Italienische Post AG – Versand im Postabonnement– G.D. 353/2003 (konv. Ges. Nr. 46, 27.02.2004) Art. 1, Abs. 1, CNS BOZEN · Jahrgang LXV · 12/2017 - 1/2018 · IR/IP · monatlich
hds magazin #12/17 - 1/18 Monatsmagazin des Handelsund Dienstleistungsverbandes Südtirol hds-bz.it facebook.com/hds.unione
Städte und Orte müssen Erlebnisräume sein Studie Onlinehandel: Stefan Genth, Chef des deutschen Handelsverbandes im Gespräch
Alles, was wir für uns selbst tun, tun wir auch für andere, und alles, was wir für andere tun, tun wir auch für uns selbst. Thich Nhat Hanh
Der hds wünscht frohe Weihnachten und viel Glück im Neuen Jahr!
handels- und dienstleistungsverband Südtirol
Walter Amort
Dado Duzzi
Bernhard Hilpold
Präsident
Vizepräsident
Direktor
editorial
Erledigt! Es ist in diesen letzten vier Jahren einiges gelungen, was wir bereits über ein Jahrzehnt auf der Agenda hatten. Wenn wir die Liste anschauen, die wir vor vier Jahren dem Landeshauptmann vorgelegt haben, dann können wir feststellen, dass der Großteil der vorgebrachten Anliegen in unserem Sinne umgesetzt wurde. Hier gebührt der Landesregierung und allen voran LH Arno Kompatscher ein Dank für die sehr gute Zusammenarbeit. Einige Beispiele: So sind etwa die Dienstleister zu gleichwertigen förderungswürdigen Betrieben aufgerückt. Gleichzeitig stehen wir zur Reform der Förderungsrichtlinien, die Schwerpunkte setzt wie z. B. die Nahversorgungsförderung. Die Durchführungsverordnung zum Autonomiestatut in Bezug auf die Regelung des Einzelhandels in den Gewerbegebieten war effektiv ein Meilenstein in unserer Gesetzgebung. Wir haben es auf die Liste der wichtigsten Gesetze Südtirols geschafft, die die Besonderheiten unseres Landes hervorheben und stärken, weil sie unsere Vielfalt schützen. Das neue Raumordnungsgesetz will, ganz in unserem Sinn, innerhalb der Siedlungsgrenzen in den Mischzonen neue Freiheiten schaffen und dafür außen diese begrenzen. Eine Maßnahme, die Wege verkürzt und dadurch auch Verkehr reduziert. Im neuen Handelsgesetz, das die gesamte Materie klarer regeln soll, ist es wichtig, die Mechanismen optimal mit dem Raumordnungsgesetz abzustimmen. Es wird in Zukunft eine Kontrollfunktion im Handel geben, die an die Handelskammer ausgelagert wird. Erstmals kann damit der einfache Bürger erwirken, dass die Handelskammer die immer öfter säumigen Gemeinden auffordert, tätig zu werden, wenn die geltenden Handelsgesetze nicht eingehalten werden. Die Vergaberichtlinien für öffentliche Aufträge wurden angepasst. Es wurde versucht, auch für kleinere Betriebe Möglichkeiten zu schaffen. Leider nutzt die öffentliche Verwaltung gerade bei kleineren Summen in den meisten Bereichen diese Option nicht, weil eine Zerstückelung der Ausschreibungssummen Mehrarbeit generiert und darum gemieden wird wie der Teufel. Es gibt aber noch einiges zu tun: So etwa bei der IDM. Wenn man in ihr Tätigkeitsprogramm 2018 die Suchbegriffe „Shopping“ oder „Einkaufen“ eingibt, dann gibt es kein Ergebnis. Da die persönliche Beratung in unseren Geschäften ein Schlüsselelement in der Willkommenskultur für Einheimische und Gäste darstellt, müssen wir diese Inhalte gemeinsam herausarbeiten. Die Gesamtheit des bleibenden Eindrucks unserer Gäste ist für Südtirol und seine Betriebe wichtiger, als die Fokussierung auf einzelne Sektoren.
Walter Amort, hds-Präsident
titelgeschichte Erlebnisraum Handel
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aktuelles Resümee Tag des Handels 2016
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bezirke Die hds-Wahlen auf Ortsebene
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fachgruppen Die Rubrik der Jungen im hds
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bildung Das Weiterbildungsprogramm 2018
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betriebe informieren Neuer Glanz für Optik Gianni in Bozen
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betriebsberatung Effizientes Controlling für den Betrieb
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info aktuelles Neues von den Plastiktüten
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Redaktion, Verwaltung und Werbung: 39100 Bozen, Mitterweg 5, Bozner Boden, T 0471 310 308/309, F 0471 310 396, pr@hds-bz.it, www.hds-bz.it Verantwortlich im Sinne des Pressegesetzes und Verantwortlicher Schriftleiter: Dr. Mauro Stoffella (Bereichsleiter Kommunikation) Redaktion: Dr. Sergio Colombi, Dr. Martina Reinstadler, Manuela Seebacher Grafisches Konzept: Gruppe Gut – www.gruppegut.it titelbild: gettyimages Grafik: Stefano Hochkofler Fotos: freeimages, gettyimages, istockphoto, Christian Oberkofler, Klaus Peterlin, Helmuth Rier, Karin Steiner (Optic Rapid), Shutterstock Druckerei: Athesia Druck GmbH – Weinbergweg 7 – 39100 Bozen Aufgegeben am 29. November 2017 Die Redaktion behält sich das Recht vor, Anzeigen zurückzuweisen. Die in Gastartikeln wiedergegebene Meinung muss nicht der Meinung der Redaktion entsprechen. Herausgeber: Handels- und Dienstleistungsverband Südtirol Genossenschaft – Bozen, Sped. im P.A. – 45% - Art. 2. Absatz 20/b, Gesetz 662/96, Filiale Bozen, Eintragung Landesgericht Bozen Nr. 50/51 – Rep. 27256. Angeschlossen der USPI Unione Stampa Periodica Italiana
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Städte und Orte müssen Erlebnisräume sein Studie Onlinehandel: Stefan Genth, Chef des deutschen Handelsverbandes im Gespräch
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Die Digitalisierung aller Lebens- Für Stefan Genth spielt heute der Einzelbereiche verändert auch den Einzelhandel handel immer noch eine wesentliche Rolle und mit ihm möglicherweise auch die Orte in der Entwicklung unserer Orte: Der Handes Handels. Eine aktuelle, in Deutsch- del ist einer der wichtigsten Steuerzahler land durchgeführte, groß angelegte Studie der Städte und Gemeinden. Als einer der durchleuchtet die Trends im Onlinehan- größten Arbeitgeber sorgt die Branche für del und die Auswirkungen auf Städte und Wohlstand und Beschäftigung. Die HanOrte. Für Stefan Genth, Hauptgeschäfts- delsorte übernehmen darüber hinaus eine führer des Handelsverband Deutschland soziale Aufgabe, indem sie wichtige Begeg(HDE), gilt: Der Einzelhandel muss sich nungsorte der Gesellschaft strukturieren. „Die Handelsunternehmen sind die Zugpfereinmal mehr wandeln.
titelgeschichte
aber auch Ausbau von Breitbandnetzen für eine flächendeckende Versorgung mit schnellem Internet. Denn immer mehr Händler bauen sich im Internet ein zweites Standbein auf und verknüpfen on- und offline.
Stefan Genth: „Handel bleibt ein Magnet der Innenstädte.“
de der Innenstädte. Ohne sie gäbe es keine Shoppingtouristen, keine bunt glitzernden Fassaden und keine renovierten Altstädte. Der Handel ist Magnet für viele Besucher aus dem Umland, davon profitieren auch andere Branchen wie Gastronomie oder Hotellerie“, so der Handelsexperte. Eine enge Kooperation mit den Städten und Gemeinden ist umso wichtiger, als der Einzelhandel derzeit einen tiefgehenden Strukturwandel erlebt. Das Gesicht der Städte verändert sich. Auslöser dafür sind neue Trends im Shoppingverhalten der Kunden, der demographische Wandel und der wachsende Onlinehandel. Laut Genth gibt es heute in Mitteleuropa noch viele städtebaulich und funktional attraktive Innenstädte. Dies hilft auch dem Handel. Anderenorts müssen Leerstände verkraftet werden. In Deutschland hat eine aktuelle Studie des Handelsforschungsinstituts IFH gezeigt, dass die Verbraucher die Innenstädte im Schnitt mit drei Plus benoten. „Das ist im Mittel zu wenig, um Kunden zu begeistern“, so Genth.
Moderne Infrastrukturen Um lebendige und attraktive Orte zu erhalten und vor allem weiterzuentwickeln, gibt es für den HDE-Spitzenfunktionär ein Rezept: Innenstädte müssen Erlebnisräume sein. Entscheidend dafür ist die Baukultur. Es geht um ein stimmiges Gesamtbild im Ortszentrum, in dem sich die Verbraucher sicher und gut aufgehoben fühlen. Dazu kann bei zu viel Leerstand auch die Verkürzung einer Fußgängerzone beitragen. Gefordert sind aber auch die Immobilieneigentümer und -entwickler. Sie müssten ihrer Verantwortung für eine nachhaltige Entwicklung gerecht werden. Ein Beispiel könnten Mieten sein, die die Besucherfrequenz berücksichtigen und dadurch der finanziellen Überforderung der Händler vorbeugen. Außerdem braucht der Einzelhandel eine moderne Infrastruktur: Ein leistungsfähiges Straßennetz, ausreichend Parkplätze und ein gut ausgebauter öffentlicher Personennahverkehr sind unverzichtbar. Infrastruktur heißt in Zeiten der Digitalisierung
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Onlinehandel: Prognosen schwierig Der Onlinehandel ist aktuell der Wachstumstreiber für den Einzelhandel und steht in Deutschland für rund 30 Prozent des Umsatzplus in der Gesamtbranche. Wie die Studie aufzeigt, ist die Wachstumsdynamik in einigen Kategorien (z. B. Unterhaltungselektronik, Bücher) geringer geworden, in anderen Warengruppen (z. B. Heimwerkerbedarf, Autozubehör) beginnt das Wachstum gerade erst. Einige Experten sehen „den Goldrausch im Onlinehandel“ (vor allem bezogen auf Mode) bereits zu Ende gehen. Im Buchhandel wird beispielsweise beobachtet, dass mit neuen Ladenkonzepten Kunden zurückgewonnen werden. Weitgehend offen ist die Frage, wie sich der Onlineeinkauf von Lebensmitteln entwickeln wird. Allgemein gilt: Prognosen zur weiteren Entwicklung des Onlinehandels sind schwierig. Je nach Branche werden die Entwicklungen sehr unterschiedlich verlaufen. Auch der Multichannelhandel, der seine Heimat häufig im stationären Handel hat, wächst weiter.
Fortsetzung auf Seite 6
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titelgeschichte
Studie Onlinehandel
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55 Prozent dieser Unternehmen rechnen mit steigenden Onlineumsätzen in 2017. Die intelligente, digitale Verzahnung zwischen stationärem Geschäft und online – das ist für Genth die Zukunft des Handels. „Deshalb eröffnen immer mehr bisher reine Onlinehändler auch stationäre Geschäfte. Umgekehrt bauen aus demselben Grund immer mehr stationäre Händler eine Onlinepräsenz auf. Digitalisierung im Handel ist aber mehr als die Eröffnung von Onlineshops. Denn auch die stationären Geschäfte nutzen die neuen Möglichkeiten für sich und ihre Kunden. Anwendungen wie Innennavigation, digitale Produktinformationen oder mobile Bezahlung sind in aller Munde.“ Kunden abholen Für die Herausgeber der Studie zum Onlinehandel ist auf jeden Fall eines klar: Das Wachstum des virtuellen Handels ist ein Trendverstärker, jedoch nicht der Auslöser für die derzeitigen Herausforderungen des stationären Handels. Zu diesen haben in Deutschland beispielsweise auch die überdimensionierten Flächenausweisungen außerhalb der Städte in den vergangenen Jahr(zehnt)en beigetragen. Der Einzelhandel muss sich somit heutzutage einmal mehr wandeln. Es fängt laut Genth damit an, dass jeder stationäre Händler zumindest im Internet auffindbar sein muss. „Außerdem müssen alle Unternehmen prüfen, ob es Sinn macht, einen eigenen Onlineshop aufzubauen oder über Plattformen zu verkaufen.“ Prinzipiell bieten das Internet und der Onlinehandel Unternehmen viele Chancen, sich auch mit Nischenkonzepten einen größeren Kundenkreis zu erschließen. Es gilt: Die Händler müssen die Kunden „dort abholen“, wo sie gerade einkaufen wollen. Darüber hinaus geht es auch um die Digitalisierung der Geschäfte vor Ort. „Es geht um neue Serviceleistungen für die Kunden. Für den stationären Handel ist dabei WLAN von großer Bedeutung. Denn Innovatio-
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Seit etwa 15 Jahren wird über die Auswirkungen des Onlinehandels diskutiert, zuerst als Ablösung des klassischen Versandhandels, dann in Bezug auf einzelne, besonders online-affine Branchen, wie Bücher und Elektrogeräte und mittlerweile in Bezug auf vielschichtige Auswirkungen auf Stadt und Raum. Relative Einigkeit herrscht darüber, dass eine Mischung aus Handel und sozialer Interaktion als elementare Kennzeichen von Orten auf absehbare Zeit nicht ersetzbar ist. Der Handelsverband Deutschland (HDE) hat heuer mit dem Bundesbauministerium und dem Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung die Grundlagenstudie bzw. die Onlinepublikation „Onlinehandel – Mögliche räumliche Auswirkungen auf Innenstädte, Stadtteil- und Ortszentren“ herausgegeben. Die Herausforderungen für Städte und Gemeinden steigen gleichfalls wie für den Einzelhandel.
