Italienische Post AG – Versand im Postabonnement– G.D. 353/2003 (konv. Ges. Nr. 46, 27.02.2004) Art. 1, Abs. 1, CNS BOZEN · Jahrgang LXVI · 6/2018 · IR/IP · monatlich
hds magazin
#6/18
Monatsmagazin des Handelsund Dienstleistungsverbandes Südtirol hds-bz.it facebook.com/hds.unione
Der Verband hat ein neues Führungsduo
, t i b i h x e d n a k r o net w et me Tag der Dienstleister am 6. Juni 2018
• location: hds-Haupsitz in Bozen, Mitterweg 5, Bozner Boden • time: 18:00 Uhr
handels- und dienstleistungsverband Südtirol
editorial
Mein erstes Editorial Zuerst möchte ich auch auf diesem Weg den Vorstandsmitgliedern des hds danken für die große Zustimmung bei meiner Wahl als Verbandspräsident und das Vertrauen in mich. Es folgt der Dank an meinen Vorgänger, Walter Amort, der mich begleitet und unterstützt hat. Im hds wurde viel gearbeitet, und es wurde viel erreicht. Wir haben noch nie so viele politische Zugeständnisse erhalten wie in den vergangenen fünf Jahren: ob es um die Förderung der Nahversorgung ging oder um das aktuelle Handelsgesetz, um die Maßnahmen in der Raumordnung, damit der Einzelhandel im Gewerbegebiet eingedämmt wird, um die politische Unterstützung, wenn es darum ging, die Liberalisierungsmaßnahmen von Monti wieder rückgängig zu machen ... Aber nicht nur auf politischer Ebene wurden Ziele erreicht. Große Projekte wurden umgesetzt, um unseren lokalen Handel und auch unsere Dienstleistungen zu stärken, wie die monni card und die Geoanalyse. Es ist nicht meine Aufgabe, etwas umzukrempeln, sondern es liegt in meiner Verantwortung, den wohlbestellten Hof hds, der mir übergeben wurde, weiterzuführen, weiter aufzubauen und auch neue Akzente zu setzen. Drei Punkte liegen mir dabei vor allem am Herzen (mehr dazu auf S. 4, 5 und 6). Der erste Punkt betrifft die Ortsentwicklung. Der zweite Punkt hängt mit dem ersten Punkt zusammen. Um die Orte zu unterstützen, braucht es auch finanzielle Mittel. Und der dritte Punkt betrifft die Digitalisierung. Hier wurde durch die Geoanalyse auch schon sehr viel Vorarbeit geleistet. Und noch etwas möchte ich unterstreichen: Wir sind ein politischer, ein wirtschaftspolitischer Verband. Wir machen Lobbyismus für unsere Mitglieder. Wir sind aber kein parteipolitischer Verband – und werden diese Linie auch beibehalten. Liebe Mitglieder des hds: Ich werde es nicht immer allen recht machen, ja manche werden sich sogar vielleicht ärgern. Ich verspreche euch aber, mein Bestes zu geben.
Philipp Moser, hds-Präsident
titelgeschichte hds hat neues Führungsteam
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aktuelles Interview mit Dado Duzzi
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bezirke Die neuen hds-Bezirkspräsidenten
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fachgruppen Nachruf auf Renzo Zanolini
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bildung For.te Point im hds
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betriebe informieren Eine Geschichte von und über Alber Mode
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rechtsberatung Die neue Datenschutz-Grundverordnung
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info aktuelles SSV: die Termine
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Redaktion, Verwaltung und Werbung: 39100 Bozen, Mitterweg 5, Bozner Boden, T 0471 310 308/309, F 0471 310 396, pr@hds-bz.it, www.hds-bz.it Verantwortlich im Sinne des Pressegesetzes und Verantwortlicher Schriftleiter: Dott. Mauro Stoffella (Bereichsleiter Kommunikation) Redaktion: Dott. Sergio Colombi, Dott. Andreas Obexer, Martina Reinstadler, MA, Manuela Seebacher Grafisches Konzept: Gruppe Gut – www.gruppegut.it titelbild: Helmuth Rier Grafik: Stefano Hochkofler Fotos: freeimages, gettyimages, istockphoto, Helmuth Rier, Shutterstock, sxc Druckerei: Athesia Druck GmbH – Weinbergweg 7 – 39100 Bozen Aufgegeben am 28. MAI 2018 Die Redaktion behält sich das Recht vor, Anzeigen zurückzuweisen. Die in Gastartikeln wiedergegebene Meinung muss nicht der Meinung der Redaktion entsprechen. Herausgeber: Handels- und Dienstleistungsverband Südtirol Genossenschaft – Bozen, Sped. im P.A. – 45% - Art. 2. Absatz 20/b, Gesetz 662/96, Filiale Bozen, Eintragung Landesgericht Bozen Nr. 50/51 – Rep. 27256. Angeschlossen der USPI Unione Stampa Periodica Italiana
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Der Verband hat ein neues Führungsduo Neuwahlen im hds: Der Vorstand wählt Philipp Moser zum neuen Präsidenten und Sandro Pellegrini zum neuen Vizepräsidenten
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Philipp Moser aus Welsberg und Sandro Pellegrini aus Bozen sind am 8. Mai 2018 zum Präsidenten (94,28 Prozent der Stimmen) bzw. Vizepräsidenten (98,57 Prozent) des hds gewählt worden. In seiner konstituierenden Sitzung hat der 106-köpfige Vorstand des hds, als höchstes Gremium des Verbandes, den neuen Präsidenten und den neuen Vizepräsidenten für die nächsten fünf Jahre gewählt.
Vizepräsidenten der angeschlossenen Landesfachverbände und organisierten Fachgruppen sowie aus 40 von der internen Hauptversammlung des hds gewählten Mitgliedern zusammen. Wie vom Verbandsstatut vorgesehen, muss der Vizepräsident der jeweils anderen Sprachgruppe angehören als der Präsident, wobei einer der Präsidenten auf jeden Fall dem Bezirk Bozen Stadt und Land angehören muss.
Der Vorstand des hds setzt sich aus dem Präsidenten und Vizepräsidenten, den Präsidenten und Vizepräsidenten der Bezirksvereinigungen, aus den Präsidenten und
Moser folgt somit auf Walter Amort aus Brixen, der sich nicht mehr der Wahl gestellt hat. Amort war von 1994 bis 2018 Ortsausschussmitglied des hds in Brixen
titelgeschichte
V. l. Walter Amort, Philipp Moser, Sandro Pellegrini und Dado Duzzi.
5 und von 1998 bis 2018 Präsident des Bezirks Eisacktal/Wipptal. Im Frühjahr 2000 wurde er zum Präsidenten des hds gewählt. Sandro Pellegrini hingegen folgt auf Dado Duzzi aus Bozen (siehe dazu auch das Interview auf S. 9). Duzzi war seit 2002 Vizepräsident des Verbandes. Er wird als Mitglied des Ortsausschusses Bozen und des Bezirksausschusses Bozen Stadt und Land weiterhin im Verband ehrenamtlich tätig bleiben.
Erste Schwerpunkte vorgestellt
Der neue Präsident und der neue Vizepräsident samt Vorstand dankten dem bisherigen Führungsduo für den langjährigen und erfolgreichen Einsatz. In den vergangenen Jahren konnten zahlreiche Ziele für den Handel und die Dienstleistungen erreicht und wichtige Impulse gesetzt werden, um Südtirols Städte und Dörfer lebendig, lebenswert und attraktiv zu halten. Moser ging in seiner Antrittsrede beson-
ders auf drei Maßnahmen ein, die für ihn im Mittelpunkt stehen: Beim ersten Punkt geht es um Ortsentwicklung. „Der hds wird sich verstärkt um die lebendigen Orte und um die Nahversorgung kümmern.
Fortsetzung auf Seite 6
Outlet schlägt Kultur Millionen von Menschen besuchen jährlich Europas Kulturdenkmäler und historische Stätten wie kaum andere Tourismusattraktionen – würde man meinen. Denn laut dem Bericht eines bekannten deutschen Wirtschaftsmagazins gibt es einen Ort, wo noch mehr Menschen hinpilgern. Manche mögen es Kulturpessimismus nennen, andere schlicht als (trauriges) Zeichen der Zeit anerkennen: Im vergangenen Jahr etwa strömten rund 6,6 Millionen Menschen durch die kleinen Straßen des künstlich nachgebauten britischen Städtchens Bicester Village. Damit besuchten mehr Menschen das Outlet-Center in der Nähe von London als die Tourismusattraktionen British Museum oder den Tower of Lon-
don, aber auch mehr als den Eiffelturm oder Pompeji. Outlet-Center gehören mittlerweile in ganz Europa mit zu den meistbesuchten „Sehenswürdigkeiten“. Achten wir somit darauf, dass unsere historisch (und nicht künstlich) gewachsenen Dörfer und Städte in Südtirol weiterhin attraktiv und lebendig bleiben.
Mauro Stoffella, Bereichsleiter Kommunikation mstoffella@hds-bz.it
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Es geht um Frequenzen, um Besucher, um lokale Kaufkraft, aber auch um attraktives Wohnen, um ein breites Angebot von Waren und Dienstleistungen, um Veranstaltungen, um Leerstandmanagement, um gute politische Rahmenbedingungen und um attraktive Angebote für Gäste“, sagt Moser. Das sind alles Ziele, die aber nicht nur die Handelsbetriebe und die Dienstleister im hds betreffen, sondern die genauso wichtig sind für Bars und Restaurants, Privatvermieter, ortsgebundene Handwerkerläden oder kleine Hotels und Tourismusbetriebe, die nicht selbst ein 360°-Angebot im Haus haben können. Im Grunde alles Dienstleistungen, für die es absolut notwendig ist, dass der Ort attraktiv ist für den Einheimischen zum Wohnen und für den Gast um zu genießen, und in Konsequenz auch für den Unternehmer, um sich dort mit seinem Betrieb anzusiedeln. Der hds wird weiterhin der Verband für den Handel und für die Dienstleistungen sein, er wird aber auch Heimat werden für alle, die die Orte weiterentwickeln wollen. Der zweite Punkt hängt mit dem ersten Punkt zusammen. Um die Orte zu unterstützen, braucht es auch finanzielle Mittel. “Dank der ausgezeichneten Arbeit unseres Direktors Bernhard Hilpold und seiner Vorgänger, steht der Verband sehr solide da“, berichtet der neue Präsident. Bisher hat der Verband immer tatkräftig organisatorisch unterstützt, aber nie finanziell. Dies möchte Moser jetzt ändern. Es wird ein jährliches und von einem Ausschuss verwaltetes Budget geben, mit dem interessante Projekte zu einem bestimmten Prozentsatz mitfinanziert werden. Dazu wird es genaue Regeln geben. Der dritte Punkt betrifft die Digitalisierung. Hier wurde durch die Geoanalyse auch schon sehr viel Vorarbeit geleistet. “Wir als Verband kennen unsere Betriebe, und durch die verschiedenen Serviceleistungen der hds Genossenschaft kennen wir die Zahlen sehr genau. Dieses Wissen, diese Daten werden wir aufarbeiten, anonymisie-
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Philipp Moser, geboren 1971, ist seit 2007 geschäftsführender Gesellschafter des Internet Service Providers Limitis GmbH in Welsberg und Meran. Die Firma begleitet täglich über 5000 Unternehmen mit Internet-Diensten „made in Südtirol“. Im hds ist Moser seit 2002 Mitglied des Ortsausschusses in Welsberg, seit 2010 Bezirkspräsident im Pustertal und Mitglied des Exekutivausschusses. Er war von 2014 bis 2016 Präsident von Südtiroler Wirtschaftsring – Economia Alto Adige (swr-ea). Zudem ist er seit 2013 in Vertretung der Unternehmensdienstleistungen im Kammerausschuss und Mitglied des Kammerrates der Handelskammer Bozen.
