Klavier
Evgeni Bozhanov Boian Videnoff Dirigent
Beethoven
Coriolan Ouvertüre
Mozart
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Klavierkonzert Nr.17
Mendelssohn
Sinfonie Nr.3 „Schottische“ Unser Partner
So. 16.11.14 im Rosengarten Mannheim 19:00 Uhr
Programmheft
Das Orchester I Ohne Erfahrung kein Erfolg, ohne Erfolg keine Erfahrung: Jeder Berufseinsteiger kennt diesen Teufelskreis. Selbst mit einem exzellenten Hochschulabschluss haben es junge Musiker ohne Orchesterpraxis oft besonders schwer, einen der begehrten Plätze an den Notenpulten der professionellen Klangkörper zu ergattern. In dieser Herausforderung entdeckten die Mannheimer Philharmoniker eine Aufgabe für sich selbst - und eine Chance für andere. So entstand 2009 ein gemeinnütziges Orchesterprojekt, das weltweit seinesgleichen sucht. Als innovative Talentschmiede bietet es engagierten Nachwuchsmusikern mit herausragendem Potential eine Plattform zwischen Studium und Beruf. Hier haben junge Talente die Möglichkeit, auf Augenhöhe miteinander zu proben, zu konzertieren, voneinander und miteinander zu lernen – kurz: fundamentale Orchestererfahrungen zu sammeln, mit dem Ziel, einen leichteren Einstieg in die berufliche Laufbahn zu finden. Karrierehorizonte eröffnen sich auch durch die Chance, professionelle Kontakte zu knüpfen und das individuelle künstlerische Profil zu schärfen. Dies sind unentbehrliche Trittsteine auf dem Weg zur Festanstellung in einem Spitzenorchester.
Das Orchester II Als professionelles Orchester aus jungen Musikern haben es sich die Mannheimer Philharmoniker zur Aufgabe gemacht, selbst an den ungewöhnlichsten Orten stets neue Zielgruppen für klassische Musik zu begeistern. So entstand aus der besonderen Verbindung zu den jüngsten Zuhörern, unter dem Namen „junior Philharmoniker“, ein umfassendes Bildungskonzept, das musikalisches Grundverständnis vermit-
teln soll. Dieser Gedanke brachte kostenlose Bildungskonzerte für Kinder und Jugendliche hervor. Desweiteren entstand ein Kinder- orchesterprojekt, bei dem die Junioren durch die Musiker der Mannheimer Philharmoniker betreut werden und ein gemeinsames Konzert ganz wie die „Großen“ vor Publikum auf- führen. Darüber hinaus werden beim Zusammenspiel im Orchester wichtige soziale Fähigkeiten gefördert. Im Konzertsaal gelingt es dem engagierten Ensemble ebenfalls, junges sowie neues Publikum anzuziehen – nicht zuletzt durch den Einsatz modernster Medientechnik als visuelle Unterstützung der musikalischen
Interpretation. Eine simultane Bildübertragung auf zwei großformatigen Leinwänden seitlich der Bühne, kombiniert mit der unbegrenzten klanglichen Vielfalt einer Live-Aufführung, schafft einen besonderen dramaturgischen Vorteil. Dies ermöglicht dem Publikum einen grundlegend neuartigen Einblick in das Konzertgeschehen und bleibt nachhaltig in Erinnerung. Den Mannheimer Philharmonikern eröffnen sich damit einzig- artige Möglichkeiten und Aufgaben zugleich, die allein auf ihr einmaliges Profil als junges und innovati-
ves Orchester zurückzuführen sind. Doch nicht nur im Bereich des Orchesterspiels können junge Talente wertvolle Erfahrung sammeln. Durch gezielte Kooperationen sowie ein junges Management- und Organisationsteam werden die Mannheimer Philharmoniker zu einer umfassenden Qualifizierungsplattform für alle Berufe rund um die Orchestermusik.
