Italienische Post AG – Versand im Postabonnement– G.D. 353/2003 (konv. Ges. Nr. 46, 27.02.2004) Art. 1, Abs. 1, CNS BOZEN · Jahrgang LXVII · 10/2019 · IR/IP · monatlich
hds magazin #10/19 Monatsmagazin des Handelsund Dienstleistungsverbandes Südtirol hds-bz.it facebook.com/hds.unione
monni card reloaded Die hds-Gutscheinkarte mit vielen Neuigkeiten
Unternehmer aufgepasst!
Die monni card für Ihre Mitarbeiter wird immer beliebter
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editorial
Besteuerung im Onlinehandel Die Zeit ist reif für die Einführung einer länderübergreifenden Digitalsteuer für digitale Großkonzerne. Mit der „Web tax“ sollen eklatante Steuerlücken und Schlupflöcher geschlossen und damit Onlinekonzerne, Vermittlungs- und Händlerplattformen in die Pflicht genommen werden. Durch eine faire Besteuerung der digitalen Wirtschaft soll eine neue Steuergerechtigkeit geschaffen werden. Diese fehlt derzeit gerade im Handel zwischen den Onlinegiganten und stationären Betrieben. Stationäre Handelsbetriebe, viele davon Klein- und familiengeführte Betriebe, entrichten ihre Steuern im Land, in dem sie sich befinden bzw. in dem sie die Wertschöpfung versteuern. Die großen internationalen Kolosse hingegen, die im Einkauf und in der Logistik bereits große Vorteile durch Skaleneffekte haben, holen sich einen noch weit größeren Vorteil durch Steueroptimierung und -verschiebungen in andere Länder heraus. Hier können vor allem die kleinen Betriebe nicht mehr mithalten. Es führt zu einer Wettbewerbsverzerrung und zu einer Konzentration auf die Großen. Es kann nicht sein, dass traditionelle Unternehmen Steuern zahlen müssen, aber von den Umsätzen großer internationaler Onlinekonzerne gar keine Steuerleistung bleibt. Die Einführung einer Digitalsteuer auf europäischer Ebene ist im Frühjahr gescheitert, weil sich die Länder Irland, Schweden, Dänemark und Finnland quergelegt hatten. Ein Versagen der EU, endlich für Steuerharmonisierungen zu sorgen. Nun ist Frankreich vorgeprescht und hat Mitte Juli eine Digitalsteuer für Internetkonzerne gesetzlich verankert. Auch Österreich hatte im April ein Digitalsteuerpaket ausgearbeitet. Nur die Regierungskrise verhinderte dann die effektive Einführung. Italien hatte mit dem letzten Haushaltsgesetz eine „Steuer für digitale Dienstleistungen“ vorgesehen, die mit 2020 greifen soll. Es ist gut, dass sich jetzt einzelne europäische Staaten bewegen, um faire Rahmenbedingungen im Onlinehandel zu etablieren und entsprechenden Druck auszuüben. Doch eine signifikante Lösung bei der Besteuerung kann nur ein internationales Regelwerk bringen. Positiv zu sehen ist somit die Ankündigung der G-7-Industriestaaten, bis 2020 ein globales Abkommen auszuarbeiten.
Philipp Moser, hds-Präsident
titelgeschichte Bequem bargeldlos bezahlen
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aktuelles Verkäufer: Umfrage des hds
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bezirke Eine neue Tasche für Leifers
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fachgruppen Das Programm der Hotel 2019
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bildung Finde das richtige Gleichgewicht
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betriebe informieren NEU: das Genuss.Ladele in St. Martin
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betriebsberatung Miet- und Pachtverträge
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steuerberatung Neuer Index für Steuerverlässlichkeit
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Redaktion, Verwaltung und Werbung: 39100 Bozen, Mitterweg 5, Bozner Boden, T 0471 310 308/309, F 0471 310 396, pr@hds-bz.it, www.hds-bz.it Verantwortlich im Sinne des Pressegesetzes und Verantwortlicher Schriftleiter: Dott. Mauro Stoffella (Bereichsleiter Kommunikation) Redaktion: Dott. Sergio Colombi, Dott. Martina Reinstadler, MA, Manuela Seebacher Grafisches Konzept: Gruppe Gut – www.gruppegut.it titelbild: gettyimages Grafik: Stefano Hochkofler Fotos: gettyimages, Helmuth Rier, sxc Druckerei: Athesia Druck GmbH – Weinbergweg 7 – 39100 Bozen Aufgegeben am 23. September 2019 Die Redaktion behält sich das Recht vor, Anzeigen zurückzuweisen. Die in Gastartikeln wiedergegebene Meinung muss nicht der Meinung der Redaktion entsprechen. Herausgeber: Handels- und Dienstleistungsverband Südtirol Genossenschaft – Bozen, Sped. im P.A. – 45% - Art. 2. Absatz 20/b, Gesetz 662/96, Filiale Bozen, Eintragung Landesgericht Bozen Nr. 50/51 – Rep. 27256. Eintragung ROC Nr. 14101. Angeschlossen der USPI Unione Stampa Periodica Italiana
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titelgeschichte
unter I n fo s i.bz.it monn z.it/ ds -b und h i monn
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monni card reloaded Die hds-Gutscheinkarte mit vielen Neuigkeiten
Exklusiver Vorteil für Ihr Unternehmen. Die originelle Gutscheinkarte ist flexibel einsetzbar, benutzerfreundlich und hat ab sofort viel Neues zu bieten.
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Innovation im lokalen Einzelhan- „In rund 600 hds-Geschäften kann die mondel ist so gefragt wie noch nie. Durch die ni card über das dazugehörige POS-Gerät stetig wachsenden Anforderungen müs- eingelöst werden. Im letzten Jahr wurden sen Unternehmer kreativ sein. Mit neuen über 6100 monni cards mit einem DurchGeschäftsideen, Aktionen und Werbemaß- schnittswert von 150 Euro verschenkt, was nahmen sollen die Kunden begeistert wer- einem Gesamtwert von rund 930.000 Euro den. Nur so kann ihre Loyalität gewonnen entspricht. Diese Summe wurde in den lowerden. Um die Betriebe in Südtirol zu kalen Einzelhandel investiert, und somit unterstützen, hat der hds die monni card wurden die hds-Betriebe gestärkt“, sagt Pievor einigen Jahren auf den Markt gebracht. tro Perez. Er ist der Verantwortliche für die Die originelle Gutscheinkarte ist flexibel monni card und betreut interessierte Beeinsetzbar, benutzerfreundlich und hat ab triebe rund um das Thema der Gutscheinsofort viel Neues zu bieten. karte. Die Erfolgsgeschichte der monni card geht nun mit vielen Neuigkeiten in die Gift cards sind im Einzelhandel wahre Er- nächste Runde. folgsschlager. Sie sind beliebte Geschenke, binden die Kunden an den Betrieb und So funktioniert’s fördern damit den lokalen Kreislauf. Die Die monni card hat die Größe einer Kreditmonni card ist die Gutscheinkarte des hds karte und besitzt dieselbe Funktionsweise. für alle Betriebe in Südtirol. Sie wurde im Über ein eigenes POS-Gerät kann die Karte Frühjahr 2017 auf den Markt gebracht und in allen teilnehmenden hds-Mitgliedsbeist so beliebt wie noch nie. trieben eingelöst werden. Wird der Betrag,
der auf die Gutscheinkarte geladen wurde, nicht sofort ausgegeben, so kann sie bei einem späteren Einkauf erneut benutzt werden. „Sie ist einfach handzuhaben, individuell einsetzbar, stellt keinen großen Kostenaufwand dar und bietet Verbandsmitgliedern somit einen einzigartigen Nutzen“, erklärt Perez.
short & compact • Die monni card kann landesweit in rund 600 hds-Geschäften über das dazugehörige POS-Gerät eingelöst werden.
Das ist neu
Bisher konnte die monni card nur von Betrieben oder Vereinen erworben werden, die die Karte dann zu besonderen Anlässen wie z. B. als Weihnachtsgeschenk an ihre Mitarbeiter weitergegeben haben. Ab sofort kann sie jeder kaufen – auch Privatpersonen. Dadurch werden die lokalen Kreisläufe in Südtirol noch mehr gestärkt und eine größere Bandbreite an potenziellen Kunden angesprochen. Die Verkaufsstellen sind dabei die hds-Bezirksbüros. Die monni card gibt es zu einem Wert von je 50, 100, 150, 200 und 250 Euro. Erworben werden kann sie auch über die beiden Welfare-Portale Willis Tower Watson und Edenred. Darauf zugreifen können rund 5000 Mitarbeiter in Südtirol. Von der monni zur store card
Die Loyalität der Kunden gewinnen, den Kundenstock ausbauen und die Wertschöpfung des Landes steigern: Durch das ausgeklügelte Gutscheinsystem des hds können die Betriebe Gutscheine unkompliziert
• 2018 wurden in Südtirol über 6100 monni cards verschenkt. • Der Durchschnittswert der verschenkten Karten war 150 Euro. • Das entspricht einem Gesamtwert von rund 930.000 Euro. • NEU: Ab sofort kann jeder – somit auch Privatpersonen - die monni card zu einem Wert von je 50, 100, 150, 200 und 250 Euro kaufen. Die Verkaufsstellen sind die hds-Bezirksbüros. • NEU: Erworben werden kann die monni card auch über die beiden Welfare-Portale Willis Tower Watson und Edenred. Darauf zugreifen können rund 5000 Mitarbeiter in Südtirol.
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ausstellen. Dieser Service kommt auch den Kunden zugute. Neben der monni card gibt es auch die store card. Sie ist eine normale Gutscheinkarte, die nur in einem Geschäft und dessen Filialen eingelöst werden kann. Diese Karte ist in verschiedenen Designs verfügbar oder kann auch personalisiert werden.
