, die selbst im Profitennis aktiv sind oder waren. Unter dem Aspekt der „Mentalen Fitness“ präsentierten sie ihr Wissen und ihre Erfahrungen. Gastreferent am 02.10.2010: José Antonio Fernandez hat über einen Zeitraum von 12 Jahren auf der ATP-Tour gespielt. Im Jahre 1991 erreichte er seinen
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Workshop am 02.10.2010 mit José Antonio Fernandez (rechts neben Rolf Staguhn)
Gastreferent am 09.10.2010: Daniel Merkert ist ein spielstarker Tennistrainer (2. Bundesliga) mit großer internationaler Profi-Erfahrung. Als Tour Coach von Eleni Daniilidou, Jasmin Wöhr und zuletzt Andrea Petkovic hat er alle großen Turniere kennen gelernt. Die
www.tennisakademie-rhein-neckar.de
„Wie realisieren wir maximale Konzentration und Kampfbereitschaft?“ und „Wie werden Rituale und Visualisierung in der Praxis umgesetzt?“. Darüber hinaus präsentierte Steffi zahlreiche Trainingsübungen unter gesteigerten Stressbedingungen.
TENNISAKADEMIE RHEIN-NECKAR
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Motivationsskala Punkteskala der negativen und positiven Energien (nach Dr. Hawkins)
Workshop am 23.10.2010 mit Stan Hasa
1000 900
Ekstase
800 Energiepunkte
Gastreferent am 23.10.2010: Stan Hasa unterrichtet seit 18 Jahren Tennis. Er hat eine Yoga Ausbildung absolviert und ist darüber hinaus in den Bereichen Private Coaching, Motivation und Meditationsunterricht tätig. Die Botschaft: Wie können Energien vom Negativen ins Positive gebracht werden, um somit unser mentales Wohlbefinden (Spieler, Trainer, Eltern) vor, während und nach dem Spiel meistern zu können. Stan präsentierte in seinem Workshop eine Skala der Energien (nach Dr. David Hawkins), die es möglich macht, positive und negative Emotionen einzuschätzen. Damit können Eltern, Spieler und Trainer lernen, mit Emotionen umzugehen. Mit dem Ziel, Spieler motivieren zu können, ihr Selbstbewusstsein zu stärken und Niederlagen gut zu verarbeiten, kann der Spaß am Sport erhalten bleiben.
Euphorie, Glückseligkeit
700 600
Freude, Liebe
500 Intellekt, logisches Verständnis
400 300
Optimismus, Vertrauen Mut, Bejahung
200 100 0
Kummer, Reue
Wut, Ärger
Stolz, Angeberei
Angst, Ängstlichkeit
Apathie, Scham
Psychischer Zustand / Motivation
Darüber hinaus hatte Stan einige Beispiele von Tennis-Legenden (u.a. von Brad Gilbert aus seinem Buch „Winning Ugly“) parat, deren Weisheiten auch heute noch Gültigkeit haben:
• Stimme Dich auf das Match ein: sing a song • Aktiviere den Körper: get a happy feet • Konzentriere dich auf den Ball: read the lable • erstelle einen Matchplan und stelle fest WER MACHT WAS MIT WEM • Starte das Spiel mit 70% • Mach den Platz enger und vermeide unerzwungene Fehler • Mach Geduld zu deinem Freund • Leg dir eine kugelsichere mentale Weste zu – und schaffe verlässliche Anker und Rituale Informationen zum Planungsstand bezüglich des Mentaltrainingsprojekts 2011 gibt es direkt bei Rolf Staguhn. Die Termine werden wieder zwischen Schulbeginn und Herbstferien liegen.
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o WHO’S WHO
Philipp Petzschner –
dem Racket Center verbunden
U
nweit der Universitätsstadt Bayreuth bot der Sportpark Weidenberg die Möglichkeit zum Tennis und Squash spielen. Nach kaum 15 Minuten Fahrt ins Fichtelgebirge erreichte man die idyllisch gelegene Sport- und Freizeitanlage der Familie Petzschner. Als junger Bayreuther Student trainierte ich dort oft. Ein kleiner, damals achtjähriger Junge, war auch immer da. Wenn er nicht gerade von seinem Vater auf dem Platz gedrillt wurde, tobte er sich alleine mit Ball und Schläger im Squashcourt aus – ein unverkennbar überragendes motorisches Bewegungstalent mit einem unvergleichlichen „Händchen“. Dann verabredeten wir uns zum regelmäßigen Training – ein- bis zweimal die Woche, als Ergänzung zu den zahlreichen Trainingseinheiten, in denen ihm sein Vater mit Strenge und Geduld eine äußerst präzise Technik vermittelte. Geduld brauchte Vater Uwe wohl, denn Philipp‘s Eigenmotivation für technikzentriertes Training hielt sich in Grenzen. Er war ein Spielkind mit (äußerlich) mehr als ausgeprägtem Selbstbewusstsein – eines, wie
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Gäste in unserer Rubrik “who’s who” sind dem Racket Center in besonderer Weise verbunden. So sind die folgenden Zeilen immer auch ein Ausdruck von Respekt und von Verbundenheit, entstanden aus gemeinsamen Erlebnissen. Manchmal liegen diese Erlebnisse in vergangenen Zeiten – und sind dennoch in Gedanken oft präsent, weil sie prägend waren. Das ist die Art und Weise, wie wir solche Menschen im Geiste begleiten – stets verbunden mit den allerbesten Wünschen: Gesundheit, Glück und Erfolg…
ich es noch nie und seit dem nie wieder, erlebt habe. Wenn er in seiner Altersklasse mal ein Match verlor, dann nur deshalb, weil sein Gegner körperlich überlegen war, wobei – das waren fast alle seine Gegner. Der wichtigere Grund für seltene Niederlagen lag in seiner Verspieltheit. Seine Spielkunst rief bei allen Beobachtern große Bewunderung hervor, die er natürlich genoss, manchmal so sehr, dass er dabei das Gewinnen vergaß. Ich habe das mehrjährige Training mit ihm genossen. Zwar nicht immer, weil ich nie wusste, was mich in der nächsten Trainingseinheit erwartet. Meinen Respekt hatte er stets – Bewunderung hingegen erntete er von mir nie. Deshalb war es ihm das
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größte Anliegen, mich zu schlagen, schon mit 11 oder 12 Jahren, was damals dann doch noch etwas vermessen war. Einsehen wollte er das aber nicht. Aus diesem Holz ist er geschnitzt – ein freundlicher, lieber Junge, aber ohne Respekt vor einem Gegner. Philipp auf einem Turnier zu betreuen war stets eine besondere Herausforderung. Klar, er war anders als die anderen! Aber ob dieses „anders sein“ auch bedeutete, es in die Weltspitze zu schaffen, dazu hatte ich eine eher skeptische Meinung. So wollte ich die Meinung von jemandem hören, der es wissen musste. Allerdings brachte unser Besuch bei Boris Breskvar anlässlich einer Nachwuchssichtung im Nußlocher Racket Center eigentlich auch keine neuen Erkenntnisse - dann doch eher schon sein Sieg bei den Süddeutschen Meisterschaften 1996, die am gleichen Wochenende im Leimener Landesleistungszentrum ausgetragen wurden. Danach dauerte es nicht mehr lange, bis unsere Trainingsmatches enger wurden. Philipp entwickelte sich sprunghaft und war schon mit 14 Jahren die Stütze d
WHO‘S WHO
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Von da an wurden die Challenger Turniere und weitere ATP-Tour Events sein Terrain – bis hinauf zu den Grand Slams. In diesem Jahr schließlich der Karrierehöhepunkt:
185 250
342 342
367
285
301
361 399
361
118
66
55
80
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April 10
Januar 10
Oktober 09
Juli 09
April 09
Januar 09
Oktober 08
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Januar 08
Oktober 07
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Januar 06
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Januar 05
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Januar 01
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Oktober 00
Entwicklung in der ATP-Weltrangliste über einen Zeitraum von 10 Jahren Juli 00
einer höherklassigen Herrenmannschaft. Ich wandte mich meinem Examen zu, war danach sehr mit Promotion und Lehrstuhlarbeit beschäftigt und ließ die Zusammenarbeit auslaufen. Es dauerte bald 8 Jahre bis zu einem herzlichen Wiedersehen beim MLP-Cup 2004. Außer, dass er größer und kräftiger geworden ist, hat sich kaum was geändert – der liebenswerte Chaot war mit Abstand das größte Talent im gesamten Feld, war als 18-Jähriger an Nr. 6 gesetzt und hat ein Match verloren, das er wahrlich nicht hätte verlieren müssen. Ein Jahr später hätte ich ihm dann gerne den Siegerpokal in die Hand gedrückt. Der belgische Davis Cup Spieler Stev Darcis war keineswegs eine Nummer zu groß. Er hat‘s „verspielt“ – und es war sein letzter Auftritt im Racket Center.
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Nr. 57 ATP
312 442
500 633
750
757
"klick"...
1000 1.082 1250 1.304 ATP # 1500
Juli 2000 - November 2002 ~ 2 ½ Jahre
Dezember 2002 - Juni 2007 ~ 4 ½ Jahre
Juli 2007 - Dezember 2008 ~ 1 ½ Jahre
seit ~ 2 Jahren
1 freue ich mich für ihn von Herzen. der Wimbledonsieg im Doppel an der Page dafür Seite von Jürgen Melzer. Er hat‘s gepackt, So kann‘s noch ein paar Jahre weitergehen. der kleine Philipp aus dem beschaulichen Ich jedenfalls wünsche ihm beruflich alles Fichtelgebirgsdorf Weidenberg. Er ist Gute – und privat das Beste, was man einem deutscher Davis Cup Spieler – und Top 50 jungen, frisch verheirateten Familienvater im ATP-Ranking. Das ist Weltspitze und nur wünschen kann! Dein Matthias Z.
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o What would be my chance if I hadn’t started playing tennis?
by Meron Getu, “Tariku & Desta Kids´ Education through Tennis Development”
I
f I hadn’t started playing tennis, my discipline would be the worst - just like my childhood friends who didn’t get this great chance. Most of them don’t listen to or care for their parents, they fight in a group, they use bad and unpleasant words and overall they don’t have a good discipline. But I don’t think that I would be as bad as them because my mom was so strict, especially when we were very young. She knew the situation in our area which was bad for kids. She was always used to wish to have good and disciplined children. She was scared so that she didn’t let us out of the house without her or our father. Most of my friends quit school after the 8th or 9th grade and it’s hard to find a good job after this grade. But the bad thing is that they don’t have anything to live with so they all depend on their poor family and most of the time the parents aren’t able to feed all the children. In those times those children will be pushed to work. The kids may not have any education documents so that they may try to work for a very low salary. But that salary won’t maybe enough for that family. If it’s a girl she has a very bad chance which is to “sell her body”. She must do that to feed the family but besides that thing it has a lot of side effects. First thing, she might get the “HI Virus” in her blood and that would be so sad because after that she would be waiting for her death in her 20th or young age. The second effect might be having a baby in this bad situation. Imagine, she was trying to feed her family but it wasn’t enough and another one is coming over. So in this time the chance for this girl will be lying down on the street and begging for food and money - also for clothes for her baby. I am so lucky that I didn’t have this bad chance.
If it’s a boy, he might also try to work for a low salary because of his education documents. But if it’s not enough his only chance will be stealing from shops, banks or some big houses. It’s not good for him if he is caught by the police. So his last chance would be the same as the girls: to beg for money, food and clothes from people. It’s so much better than before now – we can change our lives and we can run away from poverty because Desta, Tariku and a lot of people are trying their best to help the project, plan for the future and give us confidence. Meron (2004)
Meron (2007)
The other thing is that I would not have gotten all of these chances like traveling to many other countries, playing big and famous tournaments, having friends from different countries and meeting or knowing very big talented, wealthy and very valuable people. From all these different tournaments and great people I got a lot of knowledge. I learned a lot, people learn from people, nobody was perfect when they were born. It’s very important for me and my friends to learn something from each other and every place and it’s good for our future life. For instance, we can teach others or others might follow our good example. The main thing though is the game. I am very happy that I know how to play tennis and I also learned quite a lot from the game, like to respect others and opponents, positive acting, to be fair, to fight in a positive way, to appreciate others and so on.
Meron (2009) mit Yonas bei Bürgermeister Rühl
So that was the good part for me that I started playing tennis and I want to thank God, Tariku, Desta and every single person who is trying to help this project.
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SPECIAL
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o Ein besonderer Reisebericht aus einem der ärmsten Länder der Erde
Das „Ethiopian Kids´ Tennis Programme“ in Addis Abeba, Äthiopien, wird als NGO anerkannt
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n Addis Abeba, auf 2500 Meter Höhe, in einem der ärmsten Länder der Welt, leben Tariku und Desta Tesfaye gemeinsam mit ihren Eltern und weiteren sechs Geschwistern. Sie sind gerade mal im Teenageralter, als ihr Vater stirbt. Die Mutter steht mit acht Kindern alleine da – abhängig von Tariku und Desta, die neben der Schule alle Möglichkeiten nutzen, um das Überleben der Familie zu sichern. Der „Griechische Club“, einst von Griechischen Botschaftsangehörigen erbaut, wird ihre Einkunftsquelle. Dorthin gehen sie jeden Tag gleich nach Sonnenaufgang um sechs Uhr früh, noch vor der Schule und säubern die Anlage. Spielern bieten sie sich als Balljungen an und bald sind die beiden Buben, die stets vor und nach der Schule zum „Griechischen Club“ kommen, gut bekannt. Für ihre geschätzte Arbeit gibt es ein paar „Birr“ (äthiopische Cent), manch einer lädt die beiden ein, ein paar Bälle zu schlagen. Es findet sich ein Gönner, der ihnen einen alten Tennisschläger schenkt. Die Buben, wohl geschickt im Beobachten, spielen heimlich frühmorgens – und werden schnell zu geschätzten Trainingspartnern für manchen, der von seinem Spielpartner versetzt wurde. Sie werden gefördert, sie werden gute Spieler, schließlich werden sie Trainer, Trainer des Griechischen Clubs in Addis Abeba. Das war genau vor 10 Jahren. Für äthiopische Verhältnisse machen Tariku und Desta aus ärmsten Verhältnissen eine beachtliche Karriere und: Sie sind aufgrund ihres Wesens außerordentlich beliebt. Es gehört zu ihren Charaktereigenschaften, eben nicht allein an sich selbst und an ihren eigenen Wohlstand zu denken. Sie setzen sich in den Kopf, dass das, was ihnen selbst zuteil wurde, auch anderen Kindern möglich gemacht werden soll. Mit der Unterstützung von
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bereitgestellt, es finden sich alte Bälle. Nur ein kleiner Aufruf und aus der nächstgelegenen Hüttensiedlung kommen 100 Kinder, die sich um die beiden scharen. Nach einer Sichtung – ganz nach Gefühl, mit gesundem Menschenverstand und ohne Fachausbildung – werden aus diesen Kindern zwanzig ausgewählt. Das Ziel: Tennisspielen lernen!