Das Programm Ludwig van Beethoven Ouvertüre „Coriolan“ Beethoven bezog seine Inspiration für dieses Werk, welches er im Jahre 1807 komponierte, aus der Tragödie „Coriolan“ des Dichters Heinrich von Collin, der einige Jahre zuvor mit dem Stück große Erfolge am Wiener Hoftheater feiern konnte. Energetisch, fast trotzig und gleichzeitig zart und sensibel begeistert die Komposition mit ihrem Facettenreichtum. Das literarische Vorbild handelt von dem Patrizier Gnaeus Martius Coriolanus, der aufgrund seiner Habgier und seines unehrenhaften Verhaltens aus der Stadt Rom verstoßen wird. Erzürnt verbündet er sich
daraufhin mit den derzeitig größten Feinden Roms, den Volskern und plant, die Stadt brutal zu stürmen. Angesichts der militärischen Übermacht ihrer Belagerer ziehen die römischen Frauen, allen voran Coriolanus´ Ehefrau sowie seine Mutter, zu den Lagern des Feindes, um Coriolanus um Frieden anzuflehen. Vaterlandsliebe und ein Hauch Menschlichkeit lassen ihn schließlich nachgeben und retten Rom vor dem Übergriff der Volsker.
Mit seiner Ouvertüre zu „Coriolan“ schuf Beethoven nicht nur den Typus der konzertanten Ouvertüre, sondern bei der Uraufführung im Jahre 1807 in Wien gleichzeitig ein wohlbekanntes Schema der Programmeinteilung des klassischen Konzertes, welches auch dem heutigen Konzertabend zugrunde liegt: auf die Konzertouvertüre zu Beginn folgen Solokonzert und Sinfonie.
Die innere Zerrissenheit zwischen Gewissen und Hochmut wird ihm schließlich zum Vergängnis und er stirbt von eigener Hand.
Klavierkonzert Nr.17 Eine gewisse Dame namens Barbara Ployer konnte im Jahre 1784 wohl noch nicht ganz erfassen, welches musikalische Privileg sie genießen durfte: Nicht nur war sie die langjährige Schülern eines Komponisten, dessen Genialität auch heute noch für alle Mozartkenner unverständlich bleibt, sondern ihr widerfuhr auch die Ehre, ein ganzes Klavierkonzert von ihrem Lehrer komponiert zu bekommen! Angesichts der virtuosen, technischen Hürden kann man wohl davon ausgehen, dass Fräulein Ployer eine beachtenswerte Pianistin gewesen sein muss.
Eben diese Unbeständigkeit in Coriolanus´ Wesen findet sich auch in Beethovens musikalischer Umsetzung. Die Ouvertüre beginnt mit bedrohlichen Liegetönen und plötzlichen Akkordschlägen, suchende, ungewisse Melodiefragmente ziehen sich durch den Orchesterapparat, immer wieder unterbrochen von rigorosen Akkorden. Ein nachfolgend auftretendes, lyrischeres Thema scheint allenfalls trügerische Ruhe zu transportieren, da fortwährend brodelnde Begleitfiguren lauern, die jederzeit unerwartet im Fortissimo aufbrausen. Das Leise weicht im Verlauf des Werkes zunehmend dem Lauten, unberechenbare und heftig wirkende Entwicklungen in der Musik prägen einen spannenden Charakter, der stetige Aufmerksamkeit des Musikliebhabers fordert. Bezogen auf die Vorlage lassen sich die fortwährenden Wechsel in Gestus und Charakter als Streitgespräche der beiden Herzen in Coriolanus´ Brust ansehen, angespannte Ruhe und zorniger Überschwang fallen sich während des gesamten Werkes ständig ins Wort.
Wolfgang Amadeus Mozart
Eine zunehmend emanzipierte Rolle des eigentlich ja in der Begleitfunktion fungierenden Orchesterapparats zeugt von der fortschrittlichen Denkweise Mozarts, der die herkömmliche Form des Solokonzerts mehr und mehr zu der des größeren, sinfonischen Solokonzerts etablierte. Der erste Satz, ein Allegro beginnt mit einem zwar elegant-mozartlichen, aber doch marschähnlichen Thema, das in den Violinen vorgestellt und im Dialog mit dem Bläserregister fortgesponnen wird. Der ge-
wohnt schlicht-gewandte Stil Mozarts wird bereichert durch Arpeggio-Mollakkorde, die an die spätere Frühromantik erinnern. Rasant durchwandert die Musik in der verhältnismäßig kurzen Durchführungen in kürzester Zeit viele Tonarten und Klangfarben. Nach einer von der dominanten Satzmotivik geprägten Solokadenz endet der einleitende Satz mit einem länger als vielleicht erwarteten Orchesterritornell. Der zweite Satz, ein Andante in C-Dur, beginnt mit einleitender, ruhiger Melodieführung. Ist der Satz zwar in der geläufigen, wenn auch für zweite Sätze ungewöhnlichen, Form der Sonatenhauptsatzform komponiert, so weißt er doch einige Besonderheiten auf. So schwankt das Klavier zwischen leisem Leid und tragischem Aufbegehren, die harmonische Reise führt in der Durchführung bis nach gis-Moll, dessen Auflösung in nur vier Takten durch das Orchester in leisester Dynamik geschieht.
