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Motiv: Ein einfacher roter Kreis auf weißem Grund. Geschichte: Die weltberühmte Flagge Japans heißt „Hinomaru“, was „Sonnenkreis“ bedeutet. Die Sonne ist in der Tat sehr wichtig für die Japaner und wird mit dem Kaiser in Verbindung gebracht. Die Farben und Formen der Flagge symbolisieren Ruhe, das Rot und das Weiß die Schreine die Shintō-Religion. Sie wurde erst 1999 offiziell eingeführt, nachdem ein Gesetz die Flagge zusammen mit der Nationalhymne Japans, die ein weiteres Symbol des Landes ist, anerkannte.
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Besonderheit: Die Flagge stellt den Namen des Landes dar, der rote Kreis steht für die aufgehende Sonne. Japan wird von den Japanern Nihon oder Nippon genannt und das Kanji*, das den Namen bildet, bedeutet „Ursprung der Sonne“. Japan wird wegen seiner geografischen Lage schon seit langem als „Land der aufgehenden Sonne“ bezeichnet, denn es ist das letzte asiatische Land vor dem Pazifischen Ozean. Jeder schaut nach Japan, wenn die Sonne aufgeht!
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Kerstin
willkommen in diesem Schuljahr! Lasst uns mit Wednesday, der meistgesehenen Serie des Jahres 2023 starten und gleich mit der Geschichte der originellsten multikulturellen Orchester der Welt weitermachen. Musik verbindet! Es gibt eine neue Rubrik: Unsere Freunde Hannah und Julian haben nun einen Podcast und erzählen uns von ihren Entdeckungsreisen durch die D-A-CH-Regionen. Außerdem lernen wir die österreichische Schriftstellerin Ida Pfeiffer kennen, die im 19. Jahrhundert als Frau alleine die Welt bereiste und über ihre Reisen schrieb. Hast du schon mal den Faden verloren? Wir erfahren, woher diese Redewendung kommt und was sie bedeutet. Viel Spaß beim Lesen und Lernen!
Was ist die meistgesehene Fernsehserie des Jahres 2023, noch vor Stranger Things 4? Wednesday! Hier sind ein paar wissenswerte Fakten –auch wenn mir klar ist, dass du schon alles weißt! Jeanne Ortega nahm Unterricht in Cello*, Fechten*, Bogenschießen und Deutsch, um eine perfekte Wednesday zu sein. Tim Burton kämmte sich jeden Morgen seinen Pony*. Alle Figuren kleiden sich farbig, nur sie hat schwarze oder weiße Klamotten an. Die Stadt Jericho wurde in Rumänien nachgebaut und ist von einer Kleinstadt in Neuengland inspiriert. Ein Großteil der Aufnahmen für die Nevermore Academy wurde in der Burg Cantacuzino in den Karpaten gedreht. Einer der Komparsen* ist ... der größte Mann Rumäniens. Danny Elfman, der Komponist des Soundtracks, benutzte das Cembalo* so, wie er es als Kind in einer Serie gesehen hatte, und ließ sich von der Musik Bachs inspirieren.
Hallo, ich bin Grammy. Mit mir lernst du in diesem Monat:
Cello: Musikinstrument mit Bogen, das auf dem Boden stehend gespielt wird
Cembalo: Musikinstrument mit Saiten und Tastatur, ähnlich wie ein Klavier
Fechten: Kampfsport mit Degen, Florett oder Säbel
kanji: Zeichen, die in der japanischen Schrift verwendet werden
Komparsen: Schauspieler, die im Film auftreten, aber nicht sprechen
Kostümbildner*in: die Person, die die Kostüme entwirft
Pony: Haare, die die Stirn bedecken
Kostümbildnerin* Charlene Atwood, Gewinnerin von vier Oscars, ließ sich von den Zeichnungen von Charles Addams, dem Schöpfer der berühmten Familie, inspirieren. Ihr Stil verbindet zeitgenössische Mode mit Trends aus der Welt der Musik. Verwende den Code und finde heraus, an welchen Musiker sie dabei besonders gedacht hat!
