MarkusHutter:«EineVignetten-Preiserhöhungbringtreingarnichts!».
Bild Marcel Tresch
Ausgabe 11 – November 2013
Attraktives Ausseramt
Was uns Gemeindepräsident Jürg Grau über Feuerthalen erzählt und warum sich ein Besuch der nördlichsten Zürcher Gemeinde lohnt. S. 8 + 9
Fondueplausch auf dem Schiff
Die Schweizerische Schifffahrtsgesellschaft Untersee und Rhein bietet auch im Winter unterhaltsame Anlässe. S. 4
Kasse systematisch geplündert
Der Bundesrat, die Kleine und die Grosse Kammer haben das Ziel, den Strassenbenützern das Geld aus derTasche zu ziehen. Warum das ein Ende haben muss, sagt Nationalrat Markus Hutter.
Kidsfussball
Wie der FC Seuzach seine Junioren trainiert und wie sich Trainer gegenüber den Kindern und Eltern verhalten, erklärt Martin Bader in der Sport «POST». S. 7
A
MarcEl TrEScH
m 24. November entscheidet die Schweiz an der Urne über die «Änderung des Bundesgesetzes über die Abgabe für die Benützung von Nationalstrassen». Dabei geht es nur daanzeige rum, dass die Autobahnvignette von 40 auf 100 Franken erhöht wird. Dies bringt Ihr Getränkefachgeschäft jährliche Mehreinnahmen von rund 300 Millionen Franken. Bundesrat und Parlament empfehlen, der Änderung des Nationalstrassenabgabegesetzes zuzustimmen. Der Nationalrat hiess die Vorlage mit 102:87 Stimmen ohne Enthaltungen Ihr Getränkefachgeschäft in der Region gut, der Ständerat mit 37:4 Stimmen d o bei einer Enthaltung. Die Gegner aro it F m gumentieren, dass der Bund jährlich u Ne 9,5 Milliarden Franken durch Steuern, Dorfstrasse 19 Gebühren und Abgaben des Privatver8458 Dorf kehrs (mehrheitlich durch Auto- und Tel. 052 317 11 90 www.friho.ch Motorradfahrer) einnimmt. Der priMosterei ++ Abholmarkt ++ Hauslieferdienst ++ Festservice vate Verkehr könnte sich also heute
kostendeckend finanzieren. Es bliebe sogar ein Überschuss. Von der Summe werden aber derzeit 70 Prozent zweckentfremdet. Die Gelder der Auto- und Motorradfahrer fliessen mehrheitlich in die allgemeine Bundeskasse und in den öffentlichen Verkehr. Gefordert werden von links bis rechts Kostenwahrheit und Kostentransparenz. Wie sieht es damit aus und was sagt Markus Hutter zu den Zahlen? «Es gibt keine stichhaltigen Argumente für die Erhöhung des Vignettenpreises», so der Nationalrat. Auch er betont, dass die Eigenwirtschaftlichkeit der Strasse über 100 Prozent liegt und dass eine zusätzliche Beseitigung von Engpässen der Strasseninfrastruktur mit der Vignettenerhöhung ohnehin nicht finanziert werden kann. «Die Erhöhung bringt dem erneut zur Kasse gebetenen Automobilisten nichts», be-
tont der Winterthurer. Deshalb werde auch seit langem eine Entflechtung der intransparenten Finanzströme in der Verkehrspolitik gefordert.
Versprechen nicht eingehalten
«Leider hat es das Parlament mit der Bahninfrastrukturausbauvorlage (FABI) erneut versäumt, Transparenz zu schaffen. Vielmehr wird die unselige Quersubventionierung von der Strasse auf die Schiene auch in Zukunft zementiert», so der Nationalrat weiter. Stimmt das Volk für die Vignettenerhöhung von 150 Prozent, fliesst rund eine Drittelmilliarde Franken mehr in die Bundeskasse. Die zusätzlichen Erträge sollen Betrieb, Unterhalt und Ausbau von rund 400 Kilometer Strassen, die neu in das Nationalstrassennetz aufgenommen werden, finanzieren. Welche Garantie hat jedoch das Volk, dass diese Zusatzgelder tatsächlich zweckgebunden sind? «Wer die Vergangenheit betrachtet, muss an der Zuverlässigkeit der gemachten Aussagen FORTseTzung auF seiTe 3
XF
XJ XK
DER JAGUAR XF SPORTBRAKE. LEBENSSTIL IM ELEGANTEN OUTFIT. Der neue XF Sportbrake ist bereit für den Alltag – und wird dabei höchsten Ansprüchen gerecht. Seine eleganten Linien umfassen einen vielseitigen Laderaum, der mit bis zu 1’675 Litern mehr Platz bietet als je ein JAGUAR zuvor. • Hocheffizienter 2.2-Liter-Diesel mit 5.2 l Verbrauch/100 km • Sportlicher 3.0-Liter-Diesel in zwei Leistungsstufen • Innovative Stopp/Start-Technologie, 8-Stufen-Automatik • Maximale Ladekapazität von 1’675 Litern Erleben Sie jetzt bei uns, wie lebendig Sie sich im JAGUAR XF Sportbrake fühlen können, und kontaktieren Sie uns noch heute für weitere Informationen.
JAGUAR.CH
baldinger
bis bald – bei baldinger
Garage Baldinger AG
Gennersbrunnerstrasse 58 · 8207 Schaffhausen Telefon 052 632 02 02 · Telefax 052 632 02 01 garage@baldingerag.ch · www.baldingerag.ch
Abgebildetes Modell: XF Sportbrake 2.2-Liter-Diesel, 200 PS, 2WD, 5-Türer, CHF 63’400.–, Normverbrauch 5.2 l/100 km (Benzinäquivalent 5.824 l/100 km), CO2-Emission 139 g/km (Durchschnitt aller Neuwagen in der Schweiz 153 g/km), Effizienzkategorie A. JAGUAR Free Service: 3 Jahre kostenlose Wartung ohne Kilometerbegrenzung, inklusive Flüssigkeiten.
November 2013
«POST» Recherche
Ausgabe 11 | 3
FortsetzuNg voN seite 1
zweifeln», betont Markus Hutter. Bundesrat und Parlament hätten es unter allen Titeln immer wieder verstanden, die eigentlich zweckgebundenen Mittel der Strassenkasse für andere Zwecke zu verwenden und damit die Kasse systematisch zu plündern. Jüngstes Beispiel sei der NEAT-Viertel, der mit der NEATFertigstellung auslaufen müsste, aber mit FABI bereits darüber hinaus als Quersubventionierung für die Bahn weiterlaufen soll! «Versprechen, mit denen der Stimmbürger geködert wurde», ärgert sich der Nationalrat, «werden nicht eingehalten, sondern später ins Gegenteil verkehrt.»
Wirtschaft zusätzlich belastet
Für Unternehmen mit grossem Autobestand hätte die Erhöhung des Vignettenpreises massive Kostenfolgen, denn in erster Linie zum Beispiel Betriebe im Aussendienst, Gewerbe und Versicherungen sind auf das Auto angewiesen. Mehrausgaben werden auf den Konsumenten abgewälzt. Von welchen Zahlen bei
Auf den Punkt gebracht
Alles redet von Kostentransparenz und verursachergerechter Kostenverteilung. Doch in Bern, ob im Bunderat oder im Parlament, geschieht diesbezüglich rein gar nichts. Nationalrat Markus Hutter nimmt zur Frage, warum aus seiner Sicht die Vignetten-Preiserhöhung abgelehnt werden soll, klar Stellung: «Weil die Kostenerhöhung dem Automobilisten nichts bringt, die Spiesse von Strasse und Schiene weiterhin ungleich lang bleiben und die Zitrone Strassenverkehr ausgepresst ist – ohnehin, weil die Mittel zum überwiegenden Teil gar nicht der Strasse zugute kommen.»
den Kostenfolgen ist hier die Rede und was bedeutet das für die Arbeitsplätze der betroffenen KMU? Markus Hutter ist nicht bekannt, welcher Anteil der Vignette künftig aus dem Ausland und welcher aus privaten respektive geschäftlichen Quellen kommen soll. «Tatsache ist», hält er fest, «dass die Erhöhung unsere KMU und Wirtschaft zusätzlich belasten wird und damit einen negativen Einfluss auf die Wettbewerbsfähigkeit ausübt.» Heute schon seien die Transportkosten für unsere Wirtschaft aufgrund der LSVA weltweit am höchsten und belasten sowohl die die Produzenten wie Konsumenten viel mehr als irgendwo sonst in Europa. Wer heute mehrere Autos mit Wechselschildern oder mehrere Fahrzeuge wie Auto, Motorrad, Anhänger usw. hat, wird unverhältnismässig zur Kasse gebeten. Die Gegner reden von Unfairness und Abzockerei des Privatverkehrs. Inwiefern können Sie solchen Argumenten zustimmen und folgen? «Natürlich wird, ganz im Gegensatz zu anderen Bereichen, dem abgabepflichtigen Automobilisten keinerlei Erleichterung gewährt», so Markus Hutter. Er habe, ob zwei- oder vierrädrig, Zug- oder Anhängerfahrzeug jeweils einzeln eine Vignette zu lösen. «Angesichts der massiven Erhöhung ist klar damit zu rechnen», betont er, «dass immer mehr die gebührenpflichtigen Nationalstrassen meiden und umfahren werden, um keine Vignette lösen zu müssen.»
Es braucht Kostentransparenz
Die Vignetteneinnahmen, die Hälfte der Mineralölsteuer und 100 Prozent des Mineralölsteuerzuschlages fliessen in die Strassenkasse. Ein Grossteil der Gelder kommt aber dem Verkehrsträger Schiene zugute. So werden zum Beispiel der Gotthard-Basistunnel, der kombinierte Verkehr, der Autoverlad und die Schieneninfrastruktur in Städten und
Agglomerationen erheblich mitfinanziert. Insgesamt rund eine Milliarde Franken oder knapp ein Viertel aller Einnahmen, die jährlich von der Strasse zur Schiene umverteilt werden. Wie kann Markus Hutter dazu Stellung nehmen? «Diese Zahlen zeigen eindrücklich», betont Markus Hutter, «wie stark der Autofahrer den Schienenverkehr finanziert und damit ein massive Subventionierung und Bevorteilung der Bahn ermöglicht.» Und dies, obwohl 80 Prozent aller Verkehrsleistungen auf der Strasse erfolgen. Seit bald 20 Jahren liegt der Eigenwirtschaftlichkeitsgrad des privaten Personenverkehrs bei mehr als 100 Prozent. Die Strasse rentiert und kommt vollumfänglich für ihre verursachten Kosten auf, weshalb sie keinerlei staatliche Zuschüsse benötigt. Der Überschuss zeigt jedoch auf, dass beim Verkehrsträger Strasse von den Nutzern zwar viel Geld eingetrieben, aber letztendlich nicht investiert wird, obwohl ein Investitionsbedarf ausgewiesen ist. Mehr als zappenduster präsentiert sich aber die volkswirtschaftliche Eisenbahnrechnung. Der Eigenwirtschaftlichkeitsgrad im Jahr 2010 liegt bei nur gerade 43 Prozent. Dies bedeutet, dass bei jeder zweiten mit der Bahn zurückgelegten Strecke statt des Bahnreisenden (!) Väterchen Staat die Kosten übernimmt. Wie soll, kann und muss das aus Sicht des Winterthurer Nationalrates Markus Hutter geändert werden? Dazu der Befragte: «Die Kostenverursacher müssen auch bei der Bahn stärker zur Kasse gebeten werden. Es ist nicht einzusehen, weshalb ein Steuerzahler, der nie Bahn fährt, mit seinen Steuern mehr als die Hälfte jedes Billetts bezahlen muss. Es braucht endlich eine klare Kostentransparenz, eine entflochtene Finanzierung ohne Quersubventionierung und eine deutliche Preiserhöhung bei der schwer defizitären Eisenbahn!» n
Anzeige
Neueröffnung Ihr Ansprechpartner für Rechtsberatung und Mediation im Zürcher Weinland Haben Sie rechtliche Fragen oder benötigen Sie eine Mediation? Dann rufen Sie uns an, wir beraten Sie gerne!
SIEBER
LANTER
Rechtsberatung & Mediation lic. iur. Anja Lanter Kirchstrasse 1 8414 Buch am Irchel Tel. 052 301 36 36
lic.iur. Daniela Sieber Oberschlossfeld 31 6130 Willisau, Luzern Tel. 041 970 46 02
anja.lanter@sl-law.ch www.sl-law.ch
daniela.sieber@sl-law.ch www.sl-law.ch
Liebe Leserinnen, liebe Leser Du sollst nicht lügen lautet ein Gebot. Doch das gilt nicht für alle. In der Politik ist das etwas anderes. Komischerweise hört man von ihr immer den Satz: «Jetzt mal ganz ehrlich gesagt!» Eigentlich müsste Ehrlichkeit Voraussetzung sein. Dabei sind aber in der Politik Unwahrheiten an der Tagesordnung. Wahlund andere Versprechen, von denen man weiss, dass sie nie eingehalten werden, sind nur das eine. Das andere ist, dass in der Politik kaum jemand die volle Wahrheit sagt. Die Frage ist nur, wie lange wir uns das noch gefallen lassen wollen, bis wir auf diese Verlogenheit reagieren. Aber vielleicht lügt die Politik ja gar nicht. Und jetzt mal ganz ehrlich gesagt: Vielleicht flunkert sie ja nur, biegt da und dort bloss etwas zurecht, oder verschweigt ganz einfach etwas. Auf jeden Fall ist die politische Lüge (leider) nicht strafbar. Marcel Tresch Redaktionsleiter «POST»
«POST» Region
4 | Ausgabe 11
November 2013
Flussfahrt im Winter – ein besonderes Erlebnis ImWinter bei Rauhreif, Nebel oder Schnee auf einer der schönsten Flussstrecken Europas übersWasser zu gleiten und dabei einen Brunch oder ein Fondue zu geniessen ist ein besonderes Erlebnis.
A
AloIS SchWAgER
m 20. Oktober ist die Schifffahrtssaison 2013 auf dem Untersee und Rhein zu Ende gegangen. Die Schiffe der Schweizerischen Schifffahrtsgesellschaft Untersee und Rhein (URh) sind in die Werft zurückgekehrt, wo die URh-Flotte überholt, revidiert und kontrolliert wird, damit die Schiffe auf den Saisonstart im nächsten Frühjahr wieder startklar sind. Die Schifffahrt auf UnterseeRhein ruht jedoch nicht ganz. Sie bietet während des ganzen Winters in der Regel mit der MS Thurgau, welche bereits überholt ist, Spezialfahrten zwischen Schaffhausen und Diessenhofen an. Die URh-Flotte verkehrt im Winterhalbjahr in der Regel lediglich zwischen Schaffhausen und Diessenhofen und wenn es der Pegelstand zulässt, bis Stein am Rhein. Fahrten auf diesem Abschnitt gehören zu den schönsten
Stromfahrten Europas. Der Abschnitt von Stein am Rhein bis Kreuzlingen ist im Winter wegen des tiefen Wasserstandes nur bedingt schiffbar.
Im Winter von besonderem Reiz
Stimmungsvoll und romantisch ist die Rheinstrecke der URh zwischen Schaffhausen und Stein am Rhein zu jeder Jahreszeit, ganz besonders aber während der kälteren Jahreszeit, wenn die wildromantische Gegend in fahles Licht getaucht wird, wenn Nebel die Ufer wie durch einen Schleier erscheinen lassen, wenn Kick Sträucher, Bäume und Wiesen verzaubern oder Schnee die Landschaft bedeckt. Ein besonderes Erlebnis sind die Nachtfahrten auf dem Rhein.
Traditionelle Brunchfahrten
Die URh-Winter-Brunchfahrten sind bereits zur Tradition geworden. Sie
Anzeige
WINTER-ERLEBNISSE AUF DEM RHEIN
Einsteigen und geniessen! Die MS Thurgau steht bereit für Brunch- und Fonue-Fahrten.
werden im Winterhalbjahr 2013/14 am Sonntag, 1. Dezember, am Stephanstag (26. Dezember) und am Berchtoldstag (2. Januar) durchgeführt. Die Brunchfahrt mit Start (um 10.15 Uhr) und Ziel Schaffhausen dauert drei Stunden. Die Besucher erwartet ein reichhaltiges «Zmorgebüffet» mit ofenfrischen Broten und Buttergipfeli, Konfitüren, Honig, Nutella, Butter, Fleischplatten und Käse, geräucherten Forellenfiets mit Meerrettichschaum, Rühreiern und knusprig gebratenem Speck, Birchermüesli, Joghurts, Kornflakes und einem Früchtekorb. Am Tisch serviert werden Orangensaft, Filterkaffee, heisse Milch und Tee.
Neu: Fondue-Chinoise-Fahrten
FONDUE-FAHRTEN
Abend-Rundfahrten ab Schaffhausen, 18.00–20.00 Uhr Käsefondue: Freitag 22.11. | 29.11. | 6.12. | 13.12.2013 Samstag 4.1. | 22.2.2014 Erwachsene CHF 63.–, Kinder 4–12 Jahre CHF 38.– inkl. Käsefondue, Dessert, Schifffahrt, exkl. Getränke
Fondue Chinoise: Sa 14.12.2013 | Fr 14.2.2014
N EU
Erwachsene CHF 78.–, Kinder 4–12 Jahre CHF 44.– inkl. Salat, Fondue Chinoise, Dessert, Schifffahrt, exkl. Getränke
Schweizerische Schifffahrtsgesellschaft Untersee und Rhein 8200 Schaffhausen, Tel +41 52 634 08 88, www.urh.ch
Guten Anklang gefunden haben in den letzten Jahren die abendlichen FondueFahrten (Start 18 Uhr). Sie werden an folgenden Daten durchgeführt: Freitag, 22. und 29.11., 6. und 13.12. und Samstag 4.1. und 22.2.2014. Neu werden auch Fondue-Chinoise-Fahrten angeboten, und zwar am Samstag, 14.12. und Freitag, 14.2.2014. Diese Angebote eignen sich hervorragend als Weihnachtsessen für Vereine oder
Firmen, aber auch als Geschenke, zumal auch Alternativ-Menüs angeboten werden, wenn beispielsweise jemand Käsespeisen nicht verträgt. Für all diese Sonderfahrten sind Platzreservationen erforderlich. ■
Eine schwache Saison
Die Saison 2013 ist schwach ausgefallen. Die Passagierzahlen sind gegenüber dem Vorjahr um 11,3 Prozent gesunken. Die Gründe sind vielfältig. Es begann bereits bei Saisonstart. Der Frühling ist mehr oder weniger «ins Wasser gefallen». Im Juni folgten Hochwasser, so dass wir die Rheinbrücke bei Diessenhofen nicht unterqueren konnten. Die Passagiere waren zum Umsteigen gezwungen, was wenig geschätzt wurde So konnte die Saison erst ab Juli so richtig gestartet werden. Die Hitzetage Mitte Juli wirkten sich auf die Schifffahrt wieder eher negativ aus. Thomas Rist, Geschäftsleiter URh
Einen geselligen Winterabend bei einem würzigen Fondue an Bord verbringen.
