Ein Leben im Rollstuhl Im Gritt in Niederdorf wurde ein beeindruckender Vortrag gezeigt, der unter die Haut ging.
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Initiative lanciert
Ein Verein will die Fahrbahnverengungen in der Sichternstrasse in Liestal aufheben.
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Alltag mit Demenz Im Alters- und Pflegeheim Mülimatt in Sissach fand eine Begehung ihres Demenzpfades statt.
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«Zrugg zum Chärngschäft»
Bubendorf «s’Konfetti» begeistert mit grossartigem Programm
Michael Herrmann
Einmal mehr wusste die Tambouren- und Pfeiferclique Bubendorf (TPCB) um Präsident Daniel Allemann das Publikum zu überzeugen und bot ein Programm der Spitzenklasse am vergangenen Samstagabend. Die Vorfasnachtsveranstaltung ist nicht nur bei vielen Bubendörfern fest im Terminkalender verankert, auch auswärtige Gäste besuchen das «Konfetti» gerne. Mit dem Sujet der Migros, «Zrugg zum Chärngschäft» machte der Gastgeber auf ganz allgemeine Probleme in der Gesellschaft aufmerksam. Es ist wahrlich nie zu spät, auch nach hundert Jahren noch eine Korrektur zu machen.
Guggenmusik und Sketche vom Feinsten Nicht nur die Fränkenschränzer sorgten für Begeisterungsstürme im Publikum, auch die Sambaschränzer gaben einige Leckerbissen zum Besten und liessen manches Trommelfell fast platzen. Der gut dreistündige Anlass bot eine breite Mischung aus viel Lustigem, Spassigem, Skurrilem und natürlich auch Bissigem Die Abwechslung zwischen den bestens pointierten Darbietungen von Urs Rudin und der musikalischen Unterhaltung der verschiedenen Guggenmusiken war ausserordentlich kurzweilig. Ob als Feriengast in Griechenland mit dem Lied «Griechischer Wein», der der Fasnacht entkommen will, dann aber doch schnell wieder zurück will, oder die Exkursion mit der Sendung «Netz Natur» in perfektem Baslerdeutsch, es war zum Schreien Der Bubendörfer müsse geschützt werden, er sei eine aussterbende Art. «Einmal im Jahr wird jedoch der Jagdtrieb geweckt und er schliesst sich mit anderen seiner Gattung zu einer Rotte zusammen und steckt gemeinsam das Revier ab. Ein Phänomen dabei ist der erhöhte Flüssigkeitsbedarf, daher sucht er immer wieder Trinkstellen auf.» Auch als «Robo Röbi», einem mit Künstlicher Intelligenz (KI) trainierten Roboter für die Fasnacht, brachte er das Publikum zum Lachen. Natürlich darf das neue Schnellrestaurant KFC im Programm nicht fehlen Als Rocker verkleidet, gab Fasnachtsurgestein Urs Rudin auch dort seine Sprüche zum Besten und der Neuhof hatte alle Hände voll zu tun, da dort doch tatsächlich jemand 21 Franken in den Hühnerstall stecken wollte.
«Die Schnaabelwetzer» hinterfragten in ihren kritischen «Schnitzelbängg» nicht nur den FCB mit ihrem neuen Star Xherdan Shaqiri, sondern machten auch auf das aktuelle politische Geschehen wie Grönland aufmerksam, wo der Eisbär bereits auf Trump wartet
Die Tambouren boten in einem Dialog eine musikalische Delikatesse Getrommelt von der einen zur anderen Seite, perfekt abgestimmt in Tonalität und Rhythmus, liess ihre Darbietung das Publikum stürmisch klatschen. Auch der Auftritt der Stammformation
zum Ende im Migros-Kostüm war ein voller Erfolg, bei dem natürlich eine Zugabe gefordert wurde. Für OK-Präsident Florian Furler war es somit ein absolut gelungener Abend, der richtig Lust auf die kommende Fasnacht macht.
Kolumne
Für den Frieden
Fast täglich lesen wir von Forderungen nach militärischer Aufrüstung. «Stärkung der Verteidigungsfähigkeit», «wehrhaft und wehrfähig werden», «Milliarden in die Armee», so lauten die Schlagzeilen. Ein Buch ruft mir derweil einen besonderen Schweizer in Erinnerung, der solchen Appellen laut widersprochen hätte: «Max Daetwyler – Der Friedensapostel», hat Stephan Bosch seine Biografie von 2007 betitelt. Wer war dieser Mann, dem nichts im Leben so wichtig war, als Frieden zu schaffen? Max Daetwyler kam 1886 in Arbon TG zur Welt. Er absolvierte eine kaufmännische Lehre und arbeitete als Kellner in Paris, Rom und London. Bei der Mobilmachung 1914 verweigerte er den Fahneneid und wurde daraufhin aus der Armee entlassen. Er organisierte Demonstrationen gegen den Krieg, etliche Male brachte man ihn deswegen in psychiatrische Anstalten, doch wurde er nie für geisteskrank erklärt. 1918 heiratete er Klara Brechbühl und gründete mit ihr eine Familie. In Zumikon betrieben sie eine Gärtnerei. In den 1930er-Jahren erwachte sein pazifistischer Geist wieder und fortan engagierte sich Daetwyler für den Weltfrieden. Eine weisse Fahne an einem langen Stab wurde zu seinem Markenzeichen Er verkündete seine Botschaften der christlichen Nächstenliebe und Humanität an öffentlichen Plätzen, als ihm dies in Zürich untersagt wurde, wich er auf ein Boot aus. Obwohl ihn die Mächtigen der Welt selten bis nie empfingen, blieb er seiner Mission treu. Daetwyler starb 1976 in Zumikon, wo sich heute ein Gedenkplatz an ihn befindet. Bedenkenswert ist seine Aussage zur Kriegsvorbereitung von 1916: «Der Krieg beginnt wie alles andere nicht dann, wenn er äusserlich in Erscheinung tritt, durch Fabrikation von Waffen, durch Militarisierung des Volkes, sondern er hat seinen Ursprung in der Gesinnung des Menschen, die verdorben sein muss, ehe sie die Vorbereitung des Krieges erlaubt.» Max Datwylers Stimme bleibt auch in unserer Zeit wichtig.
Lorenz Degen
Finale mit dem Stamm der Tambouren -und Pfeiferclique Bubendorf im Migros-Kostüm.
Fotos: M. Herrmann
Die junge Garde bei ihrem Auftritt
«Netz Natur» war der absolute Lacher
Todesfälle
Bretzwil
Walter Meier-Brodbeck, geb. 27. März 1937, gest. 2. Januar 2025, von Bubendorf BL (wohnhaft gewesen c/o APH Moosmatt in Reigoldswil). Die Abdankung findet am Donnerstag, 27. Februar um 14 Uhr in der Kirche Bretzwil statt.
Buckten
Susanna Zoppas-Madörin, geb. 1929. Die Abdankungsfeier findet am 5. März um 14 Uhr in der Kirche Rümlingen statt. Die Urnenbeisetzung erfolgt im engsten Familienkreis.
Liestal
Regina Maria Katharina BaumannKunz, geb. 12. April 1943, gest. 8. Februar 2025, von Flawil SG (wohnhaft gewesen an der Froburgstrasse 40). Beisetzung und Abdankung: Mittwoch, 5. März um 14 Uhr Die Beisetzung und Abdankung finden öffentlich statt. Besammlung: Friedhof Liestal Beisetzung mit anschliessender Abdankung in der Friedhofkapelle.
Lupsingen
Hans Nebiker, geb. 23. Juli 1928, gest. 18. Februar 2025, von Häfelfingen BL. Wurde bestattet.
Oberdorf
Regina Krattiger, geb. 11. September 1939 Beisetzung im engsten Familienkreis. Die Abdankungsfeier ist öffentlich und wird am Donnerstag, 6. März um 14.45 Uhr in der römisch-katholischen Kirche Bruder Klaus stattfinden.
Oltingen
Ulrich Walter Gass, geb. 17. Januar 1960, von Oltingen BL. Wurde im engsten Familienkreis bestattet.
Wenslingen
Martha Wullschleger Alt, geb. 21. Dezember 1925. Die Beisetzung auf dem Friedhof Wenslingen mit anschliessendem Trauergottesdienst im Gemeindesaal Wenslingen findet statt am Donnerstag, 27. Februar Besammlung auf dem Friedhof, 13.30 Uhr
BLPK-Ersatzwahl
Der Regierungsrat hat für den Verwaltungsrat der Basellandschaftlichen Pensionskasse die Wahl einer Arbeitgebervertretung für die zurückgetretene Eveline Erne innerhalb der Amtsperiode 2023 bis 2027 vorgenommen. Gewählt wurde Peter Schärli (CFO Psychiatrie Baselland) Er tritt das Amt als Verwaltungsrat am 1. März 2025 an. Landeskanzlei
Veranstaltungen
Maskenball in Anwil
Am Fasnachtsmontag, 10.März, findet in Anwil wieder der traditionelle Maskenball statt. Türöffnung ist um 19.30 Uhr Es treten die Guggen Büchelgrübler, Burn Out Rugger, Guggä-Rugger und Aerdwybli Schränzer auf, ausserdem gibt es Live-Tanzmusik von Hausi und im Zelt legt DJ Membrain auf. Maskenprämierung ist um 24 Uhr Für ein sicheres Heimkommen sorgt der Nachtbus um 2.54 und 3.49 Uhr ObZ
Impressum Oberbaselbieter Zeitung mit den Titeln «Gelterkinder Anzeiger» und «Waldenburger Anzeiger». ISSN 1661-6502
Amtliches Publikationsorgan des Kantons Basel-Landschaft
Auflage:
Undmeine Seelespannte weit ihre Flügel aus, flogdurch diestillen Lande, alsflögesie nach Haus Joseph vonEichendorff
DieTrauerfeier istamFreitag,7.März2025, um 14.30Uhr,imMehrzweckraum desAlters- undPflegeheimszum Eibach in Gelterkinden
Traueradresse: Markus undYvonneHemmig, Röthenweg17c,4460Gelterkinden
Wenn die Wolken des Lebens sich lichten, erblicken wir die Berge der Erinnerung
Wir nehmen Abschied von meiner geliebten Ehefrau, lieben Mutter, Grossmutter und Schwester
Regina Krattiger-De Crignis
11. September 1939 – 17. Februar 2025
Nach einem arbeitsamen Leben voller Liebe und Hingabe ist sie von uns gegangen Ihre Stärke und ihr unermüdlicher Einsatz für Familie und Freunde werden uns stets in Erinnerung bleiben. In ihrem Herzen trug sie die Wärme und Fürsorge für ihre Liebsten und ihre Frohnatur wird uns immer begleiten. Wir sind dankbar, dass wir ein langes Stück Lebensweg mit ihr teilen durften.
In stiller Trauer Werner Krattiger Moreno und Daniela Krattiger-Oehler Sandro Krattiger Ubaldo De Crignis
Die Beisetzung erfolgt im engsten Familienkreis.
Die Trauerfeier findet am Donnerstag, den 6. März 2025, um 14.45 Uhr in der katholischen Kirche in Oberdorf statt.
Anstelle von Blumen gedenke man dem Seniorenverein Waldenburgertal mit Vermerk: Regina Krattiger-De Crignis, IBAN Post: CH81 0900 0000 4002 2970 9 oder IBAN BLKB: CH83 0076 9016 9101 2047 2.
Traueradresse: Werner Krattiger, Eimattstrasse 40, 4436 Oberdorf
Mental stark in der Schule
Die Abteilung Augusta Raurica der Bildungs-, Kultur- und Sportdirektion hat ein neues Angebot für Schulklassen lanciert Diese können selbstständig die 14-tägige Challenge «Rock it like Raurica» absolvieren. Die interaktiven Übungen sollen die mentale Stärke der Jugendlichen fördern, gleichzeitig soll das Interesse an der Antike und der Lebenswelt der Römer geweckt werden. So müssen sie sich beispielsweise im römischen Strassennetz zurecht finden und lernen dabei, Ziele zu formulieren und messbare Teilziele zu setzen. Das Angebot, das sich primär an Schüler/-innen von 14 bis 16 Jahren richtet, kann durch die Lehrperson flexibel in den Unterricht eingebettet werden. ObZ www.augustaraurica.ch/angebote/rockit-like-raurica
Herausgeberin CH Regionalmedien AG
Redaktionsleitung Marc Schaffner
Redaktion Marc Schaffner marc.schaffner@chmedia.ch Telefon 061 927 29 01 (Baselland, Liestal)
Brigitte Reinhard, brigitte.reinhard@chmedia.ch Telefon 061 927 29 02 (Waldenburg, Gelterkinden)
Wie stellst du dir Gott vor? Wie sieht Gott aus? Kannst du dein Bild von Gott zeichnen? Das frage ich jeweils die Kinder im Unterricht zur Erstkommunion. Schliesst die Augen und stellt euch Gott vor. Meistens, früher oder später kommt der Einwand. Gott darf man nicht zeichnen. Man darf sich kein Bild von Gott machen. Das steht sogar in der Bibel. Hhmm, steht das so in der Bibel? Lassen Sie mich diesen Satz genauer anschauen. Diesen Text, der dazu geführt hat, dass wir ganz tief in uns haben: Man darf sich kein Bild von Gott machen. Ich meine, das ist wie die Geschichte vom rosaroten Elefanten. Wenn ich Ihnen sage, denken Sie nicht an einen rosaroten Elefanten, dann stellen wir uns einfach einen rosaroten Elefanten vor. So funktioniert unser Gehirn Und wenn uns gesagt wird, mach dir kein Bild von Gott. Ja dann haben wir halt doch ein Bild von Gott im Kopf. Vielleicht eher ein Wie-Bild. Gott ist wie die Sonne, wie ein Hirte, wie Liebe, wie eine endlose Umarmung, wie Der berühmten Satz der zehn Gebote steht bei Exodus 20, 2- 5a. Hier wiedergegeben in der Übersetzung aus der Bibel in gerechter Sprache. «Gott gab ihnen die folgenden Grundsätze bekannt: »Ich, «Ich-bin-da», bin deine Gottheit, weil ich dich aus der Versklavung in Ägypten befreit habe. Neben mir soll es für dich keine anderen Gottheiten geben. Mache dir kein Gottesbild noch irgendein Idol von irgendetwas im Himmel oben, auf der Erde
Kupferdiebe
In der Nacht von Montag auf Dienstag, 17./18. Februar 2025, kurz vor 2.30 Uhr, versuchte eine unbekannte Täterschaft in Liestal mehrere Kabelspulen mit Kupferkabel in einen Lieferwagen zu laden. Die Polizei Basel-Landschaft konnte in der Folge die mutmasslichen Diebe vor Ort festnehmen Die Staatsanwaltschaft hat entsprechende Verfahren eröffnet. Durch eine Drittperson wurde der Einsatzleitzentrale der Polizei Basel-Landschaft gemeldet, dass soeben zwei Unbekannte auf einem Firmenareal in Liestal mehrere Kabelspulen in einen
unten oder im Wasser unter der Erde. Verneige dich nicht vor ihnen, bete sie nicht an, denn ich, «Ich-bin-da», deine Gottheit, hänge leidenschaftlich an dir.» Genau um das geht es. Wir sollen uns nicht vor unseren Gottesbilder verneigen und sie anbeten. Wir sollen überhaupt kein Bild anfertigen. In jener Zeit als dieser Satz entstand, haben die umliegenden Nachbarn ihre Gottheiten in Figuren, in der Sonne, in Tieren usw verehrt. Bilder davon angefertigt und angebetet. Da liegt ein Unterschied drin. Unser Bild von Gott ist Stückwerk. Wir können Gott nur als Bild in unseren Erfahrungen denken. Gott als Wie-Bild verstehen, das geht aber nicht anbeten. Gott ist mehr Die Bibel redet von Gott, als die immerwährende Präsenz. «Ichbin- da», so der Name Gottes. Was wird in unserer Zeit als Gottheit verehrt? Was oder wer wird angebetet? Schliessen Sie die Augen. Welches Bild von Gott tragen Sie in sich? Falls Sie Zeit und Lust haben, dann lade ich Sie ein dieses Bild zu malen. Im Bewusstsein, das ein Bild, ein Bild ist und nicht Gott. Freuen Sie sich an ihrem Bild. Und falls Sie mögen, dann machen Sie das immer wieder mal. Sie werden sehen Ihr Bild ändert sich. Es scheint wie eine Momentaufnahme. Eben wie ein Bild. Oder wie viele Bilder Denn auch in der Bibel gibt es unzählige Bilder und Vorstellungen von Gott. Herzliche Einladung und viel Vergnügen.
