KLEEBLATT 24.02.2011

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Die Heimatzeitung am Donnerstag für die Region Sarstedt, Hildesheim Nord und Hannover Süd ���������

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Telefon 05066/707070 www.KLEEBLATT.net 28. Jahrgang seit 1982 24. Februar 2011 Nr. 4 JUBILÄUM

SCHÜLERFIRMA

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THEATERSTÜCK

AUFSTIEG

Volles Haus beim Konzert der Paulus Voices

Vorbereitung auf das Berufsleben

Englischunterricht einmal anders

Demnächst in Verbandsliga A

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Entwürfe für die Neugestaltung der Enge Straße verunsichern Anwohner

An der Realität vorbeigeplant?

Sarstedt (stb). Die Stadt Sarstedt hat entschieden, die im Rahmen des Städtebauförderungsprogramms „Stadtumbau West“ des Landes Niedersachsen geplante Innenstadtsanierung nun endlich anzugehen. Bereits seit Oktober 2009 beschäftigt sich ein so genannter Sanierungsbeirat mit Möglichkeiten der Gestaltung im Zentrum rund um Steinstraße, Weberstraße und Holztor. Unter anderem wurden von einem Architekten verschiedene Entwürfe für den Bereich Enge Straße/Steinstraße erstellt. Der Platz zwischen Rathaus und Weberstraße hat durchaus seine gepflegten Ecken, man sieht, dass die meisten Anwohner in ihre Immobi-

len werterhaltend investieren. Doch ein wirklich einladender Eingang zur Fußgängerzone in der Steinstraße ist er nicht. Dazu fehlt bislang das durchdachte Gesamtkonzept. Nun hat sich die Stadt entschlossen, in diesem Bereich mit der Umsetzung ihres Sanierungskonzeptes zu beginnen. Dazu wurden jetzt auch wieder die Architektenentwürfe öffentlich gemacht. Und sie sorgten bei den Anwohnern für Aufregung. Denn die Zeichnungen zeigen Wasserspiele, Bäume und gastronomische Angebote, dafür fehlen jedoch die Parkplätze und die Häuser Steinstraße 25 (Ecke Enge Straße) und Enge Straße 2. Zudem ist von einer einheitlichen Fassadengestaltung

für die Häuser auf der Westseite der Enge Straße die Rede. Doris Messerschmidt, Eigentümerin der Hausnummer 3, ist empört: „Ich wüsste nicht, was wir an unserer Fachwerkfassade ändern sollten, wir finden das so schön.“ 1982 fand das übrigens auch die Stadt, als sie die Straßenfront des Hauses nach einer Generalsanierung des gesamten Gebäudes bei einem Fassadenwettbewerb mit dem 1. Preis auszeichnete. Ebenso wurde auch im Jahr 1990 das Gebäude des KLEEBLATT prämiert, dessen freigelegtes Fachwerk besondere Anerkennung fand. Doch dieses Haus fällt ebenso wie die Nummer 2 an der Ecke zur Weberstrasse mit seiner markanten Schindelverkleidung

bei den vorgestellten Entwürfen der Abrissbirne zum Opfer. In den Plänen sind beide einfach nicht eingezeichnet. Die Anwohner sind verunsichert. Nicht nur, weil bislang keiner mit ihnen direkt über die geplanten Veränderungen und konkret über die vorgestellten Entwürfe gesprochen hat. Sie sorgen sich auch um die Sicherheit. Was ist, wenn die Feuerwehr zum Beispiel wegen der geplanten Wasserspiele im Bereich des neu geschaffenen Platzes nicht mehr ungehindert in die Stadtmitte fahren kann? Wo sollen Menschen mit Behinderungen zentral parken können? Dabei sind die Anwohner durchaus für positive Veränderungen. Der Eigentümerin der Nummer 1 fällt spontan Einiges ein. „Wenn auch hier Fußgängerzone wäre, mit Angeboten für die Kinder, das wäre gut. Die könnten das da schon schöner machen.“ Außerdem spricht sie die Parkplatzproblematik an. „Es kommen eh schon zu wenige zum Einkaufen. Die Parkgebühren müsste man abschaffen auf dem Hallenbadparkplatz. Und der Parkplatz hinter Marinello ist einfach zu schlecht ausgeschildert. Den findet doch keiner von außerhalb.“ Für die Entwürfe hat sie trotzdem kein Verständnis. 2010 wurde an ihrem Gebäude die Fassade saniert. Als sie dafür die nötige Genehmigung einholte, hat sie niemand auf die Sanierungspläne hingewiesen. Fortsetzung auf Seite 8

