hds magazin 2/17: Überall dort experimentieren, wo es geht

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Italienische Post AG – Versand im Postabonnement– G.D. 353/2003 (konv. Ges. Nr. 46, 27.02.2004) Art. 1, Abs. 1, CNS BOZEN · Jahrgang LXV · 2/2017 · monatlich

hds magazin #2/17 Monatsmagazin des Handelsund Dienstleistungsverbandes Südtirol hds-bz.it facebook.com/hds.unione

Überall dort experimentieren, wo es geht Wie der Handel auf das Konsumentenverhalten reagiert


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handels- und dienstleistungsverband Südtirol


editorial

Klare Rechtslage hergestellt Der Südtiroler Landtag hat im Dezember einer Anpassung des Raumordnungsgesetzes zugestimmt und zwar dort, wo die Ausübung des Einzelhandels in Gewerbegebieten geregelt wird. Mit dieser Anpassung wird wieder eine klare Rechtslage hergestellt: Sie wird dem Prinzip gerecht, dass Einzelhandel vornehmlich in den Orten und bewohnten Gebieten ausgeübt werden kann und nur in bestimmten Ausnahmefällen – wie für sperrige Güter – in den Gewerbegebieten. Mit der im Sommer 2016 verabschiedeten Durchführungsbestimmung zum Autonomiestatut im Bereich Handel wurde der Weg für diese gesetzliche Anpassung geebnet. Nach der totalen Liberalisierung des Handels durch die Regierung Monti Ende 2011 hat es von der lokalen Politik immer wieder Gesetzesbemühungen gegeben, dieser Liberalisierung entgegenzuwirken – aber immer mit dem Wissen, dass diese vom Verfassungsgericht angefochten werden könnten. Nun gibt es wieder eine klare rechtliche Grundlage, die vorschreibt, was in Gewerbegebieten gemacht werden kann und was nicht. Die Handelsgesetzgebung ist somit wieder auf demselben Stand wie sie vor der Liberalisierung war, allerdings mit einer stabilen gesetzlichen Grundlage. Dieses Gesetz ist ein Meilenstein für den Einzelhandel und die Nahversorgung. Südtirol braucht lebendige Ortszentren im Tal und im ländlichen Raum. Diese leben wiederum von der Frequenz der Menschen, die sie aus den verschiedensten Gründen aufsuchen. Der Einzelhandel ist gemeinsam mit der Gastronomie und den Dienstleistungen ein wesentlicher Bestandteil dafür. Er soll deshalb in den Wohngebieten stattfinden, damit wir langfristig den hohen gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Wert der lebendigen Orte sichern und weiterentwickeln können.

Walter Amort, hds-Präsident

titelgeschichte Das veränderte Konsumverhalten

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aktuelles hds-Rückblick 2016

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bezirke Die Vorhaben in der Bischofsstadt

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fachgruppen Neue Dienstleister-Studie

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bildung Der neue CMC-Beraterlehrgang

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betriebe informieren Rundes Jubiläum bei Auto Hofer

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rechtsberatung Die Meldepflicht von Unfällen

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steuerberatung Die wichtigsten Steuerneuerungen

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Redaktion, Verwaltung und Werbung: 39100 Bozen, Mitterweg 5, Bozner Boden, T 0471 310 308/309, F 0471 310 396, pr@hds-bz.it, www.hds-bz.it Verantwortlich im Sinne des Pressegesetzes und Verantwortlicher Schriftleiter: Dr. Mauro Stoffella (Bereichsleiter Kommunikation) Redaktion: Dr. Sergio Colombi, Dr. Martina Reinstadler, Manuela Seebacher Grafisches Konzept: Gruppe Gut – www.gruppegut.it titelbild: gettyimages Grafik: Stefano Hochkofler Fotos: effektiv.it, freeimages, istockphoto, gettyimages, Benjamin Pfitscher, Helmuth Rier, Schlanders Marketing, Shutterstock Druckerei: Athesia Druck GmbH – Weinbergweg 7 – 39100 Bozen Aufgegeben am 26. Jänner 2017 Die Redaktion behält sich das Recht vor, Anzeigen zurückzuweisen. Die in Gastartikeln wiedergebene Meinung muss nicht der Meinung der Redaktion entsprechen. Herausgeber: Handels- und Dienstleistungsverband Südtirol Genossenschaft – Bozen, Sped. im P.A. – 45% - Art. 2. Absatz 20/b, Gesetz 662/96, Filiale Bozen, Eintragung Landesgericht Bozen Nr. 50/51 – Rep. 27256. Angeschlossen der USPI Unione Stampa Periodica Italiana

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titelgeschichte

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Überall dort experimentieren, wo es geht Wie der Handel auf das Konsumentenverhalten reagiert Das veränderte Konsumverhalten, bedingt durch den fortschreitenden technischen Wandel, stellt die Händler vor immer größere Herausforderungen. Händler müssen sich etwas einfallen lassen. Daher experimentiert der stationäre Einzelhandel überall dort, wo es nur geht. So auch mit neuen Store-Formaten, die sich verstärkt auf die Wünsche des Kunden konzentrieren wie Individualität, Emotionalität, gute Erreichbarkeit oder günstige Preise. Vorab ein Stimmungsbild: Regelmäßig werden in Deutschland Expansionsleiter und -manager im Einzelhandel befragt, um ein

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aktuelles Stimmungsbild zu wichtigen Entwicklungen und Trends darzustellen. Wie hat sich die Passantenfrequenz in verschiedenen Lagen entwickelt? Wie ändern sich die Verkaufsflächen der Geschäfte? Werden die Filialnetze größer oder kleiner? Die Studie „Expansionstrends 2016“ (EHI Retail Institute) kommt zum Ergebnis, dass im Geflecht aus dynamischem Onlinehandel, Preisdruck durch geringe Margen, rückläufigen Passantenfrequenzen und hohen Miet- und Nebenkosten mehr Einzelhändler unter Druck geraten. Das Konsumentenverhalten wird als größter wirtschaftlicher Risikofaktor der kommenden 12 Monate


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eingestuft. Dabei bleibt – trotz aller Schwierigkeiten, in denen sich der Einzelhandel befindet – die Innenstadtlage Top-Favorit der Handelsstandorte; auch Fachmarktzentren und Shopping-Center können hier nicht mithalten. Der Anteil der Händler, die gesunkene Passantenfrequenzen beobachten, ist in Shopping Centern (36 Prozent) am höchsten. Eine Hauptursache für den Rückgang ist die Konkurrenz aus dem Internet. Die Innenstadt bleibt auch in Sachen Expansion Favorit: 82 Prozent der Händler suchen hier nach Flächen – auch kleinere Städte kommen für fast jeden Zweiten in Frage. Interessant: Mit 61 Prozent liegen Stadtviertel bei der Flächensuche noch vor Shopping-Centern (58 Prozent). Klassische Stärken des stationären Einzelhandels Um die Geschäfte gegenüber der Onlineund Offline-Konkurrenz wettbewerbsfähig zu halten und für die Kunden attraktiv zu gestalten, setzen die meisten Händler auf

die klassischen Stärken des stationären Handels. Besonders wichtig ist den meisten Händlern dabei die Erzeugung einer guten Einkaufsatmosphäre (vor allem je kleiner die Verkaufsfläche ist) z. B. durch Ladenbaumaßnahmen (75 Prozent), die kompetente und persönliche Beratung (61 Prozent) sowie persönliche Services für den Kunden (42 Prozent). Die heutigen Anforderungen für erfolgrei- Der German Council of Shopping-Centers, chen stationären Einzelhandel verändern der Interessenverband der deutschen Hannicht zuletzt auch den Auftritt der Kaufleu- delsimmobilienwirtschaft, hat verschiedete und das Erscheinungsbild ihrer Geschäf- ne Trend-Formate und deren Standortpräte. Um vor diesem Hintergrund im stationä- ferenzen unter die Lupe genommen. Die ren Geschäft erfolgreich zu sein, ist es für Erkenntnisse der Untersuchung sind im die Unternehmen zentral, die relevanten „Navigator für neue Store-Formate“ zusamKommunikationskanäle zu nutzen, sich aus mengefasst. Hier vier Beispiele. dem Alltäglichen abzuheben und ein klares Profil zu zeigen. Attraktive Aushängeschilder Unübertroffen bleiben die Ladengeschäfte Flagship Stores erfreuen sich immer größeals direkter Berührungspunkt mit den Kon- rer Beliebtheit und ihre Verbreitung nimmt sumenten auch heute. Jedoch hat sich das deutlich zu. Als prominentes Aushängeehemalig klar zwischen inhabergeführten schild eines Unternehmens bzw. einer MarFachgeschäften, Filialisten, Waren- und Kauf- ke sind Flagship Stores typischerweise an häusern, Super- und Fachmärkten aufgeteilte attraktiven innerstädtischen Standorten zu System immer weiter ausdifferenziert. Vor finden. allem im städtischen Bild und in der Konsumentenwahrnehmung rücken neue StoreFormate stärker in den Vordergrund. Fortsetzung auf Seite 6

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So nahe wie möglich Glaubt man vielen Zukunftsvoraussagen, so werden bald tägliche Verpflichtungen und Besorgungen nur mehr mit dem Zeigefinger oder mit wenigen Mausklicks erledigt. Einige wenige beherrschen hier den Weltmarkt im Onlinebereich. Dazu gehört der bekannte US-Onlinehändler, der den Namen eines südamerikanischen Flusses trägt. Eine Meldung zu Jahresende sorgte für Schlagzeilen: Der weltgrößte Internethändler will künftig verstärkt auf Offline-Geschäfte setzen. Welche Strategie steckt dahinter? „So nahe wie möglich dem Kunden zu sein“, ist die Antwort des Unternehmens. Klingt sehr einfach und vor allem nicht neu. Denn in Südtirol wird das von den vielen Einzelhandelsbetrieben vor Ort schon lange praktiziert. Nähe zum Kunden, Vertrauen und persönliche Beratung spielen im stationären Einzelhandel eine große Rolle. Die Strategie des US-Unternehmens beweist, dass die Kunden dem stati-

onären Handel nach wie vor große Bedeutung beimessen, weil sie Produkte erleben, also fühlen, sehen oder vor Ort ausprobieren möchten, weil sie sich inspirieren und persönlich von qualifizierten Fachpersonen beraten lassen möchten – ein Beweis mehr, dass trotz aller Digitalisierung in der Einkaufswelt und neuem Konsumverhalten der Mensch mit seinen Fähigkeiten, Kenntnissen und Begabungen ein bestimmender Faktor im Handel bleibt.

Mauro Stoffella, Bereichsleiter Kommunikation mstoffella@hds-bz.it

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Zwar sind die Quadratmeterpreise hier sehr hoch, doch die unmittelbaren Rentabilitätsziele des einzelnen Standorts sind häufig zweitrangig. Im Vordergrund stehen die Imagebildung und die Positionierung des eigenen Labels in der Kundenwahrnehmung. Indem sie sich in puncto Architektur, Einrichtung, Größe, Mitarbeiter und Sortiment klar von den übrigen Filialen abheben, sorgen Flagship Stores für eine aufmerksamkeitsstarke Inszenierung von Marke und Produkt. Im Allgemeinen ist für Flagship Stores auch die hohe Personaldichte auf der Fläche kennzeichnend: Mitarbeiter, die den Kunden kompetent beraten und so zu Markenbotschaftern des Unternehmens werden. Lifestyle-Läden Concept Stores legen ihren Fokus eindeutig auf Zielgruppen, die ein hohes Interesse an Design, Trends, Inspiration und Individualität haben. Dementsprechend befindet sich dieser Store-Typus vorrangig an Standorten, die sich klar vom Massenkonsum abheben. Das spiegelt sich auch im Sortimentsmix wieder, der häufig auf Design-, Trend- und Luxus-Artikel reduziert ist. Die Produkte sollen zum Lifestyle des Kunden passen, damit dieser sich mit dem Angebot identifizieren kann. Der Concept Store setzt also auf Reduktion statt Masse und auf gute Qualität. Die Produkte sind ausgesucht, nicht beliebig. Häufig handelt es sich um individuelle, inhabergeführte Geschäfte. Besonders häufig zu findende Sortimente in Concept Stores sind z. B. ausgesuchte Mode, Schuhe, Kosmetik, Bücher, Magazine, Accessoires, Möbel, Design und Dekoartikel oder Feinkost. Die Handelsfunktion von Concept Stores wird oft durch andere Nutzungen ergänzt wie Gastronomie- oder Kulturangebote. Kurzweilige Konzepte Pop-up Stores sind oft kleinflächige Geschäfte oder Verkaufsstände und dienen als kostengünstiges und explizit kurzweiliges Testumfeld für Produkte und Konzepte. Durch ihre zeitlich begrenzte Präsenz vermitteln Pop-up Stores Exklusivität und Innovation. Sie sind flexibel in ihrer Standortwahl und häufig dort zu finden, wo sich

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potenzielle Kunden aufhalten. Deshalb können für Pop-up Stores z. B. zwischengenutzte Läden in Geschäftsstraßen oder Galerien genutzt werden. Dabei verfolgen Pop-up Stores eine sehr spezielle Ladenbaustrategie. Bei der Gestaltung und Ausstattung des Stores wird zwar Wert auf Attraktivität gelegt, jedoch wird meist bewusst weniger Aufwand betrieben. Ladenbau, Produkte, Kundenansprache und Standort dürfen ungewöhnlich sein, denn dies erregt die Aufmerksamkeit der Kunden. Pop-up Stores sind aber nicht nur für besondere Trendprodukte geeignet, sondern für nahezu jegliche Art von Sortiment. Eine Sonderform des Pop-up Stores ist der Pop-in Store. Dabei vermieten Geschäfte einen kleinen Bereich ihrer Fläche oder ein einzelnes Regal für einen begrenzten Zeitraum. Günstig gelegen Aus Gründen der Kostenersparnis sind für Offprice Stores eine schlichte, kostengünstige Ladengestaltung und die Warenpräsentation auf engem Raum charakteristisch. Auch die Standortwahl folgt dieser Prämisse. So kommen für dieses Store-Format alle Arten von Ortsgrößen in Frage. Meist handelt es sich dabei um Standorte außerhalb von Innenstädten. Das Sortiment variiert je nach Verfügbarkeit von Überschuss- oder Insolvenzware sowie Auslaufmodellen oder Ware zweiter Wahl und beschränkt sich in der Regel auf Nonfood-Produkte, darunter Markenartikel, die deutlich vergünstigt unter dem üblichen Preisniveau angeboten werden.