Bilder zVg
«POST» Politique
November 2013
Ausgabe 11 | 5
Medien und Sponsoring in Bischofszell In der letzten Ausgabe wurde dasThema Mediensponsoring behandelt. Als Beispiel dient nun die Stadt Bischofszell, die uns einen vertieften Einblick in dieseThematik gibt. DAMARIS C. BÄCHI
I
n der Stadt Bischofszell entscheidet allein der Stadtrat über die Vergabe von amtlichen Publikationsorganen. Als rechtliche Grundlage diene die Gemeindeordnung. In der Stadt Bischofszell ist teilweise die «Thurgauer Zeitung» das amtliche Publikationsorgan. Laut Stadtammann Josef Mattle wurde nach folgenden Kriterien entschieden: «Es ist die meist gelesene Zeitung und natürlich ist auch das Kriterium, ob die Redaktion die Meldungen überhaupt bringt, entscheidend. Das ist in letzter Zeit sehr schwierig geworden, weil auch die einheimische ‹Thurgauer Zeitung› oftmals nur noch Artikel mit Sensationscharakter bringt. Somit
ist das Monatsblatt ‹Bischofszeller Marktplatz› als gemeindeeigene Zeitung zuverlässiger und informativer geworden». Für Bischofszell war auch die publizistische bzw. journalistische Leistung von grosser Wichtigkeit. Deshalb kam nur eine Gemeindezeitung in eigener Produktion in Frage. Für bestimmte Auflageverfahren, wie zum Beispiel bei Bauten, sei das Amtsblatt des Kantons Thurgau vorgeschrieben. In der Stadt Bischofszell werden auch andere Medien berücksichtigt. Dazu Mattle: «Es haben auch andere Medien eine gute Chance miteinbezogen zu werden. Sicherlich ist dies heute auch die Internetseite der Gemeinde und der Newsletterdienst der Gemeinde
Als Stadtammann nimmt Josef Mattle die Bedürfnisse der Bevölkerung ernst.
Bild: zVg
Josef Mattle engagiert sich mit viel Herzblut für Bischofszell. unter www.bischofszell.ch». Andere Bestimmungen oder Verträge gebe es hingegen nicht.
Keine Ausschreibung
Eine Ausschreibung erfolgt aus dem Grund nicht, da die Gemeinde keine Publikationsspesen zahlt und dies auch nicht nötig sei. Interessant ist der Inhalt des sogenannten Qualitätslabels «amtliches Publikationsorgan». «Es beinhaltet, dass die Mitteilungen des Stadtrates ohne Änderungen publiziert werden, dass die Inserate korrekt und ohne Änderung geschaltet werden, dass auch verwaltungsinterne Informationen veröffentlicht werden können und dass der Wortlaut genau bestimmt werden kann», so Mattle. Für die Überwachung der Einhaltung seien er selbst und der Stadtrat zuständig. Bei einer Nichteinhaltung wird eine Korrektur veröffentlicht. Für die Gemeindezeitung fliessen jährlich Gelder von etwa 56 000 Franken, dafür wird ein Ertrag von zirka 40 000 Franken durch Inserate erwirtschaftet. Für Inserate im
Bild: zVg
Amtsblatt sowie in den öffentlichen Zeitungen gibt die Gemeinde etwa 15 000 Franken aus. Josef Mattle meint dazu: «Das sind Steuergelder, die der Informationspflicht und der amtlichen Publikationsverpflichtung der Bevölkerung dienen». ■
Persönliches
Geboren und aufgewachsen ist Josef Mattle in Bischofszell. Nach dem Lehrerseminar absolvierte er weitere Ausbildungen und wurde im Jahr 2000 Stadtammann von Bischofszell. Mattle setzt sich sehr für Bischofszell als touristischer und wirtschaftlicher Standort mit ganzem Herzen ein. Er ist Mitglied von mehreren Organisationskomitees und engagiert sich sportlich und musikalisch. Das Leitbild «Brücken der Politik sollen stark und tragend sein» nimmt der 64-Jährige sehr ernst und als Parteiloser tritt er als guter Vermittler auf. Mattle ist verheiratet und hat drei erwachsene Kinder.
Anzeige
Ihre Füsse tragen Sie durch das ganze Leben, wir sorgen für den richtigen Auftritt! www.wattinger-schuhhaus.ch
Hauptstrasse 12 8477 Oberstammheim www.wattinger-schuhhaus.ch Persönliche, fachkundige Beratung inklusive.
NEW: FORESTER 4x4 AB FR. 31’000.–.
• Auch • Auch
als Turbo mit 240 PS. als Diesel mit 5,7 l/100 km.
Abgebildetes Modell: Forester 2.0i AWD Advantage, man., 5-türig, Energieeffizienz-Kategorie E, CO2 160 g/km, Verbrauch gesamt 6,9 l/100 km, Fr. 31’000.–. Durchschnitt aller in der Schweiz verkauften Neuwagenmodelle (markenübergreifend): 153 g/km.
baldinger
bis bald – bei baldinger
Garage Baldinger AG
Gennersbrunnerstrasse 58 · 8207 Schaffhausen Telefon 052 632 02 02 · Telefax 052 632 02 01 garage@baldingerag.ch · www.baldingerag.ch
Sport «POST»
November 2013
Ausgabe 11 | 7
Kinderfussball – interessant und anspruchsvoll
Trainer sein beim Kinderfussball hat etwas Faszinierendes an sich, da jedes Kind seine Stärken insTeam bringt. Allerdings gibt es auch viele Herausforderungen zu meistern.
I
DAMARIS C. BÄCHI
m Kinderfussball – «Kifu» genannt – unterscheiden wir grundsätzlich drei Alterskategorien: Die Kategorie E, in der die Neun- bis Zehnjährigen – Jahrgang 2003 bis 2004 – untergebracht sind. Kinder, die in den Jahren 2005 und 2006 geboren wurden, gehören der Kategorie F an und die Kinder der Jahrgänge 2007/2008 der Kategorie G. «Kinder im Alter von sechs Jahren dürfen bei uns anfangen Fussball zu spielen. Dabei ist es in diesem Alter wichtig, die Freude weiterzuentwickeln und dass man die Kinder auf spielerische Weise fördert», erklärt Martin Bader, der den Kinderfussball beim FC Seuzach leitet. Derweil bestehen beim FC Seuzach eine G-Mannschaft, vier F-Mannschaften und drei E-Mannschaften. Diese sind nach Stärkeklassen eingeteilt, in denen auch teilweise Mädchen mitspielen. Das Training wird in diesem zarten Alter dementsprechend lockerer und spielerischer durchgeführt als bei den Älteren. Bei den E-Junioren gibt es noch keine Ranglisten. Jedoch machen sich die Trainer Notizen, um zu wissen, wo sie mit ihren Teams stehen, denn auch Junioren haben Ziele. Bei
den F- und G-Junioren-Mannschaften sieht es schon etwas anders aus; diese nehmen bereits an Turnieren teil, allerdings spielen die F- und G-Junioren ohne Schiedsrichter. Pro Mannschaft gibt es halbjährlich drei bis vier Turniere, eines davon muss ein Heimspiel sein. Die Fa- und Fb-Junioren sowie die E-Junioren trainieren zweimal in der Woche, um innerhalb eines halben Jahres acht bis elf Spiele zu meistern.
Die Herausforderungen eines Trainers
Beim FC Seuzach leiten auch Frauen das Training der F-Junioren. Alle Trainer sind gut ausgebildet und besitzen auch Spielraum für eigene Ideen. Davon profitieren andere Trainer gleichermassen. Derzeit spielen etwa 120 Kinder in den Junioren-Mannschaften. «Es ist schön, dass der Kinderfussball so regen Zuwachs erhält», meint Martin Bader. Allerdings ist die Zusammenarbeit mit den Eltern eine echte Herausforderung. «Ich halte meistens eine Mannschaftssitzung mit den Eltern ab, um damit mögliche Konflikte und Reibungen zu vermeiden. Ich kläre die Eltern darüber auf, was sie einerseits von mir als
Die Kinder der Ec-Junioren bei einem Spiel. Trainer erwarten können, andererseits was von ihnen erwartet wird – ein anständiges Benehmen am Platz, denn hier gelten unsere Vereinsregeln». Es ist wichtig, dass man versucht, den Kindern soziale Aspekte mitzugeben. Nicht nur das Verhalten im Team und den Gegner-Mannschaften gegenüber, sondern auch die Sorgfaltspflicht beim Material wird den Kleinen schon früh mit auf den Weg gegeben. Zudem müssten die Trainer auch untereinander den Kontakt pflegen und klar miteinander kommunizieren. Hier sieht Martin Bader seine Rolle als Vermittler, damit die Trainingsmethoden im Konzept des Vereins für die Kinder auf stufengerechte Weise umgesetzt werden.
Inhalt des «Kifu»-Trainings
Im Kidsfussball lernen die Kinder früh, mit dem Ball umzugehen.
Bild: zVg
Das Konzept des FC Seuzi sieht vor, dass die Kinder im F-Team auf allen Positionen spielen. Dabei lernen sie nach und nach, wie sie sich auf den jeweiligen Positionen zu verhalten haben. Bei allen Übungen kommt der Ball zum Einsatz, damit die Kinder erst einmal das Ballgefühl bekommen. Gerade im Umgang mit Kindern spielt die Authentizität des Trainers eine grosse Rolle. Er ist die Ansprechperson in- und ausserhalb des Platzes, muss die Stärken der Jungspieler (er)kennen und gibt die Ziele vor. Um schwächere Spieler
Bild: zVg
zu fördern, wird oft in Zweiergruppen gespielt. Ein stärkerer Spieler trainiert zusammen mit einem schwächeren Spieler und hilft ihm. Der Trainer kontrolliert, ob alles richtig gemacht wird. Er steht unterstützend zur Seite, wenn etwas nicht von Anfang an gelingen sollte. n
Motivation im Ec-Team Neu trainiere ich neben den Junioren Da (Nachwuchs) auch noch das Team Ec. Die Buchstaben a, b, c oder d verteilt der Fussballverband um die Team zu den einzelnen Stärkeklassen unterscheiden zu können. Es wird vielfach ein falsches Bild vermittelt, dass nur a oder b Teams streng trainieren und die c oder d Teams nur «mätschled» in den Trainings. Die Kids in diesen Teams haben auch Anspruch auf ein interessantes Training, um etwas zu lernen. Ich sehe es selber in meinem Team, wie sie sich Mühe geben, Fortschritte zu erziehlen und in den Trainings sind alle Junioren anwesend und zeigen ihr Interesse, etwas lernen zu wollen. Die Einstellung der Spieler ist optimal. Martin Bader mbader@postmedien.ch
Anzeige
LUNCH 49 GeschenkGutscheine, Businesslunch die Freude machen von Mo-Sa Wellnesshotel Golf Panorama Golfpanorama 6 CH-8564 Lipperswil T +41 (0)52 208 08 08 F +41 (0)52 208 08 09 info@golfpanorama.ch www.golfpanorama.ch
DAY SPA Wellness für einen Tag
FISCH-BUFFET Ein unvergesslicher Genuss
• 3-Gang-Lunch • Tageseintritt & • Grosses Vorspeisenbuffet • serviert in 49 Minuten 3-Gang-Vital-Menü • Saisonale Suppe für 9 Stunden • inkl. ein 3dl Wasser • Fisch-, Fleisch- oder ein • inkl. 1 Espresso vegetarischer Hauptgang • Halbtageseintritt • Dessertbuffet für 4 Stunden CH F
49.–
n pro Perso
g Ganzer Ta CH F g Halber Ta
99.– .– CHF 55
CH F
77.– n pro Perso ohne e nk rä et G
BRUNCH-BUFFET Unser SonntagsKlassiker Brunch-Buffet, kalt und warm, mit knusprigen Broten, feinen Salaten, Fleisch und Fisch, vegetarischen Köstlichkeiten, Käse- und Dessertbuffet, u.v.m. Erwachsen CH F
e
49.–J. s 14 Kinder bi .– CHF 25
«POST» Region
8 | Ausgabe 11
November 2013
Feuerthalen – der beste Blick auf Sc
Wer von Schaffhausen aus die andere Seite des Rheins entdecken möchte, sollte Feuerthalen besuchen. Die aufstrebende Gemeinde am Cholfirst bietet eine ruhige Atmosphäre. DAMARIS C. BÄCHI
N
ebst Flurlingen ist Feuerthalen der nördlichste Ort im Kanton Zürich und zählt zur einwohnerstärksten Gemeinde im Bezirk Andelfingen. Sie besteht aus den beiden Dörfern Feuerthalen und Langwiesen und liegt zwischen dem Rhein und dem Cholfirst auf zwei Terrassen eingebettet. Zusammen mit den Gemeinden Flurlingen, Laufen-Uhwiesen und Dachsen wird Feuerthalen als das «Ausseramt» im Bezirk Andelfingen bezeichnet, was wohl an der Nähe zu Schaffhausen liegt und die Gemeinde sich stark nach Schaffhausen orientiert. Untypisch für diese Weinländer Gemeinde ist, dass seit Jahrzehnten keine Landwirtschaft betrieben wird.
Zahlen und Fakten
Einwohner Bevölkerungsdichte Kanton Bezirk Höhenlage Fläche Gemeindepräsident Quartiere
3459 (Stand 2012) 1395 Einw./km2 Zürich Andelfingen 400 m ü. M. 249 ha Jürg Grau Langwiesen Stumpenboden, Kirchstrasse Lindenbuck
Anzeige
Dafür ist Feuerthalen ein Paradies für KMU- und Handwerks- sowie Industriebetriebe – und dies aus Tradition. Die Wirtschaft floriert und bietet Arbeitsplätze für 800 Angestellte. Feuerthalen ist nicht nur wirtschaftlich, sondern auch kulturell interessant, denn sie hat mit ihren über 30 Vereinen für jedes Alter und für alle Interessen etwas zu bieten. Sei es der Fussballclub Feuerthalen, der Ruderclub Schaffhausen, Turn- und Schützenvereine, zwei Tambouren-Vereine oder dem für die Cholfirstregion bekannten Hilari. Hinzu kommt, dass sich die Gemeinde mit der Zeit eine hervorragende Infrastruktur von der Kinderkrippe über mehrere Primarschulen und einer Sekundarschule aufgebaut hat. Für die ältere Generation bietet das Zentrum Cholfirst, welches in der Nähe des Waldes liegt, eine wunderbare Atmosphäre. Seit 15 Jahren erfreut sich die Feuerthaler Bevölkerung auch über die Einkaufsmöglichkeiten beim Coop Rhymarkt, der sein Angebot mit einem Ausbau noch vergrössern will. Mit seinen beiden Bahnstationen der Rhein- und Bodenseelinie Feuerthalen und Langwiesen sowie seinen beiden Postautolinien von Dachsen und Marthalen nach Schaffhausen ist die
Gemeinde auch verkehrstechnisch gut ausgebaut. Von Schaffhausen aus muss man nicht einmal ins Auto steigen, um nach Feuerthalen zu gelangen – ein paar Minuten zu Fuss und man befindet sich schon im Dorfzentrum.
Von Brücken und Kanonenkugeln
Als erstes von beiden Dörfern wurde Langwiesen 876 schriftlich erwähnt. Damals hiess das Dorf «Langewisa» und wurde als Teil der Laufer Mark vom Rheinauer Abt Wolvene an den Grafen Gozbert übergeben. Dieser schenkte die Gegend am Cholfirst 892 wieder dem Kloster Rheinau. Im 10. Jahrhundert ging Langwiesen an den Bischof von Konstanz über und wurde von da an grundherrschaftlicher Teil des Amtes Uhwiesen. Feuerthalen hingegen tauchte viel später, nämlich 1318, erstmals als «Furtal an dem Rine» in einer Urkunde auf. Der Name weist auf eine Furt hin, mit deren Hilfe man den Rhein im Mittelalter nach Schaffhausen durchwaten konnte. Das Marktrecht erhielt Feuerthalen 1528. Von 1754 bis 1756 wurde eine gedeckte Holzbrücke von Johann Ulrich Grubenmann erbaut. Allerdings konnten sich die Feuerthaler nicht allzu lange an diesem einzigartigen
Von Feuerthalen aus kann man sehr gut am Rhein entl Bauwerk erfreuen. Auf dem Rückzug vor den Österreichern im Koalitionskrieg zündeten die Franzosen am 13. April 1799 die Holzbrücke sowie über 20 Häuser an. Als ob das nicht schon alles gewesen wäre, belagerten 10 000 französische Soldaten Feuerthalen 14 Monate lang. Kanonenkugeln, die noch heute an diese Zeit erinnern, stecken in drei Gebäuden, eines davon ist die reformierte Kirche am Berg. 1897 entschied das Bundesgericht nach jahrhundertelangen Streitigkeiten, dass die
Schwarzbrünneli
s’chli Paradies zmitzt im Dorf Stadtweg 2 8245 Feuerthalen www.schwarzbrünneli.ch Grösstes Lederbekleidungsgeschäft der Schweiz! Ein Besuch lohnt sich in jedem Fall.
Seit der Franzosenzeit steckt in der Mauer der reformierten Kirche eine Kanonenkugel. Anzeige
Die HerbstKollektion ist eingetroffen!
Die neuen Herbstmodelle von Joya sind da!
LEDERMODE reisen p k i r b zu Fa 50% WIR
www.leder-mode.ch
Weiernstr. 3 8355 Aadorf Tel. 052 365 14 25
Öffnungszeiten: Di–Fr 14.00–18.00 Uhr Sa 9.30–16.00 Uhr
ZA MBL 061958
LNS LEDERMODE AG
«POST» Region
November 2013
chaffhausen und Munot Betrieb genommen wurde. Unter der Leitung des Oberingenieurs Robert Moser wurde 1895 die 262 Meter lange Rheinbrücke errichtet. Sie ist zwischen vier und 17 Metern hoch und wurde vom Unternehmen Bosshard & Cie. aus Näfels konstruiert.
Der Hilari – eine Tradition im Ausseramt
lang spazieren.
Bilder: Damaris Bächi
definitive Grenze zwischen den beiden Kantonen Zürich und Schaffhausen beim Südufer des Rheins verläuft. Bei der deutschen Enklave Büsingen erstreckt sich die Grenze wie üblich in der Mitte des Flusses. 1870 wurde der Bau der Bahnstrecke zwischen Feuerthalen und Etzwilen beschlossen und 1894 durch die Schweizerische Nordostbahn eröffnet, wobei der Abschnitt zwischen Feuerthalen und Schaffhausen erst nach der Fertigstellung des Emmersbergtunnels und der Rheinbrücke in
Seit über 600 Jahren feiern die Einheimischen des Ausseramts in der Woche des 13. Januar den Hilari – ein ganz spezieller kultureller Volksbrauch, denn dieser erinnert an die Befreiung der Dörfer Laufen-Uhwiesen, Flurlingen, Feuerthalen und Langwiesen von einem aufsässigen Freiherrn und hat in dem Sinne nichts mit Fasnacht zu tun. Immer am Samstag startet der grosse Hilariumzug von Langwiesen nach Stumpenboden. Alle Teilnehmer erscheinen kostümiert und geschminkt. Mit der Verbrennung des Hilari-Böögs um 17 Uhr findet der Hilari seinen offiziellen Abschluss. Nach dem Böögverbrennen feiern die Feuerthaler in der Turnhalle Stumpenboden bis zum Morgengrauen.
