hds magazin 4/16: Handel sorgt für lebendige Orte

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Handel sorgt für lebendige Orte

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Italienische Post AG – Versand im Postabonnement– G.D. 353/2003 (konv. Ges. Nr. 46, 27.02.2004) Art. 1, Abs. 1, CNS BOZEN · Jahrgang LXIV · 4/2016 · IR

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handels- und dienstleistungsverband Südtirol


editorial

Um eine Infoschiene reicher Der hds ist nicht nur darauf bedacht, professionelle und kostengünstige Dienstleistungen für Mitgliedsbetriebe anzubieten, sondern diese auch über wichtige und aktuelle Themen zu informieren. Keine Frage: Gerade die Kommunikationswege befinden sich im ständigen Wandel, und so ist es für euren Verband gleichermaßen Pflicht und Herausforderung, seine Mitglieder mit den schnellsten und geeignetsten Informationskanälen zu erreichen. Die Information läuft, wenn wir so wollen, 360 Grad: vom Gespräch und der persönlichen Beratung unserer Fachleute bis hin zu den neuesten Medien wird seit Kurzem alles abgedeckt. Laufend werden unsere Informationsschienen ausgebaut und optimiert – mit dem Ziel, einen konkreten Nutzen und Vorteile für unsere Mitglieder zu schaffen. Neben unseren bewährten Medien, wie das monatliche hdsmagazin, unsere täglich aktualisierte Internetseite und unseren beiden wöchentlichen Newslettern dienstags und donnerstags, ist euer Verband seit Kurzem nun auch in den sozialen Medien aktiv. Und mit großem Erfolg: Die neue Facebookseite beispielsweise konnte in den ersten Wochen ihres Bestehens bereits über 1000 „Gefällt mir“ generieren – Tendenz steigend. Professionalität und Kompetenz liegen uns sehr am Herzen, und diese möchten wir konsequent in allen unseren Dienstleistungen hervorbringen.

Bernhard Hilpold, hds-Direktor

titelgeschichte Handel sorgt für lebendige Orte

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aktuelles Like us on facebook.com/hds.unione

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trends Schnäppchenjagd war gestern

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bezirke hds, neue Ortsobfrau in Latsch

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berufsgruppen Die Fnaarc-Versammlung 2016

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bildung Facebook, hds-Kurs im April

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betriebe informieren Neues kulinarisches Highlight

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rechtsberatung Umwelt, im April wichtige Fälligkeiten

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steuerberatung Steuererklärung 730/2016

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Redaktion, Verwaltung und Werbung: 39100 Bozen, Mitterweg 5, Bozner Boden, T 0471 310 308/309, F 0471 310 396, pr@hds-bz.it, www.hds-bz.it Verantwortlich im Sinne des Pressegesetzes und Verantwortlicher Schriftleiter: Dr. Mauro Stoffella (Bereichsleiter Kommunikation) Redaktion: Dr. Sergio Colombi, Dr. Martina Reinstadler, Manuela Seebacher Grafisches Konzept: Gruppe Gut – www.gruppegut.it titelbild: Google Maps Grafik: Stefano Hochkofler Fotos: freeimages, Google Maps, istockphoto, Looptec New Media GmbH, Helmuth Rier, Shutterstock Druckerei: Athesia Druck GmbH – Weinbergweg 7 – 39100 Bozen Aufgegeben am 29. März 2016 Die Redaktion behält sich das Recht vor, Anzeigen zurückzuweisen. Die in Gastartikeln wiedergebene Meinung muss nicht der Meinung der Redaktion entsprechen. Herausgeber: Handels- und Dienstleistungsverband Südtirol Genossenschaft – Bozen, Sped. im P.A. – 45% - Art. 2. Absatz 20/b, Gesetz 662/96, Filiale Bozen, Eintragung Landesgericht Bozen Nr. 50/51 – Rep. 27256. Angeschlossen der USPI Unione Stampa Periodica Italiana

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Eine neue landesweite Sensibilisierungsaktion Handel sorgt für lebendige Orte Mit 1,82 Quadratmetern Handels- beitsplätze vor Ort garantiert werden. Um am Shoppingerlebnis in Südtirols Orten Gefläche pro Einwohner hat Südtirol weitaus auf die Besonderheiten und Einzigartigkeit fallen finden“, erklärt hds-Präsident Walter die höchste Dichte an Verkaufsfläche in dieses Angebots aufmerksam zu machen Amort die Ziele der Aktion mit dem Namen Italien. Für dieses vielfältige Angebot im und vor allem die Bevölkerung, aber auch shopping³ - Scopri.local.Südtirol. Handel sind vor allem die vielen Klein- und die Gäste, dafür zu sensibilisieren, geht der Familienbetriebe in unseren Orten verant- hds mit einer neuen, landesweiten Aktion „Mit dieser Aktion wollen wir ein klares wortlich. Diese sorgen dafür, dass unsere im Frühjahr und Herbst dieses Jahres mas- Zeichen für starke Handelsstandorte in Innenstädte, Stadtviertel, Dörfer und Orts- siv an die Öffentlichkeit. Südtirol und dessen Zukunft setzen. Sie biekerne noch lebendig und attraktiv für Einten in ihren Ortskernen und Vierteln eine heimische sowie Gäste sind und viele Ar- „Es geht darum aufzuzeigen, was eine gute Mischung aus Altbewährtem und Neuem, Handelsstruktur in unseren Ortskernen aus traditioneller, typischer Handelskultur mit sich bringt. Es geht um eine positive und modernen Handelsbetrieben. Und der Wahrnehmung des Handels durch die lo- Bevölkerung soll die Wichtigkeit einer inkale Bevölkerung und die vielen Gäste, die takten Handelsstruktur und der damit ver-

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titelgeschichte

bundenen Lebensqualität nähergebracht werden“, so Amort. Die Servicequalität, die persönliche Beratung und die vielen traditionellen Familienbetriebe würden genauso zum Einkaufserlebnis beitragen, wie der besondere Charakter, die Ursprünglichkeit und der Flair unserer Orte und Einkaufsstraßen. „Auf die Magnetwirkung, die Identität und Authentizität ist aufzubauen. Unsere Dörfer und Städte sind dazu prädestiniert“, so der Präsident. Der hds stellt in diesem Zusammenhang auch unmissverständlich klar, dass Südtirol bereits über genügend Verkaufsfläche vor allem bei der Großverteilung verfügt. „Mit

fast einer Million Quadratmetern Verkaufsfläche sind wir Klassenbeste in Italien. In keiner anderen Region gibt es so viel Handelsfläche pro Einwohner wie in Südtirol. Das sollte reichen.“ Was sieht die Kampagne vor? Bestandteile der etwas ungewöhnlichen Kampagne, die bis Mitte April durchgeführt wird und im September/Oktober wiederholt werden soll, sind zum einen 140 breite Litfaßsäulen.

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Neu: die Facebookseite des hds! Wesentlicher Bestandteil der Kampagne ist die neue hds-Facebookseite facebook.com/hds.unione. Der Verband nutzt die sozialen Netzwerke, postet in origineller Art die Vorteile des Handels in den Südtiroler Ortszentren, wobei alles mit aussagekräftigen, originellen Fotos und Videos unterstützt wird. Zusätzlich gibt es die Möglichkeit, die Diskussion dazu zu verfolgen und mitzudiskutieren. Schauen Sie rein!

Fortsetzung auf Seite 6

Weg von der Masse Der Kunde will mehr Individualität, Einzigartigkeit, unkonventionelle Zugänge – einfach weg von der Masse. Diesen Trend versucht bereits seit jeher der Handel in historisch gewachsenen Städten und Dörfern für sich eigen zu machen. Der Handel in Stadt- und Ortskernen mit seinen vielen klein- und familiengeführten Betrieben schafft Alleinstellungsmerkmale. Nun scheint es so, dass auch andere Mitstreiter dies für sich entdeckt haben. Denn diese Entwicklung steht heuer im Mittelpunkt des 18. Europäischen Shopping Center Symposiums, das Ende April in Wien stattfindet. 350 hochrangige Macher der Shopping Center Industrie sowie internationale Experten aus den Bereichen Handel und Immobilien nehmen daran teil.

Seit vielen Jahren zählt das Symposium zu den wichtigsten BranchenEvents. Heuer geht es bei neuen Handelskonzepten, erfolgreichen Strategien für die Praxis, zukünftigen Szenarien, Ideen und Trends um Individualität, die vonseiten der Kunden immer mehr gewünscht wird. Gutes wird halt immer kopiert – so wie in diesem Fall.

Mauro Stoffella, Bereichsleiter Kommunikation

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titelgeschichte

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Diese sollen in den Ortszentren ausgewählter Ortschaften (Bozen, Meran, Schlanders, Brixen, Sterzing, Bruneck und Innichen) für Aufmerksamkeit sorgen und zum Nachfragen bzw. Nachdenken anregen. Sie werden an strategischen Punkten, wie Zugänge zu Ortszentren oder in Einkaufsstraßen aufgestellt. Passanten werden mit 20 zweiund zum Teil dreisprachig vermischten Botschaften und Empfehlungen überrascht, die bewegen, zum Schmunzeln bringen, aufregen und wachrütteln. Offenheit wird damit dokumentiert und bekundet. Zum anderen werden die Botschaften auf verschiedenen beweglichen Werbeflächen ersichtlich sein und geben der ganzen Aktion einen unverwechselbaren Charakter: So werden in der Aktionszeit 20 eigens dafür vorgesehene spezielle Fahrräder mit Anhänger durch die Ortskerne zirkulieren. Und um im ganzen Land und nicht nur in den ausgewählten Ortschaften präsent zu sein, werden u. a. Taxis, Mietwagen und Lkw die Botschaften weiter verbreiten. Für die heimische Gastronomie werden zudem 100.000 Bierdeckel und 370.000 Zuckerbriefchen zur Verfügung gestellt, die mit dem Logo der Aktion bedruckt wurden. Aufkleber für die Geschäfte Mit dieser Ausgabe des hdsmagazin erhalten Sie einen Aufkleber (siehe unten) zugeschickt, der die neue landesweite Imagekampagne begleiten soll. Den Aufkleber zur Aktion können Sie an Ihrem Schaufenster oder der Eingangstür Ihres Betriebes anbringen. Mehr Aufkleber gibt es auch in den jeweiligen Bezirksbüros des hds.