Mensch bleibt wichtigster Faktor Obwohl neues Konsumverhalten und neue Technologien auch in den nächsten Jahren die Entwicklungen im stationären Handel bestimmen werden, resümierte vor Kurzem der Wiener Mathematiker und BestsellerAutor Rudolf Taschner die Situation folgendermaßen: Trotz aller Veränderungen muss der stationäre Handel weiter Bedürfnisse wecken, denn das Einkaufs-Lustgefühl am Computer ist enden wollend. Trotz hoher Wachstumsraten im E-Commerce wird also der weitaus überwiegende Teil des Einzelhandels auch in zehn Jahren noch in stationären Geschäften stattfinden. Denn der Mensch bleibt der bestimmende Faktor im Handel. In Südtirol sind immerhin rund 15.000 Menschen im Einzelhandel beschäftigt und das verteilt auf das ganze Land. In welche Richtung soll es dann gehen? Es geht darum, neue Geschäftsmodelle mit den Stärken des stationären Einzelhandels zu entwickeln, noch besseren Service und Beratungsdienstleistungen anzubieten, branchenübergreifende Kooperationen und Allianzen einzugehen sowie echte Einkaufserlebnisse mit den Chancen der digitalen Welt und des Mobile Shoppings zu verbinden. Schließlich bleibt das persönliche Einkaufserlebnis noch immer die treibende Kraft und der Motor des Handels für Einwohner und Touristen.

mstoffella@hds-bz.it


aktuelles erung der Förd g n u r h ü ng des Weiter f terhaltu h c e r f u de s für die A öffnung r E . w z b einzigen ahversorgers. N n e t s er

Mehrwert und Vorteile für hds-Mitglieder

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Wofür sich der hds in den vergangenen 12 Monaten einge-

Der hds hat sich 2016 in vielen Bereichen eingesetzt. Auch heuer sollen Mehrwert und Vorteile für hdsMitglieder geschaffen werden. Auf der Pinnwand einige Beispiele der vergangenen 12 Monate. setzt hat.

Preisvorteile (mehr unter für Mitglieder ntionen). hds-bz.it/konve

Berufe im Han d e l u nd in den aufgewert Dienstleis et: Vorste tungen llung in d plat tform e n Schulen, myjobmy In ternetlife.it ink E xperten lusive Face unterrich bookseite te , , Betrieben Schnuppe , Berufsw rtage in d et tbewerb en tirol“, EbK „V erkaufsta -Prämie fü lent Südr die beste Handelsfa n L ehrlinge, chwir t, Fö L ehrgang rderung tr aditionell e Lehre.

Dienstleistungsangebot der Bilateralen Körperschaft (EbK) findet Zuspruch.

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en pagn weite m a k gs de s ierun r ten: lan ere s i l i r ib O Sens el in den und meh hgau ³ d g n insc in ). elha hopp z. B. im V nen Or t.“ s Einz n o i i ( t e n k D A tione lebe ksak leben. Er r i z e B soll n Or t „Mei hdsmagazin #2/17

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Or tsmark eting: Ak tionen org und bewo anisiert rben, z. B . Abendsh Bezirks-, opping, Orts- ode r Weihnac und natü htsak tion rliche Ein en kaufszen tren. Fachgruppen: Sichtbarkeit, Professionalität und Qualität sämtlicher Berufsgruppen durch Aktionen und Events gesteigert. Neu: Bikeguides im hds.

Jun Neuform ge im hds: ierung d er Grupp neuen S e mit chwerp unktthe men.

Lebensm ittelgewe rbe: Gelungen er Auf trit t auf der Messe Ho tel.

näle tionska Informa isch optimier te n u t : t e ch eue ausgeba n und n r e t t le s w Ne ehr als e mit m it e s k o Facebo r einem ns in nu 3000 Fa Jahr. hdsmagazin #2/17

n: unge sfragen t s i e l t eb Diens B e tr i Neue chts- und nalisier t. e io bei R d profess g n u t Bera gebaut un aus


aktuelles d n un unge z. B. zu g a T ch t e g e n, besu staltun rheit, t u g n e Sehr ionsvera eitssich tierung b t r a A iket t m n Infor n Theme halten, E e. de n ch nver ente dungsbra m u ei Kons Bekl

Weiterbildung: Schulungen für Tausende von Unternehmern und Mitarbeitern.

auf #augen n m u r o f s ion äche Diskuss n der Handelsfl losio . zur Exp in Bozen

Mehr Auf merksam Dienstleis keit für d ie ter mit de r Fachme und dem s s e M „Tag OCO Thema Dig der Dienstleister“ z um italisierun g und Sta r t-up.

Arbeitsrecht: neuer Landeszusatzvertrag und Abkommen zu steuerbegünstigten Produktivitätsprämien unterzeichnet.

ds: g 50+ im h Vereinigun sa t z. tand im Ein rs o V r e u e n

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Gastrono mie: Schu und Infor lungen mationsk ampagne n zum Thema All ergene.

nheit, ufriede Z , e u e r T be für : Betrie t ä t li a y Lo schaf t Mitglied e ig r h lang jä geehr t. im hds

Großhandel: spezifische Beratungen und Bedarfserhebungen für den Bereich. hdsmagazin #2/17


aktuelles

Neuer Lehrgang im Handel EKZ Aspiag: Urbanistische Voraussetzungen fehlen

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Baukonzession annulliert. Die Landesregierung hat Ende Dezember die Baukonzession eines 30.000 Quadratmeter großen Einkaufszentrums im Gewerbegebiet Bozen Süd annulliert. Für den hds stellt dieser Beschluss eine konsequente Entscheidung dar, hatte doch die Landesregierung bereits vor drei Monaten das entsprechende Annullierungsverfahren eingeleitet. „Dieser Schritt ist die Konsequenz der geltenden Bestimmungen in der Raumordnung – insbesondere was die Ausübung des Einzelhandels in Gewerbegebieten anbelangt“, erklärt hds-Präsident Walter Amort. Einzelhandel kann nämlich in den Orten und bewohnten Gebieten ausgeübt werden und nur in bestimmten Ausnahmefällen – wie für sperrige Güter – in den Gewerbegebieten. „Und dieses Bauobjekt verfügt nicht über die notwendigen raumordnerischen Voraussetzungen für die Ausübung einer Einzelhandelstätigkeit in Bozen Süd“, so Amort weiter. Die vom ehemaligen Kommissar der Stadt Bozen, Michele Penta, überraschend erteilte Baukonzession ist somit nicht rechtens. Insbesondere ist eine Änderung des Bauleitplanes der Gemeinde erforderlich. Dies hat der hds in seinem Rekurs gegen die Baukonzession festgehalten. Dass die Baukonzession nicht rechtens sei und daher annulliert werden müsse, hatten bereits zuvor sowohl die Raumordnungskommission als auch das Rechtsamt des Landes bestätigt.

Langjährige hds-Mitarbeiter prämiert

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Mehr Erfolg im Beruf. Im Handel gibt es vielfältige Aufgaben und Karrierewege. Wichtige Grundlagen, wertvolle Kompetenzen und praktisches Know-how aus der täglichen Arbeit vermittelt ein Verkäuferkurs für Neu- und Quereinsteiger im Handel. Der Lehrgang für mehr Verkaufserfolg wird erstmals vom hds gemeinsam mit der Landesberufsschule für Handel und Grafik „J. Gutenberg“ organisiert. Der Kurs umfasst 158 Stunden und wird in Blockeinheiten in Bozen abgehalten. Diese finden einmal monatlich an zwei aufeinanderfolgenden Tagen (von 08:15 bis 12:30 Uhr und 13:30 bis 17:30 Uhr) statt. Der erste Block beginnt am 21. Februar. Zusätzlich muss ein Praktikum absolviert werden. Mehr Infos: LBS J. Gutenberg, Georg Hofer und Irene Unterhofer, T 0471 562 561/562. Anmeldung innerhalb 3. Februar.

Jedes Jahr anlässlich des traditionellen Weihnachtsessens ehrt der hds seine treuesten Mitarbeiter. Die Veranstaltung fand Mitte Dezember im hds-Hauptsitz in Bozen statt. Präsident Walter Amort und Vizepräsident Dado Duzzi sowie Direktor Bernhard Hilpold dankten im Namen des Verbandes für die langjährige Mitarbeit und prämierten: Maurizio Nuvolini (Bozen) für 30 Jahre Tätigkeit, Vincenzo Giagheddu (Bozen), Beatrix Peintner (Bozen), Patrizia Pozzato (Bozen), Barbara Siviero (Bozen) und Adelheid Unterfrauner (Brixen) für 25 Jahre Tätigkeit, Heinz Neuhauser (Bruneck), Patrizia Pradlwarter (Bozen) und Walter Tappeiner (Meran) für 20 Jahre Tätigkeit, Nicola Agostini (Bozen), Virna Gatto (Bozen), Roswitha Gögele (Bozen) und Walter Kusstatscher (Brixen) für 15 Jahre Tätigkeit, Patrizia Anhof (Bozen), Liane Cittadini (Bozen) und Andrea Rienzner (Bruneck) für 10 Jahre Tätigkeit. Im Bild v. l. Dado Duzzi, Walter Amort, Maurizio Nuvolini und Bernhard Hilpold.


aktuelles

Von der dualen Ausbildung überzeugt Ein Ausbildungsbetrieb stellt sich vor.

Unternehmen, die Lehrlinge ausbilden, geben den Jugendlichen Perspektiven für die Zukunft, sichern kompetente Fachkräfte im Handel und tragen dadurch wesentlich zu einer positiven Entwicklung der Wirtschaft bei. Die Papierhandlung Tyrolia in Meran bildet seit ihrer Gründung im Jahr 1979 Lehrlinge aus. „Lehrlinge sind eine Bereicherung für unser Geschäft. Mit Freude gebe ich meine Begeisterung und Motivation für den Beruf, meine Arbeitserfahrung, Werte und Vorstellungen des praktischen Geschäftsalltages weiter“, sagt Inhaber Karlheinz Lobis. Gemeinsam mit seiner Mitarbeiterin Sandra Holzknecht ist er für die Lehrlingsausbildung im Betrieb zuständig. „Sandra hat in unserem Betrieb die Lehre zur Verkäuferin begonnen und mit Bestnoten abgeschlossen. Nun kümmert sie sich auch um unsere Lehrlinge“, so Lobis. Bereits vor einigen Monaten hat Katja Tribus die Lehrstelle bei Tyrolia angetreten. Seit Jänner besucht sie die Berufsschule im Blockunterricht. „Zu meinen Aufgaben gehört die Sortierung der Waren, Preiskennzeichnung und das Bedienen der Kunden“,

erzählt Katja. An der Lehrlingsausbildung gefällt ihr besonders, dass sie die Möglichkeit hat, zu arbeiten und gleichzeitig zur Schule zu gehen. „Durch Zufall bin ich auf die Lehrstelle bei Tyrolia gestoßen. Ich bin froh, dass ich einen so tollen Arbeitsplatz gefunden habe und ich die Möglichkeit habe, eine Ausbildung als Verkäuferin zu machen“, sagt Katja. Auch Lobis ist von der dualen Ausbildung überzeugt. „Im Betrieb ausgebildete Lehrlinge lernen die Arbeit von der Pike auf und können so langsam in die Welt unserer Artikelvielfalt hineinwachsen und lernen Abläufe und Anforderungen schrittweise kennen. Die meisten Lehrlinge werden bei uns nach Ablauf ihrer Lehrzeit fix angestellt und ihnen werden verschiedene Aufgabenbereiche übertragen“, sagt Lobis. Allen Jugendlichen, die denselben Berufsweg einschlagen wollen, gibt Lehrling Katja mit auf den Weg, so viele Erfahrungen zu sammeln wie möglich. „Wenn man in verschiedene Bereiche eintaucht, kann man am besten herausfinden, was man wirklich machen möchte und was einem gefällt“, so Katja abschließend.

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Verkäufernachwuchs schneidet gut ab Immer eine Herausforderung, der Junior Sales Champion. Alljährlich findet im Herbst in Österreich der Berufswettbewerb Junior Sales Champion International für Jungverkäufer statt. 2016 haben aus Südtirol die drei Jungverkäufer Andrea Pardeller (im Bild v. l. die Erste), Fabian Hager und Adelina Musliovska teilgenommen. Sie belegten ex aequo den vierten Platz. Der hds gratuliert.

Sandra Holzknecht, Karlheinz Lobis und Lehrling Katja Tribus (v.l.).

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Termine

D Veraer aktu elle ns k taltu - - - alende ngs --r -- : verahds-bz.i - - - nsta t/ ltun gen

11.02.

hds vor Ort

• Biofachgeschäfte: Vollversammlung Bozen, hds-Hauptsitz, 14:30 Uhr

St. Ulrich montags von 14:30 bis 15:30 Uhr im Gemeindeamt.

15. - 18.02.

Maria-Hilf-Straße 5.