Ein reges Wachstum
Laut Gemeindepräsident Jürg Grau befindet sich Feuerthalen derzeit in re-
Jürg Grau ist stolz auf die gute Zusammenarbeit mit Schaffhausen. Anzeige
gem Wachstum von 30 bis 40 Einwohner pro Jahr. Die Menschen kommen einerseits wegen der hervorragenden Lage und dem günstigen Wohnraum nach Feuerthalen. Für Grau ist aber eine gute Durchmischung von Jung bis Alt besonders wichtig. «Wir sind mit unseren Schulen sehr eigenständig geblieben und hoffen, dass Feuerthalen auch weiterhin für Familien aus dem Mittelstand attraktiv bleibt», meint er. Grau selbst wuchs in Thayngen auf und kam Mitte 20 nach Feuerthalen. Der fünffache Familienvater war bis 2007 Geschäftsführer der Unicare Informatik AG in Zürich und besitzt heute eine EDV-Firma in Schaffhausen. 2010 kandidierte er erstmals für das Gemeindepräsidium und wurde auf Anhieb gewählt. Jürg Grau ist auch in anderen politischen Bereichen engagiert. Seit 2011 ist er Präsident der SVP Bezirk Andelfingen und bei der Regionalkonferenz Zürich Nordost ebenfalls im Präsidium tätig. Für seine Gemeinde setzt er sich mit Leib und Seele ein. «Jedermann weiss, auf welcher Seite des Rheins man ist. Wer ein Foto von der Stadt Schaffhausen oder dem Munot machen will, muss nach Feuerthalen kommen, von hier aus hat man die beste Sicht», erklärt er schmunzelnd, was wahrlich zutrifft. Das nächste Projekt der Gemeinde ist die Rettung des Langwiesener Campingplatzes Rhywis, das 2014 in Angriff genommen wird. Der Campingplatz ist für Feuerthalen von grosser Bedeutung. Einerseits ein wunderbares Naherholungsgebiet wird es mit 13 000 Übernachtungen im Jahr gut genutzt und ist für jeden Besucher ein Highlight. Doch erst muss die Gemeindeversammlung dem Sanierungskredit 2014 grünes Licht geben. Jürg Grau bleibt zuversichtlich. «Der Campingplatz ist bei der Bevölkerung sehr beliebt. Ich bin optimistisch». ■
Ausgabe 11 | 9
Jugendarbeitslosigkeit – Kosten von einer Milliarde Die Schweiz hat seit zehn Jahren einen Bestand von über 16 000 arbeitslosen Jugendlichen. Alle bisherigen Massnahmen haben diesen Sockel nicht reduziert. Im August waren über 20 000 Jugendliche ohne Arbeit. Das Lehrstellen-Barometer zeigte im Frühling über 81000 offene Stellen. Unweigerlich erkennt man, dass etwas nicht stimmt: Einerseits zehntausende offene Lehrstellen, andererseits eine grosse Anzahl Jugendliche ohne Arbeit. Ein Jugendlicher ohne Arbeit und Lehre ist nicht nur ohne Geld, sondern ohneVision Zukunft, Anerkennung und Selbstwertgefühl. Es ist keineswegs so, dass diese alle «unbrauchbar» wären, keine Zweitlehre absolvieren, nicht jobben, kein Praktikum absolvieren wollten – oder ganz einfach nichts können und zur «NullBock»-Gruppe gehören. Störend ist, dass gewisse Firmen nicht einmal Lehrlinge ausbilden, sich aber über Nachwuchs beklagen. Clariant beschäftigt 1400 Mitarbeiter, aber nur einen (!) Lehrling. IhrVR-Präsident ist der ex-Economiesuisse-ChefWehrli. So etwas darf man als Katastrophe bezeichnen. Ein arbeitsloser Jugendlicher belastet die ALV mit 10 000 Franken. Bei 20 000 Personen ergibt das Entschädigungen von 200 Millionen Franken. Dazu kommen direkte und indirekte Sozialhilfekosten, für das 10./11./12. Schuljahr, für Überbrückungsund Motivationsseminare, «Kick», «Heks», «Lift» sowie BIZ, RAV, Case Management usw. von einer weiteren halben Milliarde. Der Fall Carlos demonstriert, wohin die Jugendarbeitslosigkeit führt. Der Kanton Schaffhausen hat 18, Zürich 240 «Carlos-Fälle». Die Kosten pro Delinquent belaufen sich auf 14 000 bis 18 000 Franken pro Monat. Hochgerechnet ergibt das 2000 Jugendliche und weitere 360 Millionen Franken Kosten. Thomas Minder, Ständerat, Schaffhausen, tminder@postmedien.ch
«POST» Fahrzeugmarkt
10 | Ausgabe 11
November 2013
Ihre Löwengarage mit Herz
DieWeinberggarage in Unterstammheim besteht seit bald 40 Jahren und hat sich nicht nur auf die Marke Peugeot spezialisiert, sondern bietet für alle Marken einen umfassenden Service.
D
Die Weinberggarage bietet auch einen Abschleppdienst auf.
Bild: zVg
DAMARIS C. BÄCHI
ass es in Unterstammheim eine Garage braucht, war auch Rolf und Heidi Hug klar. Deshalb gründete das Ehepaar 1974 am Fusse des Stammerbergs die Weinberggarage. Sie übernahmen hauptsächlich Unterhalt und Reparaturen der Marke Peugeot sowie den Betrieb der AviaTankstelle. Während sich die Hugs im Laufe der Zeit mit der Nachfolgeregelung auseinandersetzten, arbeitete Martin Meier ersatzweise bei ihnen. Meier absolvierte in Frauenfeld eine Lehre als Automechaniker und bildete sich zum Automobildiagnostiker weiter. Da er schon immer mit Peugeot zu tun hatte und sich mit den Vorgängen auskannte, war es für ihn rasch klar, den Garagenbetrieb des Ehepaars Hug zu übernehmen. Im Juli 2011 fand die Übergabe der Werkstatt an Martin Meier statt. Mittlerweile besteht die
Weinberggarage aus vier Mitarbeitern. Nebst Meier und seiner Partnerin Tanja Rufer, die für die Administration und die Buchhaltung zuständig ist, beschäftigt die Weinberggarage auch zwei weitere Mechaniker.
Selbstständig aus Passion
Schon länger hegte Martin Meier den Wunsch, einen Garagenbetrieb zu übernehmen und weiterzuführen. Mit der Weinberggarage in Unterstammheim konnte er sich diesen Wunsch erfüllen. Die Arbeit als Selbstständiger macht ihm sichtlich Spass. «Auch wenn ich teilweise abends erst um elf nach Hause komme, begeistert mich diese Tätigkeit mehr wie damals als Angestellter», erklärt Meier. Seitdem entwickelt sich die Garage immer weiter. Um seine Kundschaft kompetent beraten zu können, steckt Meier viel in
die Weiterbildung. Bei jedem Modellwechsel von Peugeot besuchen er und seine Mechaniker interne Schulungen, die dreimal jährlich stattfinden. Aber nicht nur die eigene Weiterbildung liegt Meier am Herzen: Für den Sommer 2014 plant er erstmals, einen Lehrling ins vierköpfige Team einzusetzen. Das macht Sinn, denn so bleibe man – was den Automarkt betrifft – immer am Ball. Früher waren bei Autos die Mechanik entscheidend, heute wird vieles per Computer betrieben.
Umfassender Service im Weinland
Martin Meier und Tanja Rufer freuen sich auf Ihren Besuch.
Bild: zVg
Während sein Vorgänger praktisch nur Peugeots reparierte, bietet Meier einen Reparaturservice für alle Marken an. Auch löst er gerne Problem- und Diagnosearbeiten, die von anderen Garagen zu ihm weitergeleitet werden. Ein betriebseigener Abschleppdienst und Ersatzwagen stehen ebenfalls immer zur Verfügung. Nicht nur das: Für Bootsfreunde übernimmt die Weinberggarage sogar Wartungs- und Reparaturarbeiten an Bootsmotoren sowie Ein- und Auswasserung. Nebst dem Reparaturservice handelt der Betrieb mit Occasionen und Neuwagen.
«Wir sind eine gut verankerte Garage im Dorfkern. Was sich in der Vergangenheit bewährte, behalten wir auch in Zukunft bei», so Meier.
Gewerbefrühling 2014
Im Mai dieses Jahres fand an der Sennengasse in Unterstammheim für zwei Tage ein so genannter «Gewerberundgang» statt. Organisiert wurde dieser Anlass vom Gewerbeverein Stammheimertal. Das Ziel ist es, der Bevölkerung einen Einblick in die tägliche Arbeit der ansässigen Firmen zu vermitteln. Auch die Weinberggarage war dabei und erfreute sich der Besucher. Für den 17. und 18. Mai 2014 plant der Gewerbeverein eine Ausstellung in allen vier Stammertaler Gemeinden. Martin Meier und sein Team werden am Gewerbefrühling ebenfalls wieder präsent sein und freuen sich auf Ihren Besuch. Seien Sie mit dabei! n Weinberggarage Martin Meier Sennengasse 27a 8476 Unterstammheim Telefon 052 745 13 48 www.weinberggarage.ch
Anzeige
Pneu Wechsel am Samstag 26.10.2013 von 9.00–16.00 Uhr Termin unter 052 745 13 48 / mit gratis Kaffee und Kuchen
«POST» Fahrzeugmarkt
November 2013
Peugeot 308 – Neues Fahrgefühl in der Kompaktklasse
N
ur der Name ist der alte geblieben beim Peugeot 308. Alles andere ist neu. Gegenüber dem Vorgänger fällt der kompakte Fünftürer durch eine flachere Silhouette und durch wesentlich kleinere Scheinwerfer auf. Als einziger Kompakter ist der neue Peugeot 308 ab der Ausstattungsstufe «Allure» serienmässig mit Full-LEDScheinwerfern ausgestattet. Neu ist auch die Haube ohne Hakennase und ein geschrumpftes Kühlermaul. Er strahlt eine ganz neue Dynamik aus.
Innen überrascht er durch ein völlig neues Armaturenbrett, das Peugeot «i-Cockpit» nennt. Das Ambiente rund ums kleine Lenkrad ist sehr aufgeräumt. Weil alle wichtigen Funktionen über den serienmässigen Touchscreen in der Mittelkonsole gesteuert werden, kommt es mit weniger als ein Dutzend Schaltern in den Konsolen aus. Der kompakte Franzose basiert auf der neu entwickelten PSA-Plattform von Peugeot/Citroën. Diese macht das Auto nicht nur um 140 Kilo leichter und
Technische Daten Motorisierung: 1,2-Liter-DreizilinderBenzinmotor, 1199 cm3, 60 kW (82 PS), 5-Gang-Getriebe; max. Drehmoment 118 Nm bei 2750 U/min. Fahrleistungen:Von 0 auf 100 km/h in 13,3 Sekunden; Höchstgeschwindigkeit 171 km/h. Verbrauch: 6,3 l/100 km (Bleifrei) in der Stadt, 4,2 l/100km über Land, 5,0 l/100km kombiniert, 114 g CO2/km (Effizienzklasse B), Euro 5.
damit dynamischer, sondern zugleich auch effizienter. Zusammen mit dem komfortablen, aber durchaus straffen Fahrwerk wirkt der neue 308er wie ein flinker Kleinwagen. Der neue Peugot 308 ist zur Markteinführung mit drei Benzinern und zwei Dieselmotoren erhältlich. Im Frühjahr 2014 soll noch ein neuer Dreizylinder-Turbobenziner und verschiedene BlueHDi-Versionen auf den Markt kommen. Alle neuen Motoren erfüllen bereits die Abgasnorm Euro 6. n
Ausgabe 11 | 11
Winter-Check fürs Auto Nach den heissen Sommermonaten ist es Zeit, das Fahrzeug für die kältere Jahreszeit fit zu machen. Dazu empfiehlt sich, die verschiedenen Wintercheck-Angebote beim Garagisten zu nutzen. Der Winter ist für ein Auto die härteste Jahreszeit. Kälte, Salz, Schnee und Schmutz setzen jedem Fahrzeug zu. Warten Sie damit nicht, bis Sie vom ersten Schnee überrascht werden. Wer frühzeitig einen Wintercheck machen lässt und auf Winterreifen umstellt, kann entspannt den ersten Schnee geniessen. Nebst diversen Kontrollpunkten sollte man auf die Kriterien Bremsen, Beleuchtung, Kühlsystem, Batterie und vor allem auf die Reifen ein verschärftes Auge werfen, diese sind bei winterlichen Verhältnissen sehr wichtige Sicherheitsfaktoren. Ein Satz Schneeketten im Kofferraum, wenn Bergrouten geplant sind, wäre auch noch mitzuempfehlen, da es sonst in unschönen Rutschpartien enden könnte. Eine schöne weisse Fahrt wünscht Salvatore Manoiero Verkaufsleiter car4you (Schweiz) AG smanoiero@postmedien.ch
Preis: Der neue Peugeot 308 Berline Access ist ab Fr. 20 900.– erhältlich. Anzeige
Die Profis für alle Automarken.
ANDERS FINDEN: DIE KOMFORT-SUCHE
AUF CAR4YOU.CH
Ihre Garage im Zürcher Weinland! Bei uns finden Sie immer Neu-, Demo- und Jahreswagen der Marken Skoda, VW, Audi,
Seat sowie Top-Occasionen aller Marken. WIR KÖNNE N
NUR AUTO.
«POST» Region
NEWS
12 | Ausgabe 11
November 2013
Ihre Frauenfelder Messe 14.–17. November 2013
Mit «Vollga(n)s» Richtung Jubiläums-MartiniMäss «Vollga(n)s» lautet das Motto der 30. MartiniMäss. MitVollgas trifft derVorstand die letztenVorbereitungen zur Eröffnung der Jubiläumsmesse, die mit vielen Überraschungen aufwartet. Alois schwAgEr
D
as Programm der JubiläumsMäss steht, die Zopf-Gänse, die an die 200 ersten Besucher abgegeben werden, sind bestellt, der Hallenplan erstellt, die Rüegerholzhalle ist gemäss Auskunft des Vorstands weitgehend ausgebucht. Wie zu erfahren war, sind auf Anfrage noch wenige Plätze für Kurzentschlossene zu vergeben.
Mit zahlreichen Neuerungen
Die 30. MartiniMäss, die einzigartige vorweihnächtliche Leistungsschau der Frauenfelder Wirtschaft und des lokalen Gewerbes, wartet mit zahlreichen
Neuerungen und Überraschungen auf. Neu ist das Konzept mit Besucherführung – wir haben es bereits ausführlich vorgestellt. Der Marktplatz, der bisher auf der Bühne platziert war, wird in die Messe integriert. Die Bühne ist ganz für die grossartige Jubiläumstombola mit einem Auto als Haupttreffer reserviert. Die beliebte Kaffeestube wird wieder ins Messerestaurant integriert. Im «Chalet», das in den vergangenen beiden Jahren als Fonduestube diente, wird ein Kinderparadies mit einer Bastel- und Schminkecke eingerichtet. Der Geschichtenerzähler Oskar wird
Am 14. November wird Präsident Beat Ettlin (im Bild) die 30. MatiniMäss eröffnen. hier die Kleinen mit unterhaltsamen Geschichten bei Laune halten. Lukas Grüninger, bekannt unter dem Namen «Luggi der Moderator», wird am Samstag und Sonntag mit Humor durch die Messe führen. Ebenfalls an den beiden Wochenendtagen wird der Seppe-Toni aus Felben-Wellhausen Besucherinnen und Besucher unterhalten. Ein Highlight am Sonntag bildet der Besuch der an der diesjährigen Wega gewählten neuen Apfelkönigin, Stephanie König aus Frauenfeld. Um ein Verkehrschaos zu verhindern werden erstmals die jungen Verkehrskadetten eingesetzt.
Bild as
deswegen sind die «POST» Medien auch wieder mit einem Stand inklusive Glücksrad vertreten. Wir freuen uns wieder auf anregende Gespräche mit Ihnen, auf Ihre Wünsche und Anregungen. Tipp: Auf den 9. November zwischen 13 und 15 Uhr lädt der Vorstand des Ausstellervereins zu einem Messebähnli-Apéro beim Sämannsbrunnen. Hier besteht die Möglichkeit, die ersten Lose der Jubiläumstombola zu ergattern. n
Auch die «POST» Medien sind wieder dabei
Königin Stephanie aus Frauenfeld besucht am Sonntag die MartiniMäss.
zVg
Die Frauenfelder «POST» ist wie in den vergangenen Jahren wieder Medienpartner der MartiniMäss. Nur schon
Anzeige
����� ��������� ����������
���
����� ���� ������� � ������� �������������� ��� ��� �� ��
����� ������������
Die Messe der Frauenfelder Fachgeschäfte und des Gewerbes Festhalle Rüegerholz Frauenfeld Eintritt gratis!
re h a J 0 3 e s es m s m u ä l i b u J 3 1 0 2 . v o N . 7 1 . o S . 4 1 . Do
Luggi der Moderator Komiker Seppe-Toni Gratis Messebähnli Apfelkönigin 2013 Kinder-Paradies Oskar der Geschichtenerzähler Messerestaurant „Zur blauen Gans“ www.martinimaess.ch
Grosse Tombola Auto zu gewinnen Aut win
«POST» Persönlich
14 | Ausgabe 11
November 2013
In Buch daheim und im Weinland engagiert
Selbstständig und doch immer für die Familie da – so könnte man Anja Lanter beschreiben. Gerade deshalb ist sie ihremWohnort Buch am Irchel treu geblieben.
V
DAMARIS C. BÄCHI
or nicht allzu langer Zeit feierten Anja Lanter und Daniela Sieber die offizielle Eröffnung ihres Buchemer Büros für Rechtsberatung und Mediation, welches seit März 2013 besteht. Anja Lanter ist überzeugt, dass die Eröffnung ihres Büros in Buch der richtige Schritt war. «Es gibt praktisch keine Möglichkeit für eine Rechtsberatung im Weinland, da die meisten Anwaltskanzleien in Schaffhausen oder Winterthur angesiedelt sind», sagt sie. «Mir war es wichtig, einerseits für unsere Region etwas zu tun und andererseits auch für meine Familie da zu sein». Hier hat die 35-Jährige eine Marktlücke entdeckt, was bei der Bevölkerung gut ankommt. Da sie sich schon damals, während der Lehrzeit, für Rechtskunde interessierte, war es für Lanter klar, an die Uni zu gehen um Rechtswissenschaften zu studieren. Erste Erfahrungen sammelte sie wäh-
rend des Studiums in einem Anwaltsbüro, nach dem Studium beim Bezirksgericht Winterthur. Menschlichkeit steht bei Anja Lanter im Vordergrund, weshalb sie bei der Ombudsstelle der Stadt Zürich als erste juristische Praktikantin angestellt wurde.
In die Selbstständigkeit
Nach dem Praktikum arbeitete Lanter bei der SVA Zürich und später bei der AXA ARAG als Juristin. In diesen fünf Jahren in St. Gallen konnte sie relativ selbstständig arbeiten, was ihr sehr zusagte. Währendessen lernte sie dort Daniela Sieber kennen und wurde so auf die Mediation aufmerksam. Als bekannt wurde, dass die AX A ARAG nach Zürich umziehen will, sah sie ihre Chance und tat sich mit Sieber zusammen. Kürzlich absolvierte Anja Lanter ihre Mediatorenausbildung in Konstanz und ist unter anderem für die Perspek-
Als regionale Ansprechpartnerin freut sich Anja Lanter, Sie zu unterstützen.
Bild: zVg
In Rechtsfragen sind Anja Lanter und Daniela Sieber für Sie da.
Bild: zVg
tive Thurgau als Mediatorin tätig. Seit März 2013 steht die zweifache Mutter auf eigenen Beinen. Ihr Büro war ihr einstiger Spielgruppenraum. Lanter erklärt das folgendermassen: «Das, was ich in Buch am Irchel erleben durfte, will ich dem Dorf heute zurückgeben».
das intakte Dorfleben und die gute Luft machen den Ort einzigartig». Eine gute Mutter sein, das soziale Umfeld pflegen und das Bewusstsein für die Mediation zu fördern sind ihre Ziele. n
Heimat und das Dach der Welt
Das Flaachtal ist für Anja Lanter Heimat. Sie wuchs in Buch am Irchel auf und besuchte die Sekundarschule in Flaach. Ihre Berufslehre absolvierte sie beim Bankverein in Winterthur und machte später die Erwachsenenmatura. Nach vielen Jahren Erfahrung als Juristin wagte sie 2013 den Schritt in die Selbstständigkeit. Ihre Freizeit verbringt sie gerne mit ihrer Familie, organisiert Adventsfenster in Buch am Irchel mit, wandert, fährt Ski und geht mit der Familie in der Wildsaison auf die Jagd.
