Italienische Post AG – Versand im Postabonnement– G.D. 353/2003 (konv. Ges. Nr. 46, 27.02.2004) Art. 1, Abs. 1, CNS BOZEN · Jahrgang LXIII · 10/2015
hds magazin #10/15 Monatsmagazin des Handelsund Dienstleistungsverbandes Südtirol hds-bz.it
Menschen, S t o und ihr Tra ries u m j o b Das große G ewinnspie l von my job
, my life!
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handels- und dienstleistungsverband Südtirol
editorial
Meine Visitenkarte Die Ware allein zieht heutzutage nicht mehr. Im Zuge der ständigen Reizüberflutung und zunehmender Konsumzurückhaltung spielen im stationären Einzelhandel – neben der persönlichen Beratung – die Kunst einer kaufstimulierenden Ladengestaltung, die Warenpräsentation und die Schaufenstergestaltung eine immer größere Rolle. Damit kann ein Einzelhändler vermeiden, allein den Preis als absatzpolitisches Mittel einzusetzen. Das Schaufenster ist neben der Medienwerbung eines der wichtigsten Instrumente der Kundengewinnung. Hier ist nichts dem Zufall überlassen. Es gibt daher verschiedenste Regeln und Erfahrungswerte, wie eine Gestaltung erfolgreich umgesetzt wird. Beispielsweise sollte ein Schaufenster nach der so genannten 24-Feet-Regel so gestaltet werden, dass der Passant es aus 24 Fuß Entfernung (rund 7,30 Meter) inhaltlich leicht wahrnehmen kann. Das ist nur eines der vielen zu berücksichtigenden Aspekte. Hier spielt auch die technologische Entwicklung eine wichtige Rolle. Das gleiche gilt für die Ladengestaltung und die Atmosphäre im Inneren. Bereits eine angenehme Beleuchtung und Hintergrundmusik verlängern den Aufenthalt im Geschäft. Die Kunden- und Kaufgewohnheiten werden umgekehrt proportional zu ihren Bedürfnissen in Besucherführung und Warenpräsentation umgesetzt. Preiswerte Produkte finden sich grundsätzlich auf Bodenhöhe und hochpreisige Waren in Griffhöhe. Je weiter man im Geschäft nach hinten kommt, umso heller muss es dort sein, da Kunden sich nicht in Richtung Dunkelheit bewegen. Besonders bei Bekleidungsgeschäften ist es wichtig, den Hauptweg (breiter Weg durch das Geschäft) zu kennen: Solange der Kunde auf diesem unterwegs ist, soll er vom Verkaufspersonal nicht angesprochen werden, damit er sich in Ruhe orientieren kann. Dass nicht nur stationäre Verkaufsräume ihre Bedeutung haben, sondern zunehmend auch der virtuelle Auftritt eines Betriebes, beweist uns das Verhalten unserer Kunden. Daher sind Aspekte, wie das leichte und schnelle Auffinden unseres Betriebes im Internet, der Webauftritt selbst sowie die Möglichkeit Onlinehandel zu bieten, nicht außer Acht zu lassen. Diesen spannenden Themen widmet sich der diesjährige „Tag des Handels“ am 12. November 2015 in Bozen (mehr dazu in der nächsten Ausgabe des hdsmagazin). Drei namhafte Experten aus dem deutsch- und italienischsprachigen Raum werden dazu referieren. Mit dieser Veranstaltung möchte der hds Betriebsinhabern, aber auch den vielen Mitarbeitern im Handel einen Mehrwert bieten und nützliche Informationen, Tipps und Ratschläge liefern, wie sie diese in ihren Betrieben erfolgreich umsetzen können. Merken Sie sich den Termin bereits vor!
Walter Amort, hds-Präsident
titelgeschichte Das große Gewinnspiel von my job, my life!
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aktuelles Ansuchen für Utif-Lizenz
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trends Handel mit Lebensmitteln im Netz
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bezirke Treffen mit Merans erstem Bürger
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berufsgruppen Die Messe Hotel 2015
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bildung Dem Bewegungsexperten das Wort
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betriebe informieren Bnf-Kartenaktion 2015
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betriebsberatung Das hds-Team analysiert und berät
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info aktuelles Istatwert Juli für die Mietangleichung
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Redaktion, Verwaltung und Werbung: 39100 Bozen, Mitterweg 5, Bozner Boden, T 0471 310 308/309, F 0471 310 396, pr@hds-bz.it, www.hds-bz.it Verantwortlich im Sinne des Pressegesetzes und Verantwortlicher Schriftleiter: Dr. Mauro Stoffella (Bereichsleiter Kommunikation) Redaktion: Dr. Sergio Colombi, Dr. Martina Reinstadler, Manuela Seebacher Grafisches Konzept: Gruppe Gut – www.gruppegut.it titelbild: istockphoto/Helmuth Rier Grafik: Stefano Hochkofler Fotos: freeimages, P.P. Gasser, istockphoto, Elke Lessnig, Helmuth Rier, Shutterstock, südback, tagraum.it Druckerei: Athesia Druck GmbH – Weinbergweg 7 – 39100 Bozen Aufgegeben am 25. September 2015 Die Redaktion behält sich das Recht vor, Anzeigen zurückzuweisen. Die in Gastartikeln wiedergebene Meinung muss nicht der Meinung der Redaktion entsprechen. Herausgeber: Handels- und Dienstleistungsverband Südtirol Genossenschaft – Bozen, Sped. im P.A. – 45% - Art. 2. Absatz 20/b, Gesetz 662/96, Filiale Bozen, Eintragung Landesgericht Bozen Nr. 50/51 – Rep. 27256. Angeschlossen der USPI Unione Stampa Periodica Italiana
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Menschen, S und ihr Tra tories u m j o b Das große G ewinnspie
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l von my job
, my life!
Vielseitig, abwechslungsreich und spannend. Die Berufe im Handel und den Dienstleistungen bieten jungen Menschen viel Raum, um sich zu entfalten und innovativ zu sein. Täglich können sie Neues lernen, erfahren und erleben. Mit einem einzigartigen Gewinnspiel werden diese Berufe nun in das Rampenlicht gerückt.
hdsmagazin #10/15
Betriebe brauchen junge, motivierte Arbeitskräfte. Sie können wesentlich zur Steigerung der Produktivität und Wettbewerbsfähigkeit beitragen. Um die Jugendlichen bei ihrer Berufswahl zu unterstützen und sie auf die Berufe des Handels- und Dienstleistungssektors zu lenken, wurde vor einigen Jahren das Projekt my job, my life! ins Leben gerufen. Die Webseite informiert über die Vielfalt der Berufe und zählt die verschiedenen Ausbildungswege auf, die es in Südtirol gibt. „Die Berufe im Bereich des Handels und den Dienstleistungen bieten jungen Nachwuchskräften einen modernen Arbeitsplatz, viel Anerkennung und Raum, um sich persönlich weiterbilden zu können. Bei der Berufswahl der jungen Generation werden diese Faktoren immer wichtiger. Unsere Berufe werden diesen Ansprüchen gerecht“, sagt Petra Blasbichler. Sie ist im hds für das Projekt my job, my life! zuständig.
Das Gewinnspiel
Konditor, Buchhalter, Sportartikelberater oder Programmierer. Um die große Vielfalt der faszinierenden Berufe im Handels- und Dienstleistungssektor richtig in Szene zu setzen, findet im Herbst im Rahmen von my job, my life! ein südtirolweiter Videowettbewerb statt. Mach mit, mit deinem Video: Unter diesem Slogan können die Teilnehmer kurze Filmclips einsenden, die ihren Berufsalltag und Arbeitsplatz zeigen und ihren Job näher vorstellen. Zu gewinnen gibt es drei Reisegutscheine im Wert von 2000, 1000 und 500 Euro. Das Gewinnspiel wird vom hds mit Unterstützung der Bilateralen Körperschaft für den Tertiärsektor (EbK) durchgeführt. Kreativität zeigen
Am Gewinnspiel teilnehmen können Lehrlinge und junge Berufstätige (Arbeitgeber oder Arbeitnehmer) im Alter von 15 bis 32 Jahren. Baustoffhändler, Verkäufer, Opti-
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Petra Blasbichler freut sich auf viele kreative Videos zu den verschiedenen Berufen.
Die Regeln Wer darf teilnehmen? Teilnahmeberechtigt sind Lehrlinge und junge Berufstätige (Arbeitgeber und Arbeitnehmer) im Alter von 15 bis 32 Jahren. Sie müssen einen Beruf im Handels- oder Dienstleistungsbereich ausüben und der Arbeitsort muss in Südtirol liegen. Machen Sie sich ein Bild von den vielen Berufen auf myjobmylife.it.
ker, Bäcker oder Webdesigner: Die Teilnehmer müssen einen Handels- oder Dienstleistungsberuf ausüben und der Arbeitsort muss sich in Südtirol befinden. „Die Filme sollen in kurzer und knapper Form den Arbeitsalltag und die Aufgaben der Berufsleute wiedergeben. Die Filmemacher sollen sich eine coole Idee einfallen lassen, eine spannende Geschichte erzählen und innovativ in der Umsetzung sein. Ob Cartoon, eine Minidoku oder mit dem Smartphone gefilmt: Die Form des Videos darf frei gewählt werden. Eine Länge von drei Minuten sollte nicht überschritten werden“, erklärt Projektleiterin Petra Blasbichler.
Das Video Eine Länge von maximal 3 Minuten. Alle Genres sind erlaubt. Das Format des Videos muss mpeg, mp4 oder avi sein. Die Videos können auf CD oder einen USB-Stick im Hauptsitz des hds abgegeben werden oder über eine Software wie WeTransfer oder Dropbox an myjobmylife@hds-bz.it geschickt werden. Die genauen Teilnahmebedingungen und das Anmeldeformular: myjobmylife.it. Einsendeschluss: Freitag, 13. November 2015.
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Fortsetzung auf Seite 6
Das Ende der Dörfer? Immer mehr Häuser stehen leer, die Bevölkerung schrumpft und die nachfolgenden Generationen ziehen in die großen Städte: Dieses Bild zeigt sich derzeit dramatisch in vielen ostdeutschen Dörfern, aber auch im Westen, wie z. B. im Norden von Bayern. Es sind leere Orte, an denen es heute weder Bäcker noch Metzger gibt und wo der Nahversorger längst zugemacht hat. Orte, an denen es statt des Postamtes nur noch den Briefkasten gibt und der Bus bloß zweimal am Tag fährt. Hinzu kommen die hohen Kosten der Abwanderung: Je weniger Einwohner, desto weniger Steuern nimmt ein Ort ein und desto höher die Kosten für gemeindliche Dienstleistungen. Um diese Entwicklung zu stoppen, sind freiberufliche Dorfplaner am Werk: Ein neuer Beruf,
der derzeit mit Aufträgen überhäuft wird. Sie entwickeln Zukunftspläne für kleine Ortschaften. Was u. a. hilft sind Plätze, an denen die Bewohner zusammenkommen und Gemeinschaftsgefühle entwickeln können: Geschäfte, Cafés, Jugendtreffs. Übrigens: 2030 wird mehr als die Hälfte der Weltbevölkerung in Städten wohnen, prognostizieren zumindest die Vereinten Nationen.
Mauro Stoffella, Bereichsleiter Kommunikation
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Termine vormerken
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Einsendeschluss der kurzen Videos ist der 13. November 2015. Der Anmeldeschein für die Teilnahme und die Einsendekriterien sind auf myjobmylife.it zu finden. Danach werden die Filme von einer fachkundigen Jury nach den Kriterien Kreativität der Darstellung und Beschreibung des Berufes bewertet. Die fünf besten Videos werden auf der Homepage von my job, my life! veröffentlicht. In einem Onlinevoting, das vom 23. November bis 7. Dezember stattfindet, können schlussendlich die Zuschauer entscheiden. „Der Teilnehmer, der die meisten Onlinestimmen gesammelt hat, gewinnt einen Reisegutschein im Wert von 2000 Euro. Der Zweitplatzierte bekommt einen Gutschein von 1000 Euro und der Dritte einen über 500 Euro. Die Gutscheine können in jedem Reisebüro, das Mitglied des hds ist, eingelöst werden“, sagt Blasbichler. Nicht nur die Teilnehmer des Filmwettbewerbes können Preise gewinnen. Unter allen Nutzern, die an der Abstimmung online teilnehmen, werden fünf Einkaufsgutscheine von 200 Euro verlost.
