Italienische Post AG – Versand im Postabonnement– G.D. 353/2003 (konv. Ges. Nr. 46, 27.02.2004) Art. 1, Abs. 1, CNS BOZEN · Jahrgang LXV · 9/2017 · IR/IP · monatlich
hds magazin #9/17 Monatsmagazin des Handelsund Dienstleistungsverbandes Südtirol hds-bz.it facebook.com/hds.unione
Verkaufen mit Talent und Freude Wer ist der beste Verkäufer im Land?
e u e n s a D Angebot tglieder! i M s d h r fü ni n o m / t i . hds-bz
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handels- und dienstleistungsverband Südtirol
editorial
Geoanalyse in den Startlöchern „Die Qualität des Lebensraumes Südtirol durch eine gezielte Wirtschaftsentwicklung der Orte und Städte steigern“: Mit dieser klaren Vision für 2020 möchte der hds zum Kompetenzzentrum für die Entwicklung unserer Orte werden. Die Ortsentwicklung geht über den Handel hinaus. Andere wichtige Wirtschaftsakteure, wie Handwerk im Ort, Gastronomie oder Privatvermieter, spielen ebenfalls eine wichtige Rolle. Und dazu möchte der hds erster Ansprechpartner für politische Entscheidungsträger in den Gemeinden, Kooperationspartner wie z. B. Tourismusvereine und Wirtschaftstreibende werden. Mit neuen, innovativen Instrumenten soll das notwendige Datenmaterial erarbeitet werden, um Entscheidungen treffen zu können, wie sich Orte, Stadtviertel oder sogar Einkaufsstraßen am besten entwickeln sollen. Wir haben mit einem Partner ein Instrument entwickelt, das den Betrieben, aber auch den Gemeinden und anderen Entscheidungsträgern Einblicke gibt, die wir bis jetzt nicht hatten (siehe dazu eigener Artikel auf S. 7). Es geht vor allem darum, mittels Geoanalyse Frequenzen zu bestimmen, diese zu bewerten und in ihrer Entwicklung zu beobachten. Dies um den Betrieben und auch Entscheidern eine Grundlage zu vermitteln, auf der sie fundierte Entscheidungen treffen können, was Positionierung von Betrieben und Entwicklungschancen des eigenen Ortes anbelangt. Die digitalen Daten können uns dann helfen, die Bedürfnisse und Wünsche der Kunden zu interpretieren. Ganz in diesem Sinne sind auch die Arbeitsschwerpunkte des Verbandes bis 2020 ausgerichtet: Die Orts- und Stadtentwicklung wird in Zukunft in Südtirol eine immer größere Rolle spielen. Wir als hds wollen die uns zustehende Rolle einnehmen – ganz nach unserem neuen Leitbild, in welchem festgehalten wird, dass wir mit Spezialwissen, Erfahrung und Know-how für viele Problemstellungen Lösungen anbieten.
titelgeschichte Ein Blick hinter die Kulissen
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aktuelles Geoanalyse, die digitale Landkarte
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trends Essgewohnheiten im Umbruch
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bezirke Sextens nachhaltige Trinkflasche
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fachgruppen NEU: Südtiroler Genuss Metzgereien
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bildung Interessanter Kurs: Gemeinsam in Führung
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betriebe informieren Schenk eröffnet Filiale in Meran
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rechtsberatung Neue Betrugsmasche macht die Runde
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info arbeit Gelegenheitsarbeit neu geregelt
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Redaktion, Verwaltung und Werbung: 39100 Bozen, Mitterweg 5, Bozner Boden, T 0471 310 308/309, F 0471 310 396, pr@hds-bz.it, www.hds-bz.it Verantwortlich im Sinne des Pressegesetzes und Verantwortlicher Schriftleiter: Dr. Mauro Stoffella (Bereichsleiter Kommunikation) Redaktion: Dr. Sergio Colombi, Dr. Martina Reinstadler, Manuela Seebacher Grafisches Konzept: Gruppe Gut – www.gruppegut.it titelbild: gettyimages Grafik: Stefano Hochkofler Fotos: freeimages, gettyimages, istockphoto, Helmuth Rier, Shutterstock, STOL Druckerei: Athesia Druck GmbH – Weinbergweg 7 – 39100 Bozen Aufgegeben am 25. August 2017 Die Redaktion behält sich das Recht vor, Anzeigen zurückzuweisen. Die in Gastartikeln wiedergegebene Meinung muss nicht der Meinung der Redaktion entsprechen. Herausgeber: Handelsund Dienstleistungsverband Südtirol Genossenschaft – Bozen, Sped. im P.A. – 45% - Art. 2. Absatz 20/b, Gesetz 662/96, Filiale Bozen, Eintragung Landesgericht Bozen Nr. 50/51 – Rep. 27256. Angeschlossen der USPI Unione Stampa Periodica Italiana
Bernhard Hilpold, hds-Direktor
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titelgeschichte
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Verkaufen mit Talent und Freude Wer ist der beste Verkäufer im Land? Motiviert, selbstbewusst und entschlossen: die fünf Finalisten des landesweiten Berufswettbewerbes Verkaufstalent Südtirol 2017 stehen in den Startlöchern und bereiten sich fleißig auf das Finale am 20. Oktober in Bruneck vor. Jeder von ihnen ist von sich überzeugt und möchte beweisen, dass er das Talent für den Titel des besten Jungverkäufers in Südtirol hat. Bereits zum neunten Mal wird der Wettbewerb für Verkäuferlehrlinge und Berufsschüler Verkaufstalent Südtirol organisiert. Austragungsort ist auch heuer das Pustertal, traditionsgemäß findet der Wettstreit in Bruneck statt. Die fünf Finalisten, die sich bereits im Mai gegen 16 weitere Kandidaten im Wettstreit durchgesetzt haben, stellen ihr Fachwissen, Argumentationstechnik und professionelles Auftreten nun erneut unter Beweis.
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Daniela Aquila aus Aicha, Melanie Hütter aus Lana, Martina Locher aus Sarntal, Pia Oberparleiter aus Percha und Manuel Messner aus Obervintl sind die fünf jungen Verkäufer, die ihr Können und Talent beim Finale vorführen. „Wir wollen zeigen, wie attraktiv und anspruchsvoll der Beruf im Verkauf ist und auf welch hohem Niveau die Ausbildung in der Branche stattfindet. Ich wünsche allen Finalisten viel Glück und Erfolg. Den Lehrbetrieben danke ich für die tolle Unterstützung unserer Jugend“, sagt hds-Präsident Walter Amort. Der Berufswettbewerb wird vom hds in Zusammenarbeit mit dem Berufsbildungszentrum Bruneck organisiert und von der Bilateralen Körperschaft EbK, der Firma Sportler und der Deutschen Berufsbildung der Autonomen Provinz Bozen - Südtirol unterstützt. Den fünf Finalisten winkt ein Scheck, zur Verfügung gestellt von der Bilateralen Körperschaft EbK.
Qualifizierte Arbeitskräfte von morgen Fleiß und ein freundliches, kundenorientiertes Auftreten. „Diese Eigenschaften braucht ein Verkaufstalent“, sagt Erna Zöschg. Sie ist Betriebsinhaberin von Chaplin Schuhe und Mode in Lana. Seit mehr als 30 Jahren, seit es das Geschäft gibt, bildet sie Lehrlinge aus. Zur Zeit kümmert sie sich um Melanie Hütter aus Lana. „Ich möchte meinen Lehrlingen vor allem Kompetenz, Zuverlässigkeit und Selbstsicherheit mit auf den Weg geben. Eine gute Ausbildung unserer Lehrlinge ist sehr wichtig, denn damit stellen wir sicher, dass wir später qualifizierte Arbeitskräfte haben“, erklärt Zöschg. Chaplin Schuhe & Mode ist ein Fachgeschäft für Schuhe oder Freizeitkleidung. Das Sortiment des Geschäftes wurde im Laufe der Jahre erweitert und an die Wünsche der Kunden angepasst. Inzwischen hat sich Chaplin zu einem umfangreichen Outdoor-Anbieter mit einer großen Auswahl an Sportartikeln und Accessoires entwickelt.
titelgeschichte Frischer Wind und neue Ideen Seit fast 30 Jahren bildet Maria Oberhollenzer in ihrem Betrieb Schuhmode Maria in Bruneck Lehrlinge aus. „Junge Verkäufer bringen frischen Wind in den Betrieb. Mit meinen Lehrlingen hatte ich immer Glück, sie sind zum Betrieb gestanden und haben sich sehr bemüht“, sagt Oberhollenzer. Ihr Lehrling, Pia Oberparleiter aus Percha, ist Finalistin beim Verkaufstalent Südtirol und tritt für das Berufsbildungszentrum Bruneck an. „Ich gebe ihr Tipps beim Verkaufsgespräch, für die Präsentation der Ware und Produktbeschreibung. Das Wichtigste, das ein Verkäufer heute haben muss, ist ein selbstsicheres Auftreten, Bildung und Freundlichkeit“, so die Betriebsinhaberin. Bereits mit 21 Jahren, im Jahr 1981, hat sie ein Geschäft in Steinhaus im Ahrntal eröffnet. 1988 eine Filiale in Sand in Taufers und seit 1995 ist ihr Geschäft in Bruneck.
Verkaufstalent Südtirol 2017 Talento commerciale Alto Adige 2017
Finale
Dem Kunden Freude weitergeben Berufsfachschülerin Martina Locher aus dem Sarntal besucht die Landesberufsschule für Handel und Grafik Johannes Gutenberg in Bozen. Der tägliche Kontakt mit den Kunden und die Möglichkeit, die eigene Begeisterung für ein Produkt weitergeben zu können, macht für sie den Beruf des Verkäufers einzigartig. „Ein Produkt so zu präsentieren, dass die Freude daran auch an die Kunden übertragen wird, macht diesen Beruf besonders spannend. Dafür braucht es natürlich Talent. Ich bin überzeugt, dass ich Verkaufstalent werde, da ich selbstbewusst bin und über genügend Fachwissen verfüge“, sagt die Finalistin. Auf den Berufswettbewerb aufmerksam geworden ist sie durch einen Fernsehbeitrag.
Freitag, 20. Oktober Beginn: 18:00 Uhr Bruneck, Aula am Berufsbildungszentrum, Toblstraße
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organisiert von
Alles per Knopfdruck? Regionale Lebensmittel wie Fleisch, Eier, Brot, Obst und Milchprodukte werden in Tirol jetzt immer öfter über Automaten per Knopfdruck eingekauft. Immer mehr heimische Unternehmer stellen diese Geräte auf, um darin ihre selbst hergestellten Produkte an den Mann und die Frau zu bringen. Auch in Bayern stehen bereits viele. Die Regiomaten, wie sie noch genannt werden, sind mit viel Aufwand verbunden. Einzelne Anbieter haben dafür über 60.000 Euro investiert. Es ist ein neuer Trend, der seine Gründe hat. Zum einen wird Regionalität derzeit bei vielen Konsumenten großgeschrieben. Zum anderen liegt der Grund einfach darin, dass es viele Gemeinden gibt, die keinen
Nahversorger mehr haben – in Tirol sind es rund 40 Orte. Die Vorzüge eines Geschäftes vor Ort – wie die fachkundige Beratung und der persönliche Kontakt, die Vertrauen schaffen – gehen somit verloren. Die Automaten verbinden zwar Kunden und Produzenten auf unkompliziertem Wege. Ob sich beide dadurch wirklich näherkommen, bleibt allerdings fraglich.
