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Monatsmagazin des Handelsund Dienstleistungsverbandes Südtirol AL N hds-bz.it IO SIGN T A facebook.com/hds.unioneN E
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Italienische Post AG – Versand im Postabonnement – G.D. 353/2003 (konv. Ges. Nr. 46, 27.02.2004) Art. 1, Abs. 1, CNS BOZEN · Jahrgang LXIV · 9/2016 · monatlich · IR
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shopping³ geht in die nächste Runde
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handels- und dienstleistungsverband Südtirol
editorial
Lachendes und weinendes Auge
titelgeschichte Zweite Runde für shop and buy local
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Am letzten Junitag hat der Ministerrat in Rom die Durchführungsbestimmung für den Südtiroler Einzelhandel genehmigt: Diese ermöglicht es nun wieder, die Raumplanung im Handel autonom zu regeln. Das grüne Licht von Seiten der Regierung für eine autonome Entscheidungsbefugnis in der Raumordnung sehen wir allerdings mit einem lachenden und einem weinenden Auge.
aktuelles Gemischte Gefühle im Fall Aspiag
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trends Markenartikel bei Chinesen beliebt
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Es handelt sich auf jeden Fall um einen entscheidenden Schritt in Richtung Weiterentwicklung und Stärkung unserer lebendigen Orte – dort, wo der Handel auch stattfinden soll. Die Durchführungsbestimmung hat die Voraussetzung geschaffen, damit Südtirol ein neues Landesgesetz bzw. eine neue Handelsordnung verabschieden kann, die den Bereich klar und eindeutig und ohne jegliche Schlupflöcher regeln soll. Damit hat das Land wieder die Möglichkeit, den Einzelhandel in Gewerbegebieten eigenständig zu regeln – zum Vorteil der Weiterentwicklung des Handels in den Innenstädten, Stadtvierteln, Dörfern und Ortskernen. Nun geht es darum, dass darauf aufbauend das neue Handelsgesetz zeitnah durch den Landtag verabschiedet wird.
bezirke hds im Gespräch mit BM Brunner
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fachgruppen Ziele von Enasarco-Präsident Costa
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bildung Bewährte Klassiker und neues Angebot
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betriebe informieren Schluderns um ein Geschäft reicher
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rechtsberatung Wer haftet für Transportschäden?
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info aktuelles Was in einen Erste Hilfe-Koffer gehört
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Dies wird sich allerdings nicht auf ganz Südtirol positiv auswirken, denn für Bozen kommt diese Entscheidung zu spät. In der Landeshauptstadt sind bereits durch Fehlentscheidungen ehemaliger Stadtverwalter mehrere Großprojekte im Handel durchgeboxt und in die Wege geleitet worden, die weitreichende Auswirkungen nicht nur auf die Stadt, sondern auch auf das gesamte Einzugsgebiet haben werden. Diese Flächenexplosion und Konzentration im Handel wird sich nicht nur auf ganz Bozen, sondern auch auf die umliegenden Gemeinden negativ auswirken. Keine Regelung der Sonn- und Feiertagsöffnungszeiten Bedauerlich ist auch, dass die autonome Regelung der Sonn- und Feiertagsöffnungszeiten im letzten genehmigten Text der Durchführungsbestimmung nicht mehr enthalten war. Es wäre eine einmalige Gelegenheit gewesen, auch den Bereich der Geschäftsöffnungszeiten autonom regeln zu können.
Nun gilt es diese neue Autonomie in der Handelsgesetzgebung zu nutzen und diese als Planungs- und Steuerungsinstrument einzusetzen, um derartige Auswüchse wie in Bozen auch in anderen Gemeinden und Teilen des Landes zu vermeiden.
Redaktion, Verwaltung und Werbung: 39100 Bozen, Mitterweg 5, Bozner Boden, T 0471 310 308/309, F 0471 310 396, pr@hds-bz.it, www.hds-bz.it Verantwortlich im Sinne des Pressegesetzes und Verantwortlicher Schriftleiter: Dr. Mauro Stoffella (Bereichsleiter Kommunikation) Redaktion: Dr. Sergio Colombi, Dr. Martina Reinstadler, Manuela Seebacher Grafisches Konzept: Gruppe Gut – www.gruppegut.it titelbild: Gregor Khuen Belasi Grafik: Wolfgang Prast Fotos: Gregor Khuen Belasi, freeimages, istockphoto, Helmuth Rier, Shutterstock, Vinschgerwind Druckerei: Athesia Druck GmbH – Weinbergweg 7 – 39100 Bozen Aufgegeben am 29. August 2016. Die Redaktion behält sich das Recht vor, Anzeigen zurückzuweisen. Die in Gastartikeln wiedergebene Meinung muss nicht der Meinung der Redaktion entsprechen. Herausgeber: Handels- und Dienstleistungsverband Südtirol Genossenschaft – Bozen, Sped. im P.A. – 45% - Art. 2. Absatz 20/b, Gesetz 662/96, Filiale Bozen, Eintragung Landesgericht Bozen Nr. 50/51 – Rep. 27256. Angeschlossen der USPI Unione Stampa Periodica Italiana
Walter Amort, hds-Präsident
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Shop and buy local Die vielen kleinen und familiengeführten Betriebe in Südtirol sorgen für lebendige und charmante Ortskerne, Arbeitsplätze im Ort und ein vielfältiges Angebot im Handel. Um die Einzigartigkeit des Handels in unserem Land zu unterstreichen, hat der hds im Frühjahr die Aktion shopping³ - Scopri.local.Südtirol. durchgeführt. Nun geht die Initiative in die nächste Runde.
Die Kampagne shopping³ - Scopri.local.Südtirol. hat ein klares Zeichen für Südtirols Handelsbetriebe gesetzt. Denn sie bieten eine traditionelle, typische Handelskultur, die es zu bewahren gilt. Die Betriebe in Südtirol sind modern, bieten den Kunden ein einzigartiges Einkaufserlebnis und tragen wesentlich zur Lebensqualität bei. Die erste Etappe der Kampagne hat bei Kaufleuten und Konsumenten großen Zuspruch erhalten und
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wurde mit viel Engagement unterstützt. Im Herbst, vom 19. September bis 17. Oktober, wird die Aktion in verschiedenen Südtiroler Ortschaften fortgesetzt. Bewusst wurden die Hauptorte weggelassen, um anderen Dörfern mehr Raum zu geben.
titelgeschichte
Wo Sie die Säulen finden Eppan, Kaltern, Laas, Lana, Mühlbach, Naturns, Olang, Prad, Ritten, Sand in Taufers, St. Christina, St. Ulrich, Wolkenstein und bei weiteren 30 Mitgliedsbetrieben des hds in ganz Südtirol.
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Einkaufen und genießen Litfaßsäulen mit originellen Sprüchen werden in ausgewählten Ortschaften aufgestellt. Sie sollen für Aufmerksamkeit sorgen und zum Nachdenken anregen. Die zwei- und zum Teil dreisprachig vermischten Botschaften sind das Markenzeichen der Kampagne. Grüß Gott statt no name, Piacevole
Dietmar Spechtenhauser, hds-Ortsobmann von Laas, setzt sich aktiv für den Erhalt der vielfältigen Handelsstruktur in Südtirol ein.
Der hds-Ortsobmann von Olang, Peter Paul Agstner, will Einheimische und Gäste für dieses Thema begeistern und sensibilisieren.
einkaufen, Sostieni einkaufen im Ort oder Service und Beratung sono meglio sind nur einige der kreativen Slogans. Zahlreiche Gastronomiebetriebe unterstützten die Aktion mit Bierdeckeln und Zuckersäckchen, die eigens dafür designed wurden. Ziel der Kampagne ist es somit, nicht nur auf die
Wichtigkeit der Nahversorgung hinzuweisen, für die sich der hds seit Jahren einsetzt, sondern auch auf das vielfältige Handelsangebot in Südtirols lebendigen Städten und Dörfern. Fortsetzung auf Seite 6
Wohnen neben dem Handel „Neue Wege in der Nahversorgung“: Große Handelsketten greifen vermehrt auf altbewährte Modelle zurück. Und es begann, wie so oft, in Amerika: Bereits vor Jahren hörte man, dass der Einzelhandel und selbst Ketten, die Inbegriff von Discountern auf der grünen Wiese sind, auf Mikroläden in den Innenstädten setzen. Jetzt erfasst diese Welle auch Europa, so aktuell z. B. in Deutschland. Kleinere Geschäftsformate mit abgespeckten Sortimenten sind gefragt. Der Handel in den Orten soll neu gedacht werden. Dabei entstehen neue, interessante Konzepte. So werden Geschäfte nur mehr in Kombination mit Wohnungen errichtet. Synergien werden gesucht und Potenziale vor der eigenen Haustür
entdeckt, denn in der Nähe wohnen letztendlich alles Kunden. Auch der demographische Wandel ist ein Argument: Die Leute werden älter und bevorzugen kürzere Wege. Es gibt kein Vollsortiment mehr, die Kunden brauchen es auch nicht. Der Service wird zum Schwerpunkt.
Mauro Stoffella, Bereichsleiter Kommunikation mstoffella@hds-bz.it
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Like and share Kräftig unterstützt und begleitet wird die Initiative wieder von der Facebookseite des hds. Laufend werden interessante Fakten und tolle Fotos gepostet. Auch innovative Videos finden Raum im sozialen Netzwerk. Sie heben den Wert der Aktion hervor und lassen die teilnehmenden Kaufleute zu Wort kommen. So wird der heimische Handel gestärkt und in den Mittelpunkt gestellt.
