ServiceZeit 4.2015

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4.2015 · 22. Jahrgang

Informationen für VSR-Mitglieder

ServiceZeit Verband der Serviermeister, Restaurant- und Hotelfachkräfte e.V., dem GastronomieBerufsverband aller im Service Tätigen www.vsr-online.de

Inhalt 2

•  Grußwort •  Der VSR gratuliert ... •  Wir begrüßen ...

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•  Präsl weiß was ... •  Betriebsbesichtigung bei McDonald‘s

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•  25. Fachstudienfahrt des VSR Weser-Ems

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•  Creative Cup BerlinBrandenburg 2015 •  Erste Champagnerschulung

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•  Ente & Gans – fachgerecht tranchiert •  Ausschreibung Deutscher Bitburger Pokal 2015

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•  Anmeldeformular

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•  Sponsoren •  Impressum


Liebe Mitglieder, sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freunde und Förderer des VSR, ich hoffe sehr, Sie hatten ein schönes Osterfest und endlich einen sonnigen Start in den Frühling. Das Präsidium ist schon sehr stark mit den Vorbereitungsarbeiten für die Veranstaltungen im zweiten Halbjahr beschäftigt. Ich habe mich sehr gefreut, dass Sie uns so zahlreich während der HOGA in Nürnberg und der Internorga in Hamburg an den Messeständen besucht haben. Ein herzlicher Dank gilt allen Kolleginnen und Kollegen, die uns sowohl bei der Vorbereitung als auch bei der Durchführung wieder so tatkräftig unterstützt haben. Ein großes Danke auch allen unseren Förderern, Partnern und Sponsoren. Ohne Ihre Unterstützung wären unsere Präsentationen auf den Messen in dieser Form gar nicht möglich. Ich wünsche Ih-

nen auch im Namen des Präsidiums einen schönen Frühling und freue mich auf ein baldiges Wiedersehen. Mit gastfreundlichen Grüßen Ihre

»Save the date«: 04. Juli 2015: VSR-Bitburger Jugendpokal in Berlin 30. Oktober bis 02. November 2015: Deutsche Jugendmeisterschaften der gastgewerblichen Berufe auf dem Petersberg 14. – 15. November 2015: Erweiterte Vorstandssitzung, Mitgliederver- sammlung mit Neuwahlen und Verbandstag (voraussichtlich in der Sektion Schaumburg). Sollten Sie an der Arbeit im Präsidium interessiert sein und sich über die Aufgaben der einzelnen Ämter innerhalb des Präsidiums informieren wollen, dann melden Sie sich doch bei uns.

Der VSR gratuliert … Geburtstage April: Ehrenmitglieder 06. Franz Christian Lenz, Hackenheim 60. Geburtstag 03. Jens Schönherr, Garrel-Petersfeld

55. Geburtstag 01. Volker Dengler, Chemnitz 03. Manfred Krebs, Berlin 18. Gerd zur Brügge jr., Bad Zwischenahn 19. Angela Nowak, Ainring/Hammerau 21. Ursula Singer, Kressbronn 50. Geburtstag 09. Anke Eichhorst, Rickert 14. Wolfgang Hosser, Idar-Oberstein 21. Bettina Zimmer, Saarbrücken

Geburtstage Mai:

Ehrenmitglieder 18. Manfred Schneiders, Traben-Trarbach Auszeichnungen: 02. Jürgen Dehn (80. Geburtstag) Hans-Tapper-Medaille, Hamburg 2

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Wir gratulieren

ünschen herzlich und w ndheit und vor allem Gesu eruf. viel Erfolg im B Sektionsvorsitzende 12. Jürgen Gose, Sektion Altmark 16. Ralph Eckold, Sektion Prignitz 16. Jörg Schlag, Sektion Nürnberg 24. Joachim Vorrath, ARGE Nord 60. Geburtstag 06. Klaus Metzler, Leipzig 21. Maria Klostermann, Lage

