Italienische Post AG – Versand im Postabonnement– G.D. 353/2003 (konv. Ges. Nr. 46, 27.02.2004) Art. 1, Abs. 1, CNS BOZEN · Jahrgang LXVIII · 2/2020 · IR/IP · monatlich
hds magazin #2/20 Monatsmagazin des Handelsund Dienstleistungsverbandes Südtirol hds-bz.it facebook.com/hds.unione
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Beiträge
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handels- und dienstleistungsverband Südtirol
editorial
Das Geld bleibt im Land! Mit der Gutscheinkarte monni card sind 2019 in Südtirols Orten rund 1,5 Millionen Euro in Umlauf gebracht worden. Die Shoppingkarte zeigt damit bereits zwei Jahre nach ihrer Einführung ihren Erfolg. Mit dieser möchte euer Verband die lokalen Kreisläufe stärken und die Kaufkraft vor Ort festigen. Mit vielen Fachgeschäften und Betrieben aller Branchen und Größenordnungen verfügen Südtirols Städte und Dörfer über ein großes Netz an Einkaufsmöglichkeiten. Dieses attraktive Angebot und diese Vielfalt unterstützen wir mit diesem Projekt. Die kreditkartengroße Karte kann mittlerweile in rund 700 Geschäften und Betrieben in ganz Südtirol eingelöst werden. Die Besonderheit der Karte liegt darin, dass sie bisher ausschließlich für Betriebe, aber auch Organisationen oder Vereine und Verbände bestimmt war, die damit ihre Mitarbeiter und/oder Kunden für besondere Anlässe, wie zu Weihnachten, bei Betriebsjubiläen und Geburtstagen, oder für ihre Leistungen und ihr Engagement belohnen können. Die große Neuigkeit besteht seit Kurzem darin, dass jeder – somit auch Privatpersonen – die Gutscheinkarte erwerben kann. Dadurch werden die lokalen Kreisläufe in Südtirol noch mehr gestärkt und eine größere Bandbreite an potenziellen Kunden angesprochen. Mit dieser Erweiterung soll auch der gesamten heimischen Bevölkerung bewusst gemacht werden, welches tolle Angebot sie direkt vor der Haustür vorfindet.
titelgeschichte Haltung zeigen kommt gut an
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aktuelles hds freut sich über zwei Auszeichnungen
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bezirke Vinschger Lehrfahrt nach Vorarlberg
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fachgruppen Optiker: Geld für einen guten Zweck
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bildung For.te: Weiterbildungswünsche finanzieren
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betriebe informieren Laatsch: Schusters neue Backstube
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betriebsberatung Beihilfen für betriebliche Investitionen
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steuerberatung Begleitverordnung Haushaltsgesetz
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Eine weitere Neuigkeit sieht vor, dass die monni card auch über die beiden Welfare-Portale Willis Tower Watson und Edenred erworben werden kann. Darauf zugreifen können rund 5000 Mitarbeiter in Südtirol. Wir werden weiterhin dieses Projekt für unsere Mitglieder forcieren, optimieren und ausbauen, denn wir sind nach wie vor überzeugt: Die Kaufkraft vor Ort ist zu stärken.
Bernhard Hilpold, hds-Direktor
Redaktion, Verwaltung und Werbung: 39100 Bozen, Mitterweg 5, Bozner Boden, T 0471 310 308/309, F 0471 310 396, pr@hds-bz.it, www.hds-bz.it Verantwortlich im Sinne des Pressegesetzes und Verantwortlicher Schriftleiter: Dott. Mauro Stoffella (Bereichsleiter Kommunikation) Redaktion: Dott. Sergio Colombi, Dott. Martina Reinstadler, MA, Manuela Seebacher Grafisches Konzept: Gruppe Gut – www.gruppegut.it titelbild: gettyimages Grafik: Stefano Hochkofler Fotos: gettyimages, Helmuth Rier, sxc Druckerei: Athesia Druck GmbH – Weinbergweg 7 – 39100 Bozen Aufgegeben am 30. JÄNNER 2020 Die Redaktion behält sich das Recht vor, Anzeigen zurückzuweisen. Die in Gastartikeln wiedergegebene Meinung muss nicht der Meinung der Redaktion entsprechen. Herausgeber: Handels- und Dienstleistungsverband Südtirol Genossenschaft – Bozen, Sped. im P.A. – 45% - Art. 2. Absatz 20/b, Gesetz 662/96, Filiale Bozen, Eintragung Landesgericht Bozen Nr. 50/51 – Rep. 27256. Eintragung ROC Nr. 14101. Angeschlossen der USPI Unione Stampa Periodica Italiana
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Mehr Mut Unternehmenskommunikation – Haltung zeigen kommt gut an
Kunden schauen immer genauer hin, wo sie einkaufen und wen sie dadurch unterstützen.
hdsmagazin #2/20
Als Unternehmen öffentlich Position zu beziehen, scheint aktuell im Trend zu liegen. Ob zu Müllvermeidung, Nachhaltigkeit oder sozialem Engagement – öffentliche Stellungnahme zu gesellschaftsrelevanten Themen kann positiven Einfluss auf das Image des Unternehmens haben oder auch das Gegenteil bewirken, wenn sie unglaubwürdig ist.
Haltung in der Unternehmenskommunikation ist en vogue. Wie Unternehmen aus dem Handel mit dem Thema „Haltung“ umgehen, zu welchen Themen sie sich äußern und welche Reaktionen ihnen bisher entgegengebracht wurden, ist Gegenstand einer aktuellen Untersuchung des internationalen EHI Retail Institute in Köln mit dem Titel „Haltung – Trau dich!“.
Sie zeigt, dass 98 Prozent der untersuchten Handelsunternehmen sich in gesellschaftlicher Verantwortung sehen. Diese Übereinstimmung führt aber nicht dazu, dass sich die Unternehmen generell zu gesellschaftsrelevanten Themen äußern: Denn ob sie ihre Haltung zu gesellschaftsrelevanten Themen, die auch durchaus kritisch und strittig sein können, auch öffentlich äußern, bejahen noch 70 Prozent, ein knappes Drittel hält sich zurück. Dabei sind die Erfahrungen deutlich positiv. 74 Prozent der Handelsunternehmen haben überwiegend Lob für ihre Stellungnahmen erhalten.
titelgeschichte
Soziale Plattformen und Kampagnen
Aussagen zu gesellschaftlichen Themen kommunizieren die Betriebe insbesondere über soziale Plattformen und häufig in Kampagnen eingebettet. Dabei sind die Grenzen zwischen Eigennutz und tatsächlicher Meinung bzw. Überzeugung oft fließend und undeutlich. Mal werden die Unternehmen für ihren Mut gelobt, mal wird ihnen unterstellt, mit dem Leid anderer Geschäfte zu machen. Kundenreaktionen sind unberechenbar, und die Medien greifen auf, was Klicks oder Quoten bringen. Wenn es darum geht, ihre Haltung zu gesellschaftsrelevanten Themen öffentlich zu zeigen, erkennen einige ein Dilemma. Sie möchten einerseits klare Kante zeigen, sehen andererseits aber deutliche Grenzen der Kommunikation, so bei parteipolitischen Themen oder wenn ihnen opportunistische, wirtschaftliche Gründe statt moralisch-ethischer unterstellt werden. Eine große Mehrheit von 88 Prozent äußert sich zu gesellschaftsrelevanten Themen, um das Unternehmen entsprechend der Unternehmensphilosophie zu positionieren oder um als Vorbild (44 Prozent) zu fungieren.
Nur 28 Prozent sehen bei aktuellen Anlässen wie etwa Umweltkatastrophen, Attentaten oder politischen Ereignissen Kommunikationsbedarf.
Politische Themen bieten nur für 22 Prozent der Befragten Anlass zur Kommunikation, denn viele betrachten dies als Grenzüberschreitung. Das Gleiche gilt für Themen, die keinen Bezug zum Unternehmen haben.
Imagegewinn durch klare Haltung Neutralität wahren
Die meisten Befragten (73 Prozent) gehen von einem Imagegewinn durch eine klar gezeigte Haltung aus, nur 17 Prozent glauben nicht an diese Wechselbeziehung. Entsprechend hat sich die Häufigkeit der öffentlichen Äußerungen bei der großen Mehrheit der Befragten gesteigert. Unternehmen kommunizieren heute häufiger zu gesellschaftsrelevanten Themen. Für 67 Prozent hat die Kommunikation in den vergangenen fünf Jahren zugenommen – in keinem Fall hat sie abgenommen. Beliebte Kommunikationsthemen sind soziales Engagement (91 Prozent), ökologische und soziale Standards in Beschaffung (75 Prozent respektive 63 Prozent) und Müllvermeidung (75 Prozent). Das Thema Tierschutz liegt bei 41 Prozent. Auch Flüchtlingspolitik sowie Vielfalt, Inklusion und die Gleichstellung der Geschlechter stellen für einige Unternehmen einen Grund zur Kommunikation dar.
Gibt es aber auch Betriebe, die lieber keine Stellung beziehen möchten? Ein knappes Drittel äußert sich grundsätzlich nicht zu unternehmensfernen, gesellschaftsrelevanten Themen, weil sie ihre Neutralität wahren (73 Prozent), negative Reaktionen vermeiden (47 Prozent) oder ihre Kunden nicht verschrecken (33 Prozent) möchten.
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Fortsetzung auf Seite 6
Ohne Menschen wird’s schwierig Animieren Schauspieler zum Einkaufen in einem Geschäft? Glaubt man der Gerüchteküche, so hat der größte Onlinehändler der Welt mit dem Anfangsbuchstaben A für seine ersten personallosen Geschäfte – genannt Go-Läden – Schauspieler eingestellt. Deren Einkauf sollte andere Kunden ermuntern, damit sie sich in den Geschäften ohne Verkaufspersonal nicht unbeholfen oder wie Ladendiebe fühlten. Geht es nach den Plänen des Onlinemultis braucht es im traditionellen Handel keine Verkäufer und Berater mehr. Wie kann ich da den Kunden noch mit Emotionen bei Laune halten? Ein erfolgreicher Kundendialog kann zum Kauferlebnis führen, damit Kunden gerne wiederkommen und durch ihre Empfehlung sogar noch neue
Kunden bringen. Verbraucher wollen heute erkannt werden. Sie erwarten, dass ihre Bedürfnisse verstanden sind und sich in den Angeboten des Einzelhändlers und dem personalisierten Service widerspiegeln. Anders gesagt: Gutes Fachpersonal ist ein Schlüssel zum Erfolg des stationären Handels. Denn eine gewinnbringende und nachhaltige Kundenbeziehung gelingt nur unter Menschen.
Mauro Stoffella, Bereichsleiter Kommunikation mstoffella@hds-bz.it
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titelgeschichte
Neue Handelsordnung in Kraft
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Am 6. Dezember 2019 ist die neue Handelsordnung in Kraft getreten (Landesgesetz Nr. 12 vom 2. Dezember 2019). Das Gesetz umfasst an die 70 Artikel und soll Klarheit und Rechtssicherheit schaffen. Unter anderem wird die Handelstätigkeit für Nahversorgungsbetriebe mit weniger als 150 Quadratmeter Betriebsfläche und für mittlere Betriebe unter 1500 Quadratmetern gegenüber den großen Betrieben erleichtert. Über eine zertifizierte Meldung des Tätigkeitsbeginnes (ZMT) können sie ihre Handelsberechtigung erhalten, ohne um eine Handelsgenehmigung ansuchen zu müssen. Mittlere Handelsbetriebe außerhalb von Wohngebieten sowie Großverteilungsbetriebe und Einkaufszentren hingegen müssen künftig um eine reguläre Handelsgenehmigung ansuchen. Änderungen sind auch für den Wanderhandel auf öffentlichem Grund vorgesehen.