Sabine Brantschen Pfarrei Bruder Klaus Oberdorf
Lieferwagen laden würden. Innert kürzester Zeit waren mehrere Patrouillen der Polizei Basel-Landschaft vor Ort und konnten die beiden Männer in flagranti anhalten und festnehmen. Das mutmassliche Deliktsgut, Kabelspulen mit Aluminiumkabeln, hatte einen Wert von mehreren 10 000 Franken. Bei den Beschuldigten handelt es sich um einen 22-jährigen Spanier und einen 21-jährigen serbischen Staatsangehörigen. Die Staatsanwaltschaft Basel-Landschaft hat entsprechende Strafverfahren eröffnet. Polizei Basel-Landschaft
Am Montagabend, 10. Februar 2025, kam es an der Oberemattstrasse in Pratteln zu einem Tötungsdelikt. Auf dem Vorplatz der betreffenden Liegenschaft fanden die Einsatzkräfte eine tote Frau (Alter: 33 Jahre, Nationalität: Kamerun) vor. Die Frau wurde mit mehreren Schüssen erschossen. Kurz darauf fanden die Einsatzkräfte im Innern der angrenzenden Liegenschaft einen toten Mann (Alter: 70 Jahre, Nationalität: Schweiz) vor. Der Mann wies ebenfalls eine Schussverletzung auf. Im Rahmen der Strafuntersuchung konnte mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit festgestellt werden, dass es sich beim 70-jährigen Mann um den Täter handelt, der die Frau mit vier Schüssen tötete Aufgrund der Indizienlage geht die Staatsanwaltschaft BaselLandschaft davon aus, dass der Täter zunächst im Haus und später auch vor der Liegenschaft auf das Opfer schoss. Im Anschluss an seine Tat begab sich der Täter in den Wintergarten der Liegenschaft und nahm sich dort mit einem weiteren Schuss selber das Leben. Hinweise auf eine unbekannte, in das Delikt möglicherweise involvierte Drittperson liegen nicht vor. Der Täter und das spätere Opfer führten eine Beziehung und lebten zum Tatzeitpunkt zusammen in einem Haus. In demselben Haus lebte auch ein Kleinkind. Dieses ist wohlauf und wird betreut. Zum Schutz des Kindes macht die Staats-
anwaltschaft diesbezüglich keine weiteren Angaben und bittet die Medien um eine zurückhaltende Berichterstattung. Die Staatsanwaltschaft Basel-Landschaft geht davon aus, dass das Tatmotiv auf Differenzen innerhalb der Beziehung zwischen dem Täter und dem Opfer zurückzuführen ist. Da beide Personen verstorben sind, konnte diese Hypothese jedoch nicht abschliessend bestätigt werden. Die vom Täter verwendete Pistole befand sich zum Tatzeitpunkt im Besitz des Mannes, war jedoch nicht auf ihn registriert. Die auf den Täter registrierten Schusswaffen wurden im vorliegenden Tötungsdelikt nicht verwendet. Auch in der vorliegenden Konstellation obliegt es der Polizei und der Staatsanwaltschaft Basel-Landschaft, die Geschehnisse soweit zu untersuchen, als dass der Tathergang hinreichend geklärt, die Täterschaft benannt und die Beteiligung von Drittpersonen ausgeschlossen werden kann. Derzeit laufen noch letzte Untersuchungshandlungen von Polizei und Staatsanwaltschaft Basel-Landschaft. Nach Vorliegen der entsprechenden Ergebnisse wird die Staatsanwaltschaft das Strafverfahren in Anwendung von Artikel 319 lit. d. der Schweizerischen Strafprozessordnung voraussichtlich einstellen, da mit dem Tod des Täters ein sogenanntes Prozesshindernis aufgetreten ist. Staatsanwaltschaft Basel-Landschaft
Endspurt in den Ateliers
Fasnacht Die Vorbereitungen in Stadt und Land laufen auf Hochtouren
Hanspeter Meyer
Überall – in der Stadt und auf der Landschaft – sind die Fasnächtlerinnen und Fasnächtler mit letzten Vorbereitungen beschäftigt Es wird gehämmert, geleimt geklebt und gemalt. Interessant ist die Tatsache, wie die Wagen, Laternen und Requisite im Geheimen für die närrische Zeit vorbereitet werden, sei es in Scheunen, Ställen, Fabrikhallen oder in Garagen. Sujets und Darstellungen werden erst an den Umzügen gelüftet. Auch die Laternenmaler treten zum Endspurt an, damit die farbenprächtigen und kunstvollen Lampen rechtzeitig für den Chienbäsen oder den Morgenstreich bereit sind.
Wussten Sie, dass in Liestal der bekannte Künstler Manfred Feiss in seinem Atelier nicht weniger als sieben Laternen malt? Vier Kunstwerke sind für bekannte Basler Cliquen bestimmt und drei Laternen für Cliquen in Liestal. Teilweise sind die Kunstwerke mehrere Meter hoch. Damit die Farben in der Dun-
Kinder und Smartphones
Kampagne «Aufwachsen mit digitalen Medien»
Die Kantonsbibliothek, Gesundheitsförderung und Elternbildung des Kantons Basel-Landschaft lancieren die Kampagne «Aufwachsen mit digitalen Medien». Eltern und Fachpersonen erhalten praxisnahe Tipps zum verantwortungsbewussten Umgang mit digitalen Medien bei kleinen Kindern. Smartphones und andere digitale Tools sind allgegenwärtig und Kinder kommen früh mit ihnen in Berührung Der Einsatz digitaler Medien kann die frühkindliche Entwicklung beeinflussen, eine intensive Nutzung durch Erwachsene die Eltern-Kind-Interaktion stören. Besonders bei kleinen Kindern ist ein bewusster und begleitender Umgang entscheidend Die Kampagne «Aufwachsen mit digitalen Medien» richtet sich an Eltern und Fachpersonen und gibt praxisnahe Tipps.
Säuglinge und Kleinkinder brauchen viel ungeteilte Aufmerksamkeit und gemeinsame Erlebnisse mit ihren Eltern Sie erkunden die Welt mit allen Sinnen und brauchen ausreichend Gelegenheit, um sich frei zu bewegen. In den ersten beiden Lebensjahren sollte komplett auf die Nutzung digitaler Medien verzichtet werden. Langes Stillsitzen vor einem Bildschirm verhindert das Aneignen wichtiger sensorischer und motorischer Fähigkeiten. Ab zwei Jahren können Kinder zusammen mit Erwachsenen die Welt der digitalen Medien spielerisch entdecken. Entscheidend ist eine bewusste, altersgerechte Auswahl der digitalen Inhalte. Um eine gesunde und reflektierte Nutzung zu fördern, ist es wichtig, dass Eltern ihre Kinder aktiv begleiten und sich mit ihnen über ihre Medienerfahrungen
kelheit so richtig schön leuchten, werden die Lampen hintermalt, das heisst, auf der Leinwand wird die Farbe auch auf der Innenseite aufgetragen. Das Laternenmalen ist eine grosse Kunst, die nur Wenige beherrschen. Manfred Feiss ist ein begnadeter Künstler der auch in anderen Bereichen (z. B. beim Modellbau) sehr aktiv ist. In Basel gehören die Laternen zur Fasnacht wie das Brot zur Wurst. In Liestal hat sich die Situation in den letzten Jahren leider negativ entwickelt, gibt es doch immer weniger Cliquen, welche sich eine Laterne leisten. Es braucht vielleicht wieder einmal Aktionen, damit wieder mehr Laternen – nicht nur bei Cliquen, sondern auch bei der Jugend – gebaut werden. Mit einem Wettbewerb könnten die Jungen sicher begeistert werden. Leider sind bisher alle Versuche gescheitert, aber warum wollen wir im nächsten Jahr nicht wieder einmal einen Versuch starten, damit diese alte Tradition wieder belebt werden kann.
Einwohnerschaft wehrt sich gegen Rufbus
Linie 92/93 Am Samstag beginnt der Testbetrieb
Marc Schaffner
Zwei Buslinien im Waldenburgertal sollen durch einen «On-Demand»-Bus, also durch einen Rufbus, ersetzt werden. Ab Samstag, 1. März, startet die Baselland Transport AG (BLT) mit einem Testbetrieb auf den Linien 92 (Liedertswil–Hölstein) und 93 (Lampenberg–Ramlinsburg–Lausen), vorerst nur am Wochenende, ab Fahrplanwechsel im Dezember 2025 dann an allen Tagen. Nach drei Monaten im Testbetrieb will die BLT ein Zwischenfazit ziehen.
Gegen das Vorhaben regt sich aber Widerstand. Fünf Einwohner/-innen von Ramlinsburg fordern in einem offenen Brief an den CEO Frédéric Monard, dass die BLT den Testbetrieb sofort abbricht und den Linienverkehr beibehält, «bis eine Lösung vorliegt, welche zumindest dem bisherigen Angebot entspricht und den ÖV stärkt und nicht behindert.»
Frédéric Monard geht aber davon aus, dass die Nachfrage höher wird, wenn die Kund/-innen feststellen, dass das System gut funktioniert: «Dann müssen wir überlegen, einen zweiten oder dritten Bus einzusetzen.»
austauschen. Der Einsatz von digitalen Medien sollte sich bei Kindern bis vier Jahren auf ein Minimum beschränken
Prävention und Entwicklung von Medienkompetenzen Um Eltern und Fachpersonen für das Thema zu sensibilisieren, lancieren die Kantonsbibliothek, die Gesundheitsförderung und die Elternbildung des Kantons Basel-Landschaft die Kampagne «Aufwachsen mit digitalen Medien». Die Materialien bestehen aus einem Leitfaden, einem «Medienmeter» sowie einem Informationsflyer mit lebensnahen und einfach umsetzbaren Empfehlungen. Bildungs-, Kultur- und Sportdirektion www.gesundheitsfoerderung.bl.ch/digitalemedien www.kbl.ch/medienbildung
Sportjournalisten tagten in Gelterkinden
Generalversammlung Arbeitssituation für «Freie» nach wie vor suboptimal
Willi Wenger
Die 1947 in Binningen gegründete Vereinigung Basellandschaftlicher Sportjournalisten (VBLSJ), eine Sektion von sportpress.ch, hat ihre Generalversammlung (GV) erstmals in Gelterkinden abgehalten.
Diese verlief in sehr geordneten Bahnen; alle Tagesordnungspunkte wurden zügig beraten und im Speziellen die Jahresberichte des Präsidenten Meinrad Stöcklin, und jener von Kassier Gerd Gründl, einstimmig gutgeheissen. Bestätigt worden für eine weitere Amtsperiode von zwei Jahren wurden im Weitern alle Vorstandsmitglieder, also neben Stöcklin als Vorsitzender Gerd Gründl (Grenzach-Wyhlen) als Kassier Gerry Engel (Birsfelden) als Protokollführer und Michael Herrmann (Bubendorf) als Sekretär Einer der Höhepunkte der GV, welcher als Gast auch der Baselbieter Landratspräsident Peter Hartmann beiwohnte, war jedoch fraglos die Verabschiedung von Ehrenmitglied Edgar Hänggi aus Nunningen (SO), der nach 28 Jahren Mitgliedschaft im Vorstand sein Amt zur Verfügung zurücklegte Präsident Meinrad Stöcklin wies seinem Jahresbericht, der mit markigen Worten «angereichert» war, auf die suboptimalen beziehungsweise schlechten Arbeitsbedingungen für Sportjournalisten hin. So hätten sich im Speziellen die beiden Tageszeitungen der Region quasi vom «echten» Regionalsport verabschiedet. «Gleichzeitig lobe ich mir da einige regionale Medienprodukte wie etwa die ‹Volksstimme› die ‹ObZ› oder das ‹Wochenblatt›, welche die Nische des Regionalsports nach wie vor pflegen und hegen und damit zentral dazu bei-
Präsident Meinrad Stöcklin, Landratspräsident, Peter Hartmann und Edgar Hänggi (v.l.) spielten an der GV eine zentrale Rolle. Foto: W. Wenger
tragen, dass im Wesentlichen freie Nicht-Berufssportjournalisten unserer Vereinigung doch noch regelmässig zu Aufträgen kommen».
Die finanziell gut aufgestellte VBLSJ hat an der GV im «Wolfstiege»-Lokal beim erstmals im Jahre 2007 erstellten Kunstrasenspielfeld auf den Baselbieter Sportpreis hingewiesen, bei welchem die Zusammenarbeit mit den kantonalen Behörden wie auch mit der IG Baselbieter Sportverbände bestens funktioniere. Stöcklin freute es in diesem Zusammenhang besonders, dass die letztjährige Gewinnern, die Spitzen-Volleyballerin, Madlaina Matter, als Gast der Versammlung beiwohnte.
So wie erwähnt auch Landratspräsident Hartmann, der die wichtige Rolle der VBLSJ im Rahmen der Sportberichterstattungen generell würdigte. Auch Hartmann
wies auf den «rauhen Wind» im Journalismus hin, im Speziellen wenn Sparen angesagt sei. Dennoch: Er sprach den Mitgliedern der VBLSJ seine grosse Anerkennung für ihre Arbeit aus, «auch im Namen des Baselbieter Landrats» Grussworte richteten zudem FC-GelterkindenPräsident Samuel Baader und Christian Saladin, der stellvertretende Leiter des kantonalen Sportamts, an die GV Edgar Hänggis Verabschiedung und Würdigung beendete die Veranstaltung, an welcher alle Teilnehmer wie üblich mit dem traditionellen Nachtessen verpflegt wurden. Nicht vor Ort sein konnte das älteste Mitglied, Fritz Epple. Der Liestaler, der sich im 100. Lebensjahr befindet und in Abwesenheit für 70 Jahre Mitgliedschaft geehrt wurde, musste sich aus gesundheitlichen Gründen entschuldigen.
