THEMA PORTFOLIO
NACHHALTIGKEITSKONZEPT in Umsetzung
PROMOTION ENERGIE
NACHHALTIGKEITSKONZEPT DER SÜBA Die SÜBA setzt schon seit längerem auf die Nutzung erneuerbarer Energien und hat es sich zum Ziel gemacht, in aktuellen sowie zukünftigen Projekten auf den Einsatz fossiler Energieträger zu verzichten.
Mehr Infos zu aktuellen Projekten finden Sie unter www.sueba.at
„Schön, daheim zu sein“ BARBARA SCHETT
Ziel ist, keinerlei fossile Energieträger zum Einsatz zu bringen
Nach den Projekten Oskar-GrissemannStraße 11 und Urschenböckgasse 3 ist das Bauvorhaben Rosthorngasse 5 das dritte Projekt in Folge, bei dem SÜBA auf die Nutzung erneuerbarer Energien setzt. Bei dem aktuellen Projekt im 22. Wiener Gemeindebezirk mit 82 Wohneinheiten wird erstmalig Energie aus dem Grundwasser genutzt, um eine ganzjährige Wärme- und Kälteabgabe im Gebäude zu ermöglichen, Fertigstellung ca. 2. Quartal 2021. Rosthorngasse © ZOOMVP
D
ies gelingt vor allem durch die Etablierung alternativer Energiesysteme, wie beispielsweise der Nutzung von Grundwasser und Erdwärmesonden in Verbindung mit Wärmepumpensystemen. Gebäudedecken können als Speichermedium genutzt werden, um einerseits Wärme im Winter abzugeben und andererseits das Gebäude im Sommer zu kühlen (= „Betonkernaktivierung“). Vorteile ergeben sich hierbei aus dem niedrigen Energiebedarf, einem hohen Komfortlevel sowie einer angenehmen Strahlungswärme in allen Wohnungen. Durch den Einsatz neuer Technologien ist es möglich, Wohnhausanlagen der SÜBA künftig mit geringstem Energieeinsatz zu temperieren. Diese ressourcensparenden Maßnahmen verringern nicht nur den allgemeinen Energiebedarf und tragen somit zum Klimaschutz bei, sondern spiegeln sich langfristig auch in den vergleichsweise niedrigen Betriebskosten der Nutzerinnen und Nutzer wider. Aktuell baut die SÜBA 581 Wohnungen mit rund 36.000 m2 Nutzfläche auf fünf aktiven Baustellen, 2020 werden auf Liegenschaften in Wiener Neustadt, Stockerau, Krems Klosterneuburg und
PROMOTION • 19. Juli 2020
in verschiedenen Bezirken Wiens weitere Baubeginne gesetzt. Innovativ nicht nur technisch, sondern auch in der Planung Bei der Planung von neuen Quartieren werden Energieaspekte häufig in einer zu späten Planungsphase berücksichtigt, woraus Mehrkosten durch erhöhten Planungsaufwand und Zeitverzögerungen resultieren bzw. ambitioniertere Lösungen oftmals gar nicht mehr möglich sind. Anders in der Pilzgasse: Hier wird das Energiekonzept von vornherein in der Planung mitgedacht. Was das geplante Vorhaben aber noch spannender macht, ist das Bestreben hier nicht nur für das Quartier zu optimieren, sondern auch für die größere Gesamtstruktur. Konkret wird nach einem Betriebsmodell in der Stromproduktion gesucht, von dem einerseits die BewohnerInnen als Erzeuger („Prosumer“), als auch
„Wir leisten mit unseren Projekten einen wichtigen Beitrag zur Nachhaltigkeit, nicht nur im Hinblick auf CO2-Reduktion, sondern übernehmen auch Verantwortung für die heutige und auch die zukünftige Generation. Mensch und Umwelt im Mittelpunkt: Offensive für nachhaltigen Wohnbau – Wer Lebensraum schafft, muss den Menschen in den Mittelpunkt stellen.“ Versorgungsunternehmen als Abnehmer profitieren (win-win-Lösung). Durch Einspeisung von Überschussstrom in das Gesamtnetz kann der allgemeine Anteil an erneuerbaren Energien erhöht und gleichzeitig ein zusätzlicher Nutzen für die BewohnerInnen aus der Produktion gewonnen werden. Damit entsteht ein Vorzeigeprojekt in Sachen klimagerechtes Bauen, welches nicht nur Wohnen, Gewerbe und Klimaschutz sinnvoll miteinander verbindet, sondern auch der städtischen Energieversorgung nützt.
LivingImFranks © CORDES
SÜBA übernimmt die Vorreiterrolle in Sachen Plus-Energie-Quartiere
Auf der Liegenschaft in 1210 Wien, Pilzgasse 33 wird im Rahmen des Forschungsprojektes „Zukunftsquartier 2.0“ und in Zusammenarbeit mit der Stadt Wien das erste Plus-Energie-Quartier Wiens realisiert.
Das geplante Quartier umfasst rund 34.000 m² BGF gleichmäßig aufgeteilt auf Wohnnutzungen und Büros. Das bisher erarbeitete Gebäude- und Energiekonzept resultiert in einem Heizwärmebedarf von 15 kWh/m² NGF pro Jahr durch eine hocheffiziente Gebäudehülle. An geeigneten Dach- und Fassadenflächen werden rund 5.000 m² PhotovoltaikModule platziert, was einem spezifischen
Aktuellstes Projekt „LivingImFranks“ Wiener Straße 6-8, 3430 Tulln In der dortigen Fußgängerzone entsteht eine Wohnhausanlage mit insgesamt 82 attraktiven Wohneinheiten und 2 Geschäftslokalen. Das aktuelle Eigennutzerprojekt „LivingImFranks“ ist mit dem modernen Flächenheizsystem namens Bauteilaktivierung ausgestattet. Bereits während der Rohbauarbeiten werden hierbei Rohrleitungen in die Geschoßdecken eingelegt. Im Betrieb werden diese Rohrleitungen mit warmem oder kaltem Wasser durchströmt. So wird den Räumen entweder Wärme zugeführt oder es wird ihnen Wärme entzogen. Das System ist somit gleichermaßen zum Heizen wie zum Kühlen des Gebäudes geeignet. Fertigstellung ca. 2. Quartal 2022. Ertrag von 21 kWh/m²BGF pro Jahr entspricht. Es wird also Überschussenergie produziert. Auf der Wärme- bzw. Kälteabgabeseite ist Bauteilaktivierung angedacht. Für die Wärmebereitstellung und -speicherung werden Wärmepumpen mit einem Erdsondenfeld mit rund 160 Bohrungen à 150 m ausgelegt.
SÜBA bietet nicht nur Zukunft, sondern auch Visionen SÜBA ermöglicht jedem Kunden einen virtuellen Rundgang. Die SÜBA AG ist der erste Bauträger, der all seinen Kunden virtuelle Wohnungsbesichtigungen ermöglicht. „Dank neuester ‚Virtual‘ und ‚Augmented Reality‘-Technologien bieten wir unseren Kunden schon seit längerem die Möglichkeit, in ihre Traumimmobilie einzutauchen. Solche frühzeitigen Investments machen uns jetzt besonders stark und sind in der Branche keine Selbstverständlichkeit“, ist SÜBA-Chef Heinz Fletzberger stolz. SÜBA Vorstände Heinz Fletzberger (li), Manfred Wachtler (re) © SÜBA
19. Juli 2020 • PROMOTION