nen wie die Navigation in den Geschäften oder mobile Bezahlung setzen voraus, dass die Kunden mit ihren Smartphones im Geschäft Zugriff auf das Internet haben. Aufgrund baulicher Gegebenheiten oder schlechter Netze ist das aber oft nur per WLAN sicherzustellen. Im Ausbau öffentlicher WLAN-Angebote liegen auch große Chancen für die Innenstädte. Neben dem Handel werden sich Gastronomie, Dienstleister aber auch Nahverkehrsunternehmen und die Verwaltung im Allgemeinen weiter digitalisieren und den Kunden online Angebote machen“, erklärt der HDE-Geschäftsführer. Traditionelle Stärken Parallel zur Digitalisierung müssen die stationären Händler auf ihre traditionellen Stärken setzen. Genth dazu: „Das Einkaufserlebnis muss stimmen. Dazu gehören die persönliche, kompetente Beratung und die Inszenierung der Ware. Der persönliche Kontakt zum Kunden ist eine Riesenchance, die auch konsequent genutzt werden muss.“ Genth geht abschließend auch auf die Frage ein, wie er die politische Vorgabe des Landes Südtirol sehe, über die Raumordnungsgesetzgebung den Handel in den Orten und
nicht außerhalb wie in den Gewerbegebieten oder im landwirtschaftlichen Grün anzusiedeln – mit dem Ziel, Städte und Orte lebendig und attraktiv zu halten. Er sieht gewisse Ähnlichkeiten mit Deutschland: „Hierzulande orientiert sich die Planungskultur an der optimalen Versorgung der Bevölkerung. Diese ist aufgrund der kurzen Wege durch Handelsstandorte in den Ortszentren am ehesten sicherzustellen. Daher ist es umso wichtiger, diese Handelsstandorte im Sinne der optimalen Versorgung der Bevölkerung nicht durch unnötige Außenentwicklungen zusätzlich zu schwächen.“
Mauro Stoffella Bereichsleiter Kommunikation, T 0471 310 303, mstoffella@hds-bz.it
r unte ilder os. B e n S c h ö b z . i t / fo t hds -
aktuelles
Daniela Aquila ist Südtirols Verkaufstalent 2017 Die ersten Drei: v. l. Martina Locher, Gewinnerin Daniela Aquila und Melanie Hütter.
Ein spannendes Finale. Südtirols beste Berufs- und Fachschüler aus dem Bereich Handel haben Ende Oktober im Rahmen des Berufswettbewerbes für Verkäufernachwuchs ihre Fähigkeiten unter Beweis
gestellt. Daniela Aquila aus Aicha (sie vertritt die Landesberufsschule Brixen/Lehrbetrieb Öhler in Brixen) hat den diesjährigen Wettbewerb gewonnen und darf sich Verkaufstalent Südtirol 2017 nennen. Im Berufsbildungszentrum von Bruneck hat sich die Jungverkäuferin gegen vier weitere Finalisten durchgesetzt. Auf Rang zwei landete Melanie Hütter aus Lana (LBS Meran/
Lehrbetrieb Chaplin aus Lana), gefolgt von Martina Locher aus Sarntal (LBS Gutenberg aus Bozen) auf Rang drei. Die weiteren zwei Finalisten waren Pia Oberparleiter aus Percha (Berufsbildungszentrum Bruneck/Lehrbetrieb Schuhmode Maria aus Bruneck) und Manuel Messner aus Obervintl (Berufsbildungszentrum Bruneck/Lehrbetrieb Athesia Papier aus Bruneck). Der Berufswettbewerb Verkaufstalent Südtirol wird jedes Jahr vom hds in Zusammenarbeit mit dem Berufsbildungszentrum Bruneck durchgeführt. Allen Finalisten winkt ein Scheck, zur Verfügung gestellt von der Bilateralen Körperschaft im Tertiärsektor (EbK).
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aktuelles
8 hds-Präsident Walter Amort: „Gute Mitarbeiter bringen nachhaltigen Erfolg.“
Vizepräsident Dado Duzzi unterstrich wie wichtig die Zusammenarbeit mit der Landesregierung ist.
LH Arno Kompatscher: „Die Vielfalt des Einzelhandels in Südtirol muss erhalten bleiben.“
Glückliche Hühner legen die besseren Eier Tag des Handels ein großer Erfolg. Loyale und zufriedene Mitarbeiter steigern die Produktivität eines jeden Unternehmens. Investitionen in die Mitarbeiterentwicklung und deren Fortbildung führt somit zu mehr Kundenzufriedenheit und zu einem höheren Umsatz und Gewinn. Umso zufriedener die Mitarbeiter sind, desto zufriedener sind auch die Kunden – ganz nach dem Motto: „Glückliche Hühner legen die besseren Eier“. Clemens C. Schmoll und Gerhard Habitzl, beide Berater und Coaches aus Österreich, haben beim diesjährigen Tag des Handels zum Thema referiert. Barbara Siebenförcher von der Traditionsmetzgerei G. Siebenförcher gab praktische Tipps. Über 300 Gäste nutzten die Gelegenheit, um sich Anfang November im Four Points by Sheraton in Bozen über die Mitarbeiterselektion, Mitarbeitermotivation und Mitarbeiterführung zu informieren.
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„Südtirol weist eine vielschichtige Gesellschafts- und Wirtschaftsstruktur auf. Dies reflektiert auch der Einzelhandel. Großhandel, verschiedene Formen des Einzelhandels, E-Commerce sowie große und kleine Verkaufsflächen haben sich in unserem Land durchgesetzt. Gerade aber die vielen Klein- und Familienbetriebe setzen in ihren Geschäftsmodellen dabei nicht auf automatisierte Abläufe, sondern auf die Fähigkeiten ihrer Mitarbeiter. Gute und qualifizierte Mitarbeiter sind der Schlüssel zum Erfolg“, sagte Präsident Walter Amort zu Beginn der Veranstaltung. Dabei unterstrich er die Wichtigkeit von individuellen Weiterbildungsmaßnahmen, um die persönliche Entwicklung der Arbeitnehmer zu unterstützen. Vizepräsident Dado Duzzi wies darauf hin, dass durch gesellschaftliche und technologische Entwicklung immer wieder neue Formen des Handels entstehen, diese aber bis heute nicht die alten verdrängen konnten. Er sprach den Verkehr und die Mobilität in der Landeshauptstadt und den umliegenden Orten an. „Beides soll trotz der großen Baustellen, die es in nächster Zeit geben wird, reibungslos funktionieren. Dabei hoffe ich auf die Unterstützung der Landesregierung“, so Duzzi.
aktuelles
Die drei Hauptreferenten Gerhard Habitzl, Clemens C. Schmoll und Barbara Siebenförcher (v. l.)
Den Verkaufstalenten Martina Locher und Melanie Hütter (r.) wurde für ihre Leistung beim Südtiroler Berufswettbewerb ein großes Lob von Dado Duzzi und Walter Amort ausgesprochen.
r unte ilder en B der auf t s n so chö e Die s z.it/foto s.union d b h d s - k . co m / h boo fa c e
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Die Veranstaltung bot bei einem Buffet Raum für Diskussionen.
Landeshauptmann Arno Kompatscher lobte in seiner Ansprache die gute und vorbildhafte Zusammenarbeit zwischen der Landesregierung und dem hds. „Es gab in den letzten Jahren einen großen Fortschritt, und wir haben viele gemeinsame Ziele erreicht. Darauf können wir stolz sein. Vor allem was den Handel in Gewerbegebieten angeht, haben wir einen Meilenstein erreicht. Betreffend die Handelsurbanistik dürfen wir in Südtirol eigene Regeln aufstellen, aufgrund unseres traditionellen Handels. Dies erforderte harte politische Arbeit, doch gemeinsam haben wir es geschafft“, sagte Kompatscher. Der Landeshauptmann versicherte den Kaufleuten, dass er sich dafür einsetzen will, dass die gewachsenen Handelsstrukturen in Südtirol erhalten bleiben. „Der Einzelhandel in Südtirol ist eine Besonderheit und dies soll so bleiben“, so Kompatscher. Abschließend sprach er verschiedene Förderungen im Einzelhandel an, die kleinen Betrieben neue Perspektiven bieten. Auch hierfür will sich die Landesverwaltung verstärkt einsetzen und spezifische Beiträge für den Handel ausarbeiten.
Treue Mitglieder geehrt Langjährige Verbandsmitglieder wurden im Rahmen des Tag des Handels geehrt. 16 Handels- und Dienstleistungsbetriebe haben dem hds seit 60 bzw. 50 Jahren ihr Vertrauen ausgesprochen. • 60 Jahre Mitgliedschaft: Luhn Market Ohg aus Freienfeld, Mobili Fornasier Nandino Ohg aus Meran, Prunner Klaus & Co. Ohg aus Schenna, Sport Erich GmbH aus Enneberg, Sport Walter Kg aus Wolkenstein und Oberrauch Zitt Ag aus Bozen. • 50 Jahre Mitgliedschaft: Dabermatic Kg, Eccel Decorona GmbH, Knoll Dental GmbH und Pompadour Tè GmbH aus Bozen, Fructus Meran Kg aus Vilpian/Terlan, Hofstätter J. GmbH und Horst Geier aus Tramin, Möbelhaus Rogen GmbH aus Mühlbach, Unterhuber Edy Co. Kg aus Brenner sowie Willy Wiemann & Co. Ohg aus Meran.
mreinstadler@hds-bz.it
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aktuelles
Die prämierten Schüler und ...
EbK prämiert Lehrlinge, Fachschüler und 10 Betriebe
... die prämierten Betriebe mit den Verantwortlichen der EbK und des hds.
Beste Nachwuchskräfte im Bereich Handel und Verwaltung ausgezeichnet. Die Bilaterale Körperschaft für Handel und Dienst-
leistungen (EbK) prämiert auch heuer wieder Südtirols beste Lehrlinge und Fachschüler des Sektors Handel und Verwaltung. Über eine Prämie in Höhe von 500 Euro dürfen sich all jene freuen, die am Ende der Schulausbildung eine Endnote von 9,5 und höher aufweisen. Diese Prämie wird jährlich vergeben. Vor Kurzem wurden in Bruneck 12 Lehrlinge und Fachschüler prämiert: Angelika Auer und Sulimani Gindjilj aus Meran, Manuel Messner, Sara Unterhofer Schneider, Pia Oberparleiter und Sigrid Klammer aus Bruneck, Martin Nothdurfter und Mingying He aus Bozen, Viktoria Wieser aus Sterzing sowie Birgit Zanvit, Anna Zingerle und Valentina Puicher Soravia aus Innichen. Auch jene Unternehmen, die das Arbeitsverhältnis des prämierten Lehrlings mit einem unbefristeten Arbeitsvertrag bestätigen, erhalten von der EbK eine Prämie im Wert von 2000 Euro. Ausgezeichnet wurden heuer sieben Betriebe und Filialen: Schuhmode Maria, Fi-
liale Athesia Papier und Sportler Ag mit der Filiale Sportler Alpin in Bruneck, Metzgerei Steiner Ohg in Rasen Antholz, Papin Sport in Innichen, Sportler Firmensitz in Bozen und Tyrolia Papier in Meran. Die Prämien wurden von EbK-Präsident Bernhard Hilpold und hds-Bezirkspräsident Philipp Moser verliehen. Herzlichste Gratulation!
Finanzspritze für Kinderbetreuung
Die Kinderbetreuungsspesen werden für den Zeitraum 1. Dezember 2017 bis 28. Februar 2018 im Ausmaß von 65 Prozent rückvergütet. Die Ansuchen können samt der notwendigen Dokumentation innerhalb 30. November eingereicht werden. Weitere Informationen unter www.ebk.bz.it.
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Schulbesuche mit dem hds Informationskampagne hat begonnen.
Der hds besucht auch in diesem Schuljahr im Rahmen einer landesweiten Informationskampagne Südtirols Schulen. Bis April 2018 stehen rund 40 Schulbesuche, 25 Expertenunterrichte und 20 Betriebsbesichtigungen auf dem Programm. Die Mittelschüler werden über Berufe, Ausbildungs- und Karrieremöglichkeiten der Sektoren Handel und Dienstleistung informiert, Unternehmer geben Einblick in ihre Betriebe und Jugendliche erzählen über erste Erfahrungen aus der Arbeitswelt. In den Abschlussklassen der Ober- und Berufsschulen referieren hds-Mitgliedsbetriebe zu Themen wie Marketing, Betriebsgründung oder Bewerbung. Der hds setzt sich damit aktiv für die Förderung der Jugend ein. „Wir möchten mit dieser Aktion den Schülern zeigen, wie interessant und abwechslungsreich die Berufe im Handels- und Dienstleistungssektor sind und welche Möglichkeiten sie bieten. Zudem sollen diese Berufe aufgewertet werden, um neue Fachkräfte für unsere Branchen zu finden“, erklärt hds-Präsident Walter Amort. Der hds organisiert neben den Schulbesuchen auch die Schnuppertage. Dabei stellen sich Handels- und Dienstleistungsbetriebe aus allen Bezirken zur Verfügung und öffnen den Jugendlichen ihre Tore. Schüler können so den Betriebsalltag und die Berufe hautnah erleben.
