Juni 2013 - Weinland POST

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EinWasserkraftwerkunterSchlossLaufenhindurch–Utopieodernotwendig?

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Ausgabe 6 – Juni 2013

«POST» persönlich

Susanne Brandenberger und Luis Kröss betreiben in Adlikon ein Carreiseunternehmen mit persönlicher Note. Mitgeholfen hat, wie so oft im Leben, auch der Zufall. S. 5

Geben und Nehmen

Dank der Initiative von «give&get» und lokalen Initianten wird im Zürcher Weinland eine Zeittauschbörse lanciert. S. 6

Rheinfallkraftwerk ist prüfenswert Bis auf der Zürcher Seite des Rheinfalls einWasserkraftwerk gebaut wird, fliesst noch vielWasser den Rhein hinunter.Von einer breit geführten Diskussion ist man ebenso weit entfernt.

Handwerk statt Hexerei

In der neuen Artikelserie «POST»-Blitz zeigen die Sprachexpertinnen Angelika Ramer und Dorit Schmidt-Purrmann auf, wie genussvolle Texte entstehen. S. 9

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OliVeR SchmiD

amit am Rheinfall, wie in der Wasserkraftnutzungsstrategie des Kantons Schaffhausen am Rande erwähnt, ein zweites Wasserkraftwerk gebaut werden kann, muss zuerst das kantonale Wasserwirtschaftsgesetz revidiert werden. Die entsprechende Ihr Getränkefachgeschäft regierungsrätliche Vorlage liegt derzeit beim Kantonsrat, der in den kommenden Monaten darüber entscheidet. Das wäre aber nur eine Hürde, die ein solches Kraftwerk zu nehmen hätte. Da es auf der Zürcher Seite des Rheinfalls zu lieIhr Getränkefachgeschäft in der Region gen käme, kann eine Konzession zum d Kraftwerkbetrieb nur erteilt werden, o it Fo m wenn auch der Kanton Zürich grünes Neu Licht gibt.

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Sorgfältig abwägen

«Der Bundesrat will gemäss seiner Energiestrategie 2050 die Wasserkraft

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stärker nutzen. Der Kanton Zürich trägt diesen Grundsatz mit. Ein Wasserkraftwerk auf der Zürcher Rheinseite ist deshalb zumindest prüfenswert. Natürlich müsste dabei der Nutzen und der Landschaftsschutz gegeneinander abgewogen werden. Beim Tourismusmagnet Rheinfall ist dies besonders wichtig», erklärt Wolfgang Bollack, Kommunikationsberater bei der Baudirektion des Kantons Zürich, auf Anfrage. Eine an dieser Stelle bereits geforderte, breit geführte Diskussion ist bisher aber ausgeblieben. Einzig der Neuhauser Gemeindepräsident Stephan Rawyler äusserte kürzlich in einem Zeitungsinterview, dass er sich nicht vorstellen könne, dass sich ein zweites Rheinfallkraftwerk überhaupt rentiere. Zudem machte er deutlich, dass eine Umsetzung sowieso schwierig

werde, da das Naturschauspiel Rheinfall nichtangetastetwerdendarf.Aberistder Rheinfall wirklich unantastbar? Im Zuge des bundesrätlichen Beschlusses zum Kernenergieausstieg müssen auch ungewöhnliche Überlegungen erlaubt sein.

Unbekannte Auswirkungen

Bis dato sind das im wahrsten Sinne des Wortes aber alles nur Planspiele. Gemäss dem Energiekonzern EnAlpin, der gemeinsam mit der Axpo und der Gemeinde Neuhausen bereits das heutige Rheinfallkraftwerk betreibt, handelt es sich noch in keiner Weise um ein spruchreifes Projekt, sondern lediglich um eine Ideensammlung. Naturschutz- und Fischereiverbände sowie Gewässerschützer befürchten aber schon heute, dass selbst mit dem Bau eines unterirdischen Kraftwerks das ökologische Gleichgewicht am Rheinfall ins Wanken gerät. EnAlpin gibt diesbezüglich zu bedenken, dass es in dieser frühen Phase weder möglich noch seriös sei, bereits konkrete Auswirkungen auf den Rheinfall kennen oder beurteilen zu wollen. n

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Juni 2013

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«Biotopen-Carusos» Hirngespinste auto-,Töff- und lastwagenfahrer sowie andere strassenbenützer zahlen immer mehr steuern, abgaben und Gebühren – und stehen trotzdem im stau. Die Milchkuh-Initiative will abhilfe leisten. Marcel Tresch

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er Grund dafür, dass Strassenbenützer immer mehr zur Milchkuh der Nation werden, ist einfach: Die Abgaben aus dem Strassenverkehr werden nur zum Teil für den Bau und Unterhalt von Strassen und Autobahnen verwendet. Der Rest versickert in der Bundeskasse. Die Milchkuh-Initiative will dem unsäglichen Treiben einen Riegel schieben und fordert ein Ja zur Zweckbindung. Damit werden die Strassenverkehrseinnahmen konsequent in die Strasseninfrastruktur investiert. Zudem will die Initiative mehr demokratische Mitspracherechte. Künftig soll jede Einführung oder Erhöhung von Steuern, Gebühren und Abgaben im Bereich des Strassenverkehrs dem fakultativen Referendum unterstehen. Denn: Wussten Sie, dass bereits heute

die Hälfte des Benzinpreises in die Staatskasse fliesst? … dass Autofahrer dem Staat pro Jahr elf Milliarden abliefern? … dass auf jeden Neuwagen vier Prozent Automobilsteuern erhoben werden und so jährlich 330 Millionen in der Staatskasse verschwinden? … dass diese Steuer künftig auf acht Prozent erhöht wird? … dass der Benzinpreis trotz entgegengesetzter Entwicklung immer teurer wird?

Panikmache ist unnötig

In der Realität heisst das, dass sich die Steuern und Abgaben bis 2014 verdoppeln. Dass die Kosten laufend nach oben geschraubt werden hängt damit zusammen, dass man einerseits immer noch emissionsärmere Autos mit weniger Verbrauch will. Andererseits sollen bald 50 Prozent der Mineralölsteuer

Hier müssten eigentlich Schweizer Autolenker als Milchkühe stehen.

Bild Internet

für den öffentlichen Verkehr (öV) genutzt werden. Und da der Benzinkonsum dank verbrauchsarmer Fahrzeuge stetig sinkt, wird zu Lasten der Autofahrer konsequent an all den Abgaben gedreht, damit dieser den unrentablen öV weiterhin subventioniert. Anstatt das Geld in die Strassen und konstruktive Projekte zu stecken, rennen die «Biotopen-Carusos» Hirngespinsten und bürokratischen Monstern wie Umweltzonen und anderem hinterher. Daran, dass der öV zielgerichtet unterstützt wird, ist ja nichts auszusetzen. Er sollte aber selbsttragend und rentabel sein. Zumindest sollte er aber Fahrmaterial aufweisen, das den modernen Anforderungen gerecht wird und nicht in unmittelbarer Nähe des Schrottfriedhofs steht. Zudem benötigt es aus Bern keine Panikmache mit Weltuntergangsstimmung wie in den Achtzigern bei der Waldsterbelüge. Der Staat braucht auch mündigen Bürgern nicht vorzuschreiben, was sie kaufen sollen, respektive was sie dürfen und was nicht.

Weniger als fünf vor zwölf

Weil es in Sachen Verkehrspolitik mehr als genug ist, erhob kürzlich auch ACS-Generaldirektor Niklaus Zürcher, Redner bei der Sektionsversammlung in Schaffhausen, den Mahnfinger und bekräftigte, dass es punkto Unterhalt und Ausbau der Nationalstrassen weniger als fünf vor zwölf ist. Er führte den Zuhörern vor Augen, dass es noch viel zu tun gäbe, bis die einzelnen Agglomerationen mit dem Nationalstrassennetz ideal verbunden seien. In Bezug auf den kürzlich erfolgten Beschluss, die Autobahnvignetten-Gebühr zu erhöhen, ist zu befürchten, dass die Mehreinnahmen von rund 300 Millionen Franken erneut zweckentfremdet werden. Entsprechend befürwortet er die Unterschriftensammlung bei der MilchkuhInitiative als geeignetes Druckmittel des Volkes gegen die Verkehrspolitik in Bern. n

Liebe Leserinnen, liebe Leser Den Frühling haben wir an dieser Stelle definitiv zu früh gelobt, ansonsten hätte er sich im Mai kaum so zurückgehalten. Stattdessen fühlt er sich noch immer wie eine Art Spätwinter an. Immerhin sind sich auch die Meteorologen einig, dass es jetzt langsam Richtung Sommer geht. Diese Aussage mag jetzt nicht wirklich verwundern, denn bis zum astronomischen Sommerbeginn am 21. Juni um 7.04 Uhr dauert es ja wirklich nicht mehr lange. Herr und Frau Schweizer sind aber sowieso vorsichtig, wenn es ums Vertrauen in die Berufsgruppe der Meteorologen geht. In Europas grösster Verbraucherstudie «European Trusted Brands 2013» belegen diese nämlich, wie schon im letzten Jahr, nur einen Mittelfeldplatz. So oder so sei Ihnen allen trotzdem ein schöner Sommer gewünscht. Oliver Schmid Verlagsleiter «POST»

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4 | Ausgabe 6

Juni 2013

«Das gleicht einem Heimabschottungsgesetz» Noch setzen nicht alle Kantone die neue Pflegefinanzierung gesetzeskonform um. Um weitere Kostenexplosionen zu verhindern, sind schweizweit einigermassen einheitliche Lösungen nötig.

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OLiver Schmid

eit 1. Januar 2011 ist die Finanzierung der stationären Pflege in allen Kantonen mit einer Umsetzungsfrist bis Ende 2013 neu geregelt. Wichtigste Neuerung: Die Pflegeleistungen der Heime sind basierend auf einer Vollkostenrechnung zu verrechnen und die Heime dürfen keinen Gewinn machen. Die Krankenversicherer zahlen an die Pflegeleistungen einen Beitrag von jährlich rund zwei Milliarden Franken, aufgeschlüsselt in einem Pflegeaufwandsystem mit 12 Stufen. Den Rest tragen Pflegeempfänger und die öffentliche Hand, wobei sich Pflegeempfänger mit maximal 7884 Franken im Jahr (21.60 Franken pro Tag) an den Kosten beteiligen müssen. Die Kantone haben die Regelungen der neuen Pflegefinanzierung festgelegt und damit zumindest im jeweiligen Kanton Klarheit für die Pflegeempfänger, Krankenversicherer und Restfinanzierer (Gemeinden und Kantone) erreicht. An die bundesparlamentari-

schen Vorgaben halten sie sich jedoch nicht immer.

«Kantönligeist» statt Lösungen

Interkantonal betrachtet ist die Situation jedoch ganz und gar nicht klar, von einer praktischen Lösung ist man weit entfernt. Jeder Kanton regelt die Pflegefinanzierung anders und achtet dabei ausschliesslich auf sich selbst. Insbesonder Heime in der Nähe von Kantonsgrenzen, wie zum Beispiel das Alters- und Pflegezentrum (APZ) Stammertal, sind mit einer erstaunlichen Vielzahl von Lösungen und kantonalen Regelungen konfrontiert. «Ein Paradebeispiel sind die Pflegekosten und deren Verrechnung. Im Vergleich müsste ein Wirt dem Gast je nach steuerlichem Wohnsitz das Schnitzel mit Pommes frites hinsichtlich Kosten, Finanzierung und Inkasse unterschiedlich verrechnen. Problematisch wirds, wenn dem Pflegeempfänger Kosten von über 21.60 Franken pro Tag wegen den

Urs Friedrich setzt sich für interkantonale Pflegefinanzierungs-Bestimmungen ein.