Die Aktion shopping³ kurz und kompakt 1. Name Aktion „shopping (hoch) 3“ Drei weist auf die Begriffe Scopri.local.Südtirol und auf die drei verwendeten Sprachen hin, soll das dreidimensionale Umfeld des Einkaufens (in einem Ort, in einer Einkaufsstraße, in einem Geschäft) hervorheben und den Mehrwert, den Südtirols Dörfer und Städte bieten. 2. Zielgruppe und Ziele der Aktion •D er lokalen Bevölkerung (aber auch Gästen) soll die Wichtigkeit einer intakten Handelsstruktur in Innenstädten, Stadtvierteln, Dörfern und Ortskernen nähergebracht werden. • Sensibilisieren für Besonderheiten und Einzigartigkeit der Handelsstandorte in Südtirol. Sie bieten in ihren Ortskernen und Vierteln eine Mischung aus Altbewährtem und Neuem, aus traditioneller, typischer Handelskultur und modernen Handelsbetrieben – aber auch viele Arbeitsplätze vor Ort. • Merkmale wie Servicequalität, persönliche Beratung und die vielen traditionellen Familienbetriebe hervorheben, die genauso zum Einkaufserlebnis beitragen, wie der besondere Charakter, die Ursprünglichkeit und der Flair unserer lebendigen und attraktiven Orte und Einkaufsstraßen. 3. Slogans 20 zwei- und zum Teil dreisprachig vermischte Botschaften und Empfehlungen, um Passanten zu überraschen, bewegen, zum Schmunzeln zu bringen, aufzuregen und wachzurütteln. Offenheit wird damit dokumentiert und bekundet. 4. Unverwechselbare Werbeträger 140 Litfaßsäulen in sieben Orten, 20 Fahrräder, rund 50 mobile Werbeträger (Taxis, Mietwagen, Lkw), Gastronomie. 5. Soziale Netzwerke Die neue Facebookseite des hds begleitet die Kampagne und lädt ein zur Diskussion.

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aktuelles

Lehrbetriebe erfüllen wichtige Rolle ... ... und sind stolze Träger der Südtiroler Lehrlingsplakette. In Südtirol gibt es 3500 Lehrlinge, die in über 2200 Betrieben beschäftigt sind. Von einer funktionierenden dualen Berufsausbildung profitieren die jungen Menschen und die Wirtschaft gleichermaßen: die Lehre ermöglicht den Jugendlichen eine besondere Verbindung von Ausbildung und Arbeit. Für die Wirtschaft sind Lehrlinge wichtig, um den Fachkräftenachwuchs zu sichern. Der hds hat gemeinsam mit den Südtiroler Wirtschaftsverbänden eine Plakette für Lehrbetriebe ausgearbeitet. Die Plakette mit der Aufschrift „Wir bilden Lehrlinge aus“ wurde südtirolweit verteilt. Dadurch soll die gesellschaftspolitisch wichtige Aufgabe der Lehrbetriebe verstärkt sichtbar gemacht werden. „Die duale Ausbildung in Südtirol ist ein Erfolgsmodell mit langer Tradition und großer Vorbildfunktion. Die Lehre und die Berufsbildung im Allgemeinen tragen dazu bei, dass die Arbeitslosenrate bei Jugendlichen niedrig ist. Deshalb müssen wir Jugendliche beim Einstieg in die Arbeitswelt unterstützen sowie die Lehrbetriebe entlasten und ihre Ausbildungsleistung wertschätzen“, meint der hds. Liken Sie den Beitrag auf facebook.com/hds.unione.

Ein tolles Team: Lehrling Johannes Haller und Brigitta Raffl vom Geschäft Pur Südtirol in Meran.

7 Freut sich über jeden like, Martina Reinstadler, Social Media-Verantwortliche im hds.

Find us on Facebook Interaktiv im sozialen Netzwerk. Der hds ist seit Mitte Februar auf Facebook zu finden. Die Kommunikationsplattform fördert den interaktiven Austausch mit ihren Fans. Gepostet werden regelmäßig Infos zu verschiedenen Aktionen, Updates, Events und interessante Facts. Dadurch wird die hds-Fanpage zu einem dynamischen Erlebnisraum. „Ich freue mich über den Start der neuen Seite und bin gespannt auf das Feedback. Geplant sind tolle Beiträge, die den hds von einer ganz anderen Seite zeigen. Anregungen sind jederzeit willkommen“, sagt Martina Reinstadler. Sie ist Social Media-Verantwortliche im hds. Zuhören und involvieren Facebook hat sich zu einem wichtigen Kommunikationskanal entwickelt. Die Anzahl der monatlich aktiven Facebook-Nutzer beträgt über 1,5 Milliarden. Damit hat Facebook weltweit die größte OnlineCommunity und ist das am meisten genutzte soziale Netzwerk. Die Tendenz der interaktiven Plattform ist steigend, auch in Südtirol. Mehr als jeder zweite Südtiroler hat ein Facebook-Profil. Mit ihrer ansprechenden Grafik ist die hds-Fanpage eine spannende Weblounge und Infokanal zugleich. Überzeugen Sie sich selbst, like us on facebook.com/hds.unione.

mreinstadler@hds-bz.it

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aktuelles Werden auch Sie Schnupperbetrieb

Berufe erleben Schnuppertage begeistern Jugendliche. Reale und praxisorientierte Einbli-

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cke in zahlreiche Berufe des Handels und der Dienstleistungen erhielten Jugendliche während der Aktion der Schnuppertage. Betriebe im ganzen Land luden Mittel- und Berufsschüler ein, ihr Unternehmen besser kennenzulernen. Dabei erhielten sie Informationen zum Berufsalltag aus erster Hand und konnten selbst mit anpacken. Lehrer,

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Eltern und Schüler waren sich einig: „Die Schnuppertage sind eine tolle und hilfreiche Initiative, die Schüler erhalten zahlreiche Eindrücke aus der Arbeitswelt.“ Auch im nächsten Schuljahr werden die Schnuppertage angeboten. Tolles Bildmaterial unter hds-bz.it/fotos.

hds-Betriebe aus ganz Südtirol stellen sich zur Verfügung und öffnen den Jugendlichen ihre Tore. Alle teilnehmenden Betriebe sind auf myjobmylife.it aufgelistet. Mehr Infos: Petra Blasbichler, T 0471 310 318, pblasbichler@hds-bz.it. Auf myjobmylife.it sind außerdem interessante Berufsvideos und ein Interessens­ check zu finden sowie alle nützlichen Informationen für angehende Schulabgänger.


ge eitrae z.it/b b s d d h loa s Down r un g Un t er G e w äh ag au f r t . n g A n der ör der u einer F Juliane Reiterer und ihr Bruder im Dorfladele von Mauls.

Kann Service des hds weiterempfehlen Lebendiges Ortszentrum. Juliane Reiterer hat vor knapp einem Jahr in Mauls bei Freienfeld ein Lebensmittelgeschäft eröffnet. Der Betrieb wurde mithilfe einer Förderung des Landes ins Leben gerufen, die Nahversorger in ländlichen Gebieten unterstützt. „In unserem Dorf gab es seit einigen Jahren kein Lebensmittelgeschäft mehr. Um frisches Brot zu kaufen, musste man ins nächste Dorf fahren. Daran wollte ich etwas ändern, dem Dorf mehr Leben schenken und den Bewohnern einen guten Dienst erweisen“, sagt die junge Unternehmerin. Durch den hds, der bei der Ausarbeitung der entsprechenden Richtlinien maßgeblich beteiligt war, ist sie auf die Förderung aufmerksam geworden. „Auf den Weg in die Selbstständigkeit hat mich der hds begleitet. Dank des Engagements der Mitarbeiter habe ich diese finanzielle Unterstützung erhalten und konnte meine Pläne in die Tat umsetzen. Der hds hat sich dabei um einen reibungslosen Ablauf beim Ansuchen der Förderung bemüht. Den Service des Verbandes kann ich weiterempfehlen“, erzählt Reiterer. Julianes Dorfladen ist eine Bar angegliedert. „Die Kombination beider Betriebe trägt zu meinem Geschäftserfolg bei. Von 06:00 bis 20:00 Uhr stehe ich hinter der Theke und darf mit heimischen Produkten für das leibliche Wohl meiner Kunden und Gäste sorgen“, sagt Reiterer. Finanzielle Unterstützung Nahversorgung sichert Lebensqualität, trägt zur Werteerhaltung des lokalen Umfeldes bei, stärkt regionale Wirtschaftskreisläufe und sichert Arbeitsplätze. Auch in diesem Jahr kann um eine Förderung angesucht werden. Für die Neueröffnung kann eine einmalige Förderung bis zu 15.000 Euro gewährt werden, während für die Aufrechterhaltung eine jährliche Förderung bis zu 9000 Euro vorgesehen ist. Hier kann der Beitrag auf höchstens 11.000 Euro erhöht werden, falls zusätzliche Dienstleistungen angeboten werden, wie z. B. der Verkauf von Zeitungen oder Monopolwaren, ein Lieferservice, ein Internetpoint oder Fotokopierdienst. Die Förderanträge sind innerhalb 31. Mai oder 30. September bei Eröffnung und innerhalb 31. Mai bei Aufrechterhaltung vorzulegen.

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Definition und Details

Als Nahversorgungsbetriebe gelten Unternehmen mit einer Verkaufsfläche von bis zu 150 Quadratmetern, die in ländlichen Gebieten Detailhandel mit einer großen Auswahl an frischen und konservierten Lebensmitteln und Gütern des täglichen Bedarfs betreiben. Die Geschäfte müssen ihre Tätigkeit in Ortschaften ausüben, die mindestens 150 Einwohner haben, die Mindestentfernung zum nächsten Geschäft mit einem angemessenen Lebensmittelangebot muss in der Regel 2,5 Kilometer betragen und der durchschnittliche jährliche Umsatz in den letzten drei Jahren darf 400.000 Euro nicht überschreiten. Die Mindestentfernung kann bei der Förderung der Aufrechterhaltung auf zwei Kilometern reduziert werden, falls die beiden Handelsbetriebe mindestens fünf Kilometer vom nächsten Handelsbetrieb entfernt sind.

