B Styled

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DECEMBER 2009 – TAKE IT, IT‘S FREE

limited edition

BEST DRESSED DJ FREAZA DJ CRUZ

BEGINNER SOUNDSYSTEM STELLA FASHION AWARD ALEXANDER WANG


VORWORT WEIHNACHTEN IST JÄHRLICH DIE ZEIT, IN DER WIR SCHENKEN UND GUTES TUN. WIR MELDEN UNS BEI JENEN, MIT DENEN WIR DAS GANZE JAHR ÜBER NICHT VIEL ZU TUN HATTEN UND WERDEN REGELRECHT SENTIMENTAL OB DER IMMER WIEDERKEHRENDEN HITS IM RADIO, KITSCHIGER BELEUCHTUNGEN AM WEIHNACHTSMARKT UND GERATEN IN BEDRÄNGNIS, ALLE UNSERE LIEBEN ZU BESCHENKEN. WEIHNACHTEN IST AUCH DIE ZEIT FÜR CHARITY. DASS CHARITIES NICHT ZWINGEND STEIF UND LANGATMIG SIND, BEWEIST DAS PARTYLABEL „SNEAKS FOR HOPE“. GUTES TUN UND FEIERN SIND EIN HIPPES PAAR. DIE HILFSORGANISATION COOPERAXION VERSPRICHT JEDEM SPENDER VON SNEAKERS VERGÜNSTIGTEN EINTRITT ZU DEN EVENTS UND REICHT DIE TRETER AN BEDÜRFTIGE JUGENDLICHE AUS DEN SLUMS MONROVIAS (LIBERIA) WEITER. IN DIESER ZWEITEN AUSGABE B’STYLED BY LEAVE AN IMPRESSION STELLEN WIR NICHT NUR DIE FOUNDER DIESER CHARITY ORGANISATION VOR, SONDERN LADEN EUCH AUF EINE SPANNENDE REISE DURCH MODE, LIFESTYLE, INTERVIEWS UND REPORTAGEN EIN. SELBSTVERSTÄNDLICH HABEN WIR AUCH WIEDER EINE AUSWAHL UNSERES LIVE FASHION SHOOTINGS DER PARTY REIHE GEFUNDEN, AUF DER WIR DIE INTERESSANTESTEN PARTYGÄSTE ABGELICHTET HABEN. WIR WÜNSCHEN EUCH EIN STYLISHES WEIHNACHTSFEST UND FREUEN UNS AUF DIE NÄCHSTE AUSGABE MIT UND FÜR EUCH! EUER B’STYLED TEAM


02

VORWORT

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THE BEST DRESSED

14-17

WHO LEFT AN IMPRESSION INTERVIEW MIT DJ FREAZA – DJ CRUZ BEGINNER SOUNDSYSTEM - SNEAKS FOR HOPE – ARIENNE BIRCHLER

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WHAT‘S YOUR IMPRESSION

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TONY HAWK SHOW

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ALEXANDER WANG

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MICHAEL MICHALSKY

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HOW TO IMPRESS TOAST – DENYO – JOHN FRIEDMANN – JUBAIRA BACHMANN

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REVIEW/PREVIEW CREATIVE DIRECTION UND GESTALTUNG RAWCUT CREATIVE STUDIO GMBH ALLMENDSTRASSE 125 / VILLA MANEGG CH-8041 ZÜRICH RAWCUT.CH FOTOGRAFIE ALESSANDRO FISCHER / ALESSANDRO-FISCHER.CH AUTOREN TINA HEINDEL / RAWCUT CREATIVE STUDIO CATERINA RUGGHIA / THE A-GENCY VANESSA KÄSLIN / THE A-GENCY TINA WEISS / TINAWEISS.CH DRUCK PESCHKE DRUCK SCHATZBOGEN 35 D-81829 MÜNCHEN PESCHKEDRUCK.DE COVER FOTOGRAFIE ALESSANDRO FISCHER / ALESSANDRO-FISCHER.CH COVER COMPOSING SARAH FURRER / RAWCUT CREATIVE STUDIO MODELL GINGER ZALABA HERAUSGEBER THE A-GENCY WEINBERGSTRASSE 139 8006 ZÜRICH CASTING@THEA-GENCY.COM THEA-GENCY.COM AUFLAGE / 1500 STÜCK



09 / WANTED: THE BEST DRESSED

WANTED: THE BEST DRESSED MAX 22

FOTOSHOOTING HÄRTEREI

DIE KONKURRENZ IST HART: AM LETZTEN LEAVE AN IMPRESSION EVENT VOM 28. NOVEMBER HABEN SICH WIEDER ÜBER 80 STYLISCHE BESUCHER BEIM LIVE FASHION-SHOOTING IM CLUB HÄRTEREI ABLICHTEN LASSEN. SIE KÄMPFEN UM DIE EXKLUSIVE REISE FÜR ZWEI PERSONEN AN DIE BREAD & BUTTER BERLIN, INKLUSIVE FLUG, HOTELÜBERNACHTUNG, TASCHENGELD UND VIELEM MEHR. LEAVEANIMPRESSIONB.BLOGSPOT.COM FB – LEAVE AN IMPRESSION B