Künftig werden Menschen noch später in stationäre Pflegeeinrichtungen eintreten. Bilder: zVg/os

reisen müssen. Urs Friedrich kennt das Problem: «Die durch die Kantone geregelte Restfinanzierung ist von Kanton zu Kanton verschieden. Da überlegt sich ein Thurgauer zweimal, ob er in ein Zürcher Heim möchte. Und die Heime überlegen sich ebenso, ob sie ausserkantonale Personen wegen der komplizierten und arbeitsintensiven Pflegeverrechnung aufnehmen wollen. So gesehen gleicht die neue Pflegefinanzierung eher einem kantonalen Heimabschottungsgesetz.» Der BunInterkantonale Verträge fehlen desrat hat die Kantone bereits 2009 In der Praxis führen die uneinheitlichen aufgefordert, interkantonale Verträge Lösungen zu Finanzierungslücken. für diese Fälle abzuschliessen, was bis Durch fehlende interkantonale Koor- heute nicht geschehen ist. ■ dination in Sachen Restkostenübernahme sind davon gerade Bewohnende Wiederkehrende Kosten von Heimen, die sich ausserhalb ihres Bereits vor der Einführung des neuen PflegeWohnsitzkantons befinden, betroffen. finanzierungsgesetzes sind die administratiAuch für die Festsetzung und Auszahven Kosten in Schweizer Alters- und Pflegeheilung der gesetzlichen Ergänzungsleismen kontinuierlich gestiegen. Die bereinigte tungen ist der Wohnsitzkanton zustänKostenzunahme zwischen 2003 und 2010 liegt dig. Den Amtsschimmel interessiert es zwischen 6 und 9 Prozent. Dies führt zu jährdabei nicht, dass die Bewohnenden ihr lich wiederkehrenden Mehrkosten von rund Heim auch selbstbestimmend so wäh500 Millionen Franken (ausgehend von 6 Prolen könnten, dass es ihnen möglichst zent). Diese Mehrkosten werden in den komwohl ist und Angehörige für einen menden Jahren weiterhin stark zunehmen. Besuch nicht durch die halbe Schweiz unterschiedlichen kantonalen Pflegefinanzierungsgesetzen entstehen. Wer zahlt ihm diese übersteigenden Kosten? Gemäss Bundesgesetz müsste dies die öffentliche Hand tun, wenn der Betroffene weiss, wie er vorgehen muss», erklärt Urs Friedrich, Leiter des APZ Stammertal. In der Summe verursacht der «Kantönligeist» einen gewaltigen Mehraufwand in Sachen Verwaltungsaufwand und -kosten (siehe Infobox) für alle Beteiligten und Betroffenen.

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Juni 2013

Ausgabe 6 | 5

Familiäres Reisen im Doppelpack

Susanne Brandenberger und Luis Kröss haben sich nicht gesucht, aber dennoch gefunden. Seit 2007 betreiben Sie gemeinsam ihr eigenes Carreiseunternehmen mit der ganz persönlichen Note.

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OLiver SChmid

uf Susanne Brandenberger und Luis Kröss üben Fahrzeuge mit grossem Raddurchmesser schon seit frühester Kindheit eine starke Faszination aus. Sie setzte sich als Kind gleich hinters Lenkrad des ersten Lastwagens, den der Vater für das eigene Transportunternehmen anschaffte und wusste: «So einen will ich später mal fahren.» Er fuhr auf dem elterlichen Hof bereits mit zwölf Jahren Traktor und war ebenfalls schnell Feuer und Flamme für die etwas grösseren Fahrzeuge. Damals wussten beide noch nichts voneinander, schlugen aber als Berufschauffeure auf Lastwagen und Bussen einen fast identischen Weg ein.

Auf Elba trifft man sich

Im Jahr 2003 sollte der Zufall die beiden jedoch zusammenführen. Susanne Brandenberger startete in der Schweiz mit einer Reisegruppe, während Luis Kröss dasselbe von seiner Heimat Südtirol aus tat. Auf der Mittelmeerinsel Elba kreuzten sich die Wege der beiden Carchauffeure. Aus dieser Begegnung ist eine wahre Erfolgsgeschichte geworden, denn seit fast sechs Jahren sind die

Persönliches Nach einer Lehre als Restaurationsangestellte machte Susanne Brandenberger vor über 30 Jahren die Lastwagenprüfung, eignete sich die beruflichen Fähigkeiten im väterlichen Betrieb an und fuhr auch viele Jahre Stadtbusse in Schaffhausen. Luis Kröss ist gelernter Metzger und fuhr danach einige Jahre Ambulanzen. Es folgte der Umstieg auf Lastwagen, bevor er von Berufs wegen Linienund später Reisebusse lenkte. Anzeige

beiden nun selbstständig und betreiben ihr eigenes Carreiseunternehmen. Vom beschaulichen Adlikon mitten im Zürcher Weinland aus bietet Brandenberger Reisen Jahr für Jahr mehr als zehn Reisen in ganz Europa, von Holland bis Italien und von Schottland bis Polen an.

Familiäre Atmosphäre

Susanne Brandenberger und Luis Kröss organisierenalleReisenvonAbisZselbst und können dabei auf ein über die Jahre aufgebautes, sehr zuverlässiges Partnernetzwerk zurückgreifen. «Die Gäste stehen im Mittelpunkt und sollen aus ihren Ferien, ob sie nun zwei Tage oder eine Woche dauern, einzigartige und bleibende Erinnerungen mitnehmen. Viele Sehenswürdigkeiten in kurzer Zeit kann man mit anderen abklappern. Bei uns geht es viel entspannter und familiärer zu», verrät Susanne Brandenberger. Die zwei sind übrigens auch immer nur als Doppelpack auf den Reisen unterwegs – einer oder eine fährt, der oder die andere kümmert sich um das Wohl der Gäste und berichtet fachkundig über Land und Leute. Das schätzen auch die zahlreichen Stammkunden, die sich seit Jahren von Brandenberger Reisen chauffieren lassen. Aber auch «Neueinsteiger» sind im modernen Viersterne-Car gern gesehen und werden sofort in die Familie aufgenommen.

Susanne Brandenberger und Luis Kröss sind Carchauffeure aus Leidenschaft.

Bilder: os/zVg

Brandenberger nicht verübeln dürfte, wenn es nicht mehr so wäre. Immerhin musste sie sich früher oft anhören, dass eine Frau nicht ans Steuer eines Cars gehöre. Heute kann sie darüber lachen und überzeugt Skeptiker nach wie vor gerne vom Gegenteil.

keine Ferien. Schliesslich haben sie ihren Gästen gegenüber eine Verantwortung, sorgen für einen reibungslosen Ablauf und lesen nicht zuletzt auch Wünsche von den Lippen ab. Da geniessen sie es an einigen Tagen im Jahr einmal richtig abschalten zu können, zum Beispiel beim Wellnessen oder Wandern. Und wenn das Fernweh doch zuschlägt, zauFerien von den «Ferien» Obwohl sie Ferienträume anbieten bert Luis Kröss in der heimischen Küche und verwirklichen, sind die Reisen für Südtiroler Spezialitäten auf den Tisch. n Susanne Brandenberger und Luis Kröss Das ist dann fast wie Ferien.

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Frau am Steuer

Ob nach hunderttausenden Kilometern auf der Strasse keine Langeweile aufkomme, wollen wir wissen. «Auf keinen Fall, das ist nach wie vor unsere Passion und liegt uns einfach im Blut», sagen beide unisono. Obwohl man es Susanne

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«POST» Region

6 | Ausgabe 6

Juni 2013

Das Gute mit dem Nützlichen verbinden

Alltagshilfe leisten sowie empfangen und ganz einfach mit Zeit bezahlen. Dank demTalent-Tauschnetz «give&get» und lokalen Initianten ist das bald auch im ZürcherWeinland möglich.

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OlIver SchmID

err X versteht viel von Computern und Informatik und hilft darum seiner Nachbarin Frau Y, wenn sie mit ihrem Notebook mal wieder auf Kriegsfuss steht. Frau Y möchte sich gerne dafür revanchieren. Da ihr Nachbar keinen Wein trinkt, weiss sie nicht, was sie ihm geben könnte. Zum Glück sind beide Mitglied bei «give&get». So kann sie Herrn X zwei Stunden auf seinem Zeitkonto gutschreiben und dafür einer anderen Person von «give&get» mit ihrem Hobby, dem Nähen, einen Dienst erweisen.

Gelebte Solidarität im Alltag

«Zeittauschbörsen gibt es heute bereits in 32 Ländern weltweit. In der Schweiz existieren aktuell rund 40 solcher Projekte, meist auf lokaler oder regionaler Ebene», weiss Stefan Staub, Präsident des Vereins «give&get», der das Zürcher Talent-Tauschnetz für unbürokratische Alltagshilfe im Europäischen Freiwilligenjahr 2011 ins Leben gerufen hat. Die Idee dahinter ist simpel: Menschen aller Altersklassen quer durch alle Anzeige

Bevölkerungsschichten stellen der Gemeinschaft ihre Talente oder Dienste als Helfer zur Verfügung. Im Gegenzug dürfen sie dort auf Unterstützung zählen, wo sie selbst auf Hilfe angewiesen sind. Bezahlt wird dabei mit Zeit, die über ein persönliches Zeitkonto verwaltet wird. Eine Stunde Arbeit entspricht dabei dem Gegenwert einer Stunde Zeit. So entsteht ein solidarisches Beziehungsnetz, in dem alle einen fairen Nutzen haben.

Neu auch im Weinland

Aktuell machen bereits rund 220 Personen bei «give&get» mit. Dank der Initiative des gemeinnützigen Vereins «bi de Lüüt», der sich in den Gemeinden Benken, Dachsen, Feuerthalen, Flurlingen und Uhwiesen für die Förderung und Erstellung von altersgerechten Wohnformen einsetzt, wird in den nächsten Monaten im nördlichen Zürcher Weinland eine eigene «give&get»Regionalgruppe aufgebaut. Die beiden «bi de Lüüt»-Vorstandsmitglieder Susi Kneubühler und Fred Höhener sind mit

Nachbarschaftshilfe plus: «give&get» setzt auf gelebte Solidarität im Alltag. viel Engagement dabei, der Weinländer Bevölkerung die Vorteile des TalentTauschnetzes näherzubringen. Dies geschieht in der Startphase vor allem über persönliche Kontakte. «Manchmal muss man den Leuten auch ein wenig aufzeigen, was sie eigentlich für Talente haben. Zudem versuchen wir, auch junge Menschen zum Mitwirken zu bewegen, um so die Generationen einander näherzubringen», erklärt Susi Kneubühler.