Anders als bei gerichtlichen Verfahren geht es bei der Mediation darum, die Parteien mit Hilfe eines strukturierten Verfahrens anzuleiten, eigene Lösungen zu erarbeiten. Diese Methode hat sich für all jene Fälle bewährt, wo die Parteien auch in Zukunft noch miteinander auskommen müssen. Anja Lanter arbeitet gern unkonventionell, packt komplexe Dinge an und drückt sich in einer einfachen Sprache aus, was sie von anderen Rechtsberatern unterscheidet und meint dazu: «Ein guter Jurist muss nicht alles wissen, er muss nur wissen, wie er zu seinen Informationen kommt». Wo sie sich mit Menschen austauschen kann, fühlt sie sich am wohlsten. Deshalb ist Buch am Irchel ihre Heimat geblieben. «Buch ist das Dach der Welt. Die Offenheit,
Persönliches
Anzeige
Bahnhofgarage Walther Marke / Typ RENAULT MODUS 1.2 16V Authentique SMART CITY 600 54 Passion SKODA FABIA 1.2 TSI 105 Monte Carlo SKODA FABIA 1.2 HTP Ambition SKODA FABIA 1.2 TSI Ambition Plus FORD GALAXY 2.8i V6 24V Ghia SKODA OCTAVIA Combi 2.0 TDI 140 L&K DSG SKODA OCTAVIA Scout 2.0 TDI 4x4 AUDI A3 Sportback 1.6 TDI 105 Attraction AUDI TT Roadster 2.0 TFSI HYUNDAI GETZ 1.6 FUN
Aufbau Kleinwagen Cabriolet Kleinwagen Kleinwagen Kleinwagen Minivan Kombi Kombi Limousine Cabriolet Kleinwagen
Jahr 10.2008 06.2002 Neuwagen Neuwagen Neuwagen 08.2002 12.2007 05.2011 04.2010 03.2007 05.2003
Farbe rot metallic beige gelb grau metallic silber metallic schwarz grau metallic schwarz metallic schwarz silber silber
km 76 000 km 105 000 km 1 500 km 25 000 km 50 km 115 000 km 97 000 km 32 000 km 52 000 km 32 000 km 93 000 km
Preis CHF 6 900.— CHF 5 400.— CHF 18 900.— CHF 8 900.— CHF 17 900.— CHF 8 900.— CHF 16 900.— CHF 30 900.— CHF 19 800.— CHF 28 950.— CHF 5 600.—
Gewerbe «POST»
November 2013
Ausgabe 11 | 15
Seit 150 Jahren in Andelfingen Vom Baum über den Balken bis zum Haus – so lässt sich der geschäftlicheVerlauf der Robert Schaub AG beschreiben. Der Familienbetrieb feiert dieses Jahr sein 150-jähriges Bestehen.
Heinz Günthardt AG als Tochterfirma der Robert Schaub AG.
DAMARIS C. BÄCHI
Um die künftige Generation im Tagesgeschäft einarbeiten zu können, trat Martin Schaub 2001 in die Geschäftsleitung ein. Mittlerweile wurde aus der Zimmerei eine florierende Generalunternehmung. Martin Schaub sorgte dafür, dass für das Säge- und Hobelwerk das FSC-Label und das Herkunftszeichen Schweizer Holz eingeführt werden konnte und setzte zudem die Arbeitssicherheit und die Erneuerung der Infrastruktur um. Er wird seit 2002 von seinem jüngeren Bruder Robert Schaub jun. in Buchhaltung und Informatik unterstützt. Nun feiert die Robert Schaub AG dieses Jahr ihr 150. Jubiläum. Den Auftakt gab das Unternehmen am 13. Januar 2013 in traditioneller Kleidung aus dem 19. Jahrhundert mit einer grossen Feier. Ein weiterer Anlass war der Tag der offenen Tür, der am 7. und 8. September stattfand und den Besuchern viele Einblicke von der Holzverarbeitung bis zum Häuserbau bot. Der Familienbetrieb blickt in eine optimistische Zukunft. ■
D
er Zimmermeister Jakob Schaub errichtete 1862 an der Bollenstrasse in Andelfingen seine Werkstatt. In den folgenden Jahren konnte er Land um seinen Betrieb erwerben und hatte somit genügend Platz für Ausbaumöglichkeiten geschaffen. Sein Sohn, Robert SchaubKramer, konnte als erster die damals neue Technikumsausbildung absolvieren, weil er sich bewusst war, dass Qualitätsarbeit direkt vom Können und damit vom Stande der beruflichen Ausbildung abhängig ist. Die Entwicklung des Unternehmens war teilweise
Persönliches
Martin Schaub, 1974 in Andelfingen geboren und aufgewachsen, studierte Architektur und ist seit 2001 in der Geschäftsleitung der Robert Schaub AG. Schaub und sein jüngerer Bruder Robert Schaub jun. führen nun den Betrieb in fünfter Generation weiter. Zusammen mit der Tochterfirma Heinz Günthardt AG beschäftigt Schaub rund 50 Mitarbeiter, von denen neun Lehrlinge sind. Eine gezielte Nachwuchsförderung und regionale Verankerung ist dem Familienbetrieb besonders wichtig. Martin Schaub ist verheiratet und Vater dreier Kinder.
von Schicksalsschlägen geprägt. 1916 zerstörte ein Brand einen grossen Teil des Betriebes und auch die Krisenjahre Ende der Zwanzigerjahre machten auch vor dem Baugewerbe nicht Halt. Der im Jahr 1912 geborene Robert SchaubZürcher übernahm den Familienbetrieb 1940, nachdem er in führenden Schweizer Holzbauunternehmen tätig war und Ausbildungen im Bereich Holzbau durchlaufen hatte.
Der Zweite Brand und Neuaufbau
Während seiner Zeit kam es zu einem zweiten Brand, der den Betrieb in Schutt und Asche legte. Schaub musste den Betrieb von Grund auf wieder neu aufbauen. Allerdings entstand eine moderne Zimmerei und Sägerei, die auf die neuen Entwicklungen angepasst war. Infolge Krankheit musste Schaub 1973 den Betrieb seinem Sohn, Robert Schaub-Oberhänsli übergeben. SchaubOberhänsli brachte mit seinem breit gefächerten Wissen Veränderungen in den Familienbetrieb. So realisierte er den Neubau einer Maschinenhalle, einer Trocknungsanlage, einer Elementbauhalle und einer modernen Schnitzelheizungsanlage, welche aus Nebenprodukten aus der Sägerei betrieben wird. 1975 wandelte er die Einzelfirma in eine Aktiengesellschaft um. Seit 1996 existiert die sieben Jahre zuvor gegründete Bedachungsfirma
Die fünfte Generation
Stationseröffnung in Schaffhausen.
Bild: zVg
Hertzneubei derGarageBaldingerAG Am 1. Oktober eröffnete die Hertz Autovermietung eine Vermietstation in Schaffhausen.
D
abei wird eine umfangreiche Auswahl an 4x4-Nutzfahrzeugen und Personenwagen sowie spezielle Fahrzeuge aus den Hertz Collections angeboten. Egal, ob eine Limousine, ein Cabriolet oder ein Nutzfahrzeug mit 4x4-Antrieb – an der neuen Hertz Vermietstation in Schaffhausen findet man bei über 90 Modellen von 15 verschiedenen Herstellern für jeden das richtige Fahrzeug. Besonders beliebt ist dabei die Möglichkeit, nicht nur eine Kategorie zu wählen, sondern gar spezielle Modelle aus der «Fun-», «Green-» und «Prestige Collection» mit Modellgarantie zu reservieren. Zudem überzeugt die Station durch ein umfassendes Sortiment an Allradfahrzeugen im Personenwagen- und Nutzfahrzeugbereich. So steht der Spritztour in die Berge oder dem Umzug nichts im Wege.
Carsharing-Angebot für Firmen
Martin Schaub beim Auftakt.
Bild: zVg
Auch Firmen können von der neuen Station profitieren: Mit «Hertz On Demand» bietet Hertz als erste Schweizer Autovermietungsfirma eine vollständige, moderne Mobilitätslösung mit Carsharing-Technologie für Unternehmen an. Mit dieser Lösung ermöglicht der Vermieter ein ökologisches Flottenmanagement. Die neue Station in Schaffhausen ist eine von über 35 Hertz-Standorten in der Schweiz. Mit ihren Produkten und Services setzt die Autovermietungsfirma neue Massstäbe. Mit ein Grund, weshalb die Schweizer die Autovermietung seit über 60 Jahren rege nutzen. Kein anderer Anbieter weltweit wird von Privat- und Geschäftskunden häufiger gewählt. Weitere Informationen unter www.hertz.ch. ■ Hertz Autovermietung Schaffhausen
Garage Baldinger AG
Gennersbrunnerstr. 58, 8207 Schaffhausen Telefon 052 643 10 90
Am Tag der offenen Tür des 150. Jubiläums gab es für die Besucher viele Eindrücke.
Bild: zVg
Öffnungszeiten: Mo–Fr: 07.30–18.00 Uhr Sa: 08.00–12.00 Uhr. So: geschlossen
«POST» Reisen
16 | Ausgabe 11
November 2013
Das Donaubergland in seiner fa
Inmitten der höchsten Erhebungen der Schwäbischen Alb empfiehlt sich das Donaubergland für Loipentouren und gemütliche Skiwanderungen in einer herrlichenWinterlandschaft. JÜRGEN KUPFERSCHMID
D
ie höchsten Berge der Schwäbischen Alb, die tiefsten Täler, Ruinen, Burgen und Schlösser, die romantische Donau, alles das und noch viel mehr können Feriengäste im Donaubergland in einer faszinierenden Vielfalt erleben. Ob als Wanderer auf «Deutschlands schönstem Wanderweg»
Unser Angebot Ihr Aufenthalt in der «Ferienwohnung mit Schlossblick» für bis zu vier Personen: Sie bleiben sieben Nächte und erhalten kostenlose Eintrittsbillets für einen hochkarätigen Event in der Stadthalle Tuttlingen: Reisezeit A: (Silvester) vom 28. Dezember 2013 bis 4. Januar 2014 für insgesamt EUR 525.– (zirka CHF 650.–). Zusätzlich erhalten Sie zwei kostenlose Billets für den Auftritt des Russischen Nationalballetts am Donnerstag, 2. Januar 2014, im Wert von insgesamt EUR 79,80. Reisezeit B vom 5. Januar bis 12. Januar 2014 für insgesamt EUR 455.– (zirka CHF 570.–). Zusätzlich erhalten Sie zwei kostenlose Billets für die grosse Zaubershow «Surprise» mit Topas & Roxanne – zwei Topstars der Magie – am Sonntag, 5. Januar 2014, im Wert von insgesamt EUR 57,20. Auskunft und Reservation: terzStiftung Schweiz, Seestrasse 112 8267 Berlingen, Tel. 0800 123 333 (Anruf kostenlos) terzstiftung@terzstiftung.ch Veranstalter: Jürgen Kupferschmid, Blarerstrasse 56 D-78462 Konstanz
(2. Platz), als Velofahrer auf dem Donauradweg oder als Langläufer in einer traumhaften Winterlandschaft – das Donaubergland bietet zu jeder Jahreszeit beste Voraussetzungen für einen schönen Aufenthalt.
«Schwäbischer Grand Canyon»
Mit dem PW ist diese Region in nur einer Stunde von Kreuzlingen oder Schaffhausen aus zu erreichen. Das Donaubergland umfasst ein Gebiet von knapp 1050 km² Fläche, zu dem insgesamt 42 Städte und Gemeinden zählen – darunter Mühlheim an der Donau. Das schmucke Städtchen liegt direkt an der Pforte zum wildromantischen Donautal, dem Gebiet, welches als schönster Abschnitt der Donau gilt und mitunter auch als der «Schwäbische Grand Canyon» tituliert wird. Noch heute umschliessen die mittelalterlichen, häuserüberbauten Stadtmauern den alten Stadtkern, dem eindrucksvolle historische Fachwerkbauten sowie verträumte Winkel und Gassen eine besondere Note geben. Die Anerkennung als Erholungs- und Ferienort erhielt Mühlheim 1970 wegen seiner gesunden Höhenlage inmitten ausgedehnter Tannen- und Buchenwälder. Die gute Infrastruktur in einer intakten Natur bietet beste Voraussetzungen für Wander-, Velo- und Langlauftouren.
bis knapp unter 1000 Meter Höhe erwarten Langläufer und Skiwanderer im Winter auf der Südwestalb oberhalb der jungen Donau. Inmitten der höchsten Erhebungen der Schwäbischen Alb und in einer traumhaften Winterlandschaft gibt es im Donaubergland für die anspruchsvolle Loipentour ebenso genügend Möglichkeiten, wie für die gemütliche Skiwanderungen für alle Altersklassen. In der glasklaren Winterluft sind bei oft herrlichem Fernblick und den meisten Sonnenstunden Deutschlands für die Gäste rundum schöne Langlauferlebnisse an vielen Tagen im Winter fast schon garantiert. Wer sich nach körperlicher Anstrengung etwas Gutes tun will, kann sich z. B. im Mühlheimer Hallenbad mit Sauna oder dem Freizeit- und Thermalbad TuWass in Tuttlingen erholen.
Grosse Silvestergala
Zum Jahreswechsel lockt die Stadthalle Tuttlingen, eines der modernsten Kultur- und Kongresszentren Südwestdeutschlands, mit einem unvergesslichen Silvesterball: Neben viel Raum
Verbringen Sie eine Ferienwoche in diesem architekto zum Tanzen im stilvollen Ambiente und mit sympathischen Menschen wartet auch ein Überraschungs-Showact auf die Gäste. Gastronomisch wird der Silvesterball in diesem Jahr ganz neue
Die meisten Sonnenstunden
Rund 80 km gespurtes Loipennetz, dazu weitere rund 30 km Einzelloipen auf einer weiten Hochfläche auf 800
Die bekannte Tom Lehner Band spielt an der Silvestergala in der Stadthalle Tuttlingen.
Anzeige
Fotovoltaik
Grösste KüchenausstellunG der reGion mit 11 Küchen auf 550m2
Energie von der Sonne günstig bei
Energiecenter Abend
GmbH
8212 Neuhausen - Zollstr. 93 Tel. 0767918828 - info@energiecenter-Abend.ch www.Energiecenter-Abend.ch
Küchenumbau von a–Z inKl. bauführunG und handwerKer-team Kochstatt – für mehr freude am Kochen Kurse für einZelpersonen & Gruppen-events se Küchen aG frauenfelderstrasse 4 | 8252 schlatt tG tel. 052 654 10 20 | faX 052 654 10 21 www.seKuechen.ch
zVg
«POST» Reisen
November 2013
Ausgabe 11 | 17
aszinierenden Vielfalt erleben Marktständen sollten keine Wünsche offen bleiben. Wenn Sie das Jahr 2013 unbeschwert und im stilvollen Rahmen ausklingen lassen möchten, dann reservieren Sie am besten noch heute Ihre Eintrittsbillets zum Preis von EUR 89,50 pro Person. Darin sind ein Glas Sekt, eine kulinarische Überraschung zur Begrüssung sowie das reichhaltige Silvester-Büffet enthalten. Bitte reservieren Sie rechtzeitig Ihren Wunschtisch. Vorverkauf und Informationen unter Tel. 0049 7461 910 996 oder im Internet unter: www.tuttlinger-hallen.de
Traumhafte Aussicht
onisch besonderen Neubau.
inka reiter fotodesign
Massstäbe setzen: Dafür bürgt Günther Kummerländer, der mit seinem Team für den kulinarischen Part verantwortlich zeichnet. Bei der Speisenauswahl am exklusiven Büffet und an diversen
Bei dieser POST-Leserreise ins Donaubergland erleben Sie einen unvergesslichen Aufenthalt in der «Ferienwohnung mit Schlossblick» in Mühlheim an der Donau: Hier wohnen Sie mit bis zu vier Personen barrierefrei, komfortabel und sicher – mit traumhafter Aussicht auf das Schloss der Herren von Enzberg. Von Ihrem Wohnort reisen Sie mit dem PW oder dem Zug selbst an (der Bahnhof liegt nur 100 Meter vom Ziel
entfernt). Gastgeber Jürgen Kupferschmid oder die Architektin Cornelia Lurz heisst Sie an Ort und Stelle herzlich willkommen und überreicht Ihnen den Wohnungsschlüssel. In einem Zeitraum Ihrer Wahl (siehe Kasten «Unser Angebot») verbringen Sie sieben Nächte in den lichtdurchfluteten Räumen dieses architektonisch besonderen Neubaus mit Garten. In dem grossen kombinierten WohnEssbereich mit voll ausgestatteter Einbauküche bereiten Sie Ihre Mahlzeiten selbst zu – z.B. mit regionalen Produkten. Weitere Informationen: www. ferienwohnung-am-donauradweg.de
Kostenlose Eintrittsbillets
In Kooperation mit der Stadthalle Tuttlingen dürfen wir den Leserinnen und Lesern der «POST» ein besonderes Spezialangebot zum Jahreswechsel unterbreiten: In Verbindung mit einem einwöchigen Aufenthalt in der «Ferienwohnung mit Schlossblick» erhalten Sie entweder je zwei kostenlose Billets für das Russische Nationalballett am Donnerstag, 2. Januar 2014 («Dornröschen»), im Wert von total EUR 79,80, oder für die grosse Zaubershow mit Topas & Roxanne – zwei Topstars der Magie – am Sonntag, 5. Januar 2014, im Wert von total EUR 57,20.
Spezialangebote für 2014
Rund 80 km gespurtes Loipennetz erwarten Langläufer und Skiwanderer.
zVg
Frühbucher aufgepasst: In der Dezember-Ausgabe der «POST» werden wir weitere Reiseangebote ins Donaubergland vorstellen. Premium-Ausflugsziele, wie z. B. der Waldseilgarten im Hirsch-Erlebniswald, Deutschlands einzige Inline-Arena, die KlosterstadtBaustelle «Campus Galli», die Naturbühne Steintäle, Schloss Sigmaringen oder der Freizeitpark «Traumland» warten auf Ihren Besuch. Lassen Sie sich überraschen. n
«Es lohnt sich wirklich» «POST»-Leserin Jolanda Sonderegger, Inhaberin von JS Gebäudereinigung in Berg TG, hat mit ihrer Familie eine Ferienwoche im Donaubergland verbracht: «Es lohnt sich wirklich, in dieser Region entspannte Ferien zu machen – einmal oder mehrmals, alleine oder mit der ganzen Familie. Es gibt dort sehr viele Freizeitmöglichkeiten, wie z. B. ein Wellnessbad, Kino, Pedalo fahren auf der berühmten Donau, das Freilichtmuseum mit freilaufenden Tieren, Klettern im Waldseilpark und was nicht fehlen darf: in der Stadt Tuttlingen shoppen gehen.»