Die Jury wird es nicht einfach haben, von allen Teilnehmern des «Best Dressed» Wettbewerbes die drei Finalisten zu erkoren. Ihre Erfahrung im Fashion und Style Business wird ihnen sicher zugute kommen: Harun «Shark» Dogan besprayte bereits in jungen Jahren die Wände in Grossstädten. Sein gestalterisches Talent lebt er inzwischen legal als Designer, Illustrator und Artdirector aus. Lisa Mettier weiss selbst, wie aufregend es ist vor einer Kamera zu posieren. Sie ist ein begehrtes Schweizer Model und auch hinter der Kamera als Fotografin tätig. Zudem organisiert sie erfolgreich Partys, arbeitet als Grafik-Designerin und bloggt unter www.artschooolvets. com/blog/lisamettier. Ingo Brack ist ein international erfolgreicher Designer, welcher sich bei bedeutenden Unternehmen wie Lacoste und Swarovski einen Namen machte. In «Germany’s next fashion talent» konnte er zudem als Experte den Kandidaten zur Seite stehen. Wer diese renommierte Jury beeindrucken will, siehst du auf den nächsten Seiten. Unter leaveanimpressionb.blogspot.com sind zudem alle bisherigen Teilnehmer abgebildet. Wenn du selbst am Live Foto-shooting posieren willst, hast du am 26. Dezember 2009 und am 27. März 2010 in der Härterei die Chance dazu. Good luck!


WAKIO MOSES 20

KEVIN 19

MICHELLE 20

BEREN 18

SARAH 21

AYLIN 20

YASMIN 18

ROGER 21


SEBASTIAN 22

DOROTHEA 20

KEVIN 20

LEA 25

PHILIPPE 19


JANE 27

LARISSA 19


GINGER 22

NICKY 21


PATRICK 18

ANNA 18

PHOUNG-ANN 19

KURT 22

SARAH 18

JEHONA 18

HIEN 18

JACQUELINE 18


DREYSI 22

JONATHAN 18

FELIX 19

EDNA 20


CHARLES 20

JOELLE 18

FERNANDO 19

VIOLETTA 26

FILIP 19

EREN 19

EVELINE 20


SONJA 18

LISA 20

BENITO 20

LAKKHANA 19

FABI 21

ANJA 20

ARLENE 18


14 / WHO LEFT AN IMPRESSION – INTERVIEW

MIT DJ FREAZA

WHO LEFT AN IMPRESSION

DJ FREAZA FRITZ HANSELMANN, A. K. A. DJ FREAZA IST EIN ALTER HASE IM DJ-GESCHÄFT. ER HAT BEREITS ALS ZEHNJÄHRIGER SEINE ERSTEN PLATTEN AUF DEN TURNTABELS LAUFEN LASSEN. HEUTE IST ER 30 JAHRE ALT, BRINGT NOCH IMMER DEN CLUB ZUM KOCHEN UND HILFT NEWCOMERN BEIM EINSTIEG INS NACHTLEBEN.

Hey Freaza, schön dass du Zeit gefunden hast für ein Interview. Du legst an verschiedenen Orten auf und bist oft gebucht. Wie bist du überhaupt zum DJing gekommen? Das war zur der Zeit als ich anfing selber in den Ausgang zu gehen und mir der gebotene Sound nicht gefiel. Es war dazumal ein Mix aus allen Musikrichtungen und mir gefielen nun mal die Hip Hop Geschichten am besten. So legte ich

mir Plattenspieler zu und der Rest ist Geschichte... Du bist ja schon fast ein alter Hase im Schweizer DJ-Business. Welche Projekte verfolgst du im Moment? Ich plane für 2010 zwei neue Party Serien, die den Puls der Zeit treffen sollen und neuen Wind in die Partylandschaft bringen werden.

gute Party aus? Leute die ausgelassen feiern wollen und DJs die innovativ sind, gemischt mit einer schönen Location – Perfekt. Das Motto der Party heisst „Leave an impression“ – hinterlasse einen Eindruck. Was bedeutet das für dich? Langlebigkeit in einer kurzlebigen Zeit

Du hast bereits in jungen Jahren angefangen aufzulegen. Was hat sich deiner Meinung nach in dieser Zeit der Hip Hop verändert? Früher war die Message stets im Vordergrund. Es ging darum, Missstände aufzuzeigen, eine Kultur zu sein, etwas zu machen, wie breaken, sprayen, rappen, djing. Heute hat sich Hip Hop mehr zu einer Musikrichtung entwickelt, als Kultur zu sein. Vorteile liegen aber klar auf der Hand: früher war es straight Hip Hop, heute kann ich meine elektronischen Vorlieben in meine Sets einbringen und die Crowd feiert das. Das wäre früher UNDENKBAR gewesen.

Wer oder was hat dich persönlich geprägt? In der Welt herumreisen, musikalische Pioniere, Freunde und Familie.

Du hast schon viele Partys erlebt und auch selbst organisiert. Was macht für dich eine

Welche Pläne hast du für die nächste Zeit? Weiterhin gute Musik zu machen und neue Talente zu entdecken. Bald ist Weihnachten. Was wünschst du dir? Viel Inspiration, gute Parties und ein paar neue Synths. Was wir noch unbedingt wissen müssen? Meine Bankverbindung.


15 / WHO LEFT AN IMPRESSION – INTERVIEW MIT DJ CRUZ

DJ CRUZ DER ZÜRCHER DJ CRUZ HAT NOCH KEINE 20 JAHRE AUF DEM BUCKEL, UND TROTZDEM GEHÖRT ER ZU DEN ANGESAGTESTEN NEWCOMERN DER SCHWEIZER PARTY-SZENE. ER WURDE VON DEN MACHERN DER HANDZH UP EVENTS ENTDECKT UND DORT STEHT ER AUCH OFT HINTER DEN PLATTENTELLERN. B’ STYLED HAT IHN EXKLUSIV FÜR EUCH ZUM INTERVIEW GETROFFEN.

