Italienische Post AG – Versand im Postabonnement– G.D. 353/2003 (konv. Ges. Nr. 46, 27.02.2004) Art. 1, Abs. 1, CNS BOZEN · Jahrgang LXVII · 7-8/2019 · IR/IP · monatlich
hds magazin #7-8/19 Monatsmagazin des Handelsund Dienstleistungsverbandes Südtirol hds-bz.it facebook.com/hds.unione
Betriebsnachfolge: die große Herausforderung „Unternehmer sein“ fördern und attraktiver machen
gettyimages
Generationen wechsel
Die Betriebsübergabe steht bevor? Sie erhalten von uns: • Beratung wie der Betrieb zu Lebzeiten übergeben werden kann. • Beratung über erbrechtliche Fragestellungen. • Die vertragliche Vorbereitung für die Übergabe. • Die Ausarbeitung einer Unternehmensbewertung. So gehen Sie den Generationenwechsel richtig an! Melden Sie sich gerne in der Betriebsberatung des hds. Kontakt: beratung@hds-bz.it, hds-bz.it/beratung handels- und dienstleistungsverband Südtirol
editorial
Zeit zum Handeln Irgendwie wird es in der öffentlichen Diskussion zu wenig wahrgenommen oder andere Themen überwiegen. Aber es ist eine Realität und fordert uns zum Handeln auf – sowohl die Politik als auch uns als Verband. Worum geht es? Schauen wir uns genauer die Zahlen im Einzelhandel an, dann ist der Anlass zur Sorge berechtigt: Analysieren wir die Altersstruktur der Unternehmer in diesem Sektor, so sehen wir, dass rund 40 Prozent davon vermutlich in den nächsten vier bis fünf Jahren in den Ruhestand treten wird und somit ihre Betriebe weiterzuführen bzw. zu übergeben sind. Diese allarmierende Situation gilt weniger für den äußerst dynamischen Dienstleistungssektor, in welchem immer neue Berufe und Tätigkeitsfelder entstehen. Was heißt das nun? Unser Ziel muss es sein, das „Unternehmer sein“ zu fördern und attraktiver zu machen. Junge Menschen dazu zu begeistern, den Weg in die Selbstständigkeit zu gehen, sich dort entfalten zu können, aber vor allem sich eine Lebensexistenz aufbauen und eine Familie erhalten zu können. Die Wertschätzung und das Ansehen für das „Unternehmer sein“ sind absolut zu steigern. Das ist die Herausforderung schlechthin. Gehen wir diese nicht an, dann haben wir ein Problem. Und die Aufgabe der Politik ist es, für die Unternehmer geeignete Rahmenbedingungen zu schaffen und vor allem Unternehmer zu entlasten! Wörter wie Bürokratieabbau oder Steuererleichterungen sind an der Tagesordnung. Aber mir kommt vor, je mehr darüber gesprochen wird, umso mehr werden die Verpflichtungen. Es darf nicht sein, dass jede neue Regelung neue Zettel erfordert. Das schreckt zurecht ab, frisst unternehmerische Energie auf und demotiviert letzten Endes. Handelsbetriebe etwa, die Lehrlinge angestellt hatten, wollen keine mehr anstellen, weil das Zettelwerk so schlimm geworden ist. So wie es in unseren Betrieben Qualität in Produktion, Prozessen und vor allem Kundenorientierung braucht, so braucht es auch Qualität in der öffentlichen Verwaltung, Klarheit und Rechtsicherheit in der Gesetzgebung und vor allem Kundenorientierung! Und die Kunden sind wir Bürger und unsere Unternehmen!
Philipp Moser, hds-Präsident
bis 5. Juli Vom 1 st sind gu 23. Au Büros e uns re 13:00 Uhr :30 bis von 08 ie geöffnet. für S
titelgeschichte Resümee Hauptversammlung 2019
4
aktuelles Abendshopping in Südtirol
10
bezirke Eppan: Fashion, Food, Kids
16
fachgruppen NEU: Sprechstunden für Tabakhändler
18
bildung SMM für Anfänger
24
betriebe informieren Bergapfelsäfte Kohl ausgezeichnet
26
betriebsberatung Auf einen Blick: der Service des hds
27
info arbeit Entlassung aus disziplinarischen Gründen
30
Redaktion, Verwaltung und Werbung: 39100 Bozen, Mitterweg 5, Bozner Boden, T 0471 310 308/309, F 0471 310 396, pr@hds-bz.it, www.hds-bz.it Verantwortlich im Sinne des Pressegesetzes und Verantwortlicher Schriftleiter: Dott. Mauro Stoffella (Bereichsleiter Kommunikation) Redaktion: Dott. Sergio Colombi, Dott. Martina Reinstadler, MA, Manuela Seebacher Grafisches Konzept: Gruppe Gut – www.gruppegut.it titelbild: gettyimages Grafik: Stefano Hochkofler Fotos: gettyimages, Christian Oberkofler, Helmuth Rier, Othmar Seehauser, sxc, Vinschger Wind Druckerei: Athesia Druck GmbH – Weinbergweg 7 – 39100 Bozen Aufgegeben am 17. Juni 2019 Die Redaktion behält sich das Recht vor, Anzeigen zurückzuweisen. Die in Gastartikeln wiedergegebene Meinung muss nicht der Meinung der Redaktion entsprechen. Herausgeber: Handels- und Dienstleistungsverband Südtirol Genossenschaft – Bozen, Sped. im P.A. – 45% - Art. 2. Absatz 20/b, Gesetz 662/96, Filiale Bozen, Eintragung Landesgericht Bozen Nr. 50/51 – Rep. 27256. Eintragung ROC Nr. 14101. Angeschlossen der USPI Unione Stampa Periodica Italiana
hdsmagazin #7-8/19
titelgeschichte
1 2
4
Betriebsnachfolge:
die große Herausforderung
„Unternehmer sein“ fördern und attraktiver machen – Hauptversammlung 2019 „Wenn es darum geht, unsere Dörfer, Ortszentren, Innenstädte oder Stadtviertel attraktiv, lebendig und lebenswert zu gestalten und zu entwickeln, so ist es Aufgabe des Verbandes, sich darum zu kümmern. So wie andere Wirtschaftsverbände sich etwa um die Gewerbegebiete oder um die Landschaft kümmern. Der hds ist verantwortlich für die Orts- und Stadtentwicklung“, sagt hdsPräsident Philipp Moser 1 in seiner Rede bei der diesjährigen Hauptversammlung, die Mitte Mai am Hauptsitz des hds in Bozen stattgefunden hat. hds-Direktor Bernhard Hilpold 6 moderierte die Versammlung und konnte zahlreiche Mitglieder aus allen Landesteilen begrüßen.
hdsmagazin #7-8/19
Moser unterstrich auch, dass sich der hds bei den Sonn- und Feiertagsöffnungen nach wie vor für eine autonome Regelung einsetzen wird. Als große Herausforderung für die Politik und den Verband nannte Moser den Generationswechsel und die Betriebsnachfolge (siehe dazu auch Editorial auf S. 3): „Unser Ziel muss es sein, das ‚Unternehmer sein‘ zu fördern und attraktiver zu machen.“ Vizepräsident Sandro Pellegrini 2 wies hingegen in seiner Ansprache auf die kollektivvertragliche Handlungsstärke des Verbandes hin. „Wir beteiligen uns lokal und gesamtstaatlich direkt an der Ausarbeitung des Kollektivvertrages und können somit
Ehrenpräsident Walter Amort
3
arbeitsrechtliche Rahmenbedingungen einbringen und mitbestimmen“, erklärt Pellegrini. Zudem werden verbesserte Leistungen des Gesundheitsfonds forciert und die Errichtung einer eigenen Welfare-Plattform angegangen. Der Landesrat für Handel und Dienstleistungen, Philipp Achammer 3 , erklärte in seiner Antrittsrede, dass die Südtiroler Handelsstruktur im Vergleich zu anderen Realitäten noch sehr gut dastehe. „Wir müssen alles unternehmen, um diese zu erhalten und weiterzuentwickeln. Der Handel in den Orten garantiert Lebensqualität und sorgt für Begegnungen“, meint der Landesrat.
Im Rahmen der Hauptversammlung wurde dem langjährigen hdsPräsidenten Walter Amort für seine Verdienste die Ehrenpräsidentschaft und die goldene Ehrennadel des Verbandes verliehen. Amort war von 1994 bis 2018 Ortsausschussmitglied des hds in Brixen und von 1998 bis 2018 Präsident des Bezirks Eisacktal/Wipptal. Von 2000 bis 2018 war er Verbandspräsident. Die Laudatio hielt Christoph Oberrauch 4 , u. a. ehemaliger Präsident des Südtiroler Wirtschaftsringes.
5
4
V. l. Philipp Moser, Lucia und Walter Amort und Sandro Pellegrini.
mstoffella@hds-bz.it
Fragwürdige Praktiken Das derzeit weltweit größte soziale Netzwerk mit weit über zwei Milliarden Mitgliedern eilt von einem Rekord zum nächsten. 2017 erzielte Facebook einen Umsatz von 41 Milliarden US-Dollar. Getrübt werden diese Rekordzahlen zum einen durch die mangelhaften Datenschutzpraktiken. Insbesondere europäische Datenschützer und Sicherheitsexperten üben Kritik. Zum anderen sind die Verbreitung und die respektive fehlende Eindämmung von Falschmeldungen (fake news) über diesen Kanal ein Problem. Doch die Ideen gehen nicht aus: So wie etwa die vor Kurzem angekündigte eigene Kryptowährung. Die könnten Nutzer u. a. auch für Einkäufe über das soziale Netzwerk nutzen. Auch sollen sie sich gegenseitig Geld überweisen können. Facebook verhandelt mit Zahlungsdienstleis-
tern, Kreditkartenunternehmern und Händlern. Klingt wieder einmal nach einem übertrieben, dargestellten und künstlich, aufgewerteten Thema. Aber fragen Sie sich eines: Würden Sie einem Unternehmen, das zuweilen eher liederlich mit Ihren Daten umgeht, Ihr Geld – und sei es auch nur eine virtuelle Währung – anvertrauen?
Mauro Stoffella, Bereichsleiter Kommunikation mstoffella@hds-bz.it
hdsmagazin #7-8/19
titelgeschichte
7 6
6
Klein- und Familienbetriebe wissen zu überraschen Hannes Lindner 7 (im Bild) ist seit 1998 geschäftsführender Gesellschafter der Standort + Markt Beratungsgesellschaft in Baden (Österreich). Seine Beratungstätigkeit widmet er der Standortoptimierung internationaler Filialnetze sowie der standorttechnischen Beurteilung von Handelsimmobilien. Der Handelsexperte referierte zum Thema „Zauberformel Branchenmix – Wie Orte zu natürlichen Einkaufszentren werden“.
hdsmagazin #7-8/19
Herr Lindner, Wie würden Sie den „Gesundheitszustand“ von Städten und Orten in Mitteleuropa beschreiben?
Die europäischen Shopflächen durchlaufen derzeit aufgrund des rapiden Wachstums von E-Commerce einen Neuordnungs- und Sinnbildungsprozess. Shopflächen, allen voran Shopping Malls, zuletzt aber auch Fachmarktzentren und Cityhäuser, waren vor zehn Jahren bei den Investoren noch „everybody’s darling“, heute werden im Zuge der Digitalisierung und Technologisierung des Handels zusehend kritische Fragen gestellt, genau genommen mit einem einzigen Kern: Wo und wie kaufen wir morgen ein? Diese Frage beschäftigt alle Länder Mitteleuropas im gleichen Maße, wobei Wohlstand, Motorisierungsgrad, E-Commerce-Affinität, Raumordnungsregularien und nicht zuletzt auch die unterschiedliche Strukturierung des Raumes wohl wesentliche Faktoren dafür sind, wie es denn heute nun tatsächlich im Einzelnen um den Gesundheitszustand der innerstädtischen Shopflächen steht.
Welche Rolle spielen heute ortsrelevante Tätigkeiten wie Einzelhandel, Gastronomie oder Dienstleistungen für die Entwicklung unserer Orte?
