Italienische Post AG – Versand im Postabonnement– G.D. 353/2003 (konv. Ges. Nr. 46, 27.02.2004) Art. 1, Abs. 1, CNS BOZEN · Jahrgang LXII · 10/2014
hds magazin
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Monatsmagazin des Handelsund Dienstleistungsverbandes Südtirol hds-bz.it
Wie Sie sich vor Ladendieben schützen
GRUPPEGUT.IT
editorial
Eigene Regeln trotz Liberalisierungspolitik Klare Richtlinien, Rechtsicherheit und ein geordneter Rahmen sind unabdingbare Voraussetzungen, damit sich der Einzelhandel in Südtirol gut weiterentwickeln kann und um Planungssicherheit für alle Beteiligten zu garantieren. Umso mehr gilt das für den Handel in Gewerbegebieten. Im vergangenen Jahr wurde die Südtiroler Handelsordnung (Landesgesetz Nr. 3/2013) von der römischen Regierung vor dem Verfassungsgericht angefochten. Das Urteil wurde aber vom Höchstgericht auf unbestimmte Zeit vertagt. Das heißt, dass das im Landesgesetz enthaltene Einzelhandelsverbot in Gewerbegebieten nach wie vor aufrechtbleibt, solange das Gericht diese Bestimmung nicht als verfassungswidrig erklärt. Eine im kürzlich in Kraft getretenen „Decreto competitività“ enthaltene Bestimmung sieht zwar vor, dass Einschränkungen für den Handel nur dann vorgesehen werden können, wenn die Notwendigkeit besteht, den Schutz der Umwelt, Gesundheit, Beschäftigten oder Kulturdenkmäler zu gewährleisten. Diese Präzisierung bzw. Lockerung des Verbots hat aber keinen unmittelbaren Einfluss auf das bestehende Südtiroler Einzelhandelsverbot im Gewerbegebiet. Das Südtiroler Handelsgesetz bleibt somit bis zum Urteil des Verfassungsgerichts nach wie vor gültig. Diese Klarstellung ist hier auf jeden Fall notwendig. Während also auf Staatsebene die Liberalisierungspolitik im Handel konsequent durchgezogen wird, gibt es in Südtirol noch Möglichkeiten, selbst zu regeln und zu steuern. Es geht nun darum, die totale Liberalisierung zu verhindern. Der hds fordert Landesregierung und Landtag auf, dieses Ziel anzupeilen und die Öffnung von Gewerbegebieten so klein wie möglich zu halten. Ich bin überzeugt, dass das Land weiterhin in diese Richtung gesetzgeberisch tätig sein wird – mit dem Ziel, eine verträgliche Weiterentwicklung des Einzelhandels ohne Konzentrationen, attraktive Investitionen mit Augenmaß und eine Stärkung der Peripherie sowie der vielen wertvollen Familienbetriebe zu ermöglichen.
Walter Amort, hds-Präsident
titelgeschichte Ladendiebe zu Besuch
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aktuelles Wer wird das Verkaufstalent 2014?
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trends Einkaufserlebnis wird großgeschrieben
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bezirke 30 Jahre beim hds
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berufsgruppen Der hds auf der Hotel 2014
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bildung Sensibilisieren und informieren
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betriebe informieren Bnf-Weihnachtskartenaktion 2014
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rechtsberatung Haftung von Host-Providern
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info aktuelles Mehr zum Plastiktüten-Verbot
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Redaktion, Verwaltung und Werbung: 39100 Bozen, Mitterweg 5, Bozner Boden, T 0471 310 308/309, F 0471 310 396, pr@hds-bz.it, www.hds-bz.it Verantwortlich im Sinne des Pressegesetzes und Verantwortlicher Schriftleiter: Dr. Mauro Stoffella (Bereichsleiter Kommunikation) Redaktion: Dr. Sergio Colombi, Dr. Martina Reinstadler, Manuela Seebacher Grafisches Konzept: Gruppe Gut – www.gruppegut.it titelbild: istockphoto Grafik: Stefano Hochkofler Fotos: free images, istockphoto, Helmuth Rier, Shutterstock Druckerei: Athesia Druck GmbH – Weinbergweg 7 – 39100 Bozen Aufgegeben am 30. September 2014 Die Redaktion behält sich das Recht vor, Anzeigen zurückzuweisen. Die in Gastartikeln wiedergebene Meinung muss nicht der Meinung der Redaktion entsprechen. Herausgeber: Handelsund Dienstleistungsverband Südtirol Genossenschaft – Bozen, Sped. im P.A. – 45% - Art. 2. Absatz 20/b, Gesetz 662/96, Filiale Bozen, Eintragung Landesgericht Bozen Nr. 50/51 – Rep. 27256. Angeschlossen der USPI Unione Stampa Periodica Italiana
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Wie Sie sich vor Ladendieben schützen
Auch in Südtirol gibt es immer wieder Fälle von Ladendiebstahl, Einbruch oder Diebstahl durch untreue Mitarbeiter.
Wirksame Methoden, Ratschläge und Verhaltensregeln gegen Langfinger
Bringen Sie jeden Ladendiebstahl zur Anzeige
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Geschäfte müssen offen und einla- sich um Diebstähle von Gütern mit gerindend sein. Das zieht oft die falschen Kun- gem Wert, selten mehr als 250 Euro. Da vieden an. Was nicht niet- und nagelfest ist, le Straftaten nicht gemeldet oder als Diebwird im Handel geklaut. Dass Ladendieb- stahl erkannt werden, ist die Dunkelziffer stahl ein ernst zu nehmendes Problem für eine sehr viel höhere. Die Aussagekraft der den Einzelhandel darstellt, belegen zahlrei- Statistiken ist stark eingeschränkt“, erklärt che Studien. In Italien sind die Ladendieb- Kirchler. stähle erstmals nach drei Jahren wieder an- „Die Diebstähle in Südtirol sind im Vergleich gestiegen (Sole 24 Ore). Auch in Südtirol gibt zum restlichen Staatsgebiet nicht alarmiees immer wieder Fälle von Ladendiebstahl, rend und seit Jahren stabil. Straftaten pasEinbruch oder Diebstahl durch untreue sieren jedoch immer wieder“, sagt Giuseppe Tricarico, Leiter der Fahndungsabteilung in Mitarbeiter. der Quästur Bozen. Damit Diebstahl keine „Ladendiebstahl ist ein Phänomen der Mas- Chance hat, ist es wichtig, Präventionsmaßsenkriminalität. 20 Prozent aller begange- nahmen zu treffen und Verhaltens- und nen Straftaten sind Ladendiebstähle“, sagt Handlungsweisen zu kennen. Erziehungswissenschaftler und Business Coach, Karl Kirchler. Seit Jahren hält er Vor- Mögliche Ursachen träge zum Thema und schult Unternehmer Ladendiebstahl im stationären Einzelhanund Mitarbeiter in diesem Bereich. „Laut del wird zunehmend durch psychologische Statistik werden in jedem Geschäft Waren Faktoren begünstigt. „Dazu gehören Reizim Wert von einem Prozent des Gesamtum- überflutung, Geringschätzung des Eigensatzes gestohlen. In der Regel handelt es tums, mangelnde Diebstahlsicherung in
titelgeschichte
Ihre Checkliste • Jeden Ladendiebstahl zur Anzeige bringen • Regelmäßige Mitarbeiterschulungen • Verdächtige Personen gezielt ansprechen (z. B. Kann ich Ihnen helfen? Suchen Sie etwas Bestimmtes?) • Beobachtungsmöglichkeiten durch Übersichtlichkeit und Helligkeit schaffen • Mechanische und elektronische Warensicherungssysteme einsetzen • Lassen Sie keinen Einblick in die Kasse zu
Giuseppe Tricarico, Leiter der Fahndungsabteilung in der Bozner Quästur: „Es wird immer kreativer und leider auch professioneller gestohlen.“
den Geschäften, fehlende Angst vor Sanktionen oder auch krankhafte Stehlsucht. Der Reiz der Gesellschaft, etwas haben zu wollen, hat sich verstärkt“, sagt Kirchler. Laut ihm sind viele Diebstähle kleine Ohrfeigen der Kunden für schlechte Behandlung in einem Geschäft. „Betriebe mit unfreundlichem und unzufriedenem Personal sind häufig von Diebstahl betroffen. Mitarbeiterdiebstahl kann durch ein schlechtes Betriebsklima, Missmanagement des Betriebes, wenig Mitsprachemöglichkeiten oder kaum Wertschätzung und Anerkennung begünstigt werden“, so der Experte.
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Beliebte Ware
Händler müssen in Zukunft immer besser gegen Ladendiebstahl gewappnet sein, damit die Inventurverluste nicht zu hoch sind und die Geschäftsergebnisse dadurch zu stark negativ beeinflusst werden. „Es wird immer kreativer und leider auch professioneller gestohlen.
Fortsetzung auf Seite 6
Mayday, Mayday: Wie kann ich Ihnen helfen? „Mayday“ ist das internationale Notsignal im Sprechfunk, wird weltweit verwendet und hat im Funkverkehr oberste Priorität. Ein bekannter Online-Versandhändler versteht nun den Begriff Mayday für die „Revolution des Kundenservices“. Bei Mayday handelt sich um einen VideoKundendienst. In maximal 15 Sekunden erhält der Onlinekunde Hilfe von einem Technik-Experten des Versandhändlers. Dieser bezeichnet es als fortschrittlich, wenn ein Onlinehändler seine Kunden per Video mit echten Menschen/Mitarbeitern berät. In den USA ist das kostenlose Angebot namens Mayday schon einige Monate verfügbar, jetzt soll Europa folgen.
Was hier der Onlineriese als „revolutionär“ und „fortschrittlich“ verkauft, ist für die vielen Klein- und Familienbetriebe in Südtirol seit jeher selbstverständlich - ob online oder offline: Die persönliche Beratung, der direkte Kontakt mit dem Kunden und das so entstehende Vertrauen stehen im Handel nach wie vor im Mittelpunkt.
