Der schöne Mensch

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dezember 2012

Jung Ästhetische Chirurgie Seite 4 Schön Trend: Naturkosmetik Seite 8 Gesund Ernährung & Sport Seite 10

Der schöne mensch »Der schöne Mensch« ist eine unabhängige Publikation des in|pact media Verlags und liegt der Gesamtauflage der WELT bei.


GRUSSWORT

in|pact media Verlag

Liebe Leserinnen, liebe Leser, Schönheit ist überall ein gar willkommner Gast, so Johann Wolfgang von Goethes Überzeugung. Wer sein Äußeres mag, ist oftmals zufriedener als Menschen, bei denen Wunsch und Wirklichkeit weiter auseinander liegen. Kein Wunder, dass die Haute Couture mittels Spritze, Skalpell und Co. an Gesicht und Körper mehr denn je boomt – und der Winter ist eine ideale Jahreszeit, um das äußere Erscheinungsbild der inneren Vorstellung vom eigenen Ich anzupassen. Dabei nicht nur kurz vor Weihnachten weit oben auf der Wunschliste: Möglichst schonende, schmerzarme Behandlungen ohne längere Ausfallzeit. Das Tolle: Weiterentwickelte Mittel und Sabine Sarrach, Vorstand Deutsche Stiftung Methoden, innovative Präparate, Produkte und Techniken können in vielen Fällen diese Wünfür Gesundheitsinformation (DSGI) sche erfüllen. Sanfte Faltenbehandlungen, schonende, Gesicht und Körper modellierende Eingriffe, ästhetisch perfektionierte Zahnmedizin: Vieles ist jetzt möglich, was noch vor kurzem undenkbar schien. Doch Vorsicht vor dubiosen Lock-Angeboten, unerfahrenen Behandlern oder selbst ernannten „Schönheitschirurgen“. Die Reparatur der Schönheitsreparatur oder noch extremere Lebensqualitätseinbußen können mögliche Folgen sein. Umso wichtiger: die richtige Wahl eines sachkundigen Spezialisten. Er sollte beispielsweise eine solide Facharztausbildung durchlaufen haben – etwa Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie, Facharzt für Mund-Kiefer-Gesichtschirurgie, der sich unter anderem auf (ästhetische) Gesichts-OPs und Zahnimplantationen spezialisiert hat, oder entsprechend versierte Fachärzte wie Dermatologen, HNO-Ärzte und andere, die bei der gewünschten Behandlung in ihrem jeweiligen Fachgebiet bleiben – sich regelmäßig fortbilden und viel Erfahrung und Routine beim geplanten Eingriff haben. Dies sind nur einige Aspekte, die möglicherweise über Top oder Flop entscheiden. Aber selbst bei einem ausgewiesenen Experten gibt es keine Garantie. Daher ist für eine fundierte Entscheidung für oder ge-gen verschönernde Mittel und Maßnahmen eigenes Wissen unerlässlich, pures Vertrauen in den „Halbgott in Weiß“ allein genügt nicht. Obwohl es sie nach wie vor gibt: Begnadete Chirurgen, die wahre ästhetische – und selbstverständlich medizinische Meisterleistungen vollbringen.

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Autoren Mirko Heinemann, Sabine Philipp. Dr. Ulrike Schupp IllustrationEN Beatriz Morales www.beatrizmorales.com

Druck Axel Springer Druckhaus, Essen-Kettwig HERAUSGEBERin Sara Habibi Isfahani Geschäftsführung Edi Karayusuf Sara Habibi Isfahani

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der schöne mensch

Bin ich schön? Die Schönheit liegt bekanntlich im Spiegel des Betrachters. Und Schönheitsideale wandeln sich. Aber es gibt einige unumstößliche Gewissheiten. Das symmetrische Gesicht wird als besonders schön wahrgenommen, Symmetrie macht Bewegungen iele Zeitgenossen sind neidisch auf Martin anmutig und Körperteile ästhetisch. Genauso wichGründl. Denn er kennt sie, die Formel für tig wie das ebenmäßige Aussehen ist die Gesundheit: die perfekte Schönheit. Der Professor für Eine glatte, makellose Haut und glänzendes Haar Experimentelle und Angewandte Psychologie der werden als schön empfunden; das sind Merkmale, Universität Regensburg hat 60.000 Menschen über die auf einen gesunden Körper hindeuten. Sport das Internet nach ihren Vorlieben befragt. Mit Hilstrafft den Körper und hält den Kreislauf gesund fe eines speziellen Computerprogramms sollten sie – genussvolles Essen und Trinken in Maßen gehört das Bild eines Frauenkörpers so gestalten, wie sie dazu. Schließlich ist man genau so schön, wie man ihn am schönsten fanden. Außerdem sollten sie 240 sich fühlt. Wer sich kasteien muss, um ein angebvorgegebene Figuren bewerten. Das Ergebnis ergab liches Ideal zu erreichen, erreicht oft das Gegenteil. das klassische Schönheitsideal: Die StudienteilnehWas aber ist mit dem Merkmal Charakter? mer wählten lange Beine aus, mittelgroße Brüste, Schließlich sehen nicht alle Menschen gleich und eine schmale Taille und eine mittelbreite Hüfte. schon gar nicht perfekt aus, sondern unterscheiden Aus allen Daten errechnete Gründl eine Schönheitssich in Details. Charakter äußert sich in kleinen Formel, die das optimale Verhältnis von Gewicht, Unzulänglichkeiten, die etwa Gesichter besonders Taillen- und die Hüftbreiinteressant machen. Das Auge te, Beinlänge und Oberweite »Dem griechischen Denker steht ein wenig schief, die wiedergibt. Danach beträgt Lachfalte ist nur auf der linPlaton galt Schönheit etwa das ideale Verhältnis von ken Seite zu sehen, die Nase Hüfte und Taille 0,7, das entzieht sich beim Sprechen kraus als der wichtigste Wert spricht ziemlich genau dem – das alles kann Sympathien überhaupt.« berühmten Verhältnis von 60 wecken, weil es eben nicht perzu 90 Zentimetern. Die Forfekt ist, sondern das Individumel stellte er vor zwei Jahren beim Weltkongress um hervorhebt. So werden auch Narben oftmals als der Plastischen, Rekonstruktiven und Ästhetischen anziehend wahrgenommen, vor allem bei Männern. Chirurgen in Berlin vor. Sie deuten auf Stärke hin: Der Mann hat womöglich Aber kann man Schönheit wirklich mathemaeinen Kampf erfolgreich überstanden. Damit wäre tisch erfassen und messen? Oder liegt sie doch nur man bei den körperlichen Merkmalen, die instinktiv im Auge des Betrachters, wie der Volksmund naals anziehend und schön empfunden werden. Seit helegt; ist sie also rein subjektiv, wie der Philosoph Urzeiten sprechen Menschen auf bestimmte körImmanuel Kant annahm, nämlich als „private, subperliche Eigenschaften an. Da ist zunächst einmal jektive Empfindung des Gefallens“? das berühmte „Kindchen-Schema“, das bei Mann Schönheit, dies zumindest ist sicher, ist seit Menwie Frau gleichermaßen Beschützerinstinkte weckt: schengedenken ein wichtiges Maß. Dem griechidurch einen Schlüsselreiz, den besonders Kleinschen Denker Platon galt Schönheit sogar als der kinder und junge Tiere aussenden. Eine vorgehöchste Wert überhaupt. In der Antike galt stets die wölbte Stirn, Pausbacken und große Augen wecken Symmetrie der Teile, Größe und Farbe als schön – beim Betrachter automatisch Zuneigung. Oder die nicht nur in Bezug auf den schönen Menschen, sonGestalt wirkt gedrungen und durch die kurzen Exdern in jeglicher Hinsicht. Seinen Dialog „Philebos“ tremitäten tollpatschig; auch das sind Merkmale, die schließt Platon mit den Worten „Maß und ProporBetreuungs- und Brutpflegereaktionen auslösen. Ein tionen stellen das Schöne und die Tugend dar“. So ausladendes Becken bei der Frau suggeriert Fruchtähnlich argumentieren Schönheitsforscher bis heute: barkeit und Gebärfähigkeit. Lange, feste Haare sind Mirko Heinemann / Redaktion