Mauro Stoffella, Bereichsleiter Kommunikation mstoffella@hds-bz.it
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titelgeschichte
Lehrbetriebe erfüllen wichtige Aufgabe
Die Jugend ist die Zukunft
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Lehrbetriebe ermöglichen es jungen Menschen, eine berufliche Karriere zu starten. Das Handelsunternehmen Oehler Fashion wird in zweiter Generation geführt und besteht aus drei Modeboutiquen in der Altstadt von Brixen. Seit mehr als 20 Jahren werden dort Verkäufer ausgebildet. „Lehrlinge sind für unseren Betrieb sehr wichtig, da sie für uns die Zukunft bedeuten. Wir begleiten sie in ihrer Entwicklung mit dem Ziel, ihr Wissen und ihre Erfahrung in unserem Unternehmen als Verkäufer umzusetzen. Sie sind wesentlicher Bestandteil unseres Kapitals“, sagt Markus Öhler. Gemeinsam mit seinen Schwestern Karin, Sabine und Marion führt er das Familienunternehmen. Daniela Aquila aus Aicha ist Lehrling im dritten Jahr und Finalistin beim Verkaufstalent Südtirol. „Respekt gegenüber den Mitarbeitern und Vorgesetzten, Ehrlichkeit, Ehrgeiz und Verantwortungsbewusstsein, aus Fehlern zu lernen und, dass man nie ausgelernt hat. All dies wollen wir unseren Lehrlingen mit auf den Weg geben“, so Öhler.
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Im Gespräch mit hds-Bezirkspräsident Pustertal Philipp Moser.
Mit FleiSS und Ausdauer „Ich finde es wichtig, dass junge Menschen in einem Betrieb die Möglichkeit erhalten einen Beruf mit Aufstiegsperspektiven zu erlernen. Wir brauchen junge Fachkräfte und unsere Kunden brauchen eine gute und effiziente Beratung“, sagt Brigitte Huber, Filialleiterin bei Athesia Papier in Bruneck und Ausbilderin von Manuel Messner aus Obervintl. „Ich habe selbst 1981 als Lehrling angefangen. Den jungen Menschen möchte ich vor allem die Freude und Begeisterung am Beruf vermitteln“, erklärt Huber. Verkäufer zu sein ist nach wie vor ein attraktiver Job. „Der Beruf erfordert sehr viel psychologisches Feingefühl. Ein Verkäufer sollte ein freundliches, offenes und selbstsicheres Auftreten haben. Freude am Kontakt mit Menschen und Neugierde sind gute Voraussetzungen für eine gute Kundenberatung. Teamfähigkeit, Ehrlichkeit, Fleiß und Ausdauer sind wichtige Kompetenzen. Unser Lehrling Manuel hat diese Eigenschaften und Fähigkeiten und wird deshalb das Finale ganz bestimmt sehr gut meistern“, erklärt Huber. Die Filiale in Bruneck wurde 1967 mit dem klassischen Sortiment Buch und Papier eröffnet. Beschäftigt sind derzeit 19 Mitarbeiter, davon zwei Lehrlinge.
Wie wichtig ist der Berufswettbewerb für angehende Verkäufer? Wir sind von unserem Verkäufernachwuchs überzeugt und von ihren Fähigkeiten begeistert. Deshalb wollen wir sie auf ihrem Weg begleiten und ihnen die Chance geben, ihr Talent zu zeigen. Außerdem wollen wir mit dem Wettbewerb Verkaufstalent Südtirol den Beruf des Verkäufers bewerben und aufzeigen, wie vielfältig und spannend er ist. Welche Rolle spielen die Lehrbetriebe bei der Ausbildung von jungen Verkäufern? Lehrbetriebe, die Lernende ausbilden, nehmen im Berufsbildungssystem eine wichtige Funktion wahr. Sie bestimmen, wer in Zukunft ihre Berufsgattung vertreten wird und prägen sie dadurch nachhaltig. Die duale Berufsbildung weist in Südtirol einen hohen Qualitätsstand auf. Diese Qualität sollten wir sichern und ausbauen. Im dualen Berufsbildungssystem wird nahe an den Bedürfnissen des Arbeitsmarktes ausgebildet, da der wichtigste Teil der Ausbildung in der Praxis stattfindet. Dadurch sind die Jugendlichen am Ende ihrer beruflichen Grundbildung bereits in die Arbeitswelt integriert.
mreinstadler@hds-bz.it
aktuelles
Die Geoanalyse untersucht Passantenströme und analysiert deren Frequenzen: Rot gefärbt die Straßen mit der höchsten Frequenz.
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Südtirol unter der Lupe hds führt landesweite Geoanalyse durch. Der Verband hat sich als Kompetenzzentrum zum Ziel gesetzt, die Stärken des Lebensraumes Südtirol durch eine gezielte Wirtschaftsentwicklung der Orte zu steigern. Dafür soll ein neues und innovatives Instrument zum Einsatz kommen. „Mittels einer gezielten Geoanalyse, die in Zusammenarbeit mit dem Beratungsunternehmen KPMG aus Deutschland durchgeführt wird, werden wir unsere neue Vision umsetzen. Noch nie wurde eine Geoanalyse in einem so großen Gebiet wie Südtirol durchgeführt. Im Bereich Ortsmarketing konnten wir bisher nur auf langjährige Studien zurückgreifen. Diese Daten waren kostenaufwändig und von kurzer Aktualität. Die digitale Geoanalyse eröffnet uns neue Möglichkeiten. Wir können schnellere und genauere Informationen geben“, sagt Martin Stampfer (im Bild), der das Projekt betreut. Eine digitale Landkarte, die alle notwendigen Daten enthält, gibt Aufschluss über die Passantenfrequenz und ist damit ein verlässlicher Indikator für die Attraktivität einzelner Bezirke, Orte oder Straßen. Bereits im Herbst sollen erste Ergebnisse vorgestellt werden.
Miniaturmodell am Computer In eine Software werden alle relevanten Infrastrukturen von Südtirol eingepflegt. Dazu gehören alle geographischen Gegebenheiten, Geschäfte, Handwerker, Gastbetriebe, Sehenswürdigkeiten, Schulen und Kindergärten, Veranstaltungen sowie alle anderen Points of Interests. „Wir werden unter anderem Daten der Handelskammer und vom Landesinstitut für Statistik ASTAT in das System einpflegen“, sagt Stampfer. Für Südtirol werden dann verschiedene Typen von Passanten definiert. Den 15 bis 20 so genannten Archetypen werden charakteristische Eigenschaften zugewiesen. Mittels einem eigenen Programmcode werden diese Archetypen in das digitale Modell für Südtirol platziert und die Verhaltensweisen und somit die Frequenzströme berechnet. „Das digitale Miniaturmodell wird uns interessante Daten über die Passantenströme liefern, die für die Entwicklung unserer Orte von großer Bedeutung sein können. Mittels der Geoanalyse ist es möglich, die gesamte Region mit einer Genauigkeit von bis zu 25 mal 25 Meter zu betrachten“, erklärt Stampfer. Standortentwicklung von morgen Die Projektergebnisse geben institutionellen Entscheidungsträgern, dem hds und auch einzelnen Betrieben klare und konkrete Ergebnisse, die periodisch vergleichbar und somit optimale Basis für Ortsmarketingkonzepte sind. „Je nach Szenario können attraktivitätssteigernde Handlungsmaßnahmen für Südtirol aufgezeigt werden“, so Stampfer abschließend.
mreinstadler@hds-bz.it
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aktuelles hds-Präsident Walter Amort freute sich über viele interessante Netzwerkgespräche.
8 Barbara Jäger, Präsidentin der Dienstleister im hds, sprach die Wichtigkeit der Sprachkompetenz von Mitarbeitern an.
An den Infoständen konnten sich die Besucher über das Serviceangebot der Unternehmen informieren.
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Austausch führt zum Erfolg Fachtagung der Dienstleister in neuem Format. Der Austausch von Informationen und Wissen wird für Betriebe immer wichtiger, vor allem im Dienstleistungssektor. Dadurch können Prozesse optimiert, neue Ideen gesammelt und Synergien geschaffen werden. Ein kluges Networking bringt jeden weiter. Der hds hat die Wichtigkeit des gegenseitigen Austausches erkannt und den Mitgliedsbetrieben dafür eine innovative Plattform zur Verfügung gestellt. Der diesjährige Tag der Dienstleister fand vor Kurzem in neuem Format und unter dem Motto exhibit, network and meet statt. Aussteller und Besucher waren von der Neuauflage begeistert.
Neue Ideen für mehr Erfolg Der Tag der Dienstleister gliederte sich in drei, simultan stattfindende Events. In einem eigenen Ausstellungsbereich präsentierten sich die Dienstleistungsbetriebe an Infoständen. Die Besucher konnten dort die Unternehmen kennenlernen, sich informieren und austauschen. Großgeschrieben wurde der Austausch auch in einem Präsentationsraum. Dort stellten 17 Unternehmer ihren Betrieb und ihre Dienstleistung in nur fünf Minuten einem Publikum in einer kreativen und unterhaltsamen Weise vor. Zudem fand ein Job-Speed-Date statt. Hier lernten angehende Mitarbeiter die Unternehmen näher kennen und konnten sich bei potenziellen Arbeitgebern vorstellen. Das sind unsere Stärken Die Präsidentin der Dienstleister im hds, Barbara Jäger, freute sich in ihrer Ansprache
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über das gelungene Event. „Unternehmensberater, Eventdienstleister, IT- und Internetdienstleister, Marketing- und Werbeagenturen sowie Reisebüros, Verlage und ein Institut für Sprachen sind bei der Premiere dieser besonderen Veranstaltung vertreten. Es ist uns gelungen, einen interessanten Begegnungsort für Südtirols Dienstleister zu schaffen“, so Jäger. Angesprochen wurde auch die Wichtigkeit der Sprachenkompetenz für die Wirtschaft. „Der Dienstleistungssektor ist geprägt von vielen kleinen Betrieben, die sehr flexibel sind und sich somit optimal an die Ansprüche der Kunden anpassen können. Sie sind lokal verankert und kennen die besonderen Gegebenheiten, wie zum Beispiel den kulturellen Mix in unserem Land. Dabei spielt die sprachliche Kompetenz eine sehr wichtige Rolle, denn gute Sprachkenntnisse der Mitarbeiter bedeuten einen großen Wettbewerbsvorteil
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für die Betriebe“, so Jäger. Damit Fremdsprachen auch in den Betrieben gefördert werden, wollen die Dienstleister im hds einen eigenen Leitfaden für Unternehmen herausbringen. Auch hds-Präsident Walter Amort unterstrich die positiven Eigenschaften der heimischen Dienstleister. „Sie sind innovativ, flexibel und anpassungsfähig. Eigenschaften, die es für den wirtschaftlichen Erfolg in dieser Branche braucht. Unsere Dienstleister besitzen ein hohes Know-how und bieten professionelle Serviceleistungen an“, unterstrich Amort abschließend. Im Anschluss wurde in entspannter Atmosphäre mit einem Drink, Fingerfood und Livemusik geplaudert und Informationen ausgetauscht.