Mauro Stoffella, Bereichsleiter Kommunikation
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titelgeschichte Experte Karl Kirchler: „Der Reiz der Gesellschaft, etwas haben zu wollen, hat sich verstärkt.“
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Ladendiebstahl vorbeugen Das Berufsbildungszentrum Bruneck organisiert am 12. November ein ganztägiges Seminar. Die Kursbesucher lernen, wie Ladendiebstahl durch vorbeugende Maßnahmen verhindert werden kann. Anmeldung: T 0474 573 411, F 0474 573 499. Auf Anfrage organisiert Karl Kirchler Impulsvorträge für Unternehmer und Mitarbeiter. Mehr Infos: H 348 7157 484, karlk@bbzbk.info
Den besten Schutz bietet qualifiziertes Verkaufspersonal
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Um Diebstählen vorbeugen zu können, halten. Der Kassenbestand sollte so gering ist es wichtig zu wissen, wo am häufigs- wie möglich gehalten werden. Geld sollte ten zugeschlagen wird und welche Waren nur in einem verschlossenen und nicht bei Langfingern besonders beliebt sind. einsehbaren Raum gezählt werden. Die Stadtgebiete wie die Bozner oder Meraner einfachsten und bekanntesten PräventionsInnenstadt sind hauptsächlich von Laden- maßnahmen sind Videoüberwachungsanladiebstählen betroffen. Einbrüche hingegen gen und elektronische Artikelsicherungen. verzeichnen wir im ganzen Land“, so Tri- „Heutzutage gibt es Überwachungsanlagen, carico. die Bilder in einer sehr hohen Qualität aufZu den am häufigsten entwendeten Arti- zeichnen. Anhand der Videos lassen sich die keln gehören kleine, teure Waren wie etwa Täter schnell identifizieren und die Chance, Parfüm, Kosmetik oder Kleidung. Im Be- dass sie von der Polizei erwischt werden, kleidungshandel werden vor allem hoch- erhöht sich. Außerdem gibt es ein Alarmwertige Marken bevorzugt, aber auch mo- system, das direkt mit der Polizei oder den dische Artikel und Accessoires wie Brillen, Carabinieri verbunden ist. Durch diese MeTücher und Modeschmuck. Generell gilt, thode kann schnell gehandelt werden, und was sich gut verkauft, wird auch oft und es wird keine kostbare Zeit verschwendet. In großen Betrieben empfehlen wir zudem gerne geklaut. eine Security zu engagieren“, erklärt der Fahndungsleiter. Sicherheitstechnik kann Tricks der Täter kennen 90 Prozent der Diebe sind keine Profis, son- die Aufmerksamkeit des Personals immer dern Gelegenheitsdiebe. Die einfachste und nur ergänzen, niemals ersetzen. Zumal eine häufigste Methode ist der Diebstahl mit aufwendige technische Ausrüstung professiTaschen. Die Ware verschwindet direkt in onelle Ladendiebe oftmals nicht abschreckt. der Einkaufstasche, in Rucksäcken, Handtaschen oder in großen Manteltaschen. Richtiges Verhalten nach einer Straftat „Warensicherungen können einfach umgan- Von einem Ladendiebstahl kann jeder gen werden, wenn die Diebstahltaschen mit Händler betroffen sein. Wenn es zu einer Aluminiumfolie ausgekleidet werden. Diese Straftat gekommen ist, ist die wichtigste ReKlautüten werden auch Boosterbag genannt. gel, Ruhe zu bewahren und keine HeldentaOft wird auch nur das Etikett der gestohle- ten zu vollbringen. „Ladendiebe dürfen nur nen Ware in mehreren Schichten Alumini- gestellt werden, wenn die Situation wirklich umfolie eingewickelt. Geschäftsleute soll- eindeutig ist. Wenn der Kunde die Abteilung ten besonders auf offene Reißverschlüsse verlässt oder die Kassenzone passiert, ohne und offene Taschen achten“, sagt Tricarico. die mitgeführte Ware zu bezahlen, besteht Ein anderer beliebter Trick, der von La- kein Zweifel mehr, dass es sich um einen dendieben angewandt wird, ist alt gegen Dieb handelt. Bei der Klärung des Vorfalles neu auszutauschen. Das Geschäft wird mit sollte man ruhig, höflich und sachlich vorneuen Schuhen oder Textilien verlassen, gehen und die verdächtige Person ins Büro während die alten Treter oder die alte Jacke bitten. Taschenkontrollen durch das Personal sind nur mit Einwilligung des Kunden zurückgelassen werden. erlaubt. Der Dieb wird dann den Sicherheitsbehörden übergeben“, erklärt Kirchler. Vorkehrungen treffen Den besten Schutz vor Ladendieben bietet „Jeder Diebstahl sollte auf jeden Fall sofort qualifiziertes Verkaufspersonal. Mitarbei- angezeigt werden. Eine schnelle Meldung ter sollen erkennbar präsent und aufmerk- ermöglicht einen schnellen Beginn der sam sowie im Umgang mit Ladendieben Fahndung. Leider fehlt bei den Betriebsausgebildet sein. Der Blickkontakt und die inhabern oft das Interesse an einer Anzeigezielte Beobachtung reichen oft schon aus, ge, da sie glauben, dass es sowieso nichts um den Täter von der Tatausführung abzu- bringt. Genau das Gegenteil ist der Fall:
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Eine Anzeige ist mit keinerlei Bürokratie verbunden und kann sehr schnell gemacht werden“, sagt Tricarico. Wird in ein Geschäft eingebrochen, das über ein mit der Polizei verbundenes Alarmsystem ausgestattet ist, so werden die Beamten sofort alarmiert und können noch während des Tatgeschehens intervenieren. Wurde bereits irgendwo eingebrochen, so sollte die Polizei umgehend unter der Notrufnummer 113 alarmiert werden. „Wichtig ist, dass nach einem Einbruch alles so bleibt, wie es die Täter hinterlassen haben. Dadurch können wir sicherstellen, dass auch keine Beweise verloren gehen. Auch bei einem Raubüberfall gilt, Ruhe bewahren und so schnell wie möglich die Polizei rufen“, sagt der Experte.
Sonn- und FeiertagsschlieSSungen im Handel Gesetzesentwurf eine Augenauswischerei. Kurz vor Redaktionsschluss wurde in der Abgeordnetenkammer über einen Gesetzesentwurf abgestimmt, der in Italien wieder die Einführung von Sonn- und Feiertagsschließungen vorsieht. Der hds zeigt sich von der Diskussion und der anschließenden Abstimmung in der Kammer enttäuscht, denn daraus wurde eine reine Augenauswischerei. Zum einen sind die ursprünglich 12 vorgesehenen Feiertags- Pflichtschließungen auf lediglich sechs reduziert worden. Zum anderen soll der Unternehmer selbst entscheiden können, an welchen sechs Feiertagen er sein Geschäft schließen möchte. Im Grunde ändert das kaum die jetzige Situation, in der totale Liberalisierung herrscht. Der Entwurf musste bis Redaktionsschluss noch durch den Senat zur endgültigen Abstimmung.
Mitarbeiter schulen
Geschultes, aufmerksames und für die Kunden stets wahrnehmbares Ladenpersonal gilt als effektivste Vorkehrung gegen Ladendiebstahl. „Die Aufgabe der Mitarbeiter besteht darin, dem vermeintlichen Ladendieb so wenig wie möglich Gelegenheiten zu geben, um etwas einzustecken. Mitarbeiter, die den Kunden freundlich mit Blickkontakt grüßen und Präsenz und Servicebereitschaft zeigen, sind ein Risiko für Ladendiebe. Wer näher am Kunden ist, nimmt Klau- und Kaufsignale gleichermaßen wahr“, sagt Kirchler. Mitarbeiter müssen lernen, verdächtige Personen zu beobachten und durch aktives Ansprechen zu verunsichern.
Grundsätzlich begrüßt der hds, wie Politik und Gesetzgeber nach relativ kurzer Zeit erkannt haben, dass die totale Liberalisierung bei den Öffnungszeiten im Handel nicht das Allheilmittel für wirtschaftlichen Aufschwung sei. Das ist ein klares Signal an die vielen Klein- und Familienbetriebe und die Erkenntnis, dass Fehlentscheidungen und -entwicklungen auch in rascher Zeit revidiert werden können. Allerdings kann der hds mit diesem Ergebnis nicht einverstanden sein. Der Verband setzt sich für eine angemessene Anzahl an Sonn- und Feiertagsschließungen ein. Ausnahmen bei den Pflichtschließungen sollten nur für Tourismusgebiete in der Saison und bei besonders touristisch relevanten Ereignissen an einzelnen Sonntagen vorgesehen werden. In der nächsten Ausgabe des hdsmagazin werden wir über die weiteren Entwicklungen und die Abstimmung im Senat berichten. hdsMitglieder werden in der Zwischenzeit über die weiteren hds-Kommunikationskanäle auf dem Laufenden gehalten.
mreinstadler@hds-bz.it
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Südtirol sucht sein
Verkaufstalent 2014 Junge Nachwuchskräfte stellen ihr Können unter Beweis. Der Berufswettbewerb Verkaufstalent Südtirol gehört mittlerweile zum Pflichtprogramm eines jeden Jungverkäufers. Bereits zum sechsten Mal messen talentierte Nachwuchskräfte ihre Fähigkeiten im Verkauf. Die Verkaufstalente müssen im Wettbewerb ein möglichst perfektes, kundenorientiertes Verkaufsgespräch mit einem Testkunden führen. Parallel dazu muss ein italienisch sprechender bzw. englischer Kunde betreut werden. Die Berufsschüler brauchen dabei Fachwissen, Argumentationstechnik und professionelles Auftreten.
Der Wettbewerb findet an zwei verschiedenen Tagen statt. Am 10. Oktober werden alle Teilnehmer bei der Vorausscheidung ab 08:30 Uhr in der Aula Magna „Alte Turnhalle“ am Rathausplatz in Bruneck ihr Können unter Beweis stellen. Eine Woche darauf, am 17. Oktober stehen sich die fünf Finalisten ab 18:00 Uhr in der Aula am Berufsbildungszentrum Bruneck im Wettstreit gegenüber. Den fünf Finalisten winkt ein Scheck, der von der Bilateralen Körperschaft EbK zur Verfügung gestellt wird. Die Fachjury setzt sich aus Vertretern des hds und Fachlehrpersonen der Berufsschulen zusammen. Der hds wünscht allen Teilnehmern viel Glück und Erfolg. Den drei Erstplatzierten gibt der Verband mit auf den Weg, das Land Südtirol in Österreich gut zu vertreten. Am 12. November findet nämlich in Salzburg der internationale Berufswettbewerb Junior Sales Champion statt.
