hds magazin 12/11 - 1/12 | Wie Sie als hds-Mitglied sparen können!

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Versand im Postabonnement - 45 % - Art. 2, Absatz 20/b, Gesetz 662/96, Filiale Bozen · Jahrgang LIX · 12/2011 - 1/2012 · IR

hds magazin #12/11 - 1/12

be sga u A r e iese In d ie neu hüre d sc bro s l i te Vor

Monatsmagazin des Handelsund Dienstleistungsverbandes Südtirol www.hds-bz.it

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handels- und dienstleistungsverband Südtirol


editorial

Keine erzwungene Realitäten Wir befinden uns in einer schwierigen Zeit, Unsicherheit prägt unseren Alltag, Bürokratie belastet die Familienbetriebe und die Steuerbelastung wird willkürlich erhöht. Wir, als hds, fühlen mehr denn je unsere Aufgabe, die Mitglieder zu begleiten, ihnen nach Möglichkeit Belastungen abzunehmen und auf die Politik Einfluss zu nehmen, um die Rahmenbedingungen erträglich zu gestalten. Denn dann können sich unsere Familienbetriebe weiterentwickeln und dem stürmischen Wind der Zeit mit neuen Ideen, Kompetenzen und Servicequalität trotzen. Dann haben unsere Familienbetriebe eine gute Chance für die Zukunft. Wir werden als hds weiterhin für eine konsequente Bindung des Einzelhandels als Frequenzmotor unserer lebendigen Orte eintreten, und wir werden weiterhin konsequent allen rechtlich bedenklichen Entwicklungen mit Entschlossenheit entgegentreten. Wir sind überzeugt, dass das Erfolgsmodell der lebendigen Orte in Südtirol auf lange Sicht wettbewerbsfähiger ist als andere, erzwungene Realitäten. Es gibt einen breiten Konsens in der Bevölkerung für die Beschränkung auf ein Einkaufszentrum in Südtirol, für die Erhaltung der Nahversorgung und für den Ausbau der lebendigen Orte. Wir wollen in diesem Zusammenhang, dass die Politik das gesellschaftspolitische Thema „Sonntagsöffnung“ seriös aufgreift und die Weichen für ein Gesetz stellt, das ein Maximum an geöffneten Sonn- und Feiertagen festlegt. Grundsätzlich ist das aktuelle Gesetz nicht so schlecht. Allerdings miserabel, wenn es frei interpretiert wird. Die Gemeinden sollen weiterhin die Geschicke ihres Ortes bei diesem Thema leiten, aber das Land muss eine Obergrenze festlegen. Es macht absolut Sinn, für unsere Familien in den Betrieben die offenen Sonn- und Feiertage zu begrenzen. Touristische Gebiete müssen die Möglichkeit erhalten, in der Saison an Sonn- und Feiertagen offenzuhalten, aber der Begriff „touristische Gebiete“ soll nicht als Alibi für allzu liberale Öffnungszeiten verwendet werden. Wir wollen gemeinsam mit der Politik unsere Betriebe, den Einzelhandel, den Großhandel und die Dienstleistungen begleiten. Wir werden uns aber auch weiterhin nicht scheuen, unsere kritische Stimme zu erheben und Willkür aufzuzeigen, um unsere Familienbetriebe zu stärken.

Walter Amort, hds-Präsident

allen ns c h e n ü w ir W er n itglied h ds - M r oh e nden f u K s d un d h a ch t e n Weihn im l Glück und vie . r h Ja Ne uen

titelgeschichte Exklusive Vorteile für hds-Mitglieder

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aktuelles Das war der Tag des Handels 2011

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trends Kleine Fachgeschäfte feiern Comeback

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bezirke EbK honoriert schulischen Erfolg

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berufsgruppen Streifzug durchs Bio Land Südtirol

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bildung Schnuppertage äußerst erfolgreich

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betriebe informieren Bierimporteur Kiem feiert

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rechtsberatung Spielzeugsicherheit - Was ist zu beachten

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info aktuelles Schlussverkauf Winter 2012

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Redaktion, Verwaltung und Werbung: 39100 Bozen, Mitterweg 5, Bozner Boden, T 0471 310 308/309, F 0471 310 396, pr@hds-bz.it, www.hds-bz.it Verantwortlich im Sinne des Pressegesetzes und Verantwortlicher Schriftleiter: Dr. Mauro Stoffella (Bereichsleiter Kommunikation) Redaktion: Dr. Verena Andergassen, Dr. Sergio Colombi Sekretariat: Manuela Seebacher Grafisches Konzept: Gruppe Gut – www.gruppegut.it Titelbild: Stefano Hochkofler Grafik: Stefano Hochkofler Fotos: Foto Oberkofler, Helmuth Rier, Shutterstock, SXC Druckerei: Athesia Druck GmbH – Weinbergweg 7 – 39100 Bozen Aufgegeben am 7. DEZember 2011 Die Redaktion behält sich das Recht vor, Anzeigen zurückzuweisen. Die in Gastartikeln wiedergebene Meinung muss nicht der Meinung der Redaktion entsprechen. Herausgeber: Handels- und Dienstleistungsverband Südtirol Genossenschaft – Bozen, Sped. im P.A. – 45% - Art. 2. Absatz 20/b, Gesetz 662/96, Filiale Bozen, Eintragung Landesgericht Bozen Nr. 50/51 – Rep. 27256. Angeschlossen der USPI Unione Stampa Periodica Italiana

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hds-Mitgliedervorteile Vantaggi riservati ai soci dell’Unione!

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Ihre Vorteile als hds-Mitglied!

Alle Abkommen des Verbandes im Überblick

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Die Angebotspalette umfasst •

Vorteile bei Weiterbildungsveranstaltun-

gen von hds und ausgewählten Partnern.

Energie, Autokauf, Benzin ...: Der hds lässt seine Mitglieder in diesen und vielen anderen Bereichen sparen! „Der hds hat mit zahlreichen, erfahrenen Partnern Abkommen abgeschlossen, dank welcher die Mitglieder in den Genuss exklusiver Vorteile kommen“, zeigt sich Direktor Dieter Steger erfreut. „Ob Strom, Treibstoff oder Autokauf - Hier sparen Sie bares Geld!“

• Beratungsdienstleistungen in Finanzund Rechtsfragen, in Sachen Arbeitssicherheit und Kondominiumsangelegenheiten sowie bei betriebsspezifischen Anliegen. Außerdem stehen Experten aus dem Bausektor und dem Sektor Ortsmarketing zur Verfügung.

• Verschiedene Versicherungen: Führerschein, Rechtsschutz im Lebensmittelgewerbe sowie Berufshaftpflichtversicherung für Reisebüros. •

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wie beispielsweise Stromversorgung oder Wiedergabe- und Autorenrechte; unseren Handelsagenten •

bieten wir Vorteile bei der Anmietung von Büros oder Ausstellungsflächen, Metzger erhalten Rabatte auf chemischbakteriologische Analysen und für Betriebe im Gastgewerbe gibt es Abkommen mit Essensgutscheine-Partnern.

-miete sowie Treibstoffen.

Der hds hat nun für die Mitglieder die Liste aller Vorteile aktualisiert und neu gestaltet. Dieser Ausgabe des Magazins ist der neue Folder beigelegt. Laufend aktualisiert wird die Liste der Preisvorteile im Internet unter www.hds-bz.it/ mitgliedervorteile. Nutzen Sie diese Gelegenheiten und sparen Sie dank der hds-Mitgliedschaft!

hds-Direktor Dieter Steger: „Ob Strom, Treibstoff oder Autokauf - Hier sparen Sie bares Geld.“ hdsmagazin #12/11 - 1/12


titelgeschichte

Des Weiteren finden Sie auf unserer Homepage täglich viele neue und nützliche Informationen, auf die Sie als hdsMitglied mit Ihren persönlichen Zugangsdaten exklusiven Zugriff haben.

Noch mehr Vorteile als hds-Mitglied Alle Leistungen im Überblick auf www.hds-bz.it In der heutigen Zeit sind die Zusammenarbeit und die Interessenvertretung mehr denn je entscheidend für den beruflichen Erfolg. Als Mitglied des hds sind Sie Teil eines großen und dynamischen Netzwerks von Betrieben und genießen eine ganze Reihe von exklusiven Vorteilen: Neben den zahlreichen Konventionen bietet der hds viele andere nützliche Dienstleistungen, die Ihnen die tägliche Arbeit und vor allem die bürokratischen Auflagen erleichtern sollen.

Die Service- und Beratungsleistungen des hds umfassen: Lohnbuchhaltung, Arbeitsrecht und Gewerkschaftsangelegenheiten, Buchhaltung und Steuerberatung, Betriebsberatung und Beiträge, Rechtsbeistand, Arbeitssicherheit, Abfallwirtschaft und Umwelt, Hygiene und Haccp, Bilaterale Körperschaft für den Tertiärsektor (EbK), Patronat 50&Più Enasco, Garantiegenossenschaft Terfidi, Ortsmarketing sowie zahlreiche Online-Serviceleistungen. Alle Dienstleistungen im Detail finden Sie auf der Homepage www.hds-bz.it, unter dem Menüpunkt Dienstleistungen.

Der hds-Mitgliedsausweis - Eintritt in die Welt der Mitgliedervorteile Seit ungefähr einem Jahr gibt es nun bereits den hds-Mitgliedsausweis. Dieses Produkt hat es in der über 60-jährigen hds-Geschichte noch nie gegeben und ist dank der guten Kontakte und Kooperation mit dem gesamtstaatlichen Dachverband Confcommercio in Rom zustande gekommen. Der hds-Mitgliedsausweis ist sozusagen die Eintrittskarte in die Welt der hds-Mitgliedervorteile. Mit dem Ausweis sind eine Reihe von Vorteilen und Serviceleistungen verbunden. Zum einen können alle Konventionen des hds in Anspruch genommen werden, zum anderen finden Sie auf dem Ausweis Ihre persönlichen Zugangsdaten zum reservierten Mitgliederbereich auf www.hds-bz.it. Viel Spaß beim Entdecken!

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Gesellschaften ohne Handel nicht denkbar „Der Handel – ein kurzes Wort für eine lange Geschichte. Denn seit Menschengedenken verbindet der Handel Völker, Nationen und Kontinente. Es gibt vielleicht gar keinen Wirtschaftsbereich, der eine größere Bedeutung für das Zusammenleben der Menschen hat als der Handel. Gesellschaften ohne Handel sind praktisch nicht denkbar – das gilt für die Vergangenheit, das gilt auch heute. Der Handel hat sich heute zu einem Stabilitätsfaktor entwickelt.“ Das sagte die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel beim diesjährigen Handelskongress in Berlin. Merkel betonte dabei, dass das Thema Nachhaltigkeit für den Einzelhandel ein Thema des täglichen Umgangs sei und gelebt werde

– ob bei den Produkten oder bei der Umweltfreundlichkeit; der Einzelhandel achte auch darauf, dass soziale und ökologische Bedingungen in der Wertschöpfungskette eingehalten würden. Eine klare Botschaft zur Bedeutung des Einzelhandels, die besonders in Südtirol ihre Gültigkeit hat.

Mauro Stoffella, verantwortlicher Schriftleiter hdsmagazin #12/11 - 1/12


aktuelles

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re Weit e den ss e fin ü h c s p .i t / p a b n s h d z Sc w w w.h e n . r e t n ng Sie u s t alt u v er an

Nahversorgung ist Lebensqualität „Tag des Handels“ im hds-Hauptsitz in Bozen gefeiert Der Wirtschaftskrise will der Südtiroler Handel mit neuen Ideen, viel Kompetenz und noch mehr Qualität trotzen: Dies der Grundtenor beim heurigen „Tag des Handels“, aber auch die Kernaussage von Präsident Walter Amort. Einsatz und Kreativität – und sind sie noch so groß – reichen jedoch nicht aus, um den vielen Familienbetrieben im Land auch weiterhin gute Zukunftschancen zu garantieren. „Wir brauchen erträgliche Rahmenbedingungen“, forderte der Präsident in seiner Ansprache. In diesem Zusammenhang erwähnte er vor allem die Beschränkung auf ein einziges Einkaufszentrum für ganz Südtirol. „Dafür hat sich auch die Bevölkerung in einer jüngsten Umfrage ausgesprochen.“ Amort wies des Weiteren auf den engen Zusammenhang zwischen Mobilität und Handel hin. „Denn Mobilität ist kein Selbstzweck. Sie hat auch die Verpflichtung, die lokale Wirtschaft zu unterstützen.“ Im Klartext bedeute

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dies: Neue Bahnen sollten mit den Fußgängerzonen verbunden werden, ja sogar – wo immer es möglich ist – direkt von den Ortskernen aus starten. Der Präsident richtete in seiner Rede aber auch noch einen zweiten Appell an die Politik. Sie solle das Thema der Sonntagsöffnungen seriös angehen und die Weichen für ein neues Gesetz stellen, das die Materie genau regle. Einen dritten Mahnruf richtete Walter Amort schließlich an die heimischen Banken, die sich wieder verstärkt an ihre Kernaufgaben zurückbesinnen sollten. „Werden sie wieder mehr Bank.“ Geld im Land behalten Peter Schedl, Generaldirektor der Südtiroler Sparkasse, spielte den Ball prompt zurück. „Die Vergabe von Krediten ist unser ureigenes Geschäft. Die Banken haben derzeit aber große Li-


aktuelles

Neuer Ansatz erfolgreich quiditätsprobleme.“ Und jeder Unternehmer, der sein Geld ins Ausland bringt, würde die Situation nur noch verschlechtern. „Denn das ist alles Geld, das uns dann fehlt.“ Eine Parallele zwischen Kreditwirtschaft und Handel zog hdsDirektor Dieter Steger. „Genau so geht es auch unseren Betrieben. Jeder Euro, den die Südtiroler Konsumenten außerhalb des Landes ausgeben, ist für den heimischen Wirtschaftskreislauf verloren.“ Mit allen Konsequenzen, die damit verbunden seien. Dabei gehe es nicht darum, eine Kategorie zu schützen, sondern die Lebensqualität im Land zu sichern. „Denn wer will schon in einem Ort oder in einem Stadtteil leben, in dem es zwar schöne Häuser und Wohnungen, aber keine Läden und Lokale gibt?“ In Zukunft werde die wirtschaftliche Lage dazu zwingen, Prioritäten zu setzen. „Und dafür braucht es wiederum klare politische und wirtschaftliche Strategien“, so Steger, der zu einem Schulterschluss aller Sozialpartner aufrief. Die Krise als Chance Für ein Kräftebündeln sprach sich auch Landesrat Thomas Widmann aus. „Wenn bisher jeder vor allem an sich und seine Probleme gedacht hat, so zwingt uns die Krise nun, zusammenzuhalten. Was sich auch durchaus als Chance erweisen kann.“ Widmann hob die vielen Stärken der heimischen Wirtschaft hervor und versicherte, den Handel auf der grünen Wiese künftig durch ein neues Gesetz noch weiter einschränken zu wollen. „Nur mit Regeln und Schutz kommen wir aber nicht weiter“, so der Landesrat. „Es braucht auch viel Motivation.“ In diesem Sinne sei das Projekt „Lebendige Orte – historische Zentren“ (siehe dazu auch eigenen Artikel) sehr zu begrüßen. Widmann plädierte aber auch für eine Stärkung des Kaufmannsberufes, so wie dies beispielsweise im Handwerk mit der Berufsolympiade praktiziert wird. „Sie kostet zwar viel Mühe und Geld, ist es aber wert.“