Nur wenige Handelsunternehmen (sieben Prozent) haben dabei die eigene Belegschaft im Blick: Sie möchten die eigenen Angestellten nicht brüskieren und üben deshalb Zurückhaltung in der öffentlichen Kommunikation von aktuellen oder kritischen Themen. Kunden immer kritischer
Der Einfluss der Reputation auf den betrieblichen Erfolg hat sich in den letzten Jahren gesteigert. Als Gründe für diesen Bedeutungszuwachs werden vor allem die zunehmend kritischen Kunden und deren gestiegene Ansprüche genannt. Kunden reagieren immer sensibler und emotionaler, z. B. auf Skandale, und haben ein großes Bedürfnis nach Zuverlässigkeit. Umso mehr gilt das für den Handel, der wie kein anderer Bereich von Faktoren wie wechselndes Konsumverhalten, demographischer Wandel, technologischer Fortschritt, neue Formen der Kommunikation und von sonstigen gesellschaftlichen Veränderungen unmittelbar beeinflusst wird. Hinzu kommt noch der wachsende Konkurrenzdruck (stationär und online) und der Kampf um die Gunst des Endverbrauchers. Kunden schauen immer genauer hin, wo sie einkaufen und wen sie dadurch unterstützen. Sie fordern immer mehr Transparenz von Unternehmen, Produkten und Lieferketten. Außerdem sind sie immer schneller informiert. Am Ende kommt noch ein Aspekt hinzu: Die Wege zum Endverbraucher sind vielfältig. Die Kommunikationswege vermehren sich ständig, jedoch kommen wir auch zur Erkenntnis, dass ein Weg den anderen nicht gänzlich ersetzt, sondern ergänzt.
hdsmagazin #2/20
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Persönlicher Kontakt als Wettbewerbsvorteil
Die Frage bleibt: Welche ist nun die beste Kommunikation? Die Antwort ist: Jene, mit der der Unternehmer einen zufriedenen Kunden für sich gewinnt. Dabei wird allzu oft vergessen, dass der Kunde und Konsument zum besten Werbeträger gehören. Alle Untersuchungen bestätigen dies: Die Empfehlung von Bekannten ist die Werbe- bzw. Kommunikationsform, der Kunden am meisten vertrauen. Und hier hat der stationäre Einzelhandel einen großen Vorteil gegenüber anderen Bereichen: die Kundennähe. Denn der Händler und seine Mitarbeiter haben die Chance, ihren Kunden in die Augen zu sehen und diese persönlich beraten zu können. Der persönliche Kontakt kann mitunter Vertrauen schaffen und Loyalität fördern. Gerade regional und lokal tätige Betriebe
leben vom Gespräch mit ihren Kunden. Je mehr Gespräche geführt werden und eine kontaktreiche, vertrauensvolle Zusammenarbeit gepflegt wird, umso größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass der Kunde seinen Einkauf oder eine andere Dienstleistung auch bei diesen Betrieben tätigt bzw. beansprucht. Der persönliche Kontakt ist ein großer Wettbewerbsvorteil – auch wenn es darum geht, Haltung zu zeigen.
mstoffella@hds-bz.it
aktuelles
Land fördert auch künftig Dorfläden Nahversorgung 2020/21. Die Landesregierung hat beschlossen, die Nahversorgung in Südtirol auch für die Jahre 2020/21 zu fördern. Die finanzielle Unterstützung betrifft die Neueröffnung von Nahversorgungsbetrieben und die Aufrechterhaltung der Nahversorgung dank bereits bestehender Betriebe. Während eine Neueröffnung nur in Dörfern unterstützt wird, in denen es keinen zweiten Betrieb gibt, kann das Land unter bestimmten Voraussetzungen die Aufrechterhaltung auch in strukturschwachen Ortschaften mit zwei Nahversorgungsbetrieben sowie einem Nahversorgungsbetrieb, wo auch ein Handelsbetrieb angesiedelt ist, fördern. „Die Bestätigung dieser besonderen Maßnahme ist ein starkes Signal vonseiten der Landespolitik, die es verstanden hat, welche gesellschaftliche und soziale Rolle der Einzelhandel gerade in peripheren Gegenden spielt.“, zeigt sich hds-Präsident Philipp Moser erfreut. „Die Nahversorgung garantiert nicht nur Arbeitsplätze vor Ort, sondern fungiert als Treffpunkt für die Bevölkerung, bindet die Kaufkraft im Ort und trägt somit insgesamt zur Lebensqualität bei.“
Günstiger Strom für Ihren Betrieb Konvention mit Alperia erneuert. Der hds hat vor Kurzem über den Südtiroler Wirtschaftsring – Economia Alto Adige (swr-ea) einen neuen Rahmenvertrag für die Stromlieferung aus erneuerbaren Energiequellen unterzeichnet. Verbandsmitglieder erhalten somit auch weiterhin kostengünstig Strom für ihren Betrieb. Der Preisabschlag ist je nach Höhe des Jahresverbrauchs gestaffelt. Weitere Vorteile der Zusammenarbeit sind die Verankerung von Alperia im Territorium und die Nähe zu den Betrieben durch Ansprechpartner vor Ort, sowie die Möglichkeit des direkten Austauschs mit dem Verband. hds-Mitgliedsbetriebe können sich für Informationen an den Kundenservice oder die Energy Points von Alperia bzw. an den hds wenden. Alle Preisvorteile online unter hds-bz.it/konventionen.
Die Details
Einreichtermin für die Förderung ist der 30. April 2020. Für die Neueröffnung gibt es mit dem 31. August einen zweiten Gesuchtermin. Für die Eröffnung neuer Dorfläden in Ortschaften, in denen es kein anderes Geschäft gibt, sind Zuschüsse von 15.000 Euro vorgesehen. Um die Nahversorgung aufrechtzuerhalten, bezuschusst das Land weiterhin den jährlichen Betrieb mit 9000 bis 11.000 Euro. Die Höhe des Beitrags ist von den Zusatzleistungen abhängig, die der Betrieb anbietet. Dabei geht es um den Verkauf von Tageszeitungen und Zeitschriften sowie jenen von Monopolwaren.
Geschäftslokale nicht begünstigt Regierung streicht Ersatzsteuer auf Mieteinnahmen. Mit Unverständnis und Kopfschütteln reagiert der hds auf die Streichung im italienischen Haushaltsgesetz der begünstigten Besteuerung von Mieteinnahmen für Geschäftslokale. „Erst vor einem Jahr wurde die so genannte Ersatzsteuer auf die Mieteinnahmen von Wohnimmobilien (cedolare secca) auch für Geschäftslokale eingeführt. Jetzt wurde diese nicht verlängert und gilt nur mehr für Mietverträge, die 2019 abgeschlossen wurden.“, kritisiert hds-Präsident Philipp Moser. „Diese Maßnahme hätte den Mietmarkt wesentlich belebt und auch positive Auswirkungen auf die Vermietung leerstehender Geschäftslokale in unseren Orten gehabt.“, betont Moser. Die Ausweitung der begünstigten Besteuerung von Mieteinnahmen im Privatsektor auch auf Handelsimmobilien wurde vom hds gemeinsam mit dem gesamtstaatlichen Dachverband Confcommercio seit geraumer Zeit gefordert. Der Verband hofft nun, dass die Maßnahme wieder eingeführt wird.
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aktuelles
EbK prämiert Lehrlinge, Fachschüler und Betriebe
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Einige der prämierten Schüler mit Sandro Pellegrini (l.) und Ulrike Egger (r.).
s r I n fo Meh z.it b ebk.
Beste Nachwuchskräfte im Bereich Handel und Verwaltung ausgezeichnet. Die Bilaterale Körperschaft für Handel und Dienstleistungen (EbK) prämiert auch heuer wieder Südtirols beste Lehrlinge und Fachschüler des Sektors Handel und Verwaltung. Über eine Prämie in Höhe von 500 Euro dürfen sich all jene freuen, die am Ende der Schulausbildung eine Endnote von 9,5 und höher aufweisen. Diese Prämie wird jährlich vergeben. Vor Kurzem wurden die Lehrlinge in der Berufsschule Gutenberg in Bozen prämiert. Ausgezeichnet wurden zehn Lehrlinge und Fachschüler: Vanessa Gruber und Teresa Schmidhammer vom Berufsbildungszent-
rum Bruneck, Judith Gostner, Raffael Peer, Markus Rohregger und Massimiliano Potrich von der Landesberufsschule Gutenberg in Bozen, Marilena Holzknecht von der Landesberufsschule Schlanders sowie Jetmir Sufaj und Matteo Pernter von der Landesberufsschule Einaudi in Bozen. Auch jene Unternehmen, die das Arbeitsverhältnis des prämierten Lehrlings mit einem unbefristeten Arbeitsvertrag bestätigen, erhalten von der EbK eine Prämie im Wert von 2000 Euro. Diese Prämie wurde heuer an die Firma Monika Unterthurner Kg aus Naturns von EbK-Präsidentin Ulrike Egger und Vizepräsident Sandro Pellegrini übergeben. Herzlichste Gratulation!
Der CFO der Firma, Jürgen Hahn, hat die hds-Vertreter empfangen und durch die Räumlichkeiten des Unternehmens geführt. Gegründet wurde Marc O’Polo 1967 von den Schweden Rolf Lind, Göte Huss und dem Amerikaner Jerry O. Sheets in Stockholm. Heute ist das Unternehmen unter dem Dach der Muttergesellschaft Marc O’Polo Ag in verschiedene Tochtergesellschaften im Inund Ausland gegliedert. Der Sitz in Stephanskirchen ist das strategische und operative Headquarter der Marke. Hier verantwortet
die Marc O’Polo International GmbH Verwaltung, Design, Produktion und Vertrieb. Das Unternehmen hat dort 700 Mitarbeiter. Nach der Besichtigung des Unternehmens und einem interessanten sowie informativen Austausch über die Digitalisierung und Innovation im Unternehmen ging es für die hds-Vertreter weiter nach Hall in Tirol. Dort wurde noch gemeinsam zu Abend gegessen, bevor es dann wieder zurück nach Bozen ging.
Innovation, Nachhaltigkeit und Qualität Zu Besuch beim Modelabel Marc O’Polo. Eine Delegation des Exekutivausschusses des hds hat sich vor Kurzem auf den Weg nach Stephanskirchen bei Rosenheim gemacht. Auf dem Programm stand eine Betriebsbesichtigung beim internationalen Modelabel Marc O’Polo. Das Label steht für hochwertige, zeitgemäße Premium Modern Casual Wear.
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aktuelles
Über 6000 likes auf Facebook Freuen sich über die Auszeichnung: v. l. Mediendesigner Stefano Hochkofler, Margit Mock und Mauro Stoffella.
hds zweifach prämiert ICMA-Award 2019. Zwei Medienprodukte des hds haben vor kurzem beim 10. International Creative Media of the Year Award (ICMA) eine besondere Auszeichnung erhalten. „Die beiden Auszeichnungen sind für den hds umso erfreulicher, wenn man bedenkt, dass es bei ICMA nie so viele Einreichungen wie in diesem Jahr gegeben hat. Insgesamt wurden 427 Publikationen aus 26 Ländern eingereicht. Das ist neuer Rekord. Und Südtirol hat mit dem Verband sehr gut abgeschnitten“, zeigt sich hds-Präsident Philipp Moser erfreut. Bronze und Award of Excellence In der Kategorie „Print-Kataloge“ erhielt die 52-seitige, zweisprachige Weiterbildungsbroschüre des hds Bildung macht hungrig die Auszeichnung „Bronze“. Gold wurde in dieser Kategorie gar nicht vergeben. „Das Kursprogramm 2019 hat eine Auflage von 8300 Stück und beinhaltet rund 300 Veranstaltungen und Weiterbildungsangebote für Arbeitgeber und Arbeitnehmer im Handels- und Dienstleistungsbereich“, sagt die Bereichsleiterin für Weiterbildung im hds, Margit Mock. In der Kategorie „Kundenmagazine B2B (Print)“ wurde hingegen dem hdsmagazin, dem Fachmagazin des hds, der „Award of Excellence“ für herausragende Einzelleistung verliehen. Mit dieser Auszeichnung hat die internationale Jury das Erscheinungsbild honoriert. Nach 2015 war es für die Fachzeitschrift des Verbandes die zweite Teilnahme am internationalen Award. Auch damals hatte die Publikation eine Auszeichnung erhalten. 1955 erstmals erschienen „Die Fachzeitschrift erscheint monatlich in beiden Landessprachen mit einer Auflage von 7500 Stück und zählt etwa 22.500 Leser, vornehmlich Unternehmer, Führungskräfte und Mitarbeiter in den Bereichen Einzelhandel, Großhandel, Dienstleistungen und Gastronomie“, erklärt der Verantwortliche für die Kommunikation im hds, Mauro Stoffella. Neben dem Internetportal hds-bz.it, den wöchentlichen Newslettern und den Socal Media-Kanälen ist das hdsmagazin eines der wichtigsten Kommunikationsmittel des Verbandes. Die Verbandszeitung erscheint seit 1955 und hat sich seitdem stets inhaltlich und in der Erscheinung weiterentwickelt.
Der hds bedankt sich bei allen Fans auf Facebook: vor Kurzem hat der Verband auf dem Sozialen Netzwerk einen Meilenstein geknackt. Über 6000 Fans haben die Seite mit Gefällt mir markiert. Damit ist der hds auf Facebook der zweitstärkste Wirtschaftsverband in Südtirol. Die hds-Fanpage auf Facebook gibt es seit vier Jahren. Sie ist eine interaktive Plattform und Erlebnisraum für Themen rund um die Welt des Handels und der Dienstleistungen. Überzeugen Sie sich selbst, liken auch Sie den hds!
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Einsatz in vielen Bereichen hds-Leistungsbilanz 2019. Seit seiner Gründung setzt sich der hds für seine Mitglieder und Kunden in vielen Bereichen ein. Der Verband und die Servicegenossenschaft ziehen dabei an einem Strang, um die Anliegen der Wirtschaftstreibenden aus den Bereichen Handel, Dienstleistung und Gastronomie zu vertreten und möglichst viel für sie zu erreichen. Wofür sich der hds besonders eingesetzt hat, können Sie in der hds-Leistungsbilanz 2019 nachlesen. Die Broschüre liegt diesem hdsmagazin bei.
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Termine
D Veraer aktu elle ns k taltu - - - alende ngs --r -- : verahds-bz.i - - - nsta t/ ltun gen
Sprechstunden
06.02.
Rentenberatung (nach Vereinbarung)
• Unternehmensberater: Treffen Brixen, Wirtshaus Decantei, 18:00 Uhr
Meran mittwochs von 08:00 bis 12:00 Uhr im hds-Büro.
18.02.
Sterzing jeden 2. und 4. Donnerstag im Monat von 08:00 bis 13:00 Uhr im hds-Büro.
• Wanderhändler: Jahresversammlung Bozen, hds-Hauptsitz (Saal Akademie), 18:00 Uhr
Brixen montags und freitags von 08:00 bis 13:00 Uhr im hds-Büro.
18.02.
Bruneck mittwochs und donnerstags von 08:00 bis 13:00 Uhr im hds-Büro.