Tariku Tesfaye und Barbara Reske
Norbert Klevenz und Bruno Böhler – zur damaligen Zeit Lehrer an der Deutschen Botschaftsschule in Addis Abeba und ebenfalls Clubmitglieder – kämpfen sie um ihren Traum: Sie erhalten ein paar wenige Platzkapazitäten. Es werden Schläger organisiert, Kindertennisschuhe werden
Tagtäglich um sechs Uhr in der Früh – noch vor der Schule – machen sich die Kinder auf den Weg zu der 3-Feld-Tennisanlage, in der Regierungs- und Botschaftsangehörige aus aller Welt in ihrer Freizeit Tennissport betreiben. Bevor diese Mitglieder dies tun, dürfen die Fünf- bis Siebenjährigen dank des ehrenamtlichen Engagements ihrer Trainer Tariku und Desta Bälle schlagen – Tag für Tag, fern jeglicher Organisationen, jeglichen Verbandes – und jeglicher Unterstützung, auch und besonders motiviert durch eine warme Mahlzeit, die Möglichkeit, mal zu duschen und die Toilette zu benutzen, und durch freundliche Worte und wertvolle Tipps in Fragen des schulischen Fortkommens und bei gesundheitlichen Problemen.
Äthiopische Tenniskinder im Olympic Greek Tennisclub in Addis Abeba
SPECIAL
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Sieben Jahre später: Sechs dieser Kinder reisen zu Pfingsten 2008 auf Einladung des Turniersportvereins Racket Center e.V. nach Nußloch in den Rhein-Neckar Kreis. Auf Bitten von Norbert Klevenz, Freund und Förderer der Tesfaye Brüder, und nun Direktor des Friedrich-Ebert-Gymnasiums Sandhausen, beschließt der Verein, „sich die Kinder dann halt doch mal anzusehen“. Die Begeisterung über die Kinder wirkt schnell. Beste Verbindungen zu Dennis Van der Meer werden genutzt. Sie erhalten eine Einladung nach Hilton Head Island, South Carolina, die Van der Meer Foundation übernimmt alle Kosten. Tariku Tesfaye erhält eine Trainerausbildung und wird von der Professional Tennis Registry graduiert. Die beiden besten Kinder des Projekts, Meron Getu und Yonas Gebre, trainieren den ganzen Tag. Im gleichen Jahr erweisen sie sich bei den Orange Bowl in Florida – den inoffiziellen Jugend Weltmeisterschaften – international als konkurrenzfähig. Wieder ein Jahr später – Pfingsten 2009: Die Kinder des Projekts gewinnen Jugendturniere in Deutschland und machen einen Riesensprung in ihrer Leistungsfähigkeit. Zurück in Addis Abeba kommt die Ernüchterung: Neid und Missgunst machen den Kindern und ihren Trainern das Leben schwer. Die Trainingszeiten werden eingeschränkt. An eine Finanzierung der Teilnahme an den Weltmeisterschaften ist nicht zu denken. Der Trainingsaufenthalt von Juni bis August 2010 im RC offenbart die Konsequenzen: Die Kinder haben sich körperlich und spielerisch kaum fortentwickelt. Meron Getu leidet seit fast einem Jahr an einer schweren Magenschleimhautentzündung aufgrund einer Helicobacter-Infektion – in Addis unerkannt und nicht therapiert.
Tariku Tesfaye opfert nahezu seine eigene Karriere und Existenz für das Projekt. Er kämpft sich durch die Mühlen der Bürokratie, um die Anerkennung als NGO – Non-Governmental Organization – zu erhalten. Sein Bruder Desta verbringt den Großteil des Jahres in Saudi Arabien, hat dort einen lukrativen Trainerjob, könnte ein wohlhabender Mann sein – und schickt doch sein ganzes Geld nach Addis Abeba, um seinen Bruder, seine Familie und letztlich das „Ethiopian Kids´ Tennis Programme“ zu unterstützen.
Damit eröffnet sich die Chance auf direkte finanzielle Förderung des Projekts – durch Dritte, nicht durch die Regierung! Gleichzeitig muss dieses „Privileg“ stets aufs Neue gerechtfertigt werden: Ein neues Projekt muss gestartet werden. Mehr Kinder
So arbeiten die Trainer und ihre Kinder hart am Fortkommen des Projekts: Die Kinder sind hervorragende Schüler und Vorbilder für ihre Altersgenossen. Tariku und Desta kämpfen für ihren Traum mehr denn je und finden Freunde und Befürworter: Ein Arzt an einer deutschen Klinik untersucht Meron gründlich und heilt ihre Infektion. Der 19-jährige Sozialpraktikant Arne Sell kommt nach einem Jahr in Addis Abeba zurück nach Deutschland und kümmert sich rührig um die Kinder. Gemeinsam mit dem Trainerteam führen sie Meron und Yonas zu mehreren Turnier-
sollen in den Genuss der Förderung gelangen. Das fordert die Regierung – ohne dafür Hilfe zu gewähren. Wo ist ausreichend Platz für das Projekt? Wo lassen sich zwei Plätze anmieten? Wer bezahlt die Trainer? Wie kann man die Kinder mit einer warmen Mahlzeit versorgen? Auf welchem Wege lassen sich medizinische Probleme lösen? Schlussendlich: Hat das Projekt mit seiner ganz besonderen Idee der „Leistungsförderung“ und des „Generationenvertrags“ eine Zukunft? Fortsetzung t
siegen. Schlussendlich gelingt Tariku die Anerkennung: Das „Ethiopian Kids´ Tennis Programme“ wird im Jahre 2010 zur NGO mit dem Titel: „Tariku und Desta Tesfaye Kids´ Education through Tennis Development Ethiopia“.
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TENNISAKADEMIE RHEIN-NECKAR
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SPECIAL
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Die Reise Um auf diese vielen Fragen eine Antwort zu erhalten, reiste Dr. Matthias Zimmermann in Begleitung von Bruno & Susanne Böhler (ehemals Lehrer an der Deutschen Botschaftsschule in Addis Abeba) und Barbara Reske als Vertreterin des Friedrich-Ebert-Gymnasiums Sandhausen vom 2. bis 6. November 2010 nach Äthiopien. Auch mit dabei: Norbert Lang und Fabian Esther, zwei hoch engagierte und gleichermaßen einfühlsame Mitarbeiter des Rhein-Neckar Fernsehens. Das Bestreben: Eindrücke gewinnen, Gespräche führen, eine Fernsehreportage machen und damit die verdienten Trainer bei der Fortentwicklung dieses Projekts zu unterstützen. Tatsächlich ist es den beiden gelungen, ein Areal zu finden, auf dem zwei Tennisplätze entstehen können. Und nach aktuellen Meldungen konnte es bewerkstelligt werden, dass neben zwei
Kameramann Fabian Esther und Norbert Lang
gut bespielbaren Plätzen auch die angrenzenden Räumlichkeiten instand gesetzt wurden. Dort können sich die Kinder aufhalten, eine warme Mahlzeit erhalten und die Toiletten aufsuchen. Das Ergebnis kann sich sehen lassen – allerdings haben Tariku und Desta alles auf eine Karte gesetzt: In der Hoffnung auf Spenden und sonstige Förderbeiträge haben sie all ihre Ersparnisse in ihren Traum investiert.
Insofern ist die Erkenntnis dieser Reise schnell auf den Punkt gebracht: Jetzt sind wir gefragt, der Förderverein TRC e.V. und viele Menschen, die schon mit kleinen Spenden dazu beitragen können, dass Kinder in Addis einen Anlaufpunkt haben, wo sie sich beweisen können, denn: Die Zukunft braucht Talente, auch im Sport, besonders durch Sport, und vor allem in den Schulen… m.z.
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o KOMMENTAR
„Ist Tennis eine der vordringlichsten Aufgaben, die einem in den Sinn kommen…?“ Ein Kommentar von Norbert Lang, RNF
„Wenn man durch eine Stadt wie Addis Abeba in Anführungszeichen „spaziert“, […] und diese Eindrücke, diese Bilder auf sich wirken lässt, ist da Tennis eine der vordringlichsten Aufgaben, die einem in den Sinn kommen…?“ Diese Frage formulierte Wolfgang Grünwald im RNF Sportreport vom 8. November 2010 völlig zu Recht. In einem Land, in dem Menschen hungern und betteln, sollen arme Kinder ausgerechnet Tennis lernen? Was steckt dahinter? Was ist die Idee – und was treibt diejenigen an, die das Projekt fördern? Ich habe Schulen erlebt, in denen Kinder auf ihren Kugelschreiber oder Bleistift so sehr stolz sind. Viele haben weder Stift noch Schreibblock. Yonas ist mit 14 Jahren der beste Tennisspieler seines Landes, reist ins Ausland, war in Deutschland und in den USA. Sein Vater liegt in einer ca. 8qm großen Hütte krank im Bett – ohne Hoffnung auf Genesung. Die drei Tennisplätze mit dem guten Restaurant des „Griechischen Clubs“ bilden ein idyllisches Areal – auf dem Weg dorthin beobachten wir, wie ein vielleicht vierjähriges, im Lumpen gekleidetes Mädchen ihre Mutter über die Straße führt. Die Augäpfel der Mutter sind schneeweiß. Sie ist blind. Ständig umlagern behinderte Bettler unser Auto. Ich verstehe durchaus, wenn es Menschen gibt, die über ein Tennisprojekt in Addis Abeba den Kopf schütteln! Ganz andere Dimensionen hat das Schulentwicklungsprojekt der Kindernothilfe. Dank der Finanzierung durch die Manfred Lautenschläger Stiftung sind in den vergangenen fünf Jahren über 80 Schulen für 16.000 junge Schülerinnen und Schüler sowie für weitere 4.000 Erwachsene entstanden.
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Staatliche Entwicklungshilfe – aus unserer „euro-zentristischen“ Perspektive betrachtet – sieht wieder anders aus. Deutschland fördert in Äthiopien Programme zur Verbesserung der Ernährungssituation, zur Stärkung kommunaler Selbstverwaltung und Dezentralisierung sowie zur Wirtschaftsentwicklung. Positive Wirkungen in die Breite der Bevölkerung ist das zentrale Motiv. Das Land ist stark von den Leistungen internationaler Geber abhängig. Darüber hinaus gibt es Patenschaften und Schulförderprojekte – auch die Schülermitverwaltung des FriedrichEbert-Gymnasiums Sandhausen sammelt seit Jahren Geld zur Finanzierung regelmäßiger Mahlzeiten für die Tenniskinder. Immer wieder erlebt man ideell motivierte Privatinitiativen, die darauf ausgerichtet sind, die Lebensverhältnisse der Menschen in Äthiopien zu verbessern. Bekanntestes Beispiel dafür ist sicherlich der Schauspieler Karlheinz Böhm. Auch der Abenteurer und Menschenrechtsaktivist Rüdiger Nehberg hat Äthiopien zu seiner Aufgabe gemacht. Und jetzt Tennis? Dazu die Antwort von Matthias Zimmermann: „Tennis ist das Seil an dem die Kinder hochklettern. Es sollte alles begrüßenswert sein, was uns diesen Menschen gegenübertreten lässt als gleichberechtigt und auf Augenhöhe. Das Projekt versteht sich als bilaterales Bildungsprojekt, in dem sich Kinder aus eigenem inneren Antrieb zu einer Leistungselite herausbilden, weil sie die Erfahrung machen, dass aus Lern- und Anstrengungsbereitschaft Können entsteht. Können vermittelt Selbstbewusstsein. So bilden Kinder Persönlichkeit aus. Sie begreifen das, was ihnen widerfährt, als Privileg und verstehen Leistung nicht als etwas, was nur im Gegeneinander, sondern gerade im Miteinander und Füreinander wertvoll ist. Es vermittelt sich das Verständnis einer Art Generationenvertrag. Die erste Generation in diesem Projekt entwickelt Vorbildfunktion – auch und besonders durch ihr schulisches Fortkommen. Sie geben jeden Tag ein Beispiel, dass sie im Sport und in der Schule gleichermaßen voran-
KOMMENTAR
kommen können. Beides muss Hand in Hand gehen. Beides dient dazu, dass diese Kinder irgendwann sich selbst und eine Familie versorgen können, und darüber hinaus auch, dass sie einen Gutteil von dem, was ihnen zuteil wurde, der Gesellschaft wieder zurückgeben. So ist dieses Projekt eine Förderung im Tennis. Aber noch viel mehr ist es eine Förderung durch Tennis. Sport und Schule sind gleichermaßen starke Säulen einer Bildung, aus der Persönlichkeiten hervorgehen, die eine Zivilgesellschaft begründen. Nachhaltiger Fortschritt entsteht aus einer Gesellschaft selbst, durch talentierte Individuen, die eben auch aus der untersten sozialen Schicht heraus erwachsen. Individuen, die bereit sind, voranzugehen – mit Kraft, mit Intelligenz, gut gebildet, und: mit Anstand! Dass dies funktioniert, dafür gibt es kaum bessere Beispiele als die Brüder Tariku und Desta Tesfaye! Genau dies rechtfertigt ein Engagement, das ganz gezielt die beispielhafte und Beispiel gebende Individualförderung zu einem kleinen, aber nicht minder wichtigen Baustein einer ganzheitlich wirksamen Entwicklungshilfe werden lässt.
Ich persönlich bewerte die Eingangsfrage meines Kollegen deshalb nicht nur als berechtigt, sondern als äußerst hilfreich. Denn erst eine schlüssige Antwort auf diese Frage macht deutlich: das Engagement für die NGO mit der etwas sperrigen aber umso treffenderen Bezeichnung „Tariku und Desta Tesfaye Kids´ Education through Tennis Development Ethiopia“ ist wertvoll, faszinierend, wirksam und deshalb – besonders unterstützenswert. Ja, gerade deshalb sollen diese Kinder Tennis lernen! Norbert Lang, ist Redakteur beim Rhein-Neckar Fernsehen. Er begleitete die Delegation des Turniersportvereins Racket Center e.V. vom 1. bis 6. November 2010 nach Addis Abeba und machte gemeinsam mit seinem Kameramann Fabian Esther aus berührenden Eindrücken fantastische Filmaufnahmen. Seine RNF Reportage „Entwicklungshilfe der besonderen Art in Äthiopien“ können Sie im RNF-Videoportal unter www.rnf.de oder auf der Internetseite des TRC anschauen: www.trcev.de
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STICHWORT
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o Non-Governmental Organization (NGO)
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er Begriff NGO wurde von den Vereinten Nationen eingeführt, um die zivilgesellschaftlichen Vertreter, welche sich an der Politik der UNO beteiligen, besser von den staatlichen abgrenzen zu können. Im Deutschen wird Non-Governmental Organization meist mit Nichtregierungsorganisation (NRO) übersetzt. Allerdings setzt sich auch hier das Kürzel NGO immer mehr durch. Eine allgemein gültige Definition von NGO´s existiert bisher noch nicht. Nach den Richtlinien der „Union of International Association“ (UIA) ist eine Organisation dann nichtstaatlich, wenn sie • auf private Initiative hin gegründet wurde • unabhängig – vor allem von staatlicher Einflussnahme – ist • eine internationale Mitgliedschaft vorweist • ihre finanziellen Mittel aus mindestens drei Ländern bezieht • in mindestens drei Staaten tätig ist • über einen Wahlmechanismus für das Leistungsgremium verfügt • einen Hauptsitz und einen festen Mitarbeiterstab nachweisen kann Die UIA ist unter anderem ein Netzwerk für Nichtregierungsorganisationen und hat als Ziel deren Effizienz und Entwicklung zu fördern. Erste Vorläufer der Nichtregierungsorganisationen entstanden bereits vor 1900. Die erste Menschenrechtsorganisation war 1839 übrigens die „Foreign-Anti-Slavery Society“, welche sich für die Abschaffung der Sklaverei einsetzte. 1863 entstand mit dem Roten Kreuz die erste humanitäre Organisation auf dem Globus. Nach dem
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zweiten Weltkrieg begann ein konstant rasanter Anstieg der Anzahl an NGO´s – bis in die achtziger Jahre hinein, als es zu einer Stagnation um die 4.500 kam. Als dann in den 1990ern und mit dem Ende des Blockkonflikts die Welt weiter zusammenrückte und die Globalisierung voranschritt, entwickelten sich auch wieder mehr Nichtregierungsorganisationen. Vor allem die Weltkonferenzen der Vereinten Nationen, beginnend mit jener im Jahre 1992 in Rio, führten zu einer gestiegenen Stellung und Akzeptanz der NGO´s. Wegen der uneinheitlichen Definitionen und der explosionsartig angestiegenen Anzahl an NGO´s ist es mittlerweile ein unmögliches Unterfangen, alle nicht staatlichen Organisationen ohne weitere Einschränkungen aufzuführen. Nimmt man alle, auch ausschließlich lokal oder national tätige, entstanden nach Schätzungen seit 1987 allein in Frankreich 54.000 zivilgesellschaftliche Organisationen. Sogar in Bangladesh sind es allein etwa 10.000.