Handel kommt auch ohne Innenstadt zurecht – aber: eine vitale Innenstadt kommt nur schwer oder gar nicht ohne Handel aus. Ähnlich ist es mit der Gastronomie und den letztverbraucherbezogenen, konsumnahen Dienstleistungen.
Was braucht es, um lebendige und attraktive Innenstädte und Ortszentren zu erhalten und vor allem weiterzuentwickeln?
Um „Leben“, im wesentlichen Frequenz, in die Innenstädte zurückzuführen, bedarf es eines Bündes von langfristigen Planungen, wobei es unserer Meinung nach Sinn macht, die Funktionen einer Stadt in Schichten – ähnlich einem Zwiebelschalen-Modell – zu verstehen. Die uns wesentlich erscheinenden Schichten, die auch gleichzeitig für
titelgeschichte
Gute Stimmung bei der Hauptversammlung des hds.
„Existenzberechtigung“ neu erarbeiten. Ein Teil des Entwicklungspotenzials könnte in der Nische bzw. im ausgeklügelten Angebots- und Service-Mix liegen.
Haben Klein- und vor allem Familienbetriebe noch eine Überlebenschance?
Frequenz und „Zusammenleben“ sorgen, sind Wohnen, Arbeiten, Bildung, Kultur. Sind diese Basisschichten in ihrer räumlichen und nutzungszeitlichen Struktur gut ineinander verwoben, sollte im Grunde eines gewährleistet sein: eine solide Frequenzdurchmischung des Stadtkerns über den gesamten Tag hinweg. Dienstleistung, Handel und Gastronomie müssen normalerweise auf diese Frequenz nicht gesondert aufmerksam gemacht werden: Die Unternehmer erkennen selber ganz genau, wo und wann ein Geschäft sinnvoll und wirtschaftlich betrieben werden kann.
Funktioniert dieser Denkansatz, dieses Schichtendenken, in allen Stadtgrößen-Kategorien?
Im Grunde ja, aber dabei gilt: Wurden seitens der Stadt Fehlentscheidungen zur Standortwahl von Schulen, Ämtern, Betriebsansiedlungen und Siedlungsbau ge- troffen, sind die Fehler entweder gar nicht
mehr oder nur sehr langfristig wieder geradezubiegen. Wenn darüber hinaus für Handel, Dienstleistung und Gastronomie keine in Hinblick auf Anfahrbarkeit, Flächenzuschnitt und Sichtbarkeit geeignete Flächen im Stadtkern angeboten werden, nützen selbst langfristig sauber zurechtgelegte Funktionsschichten wenig. Wie gesagt: Handel kommt auch ohne Innenstadt aus.
Wo hat der stationäre Handel Entwicklungspotenzial?
Der stationäre Handel hatte vor den Zeiten des E-Commerce das Monopol über Preis und Angebot – du musstest den Shop betreten, um zu sehen, was um wie viel angeboten wird. E-Commerce durchbricht dieses Monopol, Preise werden dynamisch gebildet, angeboten wird nahezu alles, was in einem Container transportabel ist und versendet werden kann. Die Logistikhalle ist das neue Warenhaus. Der stationäre Handel muss sich vor diesem Hintergrund mehr oder weniger neu erfinden und sich die bisherige
Das könnten genau jene Betriebe sein, die durch tiefe Ortskenntnis und Vernetzung, Servicebereitschaft und dem detailliertesten „Know your customer“ punkten. Das werden möglicherweise die einzigen (!) Betriebe sein, die zu überraschen wissen – eine Fähigkeit, die in Zeiten, wo das Materielle immer und überall greifbar oder zumindest lieferbar erscheint, entscheidend sein könnte.
Wie beurteilen sie die Handelslandschaft in Südtirol?
Da wir Südtirol – anders als Österreich – nicht wie unsere Westentasche kennen, fällt eine objektive Beantwortung schwer. Meine bescheidene Wahrnehmung ist, dass die Flächenexpansion in Südtirol in Summe eher zurückhaltend verlief, angesichts der neuen Rahmenbedingungen ein wahrscheinlich geschickter Weg, denn: Wir sind den zukünftigen Generationen zu einem haushälterischen Umgang mit Grund und Boden verpflichtet.
Interview: Mauro Stoffella
hdsmagazin #7-8/19
7
1
8
! ? d i e n h Sc se s i n g a ische W
r
e m h e n Unter
Tag der Dienstleister 2019: Südtiroler Unternehmerpersönlichkeiten berichten. Über ihre unternehmerischen Wagnisse berichteten drei Südtiroler Unternehmerpersönlichkeiten beim diesjährigen Tag der Dienstleister, der Anfang Juni im hds-Hauptsitz in Bozen stattgefunden hat.
Das Thema „Schneid – Unternehmerische Wagnisse“ stand heuer im Fokus des traditionellen Fachevents der Dienstleister im hds. Präsidentin Barbara Jäger 1 und Vizepräsident Renato Bonsignori 2 konnten dabei zahlreiche Unternehmer aus dem Südtiroler Dienstleistungsbereich begrüßen. „Im Mittelpunkt standen wiederum der gegenseitige Austausch, der Netzwerkgedanke sowie jede Menge innovativer Ideen“, erklären Jäger und Bonsignori das Ziel der Veranstaltung, die sich mittlerweile als Pflichttermin für Südtirols Dienstleistungsbranche etabliert hat. Jäger informierte, dass laut aktuellem Wirtschaftsbarometer des WIFO der Handelskammer Bozen die „Unternehmensorientierten Dienstleistungen“ erfreulicherweise die beste Stimmung auf-
hdsmagazin #7-8/19
aktuelles
2
9
V. l. Barabara Pizzinini, Peter Paul Mader und Armin Oberholenzer
weisen. „Wir haben somit eine gute Basis. Nun gilt es, Südtirol als Standort für kreative Unternehmen und für junge Menschen noch attraktiver zu entwickeln. Dabei liegt mir eines am Herzen: Um die notwendigen Talente wieder nach Südtirol zu holen, sollte v. a. für die Wohnungssituation eine Lösung gefunden werden. Zudem sollten heimische Betriebe auch bei öffentlichen Ausschreibungen verstärkt berücksichtigt werden.“ Entscheidend seien zudem die Förderung der Zwei- und Mehrsprachigkeit und das Erlenen der Landessprachen. Die Sprachkompetenz – so zeige die Entwicklung – sei ins Hintertreffen geraten.
Peter Paul Mader (Mader GmbH) vom Familienhotel Feuerstein Nature Family Resort (feuerstein.info) in Pflersch berichtete abschließend über sein Wagnis. Seine Liebe für das Feuerstein entflammte schon früh, als er 2000 den damaligen Bauernhof erwarb. Seitdem brennt Mader für diesen Kraftort und dafür, andere Familien mit der Magie dieses einzigartigen Fleckchens Erde zu verbinden. Selbst verbringt er jedes freie Wochenende mit seiner Familie zu Füßen der Wasserfälle und Berggipfel und tankt die nötige Energie, die er für die täglichen Herausforderungen als Unternehmer braucht.
„Kein Wirtschaftsbereich ist so vielfältig, heterogen und zugleich dynamisch wie die Dienstleistungen“, sagt hingegen hdsPräsident Philipp Moser in seiner Begrüßung. Anschließend stellten Armin Oberhollenzer, Barbara Pizzini und Peter Paul Mader ihre Erfahrungen, Ideen und Pläne vor. Armin Oberhollenzer führt die Firma Leaos GmbH (leaos.com) aus Bozen. Leaos ist ein junges Unternehmen, das Design E-Bikes kreiert. Ziel ist es dabei, nicht nur ein Fortbewegungsmittel zu bieten, sondern ein Stück Lebensgefühl. Leaos wurde 2013 von Oberhollenzer mit dem Ziel gegründet, ein neues Segment in der urbanen Mobilität zu schaffen, das stilorientierten Menschen ein flexibles und emotional ansprechendes nachhaltiges Fortbewegungsmittel in der Stadt anbietet. 2017 wurde aus Leaos eine GmbH, u. a. mit Investor Hanspeter Haselsteiner von STRABAG als Partner. Barbara Pizzinini stellte die EOS Genossenschaft (eos-genossenschaft.bz) vor. Die Genossenschaft für Entwicklung, Orientierung und Solidarität wurde 2016 gegründet. Die EOS Gruppe ist ein genossenschaftlicher Konzern auf paritätischer Basis unter deren Dach mehrere Genossenschaften vereint sind. Ihr Ziel ist es, in Südtirol eine zentrale Anlaufstelle für die gesamte Bevölkerung zu schaffen, wenn es um Anliegen im psychosozialen Bereich und um Bildungsangebote geht.
Dienstleister im hds Der hds stellt den südtirolweit größten Zusammenschluss an Betrieben der unterschiedlichsten Dienstleistungsbranchen dar. Derzeit sind im hds mit der Dachorganisation der Dienstleister weitere elf organisierte Fachgruppen und Fachverbände. Dazu gehören Eventdienstleister, IT- und Internetdienstleister, Radio- und Fernsehsender, Reisebüros, Makler, Unternehmensberater, Verleger, Werbefachleute, Bikeguides, Dolmetscher sowie Fremdenführer und Reiseleiter.
hdsmagazin #7-8/19
aktuelles
Nutzen Sie die hds-Jobbörse s hds Die Jobbörse de hds-bz.it/job Angebote d un n ge un rb bietet neue Bewe in en d Lehrlingsstell für Arbeits- un die ick Kl em Sie mit ein Südtirol. Finden Sie en tz nu er od n stellte passenden Ange e. ell e neue Arbeitsst die Chance für ein
10 Ladendiebstähle: neuer Leitfaden hds zeigt wirksame Methoden, Ratschläge und Verhaltensregeln. Von einem Ladendiebstahl kann jeder Einzelhändler betroffen sein. Damit Langfinger in Geschäften und Verkaufslokalen keine Chance haben, ist es wichtig, Präventionsmaßnahmen zu treffen und Verhaltens- und Handlungsweisen zu kennen. Wie sich Südtirols
Händler vor Ladendieben schützen können, haben Handeltreibende bei einer Informationsveranstaltung des hds erfahren. Diese hat vor Kurzem im Hauptsitz des Verbandes in Bozen stattgefunden. Giuseppe Tricarico, Leiter der Fahndungsabteilung in der Bozner Quästur, informierte über das richtige Verhalten bei Ladendiebstahl und gab Tipps zum Schutz und für eine erfolgreiche Vorbeugung. Der Staatsanwalt am Landesgericht Bozen, Günther Morandell, hingegen erklärte was passiert, wenn Anzeige wegen Diebstahl erstattet wird.
