HERBST 2014
Illustration aus: Flemming, Der Vollkommene Teutsche Soldat, 1726. Ausgabe 1967, Graz
Mit Gesamtverzeichnis
Thomas Meyer »Rechnung über meine Dukaten«: Ein König, seine Riesen und ein aufmüpfiger Sekretär Georg Inderbitzin »Mein Leben mit Barry«: Die Geschichte des legendären Bernhardinerhundes Anna Stern »Schneestill«: Eine Kindsmörderin, die Wahrheit und die Einsamkeit Mats Staub »Zehn wichtigste Ereignisse meines Lebens«: Prägende Lebensmomente, schön komprimiert Sowie Alex Senn, Alfonso Hophan, Lukas Straumann und Jörn Jacob Rohwer www.salisverlag.com
Georg Inderbitzin
THOMAS MEYER Rechnung 端ber meine Dukaten ROMAN
Mein Leben mit
BARRY
Die Geschichte eines heldenhaften Hundes
Zehn wichtigste Ereignisse meines Lebens
LESEPROBE THOMAS MEYER
D
er König verknüpfte in seinem Rücken die Bändel des Schurzes und setzte sich die kleine, von Eversmann frühmorgens frisch gepuderte Officiersperücke mit dem von Taft umhüllten Zopf aus schwarzem Mädchenhaar auf das kurz geschnittene eigene rotblonde und begab sich, ein munteres Liedchen pfeifend, in sein Contor hinüber, aus dem, auch dafür hatte Eversmann schon gesorgt, der Coffee herüberduftete, ein von den Niederländern zugeführtes Getränk, das dem König recht behagte. »Guten Morgen, Ihro Königliche Majestät«, grüßte Ehrenreich Bogislaw Creutz, Friedrich Wilhelms Geheimsecretair, bereit, die Tagesgeschäfte vorzutragen. Wobei es nach Friedrich Wilhelms Ansicht heute nur ein Tagesgeschäft gab. »Morgen, Creutz. Saget mal, wie groß ist eigentlich der Sachse, den Schmidt heute bringet?« »Sehr groß, Ihro Majestät«, antwortete Creutz, selbst ein großer Mann, was ihn bereits in die Dienste Friedrich Wilhelms geführt hatte, als dieser noch Kronprinz gewesen. »Wie groß denn genau?«, fragte Friedrich Wilhelm aufgeregt und ergriff die Coffeetasse, um einen eiligen kleinen Schluck daraus zu nehmen. »Größer als der neue Venezier?« Der neue Venezier, Petroni, war enorm groß: sechs Fuß, sieben Zoll und ein Strich. Das war exakt vermessen worden, immer wieder; oft auch mitten in der Nacht, weil Friedrich Wilhelm plötzlich hochfuhr und Gewissheit haben wollte. »Möglicherweise, Majestät«, antwortete Creutz, der die beachtlichen Körpermaße der Soldaten des Königsregiments ebenso im Kopf trug wie die staatlichen Finanzen, »gemäß Schmidts letzten Informationen handelt es sich um einen annähernden Siebenfüßer.« »Ein Siebenfüßer!«, riss Friedrich Wilhelm seine azurblauen Augen auf. »Annähernd, Majestät, annähernd sieben Fuß – gemäß Schmidt«, beschwichtigte Creutz mit erhobener Hand. »Annähernd sieben Fuß«, f lüsterte Friedrich Wilhelm versunken, stellte die Tasse ab und trat zum Fenster, wo der einundzwanzigste April siebzehnhundertsechzehn sich nicht entscheiden mochte, ob er nun gewittrig werden wollte oder doch lieber heiter. Creutz raschelte diskret mit seinen Dokumenten, um die Unterhaltung voranzutreiben. Friedrich Wilhelm wandte sich zu ihm um und fragte angstvoll: »Aber ... ist das auch gewiss? Annähernd sieben rheinische Fuß?« Creutz überlegte kurz und sprach: »Bis jetzt hat uns Schmidt nur einmal enttäuschet, und Ihro Majestät sind bestimmt erinnerlich, was das für ihn bedeutet hatte.« Friedrich Wilhelm lächelte und nickte. Er war durchaus erinnerlich, wie sein Buchenstock wieder und wieder auf Schmidt niedergefahren, nachdem klar geworden war, dass der angelieferte Riese ganze fünf Zoll kleiner war als angekündet. Hernach war an der Zuverlässigkeit von Schmidts Evalvieren nie mehr etwas zu beanstanden gewesen. Draußen änderte das Wetter abermals seine Meinung und ließ die großen Schlossfenster kurz aufgrellen.
INTERVIEW MIT THOMAS MEYER Thomas Meyer im Interview mit Verleger André Gstettenhofer über einige Hintergründe zum neuen Roman und über den Erfolgsdruck nach dem Bestseller. Thomas Meyer, dein Debütroman »Wolkenbruchs wunderliche Reise in die Arme einer Schickse« war aus dem Nichts gleich ein Bestseller mit inzwischen insgesamt um die 50'000 verkauften Exemplaren. Hat der Erfolg die Arbeit am zweiten Roman »Rechnung über meine Dukaten« beeinflusst, standest du unter Druck? Natürlich. Aber der ist nach so vielen verkauften Büchern derart groß, dass er unwirklich geworden ist. Ich kann gewissermaßen nur noch scheitern, das ist ganz entspannend. Vom orthodoxen Juden Mordechai Wolkenbruch im heutigen Zürich zum Preußenkönig Friedrich Wilhelm I. in Potsdam 1716 ist es ein weiter Weg. Warum diese Figur und warum nun ein historischer Roman? Das war genauso wenig eine rationale Entscheidung wie bei »Wolkenbruch« und genauso sehr eine spontane Eingebung – hier ausgelöst durch die Lektüre des Buches »Lexikon der Exzentriker«, in dem dieser König porträtiert wird. Geschichte interessiert mich allerdings schon seit jeher sehr. Du hast sehr viel gelesen und recherchiert für »Rechnung über meine Dukaten«, dich bis in die Details des soldatischen Lebens, der Uniformen, der Verpflegung und sogar der Waffenkunde eingearbeitet. Hat dir das Spaß gemacht oder war es nicht eher notwendige, aber unliebsame Arbeit? Das hat mir sogar sehr viel Spaß gemacht. Als schwierig habe ich es aber empfunden, mich schließlich gegen eine Vielzahl von reizvollen Aspekten und Details zu entscheiden. Das war wie bei »Wolkenbruch«, da hätte ich auch noch ein paar hipsche jiddische wertlech zur Hand gehabt. Wie überzeugst du deine Leserinnen und Leser, die bei den Schlagwörtern »Preußen«, »Friedrich Wilhelm I.« oder »historischer Roman« abwinken? Ich versuche es mit dem Schlagwort »lustig«. Welches ist deine Lieblingsfigur im neuen Roman und warum? Meine Lieblingsfigur ist eindeutig Creutz, der sarkastische Sekretär des Königs. Er wurde übrigens inspiriert von Kif Kroker, dem außerirdischen Assistenten des eitlen Captain Zapp Brannigan in der Serie »Futurama«.