Diese Divergenz zwischen der eigentlich klaren Form und den beinahe unwillkürlich wirkenden, plötzlichen Stimmungswechseln machen den zweiten Satz zu einem noch bemerkenswerteren Stück Kunst, als es in seiner schlichten Schönheit ohnehin schon wäre. Der dritte Satz trägt die Bezeichnung „Finale“ und einen passenderen Titel hätte man wohl nicht wählen können. Verschmitzt klingt das Thema in verspielter Einfältigkeit, vorgestellt von den Geigen. Man munkelt, dass sogar Mozarts Singvogel, den er zu dieser Zeit besessen haben soll, das Thema nachsingen konnte. Tatsächlich kommt man nicht umhin, die
frechen, sich wiederholenden Motivketten mit den so bekannten Gesängen des Papageno aus der Zauberflöte zu vergleichen. In der Form eines Variationssatzes spinnt sich der Satz weiter durch zahlreiche Facetten Mozarts meisterlichen Handwerks. In fröhlichem, unbekümmertem Gestus endet der Schlusssatz im thematischen Dialog zwischen Orchester und Soloklavier.
Felix Mendelssohn Bartholdy Sinfonie Nr. 3 „Schottische“ Obwohl Mendelssohn Bartholdy das sinfonische Meisterwerk, das Sie heute Abend genießen werden erst im Jahre 1842 vollendete, bezog er seine Inspiration von einer Schottlandreise, die er 13 Jahre zuvor, junge und abenteuerlustige zwanzig Jahre alt zusammen mit seinem Freund Karl Klingemann antrat. In einem Brief an seine Eltern berichtete er wie folgt von seinen Eindrücken des Landes: „Die schottischen Hochlande und das Meer brauen miteinander nichts als Whisky, Nebel und schlechtes Wetter. Die Fahrt mit unserem Dampfschiff war alles andere als erfreulich. Je tiefer das Barometer fiel, desto höher stieg die See. Die Ladies fielen um wie die Fliegen, und der ein oder andere Gentleman tat es ihnen gleich. Als wir an den Hebriden, jener sagenumwobenen Inselgruppe, vorbeikamen, wollten einige trotz der tosenden See die berühmte Höhle der Wahrsagerin Fingal sehen. Und so wurden wir in Booten ausgesetzt und kletterten bald darauf am gischtigen Meer entlang zu jener Grotte. Ein grüneres Weelengetose schlug allerdings nie in eine seltsamere
Höhle – mit ihren vielen geborstenen Pfeilern dem Inneren einer ungeheuren Orgel vergleichbar. Schwarz, schallend und ganz zwecklos für sich allein daliegend – das weite graue Meer darin und davor. Um Euch zu verdeutlichen, wie seltsam mir auf den Hebriden zumute geworden ist, fiel mir eben folgendes ein ...“ 13 Jahre – so viel Zeit hatte Mendelssohn sich für keine andere Sinfonie genommen und man könnte vermuten, dass schon allein deshalb eine musikalische Tiefe und Reife zu spüren ist, die diese Sinfonie sofort im Gedächtnis des andächtig Lauschenden verankert. Tatsächlich aber unterscheidet sich das Werk, trotz klassischer Besetzung noch in einem anderen entscheidenden Punkt von den herkömmlichen Sinfonien seiner Zeit. So ist sie teilweise attacca, also ohne eine Pause zwischen den einzelnen Sätzen komponiert, was das musikalische Meisterwerk zu einer Einheit verbindet – ein intensivstes Erleben für jeden Zuhörer, der sich dem Bann der Musik nur schwer verweigern könnte. Den Beginn des ersten Satzes prägt eine düster-geheimnisvolle Atmosphäre, die den jungen Komponisten erfasste, als er auf dem früheren Landbesitz der Maria Stuart eine verfallene, von Efeu und Gräsern überwucherte Kapelle erblickte. Völlig versunken in diesen Anblick inspirierte ihn dieses morbide Bauwerk zu den Anfangsskizzen seiner schottischen Sinfonie. Im weiteren Verlauf des Satzes bäumt sich der Wind auf, Regen und ein aufziehendes Gewitter zeigen sich in Paukenschlägen und dichten Streicherklängen, immer wieder unterbro-