Unsere Freunde Hannah und Julian haben beschlossen, gemeinsam einen Podcast* über interessante Regionen in den D-A-CH-Ländern zu machen. In jeder Ausgabe erzählen sie von ihren Erkundungsreisen. Gerade sind sie von einem Kurztrip auf der Ostseeinsel Usedom zurückgekommen.
Es geht los!
Hannah: Endlich ein paar Tage frei, die wir als Erkundungsreise für unseren Podcast nutzen wollten! Julian und ich haben beschlossen, uns auf ein kleines Abenteuer zu begeben und die Insel Usedom zu erkunden. Wir waren so gespannt auf all die Dinge, die uns dort erwarten würden.
Julian: Genau! Also haben wir unsere Sachen gepackt, unsere Fahrräder geschnappt und sind nach Usedom aufgebrochen. Unser erster Halt war in Ahlbeck,
einem der bekanntesten Badeorte der Insel.
Angekommen und losradeln
Hannah: Dort angekommen, haben wir uns gleich auf unsere Fahrräder geschwungen und sind losgeradelt. Es war so aufregend, die salzige Meeresluft zu spüren und den warmen Sand unter
unseren Reifen zu fühlen. Unser erster Stopp war der Ahlbecker See, ein wunderschöner Ort mit kristallklarem Wasser.
Julian: Wir konnten einfach nicht widerstehen und haben unsere Schuhe ausgezogen, um unsere Füße in das erfrischende Wasser baumeln zu lassen. Es war so entspannend und hat uns
gleichzeitig auf die Abenteuerlust eingestimmt, die uns auf Usedom erwarten würde.
Hannah: Unsere nächste Station war das Seebad Heringsdorf. Hier waren wir wirklich beeindruckt von der prächtigen Bäderarchitektur*. Wir sind die Promenade entlanggeschlendert,
ein Besuch der historischen Seebrücke* nicht fehlen. Von dort aus hatten wir einen fantastischen Blick auf das Meer und die Küste. Es war einfach magisch!
Aktivitäten im Achterwasser
Hannah: Aber wir hatten noch lange nicht genug. Also sind wir weitergefahren und haben das Achterwasser* erreicht, eine Lagune, die einen starken Kontrast zum offenen Meer bildet. Dort haben wir uns im Stand-Up-
Julian: Dort haben wir die wunderschönen Sanddünen und den kilometerlangen feinen Sandstrand genossen. Wir haben Strandspaziergänge gemacht, im Meer gebadet und einfach die Sonne auf unserer Haut gespürt.
Highlight: ein Park voller Schmetterlinge
Hannah: Ein weiteres Highlight war der Besuch des Usedomer Schmetterlingsparks in Trassenheide. Wir waren fasziniert
haben die atemberaubenden Villen bewundert und das Rauschen der Wellen genossen.
Julian: Und dann durfte natürlich
Paddling* versucht.
Julian: Oh ja, das war eine spannende Erfahrung! Wir sind über das ruhige Gewässer gepaddelt und haben die vielfältige Tierwelt des Achterwassers entdeckt. Schwäne, Enten und sogar ein majestätischer Seeadler sind uns begegnet.
Hannah: Und dann haben wir beschlossen, noch mehr von der Insel zu erkunden. Wir haben uns auf den Weg nach Karlshagen gemacht, einem charmanten Küstenort mit einer langen Strandpromenade.
Lies die folgenden Sätze und prüfe, ob sie richtig (R) oder falsch (F) sind.
1 Die Insel Usedom liegt in der Nordsee.
2 Hannah und Julian erkunden die Insel mit dem Auto.
3 In Heringsdorf waren sie auf der historischen Bäderbrücke.
4 In Karlshagen gibt es einen Schmetterlingspark.
5 Möwen mögen keine Fischbrötchen.
von den bunten Schmetterlingen, die um uns herumflogen, und haben viel über ihre Lebensweise und ihre Bedeutung für die Natur gelernt.
Julian: Und natürlich dürfen wir das kulinarische Erlebnis nicht vergessen. Die leckeren Fischbrötchen fanden auch die angriffslustigen Möwen interessant. Hannah: Ja, das stimmt! Die waren ganz schön frech und wollten auch was von unserem Fischbrötchen abhaben.