„Südtirol hat, was den Handel anbelangt, eine noch einzigartige Situation vorzuweisen. Das Land hat es bis heute geschafft, auch kleine Orte mit 1500 bis 2000 Einwohnern attraktiv zu halten. Das ist nicht zuletzt auf den tollen Mix vieler inhabergeführter Geschäfte zurückzuführen. Diese Vielfalt gilt es zu bewahren“, sagt Spechtenhauser. Beide Kaufleute erwarten sich viele interessante Diskussionen mit den Kunden und freuen sich darauf, ihnen zu Gemeinsam diskutieren erklären, warum es sich lohnt, in den DorfLaas und Olang beteiligen sich aktiv an der geschäften einzukaufen. „Vielleicht kann Initiative shopping³. Die Erwartungen der die Aktion einen kleinen Beitrag dazu leisKaufleute sind klar: „Die Südtiroler sollen ten, dass Kaufleute und Kunden in Zukunft erkennen, dass der Handel nicht von alleine funktioniert. Es sind die heimischen Kauf- gemeinsam etwas für ihren Ort tun“, so Spechtenhauser abschließend. leute, die die kleinen Ortschaften attraktiv machen. Das sollen die Menschen verstehen und durch die Aktion lernen. Zudem Werbeeffekt vervielfacht erhoffe ich mir, dass auch die Politik vor Persönliche Beratung, Freundlichkeit und Ort und auf Landesebene sensibilisiert Vertrauen zeichnen die Geschäfte in Südtiwird“, sagt Dietmar Spechtenhauser, hds- rol aus. Auf diese Merkmale weist der hds Ortsobmann von Laas. „In Olang werden durch die Aktion shopping³ hin. Diese Botwir den Dialog zu den Kunden suchen und schaft hinaustragen wollen auch 30 an der versuchen, ein Bewusstsein für dieses so Aktion interessierte hds-Mitglieder. Sie hawichtige Thema zu schaffen. Die Förderung ben sich im Sommer beim Verband gemelvon lokalen Kreisläufen ist der richtige Weg, det und dadurch eine Werbesäule gesichert. um eine interessante und vielfältige Han- Die kostenlosen Werbeträger waren innerdelslandschaft zu erhalten. Das soll das Ziel halb kürzester Zeit vergriffen, die Besucher von shopping³ sein“, sagt Ortsobmann Peter werden staunen, wo sie überall zu finden Paul Agstner. sind. Zusätzlich haben die Betriebe 25 Regenschirme erhalten, die sie als Werbegeschenk an die Kunden weitergeben können. Der hds freut sich auf eine tolle Initiative und hofft auf die Unterstützung aller Mitglieder.
Martina Reinstadler, Kommunikation, T 0471 310 309, mreinstadler@hds-bz.it
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Daumen hoch! Wesentlicher Bestandteil der Kampagne ist die hds-Facebookseite. Der Verband nutzt das soziale Netzwerk und postet in origineller Art die Vorteile des Handels, unterstützt von kreativen Videos und originellen Fotos. Im Frühjahr wurde die Aktion fleißig geliked, geshared, kommentiert und dazu Meinungen ausgetauscht. Verfolgen Sie die Diskussion auf facebook.com/hds.unione. Jeder Beitrag ist willkommen.
aktuelles
Causa Aspiag in Bozen Süd Der hds interveniert. Die an die Aspiag-Gruppe in Bozen Süd erteilte Konzession für den Bau eines Einkaufszentrums ist nicht rechtmäßig. Diese Tatsache will der hds nicht stillschweigend hinnehmen und stellt in diesem Zusammenhang auch das Verhalten von ExKommissar Michele Penta in Frage. Der ehemalige Kommissar von Bozen hatte nur wenige Tage vor seinem Amtsrücktritt die Baukonzession erteilt. Nach seinem grünen Licht für das Projekt Kaufhaus Bozen am Busbahnhof hat er mit dieser Genehmigung innerhalb weniger Wochen zwei große Bauprojekte in die Wege geleitet, die weitreichende und negative Auswirkungen nicht nur auf die Stadt, sondern auch auf das Einzugsgebiet haben werden. Der hds hatte somit Einspruch bei Ge-
meinde und Land erhoben und nennt darin zwei Gründe. Es liegen in der Causa Aspiag am Verwaltungsgericht mehrere Rekurse und Verfahren vor. Deren Ausgang sei abzuwarten, bevor Genehmigungen ausgestellt werden. Und es ist eine Baugenehmigung für eine Einzelhandelstätigkeit erteilt worden, die im Gewerbegebiet nicht zulässig ist. hds über Entwicklung beunruhigt. Mit Verwunderung hat der hds zudem die jüngste Entscheidung des Verwaltungsgerichtes in Bozen zur Kenntnis genommen, das den Antrag der Gruppen Podini und Tosolini auf Erlass eines Baustopps gegen das geplante Einkaufszentrum abgelehnt hat. Die größte Sorge bereitet dem hds die Begründung, die der nicht erfolgten Aussetzung der
Arbeitssicherheit leicht gemacht Landesrätin Stocker zieht mit hds an einem Strang. Anfang August haben Arbeitslandesrätin Martha Stocker und hds-Präsident Walter Amort (im Bild) eine Absichtserklärung unterzeichnet, die darauf abzielt, Arbeitssicherheit zu garantieren, ohne bürokratische Zusatzbelastungen für die Betriebe zu schaffen. Das neue und vom hds angewandte Provisio-Programm gehört italienweit zur ersten Plattform, deren Inhalte vom zuständigen lokalen Kontrollorgan, in Südtirol dem Arbeitsinspektorat, offiziell validiert worden sind. Provisio wurde vom gesamtstaatlichen Dachverband Confcommercio ausgearbeitet und bewertet die Risiken bei der Arbeitssicherheit im Han-
del und im Dienstleistungsbereich. Es zeichnet sich durch eine Vereinfachung der inzwischen für die Betriebe äußerst
Baukonzession zugrunde liegt. Denn darin werden weder die derzeitigen Landesgesetze noch die neue Durchführungsbestimmung für den Einzelhandel berücksichtigt, die jüngst vom Ministerrat verabschiedet wurde. Letztere räumt ausdrücklich die Möglichkeit ein, in Abweichung von den von der Regierung Monti eingeführten Liberalisierungsmaßnahmen, Zonen auszuweisen, in denen die Ansiedlung von Einzelhandelstätigkeiten unzulässig ist. Der hds stellt klar, dass er sich nicht gegen eine Entwicklung des Handels verschließt. Er fordert jedoch eine konsequente und gesetzeskonforme Kontrolle und Vorgangsweise. Dafür brauche es klare gesetzliche Rahmenbedingungen, die für alle gelten sollen.
dio z.it/au hds-b tatements die S n Online : es spreche s d d h de s r t un r A mo Walte ra Pezzi. ia R A Ch
komplex gewordenen Materie aus. Mehr Infos zum Thema online unter hds-bz.it/ arbeitssicherheit.
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aktuelles
Handelslehrlinge zeigen ihr Können 5 1
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8 Berufswettbewerb mit Tradition. Die fünf talentiertesten Jungverkäufer treten im Oktober beim Finale des Berufswettbewerbes Verkaufstalent Südtirol gegeneinander an. Die Finalisten stellen ihr Fachwissen, Argumentationstechnik und professionelles Auftreten unter Beweis und müssen die Jury mit einem perfekten, kundenorientierten Verkaufsgespräch überzeugen. Andrea Pardeller, Adelina Muslioska, Martin Huber, Manuel Rabensteiner und Fabian Hager wollen den Titel Verkaufstalent Südtirol 2016 tragen. Gespannt fiebern sie dem großen Tag entgegen.
Der Berufswettbewerb Verkaufstalent Südtirol gehört längst zum Pflichtprogramm eines jeden Jungverkäufers. Bereits zum achten Mal wird er organisiert. Für die Finalisten ist er eine große Herausforderung und Chance zugleich. „Der Talentwettbewerb ist eine einmalige Gelegenheit sich mit anderen Verkäufern zu messen. Man kann Neues lernen und bei den anderen Tricks abschauen“, sagt Martin. Auch Andrea freut sich auf die große Herausforderung. „Ich will meine Kenntnisse auf die Probe stellen und wissen, was ich damit erreichen kann“, so die Finalistin. Der Wettbewerb ist bei den Jungverkäufern sehr beliebt. „Ich habe an der Schule viel über den Wettbewerb gehört. Einige Mitschüler haben bereits mitgemacht und waren begeistert. Da habe ich mir gedacht, das möchte ich auch versuchen“, erzählt Adelina. Was ein Verkäufer braucht Dass sie alle die richtigen Fähigkeiten haben, um Verkaufstalent zu werden, darüber sind sich die fünf Finalisten einig. „Auf Kundenwünsche eingehen, offen auf sie zugehen, gut über Produkte und Trends informiert sein und Spaß bei der Arbeit haben. Das sind die Voraussetzungen, die man in diesem Beruf braucht“, erklärt Manuel. „Jeder Kunde muss individuell beraten werden. Das macht den Beruf abwechslungsreich und interessant“, sagt Fabian. „Zufriedene Kunden sind für mich das größte Erfolgserlebnis“, sagt Adelina.
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Der Countdown läuft Nach der spannenden Vorausscheidung im Mai, an der 16 Lehrlinge teilgenommen haben, bereiten sich die Kandidaten nun auf das große Finale am 21. Oktober vor. Die jungen Verkaufstalente müssen ein möglichst perfektes, kundenorientiertes Verkaufsgespräch mit einem Testkunden führen. Parallel dazu muss ein englischsprachiger Kunde betreut werden. Den Finalisten winkt ein Scheck, der von der Bilateralen Körperschaft für den Tertiärsektor (EbK) zur Verfügung gestellt wird. Die drei erstplatzierten Verkäuferlehrlinge werden am 16. November 2016 in Salzburg am internationalen Berufswettbewerb Junior Sales Champion International teilnehmen.
Die Anwärter 1 Andrea Pardeller aus Welschnofen 2 Adelina Muslioska aus Eppan Sie vertreten die LBS J. Gutenberg Bozen. 3 Martin Huber aus Kastelruth 4 Fabian Hager aus Welsberg Sie vertreten das Berufsbildungszentrum in Bruneck. 5 Manuel Rabensteiner aus Brixen Er vertritt die LBS J. Tschuggmall in Brixen.