Sandro Pellegrini, geboren 1972, ist Gesellschafter und Geschäftsführer der Firma Lemayr GmbH in Bozen. Heute zählt die Bäckerei rund 120 Beschäftigte sowie ein Dutzend externe Mitarbeiter. Sie verwaltet direkt über 30 Verkaufsstellen in Südtirol, Trentino, Venetien und in der Lombardei. Im hds war Pellegrini Bezirkspräsident von Bozen Stadt und Land und ist nach wie vor Mitglied des Exekutivausschusses sowie stellvertretender Innungsmeister der Bäckerinnung. Zudem ist er seit 2013 in Vertretung der Industrie im Kammerausschuss und Mitglied des Kammerrates der Handelskammer Bozen.
ren und den Mitgliedsbetrieben als Benchmark zur Verfügung stellen“, erklärt Moser, der dazu ein Beispiel macht: “Nehmen wir die Schuhhändler. Wir kennen die Quadratmeterzahlen der einzelnen Geschäfte, deren Umsätze, die Mietkosten pro Quadratmeter, die Lohnkosten für Verkäufer, die erzielte Wertschöpfung, die Investitionen in Werbung, und viele andere Daten mehr. Einfach gesagt, werden diese Daten dann so aufgearbeitet, dass der Schuhhändler selbst seine eigenen Betriebsdaten mit diesen Benchmarkdaten vergleichen kann, ohne dass Rückschlüsse auf einen einzelnen Betrieb möglich sind. Der Schuhhändler weiß dann aber, wo er besser und wo er schlechter als der Durchschnitt ist.”
Ihren ersten Auftritt als neugewähltes Präsidium haben Moser und Pellegrini eine Woche darauf bei der diesjährigen Hauptversammlung des hds gehabt. Wir werden darüber in der nächsten Ausgabe des hdsmagazin berichten.
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sowie in den Büros des hds und der EbK auf und kann von hds-bz.it/bilaterale-koerperschaft heruntergeladen werden. Weitere Informationen: T 0471 310 503, ebk@ebk.bz.it, ebk.bz.it. ebk.bz.it Kinderbetreuung SoMMer: 18. Juni – 4. September 2018 Winter: 1. dezember 2018 – 28. Februar 2019
Der AblAuf: Kinderbetreuung Spesenrückvergütung von 65 % Die EbK fördert u. a. die Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Sie unterstützt ihre Mitglieder bei der Kinderbetreuung mit einer Spesenrückvergütung der angefallenen Kosten in den konventionierten Partnereinrichtungen während 2 Perioden im Jahr. Wer? Alle Firmen und Angestellten des Handels- und Dienstleistungssektors Südtirols, die den Mitgliedsbeitrag „Bilaterale Körperschaft“ und Ascom/Covelco seit mindestens sechs Monaten regelmäßig einzahlen. Auf dem eigenen Lohnstreifen müssen die Abzüge dieser Beiträge aufscheinen. Wann es werden 2 Perioden im Jahr abgedeckt. es müssen 2 getrennte ansuchen gestellt werden. Gilt für Kinder bis zu 13 Jahre und 364 Tage. SOMMer: 18. Juni – 4. September 2018 Wenn Sie vor dem 18. Juni ansuchen, wird die Vergütung vom 18. Juni bis zum 4. September berechnet. Wenn Sie nach dem 18. Juni ansuchen, wird die Vergütung ab dem Datum des Ansuchens bis zum 4. September berechnet (und nicht rückwirkend). D. h. Sie müssen das Ansuchen vor Kursbeginn bei der EbK machen. WInTer: 1. Dezember 2018 - 28. Februar 2019 Wenn Sie vor dem 1. Dezember ansuchen, wird die Vergütung vom 1. Dezember bis zum 28. Februar berechnet. Wenn Sie nach dem 1. Dezember ansuchen, wird die Vergütung ab dem Datum des Ansuchens bis zum 28. Februar berechnet (und nicht rückwirkend). D. h. Sie müssen das Ansuchen vor Kursbeginn bei der EbK machen.
ParTnereInrIchTungen
1. ZuerSt DAS AnSuchen
Prozent, die auch heuer wieder in zwei Zeiträumen gewährleistet wird: Sommer (18. Juni bis 4. September 2018) und Winter (1. Dezember bis 28. Februar 2019). Alle Details finden Sie auf dem Gutschein, der diesem hdsmagazin beigelegt ist. Er liegt auch in den konventionierten Einrichtungen
Folgende Dokumente einreichen: • Das ausgefüllte Formular (auch als Download unter ebk.bz.it) • 6 Lohnstreifen der letzten 6 Monate bzw. als Arbeitgeber die Formulare Uniemens (Ex DM/10) der letzten 6 Monate. Die EbK überprüft den Antrag und erteilt eine Genehmigung mit einer Autorisierungsnummer. Ohne Autorisierungsnummer besteht kein Anrecht auf die Spesenvergütung.
2. DAnn Die rücKvergütung Folgende Dokumente per Post senden: • Die bezahlten originalen rechnungen – auf den antragsteller ausgestellt! • Eine Teilnahmebestätigung der Einrichtung (z. B. Anwesenheitslisten), wo folgende Daten aufscheinen: vollständiger Name des Kindes, Zeitraum des Besuches, bezahlter Tarif (Stunde/Woche) • Kopie des Vertrages mit der Struktur (betrifft Kleinkinderbetreuung) Ohne diese Unterlagen wird keine Rückvergütung ausbezahlt. Innerhalb wann muss ich die rechnungen abgeben? Periode „Sommer“: innerhalb 30. November 2018. Periode „Winter“: innerhalb 30. April 2019. Nach diesen Terminen werden keine Dokumente mehr angenommen. Sämtliche Unterlagen werden von der EbK überprüft. Die EbK vergütet 65 % von maximal 6 Euro pro Stunde (Kleinkindbetreuung), oder 65 % von maximal 240 Euro pro Woche für die Sommerinitiativen (inklusive MwSt. und evtl. Mahlzeiten), auf Initiativen, die in Südtirol stattfinden.
KuBa Kaltern/caldaro: T 0471 964 691 KVW Bildung: T 0471 309 175 Learning center: T 0471 279 744 gWr Spondinig: T 0473 618 166 Tangram Meran: T 0473 210 430 urania Meran: T 0473 210 715 VhS Volkshochschule: T 0471 061 444 VKe: T 0471 977 413 Xenia (Baby Puffo): T 0471 409 409
Die Kinderwelt: T 0473 211 634 eLKI: H 371 1663 433 Fejdjux: H 338 1459 835 Fondazione uPaD: T 0471 505 324 haus der Familie ritten: T 0471 346 558 Jugenddienst Bruneck: T 0474 410 242 JuMa Jugendzentrum Mals: H 327 8352 518 KFS: T 0471 974 778 Ki Ba Project: T 0471 1925 669 Kinder Babylon - Babel: T 0471 441 874 Montessori coop: H 320 0451 513 Primi Passi: T 0471 1812 120 Popele: T 0473 492 171 Mit Bäuerinnen lernen - wachsen - leben: T 0471 999 366 Tagesmütter coop.: T 0471 982 821 Waldorf coop. Kohlern: H 333 7602 570
Der hds lädt alle Mitglieder und Interessierte zu diesem besonderen Event im hds-Hauptsitz in Bozen (Mitterweg 5, Bozner Boden) ein! SOMMer unD WInTer akademia BZ: T 0471 982 535 aZB cooperform: T 0471 970 954 Babycoop: T 0471 409 406 casa bimbo: T 0471 953 348 coccinella: T 0471 401 110 Die Kinderfreunde Südtirol: T 0474 410 402
Merke verantwortet im Institut für Führungskultur im digitalen Zeitalter (ifidz.de), Frankfurt am Main, den Bereich Business Development und unterstützt die Institutsleitung in Strategie- und Organisationsfragen. Er verfügt über eine Ausbildung als Business Coach und Changemanagement Consultant. Er hatte über 15 Jahre im F.A.Z-Institut und im F.A.Z.-Fachverlag (beides Tochterunternehmen der F.A.Z.-Gruppe) verschiedene Funktionen und Aufgaben im Management
SOMMer Bildungshaus Kloster neustift: T 0472 835 588 L’Orizzonte Oltrisarco - aslago: T 0471 400 108 alpha Beta Piccadilly: T 0473 210 650 Bildungshaus Schloss goldrain: T 0473 742 433 caritas Sommer aktiv Merano: T 0473 270 654 cedocs: T 0471 930 096 Il Melograno: T 0471 501 601 Jugenddienst Bozen: T 0471 972 058 Jugenddienst Bozen Land: T 0471 324 753 Jugenddienst Überetsch: T 0471 674 512 Jugenddienst Meran: T 0473 237 783 Jugenddienst Mittelvinschgau: T 0473 621 236 Jugenddienst unterland: T 0471 812 717
Die Bilaterale Körperschaft für den Handel (EbK) bietet den Mitgliedern eine Reihe von Serviceleistungen an. Eine der wichtigsten ist die Rückvergütung der Kinderbetreuungsspesen im Ausmaß von 65
Rückvergütung auf Kinderbetreuungsspesen
SpeSenrückvergütung von 65 % an ebk-Mitglieder
e eilag : ere B Weit Ausgabe en d r e u s z e i r d olde en. F K g b n Der E stleistu Dien
Das Programm Wie im Vorjahr stellen verschiedenste Unternehmen sich und ihr Servicepaket vor. Sie nutzen erneut die Möglichkeit, Kontakte zu knüpfen und angehende Mitarbeiter kenexhibit, network and meet. Nach der grundlegenden und vielversprechenden Neuausrichtung im Vorjahr geht der Tag der Dienstleister mit neuem Format am Mittwoch, 6. Juni mit Beginn um 18:00 Uhr in die zweite Runde. Im Fokus stehen wiederum der gegenseitige Austausch, der Netzwerkgedanke sowie jede Menge frischer und innovativer Ideen.
und innerhalb von Projekten inne – zuletzt als Bereichsleiter des Themenfeld Human Resources sowie als Leiter Business Development für die Bereiche Mittelstand, Human Resources und Produktion.
nenzulernen. Sie werden ausstellen, präsentieren und jobdaten. Der Tag wird mit einem Impulsreferat von Patrick Merke zum Thema „Analog dominiert, digital entscheidet – Worauf es bei Digital Leadership ankommt!“ und mit food, drinks & music angereichert und verfeinert.
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Referiert beim diesjährigen Tag der Dienstleister zum Thema „Analog dominiert, digital entscheidet – Worauf es bei Digital Leadership ankommt!“: Patrick Merke.