WWW.DJCRUZ.CH

Hey Cruz, schön dass du Zeit gefunden hast für ein Interview. Du scheinst viel um die Ohren zu haben. Welche Projekte verfolgst du im Moment? Momentan stehen noch einige Dinge an, die ich dieses Jahr gerne realisieren möchte. An Weihnachten einen neuen Mix veröffentlichen und an meinen eigenen Produktionen arbeiten. Zudem die Bookingplanung für 2010 und das Konzept eines eigenen Abends in einem Zürcher Club dessen Namen ich noch nicht verraten möchte. Ich freue mich enorm auf das kommende Jahr! Du hast trotz deinen jungen Jahren schon viele Leute in den Clubs zum Tanzen gebracht. Wie fühlt sich das an? Es ist ein unglaubliches Gefühl, in einem vollen Club mit einem grossartigen Publikum die Liebe zur Musik zu teilen und die Leute feiern zu sehen! Nicht selten bekomme ich selber Gänsehaut, wenn die Leute mit den Songs mitschreien und dazu abgehen. Wie bist du überhaupt zum DJing gekommen? Mit 15 Jahren standen mein Freund Dominic Flury und ich vor der Roten Fabrik und haben unser erstes Hip Hop Mixtape (Youngster’s on the Cut – Vol. 1) für CHF 2.- verkauft. Dadurch haben wir Alex Ruf (Handzh Up) kennen gelernt, der uns unsere ersten Bookings gegeben hat. Mit Alex arbeite ich bis heute zusammen und habe ihm sehr viel zu verdanken. Was macht für dich eine gute Party aus? Als erstes ein guter Warm-Up von einem DJ der weiss, wie man die Leute zum Tanzen bringt, ohne Hits zu spielen. Danach sollen die Leute ausgiebig tanzen, feiern und einen unvergesslichen Abend haben. Je offener das Publikum für neue Musik und Genres sind, desto spannender wird das Auflegen. Am Wochenende hast du meistens Bookings. Wenn du aber trotzdem mal Zeit hast, wohin gehst du feiern? Mit meinen Freunden ausgehen ist mir wichtig. Meistens fängt der Abend mit einem gemeinsamen Nachtessen an. Dann machen wir kleinere Clubtouren und gehen ins Kaufleuten, Alte Börse, St. Germain oder in die Härterei. Ich höre mir auch immer gerne Sets von anderen DJs an. Das Motto der Party heisst „Leave an impression“ – hinterlasse einen Eindruck. Was bedeu-

tet das für dich? Für mich bedeutet das, den Leuten ein musikalisch anspruchsvolles Set zu spielen, sprich Hits von heute mit Klassikern von früher zu vermischen, das Publikum zu überraschen und auch mal etwas Gewagtes spielen. Wer oder was hat bei dir einen Eindruck hinterlassen? Durch das Nachtleben habe ich viele dynamische und coole Menschen und Artists getroffen, von denen ich viel lernen kann. Musikalisch gibt es unzählige Künstler, die mich mit ihren DJ Sets und Tracks inspirieren, beeindrucken und motivieren. Von Hip Hop Legenden wie DJ Premier und Pete Rock bis hin zu elektronischen Produzenten wie Sebastian Ingrosso, Steve Angello, Deadmau5 oder David Guetta bin ich fasziniert. Eindrucksvoll war auch das Set von MSTRKRFT in der Alten Börse, eines der besten die ich dieses Jahr gehört habe. Du zählst zu den angesagtesten DJ-Newcomer von Zürich. Auffällig ist, dass Hiphop und auch deine Mixes oft mit elektronischen Musikelementen durchzogen sind. Denkst du dem Mix von verschiedenen Musikstilen gehört die Zukunft? Für mich macht genau dieser Mix von verschiedenen Genres das Auflegen so spannend – sofern die Leute musikalisch offen sind. Wenn man sich die heutigen Tracks von Timbaland oder Pitbull anhört, merkt man schnell, dass nur noch eine feine Linie zwischen Hip Hop und elektronischer Musik besteht. Es macht Spass Remixes mit Samples von Fleetwood Mac, Fatboy Slim oder Coldplay zu spielen. Für mich sind solche „Mash-Ups“ jedoch nach wie vor mit Vorsicht zu geniessen. Die Harmonie der gemixten Lieder muss stimmen. Welche Pläne hast du für die nächste Zeit? Viel in das Produzieren zu investieren, eigene Musik zu machen ist unglaublich faszinierend aber zugleich sehr zeitaufwändig. Ich arbeite an einem Design für ein eigenes T-Shirt, wie schon erwähnt werde ich einen neuen Mix veröffentlichen und freue mich auf die kommenden Bookings im neuen Jahr. Bald ist Weihnachten. Was wünschst du dir? Gesundheit und Zufriedenheit meiner Familie und Freunde, erholsame Feiertage und weitere, viele schöne Erlebnisse während dem Auflegen. Was wir noch unbedingt wissen müssen? Ein grosses Danke an alle Leute die mir Support geben, ihr seid super! Und dass ich jetzt ins Bett muss, es ist nämlich 1.30 Uhr!


