In diesem Monat
Aareschwimmen
in Bern
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An heißen Sommertagen haben die Schweizerinnen und Schweizer in Bern einen ganz besonderen Tipp, um sich abzukühlen: Sie erfrischen sich im Fluss Aare und lassen sich von der Strömung treiben. Oder sie machen mit dem „Aareböötle“ eine Bootstour.
Flussschwimmen Der Fluss Aare
Die Aare ist der längste Fluss, der durch die Schweiz fließt. Sein Wasser leuchtet smaragdgrün. Seine Quelle sprudelt aus einem Gletscher, fließt durch Felsschluchten und durch zwei Seen, den Brienzersee und den Thunersee, durch die Schweizer Bundesstadt Bern, und mündet schließlich nach 291 Kilometern bei Koblenz in den Rhein.
Aareböötle fahren
Ein beliebter Sport ist das Aareböötlefahren, eine Fahrt mit dem Gummiboot von Thun nach Bern. Die Fahrt ist 18 Kilometer lang und dauert über drei Stunden. Wer kein eigenes Boot hat, kann in Thun auch eines mieten. Dabei sollte man eine Schwimmweste tragen und keine Boote zusammenbinden, weil sie sich sonst nicht lenken lassen.
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Wenn es im Sommer so richtig heiß ist, kühlen sich Tausende von Schwimmerinnen und Schwimmern im Fluss Aare ab und lassen sich flussabwärts treiben. Kleidung und Wertsachen legen sie in einen wasserdichten Schwimmbeutel, der mit Luft gefüllt ist. Daran halten sie sich fest. Es gibt zwei Schwimmstrecken mit flachen Einstiegen und Zielorten, wo man gut aus dem Wasser kommt. Und wer möchte, spaziert am Flussufer zurück zum Einstieg und lässt sich gleich nochmal treiben.