Blackout ist wieder da

Spannung und Spaß beim Theater nebenan Ahrbergen. „Vampire, Hexen und andere Katastrophen“ könnte der Titel einer Faschingsparty sein – ist es aber nicht, denn Fasching ist passé. Aktuell ist jedoch das Theaterstück, das diesen Namen trägt und von den jungen Schauspielern der Jugendgruppe „blackout“ vom Theater nebenan am 26. März 2011 um 15 Uhr im Dorfgemeinschaftshaus Ahrbergen aufgeführt wird. Hinter dem Titel „Vampire, Hexen und andere Katastrophen“ verbirgt sich ein spannendes und auch lustiges Stück. Viktor der Vampir macht sich gemeinsam mit seinem Hund auf, um Freunde zu finden. Er glaubt, der einzige noch lebende Vampir zu sein. Um Freunde finden zu können, gewöhnt er sich sein Verlangen nach Blut ab. Eigentlich möchte er auch sein Äußeres verändern, aber, ach was . . . Viktor glaubt, er muss alles an sich verändern, um Freunde finden zu können. Auf seinem Weg begegnet er Richard, einem Vampir, der bleiben möchte, wie er ist. Eine turbulente Geschichte entwickelt sich. Der Weg führt durch einen großen geheimnisvollen Wald. Begegnungen mit einer Eule, einem guten Zauberer, einer bösen Hexe, die Viktor übel mitspielt und den unterschiedlichsten Menschen erwarten die beiden Vampire. Karten zum Preis von 3,00 € für Kinder und 7,00 € für Erwachsene gibt es bei Monika Nolte, Telefon 0173/6456947 oder im „Aktuellen Haarstudio“ ■ in Ahrbergen, Frank-Kirchhof-Straße 22, Telefon 05066 /62171.

Auch für das Sommerstück „Flieg Engelchen flieg“ laufen bereits die Proben. Eine lustige Verwechslungsgeschichte, mit einem Casanova, drei bzw. vier betrogenen Frauen, lustigen Nachbarn und nervigen Verwandten, soll dem Publikum die Lachtränen in die Augen treiben. Die Aufführungen finden vom 13.05.2011 bis zum 21.05.2011 statt. Der freie Kartenverkauf findet am 18. März 2011 im Dorfgemeinschaftshaus Ahrbergen von 17:00 bis 18:00 Uhr statt. Für das Stück werden noch Requisiten, auch Möbel, und Kleidungsstücke aus den 70er Jahren gesucht.

Fastnacht in Hotteln

Plumpssäcke starten eine Woche früher Hotteln. Noch bevor in Köln, Düsseldorf, Braunschweig oder Rio der erste Karnevalsumzug startet, ist das närrische Treiben der Hottelner Fastnacht schon vorbei. Das bunte Treiben beginnt am Sonnabend, den 26. Februar 2011, um 13.00 Uhr mit einem Umzug durch das ganze Dorf, bei dem die Junggesellen in den verschiedensten Kostümen, bis zur Unkenntlichkeit verkleidet, ihre persönliche Abrechnung mit Welt und Politik machen. Eierfrauen und Wurstträger sammeln für einen abendlichen Pfannenschlag, während die Plumpssäcke für Ordnung im Umzug sorgen. Abends ab 20.00 Uhr, eine Woche vor dem kalendarischen Fasching, feiern die Junggesellen mit Jung und Alt aus Hotteln und Umgebung ihr bekanntes Fastnachtsvergnügen. Natürlich darf dabei der Putzetanz

nicht fehlen, den es in Deutschland und der Welt wohl nicht noch einmal gibt. Für 5 € Eintritt können Interessierte das Spektakel im Dorfgemein-

schaftshaus erleben. Das pantomimische Schauspiel erzählt von einem betrunkenen Dorfbarbier, der einem durchreisenden Schirmflicker

versehentlich bei der Rasur die Kehle durchschneidet. Glücklicherweise ist der Wunderdoktor Hasenfuß vor Ort und kann den am Boden liegenden wieder kurieren. Wenig später stehen alle vorm Vergnügungsgericht, welches dem Barbier ein mildes Urteil zuspricht, wenn er sich jedes Jahr wieder in Hotteln einfindet, um seine Kunst im Rasieren vorzuführen. Am Sonntag, 27. Februar um 14.00 Uhr lädt die Junggesellenschaft dann noch die Kleinsten im Dorf ein, um mit ihnen, ihren Eltern und Großeltern bei der Kindermaskerade zum Beispiel bei einer Polonaise über Tisch und Stühle zu gehen. Zum Abschluss wird auch hier der uralt überlieferte Putzetanz aufgeführt. ■

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Wir suchen das schönste Faschingskostüm Wenn Sie meinen: Meine Verkleidung ist dufte, schicken Sie uns bitte ein Bild per E-Mail an Hallo@KLEEBLATT.de. Bitte vergessen Sie nicht Ihre Adresse und Telefonnummer anzugeben. Alle eingesandten Bilder werden unter www.KLEEBLATT.net veröffentlicht. Die KLEEBLATT- Jury wählt die besten 5 Kostüme aus und überreicht unter den Gewinnern Sachpreise.

Das nächste KLEEBLATT erscheint am 10.3.2011


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