16 / WHO LEFT AN IMPRESSION – INTERVIEW MIT BEGINNER SOUNDSYTEM – INTERVIEW MIT SNEAKS FOR HOPE

BEGINNER SOUNDSYSTEM DENYO UND DJ MAD SIND IM DEZEMBER ZU GAST BEI LEAVE AN IMPRESSION. WIR HABEN IM VORFELD MIT DENYO GESPROCHEN. FOTOS – ROBERT WUNSCH / BILD 01&02

Am 26. Dezember seid ihr in der Härterei in Zürich zu Gast. Wie gefällt euch Zürich? Zürich ist der Hammer, ganz klare Sache. Eine Weltstadt im Miniformart mit super Essen, schöner Architektur und ziemlich coolen Clubs. Wer kennt sie nicht, die „Absoluten Beginner“. Nun seid ihr als „Beginner Soundsystem“ unterwegs, was heisst das genau? Das heisst DJ Mad und ich legen beide auf und zusätzlich gibt es eine gute Portion Live obendrauf! Es geht einfach um den grösstmöglichen Partyfaktor, ohne dabei an Niveau einbüssen zu müssen. Neue Hits, Classics, gerne auch eine kleine Portion Funk und Reggae, Rock oder Electro. Grad wie es passt und Hauptsache es geht ab! Ein paar Beginner-Hits bleiben natürlich Ehrensache. Was ist euch lieber, auf der Bühne zu stehen oder im Club zu performen? Ich mag beides und möchte nichts missen. Im Club kann man etwas spontaner einfach mal was cooles ausprobieren und einfach nur Party machen. Auf der Bühne geht es um deine eigenen Songs und dich als Künstler. Das ist überhaupt erst der Grund, warum wir Musiker geworden sind. Was macht ihr im Moment? Wo seid ihr unterwegs? Was sind eure aktuellen Projekte? Zurzeit bin ich neben Denyo von den Beginnern, der viel und gerne auflegt und rappt. In erster Linie Sänger und Songwriter in eigener Sache. Im Sommer habe ich mein erstes Album unter meinem bürgerlichen Namen Dennis Lisk rausgebracht. „Suchen & Finden“ heisst es und ist ein klassisches Pop-Album mit einer Prise Ska, Rock und einem grossen Hang zur persönlichen Ballade. Ich war auch letztens mit meiner Band live in Zürich im Vorprogramm von Xavier Naidoo und seinen Söhnen. DJ Mad ist Vollblut-DJ und hat eine eigene Radiosendung in Hamburg. Das Motto des Abends heisst „Leave an impression“. Was bedeutet das für euch? Nicht austauschbar zu sein und zu klingen und dabei die Party zu rocken. Spass zu haben und den Moment zu geniessen. Alles loszulassen und sich am nächsten Morgen – völlig verkatert – nicht schämen zu müssen, zu was für Musik man die letzte Nacht getanzt hat. Das bedeutet für uns, einen Eindruck hinterlassen zu haben. Wie hinterlasst ihr Eindruck? Durch eine coole Mischung aus Live und DJSet. Durch geile Mixe und live Remixes, alte Beginner-Hits und dem Besten in Sachen neuen Releases. Durch ein querbeet durch alle Genres, ohne den roten Faden Hip Hop aus den Augen zu verlieren. Die Mischung machts. Wir wollen

nicht nur einfach an den Turntables rumstehen und uns in der Nase bohren, sondern mit den Leuten zusammen Party machen. That´s us! Wer inspiriert euch? Wer inspiriert euch? Wow, da gibt es so vieles! Das würde den Rahmen sprengen. In Sachen Club inspirieren mich persönlich zurzeit die Major Lazer Sachen von Diplo und Songs wie „Anyway“ von A-Trak und Armand Van-Helden. Das Abfeuern von RapClassics ist gut und wichtig, aber ich freue mich besonders über neue Entwicklungen, in denen man mit Hip Hop neu experimentiert. Der Bonkers- Mix von Dizzee Rascal ist für mich also genauso inspirierend wie ein klassisches Empire State Of Mind von Jay-z und Alicia Keys. Ist euch persönlich Mode wichtig? Mir ja, Mad nicht. Ausser Sneakers, da ist Mad dann auch wieder dabei, sofern sie von Nike sind. Wie stylt ihr euch? Was ist im Moment in? Blöde Frage, weil ab dem Moment, in dem man explizit aussprechen kann und will, was in ist, gerade Gesagtes dann meistens schon wieder out ist! Der Trick ist ja gerade, sich abzuheben. Mode ist experimentierfreudig und schnelllebig, und immer abhängig von der Persönlichkeit eines Menschen. Das Weihnachtsfest steht vor der Tür. Wie feiert ihr diese Tage? Familiär. Wobei auch Freunde zur Familie gehören! Was habt ihr für Zukunftspläne? Ein neues Album von mir als Dennis Lisk wird es 2010 geben und später starten wir dann mit der Produktion an einem neuen Beginner-Album.

SNEAKS FOR HOPE An der letzten Handzh Up by Leave an impression Party vom 28. November waren auch „Sneaks for hope“ zu Gast. Feiern und dabei Gutes tun! Wir haben mit den Machern gesprochen. WWW.SNEAKSFORHOPE.CH FOTOS / BILD 03

Was bedeutet „Sneaks for hope“? Seit wann macht ihr das? «Sneaks for hope» bedeutet losgelöst feiern und zugleich Gutes tun. Das Konzept ist sehr einfach: wir sammeln Turnschuhe und Fussballschuhe für Slumkids. Als Gegenleistung für die abgegeben Sneakers kriegt jeder Partygänger vergünstigten Eintritt in den Club. Die Hilfsorganisation Cooperaxion sorgt anschliessend dafür, dass die Sneakers auch am richtigen Ort ankommen, nämlich in den Slums von Monrovia (Liberia). Wir betreiben dieses Partying- und Charitykonzept nun seit ungefähr einem Jahr und es begeistert wo wir hingehen. Stellt euch doch kurz vor, ihr seid… Wir sind vier aus Bern stammende junge Leute welche die Leidenschaft zu Sneakers verbindet.