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Die Anwärter
Um den Titel kämpfen erena Weifner aus Jenesien V LBS Gutenberg in Bozen
Verkaufstalent Südtirol 2014
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Bisma Abbas aus Brixen ilvia Andergassen aus Klausen S 4 Sabine Schatzer aus Brixen 5 Manuela Stolz aus Kastelruth LBS Tschuggmall in Brixen 2
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Verkaufstalent Südtirol 2013 Magdalena Plaikner.
Julia Baumgartner aus Bruneck andra Hilber aus S Oberwielenbach/Percha 8 Monika Niederlechner aus Oberwielenbach/Percha Berufsbildungszentrum Bruneck 6 7
Vorausscheidung Freitag, 10. Oktober Beginn: 08:30 Uhr Bruneck, Aula Magna „Alte Turnhalle“, Rathausplatz
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Finale Freitag, 17. Oktober Beginn: 18:00 Uhr Bruneck, Aula am Berufsbildungs zentrum, Toblstraße
hds-Aufkleber für Meisterbetriebe Professionalität, Kompetenz und Qualität zeichnen Meisterbetriebe aus. Um diesen mehr Sichtbarkeit zu verleihen, hat der hds einen Sticker ausgearbeitet. Alle hds-Mitglieder, die entweder als Einzelunternehmen oder in Gesellschaftsform organisiert sind und bei denen der Firmeninhaber bzw. ein Verwalter im Besitz des Meisterdiploms sind, können den Aufkleber kostenlos anfordern: Petra Blasbichler, T 0471 310 318, pblasbichler@hds-bz.it.
Meisterbetrieb tro s Azienda di mae
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Beiträge für berufliche Weiterentwicklung
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Der wirtschaftliche Erfolg und die Innovationskraft Südtirols hängen maßgeblich von den beruflichen Qualifikationen der Mitarbeiter ab. Der auf Staatsebene eingerichtete Berufsfond For.Te stellt Beiträge in Höhe von insgesamt 48.020.000 Euro für betrieblich organisierte Schulungen zur Verfügung. Die Beiträge werden für kontinuierliche Fortbildungen, Umschulungen, Anpassung und Umstellungen von beruflichen Kompetenzen, Initiativen für die Gleichberechtigung, Gesundheit und Sicherheit am Arbeitsplatz, Qualitätsförderung und Zufriedenheit der Kunden ausbezahlt. Anrecht auf einen Beitrag haben Betriebe mit 1 bis 149 Angestellten, die dem Fonds angehören und im Handel, Tourismus, in der Dienstleistung und in anderen Wirtschaftssektoren tätig sind. Einreichefristen der Projektpläne: 15.Oktober 2014, 16. April 2015. Mehr online unter hds-bz.it/bildung in der Rubrik Nützliche Dokumente.
bildung@hds-bz.it
Markus Heiss mit Partnerin Petra Rastner.
Potenzial im Onlinehandel ausschöpfen hds-Mitgliedsbetrieb im Web. Wer erfolgreich sein will, muss Herausforderungen meistern und Chancen frühzeitig erkennen. Markus Heiss aus Brixen betreibt seit 2008 den Onlineshop 1000fliegen.com. Der Shop wächst stetig, beliefert Kunden in Italien, Deutschland, Österreich und der Schweiz. Bald soll auch der französische Markt dazugeholt werden.
Im Netz erfolgreich sein Onlineshop-Betreiber müssen viele Dinge im Auge behalten, um im Onlinevertrieb erfolgreich zu sein. „Produktsortiment, Preis, Versand- und Bezahlmöglichkeiten, Benutzerfreundlichkeit und Service müssen passen. Da der Kunde nicht von einem Verkäufer geführt wird, muss es ihm so leicht wie möglich gemacht werden einzukaufen“, erklärt Heiss. Er vergleicht seinen Onlineshop mit einem traditionellen Geschäft. „Auch hier muss sich für den Kunden beim Betreten des Ladens ein stimmiges Gesamtbild ergeben“, so der Geschäftsmann. Vom Kunden lernen Facebook und google+ sind im Onlinehandel wichtige Marketinginstrumente, auf die
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nicht verzichtet werden kann. „Wir benutzen Social Media, um Kundenbeziehungen zu pflegen. Ziel ist es, ein Netzwerk an Freunden aufzubauen und somit die Bekanntheit unseres Shops europaweit zu steigern. Wir posten nicht zwangsläufig Produkte, sondern Infos, die für Interessierte einen Mehrwert bieten. Durch die Resonanz auf den geposteten Beitrag lernt man schnell, ob man auf dem richtigen Weg ist oder nicht“, sagt Heiss. Keine Angst vor neuen Investitionen „Der Schritt ins Netz scheint für viele schwieriger als er ist“, sagt Heiss. Der hds begleitet seine Mitglieder und erleichtert ihnen mit einem umfassenden Serviceangebot den Einstieg in die Welt des E-Commerce. Informieren Sie sich über die Verwirklichung Ihres Onlineshops. Ihr Kontakt in Bozen: Valentina Maggio, T 0471 310 420, vmaggio@hds-bz.it, hds-bz.it/ beratung.
mreinstadler@hds-bz.it
NEWS VOM EUROPA POINT IM hds
Handelskooperationen: Europa hilft bei der Suche nach Partnern
Abwicklungsgebühren sind zu hoch MasterCard fordert zu hohe Abwicklungsgebühren für Kreditkartenzahlungen. Zu dieser Entscheidung ist der Europäische Gerichtshof gekommen, der damit in letzter Instanz die Entscheidung der EU-Kommission von 2007 bestätigt und so einen langen Rechtstreit zwischen den europäischen Institutionen und MasterCard beendet hat. Das Gericht urteilte, dass die hohen Interbankenentgelte - die den Einzelhändlern angelastet werden und die sie ihrerseits auf die Verbraucher abwälzen - für den reibungslosen Betrieb des Kartensystems von MasterCard nicht nötig seien und daher abgeschafft werden müssten. Diese Gebühren werden auch von Visa eingehoben; auf Visa und MasterCard entfallen heute über 95 Prozent aller Kreditkartenzahlungen innerhalb der Europäischen Union. Brüssel schlägt nun Obergrenzen für Interbankenentgelte in Höhe von maximal 0,2 Prozent des Kaufpreises für EC-Karten und von 0,3 Prozent für Kreditkarten vor. Der Vorschlag wird von den europäischen Ministern geprüft. „Dieses Urteil bestätigt, dass auf institutioneller Ebene die Rahmenbedingungen für mehr Wettbewerb, Transparenz und Effizienz bei Zahlkarten geschaffen werden müssen. Bei der kürzlich stattgefundenen Einführung des obligatorischen POS-Systems ist dies nicht geschehen“, stellt hdsPräsident Walter Amort fest.
In einem zunehmend wettbewerbsorientierten Markt sind Handelskooperationen ein wichtiges Instrument für Unternehmen und bieten zahlreiche Vorteile, von Handelsvereinbarungen bis hin zur Zusammenarbeit bei gemeinsamen Projekten. Seit 2008 ist auf Initiative der Europäischen Kommission das Enterprise Europe Network (EEN) tätig, das größte Dienstleistungsnetzwerk, das kleinen und mittelständischen Unternehmen kostenlose Beratung und Unterstützung bei der Entwicklung ihrer Wettbewerbsfähigkeit und Innovation anbietet. Das Netzwerk ist in Europa und weltweit in über 50 Ländern durch etwa 600 Organisationen, darunter Handels- und Industriekammern, Technologiepools, Universitäten und Entwicklungsagenturen vertreten. Zum Dienstleistungsangebot des Netzwerks zählt auch die Hilfe für Unternehmen bei der Suche nach potenziellen Handelspartnern in anderen Ländern. Das EEN verwaltet eine Datenbank, in der die Profile von Tausenden von europäischen und internationalen Unternehmen sowie tausende Anfragen und Angebote für Produkte, Dienstleistungen und Kooperationen gespeichert sind. Aktuell enthält die Datenbank 10.000 geschäftliche und technologische Kooperationsangebote aus über 40 Ländern. Unternehmen können ihr Profil sowie eine Kooperationsanfrage oder ein Kooperationsangebot in die Datenbank eingeben. Sie können nach Anfragen, Angeboten oder Themen suchen, die für sie von Interesse sind, sowie die innovativen Aspekte der einzelnen Angebote analysieren. Bei der Suche nach Branchen werden die Angebote von Unternehmen angezeigt, die in derselben Branche oder in verwandten Sektoren tätig sind. Wenn ein Unternehmen einen potenziellen Partner gefunden hat, wird es vom EEN bei der Organisation der ersten Treffen und bis zum Abschluss eines eventuellen Kauf- oder Kooperationsvertrages unterstützt. Zum Nachschlagen bzw. Eintragen in die Datenbank: www.eurosportelloveneto.it/coop_partner.asp
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Carla Vedovelli, Verantwortliche Europa Point, T 0471 310 322, cvedovelli@hds-bz.it, hds-bz.it/europa
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aktuelles Internet und neue medien
Autokauf: Hersteller entdecken Marktpotenzial bei Frauen
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Infos aus social networks. Auch wenn der Automarkt für die Hersteller traditionsgemäß ein Markt für männliche Kunden ist, zeigen die letzten Statistiken, dass immer mehr Frauen Auto fahren und dass sie beim Autokauf den Entscheidungsprozess immer öfters beeinflussen. In einigen Ländern ist dieser Trend ausgeprägter als in anderen. In den USA z. B. besitzen inzwischen mehr Frauen als Männer einen Führerschein: 105 Millionen Frauen gegenüber 104 Millionen Männern. Anderen Daten zufolge machen Frauen ihren Einfluss auch dann geltend, wenn Männer ein Auto kaufen; nach Aussagen von General Motors sind Frauen in bis zu 90 Prozent der Fälle an der Kaufentscheidung des Mannes beteiligt. Angesichts der aktuellen Krise in der Automobilindustrie investieren daher viele Hersteller in Marktforschungen, um mehr über die Vorlieben der Frauen beim Autokauf herauszufinden. Einigen dieser Studien zufolge verlassen sich Frauen lieber auf die Meinung von Freunden und auf die Bewertungen von Verbrauchern im Internet, während Männer ihre Informationen lieber den einschlägigen Fachzeitschriften entnehmen. Die sozialen Netzwerke, die den Austausch und die Kommunikation der Nutzer untereinander ermöglichen und fördern, sind daher ein besonders wirksames Instrument im Umgang mit der weiblichen Klientel. Eine ziemlich radikale Methode zur Eroberung der neuen Zielgruppe Frauen wählen jene Autobauer, die eigene Fahrzeuge für Frauen oder zumindest „auch für Frauen designte“ Autos herstellen wollen. Auf diese Strategie setzen z. B. einige Hersteller von Geländewagen.