Berufe zum Anfassen Auf der Homepage myjobmylife.it werden 30 spannende Berufe von jungen Berufstätigen, Jobstartern oder Lehrlingen vorgestellt. Sie sprechen über erste Arbeitserfahrungen und über ihre Ausbildung. Für all jene, die den gleichen Berufsweg einschlagen wollen, gibt es Tipps und wichtige Ratschläge. Welche Eigenschaften man für den jeweiligen Beruf mitbringen sollte und welche Möglichkeiten man nach der Ausbildung hat, wird ausführlich erklärt. Online zu finden gibt es auch ein Berufsprofil. Dabei handelt es sich um eine Stärken- und Schwächenanalyse, die den Jugendlichen hilft, den richtigen Beruf für sich selbst zu finden. Die eigenen Fähigkeiten erkennen und den passenden Ausbildungsweg vor allem für kontaktfreudige Jugendliche zu finden, sind somit das Ziel.
Berufe mit Zukunft
Durch diesen großen Videowettbewerb sollen Jugendliche, die auf der Suche nach einem passenden Beruf und Ausbildungsweg sind, eine Orientierungshilfe bekommen. „Jugendliche und junge Erwachsene zeigen in den Filmen, die vielen Möglichkeiten, die der Handels- und Dienstleistungssektor bietet. All jene, die sich über ihre Zukunft noch Gedanken machen, werden somit inspiriert und erfahren Neues aus erster Hand“, sagt die Projektleiterin.
mreinstadler@hds-bz.it
hdsmagazin #10/15
ME AUTONO Z PROVIN ZE BO N SÜDTIROL
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aktuelles
Das kann teuer werden Utif-Lizenz für den Verkauf alkoholischer Produkte. Betriebe, die Alkohol herstellen, verwenden oder verkaufen, brauchen dafür eine Lizenz. Die Utif-Lizenz wird von der Agentur für Zollwesen ausgestellt und muss gut sichtbar im Betrieb angebracht werden. Das Ansuchen um die Lizenz für den Verkauf alkoholischer Produkte muss als Einschreiben mit Rückantwort übermittelt bzw. persönlich an das Zollamt Brixen übergeben werden. Dem Zollamt Brixen müssen sämtliche Änderungen über Adresse, Übernahmen usw. schriftlich mitgeteilt werden. Bei Auflassung der Tätigkeit muss die Lizenz, samt Begleitschreiben der Schließung, dem Zollamt zurückgegeben werden.
Alkohol, bestellen Sie kostenlos das hds-Schild Der Verkauf und die Verabreichung alkoholischer Getränke ist an gesetzliche Altersgrenzen und -gruppen gekoppelt: Der Verkauf und die Verabreichung von Alkohol an Minderjährige unter 18 Jahren ist verboten und wird mit einer Verwaltungsstrafe von 250 bis 1000 Euro bestraft. Die gesetzlichen Bestimmungen sind durch einen deutlich sichtbaren und gut lesbaren Aushang bekannt zu machen. Der hds stellt seinen Mitgliedern ein entsprechendes Schild kostenlos zur Verfügung, das online bestellt werden kann. Auch die Alkoholtabellen können unter hds-bz.it/bestellung angefordert oder im hds-Büro in Ihrer Nähe abgeholt werden.
Mehr Infos zur Gesetzeslage unter hds-bz.it/recht.
<18 Verkauf und Verabreichung von Alkohol.
Vendita e somministrazione di alcol.
Der Verkauf und die Verabreichung von alkoholischen Getränken an Minderjährige unter 18 Jahren und an Personen, die offensichtlich betrunken sind, ist verboten.
È vietata la vendita e la somministrazione di bevande alcoliche ai minori di 18 anni e a coloro che si trovano in stato di manifesta ubriachezza.
Art. 14ter Gesetz Nr. 125/2001
Art. 14ter legge n° 125/2001
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Vergabewesen wird vereinfacht Südtirols Kleinbetriebe erfahren Erleichterung. Am 5. August sind neue Bestimmungen für die Vergabe von Bauaufträgen, Dienstleistungen und Lieferungen an öffentliche Körperschaften in Kraft getreten (Artikel 11 des Landesgesetzes vom 27. Juli 2015, Nr. 9). Gemeinden können für die Vergabe von Bauaufträgen bis zu einem Betrag von 1.000.000 Euro autonom vorgehen, ohne sich an Stellen zu wenden, die zentrale Beschaffungsstellen sind. Für Dienstleistungen und Lieferungen gilt der Höchstbetrag von 207.000 Euro. Bozen ist davon ausgenommen. Diese Vergaben müssen mittels elektronischer Beschaffungsinstrumente erfolgen: die elektronische Vergabeplattform des Landes, der elektronische Markt der öffentlichen Verwaltung von CONSIP und Rahmenvereinbarungen. Für die Vergabe von Bauaufträgen, Dienstleistungen und Lieferungen bis zu einem Betrag von 40.000 Euro ist die Anwendung der elektronischen Instrumente nicht verpflichtend. Was die Vergabe von Dienstleistungen und Lieferungen betrifft, ist zu berücksichtigen, ob der Gegenstand der Lieferung oder Dienstleistung in Rahmenvereinbarungen oder im elektronischen Markt des Landes und der CONSIP zu finden ist. Die Bestimmungen müssen sowohl vom Land, den Gemeinden, Bezirksgemeinschaften, Eigenverwaltungen bürgerlicher Nutzungsrechte und Bonifizierungskonsortien angewandt werden. Mehr Infos: hds-Rechtsberatung, Luca Tommaseo, T 0471 310 561, ltommaseo@hds-bz.it.
hdsmagazin #10/15
Neu, der hds-Kleinanzeiger hds-bz.it/kleinanzeiger
Kostenlos inserieren. Der hds bietet seit Kurzem allen Usern ein Online-Anzeigenportal. Auf hds-bz.it/kleinanzeiger treffen sich Angebot und Nachfrage von Südtiroler Betrieben im Handels- und Dienstleistungssektor. Ob Geschäftslokale, Geschäftseinrichtungen oder Marktstandplätze. Geben Sie Ihre Anzeige auf: Der Dienst ist kostenlos und steht jedem offen.
handels- und dienstleistungsverband Südtirol
aktuelles Internet und neue medien
Haben Werbebanner und Werbevideos ausgedient? Krise in der Display-Werbung. Zu den aktuellen Fragen der Internet-Geschäftswelt gehören die zunehmend unsicheren Zukunftsaussichten von werbebasierten Web-Geschäftsmodellen, insbesondere der Display-Werbung. Dazu gehören Werbeeinschaltungen wie Banner oder Videos, die auf Webseiten eingeblendet werden und der Finanzierung von fast allen kostenlosen Newsund Informationsseiten dienen. Das System der kostenlosen werbefinanzierten ContentAnbieter gerät nun in Krise; jahrelang hatten sich Werbeeinblendungen als einzige solide Einkommensquelle für Websites bewährt, die anders als die auf einem Bezahlmodell basierenden Sites keine Abonnementgebühren verlangen. Dafür können im Wesentlichen zwei Gründe genannt werden: Verlangsamung des Seitenaufrufs infolge der Überlastung mit vielen externen Werbeelementen, aufdringliche Cookies, Eindringen in die Privatsphäre der Nutzer seitens der Werbetreibenden bzw. der Systeme, die die Werbeeinschaltungen betreiben. Nach Ansicht der Entwickler von Mozilla liegt das durchschnittliche Gewicht einer Webseite bei ca. acht kB, durch die Werbung steigt diese Zahl auf über sechs Mega. Wie der weitverbreitete Einsatz von Adblockern zum Ausblenden von Werbung zeigt, lehnen die Nutzer inzwischen die Überflutung mit Werbung ab. Aber wenn die meisten Internetnutzer diese Programme nutzen, ist dieses Geschäftsmodell gefährdet. Und was passiert dann? Als Antwort auf diese Frage müssten innovative Werbemodelle entwickelt werden, diese sind aber noch nicht in Sicht.
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Shopping per Handy Italien im weltweiten Ranking ganz oben. Die Zahl der Italiener, die Einkäufe
über ihr Smartphone tätigen, ist stark gestiegen: Inzwischen liegt Italien im weltweiten Vergleich hinter China gleichauf mit Spanien. Engländer, Franzosen und Deutsche sind beim Onlineeinkauf via Smartphone skeptischer und vorsichtiger. Die Italiener entdecken verstärkt ihre Vorliebe für moderne Technologien, sie entfernen sich damit immer mehr vom Image eines überalterten Landes mit geringer Innovations- und Veränderungskraft und überbordender Bürokratie. Bereits heute erreichen die Kunden Werbenachrichten von ihrer Lieblings-Supermarktkette, können Kunden ihre Einkaufsliste erstellen, den Einkauf nach Hause bringen lassen, Rezepte nachschlagen und mit anderen teilen. Mit Interesse, aber mit wesentlich mehr Vorsicht reagieren die Kunden in den USA, in Großbritannien und in Frankreich auf die neuen Einkaufsmöglichkeiten. Mit offener Skepsis reagieren die Kunden in Deutschland, Holland und Schweden auf das neue technologiebasierte Shoppingerlebnis; noch geringer ausgeprägt ist der Trend in Dänemark und Belgien (Quelle: DigitasLBi).
In den nächsten ein bis zwei Jahren wird eine weitere Zunahme der E-CommerceNachfrage im breiten Konsum erwartet. Davon überzeugt sind 40 Prozent der anspruchsvollen Shopper, 64 Prozent der intelligenten Shopper, die vor allem auf die Internetseite einer bestehenden Vertriebskette oder auf die Seite des Herstellers gehen. Geringere Besucherzahlen werden für E-Commerce-Spezialisten, Social Shopping Sites und Preisvergleichsportale und Onlineeinkaufsgruppen erwartet. Nur wenige haben hingegen ausreichend Vertrauen in ein soziales Netzwerk. Im virtuellen Einkaufswagen landen vor allem Haushaltsund Reinigungsmittel, Körperpflegeprodukte, gefolgt von in Drogerien geführten Lebensmitteln, Getränken und rezeptfreien Medikamenten.
hdsmagazin #10/15
Sprechstunden
Termine 02. - 04.10.
hds vor Ort
• Südtiroler Brot- und Strudelmarkt Brixen, Domplatz
St. Ulrich montags von 14:30 bis 17:00 Uhr im Gemeindeamt. Lana donnerstags von 11:00 bis 13:00 im Rathaus, Maria-Hilf-Straße 5. St. Leonhard i. P. jeden 2. und 4. Mittwoch im Monat von 08:00 bis 10:00 Uhr in der Bezirksgemeinschaft Burggrafenamt, Passeirerstraße 3. Klausen donnerstags von 08:30 bis 12:30 Uhr, Kaffee Nussbaumer, Unterstadt 4, H 331 5714 456. Mühlbach dienstags von 08:00 bis 09:30 Uhr im Gasthof „Zur Linde“. Mals montags von 08:00 bis 10:00 Uhr im Gemeindehaus, Bahnhofstraße 19. Prad montags von 10:30 bis 12:30 Uhr in der Raiffeisenkasse. Sulden am 9. Dezember von 10:00 bis 12:00 Uhr in der Raiffeisenkasse.
19. - 22.10. • Messe Hotel, Bozen, Messe 22.10. • Informationsabend des hds: Diebstahl vorbeugen ... mit Oberstaatsanwalt Guido Rispoli, Bozen, hds-Hauptsitz, 19:30 Uhr 22. - 25.10. • Südback - Fachmesse für das Bäcker- und Konditorenhandwerk, Stuttgart (D), Messe 23.10.