Was konnte diese Aktion bis jetzt bewirken? Mit der Aktion können wir finanziell benachteiligten Kindern und Jugendlichen helfen. Für uns als Schweizer ist es absolut kein Problem, ein Paar Schuhe abzutreten. Wir freuen uns jedes Mal, wenn wir die neuen Fotos sehen, wie die Kids aus Monrovia mit unseren «alten» Turnschuhen herumlaufen und Fussball spielen. Im Frühjahr konnten wir die erste Fracht von ca. 400 Paar Turnschuhen nach Monrovia verschiffen. Für die nächste Fracht stehen bereits ca. 500 Paar bereit und hoffen mit weiteren Sneaks for Hope noch mehr Turnschuhe und Fussballschuhe sammeln zu können. Seid ihr auch ausserhalb der Schweiz aktiv? Tatsächlich ist unser Ziel «Sneaks for Hope» im Ausland zu veranstalten. Als erstes haben wir Deutschland und Österreich im Visier. Wisst ihr wie viele Schuhe insgesamt schon gesammelt wurden? Bei bisher drei Parties wurden ungefähr 400 Paar Turnschuhe abgeben. Aber das Potential haben wir noch lange nicht ausgeschöpft. Wichtig ist, dass die Turnschuhe noch in einem tragbaren Zustand sein müssen. Sonst können wir diese nicht entgegen nehmen. Warum gerade Schuhe und keine anderen Kleidungsstücke? Als Veranstalter der Sneakerness und dabei der Fokus auf Sneakers besteht, lag es auf der Hand, dass wir Turnschuhe, respektive Fussballschuhe, sammeln. Die Charity-Aktion führen wir mit der Cooperaxion zusammen, welches für ihr Projekt «Kick for Your Future!» bekannt sind. Obwohl sie sich natürlich nicht nur über Fussballschuhe, sondern über alle Art Turnschuhe freuen. Wie ist die Idee entstanden? Die Idee entstand, als wir von den damaligen Betreiber des Wasserwerk Clubs in Bern angefragt wurden, ob wir eine Party veranstalten wollen. Wir steckten unsere Köpfe zusammen und fragten uns, weshalb nicht eine TurnschuhSammel-Party? Sneaks for Hope wurde geboren. Ein einfaches und für die Schweiz neues Partykonzept. Wie sieht die Zukunft von Sneaks for hope aus? Partymachen bis zum umfallen und dabei fleissig Turnschuhe sammeln. Ist euch persönlich Mode wichtig? Mode ist uns sehr wichtig, denn Sie zeigt wie du lebst und wer du bist. Wie stylt ihr euch? Was ist im Moment in? Wir mögen den Streetstyle und Casual-Look. Momentan sind Retro Modelle der Renner. Seid ihr auch Sneaker Freaks? Wir haben uns verpflichtet Sneakerheads zu sein! Wir sind die Gründer und Organisatoren der Sneakerness und finden verständlicherweise grossen Gefallen an den farbigen Tretern. Viele Freunde sammeln auch fleissig Sneakers und spenden daher auch regelmässig an unseren Parties. Was ist euer momentanes Lieblings Kleidungsstück, Accessoire oder Schuh? LUKAS – Als nächstes will ich mir unbedingt den Parra x Nike Air Max 1 kaufen.


17 / WHO LEFT AN IMPRESSION – ARIENNE BIRCHLER

Sergio – Wie viele Sneakers dürfen wir aufzählen. Für diese Fragen benötigen wir ca. 10 Seiten... Nik – Meine neuen Nike AM 90 Premium ID’s (Grau/Dunkel Braun/Mint) Diana – Meine Nike Air Currents Ben Drury, super bequemer Sneaker. Was heisst für euch Leave an impression? Wie hinterlässt ihr euren Eindruck? Theres no second chance to leave the first impression. Wir sind einfach uns selbst und lassen nicht nur äusserlich einen bleibenden Eindruck sondern auch mit unserer Leidenschaft etwas Neues zu bringen. Was wir noch unbedingt wissen müssen? Wir sind immer auf der Suche nach neuen Clubs und Lokalen, die mit Sneaks for hope zusammen Sneakers und Fussballschuhen für einen guten Zweck sammeln. Denn was gibt es schöneres als Party und gutes Tun?

ARIENNE BIRCHLER BILD 04 VON MICHEL GILGEN

Hallo Arienne, du hast den Annabelle Award 2009 gewonnen und kannst ab Januar nach New York, bei der Star-Designerin Diane von Furstenberg ein einjähriges Praktikum absolvieren. Wie fühlst du dich bei diesem Gedanken an die Weltstadt und das Grossunternehmen? Und was erhoffst du dir aus dieser Zeit? Ich spüre in mir eine kribbelnde Unternehmungslust und wünsche mir nichts mehr, als entspannt in dieses Jahr einzutauchen. Ob ich das in Wirklichkeit dann wirklich tun werde, steht in den Sternen. Der wummernde Rhythmus einer Grossstadt, wie auch die rasante Geschwindigkeit, in welcher ein Modehaus arbeitet, kann einem regelrecht einverleiben. Am Ende aber ist es wohl doch genau das, wonach ich mich sehne. Neues zu entdecken, inspiriert zu werden und mich in die Arbeit zu versenken. Du bist ja viel unterwegs. Woran arbeitest du zurzeit? Gerade habe ich alle Projekt abgeschlossen, denn das Jahr neigt sich dem Ende zu und die Abreise naht. Bis dahin widme ich mich ganz und gar der künstlerischen Arbeit meiner Zwillingsschwester. Du hast schon viel von der Modewelt gesehen. Findest du die Schweiz modisch? Hmmm.. schwierig.. Nun, in der Schweiz gibt es unglaublich gut angezogene und schöne Menschen, das ist augenfällig. Das hat auch damit zu tun, dass ein grosser Teil der Menschen sehr bewusst und gepflegt durchs Leben spaziert. Doch modisch ist das nicht unbedingt. Es ist manchmal eher ein Abklatsch oder eine Uniformität, an welcher zwar prinzipiell nichts auszusetzen ist, aber weder spannend, noch avantgardistisch ist und in einer gewissen Weise beengt. Ich beobachte bei mir selber, dass ich mir hier den viel grösseren Stress in Sachen Kleider und Äusserlichkeiten mache, als an meinem letzten

Wohnort Antwerpen (Belgien). Dort sind die Menschen viel einfacher und unperfekter, es war normal, dass man fast noch im Pyjama einkaufen ging. Diese persönliche Freiheit und die grosse Durchmischung von Völkern und Konfessionen war für mich sehr inspirierend.