Achterwasser: die Lagune von Usedom Bäderarchitektur: charakteristische Architektur von Seebädern an der Ostsee Podcast: eine Serie von Audio-Medien zum Nachhören
Seebrücke: Bauwerk auf Holzpfählen, die vom Ufer ins Meer ragt
Stand-Up-Paddling: Sportart, bei der man stehend auf einer Art Surfbrett ohne Segel paddelt
Tetris ist ein Computerspiel, bei dem es um logisches Denken geht. Seit den 1980er-Jahren bis heute ist Tetris immer in Mode. Es gehört sogar zu den Top Ten der Computerspielen aller Zeiten!
auf anderen Blöcken liegen, die bereits auf dem Boden liegen. Der Spieler oder die Spielerin muss sie
Klassische Versionen von Tetris haben fast immer eine typisch russischen Soundtrack: ein Volkslied wie Kalinka oder ein klassisches Stück wie Tschaikowskis Tanz der Zuckerfee oder ein Menuett* in h-Moll von Bach.
aneinanderreihen: zusammenfügen, nebeneinander stellen
Blöcke: Elemente, die zusammengehalten werden
endlos: ohne Ende, für immer
flache Figuren: Art von geometrischen Figuren, die von geraden Linien umschlossen sind
Menuett: Musikrichtung mit Dreier-Rhythmus, die auf einen französischen Tanz zurückgeht
tragbar: etwas, das man herumtragen kann
Musik ist ein Mittel, um junge Menschen zusammenzubringen und ihnen Respekt für andere und Multikulturalität* zu vermitteln. Wir entdecken, wo die außergewöhnlichsten Orchester der Welt entstehen.
Musik ist eine universelle Sprache, die ein Mittel sein kann, um Respekt und Multikulturalität zu vermitteln. Deshalb werden überall auf der Welt Orchester gegründet, die zwei Ziele verfolgen: jungen Menschen, vor allem aus weniger wohlhabenden Vierteln, eine große Chance zu geben und eine Kultur der Integration* und des Respekts aufzubauen.
Es ist sicherlich das berühmteste und revolutionärste Orchester der Welt und es wurde zu einem Modell, um ärmeren Kindern die Musik näherzubringen. Gegründet hat es der Musiker José Antonio Abreu, der mit El sistema versucht, mithilfe von Musik das Leben junger Menschen und die Gesellschaft zu verändern. Alles begann 1975 in einer Garage in Caracas – und heute gibt es weltweit 300 Orchester und Chöre*! Abreu wollte allen die Chance geben, eine öffentliche*, kostenlose Musikausbildung zu erhalten. Die Jungen und Mädchen, die an dem Projekt teilnehmen, haben die Chance, der Armut zu entkommen und sich selbst zu befreien*. Dafür hat El sistema viele Preise gewonnen und ist zu einem Beispiel für Frieden und Fortschritt in der Welt geworden.
In Bobo-Dioulasso, der Musikhauptstadt von Burkina Faso, gibt es einen besonderen Ort, das Maison de jeunes, an dem sich jeden Abend Künstlerinnen und Künstler und Musikbegeisterte treffen, um die „répétition“* mit Leben zu füllen. Ihr Ziel ist es, den Sinn der Musik als einen Moment der Geselligkeit wiederzuentdecken. Viele Musikerinnen und Musiker haben diese Idee in ihr Land gebracht, um eine Brücke zwischen der Kultur und der Musik des Mittelmeerraums und Westafrikas zu schlagen. Was wird gespielt? Traditionelle afrikanische Instrumente, wie die Djembé und die Dum Dum, und eher westliche Instrumente wie die Trompete.
In der Nähe von Bristol entstand ein außergewöhnliches Orchester, das South West Open Youth Orchestra, das von Jugendlichen mit Behinderung im Alter von 11 bis 25 Jahren gegründet und geleitet wird. Das Orchester ermöglicht es den jungen Leuten, die alle schwer behindert sind, dank Technologie durch ihre Augen, das Blinzeln* ihrer Augenlider oder dank eines Sensors* auf ihrem Kopf zu musizieren. Unglaublich!