Tag der Dienstleister am 6. Juni aktuelles
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handels- und dienstleistungsverband Südtirol
aktuelles „Der hds hat sich zu einer effizienten Organisation entwickelt, die die von ihr als starke Interessenvertretung erwarteten Aufgaben erfolgreich erfüllen kann.“
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Der hds ist mein Zuhause Dado Duzzi war von 2002 bis 2018 Vizepräsident des hds. Seit 8. Mai steht das neu gewählte Führungsduo – Präsident Philipp Moser und Vizepräsident Sandro Pellegrini – an der Spitze des hds. Wir haben mit Duzzi über die Erfolge und Ergebnisse seiner langjährigen Verbandsarbeit gesprochen. Herr Duzzi, wie würden Sie Ihre vielen Jahre im hds kurz beschreiben? Ganz einfach: Hier bin ich daheim. Der hds war nämlich für mich von Anfang an wie ein Zuhause. Nicht nur, weil mein Vater zusammen mit anderen großen Unternehmern wie Schwienbacher, Gozzi und Weis einer der Gründer des Verbandes war, sondern auch deshalb, weil meine Zeit im hds sich nicht auf die 16 Jahre als Vizepräsident beschränkt. Ich war ja viele Jahre davor einfaches Mitglied und danach habe ich auf verschiedenen Ebenen Interessensarbeit geleistet. Der hds wird auch in Zukunft mein Zuhause sein. Ich habe noch einige Funktionen auf Orts- und Bezirksebene und werde mich mit Freude und Begeisterung diesen Aufgaben widmen. Wie war der hds zu Beginn Ihres Engagements und wie hat er sich im Laufe der Jahre verändert? Ich muss zugeben, dass der Verband in den Jahren vor und nach der Jahrtausendwende eine schwierige Phase erlebte. Es waren unruhige Zustände, es gab auch einige Veränderungen an der Verbandsspitze. Mit der Wahl von Walter Amort zum Präsidenten im Jahr 2000 und mit meiner Ernennung zwei Jahre später wurde hingegen eine Periode der Stabilität eingeleitet; in diesen Jahren arbeitete der hds besonders an der Festigung seiner internen Struktur und setzte vor allem auf die berufliche Weiterqualifizierung der eigenen Mitarbeiter und damit auf den Ausbau der Fachkompetenz und auf die Verbesserung der angebotenen Serviceleistungen. Heute wage
ich zu behaupten, dass der hds eine effiziente Organisation ist, die über das nötige Rüstzeug verfügt, um seine Aufgaben erfolgreich zu meistern. Gab es auch schwierige Momente? Ja, natürlich. Ganz ohne Probleme geht es nicht. Es gab einige – auch ziemlich harte – Auseinandersetzungen, sowohl intern als auch mit externen Akteuren. Ich denke da z. B. an unsere Diskussion oder viel mehr Konfrontation mit dem Land Südtirol über die Großverteilung; in dieser Frage haben wir hart gekämpft, manchmal haben wir verloren, aber oft waren wir auch erfolgreich, wie die in den letzten Jahren erreichten Ergebnisse beweisen. Wie beurteilen Sie die jüngsten Veränderungen an der Verbandsspitze? Eine gute Wahl: Philipp Moser und Sandro Pellegrini sind bestens qualifiziert und verfügen über das nötige Rüstzeug für die ihnen in ihrer jeweiligen Position bevorstehenden Aufgaben. Im Übrigen sind die beiden ja keine Unbekannten, sie sind seit Jahren im hds engagiert, u. a. im Vorstand von Berufsgruppen oder Bezirken. Sie sind bestens vertraut mit den Themen des hds, seiner Arbeitsweise, seinen Stärken und den Bereichen, in denen es Handlungsbedarf gibt, um den hds weiter voranzubringen.
Interview: Sergio Colombi
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aktuelles
Auch Günther Sommia, Geschäftsführer des hds, fährt privat ein Elektroauto und ist damit voll zufrieden.
eTestDays:
Wir fahren elektrisch
10 Neue Aktion für Südtiroler Betriebe. Die Elektromobili-
tät macht von sich reden, denn Elektrofahrzeuge sind lautlos, lokal emissionsfrei und haben ganz schön Kraft. Wer schon einmal selbst am Steuer eines Elektrofahrzeuges gesessen ist, wird vom Fahrgefühl begeistert sein. Dennoch haben Elektroautos noch nicht restlos ihren Weg in den Alltag gefunden. Dies soll sich nun dank der Aktion „eTestDays“ ändern, die im Juli die Elektromobilität in Südtirols Betriebe bringt und eine gute Gelegenheit darstellt, sich selbst von Alltagstauglichkeit, Nutzen und Faszination dieser Technologie überzeugen zu lassen. An der Aktion können grundsätzlich alle Südtiroler Betriebe mitmachen, die vom 1. bis zum 24. Juni ihr Interesse an einer Teilnahme über die Webseite www.greenmobility.bz.it bekunden. Unter den Interessenten werden dann jene Betriebe ausgewählt, denen im Zeitraum vom 19. Juli bis 3. August 2018 für insgesamt vier Tage ein E-Auto zur Verfügung gestellt wird. An der Aktion beteiligen sich Hersteller wie etwa Jaguar, Porsche, BMW oder VW mit unterschiedlichen Fahrzeugmodellen und Ausführungen (E-Autos mit Batterie sowie Plug-in-Hybride). Die Teilnahme an den eTestDays ist für die Unternehmen kostenlos, lediglich die Stromkosten für die Ladevorgänge im privaten oder betrieblichen Bereich müssen selbst übernommen
werden. Wer das Fahrzeug hingegen an einer öffentlichen Ladesäule von Alperia laden will, erhält für den Aktionszeitraum eine kostenlose Alperia-Ladekarte. Die Aktion eTestDays wurde vom Land Südtirol über die Initiative Green Mobility gemeinsam mit Alperia ins Leben gerufen. Auch der hds trägt die Aktion mit. Denn gerade für Betriebe stellen Elektrofahrzeuge – egal ob E-Autos, E-Fahrräder, EMotorräder oder E-Nutzfahrzeuge – eine gute Alternative zum traditionellen Verbrennungsmotor dar. Die Anschaffung eines Elektrofahrzeuges wird nämlich umso interessanter, je mehr Kilometer zurückgelegt werden. In diesem Fall können die höheren Anschaffungskosten durch die geringeren Energie- und Instandhaltungskosten kompensiert werden. Und nicht zuletzt feilt ein Betrieb, der elektrisch fährt, auch am eigenen Image. Denn Elektromobilität ist nicht nur innovativ, sondern auch der Start in eine neue Ära der Mobilität.
Mitmachen und Elektromobilität erleben • Bewerben können sich alle Betriebe mit Sitz in Südtirol. • Bewerbungsfrist: 1. Juni bis 24. Juni 2018 über www.greenmobility.bz.it (begrenzte Teilnehmerzahl). • Kostenlose Testaktion für die ausgewählten Teilnehmer: zwischen 19. Juli und 3. August 2018. • Den ausgewählten Betrieben werden Übergabeort und Testdauer rechtzeitig mitgeteilt. Die Fahrzeuglenker müssen mindestens 18 Jahre alt sein und einen Führerschein besitzen. Weitere Informationen: www.greenmobility.bz.it hdsmagazin #6/18
aktuelles Rund 200 Oberschüler haben an der Auftaktveranstaltung teilgenommen.
V. l. Edmund Irschara, Vizedirektor WFO Sand i. T., Philipp Moser, Andrea Del Frari, Direktor Skirama Kronplatz, Walter Markus Hilber, Direktor WFO Bruneck, Barbara Jäger, Präsidentin der Dienstleister im hds, Siegfried Schrott, Direktor TFO Bruneck, Christian Dapunt, Direktor WFO Sand i. T.
11 Land unterstützt Lehrlingsausbilder
Berufsorientierung einmal anders Auftaktveranstaltung gut besucht. Wissen rund um die Südtiroler Wirtschaft vermitteln, unternehmerisches Denken fördern und Jugendliche für das Berufsfeld Handel und Dienstleistung motivieren – mit diesem Ziel vor Augen organisiert der hds auch heuer und bereits zum zweiten Mal die Pustertaler Orientierungstage. Gerichtet ist die Aktion an die Oberschüler, um sie bei der Berufswahl zu unterstützen und ihnen Einblick in verschiedenste Betriebe im Handel und Dienstleistungsbereich zu geben.
„Das Projekt wird im Schuljahr 2018/19 in mehreren Blöcken stattfinden und in Zusammenarbeit mit Experten der Beratungsfirma Business Pool durchgeführt“, erklärt hds-Bezirkspräsident Philipp Moser bei der Auftaktveranstaltung in Bruneck. Neben der Wirtschaftsfachoberschule (WFO) Bruneck und Innichen, beteiligen sich am Projekt auch die Technologische Fachoberschule Bruneck (TFO) und die Oberschule Sand in Taufers. Nach der Auftaktveranstaltung mit einem Impulsvortrag zum Thema Berufswahl durch Andrea Del Frari, sieht nun das Projekt ein Bewerbertraining und ein Praktikum in einem der 17 hds-Mitgliedsbetriebe vor. Eine Reihe von Informationen durch praxisnahe Beiträge, Betriebsbesichtigungen und Workshops gibt es an zwei Fachtagen, mit denen die Pustertaler Orientierungstage ihren Abschluss finden.
Kostenlose Beratung. Im Umgang mit Lehrlingen können sich manchmal recht schwierige Situationen ergeben, in denen eine rein rechtliche Beratung nicht weiterhilft. Ein Fall aus der Praxis: Ein betrieblicher Ausbilder, stellt an seinem Lehrling Veränderungen fest, die Kommunikation klappt weniger gut, die Leistung und Motivation haben nachgelassen und der Lehrling kommt öfter mal zu spät. Der Lehrlingsausbilder ist mit seinem Latein am Ende und wünscht sich Unterstützung und eine Verbesserung der Situation. Das Amt für Lehrlingswesen und Meisterausbildung bietet Ausbildungsbetrieben in diesen herausfordernden Situationen eine kostenlose Beratung an: T 0471 416 980, lehrlingswesen@provinz.bz.it.
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sseebacher@hds-bz.it
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Berufe erleben Schnuppertage begeistern Jugendliche. Reale und praxisorien-
tierte Einblicke in zahlreiche Berufe des Handels und der Dienstleistungen erhielten Jugendliche während der Aktion der Schnuppertage. Betriebe im ganzen Land luden Mittel- und Berufsschüler ein, ihr Unternehmen besser kennenzulernen. Dabei erhielten sie Informationen zum Berufsalltag aus erster Hand und konnten selbst mit anpacken. Lehrer, Eltern und Schüler waren sich einig: „Die Schnuppertage sind eine tolle und hilfreiche Initiative, die Schüler erhalten zahlreiche Eindrücke aus der Arbeitswelt.“ Auch im nächsten Schuljahr werden die Schnuppertage angeboten.
Werden auch Sie Schnupperbetrieb hds-Betriebe aus ganz Südtirol öffnen den Jugendlichen ihre Tore. Alle teilnehmenden Betriebe sind auf myjobmylife.it aufgelistet. Mehr Infos: Sarah Seebacher, T 0471 310 510, sseebacher@hds-bz.it. Auf myjobmylife.it sind außerdem interessante Berufsvideos und ein Interessenscheck zu finden sowie alle nützlichen Informationen für angehende Schulabgänger.
5 3 1 Die Schüler der WFO besuchten die Firma Gramm in Bozen. 2 V iel Spaß hatten die Schüler in der Konsumgenossenschaft in Laas. 3 In der Metzgerei Siebenförcher in Meran konnten die Schüler selbst Hand anlegen. 4 Lernten im Kaufhaus Schäfer in Innichen den Beruf des Verkäufers kennen. 5 Ein Blick hinter die Kulissen bei Autohaus Hofer in Klausen.
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Sprechstunden
Termine
hds vor Ort
06.06. • Tag der Dienstleister, Bozen, hds-Hauptsitz, 18:00 Uhr
St. Ulrich jeden 2. und 4. Montag im Monat von 14:30 bis 15:30 Uhr
06.06.
im Gemeindeamt.
• Wirtschaftsstammtisch Bruneck Bruneck, Raika Forum, 19:30 Uhr
Lana jeden 2. und 4. Donnerstag im Monat von 11:00 bis 13:00 Uhr im Rathaus, Maria-Hilf-Straße 5.
12.10.
St. Leonhard i. P. jeden 2. und 4. Mittwoch im Monat von 08:00
• Verkaufstalent Südtirol: Finale, Bruneck, BBZ (Aula)
bis 10:00 Uhr in der Bezirksgemeinschaft Burggrafenamt,
13.10.
Passeirerstraße 3.
• Gruppe 50+: Herbstausflug, Südtirol
Klausen donnerstags von 08:30 bis 12:30 Uhr, Kaffee Nussbaumer, Unterstadt 4, H 331 5714 456.
15. - 18.10. • Messe Hotel, Bozen, Messe, Messeplatz 1
Mühlbach dienstags von 08:00 bis 09:30 Uhr im Gasthof Zur Linde. Mals montags von 08:00 bis 10:00 Uhr im Gemeindehaus, Bahnhofstraße 19. Prad montags von 10:30 bis 12:30 Uhr in der Raiffeisenkasse.