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Wie würdest du deinen Stil bezeichnen? Worauf achtest du bei deinen Kreationen? Ich versuche nicht um jeden Preis der Zukunft hinterher zu eilen, doch möchte ich den Zeitgeist und die darin lebende Frau aufspüren. In meiner Suche gilt es, eigener Vorstellung von Schönheit und Ästhetik nachzugehen und danach zu streben, eigenwillige Farben, Muster und Materialien in eine leise Harmonie zu bringen. Was trägst du privat am liebsten? Meine liebsten Stücke sind die, welche mir direkt ins Herz fallen. Und die trage ich und trage ich und trage ich... Bis es zu Grabe getragen wird. Hast du ein Lieblings Kleidungsstück? Ein jüdischer Mantel aus einem Secondhandshop von Paris, eine Seidenshorts und ein ockerfarbenes bodenlanges Kleid vom Kanzleiflohmarkt, ein Dries van Noten Kleid. Je nach dem wie und mit was man ein Kleidungsstück trägt, wirkt es wieder total anders. Wie kombinierst du deine Kleider? Mit Accessoires: Ein Schal, Schmuck, ein Gurt, der eine lose Jacke in der Taille zusammenhält, ein grober Stiefel oder ein Highheel, kann dem Look eine ganz andere Richtung geben. Ich gehe nach meinem Gefühl und am Ende sollte es einfach bequem sein. Spätestens im Atelier werden die Schuhe mit Birkenstocks getauscht.

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Ein guter Tipp für unsere Leser? Wenn die Lust nach Neuem da ist, unbedingt ausprobieren. Auch wenn am Anfang Hemmung und Unsicherheit aufkommt. Ein paar Wochen später wird es das Normalste auf Erden sein. Unser Motto ist „Leave an impression“. Was bedeutet das für dich? Und wie konntest du deine Spuren bisher hinterlassen? Ich glaube, schlussendlich ist die ganze Arbeit, die man tut und das eigene Lebensgebilde, durchwoben mit Eindrücken, die man schon als kleines Kind mitkriegt. Es sind die kleinen und grossen Dinge, die Spuren hinterlassen und für immer prägen. Ein Geruch, die ersten Leseversuche in der Welt der Bücher, Musik, ein Film, eine Farbkombination, ein Gesicht, ein grosser Künstler. Als ich in Antwerpen in die oberen Klassen kam, wurde ich von einigen jüngeren Studenten ein wenig bewundert und adaptiert. Ich fand das wunderschön, weil auch ich mit grossem Enthusiasmus bewundere. Welches sind deine Träume und Pläne für die Zukunft? Es bestehen viele Pläne und Ideen, doch die Sicht auf die Zukunft ist verschwommen.

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18 / WHAT‘S YOUR IMPRESSION – FOTOS UND TEXT VON PREMIUM / TW.

WHAT‘S YOUR IMPRESSION

01 DREYSI

02 MANU

03 KEVIN

23 JAHRE – FRISEUSE

21 JAHRE, ANGESTELLTE IN EINER SCHRIFTUND REKLAMENFIRMA

19 JAHRE, TIEFBAUZEICHNER

Was beeindruckt dich an anderen Personen? Persönlichkeit, Positivität und Stil. Meine Freundin Violetta beeindruckt mich, da sie mit mir durch dick und dünn geht.

Wie beeindrucken dich andere Menschen? Mit ihrer Individualität. Und wenn sie selbstlos sein können und sich für andere einsetzen dann berührt mich das sehr.

Wie beeindruckst du andere Personen? Durch meine Direktheit. Ich sage immer was ich denke, dies aber mit Respekt. Ausserdem habe ich eine fröhliche Ausstrahlung!

04 MICHI

05 ET ALSO

06 HELEN

19 JAHRE – PSYCHOLOGIESTUDENT

28 JAHRE – RAPPER, SCHRIFTSTELLER UND MODEBERATER

19 JAHRE – KOCH-LEHRLING

Was beeindruckt dich an anderen Menschen? Gleichgültigkeit: Obwohl es eine Form von Verdrängung ist, muss es ein sehr befreiendes Gefühl sein, einfach mal keine Sorgen zu haben.

Wie beeindruckst du andere Menschen? Durch das bewusste Einsetzen von gewählten Wörtern und Ausdrücken in meinen Texten wie auch im Laden.

Was beeindruckt dich an anderen Menschen? Wenn diese künstlerisch begabt sind oder ein besonderes Talent haben. Wie zum Beispiel mein Freund, er ist sehr musikalisch.