55. Geburtstag 15. Gabriele-Eva Schwarzer, Dietzenbach 50. Geburtstag 15. Karl Deiml, Neuburg 31. Inge Gebert, Kemnath

Wir begrüßen herzlich im VSR … Sektion Berlin: Sarah Schroeder, Stephanie Petsch Sektion Dahmeland: Ronny Wodrich

Sektion Dresden: Lisa Küttner, Daniel Koch Sektion Hessen: Aneta Ludwig Sektion München: Ellen Bauer

Sektion Nürnberg: Ina Bätz, ThiNgoc-Mai Nguyen, Lisa Kuchenmeister, Jennifer Polzer, Samuel Speck Sektion Osnabrück-Emsland: Sebastian Senger, Markus Schröer

Sektion Rosenheim: Lena Aumiller, Tim Zscheile, Pia Friedrich, Maria Brennsteiner Sektion Saarland: Yannik Gier, Sarah Zang Sektion Weser-Ems: Kathrin Hinrichs, Ingeborg Hustede, Christian Narjes


Präsl weiß was Neues aus dem Präsl-Alltag

Liebe Auszubildende und Mitglieder,

Nun kam es wie es kommen musste und das liebe Präsidium, dieses Mal die Präsl-

hallo Freunde und Fans, wie schon in der

dentin (wer sonst) meinte ich sollte mein

letzten Ausgabe angekündigt, war ich total

Benehmen und den Umgang mit dem Gast

im Messestress. Zuerst die HOGA in Nürn-

verbessern. Nachdem ich nun in Nürnberg

berg mit vielen spannenden Wettbewerben

gesehen hätte wie schnell es gehen und

und dann die Internorga in Hamburg. Als

man mit VIP-Gästen konfrontiert werden

kleiner, wissbegieriger Bär ist es ja nun

kann, sollte ich vielleicht doch wieder et-

mehr als selbstverständlich, dass man da

was mehr Augenmerk auf meine Ausbil-

so seine Messerundgänge machen muss.

dung und mein Auftreten legen. Ich!? Das

Aber für mich hatte das Präsidium mal

war zu viel, also bin ich los. Alleine, ganz

wieder andere Pläne … Ich sollte Standbe-

alleine über die Internorga gelaufen. Plötz-

treuung machen. Also noch was Dümmeres

lich war da ein Stand, der hieß Trauner und

kann denen gar nicht mehr einfallen. Tssss,

da gab es ganz viele Bücher. Dort waren

Standbetreuung, als ob der eine Betreuung

auch ein paar nette Menschen und erzähl-

bräuchte. Ich meine so ein Stand ist ja schon

ten mir, dass sie hier den Messestand be-

relativ groß, er isst nicht, er trinkt nicht, er

treuen und sich freuen, wenn interessierte

spricht nicht und bewegt sich auch nicht.

Zeitgenossen bei ihnen vorbeischauen und

Also was um alles in der Welt soll ich talen-

sich an den Büchern erfreuen. Ich durfte

tierter Nachwuchsgastronom da betreuen?

auch in den Büchern schmökern, das war

Soll ich mich acht Stunden an den Stand

total interessant. Da gab es auch ein ganz

setzen und ihn hypnotisieren? Es war für

neues Buch, das für mich geschrieben

mich klar, das ist eine spezielle »Präsl-ABM«

sein muss. Es heißt: »Meine Gäste, meine

des lieben Präsidiums, damit ich ja nichts

Fans«. Nachdem ich mich ausgiebig darin

anstelle. Als ob ich schon mal was …, aber

lassen wir das. In Nürnberg versuchte ich beim Vizepräsidenten meines Vertrauens,

dem lieben Stefan, ein Dessert zu ergat-

nicht, was sie wollen. Ich bin also zurück

Messestand bekomme, weil ich diesen ja

meinem Stand. Eine echte Königin, jawohl

tern. Auf meine höfliche Anfrage, ob ich

noch ein weiteres Dessert, diesmal für den zu betreuen hätte, beförderte er mich glatt

aus der Küche. Den damit erteilten Anpfiff gebe ich hier besser nicht wieder. Also ich

sag´s Euch, die im Präsidium wissen einfach Stefanie Legge, die seit 21 Jahren bei