Bisher beträgt die Reise- und Wartezeit, um von Ramlinsburg aus in Lausen die S-Bahn nach Basel zu erreichen, 17 Minuten. Allerdings ist der Linienfahrplan eher dünn bestückt und in manchen Stunden fährt überhaupt kein Bus. Der neue On-Demand-Bus, der über eine App, ähnlich wie bei Uber, oder per Telefon bestellt werden kann, ist hier wesentlich flexibler. Allerdings ist er «innerhalb von rund 20 Minuten» bei der Person, die ihn ruft Eine Reise müsse nun etwa 45 Minuten im Voraus geplant werden, rechnen die fünf Einwohner/-innen vor: «Spontan geht nichts mehr.» Für eine Strecke von drei Kilometern ergebe sich eine Reisezeitverdoppelung. Ausserdem kritisieren die Briefverfasser/-innen, dass das BLTFlugblatt zehn Tage vor Beginn des Testbetriebs verteilt wurde, dass eine Anleitung zur App fehlt, dass es keine App für den Computer gibt und dass die Fahrgäste zur Benutzung der App persönliche Daten inklusive Kreditkarte angeben müssen. Eine weitere Frage, die sie aufwerfen: «Wie gedenkt die BLT, die Fahrgäste künftig bei maximal acht Sitzplätzen während der Stosszeiten zu befördern?» Für sie stellt der On-Demand-Bus entgegen der «Werbesprüche» der BLT eine «massive Komforteinbusse» dar
Wahrscheinlich Linienbusse zu Stosszeiten
Die BLT beantwortete den offenen Brief am Dienstag (beide Schreiben liegen der ObZ vor). Auf die Frage nach den Stosszeiten hat BLT-CEO Frédéric Monard eine einfache Antwort, auch wenn sie noch nicht in Stein gemeisselt sei: «Wir planen aktuell, dass wir mit dem normalen Linienbus fahren werden», sagt er auf Anfrage der ObZ. Der Vorteil sei, dass die BLT zu jeder Zeit wisse, wie viele Passagiere unterwegs seien. «Den Fall, dass es mehr als acht Fahrgäste sind, gibt es nur bei Schülern oder bei einer ganzen Wandergruppe», so Monard. Die Realität seien eher null bis drei Passagiere.
Ab Sommer will die BLT zudem eine Reservierungs-Funktion testen, damit der Bus auf eine bestimmte Zeit bestellt werden kann. Davon würden beispielsweise ältere Personen profitieren, die zur Therapie müssten. «Wir machen es für die Bevölkerung im Tal – für uns ist es ein Mehraufwand», betont Monard. Den Auftrag, den On-Demand-Bus zu testen, hat die BLT vom Kanton erhalten: Damit liessen sich signifikante Einsparungen gegenüber dem Linienbetrieb erreichen Frédéric Monard plädiert dafür, dem On-Demand-Bus eine Chance zu geben: «Wenn wir eine hohe Akzeptanz haben und wir einen kostengünstigen Service anbieten können, haben alle etwas davon.» Auf jeden Fall seien laufende Anpassungen und weitere Gespräche mit den Gemeinden nötig. Gemeinde wollte andere Lösung, stellt sich aber der Realität Der Gemeinderat von Ramlinsburg ist nach wie vor der Meinung, dass das bestehende Angebot die Bedürfnisse der Dorfes Ramlinsburg besser abdecken würde. Der Kanton müsse nun beweisen, dass das On-Demand-Angebot halte, was es verspreche. Gemeindepräsident Beat Schüpbach erwähnt gegenüber der ObZ insbesondere die Erreichbarkeit (Telefon und App), die maximal 20-minütige Wartezeit und den Umgang mit dem Schülertransport, welcher noch nicht definiert sei. Falls sich das Angebot in der Praxis nicht bewähre, müsse es verbessert werden. «Wenn am Morgen, Mittag und am Abend Linienbusse fahren und zwischendrin der On-Demand-Bus, dann wird es für die Nutzer langsam kompliziert, den Überblick zu haben, wann was gilt», stellt Beat Schüpbach fest Seit Jahren wehren sich Oberbaselbieter Gemeinden dagegen, dass das Angebot auf «unrentablen» Zubringerlinien eingeschränkt wird, das heisst auf Linien, die nicht den gewünschten «Kostendeckungsgrad» erreichen. Die Diskussion um die Linien 92 und 93 ist somit nicht neu: In der Vernehmlassung zum 10. Generellen Leistungsauftrag im Bereich des öffentlichen Verkehrs (GLA) hatten sich die Gemeinden dazu geäussert, unter anderem auch Ramlinsburg. «Wir als Gemeinderat wollten etwas Anderes», sagt Beat Schüpbach Der Kanton habe aber entschieden; deshalb stelle sich die Gemeinde Ramlinsburg der Realität und werde den On-Demand-Bus nicht bekämpfen. «Wir sind aber darauf angewiesen, dass die Einwohnerinnen und Einwohner mit ihren Rückmeldungen auf uns zu kommen, nur dann können wir im Bedarfsfall intervenieren und Verbesserungen herbeiführen», betont der Gemeindepräsident
Zwei Raubüberfälle
Die Polizei Basel-Landschaft konnte gestern Donnerstag, 20. Februar 2025, eine Person festnehmen, die dringend verdächtigt wird, in den vergangenen zwei Tagen zwei Raubüberfälle auf einen Imbissladen und ein Bistro begangen zu haben. Die Jugendanwaltschaft BaselLandschaft hat ein entsprechendes Verfahren eröffnet. Gemäss aktuellen Kenntnissen der Polizei Basel-Landschaft betrat der Täter am Mittwochnachmittag, kurz vor 15.15 Uhr, einen Imbissladen in der Allee in Liestal. In der Folge bedrohte er eine Angestellte mit einer Stichwaffe und forderte die Herausgabe von Bargeld. Anschliessend verliess der Täter mit seiner Beute, Bargeld in der Höhe von mehreren hundert Franken, den Tatort durch den Haupteingang und flüchtete in Richtung Lüdinpärkli. Die nachfolgende Fahndung verlief ohne Erfolg.
Am Donnerstagnachmittag, kurz nach 14.15 Uhr, ereignete sich an der Kanonengasse in Liestal ein Raubüberfall auf ein Bistro Dabei bedrohte die unbekannte Täterschaft die Wirtin ebenfalls mit einer Stichwaffe. Als sich die Wirtin weigerte das geforderte Geld herauszugeben flüchtete der mutmasslich Täter in Richtung Bücheli. Bei der anschliessenden grossräumigen Fahndung konnte ein Jugendlicher, welcher auf das geschilderte Signalement passte, angehalten und festgenommen werden. Beim Beschuldigten handelt es sich um einen ausserkantonal wohnhaften 15-jährigen Schweizer Die Jugendanwaltschaft Basel-Landschaft hat gegen den Jugendlichen ein Strafverfahren eröffnet. Aufgrund der aktuellen Kenntnissen und Ermittlungen, dürfe der Beschuldigte für beide Raubüberfälle verantwortlich sein. Polizei Basel-Landschaft Polizeinachrichten
Manfred Feiss in seinem Liestaler Atelier. Foto: zVg
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Niederdorf Beeindruckender Vortrag im Seniorenzentrum Gritt
«Es geht im Leben nicht darum, was dir passiert ist, sondern was du daraus machst.» Das Lebensmotto von Peter Roos beeindruckt. Er ist vierfacher Familienvater, ambitionierter Sportler und seit rund 15 Jahren auf den Rollstuhl angewiesen. Vergangene Woche durfte das Gritt Seniorenzentrum den 40-Jährigen als Referenten begrüssen. Rund 100 Besucher/-innen erlebten einen bewegenden Nachmittag – es ging um Willensstärke, Tabus und die Fähigkeit, das Glas halb voll zu sehen. Es sollte für Peter Roos der Roadtrip seines Lebens werden. Gemeinsam mit einem Kollegen im VW-Bus quer durch die USA – Freiheit pur! Dann kam der verhängnisvolle 8. März 2009. Ein lauer Abend in Florida, ein scheinbar harmloser Sprung in einen Swimmingpool und von einem Moment auf den anderen war nichts mehr, wie es war. Heute arbeitet Peter Roos im Besucherzentrum in Nottwil und hält schweizweit Referate Er spricht offen und schonungslos über seinen Alltag und was es bedeutet, sein Leben im und vom Rollstuhl aus zu managen. Mit einer guten Prise Humor bringt er auch schwierige (Tabu-)Themen zur Sprache und zeigt auf eindrückliche Art und Weise, warum das Leben immer lebenswert sein kann und auch kleine Erfolge zum Glücklichsein führen – vorausgesetzt, die innere Einstellung stimmt. Der Mann macht Mut und ist eine grosse Inspiration für jedermann/-frau Doch der Weg dorthin war lang. Die Ärzte in den USA kämpfen um sein Leben. Nach der Verlegung ins Paraplegi-
Ein Vortrag, der unter die Haut geht
ker-Zentrum in Nottwil konnte Peter Roos anfangs nur die Augen bewegen.
In dieser Zeit dachte er ans Sterben, so wollte und konnte er nicht weiterleben.
Es war ein Pfleger, der den jungen Mann schliesslich buchstäblich wachrüttelte.
«Das war nötig gewesen und der Wendepunkt!», meint Roos schlicht. Nach der
emotionalen Akzeptanz seiner Tetraplegie (die Lähmung ab dem 5. und 6. Halswirbel lässt noch eine eingeschränkte Funktion von Händen und Armen zu), folgten neun Monate in der Rehabilitation, wo Peter Roos alles wieder neu von Grund auf erlernen musste Essen, Sprechen, Körperpflege, Anklei-
den – unscheinbare Dinge, doch jede noch so kleine Errungenschaft bedeutete ein Stückchen mehr Freiheit und Unabhängigkeit, die der gelernte Maurer und ambitionierte Sportler so liebte. Er sei seit jeher ehrgeizig und immer ein positiv eingestellter Mensch gewesen, meint Roos lächelnd, wenn er von seinem Weg in sein neues, selbstbestimmtes Leben berichtet Das kam ihm zu gut. Selbstständig Auto fahren – auch wenn anfangs das Ein- und Aussteigen rund eineinhalb Stunden dauerte – für sechs Minuten Fahrt war es das wert Heute geht dies bedeutend schneller und hie und da fahre er auch schon mal eine Busse wegen Geschwindigkeitsüberschreitung ein
Auch sein «wildes Naturell» lebt Peter Roos zwischenzeitlich wieder voll aus – beim Rollstuhlrugby und Mountainbiken, das liegt ihm und er ist überaus erfolgreich.
Die unglaubliche Stärke und Willenskraft dieses Mannes beeindrucken. Sein Credo: «Hauptsache, man versucht es!» regt zum Nachdenken über das eigene Leben an. Auf seine noch offenen Träume angesprochen, führt Peter Roos eine Teilnahme an den Paralympischen Spielen an, ob in der Disziplin Rollstuhlrugby oder Mountainbike ist zweitrangig. «Nach diesem Nachmittag haben Sie bestimmt 100 neue Fans gewonnen», fasst Zentrumsleiter Stephan Hall die Gedanken im Saal treffend ein. Und wenn einer den Paralympischen Zenit erreichen kann, dann auf jeden Fall er, Peter Roos. Der Mann, für den Aufgeben keine Option ist. Anita Wiesner
Alternativ-Standorte für das KSBL in Abklärung
Der Regierungsrat lässt die beiden Areale «Salina Raurica» und «Bredella Ost» auf ihre Eignung als Spitalstandort für die Variante «Grüne Wiese» des Kantonsspital Baselland (KSBL) überprüfen. Hierzu hat er entsprechende Absichtserklärungen mit den jeweiligen Landeigentümern genehmigt. Bis Ende 2025 sollen die Ergebnisse vorliegen. Im Anschluss daran plant der Regierungsrat für das erste Quartal 2026, dem Landrat eine Vorlage zu unterbreiten. Mit dieser soll ein Entscheid über die künftige Variante des KSBL gefällt werden: «Grüne Wiese» mit einem konkret bezeichneten Standort oder «Fokus plus ambulant» an den heutigen Standorten Bruderholz sowie Liestal.
Der Regierungsrat hat im November 2024 sein Rahmenkonzept «Gesundheit BL 2030» vorgestellt: Die Baselbieter Gesundheitsversorgung der Zukunft soll möglichst ambulant erfolgen, in einem
Gesundheitsnetzwerk, dezentral, wohnortnah und mit dem Kantonsspital Baselland (KSBL) als stationäres Rückgrat. Insgesamt neun mögliche strategische Varianten liess der Regierungsrat durch eine Projektorganisation prüfen. Am Ende verblieben zwei betrieblich tragfähige und aus Versorgungssicht funktionierende Varianten: «Fokus plus ambulant» und «Grüne Wiese»: Letztere sieht einen einzigen Spitalstandort im mittleren Baselbiet vor, «Fokus plus ambulant» plant mit den beiden bisherigen Standorten auf dem Bruderholz und in Liestal. Um eine definitive Evaluation zwischen den beiden Varianten vornehmen zu können, muss für die Variante «Grüne Wiese» ein Standort gefunden werden, der als Spitalstandort funktioniert und dessen Verfügbarkeit mit Vorvertrag oder Absichtserklärungen zwischen Kanton und Eigentümer geklärt ist. Der Regierungsrat
Lernprogramm gegen sexualisierte Gewalt
Täterarbeit als Opferschutz: Im Kanton Baselland werden seit Januar 2025 Lernprogramme gegen sexualisierte Gewalt angeboten. Das strukturierte verhaltensorientierte Programm soll sexuelle Grenzüberschreitungen dauerhaft einstellen und damit zur Rückfallprävention beitragen. Der Einsatz gegen sexualisierte Gewalt ist ein weiterer Schritt in der Umsetzung der Istanbul-Konvention zur Verhütung und Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen und häuslicher Gewalt. Seit Januar 2025 kann die Strafverfolgungsbehörde des Kantons Baselland Personen, welche sich einer sexuellen Belästigung oder einer anderen Verletzung der sexuellen Integrität strafbar gemacht haben, dem neuen Lernprogramm gegen sexualisierte Gewalt zuweisen. Ziel dieses Lernprogramms ist es, Opfer zu schützen und weitere sexuelle Grenzüberschreitungen zu verhindern. Die Teilnehmenden werden angeleitet, Verantwortung für ihr sexualisiertes und gewalttätiges Verhalten zu übernehmen. Dazu setzen sie sich mit dem eigenen übergriffigen Verhalten und den daraus entstandenen Folgen für die betroffenen Personen aus-
einander. Die Teilnehmenden lernen, welche individuellen Haltungen und gewaltlegitimierenden Männlichkeitsvorstellungen der ausgeübten sexualisierten Gewalt zugrunde liegen und Grenzen in sexuellen Beziehungen künftig wahrzunehmen und zu achten. Konsens, die Einvernehmlichkeit, ist in sexuellen Beziehungen zentral. Die Teilnehmenden werden geschult, gleichberechtigt und respektvoll zu kommunizieren und zu handeln. Mittels angeleiteter Übungen lernen die Teilnehmenden die Selbstwahrnehmung zu verbessern und Empathie zu entwickeln Rollenbilder, Haltungen und Handlungen werden kritisch reflektiert. Ziel ist, dass Rechtfertigungen und Bagatellisierungen sexualisierter Gewalt abnehmen und alternative, gewaltfreie Verhaltensweisen eingeübt und umgesetzt werden. Die gelernten Erkenntnisse sind Voraussetzung für den geforderten zukünftigen Verzicht auf sexualisierte Gewaltanwendung. Rückfallprävention und Opferschutz stehen im Zentrum des neuen Lernprogramms, das von der Interventionsstelle gegen häusliche Gewalt entwickelt und durchgeführt wird. Sicherheitsdirektion
hat für das Areal «Salina Raurica» mit der Einwohnergemeinde Pratteln und für das Areal «Bredella Ost» mit der Ina Invest AG entsprechende Absichtserklärungen abgeschlossen Dies gibt dem Kanton für die anfallenden vertieften Abklärungen zur Machbarkeit die notwendige Planungssicherheit. Die Abklärungen betreffen Themen wie betriebliche Eignung, Verkehr, Störfall, Lärm, Planverfahren. Im Fall von «Salina Raurica» wurde mit der Einwohnergemeinde Pratteln eine Absichtserklärung unterzeichnet, welche im Falle einer Eignung des Areals für die Parzellen in der Gewerbezone G4 und teilweise in der Zone mit Quartierplanpflicht (QP Salina Raurica) einen Arealtausch vorsieht. Dies ist möglich, weil der Kanton in diesem Gebiet ebenfalls Land in seinem Eigentum hat.