• Sportartikelhändler: Treffen Bozen, hds-Hauptsitz, (Saal Fachgruppen), 19:30 Uhr
Schlanders jeden 2. und 4. Mittwoch im Monat von 14:00 bis 16:00 Uhr im hds-Büro.
12.03.
• PensPlan-Infopoints im hds (nach Vereinbarung) Kostenlose landesweite Vorsorgeberatung für Arbeitnehmer und Selbstständige. Vereinbaren Sie Ihren Gesprächstermin mit dem hds-Büro in Ihrer Nähe oder unter T 0471 978 032.
• Kongress Orts- und Stadtentwicklung 2020 Bozen, Merkantilmuseum, Laubengasse 39 23.03.
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• hds-Bezirksversammlung Bozen Stadt und Land Eppan, Sanvit, Sillweg 70/a
Rechtsbeistand (nach Vereinbarung)
24.03.
Die Beratungsgespräche finden in allen hds-Bezirksstellen statt. Vereinbaren Sie Ihren individuellen Gesprächstermin: T 0471 310 422.
• hds-Bezirksversammlung Eisack- und Wipptal Brixen, Forum Brixen, Romstraße 9 25.03.
Arbeitssicherheit, Umwelt und Hygiene (nach Vereinbarung)
• hds-Bezirksversammlung Meran / Burggrafenamt Marling, Kellerei Meran Burggräfler, Kellereistraße 9
Die Beratungsgespräche finden in allen hds-Bezirksstellen statt. Vereinbaren Sie Ihren individuellen Gesprächstermin: T 0471 310 519.
26.03. • hds-Bezirksversammlung Vinschgau Goldrain, Schloss Goldrain, Schlossstraße 33 27.03. • hds-Bezirksversammlung Pustertal Bruneck, Raiffeisen Forum, Europastraße 19
Tabakwaren und öffentliches Glücksspiel (nach Vereinbarung) Kostenlose Beratung mit Experten des Verbandes der Tabakhändler (FIT): jeden ersten Montag im Monat von 09:00 bis 13:00 im hds-Büro in Bruneck. Vereinbaren Sie Ihren Termin: T 0471 502 076.
Langjährige hds-Mitarbeiter prämiert Jedes Jahr anlässlich des traditionellen Weihnachtsessens ehrt der hds seine treuesten Mitarbeiter. Die Veranstaltung fand Mitte Dezember im Parkhotel Holzner in Oberbozen statt. Präsident Philipp Moser und Vizepräsident Sandro Pellegrini sowie Direktor Bernhard Hilpold dankten im Namen des Verbandes für die langjährige Mitarbeit und prämierten: Alberto Petrera (Bozen) für 45 Jahre Tätigkeit, Günther Stampfl (Bozen) für 35 Jahre Tätigkeit, Waltraud Heinz (Bozen), Andrea Lambacher (Brixen) und Sibylle Tumler (Schlanders) für 25 Jahre Tätigkeit, Stefan Höller (Bozen), Gertrud Kaneider (Brixen), Fabiana Mancabelli (Bozen), Anna Mitterrutzner (Brixen), Karin Renzler (Bruneck) und Petra Salvadei (Brixen) für 20 Jahre Tätigkeit, Evelyn Obermair (Bruneck)
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und Pietro Perez (Bozen) für 15 Jahre Tätigkeit sowie Markus Agreiter (Brixen), Daniela Bampi (Brixen), Sergio Colombi (Bozen) und Moritz Schorn (Bozen) für 10 Jahre Tätigkeit. Im Bild v. l. Sandro Pellegrini, Alberto Petrera, Philipp Moser und Bernhard Hilpold.
bezirke Leifers
Kalender für die Kunden Bozen
Weihnachtsmarkt erstmals mit Riesenrad Gutscheine als Treuebonus verschenkt. Auf Initiative der Ortsgruppe Bozen des hds und dank der Zusammenarbeit mit der Gemeinde und dem Verkehrsamt gab es am Bozner Christkindlmarkt eine atemberaubende Attraktion: am Bahnhofpark stand bis Ende Jänner ein 55 Meter hohes Riesenrad mit 28 Kabinen und einer Tragfähigkeit von 168 Personen. „Besonders erfreulich war, dass das Riesenrad kaum Unannehmlichkeiten für die Stadt, vor allem bei der Finanzierung oder Mobilität, mit sich gebracht hat. Die Idee, Gutscheine für das Riesenrad als Treuebonus zu verschenken, hat unsere Kunden in der Landeshauptstadt sehr gefreut.“, betont hds-Ortsobmann Simone Buratti und spricht von einer äußerst gelungenen Aktion.
hds-Aktion begeistert. In Leifers sorgen viele Klein- und familiengeführte Betriebe im Einzelhandel für ein vielfältiges Angebot, einen lebendigen Ort und sie erfüllen eine wichtige soziale Funktion. Um dies hervorzuheben und die Kunden für das Einkaufen im Ort zu sensibilisieren, führt die Ortsgruppe des hds immer wieder Initiativen durch. Die neueste Aktion ist ein origineller Jahreskalender für die Kunden, die vor Ort einkaufen. 12 Geschäfte und Betriebe haben in den letzten Wochen 2000 dieser Kalender an ihre Kunden verteilt. Die Besonderheit dieses Produktes liegt darin, dass Monat für Monat jedes der teilnehmenden Geschäfte mittels einer Zeichnung die eigene Tätigkeit und die Vielfalt der Produkte ganz nach dem Motto „Kaufen, wo man sich kennt“ erklärt – ideal auch als Familienkalender und zum Ausmalen für die Kinder.
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jmueller@hds-bz.it
Michela Bassi vom hds-Ortsausschuss bei Optik Leitner.
Leifers
Ein toller Erfolg Der hds gratuliert. Um den Kunden die Bedeutung der Nahversorgung und die wichtige Funktion des Einzelhandels in den Orten näherzubringen, führt der hds immer wieder Initiativen durch. So auch in Leifers. Vom 31. Oktober bis zum 23. November fand dort ein großes Gewinnspiel statt. 25 Geschäfte und Betriebe haben sich beteiligt. Den Hauptpreis, einen VW Move UP 1.0, hat sich Ornella Giovannini geholt, der zweite Preis, ein E-Bike, ging an Waltraud Clementi und der dritte Preis, ein Jahresabonnement in einem Fitnesscenter, an Roberto Francheschini. Unterstützt und mitgetragen wurde die Initiative von der Gemeinde Leifers, der Raiffeisenkasse Unterland und vom Tourismusverein Leifers.
Eine zufriedene Kundin mit Metzgermeister Andreas Thaler.
hdsmagazin #2/20
bezirke
Ein erster Austausch: v. l. Christian Giuliani, BM Bernhard Daum, Ingrid Mair und Judith Müller.
Deutschnofen
12 Geschäfte im Ort weiterhin
unterstützen
Antrittsbesuch beim neuen Bürgermeister. Im Dezember ergab sich die Gelegenheit, dem neugewählten Bürgermeister, Bernhard Daum, einen Antrittsbesuch abzustatten. Besucht wurde er von
Kauffrau Ingrid Mair, hds-Bezirkspräsident Christian Giuliani und Bezirksleiterin Judith Müller. Diskutiert wurde über aktuelle Themen und Anliegen der Kaufleute sowie eine künftige Zusammenarbeit.
Der hds arbeitet gerade daran, eine neue Ortsgruppe im Dorf zu gründen. Das Ortszentrum lebendig und attraktiv zu halten, ist für die Kaufleute und Dienstleister von großer Bedeutung. Einen wichtigen Beitrag dazu leisten die unterschiedlichsten Aktionen der Kaufleute, vor allem aber der Erhalt der Geschäfte im Dorf. Nur so bleibt der Ort für Einheimische und Gäste attraktiv. Unterstützung bietet diesbezüglich auch die Förderung der Nahversorgungsbetriebe. Dank dieser konnte vor Kurzem ein neues Geschäft in Birchabruck eröffnen. Auch die Erreichbarkeit soll verbessert werden. So ist eine neue Parkgarage im Zentrum unter dem Pfarrheim mit 30 neuen Parkplätzen geplant. Während der Bauphase gilt es, trotzdem genügend Parkraum zu garantieren, etwa nach einem Rotationsprinzip. Wünschenswert wäre auch ein Parkplatz und eine Bushaltestelle in Dorfnähe vorzusehen, damit etwa die Pendler mehr durch das Dorf gehen und so die Frequenz an Passanten erhöht werden kann.
jmueller@hds-bz.it
Vinschgau
Feierliche Diplomübergabe
Ein bewegender Moment: Direktorin Virginia Tanzer (l.) mit Landesrat Achammer (2. v. r.) und hds-Bezirksleiter Walter Holzeisen (1. v. r.).
hdsmagazin #2/20
Der hds gratuliert. Sechs Absolventen der Verkäuferlehre an der LBS Schlanders nahmen Ende November stolz ihr Abschlussdiplom entgegen. Die Laudatio hielt gewohnt feierlich und mit viel Herzblut die Direktorin Virginia Tanzer. Sie unterstrich die Wichtigkeit einer abgeschlossenen Lehre für den Einstieg in die Berufswelt. Landesrat Philipp Achammer, hingegen, beglückwünschte die Schulabgänger und motivierte sie, die Urkunde mit erhobenem Haupt und
Selbstbewusstsein entgegenzunehmen. Ein erlernter Beruf ist nämlich heute, mehr denn je, Garant für eine erfolgreiche Zukunft. Der hds bedankt sich bei den Betrieben, Südtirols Lehrlingen eine Chance zu geben und sie fachlich auszubilden. Den diplomierten Verkäufern weiterhin viel Freude und Spaß im Beruf.
bezirke Vinschgau
Informationen, Erfahrungen und Ideen ausgetauscht Lehrfahrt nach Vorarlberg. Mit dem Ziel mehr über den Handel und Einkaufsstrukturen in Vorarlberg zu erfahren, besuchte Mitte November eine Delegation aus dem Vinschgau den Messepark in Dornbirn sowie die Stadt Rankweil. Die Gruppe, unter der Führung von hds-Bezirkspräsident Dietmar Spechtenhauser, bestand aus interessierten Kaufleuten, Touristikern und Gemeindevertretern. Klare Grenzen, respektvoller Umgang Während der Führung gab es spannende Einblicke in den Messepark Dornbirn. Dieser wurde 1987 eröffnet, im Jahr 1997 vergrößert und umfasst heute eine Fläche von 19.000 Quadratmetern. Einzelhandelsgeschäfte sind hier genauso zu Hause, wie gastronomische Betriebe, Dienstleistungen, eine Post, Bank, Apotheke oder aber ein betreuter Kindergarten. Von der Besucherfrequenz im Messepark profitiert auch die Innenstadt, dank einer gemeinsamen überregionalen Bewerbung. Die bewusste Entscheidung, in der Innenstadt keine Messeparkwerbung zu machen, spricht für den gegenseitigen klaren und fairen Umgang. So sind auch im Messepark keine Innenstadtgeschäfte bzw. Wochen- oder Bauernmärkte zu finden. Aus erster Hand erfuhren die Südtiroler Teilnehmer, wie wichtig ein ausgewogener Branchenmix, ein gemeinsamer Auftritt sowie gemeinsame Events sind – sie verschaffen den Kunden emotionale Momente und Mehrwerte. Unverzichtbar seien auch periodische Messungen der Umsätze im Ort sowie der Kundenfrequenzen in den Betrieben.
Kaufkraftzufluss vs. Kaufkraftabfluss Zum gemeinsamen Mittagessen in Rankweil traf sich die Vinschger Delegation mit der Leiterin von Erlebnis Rankweil/Stadtmarketing, Carolin Frei. Die Struktur ist direkt der Gemeindeverwaltung Rankweil unterstellt und wird auch über diese finanziert. Im Vorstand sind Vertreter der Kaufmannschaft und der Wirtegemeinschaft, der Banken und die Bürgermeisterin Katharina Wöss-Krall. Viele wissenswerte Fakten kamen beim gemeinsamen Gedankenaustausch mit der Bürgermeisterin, dem Vorsitzenden der Kaufmannschaft Johannes Breuss, dem Vorstandsmitglied und Kaufmann Renè Nick sowie dem Leiter der Wirtegemeinschaft Elmar Herburger auf den Tisch. Rankweil zählt 12.000 Einwohner und schafft 6000 Arbeitsplätze. Durch die rege Tätigkeit der Erlebnis Rankweil Stadtmarketing konnte im letzten Jahr dreimal mehr Kaufkraftzufluss als -abfluss generiert werden. Neben der klassischen Weihnachtsaktion mit Gewinnspiel, der Muttertag- und Osteraktion mit Gutscheinwerbung, wird allen interessierten Mitgliedsbetrieben mit Kostenbeteiligung ein Dekorationsdienst angeboten. Außerdem können im Rahmen der langen Einkaufsnacht Betriebe aus der Peripherie den Standort Stadtzentrum ausprobieren und ihr Business präsentieren.
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Eine Bereicherung für alle „Der Besuch bei unseren Nachbarn hat uns gezeigt, wie wichtig ein funktionierendes Ortsmarketing und die Zusammenarbeit aller Wirtschaftstreibenden ist. So festigen das jährliche Rankweiler Unternehmerfrühstück oder der Wirtschaftsabend, der alle zwei Jahre stattfindet, den Austausch untereinander. Die intensiven Gespräche mit unseren Gastgebern haben uns sehr bereichert. Nun versuchen wir gemeinsam, einige dieser oder neue Ideen im Vinschgau umzusetzen.“, betont Dietmar Spechtenhauser. Er bedankt sich abschließend noch bei allen, die an diesem Lehrausflug teilgenommen und ihn somit ermöglicht haben.
wholzeisen@hds-bz.it
Die Vinschger Delegation zu Besuch in Rankweil.
