Die Kunst der Eiskreation
The italian dream - Don P. Gelato e Caffé 1782 stellte der italienische Konditormeister und Hoflieferant Don Pornesti Mendicci in Rom Eiskreationen für die königlichen Höfe in Florenz, Sienna, Venedig und Rom her. Sein Sohn Don Pedesti Mendicci übernahm 1811 die Eisfabrik. Unter dem Namen „Don P. Gelato e Caffé“ eröffnete 1922 Ernesto Pornesti, Urenkel des letzten Don P. Mendicci das erste großzügige Eiscafé in Sienna. Zusätzlich organisierte Pornesti einen Strassenverkauf mit ersten Eiswagen. Doch als 1934 der sogenannte „Eiskrieg“ ausbrach, in dem sich die vier italienischen Eisfabrikanten das Leben schwer machten, wurden fast alle Eiswagen zerstört. Um in dieser schwierigen Zeit zu bestehen, entwickelte Pornesti nach den geheimen Rezepten seines Vorfahren Don Pornesti Medicci eine einmalige Auswahl an Eiskreationen, die
Werbeplakat von Don P. (Germany, 1956)
das Angebot seiner Konkurenten um ein vielfaches übertraf. Dies ließ ihn zum grössten Eisfabrikant des Landes werden. Die Rezepturen lagen an einem geheimen Ort unter Verschluß. Anfang der vierziger Jahre heiratete Pornesti die Tochter eines mächtigen deutschen Industriellen. Seine Leidenschaft zum Kartenspiel wurde ihm am 17. März 1942 in Berlin zum Verhängnis. In einer Pokerrunde verlor er fast sein gesamtes Vermögen und verspielte sogar die geheime Rezeptur seiner Familie. In den 50er Jahre tauchten die Dokumente des Don Pornesti Mendicci plötzlich wieder auf. Mit dem Wirtschaftswunder und den Gastarbeitern aus Italien entstanden in Deutschland typisch italienische Eisdielen. Der Name „Don P. Gelato e Caffé“ steht bis heute für traditionelle italienische Eisproduktion
Unsere Produkte - Kreation und Qualität Die Kreation Jede Eiskreation wird immer unter gleichen Bedingungen mit derselben Dekoration in bester Qualität von hochmotivierten, kreativen, und nicht zuletzt exzellent ausgebildeten Fachleuten hergestellt.
Die Tradition Die alte geheime italienische Rezeptur von Don Pornesti Mendicci ist heute noch Grundbestandteil für die Herstellung aller unserer Eiskreationen.
Die Qualität Die Verwendung der besten und hochwertigsten Grundprodukte für die Eisherstellung die der Markt hergibt und der ausschließliche Einsatz von Carpigiani-Maschinen, die zu Recht der Weltmarktführer auf dem Gebiet der maschinellen Eisproduktion sind, garantieren zu jeder Zeit höchste Qualität. Das Zusammenspiel von Kreation, Qualität und Tradition garantiert Ihnen zu jeder Zeit höchsten Genuss und ein Fest für die Sinne! Dafür bürgt der Name Don P. Gelato e Caffé.
Service und Coporate Identity Italien Pure Don P. Gelato e Caffé versteht sich als ein typisch italienisches Produkt. Das heißt Lebensfreude, Genuß und Kultur auf höchstem Niveau. Alle Mitarbeiter von Don P. Gelato e Caffé leben diese Philosophie. Unsere Gäste kommen als Fremde und gehen als Freunde. Alle Outlets folgen denselben Einrichtungsvorgaben, die mit viel Liebe zum Detail von namhaften Designern entworfen wurden. Diese werden sorgfältig den jeweiligen architektonischen Gegebenheiten des Standorts angepaßt. Hight-Tech im Kommunikationsbereich erleichtert den Mitarbeitern die Arbeit und garantiert unseren Gästen eine schnelle und optimale Bedienung. Dies alles und noch viel mehr macht jeden Besuch bei Don P. zu einem Erlebnis das Sie lieben werden!
Alle Kinder lieben Don P. denn bei uns sind die Kleinen ganz gross.