Fortsetzung auf Seite 6
Das ist es mir wert Immer mehr Unternehmen entdecken Werte. Ein Schritt, den man auch vor dem Hintergrund der Bewegung „Fridays for Future“ sehen darf. Unternehmen stellen sich der Verantwortung gegenüber der Gesellschaft. Weil sie sonst von der Gesellschaft, ihren Kunden, als unethisch ausgegrenzt werden. Wer im Handel und erst recht im Onlinehandel für das eigene Business Themen wie Ökologie, Nachhaltigkeit oder ganzheitlicher Anspruch einforderte, wurde bislang schnell vielfach eher als Bremse der Wertschöpfungskette verschrien. Nun könnte es zum Wettbewerbsvorteil werden. Mit einer nachhaltigen Orientierung und einem Bekenntnis zur sozialen Verantwortung können sich Unternehmen ganz bewusst von den Tech-Konzernen differenzieren und eine zentrale Kundenerwartung von Morgen vorwegnehmen.
Menschen fühlen sich überlastet durch die immense Menge an Daten, zu viele Informationen oder zu viele Nachrichten, die in einer immer höheren Geschwindigkeit über uns hereinbrechen. In dieser Lage streben Menschen nach Sicherheit, nach Dingen, denen sie vertrauen können – und das kann ein Unternehmen sein, das dieselben Werte und dieselben hohen Standards hat, wie man selbst.
Mauro Stoffella, Bereichsleiter Kommunikation mstoffella@hds-bz.it
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titelgeschichte „Diese Variante ist ideal für all jene Betriebe, die noch keine eigene Gutscheinkarte besitzen und bisher mit Papiergutscheinen gearbeitet haben“, sagt Perez. Die store card kann genauso wie die monni card bequem über einen Onlineshop bestellt werden. Die Vorteile der monni card
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Die Kaufkraft binden, neue Kunden gewinnen, lokale Kreisläufe fördern und die Betriebe vor Ort stärken. Mit diesen Zielen hat der hds die monni card lanciert. Es ist ein tolles Instrument, um den Mitgliedern einen zusätzlichen Umsatz zu ermöglichen. „Das Geschäft mit Gutscheinen ist attraktiv: 60 Prozent der Kunden kaufen Waren für einen höheren Wert als den des Gutscheins. Die Umtauschrate sinkt, da der Kunde sein Geschenk selbst aussucht. Gleichzeitig haben Sie mit dem neuen POS-Gerät weniger
Spesen“, unterstreicht der Verantwortliche. Profitieren können Betriebe, die die monni card an ihre Mitarbeiter verschenken, auch von einer Steuerbegünstigung. „Geschenke an Mitarbeiter bis zu einem jährlichen Höchstbetrag von 258,23 Euro sind nämlich weder der normalen Besteuerung noch Sozialabgaben unterworfen“, sagt Perez abschließend. Am gesamten Gutscheinkonzept wird laufend gefeilt. Je nach Nachfrage und Notwendigkeit werden Änderungen vorgenommen.
good to know Werden auch Sie Teil der monni-Welt. Ihr direkter Draht für Fragen und Infos rund um die hds-Gutscheinkarte ist der Verantwortliche der monni card: Pietro Perez, T 0471 310 509, H 335 377 500, pperez@hds-bz.it.
mreinstadler@hds-bz.it
Betriebliche Welfare– Leistungen hds-bz.it/betriebswelfare
Wir bieten • Unterstützung bei der Ausarbeitung und Einführung eines Welfare-Reglements und Hilfestellung bei rechtlichen und steuerlichen Aspekten • eine personalisierte digitale Welfare-Plattform (von Edenred Italia) für eine maximale Flexibilität bei der Verwaltung der Benefits • Begleitung und Hilfestellung bei der Nutzung des Welfare-Kontos seitens der Nutzer und Überwachung des Plans Kontakt: Sabine Mayr, T 0471 310 559, smayr@hds-bz.it
handels- und dienstleistungsverband Südtirol
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aktuelles
Nein zum Kuhhandel Erweiterungen der Einkaufszentren nach dem Twenty-Urteil. Anfang Juli wurde der Rekurs der Gruppe Aspiag und von Tosolini in Bezug auf das Einkaufszentrum Twenty vom Verwaltungsgericht angenommen. Dies gefährdet nun die Lizenzen und somit die Existenz des Einkaufszentrums in der Galileistraße in Bozen. Seit geraumer Zeit steht nun eine so genannte Kompromisslösung im Raum: Alle Beteiligten sollten ihre Rekurse zurückziehen, ihre Projekte fertigstellen, eventuell auch mit einer Verringerung der ursprünglich vorgesehenen Größe. Und diesen Vorschlag weist der hds vehement zurück. Gleichheit vor dem Gesetz “Die Lösung gleicht einem Kuhhandel. Auch wenn sie ein Ende der vielen Rekurse der letzten Jahre bedeuten würde, werden letzten Endes die geltenden Handelsbestimmungen ignoriert. Das können wir so nicht hinnehmen. Die Gesetze müssen für alle gleich gelten, denn ansonsten würde es bedeuten, dass am Schluss immer die Stärkeren gewinnen“, missbilligt der Präsident des hds, Philipp Moser (im Bild), die Kompromisslösung. „Ein Gleichgewicht im Handel wird mit diesem Vorschlag nicht garantiert, so wie es eine der Parteien behauptet. Ein gesundes Gleichgewicht im Handel herrscht nur dann, wenn ein ausgewogenes Verhältnis zwischen den einzelnen Akteuren – den kleinen, mittleren und großen Betrieben – besteht“, betont Moser.
Um dieses Gleichgewicht zu garantieren, wurde im Jahr 2018 das Landesraumordnungsgesetz abgeändert und die Ausübung des Einzelhandels in Gewerbegebieten neu geregelt. Der Einzelhandel darf nur mehr in eigens ausgewiesenen Zonen stattfinden, die auf Initiative der Landesregierung bestimmt werden.
Neue Regelung für den Schlussverkauf Beginn später ansetzen. Der hds setzt sich für eine neue Regelung bei den Terminen der Schlussverkäufe in Südtirol ein. Normalerweise dauert er sechs Wochen und startet bereits Anfang Juli bzw. Jänner. „Der Start ist ungünstig gewählt und die Dauer zu lange. Wir wollen eine Lösung finden, mit der sowohl Händler als auch Kunden zufrieden sind“, sagt hds-Präsident Philipp Moser. In einer Umfrage, die vom Verband durchgeführt wurde, hat sich die Mehrheit der Einzelhändler bereits heuer eine Verschiebung des Beginns des Sommerschlussverkaufs gewünscht. Weniger ist mehr „Der Sommerschlussverkauf soll im nächsten Jahr zwei Wochen später wie üblich beginnen und insgesamt nur vier, anstelle von sechs Wochen dauern. Diesen Vorschlag haben wir nun der Handelsammer unterbreitet“, erklärt Moser. Für den Winterschlussverkauf 2020 wird keine Veränderung vorgeschlagen. „Aber im darauffolgenden Jahr soll er ebenfalls um zwei Wochen verkürzt und nach hinten geschoben werden“, betont Moser. Für den hds sind die Saisonschlussverkäufe von großer Bedeutung und der Verband ist von den Vorteilen fixer Schlussverkaufstermine überzeugt. „Im benachbarten Tirol und im Trentino sind die Schlussverkäufe nicht einheitlich geregelt. Händler können selbst bestimmen, ab wann sie ihre Preise reduzieren. Dies ist für uns in Südtirol keine Option“, sagt Moser. Gleiche Chancen Der Saisonschlussverkauf hat sich als ein wichtiges Verkaufsinstrument bewährt: Auf der einen Seite ist er für die Handelstreibenden ein wesentliches Instrument für die Lagerräumung; auf der anderen Seite eine klare Botschaft an den Kunden, dass in dieser Zeit Restwaren günstig verkauft werden. „Die festgelegten Termine schaffen zudem einen Vorteil für die Kunden. Sie sorgen für Transparenz und Klarheit. Außerdem geht es darum, in dieser Zeit eine gleiche Ausgangsposition für kleine und große Handelsbetriebe zu schaffen, unabhängig von der Werbeleistung“, betont Moser.
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aktuelles
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Fachberuf Verkäufer: Umfrage des hds. Wie Südtirols Handelsbetriebe das derzeitige duale Ausbildungsmodell für den Verkäuferberuf bewerten, wollte der hds mittels einer landesweiten Befragung wissen. Momentan sind für die Lehrlinge im Schuljahr zwei Unterrichtsblöcke zu jeweils fünf Wochen vorgesehen und fehlen somit in dieser Zeit im Betrieb.