Ihr Kontakt im hds Der hds unterstützt seine Mitgliedsbetriebe in allen Bezirksbüros bei der Überprüfung der Voraussetzungen für die Förderung sowie bei der Antragstellung. Ihre Ansprechperson in Bozen: Franz Josef Dorfmann, T 0471 310 424, beratung@hds-bz.it.

mreinstadler@hds-bz.it

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Sprechstunden

Termine 05.04.

hds vor Ort

• hds-Bezirksversammlung Vinschgau Goldrain, Schloss Goldrain, Schlossstraße 33, 20:00 Uhr

St. Ulrich montags von 14:30 bis 15:30 Uhr im Gemeindeamt. Lana donnerstags von 11:00 bis 13:00 Uhr im Rathaus, Maria-Hilf-Straße 5. St. Leonhard i. P. jeden 2. und 4. Mittwoch im Monat von 08:00 bis 10:00 Uhr in der Bezirksgemeinschaft Burggrafenamt, Passeirerstraße 3. Klausen donnerstags von 08:30 bis 12:30 Uhr, Kaffee Nussbaumer, Unterstadt 4, H 331 5714 456. Mühlbach dienstags von 08:00 bis 09:30 Uhr im Gasthof Zur Linde. Mals montags von 08:00 bis 10:00 Uhr im Gemeindehaus, Bahnhofstraße 19. Prad montags von 10:30 bis 12:30 Uhr in der Raiffeisenkasse. Sulden am 13. April und 13. Juli von 10:00 bis 12:00 Uhr in der Raiffeisenkasse.

06.04. • Informationsveranstaltung zur Kennzeichnung von Allergenen Bozen, Enothek Gandolfi, Drususallee 349, 15:00 Uhr 17. - 18.04. • 9. Tiroler Orts- und Stadtmarketingtag 2016 Schlanders 22. - 25.04. • Freizeit Messe, Bozen, Messe Bozen, Messeplatz 1 25.05.

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• hds-Hauptversammlung Bozen, hds-Hauptsitz, Mitterweg 5, Bozner Boden

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Rentenberatung Meran am 6., 13., 20. und 27. April sowie am 4. und 11. Mai von 08:00 bis 12:00 Uhr im hds-Büro. Sterzing am 7. und 21. April sowie am 5. Mai von 08:30 bis 09:30 Uhr im hds-Büro. Brixen am 7., 14., 21. und 28. April sowie am 5. und 12. Mai von 14:30 bis 16:30 Uhr im hds-Büro. Bruneck am 7. und 21. April sowie am 5. Mai von 11:00 bis 12:30 Uhr im hds-Büro. Schlanders am 13. und 27. April sowie am 11. Mai von 14:00 bis 16:00 Uhr im hds-Büro. • PensPlan-Infopoints im hds (nach Vereinbarung) Kostenlose landesweite Vorsorgeberatung für Arbeitnehmer und Selbstständige. Vereinbaren Sie Ihren Gesprächstermin mit dem hds-Büro in Ihrer Nähe oder unter T 0471 978 032. Rechtsbeistand (nach Vereinbarung)

Jobbörse, neue Bewerbungen online Auf hds-bz.it/job finden Sie mit einem Klick die passenden Angestellten oder können eine neue Arbeitsstelle finden. Die Jobbörse des hds bietet neue Bewerbungen und Angebote für Arbeits- und Lehrlingsstellen in Südtirol. Neben den Bewerbungen als Büroangestellte oder Verkäuferlehrling, beinhalten die neuen Inserate Stellenangebote für einen Handelsagent, Getränkelieferant, Florist oder Verkäufer. Schauen Sie doch mal rein.

Bozen am Montag von 11:00 bis 12:30 Uhr, am Mittwoch von 15:00 bis 16:30 Uhr im Hauptsitz des hds (T 0471 310 458). Meran jeden 1. und 3. Montag im Monat von 14:30 bis 15:30 Uhr im hds-Büro (T 0473 272 511). Brixen jeden Dienstag von 14:00 bis 15:00 Uhr im hds-Büro (T 0472 271 411). Sterzing hds-Büro (T 0472 766 070). Schlanders jeden Donnerstag um 14:00 Uhr im hds-Büro (T 0473 730 397). Arbeitssicherheit, Abfallwirtschaft, Umwelt und Energie (nach Vereinbarung) Die Beratungsgespräche finden in allen hds-Bezirksstellen statt. Vereinbaren Sie Ihren individuellen Gesprächstermin mit dem hds-Büro in Ihrer Nähe. Beratung in Kondominiumsangelegenheiten (nach Vereinbarung) Bozen jeden 3. Dienstag im Monat im Hauptsitz des hds (T 0471 310 505/508).

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trends

Kunden seelischen Mehrwert bieten Deutschlands Schnäppchenjäger sind

Immer mehr Verbraucher suchen beim stationären Einkauf weniger nach dem günstigsten Preis als nach Qualität, Service, Erlebnis und Glaubwürdigkeit. Nicht nur die Discounter schwenken um. Wenn es um die Bedürfnisse seiner Kunden geht, lässt beispielsweise Europas größter Lebensmitteldiscounter mit Filialen in 26 Ländern mittlerweile nichts mehr unversucht, um auch die kompliziertesten Fragen zu Herkunft und Herstellung seiner Produkte zu beantworten. Das Unternehmen hat sich seit einiger Zeit einen umfassenden Imagewechsel verordnet und zwar weg vom Markenbild des Billiganbieters, hin zum Qualitätsanbieter mit hoher Produktkompetenz. Weg vom eher mäßigen Arbeitgeberimage, hin müde geworden.

zu einem Unternehmensbild mit guten Arbeitsbedingungen, fairen Löhnen und attraktiven Karrierechancen. Der Discounter hat mit diesem Imagewandel nicht nur in der Werbebranche, sondern auch im Handel Zeichen gesetzt. Das Interesse an Qualität wächst. Die Epoche des Billigmarketings neigt sich in vielen Segmenten vorerst dem Ende entgegen; die Kundschaft findet an reißerischen Sonderangeboten nicht mehr viel Gefallen. Wir beobachten beim Verbraucher seit Jahren eine wachsende Qualitätsorientierung. Der Anteil der Kunden, die in besonderem Maß auf Qualität achten, lag 2005 noch bei 41 Prozent, liegt heute aber bei 51 Prozent, so GfK, das größte deutsche Marktforschungsinstitut. Die Ansprüche vieler Verbraucher wachsen. Auch die verstärkte Relevanz von Frische, Regionalität und Biostandards drängen die Bedeutung des Verkaufspreises in den Hintergrund.

Fazit: Schnäppchenjagd war gestern. Immer mehr Einzelhandelsketten legen bei ihrem Markenauftritt Wert auf Faktoren wie Glaubwürdigkeit, Emotionalität, Service, Einkaufserlebnis und Kundenkommunikation. Die Aufwertung des Point of Sale und die Erweiterung des Sortiments sind häufig Teil dieser Strategie. Die stärkere Betonung von Argumenten wie Service, Produktqualität oder auch Arbeitgeberimage gewinnt auch außerhalb des Lebensmittelhandels immer mehr Fürsprecher. Ein bekannter Elektroriese, der in Vergangenheit mit preisaggressiven Botschaften stilprägende Werbespots kreiert hatte, ist inzwischen umgeschwenkt. Bei den neuen Claims geht es vor allem um das rundum erfreuliche Einkaufserlebnis, Service und tolle Beratung. Die Kunden und ihre Bedürfnisse werden in den Mittelpunkt gestellt. Und diese Bedürfnisse haben mit Wünschen, mit Emotionen zu tun, sie sind menschlich. Von Billigpreisen ist keine Rede mehr. In einer Welt schlechter Nachrichten, internationaler Krisen und wachsender Unsicherheit würden die Menschen zunehmend nach Orten emotionalen Erlebnisses Ausschau halten. Händler, die ihren Kunden keinen seelischen Mehrwert bieten, haben verloren, glauben Trendforscher und Markenpsychologen.

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Einkaufszentren? NEIN DANKE!

Einkaufszentren? NEIN DANKE!

Einkaufszentren? NEIN DANKE!

“BOZEN, AUGEN AUF!“

“BOZEN, WIE VIELE VERKAUFSFLÄCHEN NOCH?“

“BOZEN, VIELE M2, ABER WENIG HERZ?“

“BOLZANO, OCCHIO!”

“BOLZANO, QUANTE SUPERFICI COMMERCIALI ANCORA?”

“BOLZANO, TANTI M2, MA NIENTE CUORE?”

Centri commerciali? NO GRAZIE!

Centri commerciali? NO GRAZIE!

Centri commerciali? NO GRAZIE!

#AUGENAUF #OCCHIO

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#AUGENAUF #OCCHIO

#AUGENAUF #OCCHIO

Einkaufszentren? NEIN DANKE!

“BOZEN, SAG TSCHÜSS ZUR EINZIGARTIGKEIT!”

“BOLZANO, ADDIO ALL’UNICITÀ!” Centri commerciali? NO GRAZIE!

#AUGENAUF #OCCHIO

Ortsversammlung befasst sich mit Kaufhaus-Referendum.

Im Fokus der diesjährigen Ortsversammlung Bozen Anfang März standen vor allem die Themen Videoüberwachung und das Referendum zum Kaufhaus Bozen. Die Ortsobleute Thomas Rizzolli und Simone Buratti (im Bild v. l.) konnten als Referenten den Direktor des Arbeitsinspektorats, Sieghart Flader, und Giuseppe Tricarico, Leiter für kriminalpolizeiliche Ermittlungen Bozen, begrüßen. Dabei gingen die beiden Experten auf die Rechte, Pflichten und Grenzen bei der Videoüberwachung vornehmlich in Arbeits- und Betriebsstätten ein. Flader erklärte u. a., wie die Installation einer Videoüberwachungsanlage geregelt sei und betonte, dass diesbezüglich die Anfragen steigen.