Verkaufstalent Südtirol 2016 Das Finale zum Verkaufstalent Südtirol 2016 findet am 21. Oktober um 18:00 Uhr in der Aula am Berufsbildungszentrum Bruneck statt. organisiert von
aktuelles 0 Mehr als 220 ook Fans auf Faceb
Chance für junge Verkäufer Topausbildung in Südtirols Betrieben. Unternehmen, die
sozialen seit Febr uar im Der Verband ist npage Fa ok bo . Die Face Netz werk ak tiv -Marke n die 2200 likes des hds hat nu h bei seinen hds bedank t sic geknackt. Der n Infos zu de er gelmäßig w tr euen Fans. Re und intets en Ev n, Ak tione verschiedenen Wer den auch tes gepostet. ressante Upda on facebook. Sie Fan, like us
te Bereiche auszuprobieren und für sich das Richtige zu finden. Zurzeit ist sie in der Brotabteilung beschäftigt. „Die Verkäuferlehre in einem Lebensmittelgeschäft hat mich schon immer interessiert. Von Anfang an war ich über meine Lehrstelle begeistert. Die Arbeit hinter der Brottheke ist für mich sehr spannend: ich helfe bei der Bestellung, räume die Ware ein und berate die Kunden. Toll ist auch, dass meine Chefs täglich im Geschäft sind, mir wertvolle Tipps geben und mir jederzeit weiterhelfen. Das schätze ich sehr“, sagt Theresa.
Lehrlinge ausbilden, tragen wesentlich zu einer positiven Entwicklung der Wirtschaft bei. Sie schaffen Arbeitsplätze vor Ort, sichern kompetente Fachkräfte und geben den Jugendlichen Perspektiven für die Zukunft. Die Handelsfamilie Rungg aus Prad am Stilfserjoch betreibt drei Lebensmittelgeschäfte im Vinschgau. Seit jeher setzen sie sich für die Ausbildung von Verkäufern ein. „Wir beschäftigen zur Zeit 51 Mitarbeiter in Schlanders, Prad und Sulden. Sechs davon sind Lehrlinge. Einer unserer ersten Lehrlinge geht dieses Jahr sogar schon in Pension“, erzählt Geschäftsinhaber Thomas Rungg. Er ist auch für die Motivation, Fleiß und Lernbereitschaft. Diese Eigenschaften Lehrlingsausbildung zuständig. Die Philosophie des Betriebes sollen angehende Lehrlinge mitbringen. „Vor allem durch Somwar es schon immer Freude am Beruf zu vermitteln und jungen merpraktika können Jugendliche herausfinden, welchen berufMenschen die Chance zu geben, sich im Handel zu beweisen. lichen Weg sie einschlagen möchten“, sagt Ausbilder Thomas. „Von den Lehrlingen kann man viel lernen. Sie bringen frischen „Informiert euch und macht das, was euch Spaß macht. Mit dem Wind in das Geschäft und haben immer wieder neue Ideen. Da- richtigen Arbeitswillen, Lust und Freude, stehen euch alle Türen von profitiert der Betrieb, genauso aber auch die Kunden“, sagt offen. Das zeigt mir mein Lehrlingsplatz jeden Tag aufs Neue“, so Theresa abschließend. Rungg.
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In einem Lebensmittelbetrieb gibt es zahlreiche Tätigkeiten, die den Lehrlingen im Laufe der Zeit nähergebracht werden. „Der Beruf Verkäufer ist sehr arbeitsintensiv, aber auch abwechslungsreich. Unsere Lehrlinge werden in allen Bereichen des Betriebes eingeführt“, so Rungg. Lehrling Theresa Gruber hat im Eurospar Rungg die Möglichkeit bekommen, verschiedens-
Die Lehrlinge und Sommerpraktikanten im Eurospar in Prad.
Wollen auch Sie zu Wort kommen? Interessierte Betriebe, die ihre Ausbilder und Lehrlinge vorstellen möchten, können sich melden: pr@hds-bz.it. Lehrling Theresa mit der Chefin Liane hinter der Brottheke.
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Termine 02. – 11.09.
D Veraer aktu elle ns k taltu - - - alende ngs --r -- : verahds-bz.i - - - nsta t/ ltun gen
• Schlanderser Apfeltage, Schlanders
hds vor Ort St. Ulrich montags von 14:30 bis 15:30 Uhr im Gemeindeamt.
10.09.
Lana donnerstags von 11:00 bis 13:00 Uhr im Rathaus,
• Palabiramarkt, Glurns, 10:00 Uhr
Maria-Hilf-Straße 5.
17.09.
bis 10:00 Uhr in der Bezirksgemeinschaft Burggrafenamt,
• Modenschau, Latsch, Latscher Waldele
Passeirerstraße 3.
13. - 15.10. • MoCo - Modern Company, Bozen, Messe Bozen, Messeplatz 1 14.10. • Tag der Dienstleister, Bozen, Messe Bozen, Messeplatz 1 21.10.
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Sprechstunden
• Verkaufstalent Südtirol: Finale Bruneck, Aula am Berufsbildungszentrum
St. Leonhard i. P. jeden 2. und 4. Mittwoch im Monat von 08:00
Klausen donnerstags von 08:30 bis 12:30 Uhr, Kaffee Nussbaumer, Unterstadt 4, H 331 5714 456. Mühlbach dienstags von 08:00 bis 09:30 Uhr im Gasthof Zur Linde. Mals montags von 08:00 bis 10:00 Uhr im Gemeindehaus, Bahnhofstraße 19. Prad montags von 10:30 bis 12:30 Uhr in der Raiffeisenkasse. Sulden am 14. September und 14. Dezember von 10:00 bis 12:00 Uhr in der Raiffeisenkasse.
24. - 27.10. • Messe Hotel, Bozen, Messe Bozen, Messeplatz 1
Rentenberatung
10.11.
Meran am 7., 14., 21. und 28. September sowie am 5. und 12.
• Tag des Handels Bozen, Four Points by Sheraton (Saal Elena Walch), Buozzistraße 35
Oktober von 08:00 bis 12:00 Uhr im hds-Büro. Sterzing am 1. und 15. September sowie am 6. Oktober von 08:30 bis 09:30 Uhr im hds-Büro. Brixen am 1., 8., 15., 22. und 29. September sowie am 6. und 13. Oktober von 14:30 bis 16:30 Uhr im hds-Büro. Bruneck am 1. und 15. September sowie am 6. Oktober von 11:00
Schule und Wirtschaft als Partner
bis 12:30 Uhr im hds-Büro.
Besprechung mit Landesrat Achammer. Das Lehrlingswesen spielt für die Wirtschaft in Südtirol eine wichtige Rolle. Rund 4600 Jugendliche sind mit einem Lehrvertrag beschäftigt. Während die berufsspezialisierende Lehre immer mehr Zuspruch erhält, ist die Anzahl der traditionellen Lehrverträge im letzten Jahr deutlich gesunken. Um diesem Trend entgegenzuwirken soll die Lehre den Jugendlichen schmackhaft gemacht und ihre Qualität verbessert werden. Zudem sollen Lehrbetriebe entlastet werden. Darüber unterhielten sich bei einem Treffen die Vertreter des Südtiroler Wirtschaftsrings – Economia Alto Adige (swr-ea) und Bildungslandesrat Philipp Achammer. Ziel ist ein besserer Austausch zwischen Schule und Wirtschaft sowie eine stärkere Zusammenarbeit.
Selbstständige. Vereinbaren Sie Ihren Gesprächstermin mit dem
Schlanders am 14. und 28. September sowie am 12. Oktober von 14:00 bis 16:00 Uhr im hds-Büro. • PensPlan-Infopoints im hds (nach Vereinbarung) Kostenlose landesweite Vorsorgeberatung für Arbeitnehmer und hds-Büro in Ihrer Nähe oder unter T 0471 978 032. Rechtsbeistand (nach Vereinbarung) Bozen am Montag von 11:00 bis 12:30 Uhr, am Mittwoch von 15:00 bis 16:30 Uhr im Hauptsitz des hds (T 0471 310 458). Meran jeden 1. und 3. Montag im Monat von 14:30 bis 15:30 Uhr im hds-Büro (T 0473 272 511). Brixen jeden Dienstag von 14:00 bis 15:00 Uhr im hds-Büro (T 0472 271 411). Sterzing hds-Büro (T 0472 766 070). Schlanders jeden Donnerstag um 14:00 Uhr im hds-Büro (T 0473 730 397). Arbeitssicherheit, Abfallwirtschaft, Umwelt und Energie (nach Vereinbarung) Die Beratungsgespräche finden in allen hds-Bezirksstellen statt. Vereinbaren Sie Ihren individuellen Gesprächstermin mit dem hds-Büro in Ihrer Nähe.
Die Vertreter der Wirtschaft an einem Tisch.
hdsmagazin #9/16
trends
Die Shoppinglust der Chinesen Chinesen lieben Mode – und sie geben viel Geld für Kleidungsstücke aus. Fast die Hälfte der Chinesen greift bevorzugt zu internationalen Marken. So bietet Chinas Bekleidungsmarkt für westliche Modehändler deutliche Wachstumschancen. Gleichzeitig sind chinesische Konsumenten sehr gut informiert, vergleichen Preise und haben steigende Anforderungen hinsichtlich Qualität und Service. Dies ergab eine Umfrage der internationalen Unternehmensberatung OC&C Strategy Consultants unter 2600 Konsumenten in
22 chinesischen Großstädten. Modekonzerne, die erfolgreich nach China expandieren wollen, müssen sich auf die Besonderheiten des lokalen Konsumverhaltens einstellen. In den 22 untersuchten Städten kaufen die chinesischen Kunden etwa zehnmal im Jahr Bekleidung und geben dabei knapp 2000 Euro aus. Chinesen, die im Ausland studiert oder gearbeitet haben, gehören zu den ausgabefreudigsten Modekäufern. Sie kaufen ein breites Repertoire internationaler Marken und wenden bis zu 7000 Euro
im Jahr für den Erwerb von Kleidung auf – etwa ein Viertel davon direkt im Ausland. Zentrale Gründe für die große Beliebtheit internationaler Marken sind das große Markenimage, die höhere Qualität und das bessere Design. Dies bringt vielfach eine erhöhte Zahlungsbereitschaft mit sich. Chinesische Kunden akzeptieren bei einigen Marken aufgrund des positiven Profils Preisaufschläge bis zu einem gewissen Grad – bei Preisdifferenzen über 20 Prozent beginnt jedoch die Abwanderung zu heimischen Marken.