Was muss sich ändern? Die Auswertung hat ergeben, dass eine Umstrukturierung der schulischen Ausbildung der Lehre im Verkauf von einer großen Mehrheit (73 Prozent) der befragten Unternehmen gewünscht ist. Davon haben rund 58 Prozent der Teilnehmer für eine einmal wöchentlich stattfindende Unterrichtseinheit gestimmt. 27 Prozent sprechen sich für die Beibehaltung des aktuellen Blockunterrichts aus. Bei den Lehrlingsanstellungen geben über 53 Prozent der Unternehmer an, dass sie nach Abschaffung des Blockunterrichts und der Wiedereinführung des wöchentlichen Unterrichts wieder einen Lehrling beschäftigen bzw. die Anzahl der Lehrlinge im Betrieb erhöhen würden. Die Anzahl der Lehrlinge würde somit um 88 Prozent zunehmen. „Die Ergebnisse sind für uns klar: Wir können davon ausgehen, dass eine Abänderung der Ausbildung im Verkauf, zumindest mittelfristig, eine Er-
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Blockunterricht ja oder nein? höhung der Lehrlingszahlen und dementsprechend eine Aufwertung der Lehre mit sich bringen würde“, ist sich hds-Präsident Philipp Moser sicher. Nachschub an Fachkräften Für den hds ist und bleibt der Verkäuferberuf ein qualifizierter Fachberuf, der entsprechend aufgewertet und berücksichtigt werden soll. „Jugendliche mit einer qualifizierten Ausbildung sind bei Fachgeschäften und -betrieben in Südtirol gefragt
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und haben somit gute Chancen auf dem Arbeitsmarkt – und das mit einer leistungsgerechten und ihren Fachkenntnissen entsprechenden Entlohnung. Es handelt sich um ein beratungsintensives Berufsbild, das zudem in den allermeisten Fällen unbefristete Arbeitsverhältnisse vorsieht“, betont Moser abschließend.
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Termine
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03.10. • Bitcoin, Blockchain & Co. Bozen, hds-Hauptsitz (Saal Akademie), 19:00 Uhr
hds vor Ort St. Ulrich jeden 2. Montag im Monat von 14:30 bis 15:30 Uhr im Gemeindeamt.
04.10.
Lana jeden 2. und 4. Donnerstag im Monat von 11:00 bis 13:00
• Verkaufstalent Südtirol: Finale Bruneck, Berufsbildungszentrum (Aula), 18:00 Uhr
Uhr im Rathaus, Maria-Hilf-Straße 5.
04. – 06.10.
bis 10:00 Uhr in der Bezirksgemeinschaft Burggrafenamt,
• Südtiroler Brot- und Strudelmarkt Brixen, Domplatz
Passeirerstraße 3.
05. – 09.10.
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Sprechstunden
St. Leonhard i. P. jeden 2. und 4. Mittwoch im Monat von 08:00
Klausen donnerstags von 08:30 bis 12:30 Uhr, Kaffee Nussbaumer, Unterstadt 4, H 331 5714 456. Mühlbach dienstags von 08:00 bis 09:30 Uhr im Gasthof
• Anuga - Ernährungsmesse für Handel und Gastronomie Köln (D)
Zur Linde.
11.10.
Bahnhofstraße 19.
• IT- und Internetdienstleister: Vollversammlung und Digital Day Bozen, ACS Data Systems, Luigi-Negrelli-Straße 6, 17:00 Uhr
Prad montags von 10:30 bis 12:30 Uhr in der Raiffeisenkasse.
12.10.
Mals montags von 08:00 bis 10:00 Uhr im Gemeindehaus,
Sulden am 11. Dezember von 10:00 bis 12:00 Uhr in der Raiffeisenkasse.
• Vereinigung 50+: Weinlehrpfad Kurtatsch, Tourismusbüro, 14:00 Uhr
Rentenberatung (nach Vereinbarung)
14. – 17.10.
Meran mittwochs von 08:00 bis 12:00 Uhr im hds-Büro.
• Messe Hotel Bozen, Messe, Messeplatz 1
13:00 Uhr im hds-Büro.
18.10. • Vereinigung 50+: Törggeleabend Schnauders, Obermoserhof, 19:00 Uhr
Sterzing jeden 2. und 4. Donnerstag im Monat von 08:00 bis Brixen montags und freitags von 08:00 bis 13:00 Uhr im hds-Büro. Bruneck mittwochs und donnerstags von 08:00 bis 13:00 Uhr im hds-Büro. Schlanders jeden 2. und 4. Mittwoch im Monat von 14:00 bis 16:00 Uhr im hds-Büro. • PensPlan-Infopoints im hds (nach Vereinbarung) Kostenlose landesweite Vorsorgeberatung für Arbeitnehmer und Selbstständige. Vereinbaren Sie Ihren Gesprächstermin mit dem
Beiträge für Schülerpraktika
hds-Büro in Ihrer Nähe oder unter T 0471 978 032. Rechtsbeistand (nach Vereinbarung) Die Beratungsgespräche finden in allen hds-Bezirksstellen statt. Vereinbaren Sie Ihren individuellen Gesprächstermin:
Stichtag 31. Oktober. Die Handelskammer Bozen vergibt er-
neut Beiträge an Unternehmen, die Praktika für Schüler durchführen. Es sind jene Unternehmen beitragsberechtigt, die im Zeitraum 1. Jänner bis 30. September 2019 mit einer Schule zusammengearbeitet haben und Praktikumsplätze für Schüler zur Verfügung gestellt haben. Der Antrag kann auch von Unternehmen gestellt werden, denen bereits 2018 oder 2019 ein Beitrag im Rahmen der Ausschreibung „Bildungswege Schule-Arbeitswelt“ gewährt wurde. Die Ausschreibung sieht einen Beitrag in Höhe von 1000 Euro pro Schüler vor, der an das Unternehmen ausgezahlt wird. Die Unterstützung kann nur für einen Praktikanten pro Unternehmen beantragt werden. Zudem ist bei der Aufnahme von Schüler mit Beeinträchtigung ein zusätzlicher Beitrag von 200 Euro vorgesehen. Die Ansuchen werden in chronologischer Reihenfolge angenommen. Die Gesuchformulare können bis 31. Oktober 2019 eingereicht werden.
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T 0471 310 422. Arbeitssicherheit, Umwelt und Hygiene (nach Vereinbarung) Die Beratungsgespräche finden in allen hds-Bezirksstellen statt. Vereinbaren Sie Ihren individuellen Gesprächstermin: T 0471 310 519. Tabakwaren und öffentliches Glücksspiel (nach Vereinbarung) Kostenlose Beratung mit Experten des Verbandes der Tabakhändler (FIT): jeden ersten Montag im Monat von 09:00 bis 13:00 im hds-Büro in Bruneck. Vereinbaren Sie Ihren Termin: T 0471 502 076.
bezirke Die hds-Delegation mit den Landesräten Philipp Achammer (4. v. l.) und Arnold Schuler (5. v. l.): hds-Bezirksleiterin Judith Müller, Simone Buratti, Markus Rabanser sowie Christian Giuliani.
Bozen
Neue Beiträge für den Handel hds-Delegation trifft Landesräte Schuler und Achammer Neue Beiträge für Sonderinitiativen zur Innovation im Handel und eine engere Zusammenarbeit mit den Tourismusvereinen: Diese beiden Themen wurden vor Kurzem von einer Delegation des hds mit den Landesräten Arnold Schuler und Philipp Achammer besprochen. Verband fordert Unterstützung Ein besonderes Anliegen war den hds-Vertretern die Beiträge für den Handel. „Um dem Geschäftesterben in Südtirols Ortschaften entgegenzuwirken, sollte der Handel mehr unterstützt und konkrete Maßnahmen schnell umgesetzt werden.“ Der Verband hat dafür einen Vorschlag für Förderungen von Sonderinitiativen ausgearbeitet und den beiden Landesräten vorgestellt. „Vor allem Handelsbetriebe mit neuen Ideen und kreativen Konzepten sollen vermehrt Unterstützung von der öffentlichen Hand erhalten. Die innovative Ausrichtung und Erneuerung von Handelsbetrieben ist der Schlüssel zur Belebung und Sicherung des Wirtschaftsstandortes Südtirol“, betonen die Bezirkspräsidenten von Bozen Stadt und Land, Christian Giuliani und Simone Buratti. Nach dem Vorschlag des hds sollen die Neueröffnung und Neugestaltung von innovativen Einzelhandelsgeschäften gefördert werden, die Serviceleistungen anbieten. Ein leerstehendes Geschäft, das neu eröffnet wird, soll dabei als besonders förderungswürdig angesehen werden. Ebenso sollen Concept Stores mit einem hochwertigen Branchenmix Beiträge erhalten, genauso wie Digitalisierungsmaßnahmen. Landesrat Achammer lobte den Förderungsvorschlag des hds und sicherte seine Unterstützung zu.
Lebendige und attraktive Orte Tourismusexperte und Bezirksvizepräsident Markus Rabanser sprach ein weiteres Thema an. Er fordert weiterhin eine enge Zusammenarbeit zwischen Touristikern und Handelstreibenden. „Nur gemeinsam können wir unsere Ortschaften lebendig und attraktiv für Einheimische und Touristen halten. Deshalb sollen auch in Zukunft Kaufleute in den Tourismusvereinen Südtirols vertreten sein. Dadurch wird eine optimale Zusammenarbeit gewährleistet, das Ortsmarketing kann gemeinsam durchgeführt werden und die Interessen der Kaufleute und Touristiker werden berücksichtigt.“ Auch Landesrat Schuler unterstreicht diese Notwendigkeit und stimmt den hds-Vertretern zu. Ein eigenes Budget für Aktionen zur Belebung der Orte soll vorgesehen werden, denn davon profitieren schlussendlich alle.
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bezirke Vinschgau
do leb i. do kaf i.
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Einkaufen vor Ort. Das Land Südtirol ist bekannt für seine Berge und Seen, aber auch für seine vielen tollen Einkaufsmöglichkeiten. Ob Boutique, Juwelier, Schuhe, Lebensmittel – jeder Ort kann sich noch über eine gut funktionierende Nahversorgung freuen. Im persönlichen Kontakt spielt sich Beratung, Service und Verkauf ab. Und gerade die Beratung ist der Erfolgsfaktor für den Südtiroler Handel – individuell, kundenorientiert und ganzheitlich.