Verkaufslehrgang für Neu- und Quereinsteiger Anmeldeschluss: 20. Jänner. Im Handel gibt es vielfältige Aufgaben und Karrierewege. Wichtige Grundlagen, wertvolle Kompetenzen und praktisches Know-how aus der täglichen Arbeit vermittelt ein Verkäuferkurs für Neu- und Quereinsteiger im Handel. Der Lehrgang für mehr Verkaufserfolg wird vom hds gemeinsam mit der Landesberufsschule für Handel und Grafik „J. Gutenberg“ organisiert. Der Kurs umfasst 150 Stunden und wird in Bozen abgehalten. Der erste Unterricht findet am 19. Februar statt. Die Inhalte des Lehrgangs sind: die Rolle des Verkäufers, Kommunikationsregeln, Verkaufsgespräche in Deutsch und Italienisch führen und analysieren, Kundentypen erkennen, Warenpräsentation, Reklamationen, Kassiervorgang, Warenannahme, Ladendiebstahl, Teamarbeit, Stil- und Imageberatung, einfache Verkaufsgespräche in Englisch, Arbeitssicherheit. Auf dem Programm steht außerdem ein Praktikum. Mehr Infos: Landesberufsschule für Handel und Grafik „J. Gutenberg“, T 0471 562 561, F 0471 916 438.
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WSV beginnt am Freitag, 5. Jänner 2018
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Startschuss für das große Rennen. Der Winterschlussver-
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kauf 2018 beginnt in Südtirol am Freitag, 5. Jänner und dauert sechs Wochen bis zum 16. Februar 2018. Die Termine wurden vom Kammerausschuss der Handelskammer Bozen auf Vorschlag des hds festgelegt. Die Tourismusgemeinden Tiers, Kastelruth, St. Ulrich, St. Christina, Wolkenstein, Ritten, Enneberg, St. Martin in Thurn, Wengen, Abtei, Corvara, Stilfs, Kurzras, Reschen und St. Valentin auf der Haide hingegen starten den Winterschlussverkauf am 17. Februar und beenden ihn am 30. März 2018. hds-bz.it/recht: Mehr Infos über die Themen Sonderverkäufe und Preisauszeichnungen online unter Downloads.
lebnis bieten und den Einkauf vor Ort belohnen: Mit dem Ziel Kundenbindung und Freude schenken, haben zahlreiche hdsOrtsgruppen in der Vorweihnachtszeit eine Reihe von Initiativen organisiert. Alle Informationen zu den verschiedenen Gewinnspielen in Südtirol werden auf der gemeinsamen Plattform weihnachtsgewinn.it präsentiert. Zu finden sind dort Kassenbonbon (Burggrafenamt) und Rittner Glückszug. Die Webseite bietet einen tollen Überblick zu den Preisen und Teilnahmebedingungen. Einige Aktionen ermöglichen sogar die interaktive Teilnahme. Lassen Sie sich überraschen!
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Sprechstunden
Termine 12.12.
hds vor Ort
• Optiker-Optometristen: Vollversammlung Bozen, Rentsch, Magdalener Hof, 20:00 Uhr
St. Ulrich montags von 14:30 bis 15:30 Uhr im Gemeindeamt. Lana donnerstags von 11:00 bis 13:00 Uhr im Rathaus,
26.01. • Baustoffhändler: Jahresversammlung Bozen, Messe Bozen (Tribulaunsaal), Messeplatz 1, 17:30 Uhr
Maria-Hilf-Straße 5. St. Leonhard i. P. jeden 2. und 4. Mittwoch im Monat von 08:00 bis 10:00 Uhr in der Bezirksgemeinschaft Burggrafenamt,
01.02. • Eventdienstleister: Vollversammlung Bozen, hds-Hauptsitz
Passeirerstraße 3. Klausen donnerstags von 08:30 bis 12:30 Uhr, Kaffee Nussbaumer, Unterstadt 4, H 331 5714 456.
01.02. • zukunft events: Podiumsdiskussion der Eventdienstleister Bozen, hds-Hauptsitz, 17:00 Uhr
Mühlbach dienstags von 08:00 bis 09:30 Uhr im Gasthof Zur Linde. Mals montags von 08:00 bis 10:00 Uhr im Gemeindehaus, Bahnhofstraße 19. Prad montags von 10:30 bis 12:30 Uhr in der Raiffeisenkasse.
D Veraer aktu elle ns kale taltung s --n - - - d e r: --h d s vera -bz.i - nsta t/ ltun gen
Sulden am 13. Dezember, 10. Jänner sowie am 14. Februar von
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10:00 bis 12:00 Uhr in der Raiffeisenkasse.
Rentenberatung Meran am 13., 20. und 27. Dezember, am 10., 17., 24. und 31. Jänner sowie am 7. Februar von 08:00 bis 12:00 Uhr im hds-Büro. Sterzing am 21. Dezember, am 18. Jänner sowie am 1. Februar von 08:30 bis 09:30 Uhr im hds-Büro. Brixen am 14., 21. und 28. Dezember, am 11., 18. und 25. Jänner sowie am 1. Februar von 14:30 bis 16:30 Uhr im hds-Büro. Bruneck am 21. Dezember, am 18. Jänner sowie am 1. Februar von 11:00 bis 12:30 Uhr im hds-Büro. Schlanders am 13. und 27. Dezember sowie am 10. und 24. Jänner von 14:00 bis 16:00 Uhr im hds-Büro. • PensPlan-Infopoints im hds (nach Vereinbarung) Kostenlose landesweite Vorsorgeberatung für Arbeitnehmer und Selbstständige. Vereinbaren Sie Ihren Gesprächstermin mit dem hds-Büro in Ihrer Nähe oder unter T 0471 978 032.
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Rechtsbeistand (nach Vereinbarung) Die Beratungsgespräche finden in allen hds-Bezirksstellen statt. Vereinbaren Sie Ihren individuellen Gesprächstermin: T 0471 310 422.
Arbeitssicherheit und Umwelt (nach Vereinbarung) Die Beratungsgespräche finden in allen hds-Bezirksstellen statt. Vereinbaren Sie Ihren individuellen Gesprächstermin: T 0471 310 504.
Informationen: T 0471 310 308, pr@hds-bz.it
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Ein starkes Team
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Ehrenamt: hds-Ortsobleute und Ortsausschüsse neu gewählt In diesen Wochen werden in allen Gemeinden die Verbandsgremien gewählt. Alle fünf Jahre sind diese neu zu bestellen. Hier nun der erste Block des neuen Teams in den einzelnen Bezirken. Die aktuelle Liste unter hds-bz.it.
Bozen Stadt und Land Aldein Ortsobfrau: Helene Matzneller 1 ; Branzoll Ortsobmann: Walter Turini 2 ; Deutschnofen Ortsobfrau: Renate Zelger Obkircher; Margreid Ortsobfrau: Ute Pfaffstaller 3 ; Pfatten Ortsobmann: Renzo Costa 4 ; Ritten Ortsobmann: Gerhard Prantner 5 , Ortsausschuss: Dieter Bernard, Veronika Pöhl Hermeter, Gottfried Niederstätter, Alexander Öhler, Joachim Prast; Salurn Ortsobmann: Maurizio Degasperi 6 ; St. Christina Ortsobmann: Armin Senoner 7 ; Tiers Ortsobfrau: Lydia Kritzinger; Wolkenstein Ortsobmann: Bruno Pitscheider 8 , Ortsausschuss: Mirko Auer, Ivan Avi, Fabian Mussner, Walter Mussner, Klaus Pitscheider, Gabriel Riffeser, Margit Riffeser, Andreas Senoner, Claudia Erse Senoner.
Eisack- und Wipptal
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Barbian Ortsobfrau: Karin Rabanser 1 , Ortsausschuss: Martin Keck; Feldthurns Ortsobfrau: Elisabeth Unterfrauner 2 , Ortsausschuss: Anna Markart, Paul Unterthiner; Franzensfeste Ortsobfrau: Hermine Auer 3 , Ortsausschuss: Urs Seeber; Rodeneck Ortsobmann: Othmar Pranter 4 ; Vintl Ortsobmann: Johann Unterpertinger 5 .
bezirke
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Pustertal Bruneck Ortsobmann: Daniel Schönhuber 1 , Ortsausschuss: Martin Casanova, Josef Egger, Markus Frenes, Josef Lechner, Gert Mair, Toni Mair unter der Eggen, Luca Manzolli, Philipp Molling, Monika Mutschlechner, Klaus Neuhauser, Gerd Schönhuber, Marion Von Zieglauer; Gais Ortsobmann: Eduard Kronbichler 2 , Ortsausschuss: Markus Knapp, Christian Lercher, Willi Plank; Gsies Ortsobfrau: Juliane Amhof 3 ; Innichen Ortsobmann: Michael Wachtler 4 , Ortsausschuss: Stefan Holzer, Gottfried Leiter, Martina Schäfer, Thomas Schmiedhofer, Claudio Spiazzi, Werner Tempele; Niederdorf Ortsobmann: Karl Egarter 5 ; Olang Ortsobmann: Peter Paul Agstner 6 , Ortsausschuss: Peter Mair, Priska Mutschlechner, Alexander Pörnbacher, Robert Sagmeister; Terenten Ortsobfrau: Christine Engl 7 .
Vinschgau Kastelbell-Tschars Ortsobfrau: Doris Gstrein 1 , Ortsausschuss: Johann Forcher, Waltraud Pichler, Daniel Raffeiner, Sonja Raffeiner; Martell Ortsobfrau: Gerlinde Götsch Fleischmann 2 , Ortsausschuss: Viktor Fleischmann, Klaus Fuchs; Prad am Stilfserjoch Ortsobmann: Thomas Rungg 3 , Ortsausschuss: Mirko Baldi, Renate Gander, Sarah Gritsch, Liselotte Nielsen, Nadia Thoma, Iuliana Vieriu.
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bezirke Pustertal | Vinschgau
Treue, Zufriedenheit, Loyalität
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hds-Ehrendiplom für 30 Jahre Mitgliedschaft. Langjährige hds-
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Mitglieder werden mit einem Ehrendiplom gewürdigt. Einige Mitglieder wurden vor Kurzem von den hds-Bezirkspräsidenten Philipp Moser und Dietmar Spechtenhauser, der Vizebezirkspräsidentin Martina Gamper Tschenett, dem Ortsobmann von Bruneck, Daniel Schönhuber, sowie den Bezirksleitern Heinz Neuhauser und Walter Holzeisen besucht bzw. im Büro empfangen. Als Dank für Treue und beständige Mitgliedschaft erhielten sie die hds-Urkunde. Seit 30 Jahren beim hds sind 1 Elektro Wieser (Schlanders) 2 Andrea Gander (Stilfs) 3 Doris Gstrein (Kastelbell-Tschars) 4 Petra Schwemm (Latsch) 5 Spenglerei Walter Matzohl & Co. Kg (Glurns) 6 Vitalis – Dr. Joseph GmbH (Bruneck)
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Vinschger Weihnachtslicht 2017
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Spendenaktion für Menschen in Not. Es gibt viele Menschen, denen das Schicksal schlimm mitgespielt hat und denen es nicht besonders gut geht – auch im Vinschgau. Mit der Spendenaktion „Vinschger Weihnachtslicht“ will der hds in Zusammenarbeit mit HGV und lvh genau diesen Personen helfen und ihnen ein wenig Licht in den Alltag bringen. Als symbolisches Zeichen erstrahlt in den teilnehmenden Betrieben vom 1. Dezember bis zum 6. Jänner eine Kerze. Die Spendenaktion wird in Zusammenarbeit mit der Vinzenzgemeinschaft Vinschgau durchgeführt und von den Raiffeisenkassen des Vinschgaus unterstützt.
bezirke e onlin ilder rie . B e n e S c h ö r Fo t o ga l in de
Vinschgau
Informationen, Erfahrungen und Ideen ausgetauscht Lehrfahrt über das Stilfserjoch nach Tirano und Bormio. Das Ortsmarketing der Städte Tirano und Bormio in der Lombardei sowie die Entwicklung und die Zukunft des Stilfserjochs standen im Mittelpunkt einer Lehrfahrt, die vor Kurzem vom Bezirk Vinschgau des hds organisiert wurde. Rund 20 Kaufleute und Dienstleister, Vertreter der Tourismusvereine sowie Gemeindepolitiker, angeführt von hds-Bezirkspräsident Dietmar Spechtenhauser und hds-Bezirksleiter Walter Holzeisen, haben daran teilgenommen. Ziel der Lehrfahrt war ein Gedankenaustausch mit Inputs und interessanten Vorschlägen der Kaufleute aus Tirano und Bormio für die Betriebs- und Ortsentwicklung sowie Informationen über die neuesten Entwicklungen des für den Vinschgau so wichtigen Stilfserjochs. Tolle Pläne fürs Stilfserjoch. Die Stilfserjochstraße wurde zwischen 1820 und 1825 gebaut und war für das damalige Kaiserreich Österreich-Ungarn, zu dem auch die Lombardei gehörte, von großer strategischer Bedeutung. Dadurch war ein direkter Zugang nach Italien möglich. Inzwischen ist die Straße zu einer Touristenattraktion geworden und führt jedes Jahr Tausende Gäste in den Vinschgau. Seit mehr als zwei Jahren beschäftigt sich eine Arbeitsgruppe mit der Aufwertung des Stilfserjochs. Arnold Gapp, Präsident der Arbeitsgruppe, und Koordinator Stephan Gander berichteten ausführlich über die Plä-
17 ne der nächsten Jahre. Zwischen den Regionen Vinschgau, Valtellina und Val Müstair soll eine Gesellschaft gegründet werden, die ab 2019 operativ Maßnahmen umsetzt. Duschen und Schließfächer für Radfahrer, neu gestaltete Parkplätze sowie eine verkehrsberuhigte Zone sind geplant. Außerdem sollen die Fassaden der Häuser saniert und ein historisches Museum errichtet werden. Auch die Verkaufsstände sollen für die Besucher attraktiver gestaltet werden. Mit den Entrümpelungsarbeiten der Straße soll bereits im nächsten Jahr begonnen werden. Alle Branchen sind vertreten. In Tirano, einer Gemeinde mit 9000 Einwohnern, wurde die Delegation von Vertretern der Gemeinde und des Handelsverbandes empfangen. Die Branchen Landwirtschaft, Handel und Dienstleistung, Tourismus und Gastronomie sind in Tirano ausgewogen vertreten. Hervorzuheben ist der Markt von San Michele, den es bereits seit über 500 Jahren gibt. Das historische Zentrum von Tirano ist gut erhalten, die meisten Handelsbetriebe sind auf der Durchzugsstraße angesiedelt. Obwohl Tirano kein Stadtmarketing hat, gibt es Bemühungen das Leben in die Altstadt zurückzuholen. Vor allem lange Einkaufsabende im Sommer finden großen Anklang.