Einen gemäßigten Optimismus zeigte auch hds-Vizepräsident Dado Duzzi. „Die Lage ist zwar ernst, doch geht es Italien besser, als es von vielen dargestellt wird.“ Besorgt zeigte sich Duzzi vor allem über den Liquiditätsengpass der Banken und über die Entwicklungen in der Schule. „Viele fordern derzeit die Fünf-Tage-Woche. Im Handel brauchen wir aber junge Mitarbeiter, die flexibel, aber auch bereit sind, sechs, ja sogar sieben Tage in der Woche zu arbeiten. Und auch darauf müsste sie die Schule vorbereiten.“

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Projekt „Lebendiger Ort – historische Zentren“. Beim Start 2010 waren es nur fünf Pilotgemeinden, mittlerweile sind 16 Südtiroler Dörfer und Städte in das Projekt „Lebendige Orte – historische Zentren“ eingebunden – und weitere 15 haben bereits Interesse bekundet (wir berichteten). Dabei wurde ein völlig neuer Ansatz gewählt: Man wollte keine Leitbilder erstellen, die den Leuten einfach übergestülpt werden und schlussendlich in einer Schublade landen, weil der Konsens fehlt, sondern Konzepte erarbeiten, die aus dem Dialog aller Kräfte hervorgehen. „Wir haben – und das war eine grundlegende Entscheidung – die Bevölkerung in die Arbeit miteinbezogen“, so Projektleiter Martin Stampfer 1 vom hds. Und die Bürger seien der Einladung, sich einzubringen, auch zahlreich gefolgt. „Die Beteiligung war überall überraschend hoch. Und viele haben sich auch richtig Zeit dafür genommen.“ Wie gemeinsam gearbeitet werden kann, hat am „Tag des Handels“ Albin Schwingshackl 2 , Bürgermeister von Welsberg-Taisten erklärt. In der Pusterer Marktgemeinde wurde, ebenso wie in St. Christina, das Projekt bereits abgeschlossen. „Zur Auftaktveranstaltung im Herbst 2010 war die gesamte Bevölkerung eingeladen worden. Es waren auch durchaus kritische Stimmen dabei.“ Nach einer „ehrlichen Bestandsaufnahme“, wie es Schwingshackl formulierte, habe man in drei Arbeitsgruppen mit unterschiedlichen Schwerpunkten weitergemacht. Begleitet wurde der Prozess von Stefan Lettner vom Beratungsunternehmen Cima. „So konnten viele Ideen und Vorschläge – zum Teil waren sie umsetzbar, zum Teil auch unrealistisch – gesammelt werden.“ Alles wurde niedergeschrieben. „Und bei der Abschlussversammlung Anfang 2011 konnten wir bereits drei Vorhaben präsentieren, die in Kürze umgesetzt werden sollten“, sagte der Bürgermeister. Er erzählte von der westlichen Dorfeinfahrt von Welsberg, einem „Schandfleck für unsere Gemeinde“, die in Kürze umgestaltet wurde. Er berichtete über die Bemühungen um eine bessere Anbindung des Schulzentrums und einer Wohnsiedlung etwas außerhalb des Ortskerns. Schließlich erwähnte Schwingshackl auch die Neugestaltung des Zentrums von Taisten. „Ein Vorhaben, das uns bisher nie gelungen war.“ Mehr zum landesweiten Projekt unter www.hds-bz.it/ortsmarketing. Auf Facebook finden Sie hingegen „Lebendiger Ort Meran“.

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Termine

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Sprechstunden

07.01.

hds vor Ort

• Beginn Winterschlussverkauf, Südtirol

St. Ulrich montags von 14:30 bis 17:00 Uhr im Gemeindeamt. Lana donnerstags von 11:00 bis 13:00 im Rathaus, Maria-Hilf-Straße 5. St. Leonhard i. P. jeden 2. und 4. Mittwoch im Monat von 08:00 bis 10:00 Uhr in der Bezirksgemeinschaft Burggrafenamt, Passeirerstraße 3. Klausen donnerstags von 08:30 bis 12:30 Uhr, Unterstadt 65, T 0472 846 044. Mühlbach dienstags von 08:00 bis 09:30 Uhr im Gasthof „Zur Linde“. Mals montags von 08:00 bis 10:00 Uhr im Gemeindehaus, Bahnhofstraße 19. Prad montags von 10:30 bis 12:30 Uhr in der Raiffeisenkasse. Sulden am 11. Januar und am 8. Februar von 10:00 bis 12:00 Uhr in der Raiffeisenkasse.

29.01. – 01.02. • ISM - Die weltweit größte Süßwarenmesse, Köln (D) 11. – 15.02. • INTERGASTRA - Internationale Fachmesse für Hotellerie, Gastronomie, Catering, Konditorei und Cafè, Stuttgart (D) 11. – 15.02. • Gelatissimo - Spezialmesse für handwerkliche Herstellung von Speiseeis, Stuttgart (D)

Rentenberatung

8 Kleinanzeiger Verkaufe/verpachte Standplatz für Wochenmarkt in Meran (Andreas-Hofer-Straße) und Naturns: H 346 7003 849 (abends). Vermiete Geschäftslokal mit 36 m² in unmittelbarer Nähe der Seilbahn Kronplatz in Reischach: H 348 4740 539.

Meran mittwochs von 08:00 bis 12:00 Uhr im hds-Büro. Sterzing am 21. Dezember und 19. Januar sowie am 2. Februar von 08:30 bis 09:30 Uhr im hds-Büro. Brixen am 21. Dezember und ab 2012 jeden Donnerstag von 14:30 bis 16:30 Uhr im hds-Büro. Bruneck am 21. Dezember und 19. Januar sowie am 2. Februar von 11:00 bis 12:30 Uhr im hds-Büro. Schlanders am 28. Dezember, 11. und 25. Januar sowie am 8. Februar von 14:00 bis 16:00 Uhr im hds-Büro. • NEU: PensPlan-Infopoints im hds (nach Vereinbarung) Kostenlose landesweite Vorsorgeberatung für Arbeitnehmer und Selbstständige. Vereinbaren Sie Ihren Gesprächstermin mit dem hds-Büro in Ihrer Nähe oder unter T 0471 978 032. Rechtsbeistand (nach Vereinbarung)

Suchen Sie einen Praktikanten?

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Bozen am Montag von 11:00 bis 12:30 Uhr und am Mittwoch von 15:00 bis 16:30 Uhr im Hauptsitz des hds (T 0471 310 458). Meran jeden 1. und 3. Montag im Monat von 14:30 bis 15:30 Uhr im hds-Büro (T 0473 272 511). Brixen jeden Dienstag von 14:00 bis 15:00 Uhr im hds-Büro (T 0472 271 411). Sterzing jeden Donnerstag von 14:00 bis 15:00 Uhr im hds-Büro (T 0472 766 070). Schlanders jeden Donnerstag um 14:00 Uhr im hds-Büro (T 0473 730 397).

www.hds-bz.it/job bietet Ihnen die Jobbörse für Berufe im Handel und im Dienstleistungsbereich. Geben Sie einfach und kostenlos Ihre Anzeige ein. Wir setzen Sie mit Südtirols Jugend in Kontakt.

Arbeitssicherheit, Abfall und Hygiene (nach Vereinbarung)

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Suchen Sie einen Praktikanten, Lehrling oder Mitarbeiter? Die hds-Homepage bietet eine kostenlose Online-Jobbörse für Arbeits- und Lehrlingsstellen im Handel und in den Dienstleistungen. In diesen Wochen läuft in den Ober- und Berufsschulen sowie Jugendzentren des Landes wieder eine Plakataktion. Damit möchte der hds vermehrt auch Praktikums- und Lehrlingsstellen vermitteln. Interessierte Unternehmen finden die entsprechenden Bewerbungsanzeigen unter www.hds-bz.it/job. Außerdem können Sie hier kostenlos und einfach ihre eigene Stellenanzeige eintragen.

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Meran am 21. Dezember und am 19. Januar von 14:00 bis 16:30 Uhr im hds-Büro (T 0473 272 511). Sterzing am 15. Dezember und am 26. Januar von 08:15 bis 10:45 Uhr im hds-Büro (T 0472 766 070). Brixen am 15. Dezember und am 26. Januar von 11:30 bis 13:00 Uhr und von 14:00 bis 15:00 Uhr im hds-Büro (T 0472 271 411). Bruneck am 15. Dezember und am 26. Januar von 15:30 bis 17:30 Uhr im hds-Büro (T 0474 555 452). Schlanders am 21. Dezember und am 19. Januar von 09:30 bis 12:00 Uhr im hds-Büro (T 0473 730 397). Finanzberatung (nach Vereinbarung) Bozen am 2. Januar und am 6. Februar von 15:30 bis 17:00 Uhr im Hauptsitz des hds (T 0471 310 311). Beratung in Kondominiumsangelegenheiten (nach Vereinbarung) Bozen jeden 3. Dienstag im Monat im Hauptsitz des hds (T 0471 310 505/508).


trends

Die Rückkehr der kleinen Fachgeschäfte Große Lebensmittelhändler in Deutschland wollen eine Renaissance der Tante-Emma-Läden vorantreiben. Mit MiniSupermärkten auf dem Land und in Stadtteilen wollen sie auf die alternde Bevölkerung reagieren und Einkaufsmöglichkeiten in der Nähe schaffen. Die Handelskette Tegut aus Fulda etwa will bis Ende 2012 20 bis 25 so genannte „Lädchen für alles“ eröffnen. Deutschlands zweitgrößter Lebensmittelhändler Rewe plant den Ausbau kleinerer Geschäfte auf dem Land. Für Tegut-Chef Thomas Gutberlet ist das Konzept namens „Lädchen für alles“ eine „zeitgemäße Neuschöpfung einer Verkaufsform“: „Die Menschen sollen auch

in Zukunft im Dorf gute Lebensmittel erwarten können.“ Die ortsnahe Versorgung in kleineren Gemeinden auf dem Land sei aber leider keine Selbstverständlichkeit mehr. Die Mini-Supermärkte sollen auch verstärkt Dienstleistungen anbieten: Lotto, Paket- und Reinigungsservice und anderes. Zudem sollen die Läden Treffpunkt für die Menschen im Dorf sein und so mehr Kunden anlocken. Rewe als zweitgrößter Lebensmittelhändler in Deutschland setzt auf Märkte namens Rewe City in Stadtteilen und hat bundesweit 920 so genannte Nahkauf-Läden in Dörfern.

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Coupons liegen im Trend Laut einer Umfrage haben vier von fünf Deutschen bereits einmal einen Coupon beim Einkaufen eingelöst: 60 Prozent der Befragten sind der Meinung, dass die Bedeutung von Coupons in Zukunft weiter zunehmen wird. Vier von zehn Nutzern lösen schon heute mindestens einmal im Monat einen Coupon ein, als größten Vorteil sehen die Befragten die Preisersparnis. Mehr als zwei Drittel der Befragten profitiert von Coupons gern beim Einkauf im Supermarkt; auch Modehäuser sind ein beliebter Einsatzort (46 Prozent).

Kaufverhalten: entschlossen, unentschlossen Käufer brechen ein Fünftel ihrer geplanten Einkäufe im Supermarkt ab und greifen ebenso häufig spontan ins Regal. Das ergibt eine aktuelle Studie der Universität zu Köln. „Der Käufer“ ist in Wahrheit eine Käuferin: Im Durchschnitt 49 Jahre alt, verheiratet, hat ein Kind, verfügt über ein Haushaltsnettoeinkommen von 2350 Euro, kauft zwei- bis dreimal in der Woche ein und gibt dabei jeweils rund 29 Euro aus. 71 Prozent der Käufer gehen ohne Einkaufszettel in den Supermarkt. 68 Prozent aller Kaufentscheidungen trifft

die Durchschnittskäuferin erst im Laden, die Wahrscheinlichkeit von Spontankäufen steigt noch um 30 Prozent, wenn in eine stimmungsvollere Geschäftsatmosphäre investiert wird. 32 Prozent der Käufer sind nach den Studienergebnissen allerdings bereits bis hin zur Marke festgelegt. Besonders hoch ist die Festlegung bei Softdrinks, größte Spontaneität zeigen Käufer bei Tafelschokolade.

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bezirke

Südtirol

Einkaufen, erleben und gewinnen ... Weihnachtsaktionen als Instrument der Kundengewinnung und -bindung

10 Zahlreiche kleinere und größere Weihnachtsaktionen beleben in der Adventszeit unsere Dörfer und locken Kundschaft aus nah und fern in die Geschäfte vor Ort. Diese Aktionen sind Teil einer Reihe von Maßnahmen, die hdsOrtsgruppen, in Zusammenarbeit mit anderen lokalen Verbänden, im Laufe des Jahres zur Belebung der Ortszentren organisieren. Gleichzeitig sind sie ein wichtiges Instrument zur Kundengewinnung und -bindung.

Weihnachtsaktionen beleben die Ortszentren

Südtirol hat eine flächendeckende Handelslandschaft, mit historisch gewachsenen, natürlichen Einkaufszentren in den Ortskernen. Joachim Tauber, Ortsobmann von Algund sieht das primäre Ziel der Burggräfler Weihnachtsaktion „Wünsch‘ dir was!“ darin, den Leuten aufzuzeigen, dass im Dorf etwas los ist und dass man vom Elektriker bis zum Bäcker alles findet. „Vorrangiges Ziel ist nicht das Umsatzplus, sondern etwas im Dorf und für das Dorf zu tun, Leben in den Ort zu bringen.“ Verbände und Ortsmarketingorganisationen bieten zudem ein reichhaltiges Rahmenprogramm und laden so nicht nur zum Einkaufen, sondern zum längeren Verweilen ein.

