Am Bodensee soll mit umstrittener Methode Gas gefördert werden.
Bild: zVg
Ausgabe 2 – Februar 2013
«POST» persönlich
Salvatore Manoieros Herz hat vier Räder und einen Motor. Darum ist er wohl auch seit 24 Jahren in der Automobilbranche tätig und ein absoluter Kenner der Materie. S. 4
Gasalarm am Bodensee
Wintersport einmal anders
Im Winter zieht es viele Hobbysportler gerne in die Berge. Hierzulande könnte man im Winter aber auch Tauchen. Mehr zum immer beliebteren Breitensport auf S. 7
DasVolk hat das letzteWort
Nach jahrelangem Hin und Her kommt die «Abzocker»-Initiative am 3. März 2013 zur Abstimmung. «POST»-Politique beleuchtet im zweiten Teil seiner Serie die Details von Initiative und Gegenvorschlag. S. 9
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VERKAUF BEWERTUNG BERATUNG
In der Schweiz und in Süddeutschland werden grosse Mengen in Schiefer eingebundenes Erdgas vermutet. Britische Firmen wollen nun auf deutschem Gebiet Probebohrungen durchführen.
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AloIS SchwAGEr und olIvEr SchMId
rosses Gasvorkommen in der Region ist gerade in einer Zeit, in der man möglichst rasch von der Kernenergie wegkommen will eine erfreuliche Meldung. Doch nicht die Tatsache, dass Gas im Untergrund vorhanden ist, löst Alarm aus, sondern dass es in Schiefer eingebunden ist und nur mit einer umstrittenen Methode, dem so genannten «Fracking», zutage gefördert werden kann. Eine Methode, die in einem sensiblen Gebiet wie dem Bodenseeraum, der rund fünf Millionen Menschen als Trinkwasserspeicher dient, zu unabsehbaren Schäden führen kann.
Was ist Fracking?
Fracking ist eine Kurzform für «Hydraulic Fracturing». Dabei wird ein Mix aus Wasser, Sand und Chemikalien mit Hochdruck durch Bohrlöcher in den
Untergrund gepresst, um Erdgasvorräte freizusetzen, die in bis zu 2500 Metern Tiefe im Schiefer ruhen und sonst nicht erreichbar sind. Die Flüssigkeit bricht die Gesteinsschichten auf, der Sand füllt die Zwischenräume und das Gas kann dadurch entströmen. Über horizontale Bohrungen kann eine einzige Förderstelle, wie ein Rad mit Speichen, weite Flächen erreichen.
Warum ist Fracking umstritten?
Die Rohre werden mit unterirdischen Explosionen perforiert, um das Gas aufnehmen zu können. Kritiker fürchten, dass «Fracking» Erdbeben auslösen könnte. Auch ist die genaue Zusammensetzung der Bohrmischung unklar. Energiefirmen nennen bis zu 750 Additive, Umweltschützer haben unter anderem Chlorwasserstoffsäure und Methanol
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identifiziert. Studien zufolge kann die «Fracking»-Methode grundwasserführende Gesteinsschichten und somit das Trinkwasser durch giftige Abwässer, Chemikalien und radioaktive Stoffe kontaminieren. Es könne zu Explosionen, Methangas-Emissionen und langfristigen Gesundheitsschäden führen.
Der Widerstand formiert sich
Aus den USA, wo diese Methode bereits breitflächig angewandt wird, sind mehrere Fälle bekannt, wo das hochgiftige «Fracking»-Gemisch aus Wasser, Sand und Chemikalien durch Risse in der Erdschicht ins Grundwasser gesickert ist und dieses vergiftet hat. Das darf in einem so hochsensiblen Gebiet rund um den Bodensee mit seinen zahlreichen unterirdischen Grundwasserströmen unter keinen Umständen passieren. Darum beginnt sich nun in der Widerstand zu formieren. So hat sich beispielsweise die Internationale Bodensee Konferenz (IBK), der auch der Kanton Schaffhausen angeschlossen ist, bereits klar dagegen ausgesprochen. ■
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Februar 2013
«POST» Region
Ausgabe 2 | 3
Auszeichnung für Katharina Furrer Die SchaffhauserTheaterfrau Katharina Furrer wird mit dem «Werner Amsler Preis» geehrt. Achtung: Lead 2sp und 3 Zeilen nfdsdfasbbfdasbfmadsbdnfasbdfsnabm dsfam,fdsabmdfsb n
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ine der grossen Schaffhauser Qualitäten ist ein vielfältiges und spannendes Kulturprogramm. Das gilt vor allem auch für das freie Theater, das von leidenschaftlichen Theaterleuten gestaltet und auf verschiedene Bühnen der Stadt und Region gebracht wird. Mitten in diesem Geschehen steht Katharina Furrer, die seit über zehn Jahren als Impulsgeberin, Koordinatorin, kritische Begleiterin und fröhliche Organisatorin Luft und Leben in die Szene bringt. Als Präsidentin, Leiterin oder Vorstandsmitglied ist Katharina Furrer beispielsweise mit dem Sommertheater, dem Schauwerk, dem Jugendclub «momoll theater», der Probebühne Cardinal
oder auch dem Verein «Gewesene Zeiten» verbunden. Sie hat mit dem Kammgarnteam und dem Theater Sgaramusch das Festival «junges publikum schaff-
hausen» erfunden und wirkt daneben in Kommissionen, Jurys und spontanen Projekten mit. Diese Schaffenskraft und die ebenso sympathische, wie professionelle Arbeit von Katharina Furrer haben den Stiftungsrat der Werner Amsler Stiftung bewogen, ihr für die geleistete Arbeit den «Werner Amsler Preis» 2013 zu verleihen. Der Stiftungsrat freut sich, dass die Preisträgerin weiterhin eine tragende Rolle in ihrem Lieblingsfach Theater spielen wird. Damit kann sichergestellt werden, dass sich weiterhin Talente entfalten und möglichst viele Menschen die bereichernde und befreiende Erfahrung auf der Bühne selbst machen können. Der Preis wird ihr anlässlich des Galakonzertes der Schaffhauser Meisterkurse am 4. Februar 2013 im Stadttheater übergeben. Die Laudatio hält der bekannte Schaffhauser Schriftsteller und Kabarettist Ralf Schlatter. ■
Mehr Geld für Tourismusförderung Der Stadtrat Schaffhausen stimmt der Ausweitung des touristischen Angebots und damit der Erhöhung desTourismusbudgets zu. Der Einwohnerbeitrag steigt von vier auf fünf Franken.
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chaffhausen hat in Sachen Tourismusförderung in den letzten Jahren bereits viel getan, im Vergleich mit anderen Regionen aber noch immer gewaltigen Aufholbedarf. Der Stadtrat spricht sich darum für eine Verstärkung der Tourismusförderung und damit verbunden auch für eine Neureglung der Beitragspflicht im Rahmen der Revision des Tourismusgesetzes für den Kanton Schaffhausen aus. Teil der Revision ist die Ausgestaltung der bisher freiwilligen Beiträge der Gemeinden und des touristisch orientierten Gewerbes als gesetzlich vorgeschriebene Beiträge. Der Regierungsrat plant eine Neufassung des Tourismusgesetzes ab 2014, denn das bisherige Gesetz ist bis Ende 2013 befristet.
Vom internationalen Erfolg der Hallen für Neue Kunst sollen andere Kulturbereich künfBld: zVg tig noch stärker profitieren.
Oliver Schmid Verlagsleiter «POST»
Angebote besser vermarkten
Für die Stadt Schaffhausen wird der Beitrag von vier auf fünf Franken pro Einwohnerin und Einwohner ansteigen. Gleichzeitig werden auch die bisher freiwilligen Beiträge der touristischen Leistungsträger obligatorisch. Insgesamt sollen künftig jährlich rund drei Mio. Franken (bisher 1,9 Mio. Franken) zur Verfügung stehen. Inhaltlich soll primär die Positionierung der Region Schaffhausen als Kongress-, Seminar- und Veranstaltungsort sowie als Kurzferienregion verstärkt werden. Insbesondere sollen auch die kulturellen Highlights wie Museum zu Allerheiligen, Hallen für Neue Kunst, Kulturzentrum Kammgarn und die privaten Anbieter im Kulturbereich besser zur Geltung gebracht wer-
Liebe Leserinnen und Leser Haben Sie Ihre Vorsätze fürs neue Jahr bereits fleissig in die Tat umgesetzt? Wenn nicht, könnten ja die bevorstehenden Sportferien den nötigen Anreiz zu mehr sportlicher Betätigung bieten. Aber übertreiben Sie es nicht, denn laut Statistiken nehmen die Ski-Unfälle zu und sind vor allem schwerer, weshalb die Gesundheitskosten explodieren. Gründe für die schwereren Verletzungen sind CarvingSkis und zu hohe Tempi. Im Durchschnitt sind pro Unfall rund zwei Fünftel mehr zu berappen als noch vor einem Jahrzehnt. Das bedeutet auf unser Alpenland umgerechnet Mehrkosten von 160 Millionen Franken. Vielleicht würde ja hier das Verursacherprinzip nützen. So analog der Autobahnbenützer. Eine Pisten-Vignette könnte ja nicht bloss die steigenden Kosten abfangen, sondern auch zum Nachdenken anregen, ob man wirklich zur «Pistensau» werden will. Doch Statistik hin oder her: Geniessen Sie den Winterurlaub – möglichst unfallfrei.
Der Bau geht bald wieder los!!! - Maler / Lackierer - Maurer / Eisenleger - Polier / Bauführer - Krahnführer den. Um diese Angebote verstärkt bekannt zu machen und zu vermarkten, schlägt der Stadtrat den Einbezug von Kulturvertretern in den Vorstand von Schaffhauserland Tourismus vor. ■
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Eliane Rodrigues und Werner Bärtschi, Klavier Ana Chumachenco und Mikhail Pochekin, Violinen Wendy Champney, Bratsche Wen-Sinn Yang, Violoncello
Montag 4. Februar 2013, 19 Uhr Stadttheater Schaffhausen
Galakonzert
Werke von Schumann, Ginastera, Milhaud (Scaramouche) und Franck (Klavierquintett)
zur Eröffnung der 9. Schaffhauser Meisterkurse zu Beginn Verleihung des
Ein Engagement der
Werner Amsler Preises an
Katharina Furrer Apéro nach dem Konzert
Vorverkauf an der Theaterkasse Mo-Fr 16-18, Sa 10-12 Uhr, 052 625 05 55 und bei Schaffhausen Tourismus Mo-Fr 9.30-17 Uhr, 052 632 40 20 Abendkasse ab 18.15 Uhr
«POST» Persönlich
4 | Ausgabe 2
Februar 2013
Wenn das Herz vier Räder und einen Motor hat
Salvatore Manoiero ist seit 1988 in der Automobilbranche tätig und ihr bis heute ohne Unterbruch treu geblieben. Als Schweizer mit italienischenWurzeln stets mit Seriosität und Leidenschaft.
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oLiver SchMid
ie automobile Faszination hat Salvatore Manoiero schon früh gepackt – und bis heute nicht mehr losgelassen. Aufgewachsen in der Stadt Zürich begann er nach seiner Schulzeit eine Lehre als Autoersatzteileverkäufer. An sich nichts Aussergewöhnliches. Wäre da nicht die Tatsache, dass er der Automobilbranche seit diesem Tag treu geblieben ist. In einer Zeit, wo regelmässige Branchenwechsel gerne unter Berufserfahrung abgetan werden und somit fast schon zum guten Ton gehören, keine Selbstverständlichkeit. Aber was lässt sich mit 24 Jahren Erfahrung in derselben Branche aufwiegen?
Von Zubehör bis Finanzierung
«Natürlich habe ich nicht immer dasselbe gemacht, sondern verschiedene Firmen und Tätigkeitsbereiche kennen gelernt», präzisiert Salvatore Manoiero sogleich. So war er während den ersten zehn Berufsjahren für die Emil Frey AG in Zürich als Autoersatzteil- und Zube-
hörverkäufer tätig und sammelte dort auch erste Aussendiensterfahrung. Darauf machte er Station bei Renault Schweiz, wo er zuerst in der Garantieverlängerungsabteilung arbeitete, danach Gebietsleiter der Renault Credit International und später Zonenleiter wurde. Nachdem er sich so ein breites Wissen in Sachen Leasing und Finanzierung erarbeiten konnte, stieg er bei der Kantonalbank-Tochter Cashgate ein, wo er massgeblich beim Aufbau des gesamten Leasingbereiches beteiligt war. Bevor er im Oktober 2011 dann zur Internetplattform car4you wechselte, betreute er als Cashgate-Regionalleiter einen grossen Kundenstamm.
Weiterbildung als Schlüssel
Salvatore Manoieros Herz scheint sinnbildlich vier Räder und einen Motor zu haben. Er rollt gerne nach vorne und wird dabei angetrieben vom positiven Drang, immer wieder Neues dazulernen zu wollen: «Hier nehme ich einfach das
... den direkten Kundenkontakt vor Ort, wofür er bis zu drei Tage die Woche aufwendet. Anzeige
Drinnen und draussen: Salvatore Manoiero braucht neben dem Büroalltag auch ... Beste von meinen schweizerischen und den italienischen Wurzeln und füge es zu einem guten Mix zusammen.» Dazu zählt er Organisation, Pünktlichkeit, Seriosität, Leidenschaft und Motivation. Da mag es nicht mehr verwundern, dass sich der Mann nebst all den internen Weiterbildungen berufsbegleitend zum Marketingplaner, Verkaufskoordinator, Verkaufsleiter und Marketingleiter ausbilden liess. Daneben war er Ehemann, Vater von zwei Kindern und baute in Dübendorf sein eigenes Haus. Es sei wohl eine turbulente Zeit gewesen, aber jetzt habe er seit zwei Jahren keine Schule mehr besucht und könne darum neben Arbeit und Familie durchaus wieder eine neue Herausforderung anpacken. Was anderen bereits zuviel ist, füllt Salvatore Manoiero nicht annähernd aus. Einen Teil seines Wissens gibt er seit letztem Jahr darum seinem Team an internen Verkaufsschulungen weiter. «Anfänglich war ich nicht sicher, ob ich als Lehrer tauge. Aber die Leute kommen gerne». Dennoch geniesst er es, jetzt viel mehr mit der Familie unternehmen zu können. Und auch für seine sportliche Leidenschaft Fussball hat er wieder deutlich mehr Zeit. «Als Kind wollte ich Fussballer werden – heute möchte das mein Sohn». Wenn er mit demselben Willen wie sein Vater im Beruf daran arbeitet, ist diesbezüglich vielleicht noch einiges zu erwarten.
Bilder: zVg
Denn er weiss, was er tut
Seinen beruflichen Rucksack weiss Salvatore Manoiero als Verkaufsleiter bei car4you natürlich optimal einzusetzen. Ein reiner Bürojob aber wäre nichts für ihn. Darum geniesst er die rund drei Tage in der Woche, wo er wie seine Mitarbeiter direkt bei den Kunden in der gesamten Schweiz vor Ort ist, mit am meisten. Dieses Engagement wird sowohl von seinem Team als auch den Kunden enorm geschätzt. Zudem weiss er aus seiner langjährigen Erfahrung, wo der Schuh in Garagenbetrieben drücken kann, wodurch es ihm gelingt, immer ein bedarfsgerechtes Paket zu schnüren. Denn schlussendlich sollen erfolgreich Fahrzeuge verkauft werden und da weiss er, was er tut. ■
Neuer «POST»-Autor
Ab dieser Ausgabe wird der langjährige und ausgewiesene Automobilfachmann Salvatore Manoiero als Autor im «POST»-Fahrzeugmarkt jeweils über aktuelle und spannende Themen aus der Welt der automobilen Fortbewegung berichten. Salvatore Manoiero ist 41 Jahre alt, verheiratet, Vater von zwei Kindern und lebt in Dübendorf. Seit Oktober 2011 ist er Verkaufsleiter von car4you.ch, einer der grössten Internetplattformen für Neu- und Gebrauchtfahrzeuge in der ganzen Schweiz.
«POST» Region
Februar 2013
Ausgabe 2 | 5
«zukunft Stadtleben» verdichtet sich Die Bevölkerung und dieWirtschaft der Stadt Schaffhausen sollen sich kontinuierlich weiter entwickeln können. Dafür will der Stadtrat in dieser Legislatur geeignete Rahmenbedingungen schaffen. OLiveR SchmiD
D
ie Stadt Schaffhausen droht in eine Negativspirale zu geraten. Der demografische Wandel und der steigende Wohnflächenbedarf lassen die Bevölkerungsentwicklung seit Jahren stagnieren. Ein Wachstum aus eigener Kraft ist daher nicht mehr möglich. Um Bevölkerungszuwachs zu erzielen, muss Schaffhausen nicht nur den Wegzug von Einwohnerinnen und Einwohnern bremsen, sondern auch Neuzuziehende gewinnen. Die städtische Regierung und das Parlament erkannten die Schwächen in der Wohnraumentwicklung. Sie wollen darum nicht länger nur zuschauen, denn es läuft nicht nur die jüngere Bevölkerung, sondern auch die Zeit davon.
Projekt als Impulsgeber
Das Projekt «Zukunft Stadtleben» soll die Stagnation überwinden und eine nachhaltige Entwicklung möglich machen. Ziele sind unter anderem, dass die Stadt in den kommenden 10 bis 15 Jahren rund 3000 Einwohnerinnen und Einwohner mehr zählt, dass attraktiver und bezahlbarer Wohnraum geschaffen
und so die Anziehungskraft für Neuzuziehende erhöht wird. Profitieren soll von diesen Massnahmen nicht zuletzt das einheimische Gewerbe dank neuer Kundschaft und Aufträge. Damit «Zukunft Stadtleben» die notwendigen Impulse in der Wohnraumentwicklung setzen kann, müssen jetzt aber Nägel mit Köpfen gemacht werden.
erschwinglicher Wohnraum. Um dies überhaupt erst zu ermöglichen, sind zuerst verschiedene Bauzonen durch Um- und Aufzonungen anzupassen. Durch die beantragten Zonenplanänderungen erhöht sich die Einwohnerkapazität in bestehenden Bauzonen um etwa 450 Einwohnerinnen und Einwohner. Von der Vorlage erfasst sind sowohl städtische als auch private Grundstücke. Die vorgesehenen Aufzonungen tragen dem Anspruch Rechnung, dass die für den Wohnungsbau geeigneten Flächen möglichst effizient zu nutzen sind.