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• Verkaufstalent Südtirol - Finale Bruneck, Aula am Berufsbildungszentrum 23. - 27.10. • Messe „Host Milano“, Mailand, Messe 29.10. • 1. Content Marketing Day Vahrn, Bildungshaus Kloster Neustift, 14:00 Uhr 12.11. • Tag des Handels, Bozen, Sheraton Hotel, 18:30 Uhr 12.11. • Internationaler Rentensprechtag Bozen, Nisf/Inps-Sitz, Dominikanerplatz 30 (4. Stock), 09:00 Uhr
Rentenberatung Meran am 7., 14., 21. und 28. Oktober sowie am 4. und 11. November von 08:00 bis 12:00 Uhr im hds-Büro. Sterzing am 1. und 15. Oktober sowie am 5. November von 08:30 bis 09:30 Uhr im hds-Büro. Brixen am 1., 8., 15., 22. und 29. Oktober sowie am 5. und 12. November von 14:30 bis 16:30 Uhr im hds-Büro. Bruneck am 1. und 15. Oktober sowie am 5. November von 11:00 bis 12:30 Uhr im hds-Büro. Schlanders am 14. und 28. Oktober sowie am 11. November von 14:00 bis 16:00 Uhr im hds-Büro. • PensPlan-Infopoints im hds (nach Vereinbarung) Kostenlose landesweite Vorsorgeberatung für Arbeitnehmer und Selbstständige. Vereinbaren Sie Ihren Gesprächstermin mit dem hds-Büro in Ihrer Nähe oder unter T 0471 978 032. Rechtsbeistand (nach Vereinbarung)
D Veraer aktu elle ns kale taltung s --n - - - d e r: --h d s vera -bz.i - nsta t/ ltun gen
Bozen am Montag von 11:00 bis 12:30 Uhr, am Mittwoch von 15:00 bis 16:30 Uhr im Hauptsitz des hds (T 0471 310 458). Meran jeden 1. und 3. Montag im Monat von 14:30 bis 15:30 Uhr im hds-Büro (T 0473 272 511). Brixen jeden Dienstag von 14:00 bis 15:00 Uhr im hds-Büro (T 0472 271 411). Sterzing hds-Büro (T 0472 766 070). Schlanders jeden Donnerstag um 14:00 Uhr im hds-Büro (T 0473 730 397). Arbeitssicherheit, Abfallwirtschaft, Umwelt und Energie (nach Vereinbarung) Die Beratungsgespräche finden in allen hds-Bezirksstellen statt. Vereinbaren Sie Ihren individuellen Gesprächstermin mit dem hds-Büro in Ihrer Nähe. Beratung in Kondominiumsangelegenheiten (nach Vereinbarung) Bozen jeden 3. Dienstag im Monat im Hauptsitz des hds (T 0471 310 505/508).
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trends
Studie zum Onlinehandel mit Lebensmitteln Frische Produkte wie Obst und Gemüse sind Mangelware im Angebot deutscher Onlinelebensmittelhändler, so eines der Ergebnisse der Studie „Lebensmittel E-Commerce 2015“ des EuroHandelsinstitut (Ehi). Außerdem birgt die derzeit von den Händlern bevorzugte Lieferung per externem Logistikpartner zusätzliche Hürden für einen reibungslosen Ablauf. Haltbare Produkte sind dagegen bei einem Großteil der Lebensmittelhändler (63 Prozent) lieferbar. Auch das Sortiment Süßwaren und Snacks (z. B. Salzgebäck oder Nüsse) liegt mit 59 Prozent weit vorne. Getränke (alkoholfrei mit 48 und alkoholisch mit 47
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Prozent) spielen ebenso eine größere Rolle im Onlinesortiment. Erst danach folgen die frischen Produkte: Käse/Käseersatz (35 Prozent), Fleisch/Wurst (33 Prozent), frische Backwaren (24 Prozent), Milch/Milchersatz (23 Prozent) und Obst/Gemüse (21 Prozent). Schlusslichter bilden frischer Fisch (14 Prozent) und Tiefkühlprodukte (zehn Prozent). Die meisten Onlineshops beauftragen einen Logistikpartner, um die Ware zum Kunden zu bringen. Das sei sinnvoll, vor allem wenn Trockenprodukte oder reine Tiefkühlwaren ausgeliefert werden. Sobald jedoch mehrere Kühlzonen abgedeckt werden müssen, lohne es sich, einen eigenen Lieferdienst in Erwägung zu ziehen. Diesen hätten bei den untersuchten 250 Onlineshops bisher nur 13 Prozent.
Steigende Weiterbildungsleistung im Handel Immer mehr Unternehmen in Deutschland bilden ihre Mitarbeiter weiter. Inzwischen sind es nach aktuellen Angaben des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) über 50 Prozent der Betriebe, die sich in diesem Bereich engagieren. Andere Untersuchungen kommen sogar zu deutlich höheren Anteilen. Auch im Einzelhandel ist die Weiterbildungsleistung in den vergangenen Jahren deutlich angestiegen – vor allem
angesichts der großen Herausforderungen durch die weiter fortschreitende Digitalisierung. Der wachsende MultichannelHandel, die Digitalisierung der Handelsprozesse, die Intensivierung des Wettbewerbs zwischen den Vertriebswegen, und der demografische Wandel steigern den Bedarf an höher qualifizierten Mitarbeitern im Handel. Die große Dynamik der Digitalisierung macht die laufende Anpassung von Kompetenzen an Neuerungen erforderlich.
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Ausgaben für Technologie und Freizeit steigen
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Den Bezahlvorgang selbst in die Hand nehmen Selbstbedienerkassen und Selfscanning. Immer mehr Geschäfte in Deutschland bieten ihren Kunden den Service an, den Scann- und Bezahlvorgang selbst in die Hand zu nehmen. Dies zeigt eine aktuelle Markterhebung in Deutschland. Die meisten Betriebe stellen Self-Checkout-Systeme (auch Selbstbediener- oder SB-Kassen genannt) zur Verfügung, bei denen Kunden die Ware selbst scannen und bezahlen. Einige bieten das so genannte Selfscanning an. Hier scannt der Kunde die Artikel bereits während des Einkaufs mittels eines mobilen Erfassungsgeräts selbst. In 295 Handelsbetrieben kommen insgesamt rund 2150 Selbstbedienerkassen zum Einsatz. Außerhalb des Lebensmittelsektors sind Selbstbedienerkassen fast ausschließlich in Möbel- und Baumärkten zu finden.
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Beim Self-Checkout-System führt der Kunde den Scann- und Bezahlvorgang am Ende des Einkaufs selbst durch. Self-Checkouts ergänzen immer die konventionellen Kassen, der Kunde entscheidet sich erst unmittelbar vor dem Bezahlen für eine der Möglichkeiten. Self-Checkout-Systeme sind tendenziell für kleinere Einkäufe von bis zu 15 Artikeln geeignet. In der Praxis werden an Self-Checkout-Systemen Durchschnittsbons von vier bis neun Artikeln registriert. Zum mobilen Selfscanning entscheidet sich der Kunde bereits beim Betreten eines Geschäftes. Er scannt die Artikel während des Einkaufs mittels eines mobilen Erfassungsgeräts, das beispielsweise nach Identifikation durch eine Kundenkarte ausgegeben wird, selbst ein. Er hat so jederzeit den Überblick über seine Kaufsumme und spart Zeit, da die Artikel beim Bezahlen nicht mehr aus dem Einkaufswagen bewegt werden müssen. Nach dem Einkauf gibt der Kunde das Gerät an einer bedienten Kasse oder an einem Bezahlautomaten ab, die Daten werden in das Kassensystem übernommen und die Bezahlung kann bar oder bargeldlos erfolgen. Auch größere Einkäufe sind problemlos zu handhaben.
Die Ausgaben der italienischen Haushalte für Dienstleistungen haben in den letzten 20 Jahren zugenommen, rückläufig sind hingegen die Zahlen für den Kauf von Gütern. Bei den Verbraucherausgaben hält somit der Trend in Richtung Tertiarisierung an, d. h. die Zunahme der Nachfrage nach Dienstleistungen. Die Ausgaben der Haushalte sind von 43,6 im Jahr 1995 auf 52,6 Prozent im Jahr 2014 gestiegen; in realen Zahlen beträgt die Zunahme der letzten 20 Jahre über 21 Prozent. Das geht aus einer Analyse der Studienabteilung des Dachverbands Confcommercio hervor, wonach von 1995 bis heute die ProKopf-Verbraucherausgaben der Italiener in folgenden Bereichen am stärksten gesunken sind: Möbel/Einrichtungsgegenstände (- 28 Prozent), Transportmittel (- 18,2 Prozent), Lebensmittel (- 14 Prozent) und Bekleidung (- acht Prozent). Im Gegenzug sind die Ausgaben der Haushalte für Kommunikation, Freizeit und Urlaub von 23,7 im Jahr 1995 auf 28 Prozent im Jahr 2007 gestiegen. Die höchsten Ausgabensteigerungen wurden 2015 in folgenden Bereichen verzeichnet: Telefongeräte + sieben Prozent, Hotels/ Beherbergungsdienste + 4,6 Prozent, Transport + drei Prozent, Restaurant und Essen auswärts + 3,1 Prozent.
bezirke
Vinschgau | Meran / Burggrafenamt
Treue, Zufriedenheit, Loyalität
Bozen
hds-Ehrendiplom für 30 Jahre Mitgliedschaft. Langjährige hds-Mitglieder werden mit einem Ehrendiplom gewürdigt. Gar einige Mitglieder wurden vor Kurzem von den hds-Ortsobleuten von Prad am Stilfserjoch, Ulten, Lana und Meran - Thomas Rungg, Veruschka Pircher, Wilfried Lanz und Gundolf Wegleiter – sowie vom hds-Bezirkspräsidenten Johann Unterthurner persönlich besucht. Als Dank für Treue und beständige Mitgliedschaft erhielten sie die hds-Urkunde.
Bereits seit 30 Jahren beim hds sind: 1 Erhard Bernardi (Lana) 2 Aloisia Egger Kg (St. Nikolaus/Ulten) 3 Optik Graf Kg – Stefan Comel & Co. (Meran) 4 Paolo Mores Kg (Lana) 5 Adelheid Stecher (Prad am Stilfserjoch)
Straßenmusik der besonderen Art Die Galerien der Talente. Vom 31. August bis 4. September, während der letzten Phase des internationalen Klavierwettbewerbes Ferruccio Busoni, ertönten in den Galerien der Bozner Altstadt zauberhafte Klavierklänge. Junge Pianisten der lokalen Musikschulen verzauberten die Besucher der Greifgalerie, Sterngalerie und der Walther’s Passage mit der Musik des Wettbewerbes. Höchste Qualität garantierten bei diesen Aufführungen die Pianisten der deutschen und italienischen Musikschulen. Zum ersten Mal nahmen auch Musikschulen aus dem Trentino teil. Die Initiative wird vom hds, der Stiftung Busoni-Wettbewerb, der Bozner Kurverwaltung, der Gemeinde Bozen und dem Unternehmen Klaviere „Passadori“ organisiert.