Um auf diese Punkte hinzuweisen, wiederholt der hds seine erfolgreiche Kampagne do leb i. do kaf i. „Wir wollen in erster Linie die lokale Bevölkerung über die Wichtigkeit des Einkaufs im Ort sensibilisieren. Dieser stärkt den lokalen Einzelhandel, er sichert Arbeitsplätze und macht unsere Ortschaften lebendig. Diese Botschaft ist uns als hds besonders wichtig“, bezeugt Bezirkspräsident Dietmar Spechtenhauser (im Bild).
Die Kunden erhalten für ihren Einkauf in allen teilnehmenden Betrieben eine komfortable Papiertragetasche im do leb i. do kaf i.-Design. Die Sensibilisierungsaktion läuft vom 14. bis 26. Oktober und wird in den Medien beworben.
wholzeisen@hds-bz.it
Freienfeld
Neue Umfahrung für Mauls hds trifft Bürgermeisterin Überegger.
Im Gespräch: v. l. Michael Kerschbaumer, Bürgermeisterin Verena Überegger und Julia Reiterer.
hdsmagazin #10/19
Die geplante Umfahrung von Mauls stand im Mittelpunkt eines jüngsten Treffens zwischen den hds-Vertretern, Ortsobfrau Julia Reiterer und Bezirksleiter Michael Kerschbaumer, und der neuen Bürgermeisterin von Freienfeld, Verena Überegger. Von der Bevölkerung wurde vermehrt in letzter Zeit der Wunsch nach einer Umfahrung für Mauls laut. Aus Sicherheitsgründen will die Gemeinde dieses Vorhaben realisieren. Der hds unterstützt die Gemeinde dabei, fordert jedoch bis zu deren Verwirklichung eine Entschärfung der vorhandenen Gefahrenstellen.
Der Radweg, mögliche Umwidmungen in Wohnzonen und fliegende Händler kamen als weitere Gesprächsthemen auf den Tisch. Gerne wollen die hds-Vertreter der ersten Bürgerin der Gemeinde auch bei der Umsetzung der neuen Raumordnungsbestimmungen helfen. Vorgestellt wurde die Geoanalyse des hds. Die digitale Landkarte Südtirols kann zukünftige Auswirkungen auf einen Ort simulieren und Aufschluss über mögliche Passantenströme geben.
mkerschbaumer@hds-bz.it
bezirke Völs
Neu: Förderungen für Geschäftstätigkeiten im Ort
Leifers
Kaufen, wo man sich kennt! Eine Sympathieaktion des hds. Die vielen Kein- und familiengeführten Betriebe im Einzelhandel garantieren nicht nur die Nahversorgung in Leifers, sondern tragen auch zur Lebensqualität bei und erfüllen eine wichtige soziale Funktion. Um dies hervorzuheben und den Kunden zu verdeutlichen, führt der hds immer wieder Initiativen für eine lebendige und attraktive Stadt durch. Made in Italy. Anfang August wurde im Rahmen einer Pressekonferenz die Tragetaschenaktion „Kaufen, wo man sich kennt!“ vorgestellt (im Bild). „Die Shoppingtaschen sind Symbol für das Einkaufen im Ort und werden als Dank an ausgewählte Kunden verschenkt“, erklärt hds-Bezirkspräsident Christian Giuliani, der die Aktion mit Enthusiasmus mitträgt. „Es ist eine tolle Initiative, die die Nahversorgung unterstützt und den Kunden zeigt, welchen wichtigen Beitrag sie dafür leisten“, betont Giuliani. Die Einkaufstaschen sind aus nachhaltigem Material und zu 100 Prozent in Italien produziert worden. Dies war den Kaufleuten von Leifers, St. Jakob und Steinmannwald besonders wichtig. Arbeitsgruppe Leifers. Ausgearbeitet wurde die Initiative von einer Arbeitsgruppe. Michaela Bassi, Irene Anesi und Carolina Negro haben sich gemeinsam mit Bezirksleiterin Judith Müller diese Sympathieaktion ausgedacht. „Sie ist nur eine von vielen Initiativen für mehr Kundenbindung in unserer Stadt. Die nächste Aktion ist für Herbst geplant“, sagt Bassi. Unterstützt und mitgetragen wird die Aktion von den Sponsoren des hds. Dies sind die Gemeinde Leifers, die Raiffeisenkasse Unterland, Sporting, Galvan Dolciumi, Bioverde und die Apotheke Salvaneschi.
In den letzten Jahrzehnten wurde im Dorfzentrum von Völs eine schleichende, aber konstante Reduzierung der Handelsbetriebe, ebenso wie der Handwerksbetriebe mit spezialisiertem Angebot, festgestellt. Eine der primären Zielsetzungen der Gemeindeverwaltung ist es, diese Tätigkeiten wiederzubeleben, die keine Lärmbelästigung für die anliegenden Wohngebäude vor allem im zentralen Dorfbereich verursachen. Vor Kurzem hat die Gemeinde auf Vorschlag des hds eine entsprechende Verordnung erlassen, die die Gewährung von Beiträgen für die Eröffnung von Handels-, Handwerks-, Gastbetrieben sowie Dienstleistungsunternehmen und Freiberuflern vorsieht – wie es bereits auch in anderen Südtiroler Gemeinden (Neumarkt, Tramin, Eppan, Deutschnofen) der Fall ist. Gefördert werden sollen ein Um- und Ausbau, aber auch eine Förderung von Betriebsberatungen soll vorgesehen werden, um einen erfolgreichen Start und einen nachhaltigen Erfolg eines Betriebes gewährleisten zu können. Durch die Gewährung dieser Beiträge außerordentlicher Natur erwartet sich die Gemeinde, die Attraktivität des Dorfzentrums wieder aufzuwerten, sei es für die ansässige Bevölkerung, ebenso wie für Touristen Für weitere Informationen: Judith Müller, Bezirksleiterin Bozen Land, T 0471 510 517, jmueller@hds-bz.it.
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Im Bild die Teilnehmer an der diesjährigen Ortsversammlung des hds von Völs mit Bezirkspräsident Christian Giuliani (1. v. l.), Ortsobfrau Margit Planer (3. v. l.) und Bezirksleiterin Judith Müller (1. v. r.).
jmueller@hds-bz.it
hdsmagazin #10/19
fachgruppen hds-bz.it/handelsagenten hds-bz.it/grosshandel
ee tmatin Herbs . Oktober 5 g, 2 Freita uptsitz in a h d s- H e n Boz
Handelsagenten und -vertreter
GroSShandel
Großes Interesse für Gute Monate für Speed Date von Randstad die Branche
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Erfolgreiche Kooperationsvereinbarung. Randstad ist ein multinationaler Personaldienstleister aus den Niederlanden, der alle Leistungen rund um die Suche, Auswahl und Weiterbildung von Humanressourcen anbietet. Das Unternehmen ist in 40 Staaten, vor allem in Europa, aber auch in Asien und Nordamerika, vertreten. Mit dem Ziel, Handelsagenten und -vertreter mit Mandantenfirmen in Kontakt zu bringen, hat Randstad Italia vor Kurzem eine Kooperation mit dem gesamtstaatlichen Verband FNAARC auf den Weg gebracht. Besonders positiv hervorzuheben ist die Tatsache, dass Randstad ausschließlich Verträge anbietet, die zur Gänze den Anforderungen der geltenden Kollektivvereinbarungen entsprechen. Im Juni fand am hds-Hauptsitz in Bozen ein erstes Treffen im Speed Date-Format statt. Daran teilgenommen haben Firmen der Branchen Lebensmittel, Industrie, Energie, Maschinenbau, Baugewerbe und junge angehende Handelsagenten und -vertreter. „Wir freuen uns, dass Randstad Bozen für diese Veranstaltung gewählt hat. Besonders erfreulich ist die hohe Zahl der jungen Teilnehmer, die eine Tätigkeit als Handelsagent anstreben. Eine positive Entwicklung, denn der Generationenwechsel ist unverzichtbar, um die Zukunft für unsere Berufsgruppe abzusichern“, argumentiert Vito De Filippi, Präsident der Handelsagenten und -vertreter im hds.
Wirtschaftsbarometer Sommer 2019. Das Geschäftsklima im Südtiroler Großhandel bleibt auf einem guten Niveau und fast neun von zehn Unternehmen bewerten die Ertragslage im Jahr 2019 positiv. Allerdings gibt es erhebliche Unterschiede zwischen den einzelnen Branchen des Sektors. Dies ergibt sich aus der Sommerausgabe des Wirtschaftsbarometers des WIFO – Institut für Wirtschaftsforschung der Handelskammer Bozen. Laut der Sommererhebung des Wirtschaftsbarometers ist das Geschäftsklima im Großhandel im Vergleich zum Frühjahr etwas zurückgegangen, bleibt jedoch eindeutig positiv: 89 Prozent der Großhändler bewerten die Ertragslage im laufenden Jahr zumindest als „befriedigend“, etwa ein Drittel verzeichnet sogar eine „gute“ Rentabilität. Bescheiden ist das Geschäftsklima bei den Geschäftsanbahnern und vor allem in der Textilien- und Bekleidungsbranche, wo fast ein Drittel der Großhändler eine schlechte Ertragslage beklagt. „Es überrascht mich nicht, dass das Geschäftsklima in den vergangenen Monaten zurückgegangen ist und einige Branchen schlechte Ertragslagen beklagen. Die unsichere politische und wirtschaftliche Lage in Italien wirkt teilweise als Konsumbremse, die sich durch die drohende Erhöhung der Mehrwertsteuer noch verschärfen könnte,“ sagt der Vertreter des Großhandels im hds, Werner Gramm (im Bild).
cwalzl@hds-bz.it
cwalzl@hds-bz.it
Die zwei Vertreter von Randstad mit dem Präsidenten Vito De Filippi (2. v. r.) und der Vizepräsidentin Bernadette Unterfrauner (1. v. r.).
hdsmagazin #10/19
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Dolmetscher
Mehr Wertschätzung für die Berufsgruppe 16
Berufsverband trifft LR Achammer. „Südtirols Privatwirtschaft schätzt und honoriert unsere Leistungen. In der öffentlichen Verwaltung werden hingegen viele Aufträge nach dem Kriterium des billigsten Preises an provinzfremde Anbieter vergeben. Mit diesen Preisen können wir nicht mehr mithalten“, betont Südtirols Dolmetscherverband, der im hds angesiedelt ist. Um diese Problematik den zuständigen politischen Entscheidungsträgern näher aufzuzeigen und Handlungsbedarf zu signalisieren, traf sich vor Kurzem eine Delegation des Verbandes, angeführt von Präsidentin Ulrike Egger, mit dem Landesrat für Dienstleistungen und für deutsche Kultur, Philipp Achammer.