Mit monni können Sie nur gewinnen! Service bereichern, hds-Angebot nutzen. Gutscheine sind beliebte Geschenke, binden die Kunden an den Betrieb und fördern den lokalen Kreislauf. Die monni card ist die neue Gutscheinkarte des hds für alle Betriebe in Südtirol. Als Geschenkkarte für Firmen an ihre Mitarbeiter und Kunden ist sie einfach handzuhaben und kann landesweit in allen teilnehmenden Geschäften eingelöst werden. Für die hds-Betriebe stellt sie keinen großen Kostenaufwand dar und das dazugehörige POS-Gerät bietet Verbandsmitgliedern einen einzigartigen Nutzen. Werden Sie Teil des großen hds-Gutscheinkreislaufs. Der Verband hat für Sie kostengünstige Konditionen dank der Konvention mit dem Dachverband Confcommercio ausgehandelt.
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aktuelles
Öffnungszeiten der Geschäfte „Wir sind der Meinung, dass eine Regelung der Sonn- und Feiertagsöffnungen im Sinne der Vielfalt unseres Handels ist“, betont dazu hds-Präsident Walter Amort (im Bild). Der hds wird sich – mit Ausnahme der Tourismusorte – wie bisher für das Prinzip der Sonntagsschließung mit einer lokalen Regelung einsetzen. „Es wäre somit eine einmalige Gelegenheit, die Sonn- und Feiertagsöffnungszeiten wieder autonom festlegen zu können und somit für alle Akteure eine Anzahl an Sonntagen vorsehen zu können, an denen geschlossen ist“, so der hds-Präsident.
Unternehmensgründung: Die optimale Unternehmensfinanzierung für den Start Mit Erfolg zur Betriebsübergabe
PR-Info PR-Info
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Mit eigener Durchführungsbestimmung Sonn- und Feiertagsöffnungen autonom regeln. Der hds begrüßt den jüngsten Vorstoß der Landeshauptleute von Südtirol und Trentino, Arno Kompatscher und Ugo Rossi, zum Thema Öffnungszeiten der Geschäfte. In einem gemeinsamen Brief an Ministerpräsident Paolo Gentiloni Ende Juli fordern sie, dass dieser Bereich mittels einer eigenen Durchführungsbestimmung zum Autonomiestatut vor allem aufgrund der Besonderheiten eines Berggebiets wieder von beiden Ländern geregelt werden kann.
Die Bruneck und die Handelskammer Bozen bieten aufgenommen kostenlose Erstberatung WieRaiffeisenkasse viel Eigenkapital soll eingesetzt, wie viel Fremdkapital werden? Diese Frage wird von Die Südtiroler Wirtschaft ist von kleinen und mittleren Betrieben stark geprägt. Jährlich werden in Südtirol rund 700 Betriebe an die Nachfolger übergeben. Unternehmensgründern oft gestellt, weiß Alexander Rieder, Berater der Raiffeisenkasse Meran. Die Wahl der Laut Statistik scheitert aber fast ein Drittel aller Betriebsübergaben. Raiffeisen möchte dem entgegenwirken und bietet in Zusammenarbeit mit der Handelspassenden Unternehmensfinanzierung hängt jedoch von verschiedenen Faktorenin der ab.Raiffeisenkasse Bruneck. Als Verkammer Bozen kostenlose Erstberatungen zur Betriebsnachfolge an, sagt Dr. Philipp Holzer, Firmenkundenberater antwortlicher für die Beratung von Jungunternehmern und Betriebsübergaben weiß er über die Notwendigkeit einer gut geplanten Betriebsnachfolge Bescheid.
Herr Rieder, welche
Finanzierungsformen stehen Herr Holzer, wie sieht die einem Unternehmer in der Zusammenarbeit mit der Handelskammer aus und Startphase zur Verfügung? was bringt sie? A. Rieder: Bei der Gründung Dr. Philipp „In regelmäßigen geht es inHolzer: der Regel nicht daAbständen findet eine Erstberarum, die beste, sondern vieltung mehr zur die Unternehmensnachfolge passende Unternehim Hauptsitz der Raiffeisenkasse mensfinanzierung zu suchen. Bruneck Damit soll den BeUm dasstatt. herauszufinden sollte trieben unseres Tätigkeitsgebietes sich der Unternehmer fragen, die werden, wie Möglichkeit viel Geld ergeboten tatsächlich insich frühzeitig mit diesem Thema vestieren will und kann. Reicht auseinanderzusetzen. Denn eine erdas eigene Kapital in der ersten folgreiche Übergabe garantiert den Phase aus? Immer wieder wird Fortbestand des Betriebes und der die Erfahrung gemacht, dass Arbeitsplätze. Das stärkt gleichzeitig dies der Fall ist. Dennoch ist die lokalen Wirtschaftskreisläufe und es eine unabdingbare Vorausnicht zuletzt auch die Versorgung vor setzung, von Anfang Ort. Die Beratung bei unsanimeinen Haus gut von durchdachten Finanzplan wird einer Expertin der Abteilung aufzustellen. Darin sollen Unternehmensentwicklung dernicht Hannur Gründungskosten und Indelskammer Bozen durchgeführt. vestitionen, sondern auch das Normalerweise werden solche BeStartkapital laufenden ratungen nur infür derden Handelskammer
www.raiffeisen.it
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Betrieb und die privaten Kosten
berücksichtigt werden. in Bozen angeboten. DurchZudem die Zukönnen Unternehmensgründer sammenarbeit können wir unseren um Förderungen ansuchen. Kunden nun gemeinsam und vor Ort diesen Mehrwert anbieten. Die Expertin nimmtSie sichzuausreichend Was können den Zeit für die Beratung Förderungen der und informiert die Interessenten über dieBozen verschieAutonomen Provinz denen Aspekte, die bei der Betriebssagen? übergabe zu berücksichtigen sind.“ Für Unternehmensgründer bietet
die Provinz eine Unterstützung in Es handelt sich also auch Form von vergünstigten Darleum eine Sensibilisierungshen zur Liquiditätsbeschaffung kampagne? bis zu 80.000 Euro (50.000 „Ja, das stimmt. Viele Betriebsüberbei Tourismusbetrieben), sowie gaben scheitern leider häufig an einer weitere Beihilfen für betriebliche ungenügenden Planung. Eine mehrInvestitionen. In der Raiffeisenjährige Detailplanung ist in der Praxis kasse können sich die jungen oftmals aus zeitlichen Gründen nicht Unternehmer dazu beraten lasmöglich. Sie ist allerdings auf jeden sen.sinnvoll. Falls erwünscht, bieten wie wir Fall Elementare Fragen auch bei der Gesucheinreichung die Altersvorsorge oder die zukünfeineRolle Unterstützung. DieimAuszahtige des Übergebers Betrieb lung desgeklärt Darlehens erfolgt direkt müssen werden. Gleichzeitig über die Raiffeisenkasse. muss beispielsweise in einem Fami-
Was kann der Unternehmens-
Situation des Unternehmers
gründer noch tun, umfrühzeitig eingehen und alle Förderungen lienbetrieb der Nachfolger seinen Kapitalbedarf zu wich- auf nationaler und europäischer vorbereitet werden. Das sind tige Aspekte, die mit einer gezielten Ebene besprechen. optimieren? Planung höhere Erfolgschancen Gemeinsam mit dem Unternehgarantieren. Zusammen mit überder mer wird der Finanzplan Handelskammer Bozen wollendass wir prüft. Stellt sich heraus, unsere Kunden dabei unterstützen zusätzlich zum Eigenkapital und und Schritt für Schritt densie Förderungen nochbegleiten.“ weiteres Kapital benötigt wird, sucht
Wie man können mit dem interessierte Kunden nach pasBetriebsinhaber oder senden Lösungen. Für kurzfri-nachfolger die Erstberatung stige Liquiditätsengpässe kann in Anspruch nehmen? ein Kontokorrentkredit ausrei„Die Erstberatung findet in der chend sein, andernfalls wird ein Raiffeisenkasse Bruneck statt. JeDarlehen angeboten. Leasing der Kunde, der Interesse an einer kann gerade in der GründungsBeratung hat, kann sich direkt über phase Raiffeisenkasse eine gute Lösung darunsere anmelden. stellen. Eswird eignet sich für die Der Termin individuell mit den „Anschaffung“ InvestitionsInteressierten undvon der Handelskamgütern, ohne dabei eigene mer vereinbart. Vorab das können sich Kapital vollständig zu binden. In Betriebsinhaber und/oder Nachfoleinem persönlichen Gespräch ger jederzeit gerne genauer über können auf die individuelle den Ablaufwir informieren.“
Dr. Philipp Holzer, Firmenkundenberater der Raiffeisenkasse Bruneck: „Eine mehrjährige Detailplanung erhöht die Erfolgschancen einer guten Betriebsübergabe.“
Alexander Rieder: „Der Finanzplan Das Beratungsangebot kann muss bei gut durchdacht damit der korrekte allen Südtirolersein, Raiffeisenkassen in Kapitalbedarf ermittelt werden kann.“ Anspruch genommen werden.
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Termine
D Veraer aktu elle ns k taltu - - - alende ngs --r -- : verahds-bz.i - - - nsta t/ ltun gen
30.08. • Junge im hds: Meet & Greet, Bozen, hds-Hauptsitz, 19:00 Uhr 08.09. • Modeschau Flower and Fashion, Eppan, Gartenwelt Platter
Sprechstunden hds vor Ort St. Ulrich montags von 14:30 bis 15:30 Uhr im Gemeindeamt. Lana donnerstags von 11:00 bis 13:00 Uhr im Rathaus, Maria-Hilf-Straße 5.
11. - 15.09.
St. Leonhard i. P. jeden 2. und 4. Mittwoch im Monat von 08:00
• Messe Drinktec, München (D)
bis 10:00 Uhr in der Bezirksgemeinschaft Burggrafenamt,
14.09. • Werbefachleute im hds (TARGET): Hallo Kunde! Marketing führender Unternehmen 2017, Bozen, hds-Hauptsitz, 19:30 Uhr 29.09. - 01.10. • Südtiroler Brot- und Strudelmarkt, Brixen, Domplatz
Passeirerstraße 3. Klausen donnerstags von 08:30 bis 12:30 Uhr, Kaffee Nussbaumer, Unterstadt 4, H 331 5714 456. Mühlbach dienstags von 08:00 bis 09:30 Uhr im Gasthof Zur Linde. Mals montags von 08:00 bis 10:00 Uhr im Gemeindehaus,
07. - 11.10.
Bahnhofstraße 19.
• Messe Anuga, Köln (D)
Prad montags von 10:30 bis 12:30 Uhr in der Raiffeisenkasse. Sulden am 13. September und 13. Dezember von 10:00 bis
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12:00 Uhr in der Raiffeisenkasse.
Rentenberatung Meran am 6., 13., 20. und 27. September sowie am 4. und 11. Oktober von 08:00 bis 12:00 Uhr im hds-Büro. Sterzing am 7. und 21. September sowie am 5. Oktober von 08:30 bis 09:30 Uhr im hds-Büro. Brixen am 7., 14., 21. und 28. September sowie am 5. und 12. Oktober von 14:30 bis 16:30 Uhr im hds-Büro. Bruneck am 7. und 21. September sowie am 5. Oktober von 11:00 bis 12:30 Uhr im hds-Büro. Schlanders am 13. und 27. September sowie am 11. Oktober von 14:00 bis 16:00 Uhr im hds-Büro. • PensPlan-Infopoints im hds (nach Vereinbarung) Kostenlose landesweite Vorsorgeberatung für Arbeitnehmer und
Tanja und Sergio, das habt ihr gut gemacht!