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Zuerst kommt die Ware, gezahlt wird später Ein schwedisches Start-up-Unternehmen setzt auf die Zuverlässigkeit der Kunden.
Das Unternehmen trägt den Namen Klarna, was so viel heißt wie sauber, transparent, und arbeitet im E-Commerce. Mittlerweile ist Klarna in 15 Ländern tätig und will in Zukunft seine Dienste weltweit anbieten. Das ist zumindest geplant. Einige Analysten sehen darin die Zukunft des elektronischen Zahlungsverkehrs; das Unternehmen hatte nämlich eine ebenso banale wie intelligente Idee: Der Kunde muss erst nach Erhalt der Ware zahlen. Sowohl der Kunde als auch der Verkäufer sind durch die Vermittlung der Gesellschaft Klarna abgesichert, die das gesamte Risiko bei einem Zahlungsausfall übernimmt. Aber Achtung: Hier handelt es sich nicht um reine Menschenfreundlichkeit; der E-Commerce-Dienstleister stützt sich auf ein System, das den Risikoindex mithilfe eines Algorithmus berechnet und dabei mit einer minimalen Fehlergrenze die Bonität des Kunden vorhersieht. Gegebenenfalls wird die Zustimmung zum Einkauf verweigert, falls ein etwaiger Kauf das akzeptable
Risikoniveau übersteigt. Der Nutzer muss einige Fragen zu seiner Wohnadresse und zur Identität beantworten, um zu beweisen, dass er kredit- und glaubwürdig ist. Die Zahlung erfolgt – so wie in den alten Zeiten – bei Rechnungseingang. Seit den Anfängen des elektronischen Handels führen Gegner und Anhänger der modernen Technologien eine rege Debatte darüber; die Gegner scheuen allerdings zurück vor dem Kauf von Waren, die sie nicht vorher angefasst haben, Onlinezahlungen stehen sie angesichts der damit verbundenen Risiken ebenfalls skeptisch gegenüber. Einkaufen wird in den Köpfen traditionsgemäß immer noch mit dem Bild der Läden um die Ecke verbunden, mit denen fast alle von uns aufgewachsen sind. Diese neue Idee möchte nun eine sichere Möglichkeit bieten, um alte und moderne Einkaufsgewohnheiten erfolgreich miteinander zu verbinden.
Termine
D Veraer aktu elle ns kale taltung n - - - d e r: s hds- - - - bz ve rans
.i taltu t/ ngen
Sprechstunden
17.10.
hds vor Ort
• Events – Gefahr oder Stärkung einer Marke? Brixen, Forum (Saal Regensburg), 17:00 Uhr
25.10.
St. Ulrich montags von 14:30 bis 17:00 Uhr im Gemeindeamt. Lana donnerstags von 11:00 bis 13:00 im Rathaus, Maria-Hilf-Straße 5. St. Leonhard i. P. jeden 2. und 4. Mittwoch im Monat von 08:00 bis 10:00 Uhr in der Bezirksgemeinschaft Burggrafenamt, Passeirerstraße 3. Klausen donnerstags von 08:30 bis 12:30 Uhr, Kaffee Nussbaumer, Unterstadt 4, H 331 5714 456. Mühlbach dienstags von 08:00 bis 09:30 Uhr im Gasthof „Zur Linde“. Mals montags von 08:00 bis 10:00 Uhr im Gemeindehaus, Bahnhofstraße 19. Prad montags von 10:30 bis 12:30 Uhr in der Raiffeisenkasse. Sulden am 10. Dezember von 10:00 bis 12:00 Uhr in der Raiffeisenkasse.
• 50+: Geführte Besichtigung des „Loretoschatzes“ Klausen, Stadtmuseum
Rentenberatung
18. – 21.10. • Südback: Fachmesse für das Bäcker- und Konditorenhandwerk Stuttgart (D) 20. – 23.10. • Messe Hotel 2014, Bozen, Messe Bozen 23. – 27.10. • Salone del gusto, Turin
07. – 09.11. • Biolife 2014, Bozen, Messe Bozen 13.11. • Tag des Handels, Bozen, hds-Hauptsitz
Kleinanzeiger Geschäft/Büro ca. 50 m² zu vermieten/verkaufen - nur zum Verkauf ca. 100 m² möglich – Auto-Stellplätze auf privatem Gehsteig vorhanden - Sterzing in zentraler Lage. Info: H 335 6072 462 (Bezug: hdsmagazin)
Gemeinsame Stimme der Meister Erste Vollversammlung mit Wahl des Rates. Südtirols Meister bieten in 75 praktischen Berufen des Handels, Gastgewerbes und Handwerks Qualität auf höchstem Niveau. Der Südtiroler Meisterbund wurde 2013 gegründet und bietet allen Meistern eine starke Interessensvertretung, Informationen zu verschiedenen Themen und gemeinsame Kampagnen. Damit wird der Meistertitel zu einem echten Qualitätssiegel. Der Südtiroler Meisterbund lud kurz vor Redaktionsschluss zur ersten Vollversammlung ein. Gewählt wurde dabei der Rat der Südtiroler Meister. Infos: Petra Blasbichler, T 0471 310 318, pblasbichler@hds-bz.it
Meran am 8., 15., 22. und 29. Oktober sowie am 5., 12., 19. und 26. November von 08:00 bis 12:00 Uhr im hds-Büro. Sterzing am 16. Oktober sowie am 6. und 20. November von 08:30 bis 09:30 Uhr im hds-Büro. Brixen am 9., 16., 23. und 30. Oktober sowie am 6., 20. und 27. November von 14:30 bis 16:30 Uhr im hds-Büro. Bruneck am 16. Oktober sowie am 6. und 20. November von 11:00 bis 12:30 Uhr im hds-Büro. Schlanders am 8. und 22. Oktober sowie am 12. und 26. November von 14:00 bis 16:00 Uhr im hds-Büro. • PensPlan-Infopoints im hds (nach Vereinbarung) Kostenlose landesweite Vorsorgeberatung für Arbeitnehmer und Selbstständige. Vereinbaren Sie Ihren Gesprächstermin mit dem hds-Büro in Ihrer Nähe oder unter T 0471 978 032.
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Rechtsbeistand (nach Vereinbarung) Bozen am Montag von 11:00 bis 12:30 Uhr, am Mittwoch von 15:00 bis 16:30 Uhr im Hauptsitz des hds (T 0471 310 458). Meran jeden 1. und 3. Montag im Monat von 14:30 bis 15:30 Uhr im hds-Büro (T 0473 272 511). Brixen jeden Dienstag von 14:00 bis 15:00 Uhr im hds-Büro (T 0472 271 411). Sterzing hds-Büro (T 0472 766 070). Schlanders jeden Donnerstag um 14:00 Uhr im hds-Büro (T 0473 730 397). Arbeitssicherheit, Abfall und Hygiene (nach Vereinbarung) Die Beratungsgespräche finden in allen hds-Bezirksstellen statt. Vereinbaren Sie Ihren individuellen Gesprächstermin mit dem hds-Büro in Ihrer Nähe. Beratung in Kondominiumsangelegenheiten (nach Vereinbarung) Bozen jeden 3. Dienstag im Monat im Hauptsitz des hds (T 0471 310 505/508). Finanzberatung (nach Vereinbarung) Bozen am 4. November von 09:30 bis 12:30 Uhr im Hauptsitz des hds (T 0471 310 420).
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Handel setzt auf Einkaufserlebnis 14
Cross-Channel: Erfolgsmodell für Kunden und Händler Über 60 Prozent der Händler in Deutschland, die einen Onlineshop und ein stationäres Geschäft haben, bieten die Abholung online bestellter Ware im Laden vor Ort an. Die Verkaufskanäle verschwimmen zusehends. Viele Händler verknüpfen schon heute erfolgreich die Vorteile der Onund der Offline-Welt miteinander. Im Trend liegt dabei vor allem auch der beschriebene Click & Collect-Service. In Zukunft würden sich immer mehr solcher Cross-ChannelKonzepte, die die Kanäle miteinander verknüpfen, entwickeln. Die Kunden erwarten, dass sie die Ware über alle Kanäle einkaufen, bezahlen und abholen können. Die Händler erhoffen sich von diesem Service ganz praktische Vorteile: die Frequenz im stationären Geschäft erhöhen, zusätzliche Impulskäufe und sinkende Versandkosten.
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Die stationären Händler in Deutschland setzen auf den Ausbau des Einkaufserlebnisses. Eine aktuelle Umfrage des Institutes für Handelsforschung IFH zeigt, dass über 80 Prozent der Unternehmen entsprechende Maßnahmen planen. „Der Handel steckt in einem Strukturwandel. Viele innenstädtische Händler klagen über sinkende Kundenfrequenzen. Der stationäre Handel setzt deshalb zunehmend auf seine Stärken, wie zum Beispiel das Einkaufserlebnis“, so der Handelsverband. Vor allem Veränderungen wie der wachsende Onlinehandel oder der demografische Wandel erhöhten den Druck auf den stationären Handel. Ganz oben auf der Liste der Maßnahmen zur Verbesserung des Einkaufserlebnisses stehen bei den Händlern Kundenevents (54 Prozent), die erlebnisorientierte Ladengestaltung (52 Prozent) und die Listung innovativer Produkte (40,3 Prozent).