Bedenken in den Quartieren Verdichtete Bauweise bevorzugt Wichtige Schritte wurden bereits für das
Darum hat der Stadtrat dem Grossen Stadtrat kürzlich mit einer Vorlage einige wichtige Zonenplanänderungen beantragt. Diese dienen dazu, die für den Wohnungsbau geeigneten Flächen möglichst effizient zu nutzen. Dabei soll Bauland der Stadt für den Wohnungsbau bereitgestellt und entwickelt werden. Besonderer Wert wird dabei auf hohe Qualität und auf eine verdichtete Bauweise (sprich, wenn auf einer bestimmten Fläche mehr Ausnützung zugelassen wird) gelegt. So wird man einerseits der Forderung nach haushälterischer Bodennutzung gemäss nationalem Raumplanungsgesetz gerecht, andererseits entsteht so aber auch attraktiver und
Geht es nach dem Projekt «zukunft Stadtleben», soll Schaffhausen wieder aufblühen.
Bild: zVg
Wagenareal und das Gebiet GrubentalRoggenäcker eingeleitet. Damit bei der Entwicklung und Bebauung des Wagenareals den durch das Quartier vorgetragenen Bedenken Rechnung getragen wird, hat der Stadtrat einen Rahmenplan für das Grundstück Wagenareal erlassen. Dieser definiert den Perimeter, legt die maximale Höhe der zu erstellenden Bauten fest und regelt die Erschliessung des Grundstückes. Um bewilligungsfähig zu sein, muss ein Bauprojekt diesen Rahmenplan zwingend einhalten. Somit sollten die direktbetroffenen Quartierbewohner vor unliebsamen Überraschungen geschützt sein.
Private Initiative unterstützt
Wegweisendes geschieht überdies auch im Gebiet Grubental-Roggenäcker. Durch den privaten Rahmenplan Grubental, der vom Stadtrat genehmigt worden ist, kann dieses bereits eingezonte Bauland erschlossen und überbaut werden. Ein Quartierplan soll in den nächsten Monaten erarbeitet werden. Die stadträtliche Vorlage umfasst noch weitere geeignete Grundstücke, die sich über die ganze Stadt verteilen. So zum Beispiel im Urwerf, am Hohberg oder im Gebiet Schönbühl. Ausserdem stehen auf der Breite ebenfalls interessante Flächen, wie beim Fussballstadion oder dem Zeughausareal zur Diskussion. Gerade beim Fussballstadion scheiden sich die Geister. Seitens Quartierverein ist
Rexers
«RexoRzISmuS»
Hurra wir leben noch! Vielleicht kennen Sie den Titel noch. Mein Freund Klaus Doldinger hatte diesen einmal für den damals noch «Grand Prix Eurovision de la Chanson» heissenden Song-Contest komponiert. Es ist 2013! Und wo ist jetzt die Eiszeit? Also laut neuem Maya Kalender ist der Weltuntergang erst 2060. Nun gut, bis dahin haben wir ja noch ein wenig Zeit. Und Sie dürfen noch ein paar Ausgaben der «POST» lesen. Insofern sie sich nicht aus Verzweiflung irgendeiner Selbstmordsekte angeschlossen haben. Also ich habe als erstes am 22.12. eine Sendung mit der Scheiss Diva – Verzeihung Mike Shiva – gesehen. Sorry Mike, aber Du warst mein Held, ehrlich. Du wusstest es immer: Positiv denken. Da kommt mir immer der schöne Witz in den Sinn, wie der Arzt zum Künstler sagt: «Gratuliere Herr Burgschauspieler, sie haben noch mindestens 20 Jahre zu leben.» Und der Schauspieler antwortet mit: «Ja von was denn?» Aber jetzt wollen wir es so richtig krachen lassen. Bis 2060 ist ja noch Zeit, Carpe Diem voll auszuleben. Ich bereite erstmal das erste Tatort-Dinner im Wasserschloss Hagenwil vor. Und dann machen wir wieder eine Comedy-Hochzeit. Das soll der Event des Jahres 2013 werden. Im Hofstadl in Gossau. Also wer überlebt hat: Alle Angaben auf www.rexer.ch, mindestens online bis 2060! In diesem Sinne. Schluss mit dem Rexorzismus. Positiv denken! Ihr Schwabe Florian Rexer man eher für eine sanfte Renovation. Zumal der Neubau des Stadtions im Herblingertal noch nicht sicher ist. Erste Impulse, um als Stadt lebendig und attraktiv zu bleiben, sind also gesetzt. Die «POST» bleibt für Sie am Thema. ■
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«POST» Recherche
6 | Ausgabe 2
Februar 2013
Die Geldinstitute im Fokus der Unternehmer
Die Zeiten, in denen Unternehmenskredite problemlos vergeben wurden, sind vorbei. Seit der Kreditpolitikveränderung durch die Banken sind die Anforderungen an KMU beträchtlich gewachsen.
E
MArcel TreSch
in wichtiges Element für den Erfolg einer Firma ist die Finanzierung und gehört zu den wesentlichen Unternehmeraufgaben. Bund und Kantone konzentrieren ihre Anstrengungen auf Rahmenbedingungen und können deshalb, wenn überhaupt, nur unterstützend bei der Unternehmungsfinanzierung eingreifen. Was die Eigenmittel angeht, interveniert die öffentliche Hand erst gar nicht, denn sie investiert nicht direkt in das Unternehmerkapital. Sie könnten jedoch, wenn sie wollte, Massnahmen ergreifen, um eine Finanzbeschaffung zu begünstigen. Und auch bei der Fremdfinanzierung intervenieren sie nicht direkt, schliesslich gibt es keine KMU-Staatsbank. Sie bieten höchstens – erneut: wenn überhaupt – unter gewissen Umständen den Banken Garantien. Eine solche Hilfe ist aber auf bestimmte Wirtschaftsgebiete oder -regionen beschränkt. Damit sind die KMU auf den Goodwill der Banken und somit in einem gewissen Sinn auch deren Willkür ausgeliefert.
Zeiten des Geldflusses ist das Verhältnis oder die eingegangene Partnerschaft zwischen Bank und Unternehmer meist ungetrübt. Werden sie aber durch immer wieder mögliche Krisen sowie auch Skandale gebeutelt, wie es momentan wieder mal der Fall ist, können die KMU Gefahr laufen, einseitig in den Sog des Sicherheitsmanagements, obwohl sie für den Schlamassel nichts können, zu geraten. Da und dort heisst das nichts anderes, als dass zusätzliche Sicherheiten und/oder wie aus heiterem Himmel unverhältnismässig höhere Rückzahlungen zur Risikoabdeckung geleistet werden müssen. Selbst dann, wenn die bisher so problemlose Partnerschaft bereits während Jahren oder gar Jahrzehnte angedauert hat. Und gerade in Phasen, wenn es in der nationalen oder globalen Wirtschaft nicht rund läuft (wann ist das überhaupt der Fall?), geraten die Unternehmer zusätzlich unter Druck, womit auch die Klagen wieder lauter werden.
Die Klagen werden lauter
In der Schweiz haben die Konkurse im abgelaufenen Jahr mit der Zunahme von 8,1 Prozent gegenüber dem Vorjahr einen neuen Höchststand erreicht. Nicht weniger als 13'412 Privatpersonen und Firmen wurden 2012 als zahlungsunfähig gemeldet. Vor allem Firmenkonkurspublikationen mit Organisationsmängeln zeigten einen erneut starken Anstieg von plus 18,5 Prozent, denn seit 2008 haben die Handelsregister die Möglichkeit, solche Unternehmen mittels Konkursverfahren zu liquidieren. Bei den Unternehmensinsolvenzen wur-
In wirtschaftlich guten und aus Sicht der Geldinstitute vor allem problemlosen
Ihre Meinung ist gefragt Die «POST» Medien greifen mit der «POST» Recherche in loser Reihenfolge immer brandaktuelle Themen auf, die nicht nur auf Gegenliebe stossen und da und dort unter den Nägeln brennen. Interessiert Sie das angesprochene Thema, dann teilen Sie uns Ihre Meinung unter info@postmedien.ch.
Konkurse 2012 angestiegen
In schweren Zeiten sind KMU-Banken-Partnerschaften oft am Kriseln. de jedoch ein Rückgang um 3,9 Prozent verzeichnet. Dennoch läuten da und dort bei den Geldinstituten die Alarmglocken, womit den zum Teil unverhältnismässigen Überreaktionen Tür und Tor geöffnet werden können. Entsprechend ist es möglich, dass Unternehmern zum Beispiel überraschend Kredite aufgekündigt oder sie zu ebensolchen erhöhten Rückzahlungsleistungen innert Minimalfristen aufgefordert werden, obwohl für das betreffende KMU kein erhöhtes Risiko als bisher besteht.
Bilder Marcel Tresch/zvG
grüssen) zusätzlich unter Beschuss. Die Betroffenen müssen sich deshalb die – aus eigener Sicht zu überprüfende – Frage stellen, ob sie mit ihrer Werbung nur eine Lockvogelpolitik betreiben, um solvente KMU anzulocken und diese dann nach den geringsten Anzeichen eines vermeintlichen Risikos einfach fallen zu lassen. ■
Nur eine Lockvogelpolitik?
Davon betroffen sind auch Unternehmungen, die vor Jahren oder vor Jahrzehnten mit einer Bank eine Partnerschaft eingegangen sind und für die geldgebende Institute dank geleisteter Sicherheiten (Liegenschaften, Lebensversicherungen usw.) keinerlei Risiken bestehen oder sie Gefahr vor Verlusten laufen. Damit geraten Banken, die zwar via Werbung lauthals die «Unterstützung der KMU» anpreisen, aber anders handeln als sie versprechen, neben den bisherigen Skandalen (die USA lässt
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Wenn der Franken fliesst, ist alles in Ordnung.
Sport «POST»
Februar 2013
Ausgabe 2 | 7
Tauchen: Vom Abenteuer- zum Breitensport Wer ansTauchen denkt, hat oft die farbenfrohe Unterwasserwelt an einem exotischen Ferienort vor Augen. Aber auch in unseren heimischen Flüssen und Seen hat sich das Sporttauchen etabliert.
einem wirklich gefällt und der Funke auch wirklich überspringen kann.
oliver Schmid
Wer sein Tauchbrevet erworben hat, wird beim Tauchen in einheimischen Flüssen und Seen mit einer ungeahnten Vielfältigkeit der Unterwasserflora- und fauna belohnt. Pia Streule bietet in ihrem Geschäft eine so genannte offene Tauchgruppe an, in der man schnell Gleichgesinnte findet. Jetzt im Winter fährt man immer samstags etwas weiter weg, um beispielsweise im Boden-, Walen- oder Vierwaldstättersee zu tauchen. Im Frühling und Sommer erkundet man jeweils dienstags mehrheitlich den Rhein zwischen Stein am Rhein und Schaffhausen. Damit Kinder ab etwa zehn Jahren das Tauchen ausprobieren können, bietet Pia Streule ein einwöchiges Tauchlager an, das während den Sommerferien hier in der Region durchgeführt wird. Gestar-
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enn Pia Streule vom Tauchen erzählt, gerät sie ins Schwärmen: «Es ist diese Stille, das Gefühl der Schwerelosigkeit und die Möglichkeit, bei jedem Tauchgang wieder Neues und Einzigartiges zu entdecken, was mich an diesem Sport so fasziniert.» Zusammen mit Edgar Sepp betreibt sie in Schaffhausen seit einigen Jahren das Dugong Dive Center und hat so ihr Hobby zum Beruf gemacht. Vor zwölf Jahren war sie als Rucksacktouristin durch Australien unterwegs, als sie zum ersten Mal mit dem Tauchsport in Berührung kam. «Eigentlich wollte ich nur Schnorcheln, habe dann aber doch ein paar Schnuppertauchgänge gemacht», erinnert sie sich zurück. So richtig rückte das Tauchen erst vor sechs Jahren wieder in den Fokus. Aus dem Hobby wurde Berufung und daraus ihre tägliche Arbeit.
Ausbildung steht über allem
Heute bietet sie mit ihrem professionellen Team Aus- und Weiterbildungen von
Bezahlbarer Sport
Tauchen ist kein exklusives Freizeitvergnügen für Gutbetuchte. Für Ausbildung und persönliche Ausrüstung ist nicht mehr Geld aufzubringen, als beispielsweise für zwei Wochen Skiferien in den Schweizer Bergen.
Tauchern und Schnorchlern an. Das Ausbildungsprogramm reicht dabei von Anfängerkursen bis hin zur Stufe Berufstauchen. Ausgebildet werden von Kindern über Jugendliche und Erwachsene bis hin zur älteren Generation alle Interessierten. Weil dabei die Sicherheit, eine hohe Qualität in der Ausbildung sowie intensive und individuelle Betreuung im Zentrum stehen, finden diese Ausbildungen stets in übersichtlichen und lernfördernden Kleingruppen nach den Standards von PADI (Professional Association of Diving Instructors ) statt. Erste praktische Taucherfahrungen werden beispielsweise im Hallenbad Rheinau oder einem der zahlreichen kleineren Freibäder in der Region gesammelt.
Tauchen in der Schweiz boomt
Tauchlager für Kinder
Pia Streule ist Taucherin aus Leidenschaft. tet wird mit Theorie und Pooltauchen in der Badi Andelfingen, bevor man dann am Bodensee seine ersten Freiwassertauchgänge machen kann. Infos dazu und zu den verschiedenen Tauchferienangeboten für Anfänger und Routinierte unter www.dugong.ch ■
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Früher galt Tauchen oft als Abenteuersport und wurde in unseren Breitengraden nur von wenigen «Angefressenen» betrieben. Dieses Bild hat sich heute deutlich gewandelt, denn gerade in der Schweiz gibt es beinahe unendlich viele Möglichkeiten, um das Tauchen als ganzjährigen Sport zu betreiben. So verwundert es nicht, dass gerade auch jüngere Menschen sich vermehrt mit der Materie beschäftigen. Egal wie alt man ist, wichtig sei immer, dass man, wie bei anderen Sportarten auch, das Tauchen bei einem Schnupperkurs ausprobiere, meint Streule. Nur so merke man, ob es
Tauchen in Schweizer Flüssen und Seen hat seinen ganz eigenen Reiz.
Bilder: zVg
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Jugend «POST»
8 | Ausgabe 2
Februar 2013
Die «Spendenkette» ist bestens gestartet
Patricia Greminger und Xena Metzger haben eine ausgeprägte soziale Ader und helfen gerne. LetzteWoche starteten sie ihr Schulprojekt «Spendenkette» und sammeln für Kinder aus Rumänien. MARceL TReSch
Z
iel des Vereins «Schritte der Hoffnung» ist es, das Kinderheim im rumänischen Daia vollständig durch Patenschaften zu betreiben. So hoffen die Initianten, in Zukunft bis gegen 30 Kindern eine Familie geben zu können. Weiter ist es der Wunsch, die Knaben und Mädchen, unabhängig vom Alter, in der Institution behalten zu können, bis sie selbstständig sind und ihr Leben alleine führen wollen und vor allem auch können. Normalerweise werden in Rumänien Heimkinder am 18. Geburtstag entlassen. Ganz egal ob die In Rumänien ist die Armut oft grenzenlos.
Schule oder die Ausbildung abgeschlossen ist. Aber die Patenschaften reichen derzeit noch nicht aus, wodurch der Verein «Schritte der Hoffnung» weiterhin von Spendengeldern abhängig ist.
Eine eigene «Spendenkette»
Vor diesem Hintergrund und dem Wunsch, auf irgend eine Weise den Kindern helfen zu können, haben sich Patricia Greminger und Xena Metzger dazu entschlossen, beim letzte Woche gestartetet Schulprojekt eine eigene «Spendenkette» zu lancieren. Schon Monate zu-
vor, bevor die eigentliche Arbeit in der Schule begann, haben die Sekundarschülerinnen aus Unterstammheim zusammen mit anderen gebastelt, gewerkelt und die selbstgemachten Produkte verkauft. Ihr Wunsch ist es, bis die Arbeit vor den Sommerferien in der Schule präsentiert wird, mindestens 2000 Franken zusammenzubringen, die sie dann an den Verein überweisen können. «Wir wollen unseren Beitrag leisten, dass es anderen Kindern, die nicht wie wir auf der Sonnenseite des Lebens stehen, etwas besser geht», ist eine der Motivationen für die Hilfsbereitschaft der beiden.
Deutlich mehr eingenommen
Einen zusätzlichen Schub, mit noch mehr Begeisterung hinter dem eigenen Projekt zu stehen, haben die beiden 15-Jährigen mit dem bisher Geleisteten erfahren. Der Startschuss erfolgte mit dem Adventsmarkt im eigenen Dorf und der Öffentlichkeitsarbeit. Zudem wurde bei der Leihkasse Stammheim AG ein Spendenkonto eröffnet (siehe Box), auf das beispielsweise auch die Leser dieser Jugend «POST» mit einem Obolus ihren persönlichen Beitrag leisten können. Als Projekt-«Götti» amtet der Bankfachmann Michael Tanner, der natürlich den beiden die Daumen drückt, dass so viele Spenden wie nur möglich für das Projekt überwiesen werden. Erhofft haben sich die beiden Teenager mit ihren ersten Aktionen einen Reinerlös von 400 Franken. Dank der Grosszügigkeit der Adventsmarktbesucher und der «POST»-Medien-Leser sind es derzeit rund 750 Franken, die auf dem Konto gutgeschrieben wurden.