Die finanziellen Mittel für ihre Vorhaben erhalten die NGO´s neben den Mitgliedsbeiträgen vor allem über Spenden, Erlöse aus dem Verkauf von Waren und Dienstleistungen sowie durch staatliche Zuwendungen. Durch diese Einnahmequellen kommen bei großen NGO´s teilweise Jahresbudgets von mehreren Millionen Euro zusammen. So umfasste etwa der Haushalt der Human Rights Watch 2003 21,7 Millionen Euro. Hauptsächlich operieren Nichtregierungsorganisationen auf den Gebieten der Entwicklungspolitik, der Menschenrechte, der humanitären Hilfe und der Ökologie. Zu den bekanntesten Vertretern zählen Amnesty International, Greenpeace und Brot für die Welt. Quellen:
http://de.wikipedia.org/wiki/Nichtregierungsorganisation http://www.bpb.de/ http://www.thur.de/philo/uvu/uvungo.html http://wirtschaftslexikon.gabler.del http://www.agenda21-treffpunkt.de/lexikon/NGO.htm http://www.bmz.de/de/service/glossar/nichtregierungsorganisation.html http://www.bpb.de/wissen/NichtRegierungsorganisationen.html
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Spiel, Satz und Sieg für die Modell-Vielfalt von Mercedes-Benz. Wir sind offizieller Co-Sponsor des MLP-Cup 2011. Unser Herz schlägt für die Region. Darum sind wir mit vollem Engagement dabei. Als Co-Sponsor des MLP-Cup 2011 genauso wie als Förderer von Sport, Kultur und sozialen Themen in der Metropolregion Rhein-Neckar. Und auch Sie möchten wir unterstützen, wo wir nur können. Mit unserem Team haben Sie einen verlässlichen Partner rund um Ihre Mobilität. Nehmen Sie Platz. Beim MLP-Cup 2011. Oder in einem neuen Mercedes-Benz.
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o Hätten Sie´s gewusst?
d Hätten Sie gewusst, dass… … Deutschland mit 11,982 Mrd. US$ der drittgrößte Nettogeldgeber in Sachen Entwicklungshilfe auf der Welt ist? Vor den Deutschen rangieren nur die USA und Frankreich mit 28,665 Mrd. US$ bzw. 12,431 Mrd. US$. Relativ gesehen sind jedoch die Schweden an erster Position. Sie werden 2010 voraussichtlich 1,01 % ihrer Wirtschaftsleistung für arme Länder bereitstellen. d Hätten Sie gewusst, dass… …es ein „alles außer Waffen“ - Gesetz in der EU-Entwicklungshilfepolitik gibt? Diese Regelung räumt den 50 ärmsten Ländern einen zoll- und kontingentfreien Marktzugang bei allen Waren, außer Waffen, ein. d Hätten Sie gewusst, dass… … die EU im Rahmen ihrer Entwicklungshilfe Nahrungsmittel von Entwicklungsländern, welche einen Angebotsüberschuss haben, kaufen und diese anderen bedürftigen Entwicklungsländern schenken? Diese von Art Handel bezeichnet man als „Dreiecksgeschäft“ oder „Süd-SüdHandel“.
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www.gsm-mbh.net
d Hätten Sie gewusst, dass… …Äthiopien das neuntärmste Land der Erde ist? Das Bruttoinlandsprodukt pro Kopf liegt bei 390 US$ im Jahr. Zum Vergleich: das deutsche BIP/Kopf liegt bei knapp über 40.000 US$ und das in Luxemburg bei über 100.000US$. Das Land mit dem niedrigsten BIP/Kopf ist übrigens der Afrikanische Staat Burundi mit 163 US$.
ein Entwicklungshilfeprojekt unterstützt, durch das 80 neue Schulen in Äthiopien gebaut werden? Jede bietet Platz für 200 Kinder, also können insgesamt 16.000 Äthiopier von speziell ausgebildeten Lehrern unterrichtet werden. Dabei ist die Geschlechterverteilung annähernd im Verhältnis 1:1! Zudem ist ein großer Teil der Schüler bereits im Erwachsenenalter.
d Hätten Sie gewusst, dass… …2008 weltweit 111,4 Mrd. US$ an Entwicklungsgeldern zur Verfügung gestellt wurden? 36,8 Mrd. US$ waren speziell für afrikanische Staaten südlich der Sahara bestimmt.
d Hätten Sie gewusst, dass… …zum Ende der Saison 2010 kein einziger Äthiopier in der Tennis-ATP-Weltrangliste vertreten war?
d Hätten Sie gewusst, dass… …der Zugang zu sauberem Trinkwasser seit 2010 ein Menschenrecht der UNO ist? Trotzdem besitzt laut WHO und Unicef nicht einmal jeder zweite Äthiopier Zugang zu solchem. d Hätten Sie gewusst, dass… …die Manfred Lautenschläger Stiftung in Zusammenarbeit mit der „Ethiopian Kale Heywet Church“ seit mehr als vier Jahre
d Hätten Sie gewusst, dass… …die UNO, die Weltbank, die OECD sowie einige NGO´s im Jahr 2000 acht Entwicklungsziele – die so genannten Milleniumziele – festgelegt haben? Diese sind die Halbierung der extremen Armut, eine universelle Grundschulbildung in allen Ländern, die Gleichstellung von Mann und Frau, sowie die Stärkung der Rolle der Frau, die Senkung der Kindersterblichkeit und Müttersterblichkeit um 2/3 bzw. 3/4. Des Weiteren sollen Krankheiten wie AIDS und Malaria bekämpft werden und globale Partnerschaften gefördert werden.
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n den Zeiten, in denen die Vernetzung von Print- und Onlinemedien immer wichtiger wird, gibt es in Form von „Apps“ wunderbare Möglichkeiten, die wir ab sofort anbieten möchten. Die App ermöglicht es, sich zu den gerade gelesenen Informationen ein entsprechendes Bild vor Augen zu führen. Erstmals können Sie mit den im RC Premium platzierten QR-Codes Filme von Veranstaltungen im Racket Center und zu aktuellen Themen, die in der jeweiligen Ausgabe behandelt werden, auch von unterwegs über Ihr Smartphone oder PDA ansehen.
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IM INTERVIEW
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o „Ich lebe auch vom ´Nicht-Auftreten´“
(Sport-)Psychologe Prof. Dr. Hans-Dieter Hermann im persönlichen Gespräch
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ch möchte gerne eine persönliche Frage vorneweg stellen: wenn Sie irgendwann auf das zu Ende gehende Jahr zurückblicken, was wird Sie an 2010 erinnern? Prof. HERMANN: Die Fußballweltmeisterschaft in Südafrika – ganz klar! Aber es gab in diesem Jahr noch etwas sehr Wichtiges für mich: Ich habe in der zweiten Jahreshälfte bewusst „entschleunigt“. Das Ende meines Engagements bei der TSG 1899 Hoffenheim nach vier intensiven, spannenden Jahren ist sicherlich das deutlichste Zeichen dieser Entwicklung. Ich brauchte einfach einmal wieder einen freien Tag oder wenigstens einen freien Abend in der Woche. Zusammen mit meinen anderen Tätigkeiten war es beim besten Willen nicht mehr zu bewältigen. Und jetzt nutzen Sie die freigewordene Zeit…? Prof. HERMANN: …um mit Ihnen hier zu sitzen – ohne Termindruck (lacht). Wirklich: ich möchte zum Beispiel wieder interessante Gespräche so führen, dass ausreichend Zeit und Ruhe bleibt, um bewusst zu reflektieren. Genau in dieser Hinsicht möchte ich mich z.B. mehr meinem „Institut für Sportpsychologie und Mentales Coaching“ in Schwetzingen widmen. Ich coache ganz unterschiedliche Persönlichkeiten, halte Vorträge, schreibe Bücher, bin Gast bei Seminaren und Kongressen und bin an der Deutschen Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement in Saarbrücken engagiert. Zusammen mit den Terminen der Nationalmannschaft reicht das schon für eine Sechs-Tage-Arbeitswoche. Seit 2004, als Jürgen Klinsmann Sie ins Team der Deutschen Fußball Nationalmannschaft berufen hat, hat sich bestimmt für Sie viel verändert.
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Prof. HERMANN: Diesen Anruf empfand ich natürlich als Geschenk und als eine besondere Herausforderung. Die FußballWM 2006 war ein in Deutschland in diesem Umfang bis dato noch nicht da gewesenes Medienereignis. Ich kann die Zusammenarbeit mit ganz unterschiedlichen Athleten und Nationalmannschaften – z.B. im Hockey, Turnen, Boxen, Leichtathetik, Schwimmen, Ski- oder Judosport – gar nicht hoch genug würdigen. Trotzdem war dieses Engagement eine Zäsur in meinem beruflichen Leben.
In den Augen der Öffentlichkeit war diese WM ja dann auch sehr erfolgreich. Wenn man sich die Bilder aus Stuttgart nach dem gewonnenen Spiel um den dritten Platz und aus Berlin nach dem Empfang am Brandenburger Tor in Erinnerung ruft, dann war die Begeisterung der Menschen eigentlich nicht mehr steigerbar – man feierte die „Mannschaft der Herzen“ wie einen Weltmeister. Hätten Sie sich das so träumen lassen?
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Prof. HERMANN: Ja, denn träumen kann man ja viel. Unter Jürgen Klinsmann gab es bei der Nationalmannschaft etliche Veränderungen. Eine dieser Veränderungen war die Aufnahme eines Sportpsychologen in den Betreuerstab. Skeptiker all dieser Veränderungen haben dem Team nicht viel zugetraut. So war der dritte Platz nicht nur ein Erfolg, sondern auch eine Bestätigung für Jürgens Weg. In 2010 war das ein wenig anders. Trotz des verdient gewonnenen „kleinen Finales“ war das Bedürfnis der Spieler, an einem feierlichen Empfang teilzunehmen, wenig ausgeprägt. Die Enttäuschung nach dem verlorenen Halbfinale gegen Spanien war groß, da in den vorausgegangenen Spielen mit hervorragendem Fußball große Mannschaften besiegt wurden. Soweit wir das „vor den Kulissen“ wahrnehmen durften, wurde die Arbeit des Betreuerteams nie in Frage gestellt. Sie alle ernteten hohe Anerkennung und die Vertragsverlängerung des „Tandems“ Bierhoff / Löw wurde fast zum Politikum. Prof. HERMANN: Ich kann dazu nur sagen, dass wir in Südafrika eine fantastische Zeit hatten. Die Arbeit im „Team hinter dem Team“ war äußerst angenehm und sehr effektiv, so dass die beinahe 70 Tage vor und während der WM 2010 wie im Flug vergingen. Nicht nur die Spieler, auch Trainer und Manager habe einen fantastischen Job gemacht, das kam einer Idealvorstellung schon sehr nahe. Ist denn damit auch der Sportpsychologe endgültig etabliert und in der Praxis angekommen? Prof. HERMANN: Ich glaube schon. Aber im Einzelfall können diese Frage Sportler, Trainer und Manager besser beantworten. Sportpsychologen bieten in erster Linie
Training im Kopf und für den Kopf an – womit sich sportliche Leistung optimieren lässt. Dass sich sportliche Leistung nicht nur auf physische Kompetenzen reduzieren lässt, darüber ist man sich längst klar. Inwieweit ein Psychologe zur Leistungsoptimierung beitragen kann, das hat die Praxis an vielen Beispielen in unterschiedlichen Sportarten deutlich gemacht. In der ersten Februarwoche 2011 steht wieder unser MLP-Cup an. Viele jüngere Spieler versuchen bei diesem ITF-Future Turnier den Sprung von der Jugendspitze ins Erwachsenenleistungstennis. Für uns ist es dabei interessant, die Spieler zu identifizieren, die das schaffen können. Worauf sollten wir achten? Prof. HERMANN: Um in die Tennisweltspitze vorzustoßen braucht es herausragende motorische Fähigkeiten, eine gute technische Ausbildung und ein Verständnis davon, wie dieses Spiel funktioniert – also taktische Kompetenz. Schauen Sie aber auch auf Persönlickeitseigenschaften. Wie verhält sich ein Spieler in entscheidenden Situationen, z.B. auch bei kritischen Schiedsrichterentscheidungen. Kann er gerade in wichtigen, sprich: schwierigen, Phasen eines Matches seine Leistung abrufen und bleibt er souverän? Ist er im Training offen, immer weiter zu lernen? Und wie verhält er sich außerhalb des Platzes: Weiß er, was es bedeutet, Profi zu sein? Brennt sein Feuer für diesen
Beruf an den meisten Tagen? Bleibt er auch im Erfolg bescheiden? Wenn solche Persönlichkeitseigenschaften auf und neben dem Platz wahrnehmbar werden, hilft das bei der Prognose von Spitzenleistungen. Man könnte vielleicht ganz banal sagen: der Grad an Persönlichkeit steigt in dem Maße, in dem die Anzahl an Ausreden sinkt? Prof. HERMANN: Nein, so würde ich das nicht ausdrücken. Es ist sehr wichtig, sowohl im Erfolgs- als auch im Misserfolgsfall – am besten mit Hilfe anderer, kompetenter Personen – objektiv zu analysieren, woran es gelegen hat. Für den Leistungssport sind die am besten geeignet, die im Erfolgsfall ihre eigenen Stärken als Grund sehen und im Misserfolgsfall eigenmotiviert daran arbeiten, sich besonders
an den Stellen zu verbessern, die als Gründe für das Nicht-Erreichen eines Ziels gefunden wurden. Daher sind Niederlagen ja auch notwendige Voraussetzungen für die nächsten Erfolge. Fortsetzung auf der nächsten Seite t
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IM INTERVIEW
Heißt das, dass im Teamsport die individuelle Persönlichkeit zurücksteht, die Verantwortung geteilt wird und der Teamgedanke der entscheidende Erfolgsfaktor ist? Prof. HERMANN: Auch die Teamarbeit setzt zu einem großen Teil am Individuum an. Der Weg zum Teamerfolg ist eine Gratwanderung, geprägt durch Mannschaftsgeist, Verantwortungsübernahme, Respekt vor dem Mitspieler – übrigens gerade auch vor dem Ersatzspieler – und einer Individualität, die besonders im Zusammenspiel zur Geltung kommt und damit zum Erfolg führt. Und worin besteht nun die Rolle des Sportpsychologen? Prof. HERMANN: Sportpsychologen haben vielfältige Aufgaben. Vor allem haben sie die Aufgabe, dafür zu sorgen, dass bei den Sportlern der eigene Kopf mitspielt, anstatt gegen sie zu spielen. Das wird individuell oder in der Gruppe erreicht durch psychologische Trainingsformen zur Konzentration, zum Stressausgleich oder auch zur Steigerung des Selbstbewusstseins. Und neben anderen
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Dingen spielt natürlich auch das Teambuilding eine große Rolle. Ich versuche, bei den meisten meiner Tätigkeiten für die Öffentlichkeit im Hintergrund zu bleiben. Man könnte sagen: Ich lebe auch vom „nicht Auftreten“. Die Spieler sind zu Recht sehr sensibel dafür, wenn jemand sich auf ihre Kosten in den Vordergrund spielt. Dies würde die Basis meiner Arbeit schädigen: Vertrauen. Ich sehe meine Rolle als die des partnerschaftlichen Begleiters. Dazu gibt es Inhalte, für die ich konkret verantwortlich bin. Darüber hinaus kann jeder Spieler auf mich zukommen, wenn er sich austauschen will. Ich bin dann vielleicht auch manchmal ein Mentor in der Weise, wie ich das selbst erleben durfte: Prof. Hans Eberspächer war mir stets ein wohlwollender Begleiter, ein verständnisvoller Zuhörer, ein TippGeber und manchmal hat er mich zum richtigen Zeitpunkt auch ordentlich gepusht – was eben manchmal auch hart für mich war. Für Sie war oder ist Prof. Eberspächer jemand, den man gemeinhin als „Persönlichkeit“ bezeichnet?
