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Die Wochenzeitung in Oberfranken: vor allem fränkisch - manchmal zänkisch Nach den Richtlinien von BVDA und BDZV geprüfte und verteilte Gesamtauflage 94.889 redaktion@fraenkischezeitung.de, Tel. 0921/500331 4. Jahrgang / 6.April 2011 / Nr. 14
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SA, 9. APRIL erwünschtes Mindestalter 25 Jahre
ab 21 Uhr
Streit um Miete
Wie viel Verlass ist auf einen Vertrag mit der Diakonie? Bayreuth - Das MatthiasClaudius-Haus in Bayreuth, eine Wohnanlage für ältere Menschen und fertiggestellt im Jahr 2003, sollte so etwas wie ein Erfolgsmodell für alle werden. Ein Bauträger hat es gebaut, die rund 110 Eigentumswohnungen werden von der Sparkasse einzeln verkauft und Mieter der Wohnungen ist die Diakonie Bayreuth. Für so manchen Anleger, der sein Geld in solch eine Wohnung investiert hat, ein Argument sich zu engagieren. Dies um so mehr, da der Mietvertrag mit der Diakonie beim Kauf der Wohnung gleich mit auf dem Tisch gelegen haben soll. Der Mietvertrag läuft über 25 Jahre, die Diakonie gilt als seriöser Mieter. Doch jetzt gibt es Ärger: Anfang des Jahres hat die Diakonie über einen Anwalt mitgeteilt, dass sie die vereinbarte Staffelmiete nicht mehr akzeptieren will. Das böse Wort vom „Mietwucher“ macht die Runde. Der Mietzins habe, so argumentiert die Diakonie heute, „schon nach der letzten Erhöhung im Jahr 2008 eine unangemessene Höhe erreicht“. So mancher der damaligen Käufer der Wohnungen sieht dies anders. Ein wesentliches Argument für den Kauf sei der abzuschließende Mietvertrag mit der Diakonie gewesen, heißt es. Und in die-
Das Matthias-Claudius-Haus am Geschwister-Scholl-Platz in Bayreuth, hier haben über 100 Käufer eine Wohnung erworben. Foto: Erbe sem Mietvertrag, der ja letztlich von Sparkasse und Diakonie vorgelegt worden sei, stehe nun einmal diese Staffelmiete.
Die Wünsche der Diakonie Die Hausverwaltung Tischler&Unglaub in Bayreuth sagt: „Es wurde damals alles nach den Wünschen der Diakonie hergerichtet, die Wohnungen sind behindertengerecht, der Fußbodenbelag in den Fluren ist für Rollstühle geeignet, es gibt eine hochwertige Möblierung und teure Gemeinschaftsausstattung wie Bäder, Speiseraum und Kommunikationsräume.“ Die Miete sei zudem in den Anfangsjahren sehr niedrig gewesen, was eben
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durch die vereinbarte Steigerung wieder ausgeglichen werden sollte. „Eine Rendite bringen die Wohnungen wegen der geringen Anfangsmiete bei der vereinbarten Staffelung erst so ab dem Jahr 2015“, so die Hausverwaltung. Diakonie Geschäftsführer Uwe Manert sagt gegenüber der Fränkischen Zeitung: „Vor zehn Jahren waren die Anforderungen anders, die vereinbarte Staffelmiete bringt uns heute wirtschaftlich in die Bredouille.“ Die Diakonie argumentiert zudem, dass die Zuschussgeber wie der Bezirk Oberfranken und der Pflegekassenverband die Staffelmietvereinbarungen nicht akzeptieren. Die Hausverwaltung und die Eigentümer sehen dies
nicht als Argument. „Es gab in der Vergangenheit viele Zugeständnisse an die Diakonie. Auch sie muss sich an die geschlossenen Verträge halten. Wir haben die Staffelmiete gemeinsam vereinbart, als diese am Anfang relativ niedrig war, war es für die Diakonie in Ordnung. Und wenn es jetzt höher ist, muss sie sich auch daran halten. Uns Mietwucher vorzuwerfen, ist nicht in Ordnung“, so Verwalter Karl-Heinz Hannes. Die Sparkasse, sie hat den Alleinverkauf für alle Wohnungen (rund 22,58 Quadratmeter Wohnfläche wurden unlängst für 99.000 Euro angeboten), wollte sich zu dem gesamten Vorgang nicht äußern. the
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