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Bozen

Dieses Projekt kann so nicht befürwortet werden Im zweiten Teil der Ortsversammlung ging es um das aktuelle Projekt am Areal des Bozner Busbahnhofs. Der hds rief alle Mitglieder, deren Familienangehörige, Bekannte und Mitarbeiter auf, an der Befragung vom 29. März bis 4. April teilzunehmen. Ein Projekt, das nicht den getroffenen Vereinbarungen entspricht, könne so nicht befürwortet werden, so der einhellige Tenor. Das derzeitige Gesetz lasse leider keinen Spielraum für Zwischenlösungen, und die bisherige Vorgangsweise zwinge den Verband gegen dieses Projekt zu sein - von daher die Empfehlung gegen dieses Projekt zu stimmen (siehe dazu auch hdsmagazin, Ausgabe Nr. 3/16).

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bezirke

Einkaufszentren? NEIN DANKE!

“BOZEN, WILLST DU DIESEN EINHEITSBREI?“

Tramin

“BOLZANO, VUOI TUTTA QUESTA MONOTONIA?” Centri commerciali? NO GRAZIE!

#AUGENAUF #OCCHIO

Einkaufszentren? NEIN DANKE!

“BOZEN, GEWINNST DU ODER VERLIERST DU?“ v

“BOLZANO, VINCI O PERDI?” Centri commerciali? NO GRAZIE!

#AUGENAUF #OCCHIO

Bevölkerung sensibilisieren und zum Nachdenken anregen Die durch das vorgesehene Projekt auf Bozen zukommende Flächenexplosion wird sich nicht nur auf die ganze Stadt, sondern auch auf die umliegenden Gemeinden negativ auswirken. Aus diesen Überlegungen hat der hds Ende März/ Anfang April eine breit angelegte Sensibilisierungskampagne in Bozen durchgeführt, die den Namen #augenauf trägt und die Explosion der großen Handelsflächen in Bozen im Visier hat. Es wurden 50.000 Flugblätter in allen Bozner Geschäften verteilt und spezielle Fahrräder zirkulierten durch die Stadt. Zusätzlich gibt es die Möglichkeit, die Diskussion auf Twitter zu verfolgen und mitzudiskutieren. Der hds hat sich die vergangenen Monate mehrmals in die Diskussion eingebracht und wollte mit dieser Aktion Fragen an die Politik richten und die Bevölkerung zum Nachdenken anregen.

Zusammenarbeit im Ort stärken Förderung für neue Handels- und Handwerksbetriebe. Lebendige Orte und historische Zentren, Ortskerne im Zeichen des Strukturwandels. Zu diesem Thema fand im Bürgerhaus von Tramin vor Kurzem eine Veranstaltung statt. Organisiert wurde das Event vom Traminer Ortsausschuss unter der Leitung von hdsOrtsobfrau Rita Psenner und Bezirksausschussmitglied Horst Geier. „Das Zusammenspiel von Gastgewerbe, Handel, Handwerk und öffentlicher Verwaltung ist für einen lebendigen Ort entscheidend. Klare Ziele und Zusammenhalt sind wichtig, um gemeinsame Vorhaben zu verwirklichen“, betonte Professor Harald Pechlaner, Leiter des Eurac-Institutes für Regionalentwicklung und Standortmanagement, in seinem Referat. In den letzten Jahren ist Kaufkraft an die Nachbargemeinden verloren gegangen. „Grund dafür sind die Schließungen von mehreren Betrieben. Dem müssen wir entgegenwirken. Um die Eröffnung von Handelsbetrieben zu fördern sind mehr Parkplätze für Kunden notwendig“, sagt Host Geier. Die Gemeinde Tramin setzt sich für die Eröffnung neuer Geschäfte und Lokale im Ortskern ein. Neue Handels- und Handwerksbetriebe sollen mit einer Förderung in Höhe von 7000 bzw. 10.000 Euro finanziell unterstützt werden.

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Freuten sich über den Erfolg der Veranstaltung: v. l. Architekt Wolfgang Thaler, Harald Pechlaner, Vizebürgermeister Martin Foradori, Rita Psenner, Horst Geier und Bürgermeister Wolfgang Oberhofer.

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bezirke

Bozen Stadt und Land

Treue, Zufriedenheit, Loyalität 14

Latsch

Pustertal

Fachkräfte im Handel sichern

hds-Ehrendiplom für 30 Jahre Mitgliedschaft. Langjährige hds-Mitglieder

Ausbildungsbetriebe gesucht. Der hds sucht für das Pustertal interessierte Handelsbetriebe, die Jugendlichen zwischen 15 und 18 Jahren ein zweiwöchiges Praktikum ermöglichen möchten. Die Arbeitswelt näher in der Praxis kennenlernen, ist das Ziel. Die Jugendlichen finden gleichzeitig heraus, ob sie für sich die richtige Ausbildung gewählt haben. Praktikumsbetriebe haben dadurch die Chance, einen geeigneten Lehrling zu finden.

werden mit einem Ehrendiplom gewürdigt. Gar einige Mitglieder wurden vor Kurzem von den beiden Bezirksleitern Franz Perkmann und Peter Zelger persönlich besucht. Als Dank für Treue und beständige Mitgliedschaft erhielten sie die hds-Urkunde. Seit 30 Jahren beim hds sind: 1 Bar Coller Ohg (Penon/Neumarkt) 2 Moda Sport Else Ohg – Senoner E. & Co. (St. Ulrich) 3 M aria Ulrike Moroder – Artejanat Duleda (St. Ulrich) 4 Josef Weger (Kurtatsch)

BBZ koordiniert und organisiert Das Berufsbildungszentrum Bruneck übernimmt die gesamte organisatorische Abwicklung des Praktikums. Die Termine und Zeiten werden von der Schule gemeinsam mit den Schülern und Eltern abgestimmt, die Informationsgespräche mit dem Betrieb festgelegt. Die Jugendlichen sind unfallversichert, auch darum kümmert sich das BBZ. Kontakt: Andrea Oberstaller Hainz, BBZ, T 0474 573 411.

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Neue hds-Ortsobfrau heißt Marion De Bon. Vor Kurzem fand in Latsch die dies-

jährige hds-Ortsversammlung statt. Auf der Tagesordnung standen die Neuwahlen des Ausschusses. Gewählt wurden David Peter Gorfer, Renate Hanni, Claudia Leoni und Marion De Bon, die als hds-Ortsobfrau ernannt wurde. De Bon dankte für das geschenkte Vertrauen und hob hervor, dass mit dem neuen Ausschuss neue Ideen im Ort umgesetzt werden sollen. Es gehe dabei vor allem darum, die Lebendigkeit und Attraktivität des Ortes zu festigen und weiterhin zu steigern. Die Handelsreferentin der Gemeinde Latsch, Andrea Kofler, wünschte dem neuen Ausschuss gute Arbeit und sicherte die Unterstützung vonseiten der Gemeinde zu. hds-Bezirksleiter Walter Holzeisen informierte die Anwesenden über die Tätigkeiten des Verbandes und über die Neuerungen im Steuerwesen.

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Ort festigen, Attraktivität steigern

Danke

!


en h ö ns t D ie s c au f Bilder os. .i t /f o t z b s hd

berufsgruppen hds-bz.it/handelsagenten

Stelle darf ich daher den Handelsagenten, vor allem den jungen Berufsanfängern, empfehlen, bei Unterzeichnung des Agenturvertrags besonders vorsichtig zu sein und im Zweifelsfall auf jeden Fall unsere Beratung in Anspruch zu nehmen“, so der Präsident weiter. Wurde für 40 Jahre Mitgliedschaft prämiert: Manfred Hitthaler (in der Mitte) mit Mirko Gandolfi und Fachgruppenleiterin Lorena Sala.

Handelsagenten und -vertreter

600.000 Euro für Mitglieder eingebracht 53. Fnaarc-Vollversammlung. Ende Februar fand am hdsHauptsitz in Bozen die 53. Vollversammlung des Landesverbandes der Handelsagenten und -vertreter im hds statt. Zentrale Themen waren die bevorstehenden Wahlen für die Stiftung Enasarco, die Neuerungen im Zuge des Stabilitätsgesetzes und die Internationalisierung des Handelsagenten.

Enasarco-Wahlen. Das Hauptaugenmerk galt den Enasarco-Wahlen, die eine wichtige Weichenstellung für die weitere Entwicklung darstellen angesichts der heiklen Phase, die die Stiftung für die Rentenversorgung der Handelsagenten derzeit erlebt. „Sollte der Staat feststellen, dass wir wenig Interesse an der Beibehaltung der Stiftung haben, könnte er eine Übernahme anstreben, denn das Stiftungsvermögen von über 7,5 Milliarden Euro weckt sicher Begehrlichkeiten. Eine derartige Entwicklung würde auf jeden Fall die Renten der Handelsagenten gefährden“, erklärte der Präsident des Fnaarc-Landesverbandes, Mirko Gandolfi. Damit die Mitglieder möglichst zahlreich an den Wahlen teilnehmen, wurde bei der Versammlung das Wahlsystem erklärt. Des Weiteren wurden einige lokale Kandidaten vorgestellt. „Die rege Debatte zum Thema“, so Gandolfi weiter, „ist sicher ein Zeichen dafür, dass die Mitglieder die Bedeutung dieser Wahlen erkannt haben und dass ihnen die künftige Entwicklung der Altersvorsorge für unsere Berufsgruppe ein wichtiges Anliegen ist.“ Positive Bilanz. Der Tätigkeitsbericht für den Landesverband fällt durchaus positiv aus. Im Berichtsjahr wurden 384 Fälle bearbeitet, damit wurden Provisionsansprüche in Höhe von 600.000 Euro für Mitglieder eingebracht. „Ein beachtliches Ergebnis, da wir diesen Erfolg ausschließlich durch Gespräche mit den Auftraggeberfirmen erzielten und dazu keine externen Stellen bemühen mussten. An dieser

Synergie und Internationalisierung. Trotz der bescheidenen wirtschaftlichen Erholung haben Handelsagenten immer noch Schwierigkeiten. Um diese Herausforderungen bestmöglich zu meistern, empfiehlt der Landesverband: Zusammenarbeit und Internationalisierung, um so das eigene Kollegen- und auch Kundennetzwerk im In- und auch im angrenzenden Ausland auszubauen. Mit dem Ziel der Synergieentwicklung und des gemeinsamen Erfahrungsaustausches haben heuer zum ersten Mal auch Agenten anderer Regionalverbände an der Vollversammlung teilgenommen.