Selbstständige. Vereinbaren Sie Ihren Gesprächstermin mit dem hds-Büro in Ihrer Nähe oder unter T 0471 978 032.
Rechtsbeistand (nach Vereinbarung)
hds freut sich und gratuliert. Tanja Scrinzi, Mitarbeiterin des hds in der Lohnbuchhaltung Brixen, und Sergio Colombi, Mitarbeiter des Bereichs Kommunikation in Bozen, haben Anfang Juli beim Brixen Dolomiten Marathon mitgemacht. Die Läufer mussten 2450 Höhenmeter zurücklegen, mit Start auf dem Domplatz und mit Ziel auf dem höchsten erreichbaren Punkt der Plose. Nach 5 Stunden, 37 Minuten und 55 Sekunden und ganz nach dem Slogan running to the limits gewann Scrinzi in der Kategorie F20, belegte in der Gesamtwertung der Frauen den 12. Platz und der Gesamtwertung insgesamt den 103. Platz. Sergio Colombi lief den Marathon in 6 Stunden, 14 Minuten und 24 Sekunden. Er wurde 21. in seiner Kategorie, 147. unter den Männern und 175. in der Gesamtwertung. Der hds gratuliert zu dieser wirklich tollen sportlichen Leistung.
Die Beratungsgespräche finden in allen hds-Bezirksstellen statt. Vereinbaren Sie Ihren individuellen Gesprächstermin: T 0471 310 422.
Arbeitssicherheit und Umwelt (nach Vereinbarung) Die Beratungsgespräche finden in allen hds-Bezirksstellen statt. Vereinbaren Sie Ihren individuellen Gesprächstermin: T 0471 310 504.
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trends
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Umdenken in der Esskultur
Die Welt wächst immer mehr zu einem globalen Dorf zusammen. Dominiert wird diese Entwicklung durch das Internet, das bis in unsere Hosentaschen reicht. Der grenzüberschreitende, globalisierte Handel kontrolliert mittlerweile 70 Prozent des Welthandels. Im Fahrwasser von diesem Megatrend, dem man misstraut, tut sich ein deutlicher Trend zu neuen Essgewohnheiten unserer Kunden auf, die sich bewusster, aufgeklärter und individueller entscheiden wollen. Das Motto „Geiz ist geil – Hauptsache billiger“ hat als Megatrend ausgedient. Niedrige Produktpreise werden als niedrige Qualität wahrgenommen und man will sich ja was Gutes tun. Laut verschiedenen Marktstudien, auch in Südtirol, rangieren Qualität, guter Geschmack und wertvolle Inhaltstoffe, gefolgt von Regionalität, ganz oben bei den Kaufentscheidungen der Kunden. Trends wie weniger und besseres Fleisch, zuckerreduziert und fettarm sind Ausdruck
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davon. Man will bewusster essen, eignet sich Kenntnisse über die Inhaltstoffe an und bevorzugt funktionelle Lebensmittel, die einen Mehrwert der Gesundheit und dem Wohlbefinden bringen. Aus den genannten Gründen wird die Kennzeichnung der Produkte, für eine bewusste Kaufentscheidung, immer wichtiger. Als Faustregel gilt: umso kürzer die Liste der Innhaltstoffe, um so gesünder das Produkt. Die Kunden haben Vorbehalte gegenüber allen chemischen Aromen, Farbstoffen, Konservierungsstoffen, Emulgatoren und Geschmacksverstärkern. Produkte, deren Etikette E-Nummern auflisten, geraten mehr und mehr ins Abseits. Weniger Verpackung wird als persönlicher Beitrag zum Schutz der Umwelt gewertet. Als Produzenten und Handelstreibende sollten wir diesen Trends Rechnung tragen. Vor allem kleinere Betriebe können flexibel auf veränderte Kundenerwartungen reagieren, indem sie trendige Produkte anbieten und so wirtschaftlich erfolgreich sind.
design by hds, Stefano Hochkofler
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Ciao! Cia
Pustertal
Billiger tanken 2010 eingeführt und noch immer gül-
Das Ausmaß der Begünstigung Für die Berechnung des Preisvorteils wird die Entfernung zum nächstgelegenen Grenzort berücksichtigt. Die Reduzierung errechnet sich dabei aus der Differenz zwischen dem Durchschnittspreis in Südtirol und jenem in Österreich. Die betroffenen Gemeinden werden dabei in zwei Zonen unterteilt: Innerhalb der Zone 1 (Innichen und bis zu zehn Kilometer Entfernung zur Staatsgrenze) beträgt die Reduzierung 95 Prozent der Differenz beider Messwerte. Eine Reduzierung von 70 Prozent bekommen hingegen ansässige Privatpersonen der Zone 2 (Niederdorf, Prags, Sexten, Toblach und Welsberg-Taisten sowie von 10,1 bis zu 20 Kilometer Entfernung zur Staatsgrenze). Für die Zone 1 macht der Preisvorteil immerhin 32,8 Cent pro Liter Dieselöl und 39,2 Cent pro Liter Benzin aus, hingegen für die Zone 2 24,2 Cent pro Liter Dieselöl und 28,9 Cent pro Liter Benzin.
tig. Der hds erinnert daran, dass Privatper-
sonen, die in den sechs Grenzgemeinden des Oberpustertals ansässig sind, Anrecht auf einen Beitrag zur Preisreduzierung für Benzin und Dieselöl haben. Um zu vermeiden, dass wegen der günstigeren Treibstoffpreise ins benachbarte Ausland gefahren wird, wurde diese Maßnahme 2010 von der Landesregierung eingeführt. „Wir möchten die Bevölkerung anregen, diesen Vorteil vermehrt zu nutzen. Es ist ein Vorteil, von dem die Konsumenten und die lokalen Kreisläufe vor Ort profitieren“, betont hds-Bezirkspräsident Philipp Moser.
Der Weg zur Wohnsitzgemeinde Die Registrierung für die Autofahrer ist einfach und unbürokratisch. Die Preisreduzierungskarte für Benzin und Dieselöl ist beim Meldeamt der Wohnsitzgemeinde erhältlich. Die notwendigen Dokumente dafür sind ein Ausweis, die Eigentums- oder Zulassungsbescheinigung eines oder mehrerer Fahrzeuge und die Gesundheitskarte.
bezirke
Eisack- und Wipptal
Treue, Zufriedenheit, Loyalität hds-Ehrendiplom für 30 Jahre Mitgliedschaft. Langjährige hds-Mitglieder
werden mit einem Ehrendiplom gewürdigt. Ein Mitglied wurde vor Kurzem vom hds-Bezirksleiter Michael Kerschbaumer besucht. Als Dank für Treue und beständige Mitgliedschaft erhielt es die hds-Urkunde.
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Seit 30 Jahren beim hds sind: • Oekotherm des Marvin Thomaser & Co. Ohg (Brixen)
hneuhauser@hds-bz.it
Bozen
Neue Impulse für den Handel Kundenbindung durch Konsumentenbefragung. Das neue Konsumverhalten, die
Entstehung eines großen Einkaufszentrums sowie der Onlinehandel haben sich negativ auf den Handel in Bozen ausgewirkt. Besonders betroffen sind die Betriebe in der Turiner Straße, Mailandstraße und dem Matteottiplatz, wo viele Geschäfte geschlossen
K DAN
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wurden und gar einige Verkaufslokale leer stehen. Der hds betreibt aktives Leerstandsmanagement und verfolgt das Ziel den Handel in dieser Zone zu unterstützen. Zu diesem Zweck wurde im Juli eine Konsumentenbefragung durchgeführt. Die Forderungen und Wünsche werden für die bestehenden und zukünftigen Betriebe ein Wegweiser für die unternehmerische Entwicklung sein. Die Ergebnisse werden im Rahmen einer Tagung am 6. September vorgestellt.
hdsmagazin #9/17
Rifornirsi Rifornirsiv Sfrutta Sfruttail ilt ininmaniera manier
bezirke
Nahm freudestrahlend das Abschlussdiplom entgegen: v. l. David Flatscher, Andrea Oberstaller, Philipp Moser und Marlene Kranebitter.
Bruneck
BBZ verleiht Diplome 14 an Absolventen
Sexten
Große Freude über kleines Geschenk
Feierlich und leger zugleich. Die Absolventen des Berufsbil-
Nachhaltige Trinkflasche aus Aluminium. Zu Schulende wurde
dungszentrums (BBZ) Bruneck, Bereich Handel und Verwaltung, erhielten kürzlich in feierlichem Rahmen ihre Diplome. Auch in diesem Schuljahr durften die Führung des BBZ sowie der hds mit Bezirkspräsident Philipp Moser und Bezirksleiter Heinz Neuhauser zahlreichen Absolventen der Lehre sowie der Berufsfachschule zur bestandenen Abschlussprüfung gratulieren. Dazu zählen Jugendliche, welche die Lehre erfolgreich abgeschlossen haben, aber auch Vollzeitschüler der Berufsfachschule.
von der hds-Ortsgruppe in Sexten und Sexten-Moos eine Aktion in Zusammenhang mit dem internationalen Jahr des nachhaltigen Tourismus 2017 gestartet. „Die Kaufleute wollten auch ihren Beitrag zur Nachhaltigkeit leisten und dabei in erster Linie die einheimische Bevölkerung erreichen“, betont hds-Ortsobmann Marco Gianfrate. Dazu wurde eine entsprechende Aluminium-Trinkflasche an die Kindergartenkinder und Volksschüler von Sexten und Moos verteilt. Bereits die Kleinsten sollen dafür sensibilisiert werden, soweit als möglich auf Einweg-Flaschen zu verzichten und Müll zu vermeiden. In Südtirol fallen immerhin pro Kopf und Jahr ca. 466 Kilogramm Abfall an.
Regelmäßiger Austausch ist wichtig hds-Bezirkspräsident Philipp Moser sprach über die Wichtigkeit eines kontinuierlichen Informations- und Meinungsaustausches zwischen Betrieben, Schuldirektion und Lehrpersonen. Der Verband organisiert dazu regelmäßige Netzwerkgespräche. „Ein Ausdruck dieser guten Zusammenarbeit war der gemeinsame Messeauftritt auf der diesjährigen Tip-World, mit dem es möglich war, gemeinsam mit den Schülern die Besonderheiten des Verkäuferberufes einer breiten Öffentlichkeit zu zeigen“, so Moser. Er betonte auch die Wichtigkeit einer guten Ausbildung und das Erlernen der beiden Landessprachen sowie Englisch. Diese seien als Fundament des beruflichen Lebensweges zu verstehen, aber auch für eine konkurrenzfähige Wirtschaft unerlässlich. Viel Erfolg und alles Gute Marlene Kranebitter, Vizedirektorin des Berufsbildungszentrums Bruneck, betonte die Bedeutung der beruflichen Qualifizierung. Auch nach dem Abschluss sei es dennoch wichtig, sich ständig weiterzubilden. In diesem Sinne wünschte sie allen Absolventen alles Gute auf ihrem weiteren Weg. Gleichzeitig dankte sie allen Lehrpersonen, dem hds und den Ausbildungsbetrieben für die wertvolle Arbeit.