Regelmässige Tauschtreffs

Die Angebote und Gesuche auf dem Tauschmarkt auf www.giveandget.ch sind vielfältig. Sie umfassen alle Bereiche der erweiterten Nachbarschaftshilfe wie zum Beispiel Autofahrt- und Transportdienste, Einkaufs-, Betreuungs- oder Begleitdienste für Senioren. Aber auch Unterstützung in Haushalt, Handwerk und Garten, Schulungen, PC-Support, Nachhilfeunterricht und vieles mehr kann getauscht werden. Möglich sind auch Angebote und Gesuche in den Bereichen Gesundheit und Wohlbefinden, Kunst und Kreativität

Bild: zVg

sowie Hobby und Freizeitgestaltung. Die Kommunikation zwischen den Tauschenden sowie die Abwicklung der Tauschgeschäfte erfolgt internetbasiert. Damit aber die persönlichen, sozialen Kontakte zwischen den Tauschenden nicht zu kurz kommen, finden künftig im Zürcher Weinland, konkret in nördlich der Thur gelegenen Gemeinden, regelmässig Tauschtreffs statt. Eine gute Gelegenheit, potenzielle Tauschpartner und -partnerinnen besser kennen zu lernen und sich untereinander zu vernetzen. ■

Wer kann mitmachen? Offen ist «give&get» für alle Personen ab 16 Jahren, die im Zürcher Weinland wohnen und bereit sind, ihre Talente aktiv zu tauschen. Das Talent-Tauschnetz richtet sich an Menschen, die Freude an sozialen Kontakten haben und denen die Solidarität unter den Generationen ein Anliegen ist. Ein besonderer Fokus liegt auf aktiven Senioren, die ihr Wissen und Können auch im Rentenalter in den Dienst der Gesellschaft stellen möchten.

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Sport «POST»

Juni 2013

Ausgabe 6 | 7

Junge Talente gezielt fördern Wenn Kinder mit dem Fussballspielen beginnen, soll vor allem die Freude am Spiel an sich imVordergrund stehen. Genau darauf legt auch die Kinderfussball-Abteilung des FC Seuzach den Fokus. OliVer SChmid

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e früher Kinder anfangen in einem Verein Fussball zu spielen, desto grösser ist die Gefahr, dass sie auch recht früh wieder damit aufhören. Gemäss Statistik sind es immerhin rund 30 Prozent bei den 13- bis 15-Jährigen. Dieser Realität verschliesst man sich beim FC Seuzach nicht und fördert darum die jungen Talente gerade im Kinderfussball (KiFu) gezielt, damit die Lust am Kicken möglichst gross bleibt. KiFu ist dazu in verschiedene Stärkeklassen unterteilt: Junioren G (Anfänger der Jahrgänge 2006/07), Junioren F (Anfänger, Fortgeschrittene und Talente der Jahrgänge 2004/05) und Junioren E (3./2./1. Stärkeklasse und Trainerinnen im Kinderfussball Im gesamten Verein, speziell auch im Bereich Kinderfussball (KiFu), sind beim FC Seuzach viele weibliche Trainerinnen engagiert. Das hat aber wenig mit einer Art «Mami-Ersatz» zu tun! Alle unsere Trainer und Trainerinnen haben eine gute Fussballausbildung, zum Teil auch das C-Diplom erlangt und bereits Erfahrungen in den verschiedenen Bereichen (Jun. F/E/D/C) gesammelt. Das sind natürlich ideale Voraussetzungen, um die jungen Fussballer gut auszubilden. Oft wird nämlich unterschätzt, dass im KiFu bereits die Weichen gestellt werden, wie sich ein Kind entwickelt. Und dies übrigens nicht nur im fussballerischen Bereich. Martin Bader mbader@postmedien.ch

Damit Zürich in Form bleibt: der ZüriLaufCup 2013.

Promotion der Jahrgänge 2002/03). Natürlich wird auch im KiFu das Ausbildungskonzept des Vereins stufengerecht umgesetzt. Viel Wert legen die Trainer dabei in allen Altersklassen auf die Arbeit mit dem Ball, insbesondere das Spielen mit beiden Füssen und das Halten der Positionen. Die Kondition mit Ball wird ebenfalls trainiert, jedoch spielt das auf dieser Stufe noch nicht so eine grosse Rolle.

Das Team soll profitieren

«Weil die Trainer aller Vereine die Einteilung ihrer Teams selber vornehmen können, kommt es vor, dass starke Teams zu tief eingestuft werden und so alle Spiele gewinnen. Wir gehen einen andern Weg und teilen unsere Teams eher zu hoch, aber realistisch ein. Am Schluss profitieren alle davon, in einer höheren Klasse zu spielen, auch wenn nicht sehr viele Punkte zu feiern sind. Im nächsten Halbjahr sieht man die Fortschritte, die bei einer tieferen Einteilung nicht vorhanden wären», erklärt Martin Bader, ab 1. Juli neuer KiFu-Chef beim FC Seuzach. Diese Arbeitsweise ermöglicht es natürlich auch, dass Junioren mit besonderen Fähigkeiten entsprechend gefördert und bereits frühzeitig in ein höheres eingestuftes Team integriert werden können. «Am wichtigsten ist für uns Trainer aber immer, dass die Kinder Freude am Fussballspielen haben», ergänzt Martin Bader. Darum erstellt der Verband im KiFu keine offiziellen Ranglisten. So stehen nicht die Resultate an erster Stelle, sondern das Spiel an sich. ■

Kinder wollen auf dem Fussballplatz vor allem eines: möglichst viel Spass haben.

Bild: zVg

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12. Januar 2. März 23. März 7. April 9. Mai 8. Juni 15. Juni 18. August 24. August 31. August 8. September 29. September


Gewerbe «POST»

8 | Ausgabe 6

Juni 2013

Solide, bodenständig und inhabergeführt RAUSCH verbindet traditionellesWissen mit modernsten wissenschaftlichen Methoden. Um einzigartige Qualität zu garantieren, werden laufend neueste Erkenntnisse gewonnen und umgesetzt.

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BERnHARd BäRtSCHi

choninjungenJahrenhatteMarco Baumann, Inhaber und Unternehmensleiter, eine Beziehung zu Kräutern und Pflanzen. Unter Anweisung seines Vaters galt es sorgfältig und behutsam mit ihnen umzugehen. Frühmorgens oder an freien Nachmittagen hiess es oft, Brennesseln zu sammeln, Spitzwegerich zu suchen oder Hauswurzbeete zu jäten. Bereits damals erfüllten Marco Baumann Kräuterdüfte oder Pflanzensäfte mit Neugier und tiefer Bewunderung. Bis heute ist man bei Rausch dem Grundsatz treu geblieben, wenn immer möglich Roh- und Wirkstoffe aus der Natur zu verwenden, die oberster Güte entsprechen und umfassend erforscht sind. Das gehört zur Einzigartigkeit der Rausch-Philosophie. Mit dieser Tradition und modernsten wissenschaftlichen Erkenntnissen bietet man den Direktkunden, aber auch den Vertriebspartnern höchsten Nutzen. Seit 1890 erforscht und nutzt Rausch

Ich bin Polizist

AG in Kreuzlingen die Kraft der Kräuter, um hochwertige, innovative und naturnahe Produkte zur ganzheitlichen Haar- und Körperpflege herzustellen. Traditionelles, von Klöstern überliefertes Wissen aus der Heilkräuterkunde wird bei Rausch mit wissenschaftlicher Kompentenzund120jährigerErfahrung umgesetzt. Sämtliche Kräuter stammen aus kontrolliertem Anbau, werden handverlesen und mittels aufwändiger, hauseigener Verfahren zu wertvollen, reinen Extrakten verarbeitet.

Die Geschichte der Firma Rausch offenbart eine Fülle von Tugenden, die den Qualitätsbegriff prägen. Hinter den liebevoll von Hand erzeugten Produkten stehen Menschen. Marco Baumann kennt alle seine 170 Angestellten persönlich. Vor zehn Jahren arbeiteten 90 Angestellte für Rausch. Marco Baumann

bei der Stadtpolizei Zürich.

Daniel, 30 Handballer

Hinter dem Unternehmen stehen Menschen

hat bis 158 KV-Lehrlinge und neu auch Logistiklehrlinge ausgebildet. Generell wird es aber immer schwieriger, Generalisten und Spezialisten zu finden. Marco Baumann, seit 2006 Alleineigentümer des Unternehmens, wird seither in der Geschäftsleitung von seinem Sohn Stephan Eckhart operativ unterstützt. Rausch ist nach Qualitätsnormen ISO 9001: 2008 zertifiziert.

Ferne Märkte

Der Aufsteller dieses Monates war für Marco Baumann sein geschäftlicher Aufenthalt im Mitteren Osten. Aufbau, Betreuung und Schulung der Vertriebspartner ist Chefsache und wird von Marco Baumann aufderganzen Welt persönlich selber gemacht. «So können wir unsere Philosophie richtig transportieren» erklärt er. Neben dem Mittleren Osten, Südostasien und den USA zählt Europa zu den vier Kernmärkten. «Brasilien könnte in Zukunft ein weiterer Markt werden, wenn wir die richtigen Partner finden. Wir leben die Swissness, und diese ist sehr wichtig für unsere Positionierung.» Die Kundensegmente setzen sich auf der ganzen Welt aus Coiffeuren, Apotheken, Drogerien, Warenhäusern,

Ein «Hidden Champion» Mit der weltweiten AnsprachedesKundensegments «Lifestyle of Health and Substainability» ist Marco Baumann mit der Rausch AG auch in ZukunftaufErfolgskurs. Weltweit wachsen diese Kundensegmente in diesem für die Rausch AG interessanten Nischenmarkt. Wir brauchen wieder vermehrt weitsichtige Unternehmer wie Marco Baumann, welche national wie international tätig sind. Die politischeEntwicklungabermachtihmAngst,wie beispielsweise Handelshemmnisse, neue Gebühren oder Kriege.Wir verabschieden uns mit der offenen Frage, «wo sind die grossen Denker geblieben». Auch ich lasse die Frage hier für Sie, werte Leserinnen und Leser, stehen. Bernhard Bärtschi bbaertschi@postmedien.ch

Supermärkten sowie dem Internetverkauf zusammen. Marco Baumanns Erfolgsrezept ist die Auslandstrategie selber zu leben, möglichst viel selber zu machen, weitsichtig zu sein und den nötigen Fleiss zu besitzen. n

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«POST» Blitz

Juni 2013

Ausgabe 6 | 9

Gute Texte sind ein Genuss VieleTexte wirken wie Anti-Brum – sie vertreiben Lesende. Schreiben ist ein Handwerk, kein Kinderspiel, aber auch keine Hexerei. Die Serie «Latte Macchiato» zeigt, wie genussvolleTexte entstehen.

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AngeLiKA RAMeR

OST» Blitz ist eine neue Artikelserie mit den Autorinnen Angelika Ramer und Dorit Schmidt-Purrmann aus Winterthur. Der Name der Kolumne passt zu den Beiträgen. In aller Kürze und doch fundiert stellen die beiden SprachexpertinnenWissenfürdiebessereschriftliche Kommunikation zur Verfügung. Post Blitz liefert Ideen und Impulse, die Sie persönlich und in Ihrem Unternehmen umsetzen können – sofort und einfach. «POST» Blitz erscheint in jeder «POST»Ausgabe.»

Teil 1: Menschliche Korrespondenz

Das schriftliche Gespräch in Briefen und E-Mails ist eine der anspruchsvollsten Aufgaben. In der Korrespondenz geht es darum, Menschen, die unterschiedlich denken und empfinden, einen Sachverhalt näherzubringen und zugleich den richtigen Ton zu finden. In den letzten

Jahren haben sich viele Unternehmen auf Standardvorlagen und Textbausteine verlassen. Der Vorteil von Mustern ist nicht zu übersehen: Sie ermöglichen einen effizienten Informationsfluss und sprechen mit einer breiten Kundschaft. Allerdings bergen Standardvorlagen einige Nachteile: Sie werden im Downloadverfahren publiziert. Und Mitarbeitende hören auf, individuell zu denken, sich in Menschen hineinzufühlen und ihre Korrespondenz in Briefen und besonders in E-Mails kritisch zu hinterfragen. Unternehmen, die zu sehr auf rationelles Korrespondieren setzen, gehen im Austausch mit ihren Kunden grosse Risiken ein. Sie verpassen die Menschen in der Kommunikation und bedienen mit Floskeln, die leer und erschöpft sind.