D Veraer aktu elle ns k taltu - - - alende ngs --r -- : verahds-bz.i - - - nsta t/ ltun gen
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Sulden am 11. Juli von 10:00 bis 12:00 Uhr in der Raiffeisenkasse.
Rentenberatung Meran am 6., 13., 20. und 27. Juni sowie am 4. und 11. Juli von 08:00 bis 12:00 Uhr im hds-Büro. Sterzing am 7. und 21. Juni sowie am 5. Juli von 08:30 bis 09:30 Uhr im hds-Büro. Brixen am 7., 14., 21. und 28. Juni sowie am 5. und 12. Juli von 14:30 bis 16:30 Uhr im hds-Büro. Bruneck am 7. und 21. Juni sowie am 5. Juli von 11:00 bis 12:30 Uhr im hds-Büro. Schlanders am 13. und 27. Juni sowie am 11. Juli von 14:00 bis 16:00 Uhr im hds-Büro. • PensPlan-Infopoints im hds (nach Vereinbarung) Kostenlose landesweite Vorsorgeberatung für Arbeitnehmer und Selbstständige. Vereinbaren Sie Ihren Gesprächstermin mit dem hds-Büro in Ihrer Nähe oder unter T 0471 978 032.
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Die Beratungsgespräche finden in allen hds-Bezirksstellen statt. Vereinbaren Sie Ihren individuellen Gesprächstermin: T 0471 310 561.
Arbeitssicherheit und Umwelt (nach Vereinbarung) Die Beratungsgespräche finden in allen hds-Bezirksstellen statt. Vereinbaren Sie Ihren individuellen Gesprächstermin: T 0471 310 519.
Informationen: T 0471 310 308, pr@hds-bz.it
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bezirke
Südtirol
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Ehrenamtlich unterwegs Gemeinsamer Einsatz. In den vergangenen Monaten wurde
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in den ehrenamtlichen Gremien des hds viel diskutiert und Pläne geschmiedet. Nun haben – in den konstituierenden Sitzungen – die neuen Bezirksausschüsse ihre Präsidenten gewählt. Der hds wünscht dem neuen Team bei seinen Aufgaben viel Erfolg, Engagement und gute Ideen.
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Die Präsidenten der Bezirke 1 Eisack-/Wipptal
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• Präsident: Hartmut Überbacher (r. im Bild) • Vizepräsident: Matthias Knollenberger 2 Bozen Stadt und Land
• Präsidenten: Simone Buratti (im Bild in der Mitte) und Christian Giuliani (r.) • Vizepräsident: Markus Rabanser 3 Vinschgau
• Präsident: Dietmar Spechtenhauser • Vizepräsidentin: Doris Gstrein 4 Pustertal
• Präsident: Philipp Moser (r. im Bild) • Vizepräsident: Klaus Neuhauser 5 Meran/Burggrafenamt
• Präsident: Johann Unterthurner (r. im Bild) • Vizepräsident: Alberto Malinverno
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bezirke
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Die neuen BezirksausschĂźsse
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2
1 Eisack-/Wipptal 2 Bozen Stadt und Land 3 Vinschgau 4 Pustertal 5 Meran/Burggrafenamt
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bezirke
Meran
Informationsaustausch pflegen
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Treffen mit BM Rösch. Das gegenseitige Kennenlernen, der Austausch von Informationen und die Vorschläge der Wirtschaftstreibenden standen im Mittelpunkt eines Treffens des neu formierten hds-Ortsausschusses mit Merans Bürgermeister Paul Rösch (hier im Bild). Dieser zeigte sich von Anfang an sehr offen und gesprächsbereit, ging auf seine Wurzeln als Kaufmann ein und versicherte, dass ihm das Wohl des Handels in Meran sehr wichtig ist. Der neue hds-Ortsobmann, Joachim Ellmenreich, dankte gleich zu Beginn dem Bürgermeister für seine Bereitschaft, einen intensiveren Informationsaustausch zu pflegen. Der Ortsobmann ging auf die wichtigsten Punkte ein, mit welchen die Meraner Kaufleute und Dienstleister derzeit zu kämpfen haben. Anstehende Projekte „Die Erreichbarkeit der Stadt ist nicht mehr gewährt. Bevor man derart einschneidende Maßnahmen ergreift, müssen die Alternativen – vor allem das zweite Baulos der Nordwest-Umfahrung samt dazugehöriger Kavernengarage – geschaffen werden. Umleitungen, Absperrungen und neue Verkehrsflüsse führen zu Staus. Und vor allem bleibt dann der verärgerte, einheimische Kunde aus“, meint Ellmenreich. „Es ist nicht Ziel, den Verkehr komplett abzuwürgen“, erklärt der Bürgermeister. Aber die anhaltende Luftverschmutzung mache es erforderlich, den Verkehr in der Stadt auf ein gesundes Maß zu reduzieren. Am Bahnhof sei ein Auffangparkplatz für 180 Autos geplant und in Zukunft eine Tiefgarage. So möchte man
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dem Berufs- und Autopendlerverkehr entgegenkommen. Auf die Frage, ob man vom Passeiertal kommend auch einen solchen Auffangparkplatz andenken könnte, verwies der Bürgermeister auf die Tatsache, dass der Grund der Gemeinde Tirol gehört und somit nicht zur Verfügung steht. „Wenn alles gut geht, dann wird im Herbst mit dem Bau der Nord-West-Umfahrung begonnen, und gemeinsam mit der Realisierung der geplanten Standseilbahn nach Schenna mit Anbindung Dorf Tirol werden die langen Staus für Einheimische als auch für Touristen der Vergangenheit angehören“, unterstreicht Bürgermeister Paul Rösch. Viele gute Ideen In Bezug auf das Projekt Standseilbahn Schenna/Dorf Tirol wird vom hds-Ortsausschuss auf die Wichtigkeit einer Anbindung von der Talstation in der Galileistraße mit dem Bahnhof Meran verwiesen. „Die Anbindung zum Zug und dem Busknotenpunkt am Bahnhof muss gewährleistet werden“, sagt Ellmenreich. Unbehagen bereitet den Meraner Kaufleuten und Dienstleistern das Fehlen von geeigneten Fahrradstellplätzen in der Innenstadt. Es werde einfach überall und wild geparkt und dies sei keine gute Visitenkarte für eine Kurstadt. In Bezug auf die Stadtmöblierung möchte man mit der Gemeinde Meran konstruktiv zusammenarbeiten, eine Anpassung der vor fünf Jahren eingeführten Regeln, sei jedoch unumgänglich. Man möchte die Belange der Meraner Kaufleute sammeln und dann mit der Gemeindeverwaltung in Dialog treten und neue Maßnahmen ausarbeiten.
bezirke
Vinschgau
Strahlende Gewinner, erfolgreicher Abschluss
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Ehrenzeichen an Werner Schmid
Im Dorfzentrum von Laas wurden vor Kurzem die Preise des Gewinnspiels Mein Ort soll leben. Erlebe Deinen Ort. übergeben. Die glücklichen Gewinner freuten sich über einen Hubschrauberrundflug, ein Familienticket der Ritterspiele, eine geführte Tour zum Ortler, fünf Gutscheinkarten und 15 Gutscheine im Wert von 100 Euro. Der hds gratuliert den strahlenden Gewinnern. Hier im Bild v. l. hds-Bezirksleiter Walter Holzeisen, Gemeindereferent Ralf Muther, die Gewinner Inge Gamper aus Goldrain, Priska Paulmichl aus Mals, Heinrich Pinggera aus Stilfs und hds-Bezirkspräsident Dietmar Spechtenhauser.
Für den Fortbestand des Einzelhandels in den Ortszentren. Mitte April wurde
dem langjährigen hds-Bezirkspräsidenten Werner Schmid im Rahmen eines feierlichen Festaktes das Ehrenzeichen der Gemeinde Eppan verliehen. Wie in der Begründung geschrieben, hat der ehemalige Bezirkspräsident von Bozen Stadt und Land das Ehrenzeichen für seine hohen Verdienste in den Bereichen Wirtschaft und Kultur erhalten. Des Weiteren heißt es, dass er als Begründer und treibende Kraft bei der Organisation der Krippenausstellung, der Wein-KulturWochen und anderer Veranstaltungen einen wesentlichen Beitrag zur Belebung und Aufwertung des Dorfes St. Pauls geleistet und diesem zu überregionaler Bekanntheit verholfen hat. Auch setzt er sich seit Jahrzehnten mit Nachdruck für den Fortbestand des Einzelhandels in den Ortszentren ein. Der hds gratuliert!
Bruneck
Beruf des Verkäufers im Fokus Tipworld begeistert. Mit 240 Ausstel- der Eisdiele „Ice Marlù“ aus Bruneck, das an lern und knapp 19.000 Besuchern ist die Fach- die Messebesucher kostenlos verteilt wurde. und Mustermesse Tipworld das Herzstück „Der Verkäuferberuf ist äußerst abwechsder Wirtschaft im Pustertal. Für vier Tage lungsreich und bunt. Ständig kommt man im April war sie erneut Anziehungspunkt mit Menschen in Kontakt, muss auf ihre für viele Interessierte aus ganz Südtirol und Wünsche und Bedürfnisse eingehen. Dadarüber hinaus. durch hört man auch nie auf zu lernen und Auch der hds war zusammen mit dem Be- entwickelt sich laufend weiter“, erklärt die rufsbildungszentrum Bruneck (BBZ) vertre- Verantwortliche für Jugendprojekte im hds, ten. Auf dem Gemeinschaftsstand drehte Sarah Seebacher. sich alles um die Welt des Handels und um den Beruf des Verkäufers. Dabei standen neben einer Farb- und Stilberatung, auch Vorführungen in Schaufensterdekoration und Warenpräsentation sowie Verkostungen reos vide z.it/ n, die gionaler Produkte auf dem Programm. Ein b s e hd seh e zu von besonderes Highlight: das leckere Speiseeis Onlin nd llung -u te Hers Popcorn r- , s. i e e d e n Holu nf-Speis a H
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sxc
Business Plan führt Sie zum Erfolg
hds-bz.it/beratung
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handels- und dienstleistungsverband Südtirol
fachgruppen
Auf schnellen Kufen bei der Messe Prowinter: Vito De Filippi und Andrea Kubista.
hds-bz.it/handelsagenten
Handelsagenten und -vertreter
Handelsagenten und -vertreter
Handelsagenten und -vertreter
Image der Berufsgruppe verbessern
Erstkontakt und Austausch mit Österreich
Neues Präsidium gewählt. Im Rahmen der ersten Vorstandssitzung der Handelsagenten und -vertreter (FNAARC) wurde Vito De Filippi als neuer Präsident gewählt. Bernadette Unterfrauner ist die neue Vizepräsidentin. Dem Vorstand gehören außerdem Maurizio Degasperi, Roberto Maffia und Elena Montagnoli an. Präsident De Filippi legte gemeinsam mit dem Vorstand die Ziele des Fachverbandes für die nächsten fünf Jahre fest. „Schwerpunkt unserer Tätigkeit bleiben die Beratung und die Vertretung der Interessen unserer Mitglieder. Zudem werden wir verstärkt mit dem gesamtstaatlichen Dachverband zusammenarbeiten und uns dort aktiv einbringen“, sagt der neue Präsident. Ein weiteres Ziel ist es, das Image der Berufsgruppe zu verbessern. Es sollen die Vielfalt und die Möglichkeiten des Berufes aufgezeigt und dadurch der Nachwuchs für die Branche begeistert werden.