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Besonderheiten der Orte bewerben erleben, erinnern sich und kommen wieGerade in der heutigen Zeit ist es wichtig, der - nicht nur in der Adventszeit.“ Die den Kunden etwas Besonderes zu bieten. Überetscher Weihnachtsaktion ist ein Das Angebot ist in Hülle und Fülle vor- Fixum im Kalterer und Eppaner Advent. handen, die Werbetrommel läuft. Dies „In den Anfangsjahren fiel die Aktion einbekommt der Vinschgau als Grenzregi- mal aus - die Folge war ein dickes Minus“, on besonders zu spüren. „Früher war es erinnert sich der Kalterer Ortsobmann. nicht nötig, die Leute von den Vorzügen „Daraufhin hat sich eine neue Arbeitsim eigenen Dorf zu überzeugen. Heute gruppe zusammengefunden und seither hingegen prasseln von überall her - auch steht die Durchführung nicht mehr zur aus dem benachbarten Ausland - alle Diskussion.“ möglichen Werbungen auf uns herein“, so Dietmar Spechtenhauser, Bezirkspräsident und Ortsobmann von Laas. Da Weihnachtsaktionen in zahlreichen müsse man einfach mitziehen und die Gemeinden des Landes eigenen Möglichkeiten und Besonder- So unterschiedlich die Südtiroler Orte heiten bewerben. Im Vinschgau will man sind, so verschieden sind die Aktionen. heuer mit der Aktion „Vinschger Weih- Im Burggrafenamt haben sich beispielsnachtsgeld“ die Leute zum Einkaufen im weise elf Gemeinden zusammengeschlosTal zu animieren. In diesem Sinne sind sen. Initiator von „Wünsch’ dir was“, die Weihnachtsaktionen wichtige und erfolg- heuer zum 9. Mal stattfindet, ist der Ortsreiche Instrumente zur Kundenbindung ausschuss von Algund. Dieser wollte auf und -gewinnung. Das bestätigt auch Her- alle Fälle eine Initiative in die Wege leibert Tschimben, Ortsobmann in Kaltern ten, hat aber eingesehen, dass es allein und Hauptorganisator der Aktion „Das nicht geht. Den Erfolg der Aktion sieht Jogroße Los im Überetsch“: „Schon im achim Tauber darin, dass alle Obmänner Herbst sprechen mich Leute von außer- von Anfang an hinter dem Projekt gestanhalb an und fragen, ob die Weihnachtsak- den sind. Dass es nicht immer einfach ist, tion wieder stattfinde.“ weiß Dietmar Spechtenhauser. „Der Aufwand ist groß und der langfristige Nutzen stellt sich erst später ein. Es braucht einfach die Zeit, bis sich etwas etabliert, Die Kosten-Nutzen-Rechnung geht auf Der Aufwand hinter den Weihnachtsakti- wichtig ist der Zusammenhalt.“ onen ist natürlich groß, scheint sich aber zu lohnen. Die Organisatoren blicken über die Adventszeit hinaus und erhoffen sich einen langfristigen Nutzen. Von der Nachhaltigkeit der Aktionen überzeugt ist Herbert Tschimben: „Die Leute sehen,

Alle ionen htsakt .it/ c a n ih e W s -bz ww.hd w r e t n en. u taltung v e ra n s


bezirke

Ritten

GlücksZug bringt dir tolle Preise Lotterie ergänzt das vorweihnachtliche Angebot. Abseits vom hektischen Treiben und als Alternativangebot zu den großen Christkindlmärkten im Lande, sind die beiden kleinen, aber feinen Weihnachtsmärkte an den Bahnhöfen von Oberbozen und Klobenstein etwas ganz Besonderes. Zur bewährten Aktion Christbahnl organisieren nun heuer erstmals die Rittner Kaufleute in Zusammenarbeit mit dem Tourismusverein Ritten, den Hotelieren, Gastwirten, Handwerkern und Bauern die Weihnachtslotterie „Rittner GlücksZug“. Das Mitmachen lohnt sich allemal und ist bis zum 24. Dezember 2011 möglich.

Bozen Stadt und Land

Hoher Besuch aus Deutschland

hds-Bezirkspräsident Werner Schmid (im Bild) empfängt Vertreter der Stadt Pforzheim. Immer wieder kommen Delegationen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz nach Südtirol, um die einzigartige Raum- und Handelsordnung zu studieren. Vor Kurzem war eine hochrangige Abordnung aus Baden-Württemberg in St. Pauls/Eppan zu Besuch bei hds-Bezirkspräsident, Werner Schmid. Die Delegation mit Oberbürgermeister Gert Hager an der Spitze, den Fraktionsvorsitzenden der im Gemeinderat vertretenen Parteien, den Vorsitzenden der Wirtschaftsförderungsgesellschaft, der Sparkasse Württemberg, des Handelsverbands Deutschland (HDE) Baden-Württemberg, dem City-Manager sowie dem Chefredakteur der Pforzheimer Tageszeitung wurde von Christian Klotz betreut, langjähriger Freund und Partner des hds sowie konsequenter Verfechter der Nahversorgung. Mit großem Interesse wurden auch die Ausführungen von Werner Schmid mitverfolgt, der seinen Gästen das Südtiroler Handelsmodell und dessen Raumordnung nahebringen konnte.

Mitmachen, aber wie?

In den 39 teilnehmenden Betriebe erhalten alle Kunden bei einem Einkauf von 10 Euro eine Klebe-Etikette für ihr Teilnahmelos. Mit insgesamt 10 Etiketten sind Sie bereits dabei. Füllen Sie die Karte mit Ihren persönlichen Daten aus und werfen Sie diese in die Sammelboxen in den Betrieben. Neben attraktiven Angeboten winken mehr als 46 wunderschöne Preise. Bei der Endverlosung am 7. Januar 2012 um 20:00 Uhr in der Arena Ritten wird der Hauptpreis, ein Seat Ibiza, vergeben. Infos unter www.ritten.com.

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Eppan

Reger Gedankenaustausch beim Törggelen

Tolle Atmosphäre und viel Inhalt – bei einer deftigen Schlachtplatte begleitet von einem guten Glas Wein kamen beim letzten Treffen des hds-Ortsausschusses Eppan unter der Leitung von Obmann Sebastian Amberger zahlreiche Wirtschaftsthemen der Ortschaft zur Sprache. Gar einige neue Ideen sind in intensiven Gesprächen herangereift und werden in das Tätigkeitsprogramm 2012 aufgenommen.

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bezirke

Martell - Schnals

Schlanders

Unterstützen Sie unsere Nahversorger

EbK prämiert Lehrlinge und Fachschüler

Bürgermeister von Martell und Schnals sprechen sich fürs Einkaufen vor Ort aus. hds-Bezirkspräsident Dietmar Spechtenhau-

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ser setzt seine Fahrt durch den Vinschgau fort und besuchte vor Kurzem die Bürgermeister der Gemeinden Martell, Georg Altstätter 1 , und Schnals, Karl Josef Rainer 2 . Begleitet wurde er von den hds-Ortsobleuten Gerlinde Götsch aus Martell und von Karl Josef Spechtenhauser aus Schnals sowie dem Bezirksleiter Walter Holzeisen. Martell hat zwei Lebensmittelgeschäfte und eine Bäckerei „Ein großes Anliegen meiner Gemeinde ist die Sensibilisierung der Bürger, im Ort einzukaufen. In Martell gibt es derzeit zwei Lebensmittelgeschäfte und eine Bäckerei mit Verkauf und diese gelte es zu erhalten“, meint Bürgermeister Altstätter. Es brauche eine Bewusstseinsbildung für das Einkaufen im Dorf; durch kleinere Aktionen müsse eine Kundenbindung aufgebaut werden. Schnals garantiert Nahversorgung mit einigen Lücken Mit seinen ca. 300 Einwohnern besitzt Katharinaberg seit einigen Jahren kein Lebensmittelgeschäft mehr, während die anderen Orte in der Gemeinde, wie Unsere Frau und Karthaus, mit Geschäften gut abgedeckt sind. „Wichtig wäre für uns auch eine eigene Metzgerei, jedoch würden viele junge Leute von den vielen Bestimmungen im Bereich Lebensmittelhygiene und Arbeitssicherheit verunsichert,“ so Bürgermeister Rainer. „Nahversorgungs-Radar“ erhebt Gefahrengebiete in Südtirol Bezirkspräsident Spechtenhauser berichtete von der neuen Initiative des Landesassessorats Handel in Zusammenarbeit mit dem hds und den Bezirksgemeinschaften. Beginnend im Vinschgau und Pustertal sollen dabei kleine, nahversorgungsgefährdete Orte erhoben werden.

Vinschgaus beste Nachwuchskräfte im Bereich Handel und Verwaltung ausgezeichnet. Auf eine besondere Prämie dürfen sich wieder Südtirols beste Lehrlinge und Fachschüler/-innen des Sektors Handel und Verwaltung freuen. Mit 500 Euro belohnt die EbK, die Bilaterale Körperschaft für Handel und Dienstleistungen alle jene, die am Ende der Schulausbildung eine Endnote von 9,5 und höher aufweisen. Diese Prämie wird jährlich vergeben. Die EbK arbeitet eng mit den Berufsschulen Südtirols sowie mit dem Amt für Lehrlingswesen und Meisterausbildung der Provinz Bozen zusammen. EbK honoriert schulischen Erfolg An der Landesberufsschule Schlanders erhielten folgende Absolventen der Gruppe „Verkäufer/-innen“ die Prämie: Erblina Hetemi, Elisa Porth, Tanja Schwalt und Silvia Stieger haben die Prüfung mit der Endnote 9,5 abgeschlossen. An der Verleihung waren neben Berufsschuldirektorin Virginia Maria Tanzer auch EbK-Präsident Alex Piras, hds-Bezirkspräsident Dietmar Spechtenhauser und Bezirksleiter Walter Holzeisen anwesend. Auch Unternehmen werden unterstützt Weiters erhalten jene Unternehmen eine Prämie im Wert von 2000 Euro, die das Arbeitsverhältnis des prämierten Lehrlings mit einem unbefristeten Arbeitsvertrag bestätigen. Das Unternehmen muss beim Zeitpunkt der Unterzeichnung des neuen Arbeitsvertrages die Beiträge an die EbK sowie Ascom/Covelco seit mindestens 6 Monaten regelmäßig eingezahlt haben. Informationen finden Sie im Internet unter www.hds-bz.it/bilateralekörperschaft und www.ebk.bz.it.

Freuten sich über die Auszeichnung: v. l. EbK-Präsident Alex Piras, hds-Bezirkspräsident Dietmar Spechtenhauser, Erblina Hetemi, die Direktorin der Berufsschule Schlanders Virginia Maria Tanzer, Tanja Schwalt, Silvia Stieger und Bezirksleiter Walter Holzeisen.

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Südtiroler Bäckerinnung

Hilfe schenken. Die „Beckn-Entschuldigungskarte“ ein alter Tiroler Brauch neu gelebt

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www.hds-bz.it/baecker

Die Beckn-Entschuldigungskarte lehnt sich an letzteren Zweck an: Der Erlös kommt 1:1 in den Spendentopf der Weihnachtsaktion „Südtirol hilft“, eine Hilfsinitiative von Caritas Südtirol, Bäuerlicher Notstandsfond, Südtiroler Krebshilfe, Radio Tirol und Südtirol 1. „Südtirol hilft“ unterstützt Menschen in Südtirol, die sich unverschuldet in Notlagen befinden. Mit dem Vorhaben diese Hilfsaktion zu unterstützen, hat die Südtiroler Bäckerinnung im hds den Brauch der Entschuldigungskarte wieder ins Leben gerufen. Diese kann verschenkt oder als Glückwunschkarte versendet werden. Mit 15 Euro können auch Sie Ihren Beitrag leisten und eine „Beckn-Entschuldigungskarte“ erwerben. Die Karte ist als Kunstdruck in limitierter Auflage gestaltet und stammt vom bekannten Südtiroler Künstler Robert Pan.

Mit freundlicher Unterstützung: Kraler Druck Brixen

Anstatt persönlich von Haus zu Haus zu gehen und seine Glückwünsche zu überreichen, führte man in Tirol Anfang des 19. Jahrhunderts den Brauch der Entschuldigungskarte ein. Mit dem Kauf einer Entschuldigungskarte wurde der Käufer zum einen von der Pflicht zum persönlichen Neujahrs­besuch befreit, zum anderen kam der Erlös aus dem Kartenverkauf den armen Bürgern zu Gute.


uns en Sie Besuch ! o cebo k a u f Fa

www.hds-bz.it/frauen www.hds-bz.it/beratung www.hds-bz.it/beiträge

Handelsagenten und -vertreter

Austausch verstärken Österreichische Betriebe und Südtiroler Agenten angesprochen

Frauen Werkstätte hds

14 Kleine und große Erfolgsgeschichten Bio-Fast-Food bereichert Angebot K.M. liebt Essen. Und sie liebt Kochen. Schon als Kind stand K.M. bei ihrer Oma am Herd, guckte in Töpfe, sah zu, wie die Großmutter Kartoffeln schnitt, Petersilie hackte, einen Spritzer Essig in die Linsensuppe tat. Bis heute hat K.M. deshalb eine Vorliebe für deftige Eintöpfe. Gutes Essen auf Dienstreisen vermisst Trotz ihrer Liebe zum Kochen machte K.M. eine kaufmännische Ausbildung und arbeitete bald als Managerin in einem Konzern. Und wenn sie mehrmals in der Woche mit Flugzeug und Bahn unterwegs war, wurde ihr Sinn für guten Geschmack plötzlich zum Problem. Ob auf Flughäfen oder in der Bahnhofshalle – nirgendwo fand sie Snacks, die ihr schmeckten. Marktlücke gefunden Als sie dann 2007 überraschend ihren Job verlor, kam ihr sofort die Idee mit dem Bio-Fast-Food-Imbiss. Schon wenige Wochen danach ging sie auf die Suche nach Bio-Fleisch, probierte mit ihrem Mann Rezepte aus, stellte eine Speisekarte zusammen: mit Eintöpfen, Bio-Burgern und frischen Salaten. Mit ihrem Businessplan gewann sie 2008 sogar einen Gründerwettbewerb. Wenige Monate später eröffnete sie ihren eigenen Imbiss in einem Kölner Kaufhaus und die Erfolgsgeschichte nahm ihren Lauf.