McDonald‘s tätig ist, führte uns durch den Betrieb in Detmold in der Klingenbergstraße und erklärte die automatisierten Abläufe in der Systemgastronomie. Die

Bestellvorgänge, die Warenausgabe

nach Zeitvorgaben, der Umschlag des Warenlagers und das umfangreiche

Bestellsystem per Computer wurden

genau erläutert und die Unterschiede

informiert hatte, bin ich wieder zurück und habe beschlossen, doch noch etwas an mir und meinem Umgang mit dem Gast zu arbeiten.

zu meinem Messestand und wie ich mich

Bis bald Euer

wieder der Betreuung widme steht »sie« an bei mir! Die fränkische Weinkönigin. Wir

Präsl (O-Bär)

haben uns so toll unterhalten und sie war

Email: o-baer@vsr-online.de

so nett, da habe ich dann gleich die Königin

und auf facebook unter Präsl O-Bär

etwas betreut. Sie war ganz gerührt.

Betriebs- besichtigung bei McDonald‘s

Computersystem berechnet. So wurden

die Unterschiede im Ausbildungsbereich Fachmann/-frau in der Systemgastronomie und Restaurantfachmann/-

frau transparent und anschaulich

Mit Stefanie Legge durch den Betrieb in Detmold

erklärt. Nach diesem interessanten Einblick durften wir »schlemmen« und

zum einzelnen Gastronomiebetrieb auf-

bedankten uns bei der Ausbildungslei-

gezeigt. Auch der Personaleinsatz und

terin Stefanie Legge mit einem Blumen-

die Umsatzplanung werden durch das

strauß.

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25. Studienfahrt des VSR Weser-Ems 20 Gastronomen machten sich zum 25. Mal auf, um kulinarische Reiseziele zu erforschen Die Busfahrt ins Dreiländereck Deutschland, Luxemburg und Frankreich startete in Oldenburg mit einem exklusiven Frühstück: Paul von Scheidt hatte 20 kleine Käseteller vorbereitet und reichte dazu einen guten Tropfen Rotwein. Unser Busfahrer Axel Hoffmann hatte bereits das 13. Mal die Ehre, uns mit dem Hilgen Bus sicher ans Ziel zu bringen, das wir nach 500 Kilometern am frühen Nachmittag erreichten: Das Parkhotel in Konz an der Saar. Nach dem Einchecken ging es zehn Kilometer weiter – und sechs Meter unter die Erde: Die Weinprobe in dem riesigen Weinkeller der Bischöflichen Weingüter in Trier mit elf Rieslingen – vom Sekt bis zum Eiswein – wurde von Christina Salm hervorragend geführt. Neben einigen guten Tropfen gab es auch viel zum Schmunzeln, so zum Beispiel über den Satz »Wein ist ein Unkraut, das überall wächst – nur die Qualität ist unterschiedlich«. Über 20 Großlagen und 512 Einzellagen verfügt die Mosel, die wir bis 2007 noch unter dem Begriff Mosel-Saar-Ruwer kannten. 60 Prozent der Fläche wird mit Riesling bebaut. Trier ist die älteste Stadt Deutschlands, die Mosel somit auch das älteste Anbaugebiet. Den Römern sei Dank. Beim Abendmenü im Parkhotel bekamen wir auch Besuch von eben jenen: Der Senator Aurelius in Gewandung erzählte uns aus seiner Zeit. Die Touristik Konz hatte den erfahrenen Gästeführer Heinz Fischer geschickt: Genial. Das Nightlife in Trier hatte am Sonntag heimatlichen Charakter, jedoch hatten die Spielbank und ein Irish Pub noch geöffnet. Am nächsten Morgen stand die Besichtigung des Victor`s Hotel auf Schloss Berg fast an der Grenze zu Luxemburg an. Das FünfSterne-Hotel beherbergt seit zehn Jahren ein Drei-Michelin-Ster-