Netzwerkgespräche geführt und in gemütlicher Diskussionsrunde Informationen ausgetauscht. Die meisten Aktionen finden in Bormio während der Hauptsaisonen im Winter und Sommer statt. Gastronomie- und Shoppingevents sowie Sportveranstaltungen helfen den Ort zu vermarkten. Die Marketingvereinigung ABC arbeitet dabei vor allem mit dem Tourismusverein zusammen. Dieser stellt für den Handel und für Events ein eigenes Budget zur Verfügung. Eine Bereicherung für alle. „Der Besuch bei unseren Nachbarn hat gezeigt, wie wichtig ein funktionierendes Ortsmarketing und die Zusammenarbeit aller Wirtschaftstreibenden ist. Dieser Ausflug hat unseren Horizont erweitert, und wir konnten tolle Ideen sammeln, die wir nun gemeinsam im Vinschgau umsetzen können. Besonders begeistert waren die Gastgeber in Tirano und Bormio von unserem Geschenkkorb mit Spezialitäten aus dem Vinschgau“, sagt hds-Bezirkspräsident Dietmar Spechtenhauser, der abschließend allen dankt, die an diesem Lehrausflug teilgenommen und ihn möglich gemacht haben.
wholzeisen@hds-bz.it
Bormio und seine Events. Nach einem gemeinsamen Mittagessen in Bormio, wurden mit Vertretern aus Wirtschaft und Politik
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bezirke Pustertal
Wirtschaft unter neuer Führung
V. l. Joachim Reinalter, Daniel Schönhuber und swr-ea-Präsident Leo Tiefenthaler.
„swr-ea bietet den Wirtschaftsvertretern aller Sektoren die Chance, sich auszutauschen und wirtschaftsrelevante Themen gemeinsam weiterzubringen. Auch auf Bezirksebene wird dies immer wichtiger werden“, ist Daniel Schönhuber überzeugt. Der Bezirksausschuss setzt sich aus Vertretern der in swr-ea angeschlossenen Verbände – hds, HGV, SBB, UVS, VSF und lvh – zusammen. Die Bezirkspräsidentschaft rotiert im Zwei-Jahres-Rhythmus.
Unternehmensgründung: Der richtige Versicherungsschutz für den Start Mit Erfolg zur Betriebsübergabe
PR-Info PR-Info
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Viel Erfolg für hds-Vertreter. Im Rahmen der Bezirkssitzung des Südtiroler Wirtschaftsring – Economia Alto Adige (swr-ea), die vor Kurzem in Percha stattgefunden hat, erfolgte der statutarisch vorgesehene Wechsel der Bezirkspräsidentschaft. Auf Joachim Reinalter, der die Bezirkspräsidentschaft in Vertretung des Südtiroler Bauernbundes (SBB) die letzten beiden Jahre innehatte, folgt Daniel Schönhuber in Vertretung des hds. Schönhuber ist hdsOrtsobmann von Bruneck und führt mit seiner Familie das Sport- und Modegeschäft Schönhuber in Bruneck.
Die Raiffeisenkasse Bruneck undheute die Handelskammer Bozen Erstberatung Moderne IT-Lösungen sind Voraussetzung für bieten jedes kostenlose Unternehmen, unabhängig von der Branche. Die Südtiroler Wirtschaft ist von kleinen und mittleren Betrieben stark geprägt. Jährlich werden in Südtirol rund 700 Betriebe an die Nachfolger übergeben. Welche Dienste gerade für junge Unternehmer interessant sind, weiß Peter Nagler, Direktor des Laut Statistik scheitert aber fast ein Drittel aller Betriebsübergaben. Raiffeisen möchte dem entgegenwirken und bietet in Zusammenarbeit mit der HandelsInternetproviders Raiffeisen OnLine. kammer Bozen kostenlose Erstberatungen zur Betriebsnachfolge an, sagt Dr. Philipp Holzer, Firmenkundenberater in der Raiffeisenkasse Bruneck. Als Verantwortlicher für die Beratung von Jungunternehmern und Betriebsübergaben weiß er über die Notwendigkeit einer gut geplanten Betriebsnachfolge Bescheid. VoIP-Gegensprechanlage anstelle der Die Internetseite und weitere ApplikatiHerr Nagler, ohne Internet läuft Die Kommunikation verlagert herkömmlichen Türsprechanlage ist onen können dem Wachstum und den heutzutage gar nichts. sich vermehrt ins Netz. Welche in Bozen angeboten. Durch die Zu- lienbetrieb Herr Holzer, wie sieht die der Nachfolger frühzeitig möglich. werden. Das sind wich- künftigen Anforderungen der Kunden Was empfehlen Sie mit einem Lösungen gibtkönnen es hier?wir unseren vorbereitet Zusammenarbeit der sammenarbeit Unternehmensgründer? Dank dernun hohen Geschwindigkeiten, Handelskammer aus und Kunden gemeinsam und vor tige Aspekte, die mit einer gezielten ständig erweitert werden. Woran sollte ein UnternehmensPeterbringt Nagler:sie? Ein Internetanschluss Ort die diesen ein Breitband-Internetanschluss höhere Erfolgschancen was Mehrwert anbieten. Die Planung gründer nochZusammen denken? mit der Dr. Philipp Holzer: „Infürregelmäßigen nimmt sich ist die Voraussetzung das laufende Expertin bietet, ist die Nutzung vonausreichend IP-Telefonie garantieren. Bozen wollen wir Abständen Erstberafür die Beratung und informiert Eine eigene Internetadresse und ein Geschäft undfindet für vieleeine Dienste, die da- Zeit störungsfrei und in höchster Qualität Handelskammer tung zur Unternehmensnachfolge Interessenten über die verschie- unsere dabeisind unterstützen modernerKunden Webauftritt für jedes mit zusammenhängen. In rund 50 Ge- die möglich. im Hauptsitz dergibtRaiffeisenkasse Aspekte, die bei Schritt für Schritt begleiten.“ neuesieUnternehmen äußerst wichtig. meinden Südtirols es ein schnelles denen In der Geschäftswelt ist der derBetriebsInformati- und Bruneck statt. Damit soll den zu berücksichtigen sind.“ Der Webauftritt ist ein zentrales Marund sicheres Glasfaser-Internet bisBehin übergabe onsaustausch in Echtzeit mit Kunden trieben unseres können interessierte Jede ketingund Verkaufsinstrument. in den Betrieb. FürTätigkeitsgebietes Unternehmen, die und Lieferanten besonders wichtig. Wie die werden, sich also auch oder Branche hat aber ihre speziellen Benicht Möglichkeit mit Glasfasergeboten erschlossen sind, Es Einehandelt hohe Erreichbarkeit steigert die Betriebsinhaber sich mitADSL diesem eineund Sensibilisierungsdie Erstberatung dürfnisse. Internetseiten können sehr bietenfrühzeitig wir VDSL, oderThema Funk- um Effizienz beschleunigt die Ge- -nachfolger auseinanderzusetzen. eineSüder- kampagne? Anspruch komplex sein. nehmen? Es gibt jede Menge Internet an und deckenDenn so ganz schäftsprozesse. ROL Voice Business in folgreiche Übergabe garantiert den „Ja, das stimmt. Viele BetriebsüberErstberatung findet in Funkder interessanter und spannender tirol ab. ist eine professionelle Internet-Tele- „Die Fortbestand des Betriebes und der gaben scheitern leider häufig an einer Raiffeisenkasse Bruneck statt. JeSchnellere Internetverbindungen er- fonie-Lösung, mit der die Mitarbeiter tionen, die eingebaut werden können. Arbeitsplätze. Das stärkt gleichzeitig ungenügenden Planung. Eine mehr- der Kunde, der Interesse an einer Dr. Philipp Holzer, Firmenkundenberater möglichen den Austausch großer Da- per VoIP-Telefon - und mobil per Gerade in der Anfangsphase gilt es die lokalen Wirtschaftskreisläufe und jährige Detailplanung ist in der Praxis Beratung hat, kann sich direkt über der Raiffeisenkasse Bruneck: „Eine mehrtenmengen. Die Sicherheit spielt dabei App - arbeiten können. Alle Festnetze aber, sich auf das zu konzentrieren, nicht zuletzt auch die Versorgung vor oftmals aus zeitlichen Gründen nicht unsere Raiffeisenkasse anmelden. jährige Detailplanung erhöht die Erfolgseine sehr wichtige Rolle. Als erster der EU-Länder und der Schweiz sind was wirklich wichtig und notwendig Ort. Die Beratung bei uns im Haus möglich. Sie ist allerdings auf jeden Der Termin wird individuell mit den chancen einer guten Betriebsübergabe.“ ist. In einem Gespräch mit den BeProvider bieten wir zur Fall zum sinnvoll. OrtstarifElementare erreichbar. Fragen Zusätzliche wird von Italiens einer Expertin derdeshalb Abteilung wie Interessierten und der Handelskamraternvereinbart. von Raiffeisen OnLine werden Internetanbindung automatisch auch die Dienste wie Chat oder oder die derzukünfAnruf- mer Unternehmensentwicklung der HanAltersvorsorge Vorab können sich ROL-Direktor Peter Nagler: „Wir stehen Lösungen ganz nach dem Bedarf und Das die Sicherheit im Paket mit. Somit sind services für Kunden und Nutzer der unseren Kunden vom Internetanschluss delskammer Bozen durchgeführt. tige Rolle des Übergebers im Betrieb Betriebsinhaber und/oder NachfolBeratungsangebot kann bei dem jederzeit verfügbaren Budget des Kunden Dokumente sowiewerden Kundenund LiefeUnternehmens-Webseite runden das ger vor OrtSüdtiroler bis zur schlüsselfertigen Website Normalerweise solche Be- müssen geklärt werden. Gleichzeitig gerne genauer über allen Raiffeisenkassen in zur Seite.“ ausgearbeitet. rantendaten Paket beispielsweise ab. Auch die Installation einer den ratungen nurbestens in der geschützt. Handelskammer muss in einem FamiAblauf informieren.“ Anspruch genommen werden.
www.raiffeisen.it
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PR
Nachhaltige Energiezukunft für Südtiroler Betriebe Als umfassender Energiedienstleister bietet Alperia Betrieben maßgeschneiderte Energielösungen an. Dank des Rahmenabkommens zwischen hds und Alperia profitieren Verbandsmitglieder von vorteilhaften Angeboten und haben einen lokalen Energiepartner an ihrer Seite, der sie mit grüner Energie aus Südtiroler Wasserkraft versorgt. Zudem arbeitet Alperia an innovativen Energielösungen für die Zukunft, unter anderem in den Bereichen Energieeffizienz, Elektromobilität und Ultrabreitbandnetz. Energieeffizienz im eigenen Betrieb steigern
In Zeiten steigender Energieverbräuche ist Energie zu kostbar, um diese zu verschwenden. Insbesondere Betriebe mit eigenen Produktionsstätten weisen erhöhte Energieverbräuche auf. Mit adäquaten Energiesparmaßnahmen kann man dem erhöhten Energiekonsum entgegenwirken. Durch eine effizientere Nutzung von Energie werden Ressourcen geschont und Betriebskosten langfristig eingespart. Einem nachhaltigeren Umgang mit Energie und den Ressourcen wird eine zunehmend größere Bedeutung in der Betriebsführung zugewiesen. Alperia unterstützt Unternehmen bei einem intelligenten Einsatz der Energieressourcen und bietet entsprechende Dienstleistungen in diesem Bereich an. Dank jahrzehntelanger Erfahrung im Energiesektor verfügt Alperia über die Kompetenzen und das Know-how, die für die Entwicklung innovativer Zukunftslösungen grundlegend sind. Energiemanagement
Die Einführung eines Energiemanagement-Systems ist die ideale Lösung, um den Energieverbrauch im Unternehmen effizienter zu gestalten und Kosten und Ressourcen zu sparen. Alperia bietet Unternehmen eigene Energieaudits an, wobei teilweise mit nur geringem Aufwand die Energieverbräuche gesenkt werden können. Im Rahmen der Energy-Management-Beratung nehmen qualifizierte Mitarbeiter die Energieprozesse und Energieflüsse im Betrieb genauer unter die Lupe und identifizieren die Energieeinsparpotentiale.
