Die Prüfung für den Ambulancier

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»Die Prüfung für den Ambulancier« ist die ideale Ergänzung zum LPN-San Luxemburg. Abgestimmt auf das bewährte Lehrbuch, unterstützt es zukünftige Ambulaniciers dabei, sich optimal auf ihre Prüfung vorzubereiten. Die Fragensammlung des LPN-San Luxemburg hilft beim wichtigen Üben und Wiederholen. Mit den 245 Fragen zu allen prüfungsrelevanten Themen können Wissenslücken systematisch aufgedeckt werden. Die Kapitelver-

Fragensammlung zum

weise im Lösungsteil zeigen an, wo die betreffenden Inhalte im LPN-San Luxemburg vertiefend nachbereitet werden können. Und die verschiedenen Fragetypen und unterschiedlichen Schwierigkeitsgrade sorgen für Abwechslung und Herausforderung beim Lernen.

Bearbeiter:

Die Prüfung für den Ambulancier

Le Gouvernement du Grand-Duché De Luxembourg Administration de Services de Secours, Luxemburg) M. Böbel, H.-P. Hündorf, R. Lipp, J. Veith, E. Colling (Hrsg. des LPN San

Hans-Peter Hündorf Roland Lipp

Steffen Lipp

Johannes Veith Robert Clesen

Ein Buch, das dem Lernenden den Prüfungsstress nimmt und den »alten Hasen« seinen Wissensstand leicht überprüfen lässt!

LPN San Luxemburg

Fragensammlung zum

LPN San Luxemburg

G

Die Prüfung für den Ambulancier

Die Prüfung San Österreich für den Ambulancier

LPN

3., überarbeitete Auflage

Lehrbuch für Rettungssanitäter, Lehrsanitäter, Betriebssanitäter und Bundesheersanitäter in Österreich

ISBN 978-3-938179-91-8    www.skverlag.de


Die Pr端fung f端r den Ambulancier

Fragensammlung zum

LPN San

Luxemburg


Die Prüfung für den Ambulancier

Fragensammlung zum

LPN San

Luxemburg

Bearbeiter

Herausgeber des LPN-San Luxemburger Ausgabe

Robert Clesen Hans-Peter Hündorf Roland Lipp Steffen Lipp Johannes Veith

LE GOUVERNEMENT DU GRAND-DUCHÉ DE LUXEMBOURG ADMINISTRATION DES SERVICES DE SECOURS

Verlagsgesellschaft Stumpf + Kossendey mbH, Edewecht 2011


Anmerkungen des Verlages Die Herausgeber bzw. Autoren und der Verlag haben höchste Sorgfalt hinsichtlich der Angaben von Therapie-Richtlinien, Medikamentenanwendungen und -dosierungen aufgewendet. Für versehentliche falsche Angaben übernehmen sie keine Haftung. Da die gesetzlichen Bestimmungen und wissenschaftlich begründeten Empfehlungen einer ständigen Veränderung unterworfen sind, ist der Benutzer aufgefordert, die aktuell ­gültigen Richtlinien anhand der Literatur und der Beipackzettel zu überprüfen und sich entsprechend zu verhalten. Die Angaben von Handelsnamen, Warenbezeichnungen etc. ohne die besondere Kennzeichnung ®/™/© bedeuten keinesfalls, dass diese im Sinne des Gesetzgebers als frei anzusehen wären und entsprechend benutzt werden könnten. Der Text und/oder das Literaturverzeichnis enthalten Links zu externen Webseiten Dritter, auf deren Inhalt der Verlag keinen Einfluss hat. Deshalb kann er für diese fremden Inhalte auch keine Gewähr übernehmen. Für die Inhalte der verlinkten Seiten ist stets der jeweilige Anbieter oder Betreiber der Seite verantwortlich. Aus Gründen der Lesbarkeit ist in diesem Buch meist die männliche Sprachform gewählt worden. Alle personenbezogenen Aussagen gelten jedoch stets für Frauen und Männer gleichermaßen.

Bibliografische Information der Deutschen Nationalbibliothek Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet diese Publikation in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über http://dnb.d-nb.de abrufbar.