Mit der Ina Invest AG wurde in der Absichtserklärung für das Areal «Bredella
Ost» bei Eignung des Areals das gegenseitige Interesse am Abschluss eines Kaufvertrages festgehalten. Um eine Beschleunigung zu erreichen, beschloss der Regierungsrat, die Arbeiten zur Sicherung des Areals sowie zur Abklärung der Machbarkeit zeitlich zu komprimieren bzw zeitweise parallel durchzuführen. So sollen im Idealfall bis Ende 2025 alle notwendigen Ergebnisse der Machbarkeitsprüfungen vorliegen und damit entschieden sein, ob die Variante «Grüne Wiese» in die daran anschliessende Schlussevaluation aufgenommen werden kann. Für das erste Quartal 2026 plant der Regierungsrat eine Vorlage an den Landrat zu verabschieden. Eine definitive Entscheidung erfolgt danach durch den Landrat oder allenfalls durch eine Volksabstimmung Volkswirtschafts- und Gesundheitsdirektion
50 Jahre Solarnutzung
Die allererste Anlage zur Nutzung der Sonnenenergie in der Schweiz wurde 1975 von René Schärer Grenchen, Inhaber eines Ingenieurbüros bei seinem Einfamilienhaus ausgeführt Die Anlage wurde in der Fachzeitschrift «Heizung – Klima» vorgestellt. Die Aufdach-Kollektoren waren eine Eigenkonstruktion. Im Dezember 1974 fand ein Symposium im Gottlieb Duttweiler Institut in Rüschlikon statt, nachdem am 22. Juni 1974 in Zürich die Schweiz. Vereinigung für Sonnenenergie (SSES) in Zürich gegründet wurde. 1975 wurde von Bundesrat Willi Ritschard die Eidg. Kommission für Sonnenergie ins Leben
gerufen. Am 4. Symposium 1977 in Biel mit 900 Teilnehmern hielt der Energieminister Ritschard eine brillante Rede. Er sagte: «Es ist dem Volk bewusst geworden, dass die Sonne nicht einfach scheint, sondern es die natürlichste und umweltfreundlichste Energiequelle ist». 1976 wurde im Restaurant Mittenza in Muttenz die Regionalgruppe Sonnenenergie Basel (Resoba) gegründet. 1976 fand dann anlässlich der MUBA in Basel auch die erste Sonderausstellung über Sonnenenergie statt. Ab 1980 wurden dann auch erste Fotovoltaik-Anlagen zur Stromerzeugung realisiert. Franz Stohler, Ziefen
KI am Lausner Forum
Was stellt denn die KI mit uns an? Das scheint die grosse Frage zu sein. Menschen, die sich intensiv mit diesem Thema beschäftigen, können den Laien bestimmt auf einleuchtende Weise erklären, wie die künstliche Intelligenz funktioniert. Ich meine, sie werden wohl auch darauf hinweisen, dass dieses Hilfsmittel nicht feh-
lerfrei funktioniert und dass deshalb seine Dienste mit der notwendigen Vorsicht genossen werden müssen. Schliesslich ist das, was uns die KI glaubhaft machen will, nichts anderes als das Ergebnis davon, wie sie die Daten verarbeitet hat, mit denen sie vom Menschen «gefüttert» worden ist. Fritz Häuselmann Gelterkinden
Tag der Kranken am 2.März
Seit über 85 Jahren setzt der Tag der Kranken jährlich am ersten Märzsonntag ein Zeichen für die kranken und beeinträchtigten Menschen in der Schweiz. Gemäss Bundesamt für Statistik sind derzeit rund 2,3 Millionen Menschen aller Altersstufen in der Schweiz von einer chronischen Krankheit betroffen. Das Motto am 2. März 2025 lautet: «Hilfe zur Selbsthilfe» Betroffene, aber auch Angehörige sollen ermutigt werden, den Austausch zu suchen und entsprechende Angebote in Anspruch zu nehmen. Sich Wissen aneignen und Probleme in die eigenen Hände nehmen, dies sei der Kern der «Hilfe zur Selbsthilfe», schreibt der Verein «Tag der Kranken» in seiner Medienmitteilung. «Wer sich Wissen über Gesundheit und Krankheit zu eigen macht, kann im Notfall oder bei anspruchsvollen gesundheitlichen Situationen richtig handeln, was Leben retten wie auch körperliche und psychische Leiden lindern kann – sei es bei kranken, beeinträchtigten oder betagten Menschen», erklärt Vereinspräsidentin Doris Fischer-Taeschler Am «Tag der Kranken» finden zahlreiche Aktionen statt, beispielsweise Konzerte, Besuchs- und Geschenkaktionen in Spitälern und Heimen, Predigten oder Solidaritätsveranstaltungen. Auch die Bundespräsidentin 2025, Karin Keller-Sutter, wird zur Bevölkerung sprechen. ObZ
Feldschützen Bämbel
Am Samstag, 15. Februar 2025, versammelten sich 28 Vereinsmitglieder und Gäste im Restaurant Tschoppenhof in Liedertswil zur 149. Generalversammlung. Die drei Jahresberichte der Präsidentin, dem Schützenmeister und dem Jungschützenleiter fassten das vergangene Vereinsjahr zusammen, welches nicht von Langeweile geprägt war. Die Jahresrechnung 2024 wies ein erfreuliches Ergebnis aus, dies insbesondere Dank des erfolgreichen 13. Carl Spitteler-Schiessen sowie der Mithilfe am Jugend Regioturnfest. Nach dem Rückblick wurden die Weichen für das kommende Vereinsjahr gestellt. Bevor die Schiesssaison starten kann, muss der Kugelfang saniert werden. Höhepunkt wird sicherlich der Besuch des Zürcher Kantonalschützenfestes im Weinland, Ende August sein. Der gesamte Vorstand wurde für eine weitere Amtsperiode von zwei Jahren mit Applaus bestätigt. Weiter wurde ein OK gewählt, welches nun das 150-JahrJubiläum der Feldschützen Bennwil im Jahr 2026 vorbereiten wird Ein besonderes Traktandum der diesjährigen GV waren sicherlich die Ehrungen: Martin Heinimann wurde für seinen Einsatz und die langjährigen Verdienste zum Ehrenmitglied ernannt. Nach der Versammlung genossen Alle ein feines Nachtessen. Auch musste auf all die Siegertrophäen angestossen werden.
Sieger Jahresmeisterschaft Kategorie 1: Thomas Schick, Kategorie 2: Jakob Roppel. Sieger Nachwuchsmeisterschaften: Jungschützen: Samuel Heinimann, Junioren: Gerome Hümbeli. Der Vorstand wünscht allen Vereinsmitgliedern eine erfolgreiche, neue Saison 2025. Marianne Oetiker
Sport Rekord an Masters M65 verbessert
Aeneas Appius verbessert an den 10km de Payerne den Schweizer Strassenrekord bei den Masters M65 von François De Bellis aus dem Jahr 2019 um 1 Sekunde auf 37:52,9. Das war ein Jahresauftakt nach Mass. Das harte Wintertraining gab ihm viel Kraft und Widerstandsfähigkeit für jedes Wetter und so konnte er sein Rennplan bei nasser Witterung mit einem schnellen letzten Kilometer perfekt umsetzen. Team Swiss Emotions
Selbständigerwerbendehaben verschiedene, gesetzlich zulässige Möglichkeiten, ihre Steuerbelastung zu minimieren, zum Beispiel indem sie sich der Pensionskasse ihres Unternehmens oder Berufsverbands anschliessen Mit einem Anschluss an eine Pensionskasse können in der Regel wesentliche höhere Vorsorgebeiträge akkumuliert und steuerlich in Abzug gebracht werden, als wenn lediglich Einzahlungen in die Säule 3a geleistet werde, da diese bei 20 % des Einkommens und aktuell bei CHF 36'288 plafoniert sind. Zusätzlich zu den Pensionskassenbeiträgenkönnen noch Einzahlungen in die kleine Säule 3a von aktuell CHF 7258 geleistet und steuerlich abgezogen werden Meistens bestehen bei der Pensionskasse noch Beitragslücken, welche in Jahren mit gutem Geschäftsgang zusätzlichaufgefülltwerdenkönnen Ferner können Arbeitgeber-
Beitragsreserven in die Pensionskasse einbezahlt und steuerlich abgezogen werden Wird dem mitarbeitenden Ehepartner ein marktgerechtes Gehalt entrichtet, kann auch er steuerlich abzugsfähige Beiträge an die Pensionskasse und die Säule 3a leisten Zudem besteht bei der Direkten Bundessteuer und in den meisten Kantonen der AnspruchaufdenZweitverdienerabzug Das Geltend machen von Abschreibungen, Verlustvorträgen und Ersatzbeschaffungen, die Bildung von Rückstellungen sowie die privilegierte Besteuerung des LiquidationsgewinnssindweiterSteuerplanungsinstrumente, die Wara Finanz GmbH zum Vorteiler ihrer Unternehmerkunden nutzt
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Bald50JahrefürSieda
Die Lerch Treuhand AG in Itingen BL feiert bald ihr 50-jähriges Bestehen Die Firma ist so vielseitig aufgestellt wie ihre 30 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
Von Buchhaltungsabschlüssen über Steuererklärungen bishinzu Betriebsübergaben und Ertrtragswertschätzungen – die Lerch Treuhand AG ist in vielen Bereichen tätig
Rund 1250 Betriebe zählen zu ihrem festen Kundenstamm NebenderLandwirtschaft, betreut und berät sie auch mehrere KMUUnternehmen Interessierten
Privatpersonen helfen sie auch gerne beim Ausfüllen der Steuererklärungen
Liestal Initiative fordert mehr Sicherheit und einen reibungslosen Verkehrsfluss für alle Verkehrsteilnehmenden
Meinrad Stöcklin
Die Querelen und politischen Auseinandersetzungen im Zusammenhang mit der umstrittenen neuen Verkehrssituation auf der Sichternstrasse beim Bahnhof Liestal gehen in die nächste Runde. Nachdem eine von rund 650 Personen unterzeichnete Petition bei den Behörden, die das Gespräch scheuen, nichts bewirkte, lanciert nun der Verein «liestal.orientiert» eine Gemeinde-Initiative Dafür wurden am vergangenen Samstag im Stedtli erstmals öffentlich Unterschriften gesammelt.
Die Initianten kritisieren die beiden Fahrbahnverengungen in der Sichternstrasse kurz nach dem Rechtsabbieger nach der neuen Bahnhofs-Unterführung in Richtung Oristal. Die untere Verengung in dieser Begegnungszone verursache unnötigen Stau, die obere dränge den bergwärts fahrenden Verkehr auf das intensiv genutzte Trottoir; und beide Situationen seien unnötige
Engpässe und führten immer wieder zu gefährlichen Situationen, wird moniert. So sei besonders zu Stosszeiten die Si-
cherheit von Schülerinnen und Schülern nicht gewährleistet und auch Kindergartenkinder seien gefährdet. Die
Sie sind allesamt Mitglieder des Initiativkomitees und sammelten im Stedtli Unterschriften Von links
Vergeistigte Klänge, weltenthoben
Baselbieter Konzerte Pianist und Dirigent Christian Zacharias in Liestal
Thomas Brunnschweiler
Wenn man nach einem Konzert als Publikum sprachlos staunend zurückbleibt, erhebt sich die paradoxale Frage: Wie beschreibt man musikalische Perfektion? Sie stellte sich beim sechsten Baselbieter Konzert in der Stadtkirche Liestal am 18. Februar, bei dem der weltbekannte deutsche Pianist und Dirigent Christian Zacharias die Menschen mit seinem Klavierspiel bezauberte In der ersten Hälfte spielte Zacharias zwei Sonaten von Franz Joseph Haydn und wi-
derlegte durch seine Interpretation das Vorurteil des harmlosen «Papa Haydn». Schon in der Sonata G-Dur Hob XVI:39 spielte Zacharias gleichzeitig auf gleichsam natürliche und übernatürliche Weise, leicht und doch akzentuiert, glasklar im Anschlag und mit sorgfältiger Pedalarbeit. Mit der Sonata C-Dur Hob XVI:48 eröffnete Haydn die späten «klassischen» Klaviersonaten Im kontrastreichen und innigen Andante con espressione wechselte tiefgründige Erdenschwere mit daunenweicher Leichtigkeit und nur noch hingetupften Noten. Leicht und
perlend ertönte das Rondo (Presto) mit dem charakteristischen Haydn’schen Humor Zacharias’ Finger glitten wie schwebende Ballerinen über die Tastatur, um die einzelnen Tasten schlafwandlerisch und absichtslos zu treffen. In den sechs «Moments musicaux» von Franz Schubert wählte Zacharias die Tempi und die Agogik so, dass er diese wunderbare Musik zum Atmen brachte. Der Kontrast von Süsse und Bitterkeit der zwischen 1823 und 1828 entstandenen Stücke kam in einer vergeistigten Weise zum Ausdruck, wie man sie selten erlebt.
Barock trifft Neoklassizismus
Nach der Pause erklärte Christian Zacharias das Konzept des zweiten Teils. Er spielte jeweils ein Stück von François Couperin bzw Domenico Scarlatti und eines des Neoklassizisten Francis Poulenc in Paaren Nach Couperins «Les Moissoneurs» («Die Erntearbeiter») erklangen die «Mouvements Perpétuels» von Poulenc, die dieser im letzten Jahr des Ersten Weltkriegs geschrieben hatte. Zacharias spielte kraftvoll und abgeklärt, als wäre er der Zeit und aller Erdenschwere enthoben. Nach «Les Charmes» («Die Zauber») von Couperin folgte die kurze dahinfliessende Improvisation 13 von Poulenc. Zacharias ist Spezialist für die Interpretation der Sonaten von Domenico Scarlatti. So spielte er die Sonata in cMoll K.158, die im Programm irrtümlicherweise als C-Dur-Sonata ausgewiesen wurde. Darauf folgte die Poulencs
Initianten fordern explizit einen Fussgängerstreifen im Bereich Wiedenhub-/ Sichternstrasse, damit Kinder wissen, wo sie die Strasse überqueren dürfen. Weil jedoch in Begegnungszonen gemäss Bundesgesetz keinerlei Markierungen erlaubt sind, wird die Umwandlung von der Begegnungszone in eine Tempo30-Zone angeregt. «Diese Begegnungszone braucht es in dieser Form nicht und ist für alle Verkehrsteilnehmenden schlecht und ein Ärgernis», sagt Raoul Rosenmund vom Verein «liestal.orientiert». Dahinter, dass sich die Stadt bislang nicht wirklich gesprächsbereit gezeigt hat, vermutet der Verein rein ideologische Gründe. Wie auch immer: Das Anliegen scheint den Nerv der Bevölkerung zu treffen. So kamen bereits am ersten Vormittag über 100 Unterschriften zusammen. Damit die Initiative zustande und es danach zu einer Volksabstimmung kommt, braucht es (ohne Frist) mindestens 500 gültige Unterschriften.