Herzlich willkommen im Donaubergland! Die Region an der Oberen Donau zwischen Tuttlingen und Sigmaringen lädt Sie ein, die Schwäbische Alb von ihren schönsten Seiten aus kennen zu lernen. Das Bergland lockt mit den eigentümlichsten landschaftlichen Gegensätzen. Von der «Traufkante» der Alb mit ihren wunderbaren Aussichten in der «Region der 10 Tausender» über die weiten Hochflächen der Alb hinunter in das beeindruckende Durchbruchstal der Donau, dem «Schwäbischen Grand Canyon» finden Sie hier an jeder Stelle neue Landschaftskulissen. Ob beim Wandern durch eines der schönsten Mittelgebirge Deutschlands, ob beim Velofahren auf dem Donauradweg oder im Langlaufparadies auf dem «Dach der Alb», Sie werden täglich Neues entdecken. Geniessen Sie den Aufenthalt in einem unserer familiengeführten Ausflugslokale zwischen Burgen und Schlössern, einer der Ferienwohnungen oder in einem der Hotels und Gasthöfe. Entdecken Sie das Donaubergland! Ihr Walter Knittel, Geschäftsführer www.donaubergland.de
Anzeige
An- und Verkauf von gepflegten Fahrzeugen
Immer günstige Finanzierungen möglich
SEAT Alhambra 2.0TDI Reference (Kompaktvan / Minivan) 6/2012, anthrazit mét., 1500 km
7 Plätzer, 3-Zonen Klimaautomatik, Winterpaket, Soundsystem Vorderradantrieb, Diesel, 5 Türen, 1968 m3 Hubraum, 4 Zylinder, 140 PS,Automat, Sitzheizung, Kurvenlicht, Stabilitätskontrolle usw. CHF 35 900.– inkl. 8% MwSt.
SKODA Roomster 1.2 TSI Family (Kompaktvan / Minivan) Neu, schwarz mét., 10 km
Neuwagen, KLIMA, Alu Räder, ZV Fernbedienung, Radio-CD Vorderradantrieb, Benzin, 1197 cm3 Hubraum, 5 Türen, 4 Zylinder, 86 PS, ZV Fernbedienung, 3 Einzelsitze hinten zum rausnehmen usw. CHF 14 900.– inkl. 8% MwSt.
Bahnhofstrasse 89 8500 Frauenfeld Telefon / Telefax 052 730 01 51/52 autokauth.ch info@autokauth.ch
VW Golf 1.9 TDI Comfort (Kombi)
9/2008, silber mét., 80900 km DSG Automatik Getriebe, Klima, Tempomat, Unterhaltungssystem Vorderradantrieb, Diesel, 5 Türen, 1896 m3 Hubraum, 4 Zylinder, 105 PS, Dieselpartikelfilter, Elektrische Fensterheber usw. CHF 13 800.– inkl. 8% MwSt.
NOSUF «POST»
18 | Ausgabe 11
Menschen lernen nur mit Emotionen Nicht die Firmen selber sind es, dieTopleistungen erbringen. Diese werden einzig von den Mitarbeitenden erbracht. Investitionen in Form von Mitarbeiter-Weiterbildung zahlen sich daher aus.
D
AloIs schWAger
er Oktober-Nosuf-Lunch stand unter dem Thema «Wirksame Investition in den Mitarbeiterpool». Mark Widmer und Dirk Reuter von der Umberto Saxer Training AG, Spezialisten im Bildungsbereich von Firmen, zeigten in einem eindrucksvollen Referat auf, wie sich Weiterbildung in jeder Form und auf allen Stufen positiv auf das Betriebsklima und besonders auf den finanziellen Erfolg eines Unternehmens auswirkt.
Weiterbildung zahlt sich aus
Investitionen in Maschinen und Mobilien sind für Unternehmer eine Selbstverständlichkeit, dienen sie doch der Ertragssteigerung. Weiterbildung hingegen betrachten viele als Sache der Mitarbeitenden. Diese hingegen sehen es umgekehrt, denn in ihren Augen profitieren in erster Linie die Firmen von ihrer Kompetenzerweiterung. In Tat und Wahrheit ist es so, dass in unserem
rohstoffarmen Land das Know-how der Mitarbeitenden die einzige Stärke ist, die wir ausspielen können. Daher ist es für ein Unternehmen durchaus sinnvoll und gewinnträchtig, in das Humankapital zu investieren.
Unser Hirn ist auf lebenslanges Lernen ausgelegt
Auch für das menschliche Hirn gilt der Ausspruch «Ein rollender Stein setzt kein Moos an!» In der Lernforschung hat man gemäss Mark Widmer herausgefunden, dass Lernen immer mit Emotionen verbunden ist. Lernen ohne Emotionen sei nicht möglich. Wegen negativer Erfahrungen mit Lehrern, Lehrmeistern, Trainern usw., oder weil von Seiten der Eltern Druck ausgeübt worden ist, verbinden viele das Lernen mit Mühsal oder «Schmerz». Das könne sich mit einem guten Lehrmeister oder Trainer auch wieder ins Gegenteil umkehren, so dass bei vielen nach Erfolgen
Dirk Reuter und Mark Widmer zeigten auf, was Weiterbildung bewirken kann.
Bilder: as
wieder Freude am Lernen aufkomme. Viele sträubten sich gegen Weiterbildung aus Angst an Veränderungen. Dabei sei unser Hirn auf lebenslanges Lernen ausgelegt. Wir seien im Leben ständigen Veränderungen ausgesetzt. Veränderungen bedeuten Lernprozesse. Darum müsse man das Hirn ständig anregen, denn es sei leichter, etwas in Bewegung zu halten als es anzustossen. Je stärker jeder einzelne Mitarbeiter sei, umso grösser sei auch der intellektuelle Wirkungsgrad der Firma; je stärker der Schwächste, umso stärker werde auch die Gesamtleistung des Unternehmens.
Dank Weiterbildung lassen sich Personalkosten senken
November 2013
NOSUF-Events Donnerstag, 7.11., 11.00 h
Wellnesshotel Golf Panorama Veränderte Businessmodelle im Zeichen des Internets Nosuf-Wissenslunch mit Heinz M. Schwyter, CEO homegate
Donnerstag, 7.11., 15.00 h
Air Force Center Dübendorf Rundflug mit Ju 52 Mit anschliessendem Besuch des Flieger-Flab-Museums. Kosten Flug: Fr. 250.–. Anmeldungen bis 4. November an Stefan Schachtler s.schachtler@nosuf.ch.
Donnerstag, 7.11., 18.00 h
Air Force Center Dübendorf Generalversammlung Nosuf mit anschliessendem Nachtessen
Anhand eines Praxisbeispiels zeigte Donnerstag, 5.12., 11.00 h Mark Widmer auf, dass sich WeiterbilWellnesshotel Golf Panorama dung in jedem Fall auszahlt. Denn eine Nosuf-Wissenslunch gute Aus- und Weiterbildung senkt Donnerstag, 9.1.2014, 11.00 h die Personalkosten überproportional, Wellnesshotel Golf Panorama weil gut ausgebildete Mitarbeiterinnen Nosuf-Wissenslunch und Mitarbeiter besser, schneller und innovativer arbeiten. Sie produzieren weniger Ausschuss und weniger Weiterbildung lohnt sich Leerläufe und helfen mit, die Qualität Die Mitarbeitenden der Produkte zu steigern. Sie sind in sind das wichtigste der Lage, aufgrund ihrer Befähigung Kapital einer Firma. ihre Arbeitsprozesse zu hinterfragen Es gilt diese fit zu und diese einfacher und bequemer halten, fit für zu gestalten und so die Effizienz zu Veränderungen. steigern. Gut ausgebildete Mitarbeiter Es ist leichter, etwas in Bewegung zu halten, ziehen vermehrt weitere qualifizierte als in Bewegung zu bringen. Wichtig ist, die Mitarbeiter an. Das alles mündet in Freude am Lernen, sich den Veränderungen einer Aufwärtsspirale und kann eizu stellen, bei allen Mitarbeitenden vom Kader nem Unternehmen zu einem Entwickbis zu den Hilfskräften, aufrechtzuerhalten, lungsvorsprung verhelfen. Eine gute denn je stärker der Schwächste in einem Aus- und Weiterbildung führt nach Unternehmen ist, umso stärker fällt auch die Widmer zudem zu tieferen GesundGesamtleistung aus. Bei der Weiterbildung heitskosten, denn gut ausgebildete kommt es nicht so sehr auf das Thema an. Leute leben bewusster. Gemeinsame Auch ein Kochkurs kann beispielsweise Weiterbildung könne ferner den Teamdas Hirn anregen. Weiterbildungskosten geist fördern und zu einem Firmenlassen sich von den Steuern abziehen. spirit führen. n
Anzeige
Jetzt reservieren: 07. November 2013 Ju52Flug Referent:
Heinz M. Schwyter CEO homegate
Jetzt anmelden:
Weitere Infos auf www.nosuf.ch oder Ausschreibung in dieser Zeitung
Zum Wissenslunch
im Wellnesshotel GOLF PANORAMA in Lipperswil Thema: Veränderte Businessmodelle im Zeichen des Internets Datum 7. November 2013 11.00 Uhr - 13.30 Uhr Anmelden bei Stefan Schachtler s.schachtler@nosuf.ch www.nosuf.ch
«POST» Leseraktion im Air Force Center in Dübendorf
Die «POST» Medien und das «NOSUF» Nordostschweizer Unternehmerforum präsentieren gemeinsam den ersten Spezialevent 2013 im Air Force Center in Dübendorf
Ju-52 Rundflug Donnerstag, 7. November 2013
METEO
Teilnehmerzahl begrenzt (Maximal 2x17 Personen)
PROGRAMM 15.00 Uhr 15.30 Uhr 16.30 Uhr 17.30 Uhr 19.00 Ca. 22.00
Eintreffen der Gäste, Check-in für Ju-52 Flug Eingangsbereich Halle 1 Start mit 2 Ju-52 zu einem Rundflug von 40’ Museums Führung 60’, Museum Halle 1 Apero, Museum Halle 1 Nachtessen, Restaurant Holding im Flüügerstübli Ende der Veranstaltung
PASSAGIERE Die Ju-52 bietet pro Flugzeug 17 Personen Platz an, alle am Fenster.
DIVERSES Kosten:
Für den definitiven Durchführungsentscheid können Sie uns am 6.11. zw. 16.00–17.00 Uhr auf der Infozentrale 044 823 2017 anrufen. Zeitverschiebungen oder eine Annullierung müssen einkalkuliert werden. Parkplätze stehen den Gästen in Form der normalen Museumsparkplätze zu Verfügung Variante 1. CHF 250.–/Person nur Rundflug Variante 2. CHF 280.–/Person all inkl. (Apéro, Häppchen, Rundflug, Museumsbesuch, Abendessen)
Das Abendessen beinhaltet : Apéro; Vorspeise: Bunter, gemischter Saisonsalat mit Parmesanchip und Kernenmix; Hauptgang: Burgundergeschnetzeltes mit Spätzli oder Spätzlipfanne, Saisongemüse; Dessert: Orangencrème hausgemacht
Teilnahmecoupon Ju-52 Rundflug Name
Vorname
Adresse Telefon Teilnehmer
Sponsoren
E-Mail Personen Unterschrift
Datum:
7. November 2013
Variante:
❏ 1. CHF 250.–/Person nur Rundflug ❏ 2. CHF 280.–/Person all inkl. (Apéro, Häppchen, Rundflug, Museumsbesuch, Abendessen)
Rechnungsstellung/Vorauskassa bis spätestens 4. 11. 2013 Einsenden an: «POST» Medien, WYPAG AG, Iselisbergstasse 4, 8524 Uesslingen Tel. 052 740 54 00, Fax 052 740 54 01, E-Mail info@postmedien.ch oder Anmeldung via www.postmedien.ch, www.nosuf.ch
«POST» Blitz
20 | Ausgabe 11
November 2013
Bitte mit Gefühl!
Immer nur Zahlen, Daten, Fakten.Was hinterlässt einen wirklich bleibenden Eindruck?Was bewegt uns zum kurzen Innehalten? Botschaften mit Gefühl.
E
DorIt SchmIDt-Purrmann
s ist still. Der Blick der Zuschauenden ist noch einige Sekunden nach Filmende auf die Leinwand geheftet. «Ich habe beinahe Tränen in den Augen», räumt einer der Seminarteilnehmer ein, als ich nachfrage, welche Eindrücke der gezeigte Werbespot einer bekannten Brauerei bei den Anwesenden hinterlassen hat. Was ihnen in Erinnerung bleibt? Es geht um einen kleinen Esel – er ist der Star dieser Geschichte. Für sein Leben gern wäre er ein grosses, prächtiges Brauereipferd, um voller Stolz einen der herrlichen Festwagen mit dem edlen Gerstensaft ziehen zu dürfen. In knapp einer Minute schildert der achtsam inszenierte Spot, wie der Traum des Esels Realität wird. Wohl dosiert und sehr glaubwürdig zeigt der «Hauptakteur» Humor, Mut, Stolz und Freude. Die Teilnehmenden erleben seine Geschichte mit,
sind be- oder sogar gerührt. Diese Brauerei speichern sie ab sofort, verknüpft mit einem oder mehreren prägnanten Gefühlen, in ihrem Gedächtnis. Was ist passiert? Eine Geschichte wurde erzählt. Hätte dieses Unternehmen denselben Effekt gehabt mit folgendem Inserat: «Wir sind die bekannteste und sympathischste Brauerei in den USA und stehen für hohe Qualität?» Wohl kaum, trotzdem der Vergleich zwischen Inserat und Werbespot etwas hinkt. Es sind also die Geschichte und ihre emotionale Botschaft, die wirken.
Berührende Geschichten gibt es überall
Am Anfang steht die zündende Idee. Sie denken, Sie hätten nichts zu erzählen? An Ihrer Arbeitsstelle geht es nur um Zahlen, Daten und Fakten, die Materie ist viel zu «trocken», zu
Dieser Esel rührt selbst «hart gesottene» Männer (fast) zu Tränen.
Bild: youtube.com
technisch usw. Dann nehmen Sie sich einen Moment. Stellen Sie sich vor, Sie berichten einer guten Freundin, einem neuen Arbeitskollegen, einem Kunden oder Ihrer Familie von einem kürzlich abgeschlossenen erfolgreichen Projekt. Was war Ihre Aufgabe dabei? Was ist Ihnen besonders gut gelungen? Gab es vielleicht einen amüsanten Vorfall, eine witzige Begegnung, einen schrägen Spruch, der zum Motto für das ganze Projekt wurde? Was bedeutet dieser Erfolg für die Firma? Haben Sie und/ oder Ihr Team dafür eine besondere Anerkennung erhalten? usw. Sobald Sie diese Erinnerungen abrufen, sehen und fühlen (!) Sie die ganze Szenerie erneut. Und oft findet sich dann ganz leicht der Zugang zu einer bildhaften, vielfältigen und berührenden Sprache, um Ihre Geschichte zu erzählen oder zu schreiben. Ich erlebe solche Moment oft, wenn ich Unternehmen z. B. bei der Redaktion ihrer Mitarbeiterzeitung unterstütze. Noch nie stand ich ohne spannende Geschichten da. Jeder Mensch hat sie – und jede Firma auch!
Bühne frei!
Geschichten wirkungsvoll zu inszenieren und damit eine Person und/oder ein Unternehmen ins Gespräch zu bringen resp. in Erinnerung zu behalten, kann unterschiedlichste Formen haben. Ein Veranstalter für Spezialreisen hat einen Blog für seine Reiseleiterinnen und Reiseleiter eingerichtet, die dort regelmässig über ihre aktuellen Reisen bloggen. Das liest sich beispielsweise so: Mein Blick gleitet hinab an der schroffen Steilküste über das aufgewühlte Meer. Gischt sprüht mir ins Gesicht, an meinen Haaren zerrt ein heftiger Wind. Da stehe ich nun, in gleissender Sonne, am südwestlichsten Punkt des europäischen Festlands – dem Cabo de São Vicente im Süden Portugals (...).
Ein guter Einstieg ist die halbe Miete
Das gelingt gut mit einem szenischen Anfang. Der ist zwar etwas anspruchsvoller zu schreiben, aber dafür von umso grösserer Wirkung, denn Ihre Leserschaft ist direkt mitten drin – z. B. so: «Mein leerer Bildschirm starrt mich an, mein Kopf scheint genauso leer. Da schaut eine Kollegin um die Ecke. Im lockeren Gespräch entwirrt sich plötzlich das Gedankenknäuel in meinem Kopf und meine Finger beginnen, über die Tasten zu rasen.» Eine andere Möglichkeit ist der KataphernEinstieg. Er umschreibt, was später konkret benannt wird – das sorgt für Neugier – z. B.: Kristallines Lebenselixier. Wir tragen es alle in uns und können nicht ohne: Salz. Denken Sie dran. Ein guter Einstieg ist wie der perfekte Milchschaum auf einem Latte Macchiato. Und Ihre Leserschaft geniesst und bleibt. Dorit Schmidt.dschmidt@postmedien.ch
Dieser kurze Text nimmt uns direkt mit auf die Reise, wirft das Kopfkino an und macht neugierig auf mehr. Eine ebenso bildhafte wie lautmalerische Sprache gestalten diese Szene lebendig und emotional. Eine Baugenossenschaft berichtet über ihre Bauvorhaben und bestehende Überbauungen mit einem monatlichen Mieter-Magazin und lässt dort einzelne Einwohnerinnen und Einwohner ihre persönliche Geschichte «aus der Nachbarschaft» erzählen – offen und ehrlich. Das schafft Glaubwürdigkeit und Verbindlichkeit. Geschichten schlagen die Brücke. Von Mensch zu Mensch. Von Firma zu Mensch. n
Anzeige
Angelika Ramer ist Expertin und Beraterin für die persönliche Dialogsprache in Briefen und E-Mails. www.ramer-identitaet.ch E-Mail: ramer@ramer-identitaet.ch Telefon: 052 212 20 36
Das «Latte-Macchiato-Team» fürIhren«Latte-Macchiato-Text»aus exzellentem Espresso für Ihre Kernbotschaft frischer Milch für Ihren Sprachstil perfektem Milchschaum für Ihre Originalität Die richtige Mischung macht’s. Sprechen Sie uns an.
Dorit Schmidt-Purrmann ist PR-Beraterin und Expertin für Storytelling. www.iangels-pr.ch E-Mail: dsp@iangels-pr.ch Telefon: 052 202 81 45
«POST» Immobilienmarkt
November 2013
Ausgabe 11 | 21
Erfahren Sie, wo Ihre Wärme bleibt
Der Herbst ist da, dieTemperaturen kühlen wieder ab. Zeit für Haus- undWohneigentümer, sich wieder einmal Gedanken zu machen, wie es um den Energiezustand ihrer Liegenschaft steht. RALPH BAUERT
A
uf den ersten Blick ist es nicht immer klar, ob sich ein Haus in einem energetisch guten Zustand befindet oder nicht. Selbst eine neuere Liegenschaft kann durch Planungsfehler oder mangelhafte Ausführung unbekannte «Wärmebrücken» aufweisen. Dadurch geht Heizenergie verloren und die Heizkosten sind unnötig hoch. Mit Thermografieaufnahmen der Aussenhülle können solche Wärmebrücken festgestellt werden, denn sie zeigen auch die Stellen auf, wo Energie verloren geht. Ein Gebäudeenergieausweis der Kantone (GEAK) zeigt auf, wie
Immo-Tipp vom Profi Für Haus- und Eigentumsbesitzer ist der energetische Zustand ihrer Objekte nicht nur in Bezug auf die Heizkosten interessant, sondern auch um Steuern zu sparen. Am Montag, 18. November 2013, findet in Illnau eine Veranstaltung zum Thema Haus und Energie statt. Nutzen Sie diese Möglichkeit und informieren Sie sich aus erster Hand über sinnvolle Massnahmen und wie Sie von Fördergeldern profitieren können. Weitere Informationen zur Veranstaltung erhalten Sie auf der Homepage des HEV Region Winterthur oder lassen Sie sich von unseren Experten beraten. Ralph Bauert, Geschäftsführer, HEV Region Winterthur rbauert@postmedien.ch
viel Energie ein Gebäude im Normalbetrieb benötigt.