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ebenfalls ein Symbol für Jugend und Fruchtbarkeit. Seltsamerweise gibt es jedoch Vorlieben, die sich über lange Zeit halten und nicht so einfach zu erkären sind. In einem Aufsatz für das Magazin „Sciencegarden“ ging Forscher Gründl etwa der Frage nach, warum blonde Haare als besonders anziehend gelten. Er fand heraus, dass bereits im antiken Rom ein Faible für blond vorherrschte. „Die römischen Frauen waren fasziniert vom Kupferblond ihrer gallischen und germanischen Sklavinnen, ließen sich aus deren Haaren kunstvolle Perücken anfertigen oder versuchten, sich die Haare zu bleichen“, so Gründl. Diese Auffassung zieht sich seitdem durch die gesamte Kulturgeschichte: Idealisierte Frauen auf Gemälden sind oftmals blond. Bei Männern sind es Merkmale wie Größe und ein athletischer Körperbau, die schön und anziehend wirken. Bei muskelbepackten Männern fühlen sich viele Frauen instinktiv wohler. Sie können mit ihrer Körperkraft Feinde vertreiben und erfolgreich Beute machen. Doch auch das klassische „gute Aussehen“ liegt bei Männern mehr und mehr im Trend. Vor allem gut verdienende Männer investieren immer mehr Geld in ihre Aussehen. Sie suchen Maniküre- und PediküreStudios auf, lassen sich bei der Parfumwahl beraten und achten auf Kleidung und Ernährung. Das kann nur von Vorteil sein, für Männer wie für Frauen. Denn nicht nur im Privaten, auch im Beruf hilft Schönheit weiter. Gut aussehende Menschen sind erfolgreicher, das hat der Lüneburger Wirtschaftswissenschaftler Christian Pfeifer herausgefunden. Für seine Studie verglich er Daten aus der Allgemeinen Bevölkerungsumfrage der Sozialwissenschaften mit Gehalt und Beschäftigungsstatus der Teilnehmer. Interviewer sollten außerdem angeben, wie attraktiv sie die Gesprächspartner fanden. Dabei konnten sie bis zu elf Punkte vergeben. Ergebnis: „Schon ein einziger Attraktivitäts-Punkt mehr erhöht im Schnitt die Beschäftigungs-Wahrscheinlichkeit um drei Prozentpunkte“, so Pfeifer. „Fünf Punkte mehr – das ist etwa der Unterschied zwischen Dutzendgesicht und ausgesprochener Schönheit – helfen bei der Stellensuche genauso viel wie ein Uni-Abschluss.“


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Zurück zum natürlichen Aussehen Immer mehr Menschen nutzen die Möglichkeiten der Rekonstruktiven, Ästhetischen und Plastischen Chirugie.

Dr. Ulrike Schupp / Redaktion

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hr Fall ging durch die Presse. Am 31. Mai 2008 wird das britische Model Katie Piper in London Opfer eines schweren Schwefelsäureattentats. Ein Bekannter ihres Exfreunds ist der Täter. Die schweren Verletzungen sieht man der jungen Frau heute kaum noch an. Nach mehr als 100 Operationen lassen sich die Narben fast vollständig überschminken. Was in den Medien oft so spektakulär dargestellt wird wie eine Wunderheilung, ist eine Kette von medizinischen Einzelleistungen, die für sich genommen von Fachärzten auch im Alltag regelmäßig durchgeführt werden. „Rund 80 Prozent der Fälle in der Plastischen Chirurgie in Deutschland sind rekonstruktiv,“ sagt Professor Johannes Bruck, Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie und Präsident der Vereinigung der Deutschen Ästhetischen-Plastischen Chirurgen. Dazu gehören die Behandlung von Gesichtsnervenlähmungen, Tumorchirurgie, Eingriffe nach Verletzungen und Verbrennungen, Alterschirurgie, die dann zum Beispiel die Funktionen der Extremitäten erhalten soll oder Operationen an den Händen. Etwa 15 Prozent der Fälle kombinieren Schönheit und Rekonstruktion. 70- und sogar 80-Jährige sind heute so fit wie die Generationen vor ihnen mit 50 oder mit 60 Jahren. „Patientinnen beklagen sich, dass sie in den Spiegel blicken und das Gefühl haben, ihre Großmutter zu sehen. Das passt dann einfach nicht. Nicht zu ihnen

und nicht zu ihrem aktiven Leben“, sagt Johannes Bruck. Es sind kleinere Eingriffe, die dazu beitragen können, ein Lächeln wieder hervorzuholen. Oft ist es vielleicht nur die alterstypisch ein wenig hängende Kieferpartie, die den Eindruck von Negativität und permanent schlechter Laune erweckt. „Die Medizin ist eher eine ständige Evolution als eine Revolution,“ sagt Bruck. Sehr verändert hat sich etwa das Handling von Fettgewebe. Es sei inzwischen möglich, Fett durchblutet in größeren Mengen dort hin zu transportieren, wo es hin soll, etwa um eine Brust nach einer KrebsOP zu rekonstruieren oder wenn sie durch mehrere Schwangerschaften gelitten hat. Körpereigenes Gewebe wird leichter angenommen als fremdes. Das Ergebnis ist häufig „natürlicher“ und es gibt nur selten Nachkorrekturen. Nur ganz wenige Patienten folgen ausschließlich einem Schönheitsideal, wenn sie sich einem Eingriff unterziehen. Auch bei ihnen geht der Trend insgesamt zurück zum natürlichen Aussehen. Ballonbrüste und prall aufgespritzte Lippen sind so out wie glattgebügelte Botoxgesichter ohne Mimik. Etwa 81Prozent der Kunden in der klassischen „Schönheitschirurgie“ sind weiblich. Während bei Frauen zwischen 20 und 40 Jahren die Fettabsaugung, gefolgt von Brustvergrößerung und Bruststraffung die gefragteste Maßnahme ist, wünschen sich Frauen zwischen 40 und 50 Jahren