Alperia unterbreitet zudem konkrete Vorschläge für mögliche Maßnahmen zur Optimierung des Energieeinsatzes und zur Steigerung der Energieeffizienz und bietet Unterstützung bei deren wirtschaftlichen und technischen Bewertung, auch hinsichtlich Relevanz, Durchführbarkeit und Höhe der Investition.
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Web Energy Check
Speziell für die Businesskunden hat Alperia einen eigenen Web Energy Check entwickelt, der eine einfache Ermittlung des Energieeffizienzgrades des eigenen Unternehmens ermöglicht. Nach kurzer Bestandsaufnahme des Energieverbrauchs wird dieser in Vergleich zu anderen branchenüblichen Unternehmen gesetzt und mögliche Einsparpotentiale ermittelt. Zu finden ist der Web Energy Check im Online-Kundenportal von Alperia. Klima Factory: Programm der KlimaHaus Agentur
Durch den Alperia Energy-Audit besteht die Möglichkeit am KlimaFactory Programm, einer Initiative der Klima Haus Agentur zur Verbesserung der Energieeffizienz in Unternehmen, teilzunehmen. Das Programm beinhaltet Check-Up, Benchmarking und Bewertung durch die KlimaHaus Agentur. Förderungsmöglichkeiten
Unternehmen, auch kleine und mittelständische, haben die Möglichkeit, um Landesförderungen betreffend Energieeffizienzmaßnahmen anzusuchen. Ein Energieaudit beispielsweise wird bis zu 60 % gefördert, vorausgesetzt es wird von einer qualifizierten Einrichtung, wie Alperia Energy, durchgeführt. Möchten Sie genauer über die Möglichkeiten der Energieeinsparung, Effizienz und Förderungen informiert werden? Alperia steht für eine persönliche Beratung zur Verfügung, um eine für jeden Betrieb geeignete Lösung zu finden. Kontakt
T 0471 987 830, energy@alperiaenergy.eu, www.alperiaenergy.eu
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fachgruppen hds-bz.it/handelsagenten
Handelsagenten und -vertreter
ENASARCO und Kapitalgesellschaften Neu: Beiträge für Aus- und Fortbildungskurse. Die Stiftung ENASARCO bietet
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den in Form einer Kapitalgesellschaft tätigen Agenten ein Aus- und Weiterbildungsangebot. Jährlich werden bis zu 200 Beiträge über einen Gesamtbetrag von maximal 200.000 Euro vergeben, der auf die einzelnen Regionen verteilt wird. Förderberechtigt sind juristische Personen mit Agenturvertrag, die in Form einer Kapitalgesellschaft – GmbH, AG – tätig sind. Der Fortbildungskurs kann ausschließlich vom gesetzlichen Vertreter der Kapitalgesellschaft oder von einem Beschäftigten der Gesellschaft absolviert werden, der für diesen Zweck vom gesetzlichen Vertreter benannt wird. Alle Anträge, die die auf regionaler Ebene vorgesehene Anzahl oder Ausgabenhöhe überschreiten, werden später berücksichtigt, wenn anderweitig Antragsteller auf ihren Beitrag verzichten oder zuvor eingereichte Anträge nicht die vorgeschriebenen Voraussetzungen erfüllen. Für den Antrag auf
diesen Weiterbildungsbeitrag muss man im Mitgliederbereich in.Enasarco.it angemeldet sein. Voraussetzungen
Der Beitrag wird genehmigt, wenn diese Voraussetzungen erfüllt sind: - Die in Form einer Kapitalgesellschaft tätigen Agenten müssen seit mindestens fünf Jahren bei der Stiftung ENASARCO eingetragen und die letzten drei Jahre – 2014, 2015, 2016 – durchgehend angemeldet gewesen sein. Sie müssen Inhaber mindestens eines aktiven Agenturverhältnisses sein. - Schulungskurse – Die Kurse müssen mindestens 14 Stunden Frontaluntericht vorsehen und müssen die Tätigkeit von Handelsagenten betreffen: Kommunikation und persönliches Empowerment, Verkaufstechniken, Marketing, Qualitätszertifizierung der Agententätigkeit, Neuro-Linguistisches Programmieren, Nutzung von Informatikinstrumenten für die Büro- und/oder
Verkaufsarbeit, Fremdsprachen; der Agent muss mindestens 75 Prozent des TheorieUnterrichts besucht haben. - Bildungsanbieter – Die Schulungskurse müssen von Bildungsanbietern, von öffentlichen oder diesen gleichgestellten Bildungsträgern organisiert werden, die bereits bei der Stiftung ENASARCO akkreditiert sind. Beitragshöhe und Beitragsgesuch
Der Beitrag deckt 50 Prozent der Kosten des ENASARCO-Mitglieds und ist pro Teilnehmer auf 1000 Euro jährlich begrenzt; der Beitrag für eine Stunde Schulung ist auf maximal 50 Euro begrenzt. ENASARCO-Mitglieder haben nur dann Anspruch auf einen Beitrag, wenn sie einen Kurs bei einem Anbieter besuchen, der bereits bei der Stiftung akkreditiert ist. Das Beitragsgesuch kann ausschließlich online im Mitgliederbereich inEnasarco gestellt werden; anderweitig eingereichte Anträge - wie z. B. per Einschreiben oder bei den FNAARC-Büros oder bei Patronaten abgegebene Gesuche - werden nicht akzeptiert. Bei Antragstellung (Vormerkung) müssen die Mitglieder keinerlei Unterlagen einreichen. Innerhalb von 60 Tagen ab der Onlineantragstellung müssen dann folgende Unterlagen nachgereicht werden: 1) Kopie der Kursanmeldung mit detaillierter Beschreibung der Schulung, 2) Kopie eines gültigen Ausweises des Antragstellers. Bei Beantragung des Spesenbeitrags: 1) Kopie der Teilnahmebescheinigung mit detaillierter Angabe der Anwesenheitszeiten des Kursteilnehmers (mit Ausnahme der öffentlichen oder der diesen gleichgestellten Bildungsanbietern), 2) Beleg über die angefallenen Kosten, 3) Kopie eines gültigen Ausweises des Antragstellers. Fristen
Der Kurs, für den das Beitragsgesuch eingereicht wird, muss innerhalb von 60 Tagen ab der Vormerkung beginnen; innerhalb von 60 Tagen ab Antragstellung müssen die vorgeschriebenen Unterlagen nachgereicht werden.
gcosatti@hds-bz.it
hdsmagazin #12/17 - 1/18
fachgruppen
für ENASARCO: Daten Zugang aktualisieren
Handelsagenten und -vertreter
ENASARCO: Antrag auf Frührente Mitglieder, die nicht die „Mindestquote“ erreichen, die laut geltender Geschäftsordnung für das betreffende Jahr vorgesehen ist, können ein oder zwei Jahre früher die vorgezogene Altersrente beantragen. Agenten können die vorgezogene Rente ab dem 1. Jänner 2017 beantragen, Agentinnen haben ab dem 1. Jänner 2021 Anspruch darauf. Die Mitglieder müssen folgende Voraussetzungen erfüllen: - Alter: 65 Jahre, - 20 Beitragsjahre, - Quote 90 (resultiert aus der Summe zwischen dem meldebehördlichen Alter und den Beitragsjahren). Für jedes Jahr, das bis zum Erreichen des Renteneintrittsalters fehlt, das eigentlich für den Anspruch auf die Altersrente vorgeschrieben wird, ist ein Abschlag vom Betrag der Frührente von 5 Prozent vorgesehen. Dabei werden alle in der Geschäftsordnung vorgesehenen Voraussetzungen berücksichtigt, einschließlich der Quote 92. Die Auszahlung der frühzeitigen Altersrente erfolgt jeweils ab dem ersten Tag des Folgemonats nach Einreichung des Antrags. Der Antrag muss ab dem Tag gestellt werden, ab dem die altersmäßigen Voraussetzungen (Geburtstag) und die laut Geschäftsordnung vorgesehenen Beitragsjahre erfüllt sind. Anders als bei der ordentlichen Altersrente kann der Antrag nicht vorab gestellt werden. Unterstützung bei der Beantragung der Frührente bieten die Büros des Patronats 50&PIÙ Enasco im hds.
mriegler@hds-bz.it
e seit 20 14 -Mitglieder, di Alle EN ASARCO ten nich t da gs un er echtig ihre Zugangsb verp flichrt haben, sind mehr ak tualisie önlichen rs pe Angabe ihrer tet, online mit me das na er tz nu se als Be E- Mail-A dr es hz rc uf ühe Verf ahren du en tspr echend h mit den sic lt, empfieh ren. EN ASARCO gsda ten ngsber echtigun ak tuellen Zuga und so en eld er eich anzum im Mitgliederb er forng ru sie ali eine Ak tu zu pr üfen, ob derlich ist.
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z.it gcosatti@hds-b
Handelsagenten und -vertreter
Freiwillige Weiterzahlung der Rentenbeiträge Handelsagenten, die vor dem 1. Jänner 2012, d. h. vor Inkrafttreten der neuen Geschäftsordnung, zur freiwilligen Weiterzahlung der Rentenbeiträge zugelassen wurden, können die freiwilligen Beitragszahlungen in der genehmigten Höhe für die gesamte Restlaufzeit der Genehmigung fortsetzen. Die Zahlungen müssen mindestens dem Mindestbeitrag entsprechen, der zum betreffenden Zeitpunkt für Agenten mit Einzelagenturvertrag gilt. Diese Weiterzahlungen dürfen das 20. Beitragsjahr nicht überschreiten (Art. 9, Abs. 5 und Art. 13 der Geschäftsordnung 2004). Somit wirken sich die laufenden Erhöhungen des Beitragssatzes in der Übergangsfrist bis 2020 von 13,50 auf 17 Prozent (laut Art. 4, Abs. 2) nicht auf die Genehmigungen aus, die vor Inkrafttreten der neuen Geschäftsordnung gewährt wurden – und zwar beschränkt auf die Gültigkeitsdauer dieser Genehmigungen, die bis zum Erreichen des 20. Beitragsjahres gelten.
mriegler@hds-bz.it
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fachgruppen hds-bz.it/lebensmittelgewerbe
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1 D ie Konditoren Paul Wojnar, Gewinner Christian Pupp und Thomas Dusini (v. l.). 2 Die Vertreter der Bäckerinnung im hds feierten mit den Lehrlingen ihre Freisprechung.
Lebensmittelgewerbe
Trends und Innovation Hotel 2017 ein großer Erfolg. Mit einem abwechslungsreichen Programm, vielen regionalen Feinkostspezialitäten und innovativen Qualitätsprodukten haben sich heuer die Bäcker, Konditoren und Speiseeishersteller im hds auf der Fachmesse Hotel in Bozen präsentiert. Mit dabei waren erstmals die Südtiroler Genussmetzgereien und die Gastronomie im hds. Jeder Tag war einer anderen Berufsgruppe gewidmet. Neue Produkte wurden verkostet und bewertet, traditionelles Schüttelbrot hergestellt, Eis nach alten Rezepten produziert, das Metzgerhandwerk vorgestellt und über neue Trends hinter der Bartheke diskutiert. Fachschüler und Lehrlinge der Landesberufsschule Emma Hellenstainer in Brixen zeigten ihr Können. Publikumsmagnet waren heuer der Wettbewerb der Konditoren
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zum Produkt des Jahres. Auch die Freisprechungsfeier der Bäckergesellen stand auf dem Programm. Die Eishersteller überzeugten mit der unvergleichbaren Qualität von handwerklich hergestelltem Speiseeis. Der Südtiroler Getränkering versorgte die Messebesucher mit Bier und frischen Getränken. Außerdem wurden Weißwurst und frische Brezen serviert. Am Stand wurde eine Spendenaktion für Südtirol hilft organisiert, der Erlös kommt notleidenden Menschen zugute. Köstlichkeiten aus Zucker
Die Konditoren organisierten heuer einen neuen Wettbewerb, gesucht wurde das Produkt des Jahres. Passend zu den Trends funktional food, Regionalität und Gesundheit mussten drei Zuckerbäcker innovative Produkte kreieren. Gewonnen hat die Schwarzplentene Schnitte mit Preiselbeeren, zubereitet vom Konditor Christian Pupp. Verkostet und bewertet wurden die Produkte vom Messepublikum und einer Fachjury.
Cremig und fruchtig
Der zweite Messetag stand ganz im Zeichen der Speiseeishersteller. Sie überzeugten bei den von ihnen gestalteten Tag mit der unvergleichbaren Qualität von handwerklich hergestelltem Speiseeis. Sieben Eismacher stellten traditionelles Fruchtsorbet aus Früchten, Zucker und Wasser her. Der Fruchtanteil liegt dabei bei 50 Prozent. Eine handbetriebene Eismaschine aus dem 19. Jahrhundert zeigte, wie traditionelles Eis hergestellt wurde. Die Messebesucher konnten den Eisherstellern bei ihrer Arbeit über die Schulter schauen und vom leckeren Eis kosten. Die Zukunft der Bar
Die neuesten Trends hinter der Bartheke waren Thema einer Fachtagung, die von der Gastronomie im hds und in Zusammenarbeit mit dem nationalen Verband für das Gastgewerbe Fipe-Confcommercio organisiert wurde. Luciano Sbraga, Leiter der Studienabteilung des Verbands FipeConfcommercio stellte neue Erkenntnisse
fachgruppen 4
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sten ne , chön li Die s esse on M r e s d o s e F o t o v i e l e V i d co m / ok. o b e ac auf f s.unione hd
vor und gab interessante Inputs und Vorschläge. Diego Bernardi, hds-Vertreter für die Gastronomie und Inhaber von Hopfen & Co. gab Tipps aus der Praxis.