Mensch vor Sache

Mit Korrespondenz kontaktiert das Unternehmen seinen Gesprächspartner.

Bereits mit der Anrede wird eine Beziehung definiert. Der erste Satz signalisiert, ob es dem Schreibenden mehr um die Nachricht oder um den Dialog geht. Der Mittelteil ist der Ort der Details, der Argumente. Und das Fazit schliesst den Kreis. Der Gruss ist ein virtuelles Händeschütteln und das PS ein Zusatz, der etwas Neues ins Spiel bringt. Ganz wichtig für den schriftlichen Austausch ist die Lebendigkeit und Energie; Lesende sollen vom Titel bis zum PS an die Hand genommen und durch eine spannende, wichtige und genussvolle Informationslandschaft geführt werden. Standardvorlagen mit den ewig gleichen Start- und Schlusssätzen und einer Struktur, mit dem Reiz einer Gebrauchsanweisung, verlieren Menschen – sie wenden sich ab. Korrespondenz mit Menschlichkeit und Vitalität ist gar nicht so schwierig. Die wichtigsten Regeln: Menschen zuerst: Anrede/Gruss: Beides passt zur Beziehung und zum Inhalt. ● Sehr geehrte Frau ... / Sehr geehrter Herr ... ● Guten Tag, sehr geehrte Frau ... ● Sehr geehrte Dame, sehr geehrter Herr (Singular verkürzt die Distanz zwischen Sender und Empfänger und wirkt verbindlich. In der Regel lesen wir alleine.) ● Grüezi Frau/Herr (Einladungen, positive Nachrichten) Post-Tipp: Bei Anrede und Gruss geht es nicht um modern oder veraltet. Die Ansprache ist auch ein Signal von Respekt. Auf den Ton kommt es an: Menschen sind verschieden. Nicht so: Sie haben angerufen. Besten Dank! – Besser: Vielen Dank für Ihren Anruf. Nicht so: Leider fehlt im Vertrag noch ... – Besser: Im Vertrag fehlt noch ... (kein

«POST»-Blitz-Kolumne Damit Ihre Texte ein Genuss sind! «POST» Blitz heisst die neue Kolumne mit den Autorinnen Angelika Ramer und Dorit SchmidtPurrmann aus Winterthur. Die beiden Sprachexpertinnen und Beraterinnen stellen in aller Kürze und voller Kompetenz nützliches und praxisnahes Wissen zur schriftlichen Kommunikation vor. Jedes Unternehmen schreibt seinen Kunden E-Mails, Briefe, Newsletter. Diese Texte müssen sitzen, ankommen und von A bis Z ein Genuss sein. Die «POST» Blitz-Kolumne ist für Sie, liebe Leserin, lieber Leser, ein wertvolles Angebot, das Sie einfach und sofort umsetzen können und das zwölf Mal im Jahr. Erfolgreiche Texte erzählen eine gute Geschichte. Angelika Ramer. aramer@postmedien.ch

«leider» auf Sachebene oder als Vorwurf auf leisen Sohlen.) Vitale Briefe und E-Mails: Verben vor Nomen ● In unserem Angebot stellen wir Ihnen ... vor. ● Die Termine für geben wir am ... bekannt. ● Die Broschüre zeigt Ihnen alles über... Post-Tipp: Verwenden Sie wenig nominalisierte Verben wie «Bekanntgebung» (bekannt geben), «Ankündigung» (ankündigen). Und verzichten Sie ganz auf die «Bemühungen». Besser: Gerne erwarten wir Ihren Bescheid. / Bis wann können Sie uns antworten? Kein Kinderspiel, aber auch keine Hexerei. Korrespondenz ist wie ein guter Film: relevant, anregend und ein Genuss. n

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«POST» Fahrzeugmarkt

10 | Ausgabe 6

Juni 2013

Dreispitzgarage: Subaru-Profis seit 1979

Die Dreispitzgarage in Uesslingen ist ein Familienbetrieb mit Leib und Seele. Die Familie Grubenmann hat sich seit ihrer Einführung in der Schweiz ganz der Marke Subaru verschrieben.

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OLivEr SchMiD

m Jahr 1978 hatten einige potenzielle Händler in der Schweiz die Möglichkeit, ihre ersten Proberunden in einem Subaru zu drehen. Unter ihnen war auch Max Grubenmann, der sich von den japanischen 4x4-Fahrzeugen begeistert zeigte und sofort entschied, die Subaru-Vertretung zu übernehmen. Ein Jahr später erfolgte dann der offizielle Subaru-Verkaufsstart in der Schweiz. Zu jener Zeit war Max Grubenmann noch im Betrieb seines Vaters angestellt und kaufte 1984 gemeinsam mit seiner Frau Susanne die heutige Liegenschaft der heutigen Dreispitzgarage.

Ihr Subaru in besten Händen

Die ehemalige Zimmerei wurde in rund einem Jahr komplett umgebaut und konnte am 1. November 1986 ihre Tore öffnen. Seither ist der Garagenbetrieb

kontinuierlich gewachsen. Neben der Sanierung des 300 Quadratmeter grossen Occasions-Ausstellungsplatzes folgte zwischen Wohnhaus und Garage ein zweistöckiger Neubau mit Showroom im Erdgeschoss, der 2007 noch um einen grosszügigen Ausstellungsraum im ehemaligen Keller erweitert wurde. Neben Max und Susanne Grubenmann arbeiten heute auch die beiden Söhne Yves und Nino sowie ein Lehrling im Dreispitz-Team. Dank über 30 Jahren Erfahrung in Wartung und Unterhalt, ist jeder Subaru bei der Dreispitzgarage in besten Händen. Die Mitarbeitenden nehmen regelmässig an Schulungen und Weiterbildungen teil, um immer auf dem neuesten Stand der Subaru-Technik zu sein. Die Modellpalette des japanischen 4x4-Pioniers ist gerade im letzten Jahr umfangreich aufgefrischt und erneu-

Sympathischer Familienbetrieb: Die Dreispitzgarage in Uesslingen. ert worden. Für viel Aufsehen sorgte beispielsweise die Einführung des neuen Crossover-Modells XV oder auch die komplett überarbeitete ImprezaBaureihe. Erfrischend anders, nämlich als 2+2-sitziges Sportcoupé mit tiefem Schwerpunkt und Heckantrieb, präsentiert sich der Subaru BRZ. Aber auch 2013 wartet mit einigen Highlights auf. So zum Beispiel die Neuauflage des bewährten Forester (siehe Bericht auf Seite 11) in verschiedenen Motorund Getriebekombinationen. Neu ist zudem der Subaru Outback mit BoxerDieselmotor mit automatischem Lineartronic-Getriebe erhätlich. Aber auch Fans von Kleinwagen werden mit dem Trezia bei Subaru fündig. Der Klassiker Legacy verfügt als Limousine und Kombi ebenfalls bereits über die moderne Subaru-Formensprache und steht in vielfältigen Ausstattungsvarianten zur Wahl. Wer es sehr sportlich mag, wird am WRX STI mit 2,5-Liter-Turboboxer und 300 PS seine helle Freude haben.

Im Dienste des Kunden

Subaru-Profis (v.l.): Yves, Nino und Max Grubenmann sind gerne für Sie da.

Als moderner Betrieb erfüllt die Dreispitzgarage fast jeden Wunsch. Für die Service- und Unterhaltsarbeiten wer-

Bilder: os

den ausschliesslich Originalersatzteile verwendet und jeder Subaru kommt in Sachen Motorenöl, Kühlflüssigkeit oder sonstigen Betriebsmitteln nur in den Genuss hochwertiger Markenprodukte. Sollte es einmal krachen, wird für eine unkomplizierte und schnelle Instandstellung des Fahrzeugs gesorgt. Auch die Schadenabwicklung mit der Fahrzeugversicherung wird dabei für die Kundschaft übernommen. Geschätzt wird auch der Reifenservice (inklusive Reifenhotel) – egal welchen Hersteller Sie bevorzugen, die Dreispitzgarage organisiert den gewünschten Reifen zu Toppreisen. Neben den aktuellen Subaru-Neuwagen sind auch immer spezielle Demofahrzeuge und eine breite Palette an gepflegten Occasionen von Subaru und anderen Marken im Angebot. Schauen Sie vorbei, es lohnt sich. ■ Dreispitzgarage Frauenfelderstrasse 179 8524 Uesslingen Telefon 052 746 13 80 max.grubenmann@bluewin.ch www.dreispitzgarage.ch

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«POST» Fahrzeugmarkt

Juni 2013

Subaru Forester: SUV-Mitbegründer in frischer Montur

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ie nunmehr vierte Generation des Subaru Forester wirkt deutlich eleganter und moderner als alle seine Vorgänger zusammen. Er beruft sich als Mitbegründer des auch in der Schweiz sehr beliebten SUVSegments noch immer auf seine Kernkompetenz im Allradbereich – profitiert allerdings vom gestreckten Design und dem neuen Subaru-Frontdesign mit markanten Tagfahrleuchten. Im Innenraum herrscht kühle Sachlichkeit, die aber einen qualitativ hoch-

wertigen Eindruck hinterlässt. Alles liegt in Griffweite, die Bedienung ist einfach, die Ablesbarkeit der klassischen Rundinstrumente einwandfrei. Dank verlängertem Radstand steigt das Raumangebot auf allen Plätzen. Das Kofferraumvolumen lässt sich durch Umklappen der Rücksitze von 505 auf maximal 1592 Liter erweitern. Erhältlich ist der Subaru Forester mit 2-Liter-Boxermotor (150 PS), auf Wunsch auch turbobefeuert (240 PS, nur als Automat). Der 2-Liter ist als

Technische Daten Motorisierung: Vierzylinder-Boxermotor, Multipoint-Einspritzung, 1995 cm*, 110 kW (150 PS) bis 6200 U/min, max. Drehmoment: 198 Nm ab 4200 U/min, Allradantrieb und 6-Gang-Schaltgetriebe (optional: stufenloses Automatikgetriebe Lineartronic).

Handschalter oder mit automatischem CVT-Getriebe (mit 6 virtuellen Stufen für manuelle Gangwechsel) erhältlich. Den 2-Liter Diesel (147 PS) gibts vorerst nur handgeschaltet. Wer einen ehrlichen SUV mit komfortablem, geländetauglichem Fahrwerk, moderner Optik, guter Ausstattung (Variante «Swiss») und einem attraktiven Preis sucht, liegt mit dem Forester genau richtig. Erhältlich ist der neue Subaru Forester in der Region bei der Dreispitzgarage in Uesslingen. n

Ausgabe 6 | 11

Kühlen Kopf bewahren Klimaanlagen in Fahrzeugen haben die Aufgabe, die Innentemperatur nach Wunsch des Fahrers und der Insassen anzupassen. Nebst dem angenehmen Gefühl, welche, sie verursacht, hat die Klimaanlage auch sicherheitsrelevante Vorteile. So kann sie bei heissen Temperaturen die Reaktionsgeschwindigkeit und Aufmerksamkeit des Fahrers deutlich erhöhen und vermindert dadurch die Unfallgefahr erheblich. Als Nachteil ist der leicht erhöhte Benzinverbrauch zu erwähnen, muss doch ein Aggregat mehr angetrieben werden. Zudem kann durch die Anwendung von Halogenkohlenwasserstoffen die Umwelt leicht belastet werden. Aber freuen wir uns schon darauf, die Klimaanlage an den warmen Tagen richtig ins Rollen zu bringen. Gute, erfrischende Fahrt.