hneuhauser@hds-bz.it
hdsmagazin #9/17
fachgruppen hds-bz.it/handelsagenten
Handelsagenten und -vertreter
Rentenaufschlag von ENASARCO Die Stiftung ENASARCO zahlt den eigenen Rentnern einen Aufschlag für nach Rentenantritt eingezahlte Rentenbeiträge. Anspruch auf diesen Aufschlag haben Rentner, die eine Alters-, Invaliden- oder Berufsunfähigkeitsrente beziehen sowie Inhaber einer übertragbaren oder indirekten Hinterbliebenenrente und Bezieher einer Beitragsrente (rendita contributiva). Voraussetzungen, Berechnung, Einzahlung Für den Anspruch auf diesen Rentenaufschlag muss der Rentner (m/w) 72 Jahre alt sein; diese Altersgrenze gilt nicht für Bezieher einer Berufsunfähigkeits- und einer Hinterbliebenenrente; die Person muss seit mindestens fünf Jahren im Ruhestand sein, oder seit der Auszahlung des letzten Aufschlags müssen mindestens fünf Jahre vergangen sein. Die Berechnung muss nach dem beitragsbezogenen System erfolgen und berücksichtigt die Beitragszahlungen, die nach Erreichen des Rentenanspruchs bzw. des letzten
ausgezahlten Aufschlags geleistet wurden. Bei der Berechnung des Betrags wird die jährliche beitragspflichtige Höchstbemessungsgrundlage abzüglich des Solidaritätsbeitrags berücksichtigt. Der zweimonatlich von der Stiftung ENASARCO ausgezahlte Rentenbetrag erhöht sich also um den Betrag des Rentenaufschlags. Vorteile Die Vorteile des Rentenaufschlags liegen auf der Hand: • Möglichkeit für die Bezieher einer Alters- oder Invaliditätsrente und für die Inhaber einer Beitragsrente, die ihre berufliche Tätigkeit fortsetzen, mehrere Rentenaufschläge zu erhalten, da nicht mehr die Beendigung der Erwerbstätigkeit vorausgesetzt wird. •M öglichkeit für die Bezieher einer Berufsunfähigkeitsrente, den Rentenaufschlag vor Vollendung des 72. Lebensjahres zu erhalten, vorausgesetzt, dass fünf Jahre seit dem Rentenantritt vergangen sind.
•M öglichkeit für die Bezieher einer übertragbaren Hinterbliebenenrente, den Rentenaufschlag zu erhalten, vorausgesetzt, dass fünf Jahre seit dem Rentenantritt des verstorbenen Agenten oder seit der Auszahlung des letzten Aufschlags vergangen sind. •M öglichkeit für die Bezieher einer indirekten Hinterbliebenenrente den Rentenaufschlag zu erhalten, vorausgesetzt, dass fünf Jahre seit dem Ableben des Agenten vergangen sind.
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Auszahlung des Rentenaufschlags Der Antrag kann auf www.enasarco.it im Mitgliederbereich inEnasarco gestellt werden bzw. man kann sich an ein Patronat wenden oder einen Antrag mittels PEC oder Einschreiben an die Stiftung ENASARCO schicken.
lsala@hds-bz.it
Handelsagenten und -vertreter
Die SEAC-Kurse 2017 Das K urspro gramm on unter line Down loads.
Fort- und Weiterbildung wird großgeschrieben. Kommunikation und per-
sönliches Empowerment, Marketing und Verkaufstechniken, Neurolinguistisches Programmieren (NLP), Informatikanwendungen und Webmarketing, Fremdsprachen – Das SEAC-Kursangebot ist in fünf Schwerpunktthemen gegliedert. Die Stiftung ENASARCO unterstützt interessierte Handelsagenten mit einem Kursbeitrag von 50 Prozent der anfallenden Kosten. Höchstens 1000 Euro werden jährlich aus-
bezahlt. Anspruch auf diesen Beitrag haben Handelsagenten, die Beitragszahlungen für mindestens 12 Quartale, davon vier in den Jahren 2015 und 2016, nachweisen können. Außerdem müssen sie mindestens 75 Prozent der Theoriestunden besuchen. Mehr Infos: Lorena Sala, Fachgruppenleiterin, T 0471 310 512, lsala@hds-bz.it
hdsmagazin #9/17
fachgruppen hds-bz.it/handelsagenten hds-bz.it/wanderhaendler
Handelsagenten und -vertreter
Datensicherung und Nutzung von Dokumenten 16 auf mehreren Geräten Alle digitalen Lösungen. Elektronische Geräte – ob Smartphone, Tablet, Smartwatch, Laptop oder Notebook – sind mittlerweile unverzichtbar für die Arbeit der Handelsagenten. Mit ihrer Hilfe können nicht nur viele nützliche Apps genutzt werden, oft dienen diese Geräte auch als Ersatz für den PC, sowohl für das Bearbeiten als auch für das Speichern von Daten und Dokumenten. Möglich wird dies auch dank der Auslagerung der eigenen Dokumente an so genannte Cloud-Speicherdienste. Vor- und Nachteile Neben den vielen Vorteilen dieser Geräte sind auch einige Nachteile zu beachten. Es besteht immer die Gefahr, dass ein tragbares Gerät verloren geht oder irreparabel beschädigt wird; dies würde zum Verlust der Daten, Notizen und von wichtigen Verwaltungsdokumenten und Arbeitsunterlagen führen. Aus diesem Grund wurden im Laufe der Jahre zahlreiche Funktionen und Technologien eingeführt, die dem Schutz der auf den Geräten gespeicherten Daten und dem Schutz von sensiblen Daten dienen, die auch über ein einfaches Intranet gestohlen werden können. Diese neuen Lösungen ermöglichen den Download von wertvollen Dokumenten und den Erhalt der Zugangsberechtigungsdaten für das Homebanking oder die elektronische Post. Noch schlimmer: Wenn das Smartphone oder das Tablet gestohlen werden, kann der Dieb einen neuen Setup vornehmen und die Geräte verkaufen. Damit würde das Ergebnis jahrelanger Arbeit gelöscht, man müsste wieder auf die Papierunterlagen zurückgreifen oder umständlich und aufwändig alte verloren gegangene Unterlagen wiederherstellen. Überwachung von sensiblen Daten Handelsagenten müssen wachsam mit den sensiblen Daten in ihrem Smartphone oder Tablet umgehen. Rechnungen werden heute meist elektronisch ausgestellt, die Unterlagen werden immer öfter als PDF vorgelegt. Es ist viel praktischer, diese Doku-
hdsmagazin #9/17
mente im Tablet oder im Smartphone abzulegen, so kann man sie organisieren und eine automatische Sicherungskopie (Backup) in der Cloud ablegen. Über die Cloud – eigentlich die Wolke – können wichtige Dokumente gesichert und archiviert werden und später über andere Geräte und auch über den PC aufgerufen werden. Es gibt ein großes Angebot an kostenlosen oder kostenpflichtigen Diensten; das Preis-Leistungsverhältnis der einzelnen Dienste muss genau bewertet werden. Dropbox, OneDrive, Google Drive, Box: Diverse Softwares können mit den entsprechenden Apps vergleichbare Leistungen und ein qualitativ hohes Sicherheitsniveau bieten, vor allem für das Teilen von Dokumenten. Diese Möglichkeit ist für Handelsagenten besonders wertvoll, zumal sie fast immer von unterwegs auf ihre Daten zugreifen müssen.
lsala@hds-bz.it
Wanderhändler
Standplatzkonzessionen: neue Frist festgelegt Stichtag 31. Dezember 2018. Die Standplatzkonzessionen für den Handel auf öffentlichen Flächen müssen innerhalb 31. Dezember 2018 erneuert werden (LG Nr. 8 vom 7. Juli 2017). Die Erneuerung erfolgt im Rahmen des Abkommens der Staat-Regionen-Konferenz vom 3. August 2016. Die Landesregierung muss mittels Beschluss noch die Auswahlverfahren und Kriterien festlegen. Konzessionsinhaber, die ihre Standplätze verpachtet haben, müssen die Laufzeiten der Verträge kontrollieren. Um nämlich als Inhaber am Auswahlverfahren teilnehmen zu können, müssen sie den Pachtvertrag rechtzeitig aufgelöst haben. Die Auswahlverfahren für die Erneuerungen der Standplatzkonzessionen werden voraussichtlich mit Frühjahr 2018 beginnen, abgewickelt werden sie über den SUAP-Schalter und mit großer Wahrscheinlichkeit mit Ende Oktober 2018 abgeschlossen sein.
cwalzl@hds-bz.it
fachgruppen hds-bz-it/werbefachleute hds-bz.it/baustoffhaendler
Werbefachleute
Marketing führender Unternehmen Lernen von den Besten. Poli, Thun,
Markas, Niederstätter – diese Betriebe aus Südtirol haben sich auf dem Markt weltweit führender Unternehmen einen Namen gemacht. Dank ihrer vorbildlichen Mar-
ketingstrategien und Konzepte – entworfen teilweise in Eigenregie, teilweise dank der Unterstützung der Werbefachleute im hds (TARGET). Der Kunde steht im Mittelpunkt einer jeden Firmenphilosophie und somit auch im Mittelpunkt einer moderierten Podiumsdiskussion, die am Donnerstag, 14. September um 19:30 am hds-Hauptsitz in Bozen im Rahmen der Jahresversammlung von TARGET stattfindet. Angeschlossen sind dem Fachverband die meisten Kommunikationsunternehmen Südtirols. Zur Podiumsdiskussion eingeladen wurden Geschäftsführer bzw. Inhaber dieser Best Practice-Betriebe; sie werden über ihre Erfahrungen, Vertriebsstrategien und Marketingpläne erzählen. Neben all diesen Erfolgsrezepten zum Nachmachen wird auch Thomas Aichner, Leiter
der Abteilung Kommunikation von IDM Südtirol, dem Publikum hilfreiche Tipps geben. Bei der Podiumsdiskussion werden gleich am Anfang die aktuellen Marketingdaten und Fakten aus Südtirol präsentiert. Dazu eingeladen hat TARGET Georg Lun, den Direktor der Wirtschaftsforschung WIFI – Handelskammer Bozen. Gegen 21:30 Uhr wird der Abend mit einem kleinen Buffet und interessanten Netzwerkgesprächen ausklingen. Die Anzahl an Plätzen ist begrenzt, eine Anmeldung innerhalb 1. September erbeten: Eva Neulichedl, T 0471 310 505, eneulichedl@hds-bz.it.
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effiziente und kostengünstige Absicherung gegen Kreditverluste gefragt. Ein besseres Rating bei den Versicherern sowie eine Optimierung der Finanzierung durch eine Vinkulierung der Deckung sind weitere wichtige Forderungen der Branche.
Trafen sich in Bozen: der Vorstand der Baustoffhändler mit Fachreferenten.
Baustoffhändler
Die ideale Kreditversicherung finden Ersttreffen gibt darüber Aufschluss.
Mitte Juli traf sich der Vorstand der Baustoffhändler mit Vertretern von Assiconsult und Volksbank, um sich schlau zu machen über das Thema Kreditausfallversicherung. „Schon seit Jahren suchen wir nach Partnern, die uns eine tragbare Lösung in diesem Bereich anbieten“, betont Präsidentin Brigitte Schönthaler.