• Biofach - Weltleitmesse für Bio-Lebensmittel, Nürnberg (D) 11.03. • Handelsagenten und -vertreter (FNAARC): Generalversammlung Bozen, hds-Hauptsitz (Saal Akademie), 09:15 Uhr

Lana donnerstags von 11:00 bis 13:00 Uhr im Rathaus, St. Leonhard i. P. jeden 2. und 4. Mittwoch im Monat von 08:00 bis 10:00 Uhr in der Bezirksgemeinschaft Burggrafenamt, Passeirerstraße 3. Klausen donnerstags von 08:30 bis 12:30 Uhr, Kaffee Nussbaumer, Unterstadt 4, H 331 5714 456.

11.03.

Mühlbach dienstags von 08:00 bis 09:30 Uhr im Gasthof

• Bäcker: Wintersporttag, St. Walburg/Ulten, Skigebiet Schwemmalm, 15:00 Uhr

Zur Linde.

21.03.

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Sprechstunden

• hds-Bezirksversammlung Eisacktal Brixen, Forum (Saal Regensburg), 20:00 Uhr 23.03. • hds-Bezirksversammlung Meran/Burggrafenamt Marling, Burggräfler Kellerei, 20:00 Uhr 30.03. • hds-Bezirksversammlung Bozen Stadt und Land Bozen, hds-Hauptsitz (Saal Akademie), 20:00 Uhr

Mals montags von 08:00 bis 10:00 Uhr im Gemeindehaus, Bahnhofstraße 19. Prad montags von 10:30 bis 12:30 Uhr in der Raiffeisenkasse. Sulden am 8. Februar und 8. März von 10:00 bis 12:00 Uhr in der Raiffeisenkasse. Rentenberatung Meran am 1., 8., 15. und 22. Februar sowie am 1., 8. und 15. März von 08:00 bis 12:00 Uhr im hds-Büro. Sterzing am 2. und 16. Februar sowie am 2. und 16. März von 08:30 bis 09:30 Uhr im hds-Büro.

06.04.

Brixen am 2., 9. und 16. Februar sowie am 2., 9. und 16. März von

• hds-Bezirksversammlung Vinschgau Schlanders, Schloss Goldrain, 20:00 Uhr

14:30 bis 16:30 Uhr im hds-Büro.

11.04.

11:00 bis 12:30 Uhr im hds-Büro.

• hds-Bezirksversammlung Pustertal Bruneck, Messe Tipworld, 20:00 Uhr

bis 16:00 Uhr im hds-Büro.

04. - 10.05. • Interpack - Weltleitmesse der Verpackungsindustrie Düsseldorf (D)

Bruneck am 2. und 16. Februar sowie am 2. und 16. März von Schlanders am 8. und 22. Februar sowie am 8. März von 14:00 • PensPlan-Infopoints im hds (nach Vereinbarung) Kostenlose landesweite Vorsorgeberatung für Arbeitnehmer und Selbstständige. Vereinbaren Sie Ihren Gesprächstermin mit dem hds-Büro in Ihrer Nähe oder unter T 0471 978 032. Rechtsbeistand (nach Vereinbarung) Bozen am Montag von 11:00 bis 12:30 Uhr, am Mittwoch von 15:00 bis 16:30 Uhr im Hauptsitz des hds (T 0471 310 458). Meran jeden 1. und 3. Montag im Monat von 14:30 bis 15:30 Uhr im hds-Büro (T 0473 272 511). Brixen jeden Dienstag von 14:00 bis 15:00 Uhr im hds-Büro

Neue Öffnungszeiten

(T 0472 271 411). Sterzing hds-Büro (T 0472 766 070). Schlanders jeden Donnerstag um 14:00 Uhr im hds-Büro (T 0473 730 397).

Parteienverkehr im hds. Mit 1. Jänner gelten für den Parteienverkehr im hds neue Zeiten: Montag bis Donnerstag 08:30 bis 13:00 Uhr und 14:00 bis 17:00 Uhr sowie am Freitag 08:30 bis 13:00 Uhr. Mitglieder und Kunden können außerdem Termine nach Vereinbarung außerhalb der festgelegten Zeiten wahrnehmen und zwar von Montag bis Donnerstag ab 08:00 bis 17:30 Uhr.

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Arbeitssicherheit, Abfallwirtschaft, Umwelt und Energie (nach Vereinbarung) Die Beratungsgespräche finden in allen hds-Bezirksstellen statt. Vereinbaren Sie Ihren individuellen Gesprächstermin mit dem hds-Büro in Ihrer Nähe.


bezirke

Eisack- und Wipptal

Treue, Zufriedenheit, Loyalität hds-Ehrendiplom für 40 und 30 Jahre Mitgliedschaft. Langjährige hds-Mitglieder werden mit einem Ehrendiplom gewürdigt. Einige Mitglieder wurden vor Kurzem vom hds-Bezirkspräsidenten Walter Amort sowie Bezirksleiter Michael Kerschbaumer persönlich besucht. Als Dank für Treue und beständige Mitgliedschaft erhielten sie die hds-Urkunde.

Seit 40 Jahren beim hds sind: 1 Kleon Sport – Johannes und Barbara Kleon Kg (Brixen) 2 Tophaus Ag (Brixen) und seit 30 Jahren: 3 Helmut Dorfmann (Feldthurns) 4 Raimund Dorfmann (Klausen) 5 Frieda Mutschlechner (Brixen) 6 Sporthotel Fichtenhof Kg – Christian Oberhofer (Mühlbach) 7 A. Weger Kg (Brixen)

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K DAN

Gröden

Auftakt für Dut l bon

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Ein neue Initiative der Kaufleute. Die Kaufkraft und die Wertschöpfung lokal festigen, die Betriebe vor Ort stärken und die lokalen Kreisläufe fördern: Mit diesen Zielen startet in den drei Grödner Gemeinden Wolkenstein, St. Ulrich und St. Christina eine neue Initiative der Kaufleute vor Ort. Diese trägt den Namen „Dut l bon“. Der „Dut l bon“ ist ein Geschenkgutschein, der in über 90 Geschäften in Gröden eingelöst werden kann. Neben der Stärkung der lokalen Kreisläufe liegt die Besonderheit darin, dass neben Privatkunden auch Betriebe, aber auch Organisationen oder Vereine und Verbände die Möglichkeit haben, diese Einkaufsgutscheine zu erwerben und zwar steuerbegünstigt.

Der Gutschein kann unter www.dutlbon.it oder in den Filialen der Raiffeisenkasse erworben werden.

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bezirke Niederdorf

Radweg bald umsetzen Strategisch und gemeinsam vorgehen.

St. Leonhard in Passeier

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Adventszeit wie früher – nur heute! Ein Dorf blickt zurück. Sensibel im Umgang mit Traditionen, aber auch mutig modern - vom 27. November bis 31. Dezember fand in St. Leonhard die Liechtr’zeit statt. Eine Initiative ins Leben gerufen von Gemeinde, Tourismusverein und den Kaufleuten. Zentrum und Symbol für die Liechtr’zeit ist das “Zommstien”, das Zusammenstehen im wörtlichen und übertragenen Sinn. In der Adventszeit mit Familie, Freunden und Nachbarn zusammenrücken, sich an Veranstaltungstagen am Raiffeisenplatz treffen. Andererseits bedeutet „Zommstien“ auch Zusammenhalten, im Dorf füreinander ein-

stehen. Eine Haltung, aus der die Hilfsaktion „St. Leonhard hilft“ hervorging. Auch sie wurde nach dem Erfolg des ersten Jahres 2016 weitergeführt. Kaufleute stellten Sammelboxen in ihren Geschäften auf, die Einkünfte aus den Veranstaltungen wurden gespendet. Ein stimmiges Programm für eine ruhige Vorweihnachtszeit – auch hier wurde auf Einheimisches gesetzt. Neben Musik und Kultur wurde von der Bäckerei Koblerbrot das Liechtr’zeit Frühstück angeboten sowie zwei kostenlose Workshops in der Backstube. Ein Dank geht an alle, die die Aktion mitgestaltet und belebt haben.

Vor Kurzem fand in Niederdorf die Ortsversammlung des hds statt. Ortsobmann Karl Egarter berichtete über die Themen des vergangenen Jahres und unterstrich, dass Niederdorf im Gegensatz zu anderen Pustertaler Gemeinden noch auf ein vielfältiges Angebot im Handel zurückgreifen kann. Der Radweg durch Niederdorf muss schnellstmöglich realisiert werden. Für den Start der Radsaison könnte bereits ein auch nur provisorischer Radweg durchs Dorf führen. Die Gemeindeverwaltung setzt auf den Ausbau der Lebensqualität. Viele Touristen hätten das Ziel der Entschleunigung im Urlaub, und Niederdorf könnte das Angebot in diesem Sinne noch weiter ausbauen. Handelsreferent Reinhold Sieder kündigte an, dass die lokalen Wirtschaftsvertreter in nächster Zeit eingeladen würden, eine gemeinsame Strategie für das Dorf zu entwickeln. Abschließend wurde vereinbart, die gemeinsamen Öffnungszeiten noch besser zu kommunizieren.

Ritten

Tolle Preise, große Freude

hds-Bezirksleiter Heinz Neuhauser, Karl Egarter und Reinhold Sieder (v. l.). Letzter Halt für den 6. Rittner GlücksZug. Emotional war auch heuer wieder die Preisübergabe Mitte Jänner in der Arena Ritten. Die Vertreter der teilnehmenden Betriebe, Organisatoren und die Sponsoren des Rittner GlücksZugs und nicht zuletzt viele Ehrengäste waren mit dabei, als es im Rahmen der Schlussveranstaltung darum ging, den glücklichen Gewinnern die tollen Preise zu übergeben. Der Hauptpreis, ein FIAT 500 1.2 Lounge ging an Jonas Raffeiner. Über die weiteren Preise freuten sich: Daniela Niederstätter, sie erhielt ein Skitourenset Dynafit, Evi Pichler bekam ein SKY-ABO + Bundesliga 1 Jahr mit Festplattenreceiver und Martin Ramoser ein DAB Radio Grundig. Der hds gratuliert.

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bezirke Freuen sich auf eine gute Zusammenarbeit: v. l. Erwald Kaiser, Walter Weger, Christian Grossgasteiger und Philipp Moser.

Bruneck

Treffen mit Berufsberatung Sand in Taufers | Ahrntal

Diebstählen vorbeugen Zwei Gemeinden, ein Thema. Vor Kurzem fand in Sand in Taufers die hds-Ortsversammlung gemeinsam mit der Ortsgruppe Ahrntal statt. Die beiden Ortsobmänner Walter Weger und Christian Grossgasteiger zogen dabei Bilanz über die wichtigsten Themen des vergangenen Jahres. Diebstahlvorbeugung stand als Hauptthema im Fokus. 90 Prozent der Diebe seien Gelegenheitstäter. Und bereits einfache Tricks und Maßnahmen könnten erfolgreich einen Diebstahl verhindern. Neben der elektronischen Diebstahlsicherung sei es wichtig, dass das Verkaufspersonal sich aufmerksam und achtsam allen Personen gegenüber im Geschäft verhält. Wie erkenne ich einen Ladendieb? Ab wann ist ein Ladendiebstahl eigentlich ein Ladendiebstahl? Darf ich den Dieb bei Verdacht durchsuchen? Viele Fragen, die im Rahmen von kontinuierlichen Mitarbeiterschulungen beantwortet werden können.

Austausch verschiedener Akteure. Kürzlich hat sich eine Delegation des hds und des Berufsbildungszentrums Bruneck zu einem Meinungsaustausch mit den Vertretern der Berufsberatung Bruneck getroffen. Alexa Seebacher, geschäftsführende Direktorin des Amtes für Ausbildungs- und Berufsberatung, unterstrich dabei, dass die Berufsberatung eine freie, neutrale und überlegte Beratung anbietet. Experten in Orientierungsfragen, Pädagogen und Psychologen berücksichtigen dabei eine Vielzahl an Faktoren, Fähigkeiten, Werten und Wünschen der Ratsuchenden und geben ihr Wissen zur aktuellen Arbeitsmarksituation weiter. Die Fähigkeiten der Schüler verstärkt im schulischen Werdegang zu berücksichtigen, untermauerten mit ihrem Wissen aus der Praxis die Fachlehrer Karl Kirchler und Christina Amhof. Für eine optimale Lehrlingsausbildung sind motivierte Lehrherren besonders wichtig. hds-Bezirkspräsident Philipp Moser berichtete hingegen von den Erfahrungen der Wirtschaftskammer Salzburg mit einem innovativen Talente-Check. Nach einem schriftlichen Test werden bei einem fachmännischen Beratungsgespräch durch die Berufsberatung die Ergebnisse mit den Jugendlichen und Eltern professionell interpretiert und vertieft.

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Klare und einfache Regeln hds-Bezirkspräsident Philipp Moser berichtete über den aktuellen Stand des in nächster Zeit zu erwartenden neuen Raumordnungsgesetzes. „Das Leben muss in den Zentren der Dörfer und Städte stattfinden. Gewerbegebiete sind hingegen für das produzierende Gewerbe vorgesehen, der landwirtschaftliche Raum für die Landwirtschaft. Es braucht klare, einfache und für alle verständliche Regeln. Gewerbegebiete dürfen nicht schleichend zu Wohnzonen mutieren und im landwirtschaftlichen Raum darf kein Handel stattfinden“, betonte Moser.

Der Sandner Bürgermeister Sigfried Steinmair und der Ahrntaler Wirtschaftsreferent Erwald Kaiser unterstrichen die Wichtigkeit des Handels in den Gemeinden und wollen in Zukunft verstärkt mit den Kaufleuten im Ort zusammenarbeiten.

hneuhauser@hds-bz.it

Der Austausch wird 2017 fortgesetzt: v. l. Philipp Moser, Marlene Irsara, Alexa Seebacher, Hannes Reichegger, Reinhard Auer, Karl Kirchler und Karlheinz Grohe.

