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Unbekanntes Périgord und Dordogne Kulturreise ins „Liebliche Frankreich (Douce France)“ zu den steinzeitlichen Höhlen, den Burgen der Dordogne und den romanischen Kuppelkirchen Reisetermin: 14. – 21. Oktober 2020 (8 Tage)
Die Kernlandschaft im Herzen Frankreichs gehört zu den landschaftlich schönsten und zugleich kulturell reichsten Regionen Europas. Bereits der prähistorische Mensch siedelte in der Eiszeit in dem höhlenreichen Gebiet und hinterließ seine Zeichnungen und Malereien, man erinnere sich allein an die großartigen Malereien in der Höhle von Lascaux. Périgueux lag an einer wichtigen römischen Straße in Gallien, später stritten Engländer und Franzosen im 100-jährigen Krieg um diesen attraktiven Teil der „Douce France“. Davon künden heute noch trutzige Burgen und wehrhafte Städtchen. In abgeschiedenen Tälern entstanden verschwiegene Abteien und der Landadel baute sich stolze Schlösser zur Zeit der Renaissance. Heute sind es anspruchsvolle Reisende, die jenen bezaubernden Teil Frankreichs für sich erobern, der noch fernab vom Massentourismus liegt. Sie wissen die Schätze der Region wie die Foie Gras (Gänseleberpastete), die Weine des Bergerac und das Walnussöl zu schätzen. Der Herbst ist die schönste Reisezeit, denn dann glühen die zahllosen Walnussbäume und die reichen Wälder mit ihrem goldenen Laub. Während unserer Reise möchten wir Ihnen das ganz zu Unrecht selten besuchte Périgord vorstellen. Dabei werden Sie bald merken wie vielfältig und interessant dieses Gebiet ist. Wir wohnen in einem romantisch gelegenen Hotel vor den Toren von Sarlat, das uns an den Abenden eine abwechslungsreiche Küche mit regionalen Gerichten bietet.
Reiseleitung: Eckhard Mainka (M.A.), Kunsthistoriker Mi – 14. Okt.: Romanischer Auftakt A Linienflug mit LUFTHANSA von Frankfurt nach Toulouse (Abflug ca. 13:20 Uhr/Ankunft ca. 15:00 Uhr – Anschlussflüge nach Verfügbarkeit). Busfahrt ins Périgord nach Sarlatla-Canéda, wo wir für die Dauer der Reise im ROMANTIK-HOTEL RELAIS DE MOUSSIDIÈRE**** wohnen. AE. Do – 15. Okt.: Zauberhaftes Sarlat F/A Ein Rundgang in Sarlat-la-Canéda führt uns durch eine der erstaunlichsten Städte Frankreichs. Uns erwarten u. a. malerische Gassen mit prächtigen Renaissancepalästen, das Bischofspalais mit Florentiner Einflüssen, die Kathedrale Saint-Sacerdos und die rätselhafte Totenlaterne. Am Nachmittag unternehmen wir einen Ausflug in ein abgeschiedenes Tal zur ehemaligen Benediktinerabtei von Paunat. Die gewaltige Kirche kündet noch von der einstigen Bedeutung des Klosters. Im Licht des späten Nachmittags bietet das mittelalterlich befestigte Städtchen Limeuil am Zusammenfluss von Dordogne und Vézère ein besonders pittoreskes Bild. AE. Fr – 16. Okt.: Entlang der Dordogne F/A Heute lernen wir den Lauf der Dordogne mit
den vielen Flusswindungen kennen. Fahrt nach Beynac, einer mittelalterlichen Burg an einem kühnen Steilabfall zur Dordogne. Anschließend fahren wir auf einem Gabare, einem der kleinen Schiffe, die bis Ende des 19. Jh. der kommerziellen Schifffahrt auf der Dordogne dienten. Die Fahrt auf dem gewundenen Flusslauf führt uns durch eine zauberhafte Landschaft mit dem gewaltigen Schloss von Castelnaud. Anschließend kommen wir nach Domme, ein altes, von Philipp dem Kühnen befestigtes Städtchen hoch über der Dordogne mit mittelalterlichen Wällen, Türmen und Toren. Rückfahrt nach Sarlat. AE. Sa – 17. Okt.: F/A Wochenmarkt & Josephine Baker Am heutigen Tag findet auf dem Place de la Liberté in Sarlat der Wochenmarkt statt, der uns ein äußerst buntes Bild bietet. Daher ist der Vormittag zur freien Verfügung, damit Sie in Ruhe über den Markt bummeln oder die Produkte des Périgord in einer der vielen kleinen Geschäfte erwerben können. Es lohnt sich aber auch, nur in einem Bistro Platz zu nehmen und die Atmosphäre der Stadt zu genießen. Am Nachmittag unternehmen wir einen Abstecher zum Renaissanceschloss von
Milandes. Berühmt wurde es durch Josephine Baker, die hier mit ihrer „Regenbogenfamilie“ nach dem 2. Weltkrieg lebte. AE. So – 18. Okt.: Antike & Mittelalter F/A Vormittags gelangen wir nach Périgueux, der Hauptstadt des Périgord. Die Silhouette wird von den berühmten Kuppeln ihrer Kirchen beherrscht. Wir sehen die römischen Relikte wie den Vesona-Turm (ehem. Vesunna-Tempel) und das Amphitheater. Über einer römischen Villa des 2. Jh. mit ihren Mosaiken errichtete der Stararchitekt Jean Nouvel das spektakuläre Vesunna-Museum. Anschließend gelangen wir über die mittelalterliche Kirche SaintÈtienne-de-la-Cité in die Altstadt. Die romanische Kathedrale Saint-Front ist ein wunderbares Beispiel einer Kuppelkirche. Danach bummeln wir noch durch die mittelalterlichen Gassen bis zur malerischen Place St-Louis. Vor den Toren der Stadt liegt die Klosteranlage Chancelade mit einer sehenswerten romanischen Kirche. Rückfahrt nach Sarlat. AE. Mo - 19. Okt.: Ausflug in die Prähistorie F/A Das Tal der Vézère, einem Nebenfluss der Dordogne, ist bekannt für seine prähistorischen Höhlenmalereien. Les Eyzies-de-Tayac ist die
Vézère-Tal © E. Mainka
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