Wie schütze ich mich vor Pfusch? Mindestfallzahlen beachten Facharzttitel und Ausbildung des Arztes allein bieten bei einem Eingriff nicht genug Sicherheit. Fragen Sie nach den Fallzahlen für die jeweils geplante Behandlung. Wer routiniert Brustvergrößerungen durchführt, kann bei Nasenkorrekturen unerfahren sein und umgekehrt. Erfahrung hat einen maßgeblichen Einfluss auf das Operationsergebnis. Mindestfallzahlen finden Sie hier: www.acredis.com/arzt-zertifizierung/fallzahlen Vorsicht angesichts mangelnder Spezialisierung Viele Ärzte bieten das gesamte Leistungsspektrum der rund 20 verschiedenen ästhetischen Operationen an. Ihre Fallzahlen liegen dann oft unterhalb der Zahlen, die sie ihren Patienten nennen. Acredis listet zertifizierte Ärzte auf, deren Fallzahlen unter Einsicht der OP-Pläne von einer unabhängigen Stelle überprüft wurden: www.acredis.com/arzt-finden Erprobte Techniken anwenden Nichts wie weg, wenn Ihr Arzt neue Techniken und/oder Materialien einsetzen will, die noch nicht hinreichend getestet oder erprobt sind. Sollen Sie ohne viel Bedenkzeit möglichst bald unters Messer und werden gleich nach einer Anzahlung gefragt, ist Ihr Arzt höchstwahrscheinlich ein Scharlatan. Weitere Infos und Checklisten zur Arztsuche bei der Deutschen Gesellschaft der Plastischen, Rekonstruktiven und Ästhetischen Chirurgen: www.dgpraec.de

eher eine Augenlidplastik. Männer holen auf: Fettabsaugung und Augenlidstraffung erfreuen sich auch bei ihnen zunehmend an Beliebtheit. Dabei sind die Erfahrung und die Fachkompetenz eines „Schönheitschirurgen“ für Laien schlicht nicht einzuschätzen. Das 2006 von Stephan Hägeli gegründete deutsch-schweizerische Unternehmen Acredis fördert deshalb Qualitätssicherung und Transparenz in der Ästhetischen Chirurgie. Acredis hilft bei der Auswahl des Facharztes oder beim Einholen einer zweiten ArztMeinung, leistet Aufklärungsarbeit im Hinblick auf die Risiken eines Eingriffs und berät bei ReOperationen, wenn Patienten mit dem Ergebnis einer früheren OP nicht zufrieden sind. „Schönheit ist ein Statussymbol, zudem gilt sie immer mehr als Garant für Anerkennung im Berufsleben und Erfolg bei der Partnersuche. Ein großer Trend ist, dass Schönheitsideale sich im Zuge der Globalisierung international immer mehr angleichen“, sagt Stephan Hägeli. Ob sie in guten Händen sind, bemerken Patienten nicht zuletzt an der Risikoaufklärung im Vorfeld einer Behandlung. „Dazu gehört das offensive Ansprechen von Schmerzen“, betont Johannes Bruck. Etwa fünf bis sechs Stunden nach der Narkose kommt unweigerlich der Schmerz. Ein gutes Schmerzmanagement trägt viel dazu bei, ihn zu lindern. Das läuft nicht nur über Medikamente. Die Patienten erhalten eine Skala mit Werten zwischen eins und zehn, über die sie ihre Schmerzen einschätzen. Bei einem höheren Wert wird ihnen dann sofort ein entsprechendes Mittel gereicht. Ergebnis: Zwei Drittel der Patienten benötigen weniger Schmerzmedikamente. „Der plastische Chirurg ist zugleich auch der letzte allgemeine Chirurg“, sagt Bruck. Er muss die Konsequenzen eines Eingriffs für den ganzen Körper abwägen, psychosoziale Aspekte berücksichtigen und die Motivation der Patienten genau erfragen. Ein Arzt der nur aus eigenem Interesse für einen Eingriff wirbt, handelt unethisch.


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— Unternehmensbeitrag TRICONmed —

Wie sicher sind Brustimplantate? Ein Gespräch mit dem Ästhetisch-Plastischen Chirurgen Dr. Robin Deb

In Deutschland ist die Brustvergrößerung der beliebteste ästhetische Eingriff. Im letzten Jahr wurden hier rund 20.000 BrustverDr. Robin Deb, größerungen mit Facharzt für Plastische und SilikonimplanÄsthetische Chirurgie an der Rosenpark Klinik in taten durchgeDarmstadt führt – Tendenz steigend. Zuletzt fielen Implantate vor allem im Zusammenhang mit dem PIP-Skandal auf. Wie sicher sind also Brustimplantate? Wir sprachen mit dem Ästhetisch-Plastischen Chirurgen Dr. Robin Deb aus Darmstadt.

Gibt es Trends „Wunschbusens“?

hinsichtlich

des

In Deutschland wird ein natürliches Schönheitsideal gepflegt und eine Brustvergrößerung gilt dann als gelungen, wenn der Eingriff nicht als solcher erkennbar ist. Entsprechend individuell müssen wir bei einer Brustvergrößerung vorgehen. Existieren denn so viele verschiedene Möglichkeiten?

Ja, nicht nur bei den verschiedenen Techniken, sondern auch bei den Implantaten selbst. Es gibt runde oder tropfenförmige Implantate, glatte oder raue Oberflächen und, vom Hersteller

Silimed, Implantate mit Polyurethanbeschichtung. Ist ein Chirurg auf einen bestimmten Hersteller festgelegt?

Ein seriöser Arzt wird immer über Alternativen aufklären und die Entscheidung der Patientin überlassen. Man arbeitet natürlich gerne mit den Implantaten, mit denen man gute Erfahrungen gemacht hat, in meinem Fall Silimed-Implantate mit Polyurethan-Beschichtung. Ich setze sie gerne ein, weil sie aus meiner Sicht das beste Risikoprofil mit den geringsten Komplikationsraten verbinden und gute Langzeitergebnisse liefern, unter an-

Beim PIP-Skandal vor einem Jahr sorgte vor allem der Krebsverdacht für Aufsehen. Hat sich dieser bestätigt?

Im Fall PIP hatte der Hersteller billiges Industriesilikon in die Implantate gefüllt, um sich zu bereichern. Aufgrund des minderwertigen Füllsilikons reißen die Implantate schneller und können gegebenenfalls Entzündungen verursachen. Es konnte aber keine krebserregende Wirkung festgestellt werden. Wie sieht es allgemein mit der Sicherheit von Silikonimplantaten aus?

Prinzipiell sind Silikonimplantate sicher und gut erprobt. Mir ist es sehr wichtig, einen seriösen Hersteller mit vielen Jahren Erfahrung auszuwählen. Patientinnen können zum Beispiel darauf achten, ob die Implantate von der amerikanischen Behörde FDA geprüft wurden. Hier sind die Anforderungen für eine Zulassung sehr streng.

Herr Dr. Deb, warum lassen Frauen sich ihre Brust vergrößern?

Dafür gibt es viele verschiedene Gründe. Es existieren medizinische Indikationen, zum Beispiel nach einer Tumor-Erkrankung. Häufig leiden Frauen aber auch unter einer kleinen Brust oder starken Asymmetrien. Die Brust ist ein Symbol für Weiblichkeit und viele Frauen verbinden damit auch ein gewisses Selbstwertgefühl.

derem weil sie nicht verrutschen. Außerdem empfinden Patientinnen die Implantate weniger als Fremdkörper.

Silimed besitzt als weltweit einziger Implantathersteller eine FDA-Zulassung für anatomisch geformte Implantate.

www.rosenparkklinik.de www.silimed.de

— Experteninterview Dr. med. susanne Czech —

Schonender Eingriff – schneller fit Dr. Susanne Czech erläutert sanfte Methoden in der Ästhetischen und Plastischen Chirurgie.

Frau Dr. Czech, Sie arbeiten mit Radiowellen. Welchen Vorteil hat diese Technik?

Chirurgen stillen operative Blutungen normalerweise mit Strom. Chirurgiestrom verschweißt zwar die blutenden Gefäße, schädigt aber durch die Hitze auch das Gewebe. Dieser Effekt wird beim Einsatz der Radiowellentechnik vermieden. Ich schneide also die Haut nicht mit einem Skalpell, sondern mit einem Stift. An dessen Ende sitzt eine feine Nadel, die mit Radiofrequenzstrom gespeist wird. Dadurch werden beim Durchtrennen der Haut gleichzeitig feinste Blutgefäße verschweißt – ohne Gewebeschädigung. Ich verwende diese Technik bereits seit 12 Jahren mit gutem Erfolg.

rative Schwellungen und Hämatome, blaue Flecken, viel seltener auf. Welche schonenden Verfahren wenden Sie außerdem an?