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bezirke

Die Teilnehmer der italienischen Fachtagung.

Brixen

Bestens gerüstet für die Zukunft 16

Schulungsreihe 2016 – außergewöhn-

sich zufrieden über das an fünf Abenden ausgearbeitete Programm“, erklärt begeisgut und was muss verbessert werden? Im tert hds-Ortsobmann Hans Peter Federer. November fand die Schulungsreihe für „Die Idee für das Event stammt aus den ersWirtschaftstreibende und Mitarbeiter ihren ten Reihen des Ortsausschusses und somit Höhepunkt und gleichzeitigen Abschluss. freut uns das positive Feedback umso mehr.“ „Insgesamt rund 500 Teilnehmer zeigten Zukunftsbild Brixen war das alles beherrschende Thema der Fortbildung. Möglichkeiten der Zusammenarbeit aller Akteure gibt es zur Genüge. Zusammenhalt und das Schaffen von Einkaufserlebnissen seien unlich, bestimmend, fordernd. Was ist in Brixen

Brixen

In der Bischofsstadt tut sich was Wichtige Vorhaben und Projekte.

zuführen. Verschiedene Standorte sind im Gespräch. Mit dem Neubau am Domplatz wird Ende 2017/Anfang 2018 begonnen mit voraussichtlicher Fertigstellung Mitte/Ende 2019. Einiges tun wird sich auch im Gewerbegebiet Brixen Süd. Dort werden mit Neubauten und Erweiterungen mehrerer bestehender Paradeunternehmen ca. 200 neue Arbeitsplätze entstehen. Auch in der Hotellerie werden demnächst neue Strukturen entstehen bzw. bestehende erneuert Im Detail Die Agentur der Einnahmen wird 2017 in und erweitert. Geplant ist auch das neue das ehemalige Gerichtsgebäude zurück Stadthotel neben dem Forum in der Zone in die Stadt kommen. Des Weiteren gibt „Reiserer“. es Bemühungen, die Dienste INAIL und Auch Mobilitätsthemen standen im GeNISF/INPS wieder in die Altstadt zurück- spräch, so wie der angedachte, so genannte

Die Erkenntnis, dass sich in Brixen etwas tue, konnten die hds-Ortsausschussmitglieder, allen voran Obmann Hans Peter Federer, im Rahmen ihrer jüngsten Sitzung gewinnen. Bürgermeister Peter Brunner informierte den Ausschuss über eine Reihe von wichtigen Vorhaben und Projekten für die Bischofsstadt.

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bedingt notwendig. In Brainstormings diskutierten die Teilnehmer in Gruppen über die Vor- und Nachteile von großen Handelsstrukturen im Vergleich zu lebendigen und natürlichen Einkaufszentren wie Brixen. Nun muss sich die Bischofsstadt sein ‚Gesicht‘, seine Identität selbst schaffen. Und das notwendige Rüstzeug dafür steckt in jedem von uns: Motivation, Begeisterungsfähigkeit gepaart mit Freundlichkeit und dem bestimmten Etwas, das einen jeden von uns auszeichnet und besonders macht. Oft reicht schon wenig, um skeptische Kunden für sich zu gewinnen. Verkäufer sein, heißt nämlich gleichzeitig Psychologe und Berater sein. Mit Stolz unterstreicht Ortsobmann Hans Peter Federer, dass eine solche geschlossene Weiterbildung noch in keiner anderen Stadt in Südtirol gelungen ist. „Das zeigt, dass in Brixen Aufbruchstimmung herrscht und dass die Betriebe etwas bewegen wollen. Nun folgt die Umsetzung des Gelernten in unseren Betrieben“, meint abschließend Federer und dankt der Südtiroler Volksbank, die die Schulungen großzügig unterstützt hat.

Shared-Space am kleinen Graben samt möglicher Kurzparkzone am Hartmannplatz und die geplanten Parkflächen samt Musikschule am Priel. Dort soll die Schranke in absehbarer Zeit wieder montiert werden und somit wird die Parkgebühr nur mehr für die effektive Parkdauer berechnet. Die Parkmöglichkeiten werden dadurch in dieser Zone auf 650 Stellplätze verdoppelt. Zeitgleich wird auch das Parkleitsystem realisiert. Austausch wird auch in Zukunft gepflegt: v. l. Bürgermeister Peter Brunner mit Hans Peter Federer.


bezirke

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Vinschgau

Eine lehrreiche Besichtigung Zu Gast bei Schuhe Pircher in Partschins. Sechs Vinschger

Schuhhändler sind im Herbst der Einladung des hds „Lernen von den Besten“ gefolgt und konnten sich von einem innovativen Geschäftsmodell eines anderen Betriebes überzeugen. Die Schuhhändler haben beim Kollegen Schuhe Pircher in Partschins vorbeigeschaut. Seit 1882 und bereits in sechster Generation ist Pircher Schuhe erfolgreich auf dem Markt. „Bewundernswert ist die Art, mit der Günther und Brigitte Pircher gemeinsam mit Tochter Maria und Schwiegersohn Manuel dieses Fachgeschäft führen, aber auch, wie sie die Gäste, die ja Mitbewerber sind, hinter die Kulissen blicken ließen und über manche Betriebsinterna informierten“, erklärt hds-Bezirkspräsident Dietmar Spechtenhauser. Vor allem die Präsentationsform der Schuhe überraschte die Teilnehmer. So sucht man Schuhkartons genauso vergeblich, wie billige Chinaware. Geführt wird größtenteils italienische Schuhmode. Highlight ist die Sport- bzw. Wanderabteilung mit ihrer offenen Ausstellung der Modelle. An einem zentralen Tabletdesk kann der Kunde viele technische Details über die einzelnen Artikel erfahren. Dieser Bereich ist während der Sommermonate sogar täglich bis 22:00 Uhr geöffnet. Vollgepackt mit neuen Eindrücken kehrten die Vinschgauer Schuhhändler in ihre Betriebe zurück und werden sicherlich das eine oder andere Gesehene im eigenen Geschäft umsetzen.

Die angebotenen Werke.

Schlanders

Kunst hilft ... ... zugunsten von Südtirol Hilft. Am Goldenen Sonntag galt am Hauptplatz von Schlanders das Motto „Kunst hilft“. Als abschließender Höhepunkt der Weihnachtsaktionen 2016 im Hauptort des Vinschgaus, wurden in einer Versteigerung zugunsten von Südtirol Hilft 17 Werke zum Kauf an den Meistbietenden angeboten. Moderiert von Michl Gamper fanden die Kunstwerke zu ihren neuen Besitzern. Die eingegangenen Spenden von über 2000 Euro kommen hilfsbedürftigen Menschen in Südtirol zugute. Aufrichtigen Dank an alle, die mitgesteigert haben und an die Künstler für die gespendeten Werke.

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fachgruppen hds-bz.it/handelsagenten hds-bz.it/informatiker

sind“, betonte der scheidende Präsident Adalberto Corsi. „Mit seiner Unterstützung setzen wir uns gegen die Erhöhung der Mehrwertsteuer ein, die sich, vor allem angesichts der derzeitigen Krisensituation, negativ auswirken würde.“

g mlun ersam z 2017, v l a r Gene g, 11. Mär n ta ze Sams Sitz in Bo hds-

Handelsagenten und -vertreter

18 In die Zukunft der jungen Generation investieren Versammlung des FNAARC-Verbandes. Im November fand in Mailand die Versammlung des gesamtstaatlichen Verbandes FNAARC (siehe Foto) statt. Neben dem Präsidenten Adalberto Corsi, dem Vizepräsidenten Alberto Petranzan und den Präsidenten der Regional- und der Gebietsverbände nahm auch der Präsident des Dachverbandes Confcommercio, Carlo Sangalli, an der Diskussion teil.

Gegen Erhöhung der Mehrwertsteuer und Maßnahmen für junge Generation. „Sangalli steht seit jeher an der Seite des Verbandes und kennt unsere Probleme im Detail. Schließlich sind es dieselben Schwierigkeiten, mit denen auch die Wirtschaftstreibenden der verschiedenen im Confcommercio zusammengeschlossenen Branchen konfrontiert

IT- und Internetdienstleister

Eine Betriebsbesichtigung der besonderen Art Zu Besuch im Onlinestore in Kastelbell. Ein Workshop der be-

sonderen Art gab es für 15 Mitglieder der IT- und Internetdienstleister in den neu eröffneten Geschäftsräumen von Onlinestore. Ende November informierte der Firmengründer Otto Gluderer seine Besucher über die Entwicklung sowie den Status quo des Betriebes. Das familienzertifizierte Unternehmen beschäftigt 35 Mitarbeiter und ist seit 2001 im Onlinehandel in Südtirol die erste Adresse. Spezialisiert auf Unterhaltungselektronik und einer

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„Wir sind auch sehr stolz auf die geplante Umstrukturierung des FNAARC, der in eine echte Interessenvertretung verwandelt werden soll, sowohl auf nationaler als auch auf lokaler Ebene“, so Corsi. Aufgabe des Verbandes ist es, die Mitglieder mit konkreten Angeboten zu unterstützen: Dazu gehören Fortbildungen, Beratungsleistungen bei Vertragsabschlüssen sowie die politische Lobbyarbeit zur Erzielung von Steuerentlastungen und von unternehmerischen Anreizen für unsere Nachwuchskräfte. Diese Leistungen des Verbandes wurden häufig thematisiert, auch und vor allem in den Gesprächen mit den Vorständen der Gebiets- und Regionalverbände, die Tag für Tag mit den Mitgliedern in Kontakt sind und die Schwierigkeiten der Berufsgruppe aus der Praxis kennen. Verbesserung durch Erneuerung. Positiv über die Inhalte, die Beiträge und Wortmeldungen im Rahmen der Diskussion äußerten sich auch die Vorstandsmitglieder Maurizio Degasperi und Vito De Filippi, die als Delegierte der Handelsagenten und -vertreter im hds an der Versammlung teilgenommen haben. „Besonders erfreulich war die Wortmeldung eines jungen Kollegen, des Vizepräsidenten Alberto Petranzan. Wir erhoffen uns jetzt, dass der Verbandsgeist neu angefacht werden kann. In den 70 Jahren seines Bestehens hat FNAARC sehr viel für die Handelsagenten und -vertreter erreicht. Jetzt ist es Zeit für eine Erneuerung und für bessere Antworten auf neue Herausforderungen, auch auf politischer Ebene. Wir werden das Thema bei unserer für März 2017 geplanten Jahresversammlung wieder aufgreifen.“

lsala@hds-bz.it

wachstumsorientierten Ausrichtung, will sich das Unternehmen langfristig als Marktleader in Italien positionieren. Derzeit ist Onlinestore im nationalen Ranking auf Platz 3 zu finden. Angeboten werden 100.000 aktive Artikel, zu finden sind auf onlinestore.it 50.000. „Der kontinuierliche Austausch unter den Mitgliedern, auch in Form von Betriebsbesichtigungen, ist eine Bereicherung für uns alle. Diese Zusammenkünfte sind für mich sowohl persönlich als auch beruflich wichtig“, unterstreicht der Präsident der Fachgruppe, Reinhold Erlacher.


: ister nstle e i D irols nline Südt Studie o ds. loa die n r Dow unte

fachgruppen hds-bz.it/dienstleister

Dienstleister

Neue Geschäftschancen in Südtirol Günstige Rahmenbedingungen schaffen. Grundlegende wirtschaftliche und gesellschaftliche Veränderungen, wie die Digitalisierung, der Trend zur Wissensgesellschaft oder die Internationalisierung verändern die Geschäftsmodelle vieler Unternehmen. Südtirols Dienstleistungsbetriebe sind besonders dynamisch. Sie erkennen Entwicklungen und stufen sie als Chance für ihre Geschäftstätigkeit ein. Viele Dienstleistungsunternehmen fühlen sich aber noch nicht genügend auf diese Herausforderungen vorbereitet. Dies sind die Ergebnisse einer neuen Studie des Wirtschaftsforschungsinstituts der Handelskammer Bozen (Wifo). Möglichkeiten für Dienstleister In enger Zusammenarbeit mit dem hds, anderen Wirtschaftsverbänden und Freiberuflerorganisationen hat das Wifo über 700 Dienstleistungsunternehmen und Freiberufler in zwölf ausgewählten Bereichen

zu den wichtigsten Zukunftstrends befragt. Über alle Bereiche hinweg, so die Einschätzung der Dienstleister, wirkt vor allem der Megatrend Digitalisierung. So nimmt das Onlinegeschäft im Verlagswesen stark zu und neue Produkte wie E-Books gewinnen Marktanteile. Die Südtiroler Rundfunkveranstalter erkennen vor allem neue Möglichkeiten durch die Nutzung sozialer Medien oder des Internetradios. Für die Informationsdienstleister ergeben sich neue Geschäftsfelder in den Bereichen Beratung, IT-Sicherheit, Cloud-Computing und mobile Anwendungen auf Smartphones. Immobilienmakler nutzen digitale Möglichkeiten im Bereich des Verkaufs über Internetplattformen. Die Verwalter von Liegenschaften erkennen dagegen den Nutzen durch den Einsatz spezieller Software und Geräte, z. B. für die Schadensaufnahme vor Ort. Auch auf die Unternehmen der Rechtsberatung wirkt sich die Digitalisierung aus, z. B. im Rahmen der telematischen Prozessführung.

Neue Servicebereiche Abgesehen von der Digitalisierung müssen sich die Dienstleistungsbetriebe auch vielen weiteren Herausforderungen stellen. Für Wirtschaftsprüfer, Steuer- und Arbeitsberater ist die Spezialisierung auf bestimmte Themen wichtig, darunter die Gründung, Nachfolge oder internationale Rechnungslegung. Auch Unternehmensberater fokussieren ihre Beratungsthemen in Bezug auf Aspekte der Mitarbeiterbindung, Prozessoptimierung und Rentabilität. Für die Unternehmen in der Werbung und Marktforschung ergeben sich neue Möglichkeiten durch die Nutzung sozialer Medien, mobiler Geräte oder anderer Technologien für das Marketing. Für Reisebüros und Reiseveranstalter eröffnet das Internet wichtige Verkaufsmöglichkeiten für die Zukunft.