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Der Wettbewerb zum Thema Umwelt. Machen Sie mit! Bewerben können sich Privatpersonen und juristische Personen (Unternehmen, Gemeinden, Vereine, Institutionen, Schulen,...) mit Wohnsitz bzw. Rechtssitz in Tirol-Südtirol-Trentino. Eingereicht werden können Verbesserungsvorschläge, Ideen, Projekte sowie allgemein bisherige Umweltaktivitäten und – maßnahmen. Einsendeschluss ist Freitag 14. Oktober 2016
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Zusätzliche Preise und Initiativen: Der Hauptträger Alperia AG verleiht im Rahmen des Umweltpreises EUREGIO den „ENERGIEPREIS SÜDTIROL“ im Wert von 2.000 Euro für die beste Idee aus Südtirol zum Thema Energieeffizienz und/oder Produktion von Energie aus regenerativen Quellen. Preise im Gesamtwert von Euro 7.000 Informationen: www.transkom.it - Tel: 0471 28 90 87
Tirol · Südtirol/Alto Adige · Trentino
Hauptträger
Ein Gemeinschaftsprojekt der Abteilung Umweltschutz/Tirol, der Landesagentur für Umwelt/Südtirol, Agenzia provinciale per la protezione dell‘ambiente/Trentino und der Transkom KG.
Mit freundlicher Unterstützung von
hdsmagazin #9/16
bezirke Leifers
Spendenbetrag überreicht Mukoviszidose-Hilfe Südtirol bekommt Scheck über 6000 Euro. Die hds-Ortsgruppe hat in der Weihnachtszeit das Ge-
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winnspiel Einkaufen und Gewinnen in Leifers durchgeführt. Die nicht abgeholten Preise wurden nun, wie gesetzlich vorgeschrieben, an eine gemeinnützige Organisation gespendet. Der Mukoviszidose-Hilfe Südtirol wurde vor Kurzem im hdsHauptsitz in Bozen ein Scheck im Wert von über 6000 Euro überreicht. Mukoviszidose ist eine schwere, angeborene Stoffwechselkrankheit. „In Südtirol sind etwa 70 Personen von Mukoviszidose betroffen. Die Zahl der Erkrankten ist im Vergleich zu anderen Krankheiten relativ gering. Umso wichtiger ist es, den Betroffenen zur Seite zu stehen und die Bevölkerung über diese Erbkrankheit zu informieren. Die Mukoviszidose-Hilfe Südtirol bemüht sich um Mittel zur Behandlung und Betreuung der Patienten sowie die soziale Unterstützung in Notfällen“, sagt Günther Putzer, Verantwortlicher für die Spendengelder des Vereins.
Bei der Scheckübergabe: v. l. Ausschussmitglied Michela Bassi, Günther Putzer, Ortsobfrau Elda Paolazzi und der Verantwortliche für Leifers, Pietro Perez.
Schlanders
Sommerfeeling pur Toller Erfolg für blaue Einkaufsnacht. Blau war in diesem
Sommer wieder die vorherrschende Farbe in Schlanders. Anfang Juli wurde bereits zum zweiten Mal die blaue Einkaufsnacht gefeiert. Die Geschäfte im Dorfzentrum begeisterten mit tollen Aktionen und Rabattangeboten. Für das Event hatten sich die Kaufleute auch mächtig ins Zeug gelegt: die Kleinsten wurden mit Glückssternfischen und blauer Zuckerwatte überrascht und die Großen konnten einem Drechsler bei der Arbeit über die Schulter schauen. Wie Fotobücher gestaltet werden oder das eigene Glück am Glücksrad testen, gehörten genauso zum Rahmenprogramm, wie das Rate-Schätzspiel oder die wohl beste Produktpräsentation in blauer Atmosphäre. Die Künstlertruppe Spielvolk aus Nordtirol beeindruckte mit glitzernden und leuchtenden Kostümen, Luftballonkünstlern und Artisten auf Stelzen und Rollen. Und auch das leibliche Wohl kam nicht zu kurz. Die Gastwirte sorgten für die Verpflegung der abendlichen Besucher und die angenehmen Temperaturen für Sommerfeeling pur.
Bozen
Ein tolles Event
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Einkaufen, Fußball schauen und die Stadt erleben. Der lange Einkaufsabend im Juli ist bereits fester Bestandteil im Veranstaltungskalender von Bozen. Heuer fand er zum Auftakt des Sommerschlussverkaufes am 2. Juli statt. Die Geschäfte der Bozner Altstadt öffneten ihre Türen bis 23:00 Uhr, die Gastbetriebe bis 02:00 Uhr in der Früh. Außerdem konnten die vielen Gäste erstmals gratis im Parkhaus Central Parking am Bahnhofsplatz parken. Der hds-Ortsausschuss der Landeshauptstadt hat parallel zum Event ein großes Public Viewing am Waltherplatz organisiert. Zahlreiche Fußballfans verfolgten live das Viertelfinalspiel Deutschland gegen Italien. Tolle Bilder der Aktion unter hds-bz.it/fotos.
bezirke Konstruktives Gespräch am runden Tisch: v. l. Peter Brunner und Hans Peter Federer.
Brixen
Empathisch und sehr konstruktiv Bürgermeister Peter Brunner im Dialog. Die bessere Erreichbarkeit, vor allem der Innenstadt, eine kundenfreundliche Parkraumbewirtschaftung sowie eine lebendige und frequenzreiche Stadt: Wenn es darum geht konkrete Maßnahmen umzusetzen, so ziehen der hdsOrtsausschuss und Bürgermeister Peter Brunner an einem Strang. Vor Kurzem hat in Brixen zu diesen Themen ein Treffen stattgefunden. „Bürgermeister Peter Brunner zeigte sich offen für die Ideen und Verbesserungsvorschläge des hds. Wir konnten eine ganze Reihe Maßnahmen besprechen und erfreulicherweise auch konkrete Zusagen erhalten“, zeigt sich der hds-Ortsobmann Hans Peter Federer zufrieden.
Konkret und im Detail Die Kurzparkzone am Parkplatz Priel war gestern. Die Schranke wurde wieder montiert, nun kann der Parkplatz im Nachhinein bezahlt werden. Was das Parken an sich anbelangt, wünscht sich der hds mehr Kundenfreundlichkeit. Maßnahmen dazu könnten die Einführung einer Gratisparkstunde und/oder einer vergünstigten Tagesparkkarte für mehrere Stunden sein. Angesprochen wurde auch der Mittelanschluss der neuen Umfahrungsstraße. Baubeginn dieser wichtigen Infrastruktur für die Erreichbarkeit ist im Herbst 2016, wobei das Projekt Ende 2017 fertiggestellt wird.
Zusagen erhielt der hds auch bei der Rückführung wichtiger Ämter und Strukturen in die Innenstadt. So soll die Bibliothek am Domplatz bleiben und das Steueramt 2017 zum Domplatz zurückkehren. Für eine weitere Belebung der Stadt wird die Schaffung von rund 500 zusätzlichen Betten mit neuen Hotelstrukturen in der Kreuzgasse und am Priel sorgen. Bei der Neugestaltung dieses Areals wird der hds noch genauer miteinbezogen.
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Das Fazit „Alles in allem ein aufgeschlossenes und positives Gespräch mit unserem ersten Bürger. Es gilt den Wert unserer Stadt wieder in den Vordergrund zu stellen. Vor allem der Altstadt, die nach wie vor die größte Strahlkraft hat“, resümiert Ortsobmann Hans Peter Federer.
Bozen Stadt und Land
Treue, Zufriedenheit, Loyalität hds-Ehrendiplom für 30 Jahre Mitgliedschaft.
Langjährige hds-Mitglieder werden mit einem Ehrendiplom gewürdigt. Vor Kurzem wurde ein Mitglied von den hds-Bezirksleitern Franz Perkmann und Peter Zelger persönlich besucht. Als Dank für Treue und beständige Mitgliedschaft erhielt es die hds-Urkunde.
K DAN
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Bereits seit 30 Jahren beim hds ist Geier Diffusion Gmbh (St. Ulrich).
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fachgruppen hds-bz.it/handelsagenten
Handelsagenten und -vertreter
Enasarco fit machen für die Zukunft 14
Die Pläne des neuen Stiftungspräsidenten Gianroberto Costa. Die Stiftung Enasarco erlebt eine Wende, fast 80 Jahre nach ihrer Gründung wird eine neue Phase eingeleitet. Zum ersten Mal wurde der Verwaltungsrat gewählt und nicht wie bisher durch Verbände und durch das Ministerium bestimmt.
Demokratie und Verantwortung Das neue Statut und die demokratische Teilhabe wurden vor allem auf den einheitlichen Wunsch der Verbände eingeführt. Wir wissen, dass eine auf mehr Teilhabe basierende Governance eine wichtige Voraussetzung ist, dass dies allein aber kein Erfolgsgarant ist. Wir wissen auch, dass es jetzt an uns liegt, den eingeschlagenen Weg fortzusetzen. Dabei stehen wir unter Beobachtung, genau deshalb sind wir uns auch der großen Verantwortung bewusst, die wir gegenüber der Versammlung, die die Arbeit des Verwaltungsrats ständig im Auge behält, aber vor allem gegenüber unseren Mitgliedern und den Enasarco-Rentnern haben.
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Eine erfolgreiche Vergangenheit als Grundlage für eine eigenständige Zukunft Wir haben die Aufgabe, den Fokus auf die Prioritäten der Pensionskasse zu richten, dazu brauchen wir Verantwortungsbewusstsein, Kreativität und institutionelles Denken. Zum ersten Mal sind wir auf der Suche nach langfristigen und zukunftsfähigen Konzepten, die auf eine positive Entwicklung der Stiftung abzielen. Erste positive Schritte wurden bereits unternommen: die Überarbeitung des Statuts, mehr Transparenz, ein positiver Jahresabschluss, die Stabilisierung des Pensionssystems, der Verkauf der Immobilien und natürlich die direkte Wahl der Verwaltungsspitze der Pensionskasse durch Handelsagenten und Unternehmen. Die Stiftung hat ihre Aufgaben immer angemessen erfüllt und jedes Jahr über 100.000 Renten und ca. 65.000 Abfindungen aus dem Fonds für Abfindungen bei Vertragsauflösung (FIRR) sowie die Sozialleistungen für die Mitglieder und Rentenbezieher verwaltet. Das ist einzigartig in Europa. Und das soll auch so bleiben. Eine mögliche Eingliederung in das NISF/ INPS-Pensionssystem ist auf jeden Fall zu vermeiden.