Der Fachmann von Assiconsult/ICBA, Danilo Potenza, informierte über seine speziell auf den Sektor ausgerichteten Vorschläge und Konditionen. Ein Höchstmaß an Service bei Unternehmensforderungen zu bieten, um einen konkreten Wettbewerbsvorteil zu schaffen, ist dabei das Ziel. Um sich besser, sowohl im In- als auch im Ausland, vermarkten zu können, sind Lösungen für eine
Nächste Schritte Ein gemeinsamer Auftritt auf dem Versicherungsmarkt, dank einer gebündelten Kaufkraft, bedeutet gleichzeitig bessere Rabatte auf die Generalkosten sowie bessere Konditionen mit personalisierten Einzelkosten. Und dahin soll der solidarische Weg der Fachgruppe führen. Nun wird Assiconsult anhand der gesammelten Ergebnisse ein neues Angebot ausarbeiten, das bei der nächsten Vorstandssitzung besprochen werden soll. Im kommenden Jahr könnte bereits das Projekt Kreditversicherung für Baustoffhändler im hds umgesetzt werden.
cwalzl@hds-bz.it
hdsmagazin #9/17
fachgruppen hds-bz.it/50plus hds-bz.it/junge
Junge im hds
#mybusiness and #myideas 18
Vereinigung 50+ im hds Junge im hds
Betriebsübergabe richtig planen und gestalten Infoabend ein voller Erfolg. Die Unternehmensnachfolge ist für jeden Betrieb ein zentraler Meilenstein. Mit ihr werden die Weichen für den Fortbestand des Unternehmens gestellt. Je nachdem wie sich die Übergabe gestaltet, kann die Zukunftsfähigkeit des Betriebes gesichert oder aber gefährdet werden. Zu diesem wichtigen Thema hat die Gruppe 50+ vor Kurzem in Bozen eine Infoveranstaltung organisiert. Zahlreiche Unternehmer sind der Einladung gefolgt und waren begeistert. Eröffnet wurde der Infoabend von der Präsidentin der Gruppe 50+, Christine Fuchsberger. Anschließend haben Experten des hds über betriebswirtschaftliche und steuerrechtliche Aspekte der Betriebsübergabe referiert. Präsentiert wurden verschiedene Arten der Übergabe. Auf die Betriebsverpachtung, Schenkung des Betriebes oder der Gesellschaftsanteile, Familienvertrag, Einbringung des Einzelunternehmens in eine Gesellschaft und Verkauf des Betriebes oder der Geschäftsanteile wurde näher eingegangen. Im Anschluss wurden Erfahrungen aus der Praxis ausgetauscht. Jungunternehmerin und Vorstandsmitglied der Gruppe Junge im hds, Monika Unterthurner, berichtete über ihre Erfahrungen und gab Tipps für die Übergabe in einem Familienunternehmen.
hdsmagazin #9/17
Junge im hds stellen sich vor. Junger Elan, Schwung und kreative Ideen, so das Credo der Gruppe der Jungen im hds. Seit Kurzem bieten sie ihren Berufskollegen aus allen Branchen einen Platz, sich in einer Rubrik im hdsmagazin zu präsentieren. Melden Sie sich bei Petra Blasbichler (T 0471 310 318, pblasbichler@hds-bz.it), wenn auch Sie sich und Ihr Business vorstellen wollen. Diesmal an der Reihe ist Tanja Kofler aus Lana.
• Junge Führungskraft sein bedeutet für mich: Aktive Mitgestaltung des Wandels. • hds-Mitglied bin ich, weil ... ich hier Austausch mit Gleichgesinnten finde. • Wie sieht die Zukunft der Werbung aus? Werbung nervt – höchste Zeit umzudenken. Unternehmen müssen sich ihrer Identität bewusst werden, stimmig zu dieser handeln und dieses Handeln ehrlich nach außen kommunizieren. „Do great things and tell about it.“
Tanja Kofler Alter: 29 Jahre Unternehmensname/Branche: MARKENFEE, Agentur für strategisches Corporate Design und Branding Das MARKENFEE-Team: v. l. Kunigunde, Tanja und Verena.
fachgruppen
Südtiroler Genussmetzgereien
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Videoserie gestartet Werte nach außen tragen. Qualität, Nachhaltigkeit und Ori-
ginalität gehören zu den Stärken des heimischen Lebensmittelgewerbes. Einige Metzgereien im hds haben sich unter der Marke Südtiroler Genussmetzgereien zusammengeschlossen. Gemeinsam stehen sie für hochwertiges Metzgerhandwerk, traditionelle Produkte, heimische Qualität und professionelle Beratung. Wer mit Qualitätsprodukten zu tun hat, braucht ein umfassendes Fachwissen. Nur dadurch wird den Kunden die bestmögliche Beratung geboten. Die Metzger der Südtiroler Genussmetzgereien wissen über die richtige Zubereitung ihrer hochwertigen Fleischprodukte Bescheid und geben ihr Wissen und ihre Tipps den Kunden weiter. Um ihre Werte zu unterstreichen, produzieren die Genussmetzgereien eine Videoserie. Der erste Clip über die fachgerechte Zubereitung einer Entenbrust wurde vor Kurzem auf facebook. com/hds.unione veröffentlicht. Auf hds-bz.it unter Downloads das Rezept zum Gericht.
Die Südtiroler Genussmetzgereien • Metzgerei Ebner, Eppan • Metzgerei Frick, Sterzing • Metzgerei Gruber Egon, Ulten • Metzgerei Siebenförcher Gottfried, Meran • Metzgerei Stampfl, Bozen • Metzgerei Stefan, Seis • Meraner Wurstwaren – Siebenförcher P., Meran
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innerhalb 4 Stunden auch am Wochenende hdsmagazin #9/17
weiterbildung hds-bz.it/kurse
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Leadership der Zukunft Eine gute Kommunikation ist oft Grundlage für Erfolg im Beruf. Dies gilt für die Beziehung zu den Mitarbeitern, als auch für den Kontakt mit Kunden. Die persönliche Fähigkeit, konstruktiv und entspannt mit anderen zu arbeiten, stellt eine zentrale soziale Kompetenz dar und ist wichtiger Baustein zur Stressvermeidung. Das gilt sowohl auf der Ebene der Beschäftigten als auch für das Führungsverhalten. Besonders in Führungspositionen ist es wichtig sachlich, klar und wertschätzend zu kommunizieren. Der hds organisiert verschiedene Weiterbildungskurse zum Thema Führung und Kommunikation. Dabei geht es um das richtige Management von Beschwerden, wie man mit Kunden anderer Muttersprache umgeht und wie Chefs effektiv kommunizieren und dadurch psychischen Belastungen entgegenwirken.
Gemeinsam in Führung
Die ständige Veränderung, Dynamik und Komplexität der Arbeitswelt stellt Führungskräfte vor neue Herausforderungen, die mit traditionellen Führungsmodellen nicht mehr zu bewältigen sind. Ruth Gschleier vom Vival Institute (im Bild) zeigt in einem interessanten Workshop die Prinzipien und Strategien einer gesundheitsorientierten Führung auf. Dabei lernen die Kursteilnehmer wie kulturelle und individuelle Differenzen als Ressourcen genutzt werden können. Wieso gelten traditionelle Führungsmodelle überholt?
Bei traditionellen Führungsmodellen geht man oft davon aus, dass der Chef alles weiß und sagt, was zu tun ist. Die Arbeitswelt ist in den letzten 20 Jahren aber deutlich komplexer und dynamischer geworden, sodass es in den Führungsetagen Menschen braucht, die eigenverantwortlich arbeiten, mitdenken und ihr Wissen in die betrieblichen Entscheidungsprozesse einbringen. Das ändert auch den Anspruch an Führung: Zusätzlich zum Fachwissen müssen Führungskräfte fähig sein, Menschen zu motivieren und Beziehungen zu gestalten. Welche Verantwortung hat eine Führungskraft in Bezug auf Stress und psychische Belastungen?
Gemeinsam in Führung Referentin Ruth Gschleier spricht am 12. September in Bozen über einen gesundheitsorientierten Führungsstil. Der Kurs kann auch als Auffrischung der Pflichtkurse im Bereich Arbeitssicherheit angerechnet werden. Blockaden lösen Aldo Menini gibt Tipps im Umgang mit Kunden der anderen Muttersprache. Das Seminar findet simultan in deutscher und italienischer Sprache am 26. und 27. September in Bozen statt. Beschwerdemanagement Beschwerden sind eine Chance zur Qualitätsverbesserung. Gutes Beschwerdemanagement ist ein essenzieller Teil der Kundenbindung und enorm wichtig für die Außenwirkung eines Betriebes. Am 28. September findet ein Kurs in Bozen statt.
hdsmagazin #9/17
Zuallererst sind Führungskräfte für ihre eigene Gesundheit verantwortlich, denn sie sind die Leistungsträger in den Betrieben und stehen meist unter besonderem Druck. Damit konstruktiv umzugehen, gehört heutzutage zum Führungsalltag. Dann tragen Führungskräfte auch eine Verantwortung für ihre Mitarbeitenden, indem sie Arbeitsbedingungen so gestalten, dass unnötige Belastungen verringert oder gar vermieden und Ressourcen aufgebaut werden. Was können Führungskräfte konkret tun?
Führungskräfte sollten zuallererst die häufigsten Belastungen, aber auch die vorhandenen Ressourcen im eigenen Unternehmen kennen. Auf dieser Grundlage können sie dann gezielte Maßnahmen für die Förderung der Gesundheit und Arbeitsfähigkeit der Mitarbeitenden treffen. So ist bekannt, dass z. B. ein größerer Handlungsspielraum, klare Rollen und Abläufe, aber auch soziale
weiterbildung Unterstützung stressverringernd und gesundheitsförderlich sind. Dies im Führungsalltag gezielt zu berücksichtigen, ist anfangs vielleicht ungewohnt, aber auch aus betriebswirtschaftlicher Sicht interessant, denn es erhöht nachweislich Mitarbeiterbindung, Arbeitsfähigkeit und auch Produktivität. Was ist für Sie ein gesundheitsorientierter Führungsstil?
Gesundheitsorientierte Führung berücksichtigt bei allen Entscheidungen die Auswirkungen auf das Wohlbefinden und die Zufriedenheit der Mitarbeitenden, inklusive der Führungskräfte selbst. Dies nicht als Selbstzweck, sondern weil Menschen, die sich bei der Arbeit wohlfühlen, motivierter, innovativer und produktiver sind. Was verstehen Sie unter „Gemeinsam in Führung“?
Das Thema stellt das soziale Miteinander unter Führungskräften in den Mittelpunkt. Erfahrungsgemäß ist die Arbeit in der Führungsetage auch heute noch eher von Konkurrenzdenken und Abwehrhaltung geprägt, was für Führungskräfte oft eine hohe Belastung darstellt. Dagegen stellt ein Klima der Kooperation und des Vertrauens nicht nur eine wichtige Ressource für Stressbewältigung und Stressprävention dar, sondern gewinnt auch, wie eingangs erwähnt, in Bezug auf Entscheidungsprozesse und aus betriebswirtschaftlicher Sicht zunehmend an Bedeutung.
Was hat „Gemeinsam in Führung“ mit dem Thema Arbeitssicherheit zu tun?
Bei der Arbeitssicherheit geht es nicht nur um die technischen Aspekte, sondern auch um den Gesundheitsschutz. Dieser umfasst neben der körperlichen Gesundheit auch die psychosoziale Gesundheit. Der Mensch ist ein soziales Wesen, und das Bedürfnis nach Zugehörigkeit, Anerkennung und Wertschätzung im Führungsalltag zu erleben ist ein gesundheitsrelevantes Thema. Wie ist der Kurs am 12. September aufgebaut und was lernen die Kursteilnehmer?
