Italienische Post AG – Versand im Postabonnement– G.D. 353/2003 (konv. Ges. Nr. 46, 27.02.2004) Art. 1, Abs. 1, CNS BOZEN · Jahrgang LXVII · 9/2019 · IR/IP · monatlich
hds magazin #9/19 Monatsmagazin des Handelsund Dienstleistungsverbandes Südtirol hds-bz.it facebook.com/hds.unione
Konsum oder das Wissen, was wir wollen Ein Rezept für die Betriebe: mit anderen im Ort zusammenarbeiten
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handels- und dienstleistungsverband Südtirol
editorial
Problem gelöst Kurz vor Sommerbeginn hatte unsere Branche ein Problem: Bekanntlich tun sich Südtirols Betriebe im Handels- und Dienstleistungsbereich bei der Suche nach Personal schwer. Umso gravierender ist der Umstand seit dem Inkrafttreten des so genannten „Würde“-Gesetzesdekret (Decreto dignità) vom Sommer 2018, der die Regelung bei befristeten Verträgen reformiert hat. Im Wesentlichen schränkt diese Bestimmung die Verwendung der befristeten Verträge stark ein und bringt gleichzeitig höhere Kosten für die Betriebe mit sich. Betriebe, die bisher in den Sommermonaten Personal befristet angestellt haben, um so die saisonbedingte Intensivierung der Arbeitstätigkeit zu bewältigen, konnten dies nicht mehr ohne Weiteres machen. Bis vor Kurzem. Um dieser Problematik entgegenzuwirken, hatte der hds den Landesfachgewerkschaften vorgeschlagen, die Anwendung der Saisonverträge, die im Landeszusatzvertrag von 2016 bereits in 25 touristischen Gemeinden möglich sind, auch auf andere Gemeinden auszuweiten. Diese Vertragsform sieht vor, dass Betriebe mit normaler Jahrestätigkeit, neben den üblich befristeten Verträgen auch Saisonverträge abschließen können, um die wirtschaftliche Schwankung zu bewältigen. Die Saisonverträge sind im Unterscheid zu den herkömmlichen befristeten Verträgen von den zeitlichen und mengenmäßigen Einschränkungen befreit und unterliegen auch nicht der Notwendigkeit einer Begründung. Mit großem Unverständnis mussten wir feststellen, dass die Gewerkschaften nach wochenlangen Verhandlungen diesen Vorschlag ablehnten und darauf nicht eingingen – aus Sorge eines Missbrauchs.
titelgeschichte Vom Besitzen zum Nutzen
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aktuelles Infoevent zur Betriebsübergabe
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bezirke Ehrendiplom für treue hds-Mitglieder
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fachgruppen Vereinigung 50+ hat neuen Vorstand
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bildung Modetrends der nächsten Saison
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betriebe informieren Feier zum runden Jubiläum
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rechtsberatung Privacy: Schonfrist abgelaufen
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info aktuelles UTIF: Lizenz wieder eingeführt
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Dank der konstanten Überzeugungsarbeit, der Hartnäckigkeit und der Interventionen in den Medien vonseiten eures Verbandes konnte eine Lösung herbeigeführt werden! Mit einer Ausweitung dieser Vertragsmöglichkeit konnten wir die Personalaufnahme für die Betriebe unproblematisch und unbürokratisch erleichtern. Ein aktuelles und praktisches Beispiel, um aufzuzeigen, dass der hds alles unternimmt, um die Interessen seiner Mitglieder zu wahren. Und vergessen wir nicht: Es gehört seit jeher zu den wichtigsten Aufgaben des hds, arbeitsrechtliche Rahmenbedingungen und kollektivvertragliche Anpassungen zugeschnitten für unser Territorium vorzuschlagen und umzusetzen – so wie in diesem Fall.
Redaktion, Verwaltung und Werbung: 39100 Bozen, Mitterweg 5, Bozner Boden, T 0471 310 308/309, F 0471 310 396, pr@hds-bz.it, www.hds-bz.it Verantwortlich im Sinne des Pressegesetzes und Verantwortlicher Schriftleiter: Dott. Mauro Stoffella (Bereichsleiter Kommunikation) Redaktion: Dott. Sergio Colombi, Dott. Martina Reinstadler, MA, Manuela Seebacher Grafisches Konzept: Gruppe Gut – www.gruppegut.it titelbild: gettyimages Grafik: Stefano Hochkofler Fotos: gettyimages, Helmuth Rier, sxc Druckerei: Athesia Druck GmbH – Weinbergweg 7 – 39100 Bozen Aufgegeben am 26. August 2019 Die Redaktion behält sich das Recht vor, Anzeigen zurückzuweisen. Die in Gastartikeln wiedergegebene Meinung muss nicht der Meinung der Redaktion entsprechen. Herausgeber: Handels- und Dienstleistungsverband Südtirol Genossenschaft – Bozen, Sped. im P.A. – 45% - Art. 2. Absatz 20/b, Gesetz 662/96, Filiale Bozen, Eintragung Landesgericht Bozen Nr. 50/51 – Rep. 27256. Eintragung ROC Nr. 14101. Angeschlossen der USPI Unione Stampa Periodica Italiana
Bernhard Hilpold, hds-Direktor
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Konsum oder das Wissen, was wir wollen Ein Rezept für die Betriebe: mit anderen im Ort zusammenarbeiten
„Banking is necessary. Banks are not“, hatte Bill Gates der Finanzindustrie 1994 prophezeit. Und so, wie der Kern der Finanzindustrie zu Finanztechnologie (FinTech) mutiert, wird das Handelsunternehmen der Zukunft in erster Linie ein Daten-Technologieunternehmen sein, das auch noch Handel betreibt. Dieser wird zunehmend aufgelöst. Verantwortlich für den Wandel sind eine nachlassende Bedeutung von Besitz und neue Technologien. Die Folge: Uns erwartet das Ende des Konsums, wie wir ihn heute kennen. So zumindest meint die jüngste Studie des Schweizer Gottlieb Duttweiler Instituts, dessen Chef, David Bosshart, bekanntlich ein Philosoph mit Hang zur Provokation ist.
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Vom Besitzen zum Nutzen In seiner Studie „Das Ende des Konsums“ ist von der Pulverisierung des traditionellen Handels die Rede, von ganz neuen Märkten aus den Bereichen synthetische Erfahrungen und Erinnerungen, von einer Verschränkung realer und virtueller Konsumwelten und dem Gehirn als Point of Sale. Das Geschäft von Mensch zu Mensch, jahrtausendelang die einzig vorstellbare Form des Handels, wird zum „Romantic Commerce“.
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Zwei Faktoren seien für den Wandel ausschlaggebend: Zum einen hat bereits eine Verschiebung vom Besitzen zum Nutzen begonnen – Uber, Netflix und Spotify würden das belegen. Gerade die Musikindustrie mache vor, wie der Handel mit physischen Gütern (Tonträger) zu einer Dienstleistung (Streaming) werden kann. Miet-Commerce scheint das nächste große Ding im Handel zu werden. Zum anderen wird der technologische Fortschritt die gesamte Wertschöpfungskette transformieren. Von Mixed Realities, der Macht der Daten und dem Internet der Dinge (IoT) über Künstliche Intelligenz bis zur Neurotechnologie würden neue Treiber den Konsum neu formen. Nicht nur eine Frage des Onlinehandels Von dem, was wir heute als Produkte, als Geschäfte oder als Handel kennen, wird in 30 Jahren nicht mehr viel übrig sein. Sich aber die Zukunft lediglich als eine lineare Zunahme des E-Commerce vorzustellen,
dem eine gewisse Anzahl konventioneller Läden zum Opfer fällt, greift viel zu kurz. Zwar werden Menschen weiterhin physische Grundbedürfnisse durch Waren befriedigen. Doch die Art, wie Begehrlichkeit für diese Waren geweckt, durch welche Lieferkette sie geschleust werden und wie sie zum Konsumenten gelangen, verändert sich grundlegend. Schwer abschätzbar ist allerdings noch die Länge dieser Phase. Worauf es ankommt Düstere Aussichten also für den Konsum, so wie wir ihn heute erleben? Jahrhundertelang haben bestimmte Philosophen, Priester und Ideologen Konsum als etwas gegeißelt, das uns von unserer „wahren“ geistigen Entfaltung und sozialen Pflicht ablenkt. Die Menschen sollten lernen, sich
zu disziplinieren, an Gott zu glauben, sich nicht von Gegenständen ablenken oder verführen zu lassen. Erst im Zeitalter der Aufklärung setzte sich eine fundamental neue Sicht durch: Konsum ist ein wichtiger Teil der menschlichen Existenz, der Zivilisation und dessen, was man bald Fortschritt nannte. Und der moderne Konsummensch erwirbt Dinge, die ihm besonders wichtig sind oder seine Persönlichkeit unterstreichen.
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Fortsetzung auf Seite 6
Die große Preisfrage Wird es bald mit Apple-Geräten teurer oder an Regentagen billiger? Durch die Digitalisierung werden sich Preise künftig immer schneller verändern – und könnten womöglich für jeden Käufer unterschiedlich ausfallen. Ab diesem Sommer gestalten etwa zwei bekannte Elektronikriesen in ihren Filialen und online Preise mit Hilfe von künstlicher Intelligenz. Wie es funktionieren könnte und was Verbraucher erwartet, zeigt in den Niederlanden bereits heute eine 1887 gegründete Supermarktkette: Dort bestimmt der Algorithmus Preise von Lebensmitteln und senkt etwa den Preis von Grillfleisch, wenn Regen angesagt ist – eine computergesteuerte, dynamische Preisreduzierung. Aber so wie die Preisschraube nach unten gedreht werden kann, so kann es auch mal in die entgegengesetzte Richtung gehen. Wie ist
es somit mit der Zahlungsbereitschaft der Kunden und der richtigen Pricing-Strategie des Unternehmens? Mehrwert schlägt Preis, sagen Konsum- und Handelsexperten. Denn Konsumenten sind durchaus bereit, für Mehrwerte, die ein Händler bietet, auch mehr für ein Produkt zu bezahlen. Einfluss auf die Zahlungsbereitschaft haben demnach Kriterien wie Beratungsqualität und -umfang, Kundenservice, Produktverfügbarkeit sowie vor allem Vertrauen in Produkt und Händler.
Mauro Stoffella, Bereichsleiter Kommunikation mstoffella@hds-bz.it
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Es ist aber nicht so, dass die Studie keine praktischen Hinweise zum „Überleben“ gibt: Kleineren Unternehmen rät das GDInstitut, ihre Stammkunden zu pflegen, den Einkauf als Erlebnis zu gestalten und vor allem mit anderen im Ort zusammenzuarbeiten, dass Kunden so wenig Anlass wie möglich zur Onlinebestellung haben. Dieses Rezept offenbart, worauf es ankommt: Es sind immer noch die seit Jahrzehnten propagierten Erfolgsfaktoren Beratung und Service, Authentizität, Erlebnis und Emotion, die erfolgreiche von weniger erfolgreichen Händlern unterscheiden.
Neue Kunden wachsen heran Mit der Generation Z – heutige Teens und Twens – kommen nun neue Kunden auf den Handel zu: Politisch interessiert und aktiv demonstrieren sie für Klimaschutz sowie Nachhaltigkeit und fordern Energie- und Autokonzerne heraus. Plastik, umweltschädliche Produkte, unsoziale Arbeitsweisen sind verpönt. Und diese Jugend weiß, ihren Forderungen massenhaft Aufmerksamkeit zu verleihen. Was ihr nicht passt, wird öffentlich gemacht in Petitionen, Shitstorms, sozialen Medien. Sie sind aber nicht bereit, auf Einwegplastik zu verzichten (nur elf Prozent der Youngsters wollen ihren Verbrauch senken) oder kaufen bei Discountern Billigstmode zum schnellen Wegwerfen: Diese Generation wird zu einer Herausforderung für die Politik – und für den Handel.
Spannende Frage: Wie umgehen mit diesen Widersprüchen? Hier wird Digitaltechnik sicher nicht helfen, sondern der Mensch bleibt bei alledem immer das Gegenüber, auch des Handels. Bei allem technologischen Fortschritt sehnt sich der Mensch auch nach sozialer Zuwendung. Und die Verbindung zum Kunden hält der Handel nur über Empathie und Werte.
mstoffella@hds-bz.it
Betriebliche Welfare– Leistungen hds-bz.it/betriebswelfare
Wir bieten • Unterstützung bei der Ausarbeitung und Einführung eines Welfare-Reglements und Hilfestellung bei rechtlichen und steuerlichen Aspekten • eine personalisierte digitale Welfare-Plattform (von Edenred Italia) für eine maximale Flexibilität bei der Verwaltung der Benefits • Begleitung und Hilfestellung bei der Nutzung des Welfare-Kontos seitens der Nutzer und Überwachung des Plans Kontakt: Sabine Mayr, T 0471 310 559, smayr@hds-bz.it
handels- und dienstleistungsverband Südtirol
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aktuelles
Förderung für Elektroautos
Bewusster einkaufen Onlinehandel: Retoursendungen werden zum Problem. Im Onlinehandel wird im Schnitt fast jeder fünfte Modenartikel von den Kunden zurückgeschickt. Und jeder zweite Kunde bestellt mehrere Größen mit dem Vorsatz, nicht passende Ware auszumustern. Das ist das Ergebnis gar einiger Studien, die den hds zum Handeln bewegen. „Im Grunde bestätigen diese Untersuchungen das, was wir bereits tagtäglich sehen: unzählige Lieferwagen beherrschen von früh bis spät den Verkehr und prägen damit unser Ortsbild“, betont hds-Präsident Philipp Moser. „Ein Umdenken und ein Einwirken im Konsumverhalten sind somit dringend notwendig.“ „Wir müssen die Konsumenten zu einem bewussteren Einkaufen bewegen“, sagt Moser. Das kann nur erreicht werden, wenn der Kunde auch für einen Teil der Kosten für seine retournierte Ware aufkommt. „Eine Art Umweltbeitrag, den der Händler letztendlich der öffentlichen Hand entrichten muss und die er vom Kunden pro Retoure verlangt“, schlägt der hds vor. „Wir werden dieses Thema bei den zuständigen Institutionen und Verbänden – auch über unseren gesamtstaatlichen Dachverband CONFCOMMERCIO – vorbringen und vorantreiben. Das Problem braucht nämlich eine länderübergreifende Lösung. Nun wollen wir den Stein zum Rollen bringen und Verbündete für unser Anliegen finden“, unterstreicht Moser.