Sprach- und Kulturmittler „Die Sprache in Südtirol leidet unter der mangelnden Qualität von Übersetzungen. Etwa viele Übersetzungen ins Deutsche sind nicht Deutsch, sondern schlichtweg übersetztes Italienisch. Fehlendes kulturelles Hintergrundwissen schmälert die Qualität der Übersetzungen. Das möchten wir ändern“, erklärt Evelyn Tarasconi als langjähriges Vorstandsmitglied. „Dolmetschern und Übersetzern – meist Freiberufler oder kleine Einzelfirmen – kommt in Südtirol eine wichtige Rolle zu. Sie sind nicht nur Sprachmittler, sondern auch Kulturmittler. Unsere Stärke ist die Kenntnis von Sprache, Kultur, Geschichte und Besonderheiten Südtirols.“
Die andere Seite der Realität Die Aufträge werden über den elektronischen Markt des Landes (EMS) abgewickelt. Dort gibt es seit 2017 den so genannten Katalog der „Sprachdienstleistungen für öffentliche Verwaltungen in Südtirol“. Darin kann sich jeder eintragen, der erklärt, bestimmte Voraussetzungen zu erfüllen, wie etwa Kenntnis der regionalen sprachlichen Gepflogenheiten oder der sprachlichen, kulturellen verwaltungsmäßen Besonderheiten der Provinz. „Das Problem liegt darin, dass diese Voraussetzungen theoretisch sicherstellen sollen, dass Übersetzer und Dolmetscher beauftragt werden, die unseren sprachlichen und kulturellen Besonderheiten gerecht werden“, sagt Vorstandsmitglied Evi Dalcomune. Praktisch werden aber Aufträge an Personen vergeben, die diese Voraussetzungen nicht erfüllen. „Es bedarf somit einer fachkompetenten Überprüfung der Anträge auf Eintragung in den Katalog“. Verbesserungsmaßnahmen vorgestellt Landesrat Philipp Achammer, der die Anliegen des Berufsverbandes teilt, wurde eine Promemoria ausgehändigt mit einer Reihe von Verbesserungsmaßnahmen in der Auftragsvergabe vonseiten der öffentlichen Verwaltung.
lsala@hds-bz.it
Zufrieden nach dem Treffen: v. l. LR Philipp Achammer, Ulrike Egger, Evelyn Tarasconi, Evi Dalcomune und die Bereichsleiterin für die Fachgruppen im hds, Lorena Sala.
Die hds-Konventionen Der hds ist für seine Mitglieder ständig auf der Suche nach interessanten Partnern, die Topleistungen zu vorteilhaften Bedingungen bieten. Die aktuelle Liste online unter hds-bz.it/konventionen.
hdsmagazin #10/19
fachgruppen hds-bz.it/lebensmittelgewerbe hds-bz.it/gastronomie
Lebensmittelgewerbe und Gastronomie
Qualität ist Tradition Die Messe Hotel 2019. Die Bäcker, Konditoren und Speiseeishersteller im hds präsentieren sich auch heuer auf der Hotel, der Fachmesse für das Hotel- und Gastgewerbe in Bozen. Unterstützt werden sie von der Gastronomie im hds und dem Südtiroler Getränke Ring. Gemeinsam haben sie für die Standbesucher ein buntes und informatives Programm vorbereitet. Präsentiert werden ausgewählte Feinkostspezialitäten und traditionelle Qualitätsprodukte. Gastwirte erhalten außerdem wichtige Infos zu den gängigsten Bewertungsportalen.
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Viele tolle Highlights Vom 14. bis 17. Oktober stehen auf dem hds-Gemeinschaftsstand viele Höhepunkte auf dem Programm. Immer im Fokus stehen dabei die Qualitätsprodukte und Spezialitäten der Mitgliedsbetriebe. Die Experten für Süßes präsentieren heuer Hochzeitstorten. Die Bäcker halten traditionsgemäß ihre Generalversammlung ab. Als besonderes Highlight wird ein Schüttelbrot-Wettbewerb veranstaltet, bei dem Promis ihr Können beim Schütteln unter Beweis stellen. Die Speiseeishersteller sind heuer ganz kreativ und servieren mit einem Sweet Bike ihre köstlich-kalten Produkte.
Gutscheine und Bewertung In einem gemütlichen Barbereich beim hds-Stand können die Besucher an allen Messetagen den hds-Verantwortlichen der Gastronomie, Peter Perez, antreffen. Er gibt Tipps rund um das wichtige Thema der Bewertungsportale und informiert über den neuen Serviceschalter SOS Essensgutscheine. „Der hds unterstützt und berät seine Mitgliedsbetriebe im Hinblick auf den Konkurs der Gesellschaft Qui! Group AG und hilft beim Verfahren, den von ihnen geforderten Betrag einzukassieren“, erklärt Perez.
Genuss und Networking In gemütlicher Atmosphäre werden am Messestand Köstlichkeiten serviert. Der Südtiroler Getränke Ring schenkt den Besuchern in Zusammenarbeit mit der Privatbrauerei Ayinger schmackhaftes Bier und erfrischende Getränke auf.
pblasbichler@hds-bz.it
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hdsmagazin #10/19
fachgruppen hds-bz.it/wanderhaendler hds-bz.it/verleger
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Verleger
Tolle Bücher zu günstigen Preisen Verleger erfreut über Erfolg in Bozen. Der Bücherbazar in Bozen ist bereits zur Institution geworden. Für drei Wochen bis Anfang September konnten auch heuer Freunde guter Bücher günstige Bücher am Waltherplatz in Bozen erwerben. „Wir wollen nicht nur Lesefreude wecken, sondern auch besondere Bücher aus den Lagern der Südtiroler Verlage zugänglich machen. Der Büchermarkt wird gemeinsam mit der Gemeinde Bozen organisiert und hat viele Besucher in unser großes Zelt gelockt“, sagt zufrieden der Präsident der Verleger, Hermann Gummerer. Das Sortiment des Bücherbazars, das die Verlage Alpha-Beta, Athesia-Tappeiner, Curcù Genovese, Folio und Edition Raetia zur Verfügung stellen, wird laufend erweitert: Kochbücher, Literatur, hochwertige Bildbände, Witzebücher, Freizeitführer und Bücher zur Zeitgeschichte. „Für jedes Alter und jeden Geschmack ist etwas dabei: Unsere Restseller laden zum Schmökern ein“, betont Gummerer. Der hds gratuliert zur gelungenen Aktion.
ezoeschg@hds-bz.it
hdsmagazin #10/19
Wanderhandel
Bestehende Konzessionen nicht neu ausschreiben Neue Südtiroler Handelsordnung. Das Landesgesetz zur neuen Südtiroler Handelsordnung wird im Herbst vom Landtag behandelt. Ein wesentlicher Teil im neuen Regelwerk ist dem Bereich des Wanderhandels gewidmet, bei dem es in erster Linie um die Anpassungen an gesamtstaatliche und europäische Richtlinien geht – mit dem Ziel, den rund 500 Wanderhändlern in Südtirol mehr Planungs- und Investitionssicherheit zu garantieren. Bei einem Treffen mit dem zuständigen Landesrat Philipp Achammer konnte der hds neuerlich seine Position dazu untermauern. Konzessionen erneuern Bekanntlich hat das italienische Haushaltsgesetz 2019 die Wanderhändler definitiv aus der so genannten Bolkestein-Richtlinie ausgenommen. Diese europäische Richtlinie aus dem Jahr 2006 sieht vor, dass die Standplatzkonzessionen auf öffentlichen Flächen neu auszuschreiben sind. Das kürzlich erlassene italienische Staatsgesetz widerspricht aber dieser Richtlinie. „Wir sind dafür, die Standplatzkonzessionen, die alle mit Ende 2020 verfallen, nicht neu auszuschreiben, denn das derzeitige Staatsgesetz sieht keine Ausschreibungsverfahren vor. Dafür
sollten die bestehenden Konzessionen für weitere 12 Jahre erneuert werden – so wie das bereits andere Regionen (Piemont und Toskana) umgesetzt haben“, erklärt hdsPräsident Philipp Moser. Keine Neuausschreibungen Für neue oder freigewordene Standplatzkonzessionen bei bereits bestehenden Märkten oder neuen Märkten sieht die Berufsgruppe sehr wohl die Notwendigkeit, dass Kriterien ausgearbeitet werden, damit die Gemeinden diese Standplätze zuweisen können. „In der derzeitigen Situation, auch auf gesamtstaatlicher Ebene, ist die automatische Verlängerung der Standplatzkonzessionen die beste Lösung. Von daher gibt es heute keine Notwendigkeit, Neuausschreibungen in der neuen Handelsordnung vorzusehen“, betont Moser abschließend.