Infrarotaufnahmen
Jedes Objekt gibt Wärmestrahlung ab, die mittels Infrarotbildern dargestellt werden kann. Die verschiedenen Farben eines Infrarotbildes zeigen die Intensität der Strahlung entsprechend der örtlichen Oberflächentemperatur. Wärmeverluste infolge Konstruktionsfehlern bzw. baulichen Mängel werden durch die Infrarotbilder aufgedeckt. Das Angebot «Infrarotaufnahme» beinhaltet mindestens sechs Aussenaufnahmen des Hauses. Diese Bilder werden in einem Bericht zusammengestellt und mit Kurzerläuterungen versehen. Ein solcher Infrarotbericht widerspiegelt einen ersten Eindruck des energetischen Zustandes eines Gebäudes.
Mit Infrarot werden Wärmebrücken sichtbar.
Vergünstigungen bis 1000 Franken
Dank Vergünstigungen des Kantons Zürich, der Stadt Winterthur und des HEV Region Winterthur können Infrarotbilder und der GEAK Plus günstig angeboten werden. Während Infrarotbilder 185 bzw. 235 Franken kosten, wird der GEAK Plus im ganzen Kanton mit 300 Franken, in der Stadt GEAK Plus Beim klassischen GEAK wird der Ener- Winterthur sogar mit 1000 Franken giebedarf des Gebäudes in Klassen von subventioniert. A bis G anhand einer Energieetikette Energetische Sanierungen angezeigt. Damit ist eine Beurteilung und Steuern und ein Vergleich hinsichtlich der energetischen Qualität möglich. Mit Eigentümer von Immobilien, welche dem GEAK Plus erhalten Immobilien- ihre Liegenschaft energetisch sanieren, besitzer als Ergänzung zum Ist-Zustand profitieren im Idealfall nicht nur von ihres Gebäudes auch noch einen staatlichen Förderbeiträgen und langGebäude-Effizienzpfad: Der GEAK- fristig tieferen Energiekosten, sondern Experte liefert einen Beratungsbericht, darüber hinaus auch von steuerlichen in dem konkrete Massnahmen auf- Vorteilen. Im Kanton Zürich stellen gelistet werden, wie das Gebäude im Investitionen, die dem Energiesparen Bereich Energie effizienter werden und dem Umweltschutz dienen, steukann. Nebst den möglichen Energie- erabzugsfähige Aufwendungen dar. einsparungen werden auch die mit den Die entsprechenden Massnahmen Massnahmen verbundenen Kosten umfassen folgende vier Kategorien: Verminderung der Energieverluste der ausgewiesen.
Bild: zVg
Gebäudehülle, rationelle Energienutzung bei haustechnischen Anlagen, Kosten für energietechnische Analysen und Energiekonzepte, Kosten für den Ersatz von Haushaltsgeräten mit grossem Stromverbrauch. Unter dem Punkt der Massnahmen für energietechnische Analysen können die Kosten der Infrarotaufnahmen und des GEAK Plus bei den Steuern in Abzug gebracht werden. n
GEAK als Energieetikette.
Bild: zVg
Anzeige
HEV-Liegenschaften. Nutzen Sie den seriösen HEV-Service.
Ihre Liegenschaft. Unsere Leidenschaft.
Dättlikon, Ausserdorf 6 EFH 5-Zimmer
Wir helfen Ihnen weiter! Unsere kompetenten Immobilienexperten unterstützen Sie in allen Themen rund um Ihre Liegenschaft. Sei es bei Verkauf, Verwaltung, Schätzung oder bei Bau- und Rechtsproblemen. Profitieren Sie vom HEV, wir setzen uns für Ihre Interessen ein.
Humlikon, Dorfstrasse 14 DEFH 6-Zimmer + Scheune
790‘000.–
«Beim Kauf und Verkauf von Liegenschaften garantiert Ihnen der Hauseigentümerverband eine seriöse und zuverlässige Abwicklung. Nutzen Sie Oberstammheim, Amthausstrasse 8 EFH 7½-Zimmer 590‘000.– diesen HEV-Service».
Bänk-Dägerlen, Hauptstrasse 9 Bauernhaus mit Scheune 1‘600‘000.–
Region Winterthur
Hauseigentümerverband Bezirke Andelfingen, Pfäffikon und Winterthur
Die Nr. 1 beim Thema Liegenschaften in Ihrer Region
Turbenthal, Risistrasse 24 EFH 4½-Zimmer 810‘000.– Turbenthal, Sonnhaldenstrasse 15 980‘000.– EFH 7½-Zimmer
Seuzach, Schulstrasse 17 STWE 2½-Zimmer 480‘000.–
Kollbrunn, Bolsternstrasse 2 EFH 5½-Zimmer 415‘000.– Winterthur, Gernstrasse 54 EFH 5½-Zimmer 930‘000.– Winterthur, Wurmbühlstrasse 4-8 Tiefgaragenplatz 25‘000.–
Ralph Bauert Geschäftsführer HEV Region Winterthur Lagerhausstrasse 11 Telefon 052 212 67 70 8401 Winterthur www.hev-winterthur.ch
550‘000.–
Winterthur, Wülflingerstrasse 169 MFH 2 Wohnungen 720‘000.–
Dorf, Schmittenstrasse 22 EFH 5½-Zimmer 790‘000.– Unterstammheim, Oberdorf 28+30 2 Wohnhäuser 820‘000.–
•
Elsau, Im Schründler 6 Kollbrunn, Bolsternstrasse 3 2 ZPH à 3½-Zimmer 690‘000.– EFH 5-Zimmer
Bauberatung
•
Rechtsberatung
•
•
690‘000.–
Schätzung
Wir verkaufen für Sie! Sie profitieren von unseren seriösen, kompetenten und zuverlässigen Spezialisten. Wir verkaufen Ihre Liegenschaft erfolgreich zum besten Preis und übernehmen das volle Risiko. Nutzen Sie diese HEV-Dienstleistung, welche auch Nichtmitgliedern zur Verfügung steht. HEV-Mitglieder profitieren vom attraktiven HEV-Rabatt. Gerne informieren wir Sie unverbindlich über diesen HEV-Service.
Interessiert an einem Eigenheim? Weitere Informationen zu den einzelnen Liegenschaften erhalten Sie auf unserer Homepage oder verlangen Sie eine ausführliche Dokumentation. Gerne werden wir Ihnen die ausgewählte Liegenschaft persönlich zeigen. Tel. 052 209 01 68
•
Verkauf
www.hev-winterthur.ch
•
Verwaltung
«POST» Ratgeber
22 | Ausgabe 11
November 2013
Auf eine fachgerechte Montage kommt es an Das beste Fenster taugt wenig, wenn es nicht fachgerecht an den Baukörper angeschlossen wird. Fenster sind Hightech-Produkte, die nur bei einwandfreier Montage einwandfrei funktionieren.
D
ralF Meier
ie Montage von neuen Fenstern ist eine äusserst komplexe Angelegenheit. Sie muss genau geplant sein und von Fachleuten ausgeführt werden. Vor allem bei einer Sanierung spielt die Auswahl der Fenster eine wichtige Rolle, denn jeder Bau hat seine Eigenheiten und speziellen Eigenschaften und muss daher auch individuell betrachtet werden. Darum ist es ratsam, einen Fachmann zu Rate zu ziehen. Bei der ganzen Planung spielt der Faktor Zeit eine wichtige Rolle. Von der Bestellung über die Produktion bis zur Lieferung und dem Beginn der
Spezialisten beiziehen Der Ersatz von Fenstern in Altbauten ist eine komplexe Angelegenheit und erfordert absolute Spezialisten. Hier können keine Patentrezepte angewendet werden, denn jeder Altbau ist etwas Besonderes und muss individuell saniert werden. Wird ein Altbau nicht fachgerecht erneuert, können die Kosten leicht ausser Kontrolle geraten oder später kostspielige Baumängel – beispielsweise Feuchteschäden – auftreten. Renovafenster ist Spezialist für Sanierungen. Dieses Unternehmen berät Sie nicht nur fachmännisch, es bietet bei einer Sanierung nur erfahrene und spezialisierte Monteure auf, die ihr Handwerk bestens verstehen und sauber und exakt arbeiten. Ralf Meier. rmeier@postmedien.ch
Montage muss mit rund acht Wochen gerechnet werden.
Die Montage spielt eine entscheidende Rolle
Das beste und teuerste Fenster nützt jedoch nicht viel, wenn es nicht fachgerecht eingebaut wird. Nur mit einem perfekten Einbau können die versprochenen Werte (U- und g-Werte) erreicht werden. Von einem Einbau im Do-it-yourself-Verfahren ist daher abzuraten. Bei der Auswahl einer Montageequipe ist zu bedenken, dass es zwei Sorten von Fenstermonteuren gibt: die Akkordgruppen für Neubaumontagen und spezialisierte Montageteams oder Firmen für Sanierungen. Saniert wird in der Regel in bewohnten Räumen. Im Gegensatz zu Rohbauten heisst es hier, heikle Böden wie Parkett, Mobiliar und andere persönliche Gegenstände sorgfältig abzudecken und möglichst staubfrei zu arbeiten. Die Räume müssen mindestens so sauber verlassen werden, wie man sie angetreten hat.
Der perfekte Fensterersatz
Ein Fensterersatz ist aufwändig und bedingt sorgfältiges Arbeiten. Bevor man sich in einem bewohnten Gebäude an den Ersatz eines Fensters macht, gilt es, die Umgebung mit rutschfestem Material (aus Gründen der Arbeitssicherheit) sorgfältig abzudecken. Anschliessend werden die Fensterflügel ausgehängt und lose Bauteile wie Gips oder Tapeten kontrolliert. Das Sims muss eventuell neu befestigt werden. Dann wird der alte Wetterschenkel
Ein Fensterersatz in Altbauten ist sehr aufwändig. Es muss exakt gearbeitet werden. herausgetrennt. Bevor man das Fries mit Spezialfräse und Säge aufschneidet, müssen die Schrauben freigelegt werden. Sie werden erst sorgfältig gelöst, wenn das Fries aufgeschnitten ist. Der Rahmen wird mit einer Spezialfräse, die mit einem Staubabsauger ausgerüstet ist, behutsam ausgeschnitten. Dann werden die Schrauben gelöst und die Rahmenteile vorsichtig herausgelöst. Der Fensteranschlag muss behutsam gereinigt und der alte Steinkitt entfernt werden. Vor der Montage gilt es auch den Sims und die Umgebung zu reinigen und Dichtungs- sowie Abdeckbänder anzubringen. Der Wetterschenkeldeckel muss genau abgelängt werden. Die Hohlräume sind mit Isoliermaterial auszufüllen. Vor dem Einhängen und Einregulieren der Flügel müssen innen und aussen sämtliche Fugen sorgfältig abgedichtet werden. Vor dem Fertigstellen der individuellen inneren Anschlüsse (beispielsweise Deckleisten) muss noch einmal alles sorgfältig gereinigt werden. Der Vollrahmenersatz
benötigt rund eineinhalb Stunden pro Fenster, ein Renovationsfenster etwa eine Stunde. Nach der Montage muss ein Abschlussprotokoll erstellt werden. Zur Montage gehört zudem eine Funktionserklärung der Fenster durch die Monteure. Es ist darauf zu achten, dass bei Planung, Herstellung und Einbau von Fenstern die SIA-Norm 331 eingehalten wird. Sie garantiert eine einwandfreie Arbeit. n
Sorgfältige Abdichtungen sind wichtig.
Anzeige
%STEN! 5 7EIZKOaren
BI
S
Sanfte schnelle Fensterrenovation!
Das revolutionäre Sanierungssystem erlaubt eine konkurrenzlos sanfte und schnelle Renovation. Sie benötigen keinen Gipser, Maurer oder Maler, denn das Mauerwerk bleibt unverletzt.
H sp
www.renovafenster.ch
Ich will profitieren!
Jetzt profitieren: 044
955 25 25
Vorname / Name
Werktags erreichbar von
Strasse
Telefon
PLZ / Ort
Einsenden an:
bis E-Mail
Uhr
POS/0613
Mehr unter: Senden Sie mir detaillierte Unterlagen Kontaktieren Sie mich für eine unverbindliche, persönliche und kostenlose Fachberatung
RENOVAFENSTER AG | Allmendstr. 12 | 8320 Fehraltorf
Bungalow im Gartenparadies
Schmuckes Altstadthaus in Steckborn
Grosszügiges Wohnhaus in Pfyn
In Eschenz, Nähe Schulen, Einkauf, Bahnhof. Schlicht-elegant mit grosszügigem Grundriss und modernem Innenausbau, Nettowohnfläche 191 m². Landanteil 2‘407 m². Preis Fr. 1‘420‘000.–
Als Umbauobjekt an guter Geschäftslage. Umfassender Sanierungsbedarf und Ausbaumöglichkeiten für Wohn-/Gewerbe vorhanden, Nutzfläche 210 m². Landanteil 98 m². Preis Fr. 300‘000.–
An ruhiger, bevorzugter Lage, Nähe Schulen, Einkauf. Originelles, behagliches 5½-Zi-Haus mit 155.9 m² NWF. , gepflegter Garten, mit guter Privatsphäre. Land 826 m² Preis Fr. 620‘000.–
Komfortabel mit guter Privatsphäre!
Mit Charme vergangener Zeiten!
Viel Platz zum Spielen, Arbeiten!
4½-Zi-Stadtwohnung im Pfaffenholz
5½-Zi-Einfamilienhaus «Steigwies»
Einfamilienhaus mit Fernsicht
4-Zimmer-Wohnung in Märstetten
In Frauenfeld. Modern mit viel Wohnkomfort und -qualität, grossflächig verglaste Wohnräumen, Terrasse mit Abendsonne. Innenausbau frei wählbar. Bezugsbereit 2014. Preis Fr. 760‘000.–
In Frauenfeld, Erzenholz, Nähe Schule, Bus. Modernes Doppelhaus mit 151.4 m² NWF . Innenausbau wählbar. Inkl. 1 TG-Platz. Bezug ab Sommer 2015. Land 389 m². Preis Fr. 985‘000.–
Für eine Familie mit Kleinkind suchen wir ein grosszügiges, helles, modernes 5½Zi-Haus, mit ca. 800-900 m² Land. Inkl. allfällige Renovationen. Preis bis Fr. 1‘300‘000.–
Angrenzend an die Landwirtschaftszone und doch zentral, in gepflegtem MFH ohne Lift. Sonnig mit verglastem Balkon und klarem Raumkonzept. 2 Tiefgaragenplätze. Preis Fr. 370‘000.–
Stadtleben im Grünen!
Angrenzend an Landwirtschaftszone!
Keine Vermittlungskosten!
Geeignet als Kaptialanlage!
1‘322 m² Bauland in Weinfelden
Gepflegte 4½-Zimmer-Wohnung
Charmantes 5½-Zimmer-Wohnhaus
3½-Zi-Wohnung im Zentrum
An bevorzugter Südhanglage, Nähe Zentrum und Schulen. Geeignet für den Bau eines Einfamilienhauses. Mögliche BGF 396 m². Mit Architekturverpflichtung. 1‘060m²àFr.800.-/m²,262m² àFr.200.-/m²
Zentral in Weinfelden in gepflegtem MFH ohne Lift. Gut unterhalten mit offenem Wohn-/Essbereich, Warmluftcheminée, Einzelgarage, Gartenhaus zur Mitbenutzung. Preis Fr. 450‘000.–
Mit Erweiterungspotential in Weinfelden. Zentral, Nähe Schulen und Einkauf, an bevorzugter, ruhiger, leicht erhöhter Südhanglage. Renovationsbedarf. Land 601 m². Preis Fr. 610‘000.–, dem Meistbietenden
von Weinfelden an ruhiger Lage, Nähe Einkauf und Bahnhof. Mit viel Wohnkomfort und -qualität, Innenausbau frei wählbar. Bezugsbereit Sommer 2014. Preis Fr. 470‘000.–
Mit Blick ins Grüne!
Mit verglastem Westbalkon!
Ideales Familienhaus!
Ruhig und zentral wohnen!
Mehrfamilienhaus
6½-Zi-Dach-Maisonette-Wohnung
Grosszügiges Einfamilienhaus
Fabrikantenvilla zur Rose mit Park
Im Auftrag eines langfristigen Investors suchen wir ein Mehrfamilienhaus ab Jahrgang 1983 bis Fr. 2 Mio., bei einem Neubau bis Fr. 2.5 Mio. Wir freuen uns auf Ihren Anruf!
In Istighofen bei Weinfelden in gepflegtem MFH mit Lift. Grosszügig und gepflegt, Nettowohnfläche 151 m². Mit zwei Balkonen, Tiefgaragen- und Aussenabstellplatz. Preis Fr. 560‘000.–
In Tuttwil an unverbaubarer Aussichtslage. 190 m² Nettowohnfläche in hochwertiger Bauweise erstellt. Terrassierte Gartenanlage. Doppelgarage. Landanteil 899 m². Preis Fr. 1‘190‘000.–
In Hauptwil, Nähe Schule, Einkauf, Golf. Mit 210 m² NWF je Etage, hohe Räume. Zurzeit nicht bewohnbar, da grosser Renovationsbedarf. Landanteil 2‘447 m². Preis Fr. 850‘000.–
Keine Vermittlungskosten!
In der Nähe des Istighofer Weihers!
Mit schönem Panoramablick!
Mit Park und Bauland!
terz «POST»
24 | Ausgabe 11
November 2013
Die Sicherheit im Blick Im Herbst undWinter sind ältere Menschen als Fussgänger besonders gefährdet. Dabei lässt sich die eigene Sicherheit mit wenig Aufwand verbessern.
Ä
MonIque Ben-SHMuel
ltere Menschen haben im Strassenverkehr oft einen schweren Stand. Besonders als Fussgänger sind sie statistisch gesehen einem massiv höheren Unfallrisiko ausgesetzt als der Durchschnitt. Von den jährlich rund 700 Fussgängern, die auf Schweizer Strassen schwer verunfallen, sind beinahe ein Drittel über 65 Jahre alt, bei den Todesfällen ist es sogar über die Hälfte. Auffällig: In zwei Dritteln der Fälle liegt die Schuld beim Fahrzeuglenkenden. Die Gründe für die hohen Unfallzahlen sind vielfältig: Einerseits nimmt das
Gehen Sie kein Risiko ein! Rücksicht und Respekt sind Grundvoraussetzungen für eine funktionierende Gesellschaft. Auch auf der Strasse wird ein Zusammenleben schwierig, wenn es an den elementarsten Werten fehlt. Darunter leidet vor allem die ältere Generation. Deshalb unterstützt die terzStiftung das Anliegen der Kampagne «Such Blickkontakt», die Rücksicht gegenüber älteren Menschen im Strassenverkehr zu fördern. Genauso wichtig ist es aber, dass sich ältere Menschen ihrer Rolle als Verkehrsteilnehmer stärker bewusst werden. Gerade jetzt, wo die Dämmerung wieder am frühen Abend einsetzt, ist ein sicheres Verhalten wichtig. Gehen Sie deshalb kein Risiko ein, wenn Sie draussen unterwegs sind. Vorsicht kann Sie vor einem Unfall schützen. René Künzli. rkuenzli@postmedien.ch Anzeige
Verkehrsaufkommen stetig zu, der Alltag auf den Strassen wird hektischer. Gleichzeitig werden die Fahrzeuge geräuschärmer, die Sinne der Fussgänger sind dadurch stärker gefordert. Eine Entwicklung, die vor allem reifere Menschen benachteiligt. Mit dem Älterwerden verschlechtern sich verschiedene Fertigkeiten, die im Strassenverkehr wichtig sind. Dazu gehören Hör- und Sehvermögen, aber auch die Fähigkeit, auf Fehler anderer Verkehrsteilnehmer zu reagieren.