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lsala@hds-bz.it

Handelsagenten und -vertreter

Pleite der Lehman Brothers Bank Günstiges Urteil aus der Schweiz. Ende September 2015 hatte das Gericht im Rechtsstreit in der Schweiz sich in einer vorteilhaften Vorfassung des Urteils für eine Eintragung der Stiftung Enasarco in die Liste der Gläubiger von Lehman Brothers ausgesprochen. Am 4. Dezember 2015 hat die Stiftung dann die Nachricht über die Ausstellung des Urteils durch das Bezirksgericht Zürich erhalten, das die Gläubigerforderung der Stiftung gegen Lehman Brothers zu hundert Prozent anerkannt hat. Auf der Grundlage dieses Urteils erfolgt nun die Anmeldung einer nicht bevorrechtigten Konkursforderung der Stiftung Enasarco gegen Lehman Brothers in Höhe von 61 Millionen Euro.

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berufsgruppen hds-bz.it/handelsagenten

Handelsagenten und -vertreter

Obligatorische Inail-Versicherung

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Die Inail-Versicherung ist obligatorisch vorgeschrieben, wenn die objektiven und subjektiven Voraussetzungen gegeben sind. Das hat die Unfallversicherungsanstalt Inail vor Kurzem in Beantwortung einer Anfrage des Präsidenten des gesamtstaatlichen Verbandes Fnaarc, Adalberto Corsi, klargestellt. Diese Versicherungspflicht gilt daher auch für die Gesellschafter von Personengesellschaften, die eine Tätigkeit als Handelsagent und -vertreter ausüben und bei der Stiftung Enasarco eingetragen sind. Denn die Stiftung Enasarco zahlt im Rahmen ihrer Leistungen für die Berufsgruppe auch die Leistungen aus dem Unfall- und Krankheitsschutz aus, für den eine Polizze mit Versicherungsgesellschaften abgeschlossen wird. Diese Versicherung schützt die Handelsagenten privatrechtlich, dadurch entfällt aber nicht die Inail-Versicherungspflicht des bei Enasarco eingetragenen Handelsagenten, wenn er – soweit die vorgesehenen Voraussetzungen vorliegen – seine Tätigkeit als Gesellschafter einer Gesellschaft ausübt und für gefährliche Aufgaben zuständig ist. Auf nationaler Ebene werden auf jeden Fall die Versicherungspositionen der Gesellschaften von Handels­ agenten überprüft; damit soll festgestellt werden, ob die tatsächliche Situation vom bisher von der Unfallversicherungsanstalt Inail vertretenen Standpunkt abweicht, damit eventuell die nötigen Korrekturmaßnahmen ergriffen werden können.

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hdsmagazin #4/16

Handelsagenten und -vertreter

Nisf/Inps: Sozialbeiträge festgelegt Beträge und Beitragssätze 2016. Das Nisf/Inps hat vor Kurzem die Beträge und Beitragssätze der Sozialabgaben 2016 für den Handel festgelegt, die auch für die Handelsagenten und -vertreter gelten. Für die Berechnung der Beiträge 2016 wurde ein Mindesteinkommen von 15.548 Euro festgelegt. Das beitragspflichtige jährliche Höchst­ einkommen beträgt hingegen 76.872 Euro.

Für 2016 gelten folgende Beitragssätze: 23,19 Prozent für Inhaber jeglichen Alters und für über 21 Jahre alte mithelfende Familienmitglieder; 20,19 Prozent für unter 21 Jahre alte mithelfende Familienmitglieder. Auf Jahresbasis gelten folgende Mindestbeiträge: 3613,02 Euro (3605,58 Euro Invaliditäts-/Alters-/Hinterbliebenenversicherung + 7,44 Euro Mutterschaftsbeitrag) für Inhaber jeglichen Alters und für über 21 Jahre alte mithelfende Familienmitglieder; 3146,58 Euro (3139,14 Euro IAH + 7,44 Euro Mutterschaftsbeitrag) für die unter 21 Jahre alten mithelfenden Familienmitglieder. Für unterjährige Beitragszeiten wird ein monatlicher Beitrag von 301,09 Euro für Inhaber jeglichen Alters und für über 21 Jahre alte mithelfende Familienmitglieder sowie 262,22 Euro für unter 21 Jahre alte mithelfende Familienmitglieder vorgesehen. Das Mindesteinkommen und der dafür vorgesehene jährliche Mindestbeitrag beziehen sich auf das Einkommen des einzelnen Arbeitnehmers im Unternehmen, nicht auf das Gesamteinkommen des Unternehmens selbst. Der Beitrag für 2016 ist auf den Gesamtbetrag der 2015 erzielten Einkünfte zu zahlen; für Einkommen über dem Min-

desteinkommen von 15.548 Euro werden folgende Prozentsätze festgelegt: - 23,19 Prozent für über 21 Jahre alte Personen bei einem Einkommen bis 46.123 Euro, - 24,19 Prozent für über 21 Jahre alte Personen bei einem Einkommen von über 46.123 Euro, - 20,19 Prozent für unter 21 Jahre alte Personen bei einem Einkommen bis 46.123 Euro, - 21,19 Prozent für unter 21 Jahre alte Personen bei einem Einkommen von über 46.123 Euro. Zahlungstermine 2016/2017 Für die Nisf/Inps-Beitragszahlungen mittels F24-Vordruck sind folgende Zahlungstermine zu beachten: 16. Mai, 22. August, 16. November 2016 und 16. Februar 2017.

Das Nisf/Inps sendet seit 2013 keine Zahlungsaufforderungen mehr an die Mitglieder auf dem Postweg. Die Beitragszahler können auf das elektronische Nisf/InpsPostfach zugreifen und erhalten dort alle notwendigen Informationen.

lsala@hds-bz.it


berufsgruppen hds-bz.it/baecker hds-bz.it/junge hds-bz.it/konditoren

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Bäcker

Konditoren

Spaß im Schnee

Zum Dank eine Praline

Viel Spaß beim Gaudirodelrennen 2016. Der diesjährige Wintertag der Südtiroler Bäckerinnung fand Mitte Februar im Skigebiet Plose statt. Anstatt eines konkurrierenden Wettkampfes standen Spaß, Geselligkeit und ein fröhliches Beisammensein im Mittelpunkt. Das Gaudirodelrennen, das Jung und Alt gleichermaßen begeisterte, gab Anlass einerseits das sportliche Können, aber auch die Geschicklichkeit und das Glück unter Beweis zu stellen. Neben der klassischen Zeitnehmung mussten sich über 80 Bäckermeister, Mitarbeiter, Familien und Freunde verschiedenen Spielen und Hindernissen stellen. Nach dem Gaudirennen konnten beim Sonnenuntergangs-Aperitif in der PanoramaSchneebar des Bergrestaurants Plose Erlebnisse und Erfahrungen ausgetauscht werden. Ebenso die Preisverleihung wie das gemeinsame Abendessen fanden im Bergrestaurant statt. Bäcker und Teilnehmer hatten im Anschluss die Möglichkeit entweder als Nachtrodler über die zehn Kilometer lange Rudi-RunRodelbahn ins Tal zu sausen oder eine abenteuerliche nächtliche Fahrt mit der Gondelbahn zu unternehmen. Im Apres-Ski-Lokal P3 klang der Abend noch bis in die Morgenstunden aus. Die Organisation des diesjährigen Wintertags ist der Bäckerinnung des Bezirks Eisacktal/Wipptal zu verdanken. Liken Sie den Beitrag auf facebook.com/hds.unione.

Berufsgruppe feiert den Tag der Frau. Die Konditoren im hds haben heuer am 8. März die Frauen hochleben lassen. Als Zeichen ihrer Wertschätzung und als kleines Dankeschön haben die Patissiers ein süßes Geschenk überreicht. Eine einzigartige Praline, nett verpackt in exklusiver Aufmachung, damit wurde den Frauen ihr Tag versüßt. Die Aktion wurde in Zusammenarbeit mit der Tageszeitung Dolomiten organisiert. Hier im Bild die Konditorei Michael Profanter in Brixen. Liken Sie den Beitrag auf facebook.com/hds.unione.

uf ilder a Tolle B o t os, die f / t z .i n t er h ds - b lis t e u Sie g er . d lo a s Down

Junge im hds

Mit strategischer Planung zum Erfolg Workshop für junge Unternehmer. Um im Wettbewerb zu bestehen und mögliche Marktchancen zu nutzen, müssen Betriebe strategisch geführt werden. Das Weiterbildungsinstitut Wifi der Handelskammer Bozen organisiert für junge Unternehmer einen Strategie-Workshop zu ihrer Standortbestimmung und strategischen Ausrichtung. Eine Analyse des Betriebes, Umfelds sowie der eigenen Stärken, Schwächen, Chancen und Gefahren sind die Inhalte, eine Strategieentwicklung und schlussendlich deren Umsetzung das Ziel. Der Workshop findet am 8. April und 6. Mai in Bozen statt, im Juni wird zusätzlich ein Expertengespräch organisiert. Infos und Anmeldung: www.wifi.bz.it. Liken Sie den Beitrag auf facebook.com/hds.unione.

hdsmagazin #4/16


berufsgruppen hds-bz.it/grosshandel hds-bz.it/kurse hds-bz.it/tankstellen

GroSShandel

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CQC muss erneuert werden, die neuen Kurstermine des hds. Der Fahrerqualifizierungsnachweis, auch Berufsführerschein oder „Carta di Qualificazione del Conducente“ (CQC) genannt, ist Voraussetzung für die Tätigkeit als Berufsfahrer und muss für dessen Ausübung periodisch erneuert werden. Die Auffrischungskurse dauern 35 Stunden und müssen innerhalb 9. September 2016 für den Gütertransport besucht werden. Wenn der CQC nicht innerhalb der genannten Frist erneuert wird, verliert er seine Gültigkeit. In diesem Falle muss der Berufsfahrer den 140 Stunden-Basiskurs besuchen und die Prüfungen dazu bestehen. Der CQC muss alle fünf Jahre erneuert werden. Der hds organisiert laufend CQC-Auffrischungskurse, die neuen Termine sind online zu finden. Kontakt hds-Bildung in Bozen: Verena Kasal, T 0471 310 323, vkasal@hds-bz.it.

smaffei@hds-bz.it

GroSShandel TankstellenbetreiBer

Öffnungszeiten, Standort, Angebot Neue Broschüre im Umlauf. Die Dienste

Schulungspflicht ab 2. März. Eine

und Öffnungszeiten der Südtiroler Tankstellen für 2016 wurden vor Kurzem bekanntgegeben. Die Tankstellen müssen von Montag bis Freitag zwischen 06:00 und 21:00 Uhr und samstags bis 12:30 Uhr, mindestens 48 und höchstens 60 Stunden offen halten. Eigene Zeiten gelten für die Tankstellen an der Schnellstraße MeBo. Die genauen Öffnungszeiten wurden in der Broschüre „Tankstellen in Südtirol - Wo sie liegen, was sie bieten“ der Landeswirtschaftsabteilung, festgehalten. Hinterlegt wurde die Broschüre auch auf der hds-Homepage unter Downloads.