Der Sommer kann kommen
g oppin endsh lick. z.it/ab erb b Ü h ds - b im rmine Alle Te
hdsmagazin #7-8/19
Abendshopping in Südtirol. Lange Einkaufsabende mit bunten Rahmenprogrammen beleben im Sommer zahlreiche Stadt- und Dorfkerne in allen Bezirken Südtirols. Dazu tragen die Kaufleute und Dienstleister in Zusammenarbeit mit verschiedenen Organisationen, Vereinen und
Anschließend berichteten die Vertreter von zwei Handelsbetrieben über ihre Erfahrungen mit Ladendiebstahl. Der hds hat auch einen Leitfaden zur Vorbeugung von Ladendiebstählen ausgearbeitet. Dieser steht allen Mitgliedsbetrieben als Download unter hds-bz.it/handel zur Verfügung.
lsala@hds-bz.it
anderen Wirtschaftstreibenden bei. In ganz Südtirol halten die Geschäfte an den Abendstunden offen. Schenna hat bereits Ende Mai die langen Einkaufsabende eingeläutet, in den meisten Orten gehen sie ab Juli los und reichen bis Ende August, in einigen Gemeinden sogar bis in den September hinein. Zusätzlich locken einige Orte mit Unterhaltung, Musik und kulinarischen Köstlichkeiten zum verlängerten Einkaufsvergnügen und Flanieren.
aktuelles
Handelspolitik gemeinsam abstimmen Treffen mit Trentiner LR Failoni. Die Orts- und Stadtentwicklung, die Sonn- und Feiertagsöffnungen, die Nahversorgung und die Zusammenarbeit mit dem Tourismus standen im Mittelpunkt eines Treffens zwischen dem neuen Trentiner Landesrat für Handel und Tourismus, Roberto Failoni sowie der Führung des hds, Präsident Philipp Moser und Vizepräsident Sandro Pellegrini (im Bild v. l.). Das Gespräch hat vor Kurzem im Hauptsitz des hds in Bozen stattgefunden. Eigene autonome Regelung Was die Ortsentwicklung anbelangt, so betonten die hds-Vertreter, dass es darum geht, Dörfer, Ortszentren, Innenstädte oder Stadtviertel attraktiv, lebendig und lebenswert zu gestalten und zu entwickeln. In Trient ist derzeit geplant, das historische Zentrum dank des so genannten UNESCO-Dekrets aufzuwerten. Dieses ermöglicht die Ansiedlung bestimmter traditioneller und typischer Betriebe. Bei den Sonn- und Feiertagsöffnungen plädierten alle für eine eigene autonome Regelung, die die Bedürfnisse der beiden Länder berücksichtige. Unterstrichen wurde die gesellschaftliche Bedeutung der Nahversorgung vor allem im ländlichen Raum und in den peripheren Berggebieten. So wie Südtirol gewährt auch das Trentino hierfür eine spezielle Förderung für Nahversorgungsbetriebe (siehe auch Artikel nebenan). Länderübergreifende Zusammenarbeit Gesprächsthema war auch die Zusammenarbeit zwischen Handel und Tourismus und die entsprechenden Erfahrungen in beiden Landesteilen. In Südtirol soll nach Auffassung des hds das System der Finanzierung der örtlichen Tourismusvereine vereinheitlicht werden, wobei letztere vermehrt in die Entwicklung der Orte miteinbezogen werden sollten. „Wir sind überzeugt, dass es sinnvoll ist, uns in Zukunft regelmäßig zu verschiedenen, gemeinsamen Themen zu treffen. Diese erste Zusammenkunft kann somit der Beginn einer guten, länderübergreifenden Zusammenarbeit sein“, meint hds-Präsident Philipp Moser abschließend.
11
Weniger bekannte „Winkel aufsuchen“ Auch für den neuen Trentiner Landeshauptmann, Maurizio Fugatti (im Bild), spielen der Handel und die Nahversorgung eine wesentliche Rolle. In einem Interview meint der LH, dass die „Nahversorgung immer noch einen wertvollen Beitrag für die Versorgung der Bevölkerung auf dem Land oder in Berggebieten mit den Gütern des täglichen Bedarfs leistet und auch Serviceleistungen anbietet wie Zeitungen, Fotokopien, Internetzugang usw. Wir möchten, dass ein Teil dieser Geschäfte zum Aushängeschild für die lokalen Qualitätsprodukte der kurzen Wege wird, sowohl für die einheimische Bevölkerung als auch für Touristen, vor allem für neugierige Menschen, die die Haupttrampelpfade verlassen und sich auf Entdeckungsreise begeben und weniger bekannte Winkel unseres Landes aufsuchen.“
hdsmagazin #7-8/19
aktuelles Für die Zukunft strebt Präsidentin Barbara Jäger eine noch engere Verzahnung der verschiedenen Akteure im Finanzierungsprozess an. „In einem ersten Schritt laden wir die Südtiroler Banken zum gemeinsamen Austausch an einen Tisch ein. Dabei geht es darum, Wege und Modelle zu diskutieren, wie beide Seiten – also Unternehmen und Kreditinstitute – den Finanzierungsprozess optimieren können,“ betont Jäger.
GARFIDI genehmigt Bilanz 2018 12
Mehr Mitglieder, mehr Finanzierungen. Die mitgliederstärkste Garantiegenossenschaft Südtirols GARFIDI bestätigte auch im vergangenen Jahr ihre Rolle als wichtige Partnerin der Südtiroler Wirtschaft. Wie bei der Vollversammlung deutlich wurde, erreichte das finanzierte Volumen zum Jahresende 2018 rund 112 Millionen Euro. Mit dem Ziel, Finanzierungslösungen nach Maß für Südtiroler Klein- und Mittelbetriebe zu finden, will GARFIDI auch 2019 wachsen und den Dialog zwischen Banken, Verbänden und Unternehmen weiter verstärken.
Gute Entwicklung Was die von der Vollversammlung genehmigte Bilanz angeht, fällt auf, dass sich GARFIDI 2018 gut entwickeln konnte. Das gesamte finanzierte Volumen belief sich zum Jahresende auf 112 Millionen Euro (2017: 91,8 Millionen Euro). Die ausgestellten Garantien erhöhten sich von 44 auf 52 Millionen Euro. Einen Zuwachs gab es auch bei den Mitgliedern. GARFIDI verzeichnete insgesamt 3149 Mitglieder, ein Plus von 2,4 Prozent gegenüber 2017.
Klarer Auftrag Das Profil der Garantiegenossenschaft GARFIDI ist klar: „Wir stehen allen Unternehmern, die ein Projekt in Angriff nehmen wollen, zur Seite. Wir begleiten sie während des gesamten Prozesses – von der Wahl des richtigen Finanzierungsinstruments über die Gespräche mit den Banken bis hin zur ausgestellten Garantie. Letztere trägt dazu bei, dass ein Betrieb einen Kredit oder ein Darlehen zu besseren Bedingungen erhält“, erklärt Direktor Christoph Rainer.
Der GARFIDI Point im hds
Beim hds ist ein GARFIDI Point angesiedelt, der eine wichtige Vorarbeit für die Aufnahme in die Garantiegenossenschaft leistet. Hier werden die entsprechenden Informationen über die Leistungen gegeben, er steht bei Finanzierungsangelegenheiten beratend zur Seite und hilft bei der Vorbereitung und Übermittlung des Garantieantrages. Die Bewertung der Anträge obliegt jedoch ausschließlich dem Verwaltungsrat von GARFIDI.
Franz Josef Dorfmann, Betriebsberatung, T 0471 310 424, fdorfmann@hds-bz.it
hdsmagazin #7-8/19
Traditionsreiche Unternehmen prämiert Der hds gratuliert. 15 Südtiroler Familienbetriebe, die mit großer Ausdauer und Hingabe ihr Unternehmen über Jahre erfolgreich geführt haben, wurden vor Kurzem von der Handelskammer Bozen geehrt. Mit 380 Jahren war bei der Prämierung 2019 der Wiesemann Biohof von Manuel Oberhauser aus Rasen-Antholz das traditionsreichste Unternehmen Südtirols. Unter den Prämierten sind auch zwei hds-Betriebe zu finden: Norbert Unterholzner & Co. Kg (Naturns) mit 68 Jahren und hier im Bild Kamenschek Kg des Egon Kamenschek & Co. (Toblach) mit 100 Jahren.
aktuelles
Die fünf Finalisten: v. l Katia Tribus, Valentina Oberbichler, Aaron Unterweger, Lukas Gardener und Alex Menegatti.
Südtirols nächstes Verkaufstalent Finalisten stehen fest. Vor Kurzem ist der Startschuss für den Berufswettbewerb Verkaufstalent Südtirol 2019 gefallen. Südtirols beste Berufs- und Fachschüler aus dem Bereich Handel stellten bei der Vorausscheidung in Bruneck ihre Fähigkeiten im Verkauf unter Beweis. Unter ihnen wurden nun die fünf talentiertesten Jungverkäufer ermittelt.
Katia Tribus aus Tisens (LBS Luis Zuegg Meran/Lehrbetrieb Papierhandlung Tyrolia in Meran), Valentina Oberbichler aus Mühlen in Taufers (BBZ Bruneck/Lehrbetrieb Athesia Papierhandlung in Bruneck), Aaron Unterweger aus Meran (LBS Meran/Lehrbetrieb Boschetti in Meran), Lukas Gardener aus Leifers (Lobis Böden in Bozen) und Alex Menegatti aus Leifers (LBS Handel und Grafik Johannes Gutenberg Bozen) sind die fünf Finalisten, die sich gegen elf weitere Kandidaten durchgesetzt haben. Das große Finale
findet am 4. Oktober, ebenfalls in Bruneck, statt und ist Sprungbrett für den länderübergreifenden Wettbewerb „Junior Sales Champion International“ in Salzburg. Junge Talente begeistern „Wir sind vom Verkäufernachwuchs und ihren Fähigkeiten begeistert und begleiten sie auf ihrem Weg. Mit dem Wettbewerb Verkaufstalent Südtirol wollen wir den Beruf des Verkäufers bewerben, den wichtigen Beitrag der Lehrbetriebe hervorheben und aufzeigen, wie vielfältig dieser Beruf sein kann“, sagt hds-Präsident Philipp Moser. „Der Umgang mit Menschen, soziale Kompetenzen, Sprachkenntnisse, aber auch spezielles Fachwissen stehen im Mittelpunkt. Das macht die Faszination dieser Berufe aus“, erklärt Moser, der vom Ergebnis und den Fähigkeiten des Verkäufernachwuchses begeistert ist. Die jungen Verkaufstalente mussten ein möglichst perfektes, kundenorientiertes Verkaufsgespräch mit einem Testkunden führen. Parallel dazu wurde ein italienischsprachiger Kunde betreut.
Das Verkaufstalent Südtirol wird bereits zum elften Mal vom hds in Zusammenarbeit mit dem Berufsbildungszentrum Bruneck organisiert und von der Bilateralen Körperschaft im Tertiärsektor (EbK), der Firma Sportler und dem Bereich Deutsche Berufsbildung des Landes Südtirol unterstützt.
Job, life, future
13
„Irgendwann, egal ob nach der Mittelschule, nach der Oberschule oder nach dem Studium, stehen wir alle einmal vor einer wichtigen Entscheidung: Wie soll es mit mir weitergehen, was möchte ich aus meinem Leben machen?“, sagt Sarah Seebacher, die Verantwortliche für Jugendprojekte im hds. „Die Suche nach dem passenden Weg, nach der eigenen Berufung, ist nicht einfach und vielfach führt der Weg über zahlreiche Umwege. Egal, ob Verkäuferin, Konditor, Mediendesigner oder Unternehmensberater: Wir geben einen Überblick über diese und weitere Fachberufe sowie über die dafür notwendigen Voraussetzungen.“
sseebacher@hds-bz.it
Bz MyWay k.com/ o o b e c fa ay _ b z @ my _ w z.it yway.b www.m
sseebacher@hds-bz.it
hdsmagazin #7-8/19
Sprechstunden
Termine
hds vor Ort
21.06. • Handelsagentenbörse Bozen, hds-Hauptsitz, 14:30 Uhr
St. Ulrich jeden 2. Montag im Monat von 14:30 bis 15:30 Uhr im Gemeindeamt.
04.10.
Lana jeden 2. und 4. Donnerstag im Monat von 11:00 bis 13:00
• Verkaufstalent Südtirol: Finale Bruneck, Berufsbildungszentrum (Aula), 18:00 Uhr
Uhr im Rathaus, Maria-Hilf-Straße 5.
05. – 09.10.
bis 10:00 Uhr in der Bezirksgemeinschaft Burggrafenamt,
• Anuga - Ernährungsmesse für Handel und Gastronomie Köln (D)
Passeirerstraße 3.
14. – 17.10.
baumer, Unterstadt 4, H 331 5714 456.
• Messe Hotel Bozen, Messe, Messeplatz 1
Zur Linde.