Als Gastgeschenk gab es einen Korb mit regionalen Spezialitäten aus dem Vinschgau: v. l. Dietmar Spechtenhauser, Messepark-Marketingleiterin Eva Voit, Geschäftsführer Burkhard Dünser und Doris Gstrein, Stellvertreterin des hds-Bezirkspräsidenten. hdsmagazin #2/20
fachgruppen hds-bz.it/werbefachleute hds-bz.it/dienstleister
Dienstleister
Unternehmer sind zufrieden 1 Wirtschaftsbarometer Herbst 2019.
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Mehr als neun von zehn Unternehmen im Dienstleistungssektor bewerten die im Jahr 2019 erreichte Rentabilität als zufriedenstellend und ebenso viele erwarten auch für 2020 ein befriedigendes Betriebsergebnis. Dies ergibt sich aus der Herbstausgabe des Wirtschaftsbarometers des WIFO. Die Umsatzentwicklung war positiv, insbesondere auf dem Südtiroler Markt. Der Anstieg der Kosten wurde teilweise durch höhere Preise ausgeglichen und die betriebliche Wettbewerbsfähigkeit blieb somit erhalten. Die Bedingungen zum Kreditzugang waren laut den befragten Unternehmern im Vergleich zum Vorjahr etwas günstiger. Das Investitionsvolumen ist vor allem in den Bereichen Finanz, Immobilien, Informatik und bei den unternehmensorientierten Dienstleistungen angestiegen, bei den personenbezogenen Dienstleistungen gab es hingegen einen Rückgang. „Kein Wirtschaftsbereich ist so vielfältig, heterogen und zugleich dynamisch wie die unternehmensorientierten Dienstleistungen. Es geht in erster Linie darum, Südtirol als Standort für kreative Unternehmen und für junge Menschen noch weiter zu entwickeln und als Arbeitsstandort attraktiv zu sein.“, sagt Barbara Jäger, Präsidentin der Dienstleister im hds (im Bild).
lsala@hds-bz.it
Werbefachleute
Öffentliche Auftragsvergabe verbessern Informieren und beraten. Im Juli 2019 ist das Landesgesetz zur „Vereinfachung in der öffentlichen Auftragsvergabe“ in Kraft getreten. Immer wieder hat sich die Berufsgruppe der Werbefachleute TARGET im hds mit den gesetzlichen Bestimmungen der öffentlichen Auftragsvergabe auseinandergesetzt und im Laufe der Jahre für eine Vereinfachung der geltenden Bestimmungen plädiert. Aus diesem Anlass hat Südtirols Kreativwirtschaft Ende November ein Infoevent organisiert, um die Ergebnisse dieses Einsatzes vorzustellen und weitere Verbesserungsvorschläge zu den Verfahrenskriterien vorbringen zu können. Thomas Mathà, Direktor der Agentur für die Verfahren und die Aufsicht im Bereich öffentliche Bau-, Dienstleistungsund Lieferverträge, informierte über die Neuigkeiten des neuen Landesgesetzes und wie diese künftig den Zugang zu öffentlichen Auftragsverfahren erleichtern sollen.
Verbesserungen einbringen „Das Land Südtirol hat die Ausschreibe- und Vergabekriterien für öffentliche Aufträge spürbar vereinfacht und optimiert. Die Abwicklung wurde erleichtert und die Projekto-
hdsmagazin #2/20
bergrenzen deutlich angehoben. Das kommt auch uns Dienstleistern zugute. Ich gehe davon aus, dass sich zukünftig wieder mehr Dienstleister an öffentlichen Ausschreibungen beteiligen werden.“, zeigt sich Präsident Arnold Malfertheiner 1 zufrieden. Malfertheiner betonte, dass es einige kritische Stimmen gab, weil die öffentliche Hand bei Ausschreibungen häufig kostenintensive Leistungen, wie z. B. konkrete Design- und Layoutvorschläge kostenlos einfordere. Direktor Mathà lud diesbezüglich die Werbefachleute ein, konkrete Verbesserungsvorschläge einzubringen, damit diese in die neue Regelung aufgenommen werden können. „Dieses Angebot werden wir sofort aufnehmen und angehen.“, meint der Präsident abschließend.
lsala@hds-bz.it
fachgruppen hds-bz.it/junge hds-bz.it/50plus
Junge im hds
Vereinigung 50+ im hds
Fachkräftemangel und Betriebsnachfolge
merci 2019, hello 2020
Junge Wirtschaft und swr-ea im Dialog. Der Fachkräftemangel und die Betriebsnachfolge standen im Mittelpunkt eines Austauschs zwischen Vertretern der Jungen Wirtschaft Südtirol und dem Präsidium von swr-ea Südtiroler Wirtschaftsring – Economia Alto Adige. In den kommenden Wochen soll dazu ein gemeinsames Positionspapier mit konkreten Vorschlägen der Wirtschaft erarbeitet werden.
Begeisterung für MINT-Fächer neu wecken Für die Vertreter der Jungen Wirtschaft ist klar: Wenn es um den Fachkräftemangel geht, muss man von Vorurteilen und Klischees wegkommen und die Begeisterung für MINT-Fächer neu wecken. Diese Aufgabe beginnt bereits im Volksschulalter und zieht sich weiter durchs gesamte Ausbildungssystem. Parallel dazu gilt es auch die Rahmenbedingungen im Bildungsbereich laufend zu verbessern. Hoffnungen setzt man auf das geplante Talentcenter in Südtirol, das Neigungen und Potenziale jener Menschen untersucht, die an der Schwelle einer Entscheidung um Ausbildung oder Beruf stehen.
Danke für all die schönen Momente. „Ein abwechslungsreiches und intensives Jahr liegt hinter uns. Vorträge zum Thema Gesundheit und kulturelle Unternehmungen gehörten ebenso zu unseren Jahresthemen, wie die vielen informativen Lehrausflüge. Nicht zu vergessen die schöne Zeit, die wir miteinander verbracht und gefeiert haben. Der Genuss durfte nicht fehlen und so erfreuten gleich zwei kulinarische Ausflüge unser aller Gaumen: der Spargelausflug nach Terlan und der Törggeleabend in Schnauders. Unvergessen bleibt für mich persönlich die mehrtägige Reise zum Bodensee, bei der wir allerlei schöne Eindrücke sammeln konnten.“, betont die Präsidentin der Vereinigung 50+ im hds, Christine Fuchsberger (im Bild). Auch für das kommende Jahr hat der Vorstand der Gruppe 50+ im hds viele tolle Initiativen rund um die Themen Kunst, Kultur und Kulinarik vorbereitet.
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sseebacher@hds-bz.it
Verbesserung der Erreichbarkeit ist ein großes Thema Will man abgewanderte Fachkräfte aus dem Ausland zurückholen, ist neben dem Thema Wohnen für die Junge Wirtschaft noch etwas von zentraler Bedeutung: Die Verbesserung der Erreichbarkeit Südtirols, sei es was die Verkehrsanbindungen angeht, wie auch der Ausbau von schnellem Internet. Image des Unternehmertums aufwerten Beim Thema Betriebsnachfolge sind sich die Vertreter der Jungen Wirtschaft Südtirol sicher, dass man auch für das Image des Unternehmertums etwas tun muss. Zudem schreckt die ständig wachsende Bürokratie vor dem Schritt in die Selbstständigkeit ab. Der Austausch war für beide Seiten bereichernd.
sseebacher@hds-bz.it
Programmvorschau • Jänner: Winterausflug • Februar: Infoveranstaltung Bruneck • 21. März: Vollversammlung Trentino Südtirol • 3. April: Golfturnier • 15. bis 17. Mai: Reise nach Ligurien • Juli: Sommerwanderung • Oktober: Herbstlehrausflug • November: Törggelen Die Details zu den Reise- und Ausflugszielen sind auf hds-bz.it/50plus zu finden.
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fachgruppen hds-bz.it/baecker hds-bz.it/konditoren
Bäcker
Respekt ist unser tägliches Brot
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Kampagne gegen Gewalt an Frauen. Die Sensibilisierungskampagne Respekt ist unser tägliches Brot, ging Ende des Jahres in ihre siebte Auflage. Neben den Aktionsträgern, den Sozialdiensten der Bezirksgemeinschaft Eisacktal und der Kommission für Chancengleichheit der Gemeinde Brixen, beteiligte sich wiederum die Bäckerinnung Eisacktal. Ziel der Initiative war es, eine breite Bevölkerung zum Thema Respekt und Gewaltfreiheit in den zwischenmenschlichen Beziehungen zu sensibilisieren. Der Bogen spannte sich vom Tag der Kinderrechte (20.11.) über den Tag gegen Gewalt an Frauen (25.11.) bis hin zum Tag der Menschenrechte am 10.12. und stellte den Wert des Respekts für jede Gesellschaft in den Mittelpunkt. In den drei Aktionswochen verpackten die Bäckereien des Bezirks jeden Broteinkauf in Papiersäckchen, welche die Aufschrift „RESPEKT IST UNSER TÄGLICHES BROT“ trugen. Geplant ist, die Aktion 2020 auf das ganze Land auszudehnen.
Bäcker
Zum Frühstück bei Bischof Ivo Muser Spendenaktion vorgestellt, Weihnachtsbrot überreicht. Im bischöflichen Ordinariat in Bozen fand, wie jedes Jahr am Nikolaustag, das zur Tradition gewordene Frühstück statt, das die Bäckerinnung im hds für Bischof Ivo Muser organisiert. Dabei haben die Bäcker dem Diözesanbischof die Spendenaktion der Innung „Lai ban Bäck – Solo dal panettiere“ vorgestellt. Während der Adventszeit wurden in Südtirols Backstuben verschiedene Weihnachtsbrote gebacken und mit jedem verkauften Brot 50 Cent an die Hilfsorganisation „Südtirol hilft“ gespendet. Ein solches Weihnachtsbrot, das mit einer entsprechenden Banderole gekennzeichnet war, wurde auch dem Bischof im Rahmen des gemeinsamen Frühstücks überreicht. „Die Bäckerinnung ist jedes Jahr fleißig und aktiv mit dabei, wenn es darum geht, gemeinnützige Initiativen zu unterstützen. Die Spendenaktion kommt vielen notleidenden Südtirolern zugute. Dafür möchte ich Danke sagen.“, betont Bischof Ivo Muser.
bplasbichler@hds-bz.it
Bäcker | Konditoren
Gesellenbriefe überreicht
Gratulation den jungen Bäckern und Konditoren. Mitte No-
vember fand an der Landesberufsschule Emma Hellenstainer in Brixen die Diplomverleihung der Bäcker- und Konditorlehrlin-
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Die Bäcker im hds bei der Vorstellung der Spendenaktion.
ge statt. Ihnen wurden in feierlichem Rahmen die Gesellenbriefe überreicht. Der Landesinnungsmeister der Bäcker, Johann Trenker, die Vorstandsmitglieder Stefanie Alberti und Hannes Schwienbacher sowie das Vorstandsmitglied der Konditoren, Christian Pupp, gratulierten den jungen Bäckern und Konditoren. Alle Bäckerschüler erhielten von der Bäckerinnung einen Gutschein für eine Bäckerjäcke. Zudem wurden die drei besten Bäckerschüler der diesjährigen Abschlussklasse prämiert. Bester Lehrling war Simon Winkler, Manuel Kirchler und Marion Hechter. Sie konnten sich über eine monni card im Wert von 600, 500 und 400 Euro freuen.
fachgruppen hds-bz.it/verleger hds-bz.it/reisebueros hds-bz.it/optiker
Reisebüros
Optiker - Optometristen
Geld für einen guten Zweck
Informieren und aufklären Standardinformationsblätter für Pau-
Black Friday einmal anders. Wenn es um Black Friday geht, dann boomen Rabattschlacht, Schnäppchenjagd und Konsumrausch. Aber nicht immer, denn die Optiker und Optometristen im hds haben 2019 den Black Friday erstmals anders begangen. Einkaufen und dabei für wohltätige Zwecke spenden, war das Motto der neuen Aktion der Berufsgruppe. Am Black Friday haben sie zehn Prozent ihrer Erlöse aus dem Verkauf dem Bäuerlichen Notstandsfonds gespendet. Dabei konnten sie in den zwölf teilnehmenden Betrieben über 2900 Euro sammeln. Der Scheck wurde vor Kurzem an den Bäuerlichen Notstandsfonds überreicht (hier im Bild).
„Wir haben uns bewusst dafür entschieden, nicht mit den üblichen Rabatten am Black Friday teilzunehmen. Mit dieser besonderen Aktion wollen wir ein Zeichen setzen. Es ist wichtig, dass wir uns wieder auf das Wesentliche besinnen. Deshalb möchte ich mich herzlich bei den teilnehmenden Betrieben – Optik Brugger, Optik Daldossi, Optik Dollinger, Optik Flaim Import, Optik Gianni, Optik Leitner, Optik Maia, Optik Mariner, Optik Max, Optik Mira, Optik Percha und Optik Wohlfahrter – bedanken.“, freut sich der Präsident, Luca Guerra, über die gelungene Aktion.