De Filippi trifft WKO-Vertreterin. Auf der diesjährigen Ausgabe der Messe Prowinter in Bozen fand ein Treffen zwischen dem neuen Präsidenten der Handelsagenten und -vertreter (FNAARC), Vito De Filippi, und der österreichischen WirtschaftsdelegiertenStellvertreterin, Andrea Kubista, statt. „Die Zusammenarbeit und der Austausch mit der WKO – Wirtschaftskammer Österreich gehören zu unseren institutionellen Aufgaben. Einmal im Jahr organisieren wir gemeinsam in Bozen die Handelsvertreterbörse, die Synergien schafft und Angebot und Nachfrage zusammenbringt. Die Börse ist eine Plattform des Austauschs, an der sich österreichische Firmen und Südtiroler Handelsagenten und -vertreter gleichermaßen beteiligen“, freut sich De Filippi. Italien ist der zweitwichtigste Handelspartner Österreichs. Besonderes Augenmerk gilt dabei dem Südtiroler Markt, da die Verbindungen auch kultureller Natur sind.
cwalzl@hds-bz.it
cwalzl@hds-bz.it
Neuer ENASARCOBeitrag
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Unfall, Krankheit, Krankenhausaufenthalt. Der Verwaltungsrat von ENASARCO hat kürzlich die Erweiterung der Ergänzungsleistungen beschlossen. Diese Erweiterung beinhaltet einen neuen außerordentlichen Zuschuss über 1000 Euro bei Unfällen, im Krankheitsfall oder bei Krankenhausaufenthalten. Der Beitrag wird unter der Voraussetzung ausbezahlt, dass der Arbeitsausfall mindestens 21 aufeinanderfolgende Tage dauert. Außerdem ist die Bestätigung durch eine anerkannte Sanitätsstruktur notwendig.
cwalzl@hds-bz.it
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fachgruppen hds-bz.it/dienstleister hds-bz.it/getraenke
Dienstleister
Jäger Präsidentin, Bonsignori Vizepräsident
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Wahlen und wichtige Impulse. Die Dienstleister im hds haben seit Kurzem eine neue Führung. Dem neuen Dienstleisterausschuss, der für die nächsten fünf Jahre im Amt bleiben wird, gehören folgende Mitglieder an: Renato Bonsignori (Bereich Wirtschaftsberater), Barbara Jäger (Unternehmensberater), Arnold Malfertheiner (Werbung und IT), Martin Pichler (Reisebüros), Hermann Gummerer (Verleger), Alexander Fill (IT- und Internetdienstleister), Christoph Rainer (Beratung), Heiner Feuer (Radio und TV), Mario Viganò (Werbung) und Oskar Stricker (Eventdienstleister). In seiner konstituierenden Sitzung hat der Ausschuss Barbara Jäger 1 als Präsidentin und Renato Bonsignori 2 als Vizepräsident gewählt.
Klausurtagung: Schwerpunkte definieren „Die Themen Digitalisierung, Breitband und start up standen im Mittelpunkt der Tätigkeit in den vergangenen Jahren“, erklärt Präsidentin Barbara Jäger. „Gerade im Bereich schnelles Internet konnten wir wichtige Impulse setzen und Entscheidungsträger auf Landes- und Gemeindeebene dafür sensibilisieren. In einer demnächst stattfindenden Klausurtagung werden die Schwerpunkte für die kommenden Jahre festgelegt. Die Dienstleister haben seit Kurzem auch eine neue Geschäftsordnung, vor allem mit dem Ziel, die Organisationsstruktur zu vereinfachen, das Spektrum der Dienstleister in Südtirol besser abzudecken und schnellere Entscheidungswege zu garantieren.
lsala@hds-bz.it
Südtiroler Getränkering
Christian Sartore neuer Präsident Neuwahlen 2018. Im Rahmen der Vollversammlung des Südtiroler Getränkerings (SGR) wurde im April Christian Sartore zum neuen Präsidenten gewählt. Er folgt auf Thomas Prünster, der vor Kurzem unerwartet verstorben ist. Die Vollversammlung nahm unter Vizepräsident Peter Egarter in einer Schweigeminute vom langjährigen Präsidenten Abschied und würdigte seine Arbeit und Verdienste. Der Südtiroler Getränkering, dessen letzter Präsident Prünster war, wurde 2003 gegründet. Die Vereinigung zollt ihm Respekt und Anerkennung. Der Getränkering hat sich seit seiner Gründung zur größten Netzwerkorganisation im Südtiroler Getränkefachgroßhandel entwickelt. Im Rahmen der Vollversammlung wurde der Getränkehändler Girardi aus Auer als neues Mitglied aufgenommen, sodass die Mitgliederzahl auf 15 gewachsen ist. Der Ring wird von Mitgliedern, Herstellern, Handels- und Dienstleistungsunternehmen als kompetenter, loyaler und zuverlässiger Partner geschätzt. Die homogene Unternehmensstruktur, die Zielstrebigkeit und strategische Ausrichtung der Geschäftstätigkeit zum Vorteil der Kunden stärken die Marktposition der Mitglieder sowie die Präsenz der Hersteller, Lieferanten, deren Marken und Produkte.
skuhn@hds-bz.it
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Das Team Präsident: Christian Sartore (St. Ulrich) Vizepräsident: Peter Egarter (Sexten) Vorstand: Peter Paul Schweitzer (Latsch), Johann Moser (Sarnthein)
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fachgruppen hds-bz.it/konditoren hds-bz.it/lebensmittel
– Luca, Christian, Patrick, Devis und Gerry. Jeden Tag, ganz früh am Morgen stand er in seiner Backstube und widmete sich althergebrachten Rezepten und verfeinerte sie. So auch einige Tage vor seinem plötzlichen Tod im Alter von 75 Jahren. Wie so oft, viel zu früh - Zurückgeblieben sind seine über alles geliebte Familie, viele Freunde und Verwandte.
Konditoren
Ein Leben für Arbeit und Familie Ein Nachruf auf Renzo Zanolini. Arbeit und Familie waren ihm wichtig, so wie die Farbe Lila, die Lieblingsfarbe seiner Frau Elda, mit der er über 50 Jahre lang verheiratet war. Sie schenkte ihm fünf Söhne
Werdegang Ära Zanolini Vor zwei Jahren feierte Renzo Zanolini mit Freunden und Verwandten das 50-jährige Betriebsjubiläum. Im fernen 28. März 1966 eröffnete er als junger Mann, nach zehnjähriger Lehr- und Ausbildungszeit, die ihn bis nach Zürich führte, in der Trieststraße in Bozen die Konditorei Zanolini. Nach nur zwei Jahren übersiedelte Zanolini – nicht zuletzt auch dank der unermüdlichen Unterstützung seiner Frau Elda – mit seiner Backstube an den heutigen Sitz in der Dalmatienstraße, wo er auch ein kleines Geschäft mit Direktverkauf seiner Produkte eröffnete. Schon bald wurde die Konditorei zu einem wichtigen Treffpunkt für Jung und Alt. Die Kunden schätzen das reichhaltige Sortiment, besonders das süße Kleingebäck, aber auch Liebhaber salziger Köstlichkeiten kommen auf ihre Kosten. In nur wenigen Jahren wurde die Konditorei zweimal auf die heute Größe erweitert.
Die Familie wuchs und mit ihr entwickelte sich auch der Betrieb weiter. 1993 eröffnete Patrick, einer der Söhne von Renzo, in Leifers ein eigenes Café mit Konditorei. Nach der Renovierung 2004 ließ der älteste Sohn Luca anstelle der historischen BonbonniereTheke eine gemütliche Café-Ecke einrichten. Von März bis Oktober verwöhnt Sohn Devis die Gäste mit leckerem Eis. Die Konditorei ist bekannt für ihr vielfältiges Angebot an frischen Back- und Konditoreiwaren und für leckeres Blätterteiggebäck. Besonders großen Anklang finden auch aus natürlicher Hefe hergestellte Traditionsprodukte wie Panettone, Pandoro und Colomba.
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Ehrenamt im hds Lange Zeit war Renzo Zanolini die tragende Säule der Konditoren im hds. Erst bei den letzten Vorstandswahlen gab er das Ruder an einen jüngeren Kollegen weiter, und blieb selbst als Vizepräsident dem Gremium erhalten. Der hds trauert um einen ganz Großen seiner Zunft, dem langjährigen Präsidenten der Konditorenvereinigung, Renzo Zanolini. Der Trauerfamilie viel Kraft und Trost. Er hinterlässt in uns allen eine große Lücke. RIP
Lebensmittelgewerbe
Infoplichten beim Onlineverkauf Was gilt es zu beachten? Viele Betriebe verkaufen Lebensmittel über das Internet. Ob Wein, Käse, Öl, Spirituosen, Kaffee, Tee und Backprodukte - Manche Händler führen ein Sortiment wie in einem Supermarkt. Besonderes Augenmerk gilt dem Versand von Lebensmitteln in der Kühlkette. Dabei muss die Kühlung bei der Lagerung und dem Versand gewährleistet
sein. Wird die Kühlkette unterbrochen, können Produkte sehr schnell verderben. Alle Informationen dazu, aber auch über Pflichtangaben, Widerrufsrecht und Allgemeine Geschäftsbedingungen sind online zu finden.
skuhn@hds-bz.it
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fachgruppen hds-bz.it/konditoren
Konditoren
Festtagstorten und vieles mehr derungen waren hoch und vielfältig: Neben einer Festtagstorte mussten die Wettstreitteilnehmer eine Ladenanschnitt-Torte herstellen, Marzipanfiguren modellieren, Petit Fours sowie ein Pralinensortiment kreieren. Optik und Geschmack wurden dabei genauso bewertet wie sauberes Arbeiten, der Umgang mit Rohstoffen und das Einhalten der vorgegebenen Zeit.
22 Strahlten um die Wette: v. l. Direktorin Brigitte Gasser Da Rui, Silvia Perger, Artur Widmann, Sabine Berger, Markus Prinoth, Desiree Plaikner, Christian Pupp und Max Mantinger.
Jüngster Wettstreit der Jungpatissiers. Kürzlich wurde an
der Landesberufsschule „Emma Hellenstainer“ in der Bischofsstadt Brixen der internationale Vergleich der Lehrlinge im Bereich Konditorei gezogen. Vergleichspartner waren diesmal die Lehrlinge aus Freiburg in Deutschland. Die gestellten Anfor-
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Ergebnisse im Zeitraffer Sabine Berger und Silvia Perger holten Gold für Südtirol, Silber Desiree Plaikner und Max Mantinger. Gold für Deutschland holten sich hingegen Annica Bergemann und Kira Covini, Silber Karin Bleyer und Elena Seger.
Der hds freut sich über die sehr guten Ergebnisse und gratuliert allen, die am Wettbewerb teilgenommen haben, besonders den Preisträgern, den Ausbildungsbetrieben, Betreuern und Lehrpersonen.
skuhn@hds-bz.it
In einem wirtschaftlich-sozialen Rahmen, wo auch das Wohlbefinden der Mitarbeiter/innen einbezogen wird, ist für Röchling das audit
In einem wirtschaftlich-sozialen Rahmen, wo
fachgruppen hds-bz.it/junge hds-bz.it/baecker
Bäcker
Lehrreicher Tag Besuch bei Amazon bei Lesaffre Junge im hds
23 Bäcker
Spannender Blick hinter die Kulissen. Mitte April machte sich eine Gruppe von 16 Jungunternehmern aus Südtirol auf, um das Logistikzentrum von Amazon in der Emilia Romagna zu erkunden. Das Verteilerzentrum ist mit seinen über 70.000 Quadratmetern Fläche das Herz des Versandriesen in Italien – es entspricht damit einer Größe von 12 Fußballfeldern. Von der Anlieferung der Waren, der Annahme, Einlagerung, Bearbeitung, Verpackung und dem Warenausgang – Schritt für Schritt wurden die Jungen im hds in die Welt von Amazon eingeführt. Besonders vom Konzept waren sie angetan: Die Produkte werden nach ihrer Anlieferung am nächstgelegenen Ort gelagert und anhand eines ausgeklügelten Systems und Barcode wieder gefunden. Dadurch ergeben sich bunte Produktmischungen, und das Unternehmen selbst spart damit Zeit in der Lagerplatzsuche, in den Wegezeiten der Mitarbeiter und reduziert ungenutzte Lagerflächen. Während in vielen europäischen Logistikzentren Roboter eingesetzt werden, sind diese für Piacenza aus Platzgründen nicht geplant. Im Lager arbeiten so genannte Stower, Picker und Packer – jene Mitarbeiter, die Waren in die Regale räumen, wieder herausnehmen und in Pakete verpacken. Täglich werden vom Logistikzentrum in Castel San Giovanni mehrere Millionen Artikel in die ganze Welt verschickt.