St. Leonhard i. P. jeden 2. und 4. Mittwoch im Monat von 08:00
Klausen donnerstags von 08:30 bis 12:30 Uhr, Kaffee NussMühlbach dienstags von 08:00 bis 09:30 Uhr im Gasthof Mals montags von 08:00 bis 10:00 Uhr im Gemeindehaus,
D Veraer aktu elle ns k taltu - - - alende ngs --r -- : verahds-bz.i - - - nsta t/ ltun gen
14
Bahnhofstraße 19. Prad montags von 10:30 bis 12:30 Uhr in der Raiffeisenkasse. Sulden am 10. Juli, 14. August und 11. September von 10:00 bis 12:00 Uhr in der Raiffeisenkasse. Rentenberatung (nach Vereinbarung) Meran mittwochs von 08:00 bis 12:00 Uhr im hds-Büro. In der Sommerzeit vom 1. bis 31. August finden keine Sprechstunden statt.
Meran / Burggrafenamt
Treue, Zufriedenheit, Loyalität
Sterzing jeden 2. und 4. Donnerstag im Monat von 08:00 bis 13:00 Uhr im hds-Büro. Brixen montags und freitags von 08:00 bis 13:00 Uhr im hds-Büro. Bruneck mittwochs und donnerstags von 08:00 bis 13:00 Uhr im hds-Büro. Schlanders jeden 2. und 4. Mittwoch im Monat von 14:00 bis
hds-Ehrendiplom für 30 Jahre Mitgliedschaft. Langjährige hds-Mitglieder werden mit einem Ehrendiplom gewürdigt. Ein Mitglied wurde vor Kurzem vom Bezirksleiter Walter Zorzi besucht. Als Dank für ihre 30-jährige Treue und beständige Mitgliedschaft erhielt die Plunger KG der Sandra Plunger & Co. (Lana) die hds-Urkunde.
16:00 Uhr im hds-Büro. In der Sommerzeit vom 15. Juli bis 31. August finden keine Sprechstunden statt. • PensPlan-Infopoints im hds (nach Vereinbarung) Kostenlose landesweite Vorsorgeberatung für Arbeitnehmer und Selbstständige. Vereinbaren Sie Ihren Gesprächstermin mit dem hds-Büro in Ihrer Nähe oder unter T 0471 978 032. Rechtsbeistand (nach Vereinbarung) Die Beratungsgespräche finden in allen hds-Bezirksstellen statt. Vereinbaren Sie Ihren individuellen Gesprächstermin: T 0471 310 422. Arbeitssicherheit, Umwelt und Hygiene (nach Vereinbarung) Die Beratungsgespräche finden in allen hds-Bezirksstellen statt. Vereinbaren Sie Ihren individuellen Gesprächstermin: T 0471 310 519.
ke n a D hdsmagazin #7-8/19
!
Freude am Fahren
BMW X3.
EMOTIONEN MÜSSEN ErLEBT WErDEN.
ENTSchEIDEN SIE SIch FÜr DEN why-buy UM hEUTE MIT EINEM bMw x3 zU FAhrEN, AUch OhNE ES zU KAUFEN. Bis zum 30. Juni 2019 bMw x3 ab 280 EuRO PRO MONAT mit der bMw FINANCIAL SERvICES LEASING-LöSuNG. TAN 4,80%; TAEg 6,25%.* Entdecken Sie BMW X3 bei unserem Vertragshändler. Details auf bMw.IT NuR FüR hds-MITGLIEDER** · BSI WArTUNgSPAKET 5 JAhrE/100.000 KM INKLUSIV.
Auto Ikaro
bMw Konzessionär Siemensstraße, 4 - Bozen - Tel. 0471 546000 Romstraße, 290 - Meran (BZ) - Tel. 0473 239855 www.autioikaro.it BMW X3 Serie: Kraftstoffverbrauch in l/100 km (kombiniert): 4-9-8,4; CO2-Emissionen in g/km (kombiniert): 128-193. Die offiziellen Angaben zu Kraftstoffverbrauch, CO2-Emissionen und Stromverbrauch wurden nach dem vorgeschriebenen Messverfahren VO (EU) 715/2007 in der jeweils geltenden Fassung ermittelt. Die Angaben berücksichtigen bei Spannbreiten Unterschiede in der gewählten Rad- und Reifengröße. Das Fahrzeug ist auf Basis des neuen WLTP-Testzyklus ermittelt und zur Vergleichbarkeit auf NEFZ zurückgerechnet. Weitere Informationen zu den Testverfahren WLTP und NEFZ finden Sie unter www.bmw.de/wltp. *Leasingbeispiel für einen BMW X3 xDrive 20d. Gesamtpreis € 45.100 inkl. MwSt. und messa in strada ohne IPT. Vorauszahlung (erste Gebühr inkl.) oder möglicher Austausch € 11.113,06. Laufzeit von 36 Monaten mit 35 Monatsgebühren von € 208,04. Zukunftswert garantiert bei 36 Monaten / 45.000 km € 29.122,23. Feste Leasingrate für Pkw 4,80 %, TAEG 6,25 %. Gesamtbetrag des Autokredits € 34.266,98. Zu leistender Gesamtbetrag von € 44.264,26. Bearbeitungsgebühren € 366, monatliche Inkassokosten € 5,00 - zzgl. MwSt., Stempelgebühr Leasing € 16,00 die gemäß Gesetz mit der 2. Rate abgebucht wird. Versendung periodischer Mitteilungen auf telematischem Wege. Vorbehaltlich der Zustimmung der BMW BankGmbH - Niederlassung Italien. Informationsblätter bei den teilnehmenden Vertragshändlern. Angebot bis 30.06.2019 gültig. Fahrzeug wird nur zur Veranschaulichung angezeigt. Werbebotschaft für Werbezwecke. **Angebot für Fahrzeuge in prompter Lieferung gültig, reserviert für Besitzer der Mehrwertsteuer und Austausch von Gebrauchtwagen.
bezirke
Vinschgau
Ein würdiger Abschluss 16
Großer Erfolg für hds-Nahversorgungskampagne. Dort wo Leben, Erleben, aber auch Einkaufsleben stattfinden, im Ortszentrum von Mals, wurden Mitte Mai die Gewinner von do leb i. do kaf i. prämiert (im Bild).
„Der Einkauf vor Ort stärkt unseren lokalen Einzelhandel, sichert Arbeitsplätze und schafft Lebensqualität. Um unsere Orte und Dörfer weiterhin lebenswert zu erhalten, braucht es die Hilfe und Unterstützung der Bevölkerung. Und um genau dieses wichti-
Eppan
Unter dem Sternenhimmel
pielen
derschminken, ant und Mein n rund um den der. Sie dürfen es gibt Magic inen Kreatives
ater aufgeführt, ubertricks und
9 bis 17 Uhr
splatz
derstück .
Fashion, Food, Kids. Die Kaufleute und Gastwirte von St. Michael in Eppan haben sich heuer wieder kräftig ins Zeug gelegt und eine tolle Aktion auf die Beine gestellt. Am 6. September findet am neugestalteten Dorfplatz eine spektakuläre Modenschau statt. Neueste Modetrends werden präsentiert und, direkt am Laufsteg, tolle Gerichte und leckere Getränke angeboten. Stimmungsvolle Musik wird den spätsommerlichen Abend ausklingen lassen. FASHION WEEKEND Am Tag24.darauf, amab7. 19.00 September, steht hinMai 2019 Uhr gegen der Kids Day auf dem Programm. Wo Mode, Speis & Trank kombiniert mit einer spektakulären am Abend zuvor Models über den Laufsteg Modeshow. schweben, bemühen sich am Samstag AniVorab können Sie einen Tisch bei Oskars Restaurant oder mateure Kleinsten. Eltern Meinum Beck die reservieren, der Ihnen Einige einen direkten Blick den 50 m langen Laufsteg ermöglicht, während Sie werdenauf mit Sicherheit die Gelegenheit zu Gaumenfreuden und leckere Getränke genießen oder sichern sich einfach einendurch Platz an die forderster Front nutzenSiewissen, gemütlich Gassen ab 19.00 Uhr bei einem gemütlichem Glas Sekt. von Eppan zu bummeln und das eine oder Ab 20 Uhr beginnt die Modeschau. Silvia Fontanive führt Sie gekonnt durch das Event, wo die Geschäfte des Dorfes ihre Kleider, Accessoires und Produkte vorstellen werden. Begleitet von stimmungsvoller Musik wird es zu einem gelungenen Abend, den Sie schließlich gemütlich auch bei einem guten Glas Wein ausklingen lassen können.
Am Samstag haben die Geschäfte für Sie von 9 - 17 hdsmagazin #7-8/19 Uhr geöffnet. So haben Sie die Möglichkeit, das bei der Modeschau Gesehene, selbst zu probieren. Nutzen Sie auch dieses Feel & Touch Erlebnis. kars Restaurant
ge Zusammenspiel zwischen Konsumenten und Kaufleuten geht es bei der Aktion do leb i. do kaf i.“, betont Bezirkspräsident Dietmar Spechtenhauser. Begleitet wurde die Kampagne zur Bewusstseinsbildung und Sensibilisierung von einem großen Gewinnspiel. Die strahlenden Gewinner freuten sich über tolle Preise. Neben Einkaufsgutscheinen und monni cards wurden drei Hauptpreise übergeben: zwei Übernachtungen mit Frühstück für vier Personen im Hotel Gerstl/Watles, zwei Übernachtungen mit Frühstück für vier Personen im Hotel Glieshof/Matsch und zwei Übernachtungen mit Frühstück für zwei Personen im Hotel Oberraindlhof/ Schnals. Der hds gratuliert.
wholzeisen@hds-bz.it
Bruneck
Danke Mama!
andere Modehighlight zu erwerben. Den perfekten Abschluss eines tollen Events bilden eine Kindermodenschau und das Bobbycar-Rennen. Der hds gratuliert den Machern und freut sich, die Initiative mit den Mitteln aus dem hds-Fördertopf zu unterstützen.
In Bruneck ist immer etwas los ... Und die Kaufleute sind recht kreativ und einfallsreich, um ihren Kunden in verschiedenster Weise für ihren Einkauf zu danken. Nach dem großen Erfolg der Osteraktion 2019, wo es als nettes Präsent ein Osterhasengebäck gab, wurden nun an Muttertag bunte Luftballone verschenkt. Danke Mama! – Eine farbenfrohe Wertschätzung für alle Mamis überreicht von den Brunecker Kaufleuten. Der hds gratuliert zu dieser tollen Aktion.
FASHION WEEKEND FREITAG 24. MAI 2019
AB 19 UHR IM DORFZENTRUM VON ST. MICHAEL EPPAN UNTER DEM STERNENHIMMEL
fachgruppen hds-bz.it/handelsagenten hds-bz.it/dienstleister
Handelsagenten und -vertreter
Handelsagenten und -vertreter
Viele und interessante Betriebe
Renten: das neue Berechnungssystem
Handelsvertreter-Meeting in Bozen. Eine gelungene Veranstaltung mit vielen interessanten Betrieben. Das Ergebnis ist schon fast rekordverdächtig: Insgesamt 20 österreichische Mandantenfirmen haben vor Kurzem am Handelsvertreter-Meeting in der Handelskammer Bozen teilgenommen. Ihr Ziel: sie wollen in den nächsten Jahren ihr Business in Italien ausbauen und benötigen dabei das Know-how der Südtiroler Fachexperten. An die 70 Handelsagenten und -vertreter haben die Gelegenheit genutzt, äußerst interessante Kontakte geknüpft und tolle Gespräche mit österreichischen Mandantenfirmen geführt. „Die heurige Veranstaltung ist besonders gut gelungen. Die unterschiedlichsten Betriebe haben daran teilgenommen, ein sehr guter Branchenmix war vorhanden - vom Outdoor-Sektor bis hin zu hochtechnologischen Produkten“, sagt zufrieden Vito De Filippi, Präsident der Handelsagenten und -vertreter (FNAARC). „Das Meeting wird seit vielen Jahren von der Wirtschaftskammer Österreich (WKO) organisiert und ist bereits ein fester Bestandteil im Terminkalender meiner Berufskollegen.“
Im gesicherten Bereich der Website von ENASARCO (www.enasarco.it) wurde ein neuer Pensionsrechner bereitgestellt, mit dem zusätzlich zum bestehenden Berechnungssystem vorab eine Schätzung der Altersrente vorgenommen werden kann. Diese neue Funktion ist für alle Mitglieder mit mindestens 20 Beitragsjahren bestimmt und ermöglicht eine simulierte Berechnung der Pensionsansprüche auf der Basis der auf dem Konto des Agenten aufscheinenden Beitragszahlungen. Der neue Service kann auch über AppEnasarco genutzt werden, die neueste Anwendung für das Smartphone, die kostenlos im AppStore und über GooglePlay heruntergeladen werden kann.