Eine neue Investitionsphilosophie Enasarco war in Städten wie Rom und Mailand entscheidend in den Jahren des Wiederaufbaus und des Wirtschaftsbooms und war auch ein wichtiger Motor für die Immobilienwirtschaft. Diese Zeit liegt nun hinter uns. Der Plan für den Verkauf dieser Immobilien – das Projekt Mercurio – hat sich als erfolgreich erwiesen; die Zeit des massenhaften Immobilienbesitzes ist vorbei, wenn überhaupt, müssen wir vielmehr in die Sanierung der Gebäude investieren. Diese Erkenntnis war die Grundlage für das Abstoßen der Immobilien und die Veranlagung in leichter verkäuflichen Vermögenswerten. Die Wohnimmobilien werden daher zur Gänze innerhalb Ende 2017 verkauft. Keine Investitionen in Häuser, sondern in Infrastrukturen und Equity. Wir müssen also überlegen, wie wir konkret vorgehen wollen, um das Vermögen der Stiftung im Umfang von sieben Milliarden Euro, das entspricht 0,5 Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP), stets bestmöglich zu verwalten. Mit diesem Kapital können wir einen entscheidenden Beitrag für das Wachstum in unserem Land leisten und der chronischen unzureichenden Kapitalausstattung der Unternehmen entgegenwirken,
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Gianroberto Costa
die als wichtige entwicklungshemmende Ursache ausgemacht wird. Man bedenke z. B., dass private Pensionsträger in Italien nur vier Prozent ihrer Ressourcen im eigenen Land anlegen, während man im Ausland nach ganz anderen Modellen arbeitet. Enasarco kommt mit sechs Prozent auch nur auf einen geringfügig höheren Anteil. Dieser Anteil muss auf jeden Fall stark gesteigert werden. Mit einem solchen Strategiewechsel könnte eine bessere Investitionsrendite erzielt werden, als dies derzeit möglich ist. Im Übrigen haben sich die vorgesehenen Steuervergünstigungen als nicht zweckmäßig erwiesen und müssen überarbeitet werden. Ein neuer stabiler Generationenvertrag Eine Änderung gibt es auch bei den Spielregeln für das Wachstum im Private Equity Geschäft: Derzeit gelten noch strenge Auflagen für Investitionen, der Zugang zum Private Equity Markt ist uns derzeit noch verwehrt, auch direkte Anlagen in der produzierenden Wirtschaft sind für uns nicht möglich. Aber in Zukunft möchten wir mit der Regierung und dem Parlament genau diesen Kurswechsel vereinbaren. Auf diese Weise können wir eine Schlüsselrolle für das Land übernehmen und gemeinsam die Renten besser absichern. Es geht darum, die Maßnahmen zur Absicherung des Vermögens fortzusetzen und gleichzeitig wichtige Innovationen einzuleiten, indem wir den Fokus auf den Zugang der Jugend zur Berufswelt richten und – mit Hilfe unseres Vermögens im Umfang von sieben Milliarden Euro – auf das Potenzial realwirtschaftlicher Investitionen setzen. Angesichts der schwierigen Konjunkturlage und der schwachen Aussichten müssen wir daher garantieren, dass auch in Zukunft die Sozialleistungen und Renten derer ausreichend abgesichert sind, die diesen Beruf ergreifen. Dabei müssen wir die Mitglieder und die Rentenbezieher verstärkt in den Mittelpunkt unseres Handelns rücken. Wir müssen also einerseits die Jugend fördern und ihr die Möglichkeit geben, früher als es derzeit üblich ist, einen Beruf zu ergreifen; anderseits müssen wir auch den Generationenwechsel unterstützen, und zwar durch Begünstigungen für die neuen Handelsagenten und durch Anreize für die Unternehmen, die den Abschluss von Agenturverträgen fördern sollen. Ein Generationenvertrag: mehr Jugend in Arbeit, um die Rente derer abzusichern, die bereits ihren Rentenanspruch erworben haben.
Unser Ziel ist es, die Stiftung leichter zugänglich zu machen, effizienter und bedarfsgerecht zu gestalten, vor allem was die Pensionen und Sozialleistungen anbelangt. Verbesserungsbedarf gibt es beim Krankenschutz und bei der beruflichen Weiterbildung, wir müssen die Zusammenarbeit mit den Universitäten und Schulen ausbauen und mehr ergänzende Sozialleistungen für Handelsagenten und Finanzberater anbieten. Wir müssen die Tätigkeit der Stiftung vor Ort ausbauen, dazu brauchen wir eine klare, schnelle Kommunikation, die auf Transparenz und effizientes Management setzt. Echte Unterstützung für Handelsagenten und Berater und Unternehmen bedeutet mehr Betreuung vor Ort, und zwar durch die Reorganisation der Büros auf nationaler und lokaler Ebene und durch den Einsatz von Technologien, die zum Abbau und zur Vereinfachung der Bürokratie beitragen. Vor fast achtzig Jahren führte eine richtige Überlegung zur Gründung der Stiftung Enasarco. Heute brauchen wir vor dem Hintergrund der stark veränderten wirtschaftlichen und sozialen Rahmenbedingungen wiederum langfristig ausgerichtete Konzepte, um den Mitgliedern eine angemessene Gewissheit in der Frage der Altersversorgung und der Sozialfürsorge zu verschaffen: durch zeitgemäßen Service und ein möglichst umfassendes Angebot an Sozialleistungen. Nur so können wir der Verantwortung gerecht werden, die wir übernommen haben.
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fachgruppen
hds-bz.it/informatiker hds-bz.it/makler hds-bz.it/gastbetriebe
Makler
Wollen Berufsbild stärken Generalversammlung mit Neuwahlen. Die Südtiroler Maklervereinigung hat
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Glückauf Gesellige und unterhaltsame Aktivitäten. Glückauf – Mit diesem Bergmanns-
gruß auf den Lippen begaben sich vor Kurzem die Vorstandsmitglieder der IT- und Internetdienstleister im Weindorf Terlan unter Tage. Einen Tag lang beschäftigten sie sich mit der Bergbautradition im Ort. Über Jahrhunderte hinweg zog es die Menschen nach Terlan, um im Bergbau ihr Glück zu versuchen. Bereits ab dem 15. Jahrhundert bis 1960 wurden Eisenerze und Silber abgebaut. Heute gibt es noch einen Knappenverein, der die Tradition am Leben erhält und Führungen in den Stollen organisiert. Präsident Albert Haberer ist immer mit dabei und brilliert mit viel Witz und Information. Am Ende war allen Teilnehmern bewusst, wie mühsam die Arbeit unter Tage war und ist.
Geselliges Beisammensein der Berufsgruppe – auch unter Tage.
kürzlich ihre Generalversammlung abgehalten, bei der der neue Vorstand gewählt worden ist. Vorstandsmitglieder sind Markus Ebner, Thomas Oberrauch, Hugo Kofler, Herbert Arquin, Alexandra Schenk, Alexander Benedetti, Heidelinde Gurschler, Thomas Agostini und Benedict Niederkofler. Herbert Arquin (im Bild) und Hugo Kofler wurden als Präsident bzw. als Vizepräsident in der ersten Vorstandssitzung einstimmig bestätigt. Ziele definiert Präsident Herbert Arquin informierte über die künftigen Vorhaben. Dazu gehören die Stärkung des Berufsbildes, die Teilnahme an der Dienstleistermesse Modern Company in Bozen, die Ausarbeitung einer Veröffentlichung mit detaillierten Immobilienpreisen für das ganze Land und die Überarbeitung der Homepage www.immoreal.it. Die Vereinigung will sich auch dafür einsetzen, dass die lange Bindung des konventionierten Wohnungsbaus aufgehoben wird, da diese nicht mehr zeitgemäß ist.
Herbert Arquin
Ein besonders Anliegen der Maklervereinigung ist und bleibt weiterhin die Bekämpfung illegaler Maklertätigkeiten im Immobilienbereich. Dazu wurde vor einigen Wochen ein Vereinbarungsprotokoll mit der Handelskammer, der Staatsanwaltschaft, Finanzwache, Notariatskammer und dem Italienischen Verband der Berufsimmobilienmakler Bozen (Fiaip) unterzeichnet.
Gastbetriebe
Lebenswerter Obstplatz Bozen startet Pilotprojekt. Der hds begrüßt das gemeinsam mit Gemeindeverwaltung, Anrainern und Lokalbesitzern ins Leben gerufene Pilotprojekt, das den Bozner Obstmarkt in den Abend- und Nachtstunden lebenswerter machen soll. Nach mehreren Diskussionen und Treffen konnte endlich ein für alle positiver Konsens gefunden werden.
Das Pilotprojekt sieht bis 29. Oktober an den Frei- und Samstagen von 22:00 bis 03:00/04:00 Uhr einen Sicherheitsdienst am Obstplatz vor. Lokalbesitzer können nämlich in gewissen Situationen wenig bzw. kaum etwas ausrichten. Dem wird durch den Einsatz des Securitydienstes Abhilfe geschaffen. • Mehr Infos zum Pilotprojekt: Pietro Perez, Verantwortlicher Gastronomie, T 0471 310 509, pperez@hds-bz.it.
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fachgruppen ma um The Me h r z g n u r ie t Etiket teln it m bens von Le . e n li on
hds-bz.it/lebensmittelgewerbe hds-bz.it/eishersteller
Lebensmittelgewerbe
Allergene, Konzept schon umgesetzt? Lebensmittelgewerbe
Nährwertangaben mit Dezember Pflicht Deadline rückt näher. Am 13. Dezember 2016 tritt die verpflichtende Nährwertkennzeichnung für verpackte Lebensmittel in Kraft (EU-Verordnung 1169/2011). Ab diesem Datum müssen alle verpackten Lebensmittel mit einer Nährwerttabelle versehen sein. Lebensmittel, die direkt in kleinen Mengen von Erzeugnissen durch den Hersteller an den Endverbraucher oder an lokale Einzelhandelsgeschäfte verkauft werden, sind von der Pflicht ausgenommen. Dazu gehören auch handwerklich hergestellte Lebensmittel. Für Bäcker oder Metzger, die ihre Produkte in geringen Mengen in Südtirol und den angrenzenden Gemeinden verkaufen und nicht als industrieller Hersteller eingestuft sind, gilt die Pflicht zur Nährwertdeklaration allerdings nicht. Sobald ein Produkt jedoch an den organisierten Handel geliefert wird, muss das Etikett eine Nähwertkennzeichnung haben. Rat und Info beim hds Der hds rät seinen Mitgliedsbetrieben alte Bestände bis zum 13. Dezember aufzubrauchen und neue Etiketten zu erstellen. Produkte ohne der richtigen Etikettierung werden zurückgezogen und es drohen hohe Geldstrafen. Erstellen Sie ihre personalisierte Nährwertetikette kostenlos unter www.foodlabelcheck.eu. Mehr Informationen: Stefan Kuhn, Fachgruppenleiter Lebensmittelgewerbe, T 0471 310 507, skuhn@hds-bz.it.