ne-Restaurant unter der Leitung von Chefkoch Christian Bau. F&B Assistent Matthias Reber und seine Kollegin führten uns durch alle Bereiche des Hotels und luden uns zum Abschluss auf ein Glas ins Restaurant »Die Scheune« ein. Danach ging es zu Villeroy & Boch nach Mettlach. Die Erlebniswelt zum Thema Porzellan hat es in sich – hier wird Tischkultur groß geschrieben. Genau das richtige für den VSR. Aber auch Sanitär und Fliesen hat das Unternehmen geprägt. Ein Tipp für alle, die mal vorbeischauen: der Firmen-Film mit Peter Ustinov! Höhepunkt des Tages war zweifelsohne die Weinprobe auf dem Weingut von Othegraven in Kanzem an der Saar von Günther Jauch. Swen Klinger, der als Weingutsverwalter auf dem Gut wohnt und es leitet, nennt sich selbst »Hausmeister«. In seinem Wohnzimmer gab es neben einigen wirklich edlen Tropen – natürlich alles Rieslinge – etliches an Fachwissen. Das Weingut von 1805 wird von Günther Jauch nun in siebter Generation geführt. Die 15 Hektar werden komplett per Hand gelesen und alle Weine werden wegen des berechenbaren Kellers spontanvergoren. Respekt! Im Parkhotel wurde am Abend Uve Brandis für die Organisation der Fachstudienfahrt geehrt. Seit über 25 Jahren ist Uve auch noch mit 80 Jahren der Motor. Als Dank darf er 2015 eine Fahrt an sein Lieblingsziel organisieren: Berlin. Seit einigen Jahren wird Uve von Jens Oeltjendiers-Odion unterstützt. Als Dank überreichte ihm unsere zweite Vorsitzende Anja von Scheidt eine Flasche seines Lieblingsgetränkes: leckeren Malt Whisky. Auch für Heiko Schmidt hat die Zahl 25 an diesem Abend eine besondere Bedeutung: Er erhielt eine Urkunde für 25-jährige Mitgliedschaft im VSR. Nach zwei Nächten verabschiedeten wir uns vom Parkhotel, denn in Trier wartete die älteste private Sektkellerei: Bernard-Massard. Martin Schulz reichte leckere Jahrgangssekte und gab etliche Tipps zur Lagerung und Herstellung von Schaumwein. Das Haus ist seit 1996 auch für den deutschenVertrieb des Sirup Monin aus Frankreich zuständig und kann hier mit einer enormen Zahl aufwarten: Im ersten Jahr verkaufte man 30.000 Flaschen, heute sind es sechs Millionen. Während der anschließenden Stadtführung unter dem Motto »2000 Jahre in 2000 Schritten« erkundeten wir Trier und viele Sehenswürdigkeiten: Dazu zählten neben dem Haus von Karl Marx und der Porta Nigra etliche weitere interessante Gebäude – auch aus der Römerzeit. Die Tasse Kaffee nach dem Essen nahmen wir in Luxemburg Stadt zu uns, wo sich zeitgleich auch der spanische König aufhielt. Der Rückweg wurde schließlich mit einigen guten Tropfen, Skat und dem Slogan »Berlin, Berlin … wir fahren nach Berlin« angetreten. Die nächste Fachstudienfahrt wird voraussichtlich am 2. und 3. November 2015 stattfinden. Ein Ziel der VSR-Mitglieder war das Victor‘s Hotel Schloss Berg 4