Im Hinblick auf eine Verstärkung der Zusammenarbeit zwischen den österreichischen Auftraggeberfirmen und den Südtiroler Handelsagenten und -vertretern hatte der Präsident des Landesverbandes Fnaarc, Norbert Klotz, vor Kurzem die Stellvertreterin des österreichischen Handelskonsuls für Italien, Ortrun Schandl, zu einem Gespräch am hds-Hauptsitz in Bozen eingeladen. Der Landesverband hat bereits mehrfach mit der Wirtschaftskammer Österreich bei der Organisation der Agentenbörse zusammengearbeitet, die sich als Austauschplattform versteht und zur Anbahnung von Kooperationen zwischen österreichischen Firmen und lokalen Agenten beigetragen hat. Hervorragender Handelspartner für Österreich

Die Wirtschaftskammer Österreich ist in Italien mit Außenstellen in Mailand, Padua und Rom vertreten und organisiert mit Unterstützung der regionalen Berufsvertretungen der Handels­ agenten und -vertreter diese Austauschplattformen in ganz Italien. „Dank der Zweisprachigkeit und dank der strategischen geografischen Lage“, so Klotz, „ist Südtirol ein hervorragender Handelspartner für Österreich. Die österreichischen Auftraggeberfirmen können von der Zusammenarbeit mit den Südtiroler Agenten profitieren und den Vertrieb der eigenen Produkte auf dem italienischen Markt rasch vorantreiben. Die Organisation solcher Austauschplattformen soll gefördert werden, da sie sich bewährt haben und die Südtiroler Handels­ agenten dabei schon mehrfach erfolgreiche und attraktive Kooperationen anbahnen konnten.“

lsala@hds-bz.it

Haben auch Sie Geschmack gefunden, selbstständig zu werden, oder wollen Sie gar schon Ihren eigenen Business Plan umsetzen? Im hds erhalten Sie die notwendigen Informationen dazu: Valentina Maggio, T 0471 310 420, beratung@hds-bz. it bzw. im hds-Büro in Ihrer Nähe. Im Internet finden Sie außerdem unter Weibliches Unternehmertum alle Angaben zur Gewährung von Förderungen. Streben eine intensive Zusammenarbeit an: v. l. Alexander Comploj, Leiter des Außenwirtschaftsbüros Bozen der WKÖ, Ortrun Schandl, Norbert Klotz und Fachgruppenleiterin Lorena Sala. hdsmagazin #12/11 - 1/12


berufsgruppen www.hds-bz.it/handelsagenten

Handelsagenten und -vertreter

Zahlreiche Teilnehmer besuchen Herbstmatinee Präsident Norbert Klotz zeigt sich zufrieden Referate zu aktuellen Themen und eine Plattform für den Meinungsaustausch mit Kollegen: Das bot die zweite Auflage der Herbstmatinee, die Mitte November am hds-Hauptsitz in Bozen stattgefunden hat. Die informelle Veranstaltung wurde nach der erfolgreichen Premiere im Vorjahr vom Vorstand des Landesverbandes der Handelsagenten und -vertreter (Fnaarc) heuer erneut organisiert. Neue Technologien und Controlling-Instrumente Die rege Teilnahme – ca. 80 Handelsagenten und -vertreter sind erschienen – hat Präsident Norbert Klotz in seiner Ansicht bestärkt, dass die Berufsgruppe einen Rahmen für den informellen Austausch braucht, bei dem interessante Themen präsentiert und berufsrelevante Informationen ausgetauscht werden. Auch heuer hat der Vorstand die Themen anhand des effektiv bei den Mitgliedern festgestellten Wissensbedarfs ausgewählt. „Wir wollten das Augenmerk auf zwei Themen richten, die für die erfolgreiche Ausübung unserer Tätigkeit besonders wichtig sind: der korrekte Einsatz der neuen Technologien und die Analyse unserer Geschäftstätigkeit mithilfe von Controlling-Instrumenten“, so Klotz. Über die neuen Technologien berichteten Bruno Martello, Lehrkraft an der Berufsschule CTS Einaudi, und Philipp Moser, Vertreter der IT-Gruppe im hds. Aufschlussreiche Erkenntnisse zum Thema Controlling-Instrumente präsentierte Horst Völser, Partner und Berater von ROI Team. Einige Bilder finden Sie online in der Fotogalerie.

lsala@hds-bz.it

Die n eu der S e Geschäf tiftun tsord nun gE Sie on nasarco fin g den li n e Nützli che D unter okum ente .

15 Auch die Matinee 2011 hat bei der Berufsgruppe großen Zuspruch erfahren.

Präsident Norbert Klotz.

Handelsagenten und -vertreter

Enasarco: freiwillige Einzahlungen ab 2012 Für 2012 wurde eine Mindesteinzahlung von 200 Euro festgelegt. Ab 1. Januar 2012 tritt die neue Geschäftsordnung für die institutionelle Tätigkeit der Stiftung Enasarco in Kraft, die den Handelsagenten nun die Möglichkeit gibt, freiwillige Zusatzbeiträge zu den Pflichtbeiträgen einzuzahlen. Das bedeutet, dass Handelsagenten den obligatorischen Enasarco-Beitrag in dem Umfang und bis zu den Höchstbeträgen einzahlen, wie sie von der Stiftung vorgesehen werden; darüber hinaus kann aber auch ein Zusatzbeitrag mit dem Ziel eingezahlt werden, die Rentenberechnungsgrundlage zu erhöhen. Die Beitragshöhe können die Agenten selbst festlegen. Für 2012 wird allerdings eine Mindesteinzahlung in Höhe von 200 Euro vorgesehen. Dieser Betrag entspricht 50 Prozent des Mindestbeitrages (400 Euro), der 2012 für Handelsagenten mit mehreren Auftraggeberfirmen gilt.

lsala@hds-bz.it

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berufsgruppen www.hds-bz.it/baecker www.hds-bz.it/biologisch

Bio-fachgeschäfte

Unser Bio Land Südtirol Benjamin Profanter (in der Mitte) setzt selbst seit mehreren Jahren auf einheimisches Getreide: hier im Bild mit dem Vizeobmann der Pusterer Saatbaugenossenschaft, Anton Mairhofer (l.), und dem Geschäftsführer der Meraner Mühle, Rudolf von Berg.

Bäcker

16 Unser täglich Brot aus regionalem Korn Südtirols Getreideanbau wird neu belebt. Das Projekt „Regiokorn“ – von den Partnern TIS, Bauernbund und Versuchszentrum Laimburg initiiert – bringt Bauern, Müller und Bäcker zusammen, um schmackhafte, regionale Produkte auf den Markt zu bringen und goldgelbe Felder in Südtirols Landschaft zu zaubern. Und davon profitiert jeder einzelne entlang der Wertschöpfungskette. Es begann mit einer einfachen Kundenanfrage: vom Bäcker ging es zur Mühle, zum Maschinenring, zur Saatbaugenossenschaft, bis hin zum Bauern. Und nun die genauen Daten in dieser Konstellation.

Ein Streifzug zeigt stetes Wachsen in allen Sparten Alle Personen, die vor Jahren die Vision Bio Land Südtirol verfolgten und mit denen der hds in diesen Seiten Interviews führte, hatten nur das Ziel vor Augen und die notwendige Begeisterung im Blut. Sie ließen sich nicht abschrecken vom Überangebot, vom Preisdruck und auch nicht von den schlechten Ausgangsbedingungen. Und sie konnten sich schlussendlich erfolgreich in einem übersättigten Markt behaupten. Bioprodukte sind in Europa stark im Kommen.

Bio-Nachfrage größer als Angebot „Zur Zeit machen mehrere Bäcker erste Versuche mit Pusterer Breatln und Schüttelbrot“, erklärt der Innungsmeister der Südtiroler Bäcker im hds, Benjamin Profanter. Er selbst setzt schon seit mehreren Jahren auf einheimisches Getreide und ist ein großer Unterstützer des Projektes. Das Interesse der Bäcker ist groß und gerade im Bereich Bio ist die Nachfrage größer als das Angebot.

Biofachbetriebe liegen im Trend Während die „Bioecke“ in den großen Supermarktketten um ihr Überleben kämpft, behaupten sich Biofachbetriebe sehr gut und werden immer mehr. Die Nachfrage an Bio-Produkten hält in Südtirol ungebrochen an. Wie eine aktuelle Studie des Landesamtes für Landwirtschaftsdienste belegt, stieg die Anbaufläche für Grünland von 83 Hektar im Jahr 1994 auf 4270 Hektar im Jahr 2010. Dies entspricht einer Zunahme von über 5000 Prozent in 16 Jahren. Auch die Anzahl von biologischen Betrieben stieg im selben Vergleichszeitraum von 63 auf 711 Betriebe. Die Produktion von Bio-Äpfeln erreicht in Südtirol sogar ca. 4 Prozent der gesamten Apfelernte. Südtirol ist somit Europas größter Lieferant von BioÄpfeln. Beste Voraussetzungen für den Bioanbau schafft die Landwirtschaftsschule Laimburg durch ihre fachliche Unterstützung.

cwalzl@hds-bz.it

skuhn@hds-bz.it

180 Tonnen Roggen und Dinkel 63 Partner sind am Projekt beteiligt, mitfinanziert vom Europäischen Sozialfond (ESF): 28 Südtiroler Getreidebauern bauen derzeit auf 53 Hektar im Raum Pustertal ungefähr 180 Tonnen Roggen und Dinkel an. Die Ernte kommt in eine Südtiroler Mühle, die das Getreide auf seine Qualität überprüft, reinigt, mahlt und schließlich an 34 Südtiroler Bäcker verteilt. Diese garantieren eine Abnahme zu fairen Preisen und verarbeiten den Südtiroler Roggen und Dinkel ab Herbst 2012 zu regionalem Brot.

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Bio-fachgeschäfte

Wir suchen die Nähe zum Kunden te s chich olg sge Die Er f is t l Süd t ir ol k v on B io im In t er ne t . ie S n e find

Im Gespräch mit Armin Theiner (im Bild), Präsident Vereinigung der BioFachgeschäfte Südtirols im hds. Wie sehen Sie die Zukunft für das Bio Land Südtirol? So wie Südtirol als Klimaland

in Europa an Bekanntheit zugenommen hat, so wird es auch in den nächsten Jahren im Biobereich sein. Südtirol liegt im Zentrum von zwei unterschiedlichen Kulturbereichen: einerseits die deutsche Kultur mit einem ausgeprägten Umweltbewusstsein, und anderseits die italienische Kultur mit der mediterranen, naturbelassenen Küche. Wir Südtiroler sind der Schmelztiegel beider Einflussbereiche.

Welche Ziele verfolgen Sie als Vereinigung

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der Bio-Fachgeschäfte im hds? Unser Ziel

für die nächsten 15 - 20 Jahre ist von derzeit 15 Biofachgeschäften auf 40 - 50 anzuwachsen. Wir wollen somit näher bei den Kunden sein, um längere Anfahrtswege zu vermeiden. Kann der Biogedanke mit jenem der Nachhaltigkeit verbunden werden? Was heißt schon nachhaltig? Nachhaltig ist, dass die Welt und die Umwelt für die nächsten Generationen „nach hält“. Und hier setzt schon der Biogedanke ein: er schont die Ressourcen und ist daher umweltfreundlich, sei es beim Anbau als auch bei der Verarbeitung und bei der Verteilung.

skuhn@hds-bz.it

Bio-fachgeschäfte

Südtirols Bio-Waren auf einen Blick Potpourri der Angebotsvielfalt. Die Sortimentsvielfalt der Südtiroler Bioprodukte ist beeindruckend: Sie umfasst Äpfel, Obst, Wein, Käse, Kräuter, Gewürze, Getreide, Brot, Fleisch, Gemüse, Honig, Destillate, Liköre, Milchprodukte, Kerzen und nicht zuletzt Kosmetik. Es gibt dazu auch ein vielfältiges Angebot an Dienstleistungen wie Fachgeschäfte, Bauernmärkte, Restaurants, Hotels und die Biomesse.

Unsere Äpfel Direktor Dietmar Franzelin der Bio Südtirol, eine Mitgliedsgenossenschaft des VOG kommt ins Schwärmen, wenn er die Erfolgsgeschichte des Südtiroler Bio-Apfels postuliert: „Wir vermarkten ausschließlich Bioäpfel und zwar alle im Lande angebauten Sorten. Mit der Vorjahres-Erntemenge von 23.500 Tonnen unterhalten wir damit die größte Verteilerstruktur Europas. Alle 176 Obstbauern haben sich bewusst gegen den

Einsatz von Chemie und für die Qualität entschieden. Zum Schutz der Obstbäume werden keine chemisch-synthetischen Pestizide eingesetzt, sondern es werden ausschließlich natürlich vorkommende Wirkstoffe und Mikroorganismen verwendet. Mit Kompost steigern wir die Bodenfruchtbarkeit und fördern das Bodenleben. Die strengen Anbaunormen garantieren die gleichbleibend hohe Qualität unserer Bio-Äpfel.“

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berufsgruppen

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Unser Brot Wohl das größte Angebot

an Biobroten, stellt die „Bäckerei Ultner Brot“ des Richard Schwienbacher (im Bild) her. Die Bäckerei „beim Eggwirt“, wurde 1919 von der Urgroßmutter des jetzigen „Ultnerbecks“ gegründet. Der ehemalige Landesinnungsmeister der Bäcker im hds, Richard Schwienbacher, schaffte sich 1982 eine Steinmühle an, um frisches Getreide zu mahlen und backen zu können. Seit dieser Zeit, hat sich der Bäcker stets in die „gesunde“ Richtung bewegt und weiterentwickelt. „Sofern verfügbar, werden die Rohstoffe bei Südtiroler Bauern eingekauft. So wird wieder heimisches Getreide auf unseren Höfen angebaut“, erklärt stolz Schwienbacher, dem vor Kurzem das Tiroler Verdienstkreuz für sein Schaffen und sein Credo versus traditioneller Bäcker-Handwerkskunst verliehen wurde.