Der Kurs findet im Rahmen der Arbeitssicherheit statt und legt den Schwerpunkt auf die psychosoziale Gesundheit. Im allgemeinen Teil lernen die Teilnehmenden anhand von Studienergebnissen die Zusammenhänge zwischen Arbeit und Gesundheit kennen. Mit Übungen und Fallbeispielen aus der konkreten Praxis werden die Themen dann vertieft und gemeinsam Lösungsmöglichkeiten erarbeitet. Damit wird das abstrakte Thema psychosoziale Gesundheit greifbar und für die Teilnehmenden im Arbeitsalltag umsetzbar.
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Interview: Martina Reinstadler
Zeit- und Selbstmanagement
Highlights aus dem Kurskalender Diese Seminare sind geplant Kunden zum Kauf anregen
Zusatzkauf, Wünsche, Geschenkideen. Um mehr Umsatz zu erzielen, reicht es nicht mehr aus den vorhandenen Bedarf der Kunden zu kennen und zu befriedigen. Vielmehr müssen dem Kunden zusätzliche Kaufideen vermittelt werden. Wie das funktioniert lernen Sie in einem praxisorientierten Kurs am 15. September in Bozen.
Ziele definieren, Prioritäten setzen, Plan erstellen, Motivation verstärken. Silvia Schroffenegger zeigt Ihnen, wie Sie Ihre eigenen Zeitdiebe herausfinden und austricksen. Sichern Sie sich Ihren Platz beim Seminar am 7. September in Bozen.
Rückengesundheit, Koordination und Unfallprävention
Einseitige Belastungen und stereotype Bewegungsformen am Arbeitsplatz führen oft zu Rückenproblemen. Wie Sie die optimale Arbeitsbedingung schaffen, richtig sitzen, gehen und heben sowie Übungen zur Verbesserung der Stabilität und Beweglichkeit erfahren Sie am 4. September in einem hds-Kurs in Bozen. Zudem wird auf Gefahrenquellen, typische Verhaltensmuster und den Zusammenhang zwischen Koordination, Aufmerksamkeit und Konzentration eingegangen.
Infos und Anmeldung: T 0471 310 323/325, bildung@hds-bz.it, hds-bz.it/kurse.
hdsmagazin #9/17
betriebe informieren
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Schenk eröffnet in Meran
Heimdekor mit Stil. Der Name Schenk steht im Vinschgau seit Jahren für bestes Know-how im Bereich Bettwaren, Heimdekor und Hoteltextil. Die Brüder Eugen und Manfred Schenk aus Mals haben die erfolgreiche Unternehmenstradition auch über die Grenzen Südtirols hinausgetragen. Neben den Hauptabsatzmärkten Südtirol und Italien, beliefern sie auch Kunden in der Schweiz und in Österreich. Mit viel Stil, ausgewählten Qualitätsprodukten und einem geschmackvollen Ladendesign hat Schenk nun seine erste Filiale in Meran eröffnet. Die große und modern gestaltete Verkaufsfläche mit Liebe zum Detail lädt Kunden in ein freundliches Ambiente ein. Zur Eröffnung Ende Mai sind zahlreiche Kunden und Freunde gekommen und haben gemeinsam auf die gelungene Geschäftseröffnung angestoßen. Der hds gratuliert und wünscht viel Erfolg.
Modern mit Tradition
Despar Kronbichler feiert Neueröffnung. Im neuen Glanz und mit einem innovativen Ladenkonzept präsentiert sich das Geschäft Despar Kronbichler in Gais. Der Supermarkt wurde komplett umgebaut und neu gestaltet. Moderne trifft hier nun Tradition. Der Betrieb wurde 1956 gegründet und wird bereits in dritter Generation geführt. Delikatessen, biologisch und regional: Despar Kronbichler weiß um die Wünsche seiner Kunden. Neben Lebensmitteln gibt es eine Abteilung für den Haushalt, Bekleidung und Schreibwaren. Zahlreiche Kunden kamen zur Wiedereröffnung und feierten gemeinsam mit den Betriebsinhabern. Dabei wurde gegrillt, geplaudert und getanzt.
Damenmode und mehr
35 Jahre Supermarket Schönweger Stilvolle Feier in neuen Räumlichkeiten. Seit 35 Jahren gibt es schon den Supermarket Schönweger in Kurzras. Inhaberin Waltraud Schönweger und Schwiegersohn Pierrefrancesco Bisognano präsentierten vor Kurzem stolz und pünktlich zu ihrer Jubiläumsfeier das Fachgeschäft in einem neuen Look. Die vielen geladenen Gäste bewunderten die moderne Geschäftseinrichtung, deren edlen Holzelemente sich der alpinen Struktur des Schnalstales anlehnen. Dank dieser vielen visuellen Akzente werden auch die heimischen und re-
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gionalen Produkte ins rechte Licht gerückt. Bürgermeister Karl Josef Rainer betonte die Wichtigkeit der Nahversorgung für die touristisch hoch entwickelte Gemeinde. Seinen Glückwünschen für eine erfolgreiche Zukunft schlossen sich auch die hds-Vertreter, Doris Gstrein vom Bezirksausschuss und Bezirksleiter Walter Holzeisen, an.
Schönhuber eröffnet neu. Die Familie Schönhuber betreibt Handel mit Tradition schon seit vielen Jahrzehnten. Mit Filialen in Bruneck, Reischach, Olang, St. Vigil und am Kronplatz ist Schönhuber Spezialist für Sport-, Mode- und Freizeitbekleidung im Pustertal. Nun wurde ein neues Fachgeschäft für Damenmode eröffnet. Damenund Herrenmode werden nun getrennt präsentiert und somit mit einem größeren Sortiment. Bernhard, Werner und Juniorchef Daniel Schönhuber freuten sich über viele Gäste bei der Geschäftseinweihung. Der hds gratuliert und wünscht viel Erfolg.
betriebsberatung hds-bz.it/beratung
des neuen Unternehmens. Neben den finanziellen Zahlen werden aber auch die Stärken und Schwächen sowie die Chancen und Risiken des neuen Unternehmens analysiert. Im Zuge der Erstellung des Businessplans kristallisiert sich heraus, ob bzw. unter welchen Voraussetzungen eine Geschäftsidee umgesetzt werden kann. Der Businessplan nutzt in erster Linie dem Unternehmer selbst, um einen Sturz ins Ungewisse zu vermeiden. Prinzipiell fordern jedoch die Kapitalgeber, egal ob Bank oder sonstige Geldgeber, für die Finanzierung eines Unternehmens einen schlüssigen Businessplan. Mit seiner Hilfe bewerten Sie nicht nur das Potenzial eines Unternehmens, sondern auch, ob realistisch geplant wird und die Risiken plausibel eingeschätzt werden. Der Businessplan erleichtert aber auch die Steuerung des Unternehmens und dient als Basisdokument für die Realisierung und Kontrolle der gesetzten Ziele. Das Um und Auf ist die Nachvollziehbarkeit der Überzeugung, das geplante Unternehmen sei langfristig erfolgreich. Der Businessplan entsteht im Zusammenspiel mit dem Unternehmer und der professionellen Ausarbeitung vonseiten des hds.
Gemeinsam richtig durchstarten Der hds, der Servicepartner für Ihr Unternehmen. Wie konkretisiere ich eine gute Geschäftsidee? Welche Gründungsund Unternehmensformen gibt es? Welche Schritte muss ich bei dem Weg in die Selbstständigkeit beachten? Welche Voraussetzungen brauche ich überhaupt, um ein Unternehmen gründen zu können? Wie erhalte ich einen guten Businessplan, der das Rüstzeug für die weitere Entwicklung des Unternehmens beinhaltet? Der hds hilft Ihnen, diese und andere Fragen zu beantworten und bietet sein Fachwissen in der Gründungsphase an. Wir zeigen auf, welche beruflichen und moralischen Voraussetzungen für die Ausübung der gewünschten Tätigkeit vorhanden sein müssen, zeigen Ihnen auf, welche Kosten für die Gründung auf Sie zukommen und helfen Ihnen bei der Erledigung der verschiedenen bürokratischen Notwendigkeiten im Zuge der Eröffnung Ihres Unternehmens. Wir durchdenken gemeinsam mit dem Neugründer die Geschäftsidee und durchleuchten die geplante Strategie und die Wirtschaftlichkeit des Unternehmens. Businessplan als Entscheidungsvorlage nutzen Speziell dazu bietet ein Businessplan die optimale Hilfestellung. Der Businessplan ist ein Werkzeug, das die Umsetzbarkeit der Geschäftsidee und deren Machbarkeit überprüft. Er enthält eine bedarfsgerechte Investitionsplanung und vermittelt in einer Plan-Erfolgsrechnung eine Vorausschau über die Rentabilität
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Ihr Schlüssel zum Erfolg Grundsätzlich hängt die Entscheidung einen Businessplan zu erstellen nicht unbedingt von der Größe des geplanten Vorhabens ab. Viele Geschäftsideen lassen sich ohne größeren Aufwand realisieren. Die Eröffnung einer Einzelfirma oder eines Familienbetriebes beispielsweise kann für eine Vielzahl von Tätigkeiten bereits den Grundstein für den Start in die Selbstständigkeit legen. Auch im Falle kleinerer Unternehmungen kann es sehr hilfreich sein, seine Ideen in einem Businessplan zu konkretisieren. Gerade für kleine unternehmerische Vorhaben hat der Staat mit dem Pauschalen Steuerregime einen Anreiz geschaffen, indem die Anwendung einer reduzierten Ersatzsteuer sowie eine Reihe von Vereinfachungen ermöglicht werden. Der hds prüft die Voraussetzungen, um in den Genuss dieser Voraussetzungen zu kommen und schafft damit eine wesentliche Informationsbasis dafür, inwieweit sich eine Geschäftsidee realisieren lässt.
Der hds berät Sie gerne und unterstützt Sie bei der Gründung Ihres Unternehmens. Vereinbaren Sie einen Termin mit der hds-Betriebsberatung.
Franz Josef Dorfmann, Betriebsberatung, T 0471 310 424, fdorfmann@hds-bz.it
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rechtsberatung hds-bz.it/recht hds-bz.it/arbeitssicherheit
Betrugsversuche immer dreister Betroffen auch die Handelskammer Bozen. In letzter Zeit häufen sich in Südtirol
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die Fälle von Betrugsversuchen und irreführenden Geschäftspraktiken. So geschehen auch bei der Handelskammer Bozen, die hat von einem fragwürdigen Absender eine Zahlungsaufforderung für die Eintragung in das eigene Handelsregister erhalten hat.
Mit undurchsichtigen Posterlagscheinen, verschlüsselten Rechnungen und zweifelhaften Telefonaten wird immer wieder versucht, Südtiroler Unternehmen hinters Licht zu führen. Dabei variieren die Beträge beachtlich und reichen von ein paar Hundert bis zu mehreren Tausend Euro. Der hds rät, sich den Absender der Zahlungsaufforderung genau anzuschauen und nicht voreilig zu handeln. Außerdem sollen keine Verträge unterzeichnet werden, ohne vorher die entsprechenden Geschäftsbedingungen genau durchgelesen zu haben.
Bei Zweifeln, was tun? Bei Fragen oder Zweifeln können sich die hds-Mitglieder jederzeit an die Experten der Rechtsberatung wenden. Unlauteren Geschäftspraktiken kann vorgebeugt werden. Die Kontrolle von Absender und Zahlungsgrund reichen manchmal aus, um hinter einen Betrug zu kommen. Auch eine schnelle Suche im Internet kann dazu beitragen, irreführende Aktivitäten zu entlarven. Die zuständige Behörde AGCM veröffentlicht außerdem laufend jeden gemeldeten Betrugsversuch online. Betroffene Unternehmen haben die Möglichkeit, online eine entsprechende Meldung zu machen: www.agcm.it oder Grüne Nummer 800 166 661.