Eine Methode ist die so genannte Eine Methode ist die so genannte Tumeszenztechnik. Sie stammt aus der Fettabsaugung, wo sie schon lange angewandt wird. Hierbei wird das Gewebe zunächst mit einer speziellen Salzlösung aufgeschwemmt, so dass man blutarm absaugen kann. Ich verwende die Tumeszenztechnik außerdem bei Eingriffen an der Brust oder am Bauch, so dass es dort extrem wenig blutet. Auch die Rekonvaleszenz ist deutlich schneller.

Für welche Eingriffe eignet sich die Radiowellentechnik besonders?

Wie lange sollte man sich nach einem chirurgischen Eingriff schonen?

Ihre Vorteile zeigen sich in der Gesichtschirurgie und hier besonders bei der Lidstraffung. In der Regel gibt es hier bei Verwendung von Radiowellen beim Operieren gar keine Blutung mehr. Im Vergleich zu den klassischen Operationstechniken treten post-ope-

Rein biologisch gesehen dauert Wundheilung immer ein Jahr. Wichtig für den Patienten ist die Downtime, also die Zeit, in der man sich ruhig verhalten und überwiegend liegen sollte, weil Gewebe zum Heilen nun mal Ruhe benötigt. Sie beträgt

bei einer Lidstraffung etwa eine Woche bis zehn Tage, bei Eingriffen wie Brust- oder Bauchstraffung ca. zwei Wochen. Bei Eingriffen mit der Tumeszenztechnik sind Schwellungen seltener und die Schmerzen deutlich geringer.

Kontakt

Was wünschen Ihre Patienten am häufigsten?

Häufig kombiniere ich die Lidchirurgie mit einem so genannten Liquid Lifting. In vielen Fällen ist es schon ausreichend, wenn man mehr Volumen im Gesicht schafft. Die Wangen und hängende Mundwinkel werden dabei mit Hilfe einer Hyaluronsäure aufgepolstert, dazu kommt ein Peeling für die Haut. Für einen Frischekick für das Gesicht reicht das meistens schon aus. Es muss nicht immer ein komplettes Facelift sein.

Dr. Susanne Czech Praxis Braunschweig Ritterbrunnen 7 38100 Braunschweig Tel. 0531-707 40 40 Praxis Berlin Hohenzollerndamm 28a 10713 Berlin

Ist das nur etwas für Frauen?

Tel. 030-895 80 322

Nein. Immer mehr Männer nutzen die Möglichkeiten der Ästhetischen Chirurgie – inzwischen sind es bis zu 20 Prozent.

www.plastische-chirurgiebraunschweig.de


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Forum DER AKTEURE

Schönheit im Fokus Gutes Aussehen kann man forcieren. Die Redaktion befragt Akteure zu Aspekten der Schönheit.

Dr. Helmut Oberritter

Dr. Uta Schlossberger

Stephan Hägeli

Geschäftsführer der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE)

Dermatologin und Sprecherin des Bundesverbandes Deutscher Dermatologen (BVDD)

Geschäftsführer von ACREDIS – Gruppe führender Spezialzentren für Ästhetische Chirurgie

M

an ist, was man isst“, sagt der Volksmund, und es steckt viel Wahres in diesem Sinnspruch. Ein wesentlicher Teil unserer kulturellen Identität wird von der Art und Weise bestimmt, wie und was wir essen und trinken. Das Überleben, das Stillen von Hunger, war immer schon nur ein Teil dessen, was Nahrung für uns bedeutet. Gerade als Bewohner reicher Industriestaaten leben wir in einem Überfluss an Angeboten, Lebensmittel sind längst Genussobjekte für uns geworden. Leider heißt das nicht, dass wir auch automatisch gesundheitsfördernd essen und trinken. Immer mehr Menschen, gerade aus der jüngeren Generation, verlieren den Kontakt zu frischen Zutaten, greifen zu Fertigprodukten, Softdrinks oder süßen Snacks. Eine Standardisierung des Geschmacks hat sich etabliert, auch Kinder und Jugendliche essen heute zu viel, zu fett und zu süß. Zivilisationskrankheiten wie Übergewicht und Diabetes sind auf dem Vormarsch. Doch was ist das eigentlich, „gesunde Ernährung“? Jedenfalls keinesfalls der Schritt zur nächsten RadikalDiät, der Zwang, sich Genüssen zu entsagen und seine täglichen Mahlzeiten immer zu hinterfragen. Vielseitigkeit heißt das Zauberwort, abwechslungsreich sollte die Nahrungsaufnahme sein, wenn man sich und seinem Körper etwas Gutes tun will. Kein Lebensmittel enthält alle lebensnotwendigen Nährstoffe, die wir benötigen, um gesund zu bleiben.

»Vielseitigkeit heißt das Zauberwort.« Auch Nahrungsergänzungsmittel schützen Gesunde nicht vor Krankheiten. Heute wissen wir, dass vielmehr die Vielfalt biologisch aktiver Substanzen, die wir über eine vollwertige Ernährung mit viel Gemüse und Obst aufnehmen, positiv auf die Gesundheit wirken. Die Einnahme einzelner „gesundheitserhaltender“ Stoffe, so genannter „Antioxidanzien“ (unter anderem Carotin, Vitamin C oder E) in Form von Präparaten können wir uns sparen – sie zeigen keine positive Wirkung. Wir verfügen über zahlreiche körpereigene Schutzmechanismen. Wir müssen nur lernen, sie zu aktivieren: zum Beispiel, indem wir Übergewicht vermeiden, uns abwechslungsreich und ausgewogen ernähren und uns viel bewegen.

www dge.de

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ür unsere Vorstellung von Schönheit spielt die Haut eine ganz entscheidende Rolle. Sie ist die Art, wie wir uns der Außenwelt präsentieren. Viele Dinge – ob es uns gerade gut oder weniger gut geht, ob wir entspannt oder gestresst sind – kann man buchstäblich an der Oberfläche unseres Körpers ablesen. Darüber hinaus übernimmt die Haut eine Vielzahl anderer, lebenswichtiger Funktionen. Sie ist wichtig für unseren Stoffwechsel, sie ist ein Sinnesorgan, über das wir unsere Umwelt wahrnehmen. Und, nicht zuletzt, auch ein Schutz vor den Widrigkeiten der Welt.

»Eine glatte Babyhaut gilt als Inbegriff der Makellosigkeit.« Wenn wir von einer „schönen“ Haut sprechen, verbinden wir das oft mit Vorstellungen von Jugendlichkeit oder Kindheit. Eine glatte Babyhaut gilt als Inbegriff der Makellosigkeit. Das scheint sich als Konstante durch unsere Kulturgeschichte zu ziehen. Dennoch lassen sich auch Moden und Trends beobachten. Im angloamerikanischen Raum gilt Körperbräune nach wie vor als Statussymbol und entspricht in weiten Teilen der Gesellschaft der Vorstellung eines gesunden Äußeren und vitalen Lebensstils. Dabei ist die Einwirkung von UVA-Strahlen auf die Haut – nichts anderes ist Bräune – aus dermatologischer Sicht höchst problematisch. Nicht nur steigt das Krebsrisiko. Es ist auch nachweislich so, dass Haut, die oft der Sonne ausgesetzt wird, schneller altert. Dabei ist das Altern ja gerade etwas, was man durch Hautpflege vermeiden will. Das Thema „AntiAging“ wird breit diskutiert. Eine Vielzahl von Produkten steht uns zur Verfügung. Allerdings ist auch hier Misstrauen angebracht. Wir wissen aus Studien, dass viele teure Faltencremes gar nicht das Potenzial haben, Haut wirklich zu straffen. Die Wirkstoffe gelangen nicht in die notwendigen tiefen Schichten. Was jedoch nicht bedeutet, dass man nichts tun könnte, um seine Haut tatsächlich wirksam zu pflegen. Wer auf einen gesunden Lebensstil achtet, kann gut und gerne auf die oftmals zweifelhaften Wundermittelchen der Kosmetik-Industrie verzichten: Genügend Schlaf, kein Nikotin und Bewegung sind immer noch die effektivsten „Anti-Aging“-Techniken, die uns zur Verfügung stehen. www.bvdd.info