Eine tolle Sache. Bis 10.000 Euro erhalten Käufer von Elektroautos als Zuschuss von Staat, Land und Händlern. Auch Ladestationen werden gefördert. Bürger, Organisationen und Verbände, die ein Elektroauto kaufen, erhalten somit einen Preisnachlass von 4000 Euro: 2000 Euro Landesbeitrag plus 2000 Euro vom Händler. Zusätzlich kann um die staatliche Förderung für E-Autos angesucht werden, die bis zu 6000 Euro ausmacht. Die Zuschüsse gibt es automatisch beim Autohändler. Auch Unternehmen können die Zuschüsse von Land und Staat kombiniert nutzen. Der Autohändler zieht den Zuschuss des Staates und den Rabatt seitens des Händlers (2000 Euro fürs Elektroauto und 1000 Euro für ein Plug-in-Hybrid-Fahrzeug) ab. Die Unternehmen müssen dann beim Land den Antrag für die Landesförderung von 2000 Euro für Elektroautos und 1000 Euro für Plug-in-Hybrid-Autos stellen. Kombinierbar sind die Zuschüsse von Land und Staat auch für die Heimladestationen. Pro Ladestation ist für Private ein Zuschuss von bis zu 80 Prozent der zugelassenen Ausgaben und bis maximal 1000 Euro vorgesehen. Für Unternehmen beträgt der Zuschuss bis zu 70 Prozent der zugelassenen Ausgaben und bis maximal 1000 Euro. Gefördert werden sowohl Ladesysteme für Elektrofahrzeuge, als auch für Steckdosenhybride.
aus Es zahlt sich Rücksendungen sind aus umweltpolitischen Gründen fraglich: Sie verursachen verstopfte Straßen und schlechte Luftqualität. Ein nicht unerheblicher Teil der zurückgesendeten Ware wird vernichtet. Rücksendungen sind teuer und aufwendig. Dem Onlinehändler entstehen zehn Euro Kosten im Durchschnitt pro zurückgesendeten Artikel: für Sichtung, Prüfung und Qualitätskontrolle der Retoure oder sogar die Müllentsorgung.
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Saisonverträge neu geregelt hds unterzeichnet Abkommen mit Gewerkschaften. Dank dem Einsatz des hds,
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können auch Betriebe des Handels- und Dienstleistungssektors mit Jahrestätigkeit in 57 Gemeinden Südtirols ganzjährig befristete Verträge aus saisonalen Gründen abschließen. Bisher war dies nur in 25 Gemeinden möglich (Landesabkommen vom 26. September 2016). Diese Verträge können wie bisher pro Mitarbeiter im Jahr (1. Jänner bis 31. Dezember) für maximal 270 Tage abgeschlossen werden.
Mit My Way den passenden Beruf finden Job, life, future!. Die Berufe im Handel, der Dienstleistung und Gastronomie sind abwechslungsreich und interessant. Der hds unterstützt Jugendliche und Eltern mit dem Projekt My Way bei der Suche nach ihrem richtigen Weg. Auf der Onlineplattform myway.bz.it erfahren Interessierte Wissenswertes rund um Berufe, Ausbildungen, Ausbildungsplätze, Studiengänge und Weiterbildungen.
hdsmagazin #9/19
Die Details Auch für die restlichen Gemeinden Südtirols wurde eine wichtige Erleichterung geschaffen. Hier können nämlich im Winter zwischen 20. November und 28. bzw. 29. Februar und im Sommer zwischen 15. Juni und 15. September befristete Verträge aus saisonalen Gründen abgeschlossen werden. Im Unterschied zu den herkömmlichen befristeten Verträgen, finden bei den Saisonverträgen folgende Bestimmungen keine Anwendung: - die vom Gesetz vorgesehene Maximaldauer (24 Monate), - die mengenmäßige Einschränkung (max. 20 Prozent der unbefristet angestellten Mitarbeiter), - Begründungspflicht bei Vertragsverlängerung oder Erneuerung, - Einhaltung der Pausen zwischen zwei Verträgen. Somit können Betriebe in der Sommersaison dasselbe Personal befristet einstellen, das bereits im Vorjahr im Betrieb war. Im Gegenzug ist bei diesen Verträgen ein Sai-
Für einen erfolgreichen Start ins Berufsleben. „Irgendwann, egal ob nach der Mittelschule, nach der Oberschule oder nach dem Studium, stehen wir alle einmal vor einer wichtigen Entscheidung: Wie soll es mit mir weitergehen, was möchte ich aus meinem Leben machen?“, betont Sarah Seebacher, die Verantwortliche für Jugendprojekte im hds. Die Suche nach dem passenden Weg, nach der eigenen Berufung, ist nicht einfach und vielfach führt der Weg über zahlreiche Umwege. Egal, ob Verkäuferin, Konditor, Mediendesigner oder Unternehmensberater. My Way gibt einen Überblick über diese und weitere Fachberufe sowie über die dafür notwendigen Voraussetzungen.
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sonzuschlag von acht Prozent auf Grundlohn, Kontingenz und drittes lokales Lohnelement zu bezahlen. Anwenden können das Abkommen alle Betriebe mit Sitz oder Niederlassung in Südtirol, mit ordnungsgemäßer Einschreibung in die Bilaterale Körperschaft für den Sektor Handel und Dienstleistung Südtirol (EbK) und die den gesamtstaatlichen Kollektivertrag für den Tertiärsektor vollinhaltlich einhalten.
smayr@hds-bz.it
uf Schlussverka beginnen soll später elhändr Südtiroler Einz Die Mehrheit de g der un ieb eine Versch ler wünscht sich frage Um e ein t . Dies ha Schlussverkäufe r 2019 r hds im Frühjah ergeben, die de rt t. Der hds plädie durchgeführ t ha ns des gin Be s rlegung de somit für die Ve s de de En f au s erkauf Winterschlussv sprüngur es e wi so – ats jeweiligen Mon schland es etwa in Deut lich war und wie d wird an rb Ve r Fall ist. De heute noch der d an rb ve ch Da dem seinen Vorschlag mer m ka els nd Ha r de Federmoda und ine für iten, die die Term Bozen unterbre irol dt Sü in e sverkäuf die Saisonschlus festlegt.
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Lust und Leidenschaft wecken Volles Haus beim Infoevent zur Betriebsübergabe. Der hds hat vor Kurzem exklusiv für Verbandsmitglieder eine Informationsveranstaltung zur Betriebsübergabe und Nachfolge organisiert. Der Einladung nach Bozen sind zahlreiche Unternehmer gefolgt, um sich wertvolle Tipps von den hds-Experten zu holen.
Infos und Tipps aus der Praxis Valentina Maggio, Bereichsleiterin der Betriebsberatung, und Moritz Schorn, Bereichsleiter der Gesellschaftsberatung, gaben einen Einblick in die verschiedenen Arten der Betriebsübergabe. Themen wie Betriebsverpachtung, Schenkung, Familienvertrag oder Verkauf des Betriebes wurden aus einer betriebswirtschaftlichen und steuerlichen Perspektive erläutert. Am Ende des informativen Teils erzählten Vater und Sohn des Familienunternehmens Buratti sowie Vater und Tochter des Goldschmiedes Kerschbaumer wie sie erfolgreich den Einstieg der neuen Generation gemeistert haben. Dabei wurde betont, wie wichtig es ist, eine optimistische Haltung gegenüber dem eigenen Betrieb einzunehmen und diese den eigenen Kindern zu vermitteln. Dadurch entwickelt auch die junge Generation Lust und Leidenschaft für das Unternehmen.
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Mit einer Bürgschaft leichter zum Kredit GARFIDI: exklusiver Vorteil für hds-Mitglieder. Viele Unter-
nehmen tun sich schwer Finanzierungen zu bekommen. Oft scheitert es dabei an den fehlenden Sicherheiten. Eine Bürgschaft vonseiten der Garantiegenossenschaft GARFIDI kann jedoch den Zugang zu Krediten erleichtern. GARFIDI bürgt für Finanzierungen zugunsten der Südtiroler Klein- und Mittelbetriebe. Dank einer Konvention zwischen dem hds und der Garantiegenossenschaft, bekommen alle Verbandsmitglieder einen exklusiven Preisvorteil für Garantieleistungen.
Der Service des hds
Die Betriebsberatung im hds begleitet seine Mitglieder bei der Unternehmensübergabe und erstellt Unternehmensbewertungen. Zudem werden eine Reihe an Hilfestellungen für die Umsetzung der Betriebsübergabe gegeben. Vereinbaren Sie einen Termin mit der Betriebsberatung des hds: beratung@hds-bz.it.
Der Garfidi Point im hds Beim hds ist ein GARFIDI Point angesiedelt, der eine wichtige Vorarbeit für die Aufnahme in die Garantiegenossenschaft leistet. Hier werden die entsprechenden Informationen über die Leistungen der GARFIDI geliefert. Er steht bei Finanzierungsangelegenheiten beratend zur Seite und hilft bei der Vorbereitung und Übermittlung des Garantieantrages sowie in der Abwicklung der Aufnahme in die Garantiegenossenschaft. Die Bewertung der Anträge obliegt dann dem Verwaltungsrat der Garfidi. Mehr Infos unter hds-bz.it/garfidi.
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aktuelles
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Höhere Schwelle für Direktvergaben
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Vergabe öffentlicher Aufträge vereinfacht. Der hds begrüßt das vom Landtag verabschiedete Gesetz zur Vereinfachung der öffentlichen Auftragsvergabe. „Ein längst fälliger Schritt, der neue Möglichkeiten für unsere lokalen Betriebe eröffnet“, kommentiert hds-Präsident Philipp Moser (im Bild) die neue Regelung. Vor allem die höhere Schwelle bei Direktvergaben ist eine Errungenschaft, für die sich der hds eingesetzt hatte. So sieht das neue Vergabegesetz vor, dass bei Lieferungen und Dienstleistungen sowie Bauleistungen ab nun bis 150.000 Euro ein Direktauftrag erteilt werden kann, wobei vorher drei Wirtschaftsteilnehmer, sofern vorhanden, konsultiert werden. Bisher lag die Schwelle bei 40.000 Euro. Das neue Landesgesetz schafft innerhalb der vorgegebenen Möglichkeiten die Voraussetzungen, damit bei kleineren Aufträgen die größtmögliche Vereinfachung und Entbürokratisierung erreicht wird und so auch kleinere, lokale Betriebe, ohne allzu großen Aufwand, an öffentlichen Aufträgen teilnehmen können. Das stärkt die Regionalität und sorgt dafür, dass die Wertschöpfung im Land bleibt.
Schilder und Aufkleber: einfach und schnell bestellen Der hds stellt seinen Mitgliedern eine Reihe von Schildern, Aufklebern und sonstigem Material kostenlos zur Verfügung. Dazu gehört zum Beispiel das Öffnungszeitenschild, das Schild für den Sonderverkauf, die Urlaubszeit oder verschiedene Schilder zur Kundeninformation über Nylontaschen oder das Auf- und Abrunden von Cent-Beträgen. Die Schilder und Aufkleber können einfach und schnell auf der hds-Homepage bestellt werden: hds-bz.it/ bestellung. Dafür müssen Sie sich im reservierten Mitgliederbereich MEIN hds einloggen.
Positives Geschäftsklima in Südtirol WIFO-Wirtschaftsbarometer Sommer 2019. Das Geschäftsklima in Südtirol ist nach wie vor gut, auch wenn es erhebliche Unterschiede zwischen den verschiedenen Wirtschaftssektoren gibt. Insgesamt erwarten im laufenden Jahr mehr als neun von zehn Unternehmen eine zufriedenstellende Ertragslage. Dies ergibt sich aus der Sommerausgabe des Wirtschaftsbarome-
ters des WIFO – Institut für Wirtschaftsforschung der Handelskammer Bozen. Die Unternehmen melden steigende Umsätze und eine positive Entwicklung der Beschäftigung. Das WIFO erwartet für das laufende Jahr ein Wachstum des Südtiroler Bruttoinlandsprodukts von 1,3 Prozent.
Die hds-Konventionen Der hds ist für seine Mitglieder ständig auf der Suche nach interessanten Partnern, die Topleistungen zu vorteilhaften Bedingungen bieten. Die aktuelle Liste online unter hds-bz.it/konventionen.
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Sprechstunden
Termine
hds vor Ort
15.08. – 02.09. • Verleger: BücherBazar, Bozen, Waltherplatz 10.09. • hds-Bezirksausschusssitzung Bozen Stadt und Land Bozen, hds-Hauptsitz (Innenhof), 19:30 Uhr
Uhr im Rathaus, Maria-Hilf-Straße 5.
Lana jeden 2. und 4. Donnerstag im Monat von 11:00 bis 13:00 St. Leonhard i. P. jeden 2. und 4. Mittwoch im Monat von 08:00
04.10. • Verkaufstalent Südtirol: Finale Bruneck, Berufsbildungszentrum (Aula), 18:00 Uhr 04. – 06.10.
bis 10:00 Uhr in der Bezirksgemeinschaft Burggrafenamt, Passeirerstraße 3. Klausen donnerstags von 08:30 bis 12:30 Uhr, Kaffee Nussbaumer, Unterstadt 4, H 331 5714 456.
• Südtiroler Brot- und Strudelmarkt, Brixen, Domplatz
Mühlbach dienstags von 08:00 bis 09:30 Uhr im Gasthof Zur Linde.
05. – 09.10.