Gruppenausflug und Betriebsbesichtigung. Sehr informativ, aber auch unterhaltsam, gestaltete sich ein Lehrausflug, der die Bäcker Anfang April in die Provinz Parma zu einem der weltgrößten Produzenten von Hefe führte – Lesaffre. Die Lehrfahrt wurde gemeinsam mit den Bäckern aus dem Trentino organisiert. In der Versuchsbäckerei von Lesaffre konnten die Teilnehmer beobachten, wie sich verschiedene Hefearten und Sauerteige auf unterschiedliche Produkte auswirken. Außerdem bekamen sie vor Ort Einblick in die Herstellung von Enzymen, die einen Teig in seiner Geschmeidigkeit und Festigkeit beeinflussen. Nach der Werksbesichtigung stärkten sich die Teilnehmer bei einem typisch emilianischen Essen. Schöne Bilder online in der Fotogalerie.
Großes Fest der Königinnen Das Highlight einer jeden Hoheit. Jedes Jahr am 1. Mai ist Natz-Schabs in Hochstimmung beim großen Fest der Königinnen. Zahlreiche Königliche Hoheiten werden erwartet, die Liste der Produktköniginnen ist lang und reicht von Apfelkönigin, über Mohnkönigin bis zur Zwiebelkönigin. Mit dabei auch heuer wieder die Brotkönigin 2018-19 Astrid Trenkwalder (hier l. im Bild). Auf der „Königlichen Meile“ gaben die Hoheiten Auskunft über ihr Herkunftsgebiet, verteilten Autogrammkarten und standen für Erinnerungsfotos bereit. Like us on facebook.com/hds.unione.
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fachgruppen
Junge im hds
#mybusiness and #myideas
hds-bz.it/lebensmittel hds-bz.it/junge
Lebensmittelgewerbe
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Höchstgrenzen festgelegt Martina und Gregor Schweitzer Alter: 35 und 37 Jahre Unternehmensname/Branche: kOmMa5 | Armbänder & Accessoires
Ein starkes Team. Die eigene Leidenschaft zum Beruf gemacht hat eine junges Geschwisterpaar aus Naturns – und das mit Erfolg. Ihr Konzept: individuell und in Handarbeit gestaltete Schmuckstücke. Ihr ganzer Stolz: für das Armband „Ronja“ wurden sie mit dem German Design Award 2018 ausgezeichnet.
Unser Tipp für Gründer ist: Von der Idee und dem Weg überzeugt sein, immer daran glauben, und sich, vor allem zu Beginn nicht (zuviel) von Skeptikern dreinreden lassen. Ein passender Spruch zum Thema Gründen: Anfangen ist leicht, durchhalten eine Kunst. hds-Mitglied sind wir, weil wir informiert sein möchten, und spezialisierte Ansprechpartner für die Expansion unseres Unternehmens brauchen. Wie wir auf unsere Geschäftsidee gekommen sind: Vom Hobby zum Beruf trifft es wohl am besten. Durch Martina’s Leidenschaft für das Fertigen von Modeschmuck entwickelte sich mit der Zeit ein eigendesigntes, mittlerweile designgeschützes Armband. Nach einigen Testphasen am Markt erkannten wir das Potenzial und bauen dies nun Schritt für Schritt aus.
hdsmagazin #6/18
Acrylamid in Lebensmitteln. Acrylamid entsteht als Nebenprodukt beim Rösten, Braten, Backen oder Frittieren von Kaffeebohnen, Getreide oder Kartoffeln und soll auf den menschlichen Körper eine krebserregende Wirkung haben. Mit Verordnung der Europäischen Union wurden für bestimmte Lebensmittelprodukte Höchstwerte festgelegt. Die Verordnung 2017/2158 ist am 11. April 2018 in Kraft getreten, Sanktionen werden jedoch noch keine verhängt. Lebensmittelunternehmen müssen dennoch die Umsetzung der Maßnahmen durch regelmäßige Untersuchungen überprüfen. Mehr Infos online.
fachgruppen hds-bz.it/lebensmittel
Lebensmittelgewerbe
Etikettieren ja, aber richtig Pflichtangaben neu geregelt. Seit 5. April 2018 müssen Lebensmittelhersteller auf den Verpackungen den Herstellungsort der Lebensmittel angeben, falls dieser nicht identisch mit dem Verpackungsbetrieb ist. Dies besagt das GvD Nr. 145 vom 15. September 2017.
Der Herstellungs- bzw. Verpackungsbetrieb (in Italienisch obligatorisch: sede e stabilimento) müssen auf der Etikette der Verpackung aufgedruckt sein. Wenn es sich um Lieferungen ohne Kennzeichnung handelt, müssen sich die Angaben auf dem Lieferschein wiederfinden. Der Herstellungsbzw. Verpackungsbetrieb kann weggelassen werden, wenn der Betrieb schnell und eindeutig zu finden ist (man gibt die Straße und den Ort an), wenn der Herstellungsbzw. Verpackungsbetrieb identisch mit dem Betrieb ist, der schon auf der Etikette angegeben ist, wenn eine EU-Identifikationsnummer aufscheint, oder wenn im Logo die Kennzeichnung schon enthalten ist. Die Bestimmung gilt nicht für Produkte, die in anderen EU-Ländern, in der Türkei, in EFTA- oder EWR-Ländern hergestellt
wurden. Die Kennzeichnungspflicht gilt allerdings für direkt nach Italien importierte Waren aus Ländern, die nicht zu den Unterzeichnern der oben genannten Vereinbarungen gehören. In der Phase vor dem Verkauf an den Endverkäufer können die Angaben auch in den Begleitdokumenten angeführt werden. Für die Nichteinhaltung der Bestimmung drohen hohe Strafen. Dieses Gesetz wurde von der Europäischen Kommission angegriffen und man vermutet, dass es nicht überleben wird. Mehr Infos: Stefan Kuhn, Fachgruppenleiter, T 0471 310 507, skuhn@hds-bz.it.
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fachgruppen hds-bz.it/wanderhaendler
Wanderhändler
Hauptthema 26 Standplatzkonzession Vollversammlung und Wahlen. Klaus Baur, Elisabeth Biendl, Oscar Chiericato, Roberta Dall’Ara, Roman Janes, Anita Sozzi und Günther Tarneller bilden den neuen Vorstand der Wanderhändler im hds (FIVA). Die Wahl erfolgte Anfang April bei der Vollversammlung der Berufsgruppe in Bozen. Andreas Jobstreibizer bleibt auch für die kommenden fünf Jahre Präsident, Davide Vallese hingegen Vizepräsident (im Bild v. l.). Sorge führt zu Stillstand „Die Ungewissheit bei den Konzessionserneuerungen sorgt für beträchtlichen Unmut. Investitionen werden dadurch nur mehr zögerlich geplant. Wir hoffen, dass sich die Lage insgesamt bessert, denn dieser Stillstand schadet dem gesamten Sektor“, betont Präsident Jobstreibizer. Geplant war, dass die Erneuerungen der bestehenden Konzessionen im Laufe des Jahres 2018 erfolgen. Jetzt wurde die Frist nochmals bis 31. Dezember 2020 verschoben. „Der Aufschub ist nur ein organisatorischer Aspekt. Das effektive Problem ist, dass die bestehenden Kriterien für die Konzessionserneuerungen durch das staatliche Haushaltsgesetz abgeschafft worden sind“, sagt Jobstreibizer.
Der Generalsekretär des gesamtstaatlichen Verbandes, Armando Zelli, sprach als Hauptreferent bei der Vollversammlung. Eine der Initiativen 2018 ist die Ausarbeitung eines Gesetzentwurfs, der den Handel auf öffentlichen Flächen neu reglementieren soll. Wenige Aspekte sollten auf Staatsebene verankert bleiben, ein Großteil der Regeln und Durchführungsbestimmungen hingegen den Regionen überlassen werden.
cwalzl@hds-bz.it
Die hds-Konventionen Der hds ist für seine Mitglieder ständig auf der Suche nach interessanten Partnern, die Top-Leistungen zu vorteilhaften Bedingungen bieten. Die aktuelle Liste online unter hds-bz.it/konventionen.
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fachgruppen hds-bz.it/tankstellen
Tankstellenbetreiber
Gebühren auf Kredit- und Bankomatkartenzahlungen Gebührenerhöhung macht das vom Ministerium vorgesehene Steuerguthaben zunichte. Die Tankstellenbetreiber haben das
Wirtschaftsministerium auf das Problem der Gebühren aufmerksam gemacht, die für die Zahlungssysteme Nexi und Bankomat anfallen. Sachlage und Maßnahme des Ministeriums. Der Gewinnanteil der Tankstellenbetreiber am Endkundenpreis beträgt bei Treibstoffen ca. 2,5 Prozent. Die Gebühren für den Zahlungsverkehr belasten daher die ohnehin geringe Marge der Betreiber. Eine weitere Verschärfung ergibt sich durch die jüngste Einführung des rückverfolgbaren Zahlungsverkehrs, d. h. durch die Zahlung mit Kredit-/Bankomatkarten, die nun obligatorisch vorgeschrieben ist, damit Kunden die Treibstoffkosten als betriebliche Aufwendungen steuerlich geltend machen können. Aufgrund dieser Zusatzkosten hat das Ministerium ein Steuerguthaben in Höhe von 50 Prozent der Gebühren angeordnet, die von den Tankstellenbetreibern auf Kredit-/ Bankomatkartenzahlungen gezahlt werden. Damit wurde indirekt anerkannt, dass die Berechnung der Gebühren auf den vollen Endverbraucherpreis, der zu 97 Prozent aus Akzisen, Mehrwertsteuer und Bruttoerlös besteht, untragbar ist.
Reaktion der Banken. Nach dieser Entscheidung der Regierung haben die Tankstellenbetreiber gleichzeitig mit der Veröffentlichung der Entlastungsmaßnahme für ihre Berufsgruppe im Amtsblatt eine Mitteilung über die einseitige Änderung der Bedingungen erhalten, durch die sich die Kosten der einzelnen Zahlungen de facto fast verdoppeln. Mit dieser Änderung wird die von der Regierung und vom Parlament vorgesehene Entlastung praktisch wieder aufgehoben: Denn diese Erhöhung entspricht einer Übertragung des bereits festgelegten Steuerguthabens auf die Banken. Obergrenzen für die Gebühren wie in Europa. Die Forderung der Tankstellen, die dem Vizeminister bereits vorgelegt wurde, zielt darauf ab, eine Obergrenze festzulegen, über die hinaus keine Erhöhung mehr zulässig ist, wie dies bereits auf EU-Ebene vorgesehen ist: Angesichts des Bruttoerlöses des Tankstellenbetreibers von 2,5 Prozent des Endverbraucherpreises ist eine Gebührenbelastung von über 0,4 - 0,5 Prozent geradezu existenzbedrohend für die Betriebe. Das bedeutet mit anderen Worten, entweder werden die Erlöse der Tankstellenbetreiber auf 20 Prozent erhöht oder es wird den Betreibern erlaubt, die Gebühren für den Zahlungsverkehr nur auf ihre Marge auf den Endverbraucherpreis pro Liter Treibstoff zu zahlen.
