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Deine Pflichten als Azubi Als Azubi hast du natürlich gewisse Pflichten, die du einhalten musst. Diese sind auch in deinem Ausbildungsvertrag verankert. Damit du aber weißt, was auf dich zukommen kann, haben wir für dich eine kleine Auswahl. Allgemeine Pflichten Dein Ausbilder ist für dich so etwas wie dein Lehrer in der Schule. Er teilt dir Aufgaben zu und leitet dich an, daher bist du dazu verpflichtet, auf ihn zu hören. Außerdem musst du die Betriebsordnung einhalten. Diese kann zum Beispiel das Tragen von Schutzkleidung beinhalten.
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Teilnahme- und Lernpflicht Es kling selbstverständlich, dennoch sollte es erwähnt werden. Um deine Ausbildung erfolgreich abzuschließen, gibt es nämlich die Teilnahmepflicht. Diese gilt sowohl für den Betrieb als auch die Berufsschule. Auch die Lernpflicht solltest du nicht vernachlässigen. Tägliches Lernen und das Lernen für Prüfungen helfen dir dabei, dein Ausbildungsziel zu erreichen.
Berichtsheft Zu deinen Pflichten gehört es, einen Ausbildungsnachweis zu erbringen. Das geschieht in Form eines Berichtsheftes, in dem du deine Tätigkeiten und Gelerntes aufschreibst. In welcher Form – ob handschriftlich, digital oder online – du das machst, klärst du am besten mit deinem Ausbilder.
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Sorgfalts- und Bewahrungspflicht Während du dich mit der Sorgfaltspflicht dazu verpflichtest, deine Tätigkeiten im Ausbildungsbetrieb sowie in der Berufsschule gewissenhaft und zuverlässig auszuführen, gilt die Bewahrungspflicht im gleichen Sinne für den Umgang mit Arbeitsmitteln wie Werkzeug und Computer.
Grundsätzlich gilt: Azubis müssen den Foto: © Allessandro Grandini – adobe.stock.com
Anweisungen ihrer Ausbilder nachkommen und sorgfältig arbeiten.
Hast du’s gewusst? Alles zu den Rechten und Pflichten als Azubi kannst du im Berufsbildungsgesetz (BBiG), im Jugendschutzgesetz, in der Ausbilder-Eignungsverordnung und in der Handwerksverordnung nachlesen.