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Software-Spezialist Novofactum hilft Unternehmen, sich neu zu entdecken

Im Aufwind

Software-Spezialist novofactum hilft Unternehmen, sich neu zu entdecken

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Planen den Höhenflug: (v.l.n.r.) CCO IngoTrosiner, CEO Christian Riffner und COO Arne Jehle von novofactum

Knapp 1400 Quadratmeter sollen erst mal reichen: Im Freiburger InterchaletHaus tüftelt das Team von novofactum an der digitalen Zukunft. Die Unternehmensberater arbeiten mit hervorragenden Informationssystemen und definieren Reporting-, Analyse- und Planungsprozesse neu. Dabei beflügeln sie nicht nur Betriebe von heute, sie arbeiten auch an der Versicherungsplattform von morgen.

„Eine Boeing hebt nicht ab, wenn alle Instrumente auf null stehen“, erklärt Ingo Trosiner, Chief Commercial Officer von novofactum. Um Firmen Flügel zu verleihen, setzen die Freiburger IT-Experten auf Datentransformation dank digitaler Werkzeuge wie Jedox und Qlik. „Das sind mächtige Tools, deren Einführung und Nutzung aber spezielles Know-how erfordern“, so der 47-Jährige. Denn in der Regel verfügen Unternehmen über alle Daten, die nötig sind, um flügge zu werden. Viele blieben auf diesem Schatz aber arglos sitzen: „Diese Daten sind oftmals weder gebündelt noch analysiert. Wir bohren auf, geben neue Blickwinkel und helfen Betrieben, sich selbst zu entdecken“, sagt Trosiner. Die gewonnenen Informationen werden anschließend in einem Dashboard veranschaulicht. Damit dort Bäcker ihre Brötchen und Zutaten im Blick behalten und Versicherungen ihre Formulare und Schäden, findet novofactum individuelle Lösungen: „Wir gehen in die Firmen, tauchen in Prozesse ein, machen mit unseren Kunden Workshops und prüfen, welche Tools infrage kommen.“ Standard seien am Ende bloß die Schnittstellen. Schließlich müssen Unternehmen heutzutage zahlreiche Tools jonglieren. Damit die unterschiedlichen Abteilungen darin zwischen Excel, SAP und Co. nicht den Überblick verlieren, dockt novofactum seine maßgeschneiderte Software an bereits bewährte, aber fragmentierte Programme an. „Jedox und Qlik führen Systeme, die normalerweise nicht miteinander reden, zusammen“, erklärt Chief Operating Officer Arne Jehle. Ob Vertriebs-, Kosten- oder Personalplanung, Gewinn-und-Verlust-Rechnung, auch ehemals komplizierte Umsatzprognosen seien mit Jedox und Qlik nur einen Knopfdruck entfernt. „Mit Hochrechnungsdaten kann jedes Szenario durchgespielt werden. Erfolg wird dadurch plan- und steuerbar“, erläutert der 43-Jährige. Und die Vernetzung birgt noch einen Vorteil: „Mit unserer Hilfe können Betriebe ihren manuellen Aufwand eindampfen. Prozesse werden automatisiert, dadurch werden Fehlerquellen minimiert“, erläutert Jehle. Novofactum will hoch hinaus. „Wir möchten dem digitalen Arbeitsplatz der Versicherungswelt eine Plattform geben“, betont der 43-Jährige. Zahlreiche Unternehmen in dieser Branche arbeiteten zu dezentral und kaum digital: „Je nach Sachbearbeiter können Schadensmeldungen ganz unterschiedlich abgewickelt werden.“ Seine Vision: Statt Aktenberge zu wälzen, sehen Versicherer auf einen Klick, wo die Keller volllaufen und was das für die künftige Planung bedeutet. Folglich sollen die Büros im Interchalet-Haus nicht mehr lange leer stehen. Seit Geschäftsgründung im Jahre 2015 hat das Unternehmen seine Mitarbeiterzahl jedes Jahr verdoppelt, zweimal in den vergangenen drei Jahren sind die Software-Spezialisten deswegen umgezogen. An der Heinrich-von-Stephan-Straße wollen die jungen Unternehmensberater nun längerfristig bleiben. CEO Christian Riffner will dort durchstarten: „Wir sind im Aufwind.“

Philip Thomas

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