Iris Moser aus Unterstammheim mit zwei Schützlingen aus dem Kinderheim in Daia.
Lehrerin aus Unterstammheim
Einen weiteren Höhepunkt in Sachen Freude erlebten Patricia Greminger und Xena Metzger nach der stundenlangen Mithilfe beim Markt vor dem Volg-Laden in Unterstammheim. Durch Erika Gut haben die Mädchen überhaupt vom Verein «Schritte der Hoffnung» erfahren. Einerseits kennt die Unternehmerin die aus Unterstammheim stammende ehemalige Lehrerin und jetztige Vereinsmitarbeiterin Iris Moser persönlich, womit sichergestellt ist, dass die Spendengelder am richtigen Ort eingesetzt werden.
Eigene Homepage realisieren
Andererseits hat Erika Gut kürzlich wiederum 2000 Franken direkt an die «Schritte der Hoffnung überwiesen. «Für uns ist es schön», ist Xena Metzger begeistert, «so etwas direkt miterleben zu dürfen.» Nach diesem gelungenen Startschuss des eigenen Schulprojektes sind die beiden Mädchen in ihrer Freizeit wieder voll an der Arbeit. Dazu gehört unter anderem als nächster wichtiger Schritt das Gestalten und Aufschalten einer eigenen Homepage.
Bilder zVg
Schon viel durchgemacht
Zurzeit leben rund 20 Kinder im Kinderheim im rumänischen Daia. Viele von ihnen werden durch das Jugendschutzamt in Obhut gegeben. Beinahe alle leben hier zusammen mit einem Geschwisterteil. Viele haben keinen Kontakt mehr zu ihrer Familie. Gemeinsam haben alle, dass sie in ihrem jungen Leben schon zu viel durchgemacht haben. Dennoch sind es fröhliche, ausgelassene Kinder, die zu einer Art Grossfamilie zusammengewachsen sind. Dass es an Mitteln fehlt ist schon fast logisch. «Diesen Kindern muss doch geholfen werden», sind sich Patricia und Xena einig. Mit weiteren Aktionen wollen sie dazu persönliche Hilfe leisten. ■
Ihr Spenden-Konto
Helfen auch Sie mit, dass Kinderaugen in Daia ebenfalls strahlen. Spenden können Sie bitte richten an: Leihkasse Stammheim AG, Hauptstrasse 6, 8477 Oberstammheim, Kontonummer CH80 0687 5700 0068 1509 0, PC-Konto 30-38125-0.
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«POST» Politique
Februar 2013
Ausgabe 2 | 9
Abzockerei: Initiative versus Gegenvorschlag
Der Abstimmungskampf um die «Abzocker»-Initiative nimmt immer mehr Fahrt auf. Doch worüber wird am 3. März an der Urne überhaupt entschieden? «POST» Politique bringt Licht ins Dunkel. OLIver SchMID
E
s ist unbestritten, dass sich Aktionäre und Bevölkerung seit Jahren über die nicht leistungsbezogenen Managerentschädigungen in Millionenhöhe empören. Diesem Gebaren börsenkotierter Schweizer Unternehmen soll mit der Initiative «gegen die Abzockerei», die am 3. März zur Abstimmung kommt, ein Riegel geschoben werden. Sagt das Volk Nein, tritt der vom Parlament ausgearbeitete indirekte Gegenvorschlag in Kraft, wenn nach der Beachtunge einer 100-tägigen Frist kein Referendum ergriffen wird. Erfolgt kein Referendum, gewährt der Gegenvorschlag den Unternehmen eine zweijährige Übergangsfrist zur Umsetzung der neuen Gesetzgebung.
Mehr als David gegen Goliath
Ganz so einfach ist es indes nicht. Zwar kommt der Abstimmungskampf so langsam in die heisse Phase und wird vor allem als personalisierter Kampf David gegen Goliath wahrgenommen: Der Schaffhauser Unternehmer Thomas Minder als eine Art Robin Hood, der für den «Normalbürger» gegen die gross
Thomas Minder ist überzeugt, dass die Verhältnisse vom Volk an der Urne zurechtBild: Marcel Tresch gerückt werden.
angelegte Kampagne des Wirtschaftsverbands Economiesuisse kämpft. Dass bei solch populären Themen gerne auf Mann gespielt wird, ist nichts Neues. Viel wichtiger wird in den kommenden Wochen aber sein, dass sich die Stimmbürger mit dem sehr trockenen Inhalt von Initiative und Gegenvorschlag auseinandersetzen, um an der Urne die für sie richtige Entscheidung treffen zu können.
Pro und Contra
Die Initiative selbst umfasst insgesamt 24 Forderungen, die das Schweizer Aktienrecht so umformen, dass die Aktionäre entscheiden können, wie viel Geld ihnen die Führungskräfte wert sind. Der indirekte Gegenvorschlag des Parlaments will dies grundsätzlich auch, weicht aber in einigen Punkten von der Initiative ab. Wir beleuchten an dieser Stelle die wichtigsten Argumente für und gegen die Initiative. Die Befürworter sagen: ● Die Initiative verbietet unter anderem Vorauszahlungen oder Abgangentschädigungen und Prämien bei Firmenkäufen und -verkäufen. Gerade bei diesen werden Millionen abgezockt. ● Die Initiative sorgt für markant verbesserte Aktionärsdemokratie und -rechte. Konsultative Umfragen zu den Entschädigungen bewirkten bisher zuwenig oder gar nichts. ● Die Initiative stärkt den Standort Schweiz: Seit der Lancierung der Initiative haben viele internationale Firmen ihren Hauptsitz in die Schweiz verlegt und neue Arbeitsplätze geschaffen. ● Die Volksinitiative kann schnell umgesetzt werden: Der Bundesrat muss innerhalb eines Jahres die entsprechenden Ausführungsbestimmungen erlassen.
Unverhältnismässig gefüllten Manager-Taschen wird der Kampf angesagt. ●
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Beim Gegenvorschlag bleiben Hintertüren, da nur rund 40 Prozent der Initiativ-Forderungen übernommen wurden. Das Obligationenrecht wird mehrmals jährlich revidiert, sodass der Gegenvorschlag rasch wieder geändert und noch mehr verwässert werden könnte. Einige zentrale Artikel des Gegenvorschlags stammen von Lobbyisten der Economiesuisse und somit von den Abzockern selbst.
Das sind die Argumente der Gegner: ● Die Initiative gefährdet das Erfolgsmodell Schweiz und setzt daher Arbeitsplätze aufs Spiel. ● Die Initiative erhöht zwar die Kosten und die Bürokratie für unsere Unternehmen, überrissene Löhne oder Boni verhindert sie jedoch nicht. ● Die Initiative schränkt die Unternehmer in ihrer Handlungsfähigkeit viel zu stark ein. ● Die Initiative schiesst punkto Regulierung des Aktienrechts weit übers Ziel hinaus und macht aus dem Schweizer Aktienrecht das starrste der Welt. ● Die Initiative trifft auch die KMU. Zwar gilt sie formal nur für die börsenkotierten Unternehmen, aber in der Schweiz sind Grosse und Kleine eng miteinander verbunden. ● Die Initiative bringt eine teure und unsinnige Bürokratie für Pensions-
●
Symbolbild: pixelio.de
kassen. Dieses Geld fehlt dann bei unseren Renten. Nur bei einem Nein zur Initiative tritt der Gegenvorschlag, der das Ziel erreicht und schneller gegen Abzockerei wirkt, in Kraft.
Umsetzung spätestens 2014
Eines ist schon vor dem Abstimmungsergebnis gewiss: Die gesetzliche Umsetzung aller Forderungen dauert noch eine Weile. Nach einer Annahme der Initiative hat der Bundesrat zwölf Monate Zeit, um die erforderlichen Ausführungsbestimmungen zu erlassen, das heisst bis am 3. März 2014. Dies allerdings nur, sollte das Parlament die Umsetzung der Initiative in Gesetzesform nicht bereits verabschiedet haben. ■
News und Ausblick
An ihrer Delegiertenversammlung von Mitte Januar hat die Zürcher SVP Ja zur «Abzocker»Initiative gesagt. Dies obwohl sich Christoph Blocher nach anfänglicher Unterstützung für Initiant Thomas Minder wieder auf die Gegenseite geschlagen hat. Der Abstimmungskampf um die «Abzocker»Initiative wird mit harten Bandagen geführt. Dass dabei die Möglichkeiten bis zum Äussersten ausgereizt und dabei auch Grenzen überschritten werden (Stichwort «gekaufte Onlinekommentare), beleuchten wir in der nächsten Ausgabe von «POST» Politique.
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10 | Ausgabe 2
Februar 2013
Jubiläum: 50 Jahre Schlossgarage Herblingen AG Was 1955 mit einer kleinen Renault-Garage in Büsingen begann, wurde ab 1963 in Herblingen zur Erfolgsstory. Seit 2009 treiben Angelo Zurlo und Adrian Bösch die Geschichte mit Elan weiter.
D
ie aus dem Sport bekannte Redewendung «Never change a winning Team» kann durchaus auch auf das Gewerbe übertragen werden. Deshalb war es für Angelo Zurlo und Adrian Bösch Mitte 2009 ganz klar, dass sie die Schlossgarage Herblingen AG nicht nur von Werner und Ursi von Ow übernehmen, sondern auch unter gleichem Namen weiterführen würden. Doch drehen wir das Rad der Zeit erst einmal ein wenig zurück.
Von Büsingen nach Herblingen
Angefangen hat die Erfolgsgeschichte mit einer kleinen Renault-Garage in Büsingen. Im Jahre 1963 ergab sich für deren Geschäftsführer Philipp von Ow die grosse Chance, eine Garage in Schaffhausen aufzubauen. Da der Betrieb in Büsingen nur geringen Platz bot, brauchte er nicht lange zu überlegen und nutzte diese Chance. Somit war der offizielle Beginn der Schlossgarage-Ära ein-
geleitet. Anfänglich noch als Schlossgarage bekannt, folgte 1974 der Handelsregistereintrag zur offiziellen Schlossgarage Herblingen AG. Nachdem Werner von Ow zunächst als Lehrling und danach als Mechaniker im väterlichen Betrieb arbeitete, übernahm er diesen 1979. Auch seine Frau Ursi war von Anfang an mit dabei und kümmerte sich als Chefin im Hintergrund nicht nur um die Buchhaltung, sondern sie war auch die gute Seele der Werkstatt. Kompetenz, Fachwissen und familiäre Atmosphäre waren die richtige Mischung zur Führung des Unternehmens. Die beiden Geschäftsleute investierten Herz und Seele in den Betrieb. So wurde die stillgelegte Tankstelle zum grosszügigen Showroom umgebaut und im Dachstock entstand eine Wohnung.
Ziel sind zufriedene Kunden
Nach den nunmehr 50 Jahren erfolgreicher Geschäftstätigkeit soll am Konzept
Im Showroom der Schlossgarage sind aktuelle Renault- und Kia-Modelle ausgestellt. der Vorgänger nichts verändert werden. Im Gegenteil. Darum kümmern sich heute Angelo Zurlo und Adrian Bösch mit 15 Mitarbeitenden, davon fünf Auszubildende, um die Belange ihres grössten Kapitals: einer zufriedenen Kundschaft. Damit dies auch in den kommenden Jahrzehnten so bleibt, ist der Betrieb mit den Bereichen Verkauf und Beratung sowie Werkstatt und Verkauf breit aufgefächert. Und auch für Innovationen hat man das richtige Gespür: So konnte im vergangenen Oktober die betriebseigene Photovoltaikanlage, mit der ein grosser Teil des eigenen Stromverbrauches abgedeckt wird, in Betrieb genommen werden.
Renault und Kia aus einer Hand
Adrian Bösch (l.) und Angelo Zurlo sind Automobil-Fachleute mit langjähriger Erfahrung.
Für Fahrzeuge der Marken Renault und Kia ist die Schlossgarage Herblingen AG die erste Adresse. Ob man es nun sportlich, elegant oder lieber praktisch und familiär mag, in der umfangreichen Renault-Palette findet jeder genau das Auto, das seinen Ansprüchen gerecht wird. Daneben ist man zusätzlich Exklusivvertreter der aufstrebenden Marke Kia, die heute bereits zwölf verschiedene Modelle, vom sparsamen City-Flitzer über den kompakten Kombi bis hin zum
Bilder: zVg
Van oder Geländewagen anbietet. Seit Januar 2013 bietet Kia mit dem Optima Hybrid ausserdem eine echte Alternative in diesem gefragten Segment an: Als 2-Liter-Benziner mit zusätzlichem Elektromotor wird er technisch und preislich zur echten Alternative. Die Schlossgarage verkauft aber auch gepflegte Occasionsmodelle aller Marken und Preisklassen. Die hauseigene Fachwerkstatt ist selbstverständlich auf Renault und Kia spezialisiert, bietet aber auch umfangreichen Service für alle anderen Marken an. Wenn es also um MFK-Bereitstellung und Vorführung, Reifen-, Auspuff- und Batteriedienst, Klimaservice und -desinfektion, Abgaswartung oder die Abwicklung von Unfallreparaturen geht, sind Sie bei der Schlossgarage Herblingen AG mit Sicherheit an der richtigen Adresse. powered by car4you ■ Schlossgarage Herblingen AG Herblingerstrasse 44 8207 Schaffhausen Telefon 052 643 13 60 info@schlossgarage.com www.schlossgarage.com
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«POST» Fahrzeugmarkt
Februar 2013
Z
Ausgabe 2 | 11
Der neue Renault Clio: Spass aus drei Zylindern
urückhaltung ist beim Design des neuen Renault Clio nicht zu spüren. Der ausschliesslich als Fünftürer erhältliche Franzose präsentiert sich durchweg frisch und frech. Davon zeugen eine extrovertierte Front, die dynamische Seitenlinie mit ausgefallenem Schwellerdesign und ein knackiger Hintern. Wer jetzt mehr Schein als Sein erwartet, wird im Innenraum eines Besseren belehrt. Das Cockpit wirkt futuristisch, ist aber dennoch herrlich aufgeräumt und übersichtlich. Auf Wunsch
kann es mit zahlreichen Individualisierungspaketen farblich aufgepeppt werden. Bereits in der Basisversion sind das Multimediasystem in der Mittelkonsole mit 7-Zoll-Touchscreen und Navigation sowie Keyless-Drive serienmässig. Die Sitze sind straff aber nicht unbequem und selbst im Fond herrschen angenehme Platzverhältnisse. Zurückhaltung übt Renault hingegen vorerst bei den Motoren. Der neue TurboDreizylinder im Clio läuft trotz «nur» 900 Kubikzentimeter Hubraum erfreulich lei-
Trend zu 4x4-Fahrzeugen
se und nur ansatzweise rau. Und mit seinen 90 PS lässt er sich überraschend flott bewegen und reagiert spontan auf Gasbefehle. Das sportlich abgestimmte Fahrwerk bewährt sich in allen Lebenslagen, bietet immer genügend Restkomfort und harmoniert bestens mit der direkten Lenkung. Der neue Renault Clio ist ein gelungener Kompaktwagen, der schon in der Basis gut ausgerüstet daherkommt. Erhältlich ist der neue Renault Clio in der Region bei der Schlossgarage Herblingen AG in Schaffhausen. os ■
Technische Daten Motorisierung: Dreizylinder-Benzinmotor, Turboaufladung, 898 cm3, 66 kW (90 PS) bei 5250 U/min, max. Drehmoment: 135 Nm ab 2500 U/min, Frontantrieb und 5-GangSchaltgetriebe.
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Februar 2013
«POST» Region
Ausgabe 2 | 13
Boxenstopp
DerVersöhnungsweg Wenn wir Fastenzeit hören, denken wir zunächst an Verzicht: dass wir weniger essen oder uns einschränken sollen bei Genussmitteln und Vergnügungen. Mit Fastenzeit verbinden wir aber auch mehr Beten und Spenden für soziale Nöte. Die österliche Busszeit meint vor allem unsere Besserung. Wir sollen an unserer Entwicklung zum Besseren weiterarbeiten. Auch jene sind angesprochen, die sich nichts Schwerwiegendes haben zu Schulden kommen lassen. Zwischen gut und gut, Christ und Christ, Christus und uns Christen gibt es grosse Unterschiede. Je mehr wir uns damit befassen, umso deutlicher fällt dies auf. Rücken wir beispielsweise einen Gegenstand nahe ans Licht, so können wir Feinheiten, Abweichungen, kleine Beschädigungen, Abnützungen und winzige Risse erkennen. Das heisst übersetzt für unsere Erneuerung in der vorösterlichen Zeit: Unser Leben näher ins Licht des Beispiels Jesu zu rücken; unser Tun und Lassen immer konsequenter mit dem Verhalten Jesu zu vergleichen. Von seinem Massstab und Vorbild her erkennen wir, was uns weiterbringt. Im Licht der Heiligkeit Jesu fallen unsere Dunkelstellen auf. Je mehr wir sein Gutsein betrachten, umso deutlicher wird uns unsere Mittelmässigkeit. – Die Fastenzeit gibt uns Gelegenheit, unsere je eigene Mittelmässigkeit ins Zentrum der Betrachtung zu stellen. Deshalb gibt der Versöhnungsweg der Pfarrei St. Anna Frauenfeld jeder und jedem Gelegenheit, sein eigenes Leben zu reflektieren. Der Versöhnungsweg kann vom 14. bis 27.Februar im Klösterli gemacht werden. Er ist montags bis freitags von 8 bis 20, samstags von 8 bis 15 und sonntags von 14 bis 20 Uhr geöffnet.