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St. Ulrich jeden 2. Montag im Monat von 14:30 bis 15:30 Uhr im Gemeindeamt.
• Anuga - Ernährungsmesse für Handel und Gastronomie Köln (D)
Mals montags von 08:00 bis 10:00 Uhr im Gemeindehaus, Bahnhofstraße 19. Prad montags von 10:30 bis 12:30 Uhr in der Raiffeisenkasse.
14. – 17.10.
Sulden am 11. September und am 11. Dezember von 10:00 bis
• Messe Hotel, Bozen, Messe, Messeplatz 1
12:00 Uhr in der Raiffeisenkasse.
14.11.
Rentenberatung (nach Vereinbarung)
• Tag des Handels, Bozen
Meran mittwochs von 08:00 bis 12:00 Uhr im hds-Büro. Sterzing jeden 2. und 4. Donnerstag im Monat von 08:00 bis 13:00 Uhr im hds-Büro.
D Veraer aktu elle ns k taltu - - - alende ngs --r -- : verahds-bz.i - - - nsta t/ ltun gen
Brixen montags und freitags von 08:00 bis 13:00 Uhr im hds-Büro. Bruneck mittwochs und donnerstags von 08:00 bis 13:00 Uhr im hds-Büro. Schlanders jeden 2. und 4. Mittwoch im Monat von 14:00 bis 16:00 Uhr im hds-Büro. • PensPlan-Infopoints im hds (nach Vereinbarung) Kostenlose landesweite Vorsorgeberatung für Arbeitnehmer und Selbstständige. Vereinbaren Sie Ihren Gesprächstermin mit dem hds-Büro in Ihrer Nähe oder unter T 0471 978 032. Rechtsbeistand (nach Vereinbarung)
Redesign der hds-Jobbörse
Die Beratungsgespräche finden in allen hds-Bezirksstellen statt.
Frisch und modern. Der hds ist ständig um die Weiterentwicklung seiner Homepage bemüht, die Jobbörse ist nur ein Teil davon. Nach einer genauen Analyse und intensiven Überlegungen wurde sie vor Kurzem überarbeitet und ist nun klarer und kundenfreundlicher strukturiert. Wollen Sie schnell und einfach einen passenden Mitarbeiter für Ihren Betrieb finden? Oder suchen Sie etwa eine neue Arbeit? Dann ist die hds-Jobbörse genau das Richtige für Sie. Klicken Sie mal rein: hds-bz.it/jobbörse.
Die Beratungsgespräche finden in allen hds-Bezirksstellen statt.
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Vereinbaren Sie Ihren individuellen Gesprächstermin: T 0471 310 422. Arbeitssicherheit, Umwelt und Hygiene (nach Vereinbarung)
Vereinbaren Sie Ihren individuellen Gesprächstermin: T 0471 310 519. Tabakwaren und öffentliches Glücksspiel (nach Vereinbarung) Kostenlose Beratung mit Experten des Verbandes der Tabakhändler (FIT): jeden ersten Montag im Monat von 09:00 bis 13:00 im hds-Büro in Bruneck. Vereinbaren Sie Ihren Termin: T 0471 502 076.
bezirke Eisacktal | Vinschgau
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Treue, Zufriedenheit, Loyalität hds-Ehrendiplom für 40 und 30 Jahre Mitgliedschaft. Langjährige hds-Mitglieder werden mit einem Ehrendiplom gewürdigt. Einige Mitglieder wurden vor Kurzem vom Bezirksausschussmitglied Vinschgau, Filippo Manzella, vom Ortsobmann Schlanders, Markus Stocker, und von den Bezirksleitern, Walter Holzeisen und Michael Kerschbaumer, besucht. Als Dank für Treue und beständige Mitgliedschaft erhielten sie die hds-Urkunde.
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Seit 40 Jahren beim hds sind 1 Roland Thöni (Sulden/Stilfs) und seit 30 Jahren: 2 Kassian Braun (Barbian) 3 Drogerie Monika Kg der M. Fundneider & Co. (Brixen) 4 Electroland Rech – Enzo Rech (Brixen) 5 Marianna Hofer (Prad am Stilfser Joch) 6 Hotel Larch Kg des Rudi Larch (Freienfeld) 7 Joy Toy Ag (Natz/Schabs) 8 Matscher Kg der Brigitte Müller & Co. (Schlanders) 9 Claudia Montanari (Sulden/Stilfs) 10 Optik Kühnel - Oskar Kühnel (Schlanders) 11 Gabriella Vorhauser (Brixen)
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bezirke Erste Kontaktaufnahme mit neuem Wirtschaftsstadtrat: v. l. Thomas Rizzolli, Stephan Konder, Bezirksleiterin Marcella Macaluso und Simone Buratti.
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Öffentlicher Grund und Förderungen Was die Besetzung von öffentlichem Grund anbelangt, ist vor allem die Gleichmäßigkeit sowie eine Vereinfachung der Normen wichtig. „Wir fordern leichtere Regeln und eine bessere Koordination. Die Zuständigkeit soll auch nicht bei mehreren Gemeindeämtern liegen, sondern nur mehr bei einem“, betonen die Ortsobmänner des hds, Thomas Rizzolli und Simone Buratti.
mmacaluso@hds-bz.it
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hds trifft neuen Wirtschaftsstadtrat. Im Juli hat sich eine Delegation des hds mit dem neuen Stadtrat für Wirtschaft, Stephan Konder, getroffen. Im Mittelpunkt der Gespräche standen die Regelungen zur Besetzung von öffentlichen Flächen und die Unterstützung des Handels in Bezug auf das Projekt Waltherpark.
Zur Sprache kamen auch die Beiträge zur Unterstützung des Handels in der Stadt, die in Bezug auf die Realisierung des Projektes Waltherpark vorgesehen sind. Zielgerichtet will der hds noch in diesem Jahr einige Projekte vorstellen, angedacht wird dabei u. a. die Errichtung eines Kinderhorts in der Altstadt. Stadtrat Konder hat auf die Vorschläge des hds offen reagiert und die Zusammenarbeit der Gemeinde zugesichert.
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handels- und dienstleistungsverband Südtirol
hdsmagazin #9/19
bezirke Leifers
Lebendig, lebenswert, attraktiv
Sarntal
Geschäfte weiterhin unterstützen
RAIKA Unterland unterstützt hds-Aktionen. Viele Klein-
Antrittsbesuch bei neuem Bürgermeister. Vor Kurzem er-
und familiengeführte Betriebe im Einzelhandel sorgen in Leifers für ein vielfältiges Angebot, einen lebendigen Ort und erfüllen eine wichtige soziale Funktion. Sie garantieren die Nahversorgung und tragen somit zu einer besseren Lebensqualität bei. Der hds hat vor Kurzem mit der Raiffensenkasse Unterland einen Sponsoringvertrag unterschrieben. Gemeinsam sollen so die Betriebe unterstützt und verschiedene Initiativen durchgeführt werden. „Bereits stattgefunden haben im Frühjahr die Geranientage, die sich in den letzten Jahren bewährt haben. Jeder Kunde bekam als Dank eine Geranie geschenkt. Zurzeit läuft in Leifers eine neue Initiative. Wiederverwertbare Einkaufstaschen mit der Aufschrift Kaufen, wo man sich kennt! werden unter den Stammkunden verteilt“, erklärt hds-Bezirksleiterin Judith Müller. Und auch für das restliche Jahr ist gar einiges geplant. Im Herbst findet eine Lotterie statt und die Initiative „Ein Kassenbon für die Schule“ wird bereits zum dritten Mal wiederholt. Robert Zampieri, Obmann der Raiffeisenkasse Unterland, hat den Einsatz der Kaufleute in Leifers, St. Jakob und Steinmannwald gelobt. Die vielen Aktionen halten die Stadt lebendig und attraktiv, sowohl für die Einheimischen als auch für die Gäste. Zudem weisen sie auf die Einzigartigkeit der Geschäfte vor Ort hin. hds und die Raiffeisenkasse Unterland freuen sich auf die gemeinsamen Initiativen. Nur durch eine gelebte Zusammenarbeit könne man vieles vorantreiben.
gab sich die Gelegenheit, dem neugewählten Bürgermeister der Gemeinde Sarntal, Christian Albert Reichsigl (r. im Bild), einen Antrittsbesuch abzustatten. Besucht wurde er von hds-Ortsobmann Alfons Innerebner und Bezirksleiterin Judith Müller. Diskutiert wurde über aktuelle Themen und Anliegen der Kaufleute sowie eine künftige Zusammenarbeit.
Gut zusammenarbeiten Für den Bürgermeister ist die Unterstützung der Kaufleute und die Zusammenarbeit aller Wirtschaftszweige von großer Bedeutung. Er informierte über einige aktuelle Bauprojekte, wie den Umbau des Busbahnhofes oder die Realisierung der Tiefgarage, die für mehr Parkmöglichkeiten sorgen wird. Ortsobmann Innerebner bat die Gemeinde, die Erreichbarkeit vom Norden des Dorfes ins Auge zu fassen. Auch dort wären Parkmöglichkeiten wichtig.
jmueller@hds-bz.it
jmueller@hds-bz.it
Für das Dorf von morgen Das Ortszentrum von Sarnthein lebendig und attraktiv zu halten ist für die Kaufleute und Dienstleister im Sarntal von großer Bedeutung. Einen wichtigen Beitrag dazu leisten die unterschiedlichsten Aktionen der Kaufleute, vor allem aber der Erhalt der Geschäfte im Dorf. „Wir Kaufleute wünschen uns, dass die Neueröffnung von Geschäften besonders unterstützt wird. Nur so bleibt unser Ort auch morgen noch für Einheimische und Gäste attraktiv“, erklärt Innerebner.
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Freuen sich auf eine gute Zusammenarbeit: der Obmann der Raiffeisenkasse Unterland Robert Zampieri (r.), Direktor Franz-Josef Mayrhofer und Judith Müller. hdsmagazin #9/19
bezirke
Bei der Amtsübergabe: v. l. Michael Wachtler, Philipp Moser, Daniel Schönhuber, Klaus Neuhauser und Direktor Bernhard Hilpold.
Pustertal
Daniel Schönhuber ist neuer Bezirkspräsident 16
Für lebendige Einkaufsorte. Der Bezirksausschuss Pustertal des hds hat vor Kurzem einen neuen Bezirkspräsidenten gewählt. Daniel Schönhuber aus Bruneck wird das Amt für die nächsten Jahre innehaben und somit den Bezirk nach außen vertreten. Ihm zur Seite stehen von nun an zwei Vizepräsidenten.
Klaus Neuhauser aus Bruneck, der bereits seit einigen Jahren als Vizepräsident tätig ist, und Michael Wachtler aus Innichen. Schönhuber folgt auf Phillipp Moser, der sich nach neun Jahren an der Spitze des Bezirksausschusses nun voll und ganz auf seine Aufgaben als hds-Präsident konzentrieren will.
Bruneck
Ja zu Neuansiedlungen ... ... in Ortskernen und Wohngebieten. Der hds begrüßt in einer Aussendung das jüngste Urteil des Verwaltungsgerichts in Bozen (Urteil Nr. 128/2019) zum Fall eines Drogeriemarktes im Gewerbegebiet von Bruneck, der im Sommer 2018 eröffnet wurde. Zur Erinnerung: Der Drogeriemarkt wurde widerrechtlich in einem Gewerbegebiet eröffnet. Die Gemeinde Bruneck hat daraufhin die Schließungsverfügung des Betriebes erlassen, gegen die die Betreiber rekurriert hatten. Das Verwaltungsgericht hat sich nun in einem 36-seitigen Urteil mit dem Fall bzw. mit dem Rekurs befasst und diesen abgewiesen.
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Es gelten klare Regeln Der Einzelhandelsbetrieb gründete die eigene Erklärung des Tätigkeitsbeginns auf eine frühere Erklärung für den gleichen Standort aus dem Jahr 2016, die aber ebenfalls damals eine Schließungsverfügung vonseiten der Gemeinde Bruneck zur Folge hatte, da nicht für das Gewerbegebiet zugelassene Produkte verkauft wurden. Somit fehlt dem Drogeriemarkt jegliche Grundlage für die Weiterführung des Einzelhandels an diesem Standort. „Das Gericht hat aufgrund dieser eindeutigen Situation entschieden, und wir können davon ausgehen, dass die Gemeinde Bruneck die Schließung definitiv verordnen und durchführen kann“, meint hds-Präsident Philipp Moser. Die Ausübung von Einzelhandel in Gewerbegebieten ist klar geregelt. Dieser ist auf sperrige Güter beschränkt.