Mit Geduld und Respekt
Und genau da liegt des Pudels Kern: Korrektes Verhalten garantiert einem leider keine Unfallfreiheit, wenn die anderen Verkehrsteilnehmer ihren Pflichten nicht nachkommen. Besonders Fahrzeuglenker tragen als stärkste Verkehrsteilnehmer grosse Verantwortung. Es muss in ihrem Interesse sein, Fussgängern respektvoll und wo nötig auch mit Geduld zu begegnen. Doch auch ältere Menschen können durch sicheres Verhalten ihr Risiko massiv senken. Wichtigstes Verhalten beim Queren der Fahrbahn ist das Suchen nach Blickkontakt. Wer Blickkontakt sucht, nimmt andere Verkehrsteilnehmer bewusst wahr und kann so Missverständnissen vorbeugen. Im Zweifelsfall gilt: Warten bis das Fahrzeug stillsteht. Genauso wichtig ist es aber, sich seiner Rolle als Verkehrsteilnehmer bewusst zu werden. Verkehr kann nur dann sicher sein, wenn sich alle an die Regeln halten und jeder im Rahmen seiner Fähigkeiten und Fertigkeiten partizipiert. Obschon
Wer Blickkontakt sucht, nimmt den anderen bewusst wahr. ältere Menschen besonders oft unschuldig zu Verkehrsopfern werden, sollten sie mit vorbildlichem Verhalten vorangehen.
Risiko reduzieren
Nebst dem Suchen nach Blickkontakt bei der Fahrbahnquerung gibt es weitere einfache Verhaltensweisen, mit
Bild i: zVg
denen sie ihr Risiko reduzieren können. Dazu gehört das Vorausplanen von Strecken. Es ermöglicht, verkehrsreiche Strassen zu umgehen und erspart Stresssituationen. Auch die eigene Sichtbarkeit sollte gewährleistet sein. Helle oder reflektierende Kleidung erhöht die Chance, z.B. bei trübem Wetter gesehen zu werden. n
Die gegenseitige Rücksichtnahme stärken Im November 2012 haben der Automobil Club der Schweiz, RoadCross Schweiz und derVerkehrssicherheitsrat gemeinsam die Kampagne «Such Blickkontakt» lanciert. Ziel der dreijährigen Kampagne ist die Förderung der Kommunikation zwischen sämtlichenVerkehrsteilnehmenden und die Stärkung der gegenseitigen Rücksichtnahme – insbesondere bei der Fahrbahnquerung. Die Kernbotschaft:Wer Blickkontakt sucht, nimmt den anderen bewusst wahr, kannVerhalten besser einschätzen und situationsgerecht reagieren. Nach Lancierung der Dachkampagne letztes Jahr widmet sich der zweiteTeil nun demThema Seniorinnen und Senioren. Im Fokus des dritten Teils steht ab Herbst 2014 das korrekteVerhalten gegenüber Kindern im Strassenverkehr. Finanziert wird die Kampagne vom Fonds fürVerkehrssicherheit. Die terzStiftung ist mit dem Automobil Club der Schweiz, RoadCross Schweiz und dem SchweizerischenVerkehrssicherheitsrat partnerschaftlich verbunden. Sie unterstützt die Kampagne «Such Blickkontakt» aus Überzeugung.
terz «POST»
November 2013
Ausgabe 11 | 25
Singles – der Griff nach ihrem Geldbeutel Die rund 1,3 Millionen Ein-Personen-Haushalte in der Schweiz werden vom Staat, derWirtschaft, demVerkehr und in manch anderen Bereichen gegenüber Paaren oft finanziell benachteiligt. MargarEta annEn-ruf
I
n Artikel 8, Absatz 2 der Bundesverfassung heisst es, dass niemand, auch nicht wegen seines Status, diskriminiert werden darf. Die verfassungsmässig verankerte Gleichbehandlung aller Bürger/-innen gilt jedoch nicht für die Singles, wenn es um das Geld geht. Abgesehen davon, dass entgegen der ebenso weit verbreiteten falschen Meinung, nicht alle Singles reich sind, rechtfertigt offenbar der Gedanke, Alleinstehende müssten nur für sich selbst sorgen, den Griff nach ihrem Geldbeutel. So zahlen sie im Verhältnis zu Paaren u.a. etwa höhere Steuern, höhere Radio-, Fernseh- und andere Gebühren, mehr Miete für eine kleine(re) Wohnung im Verhältnis zu einer grösseren, höhere Prämien für Privathaftpflichtversicherungen (keine Rabatte) oder mehr für das GA der SBB
(bei Paaren zahlt der Ehe-/Lebenspartner weniger, was einen niedrigeren Preis pro Person ergibt).
Reduzierte Gastfreundlichkeit
Ebenso behandeln der Tourismus und die Hotellerie die Singles wenig gastfreundlich. Die Preise für Reisen und Hotelunterkünfte basieren stets auf zwei Personen, neben besonderen Angeboten für Familien. Die Singles müssen einen – teilweise happigen – Aufpreis bezahlen für ein Hotelzimmer zur Alleinbenützung. Dabei sind, besonders bei Einzelzimmern, sofern überhaupt verfügbar, Komfort bezüglich Zimmerausstattung und Lage alles andere als garantiert. Wenig bis gar nicht singlefreundlich sind auch die Grossverteiler. Bei den abgepackten Lebensmitteln sind die
Verstärken auch Sie uns! Das oberste Ziel der terzStiftung ist es, die Interessen erfahrener Menschen wirksam zu vertreten. MehrereTausend haben terz bisher schon ihr Vertrauen geschenkt und gehören zur Gönnergemeinschaft.Verstärken auch Sie uns, denn je grösser die Gemeinschaft, desto wirkungsvoller unser Einsatz für Konsumentenschutz und Gleichbehandlung in jedem Alter. Die terzStiftung finanziert sich ausschliesslich über Gönnerbeiträge (für eine Einzelperson nur CHF 5.pro Monat), Spenden und Legate. Es gibt viele gute Gründe, terz beizutreten, z. B. weil terz sich mit dem Projekt «terzExperten» für generationenfreundliche Produkte und Dienstleistungen einsetzt. Die Autorin des redaktionellen Beitrags auf dieser Seite ist neben ihrer Funktion als Mitglied desVorstands des Schweizerischen Seniorenrats (SSR) auch als terzExpertin aktiv. Anmeldung und Information: www.terzstiftung.ch,Telefon 0800 123 333
Bei verderblichen Lebensmitteln profitieren Singles nicht von XXL-Packungen. für die Alleinstehenden infrage kommenden Kleinpackungen, im Verhältnis zu den Grosspackungen, meist teurer bis oft erheblich teurer. Einen Grund, warum beim Abgepackten die kleinen Mengen teurer sind als die grossen, gibt es allerdings nicht. Vielmehr liegt der Verdacht nahe, dass der Single mit den höheren Preisen für Kleinpackungen – versteckt – die günstig(er)en Grosspackungen querfinanziert.
Lebensmittel verschwenden
Ausser etwa von Non-Food-Artikeln mit «Unbegrenzt-Haltbarkeitsdatum» wie etwa Toilettenpapier, Wasch- und Putzmittel oder, mit Blick auf Festtage bzw. die nächste Auslandreise, allenfalls noch Schokoladentafeln im Grossangebot, profitieren die Singles schon gar nicht von XXL-Packungen und «Mega-Sonderangeboten» bei rasch verderblichen Lebensmitteln/ Waren – unter anderem Wurst- und Fleischwaren (z.B. 10 Würste), Milchprodukten (z.B. 6er/8er Packungen Joghurt), Backwaren (2 Teige für einen) und anderes mehr.
iStockphoto
Abgesehen von mehr Berücksichtigung der Singles, deren Anteil künftig weiter wachsen dürfte, werden in der Schweiz jährlich über zwei Millionen Tonnen einwandfreie Lebensmittel weggeworfen, was zum grossen Teil auf das Konto von Grosspackungen gehen dürfte. Eine Verbilligung der Kleinpackungen ist daher auch aus dieser Sicht fällig. n
Kleinpackungen oft teurer Dass und wie viel Kleinpackungen oft teurer sind als Grosspackungen illustrieren einige Beispiele: 100 Gramm Tafelbutter kostet Fr. 1.75 – 200 Gramm kosten Fr. 2.90 /2.95. Eine Dose Fruchtcocktail, 240 Gramm, kostet Fr.1.60 – 500 Gramm kosten Fr. 2.50. Eine Dose Ravioli, 870 Gramm, kostet Fr. 4.10 – 430 Gramm kosten Fr. 3.30. Ein Brot halbweiss, 500 Gramm, kostet Fr. 1.15 – 250 Gramm kosten Fr. 0.90. Forellenfilets geräucht, 125 Gramm, kosten Fr. 3.60 – 75 Gramm kosten Fr. 2.80. 300 Gramm Biskuits-Mischung kosten Fr. 10.40 – 150 Gramm kosten Fr. 6.35. 350 Gramm Erdnüsse kosten Fr. 7.95 – 150 Gramm kosten Fr. 3.95.
Anzeige
Einfach finden.
«POST» Kalender
26 | Ausgabe 11
Die MundART Rockband überzeugt mit Schwiizer Hits und Ohrwürmern.
Samstag, 26.10.2013, 20.30 h
Shanahan´s Irish Pub Neuhausen Irish Folk Music Traditional Irish Folk Music with Uilleann Pipersclub Schaffhausen.
Ganz der Tradition entsprechend lädt am ersten Freitag und Samstag im November das kleine Dorf Rudolfingen zur diesjährigen Kürbisleuchtung ein. Jeweils von 18 bis 23 Uhr werden die Strassenbeleuchtung und die unzähligen privaten Lampen gelöscht und das Dorf taucht in eine fast gespenstige Atmosphäre. Einzig Hunderte von prächtig geschnitzten Kürbisleuchten und -Lichtern in allen Grössen auf Fensterbänken, Brunnen, Gartenmauern und vielen anderen Orten leuchten um die Wette und lassen den Ort in einer eindrucksvollen einmaligen Stimmung versinken und verzaubern, welche Jahr für Jahr Alt und Jung von neuem fasziniert. Hinter dem Anlass steht der Dorfladenverein.
Musik/Konzerte Freitag, 25.10.2013, 20.00 h
Reformierte Kirche Benken ZH Roman Kazak – «Phantasien der Panflöte» Wunderschöne und gefühlvolle Klänge auf der Panflöte von Roman Kazak.
Freitag, 8.11.2013, 20.00 h
Reformierte KircheTrüllikon Old Iron Stompers DixielandKonzertinderKircheTrüllikon.
Pop/Rock/Jazz Freitag, 25.10.2013, 19.00 h Gasthof Rheintal Flurlingen MundART (CH)
Samstag, 26.10.2013, 20.30 h Besenbar Steakhouse Alabama Unterstammheim Konzert Mit «Richard Dobson & Band».
Freitag, 1.11.2013, 20.30 h
Besenbar Steakhouse Alabama Unterstammheim MundART (CH) Die MundART Rockband überzeugt mit Schwiizer Hits und Ohrwürmern.
Freitag, 15.11.2013, 20.15 h Kammgarn Schaffhausen «Böses Alter»-Tour Konzert mit «Stiller Has».
Samstag, 16.11.2013, 21.00 h
Kammgarn Schaffhausen Endstation-Glück-Tour 2013 Konzert mit «Baschi».
Theater/Tanz Freitag, 1.11.2013, 19.00 h Samstag, 2.11.2013, 19.00 h
Restaurant Spätzlipfanne Andelfingen Krimi-Dinner – «En mordsmässige Apéro» Im renommiertesten Restaurant des Dorfes herrscht Hochbetrieb. AlleTische sind besetzt und die Gäste geniessen plaudernd und lachend ihren Apéro. Doch plötzlich bricht ein Herr über seinem Gedeck zusammen. Kommissa-
«POST» MARKT Zuverkaufen Diverse lustige Taschenbücher, Preis nach Absprache, Tel. 079 668 26 29, Danke. Carrera Rennbahnen Servo 140, günstig abzugeben, Fr. 40.– pro Bahn, 079 284 71 91. Acoustic Gitarre, Ibanez AEF 37 TCS, (Farbverlauf dunkelrot auf schwarz), Fr. 700.–(inkl. Gig Bag), 079 824 88 89.
Jetzt beginnen wieder neue Kurse
www.tanzen-mit-anni.ch info@tanzen-mit-anni.ch
Fahrzeugmarkt Mrd. Hond Pan Europan, rot, 95t km., n. Pneu, Mfk. 6.12.,Topcase, ab Pl. Fr. 800.–,Tel. 052 376 16 06.
Gesucht Taxi-Fahrer/in
Kat. B, D1 E 121, Schaffhausen / Diessenhofen Sprache D in Wort und Schrift, ev. F, E. Interessiert? Kontakt: SH +41 79 430 47 30 M. Steinemann Diessenhofen +41 79 813 53 74 KH Wäckerlin
November 2013
rin Pfefferkorn nimmt ihre Ermittlungen auf und schon bald ist klar, dass es bei diesem mysteriösenTodesfall nicht mit rechten Dingen zu- und herging.
Impressum
«Weinland POST» Schuelerwisstrasse 9, 8477 Oberstammheim Telefon +41 52 740 54 00. Telefax +41 52 740 54 01 WYPAG AG «POST» Medien Iselisbergstrasse 4, CH-8524 Uesslingen info@postmedien.ch, www.postmedien.ch Telefon +41 52 740 54 00. Telefax +41 52 740 54 01
Samstag, 9.11.2013, 19.00 h RestaurantTraube Dättlikon Krimi-Dinner – «En mordsmässige Apéro»
Geschäftsleiter und Herausgeber: Felix Walder, fwalder@postmedien.ch
Sonntag, 10.11.2013, 12.00 h
Restaurant Bahnhof Henggart Krimi-Dinner – «En mordsmässige Apéro»
Diverses Freitag, 1.11.2013, 18.00 h Samstag, 2.11.2013, 18.00 h
In ganz Rudolfingen Rudolfinger Kürbisbeleuchtung Jeweils von 18 bis 23 Uhr wird die Strassenbeleuchtung gelöscht und das Dorf taucht in eine fast gespenstige Atmosphäre. Einzig Hunderte von prächtig geschnitzten Kürbisleuchten und -Lichtern auf Fensterbänken, Brunnen und vielen anderen Orten leuchten um dieWette.
Fr, 8.11.2013 bis So, 10.11.2013
Werkgebäude Uhwiesen 10. Uhwieser Biennale Insgesamt 30 Künstlerinnen und Künstler aus demWeinland und dem Kanton Schaffhausen zeigen ihreWerke. Darunter befinden sich Bilder in unterschiedlichsterTechnik und auf diversen Materialien. Die Sonderausstellung «Uhwiesen gestern – heute» zeigt Bilder aus den letzten 60 Jahren.
Freitag, 22.11.2013, 19.00 h
Gemeindehaussaal Unterstammheim 171. Novemberfeier am Ustertag Der Landwirt und Lehrer Martin Ott hat mit dem Fotografen Philipp Rohner ein Buch über Kühe geschrieben. Es wirft einen ungewohnten Blick auf die Kuh. Wer glaubt, alles über unsere Milchlieferanten zu wissen, wird heute eines Besseren belehrt.
Chefredaktor: Dr. Alois Schwager (as), aschwager@postmedien.ch Redaktion: Marcel Tresch (mt), mtresch@postmedien.ch; Damaris C. Bächi (db), dbaechi@postmedien.ch Autoren: Sabina Bachofner@sbachofner@postmedien.ch; Ralph Bauert, rbauert@postmedien.ch; Guy Besson, gbesson@postmedien.ch; Stephan Brander, sbrander@postmedien.ch; Ursula Dünner, uduenner@postmedien.ch; René Künzli, rkuenzli@postmedien.ch; Jürgen Kupferschmid, jkupferschmid@postmedien.ch; Salvatore Manoiero, smanoiero@postmedien.ch; Josef Mattle, jmattle@postmedien.ch; Ralf Meier, rmeier@postmedien.ch; Dr. Tomas Meyer, tmeyer@postmedien.ch; Thomas Minder; tminder@postmedien.ch; Angelika Ramer, aramer@postmedien.ch; Dorit Schmidt-Purrmann, dschmidt@postmedien.ch; Karl Svec, ksvec@postmedien.ch Online: Alex Birchler, abirchler@postmedien.ch Anzeigenverkauf: Manuela Doster, mdoster@postmedien.ch; Petra Kempers; pkempers@postmedien.ch Béatrice Keul, bkeul@postmedien.ch; Mona Spichiger, mspichiger@postmedien.ch Produktion: bachmann printservice gmbh Inhaber: S. Bachmann. Seestrasse 86, CH-8712 Stäfa Telefon +41 44 796 14 44. Telefax +41 44 796 14 43 www.bachmann-printservice.ch info@bachmann-printservice.ch Druck: DZZ Druckzentrum Zürich AG Postfach, Bubenbergstrasse 1, CH-8045 Zürich www.zeitungsdruck.ch Vertrieb: APZ Direct AG. Ernst Müller-Strasse 8 8207 Schaffhausen.Telefon +41 52 632 31 30 Telefax +41 52 632 31 90. www.apz.ch Druckauflage: 17 500 Exemplare Verteilung: Die «Weinland POST» wird einmal monatlich mit einer Auflage von 14 163 Exemplaren kostenlos in alle Haushaltungen (inkl. Postfächer) im gesamten Bezirk Andelfingen sowie in den umliegenden Gemeinden Altikon, Dägerlen, Dinhard und Rickenbach verteilt. Zusätzlich erfolgt der Vertrieb von 2500 Exemplaren an ausgewählten POS. Abonnemente: Fr. 30.– pro Jahr (inkl. MwSt.). Telefon +41 52 740 54 00. Telefax +41 52 740 54 01
«POST» News
SE Küchen AG – Ihr Küchenspezialist «Küche ist Leben» – mehr als nur ein Slogan. Hier beginnt der Tag und oft klingt er hier auch aus. Die Küche ist ein Raum mit Leidenschaft und Emotionen. SE Küchen AG lebt diese Philosophie seit 17 Jahren und präsentiert auf 550
m2 Ausstellungsfläche 10 moderne Küchen, ausgestattet mit aktuellsten Materialien und modernsten Apparaten. SE Küchen AG, ihr kompetenter Partner für Küchenumbau und Neubau. Im grosszügigen Kochstudio werden auch Kochkurse und auf den Kunden abgestimmte Teamevents durchgeführt. In schönem Ambiente werden sie unter professioneller Leitung, Schritt für Schritt, zum Hobbykoch. SE Küchen AG Frauenfelderstrasse 4 | 8252 Schlatt T 052 654 10 20 | F 052 654 10 21 info@sekuechen.ch | www.sekuechen.ch
Die «POST» Academy: Erfolgreiche Korrespondenz; mit und für Menschen Die «POST» Medien und das «NOSUF» Nordostschweizer Unternehmer Forum präsentieren die erste «POST» Schreibwerkstatt 2013
Wann: Mittwoch, 11. Dezember 2013 Wo: Im Wellnesshotel GOLF PANORAMA, Lipperswil Zeit: von 09.00 Uhr bis 16.30 Uhr 1. Thema: Gute Korrespondenz wirkt - genussvolle Texte kommen an - und was noch? 2. Ziel: ● ● ● ● 3. Inhalt: ● ● ● ● ●
Kenntnis der Kriterien für lebendige und informative Texte Sicherheit in der eigenen textlichen Arbeit Praktische Erfahrung im textlichen Umgang mit verschiedenen Plattformen Kenntnis möglicher Stolpersteine Einführung in wirkungsvolles Texten, inkl. Grundlagen des journalistischen Schreibens, Storytelling, Textaufbau und Dramaturgie Unterschiede der verschiedenen Textgefässe wie Briefe, Newsletter, Website, Blog etc. Analyse diverser Text- und Fallbeispiele Kreativitätstechniken für den gelungenen Einstieg ins eigene Texten Erstellen eigener Texte für die verschiedenen Plattformen inkl. Besprechung im Plenum
Zielgruppe: Alle, welche über diverse Plattformen unternehmensintern und -extern kommunizieren Referentinnen: Angelika Ramer und Dorit Schmidt-Purmann Kosten: CHF 350.--/Person (inkl. Snacks, Pausengetränke und reichhaltiges Mittagsbuffet) Diplom: Persönliches Diplom der «POST» Academy Mehr Informationen:
www.postmedien.ch und www.nosuf.ch
Sponsoren
Teilnahmecoupon «POST» Academy Schreibwerkstatt 11. Dezember 2013 Firma Name
Vorname
Adresse Telefon Teilnehmer
E-Mail Personen
Unterschrift
Rechnungsstellung/Vorauskasse bis spätestens 05.12.2013 Einsenden an: «POST» Medien, WYPAG AG, Iselisbergstrasse 4, 8524 Uesslingen Tel. 052 740 54 00, Fax 052 740 54 01, E-Mail info@postmedien.ch
«POST» Ratgeber
28 | Ausgabe 11
November 2013
Brennende Fragen rund um Versicherungen AutomatischeVerlängerung desVersicherungsvertrags – wieso und wem dienen sie? Der Hausrat nimmt ständig anWert zu. Das führt zu Unterversicherungen.Wie kann man dies vermeiden?