Thomas Meyer (* 1974) aus Zürich arbeitete nach einem abgebrochenen Studium der Jurisprudenz als Texter in Werbeagenturen und als Reporter auf Redaktionen. Erste Beachtung als Autor erlangte er 1998 mit im Internet veröffentlichten Kolumnen. 2007 machte er sich selbstständig als Autor und Texter. »Wolkenbruchs wunderliche Reise in die Arme einer Schickse« (Salis, 2012) war sein erster Roman und wurde zum Überraschungserfolg. Eine Verfilmung ist in Vorbereitung. 2013 erschien ebenfalls bei Salis das Postkarten-Set »Wem würden Sie nie im Leben eine Postkarte schicken?«, dessen Fragen Meyers Street-Art-Projekt »Aktion für ein kluges Zürich« weiterführen. Thomas Meyer lebt und arbeitet in Zürich.
www.thomasmeyer.ch Foto: Lukas Lienhard
THOMAS MEYER RECHNUNG ÜBER MEINE DUKATEN BELLETRISTIK / HISTORISCHER ROMAN
THOMAS MEYER Rechnung über meine Dukaten ROMAN
Die Leibgarde der Langen Kerls von Preußenkönig Friedrich Wilhelm I. ist legendär. Thomas Meyer verwebt die zum Teil absurden Fakten um den König und seine Garde mit einer rasanten fiktiven Handlung zu einem lustigen, liebevollen und präzise recherchierten historischen Roman. Coverentwurf
Preußen im Jahre 1716. König Friedrich Wilhelm I. hat mit der verschwenderischen Hofhaltung seines Vaters gebrochen. Er gibt das Geld lieber für die Armee aus – namentlich für die Langen Kerls, seine Leibgarde aus lauter Riesen.
Der zweite Roman des Schweizer Shootingstars Historisch, lustig, rasant Werbung bei ZEIT ONLINE, SÜDDEUTSCHE.DE, PERLENTAUCHER, FAZ.NET, NZZ Online etc. Hohe Medienpräsenz garantiert
Keiner von ihnen ist allerdings freiwillig hier; der König hat sie gekauft, gegen Kostbarkeiten wie das Bernsteinzimmer getauscht oder schlicht entführen lassen. So auch den jungen Autor auf Lesetour Bauern Gerlach, der eines Morgens nach Potsdam verschleppt wird, wo ihn der König zu seinem neuen Liebling erklärt. Auch Betje, eine groß gewachsene, schöne Bäckerstochter, findet Gefallen an ihm. ERSCHEINT AM 8. SEPTEMBER Während sie sich fragt, wie sie Gerlach näherkommen könnte, hat der König einen grandiosen Einfall: Aus Spargründen beschließt er, seine Riesen zu züchten. Nun machen seine Häscher auch Jagd auf große Frauen, und Betje findet sich plötzlich in offizieller staatlicher Mission in Gerlachs Kammer wieder. Doch der König hat ein, zwei Dinge nicht bedacht – darunter den unzähmbaren Zorn des norwegischen Riesen Henrikson …
Gebunden ca. 360 Seiten 12.5 x 19 cm € (D) 22.95 / CHF 29.90 / € (A) 23.60 ISBN 978-3-906195-13-1 E-Book über www.bookwire.de ePub / Mobi € (D) 15.99 / CHF 19.90 / € (A) 16.45 ISBN 978-3-906195-14-8
LESEPROBE
A
uf einen stürmischen Frühling folgte ein schöner, warmer Sommer. Obwohl viele Reisende unterwegs waren, war es für Barry und mich eine ruhigere Zeit, da es wegen des freundlichen Wetters nur wenige Unfälle gab. So nutzten wir öfter die Gelegenheit, einen Umweg zu machen und die Schwestern Felli zu besuchen. Maria war mir sehr ans Herz gewachsen, und auch sie empfand, wie ich spürte, eine tiefe Zuneigung zu mir. Doch diese Zuneigung, die Sommer für Sommer gereift war, nahm in diesem Jahr unvermittelt eine bedrohliche Gestalt an. Ich war seit vier Jahren Chorherr und stand in meinem einundzwanzigsten Lebensjahr. Maria war im Frühjahr siebzehn Jahre alt geworden. Nun waren wir keine Kinder und auch keine Halbwüchsigen mehr, sondern ein junger Mann und eine junge Frau. Was bisher eine geschwisterliche Nähe gewesen war, wuchs zu etwas Gefährlichem heran. Zu Liebe und Verlangen. In meinen geheimsten Momenten konnte ich nicht anders, als mir einzugestehen, dass ich Maria begehrte. Doch ich wusste wohl, dass diese Gedanken und Triebe nur Unheil bringen konnten, und schloss sie tief in meinem Innersten ein. Waren wir früher, in kindlicher Unschuld, oft Hand in Hand über die Weiden gegangen und hatten auf der Wiese beieinandergelegen, den Kopf in den Schoß des anderen gebettet, so vermied ich nun, sie zu berühren. Denn jeder dieser Berührungen wohnte eine unbändige, verzehrende Kraft inne, der fast nicht zu widerstehen war. Und führe uns nicht in Versuchung, so betete ich oft bei mir. Ich hätte der Alphütte ganz fernbleiben müssen, doch wenn ich mir nichts zuschulden lassen käme, so glaubte ich, würde kein Schaden entstehen. Was ich jedoch nicht bedacht hatte, war, dass Maria von einer ebenso lodernden Leidenschaft ergriffen worden war wie ich. Es lag nicht in ihrem Wesen, dies durch anzügliche Gesten oder verführerische Worte zum Ausdruck zu bringen, wie andere Mädchen das taten. Ihre Cousine Romina zum Beispiel hatte mich immer wieder zu unsittlichem Treiben zu verführen gesucht, selbst als sie schon verheiratet war. Sie drückte sich an mich, berührte mich, und einmal führte sie meine Hand zwischen ihre Beine. »Soll ich dir zeigen, was eine Frau und ein Mann nächtens miteinander anstellen? Du weißt ja gar nicht, was du verpasst in deiner einsamen Zelle.« Ich erwehrte mich ihrer jedoch stets freundlich, aber bestimmt, tat so, als seien das alles bloß harmlose Scherze. So war ich lange Zeit überzeugt gewesen, dass nur ich es war, den das Verlangen verzehrte. Die Begegnungen mit Maria waren verwirrend, linkisch und steif, da wir beide gegen unsere innerste Natur handelten, indem wir die sichere Distanz zu wahren suchten. Schließlich war es Maria, die sich offenbarte. Sie schrieb mir einen Brief, den sie mir bei einem meiner Besuche zusteckte, ehe ich den Rückweg ins Hospiz antrat.