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Creative Cup Berlin-Brandenburg 2015 Eine Veranstaltung des Verbandes der Hauptstadtköche und der VSR Sektion Berlin Service 1. Platz: Tim Froese, Kempinski Hotel Bristol Berlin 2. Platz: Laura Torrico, InterContinental Berlin 3. Platz: Tom Franz, Kempinski Hotel Bristol Berlin

Köche 1. Platz: Sandra Krumreich, Hilton Hotel Berlin 2. Platz: Sarah Materne, Novotel Berlin am Tiergarten 3. Platz: Gaetano Cimetti, Hilton Hotel Berlin

Foto: Agentur elsweyer + hoffmann

Der Creative Cup Berlin-Brandenburg ist fester Bestandteil des Eventkalenders der Berliner Auszubildenden des zweiten und dritten Lehrjahres in Küche und Service. Bereits zum 17. Mal durchgeführt, testeten 28 Teilnehmer, je Berufsgruppe 14, ihr Können unter Realsituation. Qualifiziert haben sich die Teilnehmer durch eine theoretische Prüfung. Die Köche bereiteten aus einem vorgegebenen Warenkorb aus Frische- und Convenienceprodukten ein Vier-Gang-Menü nach eigener Zusammenstellung zu. Ergänzt wurde dieses durch eine Suppe und eine Käsespezialität, die vom Verband der Hauptstadtköche zubereitet wurden. Die Restaurant- und Hotelfachkräfte deckten eine Festtafel für sechs Personen, mixten vor den Augen der Gäste eine »White Lady« als Aperitif, tranchierten Kalbsrücken, flambierten frische Feigen zum Käsegang und begleiteten ihre Gäste am Tisch professionell und charmant durch den ganzen Abend. Alle arbeiteten unter den strengen Augen der beiden Fachjurys, die von Gerlinde König, der stellvertretenden Vorstandsvorsitzenden der AOK Nordost als Vertreterin der Initiative FUTURE FOR US und dem Sternekoch Sebastian Frank aus dem »Horvath« komplettiert wurden.

Die Teilnehmer aus Küche und Service

Erste Champagnerschulung Der VSR Saarland und Nahe führte seine Mitglieder in das Thema Champagner ein Zwölf Mitglieder der VSR-Sektion Saarland und Nahe fanden sich im SOS Kinderdorf Saarbrücken ein, um mehr über das Thema Champagner zu erfahren. Es war der Sektionsvorsitzenden Barbara MolitorKlein gelungen, den Verkaufsleiter des Hauses Vranken Pommery für Deutschland und Frankfreich, Freddy Schiafone, als Dozenten zu gewinnen. Dieser begann seine Präsentation mit der Geschichte des Unternehmens und ging dann zu den grundlegenden Fakten der Champagnerherstellung über. Dabei hob er die nördliche Lage des 34.000 Hektar großen Anbaugebietes im Vergleich zu den restlichen Anbaugebieten Frankreichs hervor. 100 Tage nach der Blüte werden dort die Beeren gelesen und zu Jungweinen ausgebaut, aus denen durch die Methode Champenoise die berühmten Champagner des Hauses entstehen. Das Klassifizierungssystem des Grand Cru und des Premier Cru sowie die Unterschiede durch Cuvee (erste Pressung) und Taille (zweite Pressung) wurden anschließend ausführlich erläutert. Dieses Thema