Europäische Verordnung über Fahrtenschreiber im Straßenverkehr ist mit 2. März in Kraft getreten (Nr. 165/2014). Die Verordnung verpflichtet Verkehrsunternehmen, ihre Fahrer im Umgang mit analogen und digitalen Fahrtenschreibern zu schulen und zu unterweisen. Im Fall einer Kontrolle sollten die Unternehmen die Einhaltung der Schulungspflicht beweisen können. Kurse zur korrekten Anwendung von Fahrtenschreibern werden bereits vom hds angeboten. Infos und Anmeldung: bildung@hds-bz.it, hds-bz.it/kurse.

smaffei@hds-bz.it

hdsmagazin #4/16

Fahrtenschreiber, neue EU-Vorschrift in Kraft


weiterbildung hds-bz.it/kurse

Lust auf Weiterbildung?

Der neue hds-Kursflyer ist da. Das Warten hat sich gelohnt, diesem hdsmagazin liegt der neue hds-Kursflyer als Faltblatt bei. Umfangreich, mit tollen News, interessanten Weiterbildungsveranstaltungen und den erfolgreichen Pflichtkursen – so gestaltet sich das neue Frühjahr-/Sommerprogramm. Kürze und Infos in einem ansprechenden Design prägen das Konzept. Alle Kurse sind bereits online und auch die Anmeldung kann im Netz erfolgen. Das hds-Weiterbildungsteam freut sich auf ein Feedback und beantwortet gerne alle weiteren Fragen: Patrizia Anhof, Verena Kasal und Jasmin Sandri (T 0471 310 324/323/325).

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bildung@hds-bz.it

nd t a ils u Die De dali t ä t en ldemo A nm e . online

Bewährte Kooperation bringt Vorteile hds-Mitglieder bekommen 15 Prozent Rabatt. Seit Jahren ist das WIFI der Handelskammer Bozen Partner des hds. Dank dieser Zusammenarbeit erhalten hds-Mitglieder 15 Prozent Rabatt auf ausgewählte Veranstaltungen. Mit dem WIFI auf Erfolgskurs so das Motto - Nahelegen möchte der hds insbesondere folgende Kurse in Bozen:

Richtig kommunizieren mit Facebook

in Deutsch

- Effizient arbeiten – Stress vermeiden: am 13. April, - Prämien wirksam gestalten und kommunizieren: am 19. und 20. April, - Sie sind zu teuer! Souverän bei Preisverhandlungen: am 26. Mai. in Italienisch

- A rgomentare il prezzo e le modalità di pagamento: am 7. April, - Il linguaggio del corpo: am 15. April, - Servizio clienti eccellente e gestione dei reclami: am 12. Mai, - Gestire le emozioni sul posto di lavoro: am 20. Mai, - Buona collaborazione in ufficio: am 27. Mai.

Kurs für Kleinunternehmer. Sie haben eine Fanseite auf Facebook und möchten sie für Ihr Unternehmen sinnvoll einsetzen. Über das soziale Netzwerk können Sie sofort über Neuigkeiten informieren und neue Ware präsentieren. Sie erhöhen die Reichweite Ihrer Website, gewinnen und binden Kunden. Dafür brauchen Sie ein Konzept. Mit dem Internetmarketing Spezialisten Stefan Plaschke erarbeiten Sie für Ihren FacebookAuftritt eine Strategie. Sie lernen wie Facebook-Marketing funktioniert und wie Sie das soziale Netzwerk gezielt für Ihren Unternehmenserfolg nutzen. Termin ist der 19. April von 14:30 bis 18:00 Uhr im hds-Hauptsitz in Bozen. Sichern Sie sich bereits jetzt Ihre Teilnahme unter bildung@hds-bz.it bzw. online.

hdsmagazin #4/16


betriebe informieren Erste Südtiroler Mortadella

Die Gewinner, jeweils rechts im Bild: v. l. Karl Reichhalter (Elektrofachmarkt Reichhalter), Simon Arnaboldi (Fakieshop) und Hannes Moser (Autohaus Moser).

Südtirols beliebteste Unternehmen im Netz

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Looptown prämiert die Gewinner 2015. Heuer wurde von der Onlineunternehmensplattform looptown® erstmals die Auszeichnung für die beliebtesten Unternehmen im Internet 2015 verliehen. Die Ermittlung der Gewinner erfolgte anhand einer umfangreichen Auswertung von rund 2 Millionen Nutzerzugriffen auf

www.looptown.com. Die drei Unternehmen mit den meisten Zugriffen im Jahr 2015 wurden prämiert. Über den ersten Platz durfte sich der Elektrofachmarkt Reichhalter in Brixen freuen. Den zweiten Platz belegte der Fakieshop in Meran und Drittplatzierter wurde das Autohaus Moser in Bruneck. Der hds gratuliert zum Erfolg.

Heimische Produkte stärken Zusammenhalt. Kreativität und Originalität im Beruf gezeigt hat wieder einmal Metzgermeister Alexander Holzner aus Lana. Er hatte die Idee zur ersten Südtiroler Mortadella. Präsentiert wurde die kulinarische Köstlichkeit vor Kurzem im Keller des Zollweghofes am Eingang des Ultentals. Passend zur schmackhaften Mortadella wurde der erste biologische Rosè Sekt Swing ausgeschenkt. Für die heimische Mortadella wurde ausschließlich Schweinefleisch aus Südtirol verwendet „Ich habe lange herumprobiert und geübt, bis die Mortadella so schmackhaft und zart geworden ist und die Farbe stimmig war. Umso mehr freue ich mich, dieses tolle Produkt nun präsentieren zu können“, sagt Holzner. Im Bild die geladenen Vorkoster mit Metzger Holzner (3. v. r.).

hds-bz.it/beratung

E-Commerce,

das hds-Beratungsangebot

Der hds hilft bei der Erarbeitung eines neuen Geschäftskonzeptes, das den Onlinehandel mit dem stationären Handel ergänzt. Die hds-Experten geben Auskunft zu verwaltungstechnischen, steuerlichen und rechtlichen Fragen. Die Rechtsberatung in Bozen bietet kostengünstig die Ausarbeitung der allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) an. Außerdem hat der Verband ein Abkommen mit externen Fachleuten abgeschlossen, als hdsMitglied erhalten Sie hier einen Rabatt von 15 Prozent. Die Erstberatung ist für Mitglieder kostenlos. Mehr Infos Betriebsberatung im hds: beratung@hds-bz.it

handels- und dienstleistungsverband Südtirol

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rechtsberatung hds-bz.it/abfallwirtschaft

Der Fälligkeitsmonat April Umwelt und Abfallwirtschaft, wichtige Meldungen stehen an. Der 30. April 2016 ist Endtermin für wichtige Meldungen in den Bereichen Umwelt und Abfallwirtschaft. Jahresmeldung AEE

Aus dem Ausland importierte bzw. hergestellte Elektro- und Elektronikgeräte (AEE), die im Jahr 2015 verkauft wurden, müssen dem Umweltministerium gemeldet werden. Dabei müssen die bereits im Jänner an das Konsortium mitgeteilten Mengen mit diesen übereinstimmen. Für die Meldung wird die digitale Unterschrift benötigt. Die Mengen und Anzahl der einzelnen Kategorien sind auf www.registroaee.it, die Homepage des nationalen AEE-Registers, einzugeben. Unternehmen, die 2015 keine jedoch in der Vergangenheit Elektrogeräte importiert hatten, müssen eine „0 kg“-Erklärung abgeben.

MUD

Unternehmen, die gefährliche Sonderabfälle erzeugen, sind zur MUD-Erklärung verpflichtet. Der Vordruck muss bis zum 30. April 2016 in der Handelskammer Bozen eingereicht werden. Betriebe, die bis zu sieben verschiedene gefährliche Sonderabfälle erzeugt haben und für jeden einzelnen Abfall nicht mehr als drei Transporteure und drei Empfänger des Abfalls aufweisen, können die vereinfachte Abfallerklärung einreichen.

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Umweltverzeichnis und SISTRI

Am 30. April 2016 fallen die Jahresgebühren für im Umweltfachregister eingetragene Betriebe an: www.albonazionalegestoriambientali.it. Am gleichen Stichtag ist auch der jährliche Beitrag für das SISTRISystem fällig: www.sistri.it.

Der hds an Ihrer Seite

Die Experten im hds helfen gerne bei der Abfassung der Jahresmeldungen. Bitte vereinbaren Sie einen Termin. Ihr Kontakt in Bozen: Magdalena Knoll, T 0471 310 504, mknoll@hds-bz.it.

hds-bz.it/ arbeitssicherheit Der direkte und exklusive Zugang zu Ihrer Dienstleistung

Machen Sie sich schlau für mehr Sicherheit und Gesundheit in Ihrem Betrieb. Nähere Infos: Magdalena Knoll, T 0471 310 504, mknoll@hds-bz.it.