Ruth’s Augenblicke
Improvisation 15, eine «Hommage à Edith Piaf» in c-Moll, die versucht, mit emotionalen Melodien den geistigen Extrakt von Piafs Musik wiederzugeben. Couperins Stück «Les Barricades Mystérieuses» gehört zu den oft gehörten Werken des Barockkomponisten und bezauberte mit seinem wiegenden Charakter Als Kontrast spielte Zacharias zum Schluss Poulencs «Intermezzo 2» und «Mélancolie». Als Dank für den grossen Applaus erklang nochmals ein Stück von Couperin. Ein Klavierrezital, das lange nachklingen wird.
Es existierte vor langer Zeit einmal ein Buch vom Autor Joseph Joachim, mit dem Titel «Lonny, die Heimatlose». Ich besitze diesen recht abgegriffenen Band von 1889, von der Verlagsbuchhandlung Benno Schwabe, Basel, noch immer, denn schliesslich wurde meine Mutter geboren 1925, genau wegen dieses Titels Lonny genannt! Beim Abstauben des Bücherregals ist es mir in die Hände gefallen, und sofort überrollten mich Erinnerungen an Menschen, die längst nicht mehr unter uns weilen. Das Buch wurde natürlich in Frakturschrift gedruckt, und die konnte ich schon in der Primarschule problemlos lesen. Meine Grossmutter liebte diese Geschichte über alles, und so erhielt ihre, vor genau 100 Jahren geborene Tochter, diesen seltenen Namen. Meine Grosseltern und ihre Familie mussten damals alle zwei bis drei Jahre umziehen. Mein Grossvater war Ortspolizist, und da waren, um als Polizist immer neutral bleiben zu können, die Ortswechsel in regelmässigen Abständen vorgeschrieben. So hatte Lonny ihrem seltenen Namen alle Ehre gemacht – durch die vielen Umzüge wuchs sie ohne vertiefte Wurzeln auf, also fast etwas heimatlos. Sie wurde in Liestal geboren, im damaligen Polizeiposten an der Kasernenstrasse. Nächste Wohnorte der Familie waren Muttenz, Allschwil, Reigoldswil, Hölstein, Buus, Frenkendorf Danach kam Lonny ins Welschland und später zur Ausbildung nach Basel, und an ihre erste Stelle nach Brittnau. Lonny war bereits ausgezogen, als ihre Eltern zurück nach Liestal zügelten. Am ehesten vermisste Lonny damals ihr Zuhause von Reigoldswil und das von Buus. Ich half einst – auch das ist schon sehr lange her – bei Nikodemus in Sissach Kleider sortieren für sein Hilfswerk in Rumänien. Beim Zvieri kam ich ins Gespräch mit einem älteren Helfer Er sei von Buus, sagte er mir Meine Mutter Lonny habe auch dort gewohnt, erklärte ich ihm. Und dann begann er über sein ganzes, altes Gesicht zu strahlen. «El-O-En-EnYpsylon» «so hatte sie ihren Vornamen buchstabiert, als sie sich in unserer Klasse vorstellte. Wir Buben waren sämtliche verknallt in sie! Sie kam uns so klug und weit gereist vor, im Gegensatz zu uns, die wir Buus kaum je verlassen konnten.» Ich bat meine Mutter damals, mich abzuholen bei Nikodemus. Und da trafen sie sich wieder Lonny, und ihr alter Schulkollege. Seine Augen strahlten, als wäre er wieder 14 Jahre alt. So, das war ein Nachmittag voller Erinnerungen, zurück in die Welt meiner Grosseltern und meiner Mutter Wenn ich eine Tochter gehabt hätte, würde sie vielleicht Lonny heissen – wer weiss! Der Name gefällt mir gut.
Sport Schüler-Judoturnier
Perfekte Ausbeute: fünf Medaillen bei fünf Teilnehmern, davon zwei Mal Gold für den Judo Sport Liestal in Liechtenstein. Beim Schülerturnier in Ruggell am 23. Februar zeigten die Nachwuchsjudoka vom Judo Sport Liestal beeindruckende Leistungen und sicherten sich mehrere Podestplätze.
In der Altersklasse U11 bewies Robyn ihr Können und dominierte ihre Gegnerinnen. Sie gewann alle drei Kämpfe souverän und sicherte sich verdient den 1. Platz. Auch in der U13 zeigte Lilly eine starke Leistung. Sie entschied zwei Kämpfe für sich und musste sich lediglich einmal geschlagen geben. Damit erreichte sie einen hervorragenden 2. Platz.
In der Altersklasse U15 setzte sich Yannick in der Gewichtsklasse bis 50 kg mit beeindruckender Technik durch Er gewann alle drei Kämpfe ohne Probleme und holte sich den 1. Platz. Ebenfalls in der U15, aber in der Gewichtsklasse bis 55 kg, zeigte Lukas starke Kämpfe und
erreichte das Finale. Dort musste er sich jedoch knapp geschlagen geben, konnte sich aber über einen verdienten 2. Platz freuen. Francesco, der in der Gewichtsklasse über 55 kg antrat, hatte einen schweren Start und verlor seinen ersten Kampf. Doch er kämpfte sich zurück und sicherte sich im kleinen Finale den 3. Platz. Judo Sport Liestal
Schüler-Judoturnier 2025 in Ruggell (FL)
1. Rang: Yannick Kern
Schüler Knaben A (U15) -50kg
Liestal
1. Rang: Robyn Kern
Schüler Mädchen C (U11) G3
Liestal
2. Rang: Lukas Bösch
Schüler Knaben A (U15) -55kg
Grellingen
2. Rang: Lilly Müller
Schüler Mädchen B (U13) G6
Bubendorf
3. Rang: Vatansever Francesco
Schüler Knaben A (U15) +55kg Wehr
Ruth Petitjean-Plattner Autorin diverser Kinder- und Erwachsenenbücher
Am Freitag vor den Schulferien, am 28. Februar, findet der Fasnachtsumzug der Primarstufe Liestal statt. Die Kinder der Primarstufe Liestal und diverser Kindertagesstätten und Spielgruppen ziehen von 14 Uhr bis etwa 15 Uhr mit ihren selbstgebastelten, kreativen und bunten Kostümen durchs Stedtli Liestal. Die Zuschauenden erwartet eine fröhliche und farbenfrohe Schar von rund 900 Kindern, begleitet von Cliquen und Guggenmusik
Primarstufe Liestal
nach rechts: Yannick Spinnler Raoul Rosenmund, Thomas Baltzer, Kurt Bitterli (Präsident Verein «liestal.orientiert») und Daniel Schwörer
Foto: M. Stöcklin
Abgeklärtes und vergeistigtes Spiel: Christian Zacharias. Fotos: T. Brunnschweiler
Christian Zacharias: integre und authentische Künstlerpersönlichkeit
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Lesbische Liebesbiografien
Theater Palazzo Vier Frauen über 80 erzählen über ihre Liebe zu Frauen
Marc Schaffner
Christine, Margrit, Ilse und Ruth sind alle über 80 und sie lieben Frauen. Im poetischen Bühnenstück «Die Liebe in meinem Leben» erzählen sie aus ihrer Biografie und setzen sich auf intime Weise mit Liebe, Begehren, Widersprüchen, Schwierigkeiten, Identität und Selbstbestimmung auseinander Sie reden über ihren Schulschwarm, über Kussorgien in der Jugendherberge, über Wendepunkte in ihrem Leben, über das Verliebtsein in eine erwachsene, verheiratet Frau oder über ihre heutige Beziehung.
Morgen Freitag kann das spezielle Stück im Theater Palazzo in Liestal miterlebt werden. Als einzige Person wird die Zeichnerin Anja Sidler auf der Bühne stehen: Sie zeichnet live – auf dem Projektor und auf der Leinwand –, während die Stimmen von drei der Frauen aus dem Off zu hören sind, als Audiocollage, begleitet durch die Kompositionen von Fatima Dunn, Preisträgerin des Schweizer Filmpreises «Beste Filmmusik». Von der vierten Frau liest Anja Sidler Tagebucheinträge vor. Hintergrund für die Erzählungen der vier Frauen ist die Forschung der Historikerin Corinne Rufli zur Lesbengeschichte der Schweiz. Den ObZ-Leser/ -innen ist ihr Name vielleicht bekannt: Sie ist Co-Autorin des Buchs «Vorbild und Vorurteil. Lesbische Spitzensportlerinnen erzählen», das vor einiger Zeit in der ObZ vorgestellt wurde.
Das Theaterstück «Die Liebe in meinem Leben» ist aus einer mehrjährigen Zusammenarbeit zwischen Regisseurin Ruth Huber und Corinne Rufli hervor-
gegangen. Die Audiocollage folgt den biografischen Erzählungen und setzt auch thematische Schwerpunkte. «Die verschiedenen Frauen haben sich nie getroffen, aber weil wir eine Collage nach Themen gemacht haben, entsteht ein Dialog, den es nie gegeben hat», erklärt Ruth Huber
Die Zuhörer/-innen erfahren beispielsweise, wie die Frauen ihre Vorliebe entdeckt haben und wie sich ihre Liebesbiografien entwickelten, vom Kind bis heute. Auch gesellschaftliche Fragen werden angesprochen, wie Ruth Huber ausführt: «Es hat schon immer verschiedene Arten von Liebesbeziehungen, Familien und Zusammenleben gegeben, auch in den 30er-, 40er- oder 50er-Jahren». Und am Schluss geht es auch dar-
um, wie es den Frauen heute geht und wie sie in die Zukunft blicken. Das Thema Liebesbeziehungen im Alter sei nicht etwas, worüber man häufig spreche, deshalb habe sie dem auch Raum geben wollen, sagt Ruth Huber
Auf das Publikum wartet jedenfalls, wie im Stückbeschrieb zu lesen ist, ein «zarter und humorvoller Dialog zwischen Ton und Bild, Vergangenheit und Gegenwart».
Weltgebetstagsfeier mit Liturgie zu den Cook-Inseln
Liestal Am 17 März in der Evangelisch-methodistischen Kirche
Die 15 Cook-Inseln liegen im Pazifik, sie sind ein kleiner Teil der Südsee-Inselwelt, zu der etwa 7500 Inseln gehören, aufgeteilt auf 13 unabhängige Staaten und zwölf abhängige Gebiete Etwa 15 000 Einheimische leben auf den Inseln, sehr viele sind jedoch nach Neuseeland und Australien gezogen. Die Kolonialzeit wirkt bis heute nach in regionalen Konflikten und Unabhängigkeitsbestrebungen. Die Lebenswirklichkeit ist komplex – es stellen sich Fragen zur Trinkwasserversorgung und Ansteigen des Meeresspiegels zu grossen Trans-
portwegen (von einer Insel zur anderen) und moderner wirtschaftlicher Ausbeutung (Tiefseebergbau, Atomtests) wie ebenso nach Entkolonialisierung, Unabhängigkeit und Bewahrung der Meereswelt. Als Beispiel: Rarotonga ist die Hauptinsel und eine Vulkaninsel, recht gut erschlossen für den Tourismus. Nördliche Inseln sind Korallenatolle.
Auf der Insel Manihiki – 1300 km von Rarotonga entfernt – werden z. B. schwarze Perlen gezüchtet Mit Psalm 139 laden die Frauen der Cook-Inseln zur Feier ein: Gottes Werke
Stellen
sind eigentlich wunderbar gemacht –würde der Mensch ans äusserste Meer fliehen vor Gott – würde er ihn nicht finden? Denken wir darüber nach, wie wir die Schöpfung hier und dort bewahren und respektieren – um nachhaltig zu profitieren statt zu zerstören! Das WGT-Team Liestals lädt zu einem aufschlussreichen Abend mit Liturgie zu diesen Südseeinseln ein: Freitag, 7. März, um 19 Uhr in der Evangelischmethodistischen Kirche an der Kasernenstrasse 37 in Liestal.
Marianne Trachsel
Stedtli-Sperrungen
Der Stadtkern von Liestal wird in der Fasnachtswoche wie folgt für den Verkehr gesperrt: Sonntag, 9.März, ab 10 Uhr bis Montag, 10.März, 12 Uhr; Montag, 10. März, ab 17 Uhr bis Dienstag,
11. März 8 Uhr; Mittwoch, 12.März ab 10 Uhr, bis Donnerstag, 13. März, 12 Uhr; Samstag, 15.März, ab 17.30 Uhr, bis Sonntag, 16. März, 12 Uhr ObZ
Bänz Friedli räumte auf
Am vergangenen Freitag, 21. Februar, begeisterte Bänz Friedli im ausverkauften Theater Palazzo in Liestal mit seinem Programm «Bänz Friedli räumt auf». Der Schweizer Kabarettist überzeugte einmal mehr mit scharfsinnigem Humor und treffenden Beobachtungen zu aktuellen gesellschaftlichen und politischen Themen. Friedli kombinierte persönliche Anekdoten mit gesellschaftskritischer Satire, was beim Publikum für zahlreiche Lacher und Nachdenklichkeit sorgte.
Ein Schaufenster zum Träumen
Manchmal sind es die kleinen Dinge, die uns ins Staunen versetzen. So erging es Elke Aeschimann als sie vor dem Schaufenster des Glaser Nähcenters in Liestal stand: «Im Fenster zu sehen ist ein kleines Wunderwerk der Handwerkskunst Eine detailgetreue Puppenstube, in der eine fleissige Schneiderin mit viel Liebe zum Detail Puppenkleider näht Es ist, als wäre man in eine andere Zeit eingetaucht. Inmitten von Stoffen, Nähmaschinen und Knöpfen wirkt die Szene wie ein lebendiges Bild, das Geschichten erzählt. Jedes Mal, wenn ich an dem Schaufenster vorbei gehe, entdecke ich neue kleine Details. Es ist fast wie ein Wimmelbild in dem man immer wieder etwas Neues entdecken kann Ich finde dass dieses Schaufenster einen ganz besonderen Charme versprüht und die Kreativität und Leidenschaft des Glaser Nähcenters widerspiegelt. Es ist ein wunderbares Beispiel dafür, wie man mit viel Liebe zum Detail etwas Besonderes schaffen kann Daher möchte ich allen Lesern dieser Zeitung empfehlen, sich dieses kleine Juwel in Liestal selbst anzusehen. Es lohnt sich!» Foto: zVg
Haus derKunst kauft
Pelzmode,Abendgarderobe,Antikes,Mobiliar, Porzellan, Gemälde, Zinn,Asiatika, Teppiche, Bronzen, Schreib-,Nähmaschine,FotoApparate, Ferngläser, Taschen, Bernstein, Puppen, Spielwaren, Tafelund Formsilber,Luxusuhren, Schmuck, undMünzen zu Bestpreisen Seriöse Abwicklung wird garantiert. FirmaKlein seit 1974 Telefon076 6417225, Fa.Klein@gmx.net
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Wir suchen • eine zuverlässige, integre Persönlichkeit mit einem Abschluss im Rechnungswesen sowie fundierter Berufserfahrung in der Buchhaltung und Lohnadministration. Bringst du zusätzlich eine Qualifikation oder Interesse an betriebswirtschaftlichen Themen mit, erwartet dich ein äusserst interessantes und vielfältiges Aufgabengebiet
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Wir sind.