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Noch bis am 26. Januar 2013 sind im Einkaufszentrum Herblinger Markt faszinierende Rieseninsekten in einer einzigartigen Ausstellung zu bewundern. Auf speziellen Führungen oder auf eigene Faust können sich die Besucher in die tropischen Regenwälder Amerikas, Afrikas und Asiens begeben und – ganz ohne Reisestrapazen – rund 1000 lebende Insekten erleben.
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Gourmet «POST»
14 | Ausgabe 2
Februar 2013
Gasthof Eisenbahn in Weinfelden: F
Der Gasthof Eisenbahn beim Bahnhof inWeinfelden ist ein sympathischer Familienbetrieb mit eigener Forellenzucht, der konsequent auf Qualität und einheimische Produkte setzt.
D
Alois schWAGEr
er Gasthof Eisenbahn in Weinfelden ist ein typischer Familienbetrieb. Zwei Generationen arbeiten Hand in Hand. 1982 haben Werner und Therese Lüchinger den Betrieb beim Bahnhof in Weinfelden erworben. Zuvor führten sie das Hotel Wallberg in Volketswil. Anfang 2009 hat mit Reto und Sybille Lüchinger die nächste Generation die Leitung des Gasthofs übernommen. Werner und Therese Lüchinger helfen weiterhin im Betrieb mit. Unterstützt werden sie durch zehn Festangestellte, davon zwei Lehrlinge. Mit allen Aushilfen sind insgesamt 27 Personen im Betrieb tätig.
Die Gastzimmer im Gasthof Eisenbahn Im «Isebähnli» in Weinfelden kann auch übernachtet werden. Angeboten werden insgesamt sieben Hotelzimmer: drei helle, gemütliche Einzelzimmer sowie vier freundlich eingerichtete Doppelzimmer mit Frühstück Anzeige
Mit eigener Forellenzucht
Von der Küche, die von Reto Lüchinger persönlich geleitet wird, und vom Raumangebot her ist der Gasthof Eisenbahn für Gesellschaften bis zu 80 Personen bestens gerüstet. So viele Personen fasst der unterteilbare Saal. Das Restaurant kann weitere 45 Gäste aufnehmen. Im Sommer steht zudem eine Gartenterrasse mit 50 Sitzplätzen zur Verfügung. Der Familienbetrieb eignet sich also bestens für Familienfeste und Firmenessen verschiedener Grössen. In der Küche werden nur frische regionale Produkte verarbeitet. Das ist im «Isebähnli», wie der Gasthof liebevoll genannt wird, kein reines Schlagwort. «Wir leben den Thurgau!» meint Lüchinger zu diesem Thema. So stammten die Erdbeeren nicht aus Spanien oder Maroko. Man warte, bis die Einheimischen reif zur Ernte seien. Es sei nicht immer einfach, das den Gästen zu erklären. Die Fische, die im Restaurant angeboten werden stammen ausschliesslich aus der eigenen Forellenzucht, die aus zwei Fischweihern besteht. Die Kartoffeln werden auf einem Weinfelder Bauernhof gekauft.
Der Gasthof Eisenbahn in Weinfelden ist ein Familiebetrieb mit idealem Raumangebot für Bankette verschie Das Gemüse stammt aus der nächsten Umgebung. Rund 65 Prozent der konsumierten Weine stammen aus Weinfelder Rebbergen. Das Fleisch wird in einer kleineren Thurgauer Metzgerei bezogen. Das Wild, das während der Wildwochen angeboten wird, liefern fünf regionale Jagdgesellschaften. «Was Thurgauer Erde und Sonne uns saisonal schenken, erfreut Gaumen und Gemüt. Gekonnt und mit Liebe zubereitet, nach einheimischen Rezepten (bis zur selber gemachten Konfitüre).» Das ist der Leitspruch des Gasthofs Eisenbahn. So ist er denn auch ein «Thurgau Schlaraffenland»Mitgliedbetrieb. Dieses Label garantiert hochwertige Erzeugnisse aus dem Thurgau, regional marktfrische Produkte, Verbundenheit mit der Region, Scho-
nung der Umwelt durch kurze Transportwege und regionale Wertschöpfung.
Ein eingespieltes Team
Die Zubereitungsart nennt Küchenchef Reto Lüchinger modern und gut bürgerlich. Die bestens bewährte Küchencrew setzt sich neben dem Chefkoch aus dem Tamilen Ragunan, der sich in den letzten 23 Jahren vom Küchengehilfen zum Stellvertreter hochgearbeitet hat, aus zwei Lehrlingen und einem Jungkoch zusammen. Am 1. Januar 2010 ist Reto Lüchinger in die Gilde etablierter Schweizer Gastronomen, einer Fachvereinigung von ausgewiesenen Köchen, die zugleich Inhaber eines gastronomischen Betriebs sind, aufgenommen worden. Die Gilde
Familien-Qualität mit Herz: Im «Isebähnli» wird man empfangen, als sei man ein privater Gast.
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Gourmet «POST»
Ausgabe 2 | 15
Familienqualität mit Herz und Seele nem Kaffee oder einem «Znüni», am Mittag zum Lunch oder am Abend zu einem Feierabendbier oder zum Nachtessen im «Isebähnli» einkehrt. So sind beispielsweise auch Jasser jederzeit willkommen.
Weitere Dienstleistungen
Im Gasthof Eisenbahn kann nicht nur konsumiert werden. Der Betrieb bietet auch sieben freundlich eingerichtete Gastzimmer, drei Einzel und vier Doppelzimmer mit Frühstück an. Wer nach einem Dinner nicht mehr heimfahren will, kann hier also auch übernachten. Angeboten wird auch ein Party-Service für kleine oder grössere Anlässe. Sie werden alle individuell gestaltet, indem auf die Wünsche der Gäste eingegangenwird. n
edener Grössen und einigen freundlichen Hotelzimmern
Bilder zVg
bürgt für Qualität, Kreativität und Gastlichkeit.
ber und das Rindsfilet Stroganoff sehr begehrt. Der monatliche Themenwechsel hat sich gut eingespielt. Als Themenwochen neben den Wildwochen gilt es die Forellenkarte um den Karfreitag herum, die jeweils auf grosse Resonanz stösst und im Frühsommer die ebenfalls beliebten Frühjahrs-Themenwochen zu erwähnen. Besonderes geschätzt wird, dass sämtliche Desserts auch in kleinen Portionen, quasi als «Versuecherli» angeboten werden, um den Gluscht zu stillen.
Spezialitäten und Spezialitätenwochen
Bekannt ist das «Isebähnli» für seine frischen Forellen. Sie werden von der Familie persönlich über ein Jahr gehegt und gepflegt und nach Bedarf gefischt. Wenn einmal keine zur Verfügung stünden, weil sie noch zu klein seien, würden die Fischgerichte aus der Karte entfernt. Es werden also keine Fische zugekauft. Forellen stünden insgesamt während rund neun Monaten zur Verfügung. Eine grosse Spezialität sind im Herbst die Wildgerichte. Von den Speisen, die während des ganzen Jahres angeboten werden, sind nach Auskunft die KalbsleAnzeige
Jeder soll sich Zuhause fühlen
Das Motto des Gasthofs Eisenbahn lautet: «Jeder Gast soll sich bei uns wie in der eigenen Stube fühlen!» meint Reto Lüchinger, ob er nun am Morgen zu ei-
GourmetWettbewerb Wettbewerbsfragen 1) Wie Was heisst für einder Landsmann Chefkoch ist imJoe Gasthof Lackner? Eisenbahn? ___________________________ ___________________________ 2) Wie viele Jahre ist Joe Lackner auf der 2) Wie vieleErzenholz? Lehrlinge werden in der Küche Hoffnung des Gasthof Eisenbahn ausgebildet? ___________________________ ___________________________ 3) In welchen Rhythmus wechselt 3) wird beim Dessertangebot dasWas Gourmet-Menü? besonders geschätzt? __________________________ __________________________ Einsenden bis spätestens 14. Januar 2013 an folgende Mail-Adresse: Einsenden bis spätestens 11. Februar 2013 gourmetpost@wypag.ch, oder per Post an: an folgende Mail-Adresse: WYPAG AG, «POST» Medien, gourmetpost@wypag.ch, oder per Post an: Iselisbergerstr. 4, 8524 Uesslingen WYPAG AG, «POST» Medien, Iselisbergerstr. 4, 8524 Zu gewinnen gibt es:Uesslingen Zu gewinnen gibt es: für zwei Personen 1. Preis: Ein Nachtessen Ein Nachtessen zwei Personen im Wert von 150fürFranken im Gasthaus Eisenbahn Weinfelden 2. Preis: Ein Mittagessen für 2 Personen im Wert von von 50 150Franken Franken im Wert
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«POST» Stellenmarkt
16 | Ausgabe 2
Februar 2013
Gesundheitsberufe – einzigartig und vielfältig Gesundheitsberufe sind am Puls des Lebens. Egal ob als Fachmann Gesundheit im Spital, als Pflegefachfrau bei der Spitex oder als Physiotherapeut. Gesundheitsprofis sind gefragte Fachleute. ALOIS SCHWAGER
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achleute Gesundheit (FaGe) unterstützen und pflegen Menschen, die in ihrer Gesundheit beeinträchtigt sind. Sie übernehmen selbstständig Aufgaben unter der Verantwortung von diplomierten Mitarbeitenden. Sie arbeiten in Spitälern und Heimen, dezentralen Pflegestationen, im Spitex-
bereich und anderen ambulanten Einrichtungen. Ihre Aufgaben sind daher sehr unterschiedlich. In der Pflege und Betreuung helfen sie den Patienten beispielsweise bei der Körperpflege oder beim Bewegen. Im Bereich Alltags- und Lebensumfeldgestaltung unterstützen sie behinderte und kranke Menschen im
Alltag. Im Bereich Medizinaltechnik entlasten sie Fachpersonen aus Labor, Physiotherapie und Pflege. Sie erledigen Aufgaben wie Blutentnahme oder Laborarbeiten. Im Bereich Administration und Logistik kümmern sie sich um medizinische Apparate und Instrumente.
Aufgeteilt in vier Fachbereiche
Der Kontakt zu den unterschiedlichsten Menschen setzt die Bereitschaft voraus, sich auf ihre Sichtweisen und Lebenssituationen einzulassen. Die vielfältigen Tätigkeiten erfordern eine rasche Auffassungsgabe, Flexibilität und gute Beobachtungsfähigkeit. FaGe ist eine berufliche Grundausbildung (Lehre). Sie umfasst vier Fachbereiche: Pflege und Betreuung Lebensumfeld- und Alltagsgestaltung Administration und Logistik Medizinaltechnik
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Als Vorbildung ist eine abgeschlossene Volksschule mit guten Leistungen erforderlich. Erwartet werden ferner Kontaktfreude, Kommunikationsfähigkeit, Einfühlungsvermögen, eine gute Beob-
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Ausbildung
Dauer: 3 Jahre Bildung in beruflicher Praxis: In einer Institution des Gesundheits- und Sozialwesens. Schulische Bildung: 1 bis 2 Tage pro Woche an einer Berufsfachschule. Erforderliche Prüfungs-Qualifikationen werden meist in Kursen erworben. Berufsbezogene Fächer: Ausrichtung des beruflichen Handelns an Klientinnen und Personen in deren Beziehungsumfeld; Hygiene und Sicherheit; Pflege und Betreuung; medizinaltechnische Verrichtungen; Krise und Notfall; Ressourcenerhaltung und Prävention; Alltagsgestaltung; Ernährung; Kleidung und Wäsche; Haushalt; Administration; Logistik; Arbeitsorganisation; FaGe als Lernende und Berufsperson.
Die Leistungen unserer Mandantin umfassen Entwicklung, Konstruktion und Installation von anspruchsvollen und leistungsfähigen Apparaten, Systemen und Anlagen im allg. Behälterbau. Als Projektleiter begleiten sie ihren interessanten Auftrag von A-Z vom Kundenwunsch bis zur Auslieferung. Sie entwickeln, legen die Anlage aus, berechnen und erstellen die Dokumentationen. Sie halten Rücksprache mit dem Kunden bei weiteren Abklärungen und stehen für allg. Fragen zur Verfügung. Sie haben Erfahrung im Apparatebau oder möchten es lernen?
Projektleiter / Konstrukteur TS / FH Sie bringen gute Kenntnisse in Auto-CAD (2D & 3D) Inventor mit. Wenn sie sich im Druckbehälter-Bau und dem entsprechenden Regelwerk auskennen wäre das eine sehr gute Voraussetzung um den Anforderungen gerecht zu werden. Interessiert? Dann freuen wir uns auf Ihre Bewerbung.
Universal Job AG, Elias Scherrer, Untertor 39 8400 Winterthur, Tel. 052 269 06 93 e.scherrer@universal-job.ch www.universal-‐job.ch
«POST» Stellenmarkt
Februar 2013
Ein führender Produktions- und Handelsbetrieb im Bauwesen sucht in Öerlikon für den sympathischen und dynamischer Senior Chef eine loyale, dienstleistungsorientierte und belastbare Kaufmännische Dame welche als versierte GL Assistentin mit HR-Erfahrung 100% . alle anfallenden Aufgaben ausführt. Telefone entgegen nehmen und weiter verbinden, Mails bearbeiten, Korrespondenz erstellen, Protokolle schreiben, Meetings und Reisen buchen, Kaffee bringen ☺ und ganz wichtig, die Lohnbuchhaltung samt Sozialversicherungen selbständig erledigen. Sind Sie stil sicher in Deutsch, haben ein Zahlenflair, sehr gute PC-Kenntnisse und sind loyal und verschwiegen? Gehören Sie zu diesen Damen denen es Freude macht sämtliche, und noch so einfache Dinge, Ihrem Chef ab zu nehmen? Wenn Sie nebst einer Kaufmännischen Ausbildung auch Lohnadministrationserfahrung vorweisen können sind Sie unsere Favoritin! Interessiert? Ich freue mich auf Ihre Bewerbungsunterlagen per Mail. Universal-Job AG, Anita Leniewska, Untertor 39 8400 Winterthur, Tel. 052 269 06 95 a.leniewska@universal-job.ch
Ausgabe 2 | 17
Unsere Mandantin ist ein traditionsreiches und bekanntes Winterthurer Elektrounternehmen, ein konzernunabhängiges KMU im Familienbesitz. Zur Verstärkung in der Werkstatt suchen wir einen
Schaltanlagenmonteur / Automatiker mit Erfahrung im verdrahten von Steuerungen und Schaltanlagen (mehrheitlich mittelgrosse, anspruchsvolle Verteilanlagen). Sie bestücken und verdrahten nach Schema und sind verantwortlich für EW-Messungen und den kompletten mechanischen Aufbau der Schaltschränke nach Plan und Stückliste. Unsere Mandantin verlangt mehrjährige Erfahrung im Schaltanlagenbau, Teamfähigkeit, Selbstständigkeit sowie eine exakte und pflichtbewusst Arbeit. Zusätzlich besitzen Sie Ordnungssinn, geistige Flexibilität und gute Kenntnisse im Schema lesen. Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung.
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Unsere Mandantin ist eine renommierte Architekturunternehmung im grossraum Winterthur. Durch individuelle und innovative Baukonstruktionen im Bereich Neubauten, Umbauten und Restauration konnte sich unsere Kundin einen ausgezeichneten Ruf verschaffen. Durch den stetigen Ausbau der KMU suchen wir dringend eine/n...
...selbständige/n Hochbauzeichner/in (Projektleiter/in) Sie übernehmen sämtliche in diesem Berufsfeld anfallenden Aufgaben als Hochbauzeichner/in. Bei diesem teamorientierten Architekturbüro können Sie Ihrer Kreativität und Ihrem gestalterischen Geschick freien Lauf lassen. Eine Bereitschaft von zusätzlichen administrativen Aufgaben sollte für Sie kein Problem sein! Es erwartet Sie eine sehr gute Teamatmosphäre, angemessens Salär sowie gute Sozialleistungen. Sie haben die Ausbildung erfolgreich abgeschlossen und verfügen bereits über einige Jahre Berufspraxis als Hochbauzeichner/in. Erfahrung auf CAD (ArchiCAD) wird vorausgesetzt. Sind Sie eine teamorientierte, kommunikative Persönlichkeit und arbeiten selbständig und zuverlässig? Dann schicken Sie uns Ihre vollständigen Bewerbungsunterlagen via E-Mail oder Post. Universal Job AG, Serge Meuwly, Untertor 39 8400 Winterthur, Tel. 052 269 06 98 s.meuwly@universal-job.ch www.universal-‐job.ch
NOSUF «POST»
18 | Ausgabe 2
Februar 2013
100 Tage Nordostschweizer Unternehmer Forum Das Nordostschweizer Unternehmer Forum (NOSUF) – die Wirtschaftsplattform von Unternehmern für Unternehmer – kann nach den ersten 100Tagen bereits auf 60 Mitglieder zählen. AlOiS SchWAger
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OSUF ist auf Kurs! Dieses Fazit zog Präsident Bernhard C. Bärtschi, Weinfelden, anlässlich des Neujahrlunchs im Restaurant Lion d'Or des Wellnesshotels Golfpanorama in Lipperswil. Nach rund 100 Tagen zähle das Nordostschweizer Unternehmer Forum bereits rund 60 Mitglieder mit steigender Tendenz. Zusätzlich habe man zahlreiche strategische Partner gewinnen können. Neuester Zugang ist der Verband Swiss Marketing. Mit diesen Partnerschaften möchte man einen Mehrwert für die Mitglieder generieren. Bis 2015 will der Verein 1000 Mitglieder gewinnen.