Prof. HERMANN: …eine „starke Persönlichkeit“. In unserer Arbeit als Sportpsychologen geht es ohnehin oft um Persönlichkeit. Unsere Aufgabe sehe ich darin, die Wege, die in einem selbst stecken, zu begleiten. Diese Aufgabe darf aber nicht dazu führen, sich selbst zu wichtig zu nehmen. Wenn ich beim Coaching Menschen dabei begleite, sich selbst zu reflektieren, Ziele zu definieren, Wege zu finden, dann ist das auch ein Stück Persönlichkeitsentwicklung. Aber ich selbst bin ja auch lebenslang in einer Entwicklung. Und die kann ich nur dann gut gestalten, wenn ich mir auch wieder mehr Zeit für Privates nehme und auch Zeit dafür, Erlebtes zu reflektieren, statt ausschließlich von einem beruflichen Termin zum nächsten zu jagen. Lieber Herr Prof. Herrmann, besser hätte man für unsere Leser keinen Abschluss finden können: ein wunderbarer Satz für den Start ins neue Jahr. Ich wünsche Ihnen alles Gute für 2011! Das Gespräch führte Dr. Matthias Zimmermann
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Prof. Dr. Hans-Dieter Hermann
Hans-Dieter Hermann wird am 14. Mai 1960 in Ludwigsburg geboren. Dort macht er sein Abitur, es folgt der akademische Werdegang: In München, Antwerpen und Würzburg studiert er Psychologie und schließt 1988 als Diplom-Psychologe ab. Er geht nach Heidelberg, wo er am Institut für Sport und Sportwissenschaft der Universität eine Stelle bei Prof. Dr. Hans Eberspächer als wissenschaftlicher Assistent antritt und am dortigen Olympiastützpunkt ersten Kontakt zu Leistungssportlern aufnimmt. Der begeisterte Skifahrer arbeitet in der Folge mit Olympioniken aus über 20 Sportarten zusammen. Auch im Ausland
ist er bald gefragt, Hermann betreut die österreichischen Ski-Abfahrer/-innen und die Schweizer Judoka. In Heidelberg promoviert er und lehrt ab 1995. Ende 2004 erfolgt der Ruf von Jürgen Klinsmann. Hans-Dieter Hermann wird der erste Sportpsychologe der Deutschen Fußball Nationalmannschaft und arbeitet seither als festes Mitglied des Betreuerstabs mit. Der Vater zweier Kinder lebt mit seiner Familie in Schwetzingen, leitet dort gemeinsam mit Prof. Jan Mayer das „Institut für Sportpsychologie und Mentales Coaching“ und lehrt als Professor an der Deutschen Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement in Saarbrücken.
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Matthias Lautenschläger
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Geboren am 01.04.1980 in Heidelberg • Studium: International Management and Controlling, FH Ludwigshafen • Leistungstennisspieler von 2000-2002 • Selbstständiger, Management USC Heidelberg Basketball 2. Bundesliga
o Im Portrait: Matthias Lautenschläger
Mein Lebensmotto: Erfüllung ist der größte Feind der Sehnsucht! Dazu später mehr. Meine Arbeit bedeutet für mich,… Leidenschaft, Commitment und Hingabe. Wenn ich mal frei habe,… dann verbringe ich gerne Zeit mit meiner Freundin und der Familie. Bei 4 Geschwistern muss ich allerdings darauf achten, dass die Freunde nicht zu kurz kommen. Ab und zu träume ich davon,… in einer positiven Welt frei von Neid, Missgunst und Intrigen zu leben. Ich habe manchmal das Gefühl, dass viele Menschen gar nicht wissen, was man mit einer positiven Grundeinstellung zu erreichen in der Lage ist.
Gesellschaft aufgezwängt wird. Daher habe ich größten Respekt vor Menschen, die sich diesem Trend widersetzen. Mich motiviert… Meine Motivation ist in erster Linie intrinsischer Natur. Denn das ist es, was im Leben zählt.
Ich kann es nicht leiden,… wenn man über mich urteilt, ohne mich kennengelernt zu haben.
Was treibt Dich an? Mein Lebensmotto treibt mich an. In einer Situation wie meiner, hat dieses Motto eine ganz besondere Bedeutung. Meine Herausforderung liegt darin, eigene Sehnsüchte zu definieren und nach deren Erfüllung zu streben.
Größten Respekt habe ich… vor Menschen, die den Mut haben ihren eigenen Weg zu gehen und sich dabei gegen alle Widrigkeiten durchsetzen. In der heutigen Zeit leben zu viele Menschen nach einer Schablone, die ihnen von der
Worauf bist Du besonders stolz? Ich hatte eine schwere Kindheit, da ich extrem schwerhörig war. Im Holländischen gibt es nur ein Wort für taub und dumm. Woran das liegt, bekam ich in meiner Kindheit zu spüren. Da ich schlecht hörte, lernte
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ich das Sprechen erst spät und andere Sachen nur sehr langsam und mühsam. Meine Eltern haben jedoch immer an mich geglaubt und mich nie aufgegeben. Als ein Ohrenarzt meine Schwerhörigkeit erkannte, ging es aufwärts: ich machte Abitur und ein Hochschulexamen. Darauf und auf die Unterstützung meiner Eltern bin ich wahrlich stolz. Mit wem würdest Du einen Monat lang tauschen wollen? Mit einem Menschen, der mich gerade erst kennengelernt hat. Dann würde ich mich selbst noch besser kennenlernen und einschätzen können, was für eine Wirkung ich auf die Menschen habe. Was magst Du an Dir gar nicht? Meinen Schlafrhythmus. Würde man mir freie Wahl lassen, würde ich um 4 Uhr morgens schlafen gehen und um elf aufstehen. Für meine Zukunft wünsche ich mir,… Gesundheit und eine eigene Familie. Hobbies: Die habe ich leider vernachlässigt in den letzten Jahren. Trotzdem würde ich Tennis und Basketball zu meinen Hobbys zählen. Außerdem golfe ich gerne… aber selten.
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Erfahrungen einsetzen, Strategien umsetzen, Ziele durchsetzen.
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Unser Team in Heidelberg: ■ Peter Pfennigs
Fachanwalt für Arbeitsrecht
■ Jürgen Dernbach
Fachanwalt für Steuerrecht Vereidigter Buchprüfer
■ Ingo Schellpeper ■ Günther Lausmann
Fachanwalt für Steuerrecht Fachanwalt für Erbrecht
■ Christof Werkle ■ Dr. Johannes Bickel Fachanwalt für Bauund Architektenrecht
■ Thomas S. Kohl MBA ■ J. Michael Auerbach
Fachanwalt für Arbeitsrecht
■ Tobias Bieber
Fachanwalt für Bankund Kapitalmarktrecht
■ Samuel Schwake
Fachanwalt für Bauund Architektenrecht
■ Thorsten Ehrhard
Fachanwalt für Handelsund Gesellschaftsrecht
■ Ruth-Ellen Unruh
Fachanwältin für Arbeitsrecht
■ Ingrid Möllinger
Fachanwältin für Familienrecht Mediatorin
■ Jutta Dillschneider
Fachanwältin für Medizinrecht Fachanwältin für Arbeitsrecht
■ Katharina Heisch Mediatorin
■ Stefanie Engelmann
Fachanwältin für Arbeitsrecht
■ Juliane Reichhard ■ Christine Noss ■ Katharina Mathes
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o KOLUMNE GSM MBH
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„Entwickle Deine Persönlichkeit - durch College Tennis in den USA“ Eine Kolumne von Roger Thiele
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ägliches Training, Konditions- und Krafteinheiten, ein professionelles Umfeld mit Trainern und Physiotherapeuten, Reisen zu Turnieren und Mannschaftsspielen. Ein Auszug aus dem Leben eines Tennisprofis? Dieses Leben kann auch für Dich Realität werden: als College Tennisspieler an einer amerikanischen Hochschule. Viele prominente Spieler haben es vorgemacht und vom College den Sprung in den Profibereich geschafft: James Blake, die Bryan Brüder, Benjamin Becker oder Alexander Waske sind nur einige Beispiele. Die einzigartige Mischung aus sportlichen und akademischen Möglichkeiten kann das Sprungbrett für eine sportliche oder berufliche Karriere sein. Mit Sport und Studium in den USA durchstarten. Für ein Leben als College Tennisspieler verlässt Du Dein heimisches und familiäres Umfeld, um in den USA den Grundstein für Deine Zukunft zu legen. Dieser Schritt in ein neues und unbekanntes Leben lohnt sich langfristig in jeder Hinsicht. Durch das Zusammenspiel von Sport und Bildung werden Disziplin, Initiative, Durchhaltevermögen und die Konzentration auf das Wesentliche gestärkt. Diese Persönlichkeitseigenschaften sind wesentliche Erfolgsfaktoren für Deine zukünftige sportliche und berufliche Karriere. Das
amerikanische Hochschulsystem bietet eine unvergleichliche Möglichkeit, Studium und Leistungssport zu verbinden. So wirst Du von den Colleges besonders im Hinblick auf die Finanzierung des Studiums stark gefördert. Denn zu den sehr hohen amerikanischen Studiengebühren kommen darüber hinaus noch Kosten für Wohnen, Essen, Bücher und Taschengeld.
Du möchtest weitere Informationen oder herausfinden, wie Deine Chancen für eine Karriere als College-Tennisspieler stehen? Dann schau unter www.uniexperts.com oder bei Facebook unter uniexperts. Die Trainer der Tennisakademie Rhein-Neckar und die Geschäftsleitung der GSM - Gesellschaft für Sportmanagement und Beratung mbH stehen Dir für ein persönliches Gespräch zur Verfügung.
Um trotzdem ein Studium zu ermöglichen, vergeben Amerikanische Colleges jährlich Sportstipendien im Wert von mehr als 1 Milliarde US Dollar an Athleten aus aller Welt. Einzelne Studenten erhalten davon im Laufe Ihrer vierjährigen College Karriere Stipendien mit einem Gegenwert von über $100.000. Der Weg, eines der begehrten
Stipendien zu erhalten, steht grundsätzlich Jedem offen. Voraussetzung ist neben der Erfüllung von akademischen und sportlichen Aufnahmekriterien, ein erfolgreich durchlaufener Bewerbungsprozess. Zur Vorbereitung der Bewerbung und um die passende Universität zu finden, stehen Dir die Fachberater von uniexperts zur Seite. Entscheidend ist neben einer gewissenhaften Vorbereitung ein Suchprozess in dem sportliche, akademische und finanzielle Eigenschaften des jeweiligen Sportlers gegenüber den entsprechenden Fragestellungen der Universitäten angepasst werden. Somit können Deine Ziele entsprechend berücksichtigt werden. Mit Unterstützung von uniexperts zu einem Sportstipendium uniexperts ist ein unabhängiges Beratungsunternehmen für Sportler und Studenten, die in den USA ein Semester oder das gesamte Studium verbringen möchten, um durch eine internationale Bildung ihre Chancen in der Zukunft zu verbessern. Bei der Betreuung stehen Deine Ziele im Vordergrund. Durch die langjährige Erfahrung des uniexperts Teams profitierst Du von der Zielgruppenkenntnis und der daraus resultierenden Beratungs- und Analysequalität, sowie von der Marktkenntnis im amerikanischen Universitätsmarkt. Zusammengerechnet haben die Partner von uniexperts über 31 Jahre Erfahrung mit dem amerikanischen Bildungssystem – als Studenten, Leistungssportler und Dozenten.
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o 1. Sportstiftersymposium der Sportregion Rhein-Neckar
GSM-Projekt im Rosengarten Mannheim erfährt enorme Aufmerksamkeit
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nter dem Motto „Stiften im Sport: Motor für Soziales, Bildung und Gesundheit“ fand am Freitag, den 15. Oktober 2010, das erste Sportstiftersymposium der Sportregion Rhein-Neckar im Rosengarten Mannheim statt. Über 150 interessierte Zuhörer aus Vereinen und Verbänden, Kommunen und Banken, Stiftungen und Medienvertreter besuchten dieses Tagessymposium, das von der „GSM Gesellschaft für Sportmanagement und Beratung mbH“ organisiert wurde.