19 / THE TONY HAWK SHOW

THE TONY HAWK SHOW TONY HAWK

LIVE IM GRAND PALAIS IN PARIS FOTOS UND TEXT – TINA WEISS

Der Brand Quiksilver lädt mich an die Tony Hawk Show in Paris ein. Die Show des bekanntesten Skateboarders der Welt findet im Grand Palais statt. Die Location mit ihrer Architektur aus der Belle Epoque Zeit um 1900 raubt mir als erstes schon mal den Atem. Wo sonst die Models für Chanel über den Lauftsteg defilieren, steht nun die grösste Skateboardrampe Europas, die extra für den Event errichtet wurde, ein Skatepark, diverse Bars und ein „Club“. Mahara McKay ist als Opening-DJ engagiert und heizt den rund 3000 Fans mit ihrem Set tüchtig ein. Danach schickt Quiksilver ihre besten Fahrer aus den Bereichen Snowboard, Surf und Skateboard über die Bühne. Begleitet werden sie von einem Video, das sie in Action zeigt. Mit dabei sind ehemalige Weltmeister und Ikonen ihrer Gilde wie Windsurfer Robby Naish, Surfer Kelly Slater, Big Wave Rider Ross Clarke Jones und der Quiksilver-Gründer himself: Jeff Hakman. Der Auftritt von Tony Hawk kommt dem eines Popstars gleich – Kids verehren den Skater aus San Diego, Kalifornien. Hawk war elffacher Weltmeister und ist Erfinder vieler Skateboard-Tricks. Kein anderer Skateboarder konnte sich kommerziell so gut vermarkten wie Tony Hawk. Zusammen mit weiteren Charakteren aus seinem Computer-Game bot er eine Skate-Show der Superlative. Danach gabs eine Vorführung der Mixkünste von Mixmaster Mike, dem DJ der Beastie Boys. Die Afterparty fand im angrenzenden „Rockfood“ statt – eine Surfbar, die dem Original in Hossegor nachempfunden wurde. Es gab Essensstationen mit unterem anderem frischem Sushi, vielen SpezialDrinks, Live-Percussion, Girls, die Coyote-Ugly-mässig auf der Theke tanzten und dazu Rock-Hip-Hop und Electro von DJ Busy-P (Ed Banger). Diese Szene weiss wie man feiert und sie verwandelte die Location in ein regelrechtes Tollhaus! Todmüde und happy bin ich ins Hotelbett gefallen.

BUSY P


20 / THE WINNER TAKES IT ALL – ALEXANDER WANG

THE WINNER TAKES IT ALL

ALEXANDER WANG Im Rahmen des Stella Contemporary Fashion Awards 2009 wurde in der Nacht vom 12. November in Zürichs Schiffbau der zehnte, mit 100.000 Euro dotierte Swiss Textiles Award verliehen. TEXT – TINA HEINDEL FOTOS – SILVANO DE MATTEIS

Zahlreiche Modejournalisten, Fashionistas und Prominente versammelten sich in den historischen Gemäuern des Schiffbaus um die Kollektionen der sechs Finalisten Peter Pilotto, Erdem, Thakoon, Alexis Mabille, Ohne Titel und Alexander Wang zu bewundern. Nach den Präsentationen der Finalisten, bei denen die Schweizer Topmodels Meret Kaufmann und Leona Sigrist liefen, zeigte der letztjährige Gewinner, das Schwesternpaar Rodarte seine Frühjahr-/Sommerkollektion 2010. In der Jury sassen unter anderem Isabel Toledo, die japanische Modejournalistin Mina Wakatski, Andrew Bolton vom MOMA und Markus Ebner von Achtung Mode. Sie kürten gemeinsam mit anderen fachkundigen Kollegen Alexander Wang, der nach dem Abbruch der Parson’s School of Design seine rebellische, dekonstruktive Phase begann und T-Shirts in Abendkleidung verwandelte. Zu seinen Trägerinnen gehören unlängst Kate Moss, Mischa Barton und Mary-Kate Olsen. Das besondere an seiner Kollektion ist, dass er darauf besteht, dass jedes Teil unter 120 Dollar zu haben ist. So können sich auch junge Modeliebhaberinnen seine Stücke leisten, die übrigens gerade in Zürichs Traditionskaufhaus Globus erhältlich sind.


21 / BERLIN ZU GAST IN ZÜRICH – MICHAEL MICHALSKY

BERLIN ZU GAST IN ZÜRICH

MICHAEL MICHALSKY Die Boutique Glam.in und Seefeld Razzia lockten am 22. Oktober den Berliner Erfolgsdesigner Michael Michalsky nach Zürich – wo er zu seiner ersten Fashionshow ausserhalb Berlins lud. TEXT – TINA HEINDEL

In Deutschland ist sein Name schon längst ein fester Begriff in der jungen Modeszene. Er kreierte bereits für Adidas, designte zusammen mit Yohji Yamamoto, arbeitete an der Seite von Stella McCartney und launchte im Frühjahr 2009 eine einmalige Kollaboration mit dem Traditions-Sportschuhunternehmen Brütting, für die er eine Luxuslinie mit Materialien wie Echsenleder entwarf. Michalsky stellte dem neugierigen Zürcher Publikum auf seiner ersten Show ausserhalb Berlins seine aktuelle Herbst- / Winter- und die Frühjahr- / Sommerkollektion vor. Warum es ausgerechnet Zürich geworden ist? „Ich mag Zürich sehr gerne. Es ist so beschaulich und aufgeräumt im Gegensatz zu Berlin“ erklärte er nach seiner Show. „Ausserdem könnte ich mir sehr gut vorstellen, hier irgendwann zu leben – wenn ich reich bin“ fügt er schmunzelnd hinzu.