chen von der Anfangsmelancholie im gesamten Orchesterapparat. Der zweite Satz, ein Scherzo, wähnt den Hörer zu Beginn auf einem Volksfest, die Klarinette spielt eine einfache, pentatonisch angelegte Melodie, begleitet von fröhlich- rasanter Begleitung schneller Streicherklänge. Später werden Fragmente schottischer Folklore erkennbar, die der jugendliche Mendelssohn auf seiner Reise wohl erlebt haben muss. Der dritte Satz, ein Adagio, schwebt in einer majestätisch, melancholischen Stimmung, punktierte Rhythmik erinnert an eine Trauerprozession. Der Übergang zum vierten und abschließenden Satz folgt plötzlich; ein lauter Tuttischlag setzt den Anfang und auf eine pulsierende, auf demselben Ton verweilende Begleitung des Bläsersatzes legt sich das markante doppelpunktierte Thema in den Violinen. Ausgelassen und feurig endet die Sinfonie in heroischem Gestus. Begeben Sie sich auf eine auditive Reise durch die musikalischen Welten dieses einzigartigen, berührenden Meisterwerks! Texte von Annika Schmidt
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Der Pianist Evgeni Bozhanov wurde 1984 im bulgarischen Roussé geboren und erhielt seinen ersten Klavierunterricht im Alter von 6 Jahren. Öffentlich debütierte er zwölfjährig mit einem Mozart- Klavierkonzert in seiner Heimatstadt. In 2001 ging Evgeni Bozhanov zum Studium nach Deutschland. Seine internationale Karriere begann und er erhielt Preise bei zahlreichen Wettbewerben, unter anderem dem Svjatoslav- Richter-Wettbewerb in Moskau, dem Queen-Elizabeth-Wettbewerb in Brüssel und dem Van Cliburn-Wettbewerb in Forth Worth, Texas. Obwohl einer der klaren Publikumsfavoriten, gewann er im Oktober 2010 nicht den ersten Preis beim Warschauer Chopin-Wettbewerb. Folge waren kontroverse Debatten in der Polnischen Presse und spontane Einladungen aller maßgeblichen Polnischen Konzertveranstalter und Orchester. Im Sommer 2011 eröffnete er das 7. Internationale Chopin Festival in Warschau mit Chopins erstem Klavierkonzert und einem Recital. Mit Beethovens drittem und Chopins erstem Klavierkonzert war Evgeni Bozhanov in der Saison 2010/2011 in Brüssel und auf einer Japan-Tournee zu hören. Er war mit dem Orchestra Sinfonica Nazionale della
Ambiente & Genuss.
RAI zu Gast in der dritten Abu Dhabi Classics Konzertsaison und eröffnete mit einem Recital das Sofia Festival 2011. Des Weiteren war er beim Lille Piano Festival, beim Festival La Roque d’Anthéron sowie beim Bad Kissinger Sommer mit Klavierabenden zu hören. Höhepunkte der Spielzeiten 2011/2012 und 2012/2013 waren u.a. seine Debüts in der Suntory Hall Tokyo, der Berliner Philharmonie, im Musikverein Wien, in der Royal Festival Hall London und der Tonhalle Düsseldorf. Des Weiteren debütierte er in Mailand (Società del Quartetto), Stockholm, München und Lahti. Evgeni Bozhanov spielte Recitals bei der Schubertiade in Vilabertran (Spanien), der Internationalen Klavierserie in Fribourg (Schweiz), der Gulbenkian Stiftung in Lissabon (Portugal) sowie in Mailand, Essen, Aachen und Krakau. Er konzertierte mit dem Deutschen Symphonie-Orchester unter Yutaka Sato auf einer Japan- Tournee, mit dem Orchestra Nazionale della RAI unter Juraj Valčuha auf einer Europa-Tournee, mit dem Orchestra del Maggio Musicale Fiorentino sowie dem Kammerorchester des Symphonieorchesters des Bayerischen Rundfunks. In der Saison 2013/2014 wird Evgeni Bozhanov u.a. Recitals in München, Porto, beim Festival International Piano aux Jacobins in Toulouse sowie beim Mozarteum in Salzburg spielen sowie mit dem Antalya Symphony Orchestra und Orchestre National de Belgique konzertieren.