Sozial- und Gesundheitsförderung so förderungswürdig ist, verdeutlichte der Konstanzer Universitätsprofessor Alexander Woll. Um davon aber nun potentielle Förderer auch tatsächlich überzeugen zu können, lauschten die Zuhörer den Argumenten von Hugo W. Pettendrup. Der Mitarbeiter der HP-FundConsult aus Münster erläuterte die Motive des Gebens, Stiftens, Förderns. Seine „begründete Hinweise für die Gestaltung von Förderanträgen“ resultieren aus breiter Praxiserfahrung.
positiv der Geist des Stifters all die Aktivitäten und auch die Teamarbeit der Stiftung prägen. Besonders interessant war es zu erfahren, wie viel Arbeit und Engagement sich so zusagen hinter der „Sichtbarkeitslinie“ verbirgt. Vieles von dem, was die Dietmar Hopp Stiftung tut und die Art und Weise, wie sie es tut, war vielen der Zuhörer so noch nicht bekannt. In dem darauf folgenden Vortragsblock stellten drei Stiftungsvertreter ihr Sportförderengagement dar. Alle drei Referenten – Frau Ottilie Wenzler von der Stiftung der Frankfurter Sparkasse, Angelika Krebs von der Baden-Württemberg Stiftung und Dr. Ernstlothar Keiper von der H.W. & J. Hector-Stiftung – machten deutlich: Die Förderung durch den Sport genießt einen wichtigeren Stellenwert als die Art des Engagements im Sport. Trotz der Dominanz eigener Projekte haben Förderanträge durchaus Aussicht auf Erfolg, sofern der Fördergegenstand die Aspekte der Werteorientierung, der Kreativität, der konzeptionellen Reife, des ideellen Engagements und der hohen Wirksamkeit erkennen lassen.
Interessierte Zuhörer beim 1. Sportstiftersymposium der Sportregion Rhein-Neckar
Beginnend um 11:00 Uhr mit drei Vorträgen „Zur besonderen Förderungswürdigkeit des Sports“ legten die Referenten eine Wissensgrundlage für alle folgenden Beiträge: Dr. Volker Then vom CSI Centrum für Soziale Investitionen in Heidelberg gab einen gut strukturierten Überblick über Stiftungen in der Metropolregion RheinNeckar und ihr Engagement. Weshalb besonders der Sport als Faktor der Jugend-,
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Nach einer einstündigen Pause mit hervorragender Lunchverpflegung durch das Dorint-Hotel im Rosengarten, eröffnete Dietmar Pfähler (Dietmar Hopp Stiftung) das Nachmittagsprogramm mit seinem Hauptvortrag „Zum Stellenwert des Sports in der Dietmar Hopp Stiftung“. Im Rahmen dessen gab er einen Überblick über die Förderfelder der zweitgrößten deutschen Privatstiftung und machte deutlich, wie
Ob sich daraus ableiten lässt, dass „Stiftungen und Sport eine Partnerschaft mit Perspektive“ begründet, wurde in der Diskussionsrunde erörtert. SWR Sportchef Michael Antwerpes begrüßte dazu Repräsentanten unterschiedlicher Institutionen: Ministerialdirigent Gerhard Böhm, Sportverantwortlicher aus dem Innenministerium (Berlin), Dr. Michael Ilgner, Vorstandsvorsitzender der Stiftung Deutsche Sporthilfe (Frankfurt), Karin Tönshoff, Geschäftsstellenleiterin der Dietmar Hopp Stiftung (St. Leon-Rot), Jürgen Dernbach, Geschäftsführer der Manfred-Lautenschläger Stiftung (Heidelberg) und Mirjam
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Schwink vom Wealth Management der Baden-Württembergischen Bank (Stuttgart). Die lebhafte Diskussion unterstrich viele der bereits genannten Argumente, stellte ein modernes Werteverständnis ins Zentrum des Sports und entwickelte Spannung an der Trennlinie zwischen Staat und Stiftungen. Genau in den Kooperationsbereichen zwischen dem Engagement der öffentlichen Hand und dem Wirken von Stiftungen ist stets auf Effizienzpotentiale zu achten. So muss klar sein, dass Stiftungen, so groß sie auch sein mögen, niemals an die Etats der öffentlichen Hand heranreichen. Stiftungen müssen sich auf „Innovationen“ und auf „Initiativen“ im Sinne des „Anstiftens“ fokussieren und damit auch den Staat immer wieder an seine Gemeinwohlaufgabe erinnern. Dass all dies bei den Teilnehmern des „Stiftertalks“ gewährleistet ist und sie zu Recht in den Genuss von Stiftungszuwendungen gelangen, zeigte die abschließende Runde unter der Leitung von Wolfgang Grünwald (RNF, Mannheim). So machten die jeweiligen Vertreter von „Schwimmfix“ (Dr. Klaus Reischle), der Ballschule Heidelberg (Prof. Klaus Roth), Anpfiff ins Leben (Matthias Born), B.ALL
Hochkarätig besetzte Podiumsdiskussion unter der Leitung von Michael Antwerpes, SWR (1. v. l.)
(Joachim Klaehn), dem Handballförderzentrum Kronau (Dr. Christof Armbruster), des KSG Rhein-Neckar e.V. / Rolly Kids´ Trophy (Jule Heil) und der Stiftung Schulsport in Baden-Württemberg (Ministerialrat Karl Weinmann) deutlich, dass sie die Stiftungsförderung durchaus als Privileg anerkennen. Daraus ergibt sich eine besondere Verpflichtung für Qualität, Nachhaltigkeit und Effizienz. Dabei zeigten
Key Note Speaker Dietmar Pfähler (Dietmar Hopp Stiftung) und Dr. Matthias Zimmermann (GSM mbH)
sich alle „Geförderten“ gleichermaßen selbstbewusst: in ihrem Selbstverständnis ist die Förderung auch Ausdruck eines Verdienste dafür, dass von Beginn an viel Eigen- und auch Vorleistung erbracht wurde, die zu der entsprechenden Wahrnehmbarkeit und damit auch zu einem Stiftungsengagement geführt hat. So ist die Tatsache, von einer Stiftung gefördert zu werden, eben Notwendigkeit und Privileg, Verdienst und Verpflichtung gleichermaßen. Mit dieser Erkenntnis konnten die anwesenden Stifter und Stiftungsrepräsentanten, solche, die es vielleicht werden wollen, geförderte Institutionen und viele Medien-, Banken- und Vereinsvertreter auf ein fruchtbares erstes Sportstiftersymposium zurückblicken. Eine Evaluation zeigte, dass die Teilnehmer insgesamt überaus zufrieden waren, sowohl hinsichtlich der Organisation als auch mit den Inhalten. All denjenigen, die ihrer Meinung nach nicht hinreichend über diese Veranstaltung informiert wurden, empfehlen wir dringend eine Mitgliedschaft in der Sportregion Rhein-Neckar. Dadurch ist eine frühzeitige und umfangreiche Information über die vielfältigen interessanten Veranstaltungen auf jeden Fall gewährleistet. m.z.
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o Gesundheit, Fitness und Vorsorge
Rückschau auf die ZAP Präventionswoche im Racket Center Nußloch
„Die Präventionswoche ist für uns der Anspruch Menschen zu motivieren, auch zu uns einzuladen, und das Spektrum an Maßnahmen kennen zu lernen, mit denen man sich selbst schlussendlich etwas Gutes tun kann.“ Mit dieser Verlautbarung machte Geschäftsführer Dr. Matthias Zimmermann deutlich, welche Überlegungen hinter der Präventionswoche stecken. Mit einer Podiumsdiskussion fand die Präventionswoche einen würdigen Auftakt. Jan Scherzer (Inline Unternehmensberatung), Andreas Gailus (Techniker Krankenkasse), MdB Lothar Binding und Dr. Claus Köster (Präsident des Vereins „Gesundheitsnetz Rhein-Neckar-Dreieck“) diskutierten aus unterschiedlichen Perspektiven die Situation und Entwicklungen auf dem Markt der Prävention und Gesundheitsversorgung. Was man nun unter „primärer, sekundärer und tertiärer Prävention“ versteht und was „qualitätsvolle sport- und gesundheitsbezogene Kurse“ ausmachen, zeigte das anspruchsvolle Programm während der Präventionswoche. Bei den Infoabenden stellten Jörg Beißmann (Leiter des „ZAP“), Dr. med. dent. Jos Zsombor Gal und Dr. med Holger
v.l.nr.: Jan Scherzer, Andreas Gailus, Dr, Matthias Zimmermann, MdB Lothar Binding und Dr. Claus Köster
Bergdolt dar, dass Präventionskurse ein optimaler Einstieg in ein gesundheitsorientiertes Fitnesstraining sind, Zahnimplantate die Lebensqualität erhöhen und besonders Herzpatienten ein ärztlich betreutes Herz-Kreislauftraining in Anspruch nehmen sollen! In den Vorträgen von Dr. Lothar Graff, Dr. Joachim Wiskemann und Dr. med. Peter Eckert erfuhren die Zuhörer Innovatives über die Bedeutung des „SäureBase-Gleichgewicht“, darüber „ob und wie Sport und Krebs zusammenpassen“ und welches Verfahren eine sinnvolle
„Risikovorsorge gegen Schlaganfälle und vaskuläre Demenz“ darstellt. Die Teilnehmer der verschiedenen Workshops - Khi Gong & Viet Tai Chi, Tanzschnupperkurs und Erste-Hilfe-Kurs für Kinder - konnten neben dem Erwerb von Wissen auch gleich selbst zur Tat schreiten. Den Abschluss der Präventionswoche bildete der Tag der offenen Tür des „Zentrum Aktiver Prävention“, an dem den Gästen kostenlose Rückenvermessungen, Körperanalysen, Gesundheitsberatungen und vieles mehr geboten wurden. c.j. Anzeige
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o Racketlon German Open 2010
Rückblick auf ein internationales Spitzenturnierwochenende in Nußloch
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er Erfolg der ersten Racketlon German Open ist ein Musterbeispiel für „KnowHow Transfer in Sachen Sporteventmanagement“. Der MLP-Cup ist zum festen Bestandteil im Eventjahr des Racket Centers geworden und besticht dabei nicht allein durch Sport auf höchstem Niveau, sondern vor allem durch dessen professionelle Organisation, die in der Kategorie der „Future“-Turniere seines Gleichen sucht. Dieses Know-How aus den vergangenen sieben Jahren war sicherlich maßgebend für den erfolgreichen Auftakt der am letzten Juliwochenende erstmalig stattfindenden Racketlon German Open.
„Liebes Orga-Team, erst einmal möchte ich mich für diesen tollen Event bedanken! Es hat echt Spaß gemacht und war eine Riesenherausforderung. Der Unterschied zu einem Badmintonturnier war hier die enorme psychische und nicht nur die physische Anstrengung! Die Organisation war sehr professionell!“. Dieses Dankeschön von Rene Kopp aus Saulheim, welches wir typischerweise über eine unserer Social Media Plattformen übermittelt bekamen, sollte nicht das einzige bleiben. Über 100 Sportler aus 14 verschiedenen Nationen erlebten ein Wochenende, das von vielen hochklassigen und vor allem abwechslungsreichen Matches geprägt war. Bemerkenswert dabei war die Stimmung: die Racketlon Athleten begreifen sich als große Familie, die ein durchgängig faires, sportliches und geselliges Miteinander lebt. Die sportliche Spannung kam dabei keineswegs zu kurz:
Die Sieger der Eliteklasse von links: Michael Dickert (2.), Joey Schubert (1.) und Alexander Köpf (3.)
In der Men‘s A Klasse setzte sich in einem rein österreichischen Duell der FIR Weltranglisten Dritte Joey Schubert gegen die Nummer sieben der Welt, Michael Dickert, durch. In den beiden ersten Disziplinen war es ein hart umkämpftes Match – nach dem Tischtennis- und Badmintonpart allerdings stand das Squashduell an. Gegen den österreichischen Squashmeister Joey Schubert war einfach „kein Kraut gewachsen“. Das erst 19-jährige Ausnahmetalent spielte sich einen Vorsprung heraus, der vor der abschließenden TennisDisziplin nicht mehr aufzuholen war. m.g.
Nach dieser erfolgreichen Erstauflage haben nun auch die Racketlon German Open ihren Platz im Kalender des Racket Centers gesichert. Der nächste Event ist bereits für den Zeitraum vom 29. bis 31. Juli 2011 angesetzt. Alle Informationen zum Turnier und der Sportart mit zahlreichen Impressionen und einem TV Beitrag finden Sie unter www.racketlon-nussloch.de!
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o „TeGo - Tennis meets Golf“
Die Turnierserie mit dem speziellen Charakter
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ennis trifft Golf. Was im ersten Moment für viele ungewöhnlich klingt, realisierte die GSM mbh dank großzügiger Unterstützung des Titelsponsors 5-Sterne Praxis Dr. Jos Zombor Gal und Kollegen in UbstadtWeiher, sowie den Hauptsponsoren Autohaus Dechent, Sparkasse Heidelberg, Rhein-Neckar Fernsehen, Gartenbau Becker und Kanzlei Tiefenbacher. Auf den Golfplätzen am Eselpfad in Wiesloch, St. LeonRot und Bruchsal trafen sich vom Spitzengolfer bis zum ehrgeizigen Anfänger begeisterte Sportler zu einem innovativen Ballsportevent. Die maximal 36 Teilnehmer, die sich in Zweierpaarungen zusammenfanden, begannen den Tag mit einem 9-Loch ScrambleTurnier. In Viererflights ging es darum, möglichst viele so genannte Stableford-Punkte zu sammeln. Der noch ausstehende Tennispart wurde dann dank offener Cabriodächer unter freiem Himmel in der Tennishalle des Racket Centers ausgetragen. Auch wenn hier eine große Bandbreite an Spielstärken deutlich wurde, kämpften die Doppelpaarungen in den Champions Tie-Breaks um jeden Punkt. Schließlich konnte jeder gewonnene Punkt dazu führen, dass selbst der beste Golfer durch konzentriertes Sammeln von TiebreakPunkten im Tennis noch überholt wurde. Während die Vorrunde von sympathischer Rücksichtnahme auf die schwächeren Tennisspieler gekennzeichnet war, durften sich Zuschauer in den Endrundenspielen über hochattraktiven Doppeltennissport freuen. Den Abschluss eines jeden Events bildete ein variantenreiches Buffet des Restaurants „Santé“ im Racket Center. Während des Dinners auf der wunderschönen Gartenterrasse nutzten die Teilnehmer die Gelegenheit, sich mit den anderen „TeGo-Freunden“ auszutauschen. Auch im Jahr 2011 wird die GSM mbh wieder Tennis- und Golffreunde beim TeGo-Cup gemeinsam auf die Plätze bringen. Für die konkrete Terminfestlegung im Zeitraum Juli und August werfen Sie einfach einen Blick auf die Homepage www.tego-cup.de. v.z. sponsored by
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o Event-„Praktis“ zu Gast bei Event-Profis Bühne frei für einen unvergesslichen Abend!