Besonderen Anklang fand die neue Frühjahr- / Sommerkollektion, die den viel sagenden Namen „1929 Revisited – The Great Depression Part 2“ trägt. Von den anwesenden Gästen hätte sich vermutlich im Vorhinein keiner vorstellen können, wie man das Thema Wirtschaftskrise kreativ, sexy, spannend und elegant umsetzen kann. Michalsky ist es gelungen. Das war die einstimmige Meinung nach der Show. In seinen Schnitten finden sich Elemente aus Arbeits- und Nutzkleidung wieder, Alloverprints mit Schuldscheinen und Aktien aus dem Jahr 1929 treffen auf hauchzarte, fliessende Stoffe. Inspiriert von den Werken der Fotografin Dorothea Lange, die 1929 die Auswirkungen der „Great Depression“ in den USA festhielt, schuf Michalsky eine romantisch-tragische Kollektion mit verträumten, klassischen und verspielten Elementen. Das altehrwürdige Gebäude Razzia Seefeld wurde in den 20er Jahren erbaut und bot mit seinem abgelebten Charme die perfekte Kulisse für die Show. Der extra für die Zürcher installierte, anliegende Showroom war nach der Show mit Kamerateams, Kauflustigen und (neu gewonnenen) Liebhabern der Marke Michalsky über Stunden gut gefüllt. Michalsky selbst sagte nach der Show „Ich bin froh, dass es jetzt vorbei ist. Auch wenn Zürich aufgeräumter als Berlin ist, ist jede Show ein absolutes Chaos“ und nahm einen grossen (verdienten) Schluck Champagner.


22 / HOW TO IMPRESS – ATA «TOAST» BOZACI –

DENYO – JUBAIRA BACHMANN – JOHN FRIEDMANN

HOW TO IMPRESS

REVIEW/PREVIEW

TOAST

JOHN FRIEDMANN

ATA BOZACI, ARTIST (WWW.TOASTONE.COM)

Schauspieler („Erkan und Stefan“)

Lieblingsitem? Halbschuhe von Boot Lieblings Spot? Mein Atelier in Küssnacht Lieblings Gadget? Rubik Cube «How to impress??» Überzeugt sein von dem was man macht

DENYO

Was ist dein Lieblingsstück im Kleiderschrank? Ein altes 70ties Hemd und ein schlichter, schwarzer Pulli von Hannes Roether. Was bedeutet für dich der erste Eindruck bei einem Menschen? Wie wichtig ist er dir? Bei den vielen Menschen, die man trifft, kann man sich vom ersten Eindruck gar nicht befreien. Dann aber geht es um Lachen, Stimme, Geruch und natürlich das Gesagte. Was hast du dir zuletzt gekauft? Zwei Anzüge von Drykorn Wo kaufst du am liebsten ein? Am liebsten auf Reisen!

DJ UND MUSIKER – BEGINNER SOUNDSYSTEM

Dein Key-Piece im Moment? Konservativ wie ich bin, bleibe ich beim Airmax 1. Und diese kleinen Keep-Schuhe aus L.A. sind der Hammer!

JUBAIRA BACHMANN HEAD OF MUSIC, MTV UND VIVA SCHWEIZ

Wo kaufest du am liebsten ein? In Zürich Monsieur Dubois, Dings & On Y Va und in Luzern 7. Himmel & Pony & Kleid Was ist dein Lieblingsteil im Kleiderschrank? Meine Jeans, ohne die geht gar nichts. Wo ist dein Hotspot? Talacker Bar Zürich Was hörst du gerade? Jay-Z „Blueprint 3“ & Stress „Des Rois, Des Pion et Des Fous“ Evolution Lieblingsgadget? Mein Mac Book Pro Dein Tip: „How to impress?? Zu wissen über was man tatsächlich spricht!

Welches Album hörst du gerade? Jamie Cullum „The Pursuit“ und „Malika Ayane“.


REVIEW

PREVIEW DAS BEGINNER-SOUNDSYSTEM SORGT AM NÄCHSTEN LEAVE AN IMPRESSION EVENT AM 26. DEZEMBER FÜR DEN BEAT, DER DEN CLUB ZUM KOCHEN BRINGT UND DIE WEIHNACHTSPFUNDE ZUM SCHMELZEN. NACH DEN GEMÜTLICHEN WEIHNACHTSTAGEN MIT DER FAMILIE IST ES WIEDER MAL ZEIT FÜR FREUNDE UND FETTE BEATS. WIR HABEN MIT DENYO & DJ MAD ALIAS „BEGINNER-SOUNDSYSTEM“ DAS PERFEKTE AFTER-CHRISTMAS-PROGRAMM. DIE BEIDEN WURDEN ZUSAMMEN MIT JAN DELAY UND DEN ABSOLUTEN BEGINNER GROSS. JETZT SIND SIE ALS DUO AUF CLUBTOUR. SIE PERFORMEN, RAPPEN UND SCRATCHEN LIVE IN ZÜRICH! NATÜRLICH HAST DU VOR ORT WIEDER DIE CHANCE AM „BEST DRESSED“ WETTBEWERB MITZUMACHEN UND EINE REISE FÜR ZWEI PERSONEN NACH BERLIN AN DIE BREAD & BUTTER, INKLUSIVE FLUG, HOTELÜBERNACHTUNG, TASCHENGELD ZU GEWINNEN. POSIERE IN DEINEM MUTIGSTEN OUTFIT AM LIVE FASHION-SHOOTING UND SCHON BIST DU DABEI. UNTER LEAVEANIMPRESSIONB.BLOGSPOT.COM HALTEN WIR DICH AUF DEM LAUFENDEN. VIEL SPASS UND NATÜRLICH FROHE WEIHNACHTEN! HANDZH UP POWERED BY LEAVE AN IMPRESSION SAMSTAG, 26.12.09 AB 23.00 UHR BEGINNER SOUNDSYSTEM HIP HOP



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