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bezirke
Bruneck
Kaufleute mit Sommersaison zufrieden
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Schokoladig schön
Viele Events beleben die Stadt. Die Kaufleute von Bruneck
Ein Fest mit Künstlern, kulinarischen Genüssen und guter Un-
ziehen nach dem Ende der Sommersaison eine sehr positive Bilanz. Sie blicken auf einen ereignisreichen Sommer zurück. Die vielen Veranstaltungen, die in der Stadt an der Rienz organisiert wurden, hätten einen wesentlichen Beitrag für die gute Sommersaison geleistet. „In Bruneck haben in diesem Sommer einige Highlights stattgefunden. Das Trainingslager der Fußballmannschaft Inter Mailand, das traditionelle Stadtfest oder auch das internationale Treffen der Jongleure waren eine Bereicherung. Die Veranstaltungen haben zahlreiche Besucher nach Bruneck gelockt, die wesentlich zur Steigerung der Kaufkraft beigetragen haben“, sagt hdsOrtsobmann Daniel Schönhuber (hier im Bild).
terhaltung. Betörender Duft von Schokolade strömte Ende August durch die Straßen von Welsberg. Für zwei Tage und bereits zum achten Mal fand im Pusterer Ort das Schokoladefestival statt, mit einem Genussmarkt, lebenden Handwerk, aber auch mit einem Kinderprogramm und musikalischer Umrahmung. Besonderen Anklang fanden die vielen Schokoladeskulpturen. Bildhauer aus Italien, Spanien und Österreich modellierten und kreierten ihre Schauwerke vor den Augen staunender Gäste. Eine tolle Modenschau, organisiert von Mode Hellweger, bot einen Blick auf sportlich-elegante Fashion-Trends der kommenden Saison. Schokolade tut nicht nur der Seele gut, und erfreut auch nicht nur Kinder, sondern auch die Erwachsenen ließen sich gerne verführen, verschiedenste Schokoladekompositionen aus heimischer und internationaler Produktion zu verkosten. Die schönsten Eindrücke sind online in der Fotogalerie zu finden.
Danke für die gute Zusammenarbeit Auch heuer fand der traditionelle Brunecker Sommernachtstraum statt. An vier Abenden hatten die Besucher die Möglichkeit zum Flanieren, Einkaufen und Genießen. Die Geschäfte hielten bis 22:30 Uhr geöffnet. „Die langen Shoppingabende gelten als absoluter Höhepunkt und finden großen Anklang. Der hds-Ortausschuss möchte sich herzlich beim Stadtmarketing und dem Tourismusverein für die gute Zusammenarbeit bedanken“, sagt Schönhuber. „Ein Lob gilt an dieser Stelle auch dem Bürgermeister Roland Griessmair. Er hat in der Hochsaison das Arbeiten an öffentlichen Baustellen untersagt.“ Ein Problem, das in Bruneck noch angegangen werden muss, ist der Bau einer zweiten Tiefgarage. „Vor allem in der Hochsaison kann man erkennen, dass es in Bruneck mehr Parkplätze braucht. Eine gute mobile Erreichbarkeit ist mitentscheidend für die Attraktivität einer Stadt“, so der Ortsobmann abschließend.
Vinschgau
Lokale Spezialitäten, heimische Produkte Vinschger Herbstauslese, eine Aktion von Vinschgau Marketing und hds. Die Vinschger wissen, wie man aus vollwertiger Milch würzigen Almkäse macht, Vinschger Roggen zu duftendem Paarlbrot zubereitet und die honigsüße Palabirne trocknet. Die Vinschger wissen, wo ihre Traditionen liegen, wie man im Nationalpark wilde Tiere erlebt oder beim Törggelen feiert. Die besten Veranstaltungen zu den verschiedenen Traditionen des Tals sowie ausgewählte Verkaufsstellen der heimischen Produkte wurden nun gesammelt. Die Vinschger Herbstauslese vereint im September und Oktober das Beste von Reschen bis Kastelbell-Tschars. Die Broschüre wurde von Vinschgau Marketing in Zusammenarbeit mit dem hds herausgegeben und ist auf bit.ly/vinschger_herbstauslese zu finden.
hdsmagazin #10/15
bezirke Aufgeschlossen und gesprächsbereit: v. l. die hds-Ortsausschussmitglieder Georg Hager, Helga Annegg, Peter Wenter, Gundolf Wegleiter, Sarah Marzola, Bürgermeister Paul Rösch, Claudia Butti, Klaus Raffeiner, Maximilian Pichler und Joachim Ellmenreich.
Meran
hds fordert Realisierung der Kavernengarage Aussprache mit Bürgermeister Rösch.
Die wirtschaftliche Zukunft der Stadt Meran, ihre Gestaltung, Aufwertung und Erreichbarkeit sowie das Bettelverbot standen im Mittelpunkt einer jüngsten Aussprache, die zwischen dem Ortsausschuss des hds und Bürgermeister Paul Rösch stattgefunden hat. Der lokale Handel schafft Ar-
Brixen
ARTperitiv
beitsplätze vor Ort, steigert die Wertschöpfung der Stadt und trägt wesentlich zu einem attraktiven Stadtbild bei. „Der hds möchte sich deshalb an den wirtschaftlichen Entwicklungen der Stadt beteiligen und in wichtige Entscheidungen eingebunden werden“, sagt Ortsobmann Gundolf Wegleiter. Leitlinien und Ziele Bürgermeister Paul Rösch zeigte sich offen für die Ideen und Verbesserungsvorschläge des Verbandes und stellte seine Ziele und Leitlinien der Stadt vor. Er möchte aus Meran eine noch lebenswertere und weltoffenere Stadt machen. Der Bürgermeister betonte, dass die Kavernengarage verbindlicher Teil des Koalitionsprogrammes ist und dass die Gemeinde die Ausschreibung durchführen wird. Die Ausschreibung der Garage wird
Betriebe der Stadelgasse stellen sich vor. Nachhaltigkeit und Wohlbefinden – die
Unternehmer der Bischofstadt hatten sich für Mitte August gemeinsam mit dem Kulturkreis St. Erhard eine Kunstausstellung der besonderen Art einfallen lassen. Workshop mit Upcycling-Künstlern, Chillecke im Schaufenster, Frisierkunst, neueste Herbstund Wintermode, aber auch Fruchtsäfte, Aperitif und Fingerfood zum Verkosten – all dies erwartete die interessierten Besucher in den Betrieben der Stadelgasse. Das Wetter war ideal und lud regelrecht zum Schlendern und dem Erkunden von Kunst ein. Der hds freut sich und dankt den Organisatoren für die gelungene Aktion ARTperitiv.
unmittelbar nach der Ausschreibung des zweiten Bauloses der Nordwestumfahrung erfolgen. „Dadurch wird das historische Steinachviertel aufgewertet und die umliegenden Handelsbetriebe sowie das neue Museum können leichter erreicht werden. Vor allem die Erschließung der Kubatur in der Altstadt hängt auch vom Bau der Kavernengarage ab“, meint der hds-Ortsausschuss. Wichtig ist es nun, die Garage auch im Bauleitplan vorzusehen.
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Mobilitätszentrum geplant Um das Stadtzentrum noch besser an die öffentlichen Verkehrsnetze anzubinden, soll am Bahnhof ein Mobilitätszentrum entstehen. Von dort soll die Stadt schnell zu Fuß, mit einem geliehenen Fahrrad oder den öffentlichen Verkehrsmitteln erreicht werden können. Rösch betonte, dass im Mobilitätszentrum keine Flächen für den Einzelhandel vorgesehen sind. Die Freiheitsstraße wird weiterhin eine verkehrsberuhigte Zone bleiben. Die Gemeinde plant den Dienst der Citybusse im Rahmen eines ganzheitlichen Verkehrskonzeptes zu optimieren. Auch die Sauberkeit und Pflege der Stadt wurde angesprochen. Der hds fordert das regelmäßige Spülen der Oberflächen, die Installation einer Kartonagenpresse, die Reinigung der Stadt am Sonntagmorgen und die Reinigung der Winterpromenade. Auch einheitliche Mülleimer sollen aufgestellt werden. Abschließend wurde auf das Bettelverbot eingegangen. „Wir wünschen uns ein strengeres Verbot. Es wäre sinnvoll, das Betteln generell im Umkreis der Geschäfte bis z. B. auf drei Metern zu verbieten. So wie es vor Kurzem bereits die Stadt Bozen vorgemacht hat“, sagt Wegleiter.
hdsmagazin #10/15
bezirke Am Dorfplatz von Lajen wurde gefeiert und getanzt.
Lajen
Sommernacht ein 16 großer Erfolg
hdsmagazin #10/15
Lebendiger Ort für Einheimische und Gäste. Mitte August wurde der Dorfplatz von Lajen zur Bühne einer besonderen Veranstaltung. Das neunte Mal in Folge wurde ein langer Einkaufsabend mit dem Namen Sommernacht vom hds-Ortsausschuss unter der Leitung von Obmann Alexander Ploner organisiert. „Die Sommernacht in Lajen ist jedes Jahr ein großes Highlight für unser Dorf. Auch heuer fand die Veranstaltung großen Anklang bei den Einheimischen und Gästen“, sagt Alexander Ploner. Die Geschäfte blieben an diesem Abend bis in die späten Abendstunden geöffnet, verschiedene Handwerksbetriebe und Bauern präsentierten ihre Produkte und Spezialitäten an großen, einladenden Ständen. Die Gastronomiebetriebe boten Speisen und Getränke an. Zudem gab es eine Kinderanimation und tolle Spiele. Die gesamte Veranstaltung wurde musikalisch umrahmt. „Der Erfolg spricht für sich. Die Zusammenarbeit der unterschiedlichen Betriebe war auch dieses Jahr vorbildlich“, so der Ortsobmann.
berufsgruppen hds-bz.it/handelsagenten
Handelsagenten und -vertreter
Für eine einzige Auftraggeberfirma tätige Handelsagenten Gesetz sieht keine Weisungsgebundenheit vor. Der Auftrag an einen einzigen Agenten im Rahmen eines Agenturvertrags, demzufolge der Agent nur für einen einzigen Geschäftsherrn und nicht gleichzeitig auch für andere tätig sein darf, auch wenn es sich dabei nicht um Mitbewerber handelt, wird gesetzlich nicht eigens geregelt. Vorgeschrieben wird nur der maximale an die Stiftung Enasarco zu entrichtende Rentenbeitrag. Denn das Zivilgesetzbuch sieht nur das Exklusivrecht (Art. 1743) vor, und die EU-Richtlinie 86/653 befasst sich nicht mit dem Auftrag. Die Ausführungsmodalitäten des Agenturvertrags werden daher nur durch die privatrechtlichen Kollektivvereinbarungen geregelt.
Keine Weisungsgebundenheit Manche leiten aus der Verpflichtung, nur für einen Geschäftsherrn tätig zu sein, eine Weisungsgebundenheit des Agenten im Rahmen des abgeschlossenen Agenturvertrags ab. Das ist aber nicht möglich, denn der Abschluss eines exklusiven Einzelauftrags mit einem Einzelagenten allein reicht nicht aus, um auch alle anderen in Art. 2094 Zivilgesetzbuch vorgesehenen Merkmale zu erfüllen, die für ein unselbstständiges Beschäftigungsverhältnis vorgesehen sind. Daraus kann man daher nicht die Rechtswidrigkeit und damit das allgemeine Verbot für Einzelaufträge mit einem einzigen Auftraggeber ableiten, das stünde nämlich im Widerspruch zur freien Berufsausübung, die durch Art. 41 der Verfassung geschützt ist. Die EU-Richtlinie schließt die Möglichkeit von Agenturverträgen mit einem einzigen Auftraggeber nicht aus; das deutsche Handelsgesetzbuch sieht nach wie vor den für einen einzigen Auftraggeber tätigen Einzelagenten vor. Stellungnahme des Kassationsgerichts Das Kassationsgericht ist noch weiter gegangen und erklärt die Rechtmäßigkeit des Einzelauftrags mit einem Einzelagenten; in
den Urteilen Nr. 4877 vom 14. April 2000 und Nr. 14444 vom 6. November 2000 wird festgelegt, dass ein Mehrfachvertrag mit mehreren Auftraggeberfirmen, bei dem der Agent tatsächlich aber nur für eine Auftraggeberfirma arbeitet, dieser Vertrag pensions- und zivilrechtlich als Einzelvertrag mit einem einzigen Auftraggeber einzustufen ist, soweit die Kollektivvereinbarungen zur Anwendung gelangen. Auch das Kassationsgericht hat daher im Jahr 2000 – 14 Jahre nach der Verabschiedung der Richtlinie – die volle Gültigkeit und rechtliche Wirksamkeit der hier beschriebenen Vertragsform bestätigt. Wünsche der ausländischen Geschäftsherrn Erwähnenswert ist noch die Tatsache, dass die Zahl der Agenten, die sich zu einer Gesell-
schaft zusammenschließen und damit über eine richtige Betriebsstruktur verfügen, stark gestiegen ist; in diesen Fällen gibt es keine Einwände, auch nicht theoretischer Art, gegen einen Einzelvertrag mit einem Einzelagenten. Die Nachfrage nach diesen Agenten seitens ausländischer Geschäftsherrn, die einen Vertrag mit einem Einzelagenten anstreben, ist besonders groß. Dieser Vertrag sichert dem Auftraggeber im jeweiligen Absatzgebiet eine konzentrierte Vertretung für ein Produkt; der Agent profitiert vom entsprechend höheren Umsatz und damit von den Provisionen im Rahmen eines Exklusivvertrags. All das ist Ausdruck des freien Markts und steht nicht im Widerspruch zu inländischen oder europäischen Bestimmungen; daher besteht keine Notwendigkeit für ein entsprechendes Verbot, das sich auf die Erfüllung einer vor dreißig Jahren verabschiedeten EU-Richtlinie stützt, deren Umsetzung nicht ausdrücklich gefordert wurde.