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In Kürze ist ein Gipfel mit den Banken geplant. Aufgrund der Forderungen haben die staatlichen Interessenvertretungen der Tankstellenbetreiber ein Gespräch mit den Verantwortlichen der Nexi- und BankomatZahlungssysteme beantragt. Auf diesem Weg sollen die Rahmenbedingungen so festgelegt werden, dass die Anbieter der Zahlungssysteme nicht mit „räuberischen Kostenforderungen“ ihre vorteilhafte Monopolstellung zu sehr ausnutzen. Wünschenswert wäre auch ein vom Ministerium einberufenes Ad-hoc-Treffen. Letzteres sollte auch die nötigen Schritte einleiten, damit das von der Regierung und vom Parlament vorgesehene Steuerguthaben wiederhergestellt wird, das derzeit durch die einseitige Änderung der Bedingungen durch Nexi und Bankomat zunichte gemacht wird. Von der Aufsichtsbehörde AgCom wird schließlich erwartet, dass sie überprüft, ob ein Minimum an Wettbewerb besteht in einer Branche, in der Monopolanbieter einen derart starken Druck ausüben, dass die Wettbewerbsfähigkeit einer ganzen Sparte gefährdet ist.
cwalzl@hds-bz.it
hdsmagazin #6/18
weiterbildung Wann ist Mediation sinnvoll? Mediation ist ein Instrument, das immer dann eingesetzt werden kann, wenn ein Konflikt besteht und die Betroffenen eine gemeinsame Lösung wollen. Welche Grundsätze gelten dabei? Grundsätzlich wird beim ersten Treffen zusammen mit den Medianden ein Gesprächsrahmen erarbeitet. Die Betroffenen geben sich somit selbst Regeln für den Umgang miteinander. Welche Rolle spielen Wertschätzung und Achtsamkeit in der Kommunikation? Neben dem respektvollen Umgang sind Wertschätzung und Achtsamkeit in der Kommunikation notwendig, um sich zu verstehen.
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kommunizieren
Wie Mediation Ihrem Unternehmen helfen kann. Mediation ist ein Weg Meinungsverschiedenheiten, Streitigkeiten oder Konflikte auf bessere Art zu beseitigen oder zu lösen. Rechtsanwältin und Mediatorin Stefania Calabrò (im Bild) zeigt in einem interessanten hds-Kurs wie Auseinandersetzungen versachlicht werden können und lehrt eine bewusste Kommunikation in Konfliktgesprächen durch Wertschätzung und Achtsamkeit. Wir haben uns vorab mir ihr unterhalten. Was bedeutet Mediation? Mediation bedeutet Vermittlung und ist ein Instrument zur Bearbeitung von Konflikten. Es ist ein freiwilliges und vertrauliches Verfahren, in welchem der Mediator die Beteiligten unterstützt, Lösungen des Konflikts zu erarbeiten, ohne dabei selbst Partei zu ergreifen.
Was kostet eine Mediation? Die Kosten einer Mediation werden von mehreren Umständen und Faktoren beeinflusst, auf welche ich in meinem Kurs näher eingehen werde. Was erwartet die Kursteilnehmer und wie ist Ihr Kurs aufgebaut? In meinem Kurs erarbeite ich gemeinsam mit den Kursteilnehmern anhand von Beispielen und Rollenspielen den Prozess der Mediation. Dabei wird die Struktur des Verfahrens erklärt, Kosten und Nutzen desselben beschrieben. Wieso sollte man diesen Kurs besuchen? In diesem Kurs vermittle ich die Grundsätze der Mediation, deren Vorteile und wie mediative Gesprächselemente im Arbeitsalltag eingesetzt werden können. Ich werde Einblicke in die Sprache des Herzens nach Marshall Rosenberg geben und verraten, wie man am besten die eigenen Interessen und Bedürfnisse formuliert und die der anderen erkennt.
Interview: Martina Reinstadler
Was ist das Ziel der Mediation? Ziel der Mediation ist es, durch die Aufarbeitung der Beweggründe, die zum Konflikt geführt haben, eine Lösung zu finden. Dies geschieht durch gezielte Fragen, aktives Zuhören und andere effiziente Methoden des Mediators. Je nach Umfang der Mediation, kann das Verfahren von zwei oder mehr Mediatoren in Co-Mediation durchgeführt werden. Wer braucht Mediation und warum ist sie in der Arbeitswelt wichtig? Jeder, weil jeder Mensch früher oder später mit Konflikten bzw. Streitigkeiten konfrontiert wird. Die Techniken, die im Mediationsprozess verwendet werden, können auch in Mitarbeitergesprächen und -konflikten, in Konflikten zwischen Kollegen oder in Verhandlungsgesprächen verwendet und somit im Arbeitsalltag vielseitig eingesetzt werden.
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Mediation – Bewusst und sachlich kommunizieren Ihr Kurs am 9. Juli in italienischer Sprache und am 7. Dezember in deutscher Sprache, jeweils am hds-Hauptsitz in Bozen.
weiterbildung hds-bz.it/kurse
Social Media Knigge
Highlights aus dem Kurskalender
Die Marke Ich gibt es nicht nur in der realen, sondern auch in der virtuellen Welt. Beim Social Media Knigge geht es vor allem um den ersten Eindruck. Im Onlinebereich zählt dieser innerhalb von Millisekunden, und das nur durch ein Bild. Wie Sie sich im Web verhalten sollten, erklärt Referentin Katharina von Bruchhausen am 4. Juni in Bozen. Stress verstehen und handhaben
Social Media im und für den Businessalltag
Stress kann zu Höchstleistung anspornen oder krank machen. Wie gelingt es Unternehmen, die eigenen Mitarbeiter zu Höchstleistung zu motivieren und gleichzeitig die Rahmenbedingungen so zu gestalten, dass die Menschen langfristig gesund bleiben? Abschalten statt ausbrennen ist der Titel dieses Kurses am 9. Juli in Bozen.
Alle Welt redet von Influencer Marketing und Social Media. Wie kann man diese Buzzwords wirklich sinnvoll für den eigenen Betrieb einsetzen? Auf welche Zahlen muss man achten? Und ist wirklich alles gratis? Social Media Marketer Nils Reddig gibt Antworten auf all diese und viele andere Fragen am 11. Juni in Bozen.
Infos und Anmeldung: T 0471 310 323/325, bildung@hds-bz.it, hds-bz.it/kurse.
Diese Seminare sind geplant
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Ausschreibung für Weiterbildungen Einreichtermin 16. Juli. For.te, der gesamtstaatliche Weiterbildungsfonds für Arbeitnehmer von Unternehmen aus dem Tertiärsektor, hat eine Ausschreibung für Arbeitnehmer verschiedener Sektoren („ASE“ auf der Liste) veröffentlicht. Einreichtermin ist der 16. Juli 2018. Die Veröffentlichung 2/18 sowie die teilnahmeberechtigten Sektoren sind unter www.fondoforte.it zu finden.
For.te Point im hds
Der hds ist auf die Planung und Handhabung dieser Art der Finanzierung spezialisiert. Kontaktieren Sie den For.te Point im hds. Die Verantwortliche, Patrizia Anhof, wird Ihnen neue Möglichkeiten aufzeigen und gemeinsam mit Ihnen spezifische Weiterbildungsangebote entwickeln.
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Ein Unbekannter an der Tür Alber Mode: Eine Geschichte aus der
Dorfleben. Bis heute ist Alber Mode das unWelt der italienischen Mode. Im fernen Jahr umstrittene Reich von Waltraud, der Toch1979 gab es in Naturns das Bekleidungsge- ter von Franz, die seit den 70er-Jahren auf schäft Alber Mode, das aus der von Franz hochwertige Mode setzt. Alber in den 1960er-Jahren eröffneten Ge- Eines Tages klopft es damals bei Waltraud mischtwarenhandlung hervorgegangen war, an der Tür. Vor ihr stand mit einem Koffer einer echten Institution in Naturns. Hier in der Hand ein junger Mann mit strahlenfanden die Leute alles, was sie zum Kochen, dem Lächeln, aber etwas schüchtern. Er Waschen und Nähen brauchten. Hier traf heißt Brunello und ist nicht aus der Gegend. man sich auf einen Plausch, hier erfuhr Wer weiß, wie er aus der fernen Region Umman die jüngsten Neuigkeiten aus dem brien seinen Weg nach Naturns gefunden
hat. Und jetzt ist er hier mit seinem Koffer, der allerdings kein üblicher Reisekoffer ist, denn darin befinden sich fünf edle Kaschmirpullover. Waltraud erkennt sofort die ausgezeichnete Qualität der Strickwaren und beschließt dem vielversprechenden jungen Mann eine Chance zu geben. Fast 40 Jahre sind seitdem vergangen. Waltraud führt immer noch erfolgreich ihr Modereich in Naturns, Bahnhofstraße 22. Brunello heißt mit Nachnamen Cucinelli und ist inzwischen Inhaber eines weltweit führenden, börsennotierten Modeunternehmens des Made in Italy. Mit der Ware aus diesem Koffer aus Umbrien begann dieses großartige Stück italienischer Mode- und Handwerksgeschichte – dank Waltraud, der ersten Kundin, und dank ihres Vertrauens und ihres Gespürs für Mode und Qualität. Genau hier, damals vor fast vierzig Jahren, mitten in Naturns. Infos: www.alber-mode.com
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rechtsberatung hds-bz.it/recht
Checkliste Datenschutz-Grundverordnung Notwendige Anpassungen. Die neue Datenschutz-Grundver-
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ordnung (DSGVO), die am 25. Mai 2018 in Kraft getreten ist, beruht auf einem Gleichgewicht zwischen den Gefahren der Datenverarbeitung und geeigneten Gegenmaßnahmen. Die Nichteinhaltung der Regelung führt zu Strafen. Dabei ist es wichtig, selbst aktiv zu werden. Der hds hilft Ihnen dabei. 1. Risiken identifizieren
Analysieren Sie die Risiken anhand objektiv messbarer Verfahren. Beziehen Sie dabei die Informatiksysteme, Mitarbeiter und das Arbeitsumfeld mit ein. 2. Gegenmaßnahmen planen
Bei Informatiksystemen sollten Sie angemessene Schutzvorrichtungen vorsehen, z. B. komplexe und eindeutige Passwörter sowie Systeme, die zu deren regelmäßigem Wechsel zwingen. Seien Sie sich immer bewusst, wo Ihre Informationen und Backups archiviert werden. Falls Sie Cloud-Dienste in Anspruch nehmen, stellen Sie sicher, dass sich die betreffenden Server möglichst innerhalb der Europäischen Union (EU) befinden und dass die Betreiber klare Informationen über die Sicherheitsmaßnahmen liefern können. Verwenden Sie aktuelle Sicherheitssysteme wie Antivirus und Firewall und vergewissern Sie sich, falls Sie private Netzwerke mit Fernzugriff verwenden, dass Sie den Zugang im Bedarfsfall sperren können. Bilden Sie Ihre Mitarbeiter anhand präziser und zielgerichteter Schulungen aus. Achten Sie darauf, ein Arbeitsumfeld zu schaffen, das die Sicherheit personenbezogener Daten berücksichtigt und vermeiden Sie die Offenlegung personenbezogener Daten an öffentlich zugänglichen Orten. Stellen Sie sicher, dass Ihre Archive und Server an einem kühlen und sicheren Ort sind.
4. Kontrolle und Korrektur
Videoüberwachungssysteme, die Nutzung von Plattformen zur Geolokalisierung mittels Satelliten, die Verwaltung von Personal von der Einstellung bis zur Entlassung sowie die Verwaltung der Gehaltsabrechnung, die Website, Marketing-Aktivitäten, die Produktion von Newslettern, die Verwendung von Anwendungen für Mobilgeräte usw. stellen allesamt Aktivitäten dar, die den Datenschutzbestimmungen unterworfen sind. 5. Behandlungsregister anlegen
Obwohl durchaus sinnvoll, ist das Anlegen eines Behandlungsregisters (Registro dei trattamenti) nicht für alle verpflichtend. Das Register sammelt die Informationen in Bezug auf die Verarbeitung von personenbezogenen Daten in Ihrem Betrieb. Es definiert die Rollen und die Organisation innerhalb der Struktur und zeigt Ihr Organigramm bei der Verarbeitung personenbezogener Daten an, indem Fälle direkter bzw. indirekter (externer) Verantwortung festgelegt sind. 6. Periodische Überprüfungen
Ein korrekt durchgeführtes Management sensibler Daten ist eine konstante und andauernde Aktivität. Es empfiehlt sich daher, angemessene Maßnahmen zur Steigerung der Sicherheit zu planen, die Einhaltung dieser Maßnahmen und Richtlinien zu prüfen und schließlich die Risiken ständig neu zu bewerten.
recht@hds-bz.it
3. Beziehungen klären
Jeder, der Zugang zu Ihren Informationen hat, muss genau wissen, wie er damit umgehen soll. Es ist notwendig, die Verantwortung einer jeden Person festzuhalten und für korrekte Kontrollmethoden zu sorgen. Dafür ist eine schriftliche Vereinbarung bzw. ein anderer Rechtsakt notwendig. Vergewissern Sie sich, dass die Prozeduren für die Löschung der Daten bei Auflösung der Zusammenarbeit festgelegt sind.