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ie Ästhetische Chirurgie ist immer weniger Tabuthema: Während eine Korrektur des eigenen Körpers früher in erster Linie Angelegenheit von über den Roten Teppich stolzierenden Promis war, werden ästhetische Behandlungen auch fernab der Glitzerwelt alltäglicher. Schönheit ist zu einem Konsumgut geworden, zum Instrument für Anerkennung und Erfolg im Berufsleben und bei der Partnersuche. Dabei profitieren attraktive Menschen nicht nur von der Wirkung ihres Äußeren auf andere, sondern auch von einem besseren Selbstwertgefühl, das eine positive Ausstrahlung fördert und erfolgreich macht. Die Fülle unterschiedlicher Möglichkeiten der chirurgischen Verschönerung ist ein Geschenk. Dennoch sollten Interessierte kritisch und verantwortungsvoll mit dem Thema umgehen und sich nicht unter das nächstbeste Skalpell legen.

»Jeder Arzt darf Schönheitsoperationen anbieten, ohne adäquate Ausbildung oder Erfahrung.« Über 70 Prozent der Interessierten suchen im Internet nach einem geeigneten Arzt. Dort lassen sich Patienten von Bildern hübscher Praxiseinrichtungen, dem netten Lächeln auf einem Profilbild, tiefen Preisen oder einer stylischen Website in Praxen locken. Auswahlkriterien, die fatale Folgen haben können! Die fehlende Transparenz auf dem Markt der Ästhetischen Chirurgie wird begleitet von mangelnder Spezialisierung – ein Problem für Patienten und seriöse Anbieter. Hier setzt ACREDIS an. Gemeinsam mit führenden Fachärzten engagieren wir uns für Transparenz, Patientensicherheit und Qualitätsförderung in der Ästhetischen Chirurgie. Ein umfassendes Prüfverfahren, das mit dem Patientenschutz abgestimmt wurde, stellt sicher, dass Patienten ausschließlich von hoch qualifizierten und auf die jeweils gewünschte Behandlung spezialisierten Fachärzten behandelt werden.

www.acredis.com


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— Produktbeitrag MYE KOSMETIK —

MYE KOSMETIK – DIE NEUE BIOTECHNOLOGISCHE WIRKKOSMETIK. Eine einzigartige Wirkkosmetik, die mit neuesten Methoden der Biotechnologie entwickelt wurde. Mit dem einzigen Ziel: rechtzeitig auf und in der Haut wirklich zu wirken.

Die präventive Anti-Aging Linie MYE KOSMETIK besteht aus drei aufeinander abgestimmten Produkten: MYE BEAUTIFUL DAY, MYE RELAXING NIGHT und MYE BRILLIANT EYES. Die Wirkstoffe in MYE KOSMETIK schützen vor UVbedingtem Kollagenabbau, Energieabbau und Hyaluronsäureabbau durch Sauerstoffradikale. Die Neubildung von stützenden Strukturen wird gefördert und die oberflächlichen Muskelzellen um die Augen werden entspannt. Was ist das Besondere an präventiver Kosmetik? „Hautalterung beginnt schon mit Mitte 20 - wenn man diesem Prozess vorbeugen bzw. ihn verlangsamen möchte, sollte man bereits dann mit einer aufbauenden Hautpflege beginnen. Wer bereits mit Fältchen und Falten oder den anderen Alterserscheinungen kämpft, kann durch die konsequente Pflege mit zielgerichteten Wirkstoffen eine Verbesserung des Hautzustandes und des Erscheinungsbildes erreichen“, sagt Dr. Bela Kelety,

Geschäftsführer der Mekon Science Networks GmbH. „MYE basiert dabei auf den neuesten Methoden der Biotechnologie. Genauer gesagt: der weißen Biotechnologie. Diese beschäftigt sich mit der Übertragung biologischer Prozesse in technische Produkte. MYE lernt von den Prinzipien der Natur und nutzt die so gewonnenen Kenntnisse, um innovative Produkte zu entwickeln und zu vermarkten. In MYE Produkten sind Wirkstoffe immer in einer Menge enthalten, die benötigt wird, um auf molekularer Ebene nachweislich wirken zu können. Doch nicht nur die Menge ist ausschlaggebend. Erst die Kombination der Wirkstoffe miteinander und ihre Verbindung mit pflegenden Substanzen führt zu einem optimalen Ergebnis“, erläutert Dr. Kelety die Produktphilosophie hinter MYE KOSMETIK. Dabei profitiert MYE vom jahrelangen Kosmetikforschungs-Know-how der Muttergesellschaft BRAIN AG mit Sitz in Zwingenberg. „Bei BRAIN wird mit

Die präventive Anti-Aging Linie MYE KOSMETIK besteht aus drei aufeinander abgestimmten Produkten: MYE BEAUTIFUL DAY für den Tag (90 Euro/50 ml), MYE RELAXING NIGHT für die Nacht (90 Euro/ 50 ml) und MYE BRILLIANT EYES für die Pflege der Augenpartie (45 Euro/ 15 ml).

molekularbiologischen Methoden direkt an menschlichen Zellen und ihren Strukturen geforscht. Denn wir sind davon überzeugt, dass der Anwender eines Produktes nur eine Wirkung auf der Haut erfahren kann, wenn auch auf molekularer Ebene in den Hautzellen und -geweben ein Effekt ausgelöst wird.“, erläutert Dr. Michael Krohn, Leiter der Unit BioActives bei BRAIN. „Das bedeutet, dass in die kosmetischen Produkte von MYE KOSMETIK nur solche Wirkstoffe eingearbeitet werden, die sich zuvor auf molekularer Ebene bewiesen haben. Unser Ziel ist es, die Vorgänge in der Haut nachhaltig posi-

tiv zu beeinflussen und nicht nur oberflächlich ein kurzfristiges Pflegegefühl auszulösen“, führt er weiter aus. MYE vermeidet klassische Vertriebswege und ist über den eigenen Onlineshop www.myekosmetik.de und in ausgewählten Stores erhältlich. So kann mehr in die Wirkstoffe investiert werden und zugleich profitiert MYE vom direkten Dialog mit seinen Kunden. Das MYE Servicecenter steht werktags von 8-18 Uhr telefonisch für alle Produktfragen zur Verfügung. www.myekosmetik.de

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SO VIEL DES TÄGLICHEN BEDARFS* LIEFERT EINE PORTION** PUTENFLEISCH:

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* Zufuhrempfehlungen für einen Mann zwischen 25 und 50 Jahren gemäß „D-A-CH Referenzwerte für die Nährstoffzufuhr“ ** Nährwerte für 150 Gramm laut „Souci, Fachmann, Kraut – Die Zusammensetzung der Lebensmittel“

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2 Knollen Rote Bete 1 EL Rapsöl Salz und Zucker 75 g Frischkäse Saft einer Zitrone Pfeffer 300 g Putenbrust-Innenfilet einige Zweige Thymian 1 TL Meerrettich aus dem Glas 3 EL Olivenöl 1 Apfel 1/2 Beet großblättrige Kresse NÄHRWERTE:

ZUBEREITUNG: Den Backofen auf 160 °C vorheizen. Die Rote Bete mit Rapsöl, Salz und Zucker würzen, in Alufolie luftdicht verschließen und im Backofen etwa 60 Min. weich garen. Dann schälen, in Stücke schneiden und mit Frischkäse und Zitronensaft fein pürieren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und kalt stellen. Die Backofentemperatur auf 120 °C herunterdrehen. Die Putenbrust waschen, trocken tupfen und mit Salz und Pfeffer würzen. Thymianblätter mit Meerrettich und 2 EL Olivenöl zu einer Paste verrühren, Fleisch damit bestreichen und von allen Seiten scharf anbraten. Dann im Backofen etwa 15 Min. fertig garen.