Fahrleistungen: 0 auf 100 km/h in 10,6 Sekunden; Höchstgeschwindigkeit 190 km/h. Verbrauch/Emissionen: 6,9 l/100 km (Bleifrei), 160 g CO2/km (Effizienz-Kat. E).

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12 | Ausgabe 6

Juni 2013

Weinländer Musiktag: Ein Fest der Blasmusik

Die Musikgesellschaft Seuzach kann nach nunmehr 16 Jahren wieder einenWeinländer Musiktag organisieren. Durchgeführt wird dieser im Rahmen der Festwoche «750 Jahre Seuzach».

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Die Musikgesellschaft Seuzach fiebert dem 75. Weinländer Musiktag entgegen. Bild: zVg

OliveR SchMiD

er Weinländer Musiktag kann auf eine lange Tradtion zurückblicken und wird dieses Jahr bereits zum 75. Mal durchgeführt. Und weil Feste gefeiert werden sollen wie sie fallen, könnten Ort und Datum für die diesjährige Austragung kaum besser gewählt sein. Der Weinländer Musiktag findet nämlich am Sonntag, 26. Mai, im Rahmen der Festwoche «750 Jahre Seuzach» statt.

Musikfest erster Güte

Die organisierende Musikgesellschaft Seuzach empfängt an diesem überregionalen Blasmusiktreffen rund 400 begeisterte Musikantinnen und Musikanten aus 13 Vereinen. Nach einem feierlichen Empfang mit Gesamtchor beim Schulhaus Halden treten die Vereine im Wettspiellokal (Sporthalle Rietacker) vor die Jury, um ihre Vorträge bewerten zu lassen, oder

spielen in nächster Nähe im Festzelt zu abwechslungsreicher Unterhaltungsmusik auf. Ein weiterer Höhepunkt des Musikfestes ist die farbenfrohe Marschmusikparade auf der Birchstrasse, welche ebenfalls nach verschiedenen Kriterien von den drei Juryexperten bewertet wird. Als gastgebender Verein hat die Musikgesellschaft Seuzach mit ihrer stattlichen Tambourengruppe die Ehre, das Defilee zu eröffnen. Zwischen dem Festgelände bei der Sporthalle Rietacker und dem Start der Marschmusikstrecke beim Zentrum Oberwis verkehrt übrigens von 12.30 bis 14.30 Uhr ein Gratis-Shuttlebus.

Leckerbissen im Anschluss

Als besonderer Leckerbissen für Blasmusikfreunde tritt im Anschluss an den Weinländer Musiktag die international bekannte, 13-köpfige Blaskapelle Gloria auf, welche für Spitzenblasmusik steht

und nur äusserst selten in der Schweiz zu hören ist. Im Jahr 2000 konnte die Blaskapelle Gloria von Zdeněk Gurský einen ihrer grössten Erfolge feiern, als im deutschen Maihingen der Titel «Europameister der böhmisch-mährischen Blasmusik in der Profistufe» errungen wurde. Eintrittstickets können im Vorverkauf oder direkt an der Abendkasse ab 18.00 Uhr bezogen werden (Vor-

verkaufsstellen: www.seuzach750.ch). Alle Eintritte im Tagesprogramm des Weinländer Musiktages sind kostenlos. Die genauen Zeitpläne und Detailinformationen finden Sie im OnlineFestführer unter www.mgseuzach.ch/ wmt. Die Festwirtschaft im Festzelt ist von 8.00 bis 24.00 Uhr geöffnet und natürlich auch für einen grossen Ansturm bestens gerüstet. ■

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Juni 2013

Ausgabe 6 | 13

Seuzach feiert seinen 750. Geburtstag

Die erste schriftliche Erwähnung von Seuzach findet sich in einem Lehensbrief von 1263 – dessenVerfasser sei gedankt, denn dank ihm steht 2013 ganz im Zeichen der 750-Jahr-Festivitäten. WaLtEr MinDEr

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as Seuzacher Jubeljahr, dessen Höhepunkt die Festwoche vom 24. Mai bis 2. Juni bildet, begann bereits in der Nacht vom 31. Dezember auf den 1. Januar mit einem mitternächtlichen Apéro, umrahmt von der lodernden Show des bekannten Feuerkünstlers Josef Stenz. Seither reihte sich Jubiläumsanlass an Jubiläumsanlass. Gemeindepräsident Jürg Spiller: «Alle bisherigen Jubiläumsveranstaltungen durften sich über einen sehr hohen Besucheraufmarsch freuen. Unsere Erwartungen sind bisher weit übertroffen worden! Hoffen wir, dass auch die bevorstehende Festwoche den bisherigen Publikumserfolg bestätigen kann.».

Fest der Helfer und Helferfest

Die Jubiläumskommission, die von Spiller präsidiert wird, hat sich zum Ziel gesetzt, die Fülle an Aktivitäten auf ehrenamtlicher Basis vorzubereiten und durchzuführen. «Die Resonanz auf

unsere Helfersuche ist ausgezeichnet. Sehr viele Vereine und Einzelpersonen engagieren sich in irgendeiner Art und Weise bei der Bewältigung der grossen Arbeit im Jubiläumsjahr. Das ist für mich eine der positivsten Auswirkungen der Festivitäten: das Engagement führt Menschen zusammen und fördert das Dorfleben.», getreu dem Jubiläumsmotto «zäme läbe – zäme fäschte». Dass den vielen Helferinnen und Helfern zumAbschluss auchtüchtigdankegesagt wird, ist für den Seuzacher Gemeindepräsidenten eine Selbstverständlichkeit. «Wir konnten mit vielen Festlieferanten Vereinbarungen eingehen, die einen substanziellen Beitrag an das grosse Helferfest vom Frühling 2014 garantieren.».

Das Programm der Festwoche

Freitag, 24. Mai: Urban Night Discotime; Für Junge und Junggebliebene, mit vielen Stars der Szene: Mr.

Die «Urban Night Discotime» bildet am 24. Mai den Auftakt für Jung und Alt. Anzeige

Fassadenbau Bauspenglerei

Seuzach feiert: Höhepunkt ist die Festwoche vom 24. Mai bis 2. Juni 2013. Da-Nos, Funatix, Ginseng Dance Crew, The Doodes und Flashdigga. Samstag, 25. Mai: Country Music Night; Mit Europa’s Country Band Nr. 1 Truck Stop, der Las Vegas Country Band mit Sängerin Alicia Mary sowie den Chräbsbach Line-Dancers. Sonntag, 26. Mai: Blaskapelle Gloria; Die weltbekannte tschechische Kapelle «Gloria» ist ein «Must» für jeden Blasmusikfan. Dienstag, 28. Mai: Seuzacher Konzertreihe; «Daniel Moos & Friends» laden ein zum exklusiven 20-JahrJubiläumskonzert u. a. mit dem Chor Cantus Sanctus sowie bekannten Klassiksolisten. Mittwoch, 29. Mai: Kinderkonzert; Andrew Bond mit seiner Band und Andy + Mo präsentieren ein megacooles Kinderkonzert. Mittwoch, 29. Mai: Schlagerabend; Michelle Ryser, Sigrid & Marina sowie die Calimeros sorgen für Stimmung à la Grand-Prix der Volksmusik! Freitag, 31. Mai: Comedy meets Seuzach; Ein tiefgründig-humorvoller Abend mit den Comedy-Stars Rob Spence, Helga Schneider, Harul’s, Patrick Cottet-Moine und Nino G.

Bilder: zVg

Samstag, 1. Juni: Jubiläumsabend «750 Jahre Seuzach»; Mit musikalischen Topstars, musizierenden, singenden, tanzenden und turnenden Dorfvereinen sowie den Ansprachen von Regierungspräsident Thomas Heiniger und Gemeindepräsident Jürg Spiller. Sonntag, 2. Juni: Jubiläumsbrunch; Ob mit der einstigen Schulklasse oder en famille: herzlich willkommen am musikalisch umrahmten Jubiläumsbrunch. Infos, Ticketpreise und Vorverkauf www.seuzach750.ch ● Gemeindeverwaltung Seuzach, Stationsstrasse 1 ● Zürcher Kantonalbank, Filiale Seuzach, Birchstrasse 4 ● Mohr Schöner Leben, Obstgartenstrasse 6 ■


«POST» Region

NEWS

14 | Ausgabe 6

Juni 2013

Ihre Frauenfelder Messe 14.–17. November 2013

Jubiläums-MartiniMäss mit neuem Konzept

Die Mitglieder des Ausstellervereins stimmten anlässlich der Jubiläums-GV im Murghof auf Antrag desVorstandes einstimmig einem neuen Ausstellungskonzept mitThemeninseln zu. Alois schwAGer

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as Jubiläum 30 Jahre MartiniMäss wird unter das Motto «Vollga(n)s» gestellt. Das verkündete Vizepräsident Markus Christen, der für den erkrankten Präsidenten Beat Ettlin souverän durch die Jubiläums-GV führte. Mit Spannung erwartet wurde dabei das Traktandum «Ausblick MartiniMäss 2013», das unter anderem die Präsentation eines neuen Messekonzepts beinhaltete.

Neu mit Themenecken

Erläutert wurde das vom Vorstand bereits verabschiedete Hallenkonzept

durch Messebauchef Dölf Langhans. Es beruht auf der Devise «An Bewährtem festhalten und Neues wagen». Neu werden sechs Themeninseln geschaffen, durch die alle Besucher gezielt geleitet werden. Die Themen heissen: ● Gesundheit / Pflege ● EDV, Haushalt und Unterhaltungselektronik ● Essen, Süsswaren, Getränke ● Freizeit, Mobilität und Mode ● Handwerk, Inneneinrichtung und Bau ● Medien, Versicherungen und Finanzen.

Die Jubiläums-GV unter Leitung von Markus Christen verabschiedet neues Messekonzept. Die bisher auf der Bühne platzierten Marktstände sollen in die Insel «Essen, Süsswaren und Getränke» integriert werden. Der «Marktplatz» ist dadurch besser in die Ausstellung integriert und die Bühne wird wieder frei für spezielle Präsentationen. Man denkt dabei an einen festen Partner wie beispielsweise die Stadt. Man ist aber auch mit anderen Interessenten in Verhandlung. Die gesamte Ausstellungsfläche wird neu auf 777 Quadratmeter (bisher 593) ausgedehnt.

eine attraktive Bastel- und Kreativzone für Besucher einrichten. Das neue Konzept fiel bei den Mitgliedern des Ausstellervereins auf ein sehr positives Echo. Besonders hervorgehoben wurde in der Diskussion die neue Besucherführung, die hinter jeder Ecke etwas Spannendes erwarten lasse und alle Aussteller in gleichem Masse berücksichtige. Das neue Konzept wurde einstimmig gutgeheissen. Der Vorstand nimmt weitere Anregungen gerne entgegen. n

Das «Fonduebeizli» soll zum Bastelparadies werden

Ernst Baumann führte die GV-Teilnehmer durch die geschützte Werkstätte Murghof.

Bilder zVg

Wie bereits in der letzten Ausgabe erwähnt, will die MartiniMäss eine Familienmesse bleiben. In diesem Sinne plant der Vorstand, das bisherige «Fonduebeizli» in ein WeihnachtsBastelparadies umzuwandeln. Erika Düring und Monika Roth möchten hier

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«POST» Immobilienmarkt

Juni 2013

Ausgabe 6 | 15

Fenster – die Visitenkarte des Hauses

Fenster sind nicht nur die Augen des Gebäudes, sondern geben jedem Haus erst ein Gesicht. Doch auch Fenster kommen einmal in die Jahre und es wird Zeit über neue nachzudenken. StepHAn BrAnDer

W

enn Feuchtigkeit und Zugluft durch alte Fenster in den Wohnraum eindringen und das Wohlgefühl beeinträchtigen, kann es Zeit für neue Fenster werden. Steigende Heizkostenrechnungen, vermehrte Kondenswasser- und Schimmelbildung können weitere Anzeichen sein, über neue Fenster nachzudenken. Doch welches ist die beste Lösung für eine Fensterrenovation? Welche Materialien haben welche Vorteile?