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schalreisen. Die neue Richtlinie EU 2015/2302 des Europäischen Parlaments und des Rates über Pauschalreisen und verbundene Reiseleistungen ist mit 1. Juli 2018 in Kraft getreten. Für die Reisebüros bringt die neue Richtlinie u. a. auch bestimmte Informationspflichten gegenüber den Reisenden mit sich. So muss der Kunde beispielsweise vor der Buchung über die Art der Reiseleistung (Pauschalreise oder verbundene Reiseleistungen) aufgeklärt werden. Details und Standardinformationsblätter online unter hds-bz.it/reisebueros.
ezoeschg@hds-bz.it ezoeschg@hds-bz.it
Verleger
Erfolgreiches Seminar über Autorenrecht Ein Mehrwert. Für alle Verleger im hds hat Mitte November ein Seminar zum Thema Autorenrecht stattgefunden. Die Unternehmer bekamen von Rechtsanwalt Andreas Reinalter wichtige Informationen und Tipps. Kursinhalte waren die Rechte
und Pflichten der Verleger und Autoren, die Haftung der Verleger, Fotos, Nutzungsrechte am Werk und noch vieles mehr. Frisch und gut informiert gingen die Verleger danach erneut ans Werk.
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fachgruppen hds-bz.it/handel hds-bz.it/gastronomie hds-bz.it/grosshandel
/ bz.it h d s- t i o n e n en ko n v
GroSShandel
LK W-Verkehrs verbot
Einzelhandel | Gastronomie
und auf ntalautobahn Auf der A 12 In steht an be n rautobah der A 13 Brenne ßlich 14. ie hl sc ein s en bi allen Samstag LK W. Fahr verbot für Mär z 2020 ein :00 15 s bi von 07:00 Das Verbot gilt af tkr st La d davon sin Uhr. Betroffen e mit ug ze hr fa ft ra ttelk wagen oder Sa mtsa zulässigen Ge einem höchsten und en nn ehr als 7,5 To gewicht von m n, er ng hä en mit An Lastkraf twag chsten Summe der hö e di n ne bei de ider mtgewichte be zulässigen Gesa nnen To 7,5 t mehr als Fahr zeuge nich beträg t.
SIAE-Gebühr am 29. Februar fällig 18
Minus 25 Prozent für hds-Mitglieder. Die jährliche Gebühr für die Erneuerung des SIAE-Abonnements für das Jahr 2020 muss bis zum 29. Februar bezahlt werden. Alle Verbandsmitglieder, die ein SIAE-Abonnement haben, profitieren von einer hdsKonvention und erhalten einen Rabatt von 25 Prozent. Im Jahr 2020 gibt es keine Tariferhöhung. Der hds erinnert seine Mitglieder jedoch daran, dass es nicht mehr möglich ist zwischen dem neuen Tarifmodell, das 2017 eingeführt wurde, gemessen an der Gewerbefläche des Lokals oder jenem Modell nach der Klassifizierung des Lokals zu wählen. Mit 1. Jänner 2020 werden ausschließlich die neuen Kriterien angewandt. Damit der neue Tarif berechnet werden kann, muss die Fläche des Lokals an die SIAE gemeldet werden.
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t cwalzl@hds-bz.i
GroSShandel
Umsätze steigen mstampfer@hds-bz.it
Einzelhandel
Positives Geschäftsklima steigt WIFO-Wirtschaftsbarometer Herbst 2019. Das Jahr 2019 ist
für den Südtiroler Einzelhandel positiv verlaufen und 88 Prozent der Kaufleute bewerten die Ertragslage als zufriedenstellend. Darüber hinaus sind die Erwartungen für 2020 auf Wachstum ausgerichtet: 92 Prozent der Einzelhandelsunternehmen gehen von einem befriedigenden Betriebsergebnis aus. Dies geht aus dem Wirtschaftsbarometer des WIFO – Institut für Wirtschaftsforschung der Handelskammer Bozen hervor.
hdsmagazin #2/20
WIFO-Wirtschaftsbarometer. Das Geschäftsklima im Südtiroler Großhandel bleibt nach wie vor positiv. Dies geht aus dem Wirtschaftsbarometer des WIFO – Institut für Wirtschaftsforschung der Handelskammer Bozen hervor. Die Ertragslage im Jahr 2019 war für 90 Prozent der Unternehmen zufriedenstellend und die Erwartungen für 2020 sind ebenfalls sehr zuversichtlich. Investitionen und Umsätze nehmen zu, vor allem im Baustoffhandel. Insbesondere war die Rentabilität für 40 Prozent der Unternehmer gut und für weitere 50 Prozent immerhin befriedigend. 94 Prozent der Großhändler rechnen auch 2020 mit einer zufriedenstellenden Rentabilität. „Oft fristet der Großhandel in der öffentlichen Wahrnehmung eher ein Schattendasein. Doch das entspricht nicht der eigentlichen Leistung dieser Branche, denn die Zahlen sprechen eine andere Sprache. So zählen wir in diesem Bereich rund 4600 Unternehmen mit über 22.000 Beschäftigten. Das schafft Wohlstand, garantiert sichere Arbeitsplätze und fördert den Austausch zwischen Wirtschaftsbranchen und -territorien.“, betont der Vertreter des Großhandels im hds, Werner Gramm.
cwalzl@hds-bz.it
fachgruppen calendario mercati2020 So/Do Mo/Lu Mo/Lu Di/Ma Do/Gi Do/Gi Do/Gi Sa/Sa Sa/Sa Mo/Lu Mo/Lu Di/Ma Mi/Me Mi/Me Do/Gi Sa/Sa
18.10. 19.10. 19.10. 20.10. 22.10. 22.10. 22.10. 24.10. 24.10. 26.10. 26.10. 27.10. 28.10. 28.10. 29.10. 31.10.
J/A Branzoll / Bronzolo 14 Toblach / Dobbiaco J/A Naturns / Naturno 14 Brenner / Brennero J/A St. Christina / Santa Cristina 14 Mölten / Meltina 14 Andrian / Andriano J/A Laas / Lasa J/A Mals-Laatsch / Malles-Laudes 14 Niedervintl / Vandoies di Sotto J/A Bruneck-Stegen / Brunico-Stegona J/A Bruneck-Stegen / Brunico-Stegona J/A Bruneck-Stegen / Brunico-Stegona M Klausen / Chiusa M Sarnthein / Sarentino 14 Corvara
November / Novembre Mo/Lu Mo/Lu Di/Ma Do/Gi Do/Gi Sa/Sa Sa/Sa Sa/Sa Sa/Sa
02.11. 02.11. 03.11. 05.11. 05.11. 07.11. 07.11. 07.11. 07.11.
J/A Glurns / Glorenza 14 Toblach / Dobbiaco J/A Lana 14 Brenner / Brennero M Enneberg / Marebbe J/A St. Leonhard i. P. / San Leonardo i. P. J/A St. Martin in Thurn / San Martino in Badia J/A Latsch / Laces M Niederdorf / Villabassa
marktkalender2020 Mo/Lu Di/Ma Mi/Me Mi/Me Mi/Me Do/Gi Do/Gi Do/Gi Sa/Sa Sa/Sa Sa/Sa Sa/Sa So/Do Mo/Lu Mo/Lu Fr/Ve Sa/Sa Sa/Sa Mo/Lu Mi/Me Mi/Me Mi/Me Mi/Me Do/Gi Do/Gi Do/Gi Sa/Sa
09.11. 10.11. 11.11. 11.11. 11.11. 12.11. 12.11. 12.11. 14.11. 14.11. 14.11. 14.11. 15.11. 16.11. 16.11. 20.11. 21.11. 21.11. 23.11. 25.11. 25.11. 25.11. 25.11. 26.11. 26.11. 26.11. 28.11.
14 Niedervintl / Vandoies di Sotto M Sterzing / Vipiteno J/A Eppan-Girlan / Appiano-Cornaiano J/A Kurtinig an der Weinstraße / Cortina all’Adige
calendario mercati2020 Sa/Sa So/Do Mo/Lu Mo/Lu
28.11. 29.11. 30.11. 30.11.
J/A Naturns / Naturno J/A Salurn / Salorno 14 Toblach / Dobbiaco J/A Schlanders / Silandro
J/A St. Lorenzen / San Lorenzo di Sebato M Brixen / Bressanone
Dezember / Dicembre
14 Andrian / Andriano
Di/Ma Do/Gi Sa/Sa Sa/Sa Sa/Sa Sa/Sa Sa/Sa Sa/Sa Di/Ma Mi/Me Do/Gi Do/Gi Sa/Sa Sa/Sa Mo/Lu Di/Ma Di/Ma Fr/Ve Sa/Sa So/Do Mo/Lu
14 Mölten / Meltina J/A Mölten / Meltina J/A Innichen / San Candido 14 Corvara J/A St. Martin in Passeier / San Martino in Passiria J/A Bozen / Bolzano M Sarnthein / Sarentino 14 Toblach / Dobbiaco 14 Brenner / Brennero J/A Schluderns / Sluderno J/A Mühlen in Taufers / Molini di Tures 14 Niedervintl / Vandoies di Sotto M Klausen / Chiusa J/A Tramin / Termeno J/A Graun im Vinschgau / Curon Venosta J/A Welsberg-Taisten / Monguelfo-Tesido
01.12. 03.12. 05.12. 05.12. 05.12. 05.12. 05.12. 05.12. 08.12. 09.12. 10.12. 10.12. 12.12. 12.12. 14.12. 15.12. 15.12. 18.12. 19.12. 20.12. 21.12.
marktkalender2020 Mi/Me Do/Gi Do/Gi Sa/Sa Mo/Lu Do/Gi
23.12. 24.12. 24.12. 26.12. 28.12. 31.12.
14 Mölten / Meltina 14 Andrian / Andriano 14 Corvara 14 Niedervintl / Vandoies di Sotto M Abtei-Stern / Badia-La Villa
J/A Innichen / San Candido M Enneberg / Marebbe 14 Brenner / Brennero J/A Neumarkt / Egna J/A Kaltern / Caldaro
hdsmarktkalender unionecalendario mercati 2020
J/A Bruneck / Brunico M Niederdorf / Villabassa J/A Tscherms / Cermes J/A Bozen / Bolzano M Brixen / Bressanone 14 Mölten / Meltina 14 Andrian / Andriano J/A St. Christina / Santa Cristina 14 Corvara 14 Niedervintl / Vandoies di Sotto M Klausen / Chiusa J/A Sand in Taufers / Campo Tures
Neue Marktsaison bereits am Rathausplatz: v. l. Andrea Marietti (Ortspolizei Bruneck), Stefan Haidacher (Leiter der Dienststelle Verwaltungs- und Handelspolizei), Bürgermeister Roland Griessmair und Andreas Jobstreibizer. M Abtei-Stern / Badia-La Villa
14 Mölten / Meltina
14 Andrian / Andriano 14 Corvara
hds-bz.it/wanderhaendler hds-bz.it/buchhaendler
J/A Glurns / Glorenza
M Sterzing / Vipiteno
14 Brenner / Brennero
J/A Bozen / Bolzano
14 Toblach / Dobbiaco
J/A jährlich/annuale M monatlich/mensile 14 vierzehntägig/bisettimanale
hds-bz.it/marktkalender unione-bz.it/calendario-mercati
Wanderhändler Wanderhändler
Eine gelungene Lösung Neuer Standort Wochenmarkt Bruneck. Im März 2020 beginnen in Bruneck
die Bauarbeiten für den Noi Tech Park. Das betroffene Areal ist der Bereich des Busbahnhofes und die Europastraße, wo seit 1977 der Mittwochmarkt abgehalten wird. In den letzten Monaten hat sich eine Arbeitsgruppe intensiv mit der Verlegung des Marktes auseinandergesetzt und mehrere alternative Standorte bewertet. Ende November wurde offiziell der definitive Vorschlag Rathausplatz vorgestellt. „Der neue Standort befindet sich im Herzen der Stadt, ist verkehrsberuhigt und das ganze Jahr über nutzbar.“, freut sich Präsident Andreas Jobstreibizer. „Wir sind überzeugt, dass auch die umliegenden Betriebe vom neuen Standort profitieren werden. Der Markt ist gut erreichbar und das Parkhaus Stadtzentrum ermöglicht einen direkten Zugang.“, betont der Präsident. Ein großes Lob spricht er der Gemeindeverwaltung aus. Die Bemühungen, einen idealen Standort für die Wanderhändler zu finden, haben gefruchtet. „Die 51 Standplatzbetreiber bekommen Anfang 2020 die Rangordnung zugeschickt. Es bleibt somit noch genügend Zeit, eventuelle Richtigstellungen oder Einwände einzubringen.“, sagt Jobstreibizer abschließend. Die Standplatzzuweisung am Rathausplatz wird innerhalb März erfolgen.
cwalzl@hds-bz.it
Neuer Marktkalender erschienen Klein, handlich, übersichtlich. Wann findet der Jahrmarkt in Glurns oder in Innichen statt? Wann der Wochenmarkt in Neumarkt oder Völs am Schlern? Diese und mehr Fragen beantwortet der neue Marktkalender 2020. Er wird vom hds herausgegeben. „Der Kalender ist bei Einheimischen und Gästen sehr beliebt, weil er übersichtlich und handlich alle Informationen zu den Südtiroler Märkten zusam-
menfasst.“, erklärt der Präsident der Wanderhändler im hds, Andreas Jobstreibizer. Mehr als die Hälfte der Südtiroler Haushalte kaufen regelmäßig auf Märkten ein. Jobstreibizer: „Der Handel auf öffentlichen Flächen ergänzt den stationären Handel, bringt neue Kunden in die Orte und erhöht das touristische Angebot, ist also eine wichtige Ergänzung für die lokalen Wirtschaftskreisläufe.“ Die Märkte müssten noch mehr zu einem Bezugspunkt in den Südtiroler Ortszentren werden. „Ein Besuch unserer Märkte, die auch den Fleiß der Wanderhändler und ein Stück Kultur unseres Landes zum Ausdruck bringen, lohnt sich“, unterstreicht Jobstreibizer abschließend. Der Marktkalender ist online unter Downloads zu finden.
