autorevue 2019/04

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Editorial

Eric Netgen eric.netgen@revue.lu

Heiter bis düster

D

as Sommerloch öffnet sich gähnend vor unseren Badelatschen, gleich werden die Bürgersteige hochgeklappt, die Hunde an die Leitplanke gebunden und wenn die zwangsverordnete Ruhezeit im Bausektor wie gewohnt am letzten Freitag im Juli beginnt, und dann für drei Wochen das Land in den Dornröschenschlaf wiegt, kriegen die Daheimgebliebenen zwar wieder Parkplätze in Hülle und Fülle, aber sonst läuft nicht mehr viel im Ländchen zusammen. Zum Mitschreiben: In diesem Jahr beginnt der „Congé collectif“ am Freitag, dem 26. Juli, so dass die Steinmetze, Poliere und Dachdecker erst am Montag, dem 19. August, wieder ranmüssen. Die Sanitär- und Heizungsanlagenbauer sind ebenfalls drei Wochen abwesend, vom 3. bis 26. August. Wieso uns das interessiert? Nun, bis zu diesem Jahr erschien die autorevue elf Mal im Jahr, mit der Ausnahme August, was nicht von ungefähr kam. Da wir seit 2019

nur noch alle zwei Monate erscheinen, wird das einschneidende Moment dieser klassischen Sommerflaute diesmal etwas weniger auffallen. Es wird aber nichts Grundlegendes daran ändern, dass alle Bereiche des öffentlichen und geschäftliche Lebens in dieser Periode ihr Süppchen auf Sparflamme köcheln lassen. Testautos? Eher weniger. Internationale Fahrvorstellungen? Auch weniger als sonst. Und doch: Wenn die Welt bis dahin nicht vollkommen aus den Fugen gerät, haben wir in der Nummer #5, die am Mittwoch, den 18. September erscheinen wird, trotzdem ein buntes Ikebana-Sträußchen zusammengezwirbelt, das sich sehen lässt. Wir werden Ihnen den neuen Audi A4 vorstellen, die Modelle X2 M35i sowie den 3er Plug-in-Hybrid und Touring von BMW, den Ford Focus als ST und Active, den Skoda Superb und von Mazda das Geburtstagskind MX-5 30th Anniversary Edition sowie den CX-30 mit dem lange herbeigesehn-

ten SkyActiv-X-Antrieb. Wir werden bei AMG und (falls es klappt) auch bei Porsche vorbeischauen, dann das Pick-up L200 von Mitsubishi ausprobieren und, ganz wichtig, den neuen Land Rover Defender sehen. Unser anglophiler 4x4-Spezialist Gil hinterlässt jetzt schon Ölspuren vor lauter Aufregung. Es ist eine ganz wichtige Neuheit des Jahres, soll sie doch den unverwüstlichen Defender ersetzen, der 67 Jahre lang gebaut wurde und dann nach seinem Ende 2016 eine schmerzliche Lücke hinterließ. In der letzten Nummer des Jahres (sie erscheint am 13. November) werden wir dann den Land Rover Discovery Sport nachreichen und vom Renault Zoé erzählen. Und aus Tokio von der Motor Show berichten. Aber ehe es so weit ist, braut sich noch etwas anderes, etwas sehr Düsteres im Hintergrund zusammen. Ich besitze noch keine Details, da der Argentinien-Einsatz noch in vollem Gange ist, kann aber jetzt schon sagen: Inspektor D’Eric kehrt zurück!

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