Georg Inderbitzin: Geboren im Januar 1787 in der Innerschweiz, der genaue Geburtsort ist unleserlich im Manuskript. Eintritt Hospiz auf dem Großen Sankt Bernhard im September 1799, Austritt im Frühjahr 1812. Anstellung in Bern von 1812 bis 1815, Wanderschaft, danach 30 Jahre als Schulmeister in einem Bergdorf, ca. 1818–1848. Letzte Aufzeichnungen im Winter 1849, Todesjahr unbekannt. Barry: Geboren 1800 im Hospiz auf dem Großen Sankt Bernhard, bis 1812 im Hospiz, gestorben 1814 in Bern.
Illustration: Rebekah Irving
GEORG INDERBITZIN MEIN LEBEN MIT BARRY DIE GESCHICHTE EINES HELDENHAFTEN HUNDES
Georg Inderbitzin
BELLETRISTIK / HISTORISCHER ROMAN
Ein ominöses, anonymes Manuskript, das angeblich eine neu geschriebene Fassung der Tagebücher von Georg Inderbitzin enthält, dem Novizen im Hospiz auf dem Großen Sankt Bernhard, der Anfang des 19. Jahrhunderts den legendären Barry aufgezogen und mit ihm gelebt hat. Die Echtheit der Geschichte ließ sich bis Redaktionsschluss nicht verifizieren. Der Text an und für sich, den wir somit als Roman bezeichnen, ist spannend, herzzerreißend und war für uns Grund, dieses Manuskript trotzdem zu verlegen. Nicht nur für Hundefans ein großes Vergnügen.
Mein Leben mit
BARRY
Die Geschichte eines heldenhaften Hundes Coverentwurf unter Verwendung einer Illustration von Rebekah Irving
Im Jahr 1800 entdeckt der Novize Georg Inderbitzin im Hospiz auf dem Großen Sankt Bernhard einen verstoßenen Bernhardinerwelpen und rettet ihm das Leben. Unter widrigen Umständen wachsen Hund und Novize heran und werden untrennbare Freunde, der Bernhardiner wird schnell zum Lebensretter verschütteter Berggänger.
Die Geschichte des legendären Barry 200. Todestag von Barry Neue Dauerausstellung im Naturhistorischen Museum Bern ab dem 13. Juni 2014
In »Mein Leben mit Barry« lesen wir die ganze LebensgePresseschwerpunkt D, A, CH schichte des legendären Bernhardinerhundes und ebenso diejenige des Novizen Georg Inderbitzin, die untrennbar mit Barry zusammenhängt. Und selbst wenn dies nicht die wahre Geschichte ist, wenn diese Tagebücher von Georg Inder- ERSCHEINT AM 13. JUNI bitzin doch nicht existiert haben, wie der anonyme Autor in der Einleitung erklärt, so ist Barrys Leben hier fesselnd und glaubwürdig beschrieben. Gebunden Der Mythos des Barry ging um die Welt und fand Eingang ca. 240 Seiten in den Kanon der Schweizer Legenden, wie auch Heidi oder 12.5 x 19 cm Wilhelm Tell. Doch Barry hat es wirklich gegeben, er hat von € (D) 24.95 / CHF 34.80 / € (A) 25.60 1800 bis 1814 gelebt und bis 1812 über 40 Menschen das Le- ISBN 978-3-906195-15-5 ben gerettet. Es gibt Barry-Ausstellungen, zahlreiche Bücher, Filme und TV-Serien. E-Book über www.bookwire.de Aber nur hier findet sich die vielleicht wahre Geschichte über ePub / Mobi Barry. Und ganz sicher ein spannender, rührender Roman € (D) 15.99 / CHF 19.90 / € (A) 16.45 über einen heldenhaften Hund. Urteilen Sie selbst. ISBN 978-3-906195-16-2
LESEPROBE
A
m schwierigsten zu ertragen ist wohl die Erkenntnis, dass die guten Erinnerungen, die wir teilten, für Michal am Ende so wenig wert waren. Sie ist fünf Jahre älter als ich, vier Jahre älter als Christian. Michal ist die Tochter von Judith, der Köchin, die damals im Haus meiner Eltern gearbeitet hat. Judith war bei einer Vergewaltigung schwanger geworden, entschied sich aber gegen eine Abtreibung, weil »es ist ja nicht das Kind schuld an dem, was passiert ist.« Michal war somit kein Wunschkind, doch Judith gab sich ehrlich Mühe, ihr eine gute Mutter zu sein. Mag sein, dass Michal unter der Situation gelitten und sich schuldig gefühlt hat, doch meine Eltern taten alles, um Michal aus dieser belastenden Verbindungsrolle zwischen Opfer und Täter herauszuführen; es war selbstverständlich, dass wir zu Michals Ersatzfamilie wurden. Meine Eltern hatten sich schon immer viele Kinder gewünscht. Dass sie alle leiblich sein mussten, davon war nie die Rede gewesen. Sie erinnert sich scheinbar mühelos an alle Einzelheiten, staunte Roel. Als ob nicht schon Jahre zwischen damals und heute lägen. Meine Eltern hatten Michal wirklich gern, sie machten keinen Unterschied zwischen ihr und uns. Sie bekam all ihre Zuwendung, Aufmerksamkeit und Liebe, wie Christian und ich auch. Einzig ihr dunkles, lockiges Haar und die grauen Augen unterschieden sie von uns. Michal kam mit uns zum Radfahren in die Bretagne, lernte wie Christian und ich im Engadin Skifahren, und natürlich begleitete sie uns zum Wandern und Reiten in die Provence. Sie war ein fröhlicher Mensch, scherzte oft und trug mit ihrem ansteckenden Lachen diese Freude in die Welt. Théa verstummte. Sie sah sich in der Bibliothek um, als ob sie eine Erklärung suchte für das Unmögliche. Roel hielt sich mit Kommentaren zurück, hatte noch keine Ahnung, worauf diese Geschichte hinauslaufen würde, und ahnte, dass er diese nur schwerlich würde verstehen können. Als Théa wieder zu erzählen begann, war sie sehr nachdenklich, wie in der Vergangenheit und den Erinnerungen daran verloren. Ich habe immer gedacht, Michal sei ein glücklicher Mensch. So wollte ich auch einmal werden, so zufrieden und voller Zuversicht. Ich war beeindruckt von ihrer Fähigkeit, die Menschen in ihrer Umgebung mit ihrer positiven Ausstrahlung anzustecken und glücklich zu machen. Dass das nichts weiter als große Schauspielkunst war, entdeckte ich erst viel später. Und leider war es da dann schon zu spät …
Anna Stern (*1990), aufgewachsen in Rorschach am Bodensee, lebt zurzeit zwecks Studiums in Zürich. Den zuweilen notwendigen Ausgleich zum Dasein im Hier und Jetzt findet sie seit jeher in der Literatur, sei es in den fantastischen Welten Astrid Lindgrens, in den monumentalen Romanen John Irvings oder in den dunklen Abgründen der nordeuropäischen Kriminalliteratur.