Der Handel und die Smart Natives Die Nutzung digitaler Medien durch Kinder nimmt weiter stark zu. Das zeigt die aktuelle KidsVerbraucher-Analyse 2014 in Deutschland. Die Studie stellt fest, dass die Hälfte der Kinder zwischen neun und 13 täglich online ist. Jedes vierte Kind besitzt mittlerweile ein eigenes Smartphone. Die Anzahl der Smartphone-Besitzer in diesem Alter hat sich damit im Vergleich zum Vorjahr verdoppelt. Das hat auch Auswirkungen auf den Handel: Die so genannten Smart Natives wachsen mit dem Smartphone auf. Es ist für sie völlig normal, auch damit einzukaufen, so die Verfasser der Studie. Dabei gehe es nicht nur um die wachsende Anzahl von Einkäufen per Tablet oder Smartphone, sondern vor allem um die Verknüpfung des stationären Handels mit Angeboten und Services für Smartphones.
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K DAN
E Meran / Burggrafenamt / Bozen Stadt und Land
Treue, Zufriedenheit, Loyalität
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hds-Ehrendiplom für 30 Jahre Mitgliedschaft. Langjährige
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Welsberg
Ein Hauch von Schokolade Betörender Duft von Schokolade strömte Ende August durch die Straßen von Welsberg. Für zwei Tage und bereits zum siebten Mal fand im Pusterer Ort das Schokoladefestival statt, mit einem Genussmarkt, lebendem Handwerk, aber auch mit einem Kinderprogramm, musikalischer Umrahmung und Tanzeinlagen. Besonderen Anklang fanden die vielen Schokoladeskulpturen, live erschaffen von Bildhauern aus Italien und Spanien. Schokolade tut nicht nur der Seele gut, und erfreut auch nicht nur Kinder, sondern auch die Erwachsenen ließen sich gerne verführen, verschiedenste Schokoladekompositionen aus heimischer und internationaler Produktion zu verkosten.
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hds-Mitglieder werden mit einem Ehrendiplom gewürdigt. Gar einige Mitglieder wurden vor Kurzem vom hds-Bezirkspräsidenten Meran/Burggrafenamt, Johann Unterthurner, den Ortsobmännern von Meran und Lana, Gundolf Wegleiter und Wilfried Lanz, sowie den beiden hds-Bezirksleitern Günther Sommia und Franz Perkmann persönlich besucht. Als Dank für Treue und beständige Mitgliedschaft erhielten sie die hds-Urkunde. Bereits seit 30 Jahren beim hds sind: 1 Buchladen Lana Kg – Valtiner Paul & Co. (Lana) 2 Eisdiele Sabine GmbH (Meran) 3 Karolina Gummerer (Deutschnofen) 4 Hochkofler E. & Co. Kg (Sinich/Meran) 5 Illmer Karl GmbH (Lana) 6 Theiner Kg – Theiner Erwin & Co. (Meran) 7 Von Sölder zu Prackenstein P. & C. Kg (Meran)
berufsgruppen hds-bz.it/handelsagenten
Mirko Gandolfi: „250.000 Handelsagenten und -vertreter pflegen täglich über eine Million Kontakte zu Unternehmen und Märkten.“
Handelsagenten und -vertreter
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Politiker werden sensibilisiert Reihe von Gesprächen und Treffen geplant Für den Herbst sind zahlreiche Treffen mit politischen Entscheidungsträgern vorgesehen. Damit möchte man die Politiker auf die aktuellen Anliegen der Berufsgruppe und auf ihre zentrale Rolle im Wirtschafts- und Sozialsystem aufmerksam machen. Erster Gesprächspartner ist Unterstaatssekretär Luigi Bobba, der Vizepräsident der Zweikammerkommission für Arbeitsfragen ist und sich bereits mit den Problemen der Berufsgruppe befasst hat. Dieses Gespräch findet zugleich mit der Parlamentsdebatte über den so genannten Job Act statt. Des Weiteren sind Treffen mit Vertretern aller politischen Gruppierungen geplant, die bereits ihr Interesse für die Forderungen der Handelsagenten und -vertreter bekundet haben. Es wird ein Memorandum zum Schutz der Rechte und Interessen der rund 250.000 Agenten und Vertreter vorgelegt, die täglich über eine Million Kontakte zu Unternehmen und Märkten pflegen. „Die Handelsagenten, über deren Tätigkeit
ca. 70 Prozent des Bruttoinlandsprodukts laufen, sind Motor für die Entwicklung aller Branchen“: Darauf verweist Mirko Gandolfi, Präsident der Handelsagenten und -vertreter im hds. „Unsere Berufsgruppe gibt z. B. jedes Jahr ca. zwei Milliarden Euro für den Kauf von Fahrzeugen aus, unsere Ausgaben für Treibstoff belaufen sich im Schnitt jährlich auf 1,2 Milliarden Euro, davon entfallen über 55 Prozent auf die Mehrwert- und die Verbrauchssteuer. Die Bedeutung unserer Berufsgruppe für das Banken- und Versicherungsgewerbe liegt auf der Hand. Ziemlich beachtlich sind auch unsere täglichen Ausgaben im Rahmen unserer Arbeit: in Gastbetrieben, Bars, Restaurants, Hotels; Softwarefirmen und die Hersteller von Kommunikationstechnologien wie Handys und Computer profitieren ebenfalls erheblich von unserer Tätigkeit. Das alles ohne Risiko einer Steuerhinterziehung: Denn unsere gesamte Tätigkeit ist durch entsprechende Dokumente belegt und rückverfolgbar“, so Gandolfi. Ein wesentlicher Abschnitt im Memorandum befasst sich mit der Steuerbelastung, mit den Fördermaßnahmen für junge Handelsagenten und mit der Forderung nach Bürokratieabbau; auch dem Kampf gegen Fälschungen und Missbrauch ist ein Kapitel im Memorandum gewidmet. „Wir wünschen uns“, erklärt Gandolfi, der
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sich damit einer Forderung des gesamtstaatlichen Präsidenten Adalberto Corsi anschließt, „dass uns die neuen politischen und institutionellen Gesprächspartner, allen voran Unterstaatssekretär Bobba, die Möglichkeit geben, konstruktive Verhandlungen zu führen. Unsere Forderungen sind in der Regel nicht überzogen, daher erwarten wir uns konkrete und erfolgreiche Ergebnisse.“
lsala@hds-bz.it
berufsgruppen www.hds-bz.it/makler
Handelsagenten und -vertreter
Enasarco erleichtert die Darlehensaufnahme Laufzeit und Darlehensobergrenze wurden angehoben. Die Stiftung Enasarco erleichtert den Agenten und ihren Kindern den Zugang zu Darlehen: Dank der Abkommen mit einigen Kreditinstituten können Finanzierungen zu besonders vorteilhaften Bedingungen und zu günstigen Zinssätzen abgeschlossen werden. Seit 2014 gibt es besonders attraktive Bedingungen. Um den Wünschen der Mitglieder entgegenzukommen, wurden die Kriterien für die Darlehensvergabe angepasst und zusätzliche neue Erleichterungen eingeführt.
Die Darlehensobergrenze wurde von bisher 130.000 auf 200.000 Euro erhöht und kann bei Erwerb einer Immobilieneinheit von den Fonds Enasarco 1 und 2 sogar auf 250.000 Euro steigen. Die maximale Tilgungsdauer wurde von 15 auf 25 Jahre verlängert. Eine weitere Begünstigung wurde für die Kinder von Mitgliedern eingeführt, die nun ein Darlehen aufnehmen können, auch wenn sie eventuell nicht mehr in häuslicher Gemeinschaft mit dem als Agenten tätigen Elternteil wohnen. Um möglichst vielen Bewerbern den Zugang zu dieser Finanzierungsform zu ermöglichen, hat sich die Stiftung Enasarco außerdem verpflichtet, bis zu 60 Millionen Euro als Betrag für die Darlehen bereitzustellen, die 2014 ausgezahlt werden sollen. Bereits seit dem vergangenen Jahr erhalten die Mitglieder innerhalb kürzester Zeit eine Antwort auf ihren Darlehensantrag; die durchschnittliche Bearbeitungszeit für die einzelnen Anträge lag bei nur 20 Tagen. Innerhalb dieser Frist wird also die Bescheinigung ausgestellt, in der bestätigt wird, dass der Antragsteller die Voraussetzungen erfüllt, die laut Geschäftsordnung für die Darlehensaufnahme gefordert sind. Die entsprechenden Unterlagen müssen dann beim Kreditinstitut eingereicht werden, das die Bearbeitung des Antrags bis zur Darlehensvergabe vornimmt. Folgende Kreditinstitute haben mit der Stiftung Enasarco ein Abkommen abgeschlossen: Banca Nazionale del Lavoro und Banca Popolare di Sondrio.
Makler
Importstopp Russland Auswirkungen auf Südtirol. „Der Importstopp Russlands von Obst hat für Südtirol nicht unerhebliche Auswirkungen“, betont der Vizepräsident der Südtiroler Maklervereinigung und Obstvermittler, Hugo Kofler (im Bild). Vor allem was den Apfelmarkt betrifft, befürchten Obstagenturen, aber auch Obstgenossenschaften, dass das größte Apfelproduktionsland Polen und gleichzeitig der größte Exporteur nach Russland auf Westeuropa als Destination ausweichen wird. In der EU werden jährlich 12 Millionen Tonnen Äpfel produziert. 3,5 Millionen Tonnen kommen aus Polen, Frankreich hält einen Anteil von 1,487 Millionen und Deutschland über eine Million. Was Italien betrifft, so werden 2,39 Millionen Tonnen Äpfel beigesteuert. Davon entfallen 1,2 Millionen auf Südtirol. „Wenn man nun dieses Mengenverhältnis genau ansieht, so kann man verstehen, dass der Importstopp Russlands auch auf Südtirol starke Auswirkungen haben wird“, so Hugo Kofler weiter. Die Südtiroler Obstvermittler erfüllen seit Jahrzehnten eine wichtige Aufgabe in der Vermittlung des Südtiroler Obstes zwischen Südtirol und den Absatzmärkten und haben somit die wesentliche Aufgabe, die bisherigen Absatzmärkte zu betreuen und weitere Abnehmer für die Obstgenossenschaften zu finden.