Danke Philipp „Wir bedanken uns bei Philipp für seinen unermüdlichen Einsatz und sein Engagement als Bezirkspräsident. Seine gute Arbeit möchte ich weiterführen“, sagt Schönhuber. Er bedankte sich für das ihm entgegengebrachte Vertrauen und sieht es als seine primäre Aufgabe, die Nahversorgung im gesamten Bezirk auch in Zukunft zu sichern und die Ortszentren als lebendige Einkaufsorte aufzuwerten, vor allem auch in Hinblick auf die Neuerungen im neuen Raumordnungsgesetz. „Das Pustertal hat viel Potenzial, das es auszuschöpfen gilt“, betont Schönhuber abschießend. Philipp Moser wird dem Bezirksausschuss auch weiterhin als Mitglied angehören.
wmarinoni@hds-bz.it
Auf der Suche nach neuem Standort Der hds möchte in der Stadt einen neuen Standort für den Drogeriemarkt finden. Dazu werden Gespräche mit verschiedenen Immobilienbesitzern geführt. „Wir begrüßen neue Handelsansiedlungen in Südtirol ob klein, mittel oder groß, wenn diese in Ortskernen und Wohngebieten erfolgen und somit ein ausgewogenes Verhältnis zwischen kleinen und mittleren Fach- und familiengeführten Geschäften sowie Großverteilern garantiert wird. Die Eröffnung der gleichen Drogeriemarktkette im Zentrum von Leifers beweist diese Haltung“, sagt Moser. „Es muss aber Rechtssicherheit gewährleistet werden, mit klaren Normen und Gesetzen, die für alle Akteure aller Größenordnungen gleich gelten sollten und konsequent umgesetzt sowie kontrolliert werden“, betont der Präsident abschließend.
wmarinoni@hds-bz.it
fachgruppen hds-bz.it/handelsagenten
Handelsagenten und -vertreter
Quote 100:
der hds informiert
Tücken und Schwierigkeiten. Die Neuregelung der so genannten „Quote 100“ birgt viele Tücken und Schwierigkeiten für Handelsagenten und -vertreter, die diese nutzen wollen. Tatsächlich besteht ein Widerspruch zwischen der Gesetzgebung und den Bestimmungen der Tarifverträge (AEC) und des Zivilgesetzbuches in Bezug auf die Auflösung des Agenturvertrages. Das Gesetzesdekret Nr. 4 vom 28. Januar 2019, Art. 14, Abs. 3, sieht vor, dass die Quote 100-Rente ausgesetzt werden kann, sofern Einkommen aus einer Beschäftigung oder einer selbstständigen Tätigkeit anfallen, mit Ausnahme einer gelegentlichen selbstständigen Tätigkeit, begrenzt auf 5000 Euro brutto pro Jahr. Das Rundschreiben NISF/INPS 11/2019 bekräftigt, dass jede Art der Erwerbstätigkeit, auch im Ausland, die Einkommen erzeugt, zur Folge hat, dass die Auszahlung der Quote 100-Rente ausgesetzt wird und zwar bis zum Erreichen der Voraussetzung für die Altersrente. Auf der Grundlage der Tarifverträge (AEC) erhält der Handelsagent oder -vertreter nach einer vertraglichen Kündigung seinerseits, die Kundenentschädigung und die Leistungsentschädigung, wenn die Kündigung wegen Rentenanspruch eingereicht wurde. Die AEC selbst geben an, dass die Kündigung des Vertrages erst nachdem der Rentenanspruch gegeben ist, erfolgen kann (AEC Industrie, Art. 10; AEC Handel, Art. 12). Das heißt, dass der Handelsagent oder -vertreter die Kündigung des Vertrages erst nach Erreichen des Pensionsanspruches einreichen kann und die Kündigungsfrist, je nach vertraglichen Vereinbarungen, ein Monat bis sechs Monate dauern kann. Es ist offensichtlich, dass der Handelsagent oder -vertreter während der Kündigungs-
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frist ein Einkommen erwirtschaftet. Dies würde aber bedeuten, dass die Aussetzung der Zahlung der Rentenbehandlung im Jahr der Einkommenserstellung eintreten würde. Darüber hinaus gilt die gesetzlich festgelegte Grenze von 5000 Euro nur für gelegentliche Selbstständigkeitseinkommen, die mit denen des Handelsvertreters in keiner Weise vergleichbar sind. Wenn der Handelsagent oder -vertreter andererseits den Vertrag vor dem Rentenanspruch kündigt, ist das Risiko groß, dass die ihm zustehenden vertraglichen Entschädigungen nicht anerkannt werden und einen schwerwiegenden wirtschaftlichen Schaden verursachen. Auch für den Fall, dass der Handelsagent oder -vertreter mit der Mandantenfirma eine Vereinbarung trifft, die es dem Handelsagenten oder -vertreter ermöglicht die Kündigungsfrist nicht zu leisten, ist das Problem noch nicht behoben. Nach der Pensionierung würden dem Handelsagent oder -vertreter weiterhin alle ihm zustehenden Provisionen anerkannt, die sich auf Aufträge beziehen, die vor Beendigung des Vertragsverhältnisses abgeschlossen wurden, die jedoch erst in einem späteren Moment ausbezahlt würden. In Anbetracht der geltenden Rechtsvorschriften und bis das zuständige Wirtschaftsministerium nicht Klarheit zu diesen noch offenen Punkten schafft, ist eine Kündigung in dieser Phase und um in den Genuss der Quote 100-Rente zu gelangen äußerst riskant. Die sicherste Variante wäre zurzeit, die Quote 100-Rente erst in Anspruch zu nehmen, wenn alle wirtschaftlichen Aspekte mit der Mandantenfirma geregelt und abgeschlossen sind.
cwalzl@hds-bz.it
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fachgruppen hds-bz.it/handelsagenten hds-bz.it/baustoffhaendler hds-bz.it/wanderhaendler
Handelsagenten und -vertreter
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Entschädigung bei Beendigung der Tätigkeit Seit 1. Jänner 2019 wird die Entschädigung für Kaufleute, die definitiv ihre Handelstätigkeit beenden, als strukturelle Maßnahme angesehen, weshalb es – anders als bisher – kein Fälligkeitsdatum mehr gibt. Diese Neuerung gilt u. a. auch für die Handelsagenten und -vertreter, nicht aber für andere Arten von Vermittlungstätigkeiten wie für Geschäftsvermittler (procacciatori e agenti d’affari), Versicherungsagenten, Immobilienagenten und Anlageberater. Voraussetzungen Es gelten folgende Voraussetzungen für den Anspruch auf die Entschädigung: Mindestalter 62 Jahre für Männer bzw. 57 Jahre für Frauen, Eintragung in die Pensionskasse für Kaufleute beim NISF/INPS für einen – auch nicht durchgehenden – Zeitraum von mindestens fünf Jahren und definitive Einstellung der Handelstätigkeit. Die Einstellung muss definitiv und nach dem 1. Jänner 2019 erfolgt sein; kein Anspruch besteht daher für Geschäftsschließungen im Zeitraum vom 1. Jänner 2017 bis zum 31. Dezember 2018. Der Geschäftsinhaber muss auch die Löschung im Handelsregister bei der Handelskammer bzw. im Verzeichnis der Wirtschafts- und Verwaltungsdaten (REA) beantragt haben.
cwalzl@hds-bz.it
hdsmagazin #9/19
Baustoffhändler
Wanderhändler
Technische Normen im Bauwesen
Südtirols Märkte bekannter machen
Weiterbildung über Eisen- und Stahlverarbeitung. Vor Kurzem haben sich die Baustoffhändler im hds zu einem Weiterbildungsseminar getroffen. Inhalt waren die neuen technischen Normen im Bauwesen (NTC/2018). Wie diese Normen im Berufsalltag umgesetzt werden müssen, erklärten die Referenten Ing. Stefano Menapace und Daniele Tomasi der Firma ARM Process aus Trient. Neu ist, dass vor einer Lieferung oder einem Verkauf genaue Materialproben durchgeführt werden müssen. „Dies ist mit einem bürokratischen Aufwand verbunden. Zudem muss vor jeder Lieferung ein positiver Bescheid vorliegen. Dies erschwert unsere Arbeit, denn die spezialisierten Labore sind meist ausgebucht und die Wartezeiten dementsprechend lange“, sagt Präsidentin Brigitte Schönthaler.
Facebook Kampagne 2019. Die Wanderhändler im hds haben vor Kurzem eine landesweite Kampagne auf der sozialen Plattform Facebook gestartet. Ziel ist es, die Bekanntheit der Märkte zu steigern, sowohl bei Touristen als auch bei Einheimischen. Beworben werden bis zum Jahresende ausgewählte Wochen-, Monats- und Jahrmärkte in allen Bezirken Südtirols. Dabei werden alle Orte des Landes abwechselnd abgedeckt. Der Handel auf öffentlichen Flächen ergänzt den stationären Handel, bringt neue Kunden in die Orte und erhöht das touristische Angebot, ist also eine wichtige Ergänzung für die lokalen Wirtschaftskreisläufe. Mehr als die Hälfte der Südtiroler Haushalte kaufen regelmäßig auf Märkten ein. Die Wanderhändler im hds freuen sich über viele Kommentare, shares und likes. Besuchen auch Sie den hds auf Facebook!
cwalzl@hds-bz.it cwalzl@hds-bz.it
fachgruppen hds-bz.it/werbefachleute hds-bz.it/50plus
Werbefachleute
Ideen, die Währung der Zukunft TARGET-Convention mit Top-Speaker Nico Gundlach. Verschiedene Networking-Treffen der Werbebranche, Strategieworkshops und eine Reihe spezifischer, hochwertiger Weiterbildungsmaßnahmen standen im vergangenen Jahr im Mittelpunkt der Südtiroler Kreativwirtschaft. Bei der diesjährigen Vollversammlung der Werbefachleute TARGET, die Ende Mai in der Kellerei Kaltern stattgefunden hat, konnten Präsident Arnold Malfertheiner und Vizepräsident Mario Viganò auf ein aktives Jahr zurückblicken. Und wie es sich auch für die Berufsgruppe gehört, wurde zusätzlich mit der Neugestaltung des TARGET Blog und der Eröffnung des TARGET Facebook-Profils auch in die Kommunikation investiert.
Kreativwirtschaft fördern „Mit IDM Creative Industries soll in Zukunft enger zusammengearbeitet werden, u. a. mit einem runden Tisch der Werbebranche“, erklärt Präsident Malfertheiner. Erfreut zeigte sich dieser auch, dass in der Regierungsvereinbarung der neuen Landesregierung die Förderung der heimischen Kreativwirtschaft in einem eigenen Punkt hervorgehoben wird. Für heuer stehen bei der Interessenvertretung vor allem die Themen Ausschreibungen und Förderung der Kreativwirtschaft, aber auch weiterhin die Weiterbildung der Mitglieder im Mittelpunkt. Viele Tipps für nachhaltigen Erfolg Abgeschlossen wurde die Vollversammlung mit dem Auftritt von Nico Gundlach, der seit Herbst 2016 zu den „Top 100 Excellent Speakers“ in Deutschland zählt. Der Team-Kreativität-Experte konnte den Anwesenden viele wertvolle Inputs geben, wie die eigene Kreativität und die Kreativität von Teams und Unternehmen gesteigert werden können. Gundlach ist Gründer der weltweit ersten trainingsbasierten Ideen-Plattform für Dialoganlässe und seit mehreren Jahren forschungsseitig mit „kreativen Feldern“ in Unternehmen beschäftigt. „In Zeiten immer kürzerer Produktlebenszyklen, neuer Geschäftsmodelle, maximaler Reizüberflutung, künstlicher Intelligenzen, Fachkräftemangel und sinkender Markenloyalitäten brauchen Unternehmen neue Ansätze, um auch in Zukunft erfolgreich zu sein. Die gute Nachricht ist, dass der größte Teil der Lösung bereits in den Unternehmen vorhanden ist“, lautet Gundlachs Fazit.
lsala@hds-bz.it
Ein Team: Präsident Arnold Malfertheiner (l.) mit Vizepräsident Mario Viganò.
Werbefachleute TARGET im hds
Südtirols Werbe- und Kommunikationsdienstleister bieten unterschiedliche Kompetenzen und Spezialisierungen in den verschiedensten Fachbereichen an: vom Radiomarketing bis hin zu Onlinemarketing, Social Media, Projektmanagement, Design, Marketing oder Texting. Eng verbunden mit der Fachgruppe sind Südtirols IT-Dienstleister, mit denen die Werbefachleute zusammenarbeiten und Synergien nutzen – gerade bei Themen wie Webprogrammierung, CRM-Systeme und Software oder sonstige digitale Lösungen.
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Vereinigung 50+ im hds
Gemeinsam wandern und die Natur genießen
Die Vereinigung der 50+ im hds hat sich Anfang Juli zu einer besonderen Wanderung getroffen. Ausflugsziel war die Kehreralm im hinteren Ahrntal. Über 40 Personen sind der Einladung gefolgt und haben ihren Wanderrucksack gepackt. Es ging zu Fuß über grüne Almwiesen bis auf die 1850 Meter hoch gelegene Kehreralm. In gemütlicher Runde wurde gegessen, geplaudert und gewattet. Auf dem Heimweg wurde in Kasern noch kurz haltgemacht und traditionelle Ahrntaler Produkte verkostet und begutachtet - Käse, Kräuter, Klöppelwaren und Holzschnitzerei. Ein gelungener Tag und die Teilnehmer freuen sich bereits jetzt schon auf ihren nächsten Ausflug.
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fachgruppen hds-bz.it/50plus
Vereinigung 50+ im hds
Neue Regionalpräsidentin
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Eine neue und spannende Aufgabe. Christine Fuchsberger wurde zur ersten Präsidentin der Vereinigung 50+ der Region Trentino Südtirol ernannt. Damit leitet sie nun für die nächsten fünf Jahre die Geschicke der über 50-Jährigen im Handel und der Dienstleistung auf regionaler Ebene. „Ich freue mich sehr darüber und bin gespannt, welche Herausforderung die neue Aufgabe als Regionalpräsidentin mit sich bringt. Als Präsidentin der 50+ im hds konnte ich in den vergangenen Jahren reichlich Erfahrung sammeln, und ich hoffe, dass mir diese zugutekommt,“ sagt Christine Fuchsberger (im Bild). Überregionaler Fachaustausch Vizepräsident der Region ist Piergiorgio Brigadoi, Präsident der 50+ im Trentino. Im Herbst gab es im Rahmen einer überregionalen Tagung der Vereinigung 50&Più ein erstes Treffen mit den Trienter Kollegen. „Wir haben bereits damals eine mögliche Zusammenarbeit ins Auge gefasst. Diese Bestrebung wurde nun umgesetzt“, so Fuchsberger. Der gegenseitige Austausch soll auch weiterhin gefördert werden. „Wir können viel voneinander lernen und Synergien optimal nutzen. Dies gilt sowohl auf Landes-, als auch auf gesamtstaatlicher Ebene“, sagt Fuchsberger.
sseebacher@hds-bz.it
hdsmagazin #9/19
Die Vorstandsmitglieder: v. l. Vizepräsident Karl Zambaldi, Waltraud Mahlknecht Rungaldier, Präsidentin Christine Fuchsberger, Vizepräsident Erwin Durnwalder, Marianne Unterhofer und Oswald Delleg.