© Copyright by Verlagsgesellschaft Stumpf und Kossendey mbH, Edewecht 2011 Satz: Bürger Verlag Oldenburg GmbH & Co. KG Umschlagfoto: BilderBox Druck: Druckservice Lamken, Oldenburg ISBN 978-3-938179-91-8

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Inhalt

Inhalt

Vorwort................................................................................................................................................ 6

Gebrauchsanweisung..................................................................................................................... 7

Fragen

Lösungen

1. 2. 3. 4. 5. 6. 7. 8. 9. 10. 11. 12. 13. 14. 15. 16. 17.

Diagnostik................................................................................................... 10................................64 Störungen vitaler Funktionen............................................................ 14................................67 Infusionen/Praktische Infusionslehre............................................. 24................................73 Wunden, Blutstillung, Amputatversorgung.................................. 25................................74 Ruhigstellungstechniken...................................................................... 28................................76 Rettungs- und Transporttechniken.................................................. 31................................78 Pflegerische Betreuung im Rettungsdienst................................... 33................................80 Pharmakologie........................................................................................... 34................................81 Hygiene im Rettungsdienst................................................................. 36................................83 Diffusion und Osmose............................................................................ 37................................85 Elementar- und Standardtherapie.................................................... 38................................86 Innere Medizin.......................................................................................... 39................................87 Traumatologie........................................................................................... 47................................94 Thermische Schäden............................................................................... 52................................99 Gynäkologie................................................................................................ 53............................. 100 Pädiatrie....................................................................................................... 57............................. 103 Sonstige Notfälle...................................................................................... 60............................. 105

Anhang......................................................................................................................................... 107 Abbildungsnachweis/Literatur............................................................................................... 108 Herausgeber und Bearbeiter................................................................................................... 109

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Vorwort

Vorwort Die Fragensammlung des LPN-San Luxemburg hilft Ihnen dabei, sich optimal auf die Prüfung des Ambulanciers vorzubreiten. Sie eignet sich aber ebenso hervorragend dazu, das in Theorie und Praxis erworbene Wissen auf interessante und abwechslungsreiche Weise zu testen. Sie gibt Ihnen Antwort auf die Frage: Was kann ich und was muss ich noch üben? Um das Lernen zu erleichtern, ist die Fragensammlung auf das bewährte LPNSan Luxemburg abgestimmt. In 17 Kapiteln werden Fragen zu systematisch aufbereiteten Themenfeldern wie Diagnostik, Injektion und Pharmakologie gestellt. Sie können also entweder mit dem LPN-San lernen und Ihren Wissensstand anschließend mit der Fragensammlung überprüfen, oder Sie decken mit der Fragensammlung Wissenslücken auf und schließen diese dann gezielt mit Hilfe des LPN-San Luxemburg. Wie auch immer Sie mit diesem Buch arbeiten, eines dürfen Sie dabei nicht vergessen. Alles theoretische Wissen ist lediglich die erforderliche Grundlage und Voraussetzung für die praktische Tätigkeit. Die notwendige Sicherheit für die Arbeit im Rettungsdienst muss durch das Lernen und Üben im Einsatz oder in den

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angeboten Kursen erlangt werden.Und nun hoffen wir, dass Sie beim Lesen und Bearbeiten der Aufgaben genauso viel Freude haben, wie wir beim Entwickeln und Formulieren der vielen Fragen und Antworten. Falls Sie Anmerkungen, Vorschläge oder Kritik zu diesem Buch haben, können Sie uns diese gern über den Verlag zukommen lassen.

Für die Herausgeber Mainz und Luxemburg, im Februar 2011 Johannes Veith


Gebrauchsanweisung

Gebrauchsanweisung ˘˘ Anleitung

Das Lehrbuch LPN-San Luxemburg wäre zum Lernen nur bedingt geeignet, würde es dazu keinen Frageband geben. Anhand von 245 Fragen, die sich auf die Inhalte des Lehrbuchs beziehen, kann jeder Leser das Gelernte und den Stand seines Fachwissens kontrollieren. Die Gliederung des Prüfungsbandes orientiert sich eng an der Gliederung des LPN-San Luxemburg.