Ziel und Zweck
Als Hauptziele dieser neuen Wirtschaftsplattform zwischen Zürich- und Bodensee nannte er das Vernetzen von
Unternehmern und Unternehmen aus der Region, Gedankenaustausch und das Vermitteln von Wissen. Diesem Zweck dienen namentlich die monatlichen Wissenslunches, das sind monatliche Treffen über Mittag mit einem kurzen Referat eines Unternehmers. Ort dieser Treffen ist ab diesem Jahr das Wellnesshotel Golfpanorama. Ferdinand Thoma, der das Konzept für diese einzigartige Anlage erstellt hat, stellte am ersten Lunch des Jahres das Konzept des Wellnesshotels vor. In Zukunft sollen neben den regionalen KMUs auch multinationale Unternehmen gefördert werden. Dazu dienen Veranstaltungen wie die Zusammenkunft (Seminar) mit der Lateinamerikanischen Handelskammer in der Schweiz zusammen mit dem Staatssekretariat für Wirtschaft (SECO) am 14. März im Rathaus St. Gallen. Die Veranstaltung steht unter dem Patronat des St. Galler Stadtpräsidenten und richtet sich in erster Linie an multinational tätige KMUs. Es wird unter anderm auf die Frage eingegangen: «Wie können Nordostschweizer Unternehmer vom Freihandelsabkommen zwischen der Schweiz, Kolumbien, Chile und Peru profitieren?»
Ausbau der strategischen Partnerschaften
Präsident Bernhard C. Bärtschi Anzeige
Ein weiteres Ziel ist der Ausbau der strategischen Partnerschaften. Die Zusammenarbeit mit dem SECO läuf bereits. Jetzt will man sie auch auf die Wirtschaftsförderungen herunterbrechen. Zur Wirtschaftsförderung des Kantons Thurgau bestehen bereits Kontakte. Sie wird den Wissenslunch
Der monatliche Lunch im Lion d'Or eignet sich hervorragend, Networking zu betreiben vom 7. März bestreiten. Auch mit den Handelskammern werden Kontakte geknüpft, um sich weiter zu vernetzen und Synergien zu schaffen.
Arbeit der ersten drei Monate
Die Projektphase, die im vergangenen Sommer begann, war gemäss Bärtschi sehr intensiv. Am 1. Oktober konnte die Homepage aufgeschaltet werden. Sie ist auf ein grosses Echo gestossen. Die Gründungsversammlung erfolgte bereits am 15. August. Im November und Dezember konnten bereits die ersten beiden Wissenslunchs durchgeführt werden. Sie waren den Themen «Wie finde ich das richtige Personal?» und «AdWords Gefahren und Chancen» gewidmet. Es wurden allgemein beste Voraussetzungen für ein erfolgreiches 2013 geschaffen. Die beiden Hauptstossrichtungen für dieses Jahr sind weiteres Vernetzen und Wissensvermittlung zu verstärken. Dazu dienen die monatlichen Wissensllunches. Sie sind bereits für das ganze Jahr fixiert. Der nächste findet am 7. Februar statt. Das Thema
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lautet «Logistiklösungen für KMU». «Wirtschaftsförderung für Nordostschweizer Unternehmer» steht am 7. März auf dem Programm. Die weiteren Themen und Daten können unter www. nosuf.ch/Veranstaltungen eingesehen werden. n
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«POST» Region
20 | Ausgabe 2
Musik auf höchstem Niveau Die Schaffhauser Meisterkurse, welche der StiftungWerner Amsler zu verdanken sind, bilden auch dieses Jahr einen fulminanten Auftakt zu den kulturellen Höhepunkten in der Region.
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oliveR ScHMiD
eisterkurse für Solo- und Kammermusik werden nicht nur in Schaffhausen angeboten. Oftmals aber nur von einem Musiker, der die Kursteilnehmenden alle persönlich unterrichtet. Mit den Schaffhauser Meisterkursen verhält es sich ein wenig anders. Initiiert vom Schaffhauser Musiker und Komponisten Werner Bärtschi, war die Idee vor nunmehr neun Jahren von Anfang an, dass Nachwuchstalente, Solisten und vor allem auch Ensembles aus der ganzen Welt eine Weiterbildung auf höchstem Niveau geniessen sollten – von mehreren Dozenten mit Rang und Namen.
Bewährte und neue Lehrkräfte
Nebst Werner Bärtschi fungieren wie schon 2012 die Geigerin Ana Chumachenco und der Cellist Wen-Sinn Yang als renommierte Lehrkräfte. Für die diesjährige Auflage konnte zudem die Konzertpianistin Eliane Rodrigues, geboren in Rio de Janeiro und heute in Belgien zuhause, gewonnen werden. Die nach einem sorgfältigen Auswahlverfahren verbliebenen 20 Kursteilnehmenden werden vom 4. bis 10. Februar von den vier Musikern abwechselnd unterrichtet. Sie haben so die Möglichkeit, mit allen vier Künstlern reihum
zusammenzuarbeiten und von deren Eindrücken und Know-how zu profitieren. Übereinstimmende Kritik, aber auch divergierende Anregungen erweitern den Zugang zu den Werken und eröffnen neue Möglichkeiten, eigene Interpretationen zu finden und zu vertiefen. Zum Abschluss bieten Konzert in Schaffhausen, im Ortsmuseum Kilchberg, im Landenberghaus Greifensee und in der Aula Goldach den Kursteilnehmern die Gelegenheit zur unmittelbaren praktischen Umsetzung.
Zündende Konzerte
Am Montag, 4. Februar, wird ab 19 Uhr als Einstimmung auf die Meisterkurse das Galakonzert mit den Dozenten und Mikhail Pochekin (Violine) sowie Wendy Champney (Bratsche) im Schaffhauser Stadttheater aufgeführt. Ein mit Sicherheit feuriger Konzertgenuss, den man sich nicht entgehen lassen sollte. Vor dem Konzert wird übrigens noch der «Werner Amsler-Preis» an die Schaffhauser Kulturschaffende Katharina Furrer (siehe Artikel auf Seite 3 in dieser Ausgabe) verliehen. Das grosse Finale als Abschlusskonzert mit ausgewählten Kursteilnehmern in der Rathauslaube steht dann am Samstag, 9. Februar, auf dem Programm. Am Sonntag, 10. Februar, finden die Konzerte in den vier oben genannten Institutionen statt.
Erleben, wie Meister üben
Ana Chumachenco, Werner Bärtschi, Eliane Rodrigues und Wen-Sinn Yang (im Uhrzeigersinn) Bilder: zVg sind die Dozenten an den Schaffhauser Meisterkursen 2013.
Als Hörerin oder Hörer kann man während den Schaffhauser Meisterkursen in den Unterrichtsräumen Kirche St. Johann, Rathauslaube und Musikschule unangemeldet mit dabei sein und erleben, wie die Kursteilnehmer die Anregungen der vier Kursleiter aufnehmen und umsetzen. Es wird vom 5. bis 9. Februar, in der Regel ab 9.30 Uhr, unterrichtet. Ein detaillierter Unterrichtsplan und eine Liste der gearbeiteten Werke liegen ab 29. Januar in der Musikschule MKS Schaffhausen, bei Schaffhauserland Tourismus und im Stadttheater Schaffhausen auf. ■
Februar 2013
«InThe Club» meets Lifestyle, Genuss &Trends Die Zeit zwischen den Jahren hat ja immer auch etwas Merkwürdiges an sich. Oft geht alles ein wenig gemächlicher und man versucht alles, um das alte Jahr möglichst unaufgeregt ausklingen zu lassen. Selbstverständlich nur, um dann im neuen Jahr wieder voll durchzustarten. In der Weinloft war davon allerdings nicht sehr viel zu spüren. Im Gegenteil. Die Vorweihnachtszeit brachte neben dem normalen Betrieb viel Firmenanlässe, Apéros und dergleichen. Mit solch regelrechtem Ansturm hätte ich im Vorfeld nie gerechnet. Die gemischte Gästeschar sorgt für tolles Ambiente und ich werde alles daran setzen, dass dies auch künftig so bleibt. Damit dann auch jeder einen der begehrten Plätze ergattern kann, ist es durchaus empfehlenswert, diese zu reservieren. Schliesslich warten feine Tropfen auf verwöhnte Gaumen. Gefragt sind derzeit Spanier, wie fruchtig-trockene Rotweine aus der Region Toro oder der weisse Geheimtipp Verdejo aus der Region Rueda. Regionale Highlights sind beispielsweise Cabernet Merlot oder Chardonnay von Stefan Gysel, dem Winzer des Jahres 2009, oder ausgewählte Weine der Edellinie von Hedinger in Wilchingen.
Rogers «Amuse Bouche» Man mische frische Tomatenwürfel, Knoblauch, frischen Basilikum sowie gehackte Zwiebeln und mache sie mit kalt gepresstem Olivenöl und Aceto Balsamico Reserva an. Das Ganze wird zu einem frischen Salat vermengt und auf frisch getoastetem Baguette angerichtet. En Guete! Übrigens: Ab Februar sind diese feinen Bruschette auch in der Weinloft erhältlich. Ihr Genussmensch Roger Hagen
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«POST» Media
Februar 2013
Ausgabe 2 | 21
InhalteaufIhrerWebsitewerdeneminentwichtig Früher genügte es, mehr oder weniger sinnvolleTexte auf ihrerWebsite zu veröffentlichen. Diese Zeiten sind vorbei. Das magischeWort heisst «STORYTELLING».
N
ROGER KLEIN
utzer wollen unterhalten werden und das Ziel doch so rasch wie möglich erreichen. Dies wird massive Auswirkungen haben auf die Suchmaschinenoptimierung. Weil Google immer besser wird, müssen auch die einzelnen Seiten nachziehen. Justfor-fun bringt keinen Gewinn! Der Anspruch an die Betreiber einer Website wird anspruchsvoller. Früher genügte es, eine Website zu haben und mit wenigen Tricks war diese bei der Suchmaschine in vorderster Positionen zu finden. Heute sind die Suchmaschinen «intelligenter» geworden. Sie lassen sich nicht so einfach übertölpeln. Entsprechend wichtig ist der Inhalt (Content) geworden. Nutzer wollen zwar immer mehr unterhalten werden, sich unterhalten und vor allem eines: Sie wollen nicht gelangweilt werden. Wer die Nutzerinnen
und Nutzer nicht möglichst schnell an das gewünschte Ziel führt, wird langsam Probleme erhalten. Vor allem im Bereich Suchmaschinenoptimierung wird das massiv zu spüren sein, da etwa Google seit den letzten Updates gezielter auf Content zurückgreift und damit die Erwartungen der User erfüllt. Und jetzt müssen dies auch die Websites können!
Interessant und relevant
Mit Content-Marketing versuchen Unternehmen und Organisationen Kunden zu gewinnen und zu halten, indem sie regelmässig Inhalte kreieren, die für ihre Kunden von besonderem Wert und Relevanz sind. Content Marketing hat einige ganz spezielle Eigenschaften. Wichtig ist es, mit den Kunden in Kontakt zu kommen, ohne diese gleich zum Kauf aufzufordern. Es geht also nicht um billige
Der Inhalt der Website muss spannend, unterhaltsam und informativ sein.
Bild zVg
Banner oder Werbung, als vielmehr darum, dem Nutzer das Gefühl zu vermitteln, dass er auf der richtigen Website angekommen ist und ihm dort etwas Einzigartiges geboten wird. Er soll gleichsam beim Konsumieren des Contents «hängen bleiben». So könnten Sie sich einmal ganz ehrlich fragen: Sind meine Informationen für die Besucher meiner Website genügend spannend, unterhaltsam, informativ? Oder lohnt sich ein Update in dieser Richtung vielleicht auch einmal? Ohne positiven Imagetransfer wird es heute immer schwieriger, mit Kunden erfolgreich in Kontakt zu treten.
Immer wichtiger − die Gründe
Dass die Bedeutung von Content Marketing stetig wächst, hat verschiedene Gründe: Content ist seit den letzten Google-Updates noch entscheidender geworden, weil Konsumenten die «Bombardierung» mit Werbebotschaften satt haben und vermehrt auf Inhalte setzen. Zudem erhöht Content den Traffic, und bekanntlich schafft Traffic auch Verkäufe. Reputation schafft eine Firma, indem sie ihre eigenen Geschichten zu ihrer Marke erzählt - das ist Content Marketing pur. Es ist auch die wachsende Akzeptanz der Social Media - im vergangenen Jahr hat der Anteil der über 30ährigen und älteren Menschen massiv zugenommen – nur guter Content wird erfahrungsgemäss dort geteilt oder geliked.
Kostengünstig und effizient
Und schliesslich lässt sich mit einem gezielten Content Marketing auch Kosten sparen, weil gezieltes Content Marketing kosteneffizienter wirkt als herkömmliches Marketing. Kunden bedienen sich ohnehin immer häufiger des Internets, um Informationen über Pro-
Das aktuelle Angebot Hochwertiger Content macht sich immer bezahlt. Einerseits wird die eigene Seite im Web leichter gefunden werden – sie steigt im Ranking der Suchmaschinen. Andererseits animiert Content von hoher Qualität die Nutzer dazu, der Webseite treu zu bleiben. Und nicht minder wichtig ist schliesslich der positive Imagetransfer auf die Märkte. Was besonders, nicht alltäglich oder nützlich ist, bleibt im Gedächtnis haften! Content Marketing ist die Zukunft – und diese startet in diesem Jahr, auch mit verursacht durch den Druck von Google. Wir begleiten Sie an die Spitze.
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«POST» Immobilienmarkt
22 | Ausgabe 2
Februar 2013
Home Office: Eine Quelle der Inspiration
Jährlich über 200 Stunden oder einen ganzen Monat im Berufsverkehr stecken; wem ist das nicht bekannt? Da kommt das Home Office sehr gelegen. Es muss aber bewusst eingerichtet werden. BarBara rüttiMann
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iel zu oft verkommt das Home Office zu einer Ecke im Korridor oder einem alten ausrangierten Schreibtisch in einem Bastelraum im UG des Hauses. Vielerorts wo ein Arbeitsraum zur Verfügung steht, wird dieser vernachlässigt und fristet – überstellt mit Ramsch und unerledigten Sachen – ein tristes Dasein. Doch nur wer es schafft, sich im Zuhause einen Büroplatz der Ruhe zu schaffen, leistet durch den Tapetenwechsel wirklich mehr.
Lage und Ausrichtung
Idealerweise wählen Sie für Ihren Arbeitsplatz im Zuhause einen eigens dafür vorgesehenen Raum. Ist dieser weit von den Wohn- und vor allem von den Schlafräumen entfernt, garantiert dies höchste Privatsphäre und einen weiterhin ungestörten, wohligen Schlaf. Dem Umstand, dass das Home Office ein Aktivraum darstellt, sollte mit der Wahl Der Bürostuhl mit hoher Lehne vermittelt Sicherheit und Stabilität.
des Raumes möglichst im lebhaften Teil der Wohnung und des Gebäudes Rechnung getragen werden. Empfangen Sie gar Besucher, sollte das Home Office möglichst nahe beim Eingang liegen, so dass die Gäste direkt in diesen Teil geleitet werden können, ohne die privaten Räumlichkeiten zu durchqueren.
Harmonische Einrichtung
Kreieren Sie eine harmonische Bürolandschaft durch stimmige Einrichtung. Der Schreibtisch und die richtige Sitzgelegenheit werden im Home Office aus Sicht Feng Shui als zentrales Element auf dem Weg zur Harmonie gesehen. Der Schreibtisch vermittelt dabei die nötige Stabilität. Durchsichtige oder glänzende Arbeitsflächen führen zu Verunsicherung. Für Entspanntheit und Ruhe sollten Schreibtischplatten mit matter Oberfläche ausgestattet sein. Solides, natürliches Holz eignet sich besonders gut und wirkt Stress reduzierend und ausgleichend. Ein grossflächiger, aufgeräumter Arbeitstisch gewährleistet zudem einen guten Energiefluss, Potenzial für konzentriertes Arbeiten, Kreativität und hohe Leistungsfähigkeit. Der Bürostuhl spielt ebenfalls eine zentrale Rolle. Nebst den ergonomischen Anforderungen gelten folgende Einflussfaktoren im Feng Shui: Der Stuhl sollte möglichst flexibel verstellbar und an die Grösse anpassbar sein. Durch glatte Oberflächen wird eher aktivere Energie erzeugt, durch tendenziell zu starke Polsterung kann sie verlangsamt werden. Die typischen gedämpften Farben im Büroraum können durch Bürostühle in stärkeren Farben belebt werden.
Idealer Arbeitsplatz: Wand im Rücken und Fenster seitlich zur Blickrichtung. Organisation ist das halbe Leben: Regale, Korpus, Schränke helfen Ordnung zu halten und sich richtig zu organisieren. Zudem können sie als Raumteiler verwendet werden, ohne jedoch im Weg zu stehen. Schränke und Regale mit Türen geben mehr Ruhe. Aktenschränke sollten die Schulterhöhe nicht überschreiten; höhere Schränke oder Regale stellt man am besten an eine Wand.