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Unser Hochprozentiges Seit vielen Jahren verzeichnen die heimischen Brennereien eine vermehrte Nachfrage an Biobränden. Theo Walcher, Mitinhaber der Gutsbrennerei Alfons Walcher KG in Frangart/Eppan verrät sein Erfolgsrezept: „Die Bio-Edeldestillate entstehen durch eine rigorose Selektion von vollreifen handgeernteten Früchten. Alle Zutaten, die wir verwenden, stammen ausschließlich aus biologischem Anbau. Nur durch sie verleiht man den Destillaten die unverkennbare Note. Die Destillation der Biobrände geschieht über das Wasserbadverfahren, ein besonders schonendes Verfahren, das die sortentypischen Inhaltsstoffe im Destillat bewahrt. Der gesamte Produktionsprozess ist darauf ausgerichtet, besonders umsichtig mit der Umwelt umzugehen. Die Trester werden nach der Destillation zur Kompostierung gebracht und dort zu hochwertigen Dünger weiterverarbeitet.“ Als eine der ersten gewerblichen Brennereien Südtirols hat die Gutsbrennerei Walcher das BiolandQualitätszertifikat erhalten. So erhielt der Biokräuterbitter „Tirolensis“, dessen Herz die biologisch angebauten Kräuter vom Pflegerhof in Seis sind, die Auszeichnung „Best of Bio“ der Bio-Hotels Europas. Die hochwertigen Kräuter wachsen in optimalen klimatischen Verhältnissen und erhalten so ihre unverwechselbare Würze und zeichnen sich durch einen besonders hohen Anteil an ätherischen Ölen und Wirkstoffen aus. Unsere Hotels Spricht man von Bio, so denkt man an Lebensmittel. Nur wenige würden Bio mit einem Hotel assoziieren. Nicht so Walter Theiner, Biourgestein der ersten Stunde und Gründungsvater der Vereinigung der Bio-Fachgeschäfte im hds. Vor über 30 Jahren begann er mit dem biologischen Anbau von Obst und Gemüse. Von vielen damals noch belächelt, ist er heute die Stimme des biologischen Gewissens in Südtirol. “Für mich war Bio nie eine Modeerscheinung, sondern eine Lebensaufgabe,“ sagt Theiner. „Ja, am Anfang wurde ich von vielen belächelt. Doch mir war es wichtig, im Einklang mit der Natur zu leben.“ Nach

der Übernahme des elterlichen Hofs in Gargazon stellte Theiner ihn 1980 auf kontrolliert Bio um. Weil es noch keine Vermarktungsstrukturen für Bio gab, gründete er mit anderen Bio-Bauern die Genossenschaft Osiris und verkaufte ab Hof seine Produkte. Durch beide Wege wurden immer mehr Kontakte in der BioBranche geschlossen und 1991 entstand Theiners Bio-Engroshandel in Südtirol mit den Pro Natura-Biofachgeschäften in Brixen, Bozen und Neumarkt. „Um auch im Tourismus Akzente zu setzen, baute ich mit meiner Familie 2009 auf unserem Biohof in Gargazon das erste Viersterne S Bio Hotel Südtirols auf. Für mich persönlich ging damit ein lang gehegter Traum in Erfüllung. Ich legte beim Bau größten Wert auf Authentizität, bei der Verwendung der Materialien und der Umsetzung des biologischen Gedankens im Hotel. So wurde nach strengen baubiologischen Richtlinien in massiver Holzbauweise ohne Vernagelung und Verleimung auf einem seit über 25 Jahren biologisch bebautem Kulturgrund das neue Hotel errichtet. Die naturnahe Konzeption spiegelt sich nicht nur im Bau wider, sondern erstreckt sich über alle Bereiche des Hotels.“ Unsere Gärten Der Biobauernhof Demeter in Gargazon ist ein Beispiel von vielen: Auf 70.000 Quadratmetern werden schon in zweiter Generation nach den Richtlinien des biologisch-dynamischen Landbaus, Obst und Gemüse angebaut.

Stefan Kuhn, Fachgruppenleiter, T 0471 310 507, skuhn@hds-bz.it


berufsgruppen www.hds-bz.it/junge

Junge im hds

„Ergreife deine Chance!“ Gemeinschaftsprojekt der Jungen Wirtschaft vergibt 50 Top-Praktikumsplätze Die Junge Wirtschaft sucht 50 motivierte Jugendliche für ebenso viele Praktikumsplätze in Südtiroler Vorzeigeunternehmen. Nach der erfolgreichen ersten Auflage des Gemeinschaftsprojektes „Chance 1.0 - Jugend macht Karriere“ haben die Jungen im hds, die Hoteliers- und Gastwirtejugend, die Junghandwerker, die Jungunternehmer und die Südtiroler Bauernjugend beschlossen, in die zweite Runde zu gehen. Unter dem Titel „Chance 2.0 - Ergreife deine Chance!“ werden 50 Top-Praktikumsplätze für eine Dauer von vier bis acht Wochen für den Sommer 2012 vergeben und zwar 10 Praktika pro Wirtschaftssektor. Brücke zwischen Schule und Arbeitswelt Die Verantwortlichen der Jugendorganisationen möchten einerseits den Jugendlichen die Möglichkeit eines Top-Praktikums bieten und damit eine Brücke zwischen Schule und Arbeitswelt schlagen. Die Jugendlichen sollen Erfahrungen sammeln, Ein-

Stellten das Projekt vor: v. l. Handelskammerpräsident Michl Ebner, Christian Giuliani (Junge im hds), Ronnie Mittermair (Junghandwerker), Christine Tschurtschenthaler und Hannes Dosser (SBB), Marius Eccel (Jungunternehmer), Anton Dalvai (HGJ), Landesrat Hans Berger und SWR-Präsident Christoph Oberrauch.

blicke in die Arbeitswelt erhalten und in Folge vielleicht bereits wichtige Entscheidungen im Hinblick auf die berufliche Zukunft treffen. Andererseits möchte die Junge Wirtschaft auch auf die vielfältigen und interessanten Berufsmöglichkeiten in den einzelnen Sparten aufmerksam machen. Die Betriebe wiederum haben die Chance, ihren Beitrag zur Förderung der Jugendlichen zu leisten und vielleicht sogar einen zukünftigen, festen Mitarbeiter auszubilden.

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Drei Phasen zum Traumpraktikum Der Weg zum Traumpraktikum führt die Teilnehmer durch drei Phasen: Bewerbung, Test und Gespräch. „Unser Ziel ist es, die Jugendlichen auf die spätere Arbeitswelt vorzubereiten. Gute Jobs gehen an gute Leute und genauso ist es auch bei den Praktika, die wir vergeben“, erklären die Projektverantwortlichen. In allen 5 Wirtschaftsbereichen - Handel und Dienstleistungen, Tourismus und Gastgewerbe, Handwerk, Industrie und Landwirtschaft - konnten Vorzeigeunternehmen für das Praktikumsprojekt gewonnen werden. Alle Bewerbungsdetails unter www.chance.bz.it oder im Chance 2.0-Magazin. Den Kinospot finden Sie unter www.hds-bz.it/videos.

Die Betriebe im Bereich Handel und Dienstleistungen, die einen Top-Praktikumsplatz anbieten sind: Reisebüro Gross, First­ avenue, Thaler, hds, Pur Südtirol, Südtirol 1, Messe Bozen, Motospeed, Sportler und Wohn-Zentrum Jungmann.

AUTONOME PROVINZ BOZEN SÜDTIROL

PROVINCIA AUTONOMA DI BOLZANO ALTO ADIGE

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berufsgruppen www.hds-bz.it/junge www.hds-bz.it/beratung

Der Weg in die Selbstständigkeit

uns en Sie Besuch ! cebook a u f Fa

Selbstständig werden ist nicht leicht und selbstständig sein, braucht noch vieles mehr. Eine gehörige Portion an Durchsetzungsvermögen und Willen und der Glaube an die eigenen Fähigkeiten öffnen den oft versperrt geglaubten Weg. Wollen auch Sie den Weg in die Selbstständigkeit einschlagen und wissen nicht wie? Dann melden Sie sich einfach beim hds: Valentina Maggio und ihr Team stehen Ihnen landesweit Rede und Antwort. Infos: T 0471 310 420, vmaggio@hds-bz.it.

Junge im hds

20 Mecki Kids Fashion ... Wie alles begann! Junge Betriebsgründer stellen sich vor Mecki Kids Fashion: ein Name, ein Begriff und hinter dem sich Petra Pfeifer verbirgt. Seit Oktober 2010 führt sie das renommierte Kinderbekleidungsfachgeschäft in Eppan. Nach dem Besuch der Lehranstalt für Soziales (LESO) war sie in einem Bekleidungsgeschäft in Bozen tätig. „Die Arbeit machte mir richtig Spaß. Doch mit der Zeit merkte ich, dass mir etwas fehlte. Ich fühlte mich nicht ausgefüllt.“ Ich brauche den Kontakt zu Kindern „Meinen ursprünglichen Wunsch Kindergärtnerin zu werden, wollte ich nun mit dem Verkaufsberuf verbinden.“ Eine Bekannte machte Petra Pfeifer darauf aufmerksam, dass in Eppan ein Kindergeschäft eine neue Besitzerin suche. Nach einem Lokalaugenschein und reiflicher Überlegung traf sie den Entschluss, sich der Herausforderung zu stellen. „Ich war mir bewusst, dass ich in diesen etwas unsicheren Wirtschaftszeiten, ein Risiko eingehen würde, aber die Idee etwas Eigenes aufzubauen und der eigene Herr über mich selbst zu sein gab mir Mut und motivierte mich.“ Gesundes Konkurrenzdenken ist Ansporn besser zu sein In Eppan gibt es noch zwei weitere Kindergeschäfte und ein wenig ist auch der Konkurrenzdruck zu spüren. Für Petra Pfeifer steht jedoch fest, dass sich alle drei Fachgeschäfte voneinander unterscheiden. Jeder bietet unterschiedliche Marken an und verfolgt eine eigene Geschäftsphilosophie. Mit trendigen KinderOutfits, guter Qualität und angemessenen Preisen, will Petra Pfeifer Ihre Kundschaft von sich überzeugen. „Einen großen Wert lege ich auch auf gute fachliche Beratung und auf einen freundlichen Umgang. Denn diese beiden Eigenschaften werden vor allem bei größeren Geschäftsketten vernachlässigt.“

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Eigene Geschäftsphilosophie setzt Akzente Heutzutage ist auch eine erfolgreiche Kommunikation sehr wichtig. Die Geschäftsphilosophie muss nach außen hin kommuniziert werden, Impulse weitergeben sowie Akzente setzen. Und nur so kann die gewünschte Zielgruppe erreicht werden. Kräftige Unterstützung bekomme sie dabei von ihrer Familie, allen voran von ihrem Bruder, der unter anderem die FacebookSeite von Mecki Kids Fashion betreut. Steckbrief – Mecki Kids Fashion Mecki Kids Fashion bietet modisch trendige Bekleidung für Kinder von 0 bis 16 Jahren. Zentral gelegen führt der Weg direkt in das Einkaufsparadies für Groß und Klein, am Rathausplatz 15 in St. Michael/Eppan.

Petra Pfeifer, T 0471 660 160


berufsgruppen www.hds-bz.it/grosshandel

Begeistert vom großen Erfolg der Tagung: v. l. Philipp Moser, Werner Gramm und Arnold Malfertheiner.

GroSShandel

Nur Schlagworte der Zukunft? Tagung informiert über Breitband und Social Media. „Für die wirtschaftliche Attraktivität eines Wirtschaftsstandortes braucht es entsprechende Infrastrukturen. Dazu gehört ein funktionierendes Breitbandnetz“, betont Werner Gramm, Vertreter des Großhandels im hds. „Gerade die Großhändler arbeiten immer mehr auch mit dem

Ausland. Die Schnelligkeit der Datenwege ist somit Voraussetzung für eine effiziente und qualitativ hochwertige Geschäftsbeziehung“, so Gramm. Im Rahmen einer hds-Informationstagung in Bozen berichtete IT-Experte Philipp Moser über die Entwicklung der Internetverbindungen in Südtirol, während Social Media-Fachmann Arnold Malfertheiner über die neuen Formen der Online-Kommunikation informierte. Ball geht nun an die Gemeinden Zur Umsetzung des Breitbandes in Südtirol erklärte Moser, dass nach dem vorbildlichen Einsatz der Landesregierung nun die Gemeinden gefordert seien, die Verbindung von

Betrieben und Haushalten zu organisieren. „Die so genannten ‚Social Networks‘ bieten dem Unternehmen verschiedene Möglichkeiten sich zu präsentieren und auf sich aufmerksam zu machen und zwar unabhängig von Größe und Standort des Betriebes“, so Arnold Malfertheiner. Der Schritt hinein in die „neuen Medien“ eröffne einerseits neue Kundenschichten. Andererseits würden aber diese Instrumente durch die fehlenden Erfahrungswerte und die undurchsichtige Verwendung der Daten durch diese Medien noch sehr große Fragezeichen aufwerfen.

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GroSShandel

Unternehmen und Internationalisierung Neue Horizonte für Südtiroler Unternehmen Einheimische Betriebe suchen neue Absatzchancen Die Internationalisierung und die Chancen des Exportgeschäfts waren die zentralen Themen bei einer vom hds organisierten Tagung, die am 26. Oktober am hds-Hauptsitz in Bozen stattfand. Die überaus erfolgreiche Veranstaltung wurde in Zusammenarbeit mit der Außenhandelsorganisation Associazione italiana commercio estero durchgeführt, die ihre Experten zur Tagung entsandten.

Großes Interesse zeigten die Teilnehmer für die Fachvorträge.

Vertragsrecht, Marketing, internationaler Zahlungsverkehr Auf der Tagesordnung standen Themen wie das internationale Vertragsrecht, internationales Marketing und Garantien im internationalen Zahlungsverkehr. Da die Veranstaltung sich als großer Erfolg erwies und auch bei den Teilnehmern viel Anklang fand, plant

der hds 2012 eine Reihe von halbtägigen Seminaren, bei denen die im Rahmen der Tagung behandelten Themen und andere Fragen weiter vertieft werden sollen.

cpezzi@hds-bz.it

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berufsgruppen www.hds-bz.it/informatiker www.hds-bz.it/50plus www.hds-bz.it/makler

22 50+ bei der Schloss-Besichtigung Velthurns. Suchen die Zusammenarbeit: hier im Bild TIS-Direktor Herbert Hofer und hds-Direktor Dieter Steger (4. und 5. v. l.) mit der IT-Gruppe und TIS-Mitarbeitern.

50+ im hds

Herbstzeit ist gleich Törggele-Zeit Jahresprogramm 2011 erfolgreich beendet. Die Ziele, die sich der Vorstand der Vereinigung 50+ für heuer gesetzt hatte, wurden zur vollsten Zufriedenheit erreicht. Die Ausflüge und Wanderungen, aber auch die Veranstaltung „Zeitzeugen“ wurden von vielen Interessierten wahrgenommen. Die Törggele-Wanderung in Feldthurns im für seine „Törggele“-Kultur bekannten Eisacktal bildete Mitte Oktober das Schlusslicht des vielfältigen Tätigkeitsprogramms. Der Tag begann mit der Schloss-Besichtigung Velthurns, mit seinen schönen Secco-Wandmalereien sowie dem imposanten Fürstenzimmer. Anschließend wanderten die Teilnehmer über den Keschtnweg zum Törggelegasthof „Gummerer“, einer von 20 Gasthöfen, die an diesem Weg liegen und zum Verweilen und Schlemmen einladen. Mit Keschtn, Krapfen und Watten fand dieser erlebnisreiche Tag seinen Ausklang. Bereits jetzt wird fleißig am neuen Programm für das kommende Jahr gearbeitet. Lassen Sie sich überraschen! Eindrücke zum Tätigkeitsprogramm 2011 finden Sie in der Fotogalerie.