˘˘ Die Fragen

Wie aller Voraussicht nach in Ihrer späteren Prüfung zum Ambulancier, sind auch in diesem Fragenband MultipleChoice-, halb offene und offene Fragen gemischt. Bei den Multiple-Choice-Fragen können eine, mehrere oder alle Antworten richtig sein. Auch wenn nach richtigen Aussagen gefragt wird, stimmt möglicherweise nur eine! Bei den offenen Fragen muss die Antwort frei eingetragen werden. Im Antwortteil finden Sie die richtige Lösung oder Lösungsvorschläge. Wenn Sie nicht sicher sind, ob Ihre Antwort mit der angegebenen übereinstimmt (weil z.B. andere Fachwörter als die üblichen erscheinen), schlagen Sie anhand der Querverweise im LPN-San Luxemburg nach. In halb offenen Fragen sollen Bezeichnungen von Strukturen in Grafiken eingetragen, Tabellen ergänzt oder Begriffe bzw. Inhalte zugeordnet werden.

jeweils einen Verweis auf das bzw. die Kapitel im LPN-San Luxemburg, in dem/ in denen der abgefragte Themenbereich behandelt wird. Auch der Index am Ende des LPN San Luxemburg kann weiterhelfen. Herausgeber und Verlag wünschen Ihnen viel Spaß und Erfolg bei der Arbeit mit dem Fragenband. Die Herausgeber und der Verlag Stumpf + Kossendey

˘˘ Wissensdefizite

Damit Sie eventuelle Defizite Ihres Wissens schnell und zielgerichtet ausgleichen können, finden Sie im Antwortteil

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Fragen?


Fragen ˘ 1. Diagnostik

1.

Diagnostik

1. Welche Vitalfunktionen werden beim

ersten Untersuchungsgang überprüft? (3 Punkte)

4. Welche Aussagen zum Ablauf der Dia-

gnosestellung sind richtig? (4 Punkte) ❍❍ A Nach der Überprüfung der Vitalfunktionen werden mittels Anamnese

die Begleitumstände und die Vorgeschichte des Patienten in Erfahrung

2. Wie wird die Atmung überprüft?

(3 Punkte) ❍❍ A Hören, ob Atemgeräusche vorhanden

nosestellung ist die körperliche Untersuchung.

sind.

❍❍ C Das EKG-Monitoring und die Pulsoxy-

um die Bauchatmung zu kontrollieren.

❍❍ D Der erste Schritt in der Diagnosestel-

❍❍ B Auflegen der Hand auf das Abdomen, ❍❍ C Fühlen, ob ein Luftzug an der Wange spürbar ist?

❍❍ D Sehen, ob ein vor den Mund gehaltener Spiegel beschlägt.

❍❍ E Sehen, ob sich der Brustkorb hebt und senkt.

3. Welche Aussagen zur klinischen

Untersuchung sind richtig? (3 Punkte)

❍❍ A Ziel ist es, bestehende Symptome des

Patienten möglichst schnell ohne aufwendige Hilfsmittel einer Diagnose zuzuordnen.

❍❍ B Im Rettungsdiensteinsatz erfolgt der

klinische Untersuchungsgang immer

entsprechend dem Wunsch des Patienten.

❍❍ C Eine strukturierte Durchführung ist

für die klinische Untersuchung zentral.

❍❍ D Verunfallte Patienten werden grund-

sätzlich von unten nach oben, d.h. also von den Extremitäten ausgehend bis zum Kopf hin, untersucht.

❍❍ E Die klinische Untersuchung basiert

auf dem Einsatz der Sinne Hören, Riechen, Fühlen und Sehen.

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gebracht.

❍❍ B Der dritte Schritt im Ablauf der Diag-

metrie gehören zum vierten Schritt. lung ist die Überprüfung der Vitalfunktionen.

❍❍ E Die apparative Diagnostik kommt bei der Diagnosefindung im Rettungsdienst nicht zum Tragen.

5. Welche Aussagen zur klinischen

Untersuchung sind richtig? (3 Punkte) ❍❍ A Unter Palpation (Betasten) versteht man die Untersuchung des Patienten

durch Betasten mit den Fingerspitzen und der ganzen Hand.

❍❍ B Inspektion (Ansehen) bedeutet, dass

der Patient durch Hinsehen und Erkennen von Veränderungen begutachtet wird.

❍❍ C Mittels Auskultation (Abhören) kann

man nur die Atemgeräusche der Lunge beurteilen.

❍❍ D Die Perkussion (Beklopfen) des Her-

zens ermöglicht es, die verschiedenen Herztöne zu unterscheiden.

❍❍ E Zur Inspektion gehört auch die

Beurteilung besonderer Gerüche des Patienten.


Fragen ˘ 1. Diagnostik

6. Welche Aussagen zur Hautfarbe (Kolorit) sind richtig? (3 Punkte)

❍❍ A Rötung ist ein klassisches Zeichen vermehrter Durchblutung.