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betriebsberatung hds-bz.it/beratung

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Neuerungen im Zahlungsverkehr Mehr Flexibilität bei Barzahlungen, mehr Pflichten bei POSZahlungen. Das Stabilitätsgesetz 2016 hat vor Kurzem einige

Aspekte von Barzahlungen und elektronischen Zahlungen geregelt. Die Obergrenze für Barzahlungen wurde auf 3000 Euro erhöht, während elektronische Zahlungen nun für Beträge ab fünf Euro möglich sind. Bargeldobergrenze erhöht. Seit 1. Jänner wurde die Grenze für die obligatorische Rückverfolgbarkeit des Zahlungsverkehrs (Überweisungen, Schecks, Bankomat, Kreditkarten) auf 3000 Euro erhöht. Das bedeutet, dass bis 2999,99 Euro in bar bezahlt werden kann. Hier handelt es sich um eine erste Kurskorrektur, nachdem die Bargeldobergrenze 2008 auf 12.500 Euro und danach von der Regierung Monti auf 1000 Euro gesenkt worden war. Ausnahmen gelten für Wechselstuben und für die öffentliche Verwaltung (Bargeldobergrenze 999,99 Euro) und für Touristen mit Wohnsitz außerhalb der EU (Obergrenze 14.999,99 Euro). Obligatorische Annahme von POS-Zahlungen ab fünf Euro. Als Ausgleich für die Erhöhung der Bargeldhöchstgrenze auf 3000 Euro und zur Förderung des verstärkten Einsatzes von elektronischen Zahlungsmitteln verpflichtet das Stabilitätsgesetz 2016 Kaufleute und Freiberufler, elektronische Zahlungen mittels Bankomat und Kreditkarte für Beträge ab fünf Euro (bisher 30 Euro) zu akzeptieren.

hdsmagazin #4/16

Derzeit sind aber noch keine Sanktionen für die Nichterfüllung dieser Pflicht vorgesehen. Ein Sanktionssystem soll in Zukunft in einem gemeinsamen Dekret des Finanzministeriums und des Ministeriums für Wirtschaftsentwicklung festgelegt werden. Das Dekret hätte innerhalb 1. Februar veröffentlicht werden sollen, lag aber bei Redaktionsschluss dieser Ausgabe des hdsmagazin noch nicht vor. Wer also die Zahlung kleiner Beträge mittels Bankomat oder Kreditkarte ablehnt, muss vorläufig keine Sanktionen fürchten, da das Dekret noch ausständig ist. Kreditkartenzahlungen auch ohne Dokument. Im Stabilitätsgesetz 2016 werden auch einige nebensächliche Aspekte geregelt. Ab sofort kann bei Kreditkartenzahlungen nicht mehr die Vorlage eines Ausweises verlangt werden; diese Praxis ist zwar nicht sehr weit verbreitet, aber einige Geschäfte sehen darin eine Vorsichtsmaßnahme gegen möglichen Betrug. Ab 1. Juli 2016 müssen die Gemeinden die Parkautomaten, die bisher nur mit Münzen funktionieren, für den elektronischen Zahlungsverkehr umrüsten. Elektronische Zahlungen nicht beliebt. Trotz der diversen Maßnahmen, mit denen der elektronische Zahlungsverkehr gefördert werden soll, nutzen die Italiener elektronische Zahlungsmittel weit weniger als die anderen Europäer; im Jahr 2014 wurden pro Kopf 80 elektronische Zahlungsvorgänge gezählt. An der Spitze liegen die Engländer mit 308 Zahlungsvorgängen im Jahr, Schlusslicht sind die Griechen mit nur 18 elektronischen Zahlungen pro Jahr. Italien gehört hingegen zu den Ländern mit der größten Dichte an POS-Geräten, an denen Zahlungen mittels Bankomat oder Kreditkarte durchgeführt werden können. Nur noch eine Nebenrolle spielen inzwischen Bankschecks.

Carla Vedovelli, Betriebsberatung, T 0471 310 322, cvedovelli@hds-bz.it



steuerberatung

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Viele Neuerungen beim Vordruck

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hds-bz.it/steuern

Alle Änderungen im Überblick, von der Einkommensteuer bis zu den Steuerabzügen. Die Agentur der Einnahmen hat die Anweisungen und den neuen Vordruck 730 genehmigt, der 2016 für den Steuerzeitraum 2015 verwendet werden muss. Die wichtigsten Neuerungen im Detail: Aufwertung der Einkommen aus Grundbesitz und aus Landwirtschaftsbesitz. Die Einkom-

men aus landwirtschaftlichem Grundbesitz werden um 30 Prozent erhöht; für Grundstücke im Eigentum von Bauern und landwirtschaftlichen Unternehmern beträgt die Erhöhung nur 10 Prozent. Mietverträge. Anstelle der Daten der Ver-

tragsregistrierung kann auch die Identifikationsnummer des Vertrags angegeben werden. Gemeindeimmobiliensteuer (Imu, Imi, Imis).

Die Ersetzung der Einkommensteuer der natürlichen Personen und der dazugehörigen Zuschläge, die im übrigen Italien bereits für die Gemeindeimmobiliensteuer (Imu) vorgesehen ist, wird auch für die kommunale Immobiliensteuer in Südtirol (Imi) und für die Immobiliensteuer in der Provinz Trient (Imis) anerkannt. Grenzgänger-Arbeitnehmer. Die Obergrenze, ab der das Einkommen aus unselbstständiger Arbeit zum Gesamteinkommen gerechnet wird, steigt von 6700 auf 7500 Euro. Einwohner von Campione d’Italia. Für die Einkünfte aus unselbstständiger Arbeit und für Renteneinkünfte in Euro wird ein Freibetrag von 6700 Euro anerkannt. Einkommensteuer-Bonus. Für unselbstständig Beschäftigte und einige diesen gleichgestellte Gruppen mit einem Einkommen von bis zu 26.000 Euro steigt der bereits im Vorjahr gewährte Bonus von 640 auf 960 Euro

hdsmagazin #4/16

jährlich. Der Steuerbonus wird nur bestätigt, wenn das für die Einkommensteuer berücksichtigte Gesamteinkommen nach Abzug des für die Abfertigung bestimmten Betrags 26.000 Euro oder weniger beträgt; im Gesamteinkommen werden z. B. auch die Einkünfte, die der Ersatzsteuer auf Mieteinnahmen unterliegen, und der steuerfreie Einkommensanteil berücksichtigt, der für aus dem Ausland nach Italien zurückgekehrte Akademiker und Arbeitnehmer vorgesehen ist. Von der Autonomen Provinz Bozen gezahlte Stipendien. Stipendien für den Besuch von

Fortbildungen, von Spezialisierungen, für ein Forschungsdoktorat, für eine Postgraduate-Forschungstätigkeit und für Fortbildungskurse im Ausland sind von der Einkommensteuer befreit. Bestattungskosten. Unabhängig von einer verwandtschaftlichen Bindung können nach dem Tod einer Person 19 Prozent der Bestattungskosten, maximal jedoch 1550 Euro, von der Steuer abgesetzt werden. Kosten für den Besuch des Kindergartens, der Pflichtschule und der Oberschule. Steuerabzug

in Höhe von 19 Prozent, maximal jedoch 400 Euro pro Schüler/Student. Kosten für den Besuch von Universitätslehrgängen an nicht staatlichen Universitäten. Der

auch in den vergangenen Jahren zulässige Steuerabzug von 19 Prozent kann in der Höhe geltend gemacht werden, die innerhalb 31. Jänner 2016 mit einem Dekret des Ministeriums für Bildung, Universitäten und Forschung jährlich für jede Universitätsfakultät als Obergrenze festgelegt wird. Spenden an gemeinnützige Organisationen. Der Höchstbetrag, für den der Steuerabzug von 26 Prozent geltend gemacht werden kann, steigt von 2065 auf 30.000 Euro jährlich.


steuerberatung

Verschattungen und Heizanlagen mit Wärmeerzeugern, die mit Biomasse betrieben werden.

Die Kosten für den Kauf und die Montage können im Ausmaß von 65 Prozent steuerlich geltend gemacht werden. Verlängerung des Steuerabzugs in Höhe von 50 bzw. 65 Prozent. Für 2015 wurde der Steu-

erabzug von 50 Prozent für Sanierungsarbeiten und für den Kauf von Möbeln und großen Haushaltsgeräten (mindestens der Klasse A+) zur Ausstattung von sanierten Immobilien bis zu einem Gesamtbetrag von 10.000 Euro verlängert; ebenfalls bestätigt wurde der Steuerabzug von 65 Prozent der Ausgaben für eine energetische Gebäude­ sanierung sowie der Ausgaben für Maßnahmen im Rahmen der erdbebensicheren Bauweise und für Arbeiten an Gebäuden in hoch erdbebengefährdeten Gebieten. Steuerguthaben bei Verhandlungsverfahren mit anwaltlichem Beistand und Schiedsverfahren.

Bei einer erfolgreichen Verhandlung mit Rechtsbeistand bzw. bei Abschluss des Schiedsverfahrens mit einem Schiedsspruch wird ein Steuerguthaben in Höhe des Entgelts anerkannt, das an die Schiedsrichter oder an die Anwälte gezahlt wurde, die die Befähigung für das Verhandlungsverfahren mit Rechtsbeistand besitzen. Dieses Guthaben ist auf maximal 250 Euro begrenzt. Das Justizministerium teilt dem Betroffenen innerhalb 30. April 2016 das ihm zustehende Steuerguthaben mit, das ab Erhalt dieser Mitteilung steuerlich geltend gemacht wer-

den kann und – bei sonstiger Verwirkung – in der Steuererklärung angegeben werden muss. Kondominiumsverwalter. Die Meldung über die vom Kondominium im Laufe des Geschäftsjahres erworbenen Güter und Leistungen und die Meldung der Daten der Lieferanten und der Katasterdaten des Kondominiums im Falle von Sanierungsarbeiten können zusammen mit dem Vordruck 730 über das neu eingeführte Feld K erfolgen.

INFO B Istatwert betreffend die Konsumpreise für die Angleichung der Mieten (Gesetz 392/78). - Nationale Veränderung Jänner 2015 – 2016 ist gleich + 0,3 % (75 % = + 0,225). - Veränderung in Bozen Jänner 2015 – 2016 ist gleich + 0,5 % (75 % = + 0,375).

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B Die Indexzahl für die Abfindungen beträgt im Jänner 0,125000.