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Buchhändler
Kulturbonus für Jugendliche Betrieb online eintragen. Auch in diesem Jahr können Ju-
gendliche, die heuer volljährig werden, um einen Voucher für Kultur ansuchen. Das Haushaltsrahmengesetz 2020 sieht dafür 300 Euro pro Jugendlichen vor. Zu den Leistungen, die in Anspruch genommen werden können zählen der Kauf von Büchern, Tickets für Konzerte, verschiedene Eintrittskarten sowie Gebühren für Tanz-, Theater- oder Sprachkurse. Eine Liste aller Betriebe, bei denen der Bonus eingelöst werden kann ist auf dem Onlineportal www.18app. italia.it zu finden. Alle interessierten Buchhandlungen sollten sich daher auf der Webseite registrieren.
cwalzl@hds-bz.it
hdsmagazin #2/20
weiterbildung hds-bz.it/kurse
Empathische Konfrontation am 17. Februar in Bozen.
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Wie sich Stress auf die Kommunikationsund Konfliktfähigkeit auswirkt Kursreferentin Ruth Gschleier im Gespräch Frau Gschleier, was verstehen Sie unter „Empathischer Konfrontation“? Kommunikation wird in den Betrieben immer wichtiger: Angesichts des Fachkräftemangels tun Unternehmen gut daran, für ein gutes Arbeitsklima zu sorgen, und dafür ist neben Stress- und Konfliktbewältigung besonders Anerkennung und Wertschätzung wichtig. Andererseits ist es für den Betrieb auch wichtig, dass die Arbeit der Einzelnen den Anforderungen des Betriebes entspricht, und so braucht es diesbezüglich klare Ansagen. Empathische Konfrontation ist – mehr als eine Kommunikationsstrategie – eine individuelle Haltung, ein Gespräch zu führen: sich empathisch in den anderen einfühlen und gleichzeitig die eigenen Standpunkte bzw. die betrieblichen Erfordernisse klar zum Ausdruck bringen. Das klingt einfach, ist aber nicht immer leicht, besonders wenn Stress im Spiel ist, denn Stress fördert Konflikte, und Konflikte fördern Stress. Diese Dynamik im Sinne der Betriebe und der Mitarbeitenden zu erkennen und dort wo möglich zu unterbrechen, ist Ziel dieser Schulung.
An wen richtet sich der Kurs? Der Kurs richtet sich einerseits an Führungskräfte und Vorgesetzte, deren Auffrischungskurs im Bereich Arbeitssicherheit fällig ist. Daneben immer auch an Interessierte, die verstehen wollen, wie sich Stress auf die Kommunikations- und Konfliktfähigkeit auswirkt und wie sie besser damit umgehen können. Was wird bei Ihrem Kurs genau gelernt? Die Teilnehmenden lernen die Zusammenhänge zwischen Gesundheit, arbeitsbezogenem Stress, Kommunikation und Konflikten kennen. Gemeinsam erarbeiten wir die Strategie der empathischen Konfrontation und setzen sie in Übungssituationen um, sodass wahrnehmbare Veränderungen ab dem Folgetag bei der Arbeit möglich sind und zu einem höheren Wohlbefinden führen.
Interview: Mauro Stoffella
hdsmagazin #2/20
weiterbildung
Mindfulness im Job
Highlights aus dem Kurskalender Diese Seminare sind geplant Deeskalationsmanagement
Was tun bei schwierigen, aggressiven und gewaltbereiten Kunden? Mitarbeiter sind häufig Drohungen und Beschimpfungen ausgesetzt, die zu einer erheblichen psychischen Belastung werden kann. Deeskalation ist eine Maßnahme, die die Entstehung oder die Steigerung von Gewalt und Aggressionen erfolgreich verhindern kann. Dadurch werden psychische oder physische Beeinträchtigungen oder Verletzungen eines Menschen vermieden. Karl Gasser hält den Kurs am 12. März und 2. April am hdsHauptsitz in Bozen.
Es ist das Gegenstück zum hektischen Leben und oft auch die Antwort auf Stress. Das Konzept der Achtsamkeit hat inzwischen die Arbeitswelt erobert. Berufstätige werden dadurch konzentrierter und lernen Prioritäten zu setzen oder Grenzen zu ziehen. Achtsamkeitsexpertin Stefania Calabrò zeigt in einem eindrucksvollen hds-Kurs am 4. März in Bozen wie Sie dieses Konzept für sich umsetzen können. Der Kurs kann auch als Arbeitssicherheitskurs angerechnet werden. Mit Facebook aus der Praxis für die Praxis
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Eine Unternehmensseite, die eine Firma bei Facebook repräsentiert, ist Grundpfeiler der Kundengewinnung über das Netzwerk. Je mehr Informationen auf der Seite zur Verfügung gestellt werden, desto besser können sich potenzielle Kunden ein Bild machen. Wie die richtige Zielgruppe bestimmt und angesprochen wird, lehrt Social Media-Experte Armin Theiner in einem Seminar. Es wird vom hds am 6. März in Bozen organisiert. Inhalte sind auch der Algorithmus von Facebook und die Werbung.
Infos und Anmeldung: T/F 0471 310 323/325, bildung@hds-bz.it, hds-bz.it/kurse.
hdsmagazin #2/20
weiterbildung hds-bz.it/forte
START
Nachhaltige Weiterbildung Zufriedene Mitarbeiter
1 Aktuelle Ausschreibungen
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Ausschreibung
Was wird finanziert?
Fälligkeit
Ausschreibung 3/19
Handel, Tourismus und Dienstleistung
05.05.20 oder 14.12.20
Ausschreibung 5/19
Andere Tätigkeiten
08.09.20 oder 18.02.21
Sonderausschreibung 2/19
Weiterbildung der Mitarbeiter zur Förderung der technologischen Innovation für die Einführung neuer Produkte und/oder Prozesse oder dessen wesentlicher Verbesserung
02.04.20 oder 10.11.20
Sonderausschreibung 6/19
Weiterbildung zur Förderung von Prozessen zur Entwicklung von Nachhaltigkeit
22.09.20
Aussschreibung 1/19
Logistik, Versand, Transporte
03.03.20 oder 07.07.20
Sonderausschreibung 4/19
Weiterbildungspläne zur Unterstützung der Betriebe und Organisationen des Bereichs Gesundheit und Sozialdienst
16.06.20
2 Höchstbeiträge / Zielgruppe Betriebliche Projekte 1 – 25 Beschäftigte: 20.000 Euro
51 – 100 Beschäftigte: 60.000 Euro
26 – 50 Beschäftigte: 40.000 Euro
101 – 149 Beschäftigte: 80.000 Euro
Territoriale Projekte: bis zu 200.000 Euro Betriebe, die kein eigenes Projekt einreichen können, haben die Möglichkeit sich für ein Sammelprojekt beim hds zu melden.
3 For.te-Point im hds Betreuungsleistungen:
• Planung
• Verwaltung
• Bedarfserhebung
• Monitoring
• Einreichung
• Abrechnungen
Kontakt: Patrizia Anhof, T/F 0471 310 324, panhof@hds-bz.it
hdsmagazin #2/20
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ZIEL
betriebe informieren Familienbetrieb mit Weitblick Schusters neue Backstube. Ein Familienbetrieb expandiert – voller Stolz präsentierte Mitte Oktober die Familie Schuster, Inhaber der Bäckerei Schuster, ihren Kunden und Zunftkollegen die neue Backstube in der Handwerkerzone von Laatsch. Den kirchlichen Segen für die neuen Räumlichkeiten erteilte Pater Pius vom Kloster Marienberg. Zur Feier begrüßen konnte der langjährige Altobmann der Bäckerinnung Vinschgau sowie Ausschussmitglied des hds-Bezirks, Peter Schuster, auch einige politische Vertreter, den Bezirkspräsidenten Dietmar Spechtenhauser (r. im Bild) und Bezirksleiter Walter Holzeisen. Die Geschichte der Bäckerei reicht bis ins Jahr 1930 zurück und soll nun von den Söhnen in vierter Generation weitergeführt werden. Der technische Fortschritt brachte viele Veränderungen mit sich, angefangen von der Backofengröße bis hin zum Produktionsablauf. Mittlerweile werden 50 Brotsorten und diverse saisonale Brote hergestellt. Besonders viel Wert wird dabei auf die Verwendung von regionalem Getreide und Bioprodukten gelegt. Zur Bäckerei zählen neben der neuen Produktionshalle, das Detailhandelsgeschäft in Laatsch und Glurns – dort gibt es vorwiegend Brot, Konditoreiwaren und Milch zu kaufen – sowie das Lebensmittelgeschäft Schuster in Tartsch. Der hds gratuliert zum gelungenen Neubau und wünscht dem Traditionsbetrieb eine weiterhin erfolgreiche Zukunft.
wholzeisen@hds-bz.it
Der hds gratuliert seinem Neumitglied und wünscht viel Erfolg: v. l. Dietmar Spechtenhauser mit Fabienne und ihren Eltern, Gerlinde und Erhard, ihrem Bruder Robin und dem Diakon Reinhard Zangerle.
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NEU: Salon Fabulous
Mit allen Sinnen einkaufen
Fabelhaft Laas. Die Lebensqualität im Vinschgau ist gut, dafür verantwortlich ist nicht zuletzt Fabienne Spechtenhauser mit ihrem neueröffneten Friseursalon Fabulous. Die gelernte Friseuse hat den Betrieb Anfang Dezember in Laas mit einer kleinen Feier eröffnet. Die geladenen Gäste freuten sich über das charmante Ambiente. Die Einrichtung wirkt dezent einladend und bestätigt gleichzeitig, dass die junge Friseurin ihr Handwerk auch versteht. Fabienne Spechtenhauser stammt aus einer Vinschger Unternehmerfamilie, Mutter Gerlinde und Vater Erhard sind mit ihrem Business selbst sehr erfolgreich. In seiner Andacht betonte Diakon Reinhard Zangerle die Wichtigkeit des Berufs, auch aufgrund seines sozialen Charakters, fungiert er doch auch als Kummerkasten für Groß und Klein. Bezirkspräsident und Ortsobmann des hds von Laas, Dietmar Spechtenhauser, gratulierte hingegen seiner Nichte zum Schritt in die Selbstständigkeit. Einmal mehr unterstrich er den Wert von Fachbetrieben für die Orte, damit diese auch in Zukunft als Treffpunkt erhalten bleiben. Gemeinsam mit dem Bezirksleiter Walter Holzeisen überbrachte er die Glückwünsche des hds.
Geschäft Unterhurner in Naturns. Aktives Verkaufen im Betrieb – so geschehen Anfang Dezember bei Unterthurner in Naturns. Die Hauptakteure, die Schüler der Berufsfachschule Handel der LBS Zuegg in Meran, begeisterten mit einer gelungenen Produktverkostung. Die angehenden Verkaufsfachkräfte waren voll Motivation und Engagement im Gespräch mit den Kunden. Dabei stand nicht nur die fachmännische Argumentation im Vordergrund, sondern auch die Freude am Verkaufen und der Umgang mit Menschen. Der hds gratuliert zur gelungenen Aktion.
hdsmagazin #2/20
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Beitragsansuchen werden digitalisiert Mit 2020 werden die Förderschie- - F örderungen zur Entwicklung der Eleknen Beihilfen für betriebliche Investitio- tromobilität: Die Gesuche können laufend nen von Kleinunternehmen durch Wett- und ausschließlich über den Onlinedienst eingereicht werden. bewerb, Förderungen zur Entwicklung der Elektromobilität, Sondermaßnahmen - Maßnahmen zur Entwicklung der Skigezugunsten der Nahversorgungsdienste so- biete: Die Gesuche können bis zum 30. Juni wie Maßnahmen zur Entwicklung der Ski- über den Onlinedienst eingereicht werden gebiete digitalisiert. (30. April für Speicherbecken). - Beihilfen für betriebliche Investitionen von Kleinunternehmen durch Wettbewerb: Die Gesuche können bis zum 30. April nur mehr online eingereicht werden. - Sondermaßnahmen zugunsten der Nahversorgungsdienste: Die Gesuche können bis zum 30. April nur mehr online eingereicht werden. Für Neueröffnungen ist die Einreichung bis zum 31. August möglich.
Gut zu wissen. Das Haushaltsgesetz
2018 sieht für die Jahre 2019 bis 2022 einen Beitrag in der Höhe von fünfzig Euro zugunsten von Bürgern für den Kauf von Fernsehgeräten der neuen Generation vor (Artikel 1 Absatz 1039 Buchstabe C des Gesetzes Nr. 205 von 2017).