V
BeAt ettlin
iele Versicherungsverträge verlängern sich stillschweigend um ein Jahr, wenn sie nicht drei Monate vor Ablauf gekündigt werden. Es stellt sich nun die Frage: Liegt das wirklich im Interesse des Kunden oder ist es ein Instrument der Versicherungen, diesen an sich zu binden?
Weiterführung des Versicherungsschutzes
Ein Versicherungsvertrag wird grundsätzlich mit einer bestimmten Vertragsdauer abgeschlossen (z. B. 1. Januar 2010 bis 31. Dezember 2013). Danach gelangt die sogenannte Prolongationsklausel zur Anwendung. Aufgrund dieser Klausel wird der Versicherungsvertrag nach dem vereinbarten Ablauf jeweils stillschweigend um ein weiteres Jahr verlängert. Diese automatische Verlängerung ist Bestandteil der meisten Versicherungsverträge im privaten
Bereich und ist beliebig oft möglich. Der Versicherungsnehmer wie auch die Versicherungsgesellschaft können den Vertrag ohne Begründung nach Ablauf der vereinbarten Vertragsdauer kündigen, wenn keine weitere automatische Verlängerung gewünscht wird. Dabei muss die im Vertrag vorgesehene Kündigungsfrist (meistens 3 Monate) eingehalten werden. Verstreicht diese Frist unbeachtet, ist eine reguläre Kündigung erst wieder auf den nächsten Verfall möglich. Die automatische Verlängerung liegt vor allem im Interesse des Versicherten. Damit wird verhindert, dass der Kunde plötzlich ohne Versicherungsschutz dasteht.
Unterversicherung vermeiden
«Unsere Möbel haben heute einen Wert von 30 000 Franken. Der Versicherungsberater meint, dass wir für unsere vierköpfige Familie eine Hausrat-
Eine Unterversicherung des Hausrats kann für eine Familie teuer zu stehen kommen. Bilder zVg versicherungssumme von mindestens 150 000 Franken benötigen. Wieso?» Die Hausratversicherung ist eine Vollwertversicherung. Um eine Unterversicherung zu vermeiden, muss daher bei der Bemessung der Versicherungssumme der Wiederbeschaffungspreis aller versicherten Sachen berücksichtigt werden. Die Versicherungssumme hat also jenem Frankenbetrag zu entsprechen, der für die Neuanschaffung des gesamten Hausrats aufzuwenden wäre. Dazu gehören neben Möbeln, Vorhängen und Bildern auch die Fahrräder, die im Keller und Estrich gelagerte Sachen, die Kleider und Schuhe sowie die unzähligen kleineren Gegenstände in den Schubladen und Schränken inkl. allen Küchengeräten, die Musikinstrumente, aber auch elektronische Geräte sowie Handys.
zum Spezialisten müssen – wirkt sich eine allfällige Unterversicherung stark aus. Haben Sie beispielsweise eine um 30 Prozent zu niedrige Versicherungssumme gewählt, müssen Sie sich an allen eintreffenden Rechnungen ent■ sprechend beteiligen. Quelle SVV
Kann teuer zu stehen kommen
Vor allem bei einem grossen Teilschaden – wenn beispielsweise Ihre Wohnung nach einem Küchenbrand voller Russ und Rauch ist und die beschädigten Sachen in die chemische Reinigung oder für eine Sanierung oder Reparatur
Beat Ettlin, Inasbro GmbH
Beat Ettlin ist wohnhaft im Zürcher Oberland und arbeitet in Frauenfeld als unabhängiger Versicherungsberater. Er ist gelernter Hochbauzeichner. Vor rund sieben Jahren hat er in die Versicherungsbranche gewechselt. Er begann als Aussendienstmitarbeiter einer grossen Versicherungsgesellschaft und stieg später zum Verkaufsleiter auf. 2011 machte er sich selbstständig. Er gründete die Inasbro GmbH Versicherungstreuhand in Frauenfeld. Diese bietet unabhängige Beratungen von KMU und Privatpersonen an. bettlin@postmedien.ch
Zwischenergebnisse zur Initiative «Ja zum Schutz der Privatsphäre» Umfrage Unterstützen Sie die Volksinitiative „Ja zum Schutz der Privatsphäre“?
Ergebnis ● 87% der Abstimmenden auf www.postmedien.ch finden, dass die staatliche Informationsgier eingedämmt werden muss ● 4% der Abstimmenden auf www.postmedien.ch ist dies egal
Mehr Abstimmungen & Umfragen finden Sie auf www.postmedien.ch/voting
Ihre Meinung ist gefragt... Jetzt mitvoten!!!
www.postmedien.ch
Wein «POST»
November 2013
Ausgabe 11 | 29
Potenzial für einen Weisswein von hoher Qualität DieWeinlese ist in vollem Gange. Die weissenTraubensorten sind im Keller. Das Potenzial für einen sehr guten 2013er ist vorhanden. Die rotenTrauben können noch einige Sonnentage vertragen.
D
AloiS SchWAGer
er sehnlichst erwartete goldene Herbst ist bisher ausgeblieben. Auf ihn hofft man vor allem für die roten Traubensorten. Die Ernte von Müller-Thurgau (Riesling-Silvaner) ist abgeschlossen. Sie zeigt erfreulich gute Resultate. Menge wie Qualität stimmen. Das tolle Sommerwetter hat sich doch ausgezahlt.
Hervorragende Resultate
Markus Leumann, Leiter der Fachstelle Weinbau Schaffhausen/Thurgau, hat bereits erste Degustationsproben vorgenommen. Die degustierten Jungweine waren rund acht bis zehn Tage im Keller. Leumann gibt sich begeistert von dem, was er da in die Nase und in den Gaumen bekommen hat. Die Zucker- und Säurewerte stehen in einem guten Verhältnis zueinander. Der Zuckergehalt bewegt sich mit 75 bis 79° Oechsle in etwa auf dem Vorjahres-
niveau. Das Potenzial für einen Spitzenwein ist also durchaus vorhanden. Jetzt kommt es auf die Kellermeister an, was sie daraus machen.
Der Blauburgunder braucht noch etwas Zeit
Für die rote Hauptsorte, den Blauburgunder, sind (Stand Mitte Oktober) die nächsten zwei Wochen entscheidend. Ihnen könnten einige goldene Herbsttage noch sehr viel bringen. Das Traubengut ist gesund und das Aroma der Traubenbeeren nach Leumann bereits vielversprechend. Die starken Regenfälle der letzten Tage haben ihnen jedoch etwas zugesetzt. Die Häute sind zum Teil weich geworden und drohen aufzuplatzen. Sie sind dadurch anfällig auf Botrytis (Grauschimmel) geworden. Erste Nester sind in gewissen Lagen bereits vorhanden. Für
Anzeige
Unser Willkommens-Paket für alle Neukunden
Bei den roten Trauben sollten die Oechslegrade noch etwas steigen. Geduld ist angesagt. die Traubenproduzenten muss daher die Devise lauten: Geduld und Wachsamkeit. Für sie gelte, die Entwicklung aufmerksam zu überwachen und dann die richtigen Entscheidungen zu treffen. Allenfalls dränge sich bei problematischen Parzellen eine gestaffelte Lese auf. Was die Aussicht auf Säureabbau und Zuckerentwicklung anbelangt, ist Leumann sehr zuversichtlich. Das Potenzial auch für einen roten Spitzenwein sei durchaus vorhanden. Anfang Oktober habe es noch nicht so gut ausgesehen. Damals seien die Oechsle witterungsbedingt beinahe zum Stillstand gekommen. Dank der anschliessenden Sonnentage sind aber die Referenzwerte deutlich angestiegen.
Die Kirschessigfliege hat die Rebberge erreicht
Seit Anfang Oktober sind an den Überwachungsstandorten in den Schaffhauser Rebbergen erste Exemplare der Kirschessigfliege registriert worden. In den Thurgauer Fallen wurde die Fliege in den Reben in der zweiten Oktoberwoche erstmals nachgewiesen. Bisher ist aber weder in Schaffhausen noch im
Willkommens-Paket im Wert von bis zu CHF 350.– Gerne beraten wir Sie persönlich unter Telefon 052 368 58 58 Elgg | Elsau | Rickenbach | Neftenbach
www.zuercherlandbank.ch
Thurgau ein Befall der Trauben erfolgt. Schadenpotenzial ist in den Reben in diesem Jahr keines zu erwarten. In den kommenden Jahren könnte diese Fliege aber zu einem Problem werden, wenn sie sich weiter in diesem Tempo vermehrt. ■
MengewieQualitätstimmen
Die Lese von Müller-Thurgau ist abgeschlossen. Es resultierte sowohl eine gute Menge wie auch gute Qualität. Aufgefallen sind die schönen Trauben mit einem tollen Beerenaroma. Dementsprechend erwarten wir sehr fruchtige Weissweine. Auch bei den Blauburgundern sieht es erfreulich aus. Die Trauben sind schön dunkelbeerig und haben an guten Lagen bereits rund 90° Oechsle. So können wir auch bei den Roten eine sehr gute Qualität erwarten. Die Ertragslage ist hier sehr unterschiedlich. Es ist mit einer mittleren bis kleineren Ernte zu rechnen. Michael Fuchs, Kellermeister GVS
Z L B
Zürcher Landbank persönlich flexibel nachhaltig
Die Weinlese ist in vollem Gange, die Weissen liegen bereits in den Kellern.
Bilder: as
«POST» Küche
30 | Ausgabe 11
November 2013
SchlossLaufenmitspeziellemAmbienteimWinter Das Schloss Laufen, heute ein Speiserestaurant der gehobenen Klasse, lebt mit den Jahreszeiten. Nicht nur die Speisekarte, auch das Ambiente im und ums Schloss wird der Saison angepasst. ALoiS SchwAger
E
s kann auf eine über 1000-jährige, wechselhafte Geschichte zurückblicken, das Schloss Laufen, das auf einem Felssporn hoch über dem Rheinfall thront. Heute werden in seinen Gemäuern, die einst den Freiherrn von Laufen, den Kyburgern und
Tipp von Bruno Greuter Rezept für vier Personen
Saiblingsfilet Doria neu interpretiert Zutaten: Saibling: Bergsaibling (400–600 g), 20 g Kerbel fein gehackt, 150 g grüne Fischfarce Püree: 150 g Petersilienwurzel, 40 ml Milch, 40 ml Sahne, Muskatnuss. Gurken: 2 Salatgurken, 60 ml Gemüsefond, 20 g Butter, kleiner Bund Dill gehackt, Zucker. Garnitur: 80 g braune Butter Zubereitung: Saibling filitieren, von Gräten befreien. Filets salzen, mit gehacktem Kerbel bestreuen, mit grüner Fischfarce bestreichen. Je zwei Filets mit der Innenseite aufeinander legen. – Filets möglichst rund zusammenrollen, fest in Folie wickeln. ImWasserbad bei 64° C etwa 20 Minuten pochieren. – Petersilienwurzelpüree:Wurzel schälen, klein schneiden. Mit Milch und Sahne weich köcheln. Durch Sieb streichen, mit Salz und Muskat abschmecken. – Gurken schälen, dann mit Schäler lange Streifen herunterschälen. Diese mit Messer in lange exakte Bänder bringen. Kurz vor dem Anrichten in Butter und Gemüsefond anschwenken. Mit gehacktem Dill, Salz und Zucker verfeinern. Anrichten: Saiblinge aus Folie nehmen, vier schöne Mittelstücke herausschneiden. Wurzelpüree in Spritzbeutel mit kleiner Lochtülle geben, zwei schmale Halbkreise auf Teller spritzen. Als Verbindung die Saiblingstranchen hineinsetzten. Nussbutter in die Halbkreise träufeln. Je vier Gurkenstreifen aufrollen und dekorativ auf dem Teller anordnen.
anderen weltlichen und geistlichen Würdenträgern als Wohnsitz dienten, täglich zahlreiche Gäste bewirtet.
Speisen wo Fürsten tafelten
Das «Castello», das rund 60 Personen Platz bietet, dient als Tagesrestaurant, geöffnet von 11.30 bis 18 Uhr. Hier, im ehemaligen Bannersaal mit seinem heimeligen Kamin, werden Mittagessen serviert. Das besondere Dinner am Abend (ab 18 Uhr) wird in der stimmungsvollen Atmosphäre des Bleulersaals kredenzt, der bis zu 40 Personen Platz bietet. Für Feiern in kleinerem Rahmen bis zu zwölf Personen steht die Laufenstube oder die Schlossstube zur Verfügung. Der Turm fasst bis zu 15 Personen. Für grössere Gesellschaften bieten sich der Rheinfallsaal (bis zu 50 Personen) und der unterteilbare Rittersaal (bis zu 200 Personen) an. Fünf dieser Räume (inklusive Rittersaal) sind so ausgestattet, dass in ihnen auch Seminare und Kongresse durchgeführt werden können. Abgerundet wird das Platzangebot durch eine grosszügige Terrasse, auf der bis zu 200 Gäste Platz finden, und ein Kinderspielzimmer.
Ab 1. November bis Ende Februar wird das Schloss Laufen weihnächtlich geschmückt.
Gehobene bürgerliche Küche
Schloss Laufen bietet eine nachhaltige, gutbürgerliche, auf Saisonprodukte ausgerichtete Küche. Der anspruchsvolle Abendgast wird mit einer kreativen Mischung aus regionalen, saisonalen und exotischen Produkten verwöhnt. Zu den Hits zählen gemäss Greuter Chateaubriand, Geschnetzeltes Kalbfleisch Zürcher Art, Kalbssteak
Weintipp Der Besondere Elegantes Cuvée aus dem Zürcher Weinland, Weingut Saxer
Ein unvergessliches Erlebnis
Das aussergewöhnliche Raumangebot, das unvergleichliche Ambiente des Schlosses und das einzigartige Naturschauspiel des grössten Wasserfalls Europas lassen jeden Anlass auf Schloss Laufen, sei es ein Familiefest wie Taufe, Firmung, Konfirmation, Geburtstag oder Hochzeit, jedes Firmenjubiläum oder Weihnachtsessen zu einem unvergesslichen Erlebnis werden. Untertags zieht der Rheinfall zahlreiche Ausflügler und Tagestouristen an. Abends ab etwa 18 Uhr ist nach Auskunft von Geschäftsleiter Bruno Greuter der Rummel vorbei und das Schloss Laufen gehört den Einheimischen und Gästen.
Geniessen Sie diesen schmeichelhaften Wein zu einem herbstlichen Menü. Das Cuvée zeigt Aromen von reifen Früchten wie Johannisbeeren/ Brombeeren und eine gehobene Tanninstruktur. Die beiden Traubensorten Dormfelder und Regent verleihen dem Wein zusätzlich eine elegante Fülle mit lang anhaltendem Abgang und Lebendigkeit. Rebsorten: Pinot Noir, Dormfelder, Regent. Preis: 75 cl Fr. 19.50 Erhältlich: in der SH V1nothek, Moserstrasse 19, 8200 Schaffhausen, Telefon 052 620 07 77, www.v1nothek.ch
zVg
an Morchelsauce und knusprig gebackene Eglifilets.
Schlossevents
Schloss Laufen lädt zu verschiedenen Events. Dazu zählt der Ritterbrunch an den Sonntagen. Ab 18. Oktober bis 1. März wird Freitag und Samstag im Castello zum Feuertopf (Fondue Chinoise à discretion) geladen. Vom 7. bis 9. November wird ab 19 Uhr ein Gruseldinner angeboten. Am 15. Dezember wird im Rittersaal von 10 bis 14 Uhr ein Adventsbrunch durchgeführt. Berühmt ist auch das Silvesterdinner, das 2013 unter dem Thema «Karibik» steht. ■ Anzeige
20. un
Schaffhauserstrasse 20 CH - 8524 Uesslingen Tel. 052 740 41 67
Metzgete
Mittwoch, 23. Januar 2013 Vombis20. undbis mit Samstag, 26. Januar 2013 23. November 2013 jeweils 11.30 - 13.30 Uhr
Mo-Fr. 08.30–24.00 17.00 - 22.30Uhr Uhr „es het solangsUhr het“ Sonntag 09.00–22.00 Samstag Ruhetag am Donnerstag sorgen die Stadtjodler Gästezimmer durchgehend geöffnet Heimelig für Unterhaltung Wir freuen uns auf Ihren Besuch Conny&Christof Kunz mit Team
Anzeige
Ebnatring 27 8200 Schaffhausen Tel. 052 620 00 73
Öffnungszeiten: Mo–Fr ab 6.00 h Sa/So ab 8.00 h
www.gvs-weine.ch
ALL-NEW RANGE ROVER SPORT
MORE RANGE ROVER. MORE SPORT.
Bereits ein kurzer Blick auf das neue Aussendesign lässt erahnen, was alles im rundum neuen Range Rover Sport steckt. Dank VollaluminiumMonocoque-Karosserie bis zu 420 kg leichter als sein Vorgänger, ist er noch agiler, noch dynamischer, noch sportlicher. Technologische Neuerungen wie das neue Terrain Response®-System 2 mit automatischer Untergrunderkennung, aber auch das noch geräumigere und mit Handwerkskunst funktionell ausgestattete Interieur mit multimedialem Cockpit, Panorama-Schiebedach und 5+2-Sitz-Konfiguration bieten zusätzlichen Anreiz für eine Probefahrt. Am besten kommen Sie jetzt bei uns vorbei. landrover.ch
baldinger
bis bald – bei baldinger
Garage Baldinger AG
Gennersbrunnerstrasse 58 · 8207 Schaffhausen Telefon 052 632 02 02 · Telefax 052 632 02 01 garage@baldingerag.ch · www.baldingerag.ch
Range Rover Sport 3.0 L SDV6 Autobiography Dynamic: Gesamtverbrauch 7.5 l/100 km (Benzinäquivalent 8.4 l/100 km). Ø CO2-Emission 199 g/km. Energieeffizienz-Kategorie E. Ø CO2-Emission aller in der Schweiz angebotenen Fahrzeuge 153 g/km.
Samstag 9. November 2013 REMY GUTH with Starguest
Mike Fitzner «The Elvis Tribute Artist»
Oldies & ROCK 'N' ROLL
Türöffnung 18:00 Uhr - Konzert 19:30 bis 23.00 Uhr Eintritt CHF 20.00 – Restauration im Saal
-
www.remy-guth.ch