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Der Leitfaden und eine Übersicht über die Kriterien für die Darlehensvergabe online unter Nützliche Dokumente.
lsala@hds-bz.it
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berufsgruppen hds-bz.it/baecker
Bäcker
Gratulation zum Meisterbrief
20 Neue Bäckermeister bereichern das Handwerk. Nach einer sechsmonatigen Ausbildung an der Akademie des bayrischen Bäckerhandwerks in Locham bei München treten die Söhne von drei Südtiroler Bäckermeistern in ihre Fußstapfen. Markus Knapp aus Gais, Pius Schuster auch Laatsch bei Mals und Fabian Näckler aus Welschnofen (im
Bild v. l.) haben den Meisterbrief bekommen. „Der Meisterkurs umfasst 24 Wochen mit 1065 Unterrichtsstunden und anschließender Prüfung durch die Handwerkskammer für München und Oberbayern. Der Kurs war sehr intensiv und seine Ausrichtung sehr kompakt“, erzählt Pius Schuster stolz. Auch sein Vater und Bruder haben die Akademie
in Locham besucht. Besonders gefallen hat dem frischgebackenen Meister die unterschiedlichen Facetten des Deutschen und Südtiroler Bäckerhandwerks kennenzulernen. „In Südtirol werden vor allem einheimische Spezialitäten hergestellt, in Deutschland hingegen Kilobrote,“ sagt Schuster. Für die Abschlussprüfung hat er mit einem Freund aus Rosenheim das Brot „Proregio“ kreiert. „Wir haben Regiokorn aus dem Vinschgau mit Lupinienschrot aus Bayern gemischt. Dadurch wird der Eiweißgehalt des Brotes höher“, erzählt Schuster. Allen zukünftigen Bäckermeistern gibt Schuster mit auf den Weg, ihre Ausbildung ernst zu nehmen und so viel wie möglich zu lernen. Nur durch fachliche Kompetenz könne man sich von der Konkurrenz abheben.
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berufsgruppen hds-bz.it/lebensmittelgwerbe
Die s Bilder chönsten der Ho online tel 2013 u Fotog nter alerie .
21 Lebensmittelgewerbe
Hotel 2014 mit Weltrekordversuch hds-Messestand im Flair des Herbstes. Qualität und Originalität gehören zu den Stärken der Betriebe im Lebensmittelgewerbe. Bereits zu einem Pflichtprogramm geworden ist das gemeinsame Wirken und Schaffen auf der „Hotel“, der Fachmesse für das Hotel- und Gastgewerbe in Bozen. Bäcker, Eishersteller, Konditoren, Metzger und der Südtiroler Getränke Ring präsentieren vom 20. bis 23. Oktober Feinkostspezialitäten und landestypische Qualitätsprodukte. Heuer sorgen die Konditoren für ein großes kulinarisches Highlight. Sie stellen das weltweit größte Kastanienherz her. Im beliebten Wettbewerb „Goldene Spachtel“ prämieren hingegen die Eishersteller das beste Kastanieneis. In gemütlicher Biergarten-Atmosphäre sorgen Bäcker, Metzger und der Südtiroler Getränke Ring mit Weißwurst, Brezen und heimischem Bier der Antonius Privatbrauerei für das leibliche Wohl am Messestand. In Zusammenarbeit mit „Südtirol hilft“ wird eine Spendenbox eingerichtet und für Menschen in Not gesammelt.
Die „Goldene Spachtel“ Dienstag, 21. Oktober Im Zweijahrestakt organisieren die Speiseeishersteller im hds den Wettbewerb „Goldene Spachtel“. Passend zum Motto des Messestandes wird heuer das beste handwerklich hergestellte Kastanien eis prämiert. Bewertet wird das Eis von einer Fachjury unter Berücksichtigung der Kriterien Geschmack, Festigkeit und Aussehen. Jeden Tag frisch Mittwoch, 22. Oktober Am Tag der Bäcker findet um 10:00 Uhr im Saal Latemar die Generalversammlung der Bäckerinnung statt, zu der der neue Landesinnungsmeister Johann Trenker geladen hat. Höhepunkt der Zusammenkunft ist die Freisprechungsfeier der Bäckergesellen.
Das größte Kastanienherz der Welt Montag, 20. Oktober Eine neue Idee für den hds-Messestand hatte dieses Jahr der neue Bezirksobmann von Bozen, Paul Wojnar. Erstmals stellen die Konditoren das weltweit größte Kastanienherz her und sorgen damit für ein besonderes kulinarisches Highlight. Das fertige Kastanienherz wird eine Länge und Breite von vier Metern haben und 400 Kilogramm wiegen. Tatkräftig unterstützt werden die Konditoren im hds von den Fachschülern und Lehrlingen der Landesberufsschule Emma Hellenstainer in Brixen. Ziel ist es, den Bekanntheitsgrad des Südtiroler Kastanienherzes zu steigern. Wie das Kastanienherz hergestellt wird, zeigt Paul Wojnar in einem YouTube-Video unter bit.ly/kastanienherz.
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bildung hds-bz.it/bildung
Onlin unter e-Anmeld un hds -b z.it/k g urse.
Gesund und fit durch den Alltag
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hds und Inail starten Sensibilisierungskampagne. Eine ausgewogene Ernährung, ausreichend Bewegung und ein bewusster Umgang mit Stress leisten einen wichtigen Beitrag zur Förderung von Gesundheit und können ein wirksames Schutzschild vor Krankheiten sein. Die wechselseitigen Berührungspunkte legen es nahe, gerade diese Bereiche als Bausteine eines gesundheitsfördernden Verhaltens miteinander zu verknüpfen. Nur gesunde Mitarbeiter sind gute Mitarbeiter. Wenn es ihnen seelisch und gesundheitlich gut geht, sind sie am leistungsfähigsten. Der hds hat für das Herbst-/Wintersemester mit dem Inail eine Sensibilisierungskampagne rund um die Themen Gesundheit, Bewegung, Ernährung, Stress und Stressmanagement ausgearbeitet. Alle Termine. Am 23. Oktober in Bruneck, am 5. Februar in Bozen und am 12. März in Schlanders steht die Bewegung und Ernährung im Fokus der Referenten, am 28. November in Meran sowie am 5. März in Brixen hingegen Stress und Bewegung. Für hds- und EbKMitglieder ist die Teilnahme an den Seminaren kostenfrei. Der hds freut sich auf ein zahlreiches Erscheinen. Mehr Informationen beim hds-Weiterbildungsteam in Bozen, Patrizia Anhof, Verena Kasal und Margit Mock, T 0471 310 324/323/333, bildung@hds-bz.it.
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Wenden Sie sich einfach an unsere Betriebsberater im hds-Bezirksbüro in Ihrer Nähe. Bozen: beratung@hds-bz.it, Meran: meran@hds-bz.it, Brixen: brixen@hds-bz.it, Bruneck: bruneck@hds-bz.it, Schlanders: schlanders@hds-bz.it, Sterzing: sterzing@hds-bz.it. www.hds-bz.it/beratung handels- und dienstleistungsverband Südtirol
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betriebe informieren Einfach nur Kost-Bar Neu nach Umbau Bäckerei Brunner in Maiern präsentiert sich zeitgemäß und modern. Die Bäckerei Brunner im hintersten Ridnauntal wurde 1960 von Franz und Maria Brunner gegründet. Im Jahr 2000 übernahmen Egon und Erika Brunner den elterlichen Betrieb, der nun mittlerweile acht Mitarbeiter beschäftigt. 2013 wurde der Wunsch nach einer neuen, zeitgemäßen und mit modernen Maschinen ausgestatteten Bäckerei in die Tat umgesetzt. Die Bäckerei sowie das neue Lebensmittelgeschäft wurden vor Kurzem und nach einer
Bauzeit von sechs Monaten feierlich eröffnet. Neben einer Vielzahl von Brotsorten sind vor allem das „Ridnauner Schüttelbrot“ und das „Ridnauner Gramblbrot“ sehr beliebt. Neu im Angebot ist der „Ridnauner Knusper“, ein ofengetrocknetes, in dünne Scheiben geschnittenes Früchtebrot. Im Geschäft gibt es neben vielen lokalen Produkten auch Lebensmittel aus dem Fairen Handel und „Coffee to go“. Der hds wünscht viel Erfolg und Freude in den neuen Räumlichkeiten.
Ein Kleinod inmitten der Passerstadt. Vor Kurzem hat sich Gastwirt Gerhard Pichler einen Lebenstraum erfüllt. Er betreibt nun in der Petrarcastraße 26 in Meran mit viel Freude und Engagement den Gastbetrieb KostBar. Viele Stammgäste besuchen gerne, und nicht nur um dem Rummel der Kurstadt zu entfliehen, den netten kleinen Gastgarten. Pichler ist seit 1990 im Gastgewerbe tätig und somit ein Profi in seiner Arbeit. Hier im Bild freut sich der Gastwirt über die hds-Wanduhr, die Bezirksleiter Günther Sommia (r.) zur Eröffnung als Geschenk mitgebracht hat.
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betriebe informieren In die Zukunft investieren
Ihr persönlicher Kartengruß
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Hoffnung schenken, Menschen helfen. Seit vielen Jahren unterstützt der Bäuerliche Notstandsfonds (Bnf) unverschuldet in Not geratene Menschen. Mit dem Erwerb von Postkarten bzw. eine kleine Spende, kann zahlreichen Personen in Südtirol Hoffnung und ein kleiner Lichtblick geschenkt werden. Auch heuer haben für die Weihnachtskarten-Aktion namhafte Künstler und Freizeitmaler ihre Motive kostenlos zur Verfügung gestellt. Mehr Informationen unter menschen-helfen.it. Die Karten können online bzw. direkt im Bnf-Büro in Bozen bestellt werden (T 0471 999 330).