Von wegen „nur zum Spaß“! Mit wachsamen Augen gezielte Eindrücke von der Realität eines Spitzenevents sammeln – das war die Idee, die hinter dem Besuch des Harald Wohlfahrt Palazzo stand. Dank einer guten Kooperation zwischen der Palazzo Varieté GmbH und der Gesellschaft für Sportmanagement mbH durften wir Praktikantinnen und Praktikanten Anfang November Gast eines unvergesslichen Abends im Spiegelpalast auf dem Mannheimer Europaplatz sein. Voller Vorfreude brachen wir bereits am frühen Abend gemeinsam nach Mannheim auf. Da es bereits dunkel war, konnten wir das hell erleuchtete Zelt schon von weitem sehen. Allein der erste Eindruck, den wir nach dem Eintritt in dieses faszinierende Varietézelt gewannen, war überwältigend. Einige Kolleginnen und Kollegen aus dem Racket Center Team waren auch pünktlich da – nur unser Chef lies noch ein wenig auf sich warten. Doch in dem gemütlich gestalteten Eingangsbereich kam uns die Wartezeit sehr kurzweilig vor. Der ein oder andere Gast, der das Spiegelzelt betrat, schaute etwas verwirrt, da er uns für eine Art Empfangskomitee hielt, worüber wir uns sehr amüsierten. Anlässlich dieses besonderen Abends hatte sich das gesamte Team in Schale geworfen, was gerade bei den Sportlern unter uns ein seltener Anblick ist. Glücklicherweise wurde dies bei einem kleinen Fotoshooting im Foyer als Erinnerung an diesen großartigen Abend festgehalten. Die ohnehin schon gute Stimmung unseres Teams wurde noch besser, als auf den Monitoren im Barbereich der Werbefilm
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unseres Racket Centers abgespielt wurde und sich der ein oder andere von uns darauf wieder fand.
Uhr, ihre Krawatte oder sogar ihre Brille fehlte, als sie die Bühne wieder verlassen wollten.
Nachdem wir an unseren Tischen Platz genommen hatten, startete pünktlich um 20:00 Uhr das Programm. Das Motto der diesjährigen Saison „Always look on the bright side of life“ ließ uns auf einen lebhaften und belustigenden Abend hoffen. Es dauerte auch tatsächlich keine fünf Minuten bis den ersten von uns vor Lachen die Tränen in den Augen standen. Denn der Conférencier des Abends, Steve Eleky, hatte jede Menge „Späße“ auf Lager. Mit seinen „grandiosen“ Jongleur- und Zaubertricks sorgte der unechte Schotte an unseren Tischen für eine sehr heitere und ausgelassene Stimmung.
Als schließlich vom stets freundlichen Serviceteam des Palazzos innerhalb kürzester Zeit die verschiedenen Gänge des Harald Wohlfahrt Palazzo Menüs serviert wurden, kamen wir aus dem Staunen gar nicht mehr heraus. Die wunderschön angerichteten Speisen schmeckten wirklich einmalig. Nur die wenigsten von uns hatten so etwas zuvor schon einmal gegessen und waren daher von diesen neuartigen Geschmacksrichtungen besonders fasziniert.
Besonders beeindruckt waren wir außerdem von der Akrobatengruppe Crazy Flight, die ein meisterhaftes Programm mit zahlreichen spektakulären Wurf- und Flugelementen zeigte. Die Musik und die tollen Lichteffekte untermalten diese einzigartige Show zusätzlich. Auch der Auftritt des Meister-Taschendiebs Kenny Quinn wird vielen von uns noch sehr lange in Erinnerung bleiben. Für seine Show holte sich der Künstler einzelne Gäste auf die Bühne. Wir waren verblüfft, wie er es schaffte, die Kandidaten mit seinem Gerede so geschickt abzulenken, dass er ihnen gleichzeitig dank seiner enormen Fingerfertigkeit einen Wertgegenstand nach dem anderen entwenden konnte. Der Höhepunkt dieser Nummer waren die verwirrten Kandidaten, die nicht einmal bemerkten, dass ihnen die
Nach vier Stunden, die wie im Fluge vorüber gegangen waren, wurde das Programm mit einem großen Finale beendet. Hier hatten wir die Möglichkeit noch einmal alle Künstler des Abends zu sehen, die sich gemeinsam bei ihrem Publikum bedankten. Begeistert jubelten und klatschten wir Beifall und bedauerten zugleich, dass diese phänomenale Show schon vorbei war. Nachdem wir uns noch einen letzten Drink an der Bar gegönnt hatten, machten wir uns gut gelaunt und voller positiver Erinnerungen auf den Heimweg. Diesen einmaligen Abend beim Palazzo Varieté in Mannheim werden wir alle sicherlich nicht so schnell vergessen und noch sehr gerne daran zurückdenken. Auf diesem Wege möchten wir uns noch einmal recht herzlich beim Palazzo-Team bedanken, das uns einen so schönen Abend ermöglicht hat. s.r.
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o GSM Assessment Center: Test und Training zugleich
Projektpraktikum für „studentische Mitarbeiter/innen auf Zeit“ im Racket Center
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enn die GSM (Gesellschaft für Sportmanagement mbH) für die zahlreichen Aufgaben im Racket Center, im Turniersportverein und darüber hinaus zweimal im Jahr Praktikumsstellen ausschreibt, landen Bewerbungsunterlagen aus dem ganzen Bundesgebiet im onlineAccount. Und damit ergibt sich regelmäßig auch ein Bild von der Studiensituation in den Fachrichtungen Betriebswirtschaftslehre, Sportwissenschaft und – als Schnittstellendisziplin – Sportökonomie & Sportmanagement in Universitäten, Fachhochschulen und vereinzelt auch in Berufsakademien: ein so zusagen „akademisches Bild“ von Studierenden, deren Ausrichtungen durch unterschiedliche inhaltliche Fülle und unterschiedlichen Tiefgang, durch mehr oder weniger
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geschickte Studienorganisation und mal hoher, mal geringer Studiengeschwindigkeit, sowie durch differenzierte Spezialisierungen, Interessensschwerpunkte und Nebentätigkeiten gekennzeichnet sind. Dieses „Bild“ bildet gleichermaßen ein Selektionsraster für die erste Auswahlstufe, an deren Ende sechs Bewerberinnen und Bewerber am Samstag, den 11. Dezember 2010 zum Assessment Center eingeladen wurden. Schlussendlich anwesend waren frühmorgens pünktlich um 9:30 Uhr allerdings nur vier Teilnehmer(innen) – zwei fehlten unabgemeldet. Auch das gehört zur Realität in der akademischen Welt… Dafür aber waren die vier jungen Menschen, die zum Teil von weit her angereist waren, hoch motiviert. Auch eine Gruppe Zuhörer
fand sich ein, um einen Eindruck eines Assessment Centers (AC) zu erhalten. Ein ehemaliger Praktikant gewann fünfzehn Kommilitonen seines Studiensemesters an der Ostfalia – Hochschule für angewandte Wissenschaften (Salzgitter, Braunschweig, Wolfenbüttel), ihn zu dieser Veranstaltung nach Nußloch zu begleiten. So lauschten die vier Bewerber und die vier aktuellen Praktikant(inn)en im Beisein der „Ostfalia-Gruppe“ dem einführenden Begrüßungsvortrag des Geschäftsführers. Auch bei dem interessanten Praktikumsabschlussreferat von Leonie Mandelkow, einer Studentin aus dem Sommerzyklus, war die Gruppe noch beisammen. t
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Dann aber wurden die Zuhörerplätze geräumt, und während sich die Studenten aus Salzgitter dem sportlichen Vergnügen auf den Courts des Racket Centers hingaben, konnten sich die vier Bewerber voll und ganz auf das zweistündige Aufgabenprogramm konzentrieren. Der Aufgabenteil des AC begann mit einer Vorstellungsrunde der Bewerber. Anhand eines selbst skizzierten Diagramms präsentierten die potenziellen Praktikanten die Höhen und Tiefen ihres persönlichen, schulischen und studentischen Werdegangs. Daraufhin stellten sowohl die Mitbewerber als auch die Beobachter ihre Fragen. Die Präsentation wurde per Videoaufzeichnung dokumentiert, um sich bei der späteren Bewertung besser daran erinnern zu können. Ob nun mit oder ohne „Videobeobachtung“ – alle vier absolvierten diese erste Runde mit Bravour: individuell, souverän und mit anerkennenswerter Klarheit in Inhalt und Sprache. Danach galt es, in einem vorbereiteten Formular die verschiedenen Aufgabenbereiche, die innerhalb des Praktikums im Unternehmensverbund GSM – Racket Center – Turniersportverein anfallen, nach persönlichem Interesse zu gewichten. Dazu musste sich jeder Bewerber mit seiner Interessenslage erst einmal auseinandersetzen – und Punktgewichtungen korrekt auf die Bereiche verteilen. Das klingt einfach, führte aber da und dort tatsächlich zu Ungenauigkeiten. Vielleicht doch ein klein wenig Aufregung…? Für die Beobachter wurde dennoch deutlich, wonach
die Bewerber suchen und worin sie den Nutzen ihres Praktikums sehen. Um die Sprach- und Formulierungskenntnisse der Bewerber zu testen, bestand die nächste Aufgabe darin, mit Hilfe gegebener Basisinformationen einen exemplarischen Nachbericht zu den „Racketlon German Open – ein Event des Sommers 2010“ zu verfassen. Diese simulierte Pressekonferenz machte erneut deutlich, dass es gelungen ist, sehr patente junge Leute für dieses AC auszuwählen. Auch die Mathematik kam nicht zu kurz. Ob jemand logische Zahlenreihen vervollständigen kann und damit strukturiertes, folgerichtiges Denken an den Tag legt, zeigte sich in einem zeitlich anspruchsvollen Mathetest. Dieser kleine Test hatte durchaus „Diskriminanzwert“, denn die Ergebnisse fielen doch sehr unterschiedlich aus. Positiv formuliert: manch einer hat seine Stärken im kommunikativsprachlichen, andere eher im strukturiertlogischen Bereich. Nachdem alle Aufgaben konzentriert absolviert worden waren und der Anspruch des dreistündigen Programms doch spürbar wurde, freuten sich alle auf das gemeinsame Mittagessen im Santé. Der nebenbei gezeigte Imagefilm des Racket Centers gab einen guten Einstieg in das abschließende „Kreuzverhör“: die Bewerber wurden von verschiedenen Seiten mit völlig unterschiedlichen Fragen konfrontiert – und hatten wenig Zeit zu antworten.
Der damit verbundene überraschende Effekt verfestigte das Bild der Teilnehmer: eine Gruppe souveräner und selbstbewusster junger Menschen, die in ihrem Studium sehr zielstrebig und erfolgreich sind. So war das Programm ein Test auf Gegenseitigkeit: die Geschäfts- und ACLeitung testete die Bewerber, die Bewerber testeten ihre Beobachter. Und ein gutes Training war das allemal – nichts ist später schlimmer, als wenn die Einladung zur Vorstellungsrunde für den persönlichen Traumjob endlich vor einem liegt, dann aber das Assessment Center aus Nervosität und Unerfahrenheit „in die Binsen“ geht. Es ist eines der besonderen Merkmale dieser Vorstellungsrunde, dass die Bewerber in Abwesenheit des Chefs die aktuellen Praktikanten – also quasi ihre Vorgänger – löchern konnten. Was da so gefragt und geantwortet wurde, bleibt natürlich unter uns Studierenden. Dass diese Möglichkeit ganz bewusst eröffnet wird, ist Zeichen der guten Kultur des Hauses… So endete das Halbtagsprogramm mit einer Hausführung, verbunden mit der Hoffnung, dass der Eindruck von dieser ungewöhnlich schönen und vielfältigen Sportund Freizeitanlage bei den Bewerbern in guter Erinnerung verbleibt. Und natürlich, dass sich der Wunsch verfestigt: hier möchte ich mein Praktikum machen…! Sabine Rinnert Vanessa Zeller Tamara Schäfer Christoph Jordan
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o FACHBEITRAG: 50
Zählen Diäten zu den größten Lügen unseres Jahrtausends? Von Andreas Bredenkamp
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st Ihnen schon einmal aufgefallen, wie schnell sich im Bereich Ernährung die Theorien ändern? Hieß es letztens noch, man solle kleinere Mahlzeiten essen, dafür aber häufiger am Tag, werden heute schon wieder größere Mahlzeiten mit längeren Pausen empfohlen. War es noch vor kurzem das Fett, das dick macht, sind heute die Kohlenhydrate schuld. Gegen die Kohlenhydratgefahr soll der glykämische Index helfen, auf den man selbst die Kartoffel setzt. Für den Ottonormalverbraucher ist dieser Index ungefähr so hilfreich wie der Body Mass Index (BMI), von dem man auch nicht mehr so richtig weiß, wie man ihn wieder loswerden soll. Inzwischen heißt es sogar, selbst die „5 am Tag“-Regel hat nichts gebracht, was man sich von ihr versprochen habe. McDonald’s dagegen soll nach neueren Erkenntnissen gar nicht so schlecht sein, wie man immer gedacht hat. Es seien nicht die Hamburger Schuld, heißt es, sondern die allgemeinen Lebensumstände der Stammkunden von McDonald’s. Vielleicht entstehen in der Ernährung ständig neue Theorien, weil die Ernährung gar nicht die Ursache für das Problem ist. Man sucht schlicht und einfach an der verkehrten Stelle. Professor Hollmann stellte auf einem Vortrag in Goslar fest, im Jahre 1990 sei das Körpergewicht der Bundesbürger drastisch gestiegen, ohne dass im Durchschnitt mehr gegessen worden sei. Allem Anschein nach nehmen wir also gar nicht zu, weil wir zu viel essen. Wenn zu viel essen aber nicht die Ursache für das Problem ist, dann kann weniger essen auch nicht die Lösung sein. Deshalb habe ich nachfolgend für Sie eine Checkliste zusammengestellt, an der Sie ablesen können, ob eine Diät für Ihre Ziele tatsächlich die Lösung ist. Bevor Sie also mit einer Diät beginnen, gehen Sie diese Checkliste bitte unbedingt durch:
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Punkt 1: Laut dem American College of Sportmedicine verlieren Sie bei einer Diät vor allem Muskulatur. Je weniger Sie essen, desto geringer ist der Anteil an Fett, den Sie verlieren. In der Praxis erkennen Sie das daran, dass sie auf der Waage einen Gewichtsverlust ablesen können, aber wenn Sie in den Spiegel schauen, ist der Ring in der Taille immer noch da. Sie nehmen ganz offensichtlich ab, aber leider nicht da, wo sie eigentlich wollten. Ist das Ihr Ziel? Punkt 2: Eine Senkung der Kalorienzufuhr führt schon nach kurzer Zeit zu einer Senkung der Stoffwechselrate. Plötzlich stellen Sie fest, dass Sie kaum noch etwas essen und trotzdem nicht mehr abnehmen. Haben Sie eine Lösung, wie Sie in dieser Situation den Ring in der Taille noch loswerden wollen? Punkt 3: Haben Sie Ihre Stoffwechselrate erst einmal in den Keller gebracht, erholt sie sich über einen Zeitraum von bis zu 3 Monaten nicht mehr. In dieser Situation haben Sie das Gefühl, dass Sie eine Nudel nur anschauen müssen, und Sie werden davon schon dick. Ist das erstrebenswert? Punkt 4: Laut Prof. Dr. Michael Hamm funktioniert so ziemlich jede Diät, wenn es darum geht, Gewicht zu verlieren. 99 % der Diätwilligen sind jedoch nicht in der Lage, ihr einmal abgenommenes Zielgewicht länger als ein Jahr auf dem niedrigen Niveau zu halten. Er nennt dieses Phänomen „Dick durch Diät“, andere nennen es den Jo-Jo-Effekt. Glauben Sie, dass sie zu dem einen Prozent der Diätwilligen gehören, die es schaffen werden? Punkt 5: Da Diäten nicht zu einer Erhöhung der Grundspannung in der Muskulatur führen, reduzieren Sie vielleicht
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FACHBEITRAG
Ziel 1: Durch Muskeltraining steigt die Grundspannung in der Muskulatur. Die höhere Spannung verleiht Ihrem Körper jugendliche Festigkeit und Straffheit. Die höhere Grundspannung der Muskeln sieht darüber hinaus nicht nur gut aus, sondern sie dient auch Ihrer Gesundheit. So halten straffe Muskeln Ihre Gelenke fest ineinander. Auf diese Weise ist der Verschleiß reduziert und Ihre Gelenke bleiben gesund. Straffe Muskeln halten aber nicht nur Ihre Gelenke zusammen, sondern auch Ihre Wirbelsäule in Ihrer physiologischen Form. Kräftige Muskeln lindern damit Rückenbeschwerden oder beseitigen sie völlig. Die höhere Grundspannung in der Muskulatur steigert letztlich selbst in Ruhe den Kalorienverbrauch. Auf diese Weise kurbeln Sie Ihren Stoffwechsel an und reduzieren Ihr Körpergewicht nicht durch Einschränkungen in der Ernährung, sondern durch Erhöhung des Verbrauchs.