cwalzl@hds-bz.it
Dr. Petra Rieder, Beraterin
hds-bz.it/baecker
Bäcker
Unrechtmäßige Praktiken. Die italienische Wettbewerbsbehörde Antitrust hat eine gängige Praxis der großen Vertriebsketten für unrechtmäßig erklärt. Diese zwingen ihre Brotlieferanten dazu, am Ende des Tages das gesamte in den Regalen verbliebene und nicht verkaufte Brot abzuholen und den Preis dafür von der nächsten Lieferung abzuziehen. Die Maßnahme betrifft die Supermärkte von Coop Italia, Conad, Esselunga, Eurospin, Auchan und Carrefour. Für die Verstöße wurden Sanktionen von insgesamt 680.000 Euro verhängt. Das im September 2018 eingeleitete Verfahren wurde aufgrund einer Meldung von Assipan-Confcommercio, der nationalen Interessenvertretung der Bäcker, eröffnet. Nach Ansicht der Antitrust-Behörde ist die Rücknahme der unverkauften Ware eine Vertragsbedingung, die ausschließlich den großen Vertriebsketten einen Vorteil bringt. Das Risiko, dass die bestellte und gekaufte Brotmenge nicht verkauft werden kann, wird dabei unrechtmäßig auf den schwächeren Vertragspartner abgewälzt.
pblasbichler@hds-bz.it
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Heute nutzen – Morgen bezahlen Produktionsanlagen und Maschinen bequem in Raten zahlen. Neue Maschinen
erleichtern die Arbeit und steigern die Wettbewerbsfähigkeit. Derartige Investitionen sind jedoch meistens mit hohen Kosten verbunden. Deshalb ist es wichtig, sich vorab gut darüber Gedanken zu machen, ob sich die Investition auch wirklich lohnt. Die Wahl der richtigen Finanzierungsmethode spielt dabei eine wesentliche Rolle. Raiffeisen Leasing bietet dir die Möglichkeit dein Fahrzeug, deine Maschine, aber auch deine Immobilie bequem mittels regelmäßigen Raten zu finanzieren und bildet eine interessante Alternative zum Kauf. Dabei kauft die Leasinggesellschaft in deinem Auftrag das gewünschte Objekt an und stellt es dir anschließend für den Leasingzeitraum zur Verfügung. Nach Ablauf des Leasingvertrages besteht die Möglichkeit das Objekt mittels einer geringen Abschlusszahlung zu erwerben. Die beim Kauf anfallende Mehrwertsteuer wird ebenfalls finanziert. Zusätzlich profitierst du von der wesentlich kürzeren Absetzbarkeit der Investitionskosten und somit von einer geringeren Steuerbelastung im Finanzierungszeitraum. Eine Konvention zwischen der Raiffeisen Landesbank und der Provinz Bozen ermöglicht es dir, bei Abschluss eines Leasings in der Raiffeisenkasse die Fördergelder des Landesrotationsfonds zu nutzen. Für weitere Informationen melde dich unverbindlich bei deinem Berater in der Raiffeisenkasse.
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Werbemitteilung. Vertragsbedingungen entnehmen Sie den Informationsblättern in Ihrer Raiffeisenkasse und im Internet im Abschnitt Transparenz.
Frisches Brot: Sanktion für Supermärkte
hdsmagazin #10/19
weiterbildung hds-bz.it/kurse
Wie wichtig ist Bewegung für den beruflichen Alltag? Wenn ich mich kaum bewege, werde ich mit Sicherheit relativ schnell die negativen Folgen spüren. Eine regelmäßige Bewegung mit genügend Abwechslung trägt also ganz entscheidend zur Leistungsfähigkeit im beruflichen Alltag bei. Je einseitiger und je höher die Anforderungen im Alltag sind, desto besser sollte ich auf diese vorbereitet sein. Wie bewege ich mich richtig? Immer dann, wenn ich die Möglichkeit habe mich im Alltag zu bewegen, sollte ich dies tun. Allzu häufig wird dieser Aspekt stark unterschätzt. Im gesundheitlichen Bereich sollte der wöchentliche Gesamtumfang zwischen zweieinhalb und fünf Stunden liegen, mehr brauche ich nicht. Dabei ist es sinnvoll drei- bis fünfmal in der Woche jeweils 30 bis 50 Minuten Sport zu treiben. Mit weniger als 150 Minuten pro Woche ist eindeutig eine Verschlechterung der Fitness verbunden. Eher als eine einzige Sportart auszuüben, empfehle ich über das gesamte Jahr verschiedene Bewegungsformen miteinander zu kombinieren. Hierzu steht uns eine vielseitige Inhaltsauswahl aus den Bereichen Ausdauer, Kräftigen, Schnelligkeit, Beweglichkeit und Koordination zur Verfügung. Die Intensitäten sollten nicht ständig zu hoch gewählt werden. Leider ist aber genau dies häufig der Fall: Man hat dann das Gefühl, die Zeit „gut genutzt“ und „etwas geleistet“ zu haben, langfristig gesehen ein Trugschluss.
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In Balance mit Körper und Geist Das richtige Gleichgewicht finden. Körperliche Aktivität ist
ein wesentlicher Baustein für die Gesundheit. Nur durch Bewegung kann die Leistungsfähigkeit des Körpers beibehalten oder verbessert werden. Entspannung spielt dabei eine genauso wichtige Rolle wie Bewegung. Sportwissenschaftler und Coach Michele Cattani gibt in einem interessanten hds-Seminar am 13. November wertvolle Tipps und zeigt, warum es sich lohnt, fit zu sein und die richtige Balance zwischen Kopf und Körper zu finden. Dieser Kurs kann auch als Auffrischung im Bereich Arbeitssicherheit besucht und angerechnet werden. Bewegen sich die Menschen zu wenig? Im Vergleich zu früher, bewegen sich die Menschen im Alltag eindeutig weniger. Meistens spielt hier der Faktor Zeit eine Rolle, zumindest wird dies häufig so begründet. Vielen ist dieses Bewegungsdefizit durchaus bewusst und ein Ausgleich wird in der freien Zeit gesucht. Diese reicht meist nicht wirklich aus, und wenn, dann bewegen sich die Menschen in dieser Zeit zwar bewusst, aber viel zu einseitig.
hdsmagazin #10/19
Was sind effektive und effiziente Bewegungsformen? Hier geht es darum, die vorhandene oder investierte Zeit optimal zu nutzen. Wenn ich 30 Minuten lang Übungen im Bereich Kraft und Beweglichkeit durchführe, gibt es eindeutig bestimmte Übungsformen, die kompletter und ganzheitlicher sind. Genau diese bringen mir im Vergleich zu anderen Übungen innerhalb der gleichen Zeit mehr Vorteile, was aber nicht heißt, dass die anderen Übungen falsch sind. Welche Techniken gibt es, um sich schnell von einem stressigen Alltag entspannen zu können? Dies hängt von den persönlichen Erfahrungen und vom eigenen Charakter ab. Ein gemütlicher Spaziergang im Wald kann Wunder wirken, ebenso 30 Minuten Autosuggestion. Entspannend kann im Sommer ein Sprung ins kühle Nass sein und im Winter ein Saunagang. Aber wenn ich mich regelmäßig, ohne großen organisatorischen Aufwand aktiv entspannen möchte, ist es allemal eine Überlegung wert, einfache Entspannungsprogramme in das eigene Bewegungsrepertoire aufzunehmen. Hier eignen sich simple Atemübungen genauso wie Entspannungsübungen mit Musik, eine Körperreise oder beispielsweise auch die progressive Muskelrelaxation. Wie wichtig ist das richtige Verhältnis von Bewegung und Entspannung? Im gesundheitlichen Bereich entscheidend für das Wohlergehen im Alltag, im leistungsorientierten Bereich entscheidend für einen Leistungszuwachs. Viele bewegungsfreudige Menschen erkennen die darin verborgenen Zusammenhänge und deren Wichtigkeit nicht ausreichend.
weiterbildung Wie ist der Kurs aufgebaut? Der Kurs ist so aufgebaut, dass es verständlich und greifbar wird, wie wichtig sowohl Bewegung als auch Entspannung für einen leistungsfähigen Alltag sind. So praxisnah wie möglich werden Bewegungs-, Trainings- und einfache Entspannungsprogramme erarbeitet: Wie plane ich Bewegung und Entspannung, welche Sportarten und Übungen kombiniere ich? Wie intensiv soll ich mich bewegen, wie und wie lange soll ich entspannen, um mich zu erholen? Welche entspannenden Techniken sind für Anfänger leicht lern- und umsetzbar? Was lernen die Kursteilnehmer? Einfache Grundlagen aus dem Bereich Trainingslehre und einfache entspannende Techniken, die zu einer direkten und selbstständigen Umsetzung regelmäßiger Bewegung führen. Den Teilnehmern ist bewusst, wie Übungsformen abwechslungsreich kombiniert werden können und welche negativen Folgen regelmäßig hohe Intensitäten und zu wenig Erholung haben.
Die eigene Leistungsfähigkeit durch Bewegung und Entspannung steigern Finden Sie Ihre Balance mit Michele Cattani am 13. November im hds-Hauptsitz in Bozen.
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Interview: Martina Reinstadler
Perspektivenwechsel
Highlights aus dem Kurskalender Diese Seminare sind geplant Yoga auf dem Stuhl ... fürs Büro
Das moderne Arbeitsleben ist von hohem Erfolgsdruck geprägt. Dies erfordert oft ein professionelles Stress- und Selbstmanagement. Ein Yogaprogramm, das auf die Bedürfnisse der Arbeitswelt angepasst ist, lindert akute Probleme, wirkt präventiv und dient der Entwicklung einer persönlichen Stresskompetenz. Am 8. November zeigt Ihnen Yogalehrer Sieghard Gostner kurze und einfache Übungen, die problemlos in den Arbeitsalltag integriert werden können und somit zu mehr Wohlbefinden beitragen. Der Kurs des hds findet in Bozen statt.