Vereinigung 50+ im hds
Vorstand neu gewählt Präsidentin Christine Fuchsberger in ihrem Amt bestätigt. Die Vereinigung 50+ im hds hat vor Kurzem im Rahmen einer Versammlung den neuen Vorstand gewählt. Christine Fuchsberger, Karl Zambaldi, Josef Windisch, Peter Hillebrand, Marianne Unterhofer, Waltraud Mahlknecht Rungaldier, Oswald Delleg und Erwin Durnwalder sind die neuen Vorstandsmitglieder. Christine Fuchsberger wurde einstimmig zur Präsidentin gewählt und somit in ihrem Amt bestätigt. Ihr zur Seite stehen die beiden Vizepräsidenten Karl Zambaldi und Erwin Durnwalder. „Ich freue mich sehr und bin gespannt auf den Austausch unter den Mitgliedern der Gruppe sowie auf die vielen Unternehmungen, die geplant sind“, sagt Präsidentin Fuchsberger.
an, organisiert Initiativen und Projekte. Die Vereinigung zählt über 800 Mitglieder und ist dem gesamtstaatlichen Verband 50&Più angeschlossen, dem 330.000 Mitglieder angehören. Über die gesamtstaatliche Vereinigung können spezifische Serviceleistungen und Konventionen in Anspruch genommen werden. Die Initiativen der 50+ im hds umfassen ein Frühjahrstreffen, gemeinsame Wanderungen, Vorträge und kulturelle Ausflüge. „Unser Highlight im Herbst ist die traditionelle Törggelepartie, die mit viel Enthusiasmus geplant wird. Sie findet seit Jahren großen Anklang bei den Mitgliedern“, freut sich Christine Fuchsberger.
Erfahrungen für eine sichere Zukunft Die Gruppe 50+ im hds ist Sprachrohr für die über 50-Jährigen im Handels- und Dienstleistungssektor. Sie bietet soziale, politische und rechtliche Unterstützung
sseebacher@hds-bz.it
fachgruppen hds-bz.it/junge hds-bz.it/tankstellen
Junge im hds
Sommercocktail der Jungen Wirtschaft Herausforderung Unternehmensnachfolge. Vor Kurzem fand am Kalterer See der traditionelle Sommercocktail der Jungen Wirtschaft statt (im Bild), der dieses Jahr ganz im Zeichen der Unternehmensnachfolge stand. Die Betriebsnachfolge ist für Unternehmen aller Wirtschaftssektoren eine große Herausforderung. Rund 100 Teilnehmer folgten mit regem Interesse den Ausführungen einiger Unternehmer, die den Generationenwechsel erfolgreich gemeistert haben: der Austausch bot somit gleichzeitig Gelegenheit, sich an Best Practice-Beispielen zu orientieren.
Netzwerkgedanke und Kommunikation Nach einem einleitenden Impulsreferat von Maria Hochgruber- Kuenzer, Landesrätin für Raumordnung, Landschafts- und Denkmalschutz, schilderten Simone und Roland Buratti (Buratti Stores in Bozen), Daniel Pichler (Peerbau KG aus Penon) und Teresa Pichler (Hotel Haller – Leben im Weinberg aus Brixen) ihre Erfahrungen. „Die Betriebsnachfolge zählt gemeinsam mit dem Fachkräftemangel und der Digitalisierung zu den drei Schwerpunkten, die wir gemeinsam als Junge Wirtschaft festgelegt haben. Die zahlreiche Teilnahme zeigt, wie sehr uns dieses Thema allen am Herzen liegt. Die Möglichkeit, uns untereinander und vor allem mit Unternehmern auszutauschen, die den Generationenwechsel bereits vollzogen haben, war für uns alle sehr bereichernd“, fasst die Vorsitzende der Jungen Wirtschaft, Jasmin Mair, zusammen.
Zur Jungen Wirtschaft zählen neben den Jungen im hds die Jungunternehmer im Unternehmerverband, die Junghandwerker im lvh, die Hoteliers- und Gastwirtejugend sowie die Südtiroler Bauernjugend. Der Sommercocktail 2019 wurde von swr-ea unterstützt.
sseebacher@hds-bz.it
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Tankstellenbetreiber
Reifendienst Südtirol Berufliche Voraussetzungen festgelegt. Die Landesregierung hat die beruflichen Voraussetzungen für die Durchführung des Reifendienstes festgelegt (Beschluss Nr. 201 vom 26. März 2019). NEU: Der theoretische Ausbildungslehrgang für die Tätigkeit Reifendienst muss mindestens 250 Stunden umfassen, und nicht wie bisher 70 Stunden. Die praxisbezogene, Ausbildung in einem Fachbetrieb wurde hingegen von 18 Monaten auf 6 Monate reduziert. Der hds erinnert, dass alle, auch die Betriebsinhaber, den Nachweis einer praxisbezogenen, sechsmonatigen Ausbildung erbringen müssen. Die Befähigungsprüfung kann hingegen auch ohne Besuch eines Lehrgangs abgelegt werden, wenn in den letzten zwei Jahren keine Ausbildung im betreffenden Beruf organisiert wurde und wenn die vorgesehene Berufserfahrung von sechs Monaten als Facharbeiter, mitarbeitendes Familienmitglied, mitarbeitender Gesellschafter oder als Inhaber eines fachspezifischen Betriebs nachgewiesen werden kann. Die Befähigungsprüfung wird einmal jährlich und nur je nach Bedarf und Nachfrage abgehalten. Mehr Infos: Christine Walzl, T 0471 310 514, cwalzl@hds-bz.it.
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fachgruppen Junge im hds
#mybusiness and #myideas
hds-bz.it/junge hds-bz.it/lebensmittel hds-bz.it/hygiene
Lebensmittelgewerbe
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Carmen Raffeiner Alter: 28 Jahre Unternehmensname/Branche: Homestyling | Dekoration, Einrichtungsberatung & Home Staging
Wer wohnen will, muss fühlen! „Ich will mit meiner Arbeit die Persönlichkeit meiner Kunden einfangen und diese in den von mir neu gestalteten Räumen widerspiegeln“, sagt WowEffekt-Kreativartist Carmen Raffeiner aus St. Leonhard in Passeier. Für sie spielen Farben, Licht, Materialien und Bilder eine große Rolle. Gestaltungsmöglichkeiten, die sich indirekt auch auf die Psyche eines Menschen auswirken, gibt es dabei zur Genüge. Beispielsweise lässt sich mit einer fachgemäßen Raumgestaltung die Kaufkraft in einem Geschäft ankurbeln oder aber die Arbeitsdynamik im Betrieb steigern.
Jungunternehmer bin ich, weil ich schon als Kind immer das Ziel hatte, irgendwann einmal selbstständig in einem kreativen Beruf zu arbeiten. Mir gefällt es, meine Ideen zu verwirklichen und meiner Kreativität freien Lauf zu lassen. Ich liebe auch den direkten Kundenkontakt und möchte jedem die Möglichkeit geben, sich ohne Kompromisse in den eigenen vier Wänden wohlzufühlen. hds-Mitglied bin ich, weil man beim hds immer sehr gut beraten wird. Die regelmäßigen Treffen mit anderen Unternehmern, sind für mich eine gute Gelegenheit neue Kontakte zu knüpfen und auch die Weiterbildungskurse sind sehr interessant. Das Besondere an meiner Geschäftsidee ist … Für mich ist es wichtig, dass sich die Persönlichkeit meiner Kunden in jedem Raum widerspiegelt. Mir geht es weniger darum, aktuellen Modetrends nachzueifern, als vielmehr in verschiedenen Stilrichtungen zu agieren und mit unterschiedlichen Materialien, Mustern, Farben zu arbeiten. Ich erschaffe dadurch einen Raum, der einzigartig ist und zur Seele des Bewohners passt. Ich verwende am liebsten Naturmaterialien und verbinde sehr gerne alt mit neu.
hdsmagazin #9/19
Fit in Hygiene? Sicherheit von Lebensmitteln gewährleisten. In Estland produzierte kalt geräucherte Forellen und Lachse sind die Quelle eines Ausbruchs von Listeria monocytogenes, von dem seit 2014 zweiundzwanzig Menschen in fünf Ländern betroffen waren. Der jüngste Fall wurde im Februar 2019 aus Dänemark gemeldet. Das Hazard Analysis and Critical Control Points-Konzept (HACCP) ist ein vorbeugendes System, das die Sicherheit von Lebensmitteln gewährleisten soll. Der hds unterstützt seine Mitglieder bei der Ausarbeitung und Umsetzung des HACCP-Konzeptes: Heinz Neuhauser, Bereichsleiter Arbeitssicherheit, Umwelt und Hygiene, T 0471 310 519, hneuhauser@hds-bz.it.
fachgruppen hds-bz.it/lebensmittelgewerbe hds-bz.it/baecker Auch der Präsident der Konditoren im hds, Paul Wojnar, ist vom neuen Labor begeistert.
Bäcker
Mehrwertsteuer auf Brot
Lebensmittelgewerbe
Versuchsküche und kreative Werkstatt Zwei experimentelle Labore im neuen NOI Techpark in Bozen. Für Unternehmen,
die sich weiterentwickeln und Innovation betreiben wollen, zählen nicht nur neue Ideen. Ebenso wichtig ist es, diesen Ideen Form zu verleihen und daraus marktreife Produkte zu entwickeln. Dazu braucht es das nötige Know-how, eine geeignete Infrastruktur und modernste Technologien. All das finden Südtiroler Betriebe fortan im NOI Techpark Bozen, und zwar in zwei kürzlich eröffneten experimentellen Laboren. Kitchen Lab und Maker Space sind eine Versuchsküche und eine kreative Werkstatt, die sich an Südtiroler Unternehmen und Startups aus der Lebensmittelbranche und aus dem Handwerk richten, aber nicht nur. Die Labore wurden großteils mit Mitteln aus dem EFRE-Programm der EU finanziert und von Anfang auch vom hds mitgetragen. Maker Space. Wer die Hallen des Maker
Space betritt, spürt sie sofort, die Energie, die diese Einrichtung ausstrahlt: Hier wird getüftelt, getestet und Neues geschaffen. Es gibt 3D-Drucker und -Scanner für unterschiedlichste Materialien, einen Wasserstrahl-Schneider, eine CNC-Fräse, eine
Membranpresse und einen Lasercutter mit einer Leistung von 80 Watt. Neben der Nutzung dieser und aller weiteren Geräte bietet Maker Space die kompetente Beratung dazu. Gezielte Services wie etwa das Rapid Prototyping, also die schnelle und unkomplizierte Herstellung von Prototypen, erleichtern vor allem kleineren Unternehmen den Zugang zur Produktinnovation, ohne dabei große Investitionen tätigen zu müssen. Kitchen Lab. Neben Maker Space ist im NOI Techpark auch Kitchen Lab entstanden. Vom Landwirt, der neue Wege in der Direktvermarktung gehen will, bis hin zum Start-upper mit einer zündenden Produktidee, vom Lebensmittelhersteller bis hin zum Koch – sie alle haben in der Versuchsküche die Möglichkeit, an neuen Rezepturen, besserer Haltbarkeit, innovativen Zubereitungsarten, zündenden Produktideen und mehr zu feilen. Maschinen wie 3D-Lebensmitteldrucker und Vakuummixer stehen hier ebenso zur Verfügung wie das Know-how von Experten. Eine Besonderheit des Kitchen Lab: Es kann als Verarbeitungsraum für Lebensmittel zugelassen werden. Sofern die nötigen beruflichen Befähigungen vorliegen und alle Auflagen erfüllt werden, kann hier also eine Kleinserie produziert und am Markt getestet werden.
Alle Details. Der Gesetzgeber unterscheidet bei den Mehrwertsteuersätzen von Brot zwischen zwei Kategorien. Brot wird mit vier Prozent besteuert und Feingebäcke (prodotti da forno) mit zehn Prozent Mehrwertsteuer. Dabei legt der Gesetzgeber fest, was ein Brot enthalten darf. Dextrose und Saccharose (also der normale Kristallzucker), Fette, Öle, Vollkornmehle, Grießmehl, Samenkörner und Gewürze wie Brotklee dürfen in Brot enthalten sein. In die Kategorie von vier Prozent Mehrwertsteuer fallen also die Brotsorten: Semmel, Weißbrot, Roggenbrot, Vollkornbrot, Vinschger Paarl, Schüttelbrot mit Fenchel und Brotklee, Sesamstangen, Brot mit Leinsamen, Schwarzer Weggen, Weggen, Kamutbrot, Brezen, Dinkelbrot, Haferbrot, Maisbrot, Gerstenbrot, Reisbrot, Molkenbrot, Toastbrot, Grissini. Die Feingebäcke (prodotti da forno) werden weiterhin mit zehn Prozent Mehrwertsteuer besteuert. Sie enthalten zum Unterschied von Brot mehr als zwei Prozent Zucker, Eier und andere Zutaten, die oben nicht erwähnt werden.
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Nähere Infos zu den beiden Laboren: noi.bz.it/de/services/labs
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fachgruppen hds-bz.it/baecker
Bäcker
Südtirol im gesamtstaatlichen Verband vertreten
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Der Vizepräsident des hds, Sandro Pellegrini (im Bild), wurde vor Kurzem als Mitglied des Exekutivausschusses der italienischen Vereinigung der Bäcker, Konditoren und gleichartigen Berufe FIPPA (Federazione Italiana Panificatori, Pasticceri ed affini) bestätigt. Pellegrini, der auch Vizepräsident der Südtiroler Bäckerinnung im hds ist, sitzt somit für die nächsten vier Jahre im Führungsgremium der größten Organisation, die diese Berufssparte auf gesamtstaatlicher Ebene repräsentiert.
Bäcker
Brotkönigin beim Erdbeerfest Wie jedes Jahr fand auch heuer Ende Juni das traditionelle Erdbeerfest in Martell statt. Der Einladung der amtierenden Erdbeerkönigin Jasmin Perkmann waren viele gekrönte Häupter gefolgt, so auch die Südtiroler Brotkönigin Astrid Trenkwalder (r. im Bild). Gemeinsam feierten sie das Fest rund um die rote Frucht und hatten dabei viel Spaß. Die schönsten Bilder zum Event online.