Foto: Stephan Bösch
ANNA STERN SCHNEESTILL
BELLETRISTIK / ROMAN
Anna Stern hat mit »Schneestill« einen feinsinnigen Debütroman geschaffen, der sich mit der Schuldfrage und der Suche nach Wahrheit auseinandersetzt. Mit bildhafter Sprache und einem präzisen Gespür für ihre Protagonisten lässt die junge Autorin Geschichten zu einer vielschichtigen Komposition zusammenfließen. Coverentwurf unter Verwendung einer Fotografie von Michel Gilgen
Im winterlichen Paris begegnet der Student Roel in einer Bar Stiller und doch spektakulärer Debütroman der geheimnisvollen Théa, deren melancholische ErscheiJunge, hochtalentierte Autorin nung ihn fasziniert. In einem Zeitungsartikel über eine soeben aus dem Gefängnis entlassene Frau, welche des KindsPresseschwerpunkt D, A, CH mordes angeklagt war, erkennt er am nächsten Tag Théas Gesicht wieder. Da ihn die Geschichte nicht mehr loslässt Autorin steht für Lesungen zur Verfügung und er an der Schuld der jungen Frau zweifelt, will er der Wahrheit nachgehen. Bei dieser Entscheidung spielt auch ein von Théa aus Papier gefalteter Schwan eine bedeutende Rolle. Roels Suche durch die schneebedeckten Straßen von Paris führt ihn zu einem herrschaftlichen Haus, wo er Théa auch tatsächlich wiedertrifft. Im Laufe eines kalten Winterabends ERSCHEINT AM 18. SEPTEMBER gewinnt Roel schließlich Théas Vertrauen und erfährt ihre Version der Geschichte. Doch handelt es sich hierbei auch wirklich um die Wahrheit? Geschah bei diesem Mordfall ein Justizirrtum oder leidet die junge Frau an Realitätsverlust? Gebunden ca. 240 Seiten Die Autorin gestaltet ein feines Geflecht aus Stimmungen und 12.5 x 19 cm Bildern. In »Schneestill« wird die Ruhe der von Schnee be- € (D) 24.95 / CHF 34.80 / € (A) 25.60 deckten Welt spürbar und schafft einen tragenden Rahmen ISBN 978-3-906195-17-9 für die Begegnungen der Figuren. E-Book über www.bookwire.de ePub / Mobi € (D) 15.99 / CHF 19.90 / € (A) 16.45 ISBN 978-3-906195-18-6
LAYOUT Charlotte ★*1922
Frankfurt am Main Bonn Frankfurt Am Main •
Verlagsangestellte Sekretärin Sachbearbeiterin
April 1933: Da meine Eltern das Schulgeld nicht bezahlen konnten, habe ich mir eine Freistelle am Gymnasium mit einer schwierigen Prüfung erkämpft. Aber dann werde ich von der Schule gewiesen, weil mein Vater Mitglied in der Eisenbahnergewerkschaft ist. Mein Traum, Lehrerin zu werden, ist damit geplatzt. Mai 1941: Nach zwei Jahren Lehre bei einer Zeitung ist Schluss mit Plänen für den Beruf. Ich werde zum Arbeits und Kriegshilfsdienst einberufen. Die Arbeit ist sehr hart für uns Frauen, die Männer sind im Krieg. März 1944: Drei schwere Fliegerangriffe zerstören Frank furt und unser Zuhause. Meine Eltern verlieren alles zum zweiten Mal. Beide überleben den Krieg nur wenige Jahre.
Juni 1948: Wir bekommen neues Geld, mit dem man einkaufen kann. Die Läden füllten sich über Nacht. Ich hatte keine Schuhe mehr: das erste Paar, obwohl grün, ist mein grösstes Glück. Januar 1960: Mein Mann wird Korrespondent in Bonn, eine schöne Zeit beginnt: Wohnung am Rhein, freie Wochen enden und die Möglichkeit, die Arbeit des Parlaments auf der Tribüne zu erleben. Oktober 1987: Mein Mann leidet seit drei Jahren an der tödlichen Amyotrophischen Lateralsklerose. Er ist geistig immer noch hellwach, aber körperlich total gelähmt. Mein Sohn, der in Frankfurt als Broker arbeitet, steigt in der Woche nach dem Börsencrash in New York übermüdet ins Auto. Er verunglückt schwer und ist seitdem behindert. November 2012: Ich werde von einem Radfahrer über fahren und stürze schwer. Der Bruch im Fuss ist geheilt, an Ellbogen und Schulter arbeite ich noch.
Mai 1945: Kriegsende. Mit den Amerikanern kommt eine neue Welt. Wir sind frei und glücklich, überlebt zu haben. Die Zeitung gibt es nicht mehr. Ich finde Arbeit bei Radio Frankfurt, einem Sender der MilitärRegierung. Dort finde ich auch meinen Mann – er ist genau so jung wie ich.
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August 1946: Heirat trotz aller Schwierigkeiten – es hun gert sich eben zu zweit leichter als allein.
