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Hondrichhügel2

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Gmünd

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Hondrichhügel 2

Refugium unbekannter Zeitstellungen auf dem Hondrichhügel. LK 1227 618.40 / 169.40

Der lang gezogene, auf der Nord- und Südseite steil abfallende Felshügel dürfte einen idealen Zufluchtsort für die frühe Bevölkerung geboten haben.

In der Übersichtskarte der Schrift «Die Ur- und Frühgeschichte des Simmentals» zeigt Prof. Otto Tschumi auf dem Hondrichhügel einen «Mauerzug, Letzi» an.

Dies dürfte jedoch kaum der Realität entsprechen, da hier weder aus strategischer noch aus taktischer Sicht ein Mauerzug angebracht wäre. Vielmehr dürfte auf dem rund 300 Meter langen und 20 Meter breiten Plateau ein Refugium (Fluchtburg) vermutet werden. In der Tat können Strukturen im Gelände den Betrachter dazu verleiten, künstlich gearbeitete Wälle zu erkennen. Das Problem auf der rund 850 Meter über Meer gelegenen Ebene dürfte sicher die Wasserversorgung dargestellt haben.

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