Steckbrief FIPPA
Der italienische Verband der Bäcker wurde Ende des zweiten Weltkrieges mit erstem Sitz in Turin gegründet. Anschließend befand er sich für kurze Zeit in Mailand. Heute wird der Verband von Rom aus geleitet. Die Vereinigung vertritt die Bäcker und alle artverwandten Berufe in allen nationalen und internationalen Sitzen. Die FIPPA repräsentiert Italien als einziges dauerhaftes Mitglied der weltweiten Organisation der Bäcker und Konditoren UICB (International Union of Bakers and Confectioners) und der CEBP (Confederation Europeenne Boulangerie et Patisserie). Der italienische Verband der Bäcker ist Vertragspartner und Unterzeichner des gesamtstaatlichen Kollektivvertrages mit den Arbeitnehmergewerkschaften des Sektors FlaiCgil, Fai-Cisl e Uila-Uil und vertritt die Bäcker in den nationalen bilateralen Körperschaften Ebipan und Finsap. Er nimmt an Arbeitsgruppen der Ministerien für Wirtschaft und Gesundheit teil und ist Teil der ministeriellen Expertenkommission für Branchenstudien.
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Bäcker
Fachgruppe punktet mit Social Media-Kampagne Einfach brillant. Die Bäckerinnung im hds steht für Handwerkskunst auf hohem Niveau. In ihren Mitgliedsbetrieben arbeiten Bäckermeister nach alter Tradition und mit viel Kompetenz. Höchste Qualität der Backwaren ist somit das Motto der Bäckerinnung. Die Südtiroler Brotkultur mit all ihren Besonderheiten wurde vor Kurzem in einem Video dargestellt und im Rahmen einer Imagekampagne auf Facebook an die Konsumenten vermittelt. Die Bäcker im hds freuen sich über die vielen positiven Kommentare, likes und shares. Der hds gratuliert zur gelungenen Aktion.
hds-bz.it/gastbetriebe
Gastbetriebe
Unterstützung im Rechtsstreit
Karl Heinz Plaseller, Filialleiter
PR
Digitalisierung im Unternehmen
Essensgutscheine und Konkurs der QUI! Group AG. Im Feb-
pperez@hds-bz.it
Mittlerweile ist es selbstverständlich, dass der moderne Unternehmer die Digitalisierung dazu nutzt, um Prozesse zu optimieren oder auch den Service zu verbessern. Zusätzlich bieten sich immer neue Kanäle an, um Kunden zu gewinnen, wie beispielsweise Social Media Plattformen. Auch im Zahlungsbereich bringt die Digitalisierung eine Reihe von Vorteilen für die Unternehmen mit sich. Kürzlich haben die Raiffeisenkassen ein neues System eingeführt, welches die Anmeldung und Nutzung des Raiffeisen Online Bankings sowohl einfacher, als auch sicherer gestaltet. Die Anmeldung oder die Freigabe von Überweisungen erfolgt dabei per Fingerabdruck über das Smartphone oder mittels eines eigenen Gerätes durch das Scannen einer Farbmatrix. Neben den Onlinekanälen werden auch die Filialen der Raiffeisenkassen ständig mit neuen Technologien ausgestattet. So findest du in immer mehr Filialen so genannte Selbstbedienungsmaschinen. Diese ermöglichen das Einlegen von Bargeld sowie das Beheben von Wechselgeld unabhängig von den Öffnungszeiten der Raiffeisenkasse. Bei Interesse oder für weitere Informationen melde dich unverbindlich bei deinem Berater in der Raiffeisenkasse.
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Werbemitteilung. Vertragsbedingungen entnehmen Sie den Informationsblättern in Ihrer Raiffeisenkasse und im Internet im Abschnitt Transparenz.
ruar fand im Gericht von Genua die erste Versammlung der Betriebe statt, die Gläubiger der QUI! Group AG sind. Sie ist die Gesellschaft, die die gleichnamigen Essengutscheine auf dem gesamten Staatsgebiet, auch in Südtirol, ausgibt. Diese Essengutscheine erhalten vor allem Angestellte der nationalen Strukturen wie z. B. Eisenbahn oder Post. Der am Ende vergangenen Jahres erfolgte Konkurs der Gesellschaft involviert auch viele Gastronomiebetriebe in Südtirol. Um die Interessen der betroffenen Betriebe zu vertreten, hat der hds dafür einen eigenen Schalter „SOS Essensgutscheine“ eingerichtet. „Für die Gastronomiebetriebe ist das System der Essensgutscheine ein nützliches und bequemes Instrument. Allerdings ist es nicht risikofrei, wie es der Fall der QUI! Group zeigt. Viele Betriebe konnten den von ihnen geforderten Betrag nicht mehr einkassieren“, erklärt Pietro Perez, Verantwortlicher für die Gastronomie im hds und Ansprechperson des Schalters SOS Essensgutscheine. Obwohl die Fristen, um die geforderten Beträge zurückzubekommen, bereits abgelaufen sind, sieht das Gesetz nun auch die Möglichkeit einer verspäteten Einschreibung vor. Gerade hier unterstützt der hds die Betriebe, die von diesem Fall betroffen sind. „Das Thema der Essensgutscheine ist sehr gespürt. Der Konkursfall der QUI! Group ist nur eines von vielen Problemen, um die sich der hds, auch gemeinsam mit dem gesamtstaatlichen Verband für das Gastgewerbe FIPE, kümmert und den betroffenen Betrieben beratend zur Seite steht“, sagt Perez.
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hdsmagazin #9/19
weiterbildung hds-bz.it/kurse
Welche Trends beherrschen die Modebranche im Frühjahr und Sommer 2020? Zwar starten die Fashion Weeks für Frühjahr und Sommer 2020 erst im September 2019, trotzdem sind sich die Trendforscher einig. Christine Boland, Tony Bannister und Christine Foden, die aus verschiedenen Teilen der Welt kommen (genauer gesagt aus den Niederlanden, aus Australien und Großbritannien), sind alle zu dem gleichen Schluss gekommen: Von der Natur inspirierte Farbpaletten werden im Frühjahr und Sommer 2020 in der Mode und im Interior Design den Ton angeben. Auch Folkore bekommt ein Revival.
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Fashion Forecast 2020 Die Modetrends der nächsten Saison. Wer im Textileinzelhandel erfolgreich sein will, braucht einen perfekt organisierten Einkauf. Welche Kleidung im Frühjahr und Sommer des nächsten Jahres angesagt ist, verrät Modeexpertin Nadia Tschenett (im Bild). In ihrem Kurs gibt sie Einblicke in die Fashionwelt und Einzelhändlern wertvolle Tipps für ihren Einkauf. Einen kleinen Einblick gibt sie uns jetzt schon.
Auf was sollen Einzelhändler beim Einkauf der Sommerware setzen? Im Jahr 2020 stehen als Trendfarben vor allem Naturtöne im Fokus. Für warme Akzente (Sunrise) sorgen Feuertöne, aber auch rostige Brauntöne oder leuchtende Orangenuancen sind voll im Trend. Bei den Grüntönen reicht die Palette von dunklen Waldtönen über limettige Nuancen bis hin zu schlammigen Grüntönen. Auch Hellblau ist angesagt – Shades of blue. Wieder mit dabei sind Metallictöne. Metallicnuancen waren nie ganz weg. Doch jetzt wird der Trend edler. Denn Silber und Bronze sind erst mal nicht mehr im Fokus. 2020 wird es Gold sein, in das wir uns hüllen. Auch, was die Materialien betrifft, spürt man eine Rückbesinnung auf die Natur. Qualität und Anspruch werden 2020 eine tragende Rolle in der Mode und sicherlich auch in der Gesellschaft spielen. Die Trendmaterialien sind also nachhaltige Stoffe wie Leinen, Jute und Biobaumwolle, Leder oder Satin. Abschließend kann man sagen, dass der größte Trend die Tunika sein wird. Das Folklorekleidungsstück feiert 2020 ihr großes Comeback. Wie anspruchsvoll sind die Kunden von heute? Nachhaltigkeit spielt eine immer wichtigere Rolle, auch beim Endkonsumenten. Handgefertigte Kleidungsstücke, aus sorgfältiger Herstellung, die nicht zeitgebunden sind, rücken immer mehr in den Fokus.
Trends und Tendenzen der Fashion Shows – Frühjahr/Sommer Lassen Sie sich von Modeexpertin Nadia Tschenett inspirieren am 9. Oktober im hds-Hauptsitz in Bozen.
Wie wichtig ist dabei eine fachmännische Stilberatung? Eine fachmännische Stilberatung ist das A und O. Im Zeitalter des Onlineshoppings ist diese ein wahrer Luxus. Wie ist Ihr Kurs aufgebaut und wieso sollte man ihn besuchen? Mein Kurs soll als Inspiration dienen. Er ist ein Forecast der Trends, die später in allen Modemagazinen zu finden sind und den Endkonsumenten zum Kauf anregen. Natürlich dürfen kleine Insides der Modeszene dabei nicht fehlen.
Interview: Martina Reinstadler
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Das Schaufenster – der Spiegel nach auSSen Praxisworkshop mit Coaching im eigenen Betrieb: am 26. September im hds-Hauptsitz in Bozen.
Dekortrends für Ihre Auslage Kunden gekonnt locken. Der erste Eindruck zählt. Dies gilt auch für die Gestaltung des Schaufensters. Doch attraktive Vitrinen zu gestalten ist nicht immer einfach. Oft scheitert es an den richtigen Ideen oder an der kreativen Umsetzung. Wie Sie Ihr Angebot perfekt in Szene setzen, lernen Sie in einem hds-Kurs, der am 26. September am hds-Hauptsitz in Bozen stattfindet. Dabei zeigt Dekorexpertin Maya Gruber (im Bild), dass die Konzeption des Schaufensters nicht immer teuer sein muss. Oft reichen liebevoll ausgewählte und individuelle Requisiten als Hingucker. „Ein Schaufenster ruft Emotionen hervor und verstärkt beim Kunden den Wunsch etwas zu kaufen. Außerdem komplettiert es die Warenpräsentation“, sagt Gruber. Zu beachten gibt es dabei ein paar goldene Regeln. „Weniger ist mehr, lautet das Motto bei der
Schaufensterdekoration. Dies ist auch ein Trend, der sich schon über einige Jahre hinaus durchsetzt“, so die Expertin. Zudem sollte mindestens einmal in der Saison die Dekoration des Schaufensters neugestaltet werden. „So bleibt man im Gedächtnis der potenziellen Kunden, die am Geschäft vorbeilaufen und gibt den Eindruck immer auf dem Laufenden zu sein“, erklärt Gruber. Von der Theorie in die Praxis Die Kursteilnehmer lernen in diesem praxisorientierten hdsSeminar die Theorie einer gelungenen Schaufensterdekoration. Darauf aufbauend wird mit Beispielen aus dem Alltag gearbeitet und selbst ausprobiert. Sie erfahren, dass jede Gestaltung einen Hintergedanken haben sollte und lernen wie dieser am besten umgesetzt wird. Zahlreiche Tricks, wertvolle Tipps sowie Trends und Tendenzen runden den Seminarinhalt ab. Außerdem besucht die Dekorexpertin die Teilnehmer auf Anfrage direkt im Betrieb.
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mreinstadler@hds-bz.it
Das ABC der Kommunikation
Highlights aus dem Kurskalender Diese Seminare sind geplant Die richtige Weihnachtsdeko für Ihr Schaufenster
Versprühen Sie den wahren Spirit of Christmas mit der richtigen Schaufensterdekoration. Gestaltungsexpertin Maya Gruber hilft Ihnen dabei. Von Kugeln, Kerzen bis hin zu Tannenzweigen: In einem praxisnahen Workshop, der am 6. November am hds-Hauptsitz in Bozen stattfindet, lernen Sie alles über die kreative Dekorierung zur Weihnachtszeit.
Man kann nicht nicht kommunizieren. So lautet der berühmte Grundsatz von Kommunikationswissenschaftler Paul Watzlawick. Was genau dahintersteckt, wird in einem hds-Seminar mit Referentin Luise Vieider vermittelt. Sie lernen die Wirkung der Körpersprache zu erkennen und bewusst zu nutzen, wie Sie verschiedene Kommunikationstechniken einsetzen und bei Gesprächen mit Kunden verhandeln. Der Kurs findet am 4. Oktober in Bozen statt. Werben auf Facebook und Instagram
Wie werden Werbeanzeigen für die Social Media-Plattformen Facebook und Instagram erstellt? Welche Anzeigenformate gibt es? Wie kann ich Leads generieren? Diese und mehr Fragen werden in einem Seminar von Social Media-Expertin Anna Stuefer beantwortet. Am 20. September in Bozen bekommen Sie zahlreiche Tipps und lernen Tricks für die perfekte Performance Ihrer Ads.
Infos und Anmeldung: T 0471 310 323/325, bildung@hds-bz.it, hds-bz.it/kurse.
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weiterbildung hds-bz.it/kurse
Professionelles Marketing mit Fachmann Martin Viehweider.