August1947: Geburt meines Sohnes. Ich bekomme als stillende Mutter Zusatzkarten und kann so meinen beiden Männern etwas mehr zu Essen geben. 4 102
Februar 1987: Schnee. Überall Schnee. Ich sitze auf einem Schlitten und mein Grossvater sitzt hinter mir. S. 292
Februar 1987: Der Schnee ist rot gefärbt, eine Fläche von der Form einer Niere. Der Helikopter bringt ihn weg. Später verwandelt sich die Achse des Fensters in ein Kreuz und ich bin sicher, dass das ein Zeichen ist, dass er gestorben ist. S. 204
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total gelähmt. Mein Sohn, der in Frankfurt als Broker arbeitet, steigt in der Woche nach dem Börsencrash in New York übermüdet ins Auto. Er verunglückt schwer und ist seitdem behindert. S. 102 Januar 1988: Ankunft in der Schweiz. Nach 15 Jahren in Mosambik und 15 Jahren in Brasilien ist es nicht ein fach, in Europa zu leben. Die Schweizer erscheinen mir am Anfang konservativ, arrogant und verschlossen. S. 162
Februar 1987: Mit grosser Freude verwalte ich ein Gasthaus in Porto Seguro mit 24 Zimmern. Eine Schweizerin kommt als Gast, und anstatt weiterzu reisen, bleibt sie. S. 162 März 1987: Mein erster Computer ATARI mit Recht schreibeprogramm steht auf dem Tisch. S. 264 März 1987: Ich stehe in der MarleneDietrichHalle der DEFA Studios für Spielfilme vor der Kamera, meine Haare riechen nach altmodischer Pomade und in der Kantine gibt’s Kartoffeln, Kartoffeln, Kartoffeln. S. 198 Mai 1987: Ich bin im Kindergarten und sitze mit drei Jungs im Zelt. Wir spielen «Hosen runter». S. 290 August 1987: Ich darf weg vom Land in die grosse Schule in der Stadt. Eine neue Welt tut sich auf. S. 286 Oktober 1987: Mein Mann leidet seit drei Jahren an der tödlichen Amyotrophischen Lateralsklerose. Er ist geistig immer noch hellwach, aber körperlich
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Juni 1988: Ein Mädchen sagt, dass ich keine richtigen Eltern hätte. Meine Mutter antwortet mir auf meine Nachfrage, was sie damit wohl meine: «Was wäre, wenn es so ist?» Nichts ist so, wie es scheint. S. 284 Juni 1988: Michael Jackson Konzert im St. JakobStadion Basel. Zu 50’000st singen wir wie aus einem Mund «I’m bad, I’m bad, you know it». S. 242 Juli 1988: Nach langer Suche entschliessen wir uns, ein Reiheneinfamilienhaus zu kaufen. S. 192 September 1988: Mein Vater ist im Westen geblieben. Ich mache keine Jugendweihe und auch keine Konfirma tion. Ich glaube an nichts. S. 228 Oktober 1988: Mein erster fester Freund lässt sich gut vorzeigen. Er ist höflich und wohlhabend. Ich traue mich endlich, meine Mutter anzurufen und ihr zu sagen, dass ich schwul sei. Sie sagt, dass sie das längst wisse. S. 202
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Mats Staub (*1972 in Bern), lebt und arbeitet in Olten sowie an den Entwicklungsorten seiner Langzeitprojekte. Studium der Theaterwissenschaft, Journalistik und Religionswissenschaft in Bern, Fribourg und Berlin (lic. phil. hist.). Arbeit als Journalist für verschiedene Publikationen (1996–2001) und als Dramaturg am Theater Neumarkt in Zürich (2002–2004). Seit 2004 Entwicklung von Kunstprojekten im Spannungsfeld zwischen Theater und Ausstellung, Journalismus und Wissenschaft. 2010 erschien sein Buch »Meine Großeltern / My Grandparents« in der Edition Patrick Frey.
Foto: t+t fotografie, Toni Suter + Tanja Dorendorf
MATS STAUB ZEHN WICHTIGSTE EREIGNISSE MEINES LEBENS
SACHBUCH / BIOGRAFIEN
Zehn wichtigste Ereignisse meines Lebens
Was ist wichtig? Was war wichtig? Was sind, von heute aus gesehen, wichtigste Ereignisse meines Lebens? Welches Porträt entsteht, wenn ich genau zehn Ereignisse schildern kann? Mats Staub geht in seinem Langzeitprojekt »Zehn wichtigste Ereignisse meines Lebens« diesen Fragen nach, oder anders gesagt, er lässt dessen Teilnehmer diese Fragen autobiografisch beantworten, nun auch im eleganten, handlichen und sorgfältig gestalteten Buch. Coverentwurf
Mats Staubs Projekt »Zehn wichtigste Ereignisse meines Lebens« begann 2013 mit zwei ineinandergreifenden Formaten: als Online-Sammlung und als Kunst-Plakate – mit beiden Formaten wurden die Besucherinnen und Besucher dazu angeregt, selber zur Sammlung beizutragen. Dazu entstand online eine redaktionell betreute Kollektion, die weiter wächst: ein Ort, an dem nur von Ereignissen die Rede ist, die für einen Menschen zu den wichtigsten gehören. Eine Auswahl mit tausend wichtigsten Ereignissen erscheint nun als Buch. Zum einen mit hundert Listen, geordnet nach Geburtsjahr, von Charlotte *1922 bis Judith *1992. Zum anderen werden alle Ereignisse in einer Chronik zusammengeführt, in der man geordnet nach Monaten und Jahren liest, was alles (gleichzeitig) passiert ist, und die zu einer Art persönlicher Weltgeschichte wird. Einmal festgelesen, legt man dieses Buch nicht mehr weg, und es ist in seiner knappen, poetischen und intensiven Art ein ständiger und wertvoller Wegbegleiter. »Die einzelnen Einträge sind kurz und bündig, und dieses Lakonische, Direkte wirkt enorm stark. Was da stattfindet, ist das pralle Leben, das manchmal auch aus ganz kleinen poetischen Momenten besteht.« SRF 2 Kultur, 13.03.2013
Zehn wichtigste Lebensereignisse von hundert Menschen, schön komprimiert Sorgfältig gestaltet von Heé + Coboi Presseschwerpunkt D, A, CH
ERSCHEINT AM 25. AUGUST
Klappenbroschur mit Fadenheftung ca. 300 Seiten 11.5 x 17 cm € (D) 19.95 / CHF 24.95 / € (A) 20.50 ISBN 978-3-906195-19-3
ALEX SENN GEHEIMRATSECKEN FRÜHJAHR 2014 // BEREITS ANGEKÜNDIGT BELLETRISTIK / HUMORISTISCHER ROMAN
Der Debütroman von Alex Senn beschreibt mit Witz und absurder Situationskomik den hysterischen Kampf eines jungen Mannes gegen seinen vorzeitigen Haarausfall und zeigt, dass auch Männer Probleme mit »Problemzonen« haben. Jonas entdeckt eines Morgens einen Großteil seiner Haarpracht im Abfluss der Dusche anstatt auf seinem Kopf. Dabei könnte sein Leben so schön sein: Mitte zwanzig, eben einen Job in einer angesagten Münchner Agentur ergattert und bis zu jenem Morgen mit einem dichten Lockenkopf gesegnet. Dies soll gefälligst so bleiben.