17
cwalzl@hds-bz.it
cwalzl@hds-bz.it
Dienstleister
Stimmung ist gut WIFO-Wirtschaftsbarometer 2019. Das Geschäftsklima im Südtiroler Dienstleistungssektor ist nach wie vor sehr positiv. Neun von zehn Unternehmen konnten 2018 ein befriedigendes Betriebsergebnis erzielen und die Erwartungen für das laufende Jahr sind ebenfalls zuversichtlich: 93 Prozent der Unternehmen gehen heuer von einer zufriedenstellenden Rentabilität aus. So die neuen Zahlen des Wirtschaftsbarometers des WIFO – Institut für Wirtschaftsforschung der Handelskammer Bozen.
Freuten sich über die rege Teilnahme: v. r. Vizepräsidentin Bernadette Unterfrauner, Vito De Filippi und Gudrun Hager, österreichische Wirtschaftsdelegierte in Italien. hdsmagazin #7-8/19
fachgruppen Zufrieden mit dem Gespräch: v. l. Vorstandsmitglied Günther Tarneller, Andreas Jobstreibizer, LR Philipp Achammer, Andreas Schatzer und die Direktorin der Abteilung Wirtschaft, Manuela Defant.
hds-bz.it/wanderhaendler
Tabakhändler
Ganz im Sinne der Nahversorgung
18
Dienstleistung vor Ort. Ein engere Zusammenarbeit streben der hds und der Verband der Tabakhändler FIT an. Diesen Schritt formalisiert haben vor Kurzem die Führungsspitzen beider Verbände am hdsHauptsitz in Bozen. „Es gibt viele Synergien zwischen den Interessenvertretungen. Von daher ist eine Kooperation auf Landesebene für beiden Seiten vorteilhaft“, betonen hds-Direktor Bernhard Hilpold und FITLandespräsident Marco Spitaleri. Monatliche Sprechstunden Ein erster Baustein dieser Zusammenarbeit sieht das Abhalten von Sprechstunden in den jeweiligen Bezirken vor. „Ganz im Sinne der Nahversorgung möchten wir mit diesem neuen Dienst unsere Mitglieder, die zum Teil in beiden Verbänden eingeschrieben sind, auch vor Ort beraten können“, freut sich Hilpold. Begonnen wird mit dem Service in Bruneck, wo der Verband FIT mit Juni einmal im Monat – und zwar immer am ersten Montag des Monats – eine Sprechstunde im Bezirksbüro des hds abhalten wird.
Der FIT-Landesverband von Bozen berät und unterstützt seine rund 500 Mitglieder in den Bereichen Tabakwaren und öffentliches Glücksspiel.
Freuen sich auf eine gute Zusammenarbeit: v. l. Marco Spitaleri, Funktionärin Elisabetta Reale und Bernhard Hilpold.
hdsmagazin #7-8/19
Wanderhändler
Mehr Wertschätzung für Südtirols Märkte Gemeinsam Ziele abstecken. Der Bereich Wanderhandel stellt ein umfangreiches Kapitel in der Südtiroler Handelsordnung dar. Diese wird derzeit neu ausgearbeitet und soll dem Landtag als eines der ersten Gesetze der neuen Legislaturperiode zur Verabschiedung vorgelegt werden. Mit dem Ziel, dem Wanderhandel im neuen Regelwerk mehr Wertschätzung zu geben und seiner Rolle als Frequenzbringer für 80 Südtiroler Orte gerecht zu werden, haben sich Anfang Juni Vertreter des hds, des Landes mit Handelslandesrat Philipp Achammer und des Gemeindenverbandes mit Präsident Andreas Schatzer getroffen und die Richtung vorgegeben. Wollen Sicherheit geben „In erster Linie geht es darum, den 500 Wanderhändlern in Südtirol, mehr Planungsund Investitionssicherheit zu geben“, erklärt der Präsident der Wanderhändler, Andreas Jobstreibizer. Dafür schlägt die Berufsgruppe konkret vor, die Standplatzkonzessionen, die mit Ende 2020 verfallen, nicht neu auszuschreiben, sondern für weitere 12 Jahre zu erneuern – so wie das derzeitige Staatsgesetz vorsieht und wie es etwa bereits eine andere Region umgesetzt hat. „Für neue
Standplatzkonzessionen und Neuzuweisungen bei bereits bestehenden oder neuen Märkten, sehen wir die Notwendigkeit, dass Kriterien ausgearbeitet werden, damit die Gemeinden diese Standplätze zuweisen können“, betont Jobstreibizer. Die Vertreter des Landes und der Gemeinden zeigten sich gesprächsbereit und möchten nun den Vorschlag der Wanderhändler vertiefen, rechtlich prüfen und hier eine gemeinsame Lösung finden. Besprochen wurden auch andere Themen, die in der neuen Handelsordnung anders geregelt werden sollen. So etwa sollten vereinfachte Regelungen beim Warenangebot angewandt werden – mit dem Ziel, den Beruf und die Tätigkeit attraktiver zu machen. Was die Traditionsmärkte anbelangt, müsse vermieden werden, dass so manche strenge Sicherheitsauflage die Abhaltung dieser Märkte in Frage stellt.
cwalzl@hds-bz.it
fachgruppen hds-bz.it/eventdienstleister
Die Diskussionsteilnehmer: v. l. Oskar Stricker, Armin Margreiter, Erwin Hinteregger, Katrin Trafoier, Marilena Defrancesco, Werner Frießer und Roberto Failoni.
Eventdienstleister
Wertschöpfung in Kreisläufen 19
Erstmals länderübergreifende Veranstaltung. Den Wert von Veranstaltungen (er)kennen und als nützliches Instrument für die Ankurbelung von regionalen Kreisläufen nutzen: Unter diesem Motto haben die Eventdienstleister im hds erstmals ein länderübergreifendes Event organisiert. „Mit einer Euregio Podiumsdiskussion unter dem Titel ‚Business Factor Event‘ wollten wir die Wahrnehmung der Wichtigkeit von Events als Wertschöpfungsinstrument stärken und den Netzwerkgedanken fördern“, erklären die Präsidentin Katrin Trafoier und Vizepräsident Oskar Stricker. Bei der Veranstaltung, die vor Kurzem im Hauptsitz des hds in Bozen stattgefunden hat, wurden Erfahrungen und Best Practice-Beispiele aus den Nachbarregionen Trentino und Tirol vorgestellt.
Euregio Erfahrungsberichte Zu Beginn listete Georg Lun vom Wirtschaftsforschungsinstitut Wifo der Handelskammer Bozen eine Reihe bedeutender Events in Südtirol auf, die von weit über 10.000 Menschen besucht werden und entsprechende Medieneffekte auslösen. Zum Topevent gehören nach wie vor die Südtiroler Christkindlmärkte. Am Podium diskutierten Experten aus der Südtiroler, Tiroler und Trentiner Event- und Veranstaltungsszene sowie aus der Politik über ihre Erfahrungen, Strategien und Pläne: der neue CEO der IDM Südtirol, Erwin Hinteregger, die Verantwortliche des Festival dell’Economia in Trient, Marilena Defrancesco, der neue Trentiner Landesrat für Handel und Tourismus, Roberto Failoni, der Organisator des Internationalen Golden Roof Challenge in Innsbruck, Armin Magreiter, sowie der Bürgermeister von Seefeld und OK-Chef der dortigen Weltcupbewerbe, Werner Frießer. Am Ende waren sich die Teilnehmer des Expertentalks einig: Entscheidende Faktoren für erfolgreiche Veranstaltungen sind die Schaffung von Alleinstellungsmerkmalen, die Kreierung einer Marke, die Regelmäßigkeit, die Identifikation eines Landes/ Ortes und des Umfeldes, aber auch die Erreichbarkeit und der Innovationscharkater. Betont wurde außerdem, dass die vielen kleineren Events in Südtirol gleich bedeutend seien wie die großen. Der persönliche Kontakt ist der große Vorteil von Events im Marketingmix.
Know-how weitergeben Präsidentin Katrin Trafoier und Vizepräsident Oskar Stricker zeigten sich erfreut über die ausgebuchte Veranstaltung. „Das Interesse ist groß und zeigt, dass die Eventbranche lebendig ist. Mit dieser länderübergreifenden Veranstaltung möchten wir unser beruflich aufgebautes Netzwerk pflegen und erweitern, Erfahrungen und Know-how weitergeben und daraus lernen, aber auch Entwicklungen fördern und neue Perspektiven für die Zukunft aufzeigen.“
Die Fachgruppe der Eventdienstleister im hds wurde 2012 gegründet. Damals haben sich Südtiroler Unternehmen der Bereiche Eventmanagement, Security, Eventtechnik, Veranstaltungskommunikation sowie Catering zusammengeschlossen. In der Zwischenzeit sind auch die Veranstalter dazugekommen, um mehr Kraft in der Realisierung der gemeinsamen Ziele zu erreichen.
lsala@hds-bz.it
hdsmagazin #7-8/19
d er video Image t er n u Erstes e n r onli azin. B ä c ke n e ma g t/onli .i z b s hd
fachgruppen hds-bz.it/baecker
Bäcker
Bäcker
Gemeinsam für heimisches Brot
Wer wird neue Brotkönigin?
20
Die Bäcker in der Backstube mit Hans Trenker (9. v. l.) und Brigitte Gasser Da Rui.
Bäcker feiern Tag des Brotes. Südtiroler Brot- und Backwaren haben eine eigene Geschichte, einen besonderen geographischen Ursprung und einen einmaligen Geschmack. Um diese Besonderheiten hervorzuheben, hat Mitte Mai die Bäckerinnung im hds gemeinsam mit der Landesberufsschule für das Gast- und Nahrungsmittelgewerbe „Emma Hellenstainer“ erstmals den „Tag des Brotes“ organisiert. Traditionsreiche Berufsgruppe „Ziel der Veranstaltung, die in der Berufsschule in Brixen stattgefunden hat, ist es, die Öffentlichkeit im ganzen Land zu sensibilisieren und zu unterstreichen, mit welcher beruflicher Sorgfalt und fachlichem Wissen gearbeitet wird. Eigenschaften wie Qualität, handwerkliche Arbeit und Tradition sollen in den Mittelpunkt dieses Grund-
nahrungsmittels rücken“, erklären der Landesinnungsmeister der Bäcker, Hans Trenker, und Schuldirektorin Brigitte Gasser Da Rui. Die Qualität eines Brotes bedarf keiner Zusätze, dafür sind die Tradition, das Wissen und das Können eines Bäckers gefragt. Berufsmatura für Lehrlinge Zu Beginn der Veranstaltung referierte der bekannte deutsche Bäckermeister, Hermann Späth. „Gut ausgebildete Bäcker kennen auch in Zeiten von wirtschaftlichen Schwierigkeiten keine Krise. Fachleute mit Praxisbezug sind in ganz Europa gefragt wie noch nie. Dank dem erfolgreichen System der dualen Ausbildung kann ein Bäckerlehrling heute auch mit der Berufsmatura abschließen, anschließend studieren und sogar eine Professur annehmen“, betont der Berufsexperte.
Anschließend wurden gemeinsam mit Fachlehrern und Schülern die Schulbackstube besichtigt sowie verschiedenste Brote verkostet.
skuhn@hds-bz.it
hdsmagazin #7-8/19
Kampf um den begehrten Thron hat begonnen. Es ist wieder soweit, die Südtiroler Bäckerinnung im hds sucht ihre nächste Brotkönigin. Wer wird diesmal die Krone mit viel Würde auf dem Haupt tragen? Die erste Südtiroler Brotkönigin wurde im Jahr 2015 gekürt. Dies war Sandra Gross, Verkäuferin bei Jakob’s Backstube auf dem Ritten. 2016 bis 2017 übernahm das Amt Erika Rainer, Verkäuferin in der Bäckerei Volgger in Pfitsch, 2018 bis 2019 wurde es von Astrid Trenkwalder, Verkäuferin bei Pardeller Brot in Sterzing, bekleidet. Wer die neue Brotkönigin sein wird, erfahren Sie spätestens im Oktober. Die Krönung erfolgt bei der Eröffnungsfeier des Südtiroler Brot- und Strudelmarktes in Brixen.