bot Anlass zu einer intensiven Diskussion und bildete gleichzeitig den Ausgangspunkt, um die vielfältigen Champagnerprodukte des Hauses Vranken Pommery vorzustellen. Allen Produkten des Hauses ist die gleiche frische Grundnote gemein, die diese Champagner als Aperitif so beliebt macht. Davon konnten sich die Teilnehmer umgehend bei der Verkostung überzeugen. Sie erfuhren dabei auch Details über die Variationen, wie den erhöhten Tanningehalt eines Rosechampagners, den Körperreichtum eines Grand Cru von 2004 und den herbstlichen Geschmack eines Champagners namens Falltime. Freddy Schiafone vermittelte seine Leidenschaft für das Luxusgetränk engagiert, detailliert und kenntnisreich. So erklärte er den Teilnehmern über die vereinbarte Seminarzeit hinaus das Phänomen des Körpers, der Seele, des Geistes und des Herzens beim Champagner. Je nach Charakter kann dieser auch zum Essen getrunken werden. So wird seine traditionelle Rolle

als Aperitif um die Rolle als Essensbegleiter erweitert und auf diese Weise einem anderen Publikum zugänglich. Die Sektion Saarland und Nahe bedankt sich bei Freddy Schiafone für dieses hervorragende Seminar und hofft auf eine Wiederholung im nächsten Jahr!

Ein Experte: Freddy Schiafone

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Ente & Gans – fachgerecht tranchiert Der VSR Lippe organisierte eine Tranchierschulung in der Windmühle Fissenknick

16 junge Auszubildende erlernten das fachgerechte Tranchieren von Ente und Gans mit dem Tranchierbesteck. Dieses gehört zum Ausbildungsrahmenplan der Restaurantfachleute und kann Bestandteil der Abschlussprüfungen sein. Da das Tranchieren von Geflügel, das im normalen Serviceablauf sehr aufwendig ist, in manchen Betrieben nicht mehr praktiziert werden kann und auch in der Schule kaum gelehrt wird, gibt der VSR Lippe den Auszubildenden durch Schulungen die Möglichkeit, das

Tranchieren selbst einmal in der Praxis umzusetzen. Nachdem Gastgeber Holger Lemke zunächst kompetent und anschaulich die einzelnen Teile des Geflügels präsentiert hatte, folgte im Anschluss daran die Praxis. Jeder Auszubildende durfte an einer Ente unter den fachlich versierten Augen der Ausbilderinnen Anja Limberg und Gerharda Weinert üben. Abschließend wurde das Geflügel bei geselligem Beisammensein verkostet.

Als geladene Gäste durften wir Maria Klostermann (Berufsschullehrerin Felix Fechenbach Berufskolleg), Ralf Wilhelm Kanne vom Handelshof Kanne, Kai Buhrke (Geschäftsführer DEHOGA Lippe) und Alfred Lohoff (Präsident DEHOGA Lippe) begrüßen. Alfred Lohoff fand anerkennende Worte an die Teilnehmer und ermunterte diese, sich in ihrem Berufsfeld weiterzubilden, denn die Branche lebt von gut geschultem Fachpersonal, das den Gast kompetent am Tisch beraten und bedienen kann.

4. Deutscher Bitburger Jugendpokal Auch 2015 veranstaltet der VSR den Wettbewerb für Auszubildende Der Deutsche Bitburger Jugendpokal, der vom VSR – Verband der Serviermeister, Restaurant- und Hotelfachkräfte e.V. veranstaltet wird, wird die Ausbildungsberufe der Restaurant- und Hotelfachkräfte einer breiten Öffentlichkeit präsentieren. Ausbildungsinhalte in den Bereichen Restaurant und Hotel sollen bei diesem Wettbewerb

im Mittelpunkt stehen und die professionelle Ausbildung dieser Berufe unterstreichen. Darum findet die Meisterschaft in einem publikumswirksamen Rahmen statt. Auszubildende messen sich in einem fairen Wettkampf und können dabei zu Fachkollegen Kontakte knüpfen. Das Anmeldeformular erhalten Sie unter www.vsr-onlinde.de