Farben und Materialien
Grundsätzlich gilt: Warme Farben wie Gelb und Braun wirken eher anregend und aktivierend, kalte Farben beruhigend, entspannend und erfrischend. Sanfte Farbtöne (Yin-Farben) wie grün und blau fördern kreative, künstlerische, aufgeschlossene und fantasievolle Arbeiten und aktivierende Farben (sog. Yang-Farben) wie rot und orange können Produktivität, Organisation und Arbeiten unter Zeitdruck begünstigen. Achten Sie bei der Wahl der Materialien auf das Gleichgewicht von Einrichtung, Boden und Fensterdekor. Holz ist stets ein gern gesehener Gast im Home Office. Ein abgerundeter Schreibtisch aus hel-
Bilder: Haworth
lem Holz lässt die Stimmung steigen und verschafft die gesuchte Inspiration. Ein Boden aus Parkett oder Laminat vermittelt Entspannung. Ein Teppich gar bringt eine besonders ruhige Atmosphäre in den Raum. Die typischen Fensterrollos geben dem Raum die nötige Büroatmosphäre. powered by homegate.ch ■
Positionierung
Zur nötigen Schaffenskraft in Ihrem Wohlfühlbüro Zuhause gilt es als erstes, den richtigen Platz im Raum zu finden, der oft auch als «Power Place» (= Kraftplatz) bezeichnet wird: Der Kraftplatz befindet sich optimalerweise diagonal gegenüber dem Eingang mit freiem Blick zur Tür und es befindet sich eine Wand im Rücken, während die Fenster vorzugsweise seitlich zur Blickrichtung liegen. Das Verhältnis «zweidrittel zu eindrittel» bezieht sich auf den Raum vor und hinter dem Sitzplatz bzw. Arbeitstisch. Die Station mit Druckergeräten sollte nicht zu nah beim Schreibtisch platziert sein, sondern möglichst weit vom Pult auf einem separaten Möbel.
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«POST» Immobilienmarkt
Februar 2013
Ausgabe 2 | 23
Das Traumhaus gefunden
«Wir haben unserTraumhaus gefunden», strahlt Peter Kohler aus Uesslingen. Seine Frau Manuela pflichtet ihm bei: «Wir geniessen den grosszügigen Landhausstil und den Blick in die Alpen.»
M
anuela und Peter Kohler schätzen es, wenn sie viel Raum zum Leben haben, der sozusagen nahtlos in die Natur übergeht. So machten sie sich auf die Suche nach einer neuen Liegenschaft, die ihnen und ihren beiden Söhnen im Teenageralter mehr Platz verschaffte.
Bewusst gekauft, statt gebaut
Ihr Blick musste nicht weit schweifen. Denn vom früheren Haus im Frauenfelder Erzenholz nach Uesslingen war es nur ein Katzensprung – in Sachen Wohneigentum hingegen ein Quantensprung: Kohlers wechselten das Reihenhaus mit einer minimalen Grundstückfläche von nicht einmal 250 Quadratmetern gegen ein repräsentatives Landhaus auf einer Parzelle von rund 1000 Quadratmetern. Die Familie hat sich bewusst nach einem bestehenden Haus umgesehen, um sich nicht mit intensiven Bauabklärungen befassen zu müssen.
Geistig schon gekauft, aber…
Peter Kohler, der bei einer Bank in Zürich arbeitet und keinen längeren Arbeitsweg in Kauf nehmen wollte, erinnert sich: «Wir haben recherchiert, das Haus im Internet gesehen, nahmen einen Augenschein vor Ort – geistig haben wir es da schon gekauft.» Doch so einfach war es dann auch wieder nicht, denn in das Uesslinger Landhaus mit Weitblick über das Thurtal bis in die Glarner und Berner Alpen hatten sich noch andere Bieter verliebt. Deshalb war Manuela Kohler froh, dass sie sich nicht auch noch um all die Formalitäten und Details kümmern musste: «Wir hatten ohne Zögern beschlossen, dass wir beim Kauf der neuen und dem Verkauf der alten Liegenschaft eine professionelle Begleitung brauchen. Von Sabina Quinz wurden wir denn auch gut beraten.»
SabinaQuinz(links)begleitetePeterundManuelaKohlerbeidenLiegenschafts-Transaktionen.
Dank der Unterstützung der Liegenschafts-Expertin der Fleischmann Immobilien AG ging der ganze Prozess
des Partners für die beiden Liegenschafts-Geschäfte habe ihn deshalb nicht getäuscht: «Wir sind im Internet Fachkundig und angenehm auf die Fleischmann Immobilien AG Die Abwicklung sei in der Sache sehr aufmerksam geworden. Es war uns fachkundig und in der Art äusserst an- wichtig, dass unser altes Haus in einer genehm verlaufen, erzählt Peter Kohler. Dokumentation präsentiert wurde, die Sabina Quinz habe alles übernommen uns passte.» Die Dokumentationen der – von der Schätzung des realistischen Fleischmann Immobilien AG seien Marktpreises und der Ausschreibung ihnen sofort ins Auge gestochen, sagt oder der Dokumentation über die Be- Peter Kohler: «Fleischmann hebt sich sichtigungen bis hin zu den Kontakten damit und mit dem ganzen Rundummit dem Grundbuchamt und allen an- Service positiv von den Mitbewerbern ■ deren Beteiligten. Der erste Eindruck ab.»
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«POST» News
24 | Ausgabe 2
RoterTeppich für Damen im Swisscasinos Schaffhausen Das neue Jahr bringt auch Neuerungen im Schaffhauser Casino. Der mittlerweile zum Klassiker avancierte «Ladies' Day» wurde um einen Tag vorverschoben. Neu treffen sich die
Damen immer am dritten Mittwoch im Monat. An diesem Tag werden die weiblichen Casinogäste mit einem besonderen Programm verwöhnt: Jede Dame erhält ein Glas Prosecco, ein kleines Präsent als Erinnerung und ein Gewinnspiel mit attraktiven Preisen sorgt für zusätzliche Glücksstimmung. Gruppen ab vier Ladies erhalten zusätzlich zum Glas Prosecco Spieljetons im Wert von 40 Franken.
Food-Ecke mit wichtigen Lebensmitteln bei friho Getränke Die Dorfemer Bevölkerung kann auch nach der Schliessung des Volg-Ladens Lebensmittel weiterhin im Dorf einkaufen. Möglich macht es die friho Getränke AG, denn am 4. Januar eröffnete
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nehmen sich Zeit für die persönliche Beratung und Betreuung ihrer Gäste. Das flexible und zuverlässige Carreise-Unternehmen empfiehlt sich auch für Firmen- und Vereinsausflüge. Am Sonntag, 3. März 2013, wird im Restaurant Areal an der Klosterstrasse 30 in Winterthur das vielfältige Jahresprogramm vorgestellt. Übrigens: Es sind noch Plätze frei für die Dolomitenskisafari vom 23.02. – 01.03.2013. Brandenberger Reisen GmbH Oberdorf 1, 8452 Adlikon Telefon 052 317 32 57 www.brandenberger-reisen.ch
SchweizerWeltneuheit für nachhaltig gewärmte Füsse Endlich ist die bahnbrechende Schweizer Innovation für angenehm gewärmte Füsse auf dem Markt. Menschen mit kalten Füssen dürfen sich freuen, denn die neuen «chili-feet»-Wärme-
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Februar 2013
Inhaberin Sonja Campos in ihrem Getränkemarkt eine Food-Ecke mit einem kleinen aber feinen Sortiment an wichtigen Lebensmitteln. Im Angebot sind rund 100 Produkte wie zum Beispiel Fleisch, Mehl, Zucker, Teigwaren, Öl, Guetsli, Cornflakes, Backwaren oder Suppen. Man findet auch Produkte aus der Region, wie Milch aus Adlikon, Käse aus Henggart sowie Brot und Wurst aus Flaach. friho Getränke AG Dorfstrasse 19, 8458 Dorf Telefon 052 317 11 90 www.friho.ch
Einzigartige und süsse Geschenke zumValentinstag Der 14. Februar ein ganz besonderes Datum – es ist Valentinstag, also der Tag der Liebenden. Verliebte Paare bedanken sich mit kleinen Geschenken, die zum Ausdruck bringen sollen:
«Schatz, Du bist einmalig. Ich liebe dich.» Ein Klassiker unter den Geschenken sind dabei Pralinen. Bei Confiseur by Testa in Frauenfeld finden sie einzigartige Praliné-Kreationen wie zum Beispiel handgemachte Schoko-Tassen gefüllt mit den edelsten Truffes. Gerne können Sie sich für individuelle Geschenke aus Schokolade auch persönlich beraten lassen – der Fantasie sind fast keine Grenzen gesetzt. Confiseur by Testa Höhenweg 2, 8500 Frauenfeld Telefon 076 561 29 40 www.confiseurbytesta.com
Die vierte Jahreszeit steht vor derTür
Für eine gelungene Fasnachtsmaskierung empfiehlt es sich, im Zweithaarstudio Dieckmann an der Rheinstrasse (Frauenfeld) hinein zu schauen.
Die neue Haarkollektion speziell für die Fasnacht ist soeben eingetroffen. Lassen Sie sich überraschen, wie Sie Ihr Aussehen mit lustigen, bunten Frisuren verändern können. Ich freue mich auf ihren Besuch. Zweithaarstudio Stefanie Dieckmann Rheinstrasse 12. 8500 Frauenfeld www.zweithaarstudio.ch
NOSUF «POST»
Februar 2013
Ausgabe 2 | 25
Swiss Marketing: Von Jägern und Treibern Der Schweizerische Marketing-Tag in Luzern wartet mit einem interessantenThema auf. Zum nationalen Anlass sind auch NOSUFMitglieder eingeladen, von denVorträgen zu profitieren.
W
BerNhArD C. BärTSChi
enn Uwe Tännler, Präsident Zentralvorstand Swiss Marketing, am 5. März 2013 den Schweizerischen Marketing-Tag 2013 im KKL Luzern eröffnen wird, heisst es von «Von Jägern und Treibern» – oder wie Verkauf und Marketing gemeinsam zum Blattschuss kommen. «Was ist wichtiger, Marketing oder Verkauf?» «Was verbindet und was unterscheidet die beiden Themen?» Wenn Marketing als Begriff auf den Ursprung «bring to market» zurückgeht, dann wäre der Verkauf so etwas wie ein «sale on the market». Es sind also durchaus zwei verschiedene Tätigkeiten, die aber eng verknüpft sind und der Frage folgen: «Wie ticken Käufer?» Wer verkaufen will, muss sich fragen: «Warum kaufen wir, und wann kaufen wir tatsächlich?» Marketing öffnet die Märkte, bereitet den Boden vor, auf dem der Verkauf dann erfolgreich arbeiten kann. Für den Erfolg bedarf es also der Interaktion zwischen Verkauf und Marketing. Und vor dem
Zugreifen der Kunden steht demnach der Pakt Marketing und Verkauf
Mitgliederzahl erhöhen
Swiss Marketing ist der Berufs- und Fachverband für Verkaufs- und Marketing-Experten. In ihm bündelt sich das Fachwissen von rund 4000 Fach- und Führungskräften aus den verschiedensten Branchen. Er organisiert zudem die Berufs- und höheren Fachprüfungen in Marketing und Verkauf und ist Träger des Schweizerischen Marketing-Tages mit Verleihung der Marketing-Trophy. Im Weiteren hat er den Bildungsauftrag des Bundes mit den Schweizer Marketing- und Verkaufsausbildungen, wie zum Beispiel Marketingleiter oder Verkaufsleiter, das duale Bildungssystem weiter zu stärken. Landesweit werden jährlich rund 4000 Prüfungen in den Bereichen Marketing und Verkauf (Marketing- und Verkaufsfachleute, Marketing- und Verkaufsleiter) durch Swiss Marketing organisiert und abgenommen. Der Verband wurde 1956 unter der Bezeichnung Schweizerischer Marketing Club von Gaston Friedländer gegründet. Die Schwerpunkte von Swiss Marketing liegen heute vor allem im Networking, Clubleben und in der dualen Bildung. Ziel ist es, die heutige Mitgliederzahl innerhalb der nächsten fünf bis sechs Jahre von 4000 auf 7 bis 8000 zu erhöhen.
des Verbandes aufzuzeigen, und in der dritten steht nun das duale Bildungssystem im Mittelpunkt. Für ihn ist es bedauerlich, dass selbst Führungskräfte ständig «gestossen» und motiviert werden müssen. Viele sind überfordert, Prioritäten zu setzen, zu strukturieren und zu delegieren. «Es wäre toll, wenn mich auch mal jemand ziehen würde.» Er freut sich über die neue Zusammenarbeit von Swiss Marketing (SMC) und dem Nordostschweizer Unternehmer Forum (NOSUF) nach seinem langjährigen Motto «1+1=3». Somit könnten alle Swiss-Marketing-Mitglieder vom NOSUF profitieren und umgekehrt. Für ihn ist es entsprechend wichtig, dass Kräfte gebündelt werden und der Netzwerk-Gedanke aktiv gelebt wird, denn so könne auch die Wirtschaft nachhaltig gestärkt werden. Dank der neuen Partnerschaft profitieren die NOSUF-Mitglieder von den gleichen Konditionen wie die Mitglieder von Swiss Marketing. Der Schweizerische Marketing-Tag im KKL Luzern wartet wie gewohnt mit vielen Überraschungen und tollen Innovationen auf. Jetzt anmelden unter: www.marketingtag.ch ■
Swiss Marketing, der Berufs- und Fachverband für MarketingExperten, ist sowohl die Nummer eins in Sachen Netzwerk wie auch in Fachwissen und Ausbildung. Er ist in 35 regionale Klubs aufgeteilt und damit landesweit breit vertreten und fest verankert. In den Regionen und gesamtschweizerisch findet Erfahrungs- undWissenstransfer statt. Die Klubs organisierenVeranstaltungen zu aktuellen Marketingfragen. Swiss Marketing ist zudem Träger des Schweizerische Marketing-Tags, der jeweils im März stattfindet. Der Berufs- und Fachverband engagiert sich dafür, dass Wissen und Erfahrung gefördert werden und arbeitet mit allen staatlichen Stellen sowie öffentlichen und privaten Organisationen partnerschaftlich zusammen. Im Weiteren gestaltet er Berufsbilder aktiv mit, schafft neue Bildungswege und nimmt Einfluss auf einen hohen Ausbildungsstandard. Bernhard C. Bärtschi bernhard.baertschi@postmedien.ch
1+1=3
Der Marketingtag ist am 5. März 2013. Anzeige
Uwe Tännler blickt stolz auf die letzten sieben Jahre zurück. Der Schwerpunkt in seiner ersten Amtsperiode betraf den Turnaround von Swiss Marketing, in der zweiten den Mitgliedern den Mehrwert
Uwe Tännler und Susanne Wille in Aktion.
Bilder zVg
«POST» Kalender
26 | Ausgabe 2
Musik/Konzerte
Impressum
Sonntag, 3.2.2013, 11 h
«Schaffhauser POST» Gennersbrunnerstrasse 58, 8207 Schaffhausen www.schaffhauserpost.ch Telefon +41 52 533 17 89. Telefax +41 52 740 54 41
Flügelsaal Musik Hug Bülach Klaviermatinée Mit Claire Huangci, der aktuellen Preisträgerin des ARD-Klavierwettbewerbs.
WYPAG AG «POST» Medien Iselisbergstrasse 4, CH-8524 Uesslingen info@postmedien.ch, www.postmedien.ch Telefon +41 52 740 54 40. Telefax +41 52 740 54 41
Montag, 4.2.2013, 19.30 h
Stadttheater Schaffhausen Galakonzert Zur Eröffnung der Schaffhauser Meisterkurse 2013.
Geschäftsleiter und Herausgeber: Felix Walder, fwalder@postmedien.ch Chefredaktor: Dr. Alois Schwager (as), aschwager@postmedien.ch
Samstag, 9.2.2013, 19.30 h
Rathauslaube Schaffhausen Das grosse Finale Mit ausgewählten Studenten der Schaffhauser Meisterkurse 2013. Die Ausführenden undWerke werden kurzfristig bestimmt.
Sonntag, 10.2.2013, 17.15 h
Rathauslaube Schaffhausen Imeneo Humorvolle Oper um den Gott der Hochzeit Georg Friedrich Händel.
Konzert in der Dorfkirche Büsingen Freitag, den 25. Januar 2013 um 19 Uhr Propsteisänger Wagenhausen mit russisch orthodoxen Werken Leitung Cornelius Bader Und dem Kammerorchester der Philharmonie Novosibirsk mit Werken von Anton Arensky, Alexander Borodin und Anton Dorak Leitung Rainer Held
Freitag, 15.2.2013, 20 h
Saal Schloss Andelfingen HiesiX Neue Musik auf alten Instrumenten, herzbewegend, vermischt mit einem Hauch Fernweh.
Sonntag, 17.2.2013, 17 h
Münsterkirche zu Allerheiligen SH Schaffhauser Orgelkonzert 3. Konzert von MatthiasWämser aus Wallisellen mitWerken von Pfiffner, Buxtehude, Bührer und Bach.
Freitag, 22.2.2013, 19.30 h
Kirche St. Johann Schaffhausen Extrakonzert Drei Gesangssolisten (Sopran/Tenor/ Bariton), Knabenchor und das Orchester der Musikhochschule Zürich mit Werken von Benjamin Britten.
Verlagsleiter: Oliver Schmid (os), oschmid@postmedien.ch
«Kanada – Leben in derWildnis»:Welcher richtige Outdoor-Fan träumt nicht von derWildnis Kanadas? Sabrina und Markus Blum haben sich genau diesen Traum erfüllt. Inspiriert vomWeltbestseller «Das Schneekind» von NicolasVanier, geht die Schweizer Familie auf grosse Reise und folgt den Spuren des Schneekinds in dessen Heimat. Zusammen mit ihrer 18 Monate altenTochter und fünf Pferden bestehen sie viele Abenteuer, bis sie die idyllische Blockhütte amThukada-See finden. In den vergangenen Jahren hat die junge Familie zu jeder Jahreszeit in den Cassiar-Bergen inWestkanada gelebt und auch viele Monate im Blockhaus verbracht. Zu traumhaften Bildern und spannenden Filmausschnitten erzählen die Aussteiger am Donnerstag, 14. Februar 2013 um 19.30 Uhr im Schaffhauser Parkcasino ihre authentische Geschichte aus der einsamenWildnis Kanadas.
Pop/Rock/Jazz Freitag, 1.2.2013, 20.30 h
Alabama Unterstammheim Blizzard Ladies Fetziges Konzert mit dem neuen Komet am Schweizer Country-Himmel.