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Damit die zukünftigen Chancen tatsächlich genutzt werden können, sind mehrere Akteure gefordert: die Wirtschaftsverbände und Unternehmen, die öffentliche Verwaltung und das Bildungswesen. Christoph Rainer, Präsident der Dienstleister, fordert die Politik und die öffentliche Verwaltung auf, möglichst positive Rahmenbedingungen für den Wirtschaftsstandort Südtirol zu schaffen. Dazu gehören u. a. die Themen Breitband und die Verwaltungsreform des Landes.

Stellten die Studie vor: v. l. Peter Gliera, Präsident der Vereinigung der Südtiroler Freiberufler, Michl Ebner, Präsident der Handelskammer Bozen, und Christoph Rainer.

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fachgruppen hds-bz.it/eventdienstleister

Eine starkes Team: v. l. Marco Buraschi, Gerald Burger, Alex Ploner, Andreas Faitelli und Oskar Stricker. Es fehlen Katrin Trafoier und Rudi Rastner.

Eventdienstleister

Den Wert von Events 20 vermitteln Vollversammlung mit Neuwahlen. Die Eventdienstleister im hds haben vor Kurzem ihre Vollversammlung abgehalten und dabei den neuen Vorstand gewählt. Alex Ploner und Katrin Trafoier wurden als Präsident bzw. Vizepräsidentin bestätigt. Weitere Vorstandsmitglieder sind Marco Buraschi, Oskar Stricker, Gerald Burger, Andreas Faitelli und Rudi Rastner. „Wir wollen für alle zum Ansprechpartner werden, die im Eventbereich tätig sind bzw. Dienstleistungen anbieten“, meinen Ploner und Trafoier. Aus diesem Grund wurde im Rahmen der Vollversammlung das Statut angepasst. Somit können künftig auch Veranstalter oder Firmen aufgenommen werden, die einen Hostessenservice anbieten.

Ein klares Profil Der noch jungen Berufsgruppe ist es innerhalb kürzester Zeit gelungen, viele erfolgreiche Initiativen durchzuführen. Erwähnenswert sind hier an erster Stelle die landesweiten Infoabende über Events. Gesetze. Verantwortung. Zukunft. sowie wichtige Zusammenkünfte mit Entscheidungsträgern aus Politik und Wirtschaft. „An der klaren Positionierung der Berufsgruppe innerhalb der Handelskammer bzw. an der Bedeutung von Events bei den Wirtschaftspartnern muss noch gearbeitet werden“, meint Vizepräsidentin Katrin Trafoier. „Der Wert von Events soll allen wirtschaftlichen Akteuren vermittelt werden, das ist unser Auftrag“, sagt Alex Ploner. Gemeinden, Bezirksgemeinschaften und dem Land soll der Zusammenhang zwischen Qualität und Kosten eines Events verständlich gemacht werden. “Die ehrenamtliche Arbeit im Eventbereich ist kein Modell für die Zukunft. Gesetzliche Rahmenbedingungen und vor allem die Erwartungen an die Qualität erfordern professionelle Kräfte“, unterstreicht Ploner abschließend.

Freuen sich auf eine gute Zusammenarbeit: hds-Direktor Bernhard Hilpold (r.) mit Dieter Bologna.

Bikeguides Südtirol

Neuer Fachverband im hds Wertvoll und große Bereicherung. Dem hds ist seit Kurzem ein neuer Fachverband beigetreten: Es handelt sich um die Vereinigung der Bikeguides Südtirol, die somit den bereits im hds angesiedelten Dienstleistungssektor ergänzt. „Für unseren Verband ist diese Mitgliedschaft eine große Bereicherung und zeigt uns wieder einmal, wie vielfältig der Dienstleistungsbereich in Südtirol ist“, meinen zufrieden hds-Präsident Walter Amort und Christoph Rainer, Präsident der Dienstleister. Die Vereinigung Bikeguides Südtirol wurde 2005 gegründet und zählt rund 350 Mitglieder. „Zu unseren wichtigsten Anliegen gehören die Anerkennung des Berufsbildes Bikeguide, die Vernetzung mit wichtigen Südtiroler Institutionen wie Alpenverein und Verband der Skilehrer sowie die Steigerung der vereinsinternen Qualität durch verpflichtende Fortbildungen“, erklärt Präsident Dieter Bologna. Für die Eintragung in den Verein Bikeguides Südtirol muss eine eigene Ausbildung abgeschlossen werden. Sie befähigt den Bikeguide Touren zu organisieren, zu führen und Fahrtechniktrainings abzuhalten.

gsommia@hds-bz.it

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fachgruppen hds-bz.it/junge

Die Vertreter der Jungen Wirtschaft mit den Landesräten Richard Theiner, Waltraud Deeg und Philipp Achammer sowie Christian Pfeifer, Chefredakteur der SWZ. Er führte als Moderator durch den Abend.

Junge im hds

Viele Fragen, klare Antworten

Gesprächsarena mit Theiner, Achammer und Deeg. Vor Kurzem traf sich die Junge Wirtschaft in Meran zu einer Diskussionsrunde mit den Landesräten Richard Theiner, Waltraud Deeg und Philipp Achammer. Besprochen wurden die Themen Raumordnung, die Vereinbarkeit von Familie und Beruf sowie Schule. Über 30 junge Wirtschaftsvertreter aus allen Landesteilen erlebten einen spannenden Diskussionsabend und erhielten viele neue, interessante Informationen. Raumordnung

Ein immer wieder diskutiertes Thema bei der Raumordnung ist die Aufwertung der Ortszentren. Auch das neue Gesetz ziele laut Landesrat Richard Theiner darauf ab, schonend mit Kulturgrund umzugehen. Deshalb muss eine Gemeinde zukünftig zuerst nachweisen, dass innerhalb der Siedlungsgrenze keine Möglichkeit mehr besteht, Wohnraum zu schaffen, bevor eine neue Zone ausgewiesen wird. Auch soll damit leere Bausubstanz in Ortskernen wieder neu belebt werden. Handel soll sich

auch in Zukunft in den Ortszentren konzentrieren, im Gewerbegebiet hingegen vorwiegend die Produktion sperriger Güter. Die neue Gemeindekommission für Raum und Landschaft wird mit planerischen Aufgaben betraut. Bagatelleeingriffe wird es auch in Zukunft geben, verspricht der Landesrat. Familienfreundliche Betriebe

Um eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf ging es in der zweiten Diskussionsrunde mit Landesrätin Waltraud Deeg. Nordische Länder seien bei diesem Thema schon sehr viel weiter als Südtirol, so die Jugendvertreter. Deeg ist sich dessen bewusst. In Südtirol haben von 116 Gemeinden etwa 70 ein Kinderbetreuungsangebot. Die restlichen sind gefordert, Betreuungsplätze zu schaffen. Auch einige größere Betriebe gehen bereits mit gutem Beispiel voran und unterstützen Familien. Etwa durch eine eigene Betreuungsstätte oder andere Dienstleistungen für Mitarbeiter. Diese Form der Unterstützung hat positive Nebeneffekte: Die Mitarbeiter sind motiviert und leistungsfähig, Fachkräfte bleiben in Südtirol und wandern nicht ab.

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über das Lehrlingswesen diskutiert, das im Bereich der Arbeitssicherheit strengen Vorschriften unterworfen ist. Achammer berichtet, dass über 90 Prozent aller Lehrlinge Italiens in Südtiroler Betrieben angestellt werden. Italien kenne somit die duale Ausbildung und damit auch seine Anforderungen nicht. Die Arbeitssicherheit liegt allerdings in staatlicher Kompetenz. Südtirol könne hier nur über Bewusstseinsbildung versuchen, bessere Rahmenbedingungen zu schaffen. Bei der Mehrsprachigkeit besteht laut Achammer noch Aufholbedarf. Es gelte den natürlichen Sprachaustausch auszubauen. Derzeit plane das Land auch zu erheben, in welchen Berufsfeldern Schulabgänger nach 10 Jahren tätig sind. Damit wolle man die Berufsbildung zukünftig noch stärker auf die Bedürfnisse der Jugendlichen ausrichten.

Zukunftsperspektiven

Um den Themenbereich Schule ging es hingegen in der dritten Runde mit Landesrat Philipp Achammer. Unter anderem wurde

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fachgruppen hds-bz.it/getraenke hds-bz.it/junge

Junge im hds

my business and my ideas Junge im hds stellen sich vor. Seit langer Zeit stand schon der Gedanke im Raum, sich selbst, die eigenen Ziele und das Credo als Erbe weiterzugeben. Gewöhnlich trifft dies auf die ältere Generation zu. Neu ist, dass sich auch die Jungen im hds sich

dieser Aufgabe verschrieben haben. Innovativ, kreativ und schwungvoll präsentieren sie sich in den nächsten Ausgaben des hdsmagazin. Präsident Johannes Winkler und Vizepräsident Philip Platino machen den Auftakt.

Johannes Winkler

Philip Platino

Alter: 28 Jahre Unternehmensname/Branche: Wollwelt Südtirol | Einzelhandel

Alter: 27 Jahre Unternehmensname/Branche: Handel | Beleuchtung

• Mein Tipp für Gründer ist ... viel Durchhaltevermögen und Spaß an der eigenen Arbeit zu haben. • hds-Mitglied bin ich, weil der Verband meine Interessen als Handelsbetrieb vertritt und ich mich aktiv mit Ideen und Anliegen einbringen kann. • Ein gutes Verkaufsgespräch zeichnet sich dadurch aus, dass der Kunde nach dem Kauf zufrieden das Geschäft wieder verlässt. • Gute Verkaufsgespräche zeichnen sich dadurch aus, dass nicht der Verkauf an sich, sondern der Kunde und seine Bedürfnisse im Fokus stehen.

• Jungunternehmer sein, bedeutet für mich … Egal ob jung oder alt, Unternehmer zu sein bedeutet für mich, mehr Freiheiten zu haben als Angestellte, aber auch mehr Verantwortung. Als junger Unternehmer besitzt man vielleicht mehr Energie, als älterer hingegen mehr Erfahrung. • Meine unternehmerischen Ziele sind … Ein gesundes und zufriedenes Unternehmen zu führen und möglichst weiterzuentwickeln. • Welche Rolle spielt für mich der Onlinehandel? Wir nehmen den Onlinehandel als ganz normale Entwicklung und Chance wahr, an der wir teilhaben. Es gibt immer Trends und Gegentrends und Onlinehandel ist wohl ein Megatrend, welcher noch lange nicht vorbei sein wird.

Johannes Winkler und sein Team: Magdalena Zanluchi (l.) und Michaela Ausserer.

Philip mit seinen Eltern Georg und Wally Platino. hdsmagazin #2/17

GetränkegroSShändler

SGR wählt neuen Vorstand Generalversammlung, Gedankenaustausch und Weinverkostung. Vor Kurzem fand in der Kellerei Kaltern die Generalversammlung des Südtiroler Getränkerings im hds statt. Dabei wurde der Vorstand neu gewählt, der sich wie folgt zusammensetzt: Präsident Thomas Prünster aus St. Leonhard in Passeier, Vizepräsident Peter Egarter aus Sexten, Johann Moser aus Sarnthein, Christian Sartore aus St. Ulrich und Peter Paul Schweitzer aus Latsch. Der Südtiroler Getränkering wurde 2003 von 14 unabhängigen Getränkefachgroßhändlern im Großraum Südtirol gegründet. Die Mitglieder kooperieren zum Nutzen ihrer Kunden und ihrer geschäftlichen Tätigkeit. Auftrag des Getränkerings ist es, die Marktposition der einzelnen durch Synergien in der Geschäftstätigkeit zu stärken und zu nutzen. Darüber hinaus verbindet die Mitglieder des Getränkerings das besondere Interesse, einheimische Produkte zu fördern, zu unterstützen und in den Verkauf zu bringen. Im Anschluss an die Vollversammlung fand eine Führung durch die Räumlichkeiten der Kellerei Kaltern mit Weinverkostung statt.

Der neue Vorstand: v. l. Christian Sartore, Thomas Prünster, Geschäftsführer Reinhold Grunser, Johann Moser, Peter Egarter und Peter Paul Schweitzer.


hds-bz.it/baecker hds-bz.it/eishersteller hds-bz.it/konditoren hds-bz.it/lebensmittel

Bäcker Bäcker | Eishersteller | Konditoren

BZ loves Apples Viele kreative Ideen. Alle zwei Jahre trifft sich im Novem-

ber in der Messe Bozen alles, was in der Welt des Apfels Rang und Namen hat. Anlässlich des 10-jährigen Jubiläums der Interpoma fanden erstmals auch in der Stadt Bozen Veranstaltungen und Initiativen statt. Unter dem Motto BZ loves Apples stand die ganze Stadt drei Tage lang im Zeichen des Apfels. Einige Bäckereien und Konditoreien des hds haben dafür in ihren Backstuben Spezialitäten auf Apfelbasis kreiert. Auch der Speiseeishersteller Walter Job aus Bozen (im Bild) hat sich etwas Besonderes einfallen lassen. Er stellte die erste Südtiroler Granita aus frischen Äpfeln her. Das Publikum der Interpoma war begeistert und beeindruckt wie einfach die Herstellung von Granita ist. „Für die köstliche sorbetähnliche Süßspeise aus Süditalien braucht es nicht viele Zutaten: Frische Äpfel, Zucker und Wasser. Zusätzlich noch etwas Spinat wegen der grünen Farbe oder rote Beete, wegen der rosa Farbe. Anschließend wird alles gefroren und die Apfel-Granita ist fertig“, sagt Job.