Spatenstich im Forum 1 bei Marling. Trotz Wirtschaftskrise gibt es Unternehmen, die an die Zukunft glauben und investieren. Der zukünftige Vertriebspartner von Starauto, Klaus Stifter von Auto Forum Marling GmbH, und Reinhold Schwienbacher von der Druckerei Fliri bauen sich eine neue Existenz in der Gewerbezone Marling auf. Innerhalb kürzester Zeit wurden die Fundamente gegossen und bereits die Wände aufgestellt. Der Obmann der Handwer-
ker, Roland Strimmer, lud aus diesem Grunde alle Beteiligten sowie Gemeindevertreter zu einem offiziellen Spatenstich ein. Das ehemalige Militärareal ist seit 2007 als Gewerbezone ausgewiesen. Bisher wurden 1,5 Hektar an Gewerbefläche zugewiesen. Eine Parzelle von 900 Quadratmetern ist noch frei. Die beiden Firmenchefs bedankten sich bei der Gemeindeverwaltung für die sehr gute Zusammenarbeit und Flexibilität während der Genehmigungsphase.
V. l. Roland Strimmer, Ing. Arno Ebner, Klaus Stifter mit Gattin Martina, der gesetzliche Vertreter von Starauto, Christoph Widmann, Reinhold Schwienbacher mit Gattin Andrea, Baustellenleiter Lukas Innerhofer, Geom. Andrea Ferrazin, Ing. Manfred Ebner, Bürgermeister Walter Mairhofer, Wirtschaftsreferent Felix Lanpacher und Spengler Karl Waldner.
Green GOOD DESIGN Award an Kunstdünger
Freuen sich über die Designauszeichnung: v. l. die Geschäftsführer von Kunstdünger, Christian Walzl und Adi Linter.
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Vinschger Unternehmen gewinnt renommierten Designpreis. Eine besondere Auszeichnung für ein besonderes Produkt: das ökologische Bannerdisplay GREENBOARDER® aus dem Hause Kunstdünger wurde mit dem begehrten Green GOOD DESIGN Award 2014 geehrt. GREENBOARDER® besteht zu 100 Prozent aus Karton, wird mit umweltfreundlichen wasserlöslichen Tinten bedruckt und ist zu 100 Prozent recycelbar. Es wird von einer geschützten Werkstätte gefertigt und ist somit das erste in Europa ökologisch und sozial hergestellte
Bannerdisplay. Der Green GOOD DESIGN Award wird jährlich für Produkte, Designund Architekturprojekte aus aller Welt vergeben, die sich in besonderem Maße um soziale und ökologische Nachhaltigkeit bemühen. Das Unternehmen Kunstdünger, mit Sitz in Schlanders und Sinich bei Meran, ist mit seinem Sortiment aus über 3500 Produkten für Orientierung und Präsentation führender Hersteller im Bereich der visuellen Kommunikation und exportiert weltweit in über 80 Länder.
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rechtsberatung hds-bz.it/recht
Diffamierung im Internet 26
Die Haftung der Hosting Provider. Die Veröffentlichun- formationen bzw. von Umständen oder Sachverhalten, die auf gen von Nutzern auf Internet-Portalen wie Suchmaschinen, widerrechtliche Aktivitäten oder Informationen hindeuten. Ausozialen Netzwerken, Online-Handelsplattformen, Foren und ßerdem müssen sie auf Verlangen der zuständigen Stellen oder Datenbanken können diffamierende Informationen enthalten – nach der jüngsten Rechtsprechung – auch wenn sie von einem oder die Interessen Dritter verletzen (man denke nur an die wi- Dritten dazu aufgefordert werden, die beanstandeten Informaderrechtliche Veröffentlichung von sensiblen Daten). Angesichts tionen entfernen bzw. den Zugriff darauf unterbinden und alle der zunehmenden Nutzung solcher Portale ist es angebracht, in ihrem Besitz befindlichen Informationen, die zur Identifiziedie Grenzen zwischen Freiheit und Regulierung des Netzes auf- rung der Empfänger ihrer Dienste beitragen können, unverzügzuzeigen und die allfällige Haftung der Internet Hosting Provi- lich an die oben genannten Stellen weiterleiten. der für die von ihren Kunden veröffentlichten Inhalte zu klären. Alles in allem besteht aber für die Hosting Provider weder eine Der Hosting Provider stellt auf seinen Servern Platz zur Verfü- generelle Pflicht zur Überwachung der eingegebenen Inhalgung, wo private Nutzer Informationen eingeben können. Es te noch die Pflicht, widerrechtliche Handlungen von Nutzern handelt sich also um ein „passives“ Rechtssubjekt, das sich mit ihrer Plattformen, von denen sie keine Kenntnis haben, zu unrein technischen und automatisierten Aktivitäten befasst und terbinden. Somit kann die Frage nach einer objektiven Haftung somit (im Gegensatz zum „Content Provider“) keine Entschei- verneint werden, da es in der Praxis unmöglich ist, die Aktivitäten einer so großen Anzahl von online tätigen Nutzern lückendungs- oder Kontrollgewalt über die eigene Plattform ausübt. Die Rechtsprechung hat sich in den vergangenen Jahren mehr- los zu kontrollieren. fach mit der Haftung solcher Rechtssubjekte befasst, die Plattformen wie Google Video und YouTube betreiben. Dabei hat sich abgezeichnet, dass die Gerichte fast immer zugunsten der Hosting Provider entscheiden. Aufgrund der starken Entwicklung des E-Commerce hat auch der italienische Gesetzgeber mit dem 2003 verabschiedeten gesetzesvertretenden Dekret Nr. 70 einen entsprechenden Schutz dieses Rechtssubjekts vorgesehen, der sogar über die EU-Bestimmungen hinausgeht.
Die Regelung sieht jedoch auch bestimmte Pflichten der Hosting Provider vor, deren Verletzung eine Haftung der Betreiber nach sich zieht. So müssen die Hosting Provider zum Beispiel umgehend die zuständigen Stellen benachrichtigen, wenn sie Kenntnis erlangen von widerrechtlichen Aktivitäten oder In-
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Stephanie Maffei, Rechtsberatung, T 0471 310 422 smaffei@hds-bz.it
betriebsberatung hds-bz.it/beratung
Besc und G hluss, Krit erien esuch hds-b formular un z.it/b eitrae ter ge
Land fördert einzigen oder ersten Nahversorger Ab 2015 Beitragsansuchen bis 30. April. Am 26. August hat die Südtiroler Lan-
desregierung Sondermaßnahmen zugunsten der Nahversorgungsdienste beschlossen. Die Unterstützung gilt der Aufrechterhaltung des einzigen Nahversorgers bzw. der Eröffnung eines ersten Nahversorgers. Begünstigte Unternehmen sind Handelsbetriebe in Orten mit mindestens 150 Einwohnern, mit einer Mindestentfernung zum nächsten Handelsbetrieb mit einem angemessenen Lebensmittelangebot von drei Kilometern, mit einem in den letzten drei Jahren durchschnittlichen MwSt.-Umsatz von unter 400.000 Euro, mit maximal drei Vollzeitbeschäftigten, mit einer Verkaufsfläche von unter 150 Quadratmetern und mit Öffnungszeiten von Montag bis Samstag von mindestens drei Stunden täglich.
Ausmaß der Förderung Für die Eröffnung des einzigen Nahversorgungsbetriebes kann eine einmalige Förderung bis zu 15.000 Euro gewährt werden. Für die Aufrechterhaltung des einzigen Nahversorgungsbetriebes kann eine jährliche Förderung bis zu 9000 Euro gewährt werden. In folgenden Fällen kann dieser Betrag auf 11.000 Euro erhöht werden: a) Verkauf von Tageszeitungen und Zeitschriften, b) Lieferservice von Einkäufen frei Haus, c) Verkauf von Monopolwaren, d) multimedialer Standort mit Internetverbindung, Telefax- und Fotokopierdienst. Auszahlung der Förderung Bei Eröffnung des einzigen Nahversorgungsbetriebes wird 50 Prozent nach Tätigkeitsbeginn und nach Vorlage der zertifizierten Meldung derselben ausbezahlt. Die Auszahlung der restlichen 50 Prozent erfolgt nach Ablauf eines Jahres ab Tätigkeitbeginn und nach Feststellung der effektiven Fortführung der
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Tätigkeit. Bei Aufrechterhaltung des einzigen Nahversorgungsbetriebes wird die Förderung nach Feststellung der effektiven Fortführung der Tätigkeit ausgezahlt. Einreichung der Gesuche Heuer konnten die Gesuche bis 30. September 2014 eingereicht werden, ab kommendem Jahr gilt der 30. April als Frist für die Beitragsansuchen.
Stefanie Fleischmann Betriebsberatung, T 0471 310 424 sfleischmann@hds-bz.it
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steuerberatung hds-bz.it/steuern
Neuerungen im Gesellschaftsrecht System im Umbruch. Mit der Umwandlung der Verordnung
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zur Erhöhung der Wettbewerbsfähigkeit, dem GD Nr. 91/2014 wurden die Bestimmungen des Zivilgesetzbuch zum Mindestkapital bei Aktiengesellschaften und der Ernennung des Überwachungsorgans bei Gesellschaften mit beschränkter Haftung definitiv geändert. Das Mindestkapital von Aktiengesellschaften und Kommanditgesellschaften auf Aktien wurde von bisher 120.000 auf 50.000 Euro verringert. Bereits bestehende Gesellschaften haben die Möglichkeit, ihr Kapital an die neue Mindestschwelle mittels entsprechender Anpassung der Satzungen anzugleichen. Im Hinblick auf die GmbHs wurde mit dem GD Nr. 91/2014 der zweite Absatz des Art. 2477 ZGB gestrichen. Dieser sah die verpflichtende Ernennung eines Überwachungsorgans oder Rechnungsrevisors vor, wenn das Gesellschaftskapital einer GmbH höher als das für AGs vorgeschriebene Mindestkapital war. Wäre diese Bestimmung
weiterhin gültig, so wären nunmehr alle GmbHs mit einem Gesellschaftskapital über 50.000 Euro (und nicht wie bisher über 120.000 Euro) zur Ernennung eines Überwachungsorgans oder Rechnungsrevisors verpflichtet. Mit der Abschaffung der Pflicht, ein Überwachungsorgan oder einen Rechnungsrevisor (bei Erreichen eines bestimmten Gesellschaftskapitals) zu ernennen, wurde vom Gesetzgeber gleichzeitig ein gewichtiger Grund für deren Abberufung geschaffen.