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lsala@hds-bz.it
Handelsagenten und -vertreter
Junge Agenten Erfolgreiche erste Audiokonferenz. Zwei Dutzend Kollegen der Gruppe Junge Agenten, sieben Senior-Mitglieder und zwei Gäste nahmen vor Kurzem an einem intensiven und produktiven Meinungs- und Informationsaustausch teil. Dank der von Alberto Petranzan mit Unterstützung von Pietro Coletti durchgeführten Initiative konnte das Referat des Juristen des gesamtstaatlichen Fnaarc-Verbandes, Agostino Petriello, über die Bedeutung der optimalen Anwendung des Agenturvertrags live mitverfolgt werden. Ausreichend Zeit wurde auch der Diskussion über die Fortschritte des Projekts Kfz-Leihe und über den Stand der Verhandlungen für die neuen Kollektivvereinbarungen im Handel eingeräumt. Fnaarc-Präsident Adalberto Corsi und Mirko Gandolfi, Präsident der Handelsagenten und -vertreter im hds, begrüßten die Arbeit der Gruppe der Jungen Agenten und lobten die zahlreichen innovativen Ideen, die den Verbandsgremien vorgelegt wurden.
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berufsgruppen hds-bz.it/lebensmittelgewerbe
18 Lebensmittelgewerbe
Heimisches Fleisch garantiert Qualität Gemeinsam auftreten. Das Lebensmittelgewerbe im hds präsentiert sich auf der Hotel, der Fachmesse für das Hotel- und Gastgewerbe. Sie findet vom 19. bis 22. Oktober in Bozen statt. Im Mittelpunkt stehen dieses Jahr die Metzger, die den Messebesuchern eine wichtige Botschaft vermitteln wollen. Sie setzen sich für eine ganzheitliche Verwertung bzw. Vermarktung der Tiere ein. Nur dadurch kann die Nachfrage an regionalem Fleisch gedeckt werden. Ein großer Verfechter dieser Kultur ist Alexander Holzner, Metzgermeister aus Lana. Er hat gemeinsam mit seinen Berufskollegen für den Tag der Metzger am Dienstag, 20. Oktober ein besonderes Programm zusammengestellt. Regional bevorzugt Überschaubare Transportwege, transparente Rückverfolgbarkeit, handwerklich professionelle Verarbeitung: Bei Fleischund Wurstwaren hat Regionalität oberste Priorität. Darüber sind sich die Metzger im hds einig. Auch die ganzheitliche Verwertung der Tiere ist ein Teil davon. Eine Rückbesinnung im Fleischkonsum ist somit die Botschaft der Metzger. „Der Konsum von Fleisch ist in Südtirol hoch und sehr einseitig. Am häufigsten werden so genannte Edelteile wie Filet und Schnitzel verkauft. Der Rest der Tiere muss anderweitig verarbeitet wer-
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den. Die Kunden von heute sind sehr kritisch. Sie wissen genau, was sie wollen. Dazu gehört auch, dass sie regionales Fleisch bevorzugen. Das Angebot an regionalen Tieren kann die Nachfrage nicht decken, weshalb Fleisch importiert werden muss. Oft von Massenzuchthäusern, zum Leidwesen unserer Gesundheit. Nicht zu Unrecht heißt ein Sprichwort - Man ist, was man isst“, erklärt Holzner. Ganzheitlich verwerten Dass alle Teile des Tieres edel sind, davon ist Holzner überzeugt. Neben Filet und Schnitzel können nämlich auch aus dem Rest des Tieres schmackhafte Gerichte zubereitet werden. „Wir müssen uns nur auf unsere Vergangenheit besinnen. Unsere Großeltern haben alles verwertet, was die Tiere uns geben. Daran sollten wir festhalten, auch aus Wertschätzung und Respekt vor den Tieren. Denn Fleisch ist ein hochwertiges Nahrungsmittel“, sagt der Metzger. Zudem ist der hohe Fleischkonsum der westlichen Gesellschaft nicht zukunftsfähig. „Weder für das Klima, die Umwelt, noch für die Gesundheit der Menschen. Mit einer ganzheitlichen Verwertung und der Förderung von kleinen Kreisläufen können wir einen Beitrag leisten – weniger ist mehr“, so Holzner.
HOTEL 2015
Nachhaltiges Kochen Am Messestand wird veranschaulicht, wie viel Fleisch von einem Rind verwendet werden kann und wie viel tatsächlich verwendet wird. Dazu wird eine Rinderhälfte in die einzelnen Fleischteile zerlegt, verpackt und etikettiert. „Die andere Hälfte wird live von den angehenden Metzgergesellen der Berufsschule Emma Hellenstainer in Brixen zerlegt“, so Holzner. Unter dem Motto heimisches Fleisch ist mehr als Schnitzel und Filet kreiert der Sternekoch Peter Sölva kreative Gerichte aus unpopulären Fleischteilen. „Wir Metzger müssen unseren Kunden Alternativen zum Kochen geben. Heutzutage gibt es tolle Kochgeräte, die vielseitig einsetzbar sind. Leider werden sie viel zu selten benutzt. Wir wollen zeigen, wie vielseitig Fleisch ist und dass alles verwertet werden kann. Viele Köche denken primär an Edelstücke, weil sie davon ausgehen, dass ihre Gäste genau diese wollen. Dem ist aber nicht so. Die Gastronomie soll Vorreiter sein und den privaten Konsum inspirieren“, sagt Holzner.
Jeder Tag ist einer anderen Berufsgruppe im hds gewidmet. Den Besuchern wird ein abwechslungsreiches Programm geboten: Schaustücke der Jungkonditoren, die ganzheitliche Verarbeitung von heimischem Fleisch, der internationale Brezenwettbewerb und die Eisherstellung nach alter Tradition. Auch für das leibliche Wohl wird gesorgt. Mitgliedsbetriebe stellen Weißwurst, Brezen und heimisches Bier zur Verfügung. In Zusammenarbeit mit Südtirol hilft wird am Messestand für Menschen in Not gesammelt. Meister des guten Geschmacks. Der Tag der Konditoren am Mon-
tag, 19. Oktober ist dem Nachwuchs gewidmet. Die PatisserieFachschüler der Landesberufsschule Emma Hellenstainer stellen zusammen mit den Konditormeistern ihre Fähigkeiten unter Beweis. Schokolade, Marzipan und Zucker - der schöpferischen Phantasie sind keine Grenzen gesetzt. Werfen, knoten, schlingen. Brezen formen in Rekordzeit. Wer ist der schnellste Bäcker? Zum Tag der Bäcker am Mittwoch, 21. Oktober wird ein internationaler Brezenwettbewerb organisiert. Bäcker aus Süd-, Nord- und Osttirol sowie aus Deutschland treten in einem spannenden Wettkampf gegeneinander an. Bewertungskriterien sind die Anzahl der herstellten Brezen sowie ihr Aussehen. Die Messebesucher können die Akrobatik der Bäcker in der offenen Backstube mitverfolgen.
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Cremig bis fruchtig. Höchste Qualität und natürliche Zutaten in mreinstadler@hds-bz.it
Alexander Holzner hält immer wieder Vorträge zum regionalen Fleisch und organisiert Kochkurse für seine Kunden.
ihren Produkten garantieren die Speiseeishersteller im hds. Wie in der Handwerksordnung festgeschrieben, verwenden sie nur Milch und Milchprodukte, Eier, Früchte und Zucker. Auf künstliche Aroma-, Farb- und Süßstoffe sowie pflanzliche Fette wird verzichtet. Der Tag der Speiseeishersteller am Donnerstag, 22. Oktober ist der unvergleichbaren Qualität des handwerklich hergestellten Speiseeises gewidmet. Die verwendeten Rohstoffe werden den Standbesuchern sichtbar gemacht. Eine handbetriebene Eismaschine aus dem 19. Jahrhundert zeigt, wie traditionelles Eis hergestellt wird.
Das Nose to Tail-Konzept Megatrend der Fleischbranche. Die möglichst vollständige Nut-
zung eines Tieres für die menschliche Ernährung erlebt derzeit ein Comeback. Sie ist nicht nur ein Vorteil für die Nachhaltigkeit, sondern auch ökonomisch interessant. Bekannt wurde die ganzheitliche Verzehrphilosophie durch den britischen Koch Fergus Henderson. Er schrieb das Buch Nose to Tail Eating und inspiriert damit Fleischbegeisterte.
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Tolle Aktionen geplant 20
Haben Sie die richtige Sehschärfe. Im Oktober findet die italienweite Sensibilisierungsaktion Monat des Sehens statt. Die teilnehmenden Betriebe bieten kostenlose Sehtests an und geben ihren Kunden Informationen über mögliche Vorbeugungsmaßnahmen und Korrekturen von Fehlsichtigkeit. „Die Aktion wird schon seit einigen Jahren durchgeführt und jedes Jahr aufs Neue gut und gerne in Anspruch genommen,“ so der Präsident der Berufsgruppe, Luca Guerra. Italienweit hat sich jeder Fünfte noch nie einem Sehtest unterzogen. Mehr als 60 Prozent haben seit mehr als drei Jahren keinen Sehtest mehr gemacht. „Die Verschlechterung der Sicht ist oft ein schleichender Prozess, dem sich viele nicht bewusst sind. Deshalb ist es wichtig die Augen regelmäßig kontrollieren zu lassen“, sagt Guerra. Günstige Lese- und Sehbrillen. Alle Abonnenten der Tageszeitung Dolomiten erhalten beim Kauf einer Lese- oder Sehbrille einen Rabatt von 20 Prozent. Die Aktion findet in den Monaten Oktober und November statt. Alle teilnehmenden Betriebe finden Sie online.
Lebensmittelgewerbe
Glutenfrei einkaufen Südtiroler Gesetz wird nicht angefochten. Über 1000 Menschen in Südtirol leiden an Zöliakie, d. h. sie vertragen Bestandteile von Gluten nicht, das in vielen Getreidesorten vorkommt. Die Betroffenen können über die Apotheken und seit November 2012 auch über die Lebensmittelgeschäfte monatlich kostenlos glutenfreie Produkte im Wert von bis zu 140 Euro beziehen. Der italienische Ministerrat hat vor Kurzem das Südtiroler Gesetz zum Ankauf glutenfreier Lebensmittel behandelt und beschlossen, dass es nicht angefochten wird. Das Südtiroler Gesetz sieht eine größere Auswahl und höhere Flexibilität im Einkauf für die Zöliakie-Patienten sowie eine Reihe von bürokratischen Vereinfachungen in der Abrechnung mit dem Südtiroler Sanitätsbetrieb vor. Die bisherige Kostenrückerstattung über Gutscheinkarten in Papierform soll in Zukunft mithilfe elektronischer Datenverarbeitungssysteme erleichtert werden.