2. D er Wettkampf findet am Samstag, 04. Juli 2015 in der IHK Berlin in Berlin statt.

5. Die Wettbewerbsteilnehmer tragen während der Zeit des Wettbewerbes Berufskleidung bzw. haustypische Dienstkleidung.

1. T eilnehmen können alle Auszubildenden aus den Berufen Restaurant- und Hotelfachkräfte ohne Altersbeschränkung.

3. A lle Anmeldungen müssen bis zum 31. Mai 2015 in der Geschäftsstelle des VSR eingegangen sein. 4. Der Wettkampf besteht aus folgenden Aufgaben:

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4.1. Marketing & Verkauf 4.1.1 Werbetisch – Erstellen eines Werbetisches aus einem vorgegebenen Warenkorb 4.1.2 Verkaufsgespräch aus dem Bereich Bankett 4.2. Restaurant 4.2.1 Einen runden Tisch (Ø 150 cm) decken. Die Dekorationselemente werden gestellt. Tischdecken, Servietten (Dunilin 40 x 40 cm), Porzellan, Gläser und Besteck stehen zur Verfügung und müssen verwendet werden. 4.2.2 sechs unterschiedliche festliche Servietten formen (Dunilin 40 x 40 cm) 4.2.3 Service eines Vier-Gang-Menüs für sechs Personen in verschiedenen Servierarten (englisch, französisch, amerikanisch) 4.3. Arbeiten am Tisch des Gastes 4.3.1 Dekantieren von Rotwein 4.3.2 Filetieren von Fisch SERVICEZEIT | 4/2015

4.3.3 Herstellen einer »White Lady« für drei Personen. Dieser wird den Gästen als Aperitif serviert.

6. Die Jury besteht aus Mitgliedern des VSR. Die Jury wird vom Präsidium ausgewählt und von der Präsidentin des VSR berufen. 7. D ie Teilnehmer verpflichten sich zu einem fairen Wettbewerb und erkennen das Urteil der Jury an. Die Entscheidungen der Jury sind unanfechtbar. 8. Die Teilnehmer erkennen die Teilnahmebedingungen der Ausschreibung an. 9. Alle Zutaten, die zur Erstellung der Wettbewerbsaufgaben benötigt werden, sind am Veranstaltungsort vorhanden. 10. Der VSR erhält das Recht, alle offiziellen Wettbewerbsfotos, v.a. des Wettbewerbsteils »Der gedeckte Tisch« für die Zwecke des VSR zu publizieren. 11. Alle zur Erledigung der Wettbewerbsaufgaben benötigten Materialien sind vorhanden. Persönliche Handwerksutensilien wie Kellnermesser, Handservietten, etc. sind mitzubringen.


Berufsverband der Restaurant- und Hotelfachkräfte Mitglied der Union International des Maîtres d’Hôtel Verband der Serviermeister, Restaurant- und Hotelfachkräfte e.V.

Anmeldung VSR 4. Bitburger Jugendpokal – 2015 04. Juli 2015 in Berlin VSR-Geschäftsstelle * Kufsteiner Str. 63 * D-83022 Rosenheim Fax 08031 4093601, E-Mail: info@vsr-online.de

Name:

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Vorname:

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Straße:

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PLZ, Ort:

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Mobiltelefon:

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E-Mail:

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Beruf:

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Geburtsdatum:

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Name Firma:

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Anschrift Firma:

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Telefon Firma:

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Ich nehme teil: ! 4. Bitburger Jugendpokal ACHTUNG: Die Teilnehmeranzahl beim Wettbewerb ist auf 12 Personen begrenzt, die Zusage für die Teilnahme am Wettbewerb erfolgt nach der Reihenfolge des Anmeldungseingangs

Datum:__________________Unterschrift: __________________

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Wir danken unseren Partnern und Sponsoren

Jürgen und Kristina Dehn Stiftung, Hamburg

Impressum: Herausgeber: Verband der Serviermeister, Restaurant- und Hotelfachkräfte e.V., Kufsteiner Straße 63, 83022 Rosenheim, Präsidentin: Andrea Nadles 8 Tophotel | 4/2014 8 SERVICEZEIT | 4/2015


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