The History of Ice Cream Marco Polo (1254–1324) gilt als der bedeutendste Asienreisende des Mittelalters. Bei seiner Rückkehr nach Venedig im Jahre 1295 brachte er als ein Geschenk des Mongolenfürsten Kublai Khan ein Rezept für die Herstellung von Gefrorenem mit. Er berichtete, dass die Chinesen schon etwa dreitausend Jahre zuvor mit Hilfe von Schnee aus Milch, Wasser und Früchten Speiseeis hergestellt und die kühle Spezialität in Straßengeschäften angeboten hätten. Der chinesische Volkslehrer Konfuzius (551– 479 v.Chr.) war einer von denen, die sich sogar einen Eiskeller bauen ließen, um Fruchtsäfte, gemischt mit Schnee, einlagern zu können. Aber auch den Griechen blieb der Genuss von Eis nicht unbekannt. Der „Schnee vom Olymp“ galt gar als Götterspeise. Mit Honig, Fruchtsäften und Wein verfeinert, wurde er jedoch nur den Angehörigen der Oberschicht serviert. Prominente Griechen labten sich an dem eisigen Vergnügen wie auch der junge Held der Antike Alexander der Große (356–323 v.Chr.). Er zählte zu den größten Verehrern der kühlen Köstlichkeit. Seinen Offizieren servierte der Feldherr – soweit die Zuta-
ten in der Nähe erhältlich waren – vor jeder Schlacht gesüßten Schnee, gemischt mit Wein, Milch, Fruchtsaft oder Honig. Der griechische Arzt Hippokrates (etwa 460 bis 370 v. Chr.) soll eine Art Speiseeis verordnet haben gegen allerlei Krankheiten, aber auch, damit es den Männern(!) „die Lebenssäfte belebt und das Wohlbefinden hebt“. Wie mag er geschmeckt haben, der Hippokratische Eisbecher? Bestimmt nicht wie bittere Medizin! Im antiken Rom veredelte man den Schnee mit Honig, Zimt, Rosenwasser, Veilchen, garnierte das Ganze mit Datteln, Feigen, Mandeln, Nüssen, Trockenfrüchten und würzte das Eis mit Baumharz. Der römische Kaiser Nero (37–68 n.Chr.) verwahrte Gipfelschnee von den Albanischen Alpen in holzverkleideten Erdgruben und konnte sich so die weiße Pracht jederzeit schmecken lassen. Um seinen Eishunger zu stillen, ließ er notfalls Gletschereis von den weit entfernten Alpen herbeiholen. Ein Jahrhundert später richteten sich
betuchte römische Bürger eigene Eiskeller ein. Denn es galt als besonders vornehm, seinen Gästen Gefrorenes anzubieten. Wesentlich erleichtert wurde die Speiseeisherstellung durch einige Erfindungen. 1589 hatte der italienische Physiker Giovanni Battista Della Porta von einem Verfahren berichtet, mit einer Mischung aus Salpeter und Schnee tiefe Kälte zu erzeugen. Der um die selbe Zeit lebende Florentiner Bernardo Buontalenti streute nur Sals auf zerkleinertes Eis und kam so zu tiefen Temperaturen. Wie das physikalisch funktioniert, erkannte man erst später: Das Salz setzt den Gefrierpunkt des Wassers herab, das Eis muß also auftauen und holt sich die dazu erforderliche Wärmeenergie aus der Umgebung, erzeugt also Kälte. Die Entwicklung der Eiskultur fand erst hundert Jahre später ihre Fortsetzung. Die Eröffnung des ersten Eiscafés 1672 in Paris ermöglichte erstmals auch der breiten Öffentlichkeit Zugang zu dem kulinarischen Erlebnis. Übrigens benötigte der Inhaber des Cafés, der Konditor Francesco Procopio dei Coltelli, eine Genehmigung des Königs, um Eisspezialitäten anbieten zu dürfen. Zu den Gästen zählten etwa
The History of Ice Cream Diderot, Rousseau und Voltaire. Auch Napoleon Bonaparte sah man oft im Traditionscafé Procope ein Eis genießen. Selbst seine Verbannung nach Elba konnte ihm den Eisgenuss nicht nehmen, denn eine englische Verehrerin ließ ihm eine Eismaschine zukommen. Das damalige Speiseeis war jedoch noch recht fest, oder aber zu weich, man kannte noch nicht den Aufschlag des Eismixes. Komfortabler wurde das Verfahren aber, nachdem Coltelli alias Couteaux 1660 eine Sorbetière oder Gefrierbüchse erfunden hatte. Sie drehte sich in einem zweiten, größeren Gefäß, in dem sich das Roheis (kennen wir schon von Nero) mit Salzzusatz befand. Das Speiseeis, das sich an der Innenwand der kleinen Büchse ansetzte, mußte man von Zeit zur Zeit mit einem Spatel abkratzen, dadurch kam Luft in die Eismasse, und sie wurde lockerer und leichter. Weiter vervollkommnet wurden solche Eismaschinen später, indem der Handspatel durch ein mechanisches Rührwerk ersetzt wurde, das sich entgegen der Drehung der Eisbüchse bewegte.
Obwohl Ende des 17. Jahrhunderts ja noch von Hand spatelnd, nahm die Zahl der Eismänner oder Limonadiers rasch zu. 1685 waren es in Paris schon 250, zunftmäßig als „des glaces de fruits et de fleurs“ zusammengefaßt. Die Deutschen mußten anscheinend noch hundert Jahre auf das öffentliche Eisvergnügen warten. In Hamburg konnte man ab 1799 im Alsterpavillon am Jungfernstieg bei dem Emigranten Vicomte Augustin Lancelot de Quatre Barbes „Erfruschungen aller Art, besonders Gefrorenes“ zu sich nehmen.
Nachdem die Pariser „Limonadiers“, die Saftmacher, von Ludwig XIV. ebenfalls das königliche Privileg erhielten, Gefrorenes herzustellen, breitete sich der Verzehr von Eis in Paris sehr schnell aus. Der Sonnenkö-
nig selbst genoss mit Vorliebe große Portionen Schokoladenund Vanilleeis. Und immerzu drehte sich die Sorbetière, ob noch ohne oder schon mit Rührwerk, jedenfalls gekühlt mit Natrueis unter Zugabe von Salz. Und der Bedarf an Eis wuchs mit zunehmendem Verlangen nach leckerem Speiseeis - natürlich auch zum Konservieren von Lebensmitteln. Außer aus den Alpengletschern und -seen holte man es auch aus Norwegen nach Mitteleuropa. Die Zeitschrift „Gartenlaube“ berichtet 1898, daß allein im ersten Viertel jenes Jahres 906 211 Doppelzentner Natureis in das Deutsche Reich importiert wurden. Damals gab es ja schon seit Jahrzehnten Maschinen zur künstlichen Herstellung von Roheis. Die kamen nur nicht mit dem Bedarf nach, und vielleicht war das von ihnen produzierte Eis teurer als das natürliche.
Ansprechpartner: Heiko Lockenvitz Potsdamer Platz Rudolf-von-Gneist-Gasse 4 10785 Berlin - Germany Tel.: +49. 30. 252 962 99 Fax: +49. 30. 252 956 17 Mobil: +49. 163. 709 99 12 E-Mail: donp@gmx.de