EINKAUFSTIPP Achten Sie beim Einkauf von Geflügelfleisch auf die deutsche Herkunft, zu erkennen an den „D“s auf der Verpackung. Diese stehen für eine streng kontrollierte heimische Erzeugung nach hohen Standards für den Tier-, Umwelt- und Verbraucherschutz. Mehr Rezepte finden Sie auf

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Apfel in dünne Scheiben schneiden und mit Kresse mischen. Die Rote-Bete-Creme auf Teller geben, das Fleisch aufschneiden, mit dem Apfel-Kresse-Salat darauf anrichten, mit dem restlichen Olivenöl beträufeln und servieren. Pro Portion ca. 556 kcal, 28 g Fett, 33 g Kohlenhydrate, 40 g Eiweiß

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Sabine Philipp / Redaktion

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ereits die alten Ägypter pflegten ihre Haut mit Aloe Vera, im antiken Rom war Olivenöl Bestandteil von Cremes, die Germanen setzten auf das Wollfett Lanolin. Heute liegt Naturkosmetik wieder voll im Trend, auch wenn moderne Naturkosmetik nichts mehr mit den fetten Salben der Vergangenheit zu tun hat. Besonders in Deutschland setzen Kunden auf natürliche Mittel. Dem Naturkosmetik Branchenreport 2012 zufolge konnte die Branche auf einen Gesamtumsatz von 815 Millionen Euro und einen Marktanteil von 6,5 Prozent zurückblicken, was Deutschland zum größten Naturkosmetikmarkt in Europa macht. Weltweit nimmt die Bundesrepublik nach den USA den zweiten Platz ein. Doch woher kommt die große Popularität? „In unserer Gesellschaft hat ein Wandel stattgefunden. Eine wachsende Schicht von Verbrauchern achtet vermehrt auf einen bewussten, ethischen und ressourcenschonenden Konsum“, erklärt Elfriede Dambacher, Herausgeberin des Naturkosmetik Branchenreports und des Naturkosmetik Jahrbuchs. Dabei sei Nachhaltigkeit ebenso ein Thema wie der Verzicht auf Tierversuche und umweltfreundlichere Herstellungsverfahren –

Aspekte, die mit Naturkosmetik assoziiert werden. Aber was macht Naturkosmetik denn nun konkret aus? „Eine gesetzliche Definition gibt es nicht“, erklärt die Drogistin und Betriebswirtin. „Pauschal kann man nur sagen, dass Naturkosmetik auf natürlicher Basis produziert wird, und dass ihre Herstellung auf besonderen Standards der Hersteller basiert. Dabei schließen sie eine Reihe von Inhaltstoffen aus, die in der konventionellen Kosmetik verwendet werden.“ Wobei Dambacher konventionelle Kosmetik gar nicht verurteilen möchte: „Beide Arten von Kosmetika haben ihre Berechtigung.“ Und beide unterliegen der Verordnung über kosmetische Mittel, die unter anderem eine Reihe von Stoffen ausschließt, zum Beispiel Antibiotika. Mit Esoterik hat Naturkosmetik also wenig zu tun, auch wenn sie manchmal in deren Nähe gerückt wird. „In ihrer Wirksamkeit steht gute Naturkosmetik klassischen High TechProdukten in der Regel in nichts nach. Das haben zahlreiche Anwendungstests gezeigt“, so Dambacher. Mittler-

weile sei Naturkosmetik derart populär, dass selbst Erzeuger konventioneller Ware versuchen, grüne Produkte herzustellen. Eine Entwicklung mit einer Kehrseite. Dambacher: „In den vergangenen Jahren ist eine Vielzahl an so genannten GreenwashingProdukten auf den Markt gelangt. Diese Produkte loben sich selbst als Naturkosmetik, erfüllen aber nicht den Standard zertifizierter Naturkosmetika, etwa in Fragen der Inhaltsstoffe. Dadurch werden viele Verbraucher verunsichert.“ Zertifikate könnten Orientierung schaffen. Das Problem ist, dass es inzwischen eine Vielzahl an Labels gibt, die ganz unterschiedliche Kriterien zugrunde legen. Exemplarisch seien daher am Ende drei besonders relevante Siegel genannt: Ecocert, NATRUE und das Siegel des Bundesverbands der Industrie- und Handelsunternehmen für Arzneimittel, Reformwaren, N a h r u n g s e rgänzungsmittel und kosmetische Mittel e.V. (BDIH). Made in Iceland

Das verblüffende Serum aus Island Enthält den Nobelpreis gekrönten EGF- Hautwachstumsfaktor

Molekulare Biologen kopierten den DNA Code des menschlichen Hautwachstumsfaktors, EGF, um ihn in Gerste wieder zu erzeugen. Wissenschaftlich bewiesen: der EGF signalisiert den Hautzellen, ihre natürliche Erneuerung zu beschleunigen und stimuliert die Produktion von Kollagen und Elastin. Die Haut wird straffer, dichter, einfach unglaublich schön.

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der schöne mensch

— Unternehmensbeitrag C:EHKO —

Natürliche Hilfe bei Haarausfall Für eine gesunde, volle Mähne ist es nie zu spät. Das C:EHKO Haartonikum hilft nachweislich das Haar an den Wurzeln zu stärken – mit der Kraft der Natur.

Haarausfall macht auch vor Friseuren nicht halt. Etwa 30 Jahre lang testet Dieter Meise, Inhaber des Detmolder Schönheitsateliers Klimmek-Meise, „so ziemlich alles, was der Markt anbietet“. Doch die große kahle Stelle an seinem Hinterkopf bleibt – bis er das Haartonikum des Thüringer Haarkosmetikentwickler C:EHKO entdeckt. Schon nach wenigen Wochen zeigen sich auf seinem Kopf die ersten Erfolge. Zwei Jahre später hat sein Haar mehr Volumen bekommen und die kahle Stelle ist deutlich geschrumpft. „Wenn ich jetzt mit Kunden über Hilfe gegen den Haarausfall spreche, weiß ich, wovon ich rede“, freut sich Dieter Meise. Schöne Haare haben in nahezu allen Kulturen eine herausragende Bedeutung und stehen häufig als Sym-

bol für Lebenskraft und Sexualität. So ist es kein Wunder, dass eines der ältesten Medikamente, das die Medizingeschichte kennt, eines gegen die Männerglatze ist. Schon vor 4000 Jahren rieben sich die alten Ägypter eine Tinktur aus gemahlenen und gebratenen Hundepfoten und Eselshufen auf die kahlen Häupter. So skurril geht es heute nicht mehr zu, aber der Traum vom vollen und kräftigen Haar ist geblieben. Doch ob Stress, Fastfood, hormonelle Umstellungen oder medizinische Behandlungen – das gesunde Haar kennt viele Widersacher. Wer heute Hilfe sucht, muss sich nicht mehr auf überlieferte Empfehlungen verlassen. Denn das C:EHKO Haartonikum mit der 3 B Formel hat nicht nur Dieter Meise geholfen, seinem Haarausfall den Garaus zu machen. Un-