Bäcker
Mehrwertsteuer auf Brot Erstinformation des hds. Vor Kurzem wurde mit einer neuen Norm festgelegt, was unter gewöhnlichen Backwaren verstanden wird (Art. 1, Abs. 4 – Bilanzgesetz 2019). Die Änderung betrifft nur Brot und nicht Feingebäck und unterliegt einem Mehrwertsteuersatz von vier Prozent. Es kann folgende Zutaten enthalten: zwei Zuckerarten (Dextrose und Saccharose – also Kristallzucker), Fett, Öl, Vollkornmehl, Grießmehl, Samenkörner und Gewürze, wie Brotklee usw.
hds-bz.it/konditoren
Konditoren
Vollversammlung gut besucht. Passen Wein und Patisserie zusammen? Die Konditoren im hds wollten es wissen und organisierten vor Kurzem ihre diesjährige Vollversammlung in der Vineria Paradeis vom Weingut Alois Lageder in Margreid. „Wir Konditoren bemühen uns tagtäglich in unseren Backstuben um ehrliche, handwerkliche Produkte. Leider vergessen wir dabei oft, dass uns keiner zusieht und wir immer wieder mit unseren jetzigen, aber vor allem auch zukünftigen Kunden kommunizieren müssen“, erklärt Präsident Paul Wojnar in seiner Begrüßung.
Eigene Facebook-Seite „Gerade die sozialen Medien werden immer wichtiger, aber für jeden einzelnen von uns ist es ein großer Aufwand, von seinen Zutaten und genussvollen Kreationen zu sprechen. Daher lancieren wir jetzt erstmals eine eigene Facebook-Seite der Südtiroler Konditoren und sind auf Youtube präsent“, bekräftigt Vizepräsident Hannes Dollinger die Aussagen von Wojnar. Neben der Kommunikation sind regelmäßige, hochwertige Weiterbildungsangebote sowie ein reger Austausch untereinander wichtige Anliegen der Südtiroler Konditoren.
hds-Direktor Bernhard Hilpold betonte, dass die Orts- und Stadtentwicklung ein Schwerpunkt der Verbandsarbeit ist und dass die Konditoren in diesem Zusammenhang einen wichtigen Beitrag zur Lebendigkeit und Attraktivität eines Ortes beitragen würden. Abschließend wurde der langjährige Fachgruppenleiter Stefan Kuhn gebührend verabschiedet. Er geht mit Ende Juni in den wohlverdienten Ruhestand.
Simon Marginter, Versicherungsberater
PR
Unverhofft kommt oft Schütze dich und deinen Betrieb vor den finanziellen Folgen eines Unfalls. Die Arbeit im Betrieb läuft vielversprechend: die neue Investition hat sich gelohnt und die Aufträge häufen sich. Doch dann, eine kleine Unachtsamkeit, ein falscher Handgriff und schon ist es passiert – ein Unfall kann das Leben schlagartig verändern und wirft viele organisatorische, aber auch finanzielle Fragen auf. Damit du ausreichend vorbereitet bist, unterstützen dich die Südtiroler Raiffeisenkassen bereits vorab bei der Ermittlung deiner Risiken und bieten dir einen umfassenden Unfallschutz. Solltest du beispielsweise für eine kürzere oder längere Zeit arbeitsunfähig werden, garantiert dir die richtige Absicherung eine entsprechende finanzielle Entschädigung. Dies gilt ebenso für Krankenhausaufenthalte oder Einschränkungen aufgrund von Gipsverbänden und Ähnlichem. Auch für den Fall von dauerhafter Invalidität oder Ableben in Folge eines Unfalles kannst du dich bzw. deine Hinterbliebenen entsprechend finanziell absichern. Lasse deinen Versicherungsschutz von deiner Raiffeisenkasse überprüfen und informiere dich unverbindlich über die passenden Lösungen.
21
Werbemitteilung
Neue Geschmackswelten entdecken
www.raiffeisen.it/betriebliche-absicherung
agazin linem z.it/on üsse online h ds - b h c ps c hn a p alerie. Tolle S F o tog in der
hdsmagazin #7-8/19
fachgruppen hds-bz.it/lebensmittel
Lebensmittelgewerbe
Lebensmittelgewerbe
Neue Neue Höchstwerte für EU-Spirituosenverordnung Transfettsäuren
22
In Kraft seit 25. Mai. Vor Kurzem ist die neue Verordnung der Europäischen Union über die Begriffsbestimmung, Bezeichnung, Aufmachung und Kennzeichnung von Spirituosen im Amtsblatt der EU veröffentlicht worden (EU 2019/787). Geregelt wird nun auch die Verwendung der Bezeichnungen von Spirituosen bei der Aufmachung und Kennzeichnung von anderen Lebensmitteln, der Schutz geografischer Angaben für Spirituosen und die Verwendung von Ethylalkohol und Destillaten landwirtschaftlichen Ursprungs in alkoholischen Getränken. Kennzeichnung anpassen Die neue Spirituosenverordnung enthält zahlreiche Anpassungen bei der Kennzeichnung von Spirituosen. Ab Anhang 1, Seite 33 der Verordnung werden die einzelnen Spirituosen und deren gesetzliche Regelung aufgelistet. Die Verordnung ist am 25. Mai 2019 in Kraft getreten, gilt aber gestaffelt. Unternehmen haben bis zum 25. Mai 2021 Zeit, die Etiketten anzupassen und andere Änderungen vorzunehmen. Die Verordnung online unter Downloads.
Die EU-Kommission hat den Gehalt von Transfettsäuren in Lebensmitteln auf maximal zwei Prozent, zusätzlich zu den natürlich vorkommenden Transfetten, begrenzt (EU-Verordnung 649/2019). Die Verordnung ist am 15. Mai in Kraft getreten. Lebensmittel, die diesem Grenzwert nicht entsprechen, dürfen noch bis zum 1. April 2021 in Verkehr gebracht werden. Untersuchungen haben gezeigt, dass Herzkranzgefäßkrankheiten zu den Haupttodesursachen in der EU gehören und dass der Verzehr von hohen Mengen an Transfettsäuren (TFA) das Risiko für diese Krankheit stärker erhöht als alle anderen Nährstoffe (im Verhältnis zur Kalorienzahl). Laut WHO ist die erhöhte Zufuhr von TFA für über 500.000 Todesfälle verantwortlich.
skuhn@hds-bz.it
Lebensmittelgewerbe
Leitfaden überarbeitet Kennzeichnung von verpackten Lebensmitteln. Um den Endverbraucher über die Inhaltsstoffe von Lebensmitteln zu informieren, müssen diese nach festen Regeln gekennzeichnet werden. Die wichtigsten Regelungen der Verordnung der Europäischen Union Nr. 1169/2011 vom 22. November 2011 finden Sie zusammengefasst in einem Leitfaden online unter Downloads.
hdsmagazin #7-8/19
fachgruppen hds-bz.it/50plus
23
Vereinigung 50+ im hds
Eine sehr schöne Reise Begeisterte Teilnehmer. Der Boden-
see, auch Schwäbisches Meer genannt, ist ein beliebtes Ausflugsziel für Jung und Alt. Mitte Mai hat eine 19-köpfige Reisegruppe der Vereinigung 50+ im hds ihre Fahrt an den größten Binnensee in Deutschland angetreten. Das Kloster Salem, die Blumeninsel Mainau und das Zeppelinmuseum in Friedrichshafen standen als Ausflugsziele auf dem Programm. Viele tolle Erfahrungen Am Freitag in aller Früh machte sich die muntere Reisegesellschaft mit Laubenreisen auf Richtung Bodensee und legte beim ehemaligen Kloster und heutigen Schloss Salem einen Zwischenstopp ein. Das prächtige Klosterensemble der Zisterzienser aus dem 12. Jahrhundert gelangte 1802 in den Besitz der Markgrafen von Baden und gehört seit 2009 zu den Staatlichen Schlössern und Gärten von Baden-Württemberg. Nach einer erholsamen Nacht, folgte ein spannender Tag auf der Blumeninsel Mai-
nau. Die große Parkanlage gehört zu den schönsten in ganz Europa und ist zu jeder Jahreszeit einen Besuch wert. Ein Höhepunkt der Inselerkundung war der Besuch des zweitgrößten Schmetterlingshaus Deutsch- lands. Beim Rundgang durch die exotische Landschaft mit einzigartiger Vegetation ist bei den Teilnehmern echtes Tropenfeeling aufgekommen. Bestaunt werden konnten frei fliegende Tagfalter aus Afrika, Asien, Mittel- und Südamerika. Am dritten Tag, kurz vor Antritt ihrer Heimreise, besichtigte die toughe Truppe das Zeppelinmuseum in Friedrichshafen. Die gemeinsam verbrachte Zeit hat die Reisegruppe zusammengeschweißt. Die vielen tollen Erlebnisse, das traumhaft schöne Wetter und guten Gespräche werden alle in bleibender Erinnerung behalten.
30 % Rabatt für hdsMitglieder bei Werbeschaltungen im hdsmagazin Informationen: T 0471 310 308, pr@hds-bz.it
sseebacher@hds-bz.it
hdsmagazin #7-8/19
weiterbildung hds-bz.it/kurse
Über Ads, Leads und Content 24
SMM für Anfänger. Es ist einfach, schnell und effizient: Social Media Marketing (SMM) gewinnt zunehmend an Bedeutung. Wie kleine, mittlere und große Betriebe Werbeanzeigen auf Facebook und Instagram richtig nutzen und die richtige Zielgruppe erreichen, wird in einem interessanten hds-Kurs vermittelt. Social Media-Expertin und Referentin Anna Stuefer (im Bild) taucht mit uns in diese spannende Onlinewelt ein und gibt vorab schon einige Tipps.
Wie können mit Social Media Marketing die Verkäufe im Geschäft angekurbelt werden? Wenn man es schafft mittels sozialer Medien eine Vertrauensbasis zu Interessenten und bestehenden Kunden aufzubauen, steigert man natürlich auch dessen Kaufbereitschaft. Mit zusätzlichen Anzeigen zu „must have“ Produkten oder Angeboten, gibt man anschließend den letzten Kaufimpuls.
Werbung auf Facebook und Instagram. Trend oder bringt es wirklich etwas? Bezahlte Werbung auf Facebook und Instagram ist optimal, um den Bekanntheitsgrad eines Unternehmens und dessen Produkte zu steigern. Der Vorteil dieser Medien ist die präzise Segmentierung der Zielgruppe und somit ein geringer Streu- und Budgetverlust. Viele Unternehmen kurbeln durch bezahlte Werbung auf Facebook und Instagram ihr Geschäft an, sei es im Offline- als auch im Onlinehandel. Also nein, es ist kein Trend, sondern gehört bei vielen Südtiroler Unternehmen zu einem essenziellen Werbekanal, um die richtige Zielgruppe zu erreichen.
Welche sind die gängigsten Anzeigenformate? Auf Facebook sind immer noch klassische Bildanzeigen mit einer kleinen Bildbeschreibung und Call-to-Action-Link am beliebtesten. Bildanzeigen im Story Bereich sind stark im Trend und bekommen eine höhere Reichweite und Interaktionsrate. Die erfolgreichsten Anzeigen sind allerdings Videoanzeigen. Vielen Unternehmen fehlt jedoch schlichtweg das Budget für die Videoproduktion. Bei Instagram-Anzeigen gelten dieselben Trends. Die neuen „Canvas“Anzeigen würde ich erfahrungsgemäß abraten.