Der Fensteraufbau und -Einbau

Grundsätzlich lassen sich Fensterelemente in Flügel und Rahmen unterteilen: der Rahmen wird fest mit der Wand verankert, der Flügel ist frei beweglich und zum öffnen bestimmt. Aus zwei unterschiedlichen Einbauarten für den Fensteraustausch kann man entscheiden. Da ist einerseits der Vollrahmen-

ersatz, bei dem das Fenster mit Rahmen ersetzt wird, was vielfach einen grösseren Aufwand verursacht. Weiter gibt es das sanfte Sanierungssystem, das auf dem zurechtgeschnittenen, bestehenden Rahmen aufbaut und somit für einen sanften und schnellen Fensterersatz sorgt. Neue Fenster sorgen dafür, dass eine wohnliche Atmosphäre im Haus entsteht: gute Fenster lassen Tageslicht hinein und regulieren die Wärme. Intakte Fenster sind deswegen im Interesse jedes Hausbesitzers.

Die Fenstertypen

Fenstermaterialen werden immer innovativer. So sind Holz-Aluminium und Kunststoff die Marktführer. Der Erfolg geht zu Lasten des traditionellen Holzfensters. Reine Metallfenster sind im Wohnungsbau nur selten zu finden. Die Wahl des Fenstertypen ist mit eine

Die Fenster sind die Augen eines Gebäudes und geben ihm erst ein Gesicht. Wahl der persönlichen Vorliebe. Je nach Aus der einfachen Glasscheibe von Stil des Hauses wirken die verschiede- früher ist ein Hightech-Produkt gewornen Materialien unterschiedlich. den: das System-Fenster. Da Fenster also, ganz von den eigenen AnfordeGlas – ein wichtiger Bestandteil rungen, abhängige Eigenschaften aufEin Fensterersatz geht einher mit der weisen, ist es wichtig, sich von einem Entscheidung der optimalsten Glas- Fensterexperten gründlich beraten zu ■ wahl. Hier wird entschieden, welche lassen. Hauptziele mit der Renovation verfolgt werden. Daraus leitet der kompetente Ihr Ansprechpartner Fensterlieferant die Wahl des geeigneDie RENOVAFENSTER AG ist das einzige Unten Glases ab. Ist die Sicherheit gefragt, ternehmen in der Schweiz, das ausschliesskommt zur richtigen Glaswahl auch lich Privateigentümer anspricht. Als Vollsortider richtige Beschlag dazu. Wärmementanbieter hat RENOVAFENSTER für jede dämmung ist in der Schweiz derzeit die Situationen die passende Lösung, welche in Hauptmotivation, Fenster zu sanieren. einem kostenlosen Gespräch vor Ort ermittelt RENOVAFENSTER AG empfiehlt klar wird. So erhalten Sie den Fensterersatz, der die dreifache Isolierverglasung mit Ihren Wünschen entspricht: pünktlich, rasch einem Ug-Wert von 0,6 W/m2K zu und ohne Überraschungen. verwenden. RENOVAFENSTER AG Allmendstrasse 12 8320 Fehraltorf Telefon 044 955 25 25 info@renovafenster.ch www.renovafenster.ch

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«POST» Immobilienmarkt

16 | Ausgabe 6

Juni 2013

Mieterwechsel – Stolperstein für den Vermieter Bei einem Mieterwechsel muss derVermieter sowohl bei der Rückgabe derWohnung durch den ausziehenden Mieter wie auch bei derWiedervermietung an den neuen Mieter korrekt vorgehen. Ralph BaueRt

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m Kanton Zürich erfolgen pro Jahr rund 100 000 Wohnungswechsel, was einer Umzugsquote von 15 Prozent entspricht. Für den Vermieter bedeutet jeder Mieterwechsel einen Aufwand und ein nicht zu unterschätzendes Risiko. Gerade für private Vermieter wird es immer schwieriger, die entsprechenden Vorgaben des Mietrechts korrekt zu erfüllen. Sowohl bei der Wohnungsrückgabe wie auch beim Mietvertrag und der Wohnungsübergabe muss der Vermieter korrekt vorgehen, damit er keine bösen Überraschungen erlebt.

HEV-Experten helfen weiter Die Vermietung von Wohnungen und Einfamilienhäusern wird für private Hauseigentümer immer komplizierter. Während grössere Liegenschaften an professionelle Verwaltungen übergeben werden können, sind die Kosten dafür bei kleineren Liegenschaften in der Regel zu hoch. Dann lohnt sich der temporäre Beizug eines Experten. Der HEV Region Winterthur kann den Eigentümer mit seinen Experten bei allen Problemen rund um die Vermietung von Wohnungen und Einfamilienhäusern unterstützen. Weitere Infos auf www.hevwinterthur.ch oder unter 052 212 67 70. Ralph Bauert, Geschäftsführer HEV Region Winterthur rbauert@postmedien.ch

Wohnungsrückgabe

Der ausziehende Mieter muss dem Vermieter die Wohnung im gereinigten Zustand und alle Schlüssel übergeben. Wichtig ist, dass bei dieser Übergabe auch das Kellerabteil, der Parkplatz und andere zur Mietsache gehörende Objekte geprüft werden. Bei der Übergabe ist durch den Vermieter ein Abnahmeprotokoll zu erstellen, auf welchem festgehalten wird, für welche Schäden der Mieter aufkommen muss. Damit im Streitfall der Vermieter seine Rechte durchsetzen kann, ist es wichtig, dass das Protokoll durch den Mieter unterschrieben wird. Falls der Mieter sich weigert, das Protokoll zu unterschreiben oder an der Abgabe nicht anwesend ist, muss die Mängelrüge mittels eingeschriebenem Brief innert zwei bis drei Tagen dem Mieter zugestellt werden. Verpasst der Vermieter diese Frist, kann er seine Forderungen gegenüber dem Mieter nicht mehr geltend machen.

Mietersuche

Damit ein neuer Mieter gefunden werden kann, muss die Wohnung ausgeschrieben werden. Dies kann mittels Zeitungs- oder Internetinserat erfolgen. Vor dieser Ausschreibung sollte der Vermieter prüfen, ob der bisherige Mietzins und die Nebenkosten richtig festgelegt wurden oder ob es eine Anpassung erfordert. Vom Mietinteressenten sollte man einen aktuellen Betreibungsauszug, Referenzen und den Nachweis verlangen, dass er den Mietzins bezahlen kann. Als Faustregel gilt, dass der Mietzins inklusive Neben-

Der Zustand einer Mietwohnung sollte bei der Übergabe dokumentiert werden. kosten nicht mehr als ein Drittel des Nettolohnes ausmachen soll.

Mietvertrag

Konnte ein neuer Mieter für die Wohnung gefunden werden, gilt es einen korrekten Mietvertrag zu erstellen. Dazu wird am besten ein entsprechender HEV-Formularvertrag verwendet, welcher die wichtigsten Bestimmungen bereits enthält. Es empfiehlt sich, dass als Sicherheitsleistung die vollen drei Monatsmieten vereinbart und diese auch korrekt auf ein Mietzinskautionskonto angelegt werden. Bei den Nebenkosten müssen alle Positionen, welche vom Mieter zusätzlich zum Nettomietzins bezahlt werden sollen, separat aufgeführt werden. Andernfalls sind diese Kosten im Nettomietzins inbegriffen und können nicht zusätzlich verrechnet werden. Ebenfalls gilt es die Kündigungstermine und mögliche Zusatzvereinbarungen wie Hausordnung, Gartenbenutzung oder Tierhaltung festzulegen.

Bild: zVg

zu erstellen, in welchem der Zustand der Wohnung und allfällige Mängel festgehalten werden. Ohne dieses Protokoll ist es für den Vermieter schwierig, den Mieter für Schäden oder übermässige Abnutzung haftbar zu machen, da er den Beweis erbringen muss, wie der Zustand bei der Übergabe war. Im Protokoll müssen auch sämtliche Schlüssel aufgeführt sein, welche dem Mieter abgegeben werden. n

Wohnungsübergabe

Bei der Wohnungsübergabe ist durch den Vermieter ein Übergabeprotokoll

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Juni 2013

Ausgabe 6 | 17

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Vertrag abschliessen: Soll ein Haus verkauft werden, wird ein befristeter Vertrag abgeschlossen. Das Erfolgshonorar (branchenüblich: 3% des Verkaufspreises, tieferer Satz ab 1 Mio. Fr.) wird bei Fleischmann nur verrechnet, wenn die Liegenschaft verkauft wird. Verkaufsdoku erstellen: Die Liegenschaftsexperten erstellen für Sie die umfassende, professionelle Verkaufsdokumentation – oftmals ein ausschlaggebender Faktor im Verkaufsprozess. Werbung machen: Fleischmann macht für Sie Werbung, wo Sie es wünschen. Die eigenen Publikationen von Fleischmann (Internet, Firmenzeitschrift) kosten Sie nichts. Inseratekosten werden gemäss Vereinbarung verrechnet. Besichtigungen ermöglichen: Besichtigungen finden immer mit den Liegenschafts-experten von Fleischmann statt.

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18 | Ausgabe 6

Musikschule Weinland Nord Gitarrenvorspiel mit den Schülerinnen und Schülern der Gitarrenklasse von Roger Flieg.

Impressum

Freitag, 21.6.2013, 20.00 h

Ref. Kirche Laufen am Rheinfall RheinfallFestival 2013 Klassikkonzert mit Christian Schmitt (Orgel) und Matthias Höfs (Trompete).

Samstag, 22.6.2013, 10.00 h

Freilichttheater auf dem Dorfplatz in Unterstammheim: Das Theater Kanton Zürich begibt sich auf die Suche nach dem Mythos von Bram Stokers Dracula. Die Akteure beschäftigen sich dabei mit Untoten aller Art und nicht zuletzt Fledermäusen – es wird gruselig! Das Theater Kanton Zürich gastiert mit «Dracula» am Freitag, 28. Juni 2013, um 20 Uhr auf dem Dorfplatz in Unterstammheim. Bei schlechtem Wetter findet die Aufführung in der Turnhalle Waltalingen statt.

Musik/Konzerte

Samstag, 1.6.2013, 18.30 h

Primarschulhaus Dachsen Concertino Konzert mit Schülerinnen und Schülern der MusikschuleWeinland Nord.

Donnerstag, 6.6.2013, 19.00 h

Psychiatrische Uniklinik Rheinau Steelband Quilombo Karibik-Feeling mit karibischen Klängen.

Samstag, 8.6.2013, 19.15 h

Galluskapelle Oberstammheim trio dacor Das virtuoseTrio um Jacqueline Ott verblüfft mit raffinierten Arrangements.

Schulhaus Spilbrett Feuerthalen Musikschule Weinland Nord Musizierstunde «Music Box» mit der Blockflötenklasse vonVeronika Simmler und der Klavierklasse von Maya van derWaerden.

Freitag, 28.6.2013, 19.00 h

Zur Farb Marthalen Feierabendmusik Mit dem Musikverein Marthalen.

Pop/Rock/Jazz Samstag, 1.6.2013, 20.15 h

Scheune Schloss Andelfingen Bossart/Silvestri/Haag/Füchsle Das virtuose Jazzquartett bietet musikalischen Hochgenuss.