5300 Euro für Südtirol Hilft Erfolgreiche Weihnachtsaktion. Für die Bäckerinnung im hds stand Weihnachten 2016 im Zeichen der Solidarität und der Spenden. Die Initiative „Weihnachtsbrot“ wurde bereits zum vierten Mal erfolgreich durchgeführt und über die Medien bei einem Frühstück mit Bischof Ivo Muser vorgestellt. Während der Adventszeit haben Südtirols Bäcker in ihren Backstuben das Adventbrot gebacken. Mit dem Kauf eines Weihnachtsbrotes war auch eine Geste der Solidarität verbunden. Für jedes verkaufte Weihnachtsbrot wurden 50 Cent an Südtirol Hilft gespendet. Es konnten stolze 5300 Euro gesammelt werden. Die Scheckübergabe fand vor Kurzem statt. Im Bild v. l. Stefanie Alberti, Landesinnungsmeister Johann Trenker, Heiner Feuer, Präsident von „Südtirol Hilft“, und Martin Psenner.

Danke! Eine Aktion des Lebensmittelgewerbes im hds. Im Rahmen der Fachmesse Hotel in Bozen wurden für die Hilfsorganisation Südtirol Hilft weitere 3500 Euro gesammelt. Der hds bedankt sich bei den vielen Messebesuchern für die großzügige Unterstützung.

Lebensmittelgewerbe

Bäcker

Nährwerte angeben

Gewalt gegen Frauen

Neue Regelung in Kraft. Seit 13. Dezember 2016 ist laut EUVerordnung 1169/2011 (LMIV) die Anbringung der Nährwerttabelle auf verpackten Lebensmitteln verpflichtend. Die Pflicht zur Nährwertkennzeichnung entfällt jedoch für alle „Lebensmittel, einschließlich handwerklich hergestellter Lebensmittel, die direkt in kleinen Mengen durch den Hersteller an den Endverbraucher oder an lokale Einzelhandelsgeschäfte abgegeben werden, die die Erzeugnisse unmittelbar an den Endverbraucher abgeben“. Das Gesundheitsministerium und das Ministerium für wirtschaftliche Entwicklung haben in einem Rundschreiben vom 16. November einige offene Punkte erklärt. Das Rundschreiben sowie Details online. skuhn@hds-bz.it

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Fachgruppe unterstützt Projekt. Die Bäcker aus dem Eisackund Wipptal haben im Herbst die Aktion Präventiver Selbstschutz für Frauen unterstützt. Vom 25. November bis zum 10. Dezember verwendeten die Bäckereifachgeschäfte Papiertüten mit dem Aufdruck Respekt ist unser tägliches Brot. Ein kleiner Schritt und doch ein konkretes Zeichen zur Beseitigung der Gewalt an Frauen. Die Aktion wurde vom Landesbeirat für Chancengleichheit und dem Verband Südtiroler Yoseikan Budo organisiert.

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fachgruppen hds-bz.it/tankstellen

Tankstellenbetreiber

Austausch fördern und von anderen lernen Verhaltenskodex auch für Italien?

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Der hds hat vor Kurzem am Verbandssitz in Bozen ein Drei-Länder-Treffen der Tankstellenverbände organisiert. Dabei ging es vor allem darum, die Situation und die Rahmenbedingungen in den verschiedenen Ländern zu vergleichen. Daran teilgenommen haben der Präsident der freien Tankstellen, Haimo Staffler, der Präsident der Tankstellenpächter, Wolfgang Angerer, Rebecca Kirchbaumer, Obfrau der Tankstellenpächter in der Wirtschaftskammer Tirol, Maurizio Micheli, Präsident des gesamtstaatlichen Verbandes der Tankstellenpächter (Figisc) mit Vizesekretär Gianfranco di Bellonia sowie Jochen Wilhelm, Geschäftsführer des deutschen TankstellenInteressensverbandes. Zu viele Anlagen Italien hat mit über 22.000 Anlagen noch ein überdimensioniertes Tankstellennetz, während es in Deutschland nur mehr rund 14.500 sind. „Das Netz in Italien ist sehr fragmentiert mit zu vielen Anlagen, die nicht effizient arbeiten, mit hohen Logistikkosten und geringem Umsatz. Während eine Anlage in Italien 1,3 Millionen Liter Treibstoff jährlich ausgibt, sind es in Deutschland 2,4 Millionen Liter. Zudem sind viele dieser Tankstellen zu modernisieren“, so die Vertreter der Figisc. Neue gesetzliche Bestimmungen sehen zwar eine Rationalisierung des Netzes vor. Diese würden aber viel zu spät greifen.

Die Tankstellenvertreter aus Südtirol, Tirol, Italien und Deutschland am hds-Hauptsitz in Bozen.

hdsmagazin #2/17

Südtirol steht gut da „In Südtirol wurden diesbezüglich die Hausaufgaben bereits gemacht. Während es im Jahr 2000 noch rund 330 Tankstellen gab, sind es heute 160. Gleichzeitig ist jedoch die Zahl der in diesem Bereich Beschäftigten gestiegen, die Tankstellen konnten investieren und die wichtigen Umweltauflagen erfüllen“, so Haimo Staffler. „Leider kam es insbesondere in den letzten Jahren auch zu negativen Entwicklungen, die diese positiven Veränderungen teilweise wieder gefährden. Es sind dies die Liberalisierungen, die betriebsinternen Tankstellen und die so genannten (unbemannten) Ghosttankstellen“, so Wolfgang Angerer.

Verhaltenskodex anstreben Jochen Wilhelm erklärte den deutschen Verhaltenskodex des Tankstellengeschäftes,

der 2015 von mehreren Mineralöl- und Tankstellenverbänden unterzeichnet wurde. „Die Entwicklung der Märkte, das Ungleichgewicht zwischen Mineralölwirtschaft und Tankstellenbetreibern, aber vor allem die Erwartungen und Notwendigkeiten eines modernen Staates an ein funktionierendes Tankstellennetz haben diesen Kodex erfordert“, so Wilhelm. Mit diesem Kodex soll ein Rahmen für faires und konstruktives Miteinander zwischen den Tankstellengesellschaften und den Tankstellenbetreibern gesetzt werden. Zentrales Anliegen ist es, den Tankstellenbetreibern ein angemessenes, existenzsicherndes Einkommen zu ermöglichen. Wilhelm regte an, dass auch andere EU-Staaten – und somit auch Italien – ähnliche Verhaltenskodexe abschließen sollten. Auch Maurizio Micheli bezeichnete diesen Verhaltenskodex als eine wichtige Initiative zum Schutz der eigenen Mitglieder.

gsommia@hds-bz.it

Online s die d ownloa unter D Tankstellen üre Brosch tirol 2017. S in üd


fachgruppen hds-bz.it/wanderhaendler Die Generalversammlung 2016: v. l. Giacomo Errico, Fachgruppenleiterin Christine Walzl, Davide Vallese und Fiva-Generalsekretär Armando Zelli.

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Wanderhändler

Marktkalender 2017 veröffentlicht

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Wanderhändler

Standplatzkonzessionen bei Märkten in Italien Ab 2017 neue Regeln. Die EU-Richtlinie Bolkestein stand

bei der kürzlich abgehaltenen Vollversammlung der Berufsgruppe in Bozen im Mittelpunkt. „Ab 2017 müssen die Standplatzkonzessionen in allen italienischen Regionen inklusive der Provinz Trient durch ein öffentliches Ausschreibungsverfahren erneuert werden“, meint der Vizepräsident der Wanderhändler, Davide Vallese. Für Südtirol gilt diese Regelung erst ab 2021. Nun gelte es, diese wichtige Regelung gesetzlich auch in der Handelsordnung zu verankern. In seiner Rede wies auch der gesamtstaatliche Fiva-Präsident, Giacomo Errico, auf die anstehenden Neuerungen hin. Die Standplätze werdenmercati2017 nun öffentlichem Auswahlverfahrencalendario zugemarktkalender2017 calendario calendariomittels mercati2017 marktkalender2017 mercati2017 marktkalender2017 marktkalender2017 wiesen und zwar unter Berücksichtigung bestimmter Kriterien, allen voran die bisherige Standplatzkonzession und die Eintragung im Handelsregister. Die Konzession dauert von einem Minimum von neun bis zu einem Maximum von 12 Jahren.

ktober / Ottobre J/A 14 Toblach / Dobbiaco Salurn / Salorno Mo/Lu 16.10. 26.11. /Do 01.10. J/A Leifers / Laives 14 Niedervintl / Vandoies di Sotto 27.11. Mo/Lu 16.10. J/A Naturns / Naturno 14 Toblach / Dobbiaco o/Lu 02.10. M Abtei-Stern / Badia-La Villa 30.11. Di/Ma 17.10. J/A St. Pankraz-Ulten / San Pancrazio-Ultimo o/Lu 02.10. J/A Latsch / Laces J/A 14 Brenner / Brennero Schlanders / Silandro 30.11. Fr/Ve 20.10. /Me 04.10. J/A Abtei-St. Leonhard / Badia-San Leonardo 14 Niedervintl / Vandoies di Sotto Mo/Lu 23.10. 14 Brenner / Brennero /Gi 05.10. Mo/Lu 23.10. J/A St. Christina / Santa Cristina ber / Dicembre M Enneberg / Marebbe /Gi 05.10. Di/Ma 24.10. J/A Laas / Lasa J/A 01.12. Innichen / San Candido /Gi 05.10. J/A Schlanders / Silandro Mi/Me 25.10. J/A Mals-Laatsch / Malles-Laudes J/A Tscherms / Cermes 02.12. /Sa 04.12. 07.10. J/A Kollmann / Colma M Abtei-Stern / Badia-La Villa Do/Gi 26.10. 14 Toblach / Dobbiaco M Niederdorf / Villabassa /Sa 05.12. 07.10. 14 Mölten / Meltina Do/Gi 26.10. 14 Brenner / Brennero /Sa 06.12. 07.10. J/A Gsies / Valle di Casies 14 Andrian / Andriano 26.10. J/A Neumarkt / EgnaDo/Gi /Sa 06.12. 07.10. J/A St. Lorenzen / San Lorenzo di Sebato 26.10. J/A Bruneck-Stegen / Brunico-Stegona J/A Kaltern / CaldaroDo/Gi /Sa 06.12. 07.10. J/A Schluderns / Sluderno Fr/Ve 27.10. J/A Bruneck-Stegen / Brunico-Stegona J/A Bruneck / Brunico /Do 08.10. J/A Bozen / Bolzano Sa/Sa 28.10. J/A Bruneck-Stegen / Brunico-Stegona M Enneberg / Marebbe 07.12. 14 Niedervintl / Vandoies di Sotto o/Lu 09.10. 14 Corvara 28.10. J/A Bozen / Bolzano Sa/Sa 08.12. M Brixen / Bressanone o/Lu 09.10. M Klausen / Chiusa Sa/Sa 28.10. M Brixen / Bressanone 09.12. M Sarnthein / Sarentino o/Lu 09.10. M Sarnthein / Sarentino Mo/Lu 30.10. 14 Corvara 09.12. o/Lu 09.10. J/A St. Ulrich / Ortisei 14 Niedervintl / Vandoies di Sotto 11.12. M Tramin / Termeno /Ma 10.10. J/A St. Christina / Santa Cristina November / Novembre 12.12. M Sterzing / Vipiteno /Gi 12.10. 14 Mölten / MeltinaDo/Gi 02.11. J/A Glurns / Glorenza 14.12. 14 Mölten / Meltina /Gi 12.10. 14 M Enneberg / Marebbe Andrian / Andriano 14.12. Do/Gi 02.11. 14 Andrian / Andriano /Gi 12.10. M Klausen / Chiusa Fr/Ve 15.12. 03.11. J/A Lana /Sa 15.12. 14.10. J/A Taufers i. Münster / Tubre J/A 14 Brenner / Brennero Sand in Taufers / Campo Tures Sa/Sa 04.11. 14 Corvara /Sa 18.12. 14.10. 14 M Niederdorf / Villabassa Toblach / Dobbiaco Sa/Sa 04.11. J/A Branzoll / Bronzolo /Do 15.10. M Sterzing / Vipiteno 18.12. Sa/Sa 04.11. J/A Latsch / Laces o/Lu 16.10. J/A Innichen / San Candido 14 Brenner / Brennero 20.12. Sa/Sa 04.11. J/A St. Leonhard i. P. / San Leonardo i. P. o/Lu 16.10. J/A Mals / Malles J/A 14 Toblach / Dobbiaco Glurns / Glorenza 23.12. Mo/Lu 06.11.

Mi/Me Do/Gi Do/Gi Fr/Ve Sa/Sa Sa/Sa Sa/Sa Sa/Sa So/Do Mo/Lu Mo/Lu Mo/Lu Di/Ma Mi/Me Sa/Sa Mo/Lu Mo/Lu Mi/Me Do/Gi Do/Gi Sa/Sa Sa/Sa Sa/Sa Sa/Sa Sa/Sa Sa/Sa Sa/Sa

08.11. 09.11. 09.11. 10.11. 11.11. 11.11. 11.11. 11.11. 12.11. 13.11. 13.11. 13.11. 14.11. 15.11. 18.11. 20.11. 20.11. 22.11. 23.11. 23.11. 25.11. 25.11. 25.11. 25.11. 25.11. 25.11. 25.11.

J/A St. Martin in Thurn / San Martino in Badia So/Do 24.12. 14 Mölten / Meltina Do/Gi

14 Andrian / Andriano Do/Gi M Sterzing / Vipiteno Do/Gi

J/A St. Lorenzen / San Lorenzo di Sebato Sa/Sa

28.12. 28.12. 28.12. 30.12.