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Eishersteller
Werbeaussagen glaubhaft und wahr Der hds warnt. Einige Eishersteller werben in ihren Eisdielen mit Aussagen wie „ohne künstliche Farbstoffe“, „ohne künstliche Aromastoffe“ oder „ohne künstliche Konservierungsstoffe“. Werden diese Werbeversprechen nicht eingehalten, so drohen in vielen Fällen hohe Verwaltungsstrafen. Viele Halbfertigprodukte, die zur Herstellung von Frucht- oder Cremeeis verwendet werden, enthalten synthetisch hergestellte Farb- und Armomastoffe. Werbeaussagen müssen klar, wahrheitsgemäß und beweisbar sein. Betriebe die mit irreführenden und falschen Aussagen werben, droht eine Verwaltungsstrafe von bis zu 18.000 Euro. Bei Zweifeln und Fragen, wenden Sie sich einfach an den Fachgruppenleiter im hds: Stefan Kuhn, T 0471 310 507, skuhn@hds-bz.it.
Lebensmittelgewerbe
Mit einfachen Schritten zur Biozertifizierung Eine Erstinformation des hds. Produktion, Aufbereitung und Vertrieb von ökologischen Produkten wird in Europa einheitlich geregelt. Lebensmittelhändler, die unverpackte Bioprodukte vertreiben, lagern oder importieren, brauchen deshalb eine Zertifizierung. Ebenso von der Regelung betroffen sind Produzenten und Zwischenhändler (EU-Verordnung Nr. 834/2007). Für den Verkauf von verpackten Produkten wird keine Zertifizierung benötigt. Bevor ein Betrieb seine Produkte mit Hinweisen auf den ökologischen Landbau vermarkten darf, muss eine Überprüfung durch eine Kontrollstelle stattfinden. Mehr Infos: Stefan Kuhn, Fachgruppenleiter im hds, T 0471 310 507, skuhn@hds-bz.it.
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berufsgruppen Die Vertreter der Jungen Wirtschaft Südtirol im Gespräch mit Roman Tschimben, Kaufmännischer Leiter bei Wörndle Interservice.
hds-bz.it/junge
Junge im hds
Qualität am Markt Kooperation mit Garantiegenossenschaften. Südtirols Jugend ist innovativ, moti-
viert und interessiert sich für die Selbstständigkeit. Davon sind die Vertreter der Jungen Wirtschaft Südtirol überzeugt. Um den Weg in die Selbstständigkeit zu fördern und Unternehmer in ihren Vorhaben zu unterstützen, werden mit den Südtiroler Garantiegenossenschaften Maßnahmen erarbeitet, die sich speziell an Jungunternehmer richten. Nur wer auf Qualität setzt, wird sich langfristig am Markt behaupten können. „Jedes Unternehmen sollte auch etwas Neues wagen. Vor allem die Jugend kann hier Verantwortung übernehmen und einen wesentlichen Beitrag zur positiven Entwicklung leisten. Die Garantiegenossenschaften können eine konkrete Hilfe bieten“, sagt der Präsident der Jungen, Christian Giuliani. Um die Unternehmenskultur erfolgreicher Betriebe kennenzulernen, hat die Junge Wirtschaft die Firma Wörndle Interservice in Bozen besucht.
Gutschein als Unterstützung in die Selbstständigkeit
Alle Jungunternehmer, die sich bis Ende Dezember 2015 im hds einschreiben, erhalten einen Gutschein im Wert von 100 Euro. Der Gutschein kann in der Rechtsund Betriebsberatung des Verbandes eingelöst werden. Der Gutschein wird den Mitgliedern per E-Mail zugeschickt und ist bis 30. Juni 2016 gültig. Der Gutschein gilt nur für Beratungsdienste und nicht für vorausgelegte Spesen. Ihr Kontakt: Petra Blasbichler, T 0471 310 318, pblasbichler@hds-bz.it
Die Vertreter der Jungen Wirtschaft mit Landesrätin Waltraud Deeg.
21 Junge im hds Junge im hds
Schnelles Internet für Südtirol Treffen mit Landesrätin Deeg. Der wirtschaftliche Erfolg vieler Betriebe hängt auch von einer guten Internetverbindung ab. Bei einem kürzlich stattgefundenen Treffen haben sich die Jungen im hds bei Landesrätin Waltraud Deeg über die Entwicklung des Breitbandausbaus in Südtirol informiert. „Die flächendeckende Versorgung unseres Landes mit leistungsfähigen Breitbandanschlüssen und der Aufbau von Hochleistungsnetzen sind wichtige Voraussetzungen für wirtschaftliches Wachstum, mehr Beschäftigung und steigenden Wohlstand“, so die Junge Wirtschaft. Bis 2020 will das Land eine flächendeckende Breitbandversorgung garantieren. Ziel ist ein südtirolweites Netz, das im Eigentum von Gemeinden und Land ist und allen Providern zu gleichen Konditionen zugänglich ist. Ein weiteres Thema, das angesprochen wurde, ist die Vereinbarkeit von Familie und Beruf sowie die Kinderbetreuung. Deeg will gemeinsam mit den Gemeinden die Kinderbetreuung ausbauen. Es muss sichergestellt werden, dass genügend Plätze vorhanden sind.
Balanceakt – Junge Vorgesetzte, ältere Mitarbeiter hds-Workshop zum Thema Führung und Motivation. Als Führungskraft authen-
tisch und überzeugend agieren und effiziente Strategien für die erfolgreiche Mitarbeiterführung kennenlernen, sind das Ziel eines hds-Workshops. Er findet am 11. November in Bozen von 14:00 bis 18:00 Uhr statt. Unterschiedliche Führungsstile und ihre Wirkung, die eigene Wahrnehmung und Fremdwahrnehmung, die Bedeutung von Zielen, die Klarheit in der Kommunikation, der Umgang mit komplexen Situationen, sind nur einige der behandelten Themen. Der hds freut sich auf Ihre Teilnahme. hds- und Ebk-Mitglieder kommen in den Genuss eines Rabatts. Infos und Anmeldung: hds-Bildung in Bozen, T 0471 310 323/324, bildung@hds-bz.it, hds-bz.it/kurse.
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berufsgruppen hds-bz.it/werbefachleute hds-bz.it/unternehmensberater
Werbefachleute
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Content Marketing Day am 29. Oktober Neue Trends in der Welt der Kommunikation. Interessante Geschichten und
Themen sind ausschlaggebend, ob der Dialog zwischen dem Unternehmen und dem Kunden gelingt und die Werbung den gewünschten Erfolg erzielt. Daher setzen immer mehr Unternehmen und Freiberufler auf die Instrumente des digitalen Marketings. Die Funktionsweise dieses relativ neuen Marketing-Instruments und die Chancen, die sich Unternehmen damit erschließen können, stehen neben anderen Fragen im Mittelpunkt des Content
Marketing Day, der ersten Fachtagung zu diesem Thema, die am 29. Oktober in Kloster Neustift (Vahrn) stattfindet. Bei der vom Bildungshaus Kloster Neustift in Zusammenarbeit mit dem Wifi der Handelskammer Bozen organisierten Tagung werden internationale Marketing- und Kommunikationsexperten die neuen Formen des Onlinemarketings darlegen. Erörtert werden auch Qualitätsverbesserungen in der Werbung, die wichtigsten Trends in der Unternehmenskommunikation oder Medien Design. Mit der Veranstaltung erhalten die Verantwortlichen der Bereiche Kommunikation und Marketing die Möglichkeit, die Kommunikation im eigenen Unternehmen zu optimieren. Außerdem wird dargelegt, wie man mit Magazinen, Websites, Blogs, Videos und vielen anderen Instrumenten die Kundenbindung erfolgreich festigt. Geplant sind nicht nur Referate, sondern auch interaktive Angebote, Analysen von Best Practice-Beispielen und Live-Checks der mitgebrachten betrieblichen Kommunikationsmittel. Die Teilnahme am Content Marketing Day kostet 120 Euro. Mitglieder von Target, dem Werbefachverband im hds, haben Anspruch auf einen Rabatt. Anmeldefrist: 22. Oktober 2015.
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Mehr In fachg fos zur Tag ruppe n@hd ung: s-bz.i t
Unternehmensberater
Erfolg durch Beratung Artikelserie der Unternehmensberater. Mit der Vision Südtirols, Unter-
nehmen im Netzwerk zu beraten, haben sich 2014 die Unternehmensberater im hds zusammengeschlossen. Ihr Know-how veröffentlichen sie nun in einer Artikelserie, die in diesen Wochen in der Südtiroler Wirtschaftszeitung erscheint. Den Beginn machte Präsidentin Barbara Jäger. Sie ist davon überzeugt, dass Beratung mehr bringen muss, als sie kostet. Nicht nur große Firmen profitieren von Unternehmensberatern. Auch für kleine und mittelständische Betriebe kann es sinnvoll sein, einen externen Berater zu engagieren. Alle Artikel online zum Downloaden.
bildung hds-bz.it/kursbroschuere
Eine Flasche Wein, was darf es sein? Neue hds-Veranstaltung. Innovativ, aufgeschlossen und immer auf der Suche nach Neues – die hds-Bildung hat sich mit ihrem Herbst/Winterprogramm erstmalig auf ein anderes Fachgebiet gewagt. Interessierte Kunden aus dem Lebensmittelbereich haben das Team dazu bewogen, ein Weinseminar zu organisieren. Dieses findet in zwei Abschnitten statt: am 18. November und am 17. März in Bozen, jeweils von 17:30 bis 20:30 Uhr. Der Lehrgang greift die Geschichte zum Weinbau auf, führt in Grundbegriffe der Weinverkostung und der Weinsprache ein, warnt vor den gängigsten Weinfehlern, gibt Infos zu Verschlüssen und zur Glaskultur, vermittelt das Konzept, welcher Wein zu welcher Speise passt sowie lehrt das richtige Etikettenlesen. Kleine Verkostungsübungen mit Sekt, Weißwein, Rotwein, aber auch mit Rosé und Süßwein runden das Angebot ab. Nach der kulinarischen Rundreise kann jeder Kursteilnehmer von sich selbst behaupten, mehr von der Weinwelt zu wissen. Infos und Anmeldung: Patrizia Anhof, T 0471 310 324, bildung@hds-bz.it, hds-bz.it/kurse.
Einstieg für Computerneulinge PC-Grundkurs in Bozen. Informationen auf dem Computer richtig speichern und schnell finden, die Vorteile einer Kommunikation mittels E-Mail erfahren, die richtige und schnelle Suche im Internet, aber auch die Gefahren, die im Internet lauern, richtig sehen und vermeiden – der PC-Grundkurs ist als Einstiegshilfe für Neulinge in die Computerwelt gedacht. Er findet am 7. und 14. November in Bozen von 09:00 bis 12:30 Uhr statt. hds- und EbK-Mitglieder erhalten einen Rabatt. Mehr Infos: hds-bz.it/kurse.
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Tipps von Michele Cattani, Sportwissenschaftler und Bewegungsexperte. Die Tage werden im Herbst wieder kürzer und der innere Schweinehund wieder stärker. Dieser versucht uns davon abzubringen, auch abends, wenn es dunkel ist, laufen oder spazieren zu gehen. Wenn man den ganzen Tag im Büro oder im Geschäft bzw. im Auto unterwegs ist, dann tut Bewegung an der frischen Luft einfach gut. Dies ist nichts Neues. Der Experte Michele Cattani möchte vielmehr auf die Bedeutung hinweisen, diese Bewegungsformen auch organisatorisch reibungslos im Alltag zu integrieren. Erst wenn eine gewisse Regelmäßigkeit darin gefunden wird, kostet ganzheitliche Bewegung keine große Überwindung mehr. Mehr zum Thema und tolle Inputs unter hds-bz.it/arbeitssicherheit beim Thema Gesund und fit.
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betriebe informieren Das Radlhauptstadt München-Logo und Bavaria mit Rad groß am Marienplatz.