Informatiker

Innovation anerkennen und stärken Klärendes Gespräch mit TIS-Vertretern. Die Synergien zwischen neuem Innovationsgesetz und Informatik-Neuerungen ausnutzen: Um dieses Ziel gemeinsam zu erreichen, traf sich die IT-Gruppe im hds, unter der Leitung von hds-Direktor Dieter Steger, mit den Vertretern des TIS. Große Perspektiven für die Zukunft Das kürzlich verabschiedete Innovationsgesetz zeigt wichtige Perspektiven für die Zukunft. Damit auch die Software-Entwicklung als Innovation laut Landesgesetz anerkannt wird, braucht es noch einige technische Vertiefungen, die gemeinsam in Angriff genommen werden. „Es gibt in Südtirol viele IT-Dienstleister, die in den unterschiedlichsten Fachgebieten arbeiten und es ist nicht immer offensichtlich, wie viel an Innovation, Forschung und Entwicklung täglich betrieben wird, um in diesem sehr schnelllebigen Bereich kompetent und innovativ auftreten zu können“, unterstreichen die hds-Fachleute der IT-Gruppe, Reinhold Erlacher und Philipp Moser. Und deswegen sei es wichtig, Aufklärungsarbeit zu leisten und Synergien mit wichtigen Partnern zu suchen. Informationen zu den Berufsbildern in der Informatik finden Sie im Internet.

Makler

60 Jahre Qualität Jubiläumsfeier auf Schloss Trauttmansdorff. Der sich stark verändernde Immobilienmarkt und die ständig steigenden Formalitäten haben aus dem Makler einen Fachberater rund um das Thema Liegenschaften gemacht. Karlheinz Ausserhofer, der Präsident der Südtiroler Maklervereinigung, konnte im Rahmen der vor Kurzem stattgefundenen Jubiläumsfeier zahlreiche Ehrengäste begrüßen. Erschienen waren u. a. der gesamtstaatliche FIMAA-Präsident Valerio Angeletti und Sekretär Rossano Asciolla, der Präsident der Österreichischen Vereinigung der Immobilientreuhänder, Udo Weinberger, Landeshauptmannstellvertreter Hans Berger, Handelskammer-Generalsekretär Josef Rottensteiner sowie Ehrenpräsident Karl Kompatscher, der die Vereinigung von 1957 bis 1999 leitete. Gründung geht auf 1951 zurück Die Südtiroler Maklervereinigung ist der Berufsverband der professionell tätigen Südtiroler Makler (Gesetz Nr. 39/89) und wurde 1951 gegründet. Die Vereinigung vertritt die Interessen der Immobilienwirtschaft in allen Landesteilen Südtirols und repräsentiert die professionellen Anbieter von Dienstleistungen in den Bereichen Verkauf, Beratung und Schätzung von Immobilien. 2011 wurde das neue Südtiroler Immobilienportal www.immoreal.it ins Leben gerufen.

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bildung www.hds-bz.it/schnuppertage www.hds-bz.it/bildung

Gleich zwei Schnupper-Turnusse musste der Betrieb Maximilian in Brixen einlegen.

Bäckerinnungsmeister Benjamin Profanter persönlich weiht die Schüler in die Geheimnisse des Bäckerhandwerks ein.

Lehrlingspaten gesucht Stütze und Hilfe für Südtirols Jugend

Schüler schnuppern wieder Die Vielfalt der Berufe im Handel und in den Dienstleistungen kennenlernen Auf Menschen gerne zugehen, spontan und redegewandt sein: Diese Eigenschaften besitzen gute Mitarbeiter im Handels- und Dienstleistungsbereich. Mit der landesweiten Aktion „Schnuppertage“ gibt der hds Schülern die Möglichkeit, in die Welt des Handels und der Dienstleistungen hineinzuschnuppern. „Die Jugendlichen erfahren, wie ein Arbeitstag im Geschäft aussieht, können alle möglichen Fragen zum Beruf stellen und sich bei potenziellen zukünftigen Arbeitgebern vorstellen“, erklärt die Koordinatorin für Aus- und Weiterbildung, Margit Mock. „Die Betriebsführung bietet die Gelegenheit, den Angestellten - Büromitarbeitern, Lagerverwaltern, Verkäufern - bei der Arbeit über die Schulter zu schauen.“ Ziel des Projektes ist es auch, den Schülern aufzuzeigen, wie vielseitig der Verkäuferberuf ist und deren Begeisterung für Berufe im Handel und in den Dienstleistungen zu wecken. Die hdsBroschüre „So werde ich Verkäufer/-in“ fasst die Ausbildungswege in Südtirol zusammen. Großer Erfolg in allen Bezirken Zahlreiche Betriebe im ganzen Land haben sich wieder zur Verfügung gestellt und öffneten den Jugendlichen ihre Tore.

Berufsschülern und Lehrlingen wird von ehrenamtlichen Lehrlingspaten bei der Suche nach einer Lehrstelle geholfen. Das Projekt wurde 2010 von der Kolpingjugend Südtirol in Zusammenarbeit mit den Lehrkräften der Landesberufsschule L. Zuegg in Meran ins Leben gerufen. Heuer haben sich dem Projekt auch die Berufsschule für Handwerk und Industrie in Bozen und das Berufsbildungszentrum in Bruneck angeschlossen.

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Geben Sie Ihre Erfahrung weiter Die Lehrlingspaten, welche über Berufs-und „Die Aktion war ein großer Erfolg. Allein Lebenserfahrung verfügen, unterstützen im Bezirk Eisacktal/Wipptal hatten wir die Jugendlichen im Übergang zwischen heuer 77 Teilnehmer, mehr als doppelt so Schule und Arbeit und helfen ihnen beiviele wie im Frühjahr“, freut sich der Be- spielsweise bei der Bewerbung, bei der Suzirksleiter Michael Kerschbaumer. „Nicht che nach einer Lehrstelle und motivieren sie. nur die Schüler, auch die Lehrer und El- „Manche Schüler haben viele Absagen bei tern, bedanken sich immer wieder für Vorstellungsgesprächen erhalten und sind diese lehrreiche Aktion.“ Auch in den an- enttäuscht,“ erklärt Peter Thaler vom Beraderen Bezirken war die Beteiligung unter tungsteam der Berufsschule Meran. „Diese den Schülern riesig. Der hds bedankt Schüler brauchen eine persönliche Beziesich bei den Lehrern und Unternehmen hung und Erfolgserlebnisse, um wieder neufür die bereitwillige Unterstützung und en Mut zu schöpfen.“ ihren Beitrag zum Erfolg der Schnuppertage. Die Schulen bereiten die Schüler auf Bewerben Sie sich! diesen Tag vor, die Unternehmer wieder- Möchten auch Sie als Lehrlingspate Jugendum finden die Zeit sich den Schülern zu liche begleiten? Melden Sie sich bei Verena widmen und geben ihnen Einblick in die Kapauer, T 0471 308 400, H 345 6689 801, Arbeitswelt ihres Betriebes. Alle Infor- jugend@kolping.it. Möchten Sie hingegen mationen zur Aktion, die Broschüre „So als Betrieb einen Lehrling zu einem Vorstelwerde ich Verkäufer/-in“ und die Fotoga- lungsgespräch einladen? Dann melden Sie lerie sind online. sich bei Verena Oberrauch, T 0471 310 317, voberrauch@hds-bz.it.

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Lehrabbruch, was tun?

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Zahlen und Statistiken zur Ist-Situation in Deutschland. Lehrabbruch passiert in Deutschland zu 60 Prozent bereits im ersten Lehrjahr, der Entschluss reift in der Regel zwei Wochen bis acht Monate vorher. Lehrabbruch: Gründe, Dynamik, Folgen, Prävention: mit diesen Schlagworten agierte Prof. Andreas Frey aus Mannheim im Rahmen seines gut besuchten Vortrages in Bozen. In der anschließenden Diskussionsrunde kam zur

P R Ä M I E R U N G

D E R

Sprache, dass es in der letzten Zeit in der Südtiroler Lehrerausbildung im Bereich der Sozial- und persönlichen Kompetenzen bereits große Veränderungen gegeben hat. Südtirols Schüler werden nun vermehrt auch dahingehend unterrichtet und dieser Weg wird uns in Zukunft weit bringen. Praktika geben zu wenig Einblick ins Berufsleben Die häufigsten Gründe für einen Ab-

bruch der Lehre sind bei Deutschlands Auszubildenden und Ausbildern anders gereiht: im Vordergrund stehen jedoch mangelhafte Kompetenzen im Fach-, Sozial- und persönlichen Bereich. Und die Kommunikationsebene wäre hier für alle betroffenen Akteure besonders wichtig: nämlich im Vorfeld erkennen, wo die Probleme liegen und richtig darauf reagieren. Prävention wird zu wenig betrieben, Praktika geben nicht wirklich Einblick in den Beruf, Berufsberater werden zu wenig in Anspruch genommen.

A R B E I T S T R E U E

Schweizer geben Gas in punkto Ausbildung In

der Schweiz besuchen Lehrlingsausbilder der Betriebe 600 Stunden Weiterbildung, um für diese wichtige Aufgabe gerüstet zu sein. Dies wäre auch ein Wunsch in Deutschland. Und auch der Vergleich zu Südtirol hinkt ein wenig: der Kurs Lehrlinge erfolgreich ausbilden dauert insgesamt 16 Stunden. Ist dies vielleicht ein Grund dafür, dass auch bei uns 40 Prozent der Lehrlinge, die im Jahr 2000 ihre Lehre begonnen haben, diese noch nicht abgeschlossen haben? Was ist mit diesen 40 Prozent geschehen, haben sie eine andere Lehre begonnen oder sind sie gar ohne Ausbildung geblieben? Statistische Ergebnisse werden in den nächsten Jahren erwartet. Die Power-Point-Präsentation von Prof. Andreas Frey finden Sie im Internet: www.hds-bz.it/detail-d/lehre.htm.

mmock@hds-bz.it

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Fleiß und Ausdauer sind keine Selbstverständlichkeit und so will die Handelskammer Bozen auch heuer wieder traditionsreiche Unternehmen und fleißige Mitarbeiter ehren. Die Handelskammer zeichnet heuer zum 60. Mal Unternehmen mit einer mehr als 50-jährigen Tätigkeit und Arbeitnehmer mit 35 und mehr Dienstjahren aus. Hinzu kommen Mitarbeiter, die das Unternehmen, in dem sie tätig waren, unter bestimmten Voraussetzungen übernommen haben. Die Teilnahme an der Prämierung ist kostenlos. Gerne helfen Ihnen die Mitarbeiter der Handelskammer das Teilnahmeformular auszufüllen. Informationen: Handelskammer Bozen, Tel. 0471 945 613, management@handelskammer.bz.it, www.handelskammer.bz.it

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Aufheben, aber richtig! Tipps für rückengerechtes und gelenkschonendes Heben und Tragen Falsches Heben und Tragen wirkt sich auf längere Zeit besonders negativ auf den Rücken aus. Vielleicht haben Sie schon erlebt, wie es beim falschen Heben von Lasten plötzlich ins Kreuz schießen kann. Schuld daran sind oft eine zu schnelle, ruckartige und nicht rückengerechte Bewegungsausführung. Bewegungsabläufe konsequent planen und ausführen Heben und tragen Sie schwere Gegenstände bewusst, d. h. planen Sie vorher den Bewegungsablauf und schaffen Sie gute Voraussetzungen für Ihr Vorhaben. Stellen Sie Ihre Beine mindestens schulterbreit fest auf den Boden und beugen Sie Ihre Knie- und Hüftgelenke. Schieben Sie Ihr Gesäß bewusst nach hinten. Die Knie dürfen in der Senkrechten nicht über die Fußspitze geschoben werden. Heben Sie die Gegenstände überwiegend aus den Beinen und nur wenig aus dem Rücken. Die Wirbelsäule wird weder senkrecht noch waagerecht gehalten, sondern ist in ihrer normalen Schwingung leicht nach vorne geneigt. Vermeiden Sie beim Heben und Tragen das Krümmen und das Verdrehen Ihrer Wirbelsäule. Spannen Sie unbedingt Ihre Beckenboden- und Bauchmuskeln an und atmen Sie normal weiter. Heben und tragen Sie die Gegenstände möglichst nahe an Ihrem Körper und verteilen Sie die Lasten auf beide Arme. Setzen Sie die Gegenstände auch wieder rückengerecht ab. Investieren Sie in Ihre Gesundheit Und vergessen Sie nicht mögliche Hilfen: bitten Sie Ihre Arbeitskollegen/-innen um Unterstützung beim Transport von schweren Gegenständen oder greifen Sie unbedingt, wenn vorhanden, auf den Einsatz von Hebe- und Tragehilfen, wie z. B. Sackkarren, Roll- und Hubwagen, Aufzügen, Tragegurten und Rückenstützbandagen zurück – auch wenn es mehr Zeit kostet und im Moment umständlich erscheinen mag, auf lange Zeit ist es eine Investition für Ihre Rückengesundheit!

Haben wir Ihr Interesse für mehr geweckt? Der hds verleiht der Rückenschule besonderes Augenmerk und hat gemeinsam mit der Stiftung Vital verschiedene Kurse zum Thema organisiert. Weitere Infos: Margit Mock und Patrizia Anhof, T 0471 310 323/324, bildung@hds-bz.it. Es besteht die Möglichkeit sich auch online im Internet anzumelden.

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Fit für neue Etikettierungsregeln? Das EU-Lebensmittelkennzeichnungsrecht wurde grundlegend überarbeitet – und damit auch die Nährwertkennzeichnung, die verpflichtenden Warnhinweise bei Azofarbstoffen, die Übersichtlichkeit und Schriftgröße der Etiketten, die Kennzeichnung von Allergenen. In Bozen findet am 19. Januar 2012 ein Vortrag mit zahlreichen Fallbeispielen und Übungen statt. Infos und Anmeldungen: Margit Mock und Patrizia Anhof, T 0471 310 323/324, bildung@hds-bz.it. Die Anmeldung ist auch online möglich.