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PETER DANIELL PORSCHE ist ein Spross der Autobauer-Dynastie Porsche. Während viele seiner Verwandten den Weg in die Wirtschaft fanden, wurde er Musiktherapeut. Wir erhalten Einblick in die Welt der Familiendynastien und erfahren, wie schwierig sich Beziehungen gestalten, wenn man einen Namen hat, den jeder kennt …
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Boian Videnoff
Der Dirigent Boian Videnoff ist Künstlerischer Leiter und Intendant der Mannheimer Philharmoniker, welche er im Jahre 2009 ins Leben gerufen hat, mit dem Ziel herausragenden jungen Orchestermusikern ein professionelles Sprungbrett zu bieten. Seitdem hat er das künstlerische und musikalische Profil des Klangkörpers maßgeblich geformt und mit international renommierten Solisten wie u.a. Mischa Maisky, Johannes Moser, Sergei Nakariakov und Dimitris Sgouros zusammengearbeitet. Boian Videnoff hat mit den Mannheimer Philharmonikern Tourneen in China und Russland bestritten mit Konzerten innerhalb des “Internationalen Eurasien Musikfestivals“. Zukünftige Engagements mit dem jungen Orchester beinhalten Auftritte in der Philharmonie im Gasteig München, dem Auditorio Nacional de Música in Madrid, der Meistersingerhalle in Nürnberg und der Liederhalle Stuttgart, sowie Konzerttourneen durch Europa, Asien und den USA. !Boian Videnoff hat die Basel Sinfonietta in einer Schweiz-Tournee im Januar 2013 mit Bruckners 9. Sinfonie dirigiert. Seine Wiederkehr zum Orchester im September
„Wie die Mannheimer Philharmoniker verbinden wir höchsten Anspruch an Qualität mit sinnlichem Genuß. Wir bieten erlesene und ausgefallene Schokoladen und Pralinenkreationen feiner Manufakturen in langjähriger Chocolatier Tradition.“
2014 mit Werken von Fang, Nielsen und Eötvös wurde von der Kritik hochgelobt. Er hat ebenfalls das Orchestre de Limoges et du Limousin im Februar 2013 in einer Südfrankreich-Tournee dirigiert. In 2014/15 wird er seine Debüts bei der Deutschen Radio Philharmonie, dem Sinfonieorchester Biel-Solothurn und der “George Enescu” Philharmonie Bucharest geben. !Die Gewinnung eines jungen Publikums für die klassische Musik liegt Boian Videnoff besonders am Herzen. Daher gründete er im Jahre 2009 die Junior Philharmoniker, ein Bildungsprojekt, das Kindern und Jugendlichen helfen soll klassische Musik für sich zu erschließen. Zudem etablierte er mit den Mannheimer Philharmonikern eine neue Konzertreihe, die den Zuhörern durch den Einsatz von Live-Video ein dramaturgisch erweitertes Konzerterlebnis bietet. Seit 2013 ist er für die Konzeption und Entwicklung von HomeSymphony® verantwortlich, eine Internet-Plattform, die Konzerte live ins Netz überträgt und Besuchern neue Möglichkeiten bietet miteinander zu interagieren und klassische Musik zu erleben. Boian Videnoff wurde 1987 in einer Musikerfamilie geboren. Er wuchs in Italien und Deutschland auf, wo er seine musikalische Ausbildung im Elternhaus erhielt. Er studierte Dirigieren mit Jorma Panula und Gianluigi Gelmetti an der Accademia Musicale Chigiana in Siena und Klavier an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Mannheim.