Wie sieht mich mein Kunde? In der Empathieschulung mit Karl Kirchler am 23. Oktober in Bozen übernehmen Sie die Rolle des Kunden, werden für kundenorientiertes Verhalten sensibilisiert und lernen sich selbst durch den Abgleich Selbstbild Fremdbild besser kennen. Wie Ihr Verkäuferverhalten auf Ihre Kunden wirkt, erfahren Sie in einer spannenden Feedbackrunde. Buchen Sie Ihren Platz für diesen Aufbaukurs. LinkedIn für Unternehmen
Mit über 550 Millionen Nutzern weltweit dreht sich bei LinkedIn alles um den Aufbau von Netzwerken und Verbindungen. Dabei geht es nicht nur darum, wen man kennt, sondern auch um die Kontakte der eigenen Kontakte. Dies ist auch die wahre Stärke des Karrierenetzwerks für Unternehmen. Alles was Sie wissen müssen, um auf der Plattform richtig zu navigieren, lernen Sie in einem hdsSeminar, das am 8. November in Bozen stattfindet.
Infos und Anmeldung: T 0471 310 323/325, bildung@hds-bz.it, hds-bz.it/kurse.
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betriebe informieren
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Neue Betreiber für das Tivoli
Karten kaufen, Menschen helfen
Ungarischer Konsul zu Besuch in Bozen. Im Juli traf der ungarische Generalkonsul in Italien, Jenö Csiszár, Landeshauptmann Arno Kompatscher zu einem Gespräch über Autonomie und Minderheitenschutz. Vor und auch nach diesem Treffen besuchte der Konsul das bekannte Café Restaurant Tivoli in der Dr.-Streiter-Gasse in Bozen. Das Tivoli wird seit Kurzem von den Brüdern Adam und Szabolcs Koosa aus Ungarn betrieben. Die Gebrüder Koosa, die schon seit mehreren Jahren in der Gastronomie tätig sind, freuten sich über den Besuch des Konsuls und kredenzten dem Gast verschiedene lokale und internationale Spezialitäten. Der hds beglückwünscht die Betreiber des Tivoli zum illustren Besuch und wünscht ihnen weiterhin viel Erfolg.
Eine Aktion des Bäuerlichen Notstandsfonds. Bereiten Sie einem lieben Menschen mit einer persönlich geschriebenen Karte eine Freude und unterstützen Sie gleichzeitig in Südtirol ansässige Personen und Familien der deutschen, ladinischen und italienischen Muttersprache, die sich unverschuldet in einer finanziellen Notlage befinden. Die Glückwunsch- und Weihnachtskarten des Bäuerlichen Notstandsfonds sind bereits verfügbar. Südtiroler Freizeitmaler haben auch heuer ihre Motive für die Aktion des Bäuerlichen Notstandsfonds kostenlos bereitgestellt. Die Karten können mit einem persönlichen Innendruck und dem eigenen Logo versehen werden. Kartenmotive und Infos: Bäuerlicher Notstandsfonds in Bozen, T 0471 999 330, notstandsfonds@sbb.it, www.menschen-helfen.it.
wicklungen und der Beratung bei Einführung von Digitalisierungsprozessen. Auch Datensicherheit spielt im Cloud Computing eine wichtige Rolle. PR „Als innovatives IT-Unternehmen ist die Entwicklung neuer, zukunftsorientierter Lösungen das A und O, um als IT-Partner attraktiv und so dem Wettbewerb immer eine Naselänge voraus zu sein“, unterstreicht Direktor Peter Nagler. Konverto bedient den Markt mit innovativen hochtechnisierten Services. Dafür braucht es spezialisierte und ambitionierte Mitarbeiter, die langfristig am Erfolg mitwirken und Visionen umsetzen. „Begeisterte und motivierte Mitarbeiter sind der Antrieb und Der innovative Südtiroler IT-Player. Konverto ist aus dem Zu- das Herzstück eines erfolgreichen Players“, ergänzt Direktor Peter sammenschluss der IT-Unternehmen Raiffeisen OnLine und RUN Werth. „Wir legen Wert auf ständige Weiterbildung, fachliche SpeziRaising Unified Network hervorgegangen. Konverto stammt aus alisierung und Talentförderung, denn ein guter Arbeitgeber macht dem Esperanto und steht für transformieren. Konvertos will in- deutlich, dass er auf die Bedürfnisse des Menschen – und nicht nur novative IT-Lösungen schaffen, die die Wirtschaftlichkeit und das des Mitarbeiters – eingeht“, sind sich beide Direktoren einig. Arbeiten der Kunden verbessern - das spiegelt sich im Namen wider. Der IT-Player blickt auf eine über 20-jährige Erfahrung in der IT- Infos & Beratung: Tel.: 800 031 031 | 0471 064 500, Branche zurück. Mit 130 spezialisierten Mitarbeitern verfügt das E-Mail: info@konverto.eu, Web: konverto.eu Unternehmen über breit aufgestellte IT-Kompetenzen. Das ServiceAngebot richtet sich an Unternehmen und Privatpersonen und reicht von Internetanbindungen, Security, Modern Workplace, Business Continuity, Cloud-Lösungen, bis hin zu Software-Ent-
KONVERTO passion for technology
Die beiden Direktoren von Konverto, Peter Nagler und Peter Werth hdsmagazin #10/19
betriebe informieren Die Glückwünsche des hds überbrachte Bezirksleiter Walter Zorzi: hier im Bild mit Unternehmerin Barbara Larch (l.) und Mitarbeiterin Sonja Lang.
Kundenfreundlichkeit steht an erster Stelle Genuss.Ladele in St. Martin. „Schön, dass du da bist!“, steht fein säuberlich geschrieben auf einer Tafel, gleich hinter der Theke, im Genuss-Paradies von Barbara Larch. Das Feinkostgeschäft befindet sich im Ortskern von St. Martin in Passeier und wurde Anfang August feierlich eröffnet.
Von nah und fern waren zahlreiche Gäste und Freunde gekommen, um das Ereignis typisch psairerisch zu feiern – mit viel Musik und Gaudi. Im Genuss.Ladele ist einheimisches Fleisch zu finden, aber auch selbst gemachte einheimische Produkte: Marmeladen, Säfte, Honig, Eier, Käse, Psairer-Schüttelbrot sowie täglich frische Knödel und weitere Leckerlis an der Frischetheke. Kleine Stärkungen, wie schmackhafte Leberkäsesemmel
und Speckbrettl für Genießer, können in der gemütlichen Sitzecke genossen werden. Die Segnung der geschmackvoll eingerichteten Verkaufsräume erfolgte durch Pfarrer Christoph Waldner. Bürgermeisterin Rosmarie Pamer und Vize Erich Kofler hingegen wünschten der Inhaberin und ihrem Team eine erfolgreiche Zukunft. Diesen Glückwünschen schließt sich der hds gerne an!
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Onlineshopping und EU-Richtlinie PSD2 Alle Neuheiten für E-Commerce-Unternehmen. Im Jänner 2018 ist die EU-Richt-
linie PSD2 (Payment Service Directive 2) über Onlinezahlungsdienste in Kraft getreten. Der E-Commerce wächst seit Jahren beständig und die Europäische Union passt ihre Verordnungen entsprechend an, um ausgewogene Wettbewerbsbedingungen zu schaffen und die Sicherheit der Onlinezahlungen in Europa zu erhöhen. Auch in Italien wurde die EU-Richtlinie umgesetzt. Die Frist für die effektive Anwendung war für den 14. September 2019 geplant. Diese Frist wurde jedoch aufgrund einer Stellungnahme der EBA (European Bank Authority) verschoben. Das neue Stichdatum muss erst noch von der EBA mitgeteilt werden. Was ändert sich für Unternehmen mit Onlineshop? Einige Änderungen, die mit der neuen EURichtlinie eingeführt wurden, betreffen auch den Onlinehandel. Durch den Zugang zu Informationen für autorisierte Dritte können die Händler und Onlineshops auf ihren Webseiten komplette Zahlungsverfahren implementieren. Die EU-Richtlinie öffnet die Tür für neue Marktteilnehmer im Finanzsektor: FinTech-Unternehmen und E-Commerce-Giganten wie Amazon oder Apple können die Zahlungen ihrer Kunden komplett abwickeln. Die PSD2Richtlinie bietet dem Onlinehandel somit die Möglichkeit, die Erfahrung der Verbraucher zu verbessern und einen Service aus einer Hand ohne Vermittler anzubieten.
Das SCA-Verfahren Mit der Richtlinie wurde das so genannte SCA-Verfahren (Strong Customer Authentication) eingeführt. Dieses sieht eine zweistufige Überprüfung/Authentifizierung der Identität des Onlinekäufers vor (z. B. Eingabe eines Benutzernamens und Passwort sowie zusätzliche Identifizierung über Eingabe eines Codes mittels Smartphone, Identifizierung über Fingerabdruck oder Stimme). Dies soll für mehr Sicherheit im Onlinehandel sorgen.