Datenschutz: neue Bestimmungen in Kraft
Farben, Lacke, Kleber Verkaufsverbot für Produkte mit veralteter Etikettierung. Mit 1. Juni dürfen
gefährliche Gemische nur dann verkauft werden, wenn die Etikettierung der CLPVerordnung entspricht (Art. 61, Verordnung EG 1272/2008). Die CLP-Verordnung ermöglicht die Anwendung des GHS (Global harmonisierte System zur Einstufung und Kennzeichnung von Chemikalien) innerhalb der Europäischen Union. Verschiedene Heimwerkerprodukte wie Farben, Lacke und Kleber, die für den Endverbraucher bestimmt sind und noch entsprechend der Richtlinie 99/45/CE etikettiert sind, dürfen nicht mehr verkauft
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werden. Bei Missachtung fallen Strafen für den Hersteller, aber auch für die Lieferanten und Anbieter an. Die Unternehmen des Einzel- und Großhandels sind aufgefordert, ihre Ware genauestens zu kontrollieren. Besonders ist auf die Piktogramme zu achten, die neun neuen Piktogramme sind schwarz auf weißem Hintergrund mit rotem Rahmen. Falls noch Etiketten entsprechend der alten Richtlinie vorhanden sind, müssen diese angepasst werden.
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Die EU-Verordnung Nr. 679/2016 zum Datenschutz ist bereits in Kraft. Unternehmen haben bis zum 25. Mai 2018 Zeit, sich an die neuen Bestimmungen anzupassen. Ansonsten drohen ab diesem Zeitpunkt hohe Geldstrafen. Die Rechtsexperten im hds beraten, betreuen und unterstützen Sie dabei. Datenschutzerklärungen, Datenübermittlung zwischen Unternehmen, Beratung zur Videoüberwachung, Hosting und Cloud Computing gehören zum Service. Vereinbaren Sie einen Termin mit den hds-Experten: recht@hds-bz.it.
steuerberatung hds-bz.it/steuern
Ausländische Mehrwertsteuer rückfordern
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Bis 30. September ansuchen. Unternehmen und Freiberufler können die Rückerstattung der in anderen EU-Mitgliedstaaten bezahlten Mehrwertsteuer beantragen. Der Antrag ist über das elektronische Portal (Entratel oder Fisconline) der Steuerbehörde bis Ende September des Folgejahres einzureichen (für das Jahr 2016 sind die Anträge bis spätestens 30. September 2017 zu versenden).
Es kann vorkommen, dass Unternehmen und Freiberufler Lieferungen und Leistungen für ihre Tätigkeit mit einer „ausländischen Mehrwertsteuer“ erworben haben. Soweit die Mehrwertsteuer auch ordnungsgemäß belastet wurde, kann diese zurückverlangt werden. Lieferungen und Leistungen aus anderen EU-Ländern sind üblicherweise nicht mehr mit ausländischer Mehrwertsteuer belastet (z. B. innergemeinschaftliche Lieferungen und Leistungen); es bleiben aber trotzdem immer noch Ausgaben, welche der ausländischen Mehrwertsteuer unterliegen. Beispiele
- Leistungen von Beherbergungsbetrieben (Hotel, Restaurant, usw.) - Mautgebühren - Betankungen von Firmenautos - Reparaturen von Fahrzeugen - Die Teilnahme an Seminaren und Kursen - Aufwendungen im Rahmen ausländischer Messen
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theoretisch innerhalb von vier Monaten abgeschlossen ist. Die Auszahlung des Guthabens erfolgt anschließend und direkt von der ausländischen Behörde. Bei der Versendung des Antrages müssen die Eckdaten des Bankkontos (IBAN) angegeben werden. Es ist durchaus möglich, dass die ausländische Steuerbehörde verschiedene Spesen nicht anerkennt. Gegen diese Bescheide kann Rekurs eingelegt werden. Praktische Überlegungen
Telematischer Vergütungsantrag
Der Vergütungsantrag kann sowohl in trimestralen Vergütungszeiträumen, als auch als Jahresantrag gestellt werden. Der Antrag von in Italien ansässigen Unternehmen und Freiberuflern erfolgt über das Portal der Agentur der Einnahmen. Die Abgabe kann vom Unternehmen selbst über die Plattformen Entratel oder Fisconline durchgeführt werden. Es können aber auch Dienstleister mit der Erstellung und der Versendung der Anträge beauftragt werden. Der Antrag um Rückforderung für das betreffende EU-Mitgliedsland erfolgt auf www.agenziaentrate.gov.it. Die Vorgehensweise ist nicht einfach und zeitaufwendig. Der Antragssteller muss auch über die notwendigen Zugangscodes der Agentur der Einnahmen verfügen. Nachdem der Vergütungsantrag telematisch versendet wurde, muss er von der Agentur der Einnahmen innerhalb von 15 Tagen an die zuständige Steuerbehörde im EU-Mitgliedstaat weitergeleitet werden. Die weitere Bearbeitung erfolgt von der ausländischen Behörde, die
Die Erstellung und Versendung eines Vergütungsantrages ist mit einem Verwaltungs- und Kostenaufwand verbunden. Zu beachten ist, dass verschiedene Länder auch ein zu vergütendes Mindestguthaben vorsehen. Es muss also sehr gut überlegt werden, ob bei kleineren Beträgen die Mehrwertsteuer erstattet oder sofort als Aufwand verbucht werden soll. Es ist nämlich leicht möglich, dass die mit dem Antrag verbundenen Kosten (Zeitverlust, Kosten für Dienstleistung) höher ausfallen als die Vergütung der ausländischen Mehrwertsteuer.
Gerd Zozin, Steuerberatung, T 0471 310 404, gzozin@hds-bz.it
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Beitragshinterziehung oder Unterlassung? 26
Erklärungen und Beispiele. Das NISF/INPS hat vor Kurzem einige Erklärungen zur Anwendung der im Gesetz Nr. 388/2000 vorgesehenen Sanktionen und vor allem Informationen zum Thema Beitragshinterziehung veröffentlicht. Der Art. 116, Abs. 8 des genannten Gesetzes sieht vor, dass Beitragshinterziehung vorliegt, wenn „Pflichteintragungen oder -meldungen unterlassen werden oder nicht wahrheitsgemäß erfolgen“. Dies gilt für den Fall, dass „der Arbeitgeber in der gezielten Absicht, Beiträge oder Prämien nicht zu zahlen, bestehende Arbeitsverhältnisse oder die ausgezahlte Entlohnung verschleiert“.
Bisher wurden jene Fälle als unterlassene Beitragszahlungen eingestuft, in denen die Beitragsmeldung zwar regulär, aber unvollständig oder ungenau erfolgte. Das Kassationsgericht sieht nun vor, dass es sich bei unterlassenen oder nicht wahrheitsgemäßen Meldungen immer um eine Beitragshinterziehung handelt. Ausgenommen sind nur jene Fälle, in denen der Arbeitgeber einen Nachweis erbringen kann, der die betrügerische Absicht ausschließt und den Fehler als Unterlassung darlegt. Das NISF/NISF weist darauf hin, dass die fehlende Eingabe von Daten in den Pflichtmeldungen auf jeden Fall den Verdacht auf ein betrügerisches Verhalten nahelegt. Beitragshinterziehung liegt ebenfalls bei einer verspäteten Meldung einer Schuldenposition nach der gesetzlich festgelegten Frist vor. Auch bei einer freiwilligen Nachmeldung, die innerhalb von 12 Monaten nach Ablauf der vorgeschriebenen Frist erfolgt, gelangen Sanktionen zur Anwendung.
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.it apetrera@hds-bz
INFO B Istatwert betreffend die Konsumpreise für die Angleichung der Mieten (Gesetz 392/78). - Nationale Veränderung Juni 2016 – 2017 ist gleich + 1,1 % (75 % = + 0,825). - Veränderung in Bozen Juni 2016 – 2017 ist gleich + 1,7 % (75 % = + 1,275).
B Die Indexzahl für die Abfindungen beträgt im Juni 1,273430. Alberto Petrera, Bereichsleiter Arbeitsund Gewerkschaftsangelegenheiten, T 0471 310 501, apetrera@hds-bz.it
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Voucher:
Neue Regelung für Gelegenheitsarbeit
Ein guter erster Schritt. Anfang Juli ist die Neuregelung für gelegentliche Arbeitsleistungen (Gesetzesdekret 50/2017) in Kraft getreten. Mit Artikel 54-bis wird die neue Vertragsart eingeführt. Diese ersetzt faktisch die Regelung der geringfügigen Beschäftigung, die nach Erlass des Gesetzesdekrets Nr. 25/2017 entfällt. Gelegenheitsarbeit im Detail
Auftraggeber (Familien oder natürliche - Unternehmen, die Grabungsarbeiten durchPersonen, jedoch nicht im Rahmen von Un- führen oder in der Steinverarbeitung tätig ternehmens- oder Erwerbstätigkeiten) bzw. sind, andere Anwender, die nicht als natürliche - Unternehmen im Bereich Gruben, SteinPersonen klassifizierbar sind, einschließ- brüche und Torfstiche, - bei der Ausführung von Aufträgen für Lielich der öffentlichen Verwaltungen. Natürliche Personen können die Gelegen- ferungen und Leistungen. heitsarbeiten nur für Tätigkeiten wie kleine Hausarbeiten, häusliche Betreuung von Die Inanspruchnahme der GelegenheitsKindern und von alten, kranken oder be- arbeit erfolgt ausschließlich online über hinderten Personen oder Nachhilfestunden das NISF/INPS-Portal. nutzen.
Als Gelegenheitsarbeiten gelten alle Arbeitstätigkeiten, bei denen ein Entgelt von 5000 Euro pro Kalenderjahr für den Arbeitnehmer (Summe der von allen Auftrag- Wer wird ausgeschlossen? gebern erhaltenen Entgelte) sowie für den Die besagten Gelegenheitsarbeiten nicht in Auftraggeber (Summe der an alle gelegent- Anspruch nehmen können: lichen Mitarbeiter gezahlten Entgelte) nicht - Anwender, die mehr als fünf unbefristet überschritten wird und das vom gleichen abhängige Beschäftigte haben, Auftraggeber an einen Arbeitnehmer ge- - Unternehmen des Landwirtschaftssektors, es sei denn, bei den Gelegenheitsarbeitern zahlte Entgelt nicht mehr als 2500 Euro pro handelt es sich um junge Studenten, RentKalenderjahr beträgt. ner, Arbeitslose oder Empfänger von Sozialmaßnahmen, Wer kann es nutzen? Nutzen können diese neue Form der ge- - Unternehmen des Bausektors und verlegentlichen Arbeitsleistungen private wandter Branchen,
Josef Kaser, Bereichsleiter Personalverwaltungsdienste, T 0471 310 450, jkaser@hds-bz.it
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• Handels- und Vertriebsrecht, IT-Recht Vertriebsverträge und Lieferverträge; Distribution Agreements für den internationalen Handel; Franchising; EULA – End User License Agreements
• Privacy Beratung und Ausarbeitung der Dokumente in Bezug auf die Umsetzung der neuen gesetzlichen Bestimmungen.
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