J/A26.11. So/Do 14 27.11. Mo/Lu 14 30.11. Do/Gi M 30.11. Do/Gi 14

J/A Bozen / Bolzano Salurn / Salorno

14 Niedervintl / Vandoies di Sotto Mölten / Meltina M Abtei-Stern / Badia-La Villa Andrian / Andriano

Corvara

J/A Eppan-Girlan / Appiano-Cornaiano

Dezember / Dicembre

J/A Kurtinig a. d. Weinstraße / Cortina all’Adige

Fr/Ve Sa/Sa Mo/Lu Di/Ma Mi/Me Mi/Me Mi/Me Do/Gi Fr/Ve Sa/Sa Sa/Sa Mo/Lu Di/Ma Do/Gi Do/Gi Fr/Ve Fr/Ve Mo/Lu Mo/Lu Mi/Me Sa/Sa

14 Corvara

J/A Bozen / Bolzano

14 Niedervintl / Vandoies di Sotto M Sarnthein / Sarentino M Brixen / Bressanone

J/A Mölten / Meltina

J/A Innichen / San Candido

J/A St. Martin in Passeier / San Martino in Passiria 14 Brenner / Brennero 14 Toblach / Dobbiaco J/A Schluderns / Sluderno 14 Mölten / Meltina 14 Andrian / Andriano J/A Tramin / Termeno M Klausen / Chiusa J/A Welsberg-Taisten / Monguelfo-Tesido J/A Graun im Vinschgau / Curon Venosta 14 Corvara J/A Naturns / Naturno

J/A Mühlen in Taufers / Molini di Tures J/A jährlich/annuale

01.12. 02.12. 04.12. 05.12. 06.12. 06.12. 06.12. 07.12. 08.12. 09.12. 09.12. 11.12. 12.12. 14.12. 14.12. 15.12. 15.12. 18.12. 18.12. 20.12. 23.12.

M

So/Do Do/Gi Do/Gi

J/A Abtei-Stern / Badia-La Villa Schlanders / Silandro Do/Gi

Sa/Sa

24.12. 28.12. 28.12. 28.12. 30.12.

Klein, handlich und übersichtlich. Der hds hat vor Kurzem den Marktkalender 2017 veröffentlicht. Im vergangenen Jahr wurden in knapp 80 Gemeinden Südtirols über 200 Märkte abgehalten, mit insgesamt mehr als 2650 Markttagen. „Der Handel auf öffentlichen Flächen ergänzt den stationären Handel, bringt neue Kunden in die Orte und erhöht das touristische Angebot. Dieser Wirtschaftssektor ist somit ein wichtiger Baustein der lokalen Nahversorgung“, meint Präsident Andreas Jobstreibizer. Der Kalender ist im hds-Hauptsitz in Bozen erhältlich und kann online abgerufen werden.

J/A Bozen / Bolzano

14 Mölten / Meltina

14 Andrian / Andriano

M Abtei-Stern / Badia-La Villa

14 Corvara

J/A Innichen / San Candido J/A Tscherms / Cermes

14 Toblach / Dobbiaco

14 Brenner / Brennero

J/A Neumarkt / Egna

J/A Kaltern / Caldaro

J/A Bruneck / Brunico

M Enneberg / Marebbe

J/A Bozen / Bolzano

M Brixen / Bressanone

hdsmarktkalender hdsmark tkalender unionecalendario unionecalendario mercati mercati 2017 20 17

14 Corvara 14 Niedervintl / Vandoies di Sotto J/A St. Christina / Santa Cristina 14 Mölten / Meltina 14 Andrian / Andriano M Klausen / Chiusa J/A Sand in Taufers / Campo Tures 14 Toblach / Dobbiaco M Sterzing / Vipiteno 14 Brenner / Brennero J/A Glurns / Glorenza monatlich/mensile

14

J/A jährlich/annuale M monatlich/mensile 14 vierzehntägig/bisettimanale vierzehntägig/bisettimanale

hds-bz.it/marktkalenderhds-bz.it/mar k tkalender unione-bz.it/calendario-mercati unione-bz.it/calendar io-mer cati

cwalzl@hds-bz.it

Die hds-Konventionen Der hds ist für seine Mitglieder ständig auf der Suche nach interessanten Partnern, die Top-Leistungen zu vorteilhaften Bedingungen bieten. Die aktuelle Liste online unter hds-bz.it/konventionen.

hdsmagazin #2/17


weiterbildung

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Weiterbildung für mehr Erfolg im Job hds organisiert CMC-Beraterlehrgang. Die hds-Weiterbildung organisiert im Frühjahr/Sommer, in Zusammenarbeit mit der Incite Ausbildungs-GmbH, einen innovativen CMC-Beraterlehrgang. Der Wettbewerbsdruck ist in der Beratungs- und IT-Branche extrem groß – wer am Markt bestehen will, braucht starke Qualitätsargumente. Sozialkompetenz für IT-Berater ist somit ebenso erfolgsentscheidend wie Fachkompetenz. Und diese Inhalte vermittelt der Certified Management Consultant-Lehrgang. Die Teilnehmer vertiefen ihr Know-how in der Gestaltung effizienter Beratungsprozesse und bekommen eine umfassende Ausbildung in der Projekt- und Prozesskompetenz. Der Lehrgang ist in drei Modulen aufgebaut und findet in Bozen statt. Als krönenden Abschluss können sich die Teilnehmer zum CMC zertifizieren lassen. Das Prädikat wird international anerkannt.

hdsmagazin #2/17

Lehrgangsinhalte | Termine Modul 1: Grundlagen der Unternehmensberatung - 30. März bis 1. April Modul 2: Veränderungsmanagement - 4. bis 6. Mai Modul 3: Architektur und Design von Beratungsprozessen - 8. bis 10. Juni

Mehr Informationen und Anmeldung: •P atrizia Anhof, hds-Weiterbildung, T 0471 310 324, panhof@hds-bz.it •G ünther Sommia, hds-Fachgruppenleiter Unternehmensberater, T 0471 310 506 • www.incite.at

ivpreis E xklus er itglied M s d h für -------o s te t gang k r h e L Euro r De rn 2600 e d e li g r. hds-Mit hrwertsteue e zzgl. M eiten öglichk m r e d r Fö geben. sind ge


betriebe informieren

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70 Jahre Auto Hofer Der hds gratuliert. Mitte November gratulierten Bezirkspräsident Dietmar Spechtenhauser (im Bild rechts) und Bezirksleiter Walter Holzeisen der Unternehmerfamilie Hofer sowohl für ihre 30-jährige hds-Mitgliedschaft, als auch für ihr 70-jähriges Bestehen. Auto Hofer wurde 1947 von Michael Hofer als erste Kfz-Mechanikerwerkstätte in Prad gegründet und 1953 mit einer Tankstelle ergänzt. Hofer bildete in seinem Arbeitsleben über 60 Lehrlinge aus. 1985 übernimmt Sohn Konrad die Firma. Bereits 2001 steigt dessen Tochter Jessica in den Betrieb ein und übernimmt ihn zur Gänze 2012. Auto Hofer bietet heute neben einem kompletten Rundumservice fürs Auto, Dreirad und Motorrad einen 24 Stunden-Abschleppdienst an. Außerdem handelt Jessica Hofer mit Neu- und Gebrauchtwagen. Bei der Überreichung der Ehrenurkunde saßen vier Generationen an einem Tisch: Gründer Michael Hofer mit Ehefrau, Sohn Konrad und Jessica mit ihren vier Kindern. Der hds gratuliert und wünscht der Unternehmerfamilie weiterhin viel Erfolg und alles Gute für die Zukunft.

V. r. Martin Gozzi, Francesco Straudi, Thomas Baumgartner und Alexander Gschnell.

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Straudi und TopHaus machen gemeinsame Sache Mit mehr Kooperation begegnen sie zukünftigen Herausforderungen. Ab Jänner 2017 setzen Straudi und TopHaus, zwei führende Südtiroler Anbieter von Farben und Lacken bzw. Baumaterialien, auf eine intelligente Unternehmenskooperation. Ziel beider Unternehmen ist es, ihren Kunden jeweils aus einer Hand das komplette Warensortiment und – bei möglichst niedrigen Betriebskosten – einen erstklassigen Service anzubieten. Wie erfolgt diese Zusammenarbeit in der Praxis? Ganz einfach. Straudi und TopHaus stellen sich gegenseitig ihre eigene Produktpalette zur Verfügung und bringen vor allem das eigene in 50 Jahren erworbene Fachwissen ein: So entstehen echte Synergien. Seit Jahresbeginn finden im Baugewerbe tätige Handwerker bei beiden Betrieben sowohl Farben als auch Produkte für den Trockenbau und dazu kompetente und professionelle Beratung – alles aus einer Hand bei einem Ansprechpartner ihres Vertrauens.

Seit 1986 erfolgreich F. Staudacher feiert. Auf 30 Jahre Firmengeschichte blickt das Familienunternehmen F. Staudacher in Sterzing zurück. Zum Jubiläum lud das Team Anfang Oktober Freunde und Kunden an den Firmensitz ein. F. Staudacher wurde am 1. Oktober 1986 von Ferdinand Staudacher gegründet. Durch seinen Fleiß wuchs das Unternehmen schnell, bereits 1994 wurden Flächen angekauft, um den wachsenden Bedürfnissen Rechnung zu tragen. 2004 wurde ein Showroom mit Ersatzteilen und Maschinen eröffnet. „Unsere Stärken sind eine gute Beratung, Qualität bei Verkauf und Service. Ein besonderer Dank an unsere langjährigen Mitarbeiter, aber auch an unsere vielen, treuen Kunden“, sagt Philipp Staudacher. Das bei der Jubiläumsfeier gesammelte Spendengeld wurde dem Bäuerlichen Notstandsfond Südtirol überreicht. 2

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rechtsberatung hds-bz.it/abfallwirtschaft hds-bz.it/arbeitssicherheit hds-bz.it/recht

ACHTUNEiGnzahlungsscheinen vor falschen

tellung .it/bes -hds-bz ----eder: -----Mitgli s d h r fü s die lo r n Koste hild fü en weissc das Hin lle von Batteri elste n re to la Sa m m kumu und Ak trieb. im Be

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Jahresmeldung AEE und Batterien ans Konsortium Der hds informiert. Für den Import von elektrischen und elektronischen Geräten, Batterien und Akkumulatoren muss auch 2017 die obligatorische Jahresmeldung beim Konsortium und beim Umweltministerium erfolgen. Die Jahreserklärung

• beim Konsortium: Die Jahreserklärung beim Konsortium für den Verkauf von importierten elektrischen und elektronischen Geräten, Batterien und Akkumulatoren muss bis zum 31. Jänner 2017 erfolgen. Dabei sind die importierten Mengen des Jahres 2016 zu melden. Bei COBAT eingetragene Mitglieder können die Meldung unter www.cobat.it vornehmen. •b eim Ministerium. Bis zum 31. März 2017 muss der Verkauf von importierten Batterien und Akkumulatoren dem Umweltministerium gemeldet werden, die Menge an importierten elektrischen und elektronischen Geräten (AEE) hingegen bis 30. April 2017. Die Eintragung erfolgt unter www.registroaee.it und www.registropile.it.

hdsmagazin #2/17

jüngster men haben in Viele Unterneh egistro „R m sscheine vo Zeit Einzahlung n. Die lte ha er P“ ori HACC Italiano Operat kt ec den Mitteilung er w dazugehörige in dieses die Eintragung Eindruck, dass s weist hd r De . chtend ist Register verpfli gung, ra nt Ei e di r ss wede darauf hin, da lichen tz lung einer gese noch die Einzah ndelt ha Es entsprechen. Verpflichtung Ones ein g un die Zahl sich lediglich um stes. line-Werbedien

recht@hds-bz.it

Die gemeldeten Mengen an das Konsortium Unternehmen, die in der Vergangenheit sowie an das Umweltministerium müssen Elektrogeräte, elektronische Geräte, Batteübereinstimmen. Für die Eintragung ist ein rien oder Akkumulatoren importiert haben Business Key der Handelskammer mit der und dies nun nicht mehr tun, müssen eine digitalen Unterschrift erforderlich. Falls „0 kg“-Erklärung abgeben. der Business Key älter als drei Jahre ist, Die Experten im hds helfen gerne bei der muss er in der Handelskammer aktualisiert Abfassung der Jahresmeldungen. Infos und Terminvereinbarung: Magdalena werden. Knoll, T 0471 310 504, mknoll@hds-bz.it.