Nutzen Sie den Service des hds. Die Kennzeichnung von Allergenen ist europaweit einheitlich geregelt (Verordnung Nr. 1169/2011). Gastbetriebe, Eisdielen, Bäckereien und andere Anbieter loser Waren müssen Verbraucher über Stoffe und Erzeugnisse schriftlich und mündlich informieren, die Allergien oder Unverträglichkeiten auslösen können. Freie Kursplätze Der hds hat in diesem Jahr einige Kurstermine zum Thema Allergene angesetzt. In Theorie und Praxis lernen dabei die Teilnehmer, wie die Allergenkennzeichnung im Betrieb umsetzt werden kann. Einige Plätze sind noch frei. Melden Sie sich an für die Schulung in Bozen in deutscher Sprache am 3. Oktober bzw. in italienischer Sprache am 18. Oktober. Mehr Infos und Einschreibung: bildung@hds-bz.it, hds-bz.it/kurse.
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Ihr Partner in Sachen Allergene Das umfangreiche Serviceangebot des hds unterstützt betroffene Unternehmen. Der Verband hilft bei der Ausarbeitung und Umsetzung der Deklarierung und gibt Tipps und Hinweise bei einer individuellen Beratung vor Ort. • Ihr Kontakt in Bozen: Stefan Kuhn, T 0471 310 507, skuhn@hds-bz.it.
Eishersteller
Lust auf Eis Kaltes gesund genießen. Mit Gratiseis sind viele Dolomiten-Vorteilskarteninhaber in den Sommer gestartet. Sie erhielten beim Kauf einer Kugel Eis eine kostenlos dazu. Die Aktion wurde bereits zum vierten Mal von den Eisherstellern im hds organisiert.
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fachgruppen
hds-bz.it/baecker hds-bz.it/konditoren hds-bz.it/eishersteller hds-bz.it/patronat-enasco
Bäcker
Südtirols Lehrlinge schneiden gut ab Ruth Mittelberger
Bäcker | Konditoren | Eishersteller
18 Erleichterungen
für Betriebe
Infos zur Tarifberechnung für Abwasser. Seit Jänner 2013 gelten zur Berechnung der Tarife für die Ableitung und Klärung der Abwässer (Beschluss der Landesregierung Nr. 1813 vom 3. Dezember 2012) neue Tarife. Für Handwerksbetriebe wie Konditoreien, Eisdielen und Bäckereien fallen nur jene Kubikmeter in den Tarif der industriellen Abwässer, die die 1500 Kubikmeter des häuslichen Verbrauchs überschreiten. Für Bäcker und Konditoren gibt es eine weitere Vergünstigung: 30 Prozent der Wassermenge, die in Produkten verarbeitet und somit nicht abgeleitet wird, kann von der Gesamtmenge des Abwassers abgezogen werden. Diese Regelung gilt jedoch nur bei der Menge über 1500 Kubikmetern, also jener, die in den Tarif eines Industriebetriebes fällt. Eine weitere Vergünstigung können Betriebe beantragen, die Trinkwasser zum Kühlen verwenden. Handelt es sich dabei um industrielles Abwasser und wird ein eigener Zähler in Abstimmung mit der Gemeinde installiert, kann ein vergünstigter Tarif berechnet werden.
skuhn@hds-bz.it
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Große Freude über das stolze Ergebnis. Beim diesjährigen Bundeslehrlingswettbewerb der Bäcker, der vor Kurzem in Vorarlberg abgehalten wurde, erzielten die Lehrlinge aus Südtirol ein gutes Resultat. Sie erhielten für ihre selbst hergestellten Backwaren Silber und Bronze. In der Gesamtwertung erreichten die Südtiroler den vierten Platz. Bewertet wurden Kreativität, Qualität der Backwaren, Geschmack, Augenmaß und Gespür für Proportionen. Florian Goller aus Kastelruth überzeugte mit seiner Kreation und erhielt dafür Silber, Ruth Mittelberger aus Vilpian bekam Bronze. Trainiert wurden die beiden von den Tutoren Hermann Stöckl und Martin Hecher an der Landesberufsschule Emma Hellenstainer in Brixen. Vorstandsmitglied der Südtiroler Bäckerinnung Stefanie Alberti begleitete die jungen Bäcker und unterstützte sie vor Ort. Die Bäckerinnung und der hds gratulieren zum hervorragenden Ergebnis. Tolle Eindrücke des Events online unter hds-bz.it/fotos.
Florian Goller
Patronat 50&PIÙ Enasco
In sicheren Händen Beste Beratung rund um Fürsorge und Soziales. Das Patronat 50&PIÙ ENASCO berät kostenlos bei Alters-, Dienstalters-, Hinterbliebenen-, Arbeitsunfähigkeits- oder Zusatzrenten. Experten geben außerdem Auskunft in Sachen Rentenzusatz, Neufestsetzung und Neuberechnung der Renten, freiwilliger Beitragsweiterzahlung, Nachkauf von Studienjahren und Auslandsarbeit sowie Pensionen für Han-
delsvertreter. Das Patronat unterstützt bei Ansuchen um Sozialgeld, Mutterschaftsgeld und Familiengeld des Landes Südtirol und der Region und hilft bei der EEVEAbfassung. Im Patronat 50&PIÙ ENASCO sind Ihre Rentengesuche in sicheren Händen. • Weitere Informationen: enasco@hds-bz.it.
fachgruppen hds-bz.it/50plus Beim Tüfteln und Planen der Initiativen: die Vorstandsmitglieder v. l. Peter Hillebrand, Karl Zambaldi, Christine Fuchsberger, Alois Niklaus und Josef Windisch.
Vereinigung 50+ im hds
Vorstand neu gewählt Viele tolle Veranstaltungen stehen auf dem Programm. Die Vereinigung 50+ im hds hat vor Kurzem im Rahmen einer Versammlung den neuen Vorstand gewählt. Christine Fuchsberger, Peter Hillebrand, Alois Niklaus, Josef Windisch und Karl Zambaldi sind die neuen Vorstandsmitglieder. Fuchsberger und Zambaldi wurden einstimmig zur Präsidentin bzw. zum Vizepräsidenten gewählt. „Ich freue mich sehr über meine neue Aufgabe und bin gespannt auf den Austausch unter den Mitgliedern der Gruppe sowie auf die vielen Unternehmungen, die geplant sind“, sagt die neue Präsidentin Christine Fuchsberger. Die Initiativen der 50+ im hds umfassen ein Frühjahrstreffen, gemeinsame Wanderungen, Vorträge zum Thema Gesundheit und weitere kulturelle Ausflüge. „Eines unserer Highlights ist die traditionelle Törggelepartie, die mit viel Enthusiasmus geplant wird. Sie findet seit Jahren großen Anklang bei den Mitgliedern“, sagt Fuchsberger.
19 Vereinigung 50+ stellt sich vor Die Gruppe 50+ im hds ist Sprachrohr für die über 50-Jährigen im Handel und der Dienstleistung. Sie bietet soziale, politische und rechtliche Unterstützung an und organisiert Initiativen und Projekte. Die Vereinigung zählt über 700 Mitglieder und ist dem gesamtstaatlichen Verband 50&Più angeschlossen, dem 330.000 Mitglieder angehören. Über die gesamtstaatliche Vereinigung können spezifische Serviceleistungen und Konventionen in Anspruch genommen werden.
hds-bz.it/beratung
E-Commerce,
das hds-Beratungsangebot
Mehr Infos: beratung@hds-bz.it
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weiterbildung hds-bz.it/kurse
Kreativ, innovativ, dynamisch 20
Der hds präsentiert sein neues Weiterbildungsprogramm. Erleben und entdecken Sie gemeinsam mit dem hds das neue Weiterbildungsangebot für kalte Tage. Ein breit gefächertes und innovatives Angebot ist aus kreativer Arbeit entstanden. Genannt seien an dieser Stelle ein paar der neuen Infoveranstaltungen Ist mein Unternehmen (noch) webfit? oder Soundmarketing, wie klingt mein Unternehmen? Die gesetzlich vorgeschriebenen Arbeitssicherheitskurse sind auch im neuen Herbst/Winterprogramm zu finden. Durch die neuen Förderkriterien des Landes werden diese jedoch nicht mehr bezuschusst und somit war hier eine Preiserhöhung unumgänglich. Neue Seminare bereichern und erweitern die umfangreiche Weiterbildungspalette. Kundenakquise, die Macht
Good news In den Genuss einer kostenlosen Weiterbildung kommen all jene Mitgliedsbetriebe, die 2015 gemeinsam mit anderen Firmen über den hds ein territoriales Weiterbildungsprojekt eingereicht haben. For.te hat dazu sein grünes Licht gegeben und das Projekt vor Kurzem genehmigt. Für Fragen und Auskünfte: Patrizia Anhof, hds-Bildung in Bozen, T 0471 310 324, panhof@hds-bz.it.
der Öffentlichkeitsarbeit für Dienstleister, wie geht man mit dem Risiko des Scheiterns um, NLP als Verkaufs- und Kundenbindungsinstrument, Warenkunde Wurst und Käse sind nur einige von diesen. Das hds-Weiterbildungsteam freut sich auf die Resonanz und Ihre Teilnahme. Alle Kurse sind bereits auf der Homepage des hds veröffentlicht.