Samstag, 2.2.2013, 19.30 h
Kammgarn Schaffhausen Mittelalternacht Mittelalterliches Konzert mit Könix (CH), Heidenspass (D) und den Special GuestsTanzweib Mirimah und der Lagergruppe Freywild.
Sonntag, 3.2.2013, 19.30 h
Dolder2 Feuerthalen Afenginn (DK) Die berauschende Kultband aus dem Norden mit einem Balkan-Klezmer-SkaFolk-Mix aus ihrem neuen Album «Lux». Offizielles Publikationsorgan vom
Donnerstag, 28.2.2013, 20 h
Stadthalle Singen (D) The 12 Tenors Die 12Tenöre singen in ihrer neuen Bühnenproduktion 22Welthits und räumen mit allen bisherigen Klischees über das wohl aufregendste Stimmfach der Gesangsmusik auf.
Freitag, 15.2.2013, 20.30 h
Kulturbeiz nudel26 Schaffhausen Urban Space Quartett Minimale Musik in Reinkultur.
Samstag, 16.2.2013, 21 h
Kammgarn Schaffhausen Philipp Fankhauser Der Schweizer Blueser zu Gast mit seiner «25Years –The AnniversaryTour».
Donnerstag, 21.2.2013, 19 h
Cafeteria der Psychiatrischen Universitätsklinik Rheinau Pocket Rockers Das Unplugged RockTrio spielt Handverlesenes aus der Musikgeschichte.
Freitag, 22.2.2013, 20.30 h
Kulturbeiz nudel26 Schaffhausen Kappeler/Zumthor Hier haben sich zwei grosse, offene musikalische Jazz-Seelen gefunden.
Freitag, 8.2.2013, 20.30 h
Gems Singen (D) Agusti Fernandez «Aurora Trio» Mit einem der grossen europäischen Pianisten.
Samstag, 9.2.2013, 20.30 h
Alabama Unterstammheim Sun n Steel Die fünf Musiker aus der Region spielen einen kompakten Melodic Metal.
Autoren: Bernhard C. Bärtschi, bbaertschi@postmedien.ch; Ralph Bauert, rbauert@postmedien.ch; Guy Besson, gbesson@postmedien.ch; Roger Klein, rklein@postmedien.ch; René Künzli, rkuenzli@postmedien.ch Jürgen Kupferschmid, jkupferschmid@postmedien.ch; Salvatore Manoiero, smanoiero@postmedien.ch Josef Mattle, jmattle@postmedien.ch; Dr. Tomas Meyer, tmeyer@postmedien.ch Florian Rexer, frexer@postmedien.ch; Karl Svec, ksvec@postmedien.ch Online: Alex Birchler, abirchler@postmedien.ch Anzeigenverkauf: Manuela Doster, mdoster@postmedien; Emanuel Inäbnit, einaebnit@postmedien.ch Produktion: Bachmann Printservice. Inhaber: Samuel Bachmann Seestrasse 86, CH-8712 Stäfa Telefon +41 44 796 14 44. Telefax +41 44 796 14 43 www.bachmann-printservice.ch info@bachmann-printservice.ch Druck: Tamedia AG Druckzentrum. Bubenbergstrasse 1 CH-8045 Zürich. Telefon +41 44 248 61 60. tamedia-druckzentrum.ch Vertrieb: APZ Direct AG. Ernst Müller-Str. 8, 8207 Schaffhausen Telefon +41 52 632 31 30. Telefax +41 52 632 31 90 www.apz.ch Druckauflage: 44 000 Exemplare Verteilung: Die «Schaffhauser POST» wird einmal monatlich mit einer Auflage von 41 477 Exemplaren kostenlos in alle Haushaltungen (inkl. Postfächer) im Kanton, inkl. angrenzende Gemeinden, verteilt. Zusätzlich erfolgt der Vertrieb von 2500 Exemplaren an ausgewählten POS. Abonnemente: Fr. 30.– pro Jahr (inkl. MwSt.). Telefon +41 52 740 54 40
Samstag, 23.2.2013, 16 h
Kulturbeiz nudel26 Schaffhausen Noodles & Jazz Jamsession Offene Bühne für JazzmusikerInnen.
Samstag, 23.2.2013, 21 h
Samstag, 23.2.2013, 20 h
Stadthalle Singen (D) Bläserquintett Aquilon MitWerken von Cambini, Ravel, Ibert und Beethoven.
Februar 2013
Kammgarn Schaffhausen Cosmo Alley (SH/ZH) Plattentaufe «Now It›s On», von knackigem Pop bis hin zu Folkballaden.
Theater/Tanz Freitag, 1.2.2013, 20 h
Kammgarn Schaffhausen Feuer des Orients Abwechslungsreiche orientalische Tanzshow.
T» S O P « Ihre ne! Onli Morgen, heute oder gestern? In den Ferien, im Büro oder unterwegs? Lesen Sie Ihre «POST» online!
www.postmedien.ch
«POST» Kalender
Februar 2013
vom Frauen- und Männerchor sowie Cabaret «Da isch s'Cabaret vom Chor».
Donnerstag, 7.2.2013, 20.15 h
PhönixTheater 81 Steckborn Love, Marylin EinTheaterstück von Hanna Scheuring nachTexten von J.C. Oates und Marilyn Monroe zum fünfzigstenTodestag von Marilyn Monroe.
Samstag, 23.2.2013, 20 h
Städtlihalle Neunkirch Chränzli Neunkirch Abendunterhaltung derTurnenden Vereine Neunkirch unter dem Motto «Landei trifft Stadthuhn».Türöffnung um 18.45 Uhr.
Samstag, 9.2.2013, 20.15 h
Kirchgemeindehaus Neuhausen a. Rhf. Duocalva Mit ihrem neuen Programm «Heute Abend: Zauberflöte! Grosse Oper für zwei Celli». Eine humorvolle, erfrischende Mischung aus kluger Ironie und instrumentalerVirtuosität.
Sonntag, 10.2.2013, 17 h
Reformierte Kirche Rafz Von Liebesnot, Lust und Laster Ein erotisch-humoristischer Abend mit viel Augenzwinkern mit dem Spiezer «Gschichtewyb» Eva Frei.
Freitag, 15.2.2013, 19 h
Haberhaus Schaffhausen Burg Das perfekte Familienstück (ab 7 Jahren), mit demVorstadttheater Basel und demTheater Sgaramusch. Auch am Sa, 16.2. um 16 Uhr.
Freitag, 15.2.2013, 20.30 h
Kammgarn Schaffhausen Tranceporter Zaubertheater mit Alex Porter.
Samstag, 16.2.2013, 20 h
Stadttheater Schaffhausen Dichtung und Wahrheit Ein «Best of» zum zehnjährigen Bühnenjubiläum von «Salut Salon», den «Teufelsgeigerinnen aus Hamburg».
Sonntag, 17.2.2013, 17 h
Kinotheater Central Neuhausen a. Rhf. The Spirit of Vivaldi Eine Kulturgeschichte rund umVivaldi, cool inszeniert und heavy interpretiert.
Mo/Di, 18./19.2.2013, 19.30 h
Stadttheater Schaffhausen Die schmutzigen Hände Ein Schauspiel von Jean-Paul Sartre. Inszeniert von Alexander Nerlich, produziert vom LandestheaterTübingen.
Dienstag, 19.2.2013, 20 h
Stadthalle Singen (D) Rock Me Amadeus Die große Falco-Live-Show mit MusicalStar Alexander Kerbst und den Hits des österreichischen Popstars.
Mi/Do, 20./21.2.2013, 20 h
Stadttheater Schaffhausen Duo Divertimento – «Gate 10» Das beliebte Kabarett-Duo mit ihrem aktuellen Programm.
Freitag, 22.2.2013, 20 h
Gems Singen (D) «Ich meins doch nur gut» Das neue Kabarett-Programm von und mit Matthias Egersdörfer.
Ausgabe 2 | 27
Samstag, 23.2.2013, 20 h
Kinotheater Central Neuhausen a. Rhf. Filmtage – «Bäckerei Zürrer» Reminiszenz an alte Schweizer Filme.
«Unverwechselbarer Scafusia Jazzband Sound» – Der Jazztreff Schaffhausen startet 2013 in seine bereits 15. Konzertreihe und wartet wieder mit einigen hochkarätigen Jazz-Leckerbissen, verteilt über das ganze Jahr, auf. Den Auftakt macht Marcel Schellenberg, Gründer und Ehrenmitglied des Jazztreff Schaffhausen. Zusammen mit Beat Inderbitzin, Jean-Charles Reber, Eddie Davies und Bernie Ruch bildet er weitherum bekannte Scafusia Jazzband. Die erfolgreiche Band hat sich mit ihrem unverwechselbaren Sound auf internationalen Bühnen, in Jazzclubs, an Festivals und an unzähligen Konzerten einen hervorragenden Namen geschaffen. Ein Höhepunkt schon zum Saisonbeginn also, der nicht nur Fans von traditionellem Jazz begeistern dürfte. Die Scafusia Jazzband eröffnet am Samstag, 23. Februar 2013 um 20 Uhr im Restaurant zum alten Schützenhaus die Saison des Jazztreff Schaffhausen.
Freitag, 22.2.2013, 20.30 h
Haberhaus Schaffhausen Felix Krull, Hochstapler Literarisches Kammerspiel nach dem Roman «Bekenntnisse des Hochstaplers Felix Krull», mitVolker Ranisch.
Sa/So, 23./24.2.2013, 17.30 h
Stadttheater Schaffhausen Die Wahrheit Von denVorteilen, sie zu verschweigen und den Nachteilen, sie zu sagen. Ein Schauspiel von Florian Zeller.
Mittwoch, 27.2.2013, 19.30 h
Stadttheater Schaffhausen La dolce vita Eine Koproduktion von Stadtthater Schaffhausen, Cinevox Junior Company und Sinfonietta Schaffhausen.
Party Freitag, 1.2.2013, 22 h
Orient Schaffhausen Freaky Friday Das Zermatter Partylabel gibt sich mit DJ Dario Butterfly die Ehre.
Samstag, 2.2.2013, 22 h
Chäller Schaffhausen One Night in Berlin Electro mitVito Cacciapaglia, Suschi & Enzo Caprioli (Berlin), Support: JoeVendetta & Dan@Work.
Donnerstag, 7.2.2013, 21 h
Surstoffbar Schaffhausen Party. Mit Resident DJ, jeden Freitag.
Freitag, 15.2.2013, 20 h
Rest. La DolceVita Neuhausen a. Rhf. Salsaparty
MitTanzanimation vom Salsastudio Schaffhausen. Auch Nichttänzer und Begleitpersonen herzlich willkommen.
Samstag, 16.2.2013, 22 h
South-West (AMAG) Schaffhausen Trancesilvania Guter, alterTrance aus den Neunzigern mit DJ ES und DJ Carlito.
Donnerstag, 21.2.2013, 22 h
Güterhof Schaffhausen Thursday Mix. Mit den Soulbrothers.
Samstag, 23.2.2013, 22 h
Güterhof Schaffhausen NDW & Après Ski Schlager Mit DJ Pino.
Diverses Freitag, 1.2.2013, 15.30 h
Platz für Alli, Neuhausen a. Rhf. Neuhuuser Märkt Mit reichhaltigem Sortiment an Frischprodukten und Spezialitäten.
Montag, 11.2.2013, 20 h
Restaurant Falken Schaffhausen Philatelisten-Verein Schaffhausen Austausch und Informationstrefffen.
Samstag, 16.2.2013, 18.30 h
Schulhaus Gräfler. Winterhalle 2013 Traditionelles Fussballturnier für Jungs und Mädchen. Anmeldung bis 30 Min. vor Beginn oder unter www.jash.ch.
Freitag, 22.2.2013, 20 h
«Storchen»-SaalWilchingen Abendunterhaltung Mit dem Frauen- und MännerchorWilchingen. Liederprogramm « Best of...»
Sonntag, 24.2.2013, 20 h
Kinotheater Central Neuhausen a. Rhf. Filmtage – «Klassezämekunft» Reminiszenz an alte Schweizer Filme.
FasnachtinderRegion Fr., 1. bis Sa., 3.2.2013
Altstadt Schaffhausen Schaffhauser Fasnacht Die Schaffhauser Fasnächtler feiern dieses Jahr unter dem Motto «Mir spieled». Am Freitag Seniorenfasnacht im Gewölbekeller des Altersheim am Kirchhofplatz ab 13 Uhr, Narrenbaumstellen auf dem Fronwagplatz mit Fackelumzug ab 20.11 Uhr. Am Samstag Zunftmeisterempfang ab 9.30 Uhr, Kinderfasnacht mit anschl. Umzug ab 13 Uhr und grosser Umzug ab 15 Uhr. Am Sonntag Katerfrühstück auf dem Fronwagplatz ab 10 Uhr, anschl. Narrenbaumfällen.
Do., 7. bis Di., 12.2.2013
Ganzes Dorf Altenburg-Jestetten (D) Fasnacht Altenburg Schmutzige Dunschtig, Bobbycar-Rennen und Spiele-Wettbewerb am Samstag ab 14 Uhr, Kindernachmittag am Sonntag ab 14.30 Uhr, Schnörri-Obed am Montag ab 20.11 Uhr und BöögVerbrennung am Dienstag um 19 Uhr.
Sonntag, 10.2.2013, 13.33 h
Klosterplatz und MZG Rheinau Rheinauer Kinderfasnacht Umzug unter dem Motto «Winterwunderland», Bööggverbrennung um 18.30 Uhr auf der Gotthardwiese.
Mi. 13,. bis Sa., 16.2.2013
Bahnhof und ReckensaalThayngen Thaynger Fasnacht Kinderumzug um 14 Uhr ab Bahnhof, «Hemdglunggi»-Ball im Reckensaal am Donnerstag ab 20 Uhr und am Samstag ab 12 Uhr Guggenpower beim Kreuzplatz und grosser Umzug ab 15 Uhr.
Fr., 15. bis So., 17.2.2013
Dorf und Landi-Halle Marthalen Fasnacht Marthalen Beizentour am Freitag ab 21.30 Uhr, Maskenball in der Landi-Halle am Samstag ab 20 Uhr und grosser Umzug durchs Dorf am Sonntag um 13.13 Uhr.
terz «POST»
28 | Ausgabe 2
Februar 2013
Hilfe für demenzkranke Menschen
Die terzStiftung setzt sich tätig dafür ein, dass Menschen, die an einer beginnenden Demenz erkrankt sind, möglichst lange sicher in ihren eigenenWohnungen leben können.
A
Hinter dieser intelligenten Fassade verbirgt sich das Forschungslabor iHomeLab in Luzern.
Dr. ThoMaS Meyer
ls Interessenvertreter der erfahreneren Generationen setzt die terzStiftung sich tätig dafür ein, dass auch Menschen, die an einer beginnenden Demenz erkrankt sind, möglichst lange sicher in ihren eigenen Wohnungen leben können. Vier Schweizer Partner und sechs aus Österreich,
Selbstständig bleiben mit soviel Hilfe wie nötig Die Mehrheit der Älteren und selbst der Hochbetagten in der Schweiz möchte selbst darüber bestimmen, auf welchem Feld des Alltagslebens, in welchem Umfang und wie lange ihr geholfen wird. Die Verantwortung für ihren Alltag möchten sich die Wenigsten im dritten oder vierten Lebensabschnitt abnehmen lassen. Viele Ältere tun viel dafür, bis zuletzt unabhängig von fremder Hilfe zu bleiben. Es ist eine eigene Art von Lernen, sich die Kompetenz zu erhalten oder zu erwerben, den eigenen Alltag zu bewältigen: die Alltagskompetenz. Die Betroffenen selbst und diejenigen, die sie im täglichen Leben unterstützen, müssen sich jeweils überlegen, welche Hilfestellung förderlich ist und welche nur neue Abhängigkeiten schafft. Neue Abhängigkeiten erleichtern womöglich den Helfenden die Versorgung, aber helfen nicht der abhängigen Person, grössere Selbstständigkeit zu erlangen. René Künzli Präsident der terzStiftung
Rumänien und den Niederlanden arbeiten gemeinsam an einem Forschungsprojekt mit einem Budget von 2,8 Millionen Euro. Ziel ist es, ein Assistenzsystem für Menschen zu entwickeln, die an einer beginnenden Demenz erkrankt sind. Den Alltag zu meistern und selbstständig zu leben wird mit fortschreitender Erkrankung für die Betroffenen immer schwieriger. Das Assistenzsystem mit Namen «Confidence» wird ihnen ermöglichen, länger mobil und aktiv zu bleiben.
Mögliche Funktionen
In der Schweiz sind es neben dem iHomeLab der Hochschule Luzern und der terzStiftung Swisscom Participations Ltd. und Ralph Eichenberger Szenographie, die an dem Projekt mitarbeiten. Das Gerät, das in Gemeinschaftsarbeit entwickelt wird, könnte eine Art Smartphone sein, das den Benutzer z.B. an die Medikamenteneinnahme erinnert, eine Notruffunktion hat, um Betreuer oder Verwandte zu benachrichtigen, das es aber auch erlaubt, sich selbst räumlich zu orientieren und anderen anzuzeigen, wo man sich befindet. Im Spätsommer haben 67 terzExperten, also reife Personen, die ihre Erfahrungen der terzStiftung zur Verfügung stellen, an einem Fragebogen gearbeitet, mit dem ermittelt werden sollte, wer Erfahrungen mit beginnender Demenz im Bekannten- oder Verwandtenkreis hatte und welche Merkmale ihm oder ihr besonders eindrücklich für eine beginnende Demenz erschienen. Fast 50 Teilnehmende haben persönliche Kommentare
abgegeben, um beim Projekt Confidence mitzuhelfen. Im Spätherbst befragten die Wissenschaftler des iHomeLab und der terzStiftung dann Schweizer Spezialisten für Demenzerkrankungen, darunter der Basler Geriater Prof. Dr. Hannes B. Stähelin, der Leiter des Zentrums für Gerontologie an der Universität Zürich, Hans Rudolf Schelling, Carsten Niebergall, Maria Koch Schildknecht vom Zentrum für Demenzkranke und ihre Angehörigen «Roter Faden» in Luzern und Mitarbeitende der Alzheimervereinigung in Yverdon. Auch die Fachleute gaben Hinweise, welche Funktionen des Confidence-Geräts besonders hilfreich und welche abzulehnen sind.
