Faltblatt Profil

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PARITÄTISCHER Wohlfahrtsverband Berlin Dach- und Spitzenverband der freien Wohlfahrtspflege Foto: Auriga

Im PARITÄTISCHEN Wohlfahrtsverband Berlin sind über 660 eigenständige, gemeinnützige Organisationen und Selbsthilfegruppen zusammengeschlossen. Sie sind in der Kinder-, Jugend-, Altenund Familienhilfe, in der Schulbildung und schulbezogenen Jugendhilfe, in der ambulanten und stationären Pflege, in der sozialen und psychosozialen Versorgung, in der Behindertenhilfe, der interkulturellen Arbeit und Migrationssozialarbeit, der aids-Hilfe, der Drogen- und Suchthilfe und in der Gesundheitsförderung und -versorgung tätig. In den circa 4.000 Projekten, Einrichtungen und Diensten der PARITÄTISCHEn Mitgliedsorganisationen in Berlin sind rund 49.000 hauptamtliche und 39.000 ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt.

Foto: K. Wegner

Unter PARITÄTISCHEM Dach finden sich zum Beispiel * 440 Kitas mit ca. 35.000 Plätzen von 100 Kita-Trägern, * 33 Träger mit rund 9.200 Plätzen ergänzender Betreuung an 67 Grundschulen, * 67 Schülerclubs und Schulstationen, * 17 Schulen mit 3.000 Schülern, * 75 Träger der Jugendhilfe, die mit Berliner Schulen kooperieren, * über 180 Träger, die in allen Feldern der Jugendhilfe aktiv sind, z.B. bei Hilfen zur Erziehung, Jugendsozialarbeit, Jugendberufshilfe und Jugendarbeit, * 62 Organisationen mit Angeboten und Diensten sowie Selbsthilfe für ältere Menschen, * 27 Nachbarschaftszentren, 13 Selbsthilfe- und Kontaktstellen und 17 gesamtstädtisch agierende Senioren- und Selbsthilfeprojekte, * 32 Projekte und Einrichtungen für Familien: 8 Träger für begleiteten Umgang, 19

Foto: Wüstenhöfer-Loges

Foto: Neubauer

Familienbildungsträger, 4 Erziehungs- und Familienberatungsstellen,. * 32 Einrichtungen für Frauen und 18 Mädchenprojekte, * 57 Träger der interkulturellen Arbeit und Migrationssozialarbeit, * 11 Vereine zur Beratung und Unterstützung im Bereich queerer Lebensweisen, * 28 Träger der Gesundheitsförderung sowie -selbsthilfe chronisch oder psychisch kranker Menschen und ihrer Angehörigen, * 78 Psychiatrieträger mit gemeindenahen Hilfeangeboten für über 6.100 psychisch Kranke sowie der Berliner Krisendienst, der stadtweite Hilfe anbietet, * 62 Träger von Beratungsstellen sowie Tagestätten, Therapie- und Nachsorgeangebote für Suchtabhängige und -gefährdete, * 76 Einrichtungen und Dienste zur Sozialberatung und Wohnungslosenhilfe, darunter vier Träger der für Schuldner- und In-

solvenzberatung, * 3 Träger der Opferbetreuung und 8 Träger der Straffälligenhilfe, * 15 Träger für Hilfen bei hiv und AIDS, * 27 Träger mit 49 ambulanten Pflegediensten incl. Spezialdiensten für Schwer- und Mehrfachbehinderte, Krebskranke, AIDS-Patienten, psychisch Kranke, Familienpflege sowie schwerstkranke Kinder, * 5 stationäre Hospize und 12 ambulante Hospizdienste, * 3 Krankenhäuser sowie * 20 Träger mit rund 5.000 Heimplätzen für pflegebedürftige Menschen, 10 Träger mit über 220 Plätzen Tagespflege und 4 Träger mit 60 Plätzen Kurzzeitpflege. * 16 sozialpädiatrische Zentren, die über 7.000 Kinder betreuen, 12 Träger von Werkstätten, in denen rund 4.500 Menschen mit Behinderung arbeiten, und betreute Wohnformen, in denen rund 7500 Menschen mit Behinderung leben.

Der PARITÄTISCHE als Dachverband fördert die Arbeit seiner Mitglieder durch * Beratung, Service und Bildungsangebot zu fachlichen, betriebswirtschaftlichen und juristischen Fragen sozialer Arbeit, * fachliche und regionale Vernetzung sozialer Hilfeangebote, * Förderprogramme der Stiftung PARITÄT Berlin, * Hilfen bei der Akquise von Stiftungsmitteln, * Beratung zu Fundraising und Sozial-Sponsoring, * Optimierung eines Krisenmanagements, * Unterstüt-

zung der Öffentlichkeitsarbeit und pr-Serviceleistungen, * Hilfen bei der Vereinsgründung und Übernahme von Einrichtungen, * Vermittlung von Zivildienstleistenden und Berufspraktikanten, Anerkennung von Praxisstellen, * Beratung zu öffentlich geförderter Beschäftigung, * Bereitstellung von Versammlungsräumen und Arbeitsmitteln in den Geschäftsstellen.

Foto: Krüger

Grundsätze

Der PARITÄTISCHE als Spitzenverband

für die Arbeit des PARITÄTISCHEN Wohlfahrtsverbandes sind: * Konfessionelle, weltanschauliche und parteipolitische Unabhängigkeit * Huma­ nitäre Verantwortung und Hilfsbereitschaft * Wahrung der Eigenständigkeit der Mitglieder * eine Stimme für jede Mitgliedsorganisation, unabhängig von deren Größe * Offenheit, Toleranz, Respekt und Vielfalt.

setzt sich anwaltlich für Menschen mit Hilfebedarf ein. Er vertritt die Interessen seiner Mitglieder in Gesellschaft, Politik und Verwaltung und bringt sein Expertenwissen in die Berliner Sozial-, Finanz- und Gesellschaftspolitik ein. Mit der Wahrnehmung zentraler Steuerungsaufgaben ist der Verband maßgeblich an der Gestaltung einer bedarfsgerechten sozialen Versorgung in Berlin beteiligt. Im Sinne einer aktiven Bürgergesellschaft fördert und unterstützt der PARITÄTISCHE ehrenamtliches Engagement, Freiwilligenarbeit und Bürgerengagement.

Zu seinen Aktivitätsfeldern zählen* die kritische Begleitung von Gesetzesvorhaben, * die Beteiligung an sozialplanerischen Vorhaben, * die Information über Versorgungsangebote, * die sachkundige Begleitung der Haushaltsplanung des Landes und der Bezirke, * Verhandlungen und Vertragsabschlüsse zu ­Entgeltvereinbarungen mit Kostenträgern * die Förderung ehrenamtlichen Engagements, * Aktivitäten zur Umsetzung und kritischen Begleitung der hartz-Reformen, * internationale Kooperation zur Förderung freier Trägerstrukturen in Osteuropa.


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