»Männerliteratur abseits von Dumpfbacken-Romanen.« PULS, Bayerischer Rundfunk, Christoph Gurk Autor auf Lesetour
Eine aberwitzige Suche nach dem Gegenmittel beginnt. Jonas ergreift sofort rigide Maßnahmen, um dem Haarausfall Einhalt zu gebieten. Maßnahmen allerdings, die gelinde gesagt hysterisch sind und auch seine beste Freundin und Mitbewohnerin Anne an den Rand des Nervenzusammenbruchs treiben. Doch Jonas lässt nicht locker, denn die clevere und sexy Praktikantin auf der Arbeit kann natürlich nur mit intakter Lockenpracht erobert werden. Jonas stolpert dabei in immer absurdere Situationen und beweist eindrücklich, dass auch Männer für ihr Aussehen alles tun, wenn es drauf ankommt.
Gebunden 320 Seiten 12.5 x 19 cm € (D) 24.95 / CHF 34.80 / € (A) 25.60 ISBN 978-3-906195-09-4 E-Book über www.bookwire.de ePub / Mobi € (D) 15.99 / CHF 19.90 / € (A) 16.45 ISBN 978-3-906195-10-0
ALFONSO HOPHAN DIE CHRONIK DES BALTHASAR HAUSER FRÜHJAHR 2014 // BEREITS ANGEKÜNDIGT BELLETRISTIK / HISTORISCHER ROMAN
Mit »Die Chronik des Balthasar Hauser« legt der 21-jährige Glarner Alfonso Hophan einen beeindruckenden Debütroman vor. Vielschichtig in Thematik und Sprache, spannend bis zum Ende und sehr plastisch erzählt er die Geschichte des Balthasar Hauser, die 1526 beginnt und den Jungen in die Wirren der Reformation und der Pest führt. Im Jahr 1526 wütet die Pest im Glarnerland und macht den zwölfjährigen Bauernsohn Balthasar Hauser, genannt Balzli, zu einem Waisenkind, denn nachdem bereits sein Vater als Söldner in Italien fiel, erliegt kurz darauf seine Mutter dem Schwarzen Tod. Balzli wird von den Wirren der Zeit mitgerissen und irrt auf der Suche nach seinem persönlichen Glück durch das zerrüttete Glarnerland. Die religiösen Glaubenskriege, ausgelöst durch die Reformation, spalten Europa und reißen auch das Glarnerland auseinander. Bündnisse werden zunichtegemacht, Freundschaften werden zu Feindschaften und neue religiöse Strömungen entstehen. Aus der Perspektive des Balzli beschreibt Alfonso Hophan die geschichtlichen Ereignisse und den gesellschaftlichen Wandel emotional eindringlich, literarisch raffiniert und spannend wie in einem Thriller.
Erstaunliches Romandebüt eines 21-jährigen Talents Packend geschrieben, akribisch recherchiert Autor auf Lesetour
Gebunden 352 Seiten 12.5 x 19 cm € (D) 24.95 / CHF 34.80 / € (A) 25.60 ISBN 978-3-906195-11-7 E-Book über www.bookwire.de ePub / Mobi € (D) 15.99 / CHF 19.90 / € (A) 16.45 ISBN 978-3-906195-12-4
LUKAS STRAUMANN RAUBZUG AUF DEN REGENWALD AUF DEN SPUREN DER HOLZMAFIA FRÜHJAHR 2014 // BEREITS ANGEKÜNDIGT SACHBUCH / POLITIK, GESELLSCHAFT
170 Jahre nach der Gründung als Privatkönigreich gehört Sarawak auf der Insel Borneo zu Malaysia und wird von Potentat Taib Mahmud mit eiserner Faust regiert. Neunzig Prozent des Urwalds sind unter seiner Herrschaft verschwunden, dafür hat die Herrscherfamilie ein Milliardenvermögen erworben und rund um den Globus verteilt. Lukas Straumann, Geschäftsleiter des in Basel ansässigen Bruno Manser Fonds traf Whistleblower, Indigene und Anwälte, die sich gegen die Zerstörung des tropischen Regenwalds, einen der artenreichsten Lebensräume der Erde, wehren. In den Fußstapfen des verschollenen Umweltschützers Bruno Manser enthüllt er ein Netzwerk von Raffgier, Korruption und Gleichgültigkeit, das von Malaysia bis nach Europa, Nordamerika und Australien reicht. Sarawak ist zu einem Epizentrum der Abholzung geworden, von dem aus Holzund Plantagenkonzerne auf allen Kontinenten operieren, oft illegal und mit bleibenden Schäden für die Umwelt.
Herausgegeben vom Bruno Manser Fonds Großer Erfolg Hohe Medienpräsenz: Süddeutsche Zeitung, NZZ, etc. Internationaler Skandal Verstrickung von Deutscher Bank, UBS, FBI
Gebunden 384 Seiten 15.5 x 22 cm € (D) 24.95 / CHF 34.80 / € (A) 25.60 ISBN 978-3-906195-05-6
JÖRN JACOB ROHWER DIE SEISMOGRAFIE DES FRAGENS BIOGRAFISCHE GESPRÄCHE FRÜHJAHR 2014 // BEREITS ANGEKÜNDIGT SACHBUCH / BIOGRAFISCHE GESPRÄCHE
Biografische Gespräche, für die sich der Fragende akribisch vorbereitet und bei denen durch Empathie und mit einer kritischen Haltung unzählige Facetten einer Person erst wirklich sichtbar werden, sind fast komplett aus den deutschsprachigen Medien verschwunden. Jörn Jacob Rohwer ist einer der wenigen Autoren, der in den 1990er- und 2000er-Jahren Dutzende ebensolcher Gespräche geführt hat, unter anderen mit Susan Sontag, Tomi Ungerer, Heinrich Hannover, Hans Keilson, Doris Lessing, George Tabori, aber auch Leni Riefenstahl und Daniel Goldhagen oder Richard Sennett. So unspektakulär dies klingen mag, so tief greifend, überraschend und zeitlos sind die Aufzeichnungen eines Fragenden. Durch Rohwers sorgfältige Einarbeitung sowie seine subtile, aber eindringliche Art zu fragen und zu schreiben entstehen aus diesen Gesprächen Dokumente, die zeitlos werden und Universelles über den Menschen an und für sich transportieren. »Die Seismografie des Fragens« ist aber noch mehr als eine Sammlung von Gesprächen: Durch die vielen Querbezüge bei Rohwers Gesprächspartnern und bei den geografischen, inhaltlichen und historischen Begebenheiten liest sich dieses Buch auch als alternative und fragmentarische Geschichte des 20. Jahrhunderts und bietet mehr Spannung und Gehalt als manche Einzelbiografie und mancher Roman.