Moritz Schorn, Steuer- und Betriebsberatung, T 0471 310 407, mschorn@hds-bz.it
Förderung Eigenkapitalbildung ACE News Handelsregister Die Verordnung zur Förderung der Wettbewerbsfähigkeit verpflichtet das Handelsregister, die Abwicklung der rechtlichen Veröffentlichungen im Zusammenhang mit Gesellschaften zu beschleunigen. Jenen Anträgen, welchen eine notarielle Urkunde beiliegt, müssen nunmehr unverzüglich eingetragen werden. Deren Übermittlung muss wie bisher auf telematischem Wege erfolgen. Von der Begünstigung ausgenommen sind hingegen andere, die Gesellschaften betreffende Anträge und somit all jene, welchen keine öffentlich-notarielle Urkunde oder notariell beglaubigte Privaturkunde beiliegt sowie Anträge, die sich auf Einzelunternehmen beziehen. Für diese bleibt die bisherige Eintragungsfrist von fünf Tagen bestehen. Darüber hinaus werden die Handelskammergebühren in den nächsten drei Jahren schrittweise wie folgt gekürzt: um 35 Prozent im Jahr 2015, um 40 Prozent im Jahr 2016 und schließlich um 50 Prozent im Jahr 2017.
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Das GD Nr. 91/2014 sieht bereits für das zum 31. Dezember 2014 laufende Jahr die Möglichkeit einer Begünstigung von Eigenkapitalbildung ACE vor. Dieses kann in ein Steuerguthaben für Irap-Zwecke umgewandelt werden, falls die Begünstigung aufgrund eines zu geringen Einkommens nicht oder nicht zur Gänze genutzt werden kann. Im Falle einer nur teilweisen Nutzung der genannten Förderung kann der sich ergebende Überschuss: a) in den Folgejahren vorgetragen werden, b) als Steuerguthaben für die Irap verwendet werden. Das genannte Irap-Steuerguthaben ergibt sich aus der Multiplikation des Betrages der jeweiligen Eigenkapitalförderung ACE mit dem Ires-Steuersatz in Höhe von 27,5 Prozent oder aber dem jeweiligen Irpef-Grenzsteuersatz. Der so errechnete Steuerbonus kann in fünf gleichen Beträgen mit der in den Folgejahren geschuldeten Irap verrechnet werden. Im Falle eines Ires-pflichtigen Unternehmens können 5,5 Prozent (27,5 Prozent dividiert durch 5) des ACE-Überschusses pro Jahr mit den geschuldeten Irap-Zahlungen verrechnet werden.
info arbeit hds-bz.it/arbeit
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Außerordentliche Sozialmaßnahmen 30
Kriterien neu festgelegt. Die Kriterien für die Gewährung außerordentlicher Sozialmaßnahmen wurden neu festgelegt (interministerielles Dekret vom 1. August 2014). Es gilt für Vereinbarungen, die nach Inkrafttreten des Dekrets abgeschlossen werden, mit Ausnahme der Bestimmungen über die zeitlichen Begrenzungen. Da die Maßnahmen ausschließlich für Unternehmen bestimmt sind, wird auch der Geltungsbereich geändert, indem der Begriff „Arbeitgeber“ enger gefasst und die Gewährung der Maßnahmen auf abhängig beschäftigte Arbeitnehmer von Unternehmen beschränkt wird.
Außerordentliche Lohnausgleichskasse In Bezug auf die außerordentliche Lohnausgleichskasse ist vorgesehen, dass der Lohnausgleich für abhängig beschäftigte Arbeitnehmer mit der Qualifikation als Arbeiter, Angestellte und mittlere Führungskräfte, einschließlich Lehrlinge und Leiharbeiter gewährt oder verlängert wird, die bei Beginn der Maßnahme eine Betriebszugehörigkeit von 12 Monaten haben. Bezüglich der Leistungen für 2014 wird dieser Zeitraum auf 8 Monate verringert; für die Aussetzung bzw. Reduzierung der Arbeitstätigkeit sind genau bestimmte Umstände vorgesehen. Der Gewährungs- oder Verlängerungsantrag muss vom Unternehmen innerhalb von 20 Tagen nach Beginn der Aussetzung oder Reduzierung der Arbeitstätigkeit beim NISF/INPS und bei der Region eingereicht werden. Das Dekret legt auch die Dauer der Leistung je Produktionseinheit fest. Bei der Berechnung der jeweiligen Dauer werden alle Zeiträume berücksichtigt, in denen der außerordentliche Lohnausgleich auch aufgrund verschiedener Maßnahmen gewährt oder verlängert wurde. Die Formulare für die Beantragung der Leistung müssen von den Unternehmen spätestens am 25. Tag des auf die Inanspruchnahme der Leistung folgenden Monats beim NISF/INPS eingereicht werden.
Außerordentliche Mobilität Im Rahmen der verfügbaren Mittel kann die außerordentliche Mobilitätszulage von der Region und den Autonomen Provinzen Arbeitnehmern gewährt werden, die in Unternehmen beschäftigt waren und bei Beendigung des Arbeitsverhältnisses keine anderen Leistungen beziehen. Der Antrag muss innerhalb von 60 Tagen nach der Entlassung oder nach Ablauf der zuvor bezogenen Leistung bzw. innerhalb von 60 Tagen nach dem Datum des Dekrets, mit dem die Leistung gewährt wurde – je nachdem, welcher Zeitpunkt später liegt – beim NISF/INPS eingereicht werden. Darüber hinaus werden weitere Bestimmungen für die Gewährung der außerordentlichen Mobilitätszulage für den Vierjahreszeitraum 2014 - 2017 festgelegt. Vom 1. Jänner 2015 bis 31. Dezember 2016 kann Arbeitnehmern, die bei Beginn der Leistung bereits für mindestens drei (auch nicht zusammenhängende) Jahre außerordentliche Mobilitätszahlungen erhalten haben, die außerordentliche Mobilitätszulage nicht gewährt werden. Anderen Arbeitnehmern kann die Leistung für einen (nicht verlängerbaren) Zeitraum von maximal 6 Monaten gewährt werden, plus 2 weitere Monate im Falle von Arbeitnehmern, die in Süditalien wohnhaft sind. Die Gesamtbezugsdauer darf in jedem Fall nicht mehr als 3 Jahre und 4 Monate betragen. Ab 1. Jänner 2017 kann die außerordentliche Mobilitätszulage nicht mehr gewährt werden. Weder der außerordentliche Lohnausgleich noch die außerordentliche Mobilitätszulage kann Arbeitnehmern gewährt werden, die die Voraussetzungen für den Bezug von anderen in den geltenden Bestimmungen vorgesehenen Leistungen erfüllen. Um den schrittweisen Übergang zum neuen System zu gewährleisten, sind spezifische Maßnahmen für die Verlängerung der bereits gewährten Leistungen im Rahmen besonderer Programme zur Reindustrialisierung oder Umstrukturierung bestimmter Gebiete vorgesehen.
Alberto Petrera, Bereichsleiter Arbeits- und Gewerkschaftsangelegenheiten, T 0471 310 501, apetrera@hds-bz.it
hdsmagazin #10/14
info aktuelles hds-bz.it/abfallwirtschaft
INFO
Plastiktüten sind verboten Alle Infos auf einen Blick. Seit 21. August 2014 wird der Vertrieb von nicht biologisch abbaubaren und kompostierbaren Einweg-Plastiktüten mit Verwaltungsstrafen von 2500 bis 25.000 Euro geahndet. Dies gilt auch für Mehrweg-Plastiktüten, die nicht ausreichend dick sind und einen zu niedrigen wiederverwerteten Anteil aufweisen (Gesetzesdekret Nr. 2 vom 25. Jänner 2012).
Der hds hat die wichtigsten Informationen in einem Merkblatt zusammengefasst, das online unter Nützliche Dokumente zu finden ist. Mehr Informationen beim hds in Bozen: Stefan Kuhn, Fachgruppenleiter, T 0471 310 507, skuhn@hds-bz.it
B Istatwert betreffend die Konsumpreise für die Angleichung der Mieten (Gesetz 392/78). - Nationale Veränderung Juli 2013 – 2014 ist gleich 0,1 % (75 % = 0,075) und August 2013 – 2014 ist gleich - 0,1 % (75 % = - 0,075). - Veränderung in Bozen Juli 2013 – 2014 ist gleich 1,1 % (75 % = 0,825) und August 2013 – 2014 ist gleich 1,1 % (75 % = 0,825).
B Die Indexzahl für die Abfindungen beträgt im Juli 1,015056 und im August 1,280112.
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Der Wettbewerb zum Thema Umwelt. Machen Sie mit! Bewerben können sich Privatpersonen und juristische Personen (Unternehmen, Gemeinden, Vereine, Institutionen, Schulen,...) mit Wohnsitz bzw. Rechtssitz in Tirol-Südtirol-Trentino.
2014
Tirol · Südtirol/Alto Adige · Trentino
Eingereicht werden können Verbesserungsvorschläge, Ideen, Projekte sowie allgemein bisherige Umweltaktivitäten und –maßnahmen. Einsendeschluss ist Freitag, 17. Oktober 2014 Preise im Gesamtwert von Euro 7.000 Informationen: www.transkom.it - Tel: 0471 28 90 87
Ein Gemeinschaftsprojekt der Abteilung Umweltschutz/Tirol, der Landesagentur für Umwelt/ Südtirol, Agenzia provinciale per la protezione dell‘ambiente/Trentino und der Transkom KG.
Hauptsponsor
Mit freundlicher Unterstützung von Abteilung Landwirtschaft
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Südtirol • Alto Adige