Textile Weiterbildung in Bozen Besondere Fasern, Warenkunde leicht gemacht. Schritt für Schritt und auf vier Säulen basiert die Veranstaltungsserie des hds zum Thema Textilkunde. Den Auftakt für einen erfolgreichen Verkauf macht am 20. September Wolle und Seide. Weiter geht es am 24. Oktober mit Viskose, am 6. Februar mit Polyester und den Abschluss bildet am 13. März die Baumwolle und das Leinen. Der hds freut sich auf eine interessante Begegnung und einen tollen Austausch im Rahmen der vier Treffen. Austragungsort ist jeweils die Fachschule für Hauswirtschaft und Ernährung Haslach in Bozen.
Infos und Anmeldung: T 0471 310 323/324/325, bildung@hds-bz.it oder auch online.
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betriebe informieren
Gold für Metzgerei Steiner Qualität aus Südtirol überzeugt. Im Rahmen der Internationalen Fachmesse für die Fleischverarbeitung (IFFA) fand vor Kurzem in Frankfurt ein länderübergreifender Qualitätswettbewerb statt. Eine hervorragende Leistung gezeigt und beste Qualität der Produkte aus Südtirol bewiesen hat dabei ein Betrieb aus Südtirol. Die Metzgerei Steiner aus Rasen-Antholz erhielt für ihre Produkte fünf Mal Gold. Ausgezeichnet wurden die Spezialitäten Bergschinken, Pustertaler Magerspeck und Bio Speck Steiner sowie Beef Salami, Bio Haussalami, die beiden letzten hergestellt aus 100 Prozent Südtiroler Rindfleisch. Insgesamt wurden 2500 Produkte eingereicht und von einer international besetzten Jury nach den Kriterien Aussehen, Farbe, Geruch, Beschaffenheit und Geschmack bewertet. Handwerkliche Herstellung und Tradition standen im Fokus des Wettbewerbes. „Unsere Produkte werden regional und nach herkömmlichen Methoden und Rezepten hergestellt. Das Leistungsniveau der Teilnehmer war sehr hoch. Umso mehr freuen wir uns über die fünf Goldmedaillen sowie einen Pokal“, sagt Betriebsinhaber Josef Steiner und lobt gleichzeitig den Einsatz und die Motivation seiner Mitarbeiter.
Weiteres Kleinod für Schluderns Ein neues Lebensmittelgeschäft. Seit Anfang Juli hat die Kaufmannsfamilie Pinggera aus Prad einen weiteren Standort. Das neu erbaute Geschäft liegt am Ortseingang von Schluderns und bietet eine große Palette an Lebensmitteln sowie Bio- und regionale Produkte. So wird das Fleisch vom Strohschwein und Laugenrind der Metzgerei Gruber aus Prad und der ebenfalls in Prad geröstete Kuntrawant-Kaffee von Josef Gander angeboten. Angrenzend an das Lebensmittelgeschäft führt Martin Pinggera die Bar LOKI, die während der Geschäftsöffnungszeiten als Bar-Café und abends als Pup geführt wird. hds-Bezirkspräsident Dietmar Spechtenhauser und Bezirksleiter Walter Holzeisen überbrachten die Glückswünsche des Verbandes und wünschten der Familie Pinggera weiterhin viel Erfolg.
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Die hds-Konventionen Der hds ist für seine Mitglieder ständig auf der Suche nach interessanten Partnern, die Top-Leistungen zu vorteilhaften Bedingungen bieten. Die aktuelle Liste online unter hds-bz.it/konventionen.
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rechtsberatung hds-bz.it/recht
Beim Transport beschädigte Ware 22
Die Beweislast liegt beim Frächter.
Wenn die beförderte Ware auf dem Transportweg beschädigt wird oder verdirbt, muss der Frächter zur Vermeidung einer etwaigen Haftung nachweisen, dass der Verlust oder die Beschädigung der ihm zur Beförderung übergebenen Sachen auf ein unvorhersehbares Ereignis, auf die Beschaffenheit oder auf Mängel der Sachen selbst oder ihrer Verpackung zurückzuführen ist. Dies wurde vor Kurzem vom Oberlandesgericht Neapel in einem Urteil vom 22. März 2016 bestätigt. Im betreffenden Fall hatte eine Gesellschaft einen Frächter mit der Beförderung von Frischfleisch beauftragt; bei der Anlieferung wurden an der Ware allerdings Flecken und Beschädigungen festgestellt, weshalb die Ware mit erheblichem Rabatt auf den üblichen Preis verkauft werden musste. Der Antrag auf Schadenersatz des Auftraggebers wurde vom Gericht in erster Instanz zurückgewiesen, da nach dessen Ansicht der Beweis über den Zustand des Fleisches zum Zeitpunkt der Übergabe an den Beförderer fehlte. Gegen diese Entscheidung hatte die Gesellschaft Rekurs mit der Begründung eingereicht, das Gericht erster Instanz habe die Bestimmungen über die Beweislast bei Beförderungsverträgen verletzt. Das Oberlandesgericht nahm die Anfech-
Stephanie Maffei, Rechtsberatung, T 0471 310 422, smaffei@hds-bz.it
tung an und wies darauf hin, dass nach Art. 1693 Zivilgesetzbuch der Frächter zur Haftungsvermeidung nachweisen muss, dass der Verlust oder die Beschädigung der ihm zur Beförderung übergebenen Sachen durch ein zufälliges Ereignis, durch die Beschaffenheit oder durch Mängel der Sachen oder infolge von Handlungen des Absenders oder des Empfängers eingetreten ist. Daher muss der Frächter nachweisen, dass die Nichterfüllung des Vertrags und der Schaden auf ein positiv festgestelltes Ereignis zurückzuführen sind, das nicht in seinen Zuständigkeitsbereich fällt und auf einen von ihm nicht zu vertretenden Grund zurückgeht. Dies gilt auch nach Einsicht in Abs. 2 des Art. 1693, dem zufolge angenommen wird, dass die Ware keine Mängel in der Verpackung aufweist, wenn der Frächter diese ohne Vorbehalt zur Beförderung annimmt. Diese Bestimmung muss umso mehr bei unverpackten Lebensmitteln berücksichtigt werden, deren Erhaltungszustand unmittelbar festgestellt werden kann. Aus den vorgelegten Beweisen ging im Übrigen hervor, dass die Beschädigung der verderblichen Lebensmittel auf eine Unterbrechung der so genannten Kühlkette zurückzuführen war, ausgelöst durch einen Temperaturanstieg infolge des
schlecht funktionierenden Kühlsystems. Da die vom Fahrer des Transportunternehmens unterzeichneten Frachtpapiere keine Hinweise im Feld für etwaige Vorbehalte/ Anmerkungen enthielten, hat das Oberlandesgericht die Verurteilung des Frächters zur Schadenersatzzahlung an den Auftraggeber für berechtigt angesehen.
Informationspflicht für Onlinehändler Streitbeilegung im Netz. Händler
sind verpflichtet, in ihren Onlineshops darauf hinzuweisen, dass es auf europäischer Ebene die Plattform zur Streitbeilegung im Netz (OS-Plattform) zwischen Verbrauchern und Onlinehändlern gibt (EU-Verordnung Nr. 524/2013). Ein Link muss auf die Online Dispute Resolution Plattform (ODR) führen, er muss für die Verbraucher gut sichtbar sein und Onlinehändler sollten auch ihre E-Mail-Adresse angeben. Die Informationen können außerdem in die allgemeinen Geschäftsbedingungen für Onlinekaufverträge oder Onlinedienstleistungsverträge aufgenommen werden.
recht@hds-bz.it
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rmular suchfo loads. e G s a D own unter D online
betriebsberatung hds-bz.it/beitraege
Förderung für Beratungsleistungen und Ausbildungsmaßnahmen 23
Anträge müssen innerhalb 30. September eingereicht werden.
Nach über zwei Jahren wird laut Beschluss der Landesregierung vom 21. Juni 2016 wieder die Förderung des Landes Südtirol für Beratungsleistungen und Ausbildungsmaßnahmen eingeführt. Der Beitrag deckt bis zu 50 Prozent der zuschussfähigen Kosten. Anspruch auf Förderung haben Handwerks-, Industrie-, Handels- und Dienstleistungsbetriebe, aber auch Freiberufler und Selbstständige, die ihre Tätigkeit in Südtirol ausüben und die sich verpflichten, ihre Tätigkeit für mindestens 24 Monate nach Abschluss der geförderten Ausbildung in Südtirol fortzusetzen. Ausgeschlossen sind – wie übrigens auch in der Vergangenheit – Tourismusbetriebe, für die Ad-hoc-Beihilfen vorgesehen sind. Zu den zuschussfähigen Ausbildungskosten gehören: Gebühren für die Teilnahme an einer Ausbildung, Honorare von Referenten, Saalmieten, Lehrmaterial, Simultanübersetzung, Master und MBA. Im Rahmen von Beratungsleistungen und des Transfers von Wissen sind die Honorare von Freiberuflern für folgende Leistungen zuschussfähig: Erhebungen, Studien, Analysen, Forschungsarbeiten, Beratungen für die technologische Verbesserung von Produkten und Fertigungsprozessen, für neue Vertriebswege, Beratung zur Marktpositionierung, Verbesserung der Unternehmensstruktur, Beratung für Joint Ventures mit ausländischen Unternehmen und Teilnahme an EU-Programmen, Beratungen für die Umschulung oder Wiederbeschäftigung von entlassenen Arbeitskräften, Aufbau einer Zusammenarbeit mit anderen Unternehmen, Zertifizierungsprojekte wie „Audit berufundfamilie“ und „soziale Verantwortung“. Die jährlichen Gesamtausgaben dürfen bei Kleinunternehmen 100.000 Euro nicht überschreiten; für mittlere und große Unternehmen gilt eine Ausgabenobergrenze von 150.000 Euro. Empfänger können auch mehr als einen Antrag pro Jahr stellen. Die Antragsfrist endet am 30. September 2016. In den Jahren 2017 und 2018 hingegen können die Anträge im Zeitraum vom 1. Jänner bis zum 30. September eingereicht werden.