❍❍ B Ein weißes Hautkolorit liegt meist bei

9. Welche „Funktionen“ werden bei der

Kontrolle der Bewusstseinseinschränkung mit Hilfe der Glasgow Coma Scale untersucht? (3 Punkte)

kungen des Magens auf.

❍❍ A Augen öffnen ❍❍ B Logik ❍❍ C Antworten ❍❍ D Motorik ❍❍ E Akustik

Kohlendioxidmangel im Organismus.

10. Welche Maßnahmen sind als Mini-

einer Mangeldurchblutung der Haut vor.

❍❍ C Ein Ikterus tritt fast immer bei Erkran❍❍ D Zyanose ist ein klassisches Zeichen für ❍❍ E Unter Ikterus versteht man die Gelbfärbung der Haut und der Augäpfel.

malmonitoring für jeden Notfallpatienten zu fordern? (3 Punkte)

7. An welchen Stellen des Körpers

kann man „periphere“ Pulse tasten? (2 Punkte)

❍❍ A Hals (A. carotis) ❍❍ B Oberarm (A. brachialis) ❍❍ C Handgelenk (A. radialis) ❍❍ D Leiste (A. femoralis) ❍❍ E Fußrücken (A. dorsalis pedis)

8. Welche Aussagen zur Einteilung

der Bewusstseinslage sind richtig? (2 Punkte)

❍❍ A Somnolent und soporös beschreiben den gleichen Zustand des Patienten.

❍❍ B Ursache für komatöse Zustände bei

Notfallpatienten ist in den seltensten

Fällen ein vorausgegangener übermäßiger Alkoholkonsum.

❍❍ C Ist der Patient auch durch Schmerzreize nicht zu wecken, spricht man von einer Bewusstlosigkeit.

❍❍ D Mit einem komatösen Patienten ist

verbale Kommunikation nicht mehr

11. Welche Aussagen zur Blutdruckmessung treffen zu? (2 Punkte)

❍❍ A Die Messung des Blutdrucks stellt ein wichtiges Verfahren zur Beurteilung der Kreislaufsituation dar.

❍❍ B Mit der Messmethode nach Riva-Rocci lässt sich neben dem systolischen

Blutdruck auch der diastolische Wert bestimmen.

❍❍ C Die auskultatorische Methode nach Korotkow lässt eine direkte Bestimmung des arteriellen Mitteldrucks zu.

❍❍ D Der diastolische Druck lässt Aussa-

gen über den Widerstand der kleinen Gefäße in der Peripherie zu.

❍❍ E Der systolische Blutdruck gibt die

Kraft wieder, die den Blutstrom in der Peripherie aufrechterhält.

möglich.

❍❍ E Die Einteilung der Bewusstseinsgrade

hat für den Rettungsdienst keine Relevanz.

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Fragen ˘ 1. Diagnostik

12. Unter Pulsoxymetrie versteht man ... (1 Punkt)

14. Kapnografie und Kapnometrie sind ...

❍❍ A die Messung des Kohlendioxidparti-

(1 Punkt) ❍❍ A Messsysteme zur Bestimmung des

❍❍ B die Bestimmung der Sauerstoffbin-

❍❍ B Überwachungssysteme bei Dialyse-

aldrucks im Blut.

dungsfähigkeit des Hämoglobins.

❍❍ C ein Verfahren zur Bestimmung der

alveolären Sauerstoffpartialdrucks.

patienten zum Ausschluss von Blutverlusten.

Herzfrequenz.

❍❍ C Verfahren zur Bestimmung des

Bestimmung der intraarteriellen

❍❍ D Messverfahren zur Bestimmung des

❍❍ D ein invasives Messsystem zur Pulswanderung.

❍❍ E ein Verfahren zur Bestimmung der relativen Sauerstoffsättigung des Blutes.

13. Welche Aussagen zur Pulsoxymetrie sind richtig? (3 Punkte)

❍❍ A Die Pulsoxymetrie ermöglicht die

kontinuierliche Überwachung der Sauerstoffsättigung des Blutes.

❍❍ B Die Messung der Pulsoxymetrie ist

ein störfreies Blutdruckmessverfahren im Rettungsdienst.

❍❍ C Bei Patienten mit Kohlenmonoxid-

vergiftung können fehlerhafte Werte angezeigt werden.

❍❍ D Die Messung der Sauerstoffsättigung kann nur am Finger des Patienten durchgeführt werden.