Zuhause wohnen solang es geht
Das iHomeLab der Hochschule Luzern versteht sich als Schweizer Denkfabrik und Forschungslabor für Gebäudeintelligenz. Schlüsselthemen sind Energieeffizienz, Komfort und Sicherheit. Besondere Aufmerksamkeit erhält das Thema «Wohnen in den eigenen vier Wänden bis ins hohe Alter». In ihrer Funktion als Interessenvertreter für erfahrene Men-
schen beschäftigt sich mit dieser Frage auch die terzStiftung aus Überzeugung. Als Netzwerk-Plattform mit internationaler Ausstrahlung werden im iHomeLab die neuesten Forschungsprojekte präsentiert und diskutiert. Die terzStiftung und das iHomeLab arbeiten bereits in mehreren Projekten partnerschaftlich zusammen. Mit steigender Lebenserwartung erhöht sich auch das Risiko einer Demenzerkrankung. Aktuellen Schätzungen zufolge leben heute mehr als hunderttausend Menschen in der Schweiz mit Demenz. Der Anfang der Erkrankung geschieht oft schleichend. Nicht selten sind die Betroffenen im Alltag verunsichert, verängstigt durch die zunehmende Orientierungslosigkeit und verlieren dadurch zunehmend ihre Selbstständigkeit und Mobilität. «Doch nicht nur für den Betroffenen ist dies sehr schwierig, auch für Angehörige kann diese Situation sehr belastend sein. Informationstechnologien können hier Unterstützung und Hilfestellung bieten», weiss Prof. Alexander Klapproth, Leiter des iHomeLab. tmeyer@postmedien.ch ■
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«POST» Region
Februar 2013
FINGER ZEIGER Alles neu – oder doch nicht? Bis auf die 13 hat sich im neuen Jahr oberflächlich betrachtet ja nicht wirklich viel verändert. Aber auch 2013 liegen die Feinheiten im Detail. Für traurige Berühmtheit sorgte Anfang Januar ein Automobilist in der Stadt Bern, der den Gesetzeshütern innerorts mit netto 100 km/h ins Netz ging. Das gabs grundsätzlich früher schon, nur eben «Via Sicura» noch nicht. Die ersten Massnahmen dieses Paketes wurden nämlich auf den 1. Januar hin eingeführt, was diesen Fahrzeuglenker nun per Definition erstmals hochoffiziell zum Raser macht. Neu ist darum auch, dass er seinen Lappen für mindestens zwei Jahre los ist und ihm sein Fahrzeug zur eventuellen Verwertung an Ort und Stelle abgenommen wurde. Neues hat auch die liberale Denkfabrik Avenir Suisse im Sinn. Sie schlägt im Sinne der Gleichberechtigung anstatt der bisherigen Wehrpflicht eine Dienstpflicht für Männer und Frauen vor. Diese könne «wahlweise in der Armee, im Bevölkerungsschutz oder in einer zivilen Tätigkeit absolviert werden». Letztere soll wie heute der Ersatzdienst vor allem Betreuung, Pflege und Umweltschutz umfassen. Aber, je nach Qualifikation der Dienstpflichtigen, vielleicht auch Einsätze an Schulen und Lehrbetrieben. Aber halt! Das sei ein alter Hut, sagt nun die Stiftung Liber'all, welche die Idee bereits 2004 ausarbeitete. Egal ob neu oder alt – ganz so schlecht ist sie nicht. Mit Sicherheit neu ist auf jeden Fall die Tatsache, dass der Kanton Basel-Stadt gemäss einer repräsentativen Umfrage der hipste der Schweiz sein soll. Das sieht man in den anderen Kantonen natürlich anders. Und das wiederum ist gar nicht neu ... Ihr Fingerzeiger Oliver Schmid
Ausgabe 2 | 29
Trotz Unsicherheit auf Erfolgskurs Die UNO hat das vergangene Jahr zum Jahr der Genossenschaften erklärt. Dass diese Geschäftsform auch im Bankensektor Erfolg hat, beweist die Raiffeisenbank Schaffhausen eindrücklich.
N
OLIVER SCHMID
ach wie vor herrscht im viel gescholtenen Finanzsektor eine grosse Unsicherheit. Umso erfreulicher ist die Tatsache, dass eine regional verankerte Bank im vergangenen Geschäftsjahr erneut ein starkes Wachstum verzeichnen konnte. Die Raiffeisenbank Schaffhausen ist mit ihrem auf der Solidarität der Genossenschafter basierenden Geschäftsmodell eine echte und vor allem erfolgreiche Alternative. So hielt der Zustrom von Kundengeldern an. Die Zunahme beläuft sich auf fast Fr. 34 Mio., was einem Plus von 7,7 Prozent entspricht.
Starkes Kreditwachstum
Die Ausleihungen an Kunden legten im Vergleich zu 2011 gar um über Fr. 53 Mio. (oder 11,8 Prozent) zu. Dabei handelt es sich vor allem um Finanzierungen von privatem Wohneigentum in der Region sowie in vermehrtem Masse auch um Kredite für lokale Firmenkunden. Im hart umkämpften Finanzmarkt keine Selbstverständlichkeit, denn gerade den KMU bläst von Seiten der Schweizer Grossbanken ein immer rauerer Wind entgegen. Die Steigerung der Ausleihungen erfreut die Bankverantwortlichen umso mehr, da sie vor dem Hintergrund der Strategie «Sicherheit vor Wachstum» erfolgten. Die tiefen Marktzinssätze wurden genutzt, um die Refinanzierung des Kreditwachstums mit Aufnahme von Pfandbriefdarlehen abzusichern. Insgesamt werden die Ausleihungen zu 95 Prozent durch Kundengelder gedeckt, was wiederum das Vertrauen der Kunden in die Raiffeisenbank Schaffhausen untertstreicht.
Erhöhter Bruttogewinn
Trotz der starken Volumenzunahme verbesserte sich das Zinsergebnis um lediglich 1,8 Prozent. Ein Zeichen für den starken Margendruck, der Bankkunden attraktive Möglichkeiten sowohl im Kredit- als auch im Anlagebereich bietet. Die Erträge aus dem Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft sowie dem Handelsgeschäft konnten insgesamt dennoch auf gutem Niveau gehalten werden. Trotz einer Sonderzahlung zur Stärkung der Raiffeisen-Pensionskasse konnte der Geschäftsaufwand um 4,1 Prozent reduziert werden. Zudem wurde das Eigenkapital dank geringen Kreditausfällen und Wertberichtigungen mit
Einlagen in die freien Reserven um Fr. 2,24 Mio. erhöht. Angesichts der niedrigen Marktzinssätze hat der Verwaltungsrat entschieden, der Generalversammlung zu beantragen, die Verzinsung des Anteilscheinkapitals von 5 auf 3 Prozent zu reduzieren. Dadurch können die Eigenmittel und somit die Sicherheit der Bank und der Kundeneinlagen auch in Zukunft weiter gestärkt werden.
Umbau schreitet voran
Die Anfang Dezember 2012 gestarteten Umbauarbeiten der Geschäftsstelle Schaffhausen an der Bahnhofstrasse schreiten planmässig voran. Bis Ende März werden Kunden noch im Pavillon zwischen Bahn- und Bushof bedient. Danach wird die neue Kundenzone mit Beratungsräumlichkeiten und Selbstbedienungsbereich für Ein- und Auszahlungen die Kundenbedürfnisse noch zeitgerechter erfüllen. ■
ZufriedenmitdemJahresabschluss2012:DanielBrüschweiler(l.),VorsitzenderderBankleitung und Verwaltungsrats-Präsident René Sauzet. Bild: zVg Anzeige
Neues bei Baldinger Aktuelle Jaguar-Modelle und der brandneue Range Rover
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Florian Hotz, Kantonsrat, Schaffhausen
«Ich bin gegen Abzocker – mit dem wirksamen Gegenvorschlag.»
www.minder-nein.ch
Kaum hat das Jahr begonnen, stehen für alle Autoenthusiasten wichtige Termine an. Die Garage Baldinger AG in Schaffhausen stellt nämlich vom Mittwoch, 23. bis Freitag, 25. Januar jeweils von 16 bis 19 Uhr und am Samstag, 26. Januar von 9 bis 12 Uhr unter dem Motto «The New Jaguar Collection Days» die neuesten Jaguar-Modelle vor. Nutzen Sie die Gelegenheit, den neuen XF Sportbrake oder die 4x4-Modelle von XJ und XF hautnah kennen zu lernen. Ein weiteres Highlight erwartet die interessierten Besucher vom Mittwoch, 30. Januar bis Freitag, 1. Februar jeweils von 16 bis 19 Uhr sowie am Samstag, 2. Febuar von 9 bis 12 Uhr, wenn der brandneue Range Rover des aktuellen Modelljahres im Showroom der Garage Baldinger AG zu bewundern ist.
«POST» Leserreise
30 | Ausgabe 2
SCHAFFHAUSER w w w. s c h a f f h a u s e r p o s t . c h
Februar 2013
LeserreiseindenWinterzauber
«Wintermärchen im Schwarzwald» Geniessen Sie mit der Frauenfelder «POST» einen Kurzurlaub im Bio- undWellnesshotel Alpenblick in Höchenschwand, Südschwarzwald, zu einem sensationellen Sonderpreis.
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AlOiS ScHWAGer
nser Bio- und Wellnesshotel Alpenblick liegt in Höchenschwand im südlichen Hochschwarzwald (es wurde in der letzten Ausgabe eingehend vorgestellt). Höchenschwand ist ein bekannter Kur- und Ferienort im Naturpark Südschwarzwald. Er ist der höchstgelegene «heilklimatische» Kurort in Deutschland (1015 m) und liegt auf einem weiten Hochplateau. Das Hotel Alpenblick, von dem aus sich ein grossartiges Alpen-
Unser Angebot
«Wintermärchen» buchbar ab sofort bis 21. März 2013 mit drei Übernachtungen und Verwöhnpension zum einmaligen Preis von 345 € bei Anreise von Sonntag bis Dienstag und 355 € bei Anreise von Mittwoch bis Samstag. Anreise individuell. Im Rahmen der Leserreise erhalten unsere Leserinnen und Leser zusätzlich einen Wertgutschein von 35 € pro Person, der bei der Buchung von Anwendungen gutgeschrieben wird. Reservierungen bitte telefonisch oder per Email mit dem Stichwort «POST-Leserreise Wintermärchen»an folgende Adresse: Bio & Wellnesshotel Alpenblick **** St.-Georg-Strasse 9 79862 Höchenschwand Tel.: +49 (0)7672-418-0 hotel@alpenblick-hotel.de www.alpenblick-hotel.de
panorama öffnet, das vom Säntis bis zum Mont Blanc reicht, liegt im Herzen des Ortes, der von ausgedehnten Wäldern und Wiesen umgeben ist, die zum Langlaufen und Winterwandern geradezu einladen. Diese ruhige Lage bietet den richtigen Rahmen für gute Erholung.
Winterwanderwege und Loipen animieren im Naturpark Südschwarzwald zu Aktivferien.
Schneevergnügen pur
Verzauberte Winterlandschaft, reine Luft, verschneite Tannen, strahlend blauer Himmel, herrlicher Sonnenschein, auf schmalen Brettern durch den glitzernden Schnee gleiten, das alles bietet Höchenschwand. Hier gibt es eine ganze Anzahl der Sonne zugewandter Loipen (total 34 km), die aufs Beste für Langläufer präpariert werden. Die herrliche Fernsicht auf die Alpenkette ist gratis zu haben. Erleben Sie den Zauber des SchwarzwaldWinters in reiner, klarer Winterluft. Eine grosse Anzahl geräumter Spazier-und Winterwander-wege (30 km) ist für Winterwanderer die ideale Einladung direkt von der Haustür in die freie Landschaft.
Alpenblick-inklusiv
Im Angebot sind stets folgende Hotelund Weltness-Leistungen inbegriffen: ● Begrüssungsgetränk. ● Freie Nutzung der Badewelt mit Solebecken 32°C mit Sprudelliegen, Subaquasound und Farblicht. ● Saunalandschaft mit Finnischer Sauna 90°C, Sanarium 55°C und Dampfbad 48°C.
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Wellness-Badetasche mit Bademantel, Kuschelkissen, Bade-/Saunatuch stehen für Sie im Zimmer für die Dauer Ihres Aufenthaltes bereit. Teilnahme am Wellness-Aktiv-Programm für Bewegung und Entspannung mit ausgebildeten Wellnesstrainerinnen an allen Wochentagen (z.B. Aqua-Fit, Wassergymnastik, Yoga, Stretch und Relax, Bauch-Beine-PoGymnastik, Wirbelsäulengymnastik, progressive Muskelentspannung, Fantasiereisen); geführte Wanderungen, Vorträge. Parkplatzbenutzung unentgeltlich. Täglich geführte Nordic-WalkingTouren für Anfänger und Fort-geschrittene inklusive Stock- und Pulsuhrverleih. Sportbekleidung nicht vergessen!
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Fitnessraum (Cardio- und Kraftgeräte von TechnoGym) mit täglicher Geräteeinweisung (ab 18 Jahre) Wellness-Vital-Küche mit Verwöhnpension für ganztägig gesundes Essvergnügen! Reichhaltiges Frühstücksbuffet, täglich ab 7.30 bis 11 Uhr; 12 bis 14 Uhr WellnessLunchbuffet mit Suppe, Salaten, leichtenvegetarischenGerichtenund Obst; nachmittags von 14 bis 17 Uhr Kaffee und Kuchen; abends ab 18.30 Uhr 5-Gang-Wahlmenüs oder Themen-Buffet (Freitag Fischbuffet, Samstag Gala-Dinner). Alkoholfreie Getränke (Kaffee, Tee, Wasser) ganztags vom Büffel und Wasserstation (wasser- nanodynamisch behandelt nach Hacheney) ■
«POST»Leserreise Ja, ich buche die Leserreise zum «POST»-Vorzugspreis € 345.- bzw. € 355.- je nach Anreisetag (Spezialrabatt bereits abgezogen). Als POST-Leserin/Leser erhalte ich zusätzlich einenWertgutschein von € 35.– , gutgeschrieben bei der Buchung von Anwendungen. Name:
Vorname:
Adresse: PLZ:
Ort:
Geburtsdatum: Telefon (tagsüber): Ort, Datum:
Unterschrift:
DIE «POST» Leserreise ist ab sofort bis 21. März 2013 buchbar. DerVeranstalter wird sich für die definitve Buchung mit Ihnen direkt inVerbindung setzen. Den vollständigenTalon bitte einsenden an: Das Bio & Wellnesshotel Alpenblick in Höchenschwand in weihnächtlichem Gewand.
WYPAG AG, «POST» Medien, Iselisbergstrasse 4, 8524 Uesslingen
DER NEUE RANGE ROVER
AB 31.1.2013 ZUR PROBEFAHRT BEREIT.
Erleben Sie Design und Bewegung in Vollendung. Mit dem rundum neuen Range Rover, dem ersten SUV der Welt mit VollaluminiumMonocoque-Karosserie. Am besten kommen Sie jetzt für eine Probefahrt bei uns vorbei. www.landrover.ch
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bis bald – bei baldinger
Garage Baldinger AG
Gennersbrunnerstrasse 58 · 8207 Schaffhausen Telefon 052 632 02 02 · Telefax 052 632 02 01 garage@baldingerag.ch · www.baldingerag.ch
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MEHR FREIRAUM FÜRS LEBEN. DER NEUE KIA CEE’D SPORTSWAGON.
Der neue cee’d Sportswagon ist ein multifunktioneller Grossraum-Kombi der Extraklasse. Ideal für die Familie, Ferienreisen, Business sowie Sport- und Freizeitaktivitäten. Dazu verblüfft er mit sportlichem Charme und einer Top-Ausstattung par excellence! cee’d Sportswagon 1.4 L CVVT 100 PS ab CHF 19’777.– Verbrauch gesamt l/100 km (Energieeffizienzkategorie, CO 2 g/km) – Durchschnitt aller Neuwagen 153 g/km – 1.4 L CVVT man. 6,1 (D, 136), 1.6 L GDi man./DCT * 5,9/6,3 (C/D, 131/141), 1.6 L CRDi man./aut. 4,2/5,6 (A/C, 110/149). 7 Jahre Werkgarantie. Preisangaben: empfohlene Nettopreise inkl. MwSt. * DCT = Doppelkupplungsgetriebe. Abgebildetes Modell: cee’d_sw 1.6 L GDi/CRDi Style (mit Optionen). 0,07%-Leasing: Rechnungsbeispiel cee‘d Sportswagon 1.6 L GDi Trend man.: empfohlener Nettopreis inkl. MwSt. CHF 26’777.–, Kaution 5%, Sonderzahlung 15% (nicht obligatorisch), Laufzeit 36 Monate, km/Jahr 10’000. Leasingrate/mtl. CHF 276.25, effektiver Jahreszins 0,07%, Vollkasko obligatorisch. Eine Kreditvergabe ist verboten, falls diese zur Überschuldung des Konsumenten führt.
50 Jahre Schlossgarage Herblingen AG, 8207 Schaffhausen Überzeugen Sie sich persönlich über Qualität, Preis und Leistung. Wir freuen uns auf Ihren Besuch.