Den roten Faden behalten
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Erfolgreiches Marketing im Kleinbetrieb. Vom Basiswissen zum richtigen Marketingmix, vom Werbekonzept zum Werbebriefing – Im Frühjahr dieses Jahres hat in Bozen ein spannender und sehr praxisorientierter Marketing-Lehrgang mit Martin Viehweider stattgefunden. Organisiert wurde das Event vom hds – mit Erfolg! „Der Marketing-Lehrgang war sehr interessant und hat mir wichtige Inputs für die praktische Umsetzung im Betrieb gegeben. Der kompetente Referent hat zum regen Diskussionsaustausch in der Gruppe beigetragen und viele hilfreiche und praktische Informationen mitgegeben“, sagt Jasmin Sandri, sie ist eine der vielen begeisterten Kursteilnehmer. Aufgrund der großen Nachfrage und dem tollen Feedback hat der hds für Herbst einen weiteren Lehrgang geplant (siehe Box). Die Schulung hat auch Wendela Cremers von der Apotheke Toblach bereichert. „Ein sehr gelungener Kurs! Von der Kommunikations-
analyse zum Werbekonzept bis hin zum zweistündigen Coaching im Betrieb. Unser Referent hat uns gefordert, viele konstruktive Anregungen für die Zukunft gegeben und uns einmal mehr darin bestärkt, dass wir guttun, in unseren Onlineshop zu investieren. Wir haben gelernt, uns immer wieder selbst in Frage zu stellen. Durch das tagtägliche Auseinandersetzen, verlieren wir den roten Faden nicht aus den Augen, der uns auf unserem Weg begleitet und hält“, betont sie. Im „Coaching on the job“ analysiert und bespricht Martin Viehweider die Unternehmensstrategie, damit die Werbemaßnahmen auch wirklich authentisch wirken und dem Gesamtbild des Unternehmens entsprechen.
bildung@hds-bz.it
Mit Marketing zu mehr Erfolg Der Marketing-Grundlehrgang findet am 9. und 24. Oktober sowie am 27. November von 08:30 bis 12:30 Uhr in Bozen statt. Das Einzelcoaching im Betrieb ergänzt und vertieft das erlangte Wissen.
hdsmagazin #9/19
betriebe informieren
Familienbetrieb Unterholzner in Naturns. Wer kennt sie nicht, die abenteuerlichen Geschichten rund um die Stör und die Wanderschaft der Handwerker. Auch wenn sie heutzutage romantischer klingen als die Realität war, verbindet Johann Unterholzner aus Naturns damit viele schöne Erinnerungen. Seine Schuhmacher-Lehrjahre waren keine Herrenjahre, die Tage hatten an die 14 Arbeitsstunden, und haben sein Leben maßgeblich geprägt: Noch heute steht er unermüdlich in seiner Werkstatt und macht jegliche Reparaturarbeiten für den familieneigenen Betrieb. Die Schuhwerkstätte Unterholzner wurde 1951 gegründet und zählte bereits in den Anfangsjahren sechs Gesellen und einen Bei der feierlichen Diplomübergabe: v. l. Norbert Unterholzner, Lehrling. Als es durch den Beginn des hds-Bezirkspräsident Johann Unterthurner, Johann Unterholzner, Alma Breitenberger, Erna Unterholzner und Bezirksleiter Walter Zorzi. Fremdenverkehrs wirtschaftlich aufwärtsging, erweiterte der Schuhmachermeister 1976/77 den Betrieb um ein Schuhgeschäft, das später seine Kinder Norbert und Erna übernahmen. Heute zählt der Familienbetrieb drei Fachgeschäfte, die sich allesamt im Zentrum von Naturns befinden. Dieses Jahr überraschten die beiden Ge- Schuh weitergegeben hat. Dafür wollen wir tonangebend für unseren Erfolg“, sind Norschäftsinhaber Erna und Norbert Unter- ihm danken. Danken wollen wir aber auch bert und Erna Unterholzner überzeugt. Die holzner den Senior Johann Unterholzner, unserer langjährigen Mitarbeiterin Alma zwei Geschäfte, Schuhmode Unterholzner für seine 70-jährige Tätigkeit als Schuh- Breitenberger, die seit 1977 als Verkäuferin & Nova Schuhe, führen eine große Auswahl macher-Meister, und Alma Breitenberger, bei uns gearbeitet hat. Sie war bis Ende des an Damen-, Herren- und Kinderschuhen der für ihre 42 Jahre währende Mitarbeit im letzten Jahres die gute Seele im Betrieb und führenden Marken. Das Berg-SportfachgeBetrieb, mit einer Ehrenurkunde als Aner- hat uns tagein und tagaus in unserer Arbeit schäft Unterholzner hingegen hat im Sortiment Berg- und Wanderschuhe der besten kennung für ihre Leistungen: „Unser Vater unterstützt.“ war uns stets ein großes Vorbild und er war „Die vieljährige Erfahrung und gute Bera- Marken sowie Rucksäcke, Wanderzubehör es auch, der uns die Liebe zum richtigen tung in unseren Geschäften sind noch heute und alpines Ausrüstungsmaterial.
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Schuster mit Leib und Seele
EIS and more Leckere Spezialitäten im Eismekka Schlanders. Der Vinschgau ist für seine Berge und Täler, aber auch für seine Eisspezialitäten bekannt. Das bisherige Angebot zweier alteingesessener Eisdielen wird seit Anfang Juli durch die Eismanufaktur „La Venostana“ ergänzt und bereichert. Peter Moriggl bietet in der Göflaner Straße in Schlanders neben traditionell hergestelltem Speiseeis auch besondere Leckereien an: Eistörtchen, Halbgefrorenes oder aber eine Vielfalt an kalten
Getränken und eine gute Tasse Kaffee. Der hds wünscht dem Jungunternehmer viel Erfolg. Zur Betriebseröffnung überreichte Bezirksleiter Walter Holzeisen (l. im Bild) Peter Moriggl und Mitarbeiterin Sara die hds-Wanduhr.
hdsmagazin #9/19
betriebe informieren
/ ok.com facebo dies ra biopa Monika und Markus Winkler beim Anschneiden der Jubiläumstorte.
30 Jahre Bio Paradies Eppan
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Nähe zum Kunden bewahren Lebensmittelgeschäft erneuert. Anfang Juni war es endlich soweit: nach umfangreichen An- und Umbauarbeiten konnten Karin und Gerry Oberhollenzer ihr Lebensmittelgeschäft wiedereröffnen. Ihr Standort im Herzen von St. Johann im Ahrntal wird bereits in vierter Generation geführt. Neu, frisch und für noch mehr Qualität in der ländlichen Nahversorgung sorgen, war das gesetzte Ziel. Geboten wird auf etwa 300 Quadratmetern ein umfangreicheres Warenund Fleischsortiment und an der Obst- und Gemüsetheke können sich nun die Kunden auch selbst bedienen. Groß und Klein feierten bei Livemusik die Eröffnung ihres Nahversorgers. hds-Ortsobmann Gerald Baumgartner und Bezirksleiter Willy Marinoni waren unter den vielen Gästen und überbrachten die Glückwünsche des Verbandes. Familie Oberhollenzer, weiterhin viel Erfolg und alles Gute für die Zukunft!
hdsmagazin #9/19
40 Jahre Winkler Import Eine schöne Feier zum runden Jubiläum. „Ich bedanke mich bei meinen Kunden, in erster Linie bei jenen, die mir bereits seit zwei bzw. drei Generationen die Treue halten. Auch meinen Mitarbeitern möchte ich danken und freue mich auf eine weiterhin gute Zusammenarbeit, denn nur gemeinsam sind wir stark“, betont Markus Winkler beim Festakt zum 40. Firmenjubiläum von Winkler Import. Anfang Juni wurde mit Kunden und Mitarbeitern in der Sektkellerei Von Braunbach in Terlan angestoßen und bis in die späte Nacht gefeiert. Winkler Import, gegründet 1979 in Bozen, führte zum damaligen Zeitraum als einziges Großhandelsunternehmen Fertigparkett in der Region Trentino-Südtirol ein. Der Parkettspezialist ergänzte laufend seine Palette mit neuen innovativen Produkten und expandierte in den folgenden Jahren in ganz Italien. Heute zählt Winkler Import zu den erfolgreichsten Handelsbetrieben in der italienischen Parkettbranche. Ein eingespieltes Team aus erfahrenen Mitarbeitern im Innendienst und ein nahezu italienweites Verkaufsnetz mit 20 Verkäufern betreuen weit über 1000 Kunden. Der Firmensitz befindet sich seit 2010 in Siebeneich/Terlan. Der hds gratuliert zum runden Jubiläum und wünscht weiterhin viel Erfolg.
Große Feier und Treuerabatt. Anfang Juli haben Doris und Maria Karadar mit ihrem Team das 30-jährige Firmenjubiläum gefeiert. Sie zählen zu Südtirols Pionierinnen im Bereich der Naturkost und gesunden Lebensweise. Der persönliche Kundenkontakt und die exzellente Produktauswahl sind auch nach 30 Jahren ihr Erfolgsgeheimnis. Im Bio Paradies in Eppan sind mittlerweile viele handgemachte und selbstproduzierte Eigenmarken mit eigenen Rezepturen zu finden. „Wir vereinen in unserem Unternehmen all das, was dem Körper, dem Geist und der Seele guttut. Aber ohne unsere treuen Kunden, die uns bereits seit drei Jahrzehnten begleiten, gäbe es uns nicht mehr. Dafür möchten wir DANKE sagen“, betont Aromatologin und Diplom-Heilpflanzenexpertin, Doris Karadar. Bio Paradies bietet seit vielen Jahren erfolgreich Vorträge, Schulungen und Ausbildungen an. Vor allem im Bereich der Aromapflege und Aromatherapie ist Doris Karadar als Referentin sehr gefragt. Erst im Mai hat der Betrieb mit dem ersten Aromakongress Südtirols Geschichte geschrieben. 300 Teilnehmer aus fünf verschiedenen Ländern und 14 hochkarätige Referenten haben daran teilgenommen. Bei der Jubiläumsfeier von Bio Paradies winkte den treuen Stammkunden ein Rabatt von 30 Prozent auf alle Produkte, ein Erfrischungsgetränk und ein leckeres Stück Kuchen. Der hds gratuliert und wünscht weiterhin viel Erfolg.
betriebsberatung hds-bz.it/beratung
Standortbestimmung für Ihren Betrieb
Geoanalyse, ein wichtiges Instrument. Die Standortwahl ist ein wichtiges Erfolgskriterium vor allem im stationären Handel und in der Gastronomie, aber auch bei Dienstleistungen und dem ortsgebundenen Handwerk. Um sich in diesen Bereichen auf dem Markt behaupten zu können, ist eine umfassende Beratung hinsichtlich der Wahl des richtigen Standorts förderlich. Je mehr Informationen über das Umfeld und die Konkurrenzsituation vorliegen, um so präziser können Aussagen über das Marktpotenzial und damit über die Erfolgsaussichten einer Tätigkeit an einem bestimmten Standort formuliert werden.
Attraktivität messen Antworten über den richtigen Standort und andere Fragen gibt die Geoanalyse, die in den vergangenen Monaten vom hds gemeinsam mit dem internationalen Beratungsunternehmen KPMG entwickelt wurde. Die Geoanalyse ist eine digitale Landkarte Südtirols, die imstande ist, Aufschluss über die Passanten-Ströme zu geben oder zukünftige Auswirkungen zu simulieren und ist somit ein verlässlicher Indikator für die Attraktivität einzelner Bezirke, Orte oder Einkaufsstraßen. Die Daten aus der Geoanalyse geben auf einer höchst aktuellen Landkarte Aufschluss über die Anziehungspunkte am jeweiligen Standort. Es werden allgemeine Daten der jeweiligen Gemeinde geliefert, wie die Anzahl der Einwohner nach Sprachzugehörigkeit, Einkommen, Alter, Anzahl der Übernachtungen nach Herkunft, Touristen und Saison, der Zusammenstellung des Branchenmix und über öffentliche Angebote. Auf 100 x 100 m Landkartenquadrate lassen sich Frequenzen und Passanten-Ströme in ganz Südtirol analysieren. Ebenso kann erhoben werden, wie sich in Südtirol zum Beispiel ein neues Einkaufszentrum auf das Umfeld, auf die Entwicklung einer Stadt, eines Ortes oder eines Stadtviertels auswirkt bzw. wie sich dabei die Besucherströme ändern.
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Strategisch planen Mit den Daten aus der Geoanalyse kann das Bauchgefühl überprüft werden und der Standort und das Sortiment können strategischer geplant werden. Die Daten aus der Geoanalyse sind darüber hinaus ein einzigartiges Instrument für die Bestimmung des Marktpotenzials und damit für realistische, datenfundierte Umsatzplanungen, die als Basis für professionelle Businesspläne und Rentabilitätsanalysen dienen. Lohnende Investition Die Investition in die Beratung zum richtigen Standort lohnt sich: Schließlich wirkt sich der Standort bei stationären Tätigkeiten meist direkt auf die Rentabilität aus. Neugründer wiederum, die den Finanzinstituten präzise Umsatzplanungen vorlegen, die nicht aus der Luft gegriffen sind, sondern auf eine analytische Datenbasis über das vorhandene Marktpotenzial aufbauen, professionalisieren damit ihre Businesspläne und tun sich dadurch wesentlich leichter, eine Finanzierung zu erhalten.
Vereinbaren Sie einen Termin für ein kostenloses Erstgespräch, um den richtigen Standort für Ihre Tätigkeit zu bestimmen. Melden Sie sich gerne bei der Betriebsberatung des hds!
Franz Josef Dorfmann, Betriebsberatung, T 0471 310 424, fdorfmann@hds-bz.it
hdsmagazin #9/19
rechtsberatung hds-bz.it/datenschutz
Datenschutz:
Kontrollen haben begonnen
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Wer noch Anpassungsbedarf hat, sollte rasch handeln. Seit dem Inkrafttreten der Datenschutz-Grundverordnung (EU) 2016/679 am 25. Mai 2018 ist über ein Jahr vergangen, und die im August 2018 gewährte „Schonfrist“ ist mittlerweile abgelaufen. Viele Unternehmen müssen sich jedoch noch an die neuen Anforderungen der EU-Verordnung anpassen. Die Nichteinhaltung der vorgeschriebenen Pflichten kann nun zu Sanktionen führen.
Die Kontrollen werden von der Datenschutzbehörde in Zusammenarbeit mit der Finanzwache durchgeführt. Die Sanktionen für die Nichteinhaltung der Pflichten und die nicht korrekte Datenverarbeitung sind erheblich, neben Geldsanktionen kann die Aufsichtsbehörde auch andere Maßnahmen ergreifen und die Datenverarbeitung durch den Verantwortlichen einschränken, aussetzen oder ganz verbieten.