abhängige Prüfinstitute bescheinigen dem Intensiv-Serum seine Wirkung. Insgesamt 38 Personen testen das Haartonikum über einen Zeitraum von sechs Monaten in einem Doppel-Blind-Versuch. 61 Prozent der Probanden aus der Wirkstoffgruppe registrierten in diesem Zeitraum eine sichtliche Reduzierung ihres Haarausfalls. Dass sich merklich neue Haare bildeten, berichteten mehr als 70 Prozent. Und 56 Prozent der Nutzer beobachteten, dass ihre Haare stärker glänzten. Der Unterschied gegenüber der Kontrollgruppe war deutlich und damit signifikant. So vielfältig die Ursachen für den Haarausfall sein können – die 3 Bs, Biotin, Birkenextrakt sowie Bisabolol, packen sie direkt an den Wurzeln. Abends auf die Kopfhaut aufgetragen, regulieren die pflanzlichen

Extrakte und Proteine die Talgproduktion der Kopfhaut, beruhigen sie und wirken entzündungshemmend. Irritationen werden verringert, die Durchblutung steigt. Das aktiviert den Zellstoffwechsel, so dass die Haarwurzeln die hoch dosierten Wirkstoffe besser aufnehmen und transportieren können. Dabei ist es nie zu spät, dem Haarausfall zu Leibe zu rücken: Das Tonikum fördert die Haarneubildung gerade auch bei Personen, deren Haardichte um 50 bis 80 Prozent reduziert ist, bescheinigten die Prüfer.

www.cehko.de

„Haarausfall schneller im Griff“ Susann Jacobs ist dermatologisch ausgebildete Kosmetikerin und Friseurin. Wie das C:EHKO Haartonikum wirkt, weiß sie auch aus eigener Erfahrung. Haarausfall kann viele Gründe haben. Kann ein Mittel wie das C:EHKO Haartonikum wirklich bei allen Ursachen helfen?

Susann Jacobs , dermatologisch ausgebildete Kosmetikerin und Friseurin

Ich bin überzeugt, dass es bei den allermeisten Ursachen hilft. Ganz besonders gute Erfahrungen haben wir bei hormonell bedingtem Haarausfall gemacht, zum Beispiel nach Schwangerschaften. Die Frauen bekommen ihren Haarausfall so wesentlich schneller in den Griff. Statt in zehn Wochen ist er so meist innerhalb von drei Wochen ausgestanden. Das kann ich aus eigener Erfahrung bezeugen. Auch bei Krebspatienten beobachten wir, dass sich die Haare nach Chemotherapie und Bestrahlung wesentlich schneller wieder regenerieren.

Haarwuchsmittel gibt viele. Warum empfehlen Sie Ihren Kunden das C:EHKO Haartonikum?

Das hat viele Gründe. Zum einen sind alle Wirkstoffe natürlich und dermatologisch getestet. Außerdem werden die Haare gekräftigt, ohne dass die Frisur darunter leidet. Es fettet nicht, klebt nicht und riecht auch nicht. Es gibt keinerlei Rückstände im Haar. Auch den höheren Preis halte ich wegen des aufwändigen Herstellungsverfahrens für gerechtfertigt. Denn die Flasche muss doppelt verplombt werden, damit die hochempfindlichen Naturstoffe nicht kaputt gehen. Wie lange sollten die Kunden das Haartonikum nutzen?

Es ist sinnvoll, das Haartonikum eine Zeitlang und regelmäßig zu nehmen. Selbst wenn eine Besserung oft schon nach drei Wochen eintritt, die volle Wirkung zeigt sich oft erst nach drei Monaten. Es spricht aber auch nichts gegen eine Daueranwendung.

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HILFT DEN HAARAUSFALL SCHNELL UND EFFEKTIV ZU REDUZIEREN UND VERBESSERT DIE HAARDICHTE.

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Facebook/cehko.de


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in|pact media Verlag

Schönheit kommt von innen

Galerie

Schönheits-Apps iPerfumer

Der Körper ist ein komplexes System, der durch Sport und eine gesunde Ernährung geformt werden kann.

Welches Parfum zu einem passt, versucht diese App mit gezielten Fragen herauszufinden. Dabei wird eine algorithmusbasierten Berechnungsmethode angewandt, die das Profil des Users und die Vorlieben der iPerfumer-Community berücksichtigt.

Head Booth Mit dieser App kann man vor dem Friseurtermin bereits sehen, wie man mit einer anderen Frisur aussehen wird. Man muss nur ein Foto von sich machen und in die vielen StyleVorlagen einpassen. Die Gratis-App von David Holmes spuckt das neue Outfit aus.

BeFit: Sit-Ups Pumpen für die Schönheit: Mit dieser App kann man effektiv Brust-, Bauch-, Rückenund Gesäßmuskulatur trainieren. Die App gibt Anweisungen und erstellt maßgeschneiderte Trainingspläne. Der Anbieter hat auch eine Liegestütze-App im Angebot.

Celebrity Beauty Secrets Welcher Look ist unter VIPs angesagt, welche Styling-Trends sind gerade hip? Hier gibt es Beauty-Tipps von Prominenten. Wie die Stars und Sternchen ihr perfektes Aussehen hinbekommen, verrät diese App von Sandow.

Beauty Locator Diese App findet Duft-, Kosmetik- und Haarpflegemarken sowie Beauty-Fachgeschäfte und Dienstleister in der Nähe und informiert über neue Promotion-Angebote. Nur die gewünschte Marke im Suchfeld auswählen und Ort oder PLZ eingeben.

Gartenspaziergang „L'Ombre dans L'Eau“ und die passende Duftkerze „Baies“ von Diptyque erzählen von einem Spaziergang durch einen englischen Garten. An einem Bach stehen Johannisbeersträucher, und auf einem Moosbett erheben sich edle Damaszener Rosen, die von Blattgrün umrankt werden. Ein Bildnis voller Poesie aus der berühmten Pariser Manufaktur Diptyque, 34 Bd. St. Germain. Erhältlich bei