Hier im Bild einige der 20 Prämierten.
helios in München weiter erfolgreich
24 Mach was, zeig’s uns und gewinne GROHE-Gewinnspiel übertrifft alle Erwartungen. Seit mehr als 100 Jahren ist GROHE die erste Adresse in Südtirol, wenn es um Möbelbeschläge, Arbeitsschutz, Sicherheitstechnik, Reinigung, Industriebedarf und Befestigungstechnik geht. Vor Kurzem hat der Betrieb ein Gewinnspiel organisiert. „Wir sind von der regen Teilnahme wirklich überwältigt“, kommentiert Geschäftsführer Karl Grohe. 207 Teilnehmer schickten Bilder und Videos zu ihren teilweise sehr ausgefallenen Kreationen aus oder mit den Werkzeugen der Firma GROHE ein. Vom Tischfußballtisch, über Kleiderständer, Taschen, Tischschmuck bis hin zu Möbelstücken und ganzen Bars. Abgestimmt werden konnte online, abgegeben wurden an die 10.000 Stimmen. Ende Juni hat eine Fachjury aus den Top 30 platzierten Projekten, zwanzig ausgewählt und nun im Rahmen einer Feier am Firmensitz in Bruneck ausgezeichnet. Die Gewinner können sich über einen Fiat 500 Grande, einen Reisegutschein im Wert von 2000 Euro, ein topmodernes Apple und GROHE-Einkaufsgutscheine freuen.
hdsmagazin #10/15
Mehr Menschen fürs Fahrradfahren begeistern. Die Südtiroler Agentur helios sustainable communication gewinnt nach fünf Jahren erneut die europaweite Ausschreibung der bayerischen Landeshauptstadt. helios lancierte damals die „Radlhauptstadt München“ mit ihren Münchner Partnern Green City e.V., Green City Projekt GmbH und Innovationsmanufaktur GmbH. Bereits in den vergangenen fünf Jahren wurde unter diesem Motto ein gesellschaftliches Umschwenken hin zum Fahrrad als cooles, stylisches, einfaches und schnelles Fortbewegungsmittel in Gang gesetzt. Der erneute Zuschlag für die nächsten fünf Jahre freut das Team und stärkt die Position der Agentur als europäischer Marktführer in Sachen Fahrradmarketing. Zuletzt brachte helios zusammen mit dem Architekten Manuel Benedikter sein Know-how in Sachen Nachhaltigkeit beim Südtirol-Stand an der Expo 2015 ein.
... unverschuldet in Not geraten Finanzielle Hilfe geben mit dem Kauf einer Weihnachts- oder Glückwunschkarte des Bäuerlichen Notstandsfonds. Seit 1993 gibt es sie bereits, die Spendenaktion des Bäuerlichen Notstandsfonds für unverschuldet in Not geratene Familien und Personen in Südtirol. Zur Auswahl stehen auch heuer wieder viele verschiedene Kartenmotive, kostenlos zur Verfügung gestellt von den Südtiroler Freizeitmalern. Doppelte Freude schenken ist das Motto des Bäuerlichen Notstandsfonds: der Empfänger der Karte freut sich über einen persönlichen Kartengruß und die Menschen, die sich in einer finanziellen Notlage befinden, über eine Spende. Kartenmotive und Informationen: Bäuerlicher Notstandsfonds in Bozen, T 0471 999 330 (vormittags) und www.menschen-helfen.it.
betriebe informieren
Modern und einladend
Kunst und Kultur Moessmer inszeniert atemberaubende Enthüllung. Fast genau 20 Jahre ist es her, als Christo die Welt mit einem unglaublichen Kunstprojekt verzauberte. Er verhüllte den Berliner Reichstag mit aluminiumbeschichtetem Kunststoff. Die Tuchfabrik Moessmer hat den Geist dieser Kunstaktion wieder aufleben lassen und legte dem Messner Mountain Museum „Corones“ am Kronplatz eine exklusive Lodenhülle um. Die Enthüllung fand am Eröffnungstag Ende Juli statt. Elegantes nachtblau, 150 Zentimeter breit, insgesamt 350 Meter lang: Das sind die Stoffbahnen aus Loden, die Moessmer eigens für die atemberaubende Inszenierung am Gipfel des Kronplatzes auf über 2270 Metern Höhe produziert hat. „Blau ist seit dem Mittelalter die Farbe von Kunst und Kultur“, so Präsident und Mehrheitseigner Paul Oberrauch. „Wir lassen mit dieser Umhüllung die Tradition mit der Moderne verschmelzen, so wie wir dies tagtäglich mit unseren Stoffen tun.“ Die traditionsreiche Tuchfabrik aus Bruneck hat mehr als 120 Jahre Erfahrung und beliefert heute weltweit die wichtigsten Modelabels.
Nahversorgung und Regionalität
Sport Ziernheld präsentiert sich neu. Im Sommer wurde das frisch gestaltete Sportgeschäft Ziernheld in Burgeis feierlich eröffnet. Hans Ziernheld hatte den Malser Betrieb vom Vater Adolf übernommen. Er verfügt seit dem Umbau über eine großzügige Raumaufteilung und ein erweitertes Warensortiment. Zu den bekannten Marken Salewa, mico, mello’s und killtec gesellt sich nun auch die Luis Trenker-Linie. Sport Ziernheld bietet für jeden das passende Equipment und im Verleih, neben Skiern und Sportausrüstung, nun auch E-Bikes. Der hds gratuliert und freut sich über das innovative Konzept.
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Bilden ein Team und bieten gute Beratung: v. l. Johann Ziernheld mit Verkäuferin Claudia Kuenrath.
Vorreiter für regionale und Bioprodukte. Seit 1972 wird bei der Bäckerfamilie Schuster die Nahversorgung in Tartsch/Mals großgeschrieben. Sie sind im ganzen Vinschgau als Vorreiter regionaler und Bioprodukte bekannt. Nun wurde das kleine aber feine Lebensmittelgeschäft in nur zwei Wochen umgestaltet. Der Innenraum wurde neu und äußerst kundenfreundlich konzipiert. Die professionell ausgeklügelte Beleuchtung setzt die Waren gekonnt in Szene und die warmen Naturfarben verleihen dem Geschäft ein natürliches, angenehmes Ambiente. Neben Obst, Gemüse, Milchprodukten und Käse werden verschiedene Spezialartikel für Diabetiker und Allergiker angeboten. Auch Menschen mit Hautproblemen können hautfreundliche, dermatologisch getestete Wasch- und Putzmittel einkaufen. Weiterhin werden alle Getreide- und Kaffeesorten frisch gemahlen. Die Familie Schuster ist sich sicher: Kunden und Verkaufspersonal werden sich im neugestalteten Lebensmittelgeschäft wohlfühlen. Der hds gratuliert!
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rechtsberatung hds-bz.it/recht
Teilnahme an
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öffentlichen Vergabeverfahren Wichtig: Die Einzelheiten des Verfahrens klären. Die Teilnahme an einem öffentlichen Vergabeverfahren, sei es für die Vergabe eines Arbeits-, Dienstleistungsoder Lieferauftrags oder einer Konzession, ist langwierig und oftmals kompliziert und sollte daher nicht unterschätzt werden. Auch bei einfacheren Verfahren erhalten die potenziellen Bieter normalerweise die folgenden drei Unterlagen: Bekanntmachung, Vergabebedingungen und technisches Lastenheft.
und/oder in den Vergabebedingungen eine Einreichungsfrist (Datum/Uhrzeit) sowie die Art und Weise, wie Rückfragen zu stellen sind, festlegt. Während diese bei herkömmlichen offenen Vergabeverfahren per Fax, E-Mail oder PEC an die Vergabestelle übermittelt werden können, müssen sie bei elektronischen Vergabeverfahren über ein Onlineportal (z. B. Ausschreibungen Südtirol, Sintel, usw.) zwangsläufig in den entsprechenden Feldern auf der Webseite der Ausschreibung (z. B. Mitteilungen an die Vergabestelle) eingegeben werden. Die Antworten auf die Fragen der Ausschreibungsteilnehmer werden nicht nur den unmittelbar Betroffenen mitgeteilt, sondern müssen von der Vergabestelle auch öffentlich bekannt gemacht werden, um den Grundsatz der Unparteilichkeit der öffentlichen Verwaltung zu wahren und den größtmöglichen Wettbewerb unter den potenziellen Bietern zu gewährleisten.
Klärungsgesuche. Es kommt mitunter vor, dass die in der Bekanntmachung und in den Vergabebedingungen enthaltenen Informationen und Einzelheiten im Widerspruch zu den Angaben im technischen Lastenheft stehen, dass den Bietern wichtige Informationen für ein konkurrenzfähiges Angebot fehlen oder dass er einfach nur Fragen zu den erhaltenen Unterlagen hat. Laut dem Kodex der Verträge steht den Bietern in diesen Fällen das „Instrument“ Rechtzeitige Prüfung der Vergabeunterlader Klärungen zur Verfügung, die auch als gen. Hinzuzufügen ist, dass aufgrund des „ergänzende Informationen“ bezeichnet von der Vergabestelle gewählten Verfahwerden und von der Vergabestelle verlangt rens bei Nichtbekanntmachung der Kläwerden können. rungen innerhalb der gesetzlichen Fristen Das GvD Nr. 163/2006 legt keine genaue (die je nach Verfahren unterschiedlich sind) Frist fest, innerhalb derer die Bieter allfälli- gemäß Art. 70, Abs. 10 des GvD Nr. 163/2006 ge Klärungsgesuche einreichen müssen. Es „die Fristen für die Einreichung der Angeheißt lediglich, dass diese Gesuche „recht- bote angemessen verlängert werden, damit zeitig“ bei der Vergabestelle einzureichen alle Bieter Kenntnis über die erforderlichen sind (Art. 71 und 72 des GvD Nr. 163/2006). Informationen erhalten können”. Zu beachten ist, dass die öffentliche Verwal- Um Missverständnisse mit der Vergabesteltung üblicherweise in der Bekanntmachung le und unnötigen Zeitverlust zu vermeiden,
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müssen Rückfragen klar und verständlich gestellt werden. Sämtliche Vergabeunterlagen sollten nach Möglichkeit schon lange vor Ablauf der Einreichungsfrist für Klärungsgesuche geprüft werden, um zu verhindern, dass die oben genannten Fristen zu laufen beginnen. Und schließlich ist es ratsam, die Webseite der Vergabestelle oder des Onlineportals laufend zu überprüfen und besonders die von anderen Mitbewerbern gestellten Fragen zu beachten: Denn die Antworten auf die Fragen und Zweifel anderer Bieter können entscheidend für die Abgabe eines erfolgreichen Angebotes sein. Mehr zum Thema Ausschreibungen online. Für eine persönliche Beratung kontaktieren Sie bitte die hds-Rechtsberatung.
Luca Tommaseo, Rechtsberatung, T 0471 310 561, ltommaseo@hds-bz.it
betriebsberatung hds-bz.it/beratung hds-bz.it/kurse
Für einen gelungenen Start in die Selbstständigkeit
Wo steht mein Betrieb – wo will ich hin? Beratung als Erfolgsfaktor Der Wandel der Zeit. Im 19. Jahrhundert haben Stadtpla-
ner davor gewarnt, dass wegen der Zunahme an Kutschen einmal große Städte im Pferdemist versinken. Dass Automobile den Kutschenverkehr einmal komplett ersetzen – auch das hätte damals wohl kaum jemand geglaubt. In der heutigen Geschäftswelt findet sich eine Parallele dazu: Sie ist einem stetigen Wandel unterworfen, Produkte kommen und gehen. In vielen Bereichen ist die Entwicklung rasant, die Lebenszyklen von Produkten und Dienstleistungen sind beschränkt – und doch ist Tradition ein Erkennungsmerkmal, das vieles andere überdauert. Sich Gedanken machen
Die Augen vor der Entwicklung verschließen, denken dass man im eigenen Betrieb immer alles richtig macht und die Konkurrenz ignorieren, kann ebenso das falsche Rezept sein, wie immer alles in Frage zu stellen oder sich vor den Anforderungen der Zukunft zu scheuen. Sich intensiv mit der Frage zu beschäftigen, wo der eigene Betrieb steht, wie und wohin er sich entwickelt, kann jedoch neue Horizonte eröffnen. Was ich wissen muss
Fängt man erst mal an, sich intensiv Gedanken über den eigenen Betrieb zu machen, tauchen eine Menge an Fragen auf: - Steht mein Betrieb auf einem stabilen finanziellen Fundament? - Wo liegen die Stärken und die Schwächen meines Betriebes? - Welche Margen erziele ich? - Welche Margen erzielen andere vergleichbare Betriebe? - Wie steht mein Betrieb insgesamt im Vergleich mit ähnlich organisierten Betrieben der Branche da? - Habe ich meine Kosten im Griff? Welche Geschäftszweige arbeiten rentabel? - Sind meine Produkte oder Dienstleistungen auch in Zukunft noch gefragt? - Wäre mehr drin oder arbeite ich bereits auf einem hohen Niveau?