Pionierinnen in der Kinderbetreuung mit mehr als 40-jähriger Erfahrung und ein Bindeglied zwischen Tagesfamilien und Eltern in 52 Gemeinden
• eine grosse Tagesfamilienorganisation mit kantonaler Anerkennung und Mitglied von kibesuisse (Dachverband Kinderbetreuung Schweiz)
Du fühlst dich angesprochen und bist interessiert – das freut uns!
Sende bitte deine Bewerbungsunterlagen (Motivationsschreiben, CV, Arbeitszeugnisse Zertifikate) per E-Mail bis zum 15.03.2025 an leitung@vtob.ch
Lena Coray, Theater Palazzo Liestal Bänz Friedli im Theater Palazzo. Foto: zVg
Leser-Foto
Alltag mit Demenz
Sissach Im Umgang mit Demenzkranken braucht es Geduld und Verständnis
Beat Eglin
Am letzten Samstag konnte man am Demenzparcours im Alters- und Pflegeheim Mülimatt an praktischen Beispielen und Übungen selbst erleben, wie das Leben für Menschen mit Demenz immer beschwerlicher wird. An 13 Stationen wurden Alltagssituationen nachgestellt, die gesunde Menschen in die Situation von Kranken versetzen. Der Parcours war nicht für bereits erkrankte Personen und er war auch kein Test, um Anzeichen von Demenz festzustellen. Er zeigte die Schwierigkeiten, die Demenzkranke haben und bekommen können. Noch beschwerlicher wird es bei älteren Leuten, wenn sie zusätzlich unter anderen Krankheiten wie Hör- oder Sehstörungen leiden.
Grosse Herausforderungen
Demenzielle Erkrankungen stellen die Pflegefachleute vor grosse Herausforderungen und ungeahnt schwierige Aufgaben. Auch im privaten Umfeld sind viele Menschen betroffen und Familienangehörige müssen sich mit der fortschreitenden Krankheit befassen. Verständnis und Geduld aufzubringen, wenn einfache Dinge nicht mehr machbar sind und sich die Vergesslichkeit manifestiert, ist für beide Seiten sehr schwierig Es ist hilfreich, wenn man sich unter kundiger Anleitung mit den Symptomen und Auswirkungen der Demenz beschäftigen kann. Dazu richtete das Zentrum für Pflege und Betreuung Mülimatt in Sissach diesen Parcours ein.
13 Stationen
An den raffiniert gestalteten Stationen konnte man alltägliche Situationen nachempfinden und selbst beurteilen. Nach den selbst gemachten Erfahrung kann man den Kranken mehr Verständnis und Empathie entgegenbringen. Mit der Expertin für Pflegeentwicklung, Roswitha Schmadel, konnten individuelle Termine vereinbart werden. Ein Spielauto auf der Strasse zum vorgegebenen
Schürze anziehen und zuknöpfen mit Handschuhen.
Ziel führen tönt einfach. Wenn man die Aufgabe aber spiegelverkehrt lösen muss, bekommt man Probleme. Oder ziehen Sie einen Küchenschürze an und knöpfen Sie diese zu – mit ein wenig zu grossen Gartenhandschuhen! Auf der Shoppingtour
«E farblos farbigen Obe»
Sissach Über 33 Jahre Schnitzelbänkler «dr Farblosi»
Sander van Riemsdijk
Eine Ewigkeit, genau gesagt ganze 33 Jahre lang von 1990 bis 2023, hat der frühere Sissacher Schnitzelbänkler «dr Farblosi» über spezielle Begebenheiten und Vorkommnisse in «seinem» Sissach und Umgebung in seinen Versen mit Ironie und bissiger Satire berichtet Und leistete damit kultverdächtig unüberhörbar einen wichtigen Beitrag für die Fasnachtskultur in der Oberbaselbieter Fasnachtmetropole. Es hatte dann auch ein Hauch von Nostalgie mit vielen Aha-Erlebnissen, als im Rahmen der Feierlichkeiten zum 800-Jahr-Jubiläum von Sissach dieser «dr Farblosi» am letzten Freitag in der voll besetzten Oberen Fabrik in Sissach noch einmal auf der Bühne stand und als Lehrstück über die Schnitzelbank und Echo der Vergangenheit wieder die alten damaligen Geschichten auf seine bekannte Art aufleben liess.
Mit feinem Spott Mit einem Elixier aus Anekdoten mit den dazugehörenden Schnitzelbank-
versen und den originalen, meist schwarz-weissen Helgen mit grossem Wiedererkennungswert, welche ins Thema der Verse einführten, arbeitete er in einem gediegenen Ambiente alte Ereignisse von einst mit feinem Spott und treffenden Farbtupfern auf amüsante Art auf.
Dabei war die jahrelange Rivalität mit der Nachbargemeinde Zunzgen ein immer wiederkehrendes Thema. So lautete der Spott über den früheren Feuerwehrverbund von Sissach mit Itingen und Zunzgen: «Vo Sissech Zunzge Ütige wird d’Füürwehr zämegleit. Chöschte spare chön me so het me überleit. Es Objekt zum gmeinsam üebe das het me scho gfunde Bi dr nögschte Hauptüebig wird Zunzge denn azunde.» Und drohte beim Anzünden des Wappens von Zunzgen auf der Helge den Bogen zu überspannen.
Lob und Kritik nah zusammen Besondere anekdotenhafte Ereignisse im queren Zeitraffer mit grossem Erinnerungswert, welche immer wieder für herzhafte Lachsalven sorgten, wa-
erleben Sie, dass das Einkaufen nicht mehr so einfach ist wie früher Und am Abend erkennt man vielleicht die Ziffern auf dem Wecker nicht, vergisst die Abendhygiene oder sogar sich umzuziehen!
«Amuses Bouches» in Tenniken
Kultur Uraufführung ihres neuen Programms
Das Trio Les Amuses Bouches traf in Tenniken den Ton und riss das Publikum von den Stühlen. Die drei Musiker/-innen Rolf Jörin, Petra Strickler und Nadja Tanner sind schon seit über 20 Jahren zusammen musikalisch unterwegs. Dennoch feierten sie am 21. Februar gleich zwei Premieren: Der erste Auftritt in Tenniken und die Uraufführung ihres neuen Programms! Organisiert hat den Anlass die Kulturkommission Tenniken (Kuko), welche einen Abend voll kulinarischer und kultureller Leckerbissen versprach und mehr als recht behielt. Den Zuschauern, darunter viele Fans von weit ennet den Grenzen von Tenniken, war die Vorfreude ins Gesicht geschrieben und die Stimmung schon beim reichhaltigen Apéro ausgelassen und fröhlich. Das Buffet durfte sich sehen lassen. Getreu dem Motto des Abends hatten sich die Mitglieder der Kuko ins Zeug gelegt und eine grosse Auswahl an «Amuse Bouches» gezaubert. Dann waren die anderen Les Amuses Bouches am Start. Die drei stimmgewaltigen Vollblutmusiker/-innen legten ganz ohne technische Verstärkung los und wussten ihr Publikum vom ersten Song an zu begeistern Mit einer Mischung aus Musik und Kleinkunsttheater bewegten sie sich stilsicher durch die verschiedenen Musikrichtungen. Ihr Repertoire umfasst ein breites Spektrum – vom afrikanischen Medley über Klassiker aus den 60 Jahren bis hin zum Schweizer Liedgut. Dieses liegt dem Trio besonders am Herzen und bei der Hommage an den grossen Liedermacher Mani Matter brauchen sie den Vergleich keinesfalls zu scheuen. Mit viel Experimentierfreude zerlegen Les Amuses Bouches bekanntes Liedgut und setzen es überraschend neu zusammen. Dabei nehmen sie sich selbst nicht allzu ernst – ihr bodenständiger Humor kommt an. Egal ob Keyboard oder Akkordeon, Rolf Jörin fühlt sich bei beiden Instrumenten zuhause, während man bei seinen beiden Damen nebst den fantastischen
Stimmen insbesondere die Fähigkeit für Schnabelwetzer hervorheben darf – da bekommt man schier vom Zuhören schon einen Knoten in der Zunge! Kurz vor dem musikalischen Schlussbouquet nutzte die Kuko die Gelegenheit für einen Dank für diesen unglaublichen Abend: «Ihr macht einfach Freude»! Ebenfalls durfte das langjährige, verdiente Mitglied Kurt Nyffeler aus den Kuko-Reihen verabschiedet werden. Kurt Nyffeler hatte während rund acht Jahren mitgeholfen, die Kultur in Tenniken zu fördern und ein aktives und lebendiges Dorfleben mitzugestalten. Ja irgendwann hat alles ein Ende und trotz anhaltendem Applaus und Standing Ovation kam die allerletzte Zugabe. Diese durfte sich das Publikum gleich selbst geben – mit dem Zungenwetzer «Hinter dem Münster» verschmolzen die Grenzen zwischen Künstlern und Publikum vollends, oder wie Rolf Jörin treffend meinte: «Wenn der Funke so auf das Publikum überspringt, dann ist das ein Privileg und es macht einfach unglaubliche Freude auf der Bühne zu stehen».
Anita Wiesner
ren unter anderem die Entführung einer Madonna-Statue durch Mitarbeiter vom Werkhof, die schweizweite Publizität von Metzgerei Häring mit der Geschichte von einer angeblich öffentlichen Metzgete, der Diebstahl der Fahne auf der Sissacher Fluh, die WC-Anlage auf dem Bahnhof, die Begegnungszone, das Dach der Kunsteisbahn, die Volksstimme oder der Versuch der Einführung von Tempo 30 auf den Sissacher Strassen.
«Dr Farblosi» wäre mit Sicherheit auch heute noch, zwei Jahre nach seiner Schnitzelbank-Pensionierung, mit seinen verblüffenden Pointen eine Bereicherung für die hiesige Schnitzelbank-Szene.
Nirgends ist Lob und Kritik so nah zusammen als an einer Schnitzelbankveranstaltung.
An diesem Abend blieb beim Publikum im Saal vor Lachen kein Auge trocken und es quittierte den zweistündigen Auftritt mit grossem Lob für die Leistung ihres «dr Farblosi» mit einem stürmischen, lang anhaltenden Applaus.
Ehrung von Kuko-Mitglied Kurt Nyffeler
Fotos: zVg
Anhaltende Standing Ovations
Kriminal Tango.
Monika und Edi Herzog meistern die Aufgaben problemlos
Aufgrund von diversen Fasnachtsveranstaltungen ist hauptsächlich im Dorfkern an folgenden Tagen mit Verkehrsbehinderungen und zeitlich begrenzten
Sperrungen zu rechnen:
Freitag, 28 Februar 2025 Fasnachtsumzug Primarstufe ca 14.15 bis 15.30 Uhr
Sonntag, 9. März 2025 Fasnachtsapéro, Dorfplatz ca 09.30 bis 12.00 Uhr
Fackel- und Laternenumzug ca 19.15 bis 21.00 Uhr
Montag, 10 März 2025 Montagsumzug ca 11.00 bis 24.00 Uhr
Dienstag, 11 März 2025 Kinderumzug ca 13.15 bis 15.30 Uhr
Mittwoch, 12 März 2025 Platzkonzert mit Wagenbalaari, Dorfplatz ca. 16.30 bis 03.00 Uhr
Donnerstag, 13 März 2025 Ändstreich ca 02.30 bis 04.00 Uhr Die Umleitungen werden jeweils signalisiert.
Umleitung während des Montagsumzugs von ca 14.00 bis 17.00 Uhr: Der Verkehr Richtung Tecknau und Rünenberg wird über die Route Rohrbachweg, Römerweg, Chrummacherweg, Balkenweg, Strehlgasse umgeleitet Das Teilstück Mehrzweckhalle bis Einmündung Tecknauerstrasse (Balkenweg Ost und Strehlgasse) wird im alternierenden Einbahnverkehr mit Gegenverkehr des Fasnachtsumzugs geführt.
Aufgrund der engen Strassenverhältnisse sind in der Strehlgasse keine Zuschauer erlaubt.
Die Postautokurse werden teilweise umgeleitet Bitte die Hinweise bei den Haltestellen beachten Wir wünschen allen schöne Fasnachtstage und danken für das Verständnis.
Einwohnergemeinde Gelterkinden
Abfallstatistik 2024
Abfallmenge in Tonnen
Abfallart20242023
Siedlungsabfall
Einwohnergemeinde Gelterkinden
Kunststoffsammlung
Kunststoff ist kein Abfall
Seit August 2020 ist es möglich, den im Haushalt anfallenden Kunststoff in separaten Sammelsäcken zu sammeln. Die Kunststoffsammelsäcke sind bei folgenden Verkaufsstellen erhältlich: – claro Weltladen, Bohnygasse 3 – RegioKäse, Bohnygasse 11 – Gemeindeverwaltung Marktgasse 8
Verkaufspreis:
CHF 27.– für eine Rolle mit zehn 60-Liter-Säcken Beim Werkhof Fääli, Ergolzstrasse 5 sowie auf dem Festplatz, Brühlgasse stehen Sammelcontainer für die vollen Sammelsäcke bereit Bitte Kunststoff nur in diesen Säcken im Sammelcontainer deponieren Kunststoff nicht lose einwerfen. Das Nichteinhalten dieser Vorgaben wird gebüsst. Weitere Infos erhalten Sie bei der Gemeindeverwaltung und auf www.gelterkinden.ch
Einwohnergemeinde Gelterkinden
Cherusgaelti vom Samstag, 15 März 2025
Der Gemeinderat hat den Anlass cherusgaelti.ch 2025 wie folgt bewilligt:
Festperimeter
Marktgasse, Dorfplatz, Ochsengasse, Schulgasse und Bohnygasse
Aufbauarbeiten – Freitag, 14 März 2025, 8.00 bis 22.00 Uhr – Samstag, 15 März 2025 8.00 bis 14.00 Uhr
Festbeginn – Samstag, 15 März 2025, 15.30 Uhr
Guggenparade – Samstag, 15 März 2025, ab 17.30 Uhr (Start 18.00 Uhr)
Ende Guggenkonzerte – Sonntag, 16 März 2025, 01.00 Uhr
Ende Festbetrieb – Sonntag, 16 März 2025, 02.00 Uhr (Freinacht)
Aufräumarbeiten – Sonntag, 16 März 2025, 8.00 bis 17.00 Uhr
Konzertplätze
Dorfplatz, Marktgasse Bohnygasse Schulgasse und alter Gemeindehausplatz
Weitere Angaben zum Programm und Kontaktpersonen: www.cherusgaelti.ch
Umleitung Privatverkehr
Umfahrung während Aufbau- und Abbauarbeiten und Festbetrieb
Vom Freitag, 14 März 2025, 8.00 Uhr bis Sonntag, 16 März 2025, 17.00 Uhr wird der Dorfkern für den gesamten Verkehr gesperrt (analog Marktumfahrung)
Gesperrte Strassenabschnitte:
• Bohnygasse
• Schulgasse ab Rest Traube bis Dorfplatz
• Rössligasse ab Rest Rössli bis Dorfplatz
• Dorfplatz
• Kirchrain bis Abzweigung Fabrikweg
• Ochsengasse ab Haus zum Ochsen bis Dorfplatz
• Marktgasse
Am Samstag, 15 März 2025, sind die Zufahrten Bohnygasse sowie zum Dorfplatz via Rössligasse bis 12.00 Uhr gewährleistet.