Ihr Gewicht, aber Ihr Körper bleibt schlaff. Ist das die attraktive Figur, die Sie sich erhofft haben? Punkt 6: Laut Prof. Dr. med. Elke Zimmermann hat das Bindegewebe zwei Funktionen. Die eine Funktion ist die Fettspeicherung, die andere ist eine Schnürfunktion, mit der das Bindegewebe die Haut fest um den Muskel schnürt. Das Bindegewebe kann nur eine der beiden Funktionen ausführen, also entweder Fett speichern oder aber die Haut fest um den Muskel schnüren. Seine Schnürfunktion erfüllt das Bindegewebe nur bei kraftvollen Muskeleinsätzen. Fehlt die Muskelbelastung, gibt das Bindegewebe seine Schnürfunktion vollständig auf und dient ausschließlich der Fettspeicherung. Werden nun durch eine Diät lediglich die Fettdepots im Bindegewebe entleert, bleiben schlaffe Hautsäcke zurück, die zum Beispiel an den Oberarmen gern als „Winkeärmchen“ bezeichnet werden. Sind Sie bereit, solche „Winkeärmchen“ in Kauf zu nehmen? Punkt 7: Wenn Sie Muskulatur verlieren, statt Fett, wirkt sich das auf eine vielleicht bereits bestehende Cellulitis eher verschlimmernd aus. Wäre Ihnen das egal? Wenn Sie alle Punkte verneint haben, dann ist Diät für Sie keine Lösung. Gehen Sie doch einmal ganz anders an das Problem heran und vergessen Sie die Idee vom Abnehmen. Denken Sie lieber an den Aufbau. Trainieren Sie Ihre Muskeln. Entwickeln Sie ihre Kraft. Vielleicht erreichen Sie auf diese Weise genau die Ziele, die Sie sich von Ihrer Diät erhofft haben:
Ziel 2: Überlegen Sie sich einmal, was Ihrem Körper eigentlich die Figur verleiht. In gewisser Weise gibt das Skelett für Ihre Figur die Struktur vor. Ein Mann zum Beispiel ist breiter in Schultern und schmal in den Hüften, was ihm eine V-Form verleiht. Eine Frau dagegen hat im Verhältnis zur Schulterbreite noch einen femininen Schwung in der Körpermitte, der von ihrer weiblichen Beckenform herrührt. Diese grundsätzliche Struktur kann von den beiden anderen Figurmachern, dem Fett und der Muskulatur, nicht völlig aufgehoben, wohl aber abgeschwächt oder unterstützt werden. So nimmt dem Mann zu viel Fett in der Taille viel von seiner V-Form, während die Frau bei einem zu geringen Körperfettanteil markanter und härter – und damit männlicher – wirkt. Es sind also nicht zu viel Muskeln, sondern zu wenig an Unterhautfettgewebe, das einer Frau ein männlicheres Aussehen verleiht. Die Muskulatur dagegen unterstützt die männliche bzw. weibliche Figur. Man könnte sagen: Die Muskulatur macht die Figur, auch die weibliche. Männliche Muskelpakete sind für eine Frau mit normaler Hormonlage nicht möglich, da ihr dafür das männliche Geschlechtshormon Testosteron nicht in ausreichendem Maße zur Verfügung steht. Muskeln aufbauen heißt für Frauen also nicht, männliche Muskelpakete zu bekommen, (was schon den Männern nur schwer gelingt), sondern mehr Festigkeit und Straffheit in ihren Muskeln und eine Unterstützung ihrer weiblichen Figur. Fortsetzung auf der nächsten Seite t
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Ziel 3: Durch kraftvolle Muskelbelastungen nimmt Ihr Bindegewebe seine Schnürfunktion wieder auf. Damit steht es der Fettspeicherung nicht mehr zur Verfügung und die Haut ist so verschnürt, dass man sie vom Muskel nicht mehr abziehen kann.
stellung davon, wie wichtig die Muskelbelastung für die Stabilität Ihrer Knochen ist. Bedenken Sie, dass fast 50 Prozent Ihres Körpergewichts aus Muskeln besteht, und diese 50 Prozent halten die anderen 50 Prozent leistungsfähig und gesund.
Ziel 4: Durch das Muskeltraining erhalten Sie Ihre Muskulatur. Verlieren Sie also Körpergewicht durch Muskeltraining, nehmen Sie tatsächlich dort ab, wo sie wollten. Ihre Muskeln bleiben erhalten, dafür verschwindet der Ring in der Taille.
Nun werden Sie sich fragen, warum dann auf fast jeder Frauenzeitschrift eine neue Diät steht? Die Antwort ist einfach: Weil die davor wohl alle nichts getaugt haben. Und auch wenn wir wissen, dass auch die folgenden Diäten nicht helfen werden, lockt es immer wieder, sie auszuprobieren. Sollten Sie das nächste Mal wieder einmal mit sich ringen, ob Sie der ein oder anderen Diätversprechung Glauben schenken sollen, dann nutzen Sie meine „7 points to check before diet“, und Sie werden sich viele Enttäuschungen ersparen. Fast 50 Prozent Ihres Körpergewichts sind Muskeln. Sie zu aktivieren, hält die anderen 50 Prozent leistungsfähig und dauerhaft in Form. Achten Sie also auf Ihre Ernährung – denn eine gesunde Ernährung verliert durch meine Ausführungen nicht ihren Wert-, aber bedenken Sie: Ohne Muskeltraining ist jeder Versuch, Fett zu reduzieren, sinnlos.
Ziel 5: Es gibt keinen Jo-Jo-Effekt. Da Sie durch Erhöhung des Kalorienverbrauchs abnehmen, bleibt Ihr Stoffwechsel aktiv. Solange Sie aktiv bleiben, bleibt Ihr Körper fest und straff und Sie nehmen nicht wieder zu. Ziel 6: Indem Sie Übergewicht durch Muskeltraining vermeiden, vermeiden Sie auch nachhaltig Folgeerkrankungen wie Diabetes und Bluthochdruck. Ziel 7: Haben Sie schon einmal gesehen, wie ein Muskel aussieht, wenn Sie Ihr Bein eingegipst hatten? „Nicht so schlimm“, werden Sie sagen, „der Muskel baut sich schnell wieder auf.“ Das stimmt. Die geringe Knochendichte in dem eingegipsten Bein im Vergleich zu dem anderen wird allerdings noch in 20 Jahren messbar sein. Vielleicht verleiht Ihnen das eine Vor-
Andreas Bredenkamp Jg. 59, studierte Germanistik, Sport & Pädagogik
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o Spendenübergabe an den Verein B.L.u.T. e.V.
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rebs ist wohl eine der niederschmetterndsten Diagnosen, die man bekommen kann. Gerade Leukämie tritt immer häufiger auch bei jungen Menschen auf. Jedes Jahr erkranken etwa 1.800 Kinder neu an dieser lebensbedrohenden Krankheit. Der B.L.u.T. e.V. (Bürger für Leukämieund Tumorerkrankte) steht Erkrankten in dieser schweren Situation hilfreich zur Seite. Der gemeinnützige Verein unterstützt hierbei in allen Lebenssituationen, ob medizinisch, privat oder finanziell. Außerdem hat es sich der Verein zur Aufgabe gemacht, Stammzellenspender zu finden, die für Leukämiepatienten häufig die letzte Hoffnung darstellen. Seit seiner
Gründung 1996 haben sich im Zuge des Engagements des Vereins über 73.600 Menschen typisieren lassen. Dadurch wurden über 300 Transplantationen möglich.
Dr. Matthias Zimmermann und Manfred Weiler
Während der Präventionswoche Mitte Oktober 2010 rief das Racket Center zu einer Spendenaktion auf: „Milon-ZirkelMarathon“ hieß die Idee. Jede Runde in dem Fitness-Zirkel sollte mit einer Spende entlohnt werden. Mit Stolz durfte Dr. Matthias Zimmermann am 18.11.2010 dem Vizepräsidenten des B.L.u.T. e.V., Manfred Weiler, nach einer Aufstockung des Spendenbetrags durch das Racket Center, einen Scheck über 500 Euro überreichen. Damit zeigen wir unseren Respekt vor diesem Engagement und wünschen alles Gute und viel Kraft für die Zukunft. c.j.
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o Abnehmprojekt 2011: 75 Interessierte gesucht,
die den Wunsch haben, ganz einfach abzunehmen - sogar im Schlaf!
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iplom-Sportlehrer Jörg Beißmann und Fitnesscoach Heike Omasta suchen 75 Interessierte, die den Wunsch haben, ganz einfach abzunehmen- sogar im Schlaf!
Abnehmprojekt 2011 im ZAP
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Einweisung erhalten haben. Am Ende der 4 Wochen wird festgehalten, wie viele Kilos gepurzelt sind. Ziel dieses Projekts ist es, den Grundumsatz zu erhöhen und den Stoffwechsel zu verbessern. „Man erreicht damit einen höheren Kalorienverbrauch rund um die Uhr, 24 Stunden lang“, so die Zielrichtung. Egal, ob Sie schlafen oder ob Sie am Schreibtisch, vor dem Fernseher oder im Auto sitzen, Sie werden nach und nach mehr Kalorien verbrauchen und damit gesund abnehmen. Vernünftiges Essen und trainieren „Wir möchten den Menschen zeigen, wie sie tatsächlich im Schlaf abnehmen können. Jeder Mensch kann mit unserem Konzept große Erfolge erreichen. Mit dem Konzept ist eine einfache Ernährungs- und Trainingsstrategie gemeint. Durch die richtige Zusammensetzung der Mahlzeiten am Tag und vor dem Schlafengehen wird das Abnehmen im Schlaf ermöglicht. Kombiniert wird die Ernährung mit dem ZAP-Fettstoffwechselzirkel. Sie werden erleben, wie Sie abnehmen, wie sich der Grundumsatz im Körper erhöht, den Körper allgemein verändert und sich das persönliche Wohlbefinden steigert.“
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o Testimonials Kurt Nauert Körperlich war ich sehr gut drauf. Nach einer Operation am Rücken bin ich anschließend vier Wochen im Koma gelegen. Ein ruinöser Muskelschwund – neben vielem anderem – war zu verkraften, laufen war nur mit Gehhilfen möglich. Alle Muskulatur von „Kopf bis Fuß“ musste neu aufgebaut werden. Das Racket Center mit seinem Kraftraum, den vielen diversen Geräten und geschultem Personal war hierfür ideal. Nach der Kontaktaufnahme mit Herrn Beißmann wurden mir die Möglichkeiten erläutert und ein auf mich zugeschnittener Übungsplan erstellt. Anschließend gab es mit ihm einen sogenannten „Probelauf“. Vom Ergometer über Balanceübungen usw. sind verschiedene Geräte für die entsprechenden Muskelpartien in meinem Programm. Wöchentlich übe ich mehrmals sehr intensiv. Nach geraumer Zeit zeigten sich Erfolge. Kurze Strecken kann ich ohne jegliche Hilfe laufen. Es ist der Lohn einer längeren und ununterbrochenen „Überei“. Meine Lebensqualität hat sich um ein vielfaches verbessert..
Lotte Antritter Seit einem viertel Jahr trainiere ich jetzt hier schon im ZAP und bin nach wie vor begeistert. Ich habe in kurzer Zeit in Punkto Figurformung und Muskelaufbau einen tollen Trainingserfolg erzielt. In vier Wochen habe ich drei Kilo abgenommen ohne meine Ernährung umzustellen. Drei mal pro Woche mache ich jetzt Sport im ZAP und fühle mich dort sehr gut betreut und nach dem Training sehr wohl. Es sind alle Generationen und Gewichtsklassen vertreten, so dass eine angenehme Trainingsatmosphäre herrscht.
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o Individuelle Kundenbetreuung als Erfolgsfaktor im ZAP Drei neue Mitarbeiter sorgen für das Wohl der Mitglieder
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ass die Qualifikation der Mitarbeiter der entscheidende Erfolgsfaktor und die Basis der Unternehmensentwicklung ist, dessen ist man sich im Zentrum Aktiver Prävention schon lange bewusst. Nur eine persönliche Betreuung sichert den Mitgliedern das Erreichen ihrer Trainingsziele und gibt ihnen das Gefühl, ihre Gesundheit in besten Händen zu wissen. Neu im ZAP-Team sind seit 1. Oktober 2010 Daniela Völker und Matthias Knebel. Daniela Völker hat sich nach erfolgreich abgelegtem Abi für eine Kombination aus betrieblicher Ausbildung im ZAP und einem Studium an der Deutschen Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement (DHfPG) entschlossen.
Sie reizt dabei vor allem der hohe Praxisbezug des Studiums sowie die Tatsache, im Zukunftsmarkt Prävention, Fitness und Gesundheit arbeiten zu können. Daniela hat sich für den Studiengang „Bachelor Fitnessökonomie“ entschieden, dessen inhaltliche Schwerpunkte in den Bereichen Betriebswirtschaft, Ernährungs- und Trainingswissenschaft liegen. Matthias Knebel, seit vielen Jahren aktives Mitglied im ZAP, absolvierte im Herbst 2010 an der Inline-Akademie erfolgreich die Prüfung zum B-Lizenz Fitness-Trainer. Sein Ausbilder war kein geringerer als Wend-Uwe Boeckh-Behrens, einer der renommiertesten und bekanntesten Fitnessexperten Deutschlands. Matthias wird vor allem im Rahmen der Mitgliederbetreuung tätig sein.
Der dritte „Neuzugang“ im ZAP ist mit Jennifer Knapp eine Mitarbeiterin, die ihr Studium zur Fitne ssökonomin (Bachelor) an der DHfPG bereits abgeschlossen hat. Sie besitzt somit schon vielfältige Erfahrungen in der Mitgliederbetreuung, der Erstellung von Trainingsplänen und bei der Durchführung von Fitnesstests. Ihre Zusatzausbildung zur Sport Reha-Trainerin bietet unseren Mitgliedern in diesem Trainingsfeld zusätzlichen Nutzen. Jennifer ergänzt seit 01. Januar 2011 das ZAP-Mitarbeiterteam.