Freitag, 7.6.2013, 21.00 h

Kammgarn Schaffhausen Orange Goblin (UK) Sie gehören seit Jahren zu den führenden Stonerrock-Bands Grossbritanniens. Support: GloriaVolt (Winterthur).

Montag, 10.6.2013, 19.00 h

SalzhausWinterthur BAP (D) Über 30 Jahre nach ihrem ersten Schweizer Konzert kehren BAP aus Köln zurück.

Samstag, 15.6.2013, 10.00 h

Alltagshilfe: MitZeitstattmitGeldbezahlen EineZeittauschbörsefürdas Weinland give&getinformiertinLaufen

Am Donnerstag, 23. Mai um 19.30 Uhr findet in der «Mesmerschüür» neben der Kirche Laufen ein öffentlicher Informationsanlass statt. Hier erfahren Sie mehr über dieses zukunftsgerichtete soziale Projekt und entdecken, wie Sie Ihre Fähigkeiten aktiv für den Mitmenschen einsetzen können. Wir freuen uns auf eine rege Teilnahme.

KontaktpersonfürRückfragen:

Fred Höhener, give&get Regionalgruppe Weinland-Nord. Telefon 071 931 20 21 Mail: f.hoe@shinternet.ch Stefan Staub, Präsident Verein give&get Telefon 043 333 93 59; Mail: praesident@giveandget.ch. www.giveandget.ch

Kim Carson Der US-Countrystar macht wieder einmal Halt in Unterstammheim.

Samstag, 29.6.2013, 20.30 h

Pfarrhausgarten Laufen am Rheinfall Jazz-Gartenklänge Die Jazz-Blues-Electronic-Band von Jürg Meili spielt zur Eröffnung der Sommerthemenreihe «GartenLust».

Theater/Tanz Samstag, 1.6.2013, 20.00 h

Kulturstube Löwen Diessenhofen Secrets Das neue Programm von Peter Honegger:Was Sie schon immer zu finden suchten, aber nie zu verlieren wagten.

Donnerstag, 6.6.2013, 20.00 h

Kammgarn Schaffhausen Die Chefin verzichtet Ungeduscht, geduzt und ausgebuht? Deutschlands grösster Satiriker Max Goldt ist zu Gast.

Freitag, 7.6.2013, 19.30 h

Primarschulhaus Dachsen

Almrosen – Wanderwoche im Südtirol vom 29. Juni bis 5. Juli 2013 Für das detaillierte Reiseprogramm wählen Sie die Telefonnummer 052 317 32 57

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Dienstag, 18.6.2013, 20.00 h

Open Air Arena Aach-Singen (D) David Garrett Open Air der Superlative mit neuem Programm des Geigenvirtuosen.

Samstag, 22.6.2013, 11.00 h

Kundelfingerhof Schlatt Jazztreff MitKonzertenvon«ScafusiaJazzband», «OldIronStompers»,«TheHotPotatoes», «MunotDixieStompers»,«CoolBreeze» und«BlueNoteDixieFriends».

Freitag, 28.6.2013, 20.30 h Alabama Unterstammheim

Juni 2013

Dancing Riverside Diessenhofen. Discofox-Tanzcrashkurs Anschliessend Ü40-Tanznacht mit Live-Musik.

Sonntag, 9.6.2013, 17.00 h

Rathaussaal Diessenhofen «Lili Pastis Passepartout» Musikalisches Erzähltheater mit ungewöhnlichen Geschichten von ganz gewöhnlichen Menschen.

Mittwoch, 19.6.2013, 20.00 h

Dancing Riverside Diessenhofen Mittwochtanz-Rosenball Für Ü40 und Junggebliebene, mit Live-Musik.

Samstag, 22.6.2013, 20.00 h

Theater Alti Fabrik Flaach TrancePorter Nach mehr als drei Jahren kehrt Theaterzauberer Alex Porter auf die Bühne zurück.

«Weinland POST» Schuelerwisstrasse 9, 8477 Oberstammheim Telefon +41 52 740 54 00. Telefax +41 52 740 54 01 WYPAG AG «POST» Medien Iselisbergstrasse 4, CH-8524 Uesslingen info@postmedien.ch, www.postmedien.ch Telefon +41 52 740 54 00. Telefax +41 52 740 54 01 Geschäftsleiter und Herausgeber: Felix Walder, fwalder@postmedien.ch Chefredaktor: Dr. Alois Schwager (as), aschwager@postmedien.ch Verlagsleiter: Oliver Schmid (os), oschmid@postmedien.ch Redaktionsleiter: Marcel Tresch (mt), mtresch@postmedien.ch Autoren: Sabina Bachofner@sbachofner@postmedien.ch; Bernhard Bärtschi, bbaertschi@postmedien.ch; Ralph Bauert, rbauert@postmedien.ch; Guy Besson, gbesson@postmedien.ch; Stephan Brander, sbrander@postmedien.ch; Ursula Dünner, uduenner@postmedien.ch; René Künzli, rkuenzli@postmedien.ch; Jürgen Kupferschmid, jkupferschmid@postmedien.ch; Salvatore Manoiero, smanoiero@postmedien.ch; Josef Mattle, jmattle@postmedien.ch; Ralf Meier, rmeier@postmedien.ch; Dr. Tomas Meyer, tmeyer@postmedien.ch; Dorit Schmidt-Purrmann, dschmidt@postmedien.ch; Angelika Ramer, aramer@postmedien.ch; Florian Rexer, frexer@postmedien.ch; Online: Alex Birchler, abirchler@postmedien.ch Anzeigenverkauf: Manuela Doster, mdoster@postmedien.ch; Béatrice Keul, bkeul@postmedien.ch; Mona Spichiger, mspichiger@postmedien.ch Produktion: Bachmann Printservice Inhaber: S. Bachmann. Seestrasse 86, CH-8712 Stäfa Telefon +41 44 796 14 44. Telefax +41 44 796 14 43 www.bachmann-printservice.ch info@bachmann-printservice.ch Druck: Tamedia AG Druckzentrum Bubenbergstrasse 1, CH-8045 Zürich Telefon +41 44 248 61 60. tamedia-druckzentrum.ch Vertrieb: APZ Direct AG Ernst Müller-Strasse 8, 8207 Schaffhausen Telefon +41 52 632 31 30. Telefax +41 52 632 31 90 www.apz.ch Druckauflage: 17 500 Exemplare Verteilung: Die «Weinland POST» wird einmal monatlich mit einer Auflage von 14 163 Exemplaren kostenlos in alle Haushaltungen (inkl. Postfächer) im gesamten Bezirk Andelfingen sowie in den umliegenden Gemeinden Altikon, Dägerlen, Dinhard und Rickenbach verteilt. Zusätzlich erfolgt der Vertrieb von 2500 Exemplaren an ausgewählten POS. Abonnemente: Fr. 30.– pro Jahr (inkl. MwSt.). Telefon +41 52 740 54 00. Telefax +41 52 740 54 01


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20 | Ausgabe 6

15./16. Juni 2013:Traubenblütenfest amWorrenberg Die Rebleute aus Volken und Flaach begrüssen ihre Gäste am Samstag, 15. Juni ab 17 Uhr und am Sonntag, 16. Juni ab 10 Uhr mitten im Rebberg zum Traubenblütenfest am Worrenberg.

Mit dem Eintritt (inkl. Degustationsglas) von fünf Franken können an sieben verschiedenen Degustationsständen Worrenberger Weine probiert werden. Ausserdem erwartet die Besucher Live-Musik am Samstagabend und Sonntagnachmittag, ein Wettbewerb, Pizza aus dem Ofen, Rebbergmaschinen an der Arbeit und vieles mehr.

BBQ-Haus: Seit 5 Jahren Ihr Fachgeschäft rund ums Grillen Im BBQ-Haus in Jestetten finden Grillfans auf über 800 m² Ladenfläche alles, was das Herz begehrt. Dazu gehört auch eine grosse Auswahl an Saucen und Gewürzen. Ob fertige Gewürz-

Volken und Flaach sind beide mit dem Postauto von Henggart und Rafz her gut erreichbar. Traubenblütenfest am Worrenberg Sa. u. So., 15./16. Juni 2013 www.worrenberg.net

30. Zürcher Kantonalmusikfest inWinterthur Für das 30. Zürcher Kantonalmusikfest haben sich knapp 70 Musikvereine angemeldet. Das bedeutet, dass an jedem Tag der beiden Wochenenden vom 15./16. und 22./23. Juni 2013

rund 20 Vereine um die Wette spielen. Die Musikbeiträge, welche im Theater Winterthur sowie dem Kongress- und Kirchgemeindehaus dargeboten werden, decken dabei ein Spektrum von klassisch bis modern ab. Hochkarätige Juroren aus dem In- und Ausland bewerten die Leistung der fast 3000 Musikerinnen und Musiker. Auf dem Festgelände bei der Mehrzweckanlage Teuchelweiher wird zusätzlich ein attraktives Rahmenprogramm mit bekannten Musikformationen geboten.

Juni 2013

mischungen für Fleisch und Fisch, Trockengewürze zum Einreiben von verschiedenem Grillgut, original amerikanische Marinaden, ausgewählte Senfsorten oder feinste BBQ-Saucen, sie geben sämtlichen Köstlichkeiten vom Grill den richtigen Touch. Bis auf wenige Ausnahmen kann das Sortiment bequem im modernen und übersichtlichen Online-Shop gekauft werden. Das kompetente BBQ-Haus-Team berät Sie natürlich auch gerne im Laden. BBQ-Haus Schaffhauserstrasse 41, D-79798 Jestetten Telefon 0049 7745 927 753, www.bbq-haus.de

Erlernen Sie den spannenden Beruf des Polizisten Jeweils im Januar, April, Juli und Oktober startet eine neue Klasse an der Zürcher Polizeischule (ZHPS). Anspruchsvoller Stoff in Rechtsfächern, im Deutschunterricht oder in der

30. Zürcher Kantonalmusikfest Detailprogramm unter www.kmf2013.ch

Rapportlehre wechselt sich ab mit Spezialkursen. Auch mehrere Praktika sind im Ausbildungsprogramm. Während der zweijährigen Polizeischule beziehen die Absolventinnen und Absolventen den vollen Lohn. Im 2. Semester ist die Berufsprüfung (eidg. Fachausweis Polizist/Polizistin) zu absolvieren und zu bestehen. Nach der Ausbildung bietet die Polizeilaufbahn attraktive Möglichkeiten, sich in einem Gebiet spezialisieren zu können. Zürcher Polizeischule Kasernenstrasse 49, 8004 Zürich Telefon 044 247 39 00, www.zhps.ch

Wer mit dem Rauchen aufhört, kann nur gewinnen Raucherinnen und Rauchern, denen es gelingt, vom 3. Juni bis 1. Juli 2013 zumindest eine Rauchpause einzuschalten, können an der Verlosung des diesjährigen Rauchstopp-Wettbe-

werbs teilnehmen. Verlost werden einmal 5000 und zehnmal 500 Franken. Neben Deutsch, Französisch, Italienisch und Englisch ist eine Anmeldung ebenso in Albanisch, Portugiesisch, Serbisch/Kroatisch/Bosnisch, Spanisch und Türkisch möglich: entweder online (für Deutsch, Französisch, Italienisch, Türkisch und Englisch) auf www.at-schweiz.ch oder per Post mit der Anmeldekarte (telefonisch zu bestellen unter 031 599 10 20). Rauchstopp-Wettbewerb 2013 Vom 3. Juni bis 1. Juli 2013 www.at-schweiz.ch

Einfach finden.