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Für die Förderansuchen braucht es die di- Der Beitrag wird gewährt: gitale Identität (SPID). Mehr Infos dazu bei - i n Form eines vom Verkäufer des Geräts der Handelskammer Bozen. ausgeübten Nachlasses auf den Verkaufspreis, - f ür den Kauf von Fernsehgeräten, die mit dem Übertragungsstandard DVB-T2 (TV und Decoder) kompatibel sind, - nur einmal für jeden Haushalt und für den Kauf eines einzelnen Geräts, fdorfmann@hds-bz.it - Bürgern mit Wohnsitz in Italien deren Einheitliche Einkommens- und Vermögenserklärung (EEVE) den Wert von 20.000 Euro nicht überschreitet.
Mehrwegverpackungen werden gefördert Der italienische Staat hat mit dem Klima-Dekret auch die Möglichkeit der Förderung von Investitionen für den Verkauf von Produkten ohne Verpackung vorgesehen. Dazu gehören Lebensmittel und Reinigungsmittel, die in offener Form bzw. mit Zapfsystem angeboten werden. Dadurch soll die Verwendung von Mehrwegverpackungen angeregt werden. Die Förderungen betreffen sowohl Geschäfte als auch
Bonus für den Ankauf von Fernsehgeräten
die Großverteilung. Der maximal geförderte Beitrag beläuft sich auf 5000 Euro. Die Details zur Förderung bzw. die Modalitäten des Ansuchens werden noch mit einem Dekret definiert. Der hds hält Sie weiterhin auf dem Laufenden.
Die Verkäufer, die ihren Kunden den Bonus gewähren möchten, müssen sich über die Plattform Bonus TV der Agentur der Einnahmen registrieren und die dort vorgesehenen telematischen Datenübermittlungen vornehmen.
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steuerberatung hds-bz.it/steuern
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Begleitverordnung Haushaltsgesetz 2020 Einkommensteuer, Kassenbon-Lotterie und zahlreiche andere Neuerungen
Neue Regeln für die Verrechnung von Steuerguthaben •F ür die ab 2019 angereiften Steuerguthaben sind für die Verrechnung von jährlichen/vierteljährlichen Mehrwertsteuer-Guthaben und von Guthaben aus Einkommen-/Gesellschafts-/Wertschöpfungssteuern sowie aus Ersatzsteuern von über 5000 Euro jährlich folgende Voraussetzungen zu beachten: - vorherige Einreichung der Erklärung, aus der das Guthaben hervorgeht, - die Pflicht zur Einreichung der Vordrucke F24 über die telematischen Dienste der Einnahmenagentur (Entratel, Fisconline) ab dem 10. Tag nach Einreichung der Jahreserklärung/des Antrags, aus der/dem das Guthaben hervorgeht (nicht mehr ab dem 1. Jänner 2020); dies gilt nun auch für Steuerzahler ohne Mehrwertsteuernummer. Für die ab März 2020 eingereichten Vollmachten mit im Vordruck F24 ausgewiesenen Guthaben, die als nicht rechtmäßig angesehen werden, ist eine eigene spezifische Sanktionsregelung vorgesehen.
hdsmagazin #2/20
•D ie übernommene Steuerschuld kann nicht dadurch getilgt werden, dass derjenige, der die Steuerschuld übernimmt, seine Guthaben gegenüber dem Fiskus verrechnet. Zur Stärkung dieses Verrechnungsverbots sehen die neuen Bestimmungen vor, dass Einzahlungen im Rahmen der Übernahme von Steuerverpflichtungen als nicht erfolgt eingestuft werden, wenn damit Guthaben verrechnet werden, weshalb gegen die betroffenen Steuerzahler entsprechende Sanktionen verhängt werden. Beide Subjekte haften solidarisch für die Zahlung von Steuern und Zinsen. • Zur Bekämpfung der nicht rechtmäßigen Inanspruchnahme von Guthaben seitens der Inhaber einer Mehrwertsteuernummer sieht die Bestimmung vor, dass Subjekte, gegen welche die Schließung der Mehrwertsteuernummer oder der Ausschluss aus der – für innergemeinschaftliche Geschäfte nötigen – VIESDatenbank angeordnet wurde, nun nicht mehr die Möglichkeit haben, Guthaben zu verrechnen, solange die Unregelmäßigkeiten nicht behoben sind; bei einem Verstoß gegen diese Vorschrift wird der Vordruck F24 verworfen und die Einzahlungen werden als nicht durchgeführt angesehen. Es besteht auf jeden Fall die Möglichkeit, die Guthaben zurückzufordern oder sie in die darauffolgende Erklärung zu übertragen.
steuerberatung Neuerungen bei den Einkommensteuern •N ach Italien zurückgekehrte Arbeitnehmer. Ab dem laufenden Steuerjahr gelangen für Personen, die ab dem 30. April 2019 ihren Wohnsitz nach Italien zurückverlegen und für die die Regelung für Rückkehrer gilt, die neuen Bestimmungen der Wachstumsverordnung zur Anwendung: - f ür fünf Steuerjahre werden nur 30 Prozent des Arbeitseinkommens besteuert, - wenn der Wohnsitz nach Süditalien verlegt wird, sind nur 10 Prozent des Arbeitseinkommens steuerpflichtig. Die Steuerbegünstigung wird für weitere fünf Jahre verlängert, wenn der Arbeitnehmer auch noch zusätzliche Bedingungen erfüllt: ein minderjähriges Kind (unter 18 Jahren) oder Kauf einer Wohnung in Italien nach der Verlegung des Wohnsitzes. •K assenbon-Lotterie und Förderung des elektronischen Zahlungsverkehrs. Um die Nachfrage nach der Ausstellung von Steuerbescheinigungen zu fördern, können Steuerzahler (volljährige natürliche Personen mit Wohnsitz in Italien), die – nicht im Rahmen der Ausübung einer Unternehmenstätigkeit, einer künstlerischen oder freiberuflichen Tätigkeit – Güter oder Dienstleistungen bei Wirtschaftstreibenden erwerben, die ihr Tagesinkasso telematisch an die Einnahmenagentur senden, ab dem 1. Juli 2020 an der Verlosung von Prämien im Rahmen einer gesamtstaatlichen Lotterie teilnehmen. Für die Teilnahme an der Verlosung muss der Steuerzahler zum Zeitpunkt des Kaufs den Lotteriecode dem Wirtschaftstreibenden mitteilen, der dann die Daten des betreffenden Verkaufsgeschäfts/der Leistung an die Einnahmenagentur weiterleiten wird. Dieser Code wird vom Lotterieportal ausgegeben, auf das man auf der Internetseite der Einnahmenagentur zugreifen kann. Der Gewinner der im Rahmen der Lotterie vergebenen Preise wird nicht besteuert, die Preise sind vollkommen steuerfrei. Sollte der Wirtschaftstreibende die Eingabe des Codes ablehnen, kann der Käufer diesen Umstand auf dem Lotterie-Portal melden. Diese Meldungen werden von der Einnahmenagentur und der Finanzwache im Rahmen ihrer Analysen zur Feststellung eines möglichen Steuerhinterziehungsrisikos berücksichtigt. Spezialpreise werden für Verbraucher vorgesehen, die elektronische Zahlungsmittel verwenden; prämiert werden auch Händler/Dienstleister, die für den Verkauf von Gütern/Dienstleistungen eine elektronische Rechnung ausstellen. •A kontozahlung für die Einkommen-/Gesellschafts-/Wertschöpfungssteuer durch Steuerzahler, für die die so genannten Zuverlässigkeits-Indizes (ISA) gelten. Seit 27. Oktober 2019 müssen Wirtschaftstreibende, für deren Tätigkeit die ZuverlässigkeitsIndizes (ISA – Indici sintetici di affidabilità fiscale) verabschiedet wurden und die Erlöse/Entgelte bis maximal 5.164.569 Euro erzielen, die Akontozahlung für die Einkommen-/Gesellschafts-/Wertschöpfungssteuer in zwei Raten zu je 50 Prozent
zahlen. Die Bestimmung gilt auch für Gesellschafter/stille Gesellschafter/mitarbeitende Familienangehörige/transparente Gesellschaften nach Art. 115 und 116 des Einheitstextes der Steuern auf das Einkommen (TUIR). Für 2019 wurde die Anzahlung mit 90 Prozent (40 Prozent erste Rate + 50 Prozent zweite Rate) festgelegt, unabhängig davon, ob die Einzahlung in zwei Raten oder als Einmalzahlung erfolgen muss. • Dividenden an einfache Gesellschaften. Die Dividenden, die Kapitalgesellschaften und gewerbliche/nicht gewerbliche Körperschaften mit Sitz in Italien an eine einfache Gesellschaft ausschütten, gelten im Sinne der Transparenzbesteuerung als Auszahlung an die jeweiligen Gesellschafter mit Wohnsitz in Italien; die Besteuerung der Dividenden hängt jeweils von der Rechtsnatur dieser Gesellschafter ab. Dieselben Bestimmungen gelten auch für die Beträge/den Normalwert von Gütern, die bei einem Rücktritt/Ausschluss/Rückkauf/einer Reduzierung des überschüssigen Gesellschaftskapitals/einer Liquidation der Gesellschaft bezogen werden.
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Neuerungen bei der Mehrwertsteuer •A usdehnung des Reverse Charge-Prinzips. Das Reverse Charge-Prinzip wird nun auf alle Leistungen angewendet, die im Rahmen von Unternehmer-Werkverträgen und Weitervergabeverträgen, über die Vergabe an Konsortien oder im Rahmen von wie auch immer bezeichneten Geschäftsverbindungen erbracht werden, die dadurch gekennzeichnet sind, dass vorwiegend Arbeitskräfte am Sitz des Auftraggebers und Wirtschaftsgüter eingesetzt werden, die sich in dessen Eigentum befinden oder die in irgendeiner Form auf diesen zurückgeführt werden können. Voraussetzung für die Wirksamkeit dieser Bestimmung – die nicht für die Erbringung von Leistungen an die öffentliche Verwaltung und an Subjekte, die dem Split Payment-Mechanismus unterliegen, und an Arbeitsagenturen gilt - ist die Erteilung der entsprechenden Genehmigung durch den Rat der Europäischen Union. •K auf von Gebrauchtwagen im EU-Raum. Die Einnahmenagentur ist verpflichtet, eine Vorabprüfung durchzuführen, falls der Käufer nicht zur Zahlung der Mehrwertsteuer mittels Vordruck F24 ELIDE verpflichtet ist, und auch für den Fall, dass von Privatpersonen Gebrauchtwagen aus EU-Ländern gekauft werden.
Fortsetzung auf Seite 28
hdsmagazin #2/20
steuerberatung
•V erwendung der Dateien der elektronischen Rechnungen. Die Dateien der elektronischen Rechnungen werden bis zum 31. Dezember des achten Jahres nach Einreichung der Steuererklärung für das betreffende Jahr, d. h. bis zum Abschluss von etwaigen Gerichtsverfahren, gespeichert, damit diese Dateien von der Finanzwache im Rahmen ihrer Wirtschafts- und Finanzaufsichtsfunktion und für die Risikoanalyse und für Kontrollen auch seitens der Einnahmenagentur verwendet werden können.
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•S ystem der Gesundheitskarte. Das Verbot der Ausstellung von elektronischen Rechnungen für Subjekte, die zur Meldung der Daten an das System der Gesundheitskarte verpflichtet sind, wird auch für den Steuerzeitraum 2020 bestätigt. Ab 1. Juli 2020 sind diese Subjekte verpflichtet, die Daten aller Tageseinnahmen elektronisch zu speichern und ausschließlich über eine telematische Registrierkasse telematisch an das System der Gesundheitskarte zu versenden. • Steuervereinfachungen. Ab 1. Juli 2020 stellt die Agentur der Einnahmen den mehrwertsteuerpflichtigen Steuerzahlern mit Wohnsitz in Italien eine vorläufige Aufstellung der Einkaufs- und Verkaufsrechnungen und der periodischen Mehrwertsteuermeldungen bereit. Für die mehrwertsteuerpflichtigen Verkäufe/Einkäufe des Geschäftsjahres 2021 wird die Einnahmenagentur auch die vorläufige Fassung der Mehrwertsteuer-Jahreserklärung (ab der Mehrwertsteuer-Jahreserklärung 2022) ausarbeiten. •E inkommenserfassung anhand der Ausgaben/Auslandsrechnungen (spesometro). Die Meldung der Daten über den Verkauf/Kauf von Gütern/Dienstleistungen an Subjekte/von Subjekten außerhalb des italienischen Staatsgebiets muss nicht mehr monatlich, sondern vierteljährlich innerhalb des Folgemonats nach dem betreffenden Quartal erfolgen. • Stempelsteuer. Bei verspäteter, unterlassener oder unzureichender Einzahlung der Stempelsteuer auf die an das Austauschsystem (Sdl – Sistema di interscambio) gesendeten elektronischen Rechnungen teilt die Einnahmenagentur dem Steuerzahler telematisch die Höhe der Steuer und der auf ein Drittel gekürzten Sanktion samt Zinsen mit. Falls der Steuerzahler nicht innerhalb von 30 Tagen nach Erhalt der Mitteilung die Zahlung vornimmt, sorgt das Finanzamt für die Eintragung der nicht gezahlten Beträge in die Steuerrolle. Wenn die geschuldeten Beträge unter 1000 Euro ausmachen, kann die Stempelsteuer auf elektronische Rechnungen mit zwei halbjährlichen Zahlungen – jeweils innerhalb 16. Juni und innerhalb 16. Dezember – erfolgen.
hdsmagazin #2/20
• F ahrschulen. Ab 1. Jänner 2020 wird der Fahrunterricht für die Erlangung des Führerscheins der Kategorien B und C2 nicht mehr als Teil der Unterrichtsleistungen eingestuft. Bis zum 30. Juni 2020 können die Fahrschulen diese Leistungen mit der Ausstellung eines Kassenzettels/eines Steuerbelegs bescheinigen; aber ab 1. Juli müssen sie dafür die telematische Registrierkasse verwenden. • Begünstigte Mehrwertsteuer. Für sanitäre Hygieneprodukte wird der Mehrwertsteuersatz von 22 auf 5 Prozent gesenkt.
