Sail am Sonntag Nº 7 · 0,50 €
Sonntag, 11. August 2013 Tipps für den Sail-Sonntag
Das self-made U-Boot
Ein Segelmacher in Rostock
Die Opti-Taufe im Segelstadion
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Weil MecklenburgVorpommern unser Zuhause ist
Das Startfeld der Hanse-Sail-Regatten vor Warnemünde
Regatten ohne Wind, aber mit viel Spaß Das neue Konzept der Regatten der Traditionssegler am Sail-Samstag liegt dem Leiter des Büros Hanse Sail Holger Bellgardt und Wettfahrtleiter Rainer Arlt sehr am Herzen: „Die ganz großen Schiffe hatten immer Probleme mit dem Kurs unserer Regatten. Deswegen haben wir für sie eine neue Klasse entwickelt: Schiffe, die länger als 35 Meter sind, mit drei und mehr Masten, von denen mindestens zwei rahgetakelt sind, dürfen einen fliegenden Start hinlegen und die Strecke ‚one way’ segeln“, erklärt Holger Bellgardt. „Das Konzept geht auf“, verkündet Rainer Arlt um 11.11 Uhr erfreut über den Regatta-Funk. „Die ‚Shtan-
dart’ ist auf dem Weg zur Startlinie.“ Kurz darauf folgte die „Kruzenshtern“ unter vollen Segeln. Für die anderen vier Klassen – Rahsegler, Schoner & Galeassen, Einmaster und Yachten – fiel der Startschuss nach 12.00 Uhr. Um 13.30 Uhr musste Rainer Arlt den Abbruch aller Regatten verkünden, ohne dass ein Schiff die Ziellinie überquert hatte. „Der Wind fehlte, es herrschten keine fairen Wettkampfbedingungen“, erläutert er. Insgesamt nahmen 16 Traditionssegler an den Wettkämpfen teil. Auch bei der 5. HaikutterRegatta am Vortag der Hanse Sail (7. August) vom dänischen Nysted nach Warnemünde fehlte leider der
HANS E STADT ROS TOCK
Wind, um die geplanten 21 Seemeilen Rennstrecke unter Segeln zu absolvieren. Eine Regatta-Wertung gab es hier aber trotzdem: Nach knapp zwei Stunden überquerte die polnische „Olander“ als erstes die vorverlegte Ziellinie, dicht gefolgt von der „Carmelan“ und „Frieda von Hadersleben“ (beide D). Pech hatte die 115 Jahre alte „Hansine“: In Führung liegend hatte sie 500 Meter vor dem Ziel einen „Dreher“ und konnte das Rennen nicht mehr regulär beenden. Später lieferte sie sich aber eine interne Wettfahrt mit der „Bodil“ und „Carmelan“, so dass die mitsegelnden Gäste trotzdem ihren Segelspaß hatten.
Mit der Initiative „MV tut gut“ wird unsere Region vom Landesmarketing Meck len burg-Vorpommern, einer Sparte der Staatskanzlei in Schwerin, mit einem einheitlichen Marketing-Konzept unterstützt. Dieses Branding soll der Region einen Vorteil im interregionalen Wettbewerb verschaffen, um die Schönheit und die Qualitäten der Region hervorzuheben und zu kommunizieren. „Vor allem sollen die Stärken des Landes als Arbeits-, Lebensund Erholungsort hervorgehoben werden, um Menschen für Mecklenburg-Vorpommern zu begeistern“, sagt die Referentin des Landesmarketing Mecklenburg-Vorpommern Dr. Elke Halm. Ein weiteres Ziel ist es, das Image des Landes im überregionalen und internationalen Umfeld auszubauen. Hierbei rückt die Wettbewerbsfähigkeit ins Blickfeld, im besonderen bei repräsentativen Besuchen, wie zum Beispiel in London zu den Olympischen Spielen.