Geschüttelt wurde gemeinsam mit prominenten Persönlichkeiten original Südtiroler Schüttelbrot.
Freisprechungsfeier für 18 Bäckerlehrlinge
Der letzte Messetag war den Metzgern gewidmet. Ihren ersten gemeinsamen Auftritt hatten dabei die Südtiroler Genussmetzgereien. Sie haben sich vor einigen Monaten zusammengeschlossen. Gemeinsam stehen sie für hochwertiges Metzgerhandwerk, traditionelle Produkte, heimische Qualität und professionelle Beratung. Dem Publikum wurde das Metzgerhandwerk nähergebracht und die Produktphilosophie der Genussmetzgereien erklärt.
Höchste Qualität und beste Beratung
Mit rund 120 Mitgliedsbetrieben gehört die Südtiroler Bäckerinnung zu einer der bedeutendsten und traditionsreichsten Berufsgruppen in Südtirol. Sie trafen sich am Tag der Bäcker zur alljährlichen Generalversammlung. Bei der Freisprechungsfeier der Bäckerlehrlinge wurden 18 Gesellenbriefe überreicht und die drei besten Schüler der diesjährigen Abschlussklasse mit tollen Preisen prämiert. Bester Lehrling war Lukas Risser, gefolgt von Stefan Trenker und Tim Mair. Nach den Feierlichkeiten stand ein Gaudischütteln auf dem Programm.
3 D ie Speiseeishersteller stellten leckeres Fruchtsorbet nach alten Rezepten her. 4 Luciano Sbraga und Diego Bernardi (r.) informierten über die Zukunft in der Gastronomie und gaben den Barbetreibern wertvolle Tipps. 5 Die Südtiroler Genussmetzger Stefan Rabensteiner (Seis), Egon Gruber (Ulten), Claudia Siebenförcher (Meran/Gratsch), Silvia Ebner (St. Pauls/Eppan), Heidi Siebenförcher (Meran), Thomas Siebenförcher und Günther Oberperfler (v. l.).
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fachgruppen hds-bz.it/lebensmittelgewerbe hds-bz.it/lebensmittel
Lebensmittelgewerbe
Neues von food label check
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Schnelle Hilfe bei der Lebensmitteletikettierung. Seit Dezember 2016 ist laut EU-Verordnung 1169/2011 die Anbringung von Nährwerttabellen an allen Produkten, die nicht nur lokal vertrieben werden, verpflichtend. Die Internetplattform food label check sorgt bereits seit drei Jahren für schnelle Hilfe für viele tausende Betriebe. Der Onlineservice bietet eine Nährwerttabelle in Deutsch und Italienisch, eine Aufzählung von nährwertbezogenen Claims, die für ein Lebensmittel in der Werbung verwendet werden dürfen, die übersetzte Zutatenliste in absteigender Reihenfolge
samt prozentualer Aufschlüsselung der hervorgehobenen Zutaten (QUID), Allergenhinweise (auch in Spuren), einen Bericht zu den verwendeten Datenquellen und angestellten Berechnungen für die Nährwerttabelle und die Claims. Das Programm kann jedoch nicht die Energiewerte von Lebensmitteln berechnen, die fermentiert wurden (z. B. Sauerteig). Bei fermentierten Lebensmitteln muss die Nährwerttabelle von einem Labor analysiert werden. Ungenau ist das Programm auch bei der gesetzlichen Verkehrsbezeichnung bei Backwaren (pane tipo 00, prodotto da forno) oder bei der Angabe des Herstellungsortes (hergestellt für XX im Werk von XX). Aus diesem Grund sollte eine Etikette vor Freigabe immer von einer fachkundigen Person begutachtet werden. Ab 2018 wird für die Verwendung von food label check eine Nutzungsgebühr von der Handelskammer Bozen eingehoben, die sich nach der Anzahl der Mitarbeiter richtet. Mehr Infos: Stefan Kuhn, Fachgruppenleiter, T 0471 310 507, skuhn@hds-bz.it.
Lebensmittelgewerbe
Herstellungsbetrieb muss angegeben werden
Lebensmittelgewerbe
Spende für Südtirol hilft Offizielle Scheckübergabe in Bozen. Neben regionalen Qualitätsprodukten stand der hds-Messestand bei der Hotel 2017 im Zeichen der Solidarität. Im Rahmen der Fachmesse fand auch heuer eine große Spendenaktion der Lebensmittelfachgruppen im hds statt. Am Stand wurde eine Spendenaktion für Südtirol hilft organisiert, der Erlös kommt nun notleidenden Menschen zugute. Vor Kurzem konnten die Vertreter der Bäcker, Konditoren, der Speiseeishersteller und der Getränkegroßhändler einen Scheck in der Höhe von genau 3105,75 Euro an Südtirol hilft übergeben. Der hds unterstützt seit Jahren die Hilfsaktionen von Südtirol hilft. Zur Organisation haben sich 2006 Caritas, Bäuerlicher Notstandsfond, Südtiroler Krebshilfe, Radio Tirol und der Radiosender Südtirol 1 zusammengeschlossen.
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Etikettierung von Lebensmitteln. Ab April 2018 müssen Lebensmittelhersteller auf den Verpackungen den Herstellungsort der Lebensmittel angeben, falls dieser nicht identisch mit dem Verpackungsbetrieb ist (GvD Nr. 145 vom 15. September 2017). Die Bestimmung gilt nicht für Produkte, die in anderen EU-Ländern, in der Türkei, in den EFTA- und EWR-Ländern hergestellt wurden. Die Kennzeichnung gilt allerdings für direkt nach Italien importierte Waren aus Ländern, die nicht zu den Unterzeichnern der oben genannten Vereinbarungen gehören. Die Angabe kann bei einer Kennzeichnung der Genusstauglichkeit entfallen. In der Phase vor dem Verkauf an den Endverkäufer können diese Angaben auch in den Begleitdokumenten angeführt werden. Für die Nichteinhaltung der Bestimmung ist eine Strafe von 2000 bis 15.000 Euro vorgesehen.
skuhn@hds-bz.it
fachgruppen hds-bz.it/junge hds-bz.it/baecker
Junge im hds
#mybusiness and #myideas
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Bäcker
Große Spendenaktion zu Weihnachten Einsatz für wohltätigen Zweck. Für die Bäckerinnung steht Weihnachten im Zeichen der Solidarität und der Spenden. So wurde auch heuer wieder die landesweite Spendenaktion „AIUTARE – HELFEN – DAIDÉ“ gestartet. Während der ganzen Adventszeit backen Südtirols Bäcker in ihren Backstuben verschiedene Weihnachtsbrote. Mit dem Kauf eines Weihnachtsbrotes ist auch eine Geste der Solidarität verbunden. Für jedes verkaufte Brot werden 50 Cent an die Hilfsorganisation Südtirol hilft gespendet. Das Brot ist mit einem entsprechenden Band geschmückt und erkennbar.
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Klaus Messner Alter: 26 Jahre Unternehmensname/Branche: Naturbäckerei Messner
Eine Showbühne für junge Unternehmer. Kreativ, kritisch und mit vielen neuen Impulsen bereichern die Vorstandsmitglieder der Jungen im hds diese Rubrik. Auch im kommenden Jahr können Berufskollegen sich und ihre Aktivität vorstellen. Kontakt: Petra Blasbichler, T 0471 310 318, pblasbichler@hds-bz.it. Heute auf der Showbühne zu Gast Klaus Messner aus Völs.
Junge Führungskraft sein, bedeutet für mich: In erster Linie kann ich als Arbeitgeber die Qualität der erzeugenden Produkte vorgeben. Als Jungunternehmer wird man stets mit neuen Herausforderungen konfrontiert. Das macht zwar nicht immer Spaß, allerdings gewinnt man stets wertvolle Erfahrungen. hds-Mitglied bin ich, weil durch den hds sind wir immer auf dem Laufenden und werden schnell informiert, sollte es wichtige Gesetzesänderungen in unserem Berufsbild geben. Zudem finden wir in vielen Bereichen eine kompetente Anlaufstelle, sollte es Probleme geben. Was für mich ein gutes Brot ausmacht: Ich bin ein Idealist in Sachen Broterzeugung. Für mich wird richtiges Brot mithilfe von Natursauerteigen, verschiedenen Vorteigen, langen Teigruhen und vor allem ohne Fertigbackmischungen oder anderen „chemischen Helfern“ hergestellt. Das merkt man später bei der Haltbarkeit und besonders am Geschmack von einem guten Brot.
hdsmagazin #12/17 - 1/18
fachgruppen hds-bz.it/50plus hds-bz.it/baustoffhaendler hds-bz.it/wanderhaendler
Vereinigung 50+ im hds
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Kultur und Köstlichkeiten Goldener Herbst, goldener Ausflug.
Die Vereinigung der 50+ im hds hat im Oktober zum traditionellen Herbstausflug eingeladen. 30 begeisterte Teilnehmer sind dem Aufruf gefolgt. Eine geführte Besichtigung von Schloss Runkelstein, eine Bierverkostung sowie ein Törggeleabend standen auf dem Programm. Begeistert waren die Teilnehmer von der Geschichte des Schlosses Runkelstein. Die
Burganlage wurde 1237 errichtet und 1385 von einer reichen Kaufmannsfamilie aus Bozen erworben, die die Burg mit profanen Fresken ausmalen lies. So ist zum Beispiel im Sommerhaus der Roman Tristan und Isolde von Gottfried von Straßburg malerisch dargestellt. In fünf Räumen des Westtraktes wird das mittelalterliche Leben der höfischen Gesellschaft erzählt, wobei besonders die Badestube fasziniert. Die Fresken von Schloss Runkelstein stellen ein einzigartiges Zeugnis der damaligen höfischen Welt, der adeligen Bekleidung und des Turnierwesens dar. Nach den kulturellen Erlebnissen und mittelalterlichen Eindrücken ging es für die Gruppe weiter zur Bierverkostung in das Hopfen & Co. Das Wirtshaus braut sein ei-
genes Bier nach dem deutschen Reinheitsgebot von 1516. Insgesamt wurden vier verschiedene Biere verkostet. Der dritte Stopp führte nach Signat, wo der Abend bei einer gemütlichen Törggelerunde im Kinighof genossen wurde. Der Herbstausflug klang in den späten Abendstunden in lockerer Atmosphäre aus. Tolle Eindrücke des Tages online in der Fotogalerie.
Wanderhändler
Wochenmarkt in Firmian kommt gut an Baustoffhändler
Die richtige Wahl für eine bessere Zukunft Messe Klimahouse und Jahresversammlung 2018. Die Baustoffhändler im hds
sind auch im kommenden Jahr Partner und Aussteller der Messe Klimahouse in Bozen. Ebenso und bereits seit einigen Jahren findet im Rahmen der Fachmesse die Jahresversammlung der Berufsgruppe statt. Der Termin wurde für Freitag, 26. Jänner festgelegt. „Der Baustofffachhandel ist ein wichtiger Wirtschaftszweig und bietet viele interessante Arbeitsplätze. Spitzenprodukte, qualifizier-
hdsmagazin #12/17 - 1/18
tes Fachpersonal sind das Markenzeichen der Baustoffhändler – sie sind kompetente Zulieferer für Unternehmen und Bauherren. Und das Motto der Klimahouse 2018 gibt dem Credo der Fachgruppe recht: Die richtige Wahl für eine bessere Zukunft“, sagt Brigitte Schönthaler, Präsidentin der Baustoffhändler im hds. Gastvorträge hochkarätiger Referenten bereichern die Vollversammlung der Fachgruppe, auf deren Tagesordnung auch die Vorstandswahlen stehen.
se ahou Klim is 27.01. e s s b Me 24. Uhr n vom 8:00 Boze :00 bis 1 9 von 0
Ein belebtes Stadtviertel. Am 11. Oktober ist der Startschuss für den neuen Wochenmarkt am Montessoriplatz im Bozner Stadtteil Firmian gefallen. „Der Start ist gelungen, und für die Marktteilnehmer ist der erste Eindruck positiv“, freuen sich die Wanderhändler im hds. „Die Kunden schätzen den neuen Markt als gesellschaftlichen Treffpunkt. Und der Platz eignet sich bestens für einen Markt“, berichtet etwa Bäckermeister und Marktteilnehmer, Hans Schmidt aus Lana. Nun gilt es aber den Markt bekannter zu machen und vor allem die Anrainer zu informieren, dass es diese zusätzliche Einkaufsmöglichkeit gibt. Die Pilotphase des „Mittwochmarktes“ ist bis Ende 2018 geplant. Während dieser Testphase wird sich zeigen, ob der Mittwochmarkt bestehen bleibt.
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hdsweiterbildung / unioneformazione 2018
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Neues Weiterbildungsprogramm 2018 Rund 300 Kurse in den verschiedensten Bereichen. Erleben und entdecken Sie gemeinsam mit dem hds das neue Weiterbildungsangebot für 2018. Es erwartet Sie ein breit gefächertes und innovatives Angebot. Zu den Kursthemen gehören Verkauf (Kunde, Modetrends, Fotografie, Ladendiebstahl), Warenkunde (Ernährung), Social Media und Web, Kommunikation und Führung (Knigge, Gesprächsführung, Teambuilding, Konflikte, Mediation), persönliche Kompetenzen (Büro-/Zeitmanagement und Logistik) sowie Stress und Gesundheit (Yoga, Bewegung, Rückenschule). Die gesetzlich vorgeschriebenen Arbeitssicherheitskurse sind auch im neuen Programm zu finden. Ein großer Vorteil bei den Arbeitssicherheitskursen (inklusive Auffrischungskursen) für Arbeiternehmer liegt darin, dass diese auch online im Betrieb absolviert werden können.