❍❍ E Die Pulsoxymetrie bietet die Mög-

lichkeit der frühzeitigen Erkennung von Störungen des Atemsystems.

MetHb-Gehaltes im Blut.

zentralen Venendrucks (ZVD).

❍❍ E Verfahren zum Nachweis von Kohlendioxid in der Ausatemluft.

15. Das Elektrokardiogramm (EKG) ...

(3 Punkte) ❍❍ A beschreibt den Blutfluss innerhalb der Gefäße.

❍❍ B liefert Informationen über die elektrischen Herzaktionen.

❍❍ C ermöglicht die Erkennung und

Unterscheidung von Herzrhythmusstörungen.

❍❍ D ist eine Standardmaßnahme bei Notfallpatienten im Rettungsdienst.

❍❍ E trifft klare Aussagen über die mechanischen Herzaktionen.

16. Nennen Sie die verschiede-

nen Zacken eines normalen EKG. (1 Punkt)

17. Nennen Sie drei Ursachen, die zu Stö-

rungen beim Ableiten eines EKG führen können. (2 Punkte)

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Lรถsungen!


Lösungen ˘ 1. Diagnostik

1.

Diagnostik

1. Welche Vitalfunktionen werden beim

ersten Untersuchungsgang überprüft? (3 Punkte - 1.3) – Bewusstsein – Atmung

4. Welche Aussagen zum Ablauf der Diagnosestellung sind richtig? (4 Punkte - 1.4)

✗✗ A Nach der Überprüfung der Vitalfunktionen werden mittels Anamnese

– Kreislauf

2. Wie wird die Atmung überprüft? (3 Punkte - 1.3.2)

✗✗ A Hören, ob Atemgeräusche vorhanden sind.

die Begleitumstände und die Vorgeschichte des Patienten in Erfahrung

✗✗ B

gebracht.

Der dritte Schritt im Ablauf der Diag-

nosestellung ist die körperliche Untersuchung.

✗✗ B

Auflegen der Hand auf das Abdomen,

✗✗ C

✗✗ C

Fühlen, ob ein Luftzug an der Wange

✗✗ D Der erste Schritt in der Diagnosestel-

um die Bauchatmung zu kontrollieren.

spürbar ist?

3. Welche Aussagen zur klinischen Untersuchung sind richtig? (3 Punkte - 1.4)

✗✗ A Ziel ist es, bestehende Symptome des

funktionen.

5. Welche Aussagen zur klinischen Untersuchung sind richtig? (3 Punkte - 1.4)

✗✗ A Unter Palpation (Betasten) versteht

man die Untersuchung des Patienten durch Betasten mit der Fingerspitze

Patienten möglichst schnell ohne aufwendige Hilfsmittel einer Diagnose

✗✗ B

zuzuordnen.

Im Rettungsdiensteinsatz erfolgt der

✗✗ C ✗✗ E

ten.

Eine strukturierte Durchführung ist

für die klinische Untersuchung zentral.

Die klinische Untersuchung basiert

auf dem Einsatz der Sinne Hören, Rie-

chen, Fühlen und Sehen.

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✗✗ B

rund der ganzen Hand.

Inspektion (Ansehen) bedeutet, dass

der Patient durch Hinsehen und Erkennen von Veränderungen begutachtet

klinische Untersuchungsgang immer

entsprechend dem Wunsch des Patien-

metrie gehören zum vierten Schritt. lung ist die Überprüfung der Vital-

✗✗ D Sehen, ob ein vor den Mund gehaltener Spiegel beschlägt.

Das EKG-Monitoring und die Pulsoxy-

✗✗ E

wird.

Zur Inspektion gehört auch die

Beurteilung besonderer Gerüche des Patienten.


Lösungen ˘ 1. Diagnostik

6. Welche Aussagen zur Hautfarbe (Kolorit) sind richtig? (3 Punkte - 1.4.2)

✗✗ A Rötung ist ein klassisches Zeichen ver✗✗ B ✗✗ E

mehrter Durchblutung.

Ein weißes Hautkolorit liegt meist bei

wichtiges Verfahren zur Beurteilung der Kreislaufsituation dar.