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Der hds hilft, kontaktieren Sie uns
Der hds bietet seinen Mitgliedern in Zusammenarbeit mit der Firma Reggiani Consulting GmbH aus Bozen kostenlose Erstgespräche und eine professionelle Beratung zu vergünstigten Tarifen an. Vereinbaren Sie einen Termin: recht@hds-bz.it.
betriebsberatung hds-bz.it/beratung
Wirtschaftsförderung betrieblicher Investitionen Noch bis zum 30. Juni 2018 können die Gesuche zum Wettbewerbsverfahren um Beihilfen für betriebliche Investitionen von Kleinunternehmen eingereicht werden.
Pluspunkte erhalten Unternehmen, die in technologische Güter oder in die Digitalisierung investieren bzw. die in den letzten Jahren zur Förderung von Forschungs- oder Entwicklungsprojekten zugelassen worden sind.
Wer bekommt für was wieviel Die Förderung über das Wettbewerbsverfahren kommt ausschließlich den Südti- Pluspunkte für Handelsbetriebe roler Klein- und Kleinstunternehmen in Pluspunkte gibt es für die Nutzung besteden Sektoren Handwerk und Industrie hender Baukubatur, für die Ausübung eisowie Handel und Dienstleistungen bis zu ner Einzelhandelstätigkeit in Vierteln oder 49 Mitarbeitern zugute. Der Wettbewerb peripheren Zonen, die keine historischen sieht eine Bezuschussung im Ausmaß von oder städtischen Zentren in Gemeinden 20 Prozent für Investitionen in bewegliche mit mehr als 10.000 Einwohnern umfassen, Güter vor, die zur Errichtung einer neuen oder für Handelsbetriebe, die als NahverBetriebsstätte, zur Erweiterung einer beste- sorger eingestuft sind. henden Betriebsstätte, zur Diversifizierung Pluspunkte gibt es auch für Investitionen der Produktion einer Betriebsstätte durch in strukturschwachen Gebieten, für Koopeneue zusätzliche Produkte oder zu einer rationen, für nachgewiesene Messebeteiligrundlegenden Änderung des gesamten gungen, für den Nachweis der Nutzung von Produktionsprozesses einer bestehenden „Export Coaches“, für Investitionen in Gebieten mit einer erhöhten Arbeitslosenquote, Betriebsstätte getätigt werden. Gefördert werden die im Jahr 2018 getätig- für Frauenunternehmen, für den Nachweis ten Investitionen in Einrichtungen, Hard- bestimmter Zertifizierungen oder Qualifiware, funktioneller Software zu den för- kationen, für bestehende Lehrverträge oder derfähigen Investitionen, Maschinen und für die Aufnahme der Tätigkeit eines neuen Anlagen, Arbeitsfahrzeuge, Sonderfahrzeu- Unternehmens. ge, Geräte und Fahrzeuge zur Personenbeförderung sofern sie von Handelsagenten, Nach Ablauf der Einreichfrist für die AnVertretern oder Taxi- und Mietwagenun- träge wird eine Rangordnung auf der Basis ternehmern angeschafft werden. Gefördert von vergebenen Punkten erstellt, wobei für werden auch Fahrzeuge für den Waren- die Handels- und Dienstleistungsbetriebe transport, welche von Unternehmen ange- eine Million Euro zur Verfügung stehen. kauft werden, die Handel auf öffentlichen Die Investitionsvorhaben werden in der Flächen ausüben. Reihenfolge der Rangordnung so lange geZulässig sind Investitionen zwischen min- fördert, bis die zur Verfügung stehenden destens 20.000 und höchstens 500.000 Euro. Finanzmittel erschöpft sind. Die Antragstellung muss vor Beginn der Investition erfolgen. Jeder Antrag wird mit Punkten bewertet. Für 2018 wurden neue Bewertungskriterien erarbeitet. Franz Josef Dorfmann,
33 Benchmarking in der Bekleidungsbranche Infoveranstaltung am 6. Juni in Bozen. Der hds hat sich intensiv mit der Bekleidungsbranche befasst und ein umfangreiches Wissen über bestimmte Kennzahlen und Messgrößen der Bekleidungsgeschäfte entwickelt. In der Informationsveranstaltung Benchmarking in der Bekleidungsbranche, die am 6. Juni um 19:00 Uhr im hds-Hauptsitz in Bozen stattfindet, wird ein Überblick über die vorherrschenden Messgrößen in der Bekleidungsbranche gegeben und Details zum Ablauf und zu den Vorteilen einer Betriebsanalyse geliefert. Jeder Unternehmer aus der Bekleidungsbranche erhält die Möglichkeit, die Daten mit seinen eigenen zu vergleichen. Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos, eine Anmeldung bis Donnerstag, 31. Mai erforderlich: pblasbichler@hds-bz.it.
Betriebsberatung, T 0471 310 424, fdorfmann@hds-bz.it
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info arbeit hds-bz.it/gewerkschaftsangelegenheiten hds-bz.it/arbeit hds-bz.it/baecker
INFO
Lohn und Vergütung 34
Auszahlung in bar ist verboten. Ab 1. Juli 2018 müssen Arbeitgeber oder Auftraggeber die Löhne oder Vergütungen an die Arbeitnehmer wie folgt auszahlen: mittels Banküberweisung (auf das durch die IBAN-Nummer des Arbeitnehmers identifizierte Konto); mit elektronischen Zahlungsmitteln; durch Barauszahlungen am Bank- oder Postschalter, wo der Arbeitgeber ein Konto mit Zahlungsauftrag eröffnet hat; durch Aushändigung eines Schecks direkt an den Arbeitnehmer oder eine von ihm bevollmächtigte Person, wenn er selbst verhindert ist. Bevollmächtigter kann der Ehepartner, der Lebenspartner oder ein Verwandter in gerader oder Seitenlinie sein, der mindestens 16 Jahre alt ist.
Vergütungen an Arbeitnehmer dürfen somit nicht mehr in bar ausgezahlt werden, unabhängig von der Art des Arbeitsverhältnisses, das zwischen den Parteien besteht. In den Anwendungsbereich dieser Neuerung fallen alle in Art. 2094 Zivilgesetzbuch genannten Arbeitsverhältnisse, unabhängig von ihrer Durchführungsart und Dauer, und alle durch Verträge über eine koordinierte und kontinuierliche Mitarbeit begründete Arbeitsverhältnisse sowie die von Genossenschaften mit ihren Mitgliedern abgeschlossenen Verträge. Darüber hinaus ist vorgesehen, dass die Unterschrift des Arbeitnehmers auf dem Lohnzettel kein Beweis für die erfolgte Lohnzahlung ist. Von dieser Bestimmung ausgenommen sind die Arbeitsverhältnisse mit öffentlichen Verwaltungen und im Haushalt. Diese basieren auf einem Kollektivvertrag, der von den Gewerkschaften auf gesamtstaatlicher Ebene abgeschlossen wurde. Arbeitgebern, die gegen diese Pflicht verstoßen, droht eine Verwaltungsstrafe von 1000 bis 5000 Euro, wobei davon auszugehen ist, dass diese Strafe pro Arbeitnehmer gilt.
Josef Kaser, Bereichsleiter Personalverwaltungsdienste, T 0471 310 450, jkaser@hds-bz.it
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B Istatwert betreffend die Konsumpreise für die Angleichung der Mieten (Gesetz 392/78). - Nationale Veränderung März 2017 – 2018 ist gleich + 0,7 % (75 % = + 0,525). - Veränderung in Bozen März 2017 – 2018 ist gleich + 1,6 % (75 % = + 1,2).
B Die Indexzahl für die Abfindungen beträgt im März 0,820104.
Bäcker: neue Lohntabellen online Ab 1. Mai 20 18 gelten für Ar be itnehmer der Br othe rs tellung und -v er teilung neue Gr un dlagen für die Lohnbere chnung. Die Lohn tabelle is t online unter den Dow nloads zu finde n.
info aktuelles hds-bz.it/recht hds-bz.it/abfallwirtschaft hds-bz.it/beitraege
che Der europäis ! Telepass kommt
SSV
beginnt am Freitag, 6. Juli Sechs Wochen Schlussverkauf in Südtirol. Der Sommerschlussverkauf beginnt in Südtirol am Freitag, 6. Juli und dauert sechs Wochen bis zum 17. August 2018. Die Tourismusgemeinden Tiers, Kastelruth, Ritten, St. Ulrich, St. Christina, Wolkenstein, Sexten, Enneberg, St. Martin in Thurn, Wengen, Abtei, Corvara, Stilfs, Kurzras, Reschen
und St. Valentin auf der Haide starten mit dem Sommerschlussverkauf am 10. August und beenden ihn am 21. September. Mehr Infos über die Themen Sonderverkäufe und Preisauszeichnungen online unter Downloads.
eführte für LK Ws eing Der im Vorjahr auch für lepass ist nun europäische Te mmens ko nk eines Ab Autos ak tiv. Da nischen lie ita ständigen zwischen der zu europäen en ied it versch Gesellschaf t m öglich, die n, ist es nun m ischen Partner , Spanien t in Frankr eich Autobahnmau schen Teni lie it dem ita und Portugal m künf tig Zu n. ne ch verre lepass-Gerät zu ungarische deutsche und könnten auch nzukommen. Autobahnen hi
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Händler haftet für Plastiktaschen Wichtige News und eigene Seite.
Rotationsfonds: neue Zugangskriterien Die Landesregierung hat die überarbeiteten Anwendungsrichtlinien für den Rotationsfonds und die Bezuschussung, speziell des Tourismus, genehmigt. Beim Wettbewerb für Investitionsförderung zugunsten der Sektoren Industrie, Handwerk, Handel und Dienstleistungen erhalten Unternehmen schon seit 2017 unter anderem Pluspunkte, wenn sie in strukturschwachen Gebieten angesiedelt sind. Nun werden auch im Tourismus jene Betriebe bei ihren Investitionen unterstützt,
die sich in touristisch nur durchschnittlich oder schwach entwickelten Gebieten befinden und deren Umsatz unter 1,5 Millionen Euro liegt. Die maximale Höhe für Darlehen zur Beschaffung von Liquidität beträgt jetzt für alle Sektoren 50.000 Euro.
beratung@hds-bz.it
Neuigkeiten gibt es in Bezug auf die Kunststofftaschen für den Einkauf von Lebensmitteln mit einer Wandstärke bis zu 50 Mikrometern. Der Staatsrat hat in einem Gutachten festgelegt, dass es rechtswidrig ist, Verbraucher zum Kauf von Einwegtaschen im selben Geschäft zu zwingen, in dem sie ihre frischen Lebensmittel beziehen. Der Haken liegt nun allerdings im Detail: Der Händler, so der Staatsrat, muss dafür garantieren, dass die Tasche, die sein Kunde mitgebracht hat, den hygienischen Voraussetzungen entspricht. Der hds empfiehlt seinen Mitgliedern, keine von Kunden mitgebrachte Taschen zu akzeptieren. Aufgrund der Aktualität des Themas hat der hds für seine Mitglieder online eine eigene Seite erstellt, auf der alle Informationen gesammelt werden.
hneuhauser@hds-bz.it
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