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ZENTRUM AKTIVER PRÄVENTION
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o Wirksamer Fettabbau durch Kräftigung der Muskulatur Jetzt mit den guten Vorsätzen starten
I
n den letzten Jahrzehnten haben sich die Lebensbedingungen völlig verändert, man ernährt sich viel fettreicher, bewegt sich deutlich weniger und hat mehr Stress. Dieser Lebenswandel kann zu Übergewicht führen, was sich negativ auf den gesamten Organismus auswirkt und einen Risikofaktor für viele Krankheiten darstellt. Hinzu kommt, dass viele Übergewichtige sich aufgrund ihrer Körperfülle bei körperlicher Bewegung nicht mehr wohl fühlen. Sie bewegen sich daher weniger und werden inaktiv – ein Teufelskreis beginnt!
Grund genug, sich von seinem Übergewicht zu trennen: Um effektiv Fett abzubauen reicht reines Ausdauertraining allein nicht aus. Seit vielen Jahren wissen Experten um die Tatsache, dass Muskeln unglaublich hungrige Fettverbrenner sind, und das machen Muskeln 24 Stunden am Tag! Ein nachhaltig erfolgreicher Weg, Gewicht zu reduzieren geht also über Muskelaufbau. Je mehr Muskulatur ein Körper hat, desto mehr Energie verbrennt der Körper permanent, und das 24 Stunden am Tag. Muskeln tragen doppelt zum Fettabbau bei:
So verbraucht arbeitende Muskulatur zum einen mehr Energie, zum anderen bringen ihre Botenstoffe Fettpolster zum schmelzen und das sogar direkt über dem aktiven Gewebe. Wer eine trainierte Muskulatur besitzt bzw. sie mit gezieltem Muskeltraining aktiviert, kann viel für seine Gesundheit und sein Wohlbefinden tun. Denn Muskeln halten uns nicht nur schön und fit, sondern auch gesund. Daher starten Sie jetzt mit Ihren guten Vorsätzen – Ihrer Gesundheit zuliebe!
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VERANSTALTUNGEN IM RC
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o DanceCamp Rhein-Neckar 2010 Let´s Dance!
„DanceCamp Rhein-Neckar - Let‘s Dance!“ lautete das Motto beim ersten DanceCamp Rhein-Neckar in den Räumlichkeiten des Racket Center Nussloch. Viele Tänzer aus ganz Deutschland folgten der Einladung zu diesem Event. Selbst Paare aus Hamburg und Berlin reisten in die Metropolregion, um bei dieser Veranstaltung ihr Können unter Beweis zu stellen. Attraktiv war das Angebot in jedem Fall: Über 30 Workshops zu vielen verschiedenen Tanzthemen aus den Bereichen Latein- und Standarttanz standen auf dem Programm. Ein ganzes Wochenende lang gab es die Möglichkeit für begeisterte Hobbytänzer ihre tänzerischen Fertigkeiten in entspannter und fröhlicher Atmosphäre zu verbessern und ihrer Tanzleidenschaft zu frönen. Von professionellen deutschen Tänzern erhielt man jede Menge Tipps und Tricks und konnte die beliebten Stars aus der RTL-Sendung „Let‘s Dance“ hautnah erleben. Isabel Edvardsson und ihr Partner Marcus Weiß (Titel) verstanden es, selbst komplexe Bewegungsabläufe auf leicht verständliche Art und Weise und mit viel Spaß und Freude zu vermitteln. Auch Massimo Sinato, der Gewinner der letzten Let‘s Dance Staffel, begeisterte mit seiner
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Partnerin Tatjana Kutschill die Teilnehmer mit humorvollem und dennoch sehr exaktem Unterricht. Auch für das Racket Center war das DanceCamp eine Premiere. Es stellte seine Multifunktionalität unter Beweis und bot ein tolles Ambiente, das von allen Teilnehmern gelobt wurde. So verwandelte sich das RC am Samstagabend in einen Tanztempel. Auf den Tanzflächen konnten die Tänzer das am Tag Gelernte festigen oder einfach aus purer Freude am Tanzen die Stimmung genießen. Highlight waren natürlich die Shows der Tanzlehrer.
Über Tanzbekleidung, -schuhe und auch Angebote zu exklusiven Tanzreisen konnte man sich direkt vor Ort informieren. Besonders hervorgehoben wurde von den Teilnehmern die familiäre und persönliche Stimmung während es Camps. Die Veranstalter Sandra und Ralf Bernhard von synergydance, sowie der Geschäftsführer des Racket Centers, Dr. Matthias Zimmermann, waren sich schnell einig, dass dieses Veranstaltungskonzept im Jahr 2011 eine Fortsetzung findet und freuen sich schon auf ein Wiedersehen mit den Teilnehmern von 2010.
AUS DEM RACKET CENTER
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o RC ProShop goes Web
Unseren Shop können Sie bald 24 Stunden am Tag besuchen
I
m Februar 2011 öffnet der RC ProShop des Racket Centers sein Online-Portal:
Zusätzlich zum Verkauf auf der Ladenfläche im Racket Center, haben unsere Kunden künftig die Möglichkeit, sich auf unserer Internetpräsenz die gesamte Produktpalette des RC ProShops virtuell anzuschauen und zu kaufen. Im Vergleich zu herkömmlichen OnlineShops bietet der RC ProShop die Möglichkeit, sich die im Internet ausgewählten Produkte in den „realen Shop“ des Racket Centers liefern zu lassen und abzuholen. Dort wird die Ware geprüft! Durch diese Serviceleistung kommen unsere Kunden trotz Online-Shopping in den Genuss eines
professionellen Produkt-Checks und einer kundenfreundlichen Verkaufsberatung. Das Team des RC ProShop wünscht Ihnen viel Spaß beim Einkaufen egal ob online oder direkt vor Ort in unserem Shop im Racket Center. Ihr Stev Kleine
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74909 Meckesheim
Zuzenhäuser Str. 1
Tel. 06226 9205-0
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Josef-Reiert-Str. 20
Tel. 06227 609-0
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68766 Hockenheim 74821 Mosbach
69123 Heidelberg
Neulandstr. 26
Mannheimer Str. 2 Hohlweg 22
Tel. 07261 9251-0 Tel. 06205 9788-0 Tel. 06261 9750-0
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www.racket-center.de In der Gabel 12 / Tel. 06221 7366-0 Wieblinger Weg 116
Tragen Sie sich in unseren Newsletter auf der Racket Center Homepage ein, um genaue Termine und weitere Informationen zu erhalten.
o Racket Center Termine
q www.racket-center.de
Januar - April 2011
d Januar 03. Jan./05. Jan.
Di.-Do.
Schach-Camp I
08. Jan.
Samstag
Club
Badminton-Workshop
12. Jan.
Mittwoch
ZAP
Informationsabend für Präventionskurse 1. Quartal 2011 20 Uhr
15. Jan.
Samstag
ZAP
„3. Weihnachtsplätzchen-Vernichtungs-Indoor Cycling-Marathon“
22. Jan.
Samstag
Club
Badminton-Workshop
10.00 – 13.00 Uhr
25. Jan.
Dienstag
ZAP
Starttermin 8-Wochenkurs „Leicht in Form“
19.00 – 21.15 Uhr
26. Jan.
Mittwoch
ZAP
Starttermin 8-Wochenkurs „Dr. Wolff-Rückenfitness“
10.00 – 11.30 Uhr
26. Jan.
Mittwoch
ZAP
Starttermin 8-Wochenkurs „Rückenvital“
18.00 – 19.30 Uhr
26. Jan.
Mittwoch
ZAP
Starttermin 8-Wochenkurs „Dr. Wolff-Rückenfitness“
19.30 – 21.00 Uhr
30. Jan. – 06. Feb.
So.-So.
GSM MLP-Cup 2011
04. Feb.– 06. Feb.
Fr.-So.
TRC
JUNIOR Double Trophy
05. Feb.
Samstag
Club
Badminton-Workshop
11. Feb.
Freitag
Neujahrsempfang Schachakademie Hockenheim
12. Feb.
Samstag
TRC
Turtle-Cup 1/2011
12. Feb.
Samstag
TARN Talentprojekt (4-Wochen Schnupperkurs)
19. Feb.
Samstag
Club
10.00 – 13.00 Uhr
d Februar
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Badminton-Workshop
10.00 – 13.00 Uhr 09.30 – 12.00 Uhr 10.00 – 13.00 Uhr
Feriencamps in den Pfingst- & Sommerferien: 14. Juni – 17. Juni Schach-Camp III 20. Juni - 22. Juni TRC DINO-Camp I 01. Aug. – 05. Aug. Schach-Camp IV 29. Aug. – 02. Sept. Schach-CampV 05. Sept. - 08. Sept. TRC DINO-Camp II (02. Nov. – 04. Nov. Schach-Camp VI)
o Racket Center Termine Januar - April 2011
d März 07. März - 11. März
Mo.-Fr.
TARN Faschings-Special Camp
12. März
Samstag
Club
Badminton-Workshop
10.00 – 13.00 Uhr
26. März
Samstag
Club
Badminton-Workshop
10.00 – 13.00 Uhr
02. April
Samstag
Club
Badminton-Workshop
10.00 – 13.00 Uhr
02. April
Samstag
TARN Jahresfeier Tennisakademie Rhein-Neckar
09. April
Samstag
TRC
18. Apr. - 22. Apr.
Mo.-Fr.
TARN Ostercamp 1 / Saisonvorbereitung
23. April
Samstag
Club
Badminton-Workshop
10.00 – 13.00 Uhr
24. April
Sonntag
Santé Osterbrunch
09.00 - 13.00 Uhr
25. Apr. - 29. Apr.
Mo.-Fr.
TARN Ostercamp 2 / Anpassen auf Sand u. Freiplatz
26. Apr. - 29. Apr.
Di.-Fr.
d April
Januar bis März 2011
Turtle-Cup 2/2011
09.30 – 12.00 Uhr
Schach-Camp II
TARN Tennis-Workshops für Jugendliche und Erwachsene gem. Ankündigung
Weitere Informationen zu den Terminen finden Sie unter: q www.racket-center.de
q www.trcev.de
q www.tennisakademie-rhein-neckar.de
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S p i ri tuo se n
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o Schach und Sport: Die Karpow-Schachakademie Rhein-Neckar e.V. stellt sich vor Die Rhein-Neckar Schachjugend trainiert am offiziellen Stützpunkt Racket Center Nußloch
N
eben dem Leitspruch des Weltschachbundes FIDE (Federation International des Écheques) „Gens una sumus“ ist man als ausgewiesener Schachfan geneigt, im Racket Center die verbliebenen LateinKenntnisse erneut zu bemühen. Mit dem Motto „mens sana in corpore sano“ – ein gesunder Geist in einem gesunden Körper – steht in Bezug auf die Aktivitäten der Rhein-Neckar Schachjugend ein solches auffällig und vordergründig zur Verfügung. Gerade in diesem Magazin erübrigen sich langatmige Ausführungen zu diesem Thema. Die Vorteile dieser seit dem Jahr 2007 praktizierten Kombination zwischen Schach und verschiedenen Bewegungssportarten im Racket Center erschließen sich unmittelbar und die Fan-Gemeinde wächst ständig. Eine Eigendynamik ist unverkennbar und im Jahre 2010 erhielt die Karpow-Schachakademie neue Impulse durch eine Partnerschaft mit dem gemeinnützigen Verein Family@SAP e.V., der sich ständigen Nachfragen Schachspielender SAP-Mitarbeiter gegenübersieht, die die Schachferiencamps frühzeitig belegen und damit für eine kontinuierliche Auslastung der Camps Sorge tragen. Als unmittelbare Konsequenz dieser Entwicklung sah sich die Vorstandschaft gefordert, die Qualität zu erhöhen und das
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www.schachregion.de
Konzept zu optimieren, um den erhöhten Anforderungen zu entsprechen. Unter der Projektleitung von Jürgen Zwecker wurde die Anzahl der zur Verfügung stehenden Trainer und Übungsleiter erhöht, die technische Infrastruktur des Schachtrainings und das Zeitmanagement verbessert, sowie eine Einführungs- und Abschlusspräsentation eingeführt. Nach zentraler Erfassung der Kinder und Jugendlichen im Alter von 6 bis 16 Jahren werden diese in Alters- bzw. Leistungsgruppen (Anfänger, Fortgeschrittene, Talente) eingeteilt und mit Phantasienamen bezeichnet. Zur besseren Unterscheidung zu den Ballsportarten und aus Gründen der Identität wurden Trikots und T-Shirts in Auftrag gegeben. Darauf zu lesen: „KSA Rhein-Neckar Schachjugend“ und die Logos der Partner Racket Center und Family@SAP .e.V. Ab dem Wintercamp vom 03. bis 05. Januar 2011 sind diese käuflich zu erwerben. Am 09. Februar 2011 wird in Buchen die Eröffnung eines weiteren offiziellen Stützpunktes der Akademie erfolgen, neben Neustadt und dem Racket Center Nußloch, der sich mehr und mehr zum eigentlichen Mittelpunkt und Trainingszentrum in der Region entwickelt. Zum Neujahrsempfang der Akademie am 11. Februar 2011 um 18:00 Uhr, wird Anatoli Karpow – der Weltmeister der Jahre
1975-1985 und 1993 -1999 und deshalb erfolgreichster Schachspieler aller Zeiten – im Racket Center die Gäste, Mitglieder, und Sponsoren persönlich willkommen heißen. Alle Kinder und Jugendlichen der Rhein-Neckar Schachjugend sollen in ihren neuen T-Shirts der Schachlegende Anatoli Karpow assistieren. Bleibt eine letzte Frage zur Beantwortung offen: Haben Sie Schach spielende Kinder, die gerne einen Schnupperkurs in einem Schach-Feriencamp belegen möchten? Falls ja, stehen wir Ihnen gerne für Rückfragen zur Verfügung. Kontakt: Dieter Auer (1.Vorsitzender) Karpow-Schachakademie Rhein-Neckar e.V. Beethovenstr. 37 I 68766 Hockenheim Tel.: 06205-6837 I Fax: 06205-17079 E-Mail: dieter-auer@t-online.de
Camptermine: 03.01. – 05.01. Weihnachtsferien 10/11 26.04. – 29.04. Osterferien 2011 14.06. – 17.06. Pfingstferien 2011 01.08. – 05.08. Sommerferien I 2011 29.08. – 02.09. Sommerferien II 2011 02.11. – 04.11. Herbstferien 2011 02.01. – 05.01. Weihnachtsferien 11/12
CIBER Deutschland – We Know How • Spitzenposition als Branchenspezialist für SAP Retail, Consumer Products, Chemicals, Life Sciences, Transportation, Automotive und Financial Services • Spezialisten für Manufacturing, Upgrades, Global Trade Services und Best Practice Lösungen • Lösungsanbieter für SAP-System-Optimierung • Experten für Outsourcing, Near- und Offshoring
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