Umfahrung während Guggenparade
Am Samstag, 15 März 2025, 17.30 bis 19.00 Uhr, gilt die «grosse» Umfahrung via Rohrbachweg, Römerweg Balkenweg, Strehlgasse, Tecknauerstrasse
Postautokurse
Die Postautokurse werden teilweise umgeleitet Bitte die Hinweise bei den Haltestellen beachten
Einwohnergemeinde Gelterkinden Öffnungszeiten über die Fasnacht
Gemeindeverwaltung/Soziale Dienste
Die Gemeindeverwaltung und die Sozialen Dienste bleiben am Fasnachtsmontag, 10 März 2025, geschlossen.
Bei einem Todesfall oder in dringenden Angelegenheiten können Sie sich unter der Nummer 061 985 22 22 mit dem Pikettdienst verbinden lassen
Werkhof
Die Entsorgungsstellen beim Werkhof Fääli sind wie üblich geöffnet
Gemeinde- und Schulbibliothek
Die Bibliothek ist wie üblich geöffnet (Öffnungszeiten Schulferien)
Wir wünschen allen eine schöne Fasnacht
Hauptstrasse wird innerorts instandgesetzt
Ab Montag, 3. März 2025, wird die Hauptstrasse in Känerkinden ab Dorfeinfahrt bis zur Ueligasse umfassend instandgesetzt. Im Zuge der Instandsetzung werden im Auftrag der Gemeinde Känerkinden sämtliche Trinkwasserleitungen ersetzt. Zusätzlich führen Werkeigentümer Erweiterungen und Umbauten an den Kommunikationsleitungen aus. Die Bauausführung erfolgt in mehreren Etappen. Während dieser Zeit
wird der Verkehr einspurig an der Baustelle vorbeigeführt und durch eine Lichtsignalanlage geregelt. Bei Bedarf kommt zusätzlich ein Verkehrsdienst zum Einsatz. Das Trottoir wird während der Bauzeit zeitweise gesperrt Für Velofahrende sowie für Fussgängerinnen und Fussgänger werden Umleitungen signalisiert. Die Bauarbeiten dauern bis voraussichtlich Ende Juni 2026.
Hallenbad wegen Revision geschlossen
Das Hallenbad bleibt aufgrund der jährlichen Revisionsarbeiten vom Samstag, 1. März 2025, bis und mit Sonntag, 16 März 2025 geschlossen.
Ab Montag 17 März 2025 hat das Hallenbad wieder wie gewohnt geöffnet
Ihr Badi-Team
Region Gelterkinden
Unterstützung für Eissportvereine
Der European Song Contest (ESC) zieht seine Kreise auch im Bereich des Sports. Da die Anlagen im St Jakob für den Grossanlass genutzt werden, haben die ansässigen Basler Eissportvereine – darunter fällt auch der EHC Basel – während einer längeren Periode kein Eis mehr für Training, Wettkämpfe und Anlässe zur Verfügung. Die Sport Sissach AG, als Betreiberin der Kunsti, wurde deshalb um dringende Unterstützung angefragt. Die soeben getroffene Vereinbarung sieht vor, dass die betroffenen fünf Basler Eissportvereine in der Zeit vom 22. April bis am 27. Juni 2025 die Eishalle in Sissach benutzen können. «Wir verlängern die Kunsti-Saison, die normalerweise Mitte März endet, bis Ende Juni 2025. Wir freuen uns sehr, die Basler-Eissportvereine im 800 Jahre Gemeindejubiläumsjahr in Sissach zu begrüssen und einen spontanen Beitrag zum guten Gelingen des ESC beisteuern zu dürfen», sagt Aeneas Appius, Verwaltungsratspräsident der Sport Sissach AG Während dieser Zeit findet kein öffentlicher Eislauf statt, die Kunsti plant jedoch die Durchführung weiterer Eisdiscos. Vereine können speziell von Mitte März bis am 21. April zusätzliche Eisflächen mieten und das Restaurant SU-MO bleibt durchgehend bis Ende Juni 2025 geöffnet. Der grosse Mehraufwand und die zusätzlichen personellen Ressourcen, welche für den zeitweisen Parallelbetrieb mit der Badi Sissach notwendig sind, werden sichergestellt. Aeneas Appius, Präsident des Verwaltungsrats der Sport Sissach AG
Gemeindenachrichten
Ormalingen
Bis zum Redaktionschluss lagen keine Gemeindenachrichten vor.
Einladung
zur Einwohnergemeindeversammlung vom Mittwoch 19 März 20.15 Uhr im Veranstaltungsraum des Zentrum Ergolz
Protokoll
Genehmigung der Protokolle vom 5. Dezember 2024.
Traktanden
1. Naturpark Baselbiet
2. Verschiedenes a. Mitteilungen des Gemeinderates b. Anfragen aus der Versammlung
Wir laden Sie zur Teilnahme an der Einwohnergemeindeversammlung ein und danken Ihnen bestens für Ihr Interesse. Alle Unterlagen zu dieser Einwohnergemeindeversammlung liegen in der Gemeindeverwaltung zur Einsicht auf. Gemeinderat Ormalingen
Einwohnergemeinde Gelterkinden
Schneesport abseits der Piste Achtung Lawinengefahr
Skitour, Freeriden oder Schneeschuhwandern: Schneesport im freien Gelände verspricht unvergessliche Wintermomente. Es drohen aber auch Lawinengefahr und Absturz. Wer sich richtig verhält und ausrüstet, kann Unfälle verhindern
In der Schweiz sterben pro Jahr durchschnittlich 20 Personen bei Lawinenunfällen abseits der Piste. Das Lawinenrisiko einzuschätzen, ist schwierig. Dafür braucht es Kenntnisse in Lawinenkunde und eine sorgfältige Tourenplanung. Wer wenig Erfahrung hat, benützt signalisierte und lawinengesicherte Schneeschuhrouten, gelb markierte Abfahrten oder wählt auf skitourenguru.ch eine Skitour mit tiefem Risiko Viele Bergsteiger- und Schneesportschulen sowie Vereine bieten ausserdem geleitete Touren an Für ungeleitete Skitouren, individuelles Freeriden und Schneeschuhwandern abseits der markierten Abfahrten und Routen braucht es eine entsprechende Ausbildung Hier helfen Kurse (z B. vom Schweizer Alpen-Club SAC oder Schweizer Bergführerverband SBV) und whiterisk.ch weiter Für den Notfall immer dabei: Handy, Lawinenverschütteten-Suchgerät (LVS), Sonde, Schaufel und evtl ein Lawinenairbag.
Die wichtigsten Tipps:
• Gesicherte Angebote nutzen (gelb markierte Abfahrten, Schneeschuhrouten) oder Skitouren mit tiefem Risiko wählen (skitourenguru.ch)
• Sich in Lawinenkunde ausbilden lassen
• Wenig Erfahrung? Sich einer lawinenkundigen Leitung anschliessen
• Sich über aktuelle Lawinengefahr, Schneeverhältnisse und das Wetter informieren
Mehr zum Thema «Schneesport abseits der Piste» finden Sie auf bfu.ch/wintersport
Pfeifen und Trommeln
Zunzgen Traditioneller Wurlitzer-Plausch mit kurzweiligem Jubiläumsprogramm Sander van Riemsdijk
Unter dem Motto «(K)äs-Jubiläum» bot die 50-jährige Wurlitzer-Clique in einem gut durchdachten strukturellen Rahmen zusammen mit Gastformationen, dem örtlichen Theaterverein und bissigen Schnitzelbänklern letzten Samstagabend in der voll besetzten Zunzger Mehrzweckhalle, als Einstimmung auf die Fasnacht 2025, eine wirbelnde Show mit vielen musikalischen Highlights. Seit September 1975 ist die Wurlitzer-Clique Zunzgen ein Verein. Der Name «Wurlitzer» ist dem Namen der ehemaligen ostdeutschen Piccolomarke entliehen, welche von den damaligen Gründern der Zunzger-Clique gepfiffen und hochgeschätzt wurden.
Volkstümliche Klänge und Piccolo-Töne
An ihrer Jubiläumsveranstaltung war es der Clique wieder einmal gelungen, in
einem unterhaltsamen und lebendigen Showprogramm ein wahres Feuerwerk an musikalischen Highlights, amüsanten Theaterszenen und bissiger Satire mit treffenden Farbtupfern von den Schnitzelbänken «die Abgsäite» und «D’Giftspritzi» zu präsentieren. Wie es sich gehört, wurde der Konzertabend durch die jubilierende Heimclique mit Dr Stamm («Egotrip») und Die Junge («Liebi Büsi») eröffnet.
Zu den vielen Höhepunkten – «Zämme goots besser» – an ihrem Geburtstagsevent gehörten in einer bunten musikalischen Vielfalt unter anderem der Auftritt der Wurlitzer-Pfeifer mit ihren hochstehenden Piccolo-Tönen mit den volkstümlichen Klängen der «Schwyzerörgeli-Grossformation Tschoppehof»
Amüsante Geschichten Nicht weniger spektakulär die wirbelnde Show der Wurlitzer-Tambouren mit
den zwei befreundeten Tambouren-Vereinen Zofingen und Rothrist, ebenso der Auftritt der grössten und bekanntesten Basler Gugge «Schotte Clique 1947», welche den musikalischen Spassbarometer schnell steigen liess und dem Jubiläumsabend eine zusätzliche professionelle Note gab. Mit den Laiendarstellern Fränzi Wüthrich, Jacqueline Sumi, Joël Beyeler und Nico Wunderlin, als Bereicherung für die Veranstaltung, kamen die Liebhaber des Zunzger Landtheaters in den Genuss von amüsanten Geschichten.
Ebenso amüsant und von origineller Witzigkeit die Tambouren mit einer Hammerpause auf der Baustelle und als Widerspiegelung einer offensichtlich intakten Vereinskultur der Schlussauftritt der Trommler und Pfeifer der Wurlitzer-Clique in ihrem neuen Sujet – «Me brucht e Vogel» – bezogenen fantasievollen Vogelkostümen. Dieses Finale bildete einen glanzvollen Ab-
schluss einer brausenden Musikveranstaltung mit einem vielfältigen Repertoire an kreativen Darbietungen mit grossem Unterhaltungswert, welche weit über die Dorfgrenze hinaus noch lange nachhallen wird.
Die Trommler boten eine rhythmisch perfekte Show Fotos: S. van Riemsdijk
Die Wurlitzer und die Theatergruppe Zunzgen sorgten für beste Unterhaltung
Region Gelterkinden
Die Piccolos mit der Grossformation Tschoppehof.
Reformierte Kirchgemeinde
Gelterkinden-Rickenbach-Tecknau
Freitag, 28 Februar
12.00 Punkt 12 Regionaler Jugendgottesdienst, Kirchgemeindezentrum, Marktgasse 8. Für 5 Franken gibt es ein Sandwich plus Getränk (freiwillig). Der Anlass dauert bis 13.00.
Sonntag, 2. März
10.15 Gottesdienst in der Kirche
Gelterkinden. Leitung: Pfr Samuel Maurer Predigttext: Johannes 14,2, Thema: «Eden Culture – oder: Wie wir wieder Hoffnung für eine gelingende Zukunft finden.»
14.00 Altersnachmittag im Kirchgemeindezentrum. Eindrücke von der Insel Rügen. Pfarrer Samuel Maurer zeigt Bilder und erzählt aus seinem Studienurlaub. Fahrdienst: Edith Schreiber 079 510 21 06 Freitag, 7. März
19.00 Weltgebetstag in der reformierten Kirche Gelterkinden
19.00 Einsingen
19.30 Feier mit Liturgie, verfasst von Frauen der Cook Inseln Die Feier wird von einem regionalen und ökumenischen Team unter der Leitung von Anna Müller vorbereitet. Psalm 139 Vers 14: «Du hast mich wunderbar geschaffen» – Die Erderwärmung ist eine grosse Gefahr für die Inseln und bedroht die Existenz der Bewohner Anschliessendes Beisammensein mit einigen Spezialitäten der Cookinseln. Fahrdienst: Regin Polsini, 079 352 75 58
Allgemein
Gältiescape auf Anmeldung: 3. bis 7. März – siehe ref-gelterkinden.ch
Amtswochen
24. Februar bis 9. März, Pfr Samuel
Maurer
Ferien
1. bis 8. März: Pfr Eric Hub
Café international für Flüchtlinge, immer mittwochs, 13.30 im Lindenhof
Eucharistiefeier Sonnenhof: donnerstags 18.30, keine am 6. März
Altersheimgottesdienst: immer freitags um 10.30 im APH «zum eibach»
Katholische Kirche Gelterkinden und Umgebung
Samstag, 1. März 17.00 bis 18.00 Beichtgelegenheit
Sonntag, 2. März 11.00 Eucharistiefeier zur Fasnacht mit der Clique Sunnereedli aus Basel, anschl. Apéro
Dienstag, 4. März Ab 9.30 Krankenkommunion für ältere und kranke Personen. Bitte melden Sie diese bei Pater Jacek Kubica, 079 359 58 73 Offener MittagsTisch, Anmeldungen bitte bis Montag ans Pfarramt: 061 981 11 25
18.00 Eucharistiefeier
Donnerstag, 6. März
17.30 Rosenkranz und Beichtgelegenheit
18.00 Eucharistiefeier
Freitag, 7. März
9.00 Eucharistiefeier zum Herz-Jesu-Freitag mit kurzer Anbetung
Jeden Donnerstag 9.00 bis 11.30 Sozialberatung KRSD ohne Anmeldung im Pfarramt mit Gabi Theiss oder nach telefonischer Vereinbarung: 076 261 31 25
Ökumenische Gottesdienste
– Altersheim Gelterkinden
Freitag, 10.30
– Altersheim Ormalingen
Donnerstag, 10.00
Katholische Kirche Sissach
Sonntag, 2. März
9.30 Eucharistiefeier dt./ital. mit Krankensalbung
Freitag, 28 Februar 19.30 Kirche Oltingen Andacht «Solidarität mit Syrien» in Bild, Wort und Musik, mit Pfr Andreas Marti Sonntag, 2. März 10.00 Kirche Oltingen
Gottesdienst mit Pfrn. Gabriella Schneider Alexandra Ivanova, Orgel anschl. Kirchenkaffee in der Niklausstube
Amtswoche 2. bis 9. März: Pfr Rainer Grabowski www.schafmatt-wisenberg.ch
Reformierte Kirchgemeinden Läufelfingen und RümlingenBuckten-Häfelfingen-KänerkindenWittinsburg-Sommerau
Donnerstag, 27 Februar 15.00 Gottesdienst im Alters- und Pflegeheim Läufelfingen, Pfarrer Markus Enz. Die Gottesdienste sind öffentlich; Gäste sind herzlich willkommen und freundlich eingeladen!