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Das Orchester Violine 1 Dzafer Dzaferi Maxim Cado Bernadette Puican Nicolas Draps Nicolas Di Marco Gennaro Cardaropoli Phillip Schell Annemarie Leschinski Maria Yakovleva NN Violine 2 Vladimir Patrascu Claudine Rippe Katharina Ginkel Jennifer Kraft Rebekka Schwichtenberg Mladen Stoyanov Alessio Taranto Aida Petrossian
Viola Adriaan Breunis Fabian Orozco Laurent Tardat Martina Iaco Constanze Müller Tae Ho Lee Cello Boris Nedialkov Beata Kolodziej Wen-Hsiu Chang Kristina Ivanova Kontrabass Diliana Tchervenkova Arta Abaronina Klaudia Wielgoreczka
Flöte Syrinx Jessen Franziska Leonhardt Oboe Juan Pedro Martinez Maria Regal Klarinette Theresa Fritsche Eva Panzer Fagott Shunsuke Ohmori Anne Röhling
Horn Andrei Pavel Mercé Bosch Sanfélix Flavia Comba Marco Consoli Trompete Simon Schäfer Cyrus Allyar Pauke Simone Hentschel
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Regie
Produktionsleitung: Sabrina Groß Aufnahmeleitung: Christine Marzi Regie: Lilian Czolbe Regieassistent: Bernhard Eurich Technische Leitung: Christian Zwick
Ton
Tonmeister: David Ropertz Toningenieur: Jan-Hendrik Hanschke Tape Operator: Nico Sünn
Video
Lilian Marie Czolbe
Bildingenieur: Kathrin Bingel Bildmischer: Andreas Huck Kamera: Martin Olmert, Moritz Hills, Arno Augustin, Florian Hermanns, Leon Müller, N.N.
Tontechniker: Kai Schlegel Tontechniker: N.N.
Die Regisseurin Lilian Marie Czolbe (*1991 in Coesfeld) studiert seit 2010 am Institut für Musik und Medien in Düsseldorf den Studiengang ‚Musik und Medien‘. Schon als Kind war sie von der klassischen Musik begeistert und nahm mit 5 Jahren das Klavierspiel auf, welches sie bis ins Instrumentalstudium (Abschluss 2013) begleitet.
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Klassische Musik überall live erleben zu können, mit eindrucksvollen Bildern ganz nah dran sein am Geschehen und gleichzeitig interaktiv mit Liebhabern auf der ganzen Welt seine Eindrücke teilen – all das wird ab sofort möglich auf der neuen Online-Plattform „HomeSymphony®“. Dieses gemeinsame Projekt der Mannheimer Philharmoniker und dem Institut für Musik und Medien Düsseldorf ist getrieben von der Vision, Musik in und außerhalb des klassischen Konzertsaals auf immer neuen Wegen zum Erlebnis zu machen. Auf Basis einer hochwertigen Video- und Audioproduktion werden Bilder und Ton aus dem Konzertsaal per Livestream direkt ins Internet
übertragen. So kann sich jedermann das Konzerterlebnis live nach Hause holen – angereichert durch zahlreiche, multimedial aufbereitete Hintergrundinfos und Interviews, zum Beispiel mit Dirigent oder Solist. Mithilfe der sozialen Netzwerke wie Twitter oder Facebook können Musikbegeisterte weltweit live diskutieren und kommentieren und so auf einer interaktiven Plattform Musik entdecken, erleben und die Begeisterung weitertragen. Um dem Mannheimer Publikum einen kleinen Eindruck zu geben, was Zuhörer weltweit zur gleichen Zeit live sehen, sind diese Bilder auch im Saal auf den bewährten Leinwänden zu sehen.
Ihre Studienschwerpunkte legte sie in den Fachrichtungen Musik- und AV-Produktion, Medienkomposition und Musik- und Medienmanagement. Trotzdem brachte Lilian sehr viel Erfahrung im Bereich Medienkomposition mit in das Studium, überraschte sie ihr natürlicher Zugang zu audiovisuellen Produktionen und der Spaß an ihrer Arbeit als Regisseurin und Kamerafrau. Im Sommer 2012 fing sie mit ihrem Projekt „LiLi‘s Blog“ an, mit dem sie auf die kommenden Konzerte und Events der Tonhalle Düsseldorf aufmerksam macht und so ständig mit der E-Musik in Verbindung steht. Dies brachte sie auch dazu, einen Dokumentarfilm über das „New Fall Festival“ zu produzieren, welches für sie die bisher herausforderndste Arbeit in der Symbiose
von Musik und Film war. Bei mehreren Studienprojekten (Music@ Studio1, 2. Wiener Schule Konzertwoche) konnte sie ihre Erfahrungen als Mehrkameraregisseurin ausbauen und die Möglichkeiten dieser Art von Produktionen erfahren: „Es ist schön, einen Moment aus verschiedenen Blickwinkeln zu erleben und die Aufmerksamkeit eines Geschehens auf ein Detail im Saal lenken zu können - und das geht am besten mit einer Mehrkameraproduktion.“
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