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hdsmagazin #12/17 - 1/18
weiterbildung Schulung für Erste Hilfe-Beauftragte
Highlights aus dem Kurskalender Diese Seminare sind geplant
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Arbeitssicherheit. In jedem Betrieb muss ein Erste Hilfe-Beauftragter ernannt werden. Ernannt werden kann der Arbeitgeber oder ein Mitarbeiter, der jeweils die dafür vorgesehene Schulung genossen hat. Der Kurs umfasst 12 (Risikogruppe B und C) oder 16 (Risikogruppe A) Unterrichtseinheiten und muss nach 10 Jahren mit 4 Stunden aufgefrischt werden. Eine Schulung für Erste Hilfe-Beauftragte in italienischer Sprache findet am 6. Dezember und in deutscher Sprache am 12. Dezember in Bozen statt. Hygiene und HACCP
Stress verstehen und handhaben
Abschalten statt ausbrennen. Es geht um das Erkennen der eigenen Stressdynamik und die Veränderungen in der Arbeitswelt. Der hds organisiert am 7. Dezember sowie am 13. Dezember in Bozen zwei Kurse, die erlebnis- und erkenntnisorientiert gestaltet sind und somit den Teilnehmern einen Mehrwert für ihren Arbeitsalltag bringen. Der Kurs kann auch als Auffrischung der Pflichtkurse im Bereich Arbeitssicherheit angerechnet werden.
Noch freie Plätze. Das gesamte Organisationssystem rund um die Lebensmittelsicherheit und -hygiene ist für jeden, der gewerblich Lebensmittel verarbeitet, lagert, transportiert, verkauft oder verabreicht gesetzlich verpflichtend (EU-Verordnung 852/2004). Lebensmittelunternehmer tragen die Verantwortung, ihre Mitarbeiter zu schulen und über Neuigkeiten im Sektor auf dem Laufenden zu halten. Der hds organisiert am 11. Dezember in Bozen eine 4-stündige Schulung in italienischer Sprache.
Storytelling
Web und Marketing. Storytelling wird im Marketing auch aufgrund der neuen digitalen Möglichkeiten immer wichtiger. Ines Visintainer von Clicktext zeigt am 5. Dezember im hds-Hauptsitz in Bozen, wie Sie Geschichten fürs Marketing geschickt nutzen können, sowohl im On- wie im Offlinebereich.
Infos und Anmeldung: T 0471 310 323/325, bildung@hds-bz.it, hds-bz.it/kurse.
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betriebe informieren
Bronzemedaille bei Berufs-WM
Optik Gianni in Bozen feiert Wiedereröffnung Neuer Glanz nach Renovierung. „Unsere Begeisterung für den Beruf prägt seit jeher unsere Arbeit, unser Fokus liegt auf freundlichem Service, professioneller und seriöser Beratung.“ Mit diesen Worten beschreibt Luca Guerra, Präsident der Optiker-Optometristen im hds und Inhaber von Optik Gianni in Bozen, sein berufliches Schaffen anlässlich der Feier zur Wiedereröffnung der Geschäftsräume nach Renovierungsarbeiten. Das 1969 vom Vater Giuseppe gegründete Unternehmen, wird heute von Sohn Luca, seiner Frau Arabella Polmonari, ebenfalls Optikerin-Optometristin, zusammen mit drei weiteren Mitarbeiterinnen geführt. „Jeder Kunde ist einzigartig, ebenso wie seine Sehsituation. Nur wer zuhört und die Bedürfnisse des Kunden erkennt, kann wirklich bedarfsgerechte Lösungen anbieten. In der Optikerbranche laufen wir heute mehr denn je Gefahr, zu viel auf Quantität statt auf Qualität zu setzen. Unsere Strategie geht genau in die entgegengesetzte Richtung; diese Kundenorientierung hat wesentlich zu unserer erfolgreichen Weiterentwicklung beigetragen, so dass wir heute zu den maßgeblichen Adressen in der Landeshauptstadt gehören“, berichtet Luca Guerra. Bei Optik Gianni gehen Gesundheit, Mode und Stil Hand in Hand: „Mit einem breiten Angebot an Sehhilfen, Brillenfassungen und Accessoires wollen wir uns abheben vom Gewöhnlichen; mit einem sorgfältig ausgewählten Produktangebot gelingt es uns, die individuellen Wünsche der Kunden auf der Suche nach ihrem persönlichen Stil zu erfüllen.“ Auch der hds gratuliert Luca Guerra und Optik Gianni zur Wiedereröffnung und wünscht weiterhin viel Erfolg.
V. l. Arabella Polmonari, Pietro Perez, Luca Guerra, Giuseppe Guerra und Vanda Cristofori.
Mediendesignerin Deborah Psenner, als Lehrling bei der Firma Webalm GmbH in Bozen beschäftigt, hat Mitte Oktober bei der Berufsweltmeisterschaft in Abu Dhabi eine Bronzemedaille geholt. Der hds gratuliert ihr sowie dem Lehrbetrieb und Mitglied des Verbandes!
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Lernen fürs Leben!
Wir Mitglieder sind das Weiße Kreuz Du bist wir – und wir alle sind das Weiße Kreuz: Das ist der Aufruf für die Mitgliederaktion 2018 des Landesrettungsvereins. Jedes Mitglied hat nicht nur eine ganze Reihe von Vorteilen bei In- und Auslandsaufenthalten, sondern unterstützt auch tatkräftig die rund 3.300 Freiwilligen. Wie jedes Jahr bietet das Weiße Kreuz seinen Jahresmitgliedern sehr attraktive Vorteilspakete an: So werden die Mitglieder WELTWEIT PLUS, bei Notwendigkeit schon ab dem ersten Tag, aus aller Welt sicher nach Südtirol zurücktransportiert. Auch Mitglieder WELTWEIT können auf verlässlichen Schutz im Urlaub und auf Reisen zählen. Und jedes Jahresmitglied hat Anspruch auf kostenlose Krankentransporte in Südtirol, einen Erste-Hilfe-Kurs sowie eine Reihe anderer Vorteile. Alles über die drei Jahresmitgliedschaften erfährt man über http://mitglieder.wk-cb.bz.it/de/ oder 0471 444 310. Man kann den Jahresbeitrag in jeder Bank, dem Postamt, im Internet oder direkt in den Sitzen des Weißen Kreuzes begleichen. Sie suchen ein sinnvolles Weihnachtsgeschenk? Eine Jahresmitgliedschaft beim Weißen Kreuz.
hdsmagazin #12/17 - 1/18
betriebsberatung hds-bz.it/beratung
Das Steuer in der Hand haben
Es liegt an Ihnen. In einer Zeit schnelllebiger Produkte, sich ständig wandelnder Prozesse und Umfelder gewinnt ein effizientes Controlling für den Betrieb immer mehr an Bedeutung. Der Unternehmer muss wissen, wo er steht und wo er hin will. Unter Controlling ist dabei nicht etwa nur eine reine Kontrollfunktion oder Dokumentationsfunktion zu verstehen. Controlling hat eine umfassende Rolle. Es ist ein Instrument zur Steuerung und Regelung von Prozessen, das alle Betriebsbereiche umfasst. Controlling ist nicht nur eine Informationsbeschaffung für Führungskräfte oder den Unternehmer, sondern ein Hilfsmittel zur strategischen Ausrichtung des Unternehmens. Es geht dabei um die Setzung von Unternehmenszielen, um laufende Optimierung und um Schaffung einer Basis für Entscheidungen zur Festlegung von zu ergreifenden Maßnahmen. Dadurch wird das Controlling ein Hilfsmittel zur Steuerung und Überwachung der unternehmerischen Aktivitäten. Oberstes Ziel ist dabei, dass das Ergebnis der betrieblichen Tätigkeit verbessert und die Rentabilität eines Unternehmens gewährleistet wird. Das Controlling ist dabei als Regelkreis zu verstehen. Es geht darum regelmäßig Ziele festzulegen, die im Betrieb erzielten Ergebnisse laufend zu analysieren und daraus Maßnahmen abzuleiten. Zur Veranschaulichung kann dieser Prozess in dem folgenden Regelkreis dargestellt werden (siehe Grafik).
hdsmagazin #12/17 - 1/18
Controlling für Kleinbetriebe Es geht also auch darum, Abweichungen aufzudecken, um schnell handeln zu können. In vielen Bereichen sind heute die Margen gering und daher ist es umso wichtiger die eigenen Kosten genauestens zu kennen, um die Rentabilität sicherzustellen. Fragen etwa, ob der angebotene Stundensatz oder der praktizierte Aufschlag noch der richtige sind, werden mithilfe der richtigen Controllingtools beantwortet. Ein wichtiges Hilfsmittel ist dabei der Betriebsabrechnungsbogen, mittels dem eine Kosten- und Leistungsrechnung vorgenommen wird, indem die Kosten verursachungsgerecht unter Kalkulation der Gemeinkostenzuschläge verteilt werden, um eine Basis für anzuwendende Stundensätze oder zu erzielende Aufschläge zu haben. Gerade für kleine Betriebe, wie wir sie in Südtirol vorfinden, kann dies eine enorme Hilfe sein, um die eigenen Kosten zu kennen und um beim Kunden zum richtigen Preis anbieten zu können. Für die kleinen Betriebe ist es wichtig, dass effiziente, einfache und wenig zeitintensive Mittel zur Steuerung und Überwachung der Geschäftstätigkeit zur Verfügung stehen. Der hds hat branchenspezifische Instrumente und Richtwerte, die für ein wirksames Controlling eingesetzt werden können. Die Betriebsberatung im hds bietet seinen Mitgliedern die Umsetzung von übersichtlichen Controllingsystemen an und begleitet auf Wunsch die Betriebe auch laufend, um jederzeit zu sehen, wo der Betrieb steht und zu definieren, wo er hin will, um die Rentabilität langfristig zu sichern. Vereinbaren Sie einen Termin mit der hds-Betriebsberatung.
Franz Josef Dorfmann, Betriebsberatung, T 0471 310 424, fdorfmann@hds-bz.it
Ziele festlegen
Umsetzung im Betrieb
Plan
DO
act
check
Ableiten von Maßnahmen
Analyse/ Überprüfung
rechtsberatung hds-bz.it/recht
Achtung vor falschen cheinen Einzahlungss
Der Onlinehandel mit Bioprodukten Nur über zertifizierte Shops Auch Onlinehändler, die Bioprodukte an Endverbraucher vertreiben, sind den Melde- und Kontrollpflichten der biologischen Produktion unterstellt. Das erklärt ein Urteil des Europäischen Gerichtshofes (EuGH) vom 12. Oktober 2017. In der vom Gericht behandelten Sache ging es um die Frage, ob ein Onlineshop, der verschiedene Gewürzmischungen unter der Bezeichnung „Bio-Gewürze“ Endverbrauchern zum Verkauf anbot, die Voraussetzungen über die biologische Produktion und die Kennzeichnung biologischer Erzeugnisse inne haben sollte und insofern eine Zertifizierung des Onlineshops erforderlich ist. Grundsätzlich unterliegen Unternehmer auf allen Stufen der Produktion, der Bearbeitung und des Vertriebs von Bioprodukten dem Kontrollsystem der Europäischen Union. Damit wird sichergestellt, dass biologische Produkte im Einklang mit den gesetzlichen Anforderungen erzeugt werden.
Das geltende EU-Recht sieht vor, dass die EU-Mitgliedstaaten jene Händler, die Erzeugnisse „direkt“ an Endverbraucher verkaufen, unter bestimmten Umständen von der Anwendung dieser Regelung, und daher von der Melde- und Kontrollpflicht, befreien können. Dies ist unter anderem dann möglich, wenn der Händler die Erzeugnisse nicht selbst herstellt oder die Bioprodukte nicht aus einem Drittland außerhalb der EU importiert. Der deutsche Bundesgerichtshof hat den EuGH diesbezüglich um Auslegung darüber gebeten, wann ein solcher „direkter“ Verkauf vorliegt. In diesem Sinne, legt der EuGH nun fest, dass nur der Verkauf unter gleichzeitiger Anwesenheit des Händlers (oder seines Verkaufspersonals) und des Endverbrauchers als „direkter“ Verkauf angesehen und daher vom Anwendungsbereich der Melde- und Kontrollpflicht ausgeschlossen werden kann. Onlineverträge umfassen hingegen üblicherweise Verträge zwischen Händler und Verbraucher, bei denen die Vertragsparteien selbst nicht gleichzeitig körperlich anwesend sind.
s-Mitiert. Einige hd Der hds inform r Zeit te tz le in n habe gliedsbetr iebe runde or Zahlungsauff vermeintliche weer ck ru die den Eind gen erhalten, hds r De . in se tend zu cken, verp flich un hl gssender von Za rät, sich den Ab anzuu n immer gena aufforder unge eln. nd ha zu g cht voreili schauen und ni unge rä rt Ve e llen kein Außerdem so er rh die er den, ohne vo terzeichnet w inguned en Geschäftsb entspr echend n. Bei be ha zu hgelesen gen genau durc h die sic en nn kö eifeln Fragen oder Zw der en rt die hds-Ex pe Mitglieder an wenden. Rechtsberatung
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Laut dem Urteil ist die Anwendung der üblichen Melde- und Kontrollpflichten auf den Onlinehandel gerechtfertigt, weil die Lagerung der Bioprodukte und die Auslieferung durch Dritte ein nicht geringes Risiko der Umetikettierung, des Vertauschens und der Kontaminierung bergen kann.