Profitieren davon nur große Unternehmen, oder auch kleine Geschäfte und Dienstleistungsbetriebe? Im Gegenteil, gerade für kleine und mittlere Betriebe sind Werbeanzeigen auf Facebook und Instagram ideal. Bereits mit einem überschaubaren Budget kann südtirolweit eine enorme Reichweite generiert werden. Zudem ist der Facebook-WerbeanzeigenManager, über welchen auch Anzeigen für Instagram gesteuert werden, sehr benutzerfreundlich und einfach aufgebaut. Somit gibt es hier auch keine große Kompetenzhürden für kleine und mittlere Unternehmen.
Wie werden Leads am besten generiert? Mit Facebook Ads erhält man vor allem die Aufmerksamkeit neuer Leads, das Vertrauen bekommt ein Unternehmen durch den Aufbau einer Bindung durch kontinuierliche Postings mit Mehrwert. Auf beiden Kanälen wird aktiv und kontinuierlich (mind. zwei- bis dreimal pro Woche) gepostet, immer mit dem Fokus der Zielgruppe einen echten Mehrwert zu bieten. Bei neuen Facebookseiten braucht man viel Geduld und darf keine zu großen Werbepausen einlegen. Nur so können innerhalb weniger Monate konkrete Ziele erreicht werden. Dank Facebook Ads kann der Prozess wesentlich beschleunigt werden. Welche Kennzahlen sind beim Messen von Werbeanzeigen wirklich wichtig? Je nachdem, welche Ziele ein Unternehmen verfolgt, sind andere Kennzahlen zu beachten und somit wirklich wichtig. Geht es um Awareness, also Aufmerksamkeit im großen Stil, oder benötigt das Unternehmen weniger aber wertvolle Abonnenten? Hat ein Unternehmen beispielsweise das Ziel, seine Marke bekannt zu machen, sind die wichtigsten Kennzahlen natürlich die Impressionen und dessen Engagement.
hdsmagazin #7-8/19
weiterbildung
Welche Tipps geben Sie den Südtiroler Unternehmern? Sie können noch so viele tolle Inhalte und Storys auf Ihrer Website platzieren, wenn man diese nicht richtig verbreitet, wird sie niemand sehen. Stichwort Content Seeding – Verbreitung der Inhalte. Auch gedruckte Broschüren verstauben im Keller, wenn man sie nicht verteilt.
Facebook und Instagram, Werbeanzeigen schalten für Anfänger Besuchen Sie den Kurs am 20. September in Bozen.
Wie ist der Kurs aufgebaut und wieso sollte man ihn besuchen? Den Kursteilnehmern wird ein sehr guter Überblick zu allen wichtigen Funktionen des Werbeanzeigenmanagers geboten. Wir möchten den Teilnehmern eine praktische Basis für die eigene Bearbeitung der Werbeanzeigen bieten, strategische Impulse geben und Unternehmer für das Thema sensibilisieren.
25
Interview: Martina Reinstadler
Mit Facebook aus der Praxis für die Praxis
Highlights aus dem Kurskalender Diese Seminare sind geplant Mit Leidenschaft professionell und erfolgreich verkaufen
Verkaufen ist ein Praxisberuf. Dafür gibt es keinen akademischen Lehrgang. Doch professionell und erfolgreich Verkaufen kann man lernen und trainieren. Grundlage dafür ist ein hds-Seminar, das am 17. September in Bozen stattfindet. Referent Alex Carli zeigt, wie ein Produkt oder eine Dienstleistung effizient vorgestellt wird, welche Möglichkeiten es gibt, um die Entscheidungen der Kunden zu steuern, und wie Zusatzverkäufe generiert werden können.
Eine Unternehmensseite, die eine Firma bei Facebook repräsentiert, ist Grundpfeiler der Kundengewinnung über das Netzwerk. Je mehr Informationen auf der Seite zur Verfügung gestellt werden, desto besser können sich potenzielle Kunden ein Bild machen. Wie die richtige Zielgruppe bestimmt und angesprochen wird, lehrt Social Media-Experte Armin Theiner in einem Seminar. Es wird vom hds am 10. September in Bozen organisiert. Inhalte sind auch der Algorithmus von Facebook und die Werbung. Kommunikations- und Verkaufstechniken für Ihren Erfolg
Wer erfolgreich verkaufen will, braucht nicht nur ein gutes Produkt. Auch der Verkäufer muss Eigenschaften und Fähigkeiten besitzen, um seine Produkte an möglichst viele Kunden vertreiben zu können. Forscher beschäftigten sich bereits in den Siebzigerjahren mit diesen Fähigkeiten und entwickelten das Neurolinguistische Programmieren (NLP). Die interessanten Erkenntnisse werden in einem Lehrgang, der in vier Modulen und einem training on the job stattfindet, behandelt. Start ist am 1. Oktober in Bozen.
Infos und Anmeldung: T 0471 310 323/325, bildung@hds-bz.it, hds-bz.it/kurse.
hdsmagazin #7-8/19
betriebe informieren
Goldregen für Bergapfelsäfte von Kohl
26
Höchstbewertung und Nationensieg. Die Fruchtsäfte von Kohl sorgen international für Aufsehen: Bei einer Vergleichsverkostung im Rahmen der Fachmesse „Mostbarkeiten“ jüngst in Kärnten wurden gleich acht Bergapfelsäfte mit Edelmetall ausgezeichnet. Das beeindruckende Ergebnis: viermal Gold, zweimal Silber, zweimal Bronze sowie ein Nationensieg. Dem Urteil der 25-köpfigen Fachjury stellten sich knapp 1600 Produkte von 300 Betrieben aus fünf Ländern des Alpen-Adria-Raums. In der Restauration misst man das Herausragende in Sternen, bei Getränken in Punkten – egal ob beim Wein oder bei Fruchtsäften. Letztere positionieren sich seit einigen Jahren insbesondere in der Spitzengastronomie erfolgreich als vielseitige, leichte und gesunde Alternative zu Weinen. Weit oben in der Qualitätspyramide bei Fruchtsäften steht die Marke Kohl von Landwirt und Firmengründer Thomas Kohl aus Unterinn/Ritten. Er baut auf acht Hektar und in 1000 Metern Meereshöhe teils in Vergessenheit geratene Apfelsorten an und verarbeitet sie zu reinsortigen Bergapfelsäften bzw. Cuvées weiter. Für Thomas Kohl ist die Auszeichnung Bestätigung seiner täglichen Arbeit. Der hds gratuliert seinem Mitgliedsbetrieb zum nachhaltigen Erfolg.
In Berlin soll mehr Fahrrad gefahren werden.
Das Team: v. l. Alexandra Hensel, Wigand von Sassen und Kai Lehmann von der Berliner Senatsverwaltung; Johannes Reimann, Max Boiger und Günther Innerebner.
Berlin calling Helios gewinnt Fahrrad Markenentwicklung. Berlin setzt auf das Fahrrad als modernes urbanes Transportmittel. Die deutsche Bundeshauptstadt will die Radwege ausbauen und eine fahrradfreundliche Kultur entwickeln. Dazu braucht es eine starke Marke. Die Bozner Agentur Helios konnte über ihre Münchner Tochterfirma die Ausschreibung für sich entscheiden. „Wir überlegen uns immer, wie wir unsere Vorteile als Südtiroler Agentur geltend machen können, ohne dass der Kunde die Nachteile, wie etwa die große Entfernung, zu spüren bekommt”, sagt Projektleiter Günther Innerebner. Helios setzte unter seiner Leitung ein gemischtes Team aus Berlinern und Südtirolern zusammen. „Helios’ große Erfahrung und Kompetenz und das partizipative Brand Development Konzept haben uns überzeugt”, betont Kai Lehmann, Leiter Öffentlichkeitsarbeit der Berliner Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz. Nach den Projekten in Bozen, München, Wien, Baden-Württemberg, Hannover und Oldenburg wird jetzt auch die Deutsche Bundeshauptstadt die Handschrift der Bozner Agentur tragen.
Die hds-Konventionen Der hds ist für seine Mitglieder ständig auf der Suche nach interessanten Partnern, die Topleistungen zu vorteilhaften Bedingungen bieten. Die aktuelle Liste online unter hds-bz.it/konventionen.
hdsmagazin #7-8/19
gettyimages
• BetRIeBSanalySen • RentaBIlItätSanalySen • BenchmaRKS • BuSIneSSpläne
Sie zerbrechen sich den Kopf, wie Sie die Rentabilität Ihres Betriebes steigern können oder möchten eine neue Geschäftsidee verwirklichen? Wir liefern Ihnen: • Eine Standortanalyse. • Wir analysieren Ihre Umsätze und Kosten im Detail. • Sie bekommen von uns Vergleichszahlen, um zu sehen wo Sie sich im Betrieb verbessern können. • Wir geben einen Überblick darüber, wo in Ihrem Betrieb Handlungsbedarf besteht. • Mit unserem Businessplan ein professionelles Dokument, das Geldgebern vorgelegt werden kann. • Einen Überblick über die richtigen Finanzierungsinstrumente. So starten Sie richtig durch! Melden Sie sich gerne in der Betriebsberatung des hds. Kontakt: beratung@hds-bz.it, hds-bz.it/beratung handels- und dienstleistungsverband Südtirol
rechtsberatung hds-bz.it/datenschutz
Datenschutz und Rechenschaftspflicht 28
Mehr Vorsicht im Umgang mit personenbezogenen Daten. „Der Verantwortliche
und auch der Auftragsverarbeiter müssen für die von ihnen durchgeführten Datenverarbeitungstätigkeiten Maßnahmen zum Schutz der personenbezogenen Daten ergreifen.“ Diese Verpflichtung ergibt sich aus dem Grundsatz der Rechenschaftspflicht, der in der europäischen Datenschutzverordnung EU 679/2016 vorgesehen ist. Der Verantwortliche muss die Einhaltung der Datenschutzgrundsätze nachweisen können. Zu diesem Zweck muss er angemessene technische und organisatorische Maßnahmen ergreifen. Wer ist der „Verantwortliche“? Der Verantwortliche für die Datenverarbeitung ist die natürliche oder juristische Person, welche die Mittel und Zwecke für die Verarbeitung der personenbezogenen Daten von Drittpersonen bestimmt. Wie kann der Verantwortliche die Einhaltung der Datenschutzgrundsätze nachweisen? Es gibt mehrere Möglichkeiten, die Einhaltung der Datenschutzgrundsätze nachzuweisen. Dazu gehören beispielsweise folgende Maßnahmen: a) eine Datenschutz-Folgenabschätzung (Anfangsanalyse) auf jene Verarbeitungsvorgänge durchführen, welche ein erhöhtes Risiko für die Rechte und Freiheiten von natürlichen Personen darstellen, b) ein Verzeichnis aller Verarbeitungstätigkeiten führen, c) die Auftragsverarbeiter ernennen (bei Bedarf),
hdsmagazin #7-8/19
d) Verfahren und Prozesse im eigenen Unternehmen einführen, um den Datenschutz zu gewährleisten, e) Modalitäten und Verfahren vorsehen, damit die betroffenen Personen ihre Rechte ausüben können. Wer ist der „Auftragsverarbeiter“? Der Auftragsverarbeiter ist die natürliche oder juristische Person, die im Auftrag des Verantwortlichen personenbezogene Daten verarbeitet. Was muss der Auftragsverarbeiter machen? Auch der Auftragsverarbeiter muss verschiedene Aufgaben im Rahmen der Rechenschaftspflicht erfüllen. Er muss die vom Verantwortlichen geforderten Maßnahmen anwenden, um die Sicherheit der Daten zu gewährleisten. Der Auftragsverarbeiter muss auch dem Verantwortlichen eventuelle Datenschutzverletzungen melden, sobald er davon Kenntnis erlangt.
Zusammenfassend kann gesagt werden, dass der Verantwortliche über geeignete Unterlagen verfügen muss, um den betroffenen Personen und den Kontrollbehörden einen Nachweis über die ergriffenen Maßnahmen zum Datenschutz vorlegen zu können. Die Rechtsberatung bietet den hds-Mitgliedern individuelle Beratung und Unterstützung für die Erstellung der DatenschutzDokumentation.