Wahl der Zweckbestimmung von 2 Promille der Einkommensteuer. Zwei Promille der Ein-

kommensteuer können einem Kulturverein zugewiesen werden, der in ein eigenes Verzeichnis beim Ministerratspräsidium eingetragen ist. Leistungsprämien. Für das Jahr 2015 ist keine begünstigte Besteuerung für diese Prämien vorgesehen. Steuererklärung 730/2016: Einreichmodalitäten und -fristen

Die Steuerzahler können sich steuerlich beraten lassen und dazu die Unterlagen für die Erstellung des Vordrucks 730 und des Vordrucks 730-1 und für die Wahl der Zweckbestimmung der 8, der 5 und der 2 Promille der Einkommensteuer innerhalb 7. Juli 2016 beim eigenen Steuersubstitut, beim Steuerbeistandszentrum (Caf) oder beim befähigten Steuerberater vorlegen.

Elena Mosna, Steuerberatung, T 0471 310 406, emosna@hds-bz.it

Die hds-Mitgliedervorteile Entdecken auch Sie die große Welt der hds-Mitgliedervorteile. Alle aktuellen Preisvorteile finden Sie auf hds-bz.it/mitgliedervorteile. Mehr Informationen: T 0471 310 311, mitgliedervorteile@hds-bz.it.

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info arbeit hds-bz.it/arbeit

Voller Schutz für einen Wegeunfall mit dem Fahrrad Arbeitnehmer, die mit dem Rad zur Arbeit fahren, genießen vollen Unfallschutz, auch wenn sie nicht auf Radwegen fahren (Art. 5, Abs. 4 und 5 des Gesetzes Nr. 221/15 „Umweltbestimmungen zur Förderung der Green Economy und zur Eindämmung des übermäßigen Ressourcenverbrauchs“, veröffentlicht im Amtsblatt Nr. 13 vom 18. Jänner 2016 und seit 2. Februar 2016 in Kraft). Daher muss hinsichtlich der Leistungspflicht bei einem Fahrradunfall nicht mehr überprüft werden, ob es öffentliche Verkehrsmittel gegeben hätte, ob der Weg zu Fuß zurückgelegt hätte werden können oder ob es einen Radweg gibt. Damit bei einem Unfall Leistungspflicht besteht, müssen die allgemeinen Voraussetzungen für einen Wegeunfall erfüllt sein.

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Arbeit: Neuerungen und Urteile Aufsichtstätigkeit, Radpendler und Haftung des Arbeitgebers Arbeitsministerium: Überwachungstätigkeit für 2016. Die Zentrale Kommission für die Koordinierung der Aufsichtstätigkeit hat vor Kurzem das Programm der für 2016 geplanten Überwachungstätigkeit veröffentlicht. Die geplanten Maßnahmen zielen auf eine weitere Verbesserung der Kontrolltätigkeit ab, deren Effizienz durch gezielte Überprüfung zur Aufdeckung von Unregelmäßigkeiten auf lokaler Ebene gesteigert werden soll. Die Überwachungstätigkeit setzt sich insbesondere folgende Ziele: Eindämmung der Schwarzarbeit durch gezielte Kontrollen auf der Basis vorhergehender Ermittlungsarbeit; unrechtmäßige Inanspruchnahme der dreijährigen Beitragsbefreiung für Arbeitnehmer; Überprüfung der korrekten Anwendung der Voucher; Ordnungsmäßigkeit der Verträge über freie Mitarbeit, der Mehrwertsteuernummern und korrekte Einstufung der Arbeitsverhältnisse.

hdsmagazin #4/16

Abnormes Verhalten des Beschäftigten befreit Arbeitgeber von strafrechtlicher Haftung Der Arbeitgeber ist nur dann von seiner strafrechtlichen Haftung befreit, wenn der Beschäftigte ein abnormes Verhalten zeigt (Kassationsgericht Urteil Nr. 3616 vom 27. Jänner 2016). Darunter versteht man ein unvorsichtiges Verhalten des Arbeitnehmers, das er aus eigener Initiative in einem Bereich außerhalb seiner beruflichen Aufgaben zeigt, weshalb dieses Verhalten für den Arbeitgeber überhaupt nicht vorhersehbar ist; sollte das Verhalten des Beschäftigten doch in seinen Aufgabenbereich fallen, gelten unvorsichtige Entscheidungen des Arbeitnehmers im Rahmen seiner Arbeitstätigkeit als abnorm, wenn diese sehr stark von der zu erwartenden und damit vom Arbeitgeber vorhersehbaren Handlungsweise abweichen. Adressat der Unfallschutzbestimmungen ist auf jeden Fall der Arbeitgeber; daher wird auch bei einem nachlässigen Verhalten des Beschäftigten der Arbeitgeber haftbar gemacht, wenn das Unfallrisiko durch mehr Vorsichtsmaßnahmen vermieden hätte werden können. Das Kassationsgericht hat daher das Urteil bestätigt, mit dem ein Unternehmer, Alleingeschäftsführer einer Handelsgesellschaft für Flüssiggas, wegen der Explosion eines Kompressors, der den Tod eines Arbeiters zur Folge gehabt hatte, verurteilt worden war.

Alberto Petrera, Bereichsleiter Arbeitsund Gewerkschaftsangelegenheiten, T 0471 310 501, apetrera@hds-bz.it


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Leitfaden veröffentlicht im Auftragsvergabe Die öffentliche en hr rfa tur für die Ve Detail. Die Agen che tli en öff t im Bereich und die Aufsich ufra fe Lie d un ungs Bau-, Dienstleist aden zu bruar einen Leitf Fe im t ha ge trä entöff gen über die den Bestimmun licht nt ffe rö ergabe ve liche Auftragsv mber ze De 17. m vo Nr. 16 (Landesgesetz line on n den Leitfaden 2015). Sie finde die ilt te er s . Mehr Info unter Downloads n. ze tung in Bo hds-Rechtsbera lto mmas eo @h

ds-bz.i t

Daumen hoch für Risikobewertung Achtung Kontrollen, der hds informiert. Die Risikobewertung ist ein wesentliches Pflichtdokument im Bereich der Arbeitssicherheit. Es muss vom Arbeitgeber in Zusammenarbeit mit dem Leiter der Dienststelle für Arbeitsschutz und dem Betriebsarzt, sowie dem Sicherheitssprecher verfasst werden. Von dieser Pflicht befreit sind Familienunternehmen und Selbstständige bzw. Freiberufler. Betriebe, die weniger als 10 Mitarbeiter beschäftigen, haben die Möglichkeit eine standardisierte Risikobewertung zu machen. Eigenerklärung nicht gültig Die standardisierte Risikobewertung darf nicht mit einer Eigenerklärung verwechselt werden, die bereits seit 30. Juni 2013 nicht mehr gültig ist. Betriebe, welche eine Eigenerklärung gemacht haben, werden im Falle einer Inspektion vonseiten der Kontrollorgane mit einer Strafe von bis zu mehreren Tausend Euro sanktioniert. Lassen Sie sich von den Experten des hds beraten. Der hds unterstützt seine Mitglieder bei der Umsetzung der gesetzlichen Auflagen und bei der Abfassung der Risikobewertung.

mknoll@hds-bz.it

Utif-Lizenz: neue Dokumente zum Download Der Verkauf von alkoholischen Produkten. Betriebe, die Alkohol herstellen, verwenden oder verkaufen brauchen dafür eine Lizenz. Die Utif-Lizenz wird von der Agentur für Zollwesen ausgestellt und muss gut sichtbar im Betrieb angebracht werden. Das Ansuchen um die Lizenz für den Verkauf alkoholischer Produkte muss als Einschreiben mit Rückantwort übermittelt bzw. persönlich an das Zollamt Brixen übergeben werden. Beizulegen ist ab sofort auch die Ersatzerklärung von Bescheinigungen. Dem Zollamt Brixen müssen sämtliche Änderungen über Adresse, Übernahmen usw. schriftlich mitgeteilt werden. Bei Auflassung der Tätigkeit muss die Lizenz, samt Begleitschreiben der Schließung, dem Zollamt zurückgegeben werden.

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beratung@hds-bz.it

Alkohol, bestellen Sie kostenlos das hds-Schild

Der Verkauf und die Verabreichung von Alkohol an Minderjährige unter 18 Jahren ist verboten und wird mit einer Verwaltungsstrafe von 250 bis 1000 Euro bestraft. Die gesetzlichen Bestimmungen sind durch einen deutlich sichtbaren und gut lesbaren Aushang bekannt zu machen. Der hds stellt seinen Mitgliedern ein entsprechendes Schild kostenlos zur Verfügung, das online bestellt werden kann. Auch die Alkoholtabellen können auf hds-bz.it/bestellung angefordert bzw. im hds-Büro in Ihrer Nähe abgeholt werden.

Alle D okum e online nte unter Down loads hdsmagazin #4/16


Christian Baun Art Director, GreyWorks Copenhagen

Hiltrud Thöne Editorial and Communications Design Hamm am Rhein

Ilga Tick Creative Director, Gala Hamburg

Reinhard Sorger Creative Director, Publicis Publishing Erlangen

Meike Quentin General Manager, Das Amt Kiel

Birgit Leifhelm Designer Editorial Design, Coop Presse, Basel

Jörg Hunner Head of Layout and Production, Crain Communications Oberpfaffenhofen, Germany

Michael Adams Editorial Design Zurich

Eberhard Wolf Professor Visual Communication, AMD Munich

Katharina Reitan, Journalist video. blogging. wording. training. Vienna

Awards of Excellence are given in twentytwo categories: employee magazines, image brochures, annual reports, books, company logos, corporate design, magazines, customer magazines B2B, customer magazines B2C, trade magazines, cover and coverstory, typography, photography, photo-report, visual storytelling, visualization, alternative storytelling, infographics, illustration, online and crossmedia and iPad apps.

411 publications participated in the sixth icma – International Creative Media Award. The competition has been founded in 2010 and is organized by the International Editorial-Design and Research Forum, Germany. The competition aims to support the exchange of creative ideas at the international platform.

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with the icma Award of Excellence for exemplary design and concept in the category

hds magazin Handels- und Dienstleistungsverband

We hereby honour the

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