Umfassend informieren, erfolgreich gründen. Die langjährige Erfahrung des hds ermöglicht es, die Chancen und Risiken eines Gründungsvorhabens besser einzuschätzen und konzeptionelle Optimierungspotenziale aufzuzeigen. Welche Schritte ein angehender Unternehmer ergreifen muss, damit seine Geschäftsidee zum Erfolg wird, erfahren die Teilnehmer bei einem hds-Seminar in Bozen. Der Vortrag mit praktischen Beispielen und einer Fragerunde findet am 12. November von 18:00 bis 19:30 Uhr statt. Referentin ist die hds-Expertin, Steuerberaterin und Wirtschaftsprüferin Valentina Maggio. hds- und Ebk-Mitglieder erhalten einen Rabatt. Mehr Infos und Anmeldung unter hds-bz.it/kurse.
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Um die richtigen Antworten zu finden, müssen derartige Fragen einer genaueren Betrachtung unterzogen werden. Gezielte Beratung für hds-Mitglieder
Um zu erkennen, wo der eigene Betrieb steht und wie ich ihn zukunftsträchtig ausrichte, ist es zielführend, die betriebswirtschaftlichen Zahlen zu analysieren und zu bewerten. Dann erlange ich Erkenntnis darüber, welche Bereiche in meinem Betrieb gut laufen, was ich ausbauen kann und wo ich eventuell ansetzen und nachjustieren muss, um Verbesserungen herbeizuführen. Die Mitglieder des hds haben dabei den Vorteil, dass sie aus dem Vollen schöpfen können. Der Verband vereint ein weites Spektrum an Handels- und Dienstleistungsbetrieben und greift somit auf einen großen Wissenspool zurück, von dem jedes Mitglied zehren kann. Der Verband möchte dieses Wissen den Mitgliedern über die Betriebsberatung zur Verfügung stellen. Die Betriebsberatung im hds durchleuchtet Ihren Betrieb, indem die Bilanzen analysiert werden, Kennzahlen ausgearbeitet werden und verdeutlicht wird, wie Ihr Betrieb im Vergleich mit anderen Betrieben dasteht. Es werden Ansätze für die weitere Ausrichtung des Betriebes zur Verfügung gestellt, bei Handlungsbedarf Umsetzungsvorschläge unterbreitet und Informationen für unternehmerische Entscheidungen geliefert, um die Zukunftsfähigkeit des Betriebes zu sichern. Unsere Mitglieder erhalten eine gezielte Beratung dort, wo der Schuh drückt – und dies zu Mitgliederpreisen. Vereinbaren Sie einen Termin mit der Betriebsberatung im hds.
Franz Josef Dorfmann, Betriebsberatung, T 0471 310 424, fdorfmann@hds-bz.it
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steuerberatung hds-bz.it/steuern
Steuerbonus für Hotellerie
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Umsetzungsbestimmungen erlassen. Mit der Gesetzesverordnung Nr. 83/2014 wurde ein Steuerguthaben zugunsten von Unternehmen im Hotelsektor eingeführt, wenn diese Ausgaben für die Erneuerung ihrer Struktur tätigen. Um den Bonus in Anspruch nehmen zu können, müssen die betreffenden Unternehmen bestimmte Charakteristika aufweisen. Im Detail müssen diese: - zum 1. Jänner 2012 bereits bestanden haben, - für die Öffentlichkeit zugänglich sein, unter einheitlicher Führung stehen sowie in zentralisierter Form Übernachtungs- und eventuell Restaurationsdienstleistungen sowie sonstige Zusatzdienste anbieten, - über mindestens sieben Zimmer verfügen, wobei diese in einem oder mehreren Gebäuden liegen können. Die Steuerbegünstigung betrifft somit nicht nur Hotels und Gaststätten, sondern z. B. auch Feriendörfer und Residences.
Folgende baulichen Maßnahmen können für die Berechnung des Steuerbonus berücksichtigt werden: - außerordentliche Instandhaltungsarbeiten, - Restaurierungs- und Sanierungsmaßnahmen, - bauliche Umgestaltungen/Wiedergewinnungsarbeiten, - Abbau von architektonischen Barrieren und Maßnahmen zur Erhöhung der Energieeffizienz.
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Die Steuerbegünstigungen im Detail. In der Verordnung werden zudem auch Ausgaben für andere Maßnahmen, Ankauf von Einrichtungsgegenständen inbegriffen, genannt. Die Ausgaben für Möbel und Einrichtungsgegenstände können jedoch nur dann berücksichtigt werden, wenn diese für die Immobilie bestimmt sind, an der die oben genannten Bauarbeiten ausgeführt worden sind. Für die Inanspruchnahme des Steuerbonus ist zu beachten, dass dieser: - im Ausmaß von 30 Prozent der insgesamt zwischen 1. Jänner 2014 und 31. Dezember 2016 getätigten Ausgaben und bis zu einem Höchstbetrag von 200.000 Euro gewährt wird, - auf drei Jahre aufgeteilt, in gleichen Beträgen, verwendet werden kann (die erstmalige Inanspruchnahme kann ab 1. Jänner des auf das Investitionsdatum folgenden Jahres erfolgen), - nicht mit anderen steuerlichen Begünstigungen auf dieselben Ausgaben kumulierbar ist. Was ist zu tun. Um die Steuerbegünstigung auf die Ausgaben 2014 in Anspruch zu nehmen, muss ein eigener Antrag an das Ministerium für Kulturgüter, kulturelle Aktivitäten und Tourismus gestellt werden. Die Internetadresse lautet: procedimenti.beniculturali.gov.it. Der genannte Antrag muss: - ab 15. September 10:00 Uhr bis 9. Oktober 2015 16:00 Uhr hochgeladen werden,
- vom gesetzlichen Vertreter des betreffenden Unternehmens und einer zur Attestierung der getätigten Ausgaben ermächtigten Person digital unterschrieben werden, - über das genannte Portal ab 12. Oktober 10:00 Uhr bis 15. Oktober 2015 16:00 Uhr elektronisch verschickt werden. Die Steuerguthaben werden – bis die dafür vorgesehenen Mittel aufgebraucht sind – in der Reihenfolge der eingegangenen Anträge zuerkannt. Die Verordnung sieht für 2015 einen Höchstbetrag von lediglich 20 Millionen Euro vor, für die Folgejahre jeweils 50 Millionen. Mehr Informationen zum Thema erhalten Sie bei Ihrem hds-Berater.
Moritz Schorn, Steuer- und Betriebsberatung, T 0471 310 407, mschorn@hds-bz.it
EIN GROSSES TEAM
Sich DAO – der Conad-Vertriebszentrale für die Region Trentino-Südtirol – anzuschließen, bedeutet Teil einer Genossenschaft zu werden, die in der Region seit geraumer Zeit tief verwurzelt ist und deren Mitglieder bzw. die gesamte Genossenschaftsfamilie zu einer starken, wirtschaftlichen Gruppe zusammenwachsen. Dank der kontinuierlichen Verbindung zwischen Zentrale und Einzelhändler und nicht zuletzt auch dank der mitwirkenden Einzelpersonen, entsteht eine persönliche Beziehung - unser Mehrwert für hochwertigen Service. DAO eine große Unternehmensgruppe. Werde einer von uns.
Vertriebszentrale
Via G. di Vittorio, 43/3 - 38015 Lavis (TN) Tel. 0461 248411 - Fax 0461 241890 - info@dao.it - www.conad.it
info arbeit hds-bz.it/arbeit
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Lohnausgleichszahlungen Neue Erhöhungen bei Solidaritätsverträgen. Der Betrag der
lohnergänzenden Maßnahmen im Rahmen der Solidaritätsverträge (auf Grundlage des Gesetzes Nr. 863/1984) wird für die Zahlungen des Jahres 2015 im Umfang von 10 Prozent der infolge der Arbeitszeitkürzung eingebüßten Entlohnung erhöht. Diese Finanzmittel sind vor allem für Zahlungen bestimmt, die 2015 im Rahmen von 2014 abgeschlossenen und auch von verlängerten Solidaritätsverträgen geleistet werden müssen. Zur korrekten Bestimmung der Ausgaben infolge dieser Erhöhung müssen die Betriebe, die die genannten Solidaritätsverträge abgeschlossen haben, monatlich in der UniEmens-Meldung die Beträge für 2015 ausweisen. Werden die genannten Daten verspätet ausgewiesen, kann der Betrieb unter Umständen die Verrechnung nicht mehr durchführen, wenn inzwischen die bereitgestellten Finanzmittel erschöpft sind. Die Rückforderung der 10 Prozent Erhöhung für die Entlohnungszeiträume 2015 muss vor Inkrafttreten der NISF/INPS-Aussendung im Rahmen der Beitragsmeldung für die Zeiträume Juli 2015 oder August 2015 erfolgen.
apetrera@hds-bz.it
hdsmagazin #10/15
Reduzierung der INAIL-Prämien für 2016 Im Stabilitätsgesetz 2014 wird bis zur Umsetzung der Reform der Tarife eine Reduzierung der INAIL-Prämien im Gesamtumfang von einer Milliarde Euro für 2014, von 1,1 Milliarden Euro für 2015 und von 1,2 Milliarden Euro für 2016 vorgesehen. 2014 wurden alle Prämien und Beiträge, für die eine Reduzierung vorgesehen wurde, um 14,17 Prozent gesenkt; die Kürzung für 2015 beträgt 15,38 Prozent. Für 2016 wurde eine Kürzung um 16,61 Prozent festgelegt. Das Arbeitsministerium muss nun gemeinsam mit dem Ministerium für Wirtschaft und Finanzen das entsprechende Durchführungsdekret verabschieden. Weitere Informationen zum Thema folgen.
Alberto Petrera, Bereichsleiter Arbeits- und Gewerkschaftsangelegenheiten, T 0471 310 501, apetrera@hds-bz.it
info aktuelles hds-bz.it/beratung
INFO
Nein, ich bin nicht Telecom Achtung vor unseriösen E-Mails. Einige Betriebe haben in letzter Zeit per EMail eine Rechnung der Telecom erhalten. Die Rechnung erweckt den Eindruck seriös und verbindlich zu sein. Die Rechnung sollte ignoriert werden, da es sich um eine unlautere Geschäftspraktik handelt. Bei der Adresse des Absenders kann man erkennen, dass es sich nicht um die Telecom handelt. Zudem
sollte nicht auf die Links geklickt werden, es könnte sich um einen gefährlichen Computervirus handeln. Betroffene Unternehmer können die italienische Schutzbehörde für Markt und Wettbewerb auf unlautere Geschäftspraktiken bzw. irreführende Werbeaktionen aufmerksam machen. Die Meldung kann unter www.agcm.it oder über die Grüne Nummer 800 166 661 erfolgen.
B Istatwert betreffend die Konsumpreise für die Angleichung der Mieten (Gesetz 392/78). - Nationale Veränderung Juli 2014 – 2015 ist gleich - 0,1 % (75 % = - 0,075). - Veränderung in Bozen Juli 2014 – 2015 ist gleich + 0,6 % (75 % = + 0,45).
Die Indexzahl für die Abfindungen beträgt im Juli 1,015187.
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beratung@hds-bz.it
2015
Tirol · Südtirol/Alto Adige · Trentino
hdsmagazin #10/15
Südtirol • Alto Adige