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Juni 2013

Ausgabe 6 | 21

Übungen,umFahrkompetenzundFitnesszuerhalten Lenker jenseits der 75 tragen ein erhöhtes Unfallrisiko, wurde kürzlich breit publiziert. Dabei vernachlässigte man, dass die 70-Jährigen statistisch gesehen ganz unauffälligeVerkehrsteilnehmer sind.

J

Thomas meyer

ahrzehnte lang standen die Fahranfänger ganz oben auf der Unfallstatistik bei den schwereren Unfällen. Nun ist klar, Lenkerinnen und Lenker jenseits der 80 tragen ein erhöhtes Unfallrisiko pro gefahrenem Kilometer im Vergleich zu jüngeren Altersgruppen. Insofern hat die Untersuchung der drei Hochschullehrer von der Universität Zürich zu den «Alterseffekten auf die Fahrsicherheit bei Schweizer Kraftfahrern im Jahr 2010» etwas Neues ergeben.

Wissenschaftlich untersucht

Die Wissenschaftler haben untersucht, inwiefern die Art der Unfallbeteiligung die Unfallrate in einer Altersgruppe beeinflusst und welche Altersgruppe eine erhöhte Unfallrate aufweist. Die Unfallrate wurde unter Berücksichtigung demografischer Einflussvariablen

berechnet, wie es in der Studie heisst. Alle Daten basieren auf Kennwerten der Bevölkerungsstruktur des BFS (Bundesamt für Statistik 2011) und einer landesweiten Umfrage zum Verkehrsverhalten in der Schweiz (Bundesamt für Statistik, Bundesamt für Raumentwicklung 2012) des Jahres 2010. Die Ergebnisse zeigen, dass die Unfallbeteiligung die Unfallrate über die Altersgruppen hinweg nicht beeinflusst. Junge (18–24) und ältere Kraftfahrer (75+) wiesen eine signifikant erhöhte Unfallrate auf, wobei diese bei den über 75-Jährigen am höchsten war.

Keine Auffälligkeiten

Ein Ergebnis der Untersuchung ist aber auch, dass Lenkerinnen und Lenker zwischen 70 und 75 Jahren keine statistischen Auffälligkeiten zeigen. Die praktische Fahrkompetenz hängt nicht

Die praktische Fahrkompetenz hängt nicht vom Alter ab. Anzeige

Bilder zVg

vom Alter ab, sondern von genügend guter Gesundheit, aktueller Fitness und geistiger Mobilität sowie genügender Fahrpraxis – davon sind wir schon lange überzeugt. Bessere Tests zum Schutz älterer Verkehrsteilnehmer vor eigenen Fahrfehlern sind wichtig. Darum hat die terzStiftung im vergangenen Jahr die Internet-Plattform sicher-mobil. ch aufgeschaltet, die der Fonds für Verkehrssicherheit finanziell sehr stark gefördert hat. Hier können Teilnehmer am Strassenverkehr ihre Fertigkeiten trainieren: Sechs Übungen für Kurzzeitgedächtnis und Reaktionsgeschwindigkeit sowie neun Übungen zur körperlichen Fitness finden sich hier. Zehntausende Besucher haben auf der Plattform ihre Eigenverantwortung wahrgenommen und ihre Fitness für den Strassenverkehr erhöht. So können reife Lenkerinnen und Lenker in Übung bleiben.

Alterslimite soll fallen

Aus wissenschaftlicher Sicht gibt es nach dieser jüngsten Studie keinerlei Anlass, die Alterslimite 70 beizubehalten, um die Auto fahrenden Bürgerinnen und Bürger der Schweiz per Gesetz zur regelmässigen medizinischen Kontrolluntersuchung zu nötigen. Darum hat die terzStiftung bereits vor zwei Jahren gefordert: «Beginn der Fahreignungschecks vom 70. aufs 75. Jahr verlegen. Oder der Zeitpunkt wird bei 70 Jahren belassen, jedoch bis und mit 79. Altersjahr in Intervallen von je drei Jahren – statt der heutigen zwei – ausgedehnt. Danach wird das Intervall auf zwei Jahre reduziert.» Altersdiskriminierung und Stigmatisierung ist ganz sicher der falsche Weg, auf die Verkehrsteilnehmer einzuwirken, davon bleibt die terzStiftung überzeugt, welche die Interessen von Tau-

Auch Marc Surer empfiehlt regelmässiges Training,umimStrassenverkehrfitzubleiben. senden Gönnerinnen und Gönnern auch in dieser Hinsicht seit Jahren vertritt. n

WeitereterzLabelüberreicht Mit Hilfe von «terzExperten» zeichnet die terzStiftung seit 2011 Produkte, Dienstleistungen sowie Beispiele für Infrastruktur aus, die besonders benutzer- und generationenfreundlich sind. Hierzu können Unternehmen Tests in Auftrag geben, die von mindestens 20 erfahrenen Konsument/-innen, den terzExperten, nach genau vorgegebenen Prüfungskriterien umgesetzt werden. Wer in der Gesamtbewertung auf einer Skala von 1 bis 10 mind. die Note 7 erreicht, hat Anrecht auf ein «terzLabel», das bei Produkten und Infrastruktur drei Jahre und bei Dienstleistungen zwei Jahre gültig ist. Die Urkunden zum Label für den Besenstaubsauger DC45 der Firma Dyson und das Blutdruckmessgerät Watch BP home A von Baumann medical sind mittlerweile überreicht. Dyson hat die terzStiftung bereits drei Geräte erfolgreich testen lassen. Folgeaufträge stehen in Aussicht.


«POST» Küche

22 | Ausgabe 6

Juni 2013

Ehrlicher Genuss im Beringer «Gmaandhuus»

Das Restaurant Gemeindehaus in Beringen ist seit 100 Jahren im Besitz der Familie von Euw. Heute wirten die Brüder Albin und Christof mit viel Leidenschaft bereits in vierter Generation. OLivER SCHmiD

D

er Innerschweizer Urgrossvater von Albin und Christof von Euw wagte 1913 den Schritt ins «Chläggi» und kaufte das Restaurant Gemeindehaus in Beringen, wo er ein Jahr später auch zu wirten begann. Grund genug, dieses Ereignis auch gebührend zu feiern. In den kommenden Wochen wird darum eine Erholungsoa-

Weintipp

Chianti Superiore DOCG Fiasco Ein traditioneller gemütlicher Cuvée Tischwein präsentiert sich in elegantem, neuem Gewand. Passend zur Grillsaison eingetroffen, zeigt sich der Wein in seiner typischen Chianti-Charakteristika. In der Nase Noten nach frischen Pflaumen und schwarzen Kirschen, gepaart mit schwarzem Pfeffer und Gewürzen; der Körper ist elegant; der Abgang ist von Blaubeer-Aromen geprägt. Rebsorten: Sangiovese, Merlot, Syrah und Cabernet Sauvignon. Erhältlich ist er bei der SH V1NOTHEK, Moserstrasse 19, 8200 Schaffhausen, Telefon 052 620 07 77, www.v1nothek.ch Preis: Fr. 19.90 pro 100-cl-Flasche

se für die Allgemeinheit eingeweiht. Das eigentliche Jubiläumsfest mit namhaften Schweizer Künstlern steigt dann im kommenden Jahr.

Top Service und Qualität

Die Brüder von Euw haben sich ganz der Gastronomie verschrieben. Christof, Hotelfachschulabgänger mit langjähriger Erfahrung, kümmert sich um das Wohl der Gäste. Albin schwingt in der Küche den Kochlöffel. «Das harmoniert sehr gut, denn wir sind selbst unsere grössten Kritiker. Wenn etwas nicht passt, sagen wir das einander ganz unverblümt. Nur so können wir den selbst gesetzten hohen Standard auch künftig halten», sind beide überzeugt. Die Küche im «Gmaandhuus» überzeugt und ist vor allem eines: ehrlich. Auf die Teller kommt viel Hausgemachtes, das diese Bezeichnung auch verdient. Bis auf Nudeln und Pommes frites wird alles selbst und frisch zubereitet.

Mehrere Restaurants in einem

Die Wirtschaft ist das eigentliche Zentrum des Gemeindehauses. Hier gastieren Stammgäste und Handwerker ab 8.00 Uhr zum Znüni und ab 11.30 Uhr werden drei verschiedene Mittagsmenüs ab 11.90 Franken serviert. Ab 17.30 Uhr reicht das Angebot für

Für Weinliebhaber: Die «Winery» ist Dienstag bis Samstag ab 16.30 Uhr geöffnet.

Freuen sich auf Ihren Besuch: Die Gastgeber Albin (r.) und Christof von Euw. den Znacht vom einfachen Wurstsalat bis zum Rindsfilet. Ab 22.00 Uhr sind Gerichte von der kleinen Karte erhältlich. Das weiss eingedeckte Speisesääli gleich daneben ist das Markenzeichen des Gemeindehauses. Ob Chateaubriand oder Weinkellermenü: Geniesser haben hier eine grosse Auswahl an Ala-carte-Gerichten. Dank der seit Juni 2010 im 400-jährigen Gewölbekeller eingerichteten «Winery» sucht das Weinangebot seinesgleichen. Über 300 sorgfältig ausgewählte Tropfen aus dem Schaffhauser Blauburgunderland, Europa und dem Rest der Welt warten darauf, entdeckt zu werden. Und das zu überaus fairen Preisen. In der «Winery» kann übrigens auch am Abend und am Wochenende bis zum Geschäftsschluss des Restaurants direkt eingekauft werden oder sie dient als Location für Degustations-Events und Apéros. Die Gartenpergola ist der Aufenthaltsort und Treffpunkt für Jung und Alt während der wärmeren Jahreszeit. Seit einigen Wochen ist auch direkt vor der Bäckerei ein Balkönli eingerichtet, das sich grosser Beliebtheit erfreut. Die Bankettsäle bieten die perfekten Raumbedingungen für Gesellschaften und Festanlässe mit bis zu 120 Personen. Ausserdem stehen vier Seminarräume, alle mit modernster audiovisueller Technik ausgestattet, für Tagungen mit bis zu 140 Personen zur Verfügung. Ob Familienfest, Weiterbildungsanlass oder Apéro: Albin und Christof von Euw sowie ihr

Bilder: os/zVg

motiviertes Team beraten Sie gerne individuell. Weitere Informationen sind unter www.gemeindehaus-beringen.ch zu finden. ■

Tipp von Albin von Euw Rezept für vier Personen

Carpaccio vom Rehrücken Zutaten: 400 g Schaffhauser Rehrückenfilet, 500 g grobes Meersalz, 75 g Zucker, 125 g Gin, 1 Orange und 1 Limette (abgeriebene Schale und Saft), 1 TL Wacholderbeeren, 3 Nelken, 1 Loorbeerblatt, 0,5 TL Koreandersamen, 1 Sternanis, 1 halbe Zimtstange Zubereitung: Gewürze im Mörser grob zerstossen und mit Salz, Zucker, Saft und Schalen der Orange und Limette sowie Gin mischen und die Beize in eine grosse Schüssel füllen. Rehrückenfilet von Sehnen befreien, in die Beize einlegen und mit einer wassergefüllten Schüssel beschweren. Je nach Dicke des Fleisches 3 – 4 Tage im Kühlschrank ruhen lassen (beizen). Angeschnitten sollte der Fleischkern heller sein als das restliche Fleisch. Das Reh aus der Beize nehmen, abwaschen und trockentupfen. Mit scharfem Messer hauchdünn aufschneiden und auf vier flache Teller verteilen. Anrichten mit Bärlauchsalat und Rhabarberkompott. En Guete!

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