»Auf außergewöhnliche Weise wird die Kunst des Gesprächs neu entfaltet. Beeindruckend und anregend.« Dr. Andreas Wang, Vorsitz SZ/NDR-Bestenliste Sachbuch Grosse Medienpräsenz, unter anderem Deutschlandradio Kultur, ZWISCHENTÖNE mit Dr. Joachim Scholl
Gebunden, Leinen, zahlreiche Abbildungen 872 Seiten 15.5 x 22 cm € (D) 34.95 / CHF 42.90 / € (A) 35.95 ISBN 978-3-906195-07-0
GESAMTVERZEICHNIS
BELLETRISTIK Gion Mathias Cavelty/Chrigel Farner
Mario Gmür
Fabia Morger
Nemorino und das Bündel des Narren
Buchstäblich versaut – Philosophisch-
Amabilia – Das vergiftete Erbe
Gebunden, 56 Seiten, 29.7 x 21 cm
vergammelte Schüttelreime
Gebunden, 352 Seiten, 12.5 x 19 cm
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ISBN 978-3-905801-52-1
€ (D) 12.90 / CHF 19.90 / € (A) 13.25
ISBN 978-3-905801-44-6
ISBN 978-3-905801-13-2 Silvano Cerutti
Arne Nielsen
Gschnätzlets – Short Stories
Mario Gmür
Der Elefantenbäcker
Gebunden, 144 Seiten, 12.5 x 19 cm
Meine Mutter weinte, als Stalin starb
Gebunden, 240 Seiten, 12.5 x 19 cm
€ (D) 19.90 / CHF 32.80 / € (A) 20.45
Gebunden, 224 Seiten, 12.5 x 19 cm
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ISBN 978-3-905801-00-2
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ISBN 978-3-905801-92-7
ISBN 978-3-905801-80-4 HF Coltello
Andri Perl
Einige Abenteuer
Alfonso Hophan
Die fünfte, letzte und
Gebunden, 408 Seiten, 12.5 x 19 cm
Die Chronik des Balthasar Hauser
wichtigste Reiseregel
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Gebunden, 352 Seiten, 12.5 x 19 cm
Taschenbuch, 224 Seiten, 12.5 x 19 cm
ISBN 978-3-905801-63-7
€ (D) 24.95 / CHF 34.80 / € (A) 25.60
€ (D) 12.95 / CHF 15.95 / € (A) 13.30
ISBN 978-3-906195-11-7
ISBN 978-3-905801-98-9
Pfister
Georg Inderbitzin *NEU*
Andri Perl
Gebunden, 160 Seiten, 12.5 x 19 cm
Mein Leben mit Barry
Die Luke
€ (D) 19.90 / CHF 29.80 / € (A) 20.45
Gebunden, 272 Seiten, 12.5 x 19 cm
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ISBN 978-3-905801-40-8
€ (D) 24.90 / CHF 34.80 / € (A) 25.60
€ (D) 24.95 / CHF 34.80 / € (A) 25.60
ISBN 978-3-906195-15-5
ISBN 978-3-905801-90-3
Messer Sieben
Thomas Meyer
Thomas Pollan
Gebunden, 192 Seiten, 12.5 x 19 cm
Wolkenbruchs wunderliche Reise in die
Die Strafe Gottes
€ (D) 19.95 / CHF 29.80 / € (A) 20.50
Arme einer Schickse
Gebunden, 332 Seiten, 12.5 x 19 cm
ISBN 978-3-905801-96-5
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€ (D) 24.90 / CHF 38.80 / € (A) 25.60
€ (D) 24.90 / CHF 34.80 / € (A) 25.60
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Heinz Emmenegger
Heinz Emmenegger
Martin Felder
ISBN 978-3-905801-59-0
Meine Nachbarin, der Künstler, die
Alex Senn
Blumen und der Revolutionär
Thomas Meyer
Geheimratsecken
Gebunden, 272 Seiten, 12.5 x 19 cm
Wem würden Sie nie im Leben
Gebunden, 320 Seiten, 12.5 x 19 cm
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48 Postkarten in Banderole, 10.5 x 14.3 cm
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Die Tage gehen vorüber
David Signer Keine Chance in Mori
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Thomas Meyer *NEU*
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Rechnung über meine Dukaten
€ (D) 16.90 / CHF 29.80 / € (A) 17.35
ISBN 978-3-905801-33-0
Gebunden, ca. 360 Seiten, 12.5 x 19 cm
ISBN 978-3-905801-04-0
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ISBN 978-3-906195-15-5
Wir verlieren hoch
David Signer Die nackten Inseln
Gebunden, 264 Seiten, 12.5 x 19 cm
Daniel Mezger
Gebunden, 328 Seiten, 12.5 x 19 cm
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Land spielen
€ (D) 19.90 / CHF 34.80 / € (A) 20.45
ISBN 978-3-905801-82-8
Gebunden, 320 Seiten, 12.5 x 19 cm
ISBN 978-3-905801-29-3
€ (D) 24.95 / CHF 34.80 / € (A) 25.60 ISBN 978-3-905801-71-2
SEL NOIR KRIMI
HÖRBUCH
René Simmen
Nicole Bachmann
Silvano Cerutti
Aber Simens, Schnee im August?!
Doppelblind – Lou Becks erster Fall
Kafi Träsch
Klappenbroschur, 288 Seiten, 20 x 30 cm
Gebunden, 240 Seiten, 12.5 x 19 cm
CD, 19 Tracks, 35 Minuten, 13.5 x 12.5 cm
€ (D) 39.00 / CHF 58.00 / € (A) 40.10
€ (D) 16.90 / CHF 29.80 / € (A) 17.35
€ (D) 9.90 / CHF 15.00 / € (A) 10.15
ISBN 978-3-905801-08-8
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Inzidenz – Lou Becks zweiter Fall
staat sex amen
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CD, Digipak, 79 Minuten, 13.5 x 12.5 cm
€ (D) 24.90 / CHF 34.80 / € (A) 25.60
€ (D) 19.90 / CHF 34.80 / € (A) 20.45
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ISBN 978-3-906195-17-9
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Chantal Wicki
Wolfgang Bortlik
Graber
Gleissen
Fischer hat Durst
Tod gesagt
Gebunden, 128 Seiten, 12.5 x 19 cm
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Doppel-CD, gebunden, 14.9 x 13.9 cm
€ (D) 16.90 / CHF 29.80 / € (A) 17.35
€ (D) 16.90 / CHF 29.80 / € (A) 17.35
€ (D) 19.90 / CHF 35.00 / € (A) 20.45
ISBN 978-3-905801-22-4
ISBN 978-3-905801-28-6
ISBN 978-3-905801-09-5
Mireille Zindel
Silvano Cerutti
Irrgast
Du nennst das Gier
Gebunden, 144 Seiten, 12.5 x 19 cm
Gebunden, 208 Seiten, 12.5 x 19 cm
€ (D) 16.90 / CHF 29.80 / € (A) 17.35
€ (D) 16.90 / CHF 29.80 / € (A) 17.35
ISBN 978-3-905801-07-1
ISBN 978-3-905801-17-0
Mireille Zindel
Tamás Kiss
Laura Theiler
Früher im Licht
Gebunden, 128 Seiten, 12.5 x 19 cm
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€ (D) 19.90 / CHF 34.80 / € (A) 20.45
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ISBN 978-3-905801-37-8
ISBN 978-3-905801-23-1 Felix Mennen Schwarze Sonne Gebunden, 192 Seiten, 11 x 18 cm € (D) 24.90 / CHF 34.80 / € (A) 25.60 ISBN 978-3-905801-61-3
GESAMTVERZEICHNIS
SACHBUCH Bernhard Bauhofer
Klaus Heer
Erica Matile (Hg.)