Sonntag, 2. März 9.45 Läufelfingen: Gottesdienst, Brot für alle, Pfarrer Markus Enz. Orgel Bernd Vogel. Kollekte für ök. Kampagne Mittwoch, 5. März 18.05 Friedensgebet in der Kirche in Rümlingen
Sonntag, 9. März 9.45 Rümlingen: Gottesdienst mit Kammermusik: Angela Wiedmer, Orgel; Maria Zumbrunn, Trompete. Pfarrerin Margrit Balscheit. Kollekte für das Heks Mittwoch 12 März
100 g getrocknete Tomaten in Öl, abgetropft, in Streifen geschnitten 100 g Rollgerste 200 g Tiefkühl-Blattspinat, aufgetaut, abgetropft, grob gehackt 50 g Reibkäse, z. B Emmentaler/ Gruyère
1 Kochtopf von ca. 4 l Inhalt mit Deckel
Zubereitung
1. Im Topf Zwiebeln im heissen Öl 2–3 Minuten anbraten, bis sie leicht braun werden, herausnehmen.
2. In den gleichen Topf Weisswein, Passata, Bouillon, getrocknete Tomaten und Gerste geben, umrühren. Zugedeckt 35–40 Minuten köcheln lassen, dabei zwischendurch umrühren.
3. Spinat dazugeben, weitere 5 Minuten köcheln lassen, Reibkäse unterrühren, mit gerösteten Zwiebelstreifen garnieren und servieren. Zubereitungszeit: ca. 60 Minuten www.volg.ch/rezepte/
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Evang.-ref. Kirche Langenbruck-Waldenburg-St. Peter
19.00 ökum. Frauen-Weltgebetstag in der katholischen Kirche Bruder Klaus, Oberdorf
Sonntag, 2. März
10.00 Kirche St. Peter Lukas Alber
Langenbruck, durchläuft die Ausbildung zum Laienprediger Pfarrer Hanspeter Schürch begleitet ihn dabei. Nun hält Lukas Alber seinen ersten Gottesdienst in unserer Kirchgemeinde. An der Orgel begleitet uns Brunetto Haueter
Anlässe
Freitag, 7. März 19.00 Erwachsenen-Weltgebetstag, Kirche Langenbruck. An der Orgel begleitet uns Niggi Hublard.
Vokalensemble
Proben am Dienstag, 20.00 bis 21.30 im Schulhaus in Waldenburg. Wir singen geistliches und weltliches klassisches Repertoire. Informationen:
Turm, Öffnungszeiten: Mittwoch von 9.00 bis 11.00 und von 15.00 bis 18.00. Freitag, 15.00 bis 19.00, Samstag von 9.00 bis 12.00; www.buecherflohmarkt-lespresso.ch
Voranzeige
Sonntag, 16 März 10.00 Kirche Langenbruck, mit Pfarrer Torsten Amling. An der Orgel begleitet uns Martin Wiget. Im Anschluss an den Gottesdienst Wurstessen im Pfarrhauskeller
Offenes Abendsingen
Dienstag, 18. März, 19.00 in der Kirche Waldenburg, musikalische Leitung Gabriela Freiburghaus
Frauengesprächsgruppe
Donnerstag, 20. März, 9.00 bis 11.00 in der Pfarrscheune in Waldenburg. Wir treffen uns zu einem gemütlichen
Zmorge und tauschen uns über ein Thema aus Esther Schürch, 061 961 01 55
Samstag, 22. März bis Freitag, 28. März. Anmeldungen u. Auskunft: Ursula Schärli, uschaerli@gmx.ch, 079 401 82 62. Frühjahrsfrühstück und Vortrag Mittwoch, 26. März, 9.00 bis 11.00, Kirchgemeindehaus Sunnewirbel. «Humorvoll den Alltag bewältigen» Ein Anlass der Frauengruppe Waldenburgertal Tischreden im Leue Waldenburg Freitag, 28. März, 20.15, Stephan Grieder «Summit on Peace in Ukraine» Werkstattbericht vom Bürgenstock
Mitteilungen
Amtswoche
10. Februar bis 2. März: Pfarrer Hanspeter Schürch, 061 961 00 51
3. März bis 20. April: Pfarrer Torsten Amling, 062 390 11 52
19.00 Oberdorf, katholische Kirche Bruder Klaus – Weltgebetstagsfeier. Die Liturgie des Weltgebetstags 2025 kommt von den Cookinseln. Die Cookinseln sind «wunderbar geschaffen». «Wunderbar geschaffen» sind auch die Menschen dieser Inseln und wir alle
Sonntag, 2. März
10.00 Bennwil Gottesdienst mit Pfarrer Fritz Ehrensperger An der Orgel spielt Nicolas Hublard. Kollekte: Blaues Kreuz beider Basel
Für Kinder und Jugendliche
Kindersommerlager
In dieser letzten Schulwoche vor den Fasnachtsferien verteilen die Religionslehrpersonen in den Primarschulen die neuen Lagerheftli. Darin finden Sie viele tolle Kinder-Ferienangebote, organisiert von verschiedenen Gruppen aus dem ganzen Waldenburgertal. Alle Informationen finden Sie auch auf unserer Website www.ref-behoela.ch
Veranstaltungen
Gebet in Hölstein Samstag, 1. März, 9.30 bis 10.30
Agenda
in der Kirche Hölstein. Herzliche Einladung zum gemeinsamen Gebet für unsere Gemeinde, unsere Dörfer unser Land und den Frieden in der Welt. Kontakt: Roland Steinle, 061 951 10 83
Trauercafé
Mittwoch, 5. März, 9.00 bis 11.00 im Hofmattschulhaus in Tenniken. Abschiede werden uns in unterschiedlichen Situationen zugemutet, und Tauer darf als eine Aufgabe empfangen werden. Kontakt: Isabella Flükiger 079 758 86 39
Voranzeigen
Suppentag
Sonntag, 16. März ab 11.30 im Kirchgemeindehaus Sunnewirbel in Hölstein (im Anschluss an den Gottesdienst) Herzliche
Einladung!
Café complet
Dienstag, 18. März, 19.00 bis 20.00 im Kirchgemeindehaus in Hölstein. Herzliche Einladung zum gemeinsamen Abendessen. Brot und Butter sind vorhanden. Ein essbarer Beitrag zum Teilen mit anderen ist willkommen.
Seniorennachmittag
Mittwoch, 19. März um 14.00 im Sunnewirbel in Hölstein. Das Vorbereitungsteam freut sich auf Ihren Besuch.
Schenken Sie sich Fastentage! Ökumenische Fastenwoche von Samstag, 22. März bis Freitag, 28. März im Kirchgemeindehaus Sunnewirbel. Die Gruppe trifft sich jeden Abend (ausser sonntags) von 18.30 bis 19.30, um sich gegenseitig zu unterstützen und zum Gedanken- und Erfahrungsaustausch, so dass sich auch Fasten-Unerfahrene auf dieses Experiment einlassen können. Haben Sie Fragen? Frau Ursula Schärli (061 951 17 19, uschaerli@gmx.ch) und Frau Ursula Vögelin (061 951 16 82, ursula.voegelin.marugg@gmx.ch) beantworten diese gerne. Anmeldung bitte bis 14. März an Ursula Schärli.
Mitteilungen
Öffnungszeiten Sekretariat und öffentliches Bücherregal im Kirchgemeindehaus Sunnewirbel: Dienstag- und Donnerstagmorgen jeweils von 8.30 bis 11.30. Während den Fasnachtsferien ist das Sekretariat unregelmässig besetzt. Amtswoche 17. Februar bis 9. März: Pfarrer Fritz Ehrensperger, 079 380 80 51 www.ref-behoela.ch
Kath. Pfarrei Bruder Klaus Waldenburgertal Oberdorf
mit seinen Spässen und Kunststücken erfreute. Er konnte springen, auf seinen Händen laufen und tanzen, dass es eine Art hatte.
Er zog von Ort zu Ort überall gaben ihm die die Leute so viel, dass es ihm zum Leben reichte. Irgendwann mal, merke er dass er mehr konnte. Er war all des Treibens müde, und klopfte an das Tor eines Klosters. Er bat, in die Reihen der Mönche aufgenommen zu werden. Der Abt gab ihm eine Mönchskutte, und er reihte sich bescheiden als letzter ein, wenn die Mönche zum Gebet schritten. Bald aber wurde sein Herzschwer Er konnte nicht mitsingen, wenn die Klosterbrüder sangen. Er wusste die Worte nicht. Er verstand auch nicht, in den frommen Büchern des Klosters zu lesen. Er fühlte, dass er hier unnütz sei. Das bedrückte ihn sehr Eines Tages schlich er in eine einsame Kapelle, als die Glocke die Mönche rief. Er wollte nicht mehr mit den anderen in der Reihe zum Gebet. Er wollte nicht mehr der Letzte sein.
Darum blieb er in der Kapelle und hörte zu wie die andern sangen und beteten. Da hatte er eine Idee «Wenn ich schon die
Reformierte Kirchgemeinde
Diegten-Eptingen
Sonntag, 2. März 10.00 Kirche Eptingen, Regionalgottesdienst, Pfrn. S. Glasbrenner Mittwoch, 5. März 9.00 Hofmattschulhaus Tenniken, Trauercafé
Gemeindenachrichten
Niederdorf
Robert Chaudet – Rücktritt aus dem Gemeinderat
Robert Chaudet hat aus persönlichen Gründen seinen sofortigen Rücktritt aus dem Gemeinderat und somit auch als Vizepräsident gegeben. Er war seit Februar 2015 im Gemeinderat aktiv und amtete ab Oktober 2023 als Vizepräsident.
Ersatzwahl Gemeinderat –18 Mai 2025
Der Gemeinderat hat die Ersatzwahl für die Vakanz im Gemeinderat auf den 18. Mai 2025 festgesetzt. Für diese Wahl ist eine Stille Wahl möglich. Zur Ermöglichung der Stillen Wahl können bis zum 17. März 2025, 12 Uhr Wahlvorschläge auf der Gemeindeverwaltung eingereicht werden. Eine Stille Wahl ist zustande gekommen, wenn am 17. März 2025, 12 Uhr, nur eine einzige Kandidatur besteht Andernfalls findet die erwähnte Urnenwahl am 18. Mai 2025 statt. Erreicht von den dann zur Wahl stehenden Kandidaturen niemanden das absolute Mehr besteht eine weitere Frist für eine Stille Wahl von acht Tagen. Andernfalls findet am Sonntag, 28. September 2025 der offizielle Wahlgang statt, an welchem dann das relative Mehr massgebend wäre Formulare für Wahlvorschläge können auf der Webseite www.baselland.ch/politik-und-behorden/besondere-behoerden/ landeskanzlei/politische_rechte/wahlen/ wahlvorbereitungen heruntergeladen oder auf der Gemeindeverwaltung bezogen werden Interessierte Personen können sich beim Präsident Martin Zürcher (079 875 03 28) melden
Öffnungszeiten während der Fasnachtsferien Während der Fasnachtsferien vom 3. bis 14. März 2025 ist der Schalter der Gemeindeverwaltung von Montag bis Freitag jeweils am Vormittag von 10 bis 11.30 Uhr geöffnet. Die Telefonzeiten bleiben unverändert. Für Termine ausserhalb der Öffnungszeiten melden Sie sich bitte telefonisch 0619653040 oder per E-Mail gemeinde@niederdorf.ch bei uns. Gemeindeverwaltung Niederdorf
Waldenburg
Friedhof Waldenburg:
Sekretariat Melanie Goossen sekretariat@rkk-oberdorf.ch 061 961 00 30, Di. bis Do., 9.00 bis 11.30 Uhr www.rkk-oberdorf.ch
Lieder und Gebet nicht mitsingen kann, so will ich doch etwas tun, was ich kann.» Er zog seine Kutte aus und fing an. Er drehte sich in unermüdlichem Schwung hierhin und dorthin. Seine Arme waren wie die Flügel eines Schmetterlings. Er sprang seine höchsten Sprünge, er schlug das Rad, er lief auf den Händen durch die Kapelle. Mit einem Wort: Er tanzte voller Inbrunst, mit Leib und Seele. Er tanzte, um Gott zu erfreuen. Er tanzte, bis er atemlos niedersank. Am nächsten Tag liess der Abt ihn zu sich kommen. Der Gaukler hatte Angst aber der Abt sagte nur: «Du hast mit deinem Tanzen eindringlicher zu Gott gesprochen, als wir es alle tun. Deine Frömmigkeit kommt aus dem Herzen. Du ehrst Gott mit Leib und Seele durch dein Tanzen. Danke hast du uns das gezeigt.» Nach einer französischen Legende
Wir machen Fasnachtsferien Auf dem Anrufbeantworter erhalten Sie alle wichtigen Informationen. Wir danken für das Verständnis und wünschen eine fröhliche Fasnacht.
Umwandlung Teil-Rasenfläche zu Blumenwiese
Ab März wird eine Rasenfläche auf dem Friedhof in eine artenreiche Blumenwiese umgewandelt. Das Projekt senkt langfristig die Unterhaltskosten, fördert die Biodiversität und schafft eine ansprechende und harmonische Umgebung für Friedhofsbesucher
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Neuer Termin WaldenburgerTreffen 2026
Für das Waldenburger-Treffen 2026 musste ein neuer Termin festgelegt werden Dieses findet nun neu vom 21. bis 23. August 2026 in unserer Gemeinde statt. Für das OK suchen wir engagierte Mitbürger/innen, die zusammen mit der Gemeindeverwaltung und dem Gemeinderat ein attraktives und vielseitiges Programm für unsere Gäste zusammenstellen. Interessenten können sich auf der Gemeindeverwaltung während der Öffnungszeiten telefonisch per Telefon: 061 965 96 00 oder per E-Mail auf gemeinde@waldenburg.ch melden. Der Gemeinderat freut sich auf ihr Mitwirken.
Absage Einwohnergemeindeversammlung vom 31 März 2025 Aufgrund von Nachfragen informiert der Gemeinderat: Durch das Vorverschieben der Einwohnergemeindeversammlung auf den 10. Februar 2025 findet die Einwohnergemeindeversammlung vom 31. März 2025 nicht statt.
Langenbruck
Öffnungszeiten während der Fasnachtsferien
Der Schalter der Gemeindeverwaltung bleibt in der Fasnachtswoche vom 10. März bis 14. März 2025 geschlossen. Sie können Ihre Anliegen während dieser Tage an gemeinde@langenbruck.ch richten.
Absage BGV & EGV
Die Bürger- und Einwohnergemeindeversammlung vom 26. März 2025 wurde mangels Traktanden abgesagt.
Was läuft
in Langenbruck
Donnerstag, 28 Februar
• Schulfasnacht Oberdorf, 14 Uhr Mittwoch, 5. März
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