Jasmin Lumetta, Rechtsberatung, T 0471 310 422, jlumetta@hds-bz.it
steuerberatung hds-bz.it/steuern
INFO B Istatwert betreffend die Konsumpreise für die Angleichung der Mieten (Gesetz 392/78). - Nationale Veränderung April 2018 – 2019 ist gleich + 0,9 % (75 % = + 0,675). - Veränderung in Bozen April 2018 – 2019 ist gleich + 1,6 % (75 % = + 1,2).
B Die Indexzahl für die Abfindungen beträgt im April 0,867287.
29
Telematische Meldung der Tageseinnahmen Welche Befreiungen sind vorgesehen? Ab dem 1. Jänner 2020 müssen Einzelhändler und ihnen gleichgestellte Wirtschaftstreibende die Daten der Tageseinnahmen elektronisch speichern und telematisch der Einnahmenagentur melden. Für Wirtschaftstreibende mit einem Umsatz von über 400.000 Euro gilt diese Pflicht bereits ab dem 1. Juli 2019. In einem vor Kurzem veröffentlichten Dekret wurden die Fälle genannt, in denen Wirtschaftstreibende von dieser Pflicht befreit sind: Diese Befreiung versteht sich als „vorübergehend“ und ist in einigen Fällen auf das Jahr 2019 begrenzt. In weiteren Ministerialdekreten werden die Termine festgelegt, ab denen die hier genannte Befreiung nicht mehr gelten wird. Der Aufschub der telematischen Inkasso-Meldepflicht bis zum 1. Jänner 2020 gilt insbesondere für Wirtschaftstreibende mit Tageseinnahmen aus einer Randtätigkeit – wenn diese nicht mehr als ein Prozent des 2018 erzielten Gesamtumsatzes ausmachen. Für Tankstellenbetreiber wurde ein eigener Aufschub für andere Geschäftsvorfälle als den Verkauf von Treibstoffen vorgesehen, wenn diese im Umfang von maximal ein Prozent des Gesamtumsatzes ausgeführt werden. In diesen Fällen gelten bis zum 31. Dezember 2019 die bisherige Pflicht zur Ausstellung eines Zahlungsnachweises auf Papier und die Eintragung der Beträge ins Register der Tageseinnahmen. Für alle diese Dienste kann man auch freiwillig die telematische Meldung vornehmen oder eine Rechnung ausstellen.
Von der Meldepflicht befreit sind außerdem Verkäufe, für die kein Kassenzettel/keine Steuerquittung ausgestellt werden muss (Verkauf von Tabak; Abtretung von landwirtschaftlichen Erzeugnissen durch Bauern mit Sonderregelung; Verkauf von Tageszeitungen oder Zeitschriften, Büchern usw.); Leistungen des öffentlichen Nahverkehrs mit Transport von Personen, Fahrzeugen und Gepäck; Verkäufe an Bord von Schiffen, Flugzeugen oder im Rahmen eines internationalen Transports.
Andrea Pircher, Steuerberatung, T 0471 310 419, apircher@hds-bz.it
hdsmagazin #7-8/19
info arbeit hds-bz.it/gewerkschaftsangelegenheiten, hds-bz.it/arbeit
30
Verhältnismäßigkeit der Entlassungen aus disziplinarrechtlichen Gründen Vor Kurzem hat sich das Kassationsgericht im Urteil Nr. 13534 vom 20. Mai 2019 erneut mit der heiklen Frage der Entlassungen aus disziplinarischen Gründen und der damit verbundenen Beurteilung der Verhältnismäßigkeit zwischen Sanktion und Vergehen beschäftigt. Eine Entlassung, d. h. die einseitige Auflösung des Arbeitsverhältnisses durch den Arbeitgeber, ist in unserer Rechtsordnung bekanntlich nur aus sozial gerechtfertigten Gründen zulässig. Sozial gerechtfertigte Gründe können mit der Produktionstätigkeit bzw. der Arbeitsorganisation zusammenhängen (so genannter gerechtfertigter objektiver Grund) oder im Verhalten des Arbeitnehmers liegen. Im letzteren Fall sprechen wir von Entlassungen aus disziplinarrechtlichen Gründen, also von jener Entlassung, die ausgesprochen wird, wenn durch das Verhalten des Arbeitnehmers das Vertrauensverhältnis zum Arbeitgeber beschädigt wird. Je nachdem, wie schwer das Vertrauensverhältnis beschädigt ist, unterscheiden wir zwischen der Entlassung aus subjektiv gerechtfertigtem Grund und der Entlassung aus wichtigem Grund. Letztere erfolgt, wenn das Verhalten des Arbeitnehmers so schwer wiegt, dass auch eine einstweilige Fortsetzung des Arbeitsverhältnisses nicht möglich ist. Bei der Entlassung aus disziplinarischen Gründen ist also die Beurteilung des Verhaltens des Arbeitnehmers von grundlegender Bedeutung. Denn es muss geprüft werden, ob durch das Verhalten des Arbeitnehmers das Vertrauensverhältnis tatsächlich beschädigt wurde und ob die Sanktion im Verhältnis zum begangenen Vergehen steht. Das Oberste Gericht hat das oben erwähnte Urteil zum Anlass genommen, um auf einige bereits etablierte Grundsätze bei der Beurteilung der Entlassungsgründe hinzuweisen und zu bestätigen, dass die in den Kollektivverträgen enthaltene Liste wichtiger Entlassungsgründe eine rein beispielhafte Aufzählung darstellt. Es ist nämlich auf jeden Fall Aufgabe des Gerichts, das Ausmaß und die Schwere des Vergehens, das dem Arbeitnehmer vorgeworfen wird, konkret zu beurteilen; dabei muss es alle Aspekte des Falls auch unter dem subjektiven Gesichtspunkt des fahrlässigen
hdsmagazin #7-8/19
oder vorsätzlichen Handelns berücksichtigen und prüfen, ob der Fall unter den Rechtsbegriff des wichtigen Grunds fällt (Art. 2119 Zivilgesetzbuch). Im Kollektivvertrag können beispielhaft Fälle genannt werden, in denen eine Auflösung des Arbeitsverhältnisses aus wichtigem Grund oder aus subjektiv gerechtfertigtem Grund in Betracht kommt. Diese stellen dann natürlich zusätzliche Bewertungsparameter für die allgemeinen Rechtsklauseln des wichtigen Grunds und des subjektiv gerechtfertigten Grunds dar, aber sie sind für den Richter nicht bindend. Denn das Gericht muss in jedem Fall die Verhältnismäßigkeit zwischen Sanktion und Vergehen konkret feststellen. Das bedeutet gleichzeitig auch, dass der Richter eine eigene Beurteilung dahingehend vornehmen kann, wenn eine schwerwiegende Nichterfüllung oder ein schwerwiegendes Fehlverhalten des Arbeitnehmers gegen die allgemeinen Normen der Ethik und des zivilen Zusammenlebens geeignet ist, das Vertrauensverhältnis zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer dauerhaft zu beschädigen und somit eine Entlassung zu rechtfertigen. Wenn jedoch der Kollektivvertrag für ein bestimmtes Fehlverhalten nicht die Entlassung, sondern andere, arbeitsplatzerhaltende Strafen vorsieht, kann das Gericht die Auflösung des Arbeitsverhältnisses durch den Arbeitgeber nicht für rechtmäßig erklären. Denn in diesem Fall ist maßgeblich, dass das besagte Fehlverhalten in der von den Kollektivvertragspartnern festgelegten Einstufung der Disziplinarvergehen als weniger schwerwiegend bewertet wird.
Avv. Sabine Mayr, Bereichsleiterin Arbeitsrecht und Gewerkschaftsangelegenheiten, T 0471 310 559, smayr@hds-bz.it
info aktuelles hds-bz.it/abfallwirtschaft hds-bz.it/beitraege
Einweg-Plastikverbot ab 2021 EU gegen Plastikflut. Das Europäische Parlament hat einen neuen Beschluss verabschiedet, der 2021 in Kraft treten wird. Die Norm verbietet den Gebrauch von Ein- wegkunststoffartikeln wie Plastikteller, Besteck, Strohhalme und Wattestäbchen. In Bezug auf das Recycling sollen die Mitgliedsstaaten innerhalb 2029 bei Kunststoffflaschen eine Sammelquote von 90 Prozent erreichen. Plastikflaschen müssen innerhalb 2025 mindestens einen Recyclinganteil von 2 Prozent aufweisen; bis 2030 soll dieser Anteil auf 30 Prozent erhöht werden. In dem Beschluss wird außerdem die strengere Anwendung des Verursacherprinzips eingeführt. Die Industrie wird im Zuge der erweiterten Herstellerverantwortung ver-
stärkt in die Pflicht genommen. Diese neue Regelung gilt z. B. für weggeworfene Zigarettenfilter und für im Meer verlorene Fischereigeräte. Damit soll sichergestellt werden, dass die Hersteller sich an den Kosten der Abfallsammlung beteiligen. Die Gesetzgebung sieht schließlich eine verpflichtende Kennzeichnung über die negativen Umweltauswirkungen weggeworfener Zigarettenstummel mit Kunststofffiltern vor. Die Vorschrift soll auch für andere Produkte wie Plastikbecher, Feuchttücher oder Hygieneartikel ausgeweitet werden.
hneuhauser@hds-bz.it
Tempoonweb und Firmenportal Neuer Onlinedienst für hds-Mitglieder. Wollen Sie die Abwicklung Ihrer Lohnund Gehaltsabrechnungen optimieren? Die kostenlosen Programme Tempoonweb und Firmenportal helfen Ihnen, Zeit und damit Geld zu sparen. Urlaube, Freistellungen, Krankheiten oder Überstunden einfach und unkompliziert über Tempoonweb eingeben. Aber nicht nur Zeitangaben lassen sich im Programm einspeisen, sondern auch Prämien, Außendienstzulagen, Kilometer- oder etwa Spesenrückvergütungen. Über das Firmenportal hingegen erhalten Sie Ihre Lohnstreifen, Kostenberechnungen und Vordrucke. Alle Unterlagen der Lohnbuchhaltung, auch das Einheitsbuch, bleiben im System gespeichert und können jederzeit abgerufen werden. Mit dem Programm können Sie außerdem Dokumente wie den Vordruck CU an Ihre Mitarbeiter übermitteln. Haben wir Ihr Interesse geweckt? Dann kontaktieren Sie uns! Unsere Lohnsachbearbeiter beraten Sie gerne.
31
Beiträge für Praktikumsplätze loehne@hds-bz.it
Die Handelskammer Bozen vergibt erneut Beiträge an Unternehmen, die im Rahmen von Bildungswege Schule-Arbeitswelt Praktika für Schüler durchführen. Beitragsberechtigt sind alle Betriebe, die im Zeitraum 1. Jänner bis 30. September 2019 mit einer Schule zusammengearbeitet haben und Praktikumsplätze für Schüler zur Verfügung gestellt haben. Die Ausschreibung sieht einen Beitrag in Höhe von 1000 Euro pro Schüler vor, der
an das Unternehmen ausgezahlt wird. Die Unterstützung kann nur für einen Praktikanten pro Unternehmen beantragt werden. Zudem ist bei der Aufnahme von Schülern mit Beeinträchtigung ein zusätzlicher Beitrag von 200 Euro vorgesehen. Die Gesuche können im Zeitraum vom 1. bis 31. Oktober 2019 eingereicht werden.
fdorfmann@hds-bz.it
hdsmagazin #7-8/19
Geringer Kostenaufwand und einzigartiger Nutzen: Werden auch Sie monni-Partner! Infos: hds-bz.it/monni
Sichern Sie sich das multifunktionale POS-Gerät mit vorteilhaften, bankenunabhängigen Konditionen (Konvention Dachverband Confcommercio) und die Gutscheinkarte monni card. Ihr direkter Draht für Fragen und Infos sind die Bezirksleiter des hds in Bozen, Meran, Brixen, Bruneck und Schlanders.