Auch für den Erhalt dieses Beitrages müssen dem Gesuch die Kostenvoranschläge und ein Investitionsprogramm mit einer Beschreibung samt Zeitplan beigelegt werden. Die Landesverwaltung genehmigt den Antrag; nach Abschluss des Investitionsprogramms müssen die Unterlagen über die erfolgten Zahlungen sowie die Berichte über die tatsächliche Durchführung des Ausbildungsprojekts oder der Beratungsleistungen eingereicht werden. Die Angaben in den Kostenvoranschlägen und in den Rechnungen müssen übereinstimmen, andernfalls kann der gesamte Beitrag widerrufen werden. Die geplanten Investitionen können ab dem Tag des Beitragsansuchens durchgeführt werden. Es gilt das Datum der Einsendung an die zertifizierte E-Mail-Adresse oder der Stempel über den Eingang, wenn die Unterlagen in ausgedruckter Form bei der Landesverwaltung abgegeben werden. Der hds unterstützt Sie gerne bei der Prüfung der Erfüllung der Beitragsvoraussetzungen und bei der Erstellung der Gesuche. Wenden Sie sich an Ihr Bezirksbüro oder an den Bereich Betriebsberatung am hds-Hauptsitz in Bozen.
Carla Vedovelli, Betriebsberatung, T 0471 310 322, cvedovelli@hds-bz.it
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info steuern hds-bz.it/steuern
Umgekehrte Steuerschuldnerschaft ...
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... bei Tablet-PC und Laptop. Die Finanzverwaltung hat die Erweiterung des Anwendungsbereiches der umgekehrten Steuerschuldnerschaft für Lieferungen von Spielekonsolen, Tablet-PCs, Laptops und integrierten Schaltkreisen geklärt (Rundschreiben Nr. 21/E vom 25. Mai 2016). Die neue Bestimmung betrifft also nicht PCs. Um die Güter zu definieren, die der umgekehrten Steuerschuldnerschaft unterliegen, hat man sich auf Güter mit denselben technischen Merkmalen und derselben Zolltarifnummer zu beziehen: • Spielekonsole (NC 9504 50 00), • Tablet-PC (NC 8471 30 00), • Laptop (NC 8471 30 00). Die umgekehrte Steuerschuldnerschaft gilt nur im Vertrieb bis zur Stufe des Einzelhandels. Lieferungen an Endverbraucher mit Mehrwertsteuer sind also normal abzurechnen, auch wenn es sich um Subjekte mit MwSt.-Nr. handelt. Wenn z. B. ein Einzelunternehmer einen Tablet-PC zur Verwendung für die eigene Tätigkeit kauft, ist der ordentliche MwSt.-Satz anzuwenden. Wenn der Einzelunternehmer hingegen seinen gebrauchten Tablet-PC einem Wiederverkäufer verkauft, ist die umgekehrte Steuerschuldnerschaft anzuwenden. Zu erwähnen ist, dass die Finanzverwaltung geklärt hat, dass aufgrund der Gesetzesänderung die umgekehrte Steuerschuldnerschaft auf Verkäufe genannter Güter, für in Italien getätigte Lieferungen von passiven Subjekten, anzuwenden ist. Also gilt die umgekehrte Steuerschuldnerschaft auch für passive Subjekte (Käufer), die nicht in Italien ansässig sind (ohne Betriebsstätte in Italien). In diesem Fall ist die Registrierung notwendig. Ist die Lieferung der umgekehrten Steuerschuldnerschaft zu unterwerfen, so muss die Rechnung diesbezügliche Gesetzesartikel enthalten (Art. 17, Abs. 6, Buchstabe c, DPR 633/1972). Der Verkäufer muss die Rechnung mit dem entsprechenden MwSt.-Satz und der Mehrwertsteuer integrieren und sie unter den ausgestellten Rechnungen oder Tagesinkasso innerhalb des
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Monats des Rechnungsempfanges oder auf jeden Fall innerhalb 15 Tage ab Erhalt und mit Angabe des Bezugsmonats verbuchen; die Rechnung muss für den Abzug auch unter den Eingangsrechnungen verbucht werden. Zu beachten ist, dass die Gesetzesneuerung die umgekehrte Steuerschuldnerschaft für Leistungen von Mitgliedsunternehmen an das jeweilige Konsortium vorsieht, falls diese Ausschreibungen gewonnen haben, für die bei der Rechnungsstellung das Splitpayment vorgesehen ist. Die umgekehrte Steuerschuldnerschaft ist anwendbar für Lieferungen ab dem 2. Mai 2016; aufgrund der Charta des Steuerzahlers und des Vertrauensschutzes sind etwaige diesbezügliche Fehler, die bis zur Veröffentlichung des Rundschreibens (25. Mai 2016) begangen wurden, nicht zu beanstanden. Genannte Bestimmung hat temporären Charakter und gilt für Lieferungen, die bis zum 31. Dezember 2018 getätigt werden.
Olivia Holzner, Steuerberatung, T 0471 310 413, oholzner@hds-bz.it
info arbeit
Begünstigte lung Teilzeitrege
hds-bz.it/gewerkschaftsangelegenheiten hds-bz.it/arbeit
Vorsprung durch 26 Teamwork Alle Maßnahmen der Bildung, die zielorientiert geplant und umgesetzt werden, gehören zur Personalentwicklung. Investitionen in die Mitarbeiter sind für Unternehmen eine strategische Aufgabe. Um auf dem Markt zu bestehen, müssen Betriebe genaue Konzepte für die Personalentwicklung ausarbeiten. Antworten auf häufig gestellte Fragen zur Mitarbeitersuche, Lebenslaufanalyse und Bewerbungsgesprächen stehen online unter dem Thema Personal- und Mitarbeiterführung.
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Konflikte schnell lösen Arbeitsrechtliche Streitigkeiten und Schlichtungen. In jedem Betrieb kann es mit den Angestellten zu Unstimmigkeiten kommen. Die Schlichtung ist zur Lösung von Konflikten ein wichtiges Instrument. Probleme werden dabei erkannt und eine einvernehmliche Lösung gefunden. Der Bereich Arbeitsrecht und Gewerkschaftsangelegenheiten im hds unterstützt seine Mitglieder im gesamten Prozess einer Schlichtung von Streitigkeiten. Mehr Informationen online.
INFO B Istatwert betreffend die Konsumpreise für die Angleichung der Mieten (Gesetz 392/78). - Nationale Veränderung Mai 2015 – 2016 ist gleich - 0,4 % (75 % = - 0,3) und Juni 2015 – 2016 ist gleich - 0,3 % (75 % = - 0,225). - Veränderung in Bozen Mai 2015 – 2016 ist gleich + 0,2 % (75 % = + 0,15) und Juni 2015 – 2016 ist gleich + 0,3 % (75 % = + 0,225).
B Die Indexzahl für die Abfindungen beträgt im Mai 0,62500 und im Juni 0,75000.
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Flashnews SISTRI Dekret bringt vorläufig keine Änderungen. Vor Kurzem ist das Ministerialdekret Nr. 78/2016 zum System zur Rückverfolgbarkeit der Abfälle (SISTRI) in Kraft getreten. Auch wenn es vorläufig keine praktischen Neuerungen gibt, verpflichtet das neue System in Zukunft die Abfallerzeuger, die Register und Formulare elektronisch zu führen und dazu diese Dokumente im selben Format wie die Dokumente in Papierform offline auszufüllen. Dadurch sollen mögliche Fehler und Komplikationen vermieden werden. Die jährlichen Beiträge werden beibehalten und auch die Zahlungsmodalitäten bleiben unverändert. Für Betriebe, die SISTRI freiwillig beigetreten sind, ist eine Reduzierung der Jahresgebühren vorgesehen.
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Onlineverzeichnis eingeführt ISOV-Plattform um eine Attraktion reicher. Seit Kurzem ist im ISOV-Portal des Landes ein neues Verzeichnis für Betriebe verfügbar. In dieses können sich Unternehmen eintragen und erklären dabei, dass sie auch über die entsprechenden Voraussetzungen verfügen, Bauaufträge, Lieferungen und Dienstleistungen für die Südtiroler Vergabestellen auszuführen. Um den Onlinedienst zu verbessern, sind alle bereits im Portal eingetragenen Wirtschaftsteilnehmer aufgefordert, die Informationen in Bezug auf die ausgewählten geographischen Gebiete einzufügen oder zu aktualisieren. Online unter Downloads das AOVRundschreiben sowie das Handbuch für die Registrierung in das Verzeichnis.
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27 Welche Risiken durch EMF? Ein Kapitel der Arbeitssicherheit. Seit 1. Juli müssen alle Betriebe, die zur Arbeitssicherheit verpflichtet sind, eine Bewertung der Risiken durch elektromagnetische Felder (EMF) durchführen. Die EU-Richtlinie Nr. 35/2013 wird somit umgesetzt und beinhaltet die Mindestvorschriften zum Schutz von Sicherheit und Gesundheit der Arbeitnehmer vor der Gefährdung durch physikalische Einwirkungen. Für besondere Maschinen, wie z. B. Stromverteilernetze mit > 50 Hz oder elektrische Schweißverfahren, müssen zusätzliche elektromagnetische Messungen durchgeführt werden. Mehr Infos geben die Experten im hds. Bitte vereinbaren Sie einen Termin. Ihr Kontakt in Bozen: Magdalena Knoll, T 0471 310 504, mknoll@hds-bz.it.
Der Erste HilfeKoffer in Ihrem Betrieb Was beachtet werden muss. Jeder Betrieb ist verpflichtet, einen Erste Hilfe-Koffer oder einen Verbandskasten zu haben. Er muss an einem leicht zugänglichen Ort aufbewahrt und mit einem sichtbaren Schild gekennzeichnet sein. Zahlreiche Medizinprodukte besitzen nur eine begrenzte Haltbarkeit und sind mit einem Verfallsdatum gekennzeichnet. Deshalb müssen der Betriebsverbandskasten bzw. Erste Hilfe-Koffer regelmäßig überprüft werden. Außerdem muss der Inhalt dem Ministerialdekret Nr. 388 vom Jahr 2003 entsprechen, sowie den gesetzlichen Vorschriften für die Risikogruppen A, B und C laut Dekret des Landeshauptmannes Nr. 25 vom 13. Juni 2005. Was genau in einen Erste Hilfe-Koffer bzw. Verbandskasten gehört, erfahren Sie online in einer FAQ. • Ihr Vorteil als hds-Mitglied Dank eines Abkommens überprüft die Firma Firetech den Erste Hilfe-Koffer von Verbandsmitgliedern zu einem Sonderpreis. Mehr dazu online unter hds-bz.it/konventionen.
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