www.ausLiebezumDuft.de

Sabine Philipp / Redaktion

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timmt die Ernährung nicht, kann sich das auf die Gesundheit und damit auch auf das Aussehen niederschlagen. Schließlich benötigt der Körper nun einmal bestimmte Nährstoffe, um zu funktionieren und um sich regenerieren zu können. Eine besondere Rolle nehmen dabei Proteine ein. Als Bausteine des Körpers sind sie essentiell für den Zellen- und Muskelaufbau. Als weitere bedeutende Nährstoffe in puncto Schönheit werden zwei Vitamine aus dem B-Komplex gehandelt: Niacin, das eine Rolle bei der Hautregenerierung spielt, und Biotin, das die Bildung von gesundem Haar und festen Fingernägel beeinflusst. Für eine schöne glatte Haut benötigt der Körper unter anderem die Vitamine A und C sowie eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr, vorzugsweise in Form von Mineralwasser oder Kräutertee. Antioxidantien wie Vitamin A, C, E, Betacarotin Kupfer, Zink und das Coenzym Q10 sollen angeblich so genannte freie Radikale neutralisieren, die im Verdacht stehen, den Alterungsprozess zu beeinflussen. Wenn also ein bestimmtes Set an Nährstoffen eine positive Wirkung auf den Körper hat, heißt das im Umkehrschluss, dass man seine Ernährung auf eine bestimmte Diät umzustellen sollte, dass man also mit Nahrungsergänzungsmitteln attraktiver werden kann? Ganz so einfach ist es nicht. „Sie können Essen und Ernährung nicht auf eine Reihe von Nährstoffe reduzieren“, erklärt Sonja Mannhardt, Diplom-Oekotrophologin und Inhaberin einer Agentur für Führungskräfteentwicklung und Gesundheitsmanagement. „Der Körper ist ein fein abgestimmtes System und kein Reagenzglas. Sie können nicht sagen: Ich gebe eine bestimmte Substanz hinein und bekomme ein fest definiertes Ergebnis heraus“. Ebenso dürfte klar sein, dass es mehr braucht als Proteine, um Muskelmasse aufzubauen: nämlich Sport. Dieser hat den Vorteil, dass er unter anderem unerwünschte Pfunde purzeln lässt, und dass durch ihn die Haut besser mit Nährstoffen versorgt wird, was dem Hautbild zu Gute kommt. Gleichzeitig werden Glückshormone ausgeschüttet, die wiederum einen günstigen Effekt auf die Ausstrahlung haben. Mannhardt warnt aber vor extrem einseitiger Betrachtung. „Ich habe regelmäßig mit Klienten zu tun, die beim Essen das Wesentliche aus den Augen verlieren – den Genuss. Genussfeindlichkeit und Verbissenheit wirken sich alles andere als positiv auf die Attraktivität und die Ausstrahlung eines Menschen aus.“ Die Expertin plädiert zwar für eine ausgewogene Ernährung, doch ebenso für mehr Genuss, das Beachten der eigenen Bedürfnisse und für mehr Lebensfreude. Es sei wichtig, den Genuss wieder an die Esstische zu holen und auf den Körper zu hören, anstatt jedem neuen Diättrend zu folgen. Der Körper wisse recht wohl, was ihm guttut. Eine These, die von der Studie „Self-selection of diet by young children“ der US-amerikanischen Ärztin Dr. Clara Davis gestützt wird. Während des Experiments durften sich Kleinkinder aus einer Auswahl an Lebensmitteln wie Obst, Fleisch oder Kartoffelbrei die Sachen aussuchen, auf die sie gerade Appetit hatten. Dabei lagen sie ernährungswissenschaftlich gesehen genau richtig. Leider ist dieses instinktive Verhalten bei den meisten Erwachsenen verloren gegangen. Brauchen wir also eine neue Art von Ernährungserziehung? Sonja Mannhardt spricht hier lieber von Ernährungsbildung. Enscheidend sei, dass man ein gesundes Körpergefühl entwickelt und sich wohl in seiner Haut fühlt. Dann habe man es auch nicht nötig, jedem neuen Ernährungstrend zu folgen und sei insgesamt zufriedener – was ja ebenfalls die Attraktivität erhöht. Denn der Mensch ist nicht nur, was er isst. Wahre Schönheit kommt von innen, wie der Volksmund ebenso schon lange weiß.


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der schöne mensch

— Unternehmensbeitrag goco lifestyle beverages GmbH —

Kokoswasser – das effektive Sportgetränk aus der Natur Kein schöner Körper ohne Sport – und keine gesunde Regeneration ohne das passende Getränk danach

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Sport und Schönheit sind untrennbar aneinander gekoppelt – dieses Wissen treibt Millionen Menschen Tag für Tag in Yoga-, Pilates- und Fitness-Studios, in die Laufschuhe oder aufs Rad. Wer noch besser informiert ist, versucht zusätzlich, sich gesund zu ernähren und kennt die Vorteile von gutem Schlaf und echter Erholung. Dem seit Jahren boomenden Trend um trainierte Körper, organische Ernährung und nachhaltige Lebensweise fehlte

aber bislang noch ein wichtiger Faktor, der Ausdruck des sportiven Lifestyles ist und für die optimale Regeneration des Körpers nach intensiven Sporteinheiten sorgt: das passende Getränk! Eines, das sich positiv auf die körpereigenen Funktionen auswirkt und dabei ganz ohne Zusätze auskommt. Isotonische Drinks und Bio-Limonaden sind für den bewussten Konsumenten längst kein Thema mehr, sie enthalten Unmengen an Zucker und bieten nur wenig gesundheitliche Benefits, während Wasser zwar zuckerfrei und mineralienhaltig, aber dennoch beinahe wirkungslos ist. Kokoswasser – die pure Flüssigkeit aus der grünen Kokosnuss – bringt Sie Ihren Zielen auf natürliche Art Schluck für Schluck näher, denn es enthält alles, was der Körper zur Regeneration, Gesunderhaltung und Hauterneuerung braucht. Das Getränk ist nahezu fettfrei und enthält keinen zugesetzten Zucker – der natürliche Zuckeranteil von 17gr je

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330ml ist geringer als bei einem Apfel. Es ist cholesterinfrei und basisch und wirkt entzündungshemmend, isotonisch, blutverdünnend und verdauungsfördernd. Durch seine entgiftenden Eigenschaften ist Kokoswasser ein wirksamer Begleiter bei Detox-Therapien und ein effektiver Regenerationshelfer nach Krankheiten. Das natürliche Getränk sichert eine schnelle Energiezufuhr und versorgt den Körper mit wertvollen Vitaminen, Mineralstoffen, Aminosäuren, Antioxidantien, Enzymen und sekundären Pflanzenstoffen. Außerdem stellt Kokoswasser dem Körper lebenswichtige Elektrolyte wie Magnesium, Kalzium, Natrium, Phosphor und in besonders hohem Maße Kalium zur Verfügung – besonders wichtig nach intensivem Training. Studien zufolge stärkt es die Leistung, regt den Stoffwechsel an und wirkt ausgleichend auf Körper und Geist. Yoga-Experten, Personal Trainer, Sport-,

Detox- und Wellness-Gurus schwören längst auf Kokoswasser, weil es das einzige isotonische Getränk aus der Natur ist. Als absoluter Beauty-Benefit kommt der extrem hohe Gehalt an Anti-Oxidantien und sekundären Pflanzenstoffen hinzu, der Kokoswasser zu einem wirkungsvollen Anti-Aging-Geheimtipp macht. Das Getränk wirkt sich positiv auf die Hauterneuerung aus und schützt massiv gegen den Angriff freier Radikale. goco Kokoswasser ist der optimale Trainingspartner! Trinken Sie sich einfach fit, gesund und schön!

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„Gut zu wissen, dass es Dinge gibt, denen man offen vertrauen kann.“

Das Bekenntnis zu purer Natürlichkeit Auch bei der Hautpflege ist Naturverbundenheit eine Überzeugung aus gutem Gewissen. Seit mehr als fünf Jahrzehnten prägen wir dieses Lebensgefühl, um es laufend zeitgemäß zu verfeinern. Das neueste Resultat heißt ALPENRAUSCH: Die anspruchsvolle BiokosmetikProduktlinie versorgt und schützt mit rein alpinen Naturwirkstoffen. Damit die Haut auf sanftem Wege zurückbekommt, was die Umwelt ihr nimmt. Zertifiziert nach COSMOS ORGANIC – einem strengen europäischen Standard für geprüfte Biokosmetik. Unser Vorbild bleibt – die Natur. Denn sie weiß am besten, was ein intakter Organismus braucht. Biokosmetik ist für uns kein Trend. Dafür aber eine gesunde Quelle unerschöpflicher Faszination.

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Erhältlich in ausgewählten Kosmetikinstituten und Spas.

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