✗✗ D Der diastolische Druck lässt Aussa-

Unter Ikterus versteht man die Gelb-

Gefäße in der Peripherie zu.

vor.

färbung der Haut und der Augäpfel.

kann man »periphere« Pulse tasten? (2 Punkte - 1.4.4)

gen über den Widerstand der kleinen

12. Unter Pulsoxymetrie versteht man … (1 Punkt - 1.5.3)

✗✗ E

Fußrücken (A. dorsalis pedis)

der Bewusstseinslage sind richtig? (2 Punkte - 1.4.6)

Ist der Patient auch durch Schmerzreize nicht zu wecken, spricht man von einer Bewusstlosigkeit.

✗✗ D Mit einem komatösen Patienten ist

verbale Kommunikation nicht mehr möglich.

9. Welche »Funktionen« werden bei der

Kontrolle der Bewusstseinseinschränkung mit Hilfe der Glasgow-Coma-Scale untersucht? (3 Punkte - 1.4.6)

✗✗ A Augen öffnen. ✗✗ C Antworten ✗✗ D Motorik

10. Welche Maßnahmen sind als Mini-

malmonitoring für jeden Notfallpatienten zu fordern? (3 Punkte - 1.5) – Blutdruckmessung – EKG

– Pulsoxymetrie

ein Verfahren zur Bestimmung der

relativen Sauerstoffsättigung des Blutes.

Handgelenk (A. radialis)

8. Welche Aussagen zur Einteilung ✗✗ C

sung treffen zu? (2 Punkte - 1.5.1)

✗✗ A Die Messung des Blutdrucks stellt ein

einer Mangeldurchblutung der Haut

7. An welchen Stellen des Körpers ✗✗ C ✗✗ E

11. Welche Aussagen zur Blutdruckmes-

13. Welche Aussagen zur Pulsoxymetrie sind richtig? (3 Punkte - 1.5.3)

✗✗ A Die Pulsoxymetrie ermöglicht die

kontinuierliche Überwachung der

✗✗ C ✗✗ E

Sauerstoffsättigung des Blutes.

Bei Patienten mit Kohlenmonoxid-

vergiftung können fehlerhafte Werte angezeigt werden.

Die Pulsoxymetrie bietet die Mög-

lichkeit der frühzeitigen Erkennung von Störungen des Atemsystems.

14. Kapnographie und Kapnometrie sind… (1 Punkt - 1.5.4)

✗✗ E

Verfahren zum Nachweis von Kohlendioxid in der Ausatemluft.

15. Das Elektrokardiogramm (EKG) … (3 Punkte - 1.5.5)

✗✗ B

✗✗ C

liefert Informationen über die elekt-

rischen Herzaktionen.

ermöglicht die Erkennung und

Unterscheidung von Herzrhythmusstörungen.

✗✗ D ist eine Standardmaßnahme bei Notfallpatienten im Rettungsdienst.

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»Die Prüfung für den Ambulancier« ist die ideale Ergänzung zum LPN-San Luxemburg. Abgestimmt auf das bewährte Lehrbuch, unterstützt es zukünftige Ambulaniciers dabei, sich optimal auf ihre Prüfung vorzubereiten. Die Fragensammlung des LPN-San Luxemburg hilft beim wichtigen Üben und Wiederholen. Mit den 245 Fragen zu allen prüfungsrelevanten Themen können Wissenslücken systematisch aufgedeckt werden. Die Kapitelver-

Fragensammlung zum

weise im Lösungsteil zeigen an, wo die betreffenden Inhalte im LPN-San Luxemburg vertiefend nachbereitet werden können. Und die verschiedenen Fragetypen und unterschiedlichen Schwierigkeitsgrade sorgen für Abwechslung und Herausforderung beim Lernen.

Bearbeiter:

Die Prüfung für den Ambulancier

Le Gouvernement du Grand-Duché De Luxembourg Administration de Services de Secours, Luxemburg) M. Böbel, H.-P. Hündorf, R. Lipp, J. Veith, E. Colling (Hrsg. des LPN San

Hans-Peter Hündorf Roland Lipp

Steffen Lipp

Johannes Veith Robert Clesen

Ein Buch, das dem Lernenden den Prüfungsstress nimmt und den »alten Hasen« seinen Wissensstand leicht überprüfen lässt!

LPN San Luxemburg

Fragensammlung zum

LPN San Luxemburg

G

Die Prüfung für den Ambulancier

Die Prüfung San Österreich für den Ambulancier

LPN

3., überarbeitete Auflage

Lehrbuch für Rettungssanitäter, Lehrsanitäter, Betriebssanitäter und Bundesheersanitäter in Österreich

ISBN 978-3-938179-91-8    www.skverlag.de


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