Sonstige Neuerungen •B egleitdokument. Im Rahmen der Beförderung von Acissapflichtigen Waren muss ab 30. Juni 2020 in der ersten Umsetzungsphase für den Transport von Accisa-pflichtigen Kraftstoffen (Benzin und Diesel) das Begleitdokument telematisch versendet werden. •A usdehnung der freiwilligen Nachmeldung. Auch für die lokalen Abgaben (Immobiliensteuer IMU und Servicesteuer TASI) wird eine freiwillige Nachmeldung in „erweiterter Form“ vorgesehen, die bisher nur für die von der Agentur der Einnahmen und von der Zoll- und Monopolagentur kontrollierten Abgaben galt. •B argeldverwendung. Vom 1. Juli 2020 bis 31. Dezember 2021 gilt für Bargeldzahlungen eine Obergrenze von 2000 Euro; ab 1. Jänner 2022 sinkt diese Obergrenze auf 1000 Euro. • Steuerguthaben aus Gebühren für den elektronischen Zahlungsverkehr. Ab 1. Juli 2020 können Unternehmer, Künstler und Freiberufler ein Steuerguthaben in Höhe von 30 Prozent der Gebühren geltend machen, die für Zahlungen von Endverbrauchern mittels Debit-, Kredit-, Prepaid-Karten oder mit anderen elektronischen rückverfolgbaren Zahlungsinstrumenten anfallen. Dabei wird vorausgesetzt, dass die Erlöse und Entgelte im Vorjahr nicht über 400.000 Euro betragen haben. • Verrechnung von Steuerschulden mit Forderungen gegenüber der öffentlichen Verwaltung. Auch 2019 und 2020 können Unternehmen, die nicht verjährte, sichere, zahlbare und ausgewiesene Steuerguthaben für Lieferungen und Leistungen an öffentliche Verwaltungen aufweisen, diese Guthaben mit Beträgen aus Steuerzahlkarten verrechnen, die innerhalb 31. Oktober 2019 den Einzugsdiensten übertragen wurden.
steuerberatung
• Verbrauchssteuern. Im Allgemeinen wird ein Ausbau der Maßnahmen zur Betrugsbekämpfung im Bereich der Kraftstoffe vorgesehen; für die Verbrauchssteuer auf Diesel wird ein Parameter für die Bestimmung des maximal rückerstatteten Betrages eingeführt. •Z insen auf Steuerschulden. Wenn die geschuldeten Steuern (Einkommen-, Gesellschafts-, Wertschöpfungs-, Mehrwertsteuer) in Raten gezahlt werden oder wenn eine Schuld über den Einzugsdienst getilgt wird, wird ab 1. Jänner 2020 ein einziger Zinssatz von 0,1 bis 3 Prozent festgelegt.
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• Autositze für Kinder mit Alarmsignal. Für die Jahre 2019 und 2020 wird ein Förderbeitrag in Höhe von 30 Euro gewährt. Die Sanktionen in Höhe von 83 bis 333 Euro, wenn man Kindersitze ohne entsprechendes Alarmsystem verwendet, werden ab dem 6. März 2020 angewandt; dafür ist auch der Abzug von 5 Führerscheinpunkten vorgesehen. •E lektroautos und Hybridautos. Die Steuervorteile auf Autos für Menschen mit Behinderung gelten nun auch für Fahrzeuge mit Hybrid- oder Elektromotor. • Einheitsregister der Glücksspielbetreiber ab 2020 bei der Zollund Monopolagentur zur Bekämpfung der Einmischung der organisierten Kriminalität in das Glückspiel und zur Vermeidung der Verbreitung des illegalen Glückspiels. Bezüglich der strafrechtlich relevanten Steuerstrafbestände in Zusammenhang mit falschen Steuererklärungen, unterlassenen Steuererklärungen und besonderen Fällen von Hinterziehung wurde eine Reihe von Änderungen an dem gesetzesvertretenden Dekret Nr. 74/2000 eingeführt.
Elena Mosna, Steuerberatung, T 0471 310 406, emosna@hds-bz.it
INFO B Istatwert betreffend die Konsumpreise für die Angleichung der Mieten (Gesetz 392/78). - Nationale Veränderung Oktober 2018 – 2019 ist gleich + 0,0 % (75 % = + 0,0) und November 2018 – 2019 ist gleich + 0,1 % (75 % = + 0,075). - Veränderung in Bozen Oktober 2018 – 2019 ist gleich + 1,0 % (75 % = + 0,75) und November 2018 – 2019 ist gleich + 0,8 % (75 % = + 0,6).
B Die Indexzahl für die Abfindungen beträgt im Oktober 1,470372 und im November 1,521915.
hdsmagazin #2/20
info arbeit hds-bz.it/gewerkschaftsangelegenheiten hds-bz.it/arbeit hds-bz.it/betriebswelfare
Betriebliches Welfare: die Regeln 30
Vereinbarung von Privatleben und Beruf Betriebliche Welfare-Leistungen gewinnen in der Arbeitswelt immer mehr an Bedeutung. Mit diesem Instrument kann nämlich nicht nur die Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben erleichtert werden, sondern gleichzeitig auch die Kaufkraft der Beschäftigten gesteigert werden. Weiters bewirken diese Zusatzleistungen meist eine Verbesserung des Arbeitsklimas, was wiederum zu einer Reduzierung der Personalfluktuationsrate und der Fehlzeiten führt – kurzum eine interessante Chance für Arbeitgeber, aber auch für Arbeitnehmer. Was versteht man unter betrieblichem Welfare? In unserer Rechtsordnung gibt es keine allgemeine, einheitliche Definition des „betrieblichen Welfare“. Man versteht darunter das Paket an Initiativen, Gütern und Leistungen, die der Arbeitgeber auf vertraglicher Basis oder aus eigener Initiative seinen Beschäftigten zur Verbesserung ihres Wohlbefindens und jenes ihrer Familien bereitstellt. Für Beschäftigte bedeutet das, dass sie aus einer breiten Palette an Gütern und Leistungen die für ihren jeweiligen Bedarf passenden Angebote auswählen können; während das Unternehmen damit seinen Steuervorteil optimieren kann.
hdsmagazin #2/20
Laut geltender gesetzlicher Regelung werden nämlich die unter Einhaltung bestimmter Bedingungen angebotenen betrieblichen Welfare-Leistungen nicht auf die Einkünfte aus nichtselbstständiger Arbeit angerechnet. Welche Leistungen nicht als Einkünfte aus nichtselbstständiger Arbeit berücksichtigt werden, wird im Detail in Art. 51 und 100 des „Einheitstextes der Steuern auf das Einkommen“ (TUIR) festgelegt. Welche Regeln sind zu beachten? Für die Inanspruchnahme der Steuer- und Beitragsbefreiung auf die angebotenen Leistungen sind einige Auflagen zu beachten. Die wichtigsten Bedingungen:
• Die betrieblichen Welfare-Leistungen müssen für die Gesamtheit der Arbeitnehmer oder für Kategorien davon bestimmt sein, sie dürfen daher niemals individuelle Zuwendungen für einzelne Personen sein. • Die Welfare-Leistungen dürfen nicht zur „Vergütung“ der Arbeitsleistungen erbracht werden, sie dürfen folglich auch nicht an die Erreichung von individuellen Zielvorgaben geknüpft werden. • Für das Angebot an Welfare-Leistungen darf daher nicht im Gegenzug eine Reduzierung der festen oder variablen Gehaltsbestandteile vorgenommen werden, da dies mit der den einschlägigen Bestimmungen zugrunde liegenden ratio unvereinbar wäre.
• Besteuerte Gehaltsbestandteile können nicht durch steuerfreie Welfare-Leistungen ersetzt werden, außer im Falle der Ergebnisprämien laut Stabilitätsgesetz 2016. • Welfare-Leistungen dürfen nicht in Geld umgewandelt werden, auch darf den Arbeitnehmern nicht die Möglichkeit eingeräumt werden, stattdessen Geldzahlungen zu beziehen. • Es gilt das allgemeine Prinzip, wonach eventuell verbliebene Anteile des WelfareGuthabens, die der Arbeitnehmer nicht genutzt hat, nicht in Geld umgewandelt werden dürfen. Absetzbarkeit. Die Kosten für die Erbringung dieser betrieblichen Welfare-Leistungen können normalerweise zur Gänze in Abzug gebracht werden. Allerdings kann, in Bezug auf die Leistungen, die in Art. 51, Abs. 2, lit. f) des „Einheitstextes der Steuern auf das Einkommen“ genannt sind und somit die Nutzung von Angeboten und Leistungen des Arbeitgebers für Bildungs-, Freizeit-, soziale, Gesundheits- oder Kultuszwecke betreffen, eine Beschränkung der Abzugsfähigkeit gelten. Für diese betrieblichen Zusatzleistungen können die Kosten nur dann in voller Höhe in Abzug gebracht werden, wenn die Leistungen aufgrund von Verträgen, Abkommen oder Betriebsreglements, die eine vertragliche Verpflichtung gegenüber den Arbeitnehmern mit sich bringen, erbracht werden. Wenn hingegen die Welfare-Leistungen freiwillig und nach dem freien Ermessen des Arbeitgebers ohne jegliche Verpflichtung erbracht werden, sind diese Kosten bis maximal 5 Promille der Personalkosten abzugsfähig.
Avv. Sabine Mayr, Bereichsleiterin Arbeitsrecht und Gewerkschaftsdienste, T 0471 310 559, smayr@hds-bz.it
info aktuelles hds-bz.it/abfallwirtschaft hds-bz.it/steuern hds-bz.it/recht
Sicherheitsdatenblätter für chemische Stoffe Bewusstseinsbildung und verantwortungsvoller Umgang. Bestimmte Informationen über Chemikalien müssen den Bürgern bereitgestellt werden (REACH-Verordnung und Ministerialdekret vom 22. November 2017). Wenn die Verbraucher über ausreichende Informationen verfügen, können sie zur Verringerung der Risiken beitragen, indem sie die Produkte bewusst wählen und verantwortungsvoll damit umgehen. Die Verbraucher können sich und die Umwelt schützen, wenn sie die auf der Verpackung angegebenen Sicherheitsmaßnahmen befolgen und das Etikett sorgfältig lesen. Die Importeure von Chemikalien, welche zum Wiederverkauf bestimmt sind, müssen deshalb überprüfen, ob das Sicherheitsdatenblatt in die nationale Datenbank eingetragen wurde. Ist das nicht der Fall, muss der Importeur die Eintragung veranlassen. Italienische Produkte werden von den Herstellern selbst eingetragen.
it Kindersitze m Alarmsystem . Im ter vier Jahr en Für Kinder un ber 20 19 to Ok 2. m vo ret Ministerialdek ale km nischen Mer wurden die tech ze sit er nd eme für Ki der Alarmsyst r zu d sin r lle te Hers festgelegt. Die technien ig nd tä lls vo Erstellung der tet, tation verpflich schen Dokumen em st Sy s da en, dass um nachzuweis sen üs m m de Zu . m ist gesetzeskonfor be ts eine Konformitä die Hersteller sstellen. scheinigung au
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hneuhauser@hds-bz.it
recht@hds-bz.i
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Geschenke oder Ausverkaufswaren umtauschen
Datenmeldung an das System der Gesundheitskarte
Rückgaberecht nur bei Onlinekäufen. Nach Weihnachten und auch während dem Winterschlussverkauf beginnt oft das große Umtauschen. Häufig stellen sich Verkäufer die Frage, ob sie gesetzlich verpflichtet sind, Waren umzutauschen, wenn diese mangelfrei sind. Rechtlich gilt dabei Folgendes: sofern eine Ware im Geschäft von einem Endverbraucher gekauft wurde, ist der Verkäufer grundsätzlich nicht verpflichtet die Ware zurückzunehmen. Nur weil ein Geschenk oder eine Ware im Ausverkauf, nicht gefällt oder zu groß/zu klein ist, hätte der Endverbraucher kein Rückgaberecht. Ein gesetzlich vorgeschriebenes Rückgaberecht besteht nur bei Onlinekäufen. Beim Kauf von Waren im Geschäft ist die Rückgabe nur auf dem Kulanzweg möglich. Sollte die Ware hingegen Mängel aufweisen, dann sind die Verkäufer verpflichtet, die Ware falls möglich zu reparieren oder umzutauschen.
Neue Berufsgruppen verpflichtet. Neue Berufsgruppen werden zum Versand ihrer Patientendaten verpflichtet. Diese werden dann im Rahmen der Erstellung der vorausgefüllten Steuererklärung erfasst. Die Pflicht betrifft alle Steuerzahler, unabhängig vom gewählten Steuersystem (auch Geringverdiener und Steuerzahler mit Pauschalsystem). Die Meldung an das System der Gesundheitskarte betrifft die Ausgaben der Patienten im Jahr 2019. Die Daten müssen bis zum 31. Jänner 2020 verschickt werden. Die meldepflichtigen Berufsgruppen mit Berufsverzeichnis sind online unter hds-bz.it/steuern aufgelistet.
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