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betriebe informieren

Klimahouse City Parcour

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Bozen, 11. Oktober 2011 – Die Handelskammer Bozen, das Museion, die Freie Universität Bozen und das Landhaus 11 sind vier im KlimaHaus-Standard erbaute bzw. sanierte Gebäude. Am 26., 27. und 28. Januar 2012, anlässlich der Fachmesse „Klimahouse 2012“ können diese nach erfolgter Anmeldung im Internet kostenlos besichtigt werden. Die Führungen werden in italienischer Sprache abgehalten. Diese Initiative nennt sich „Klimahouse City Parcour“ und bietet

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allen Interessierten die Möglichkeit, hinter KlimaHäusern in Südtirol, einen internatiodie Kulissen eines Gebäudes im KlimaHaus- nalen Fachkongress der KlimaHaus Agentur Standard zu blicken. Bei der Freien Universi- mit dem Titel „Intelligentes Bauen“ und zwei tät Bozen handelt es sich um ein KlimaHaus weitere Kongresse in italienischer Sprache A, beim Landhaus 11 um ein saniertes Gebäu- des nationalen Verbands für akustische und de der Klasse KlimaHaus Gold, bei der Han- thermische Isolierung ANIT und der Orgadelskammer um einen Neubau der Klasse nisation „Sinergie Moderne Network“. AnKlimaHaus A+ und beim Museion um einen gesichts des Erfolgs der „Klimahouse“, die Besucher aus ganz Italien anzieht, organisiert Neubau der Klasse KlimaHaus B. Verbunden werden die vier Gebäude im Stadt- Messe Bozen mit „Klimahouse Umbria“ vom zentrum von Bozen mit von der Fakultät für 21. bis 23. Oktober und „Klimahouse Puglia“ Design und Künste der Freien Universität - 2012 erstmals in Bari - zwei weitere WanderBozen entworfenen Wiedererkennungssym- auflagen dieser Fachmesse in Mittel- und Süd­ bolen auf dem Boden. An allen drei Tagen italien. Das Ziel ist, die Kultur des energieefsteht ein kostenloser Shuttle-Dienst mit einem fizienten und umweltfreundlichen Bauens im nachhaltigen Verkehrsmittel zur Verfügung. gesamten Staatsgebiet weiter voranzutreiben. Diese Initiative soll interessierten Bürgern einen Einblick geben, was für Technologien Alle Informationen unter und Lösungen es gibt, ein Gebäude auf einen www.klimahouse.it, KlimaHaus-Standard zu bringen und wie sich www.klimahouse-umbria.it, das auf die Energie-Kosten auswirkt. Außer- www.klimahouse-puglia.it. dem gibt es im Rahmen der „Klimahouse“ 13 geführte Besichtigungsfahrten „enertour“ zu

plus BESICHTIGUNGSFAHRTEN ZU

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betriebe informieren

Alle Familienmitglieder sind im Betrieb integriert: v. l. Ulrike und Kaspar, Mirjam, Kilian und Jasmin Kiem.

Kiem feiert 50-jähriges Bestehen Südtirols größter Bierimporteur. Leidenschaft für Biere und deren schonende und traditionelle Verarbeitung vom Halm bis zum Glas – das sind zwei der tragenden Grundsätze der K. Kiem GmbH in Lana. 2011 feiert der größte Bierimporteur Südtirols, der italienweit eine wichtige Referenz im Segment Premiumbiere geworden ist, sein fünfzigjähriges Bestehen. Das Unternehmen führt an die 30 Fassbiere und 20 Flaschenbiere und gehört seit 1975 als Mitglied zur großen hds-Familie. Der Familienbetrieb in dritter Generation mit Kilian, Mirjam und Jasmin wurde vom heute 88-jährigen Karl Kiem gegründet. Die professionelle Aufbauarbeit leistete in der Folge der heutige Seniorchef Kaspar Kiem mit Gattin Ulrike. „Bier ist seit jeher eines der beliebtesten und sozialisierendsten Getränke und ich hatte immer schon eine Leidenschaft für emotionale Produkte“, so Kaspar Kiem voller Stolz zur 50 Jahre währenden Erfolgsgeschichte des Unternehmens.

Südtiroler Kost, neu präsentiert Schneemilch und Pressknödel - Südtiroler Bäuerinnen und ihre Rezepte. Reportageartig entfalten die beiden Autorinnen, Isolde von Mersi und Frieder Blickle, in diesem Kochbuch ein sehr persönliches Panorama der kulinarischen Geschmacksvielfalt in Südtirols Tälern. Sie haben neun Bäuerinnen auf ihren Höfen besucht und in deren Kochtöpfe geschaut. Das Spektrum reicht vom Bergbauernhof über das Weingut bis hin zur Käserei und umfasst ca. 80 Rezepte zwischen Bodenständigkeit und Kreativität. Das im Folio Verlag erschienene gebundene Buch ist in allen Buchhandlungen erhältlich.

PR - Die Südtiroler Sparkasse informiert

Doppelt ernten mit der Herbstanleihe

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Investieren! Jede Jahreszeit weist besondere Merkmale auf und dazu gibt es jeweils ein spezielles Sparkasse-Produkt. Passend zur aktuellen Saison bietet die Herbstanleihe eine interessante Investitionsmöglichkeit. Sie richtet sich an Anleger, die eine sichere Investitionsmöglichkeit mit attraktiver Rendite wünschen. Die Mindeststückelung der Anlage beläuft sich auf 5000 Euro und die Laufzeit beträgt 5 Jahre. Die diesjährige Herbstanleihe bietet über die gesamte Laufzeit einen interessanten Zinssatz bestehend aus dem Euribor und einem Aufschlag, der sich jeweils zur Erntezeit verdoppelt. Der erste Zinskupon der Herbstanleihe beträgt 3 % p. a. brutto. Damit ernten Sie mit dieser Anleihe im Herbst doppelt so viel. Dieses Angebot mit interessantem Zinssatz spricht Kunden an, die neue Geldbeträge von anderen Banken in die Sparkasse überführen. Die Herbstanleihe kann bis zum 20. Dezember 2011 gezeichnet werden, wobei der vorzeitige Ausstieg jederzeit möglich ist. Am 21. Dezember startet die Winteranleihe, die wiederum mit interessanten Angeboten und Zinssätzen eine gute Investitionsmöglichkeit bietet. Vereinbaren Sie jetzt Ihren persönlichen Beratungstermin in allen Filialen der Südtiroler Sparkasse! Weitere Informationen zum Thema gibt es unter www.sparkasse.it.

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rechtsberatung www.hds-bz.it/recht

Advent, Advent, 28

mein Spielzeug brennt Wie Bestimmungen für mehr Sicherheit sorgen sollen Weihnachten – Fest der Ruhe, Besinnung und Freude: Der Glanz in Kinderaugen in Vorfreude auf Weihnachten und auf das Christkind, das ihnen die lang ersehnten Spielsachen und Kleider bringt. Weihnachten – wirklich ein Fest der Freude?

Eigenes Regelwerk für Spielzeug-Klassifizierung Aber wie soll ein Verkäufer wissen, was in die Kategorie Spielzeug fällt und was genauer unter die Lupe zu nehmen ist? Die Richtlinie 2009/48/EG bezeichnet als Spielzeug alle Erzeugnisse, die dafür konzipiert oder ganz offensichtlich dazu bestimmt sind, von Kindern unter 14 Jahren zum Spielen verwendet zu werden. Dabei gibt es eine Reihe von Produkten, welche nicht unter den Begriff „Spielzeug“ einzustufen sind, wie z. B. Inlineskates oder Skateboards für Kinder mit einem Körpergewicht von über 20 kg, Fahrräder mit einer Höhe des Fahrradsitzes von 435 mm, Puzzle mit über 500 Teilen, Dartpfeile, Joystick, Computer und Spielkonsolen oder Modeaccessoires, welche nicht zum Spielen gedacht sind.

Spielwarenhändler trifft hartes Los Die Richtlinie 2009/48/EG zur Spielzeugsicherheit gilt in Italien seit Mai 2011 und regelt die Sicherheitsanforderungen, Pflichten und Sanktionen für SpielwarenHersteller, -Importeure und -Händler. Alle Spielwaren müssen seit dem 12. Mai mit einer Gebrauchsanweisung und den Sicherheitsinformationen in italienischer Sprache ausgestattet sein (siehe Artikel im hds magazin 6/11, S. 26 und 27). Bei Missachtung der Bestimmungen drohen hohe Strafen im Ausmaß von bis zu 50.000 Euro. „Grauzonen-Produkte“ schwer erkennbar Es gibt aber genauso viele Produkte, welche sich in einer so genannten Grauzone befinden, z. B. Musikinstrumente, Bücher, Schwimmflügel, Badesachen. Bei diesen Produkten ist deshalb umso mehr zu beachten, in welchem Geschäft bzw. in welcher Abteilung das Produkt verkauft wird.

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So wird ein Musikinstrument in jenem Moment zum Spielzeug, wo es in der Spielzeugabteilung verkauft wird. Bei einem Buch sind hingegen die Anzahl der Seiten, das Material, die Detailbeschreibungen zu beachten, um feststellen zu können, ob ein Buch ein Spielzeug ist oder nicht. Ist das Produkt als Spielzeug zu betrachten, dann muss der Importeur, Händler, allerspätestens der kleine Ladenbesitzer dafür sorgen, dass das Spielzeug mit den dafür bestimmten Sicherheitsbestimmungen ausgestattet ist (RES – requisiti essenziali di sicurezza). Sicherheitsbestimmungen: ein Überblick Die RES-Sicherheitsbestimmungen sehen vor, dass das Spielzeug eine gewisse physikalische und mechanische Resistenz aufweisen muss, um Verletzungen am Kind während des Spielens zu vermeiden. Spielsachen, welche nicht für Kinder unter 36 Monaten bestimmt sind, müssen klar ersichtlich gekennzeichnet werden (Gefahrenpunkte: Verschluckungs-, Erstickungs- oder Erhängungsgefahr). Zudem muss das Spielzeug, welches im Umlauf gebracht wird, chemisch als auch hygienisch vertretbar und nicht leicht entzündbar sein. Vom Spielzeug darf bei Gebrauch


www.hds-bz.it/kondominiumsverwalter

Kondominium: keine „Big Brother“-Überwachung Gesetzliche Regelung für die Installation von Videokameras nicht vorgesehen. Einbruchdiebstähle in Wohnungen, Vandalenakte, Lärm und nächtliche Ruhestörung: Diese und andere Gründe könnten die Bewohner eines Kondominiums dazu veranlassen, die Gemeinschaftsflächen des Gebäudes mit Videokameras zu überwachen, um so die Sicherheitslage für die Bewohner zu verbessern. Dies ist aber nicht möglich, auch wenn diese Maßnahme der persönlichen Sicherheit dient. Zu diesem Schluss kam das Gericht von Varese in einem jüngst gefassten Urteil: Das Kondominium ist somit nicht berechtigt, in Eigenregie Videokameras auf dem Gelände des Kondominiums aufzustellen, um damit die Gemeinschaftsflächen oder die Flächen im Eigentum der anderen Miteigentümer zu überwachen. Hierfür wird ein einstimmiger Beschluss aller Miteigentümer benötigt.

keine Infektions-, Krankheits- oder Ansteckungsgefahr ausgehen, wie dies z. B. bei Plastilin oder Slime passieren könnte. Spielsachen, die für Kinder unter 36 Monaten gedacht sind, müssen zudem leicht zu reinigen sein. Die chemische Zusammensetzung der Spielsachen darf keine krebserregende Substanzen oder Duftstoffe beinhalten. Damit der Verkäufer die Zulassung der chemischen Stoffe kontrollieren kann, sind in der EU-Richtlinie alle verbotenen Substanzen in einer Liste mit Angabe der entsprechenden CAS-Nummer angeführt. Wichtig wird diese Liste vor allem für Importeure, Händler und Verkäufer, die Spielzeug aus NichtEU-Ländern einführen. Unter Normen und Gesetze finden Sie die Eu-Richtlinie 2009/48/EG und das gesetzesvertretende Dekret 54-2011 sowie unter News einige Zusatzinformationen.

Renate Ennemoser, Rechtsberatung, T 0471 310 422, rennemoser@hds-bz.it

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Lücke in der Rechtsordnung In der Rechtsordnung gibt es keine Bestimmung, die den Einsatz von Videokameras innerhalb eines Kondominiums regelt. Aufgrund dieser Lücke ist es sehr schwierig festzulegen, ob die Aufnahmen z. B. dann bei einem Prozess verwendet werden können, welche Beschränkungen es für die Aufnahmen gegenüber Minderjährigen gibt; ungeklärt ist auch, inwieweit das Recht auf Privatsphäre aller Miteigentümer beeinträchtigt werden darf, um die Unversehrtheit eines einzelnen oder einiger weniger Miteigentümer zu gewährleisten. Wie kann dann der Wunsch der Miteigentümer nach Sicherheit erfüllt und gleichzeitig das grundlegende Recht auf Schutz der Privatsphäre gewährleistet werden? Einstimmiger Beschluss der Versammlung der Miteigentümer erforderlich

Nach Ansicht des Gerichts von Varese gibt es eine Möglichkeit: Zunächst ist zu berücksichtigen, dass das Kondominium ein Gebäude ist, in dem die Miteigentümer zur gemeinsamen Nutzung von Gemeinschaftsflächen „gezwungen“ sind. Als einzige mögliche Lösung bietet sich daher ein einstimmiger Beschluss an, mit dem die Versammlung der Miteigentümer die Installation einer Videoüberwachung festlegen kann. Um mehr Sicherheit für sich selbst und für das eigene Eigentum zu erhalten, müssen alle Miteigentümer eine Einschränkung des eigenen Anspruchs auf Schutz der Privatsphäre in Kauf nehmen. Ein einstimmiger Beschluss scheint daher derzeit die einzige Möglichkeit zu sein, damit ein Kondominium eine Videoüberwachung installieren darf. Ist keine Einstimmigkeit gegeben, muss jeder selbst mit Systemen, die die Privatsphäre der Nachbarn und Besucher nicht beeinträchtigen, für seine Sicherheit sorgen. Das hds-Schild zur Kennzeichnung von videoüberwachten Bereichen unter www.hds-bz.it/bestellung.