Der hds bietet seinen Mitgliedern in Zusammenarbeit mit externen Beratern eine kostenlose Erstberatung an. Die Berater können dann zu begünstigten Preisen speziell für Ihr Unternehmen die nötige Dokumentation ausarbeiten.
Jasmin Lumetta, Rechtsberatung, T 0471 310 422, jlumetta@hds-bz.it
Nachstehend eine kurze Zusammenfassung der wichtigsten Neuerungen der DSGVO-Verordnung: a) jede Verarbeitung personenbezogener Daten muss weiterhin auf einer geeigneten Rechtsgrundlage beruhen, b) es bestehen Informationspflichten, laut Art. 13 der DSGVO, für den Verantwortlichen gegenüber den betroffenen Personen bei der Erhebung von personenbezogenen Daten. Der Inhalt der Informationen wird in der DSGVO genau vorgeschrieben, c) der Verantwortliche muss die Auftragsverarbeiter ernennen (falls er sich solcher bedient), d) der Verantwortliche ist zur Führung eines Verzeichnisses der Verarbeitungstätigkeiten verpflichtet (abgesehen von einigen Ausnahmefällen), e) der Verantwortliche muss einen Datenschutzbeauftragten (Data Protection Officer) ernennen, falls dies aufgrund der verarbeiteten Daten erforderlich ist, f) der Verantwortliche muss Verfahren für die Meldung von etwaigen Datenschutzverletzungen an die Aufsichtsbehörde implementieren, g) der Verantwortliche muss seine Mitarbeiter schulen/informieren.
hdsmagazin #9/19
Videoüberwachung: neues Schild für Mitgliedsbetriebe
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Für videoüberwachte Zonen in Geschäften und Betrieben stellt der hds seinen Mitgliedsbetrieben die entsprechenden obligatorischen Schilder kostenlos zur Verfügung. Das Schild zur Videoüberwachung ist online unter Downloads zu finden.
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steuerberatung hds-bz.it/steuern
Telematische Meldung der Tageseinnahmen
Versand elektronischer Rechnungen
Übertragung und Sanktionen. Im DeEinige wichtige Informationen. Seit 1. kret für Wachstum wurde die Pflicht zur Juli müssen Sofortrechnungen innerhalb elektronischen Speicherung und telemati- von 12 Tagen ab getätigtem Geschäft ausgeschen Übertragung der Tageseinnahmen stellt werden. Ebenso muss ab 1. Juli in der an die Einnahmenagentur ab dem 1. Juli Rechnung auch das Datum des Geschäfts2019 bestätigt. Diese Meldepflicht gilt für vorfalls angegeben werden, wenn dieses Betriebe, die Waren in öffentlich zugäng- nicht mit dem Datum der Rechnungsausstellichen Räumlichkeiten mit einem Umsatz lung übereinstimmt. Als Ausstellungsdatum von über 400.000 Euro verkaufen. Die Mel- der elektronischen Rechnung gilt der Zeitdung der Tageseinnahmen muss innerhalb punkt der Übermittlung, das vom Datenvon 12 Tagen nach Durchführung der Ge- austauschsystem (Sistema di Interscambio schäftsvorfälle erfolgen, die Speicherung - SDI) bescheinigt wird. Keine Änderung ist hingegen für den Zeitpunkt der Ausstellung der Tageslosung hingegen täglich. von Sammelrechnungen vorgesehen. Die Klar und unklar Rechnung muss spätestens innerhalb des 15. In den ersten sechs Monaten nach Einfüh- des Folgemonats nach dem Geschäftsvorfall rung der Meldepflicht (bis zum 31. Dezem- ausgestellt werden. Mehr zum Thema onber 2019) werden keine Sanktionen ange- line. wendet, wenn die telematische Übertragung innerhalb des Folgemonats nach Durchführung der Geschäftsvorfälle erfolgt. Die Termine für die Mehrwertsteuerabrechnung bleiben davon unberührt. Unklar ist bisher die Formulierung „innerhalb des Folgemonats nach Durchführung der Geschäftsvorfälle“: Müssen die Tageseinnahmen eines Monats somit vor Beginn des Folgemonats übermittelt werden (Tageseinnahmen September innerhalb 30. September) oder innerhalb des Folgemonats (Tageslosungen September innerhalb 31. Oktober)? Der hds hält Sie auf dem Laufenden.
steuer@hds-bz.it
Alle unter keiten . ig ll ä f r e ue r n Steue z.it/st hds-b
33 Aufschub für Steuereinzahlungen ... ... bis zum 30. September. Der Aufschub der Fristen für die Einzahlung der direkten Steuern, der Wertschöpfungssteuer und der Mehrwertsteuer, die im Zeitraum zwischen 30. Juni und 30. September fällig sind, wurde vor Kurzem bestätigt. Die Fristverlängerung gilt für Steuerzahler, für die die Steuerzuverlässigkeitsindexe (ISA) bereits verabschiedet wurden. Von diesem Zahlungsaufschub können auch jene Steuerzahler profitieren, die von der Anwendung der ISA ausgeschlossen sind – z. B. Geringverdiener und Steuerzahler mit Pauschalsystem und Steuerzahler, für die eigene Ausschlussgründe gelten. Maßgeblich sind die ausgeübte Tätigkeit und der Umstand, ob dafür die Indexe bereits bestätigt wurden. Der Aufschub betrifft auch Gesellschafter von Gesellschaften, für die die Fristverlängerung gilt, falls das Einkommen nach Transparenz den Gesellschaftern zugeordnet wird.
steuer@hds-bz.it
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info aktuelles hds-bz.it/beitraege hds-bz.it/beratung hds-bz.it/gastronomie
Förderung Sabatini-ter
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Interessante Neuerungen. Die Höchstgrenze für Investitionen je antragstellendem Unternehmen ist von zwei auf vier Millionen Euro erhöht worden. Zudem ist vorgesehen, dass der Beitrag für Beträge von bis zu 100.000 Euro in einer Tranche ausbezahlt wird und nicht wie bisher in mehreren Raten. Mit dem Gesetzesdekret Nr. 34 vom 30. April 2019 wurden diese Neuerungen für die Förderung „Sabatini-ter“ eingeführt. Speziell gefördert werden Mikro-, Klein- und mittlere Unternehmen die Investitionen für die Unternehmenskapitalisierung vornehmen. Der Beitrag wird dabei nach der herkömmlichen Methode berechnet: Bei den Mikro- und Kleinunternehmen werden zur Berechnung des Fördersatzes 5 Prozent und bei den mittleren Unternehmen 3,575 Prozent verwendet.
Innovation wird gefördert Voucher für Beratungsleistungen. Mit dem Dekret vom 7. Mai 2019 hat das Ministerium für die Wirtschaftliche Entwicklung (MISE) die Anwendungskriterien für Kapitalbeiträge in Form von Vouchern für die Inanspruchnahme von Beratungsleistungen genehmigt. Damit werden Innovationsprozesse sowie technologische und digitale Innovationen gemäß dem Modell Industrie 4.0 gefördert. Ebenso werden über diese Initiative Beratungsleistungen zur Innovation der Unternehmensorganisation und dem innovativen Zugang zur Kapitalbeschaffung gefördert. Der Beitrag wird auf den Kostenbetrag der anfallenden Beratungsleistungen berechnet. Dabei ist zu berücksichtigen, dass die beauftragen Berater bzw. Beratungsunternehmen die in den Kriterien festgelegten Qualifikationen erfüllen müssen. Die Mindestdauer der Beratung muss neun Monate betragen. Für das Triennium 2019 - 2021 stehen für diese Beitragsinitiative insgesamt 75 Millionen Euro zur Verfügung. Kleinst- und Kleinbetriebe erhalten 50 Prozent der zulässigen Beraterkosten bis zu einem Höchstbetrag von 40.000 Euro. Mittelbetriebe erhalten 30 Prozent der zulässigen Beraterkosten bis zu einem Höchstbetrag von 25.000 Euro. Unternehmensnetzwerke erhalten 50 Prozent der Beraterkosten bis zu einem Höchstbetrag von 80.000 Euro.
fdorfmann@hds-bz.it fdorfmann@hds-bz.it
UTIF-Lizenz wieder eingeführt Verkauf von alkoholischen Getränken im Gastgewerbe. Nachdem die Lizenz zum Verkauf alkoholischer Getränke (UTIFLizenz) für gastgewerbliche Betriebe 2017 abgeschafft worden war, wurde sie nun mit dem Wachstumsdekret wieder eingeführt. Gastbetriebe müssen somit erneut eine Lizenz zum Verkauf alkoholischer Getränke (UTIF-Lizenz) beim Zollamt beantragen. Auch wenn nicht spezifiziert wurde, ob jene Betriebe, die bereits vor der Abschaffung von 2017 im Besitz einer Lizenz waren, um eine neue Lizenz ansuchen müssen, ist davon auszugehen, dass die alte Lizenz ihre Gültigkeit beibehält. Zur Klärung von Zweifeln empfiehlt es sich, Rücksprache beim jeweiligen Zollamt zu halten.
fdorfmann@hds-bz.it
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Physiotherapeuten: Eintragung ins Berufsalbum Physiotherapeuten müssen sich für die Ausübung ihrer Tätigkeit in das entsprechende Berufsalbum eintragen (Ministerialdekret vom 13. März 2018). Bei Ausübung der Tätigkeit ohne Eintragung in das Berufsalbum drohen Haftstrafen von sechs Monaten bis zu drei Jahren und Geldstrafen von 10.000 bis 50.000 Euro (Gesetz Nr. 3/2018). Was die Rentenversicherung anbelangt, gibt es derzeit keine eigene Kasse. Eine solche ist zwar in Planung, das Datum ihrer Einführung ist jedoch noch offen. Bis dahin werden Physiotherapeuten in die NISF/INPS-Sonderverwaltung (gestione separata) eingetragen. Mehr Infos unter www.tsrmbz.it.
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info aktuelles hds-bz.it/gewerkschaftsangelegenheiten hds-bz.it/arbeit hds-bz.it/abfallwirtschaft
Obligatorische Mutterschaft Südtirol Eine neue Möglichkeit. Als Alternative zur üblichen Form der Inanspruchnahme des Mutterschaftsurlaubs (zwei Monate vor dem Geburtsdatum und drei Monate danach) können Arbeitnehmerinnen den obligatorischen Mutterschaftsurlaub von fünf Monaten zur Gänze erst nach der Geburt in Anspruch nehmen (Gesetz Nr. 145/2018). Für diese Form des Mutterschaftsurlaubs muss die Zustimmung des Facharztes des Nationalen Gesundheitsdienstes und des für Prävention, Gesundheitsschutz und Arbeitssicherheit zuständigen Arztes ein-
geholt werden. Die Ärzte müssen bescheinigen, dass die Entscheidung weder die Gesundheit der schwangeren Frau noch die des ungeborenen Kindes gefährdet. Der entsprechende Antrag muss telematisch vor Beginn der zwei Monate vor dem voraussichtlichen Geburtstermin, auf jeden Fall aber spätestens innerhalb eines Jahres ab dem Ende des entschädigungsfähigen Zeitraums gestellt werden.
F-Gase: Datenbank wird Pflicht tenbank r nationalen Da Die Errichtung de -Gase) (F Treibhausgase für fluorierende 18 20 6/ 14 . s Dekret Nr wird Pflicht. Da r fü r te gis rre e Papie hat das bisherig mit F-Gasen und da n vo fe äu nk die Ei w. bz n enden Geräte zusammenhäng r de i Be t. abgeschaff deren War tung hten, ac zu uf ra da r allem Neuerung ist vo ht nic der Geräte nur die dass bezüglich w. bz te rä hlossenen Ge hermetisch gesc sind it m So d. troffen sin Einrichtungen be nke rä ch hls Kü n he ltsüblic z. B. die hausha n. se los flicht ausgesch von der Meldep s-bz.it/ hd r te un e lin Mehr Infos on ft. abfallwirtscha
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jkaser@hds-bz.it
INFO
Abfallentsorgung im Recyclinghof von Bozen
Gut zu wissen. hds-Mitglieder können mit der Transportvignette des Verbandes und ohne Eintragung in das Nationale Register der Umweltfachbetriebe, die dem Hausmüll gleichgestellten Abfall bis zum nächstgelegenen Recyclinghof liefern. Diese Möglichkeit fußt auf einem Abkommen mit der Landesverwaltung. Einige Gemeinden haben diese Vereinbarung nicht unterschrieben, so auch Bozen. Deshalb braucht es auch in der Landeshauptstadt eine zusätzliche Vereinbarung, die jeder Unternehmer problemlos mit der SEAB abschließen kann. Mehr Infos: Heinz Neuhauser, Bereichsleiter Arbeitssicherheit, Umwelt und Hygiene, T 0471 310 519, hneuhauser@hds-bz.it
B Istatwert betreffend die Konsumpreise für die Angleichung der Mieten (Gesetz 392/78). - Nationale Veränderung Mai 2018 – 2019 ist gleich + 0,7 % (75 % = + 0,525) und Juni 2018 – 2019 ist gleich + 0,5 % (75 % = + 0,375). - Veränderung in Bozen Mai 2018 – 2019 ist gleich + 1,4 % (75 % = + 1,05) und Juni 2018 – 2019 ist gleich + 1,3 % (75 % = + 0,975).
B Die Indexzahl für die Abfindungen beträgt im Mai 1,065744 und im Juni 1,190744.
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Geringer Kostenaufwand und einzigartiger Nutzen: Werden auch Sie monni-Partner! Infos: hds-bz.it/monni
Sichern Sie sich das multifunktionale POS-Gerät mit vorteilhaften, bankenunabhängigen Konditionen (Konvention Dachverband Confcommercio) und die Gutscheinkarte monni card. Ihr direkter Draht für Fragen und Infos sind die Bezirksleiter des hds in Bozen, Meran, Brixen, Bruneck und Schlanders.