Der hds empfiehlt allen Unternehmern, die ihre Produkte oder Dienstleistungen online verkaufen, sich zu vergewissern, dass ihre Zahlungsdienstleister (z. B. PayPal) sich den Neuigkeiten angepasst haben. Davon hängt dann die Konformität des eigenen Onlineshops ab. Pflichtinformationen in einem Onlineshop für Verbraucher Ein Onlineshop, der Produkte und/oder Dienstleistungen an Verbraucher verkauft, muss jene Informationen enthalten, die vom Verbrauchergesetz vorgeschrieben sind wie z. B.: a) Angaben zur Identität, b) wesentliche Eigenschaften der angebotenen Produkte oder Dienstleistungen, c) Preis der Produkte oder Dienstleistungen, einschließlich sämtlicher Steuern, d) w eitere Kosten (für den Versand oder Sonstiges), e) Zahlungsmethoden,
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f) Lieferzeiten, g) das Bestehen oder der Ausschluss des Rücktrittsrechts: Fristen, Bedingungen und Verfahren für die Ausübung des Rechts sowie Muster-Rücktrittsformular, h) A ngaben zur gesetzlichen Gewährleistung, i) soweit zutreffend, das Bestehen und die Bedingungen des Kundendienstes und einer zusätzlichen Garantie, j) g ut sichtbarer Link zur europäischen Plattform zur Beilegung von Onlinestreitigkeiten. Diese Informationen müssen dem Verbraucher in klarer und verständlicher Form zur Verfügung gestellt werden. Die allgemeinen Geschäftsbedingungen können zur Erfüllung der Informationspflicht sehr hilfreich sein. Die Rechtsberatung des hds bietet den Mitgliedern als Dienstleistung die Ausarbeitung von allgemeinen Geschäftsbedingungen für den Onlineshop an.
Jasmin Lumetta, Rechtsberatung, T 0471 310 422, jlumetta@hds-bz.it
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steuerberatung hds-bz.it/steuern
ISAs gelten nicht für Steuerperioden, in denen der Steuerzahler:
ISA: der Index für Steuerverlässlichkeit Er gibt Aufschluss über die Unternehmens- oder Berufsführung.
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Ab 2019 (Steuerperiode 2018) werden die Sektorenstudien von den ISA (Index für Steuerverlässlichkeit) ersetzt. Diese Kennzahlen sollen die Anpassung von Steuerbemessungsgrundlagen und die Erfüllung von Steuerpflichten der Steuerzahler begünstigen, die unternehmerische, künstlerische Tätigkeiten oder Freiberufe ausüben. Die ISA, die mit der Analyse der Daten von mehreren Steuerperioden ausgearbeitet wurden, stellen die Zusammenfassung elementarer Kennzahlen dar, mit denen die Normalität und die Kohärenz der Unternehmens- oder Berufsführung überprüft werden, auch unter Bezugnahme von unterschiedlichen Steuerbemessungsgrundlagen. Der Grad der steuerlichen Zuverlässigkeit, der für jeden Steuerpflichtigen berechnet wird, wird auf einer Skala von eins bis zehn berechnet. Auf der Grundlage der termingerecht erklärten Daten gewähren diese Kennzahlen das Recht, auf ein spezielles Belohnungssystem (siehe Tabelle) für den Steuerzahler zugreifen zu können. Die ISA verfolgen im Gegensatz zu den Sektorenstudien nicht das Hauptziel, Steuerhinterzieher zu finden, sondern zielen darauf ab, einen Dialog zwischen Steuerbehörden und Steuerzahlern herzustellen. Sie unterscheiden sich auch in der Berücksichtigung des zeitlichen Rahmens. Die ISA berücksichtigen die Daten von acht Jahren anstelle von einem und enthalten daher Informationen, die genauer sein sollten als diejenigen, die in Sektorenstudien enthalten sind.
•d ie Tätigkeit beginnt oder beendet oder nicht normal ausgeführt wird, • Einnahmen oder Gebühren erklärt, die die festgelegten Obergrenzen überschreiten. Darüber hinaus gelten ISAs nicht für: • Mindest- und Pauschalsteuerzahler, • Steuerzahler mit mehreren Tätigkeiten, die nicht in derselben ISA enthalten sind, wenn die Einnahmen aus den Nebentätigkeiten 30 Prozent der Gesamteinnahmen überschreiten, • n ichtgewerbliche Unternehmen des dritten Sektors, mit Einkünften gemäß Art. 80 der Gesetzesverordnung Nr. 117/2017, • Organisationen und Vereine, mit Einkommen gemäß Art. 86 des Gesetzesdekrets Nr. 117/2017, • Sozialunternehmen, • Genossenschaften, Konsortialunternehmen und Konsortien, die ausschließlich zugunsten von Partnerunternehmen oder assoziierten Unternehmen tätig sind, und Genossenschaften, die sich aus nichtunternehmerischen Mitgliedern zusammensetzen, die ausschließlich zugunsten der Mitglieder tätig sind.
Olivia Holzner, Steuerberatung, T 0471 310 413, oholzner@hds-bz.it
INDEX FÜR STEUERVERLÄSSLICHKEIT
BELOHNUNGSSYSTEM
Von 1 bis 6
- Es besteht die Möglichkeit, einer Kontrolle durch die Agentur der Einnahmen unterzogen zu werden.
7
- Es gibt weder eine Kontrolle noch die Anwendung eines Belohnungssystems.
8
- Befreiung vom Bestätigungsvermerk im Modell „Redditi“ (Einkommen) und IRAP 2019 (Steuerjahr 2018) für Kompensierungen von Guthaben bis zu 20.000 Euro. - Befreiung vom Bestätigungsvermerk für die Mehrwertsteuer 2020 (Steuerjahr 2019) für die Verrechnung/Rückerstattung von Guthaben bis zu 50.000 Euro. - Befreiung vom Bestätigungsvermerk in den Mehrwertsteuermodellen TR 2020 (Steuerjahr 2020) für die Kompensierung/Rückzahlung von Guthaben bis zu 50.000 Euro. - Verkürzung des Zeitraumes um ein Jahr für die normalen Kontrollen.
8,5
- Die Agentur der Einnahmen darf keine Kontrollen auf der Grundlage einfacher Annahmen vornehmen (Art. 39, Abs. 1, Buchstabe D des DPR 600/73 und Art. 54, Abs. 2 des DPR 633/72). - Inbegriffen sind ebenfalls die unter Punkt 8 enthaltenen Vorteile.
9
- Ausschluss von der Bestimmung der Scheingesellschaften und Gesellschaften mit systematischen Verlusten. - Ausschluss von der Bestimmung der synthetischen Ermittlung der Einkommen (Art. 38 des DPR 600/72). - Inbegriffen sind ebenfalls die in den Punkten 8 und 8,5 enthaltenen Vorteile.
10
- Beinhaltet die Vorteile der Punkte 8 und 9, es gibt kein weiteres Belohnungssystem.
hdsmagazin #10/19
info aktuelles hds-bz.it/beitraege hds-bz.it/steuern
Förderung Sabatini-ter Wichtige Infos zu den Neuerungen. Mit dem Gesetzesdekret Nr. 34 vom 30. April 2019 wurden einige Neuerungen für die Förderung „Sabatini-ter“ eingeführt. Die Höchstgrenze für Investitionen je antragstellendem Unternehmen ist dabei von zwei auf vier Millionen Euro erhöht worden. Zur Förderung „Sabatini-ter“ sind nun auch Finanzierungen zugelassen, die durch einen Finanzdienstleister vergeben werden, der im betreffenden Album eingeschrieben ist. Zudem wurde vorgesehen, dass der Beitrag für Beträge von bis zu 100.000 Euro in einer Tranche ausbezahlt wird und nicht wie bisher in mehreren Raten. Damit Unternehmen, die für Beträge von bis zu 100.000 Euro bereits eine oder mehrere Beitragsratenzahlungen angefragt haben, die restlichen Raten in einer einzigen Tranche ausbezahlt bekommen, müssen sie über die neue Plattform des Ministeriums die entsprechende telematische Anfrage stellen. Diese Anfrage mittels Modell RQR kann nicht vor Ablauf von zwölf Monaten ab der letzten Anfrage und maximal innerhalb der darauffolgenden zwölf Monate gestellt werden. Der Link der neuen Plattform: benistrumentali.dgiai.gov.it.
fdorfmann@hds-bz.it
Telematische Meldung der Tageseinnahmen Gut zu wissen. Telematische Registrierkassen versenden die Daten, die bei Kassenabschluss gespeichert wurden, innerhalb von fünf Tagen, außer in der Zeit zwischen 22:00 und 24:00 Uhr. Dies teilt die Agentur der Einnahmen mit. Die Übertragung erfolgt automatisch, der Unternehmer muss sich nicht um den Zeitpunkt der Datenübermittlung kümmern. Die Datenübermittlung erfolgt ab 00.00 Uhr bis 22.00 Uhr des nächsten Tages. Die Datei für die Übertragung wird von der telematischen Registrierkasse innerhalb von 120 Stunden erstellt. So lange ist auch der Kanal der Agentur der Einnahmen für die Datenübertragung verfügbar.
steuer@hds-bz.it
27 Sanktionen ter bei verspäte Fakturierung ng verronische Rechnu Wird eine elekt halb des er llt, jedoch inn spätet ausgeste dische rio pe e betreffend Termins für die eine ist so g, un hn rabrec Mehrwer tsteue e Di . tion vorgesehen reduzierte Sank n ge Ta läuft nach 12 ordentliche Frist g der r die Anwendun fü en ist ab. Die Fr ch der na s eil jew h en sic Sanktionen richt br ra echMehrwer tsteue Häufigkeit der lich). hr ljä h oder vierte nung (monatlic e. lin ionen on Mehr Informat
INFO B Istatwert betreffend die Konsumpreise für die Angleichung der Mieten (Gesetz 392/78). - Nationale Veränderung Juli 2018 – 2019 ist gleich + 0,2 % (75 % = + 0,15). - Veränderung in Bozen Juli 2018 – 2019 ist gleich + 0,9 % (75 % = + 0,675).
B Die Indexzahl für die Abfindungen beträgt im Juli 1,315744.
hdsmagazin #10/19
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