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Erfolgreich mit Business Plan hds hilft bei der Ausarbeitung Inhalt und Zweck Der Business Plan, auch Geschäftsplan genannt, enthält eine Beschreibung des unternehmerischen Vorhabens, der Strategien und Ziele, die Vermögensplanung und den Ertrags- und Finanzplan des Unternehmens. Der Business Plan hat also sowohl eine betriebsinterne als auch eine betriebsexterne Funktion. Intern hilft der Geschäftsplan dem Unternehmer bei der Einschätzung des Unternehmensumfelds (Bestimmung des Marktes, Einschätzung der Mitbewerber, Festlegung der Strategien des eigenen Unternehmens usw.). Unternehmensextern dient der Business Plan dazu, das Unternehmensvorhaben bei Dritten zu präsentieren. In diesem Fall fungiert der Geschäftsplan als Visitenkarte des Unternehmers und dient hauptsächlich dazu, die wirtschaftlichfinanzielle Machbarkeit der Geschäftsidee einzuschätzen. Einsatzgebiete und Aufbau Der Business Plan soll nicht nur für die Realisierung einer neuen Geschäftsidee oder für die Beschaffung von Finanzmitteln eingesetzt werden; er soll vielmehr jedes Jahr als Informationsmittel und Instrument zur Überwachung der Geschäftsentwicklung eingesetzt werden. hds bietet maßgeschneiderten Service Haben Sie vor Kurzem ein Unternehmen gegründet? Brauchen Sie einen Business Plan, den Sie in der Bank oder bei der Landesverwaltung für eine Finanzierung oder einen Beitrag vorlegen müssen? Oder wollen Sie ganz einfach einen Geschäftsplan für Ihr Unternehmen verfassen? Kein Problem - Der hds übernimmt gerne diese Aufgabe für Sie. Wenden Sie sich an den hds-Betriebsberater Ihres Vertrauens im hds-Bezirksbüro in Ihrer Nähe.

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Mehrwertsteuer: neue Pflichten für Unternehmen Mitteilungspflichtig sind Dienstleistungen und Abtretungen von Gütern

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Mit Gesetzesdekret Nr. 78/2010 sind die Unternehmen verpflichtet worden, der Agentur für Einnahmen telematisch bis zum 30. April des Jahres nach dem Bezugsjahr die mehrwertsteuerrelevanten Abtretungen/Erwerbungen von Gütern und die geleisteten und entgegengenommenen Dienstleistungen in Höhe von 3000 Euro und darüber bzw. von 3600 Euro

(einschließlich MwSt.) für durch Kassenzettel/Steuerquittung belegte Geschäfte mitzuteilen. Nur für das Jahr 2010 hat diese Mitteilung bis spätestens zum 31. Dezember 2011 zu erfolgen, und zwar ausschließlich für die fakturierungspflichtigen Geschäfte in Höhe von 25.000 Euro und darüber.

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Dieses Ziel zu erreichen, wurde die Südtiroler Elektrizitätsaktiengesellschaft SEL AG beauftragt. Im Jahr 2000 hat die SEL 50 Prozent Anteil an den beiden EDISON-Kraftwerken KastelbellTschars und Glurns übernommen. Im April 2008 folgten 60 Prozent Anteil an weiteren sieben Großkraftwerken der EDISON. 2010 kamen 60 Prozent Anteile aller vormaligen großen und kleinen ENEL-Kraftwerke hinzu. Jetzt kommt der nächste große Schritt: Nach zähen Verhandlungen hat die SEL eine „Option“ auf die restlichen 40 Prozent EDISON-Anteile erreicht. Innerhalb eines Jahres könnten die vormaligen EDISON-Kraftwerke zu 100 Prozent von der SEL übernommen werden. Man kann sagen, dass diese Rückholung für Südtirol massive Standortstärkung und energiepolitische Zukunftssicherung bedeutet. Diese Erfolge der SEL sind wesentlicher Bestandteil der Leistungen, welche unser Land wirtschaftlich und sozial in den letzten Jahrzehnten gefestigt und fit für die Zukunft gemacht haben.

Von 60 auf 100 Die Zukunft des Wirtschaftsstandorts Südtirol hängt auch vom Vorhandensein einheimischer Ressourcen ab. Im Tourismus zum Beispiel spielt die Ressource Landschaft eine mitentscheidende Rolle. Im kulturellen Bereich liegt der Wert eines Gebietes auch in seinen Kunstdenkmälern und ihrer Geschichte. Nach ähnlichen Kriterien können auch Südtirols Wasserressourcen eingestuft werden. Südtirols Wasserkraft ist eine kostbare Ressource. Die Zukunft im Energiebereich gehört der erneuerbaren und sauberen, nicht die Umwelt belastenden Energie. Also auch der Wasserkraft. Südtirol ist reich an Wasserkraft. In der Vergangenheit stand diese Ressource nur zu einem geringen Teil der hiesigen Bevölkerung zur Verfügung, der größte Anteil wurde von zwei italienischen Konzernen nach Süden abgezweigt. Die Südtiroler Politik ist seit Jahrzehnten bemüht, die Kontrolle über die Ressource Wasser ins Land zurückzuholen.

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steuerberatung io n en or ma t F ür In f u er- un d te üb er S g s t er min e lt un a h h c die Bu en S ie b e s u c h e t s eit e . ter n h ds- In

- auf die der Mechanismus der „reverse charge“ Anwendung findet, -d ie in Form unentgeltlicher Abtretung oder zu unternehmensfremden Zwecken erfolgen, -A btretungen an gewöhnliche Exporteure gemäß Art. 8, Abs. 1), Buchst. c), DPR 633/72, unter Nutzung des Plafonds, - „ Triangulierungen innerhalb der Gemeinschaft (Bewegungen, die über drei Firmen abgewickelt werden)“ gemäß Art. 58, Gesetzesdekret Nr. 331/93. Die Schwellenwerte 3000 und 3600 Euro

Nur für das Jahr 2011 beginnt die Erhebungspflicht für die durch Kassenzettel/Steuerquittung belegten Geschäfte mit den ab 1. Juli 2011 vorgenommenen Geschäften. Die Mitteilung hat bis spätestens zum 30. April 2012 zu erfolgen. Betroffene Rechtssubjekte

Die neue Mitteilungspflicht betrifft alle Mehrwertsteuerpflichtigen, Unternehmen, Selbstständige, Nichthandelsorganisationen, nicht ansässige Rechtssubjekte mit einer festen Niederlassung in Italien, Insolvenzverwalter, amtliche Liquidatoren, Rechtssubjekte, die nicht steuerpflichtige Geschäfte durchführen und von der Option gemäß Art. 36-bis Gebrauch gemacht und die Freistellung von der Mehrwertsteuerpflicht genutzt haben, Rechtssubjekte, die die Regelung der neuen Initiativen gemäß Art. 13, Gesetz 388/2000 anwenden, und Rechtssubjekte mit der Mindestregelung gemäß Art. 1, Gesetz 244/2007. Im Falle von außerordentlichen Geschäften oder Umwandlungen (Fusionen, Spaltungen, Einlagen) ist die Mitteilung von allen betroffenen Rechtssubjekten vorzunehmen, wenn der außerordentliche Vorgang nicht das Erlöschen des Rechtsvorgängers mit sich bringt, bzw. vom neu eintretenden Rechtssubjekt, wenn der außerordentliche Vorgang das Erlöschen des Rechtsvorgängers mit sich bringt. Welche Geschäfte betreffen die Mitteilung?

Die Mitteilung betrifft mehrwertsteuerrelevante (steuerpflichtige, gemäß Art. 10 von der Steuer befreite, nicht steuerpflichtige im Falle von Ausfuhrgeschäften oder internationalen Dienstleistungen) und durch Rechnung (Beträge in Höhe von 3000 Euro und darüber) oder Kassenzettel/Steuerquittung (in Höhe von 3600 Euro und darüber ab 1. Juli 2011) belegte Geschäfte. Die Pflicht betrifft daher Leistungen: - gegenüber Rechtssubjekten, an die Rechnungen ausgestellt worden sind (Kunden), - von MwSt.-Inhabern, bei denen Einkäufe vorgenommen worden sind, erhaltene Leistungen (Lieferanten), - gegenüber Rechtssubjekten, an die keine Rechnungen ausgestellt wurden, also Endverbraucher, - die der Differenzbesteuerung unterliegen,

Bezüglich der Ermittlung dieser Schwellenwerte weist die Agentur der Einnahmen darauf hin, dass für diejenigen Rechtssubjekte, die zur Ausstellung einer Rechnung ohne getrennte Anführung der Mehrwertsteuer verpflichtet sind, wie z. B. die Reiseagenturen gemäß Art. 74-ter, DPR Nr. 633/72, die Wertgrenze von 3600 Euro gilt. Außerdem sind die im Namen und auf Rechnung des Kunden vorgestreckten Kosten nicht zu berücksichtigen, da sie von der Bemessungsgrundlage der Mehrwertsteuer ausgeschlossen sind, während für die Fälle der Anwendung der Differenzbesteuerung für gebrauchte Güter gemäß Art. 36, Gesetzesdekret Nr. 41/95 nur die Bemessungsgrundlage mitzuteilen ist, auf die sich die Steuer bezieht, da der Anteil des nicht mehrwertsteuerpflichtigen Betrages unerheblich ist.

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Ausgeschlossene Geschäfte

Von der Mitteilung sind ausgeschlossen: -E infuhren, -A usfuhren gemäß Art. 8, Abs. 1, Buchst. a) und b), DPR Nr. 633/72, - g eleistete und entgegengenommene Abtretungen von Gütern/ Dienstleistungen gegenüber Rechtssubjekten mit Sitz in den so genannten „black list“-Ländern, -G eschäfte, die bereits Gegenstand von Mitteilungen an das Steueramt sind (z. B. Stromlieferungen, Telefondienstleistungen, Versicherungsverträge usw.), - Geschäfte im Zusammenhang mit Abtretungen von Liegenschaften, -G eschäfte mit Privaten, wenn die Zahlungen dafür mittels Kreditkarten, Kundenkarten oder Prepaid-Karten erfolgt sind, - i nnerhalb der EU geleistete/empfangene Geschäfte, - i nterne, durch Rechnung belegte Weitergabe von Gütern. Strafen

Im Falle der mangelnden Mitteilung bzw. unvollständiger oder nicht wahrheitsgemäßer Mitteilungen ist eine Strafe in Höhe von 258 bis 2065 Euro anwendbar.

Fabiana Mancabelli, Steuerberatung, T 0471 310 403, fmancabelli@hds-bz.it

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info arbeit www.hds-bz.it/arbeit

Online alle Angaben zum NKV Leitende Angestellte Vor Kurzem wurde der gesamtstaatliche Kollektivvertrag für die leitenden Angestellten erneuert. Im hds-Internetportal finden Sie die nötigen Informationen und alle Dokumente mit den Vertragsneuerungen.

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Lehre: Gleichstellung von Handwerk und Dienstleistungsgewerbe erreicht Einheitstext nun in Kraft Am 25. Oktober 2011 ist der Einheitstext zur Lehre in Kraft getreten. Kurz nach der Verabschiedung des Textes durch den Ministerrat hatte der Dachverband Confcommercio die Regierung aufgefordert, die unterschiedliche Dauer der Lehre im Handwerk und in den anderen Wirtschaftszweigen, wie z. B. im Dienstleistungsgewerbe und im Tourismus, zu korrigieren, zumal in diesen beiden Bereichen ca. 50 Prozent aller Lehrverträge abgeschlossen werden. Die Parlamentskommissionen hatten im Rahmen von Konsultationen bereits den Standpunkt vertreten, dass es sinnvoll sei,

für jene Berufsbilder, die „Kompetenzen erfordern, die mit dem Kompetenzbedarf von Handwerksberufen vergleichbar sind“, dieselbe Ausbildungsdauer vorzusehen. Die Anfrage des Dachverbandes wollte geklärt wissen, ob für die Handwerksberufe, die in den von Confcommercio unterzeichneten Kollektivverträgen geregelt sind, dieselbe Lehrdauer vorgesehen werden kann. Die Forderungen wurden vollinhaltlich angenommen. In den nächsten Wochen werden bis zur Ausarbeitung der praktischen Anweisungen durch das Ministerium die Gewerkschaften einberufen, um erste Gespräche über die Aktualisierung der vertraglichen Regelung der Höheren Lehre zu führen. Informationen zu den Verhandlungsgesprächen und eine Zusammenfassung der Neuerungen finden Sie im Internet unter News.

Alberto Petrera, Bereichsleiter Arbeits- und Gewerkschaftsangelegenheiten, T 0471 310 501, apetrera@hds-bz.it

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Ausbildungspraktikum und Inail-Prämie Keine versicherungstechnischen Änderungen vorgesehen. Wenn die Voraussetzungen für ein Ausbildungs- und Orientierungspraktikum erfüllt sind, muss der Anbieter des Praktikums für die Teilnehmer die entsprechende Inail-Prämie einzahlen. Dies hat vor Kurzem die Unfallversicherungsanstalt Inail mitgeteilt. Diese Prämie muss anhand der vereinbarten jährlichen Entlohnung berechnet werden, die dem geltenden Mindesteinkommen entspricht. Dieser Betrag wird ins Verhältnis gesetzt zur Anzahl der effektiv geleisteten Praktikumstage und zum Prämiensatz, der unter der Tarifstelle 0611 im Versicherungszweig vorgesehen ist, dem der Praktikumsanbieter jeweils zugeordnet wird, und zwar unabhängig von den im Praktikum vorgesehenen Tätigkeiten. Beim Versicherungszweig Tertiärsektor gilt für die Tarifstelle 0611 ein Prämiensatz von 6 Promille. Dieser Prämiensatz muss für alle direkt am Ausbildungs- und Orientierungspraktikum beteiligten Subjekte und auch für den Teil der eventuell im Betrieb durchgeführten Ausbildung angewendet werden.

apetrera@hds-bz.it


info aktuelles

auf ssverk rschlu e . m 2 1 m . Juli 20 Der So t am 6 n in g e b

Winterschlussverkauf

www.hds-bz.it/recht www.hds-bz.it/beratung

INFO B Gesamtstaatlicher Istatwert betreffend die Verbraucherpreise für die Angleichung der Mieten (Gesetz 392/78). Die Veränderung auf Jahresbasis Oktober 2010 – 2011 ist gleich 3,2 % (75 % = 2,4). Die zweijährige Veränderung beträgt 5,0 % (75 % = 3,75).

2012

Starttermin ist der 7. Januar. Der Winterschlussverkauf beginnt in den meisten Gemeinden Südtirols am Samstag, den 7. Januar und dauert 6 Wochen bis zum 18. Februar 2012. Dies hat der Kammerausschuss der Handelskammer Bozen nach Anhörung des hds und des Verbandes der Selbständigen entschieden. In einigen Tourismusgebieten ist Starttermin der 4. Februar bzw. der 3. März 2012. Wann genau in Ihrer Gemeinde der Schlussverkauf beginnt, erfahren Sie im Internet unter www.hds-bz.it/veranstaltungen. Außerdem finden Sie im Internet nützliche Informationen zu den Sonderverkäufen und zur richtigen Bewerbung derselben.

B Die Indexzahl für die Abfindungen beträgt im Oktober 3,332442.

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