Respekt – Wie man kriegt, was für kein
WonneWorte – Lustvolle Entführung
Vom Fleck weg– Rund 1000 Tipps und
Geld der Welt zu haben ist
aus der sexuellen Sprachlosigkeit
Tricks für unser tägliches Leben
Gebunden, 160 Seiten, 15.5 x 22 cm
Klappenbroschur, 304 Seiten, 15.5 x 22 cm
Broschur, 208 Seiten, 16 x 21 cm
€ (D) 16.90 / CHF 29.80 / € (A) 17.35
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ISBN 978-3-905801-14-9
ISBN 978-3-905801-02-6
ISBN 978-3-905801-77-4
Gina Bucher/Beat Mazenauer (Hg.)
Klaus Heer
Jörn Jacob Rohwer
Lieber barfuß als ohne Buch
Paarlauf – Wie einsam ist die Zwei-
Die Seismografie des Fragens
Gebunden, 216 Seiten, 29.7 x 21 cm
samkeit?
Gebunden, Leinen, 872 Seiten,
€ (D) 29.95 / CHF 39.90 / € (A) 30.80
Broschur, 360 Seiten, 12 x 20 cm
15.5 x 22 cm
ISBN 978-3-905801-75-0
€ (D) 12.90 / CHF 19.80 / € (A) 13.25
€ 34.95 / CHF 42.90 / € (A) 35.95
ISBN 978-3-905801-06-4
ISBN 978-3-906195-07-0
Ein Tag im Leben von
Klaus Heer
Schreiber vs. Schneider
Flexibindung, 312 Seiten, 23 x 31 cm
Ehe, Sex & Liebesmüh‘ – Eindeutige
Immer ich – 10 Jahre Chronisten des
€ (D) 29.90 / CHF 48.00 / € (A) 30.75
Dokumente aus dem Innersten der
Alltags
ISBN 978-3-905801-05-7
Zweisamkeit
Gebunden, 280 Seiten, 16 x 21 cm
Das Magazin / Walter Keller (Hg.)
Gebunden, 448 Seiten, 15.5 x 22 cm
€ 24.90 / CHF 39.80 / € (A) 25.60
Oliver Demont
€ (D) 19.90 / CHF 29.80 / € (A) 20.45
ISBN 978-3-905801-41-5
Männer kaufen – Unterwegs mit Stri-
ISBN 978-3-905801-36-1
chern und Kunden in Zürich
Mats Staub *NEU*
Engl. Broschur mit Schutzumschlag,
Theresa Jöhri / Nina Merli
Zehn wichtigste Dinge meines Lebens
220 Seiten, 21 x 29 cm
Schuld sind nie die Anderen
Klappenbroschur, 300 Seiten, 11.5 x 17 cm
€ (D) 55.00 / CHF 69.00 / € (A) 56.55
Gebunden, 176 Seiten, 15.5 x 22 cm
€ (D) 19.95 / CHF 24.95 / € (A) 20.60
ISBN 978-3-905801-65-1
€ (D) 19.90 / CHF 34.80 / € (A) 20.45
ISBN 978-3-906195-19-3
ISBN 978-3-905801-35-4 Oliver Demont/Dominik Schenker
Lukas Straumann
Ansichten vom Göttlichen.
Georg Kreis
Raubzug auf den Regenwald
22 Jugendliche
Kein Volk von Schafen – Rassismus und
Hrsg. vom Bruno Manser Fonds
Klappenbroschur, 204 Seiten, 20.5 x 25 cm
Antirassismus in der Schweiz
Gebunden, 384 Seiten, 15.5 x 22 cm
€ (D) 24.90 / CHF 39.80 / € (A) 25.60 ISBN 978-3-905801-24-8
€ (D) 24.95 / CHF 34.80 / € (A) 25.60 Klappenbroschur, 272 Seiten, 15.5 x 22 cm
ISBN 978-3-906195-05-6
€ (D) 16.90 / CHF 29.80 / € (A) 17.35 Erklärung von Bern (Hg.)
ISBN 978-3-905801-11-8
Rohstoff – Das gefährlichste Geschäft
Andreas Thiel Unbefleckte Sprengung
der Schweiz
Erica Matile (Hg.)
Gebunden, 160 Seiten, 18 x 21 cm
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Hautsache wohl – Unzählige Tipps für
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unsere Schönheit und unser Wohlbe-
ISBN 978-3-905801-42-2
ISBN 978-3-905801-50-7
finden Gebunden, 288 Seiten, 16.5 x 21.5 cm
Gerhard Waldherr
Malu Halasa / Maziar Bahari (Hg.)
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Bruttoglobaltournee – In 26 Reportagen
Transit Teheran – Pop, Kunst, Politik,
ISBN 978-3-905801-54-5
um die globalisierte Welt
Religion. Junges Leben im Iran
Gebunden, 264 Seiten, 15.5 x 22 cm
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ISBN 978-3-905801-45-3
ISBN 978-3-905801-03-3
Nadja Zimmermann Unser Menü eins – 50 junge Familien und was sie kochen, wenn es schnell gehen muss Gebunden, 320 Seiten, 16 x 22 cm € 24.95 / CHF 34.80 / € (A) 25.60 ISBN 978-3-905801-73-6 Nadja Zimmermann Unser Menü eins – Wenn Gäste kommen. Familien kochen für Familien Gebunden, 432 Seiten, 16 x 22 cm € 29.95 / CHF 39.80 / € (A) 30.80 ISBN 978-3-905801-94-1
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