Fazit Händler, die in ihren Onlineshops auch Bioprodukte zum Kauf anbieten, müssen sich bei einer Öko-Kontrollstelle zertifizieren lassen.
Stephanie Maffei Rechtsberatung, T 0471 310 422, smaffei@hds-bz.it
hdsmagazin #12/17 - 1/18
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PEC - die zertifizierte elektronische Post Eigenschaft, Wirkung, Sicherheitsmaßnahmen. Unternehmen, Freiberufler und öffentliche Verwaltungen (z. B. die Agentur der Einnahmen, die Equitalia usw.) verwenden verstärkt Mitteilungen über das zertifizierte E-Mail-Postfach (PEC). Deshalb ist es wichtig, dieses Postfach laufend abzurufen und zu kontrollieren (wöchentlich oder monatlich). Die über das zertifizierte Postfach erhaltenen E-Mails dürfen auf keinen Fall unterbewertet werden, denn es können auch Schreiben mit gesetzlicher Verfallsfrist zugestellt werden (z. B. Steuerzahlkarten, Mahnschreiben der Agentur der Einnahmen, Schreiben von Rechtsanwälten usw.).
33 und Zinsen eingefordert und über die PEC-Adresse zugestellt. Dieses Beispiel zeigt wie schnell die Agentur der Einnahmen bereits eine Eintreibung vermeidlicher Steuerzahlungen vornimmt; dabei bedient sich die öffentliche Körperschaft der Möglichkeit der PEC-Adresse, ohne Rücksicht zu nehmen, ob die Steuerpflichtigen die Nachricht lesen oder nicht.
Welche rechtlichen Wirkungen hat ein zertifiziertes Postfach (PEC)?
Ein E-Mail zwischen zwei zertifizierten Postfächern ist einem eingeschriebenen Brief mit Rückantwort gleichgestellt. Es gelten die Rechtswirkungen und die Fristen wie bei einem eingeschriebenen Brief mit Rückantwort. Deshalb ist es notwendig, das zertifizierte Postfach regelmäßig zu kontrollieren. Wichtig: Es ist also dabei irrelevant, ob die E-Mail-Nachricht geöffnet/gelesen wird oder nicht. Wie funktioniert ein zertifiziertes Postfach?
Beim Senden einer E-Mail über ein zertifiziertes Postfach erhält der Absender eine Mitteilung über den erfolgreichen Versand. Kommt die E-Mail beim Empfänger an, erhält der Absender eine zweite Nachricht mit der entsprechenden Bestätigung. Wichtig: Die Empfangsbestätigung erfolgt unabhängig davon, ob der Empfänger die E-Mail-Nachricht tatsächlich geöffnet und gelesen hat. Praktisches Beispiel: neue Mahnschreiben des Fiskus
Für MwSt.-Subjekte, die im ersten Trimester 2017 (Jänner-Februar-März) eine MwSt.-Zahlung nicht geleistet haben, bekamen bereits im Juli 2017 über die PEC-Adresse ein erstes Informationsschreiben von der Agentur der Einnahmen. Dabei wird um Klärung der Sachlage aufgefordert. Wenn man hier nichts unternommen hat, wurde bereits im September 2017 ein zweites Schreiben (sog. Mahnschreiben) auf die PEC-Adresse zugestellt. Dabei wird der Steuerpflichtige schon zur Zahlung des fehlenden Betrages samt Strafen und Zinsen aufgefordert. Wenn man hier innerhalb 30 Tagen nichts unternimmt, wird der geschuldete Betrag über die Steuerzahlkarte mit noch höheren Strafen
Welche Möglichkeiten gibt es, um das zertifizierte E-Mail-Postfach nicht täglich auf neue Mitteilungen überprüfen zu müssen?
Wird das zertifizierte Postfach zusätzlich im bereits bestehenden E-Mail-Programm installiert, werden die normalen E-Mails als auch die zertifizierten E-Mails gleichzeitig abgerufen. Man spart sich einen Arbeitsschritt. Will man das zertifizierte Postfach nicht installieren und das Webmail-System des Anbieters nutzen, dann kann bei den meisten Systemen eine Einstellung vorgenommen werden, dass an eine normale E-Mail-Adresse eine Mitteilung erfolgt, dass eine zertifizierte E-Mail eingelangt ist. Das Webmail-System des Anbieters wird nur in diesem Falle aufgesucht. Onlineverzeichnis der PEC-Adressen von Unternehmen und Freiberuflern
Im Internet gibt es das nationale Register für zertifizierte EMail-Adressen der Betriebe und Freiberufler (INI-PEC). Das Portal www.inipec.gov.it kann von öffentlichen Verwaltungen und Dienstleistern, Freiberuflern, Betrieben und allen anderen Bürgern ohne Registrierung genutzt werden, und erlaubt nach spezifischen PEC-Adressen italienweit zu suchen.
Gerd Zozin, Steuerberatung, T 0471 310 404, gzozin@hds-bz.it
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info arbeit hds-bz.it/gewerkschaftsangelegenheiten hds-bz.it/arbeit
Meldung von Unfällen 34
Mit mindestens einem Tag Krankenstand. Seit 12. Oktober 2017 müssen alle Arbeitgeber und ihre Arbeitsrechts- und Steuerberater der Unfallversicherungsanstalt INAIL und über die Anstalt auch dem gesamtstaatlichen Informationssystem für Arbeitsunfallverhütung die Daten der Unfälle der unselbstständig beschäftigten Arbeitnehmer, der selbstständig tätigen Arbeitskräfte oder der ihnen gleichgestellten Arbeitskräfte melden, wenn diese Unfälle mit mindestens einem Tag Krankenstand (zusätzlich zum Unfalltag) verbunden sind. Die Bestimmungen über die Anzeigepflicht für Unfälle mit mehr als drei Tagen Krankenstand bleiben unverändert. Die Meldung an die Anstalt muss innerhalb von 48 Stunden nach Erhalt der Daten des ärztlichen Attests erfolgen und darf ausschließlich über den Onlinedienst für die Unfallmeldung „Comunicazione di infortunio“ erfolgen. Die Anleitungen dafür werden im Abschnitt „Supporto-Guide e manuali operativi“ des INAILPortals veröffentlicht. Wenn die im ersten ärztlichen Attest angegebene Heilungsdauer mehr als drei Tage beträgt, ist der Arbeitgeber weiterhin zur Anzeige des Unfalls verpflichtet. In diesem Fall wird die Unfallmeldepflicht gegenüber der Unfallversicherungsanstalt bereits durch die Unfallanzeige erfüllt. Wenn wegen außergewöhnlicher nachweislicher technischer Probleme die Dateneingabe online nicht möglich ist, dürfen die Unfallmeldungen ausschließlich an die zertifizierte E-Mail-Adresse (PEC) gesendet werden; dazu ist das im INAIL-Portal bereitgestellte Formular zu verwenden, das an die zertifizierte E-Mail-Adresse der örtlich zuständigen INAIL-Direktion zu senden ist. Die zuständige Direktion muss anhand des Domizils der verunfallten Person bestimmt werden; der E-Mail-Nachricht ist auch eine Bildschirmansicht der Fehlermeldung des Systems beizulegen. Falls die prognostizierte Heilungsdauer mehr als drei Tage beträgt, sind die Arbeitgeber verpflichtet, die Unfallanzeige einzugeben. Zur Vereinfachung wird es möglich sein, im Menü der Anwendung „Comunicazione di infortunio“ (Unfallmeldung) durch Zugriff auf die Funktion „Comunicazioni inviate” (gesendete Meldungen) die gesendete Meldung zu suchen und die Funktion „Converti in denuncia“ (in Unfallanzeige umwandeln) zu nutzen; damit können die Daten der Unfallmeldung um die Informatio-
hdsmagazin #12/17 - 1/18
nen ergänzt werden, die für die Unfallanzeige gefordert werden. Bei Nichteinhaltung der vorgeschriebenen Fristen gelangt eine Verwaltungsstrafe von 548 bis 1972,8 Euro zur Anwendung. Für die Verhängung dieser Strafen sind die Sanitätsbetriebe zuständig. Hilfe bei der Dateneingabe bietet das INAIL Contact Center unter der Nummer 803 164 für Anrufe vom Festnetz und der gebührenpflichtigen Nummer 06 164 164 bei Mobilfunktelefonaten. Im Abschnitt „Contatti“ (SUPPORTO) des INAIL-Portals steht zusätzlich der Service „INAIL risponde“ zur Verfügung, über den E-Mails mit Anhängen gesendet werden können.
Alberto Petrera, Bereichsleiter Arbeitsund Gewerkschaftsangelegenheiten, T 0471 310 501, apetrera@hds-bz.it
Kollektivvertrag: Zusatzvertrag unterzeichnet Der Dachverband Confcommercio hat vor Kurzem mit den Gewerkschaften Filcams, Fisascat und Uiltucs den Zusatzvertrag zum Kollektivvertrag für den Tertiärsektor, die Verteilung und Dienstleistungen vom 30. März 2015 unterzeichnet. Dieser Zusatzvertrag ist somit integrierender Bestandteil des Kollektivvertrags, der nun endgültig abgeschlossen ist. Die Vertragsparteien haben die Tranche von 16 Euro für den Monat November 2016, der vor dem Auszahlungsbeginn ausgesetzt worden war, definitiv auf März 2018 verschoben. Der Zusatzvertrag sieht des Weiteren eine Verlängerung der Gültigkeitsdauer des gesamtstaatlichen Vertrags bis zum 31. Juli 2018 vor, damit die letzte Tranche innerhalb der Gültigkeitsdauer des Vertrags ausgezahlt wird. Die Vertragsparteien haben außerdem anerkannt, dass der von ihnen unterzeichnete Kollektivvertrag nicht Gegenstand von unlauterem Wettbewerb sein kann, zumal es sich um den im gesamten Wirtschaftsbereich am meisten angewendeten Vertrag handelt; insbesondere kann auch nicht die gegenseitig geleistete Garantie über die Anwendung der im Vertrag vorgesehenen Mindestentlohnung für alle Beschäftigten im Anwendungsbereich des Vertrags wegfallen.
apetrera@hds-bz.it
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INFO
Plastiktüten ab 2018 verboten Alte Auflagen bestätigt, neue eingeführt. Ab 1. Jänner 2018 ist es verboten, her-
kömmliche, sehr leichte Kunststofftragetaschen zu vertreiben. Dies betrifft Kunststofftaschen mit einer Wandstärke von unter 15 Mikron, die aus Hygienegründen erforderlich oder als Erstverpackung für lose Lebensmittel vorgesehen sind. Meist werden sie im Supermarkt für loses Obst- und Gemüse verwendet. Mit dem Dekret Nr. 91/2017, Art. 9-bis wurden bereits in Kraft getretene Verbote bestätigt und neue Auflagen besonders betreffend die dünnen Plastiktüten eingeführt. Das Verbot von Einweg-Plastiktüten mit gewisser Wandstärke (200 Mikron für Lebensmittel-Gebrauch und Henkel außen sowie 100 Mikron für den Nichtlebensmittel-Gebrauch und Henkel außen) wurde bestätigt. Die Verwendung von biologisch abbaubaren und kompostierbaren Plastiktüten, welche der Konsument gegen Bezahlung erhält, ist weiterhin erlaubt. Ab 1. Jänner 2018 wird die EU-Richtlinie 2015/720/EU umgesetzt und die neuen Auflagen zu den leichten Kunststofftragetaschen schrittweise eingeführt: - biologisch abbaubar und kompostierbar nach UNI EN 13432:2002, - Mindestgehalt von 40 Prozent an erneuerbaren Rohstoffen,
-V erbot der Verwendung von recyceltem Plastik aufgrund des Lebensmittelkontaktes, - der Vertrieb der sehr leichten Plastiktüten darf nicht kostenlos sein. Die Kosten dafür müssen auf dem Kassenbeleg oder der Rechnung aufscheinen. Ab 2020 müssen für Plastiktüten 50 Prozent an erneuerbaren Rohstoffen verwendet werden und ab 1. Jänner 2021 mindestens 60 Prozent.
B Istatwert betreffend die Konsumpreise für die Angleichung der Mieten (Gesetz 392/78). - Nationale Veränderung September 2016 – 2017 ist gleich + 1,1 % (75 % = + 0,825) und Oktober 2016 – 2017 ist gleich + 0,9 % (75 % = + 0,675). - Veränderung in Bozen September 2016 – 2017 ist gleich + 2,0 % (75 % = + 1,5) und Oktober 2016 – 2017 ist gleich + 1,6 % (75 % = + 1,2).
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B Die Indexzahl für die Abfindungen beträgt im September 1,723205 und im Oktober 1,698654.
hds warnt vor Fälschungen Da Plastiktüten inzwischen zu einem lukrativen Geschäft geworden sind, ist besonders auf Fälschungen zu achten. Diese betreffen falsche Angaben und Gesetzesbezüge oder auch gefälschte Marken. Die Strafen werden in Höhe von 2500 bis 25.000 Euro ausgestellt und können auf 100.000 Euro erhöht werden. Auch Händler, die ihrem Zulieferer vertraut haben und der Meinung sind, in Ordnung zu sein, bleiben nicht von den Strafen verschont. Es ist also beim Kauf der Kunststofftragetaschen darauf zu achten, ob sie konform sind. Um die Überprüfung der Konformität zu erleichtern, hat der Dachverband Confcommercio eine Konformitätserklärung ausgearbeitet, die bei den Lieferanten eingeholt werden kann. Diese steht auch online als Download zur Verfügung. skuhn@hds-bz.it
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