Arbeitsunfälle sofort melden Ab 12. April 2017 müssen Arbeitsunfälle durch das gesamtstaatliche Meldesystem für Unfallverhütung (SINP) mitgeteilt werden (interministerielles Dekret Nr. 183/2016). Die Meldung muss bereits nach einem Abwesenheitstag (zusätzlich des Unfalltages) gemacht werden und dient nur statistischen Zwecken. Die neue Meldepflicht ist keine zusätzliche Pflicht zur Meldung der Unfallversicherung (Art. 53 des Einheitstextes), die für Unfälle mit mindestens 4 Tagen Heilungsdauer vor-

geschrieben ist. Diese Unfälle müssen weiterhin mit einer klassischen Versicherungsanzeige beim INAIL gemeldet werden. Wird die Meldepflicht nicht eingehalten, so gelten Sanktionen in Höhe von 548 bis 1.972,80 Euro. Mehr Infos: Magdalena Knoll, hds-Verantwortliche Arbeitssicherheit, T 0471 310 504, mknoll@hds-bz.it.


betriebsberatung

e Infos Weiter e.it/ ww.sia unter w online. servizi-

hds-bz.it/beratung

Weitere Neuerungen - Außenflächen: Neuerungen gibt es auch für beschallte Außenbereiche, sowohl für überdachte als auch für nicht überdachte Außenflächen. Der Tarif wird pauschal festgelegt. • Außenflächen bis zu 50 Quadratmeter: Erhöhung des Tarifs für die interne Schankfläche um 10 Prozent. • Außenflächen von über 50 Quadratmeter: Erhöhung des Tarifs für die interne Schankfläche um 20 Prozent. • Pauschaltarif: Für Gastbetriebe mit einer großen Schankfläche mit mehreren Hörfunk- und Fernsehgeräten werden zum ersten Mal zwei „All-inclusive-Tarife“ eingeführt. Ein „Only-Audio-Tarif“ für Gastbetriebe, die nur Hintergrundmusik nutzen, und ein „All-in-one-Tarif“, der sowohl die Wiedergabe von Musik als auch die Fernseh-Wiedergabe umfasst. Somit eine weitere wichtige Neue Tarife eingeführt. Ab 1. Jänner 2017 können die zum Neuerung, die mit der neuen Vereinbarung eingeführt wurde. Dachverband Confcommercio gehörenden Gastbetriebe (Bars, Restaurants, Eisdielen, Önotheken, Pensionen, Hotels) die neuen SIAETarife anwenden. Die alte nach Kategorien differenzierende Verein- Tarife und Abzüge barung aus dem Jahr 1963 wird abgeschafft und durch eine neue Auch die neue Tarifordnung sieht wie bisher Abzüge für Mitglieder Methode der Tarifberechnung ersetzt. Der neue Tarif basiert – so des Dachverbandes Confcommercio vor. wie es in den meisten anderen europäischen Ländern üblich ist – Für die Jahre 2017, 2018 und 2019 können Betriebe auf Wunsch weiauf der Größe der Betriebsfläche. terhin die nach dem alten Tarifsystem berechneten Beträge zahlen. Es empfiehlt sich auf jeden Fall eine sorgfältige Überprüfung, da in fast allen Fällen das neue System vorteilhafter ist. Fläche und Tarifgruppe Die Zuordnung der Gastbetriebe zur jeweiligen Tarifgruppe erfolgt Für 2017 sendet die SIAE die Einzahlungsaufforderungen mit den anhand der so genannten „Schankfläche“: Darunter versteht man nach dem alten Tarifsystem berechneten Beträgen, da der Geselldie Fläche, die ausschließlich für den Aufenthalt der Gäste genutzt schaft keine Angaben zu den Flächen der Gastbetriebe vorliegen. wird. Von der Berechnung ausgenommen sind daher Lagerräume, Für die Inanspruchnahme des neuen Tarifsystems muss daher über Küchen, Speisekammern, Verarbeitungsräume, Büros, Sanitärräu- die Webseite oder bei den Außenstellen der Verwertungsgesellme und Umkleideräume. Die Schankfläche geht aus der Betriebs- schaft SIAE ausdrücklich die Anwendung des Tarifs nach dem neuerlaubnis oder der Meldung des Tätigkeitbeginns (SCIA-Meldung) en Abkommen beantragt werden. Die Zahlungsmodalitäten bleiben unverändert. Die Vergütungen können jährlich, monatlich/saisonal, hervor. vierteljährlich und halbjährlich gezahlt werden. Vorgesehen sind vier Größenklassen: - Fläche bis 75 Quadratmeter, - Fläche 76 bis 250 Quadratmeter, Andere Abonnements - Fläche 251 bis 500 Quadratmeter, Für die Wiedergabe von aufgezeichneter Musik muss auch der SCF- Fläche von über 500 Quadratmetern. Beitrag gezahlt werden. Wenn der Betrieb über „empfangsfähige“ Mit der Einführung der Schankfläche als Berechnungskriterium Hörfunk- und Fernsehgeräte verfügt, muss – unabhängig von der entfallen automatisch: Nutzung dieser Geräte – auch die RAI-Gebühr gezahlt werden. - die Erhöhung auf die Anzahl der Lautsprecher und der zusätzlichen Monitore, - die Erhöhung auf Großbildschirme. cvedovelli@hds-bz.it

Italienische Verwertungsgesellschaft SIAE und Gastbetriebe

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Für Confcommercio-Mitglieder gelten folgende Tarife (ohne Mehrwertsteuer):

Raumgröße

Vergütung für jedes einzelne Gerät (Euro) Hörfunk MM Fernsehen

Pauschalbetrag Only Audio

bis 75 Quadratmeter 76 bis 250 Quadratmeter 251 bis 500 Quadratmeter über 500 Quadratmeter

42,26 119,89 180,26 128,51 301,01 50,89 154,39 232,01 188,89 473,51 102,64 232,01 344,14 301,01 689,14 Erhöhung um 10 Prozent der Tarife der Gruppe 3 je 100 Quadratmeter zusätzliche Schankfläche

All in one

hdsmagazin #2/17


steuerberatung hds-bz.it/steuern

Neue Unternehmensbesteuerung für Betriebe in ordentlicher Buchführung

Ab der Steuerperiode 2017 können nicht ausgeschüttete Gewinne von Einzelunternehmen und Personengesellschaften als Alternative zu der progressiven Einkommensteuer IRPEF, der neuen Steuer IRI von 24 Prozent unterworfen werden. Dadurch kann sich der Steuerdruck verringern. Neuauflage der Privatisierung von Betriebsimmobilien des Einzelunterneh-

Steuerneuerungen zum Jahreswechsel 30

Kurz und kompakt: der hds informiert. Die Eilverordnung zum Jahresende und das Haushaltsrahmengesetz 2017 bringen zahlreiche wichtige und viele weniger wichtige Neuerungen im Steuerbereich mit sich. Nachfolgend ein kurzer Überblick:

Kassaprinzip für Betriebe Betriebe mit einfacher Buchhaltung müssen ab 2017 die Besteuerung nach dem Kassaprinzip anwenden (vorher Kompetenzprinzip). Dabei werden nur mehr die kassierten Erlöse und die bezahlten Ausgaben für die Berechnung des besteuerbaren Einkommens herangezogen. Sektorenstudien: Lockerung der Auswirkungen Die Sektorenstudien sollen nicht mehr ein strenges Prüfungsinstrument der Angemessenheit der erklärten Umsatzerlöse sein, sondern vielmehr ein Instrument für die Kontrolle der steuerlichen Zuverlässigkeit werden. Sonderabschreibung verlängert Die Sonderabschreibung für die Anschaffung neuer Investitionsgüter von 140 Prozent wird für das gesamte Jahr 2017 verlängert. Für ganz spezifische Investitionen wird die Sonderabschreibung auf 250 Prozent des Anschaffungswertes erhöht. Abschaffung der Equitalia Die Steuereinhebungsstelle Equitalia wird abgeschafft und dessen Aufgaben übernimmt danach die Agentur der Einnahmen. Dadurch erhofft man sich eine effizientere Steuereintreibung. Begünstigte Abfindung von Steuerzahlkarten Forderungen von Equitalia des Zeitraums 2000 - 2016, die noch nicht oder auch nur teilweise bezahlt wurden, können in reduzierter Form ohne Strafen und Verzugszinsen bezahlt werden. Neue Kunden- und Lieferantenlisten Ab 2017 müssen voraussichtlich trimestral alle ausgestellten Rechnungen, die Eingangsrechnungen, die Gut- und Lastschriften der Agentur der Einnahmen elektronisch gemeldet werden. Neue MwSt.-Meldungen Ab 2017 müssen voraussichtlich trimestrale MwSt.-Erklärungen der Agentur der Einnahmen elektronisch geschickt werden.

hdsmagazin #2/17

mers Einzelunternehmer haben jetzt wieder die Möglichkeit, Be-

triebsimmobilien steuerbegünstigt zu privatisieren. Begünstigte Zuweisung oder begünstigter Verkauf von Immobilien an die Gesellschafter Auch Gesellschaften erhalten wieder die Möglichkeit,

betriebliche Immobilien mit der Zahlung einer reduzierten Ersatzsteuer in die Privatsphäre zu bringen. Wiedergewinnungsarbeiten und energetische Sanierung Der Steuerabsetzbetrag von Sanierungsarbeiten auf Wohngebäuden von 50 Prozent und der Absetzbetrag von 65 Prozent für energetische Maßnahmen an Gebäuden werden bis 31. Dezember 2017 verlängert (bei Kondominien ist die Verlängerung schon jetzt bis 2021 vorgesehen). Steuerbonus für den Ankauf von Möbeln und Elektrogeräten Bei der Durchführung von Wiedergewinnungsarbeiten an Wohngebäuden (mit Steuerbonus von 50 Prozent) steht für das Jahr 2017 wieder zusätzlich der Steuerbonus von 50 Prozent für den Ankauf von Möbeln und Elektrogeräten in Höhe von maximal 10.000 Euro zu. Selbstanzeige für Vermögen im Ausland Diese Selbstanzeige für Vermögen im Ausland wird noch einmal (voraussichtlich das letzte Mal) gewährt. Zahlungsmodell F24 in Papierform ausgeweitet Privatpersonen (und auch Gesellschafter ohne MwSt.-Nummer) können das F24-Zahlungsmodell mit einem Saldo von mehr als 1000 Euro und ohne Verrechnungen mit Steuerguthaben wieder bei der Bank abgeben und müssen es nicht mehr elektronisch für die Zahlung versenden. Intrastat-Meldungen Die Intrastat-Meldungen für innergemeinschaftliche Käufe von Waren und Dienstleistungen werden abgeschafft. Die Abschaffung gilt ab 2017. Weiterhin zu melden sind innergemeinschaftliche Verkäufe von Waren und Dienstleistungen.

Gerd Zozin, Steuerberatung, T 0471 310 404, gzozin@hds-bz.it


info aktuelles

hds-bz.it/patronat-enasco

INFO B Istatwert betreffend die Konsumpreise für die Angleichung der Mieten (Gesetz 392/78). - Nationale Veränderung November 2015 – 2016 ist gleich + 0,1 % (75 % = + 0,075). - Veränderung in Bozen November 2015 – 2016 ist gleich + 0,5 % (75 % = + 0,375).

Patronat 50&Più Enasco

Kulturgutschein für 18-Jährige Eintragen und profitieren. Wer 2016 in Italien volljährig geworden ist, bekommt von der Regierung einen Gutschein in Höhe von 500 Euro. Dieser Bonus kann für Kinobesuche, Theater- und Konzerttickets, Eintritte für Museen und Kunstgalerien, den Erwerb von Büchern, den Besuch von naturwissenschaftlichen Einrichtungen und archäologischer Stätten genutzt werden. Die Gutschrift erhält man über die Webseite www.18app.italia.it. Dort werden alle zugelassenen Veranstaltungen und Kultureinrichtungen aufgelistet. Die Eintragung auf der Website muss innerhalb 31. Jänner 2017 erfolgen. Auch Jugendliche, die im Jahr 2017 volljährig werden, erhalten diesen Bonus. Aufruf: Auch Südtirols Betriebe sollen sich eintragen Alle Wirtschaftstreibenden können sich in die Homepage eintragen und den Jugendlichen ihre Güter oder Leistungen zum Verkauf anbieten. In diesem virtuellen Schaufenster sollen sich Volljährige auch über Südtirols Anbieter wie Buchhandlungen, Verkaufsstellen für Veranstaltungstickets, Museen, Theater usw. informieren können.

Ihr Kontakt für Fragen: Carla Vedovelli T 0471 310 322, cvedovelli@hds-bz.it.

B Die Indexzahl für die Abfindungen beträgt im November 1,445093.

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Pensionsvorschuss Antrag an das NISF/INPS. Ab 1. Mai 2017 wird versuchsweise bis zum 31. Dezember 2018 der Pensionsvorschuss (anticipo pensionistico - APE) eingeführt. Damit können Personen, die mindestens 63 Jahre alt sind, 20 Beitragsjahre nachweisen können und ihren Anspruch auf Altersrente innerhalb von 3 Jahren und 7 Monaten erreichen, vorzeitig aus dem Arbeitsleben ausscheiden. Der Pensionsvorschuss wird von einem Finanzierungsinstitut in Monatsraten ausgezahlt. Der Antrag muss beim NISF/INPS eingereicht werden. Die Rückzahlung des Darlehens erfolgt bei Erreichen des Pensionsanspruchs in monatlichen Raten über einen Zeitraum von zwanzig Jahren. Das Darlehen wird durch eine Pflichtversicherung abgedeckt. Für den Pensionsvorschuss ist eine Mindestdauer von 6 Monaten vorgesehen. Der Mindest- und der Höchstbetrag des Pensionsvorschusses werden in einem späteren eigenen Dekret des Ministerpräsidenten festgelegt. Bis zum 31. Dezember 2018 prüft die Regierung die Ergebnisse dieses Versuchs im Hinblick auf eine etwaige Verlängerung dieser Leistung.

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Finanzielle Unterstützung für Familien Beitrag in Höhe von 800 Euro bestätigt. Zur Unterstützung von Familien mit Kindern sieht das Haushaltsrahmengesetz einen Beitrag von 800 Euro für Kinder vor, die nach dem 1. Jänner 2017 geboren bzw. adoptiert werden; dieser Beitrag wird in Ergänzung zum „Baby Bonus“ gezahlt und versteht sich als finanzielle Unterstützung für die ersten Anschaffungen. Der Betrag kann von der angehenden Mutter ab dem Ende des siebten Monats beantragt werden. Gefördert wird auch die Einschreibung in einen öffentlichen oder privaten Kinderhort mit einem Betrag von höchstens 1000 Euro pro Jahr; dieser Beitrag ist für nach dem 1. Jänner 2016 geborene Kinder bis zu ihrem dritten Lebensjahr bestimmt. Auch der Babysitter-Gutschein in Höhe von 600 Euro wird erneut finanziert und für die Jahre 2017 und 2018 verlängert.

hdsmagazin #2/17


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