Neue Zeitung - Ausgabe Oldenburg KW 07 2012

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Neue Zeitung Oldenburg

Abwärme

Speckgürtel

Automatisierte Griffe

Insektenwelt

OOWV und iro informieren über Pilotprojekt

GAG veröffentlicht aktuelle Bodenrichtwerte der Region

FC Rastede bereitet Judokas auf Meisterschaften vor

Landesbibliothek eröffnet fremdartige Ausstellung

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KW 7 . Mittwoch, 15. Februar 2012

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4. Jahrgang - Ausgabe 7 / Oldenburg

Weiterbildung hat Plätze frei

Musikalischer Elementarkurs

OLDENBURG. „In der einjährigen Weiterbildung für Pflegefachkräfte sind noch Plätze frei,“ erklärt Birgit Voß. Die Leiterin der Ev. Altenpflegeschule in Oldenburg bietet die Weiterbildung ab 21. Februar an. Im Zweimonats-Rhythmus kommen die künftigen Mentoren für jeweils drei Tage in die Ev. Altenpflegeschule, um das Rüstzeug für die Ausbildung künftiger Berufskolleginnen und Kollegen zu erwerben. Die Fortbildung ist als Bildungsurlaub anerkannt. Voß appelliert an ausgebildete Pflegefachkräfte: „Geben Sie ihr Wissen und ihre Erfahrung an junge Menschen weiter.“ Die Qualifizierung zeigt, wie sich die Anleitung von Nachwuchskräften leicht in die alltägliche Praxis einbinden lässt. Anmeldungen unter  0441/74163.

OLDENBURG. Die Musikschule der Stadt Oldenburg hat noch freie Plätze in elementaren Musikkursen. Der Kurs „Wir machen Musik“ unter der Leitung von Dozentin Rita Meiners ist zugeschnitten für Vorschulkinder, die im Sommer eingeschult werden. Termin ist jeweils mittwochs von 15 bis 16 Uhr in der Grundschule Ofenerdiek, Lagerstraße 37. An Erstklässler richtet sich ein weiterer Kurs, der donnerstags von 15 bis 16 Uhr in der Grundschule Bloherfelde, Schramperweg 57, stattfindet. Beide Kurse dauern ein Jahr. Anmeldungen nimmt Lydia Filoncik von der Musikschule telefonisch unter  0441/235-3435 entgegen. Als erste Stufe der Musikschulausbildung möchte der Kurs „Wir machen Musik“ Freude an der Musik wecken. Er soll die musikalischen Grundfähigkeiten wie Singstimme und Rhythmusgefühl entwickeln und helfen, die Begabungsrichtungen des Kindes zu entdecken. Die Kinder lernen die „großen“ Instrumente kennen.

Karneval auf dem Spielplatz OLDENBURG. Für Kinder im Alter von sechs bis 13 Jahren veranstaltet der Fachdienst Jugend und Gemeinwesenarbeit der Stadt Oldenburg am Rosenmontag, 20. Februar, eine Karnevalsparty auf dem Abenteuerspielplatz am Brandsweg. Von 15 bis 17.30 Uhr können die Kinder das Forum des Spielplatzes in eine Karnevalszone verwandeln und zu Konfettiregen, Polonaisen und Musik feiern. Eine Verkleidung ist nicht zwingend vorgeschrieben, wird aber erwünscht. Der Eintritt ist frei. Weitere Infos bei Michael Köhler unter  0441/592171.

Pfarrer Thomas Feld von der Diakonie Oldenburg möchte den Betroffenen helfen und steht hinter dem 120 Millionen Euro starken Entschädigungsfond. Foto: Jesco von Moorhausen

Hohe Entschädigungen Pfarrer Thomas Feld richtet Beratungstelefon ein / 120 Millionen stehen bereit Von NZ-Redakteur Jesco von Moorhausen  0 44 1 / 770 50 621 OLDENBURG. Insgesamt 120 Millionen Euro stellen die Kirchen und die Bundesregierung für ehemalige Heimkinder bereit, denen in der Vergangenheit Unrecht und Leid angetan wurden. „Wir können das nicht ungeschehen machen, aber wir können endlich allen Opfern helfen, die seelischen und körperlichen Verletzungen aus ihrer Heimunterbringung zu lindern und zu überwinden“, weiß der theologische Vorstand des Diakonischen

Werkes, Pfarrer Thomas Feld. Er bietet allen Betroffenen, denen zwischen 1949 und 1974 Unrecht und Leid zugefügt wurde, seine Hilfe an. Unter  0441/2100170 kann Pfarrer Thomas Feld erreicht werden. In Westdeutschland wurden nach dem Krieg rund 800.000 Kinder und Jugendliche in Kinderheimen erzogen. Speziell in den 50erund 60er-Jahren kam es leider zu zahlreichen Übergriffen. In Oldenburg gab es zu dieser Zeit zwei Heime, eines in Dietrichsfeld nur für Mädchen und eines in der Alexanderstraße. „Wie viele

im gesamten Oldenburger Land vertreten waren, muss noch erkundet werden“, erklärt Pfarrer Thomas Feld, der auffordert und darum bittet, dass sich auch Zeitzeugen bei ihm melden, die vielleicht in Bezug auf Heime etwas zu erzählen haben. „Viele Detailfragen müssen noch geklärt werden“, kündigt der Pfarrer an. So ist es noch nicht ganz klar, bei wem und wann der Fond eintreten muss. Die Betroffenen müssen aber glaubhaft und möglichst mit Beweisen fragwürdige Übergriffe darlegen. „Wer nachweisen kann, dass er zu den Betrof-

fenen gehört, kann voraussichtlich mit einer Entschädigung von bis zu 10.000 Euro rechnen“, sagt Thomas Feld. Das Geld soll vor allem für Therapien und Behandlungen verwendet werden. Natürlich hofft die Diakonie, dass es in der Vergangenheit keine Fälle gibt. Eine Betroffene hätte sich aber bereits bei Pfarrer Thomas Feld gemeldet. Eine weitere Anlaufstelle gibt es zudem bei der Stadt, an der ebenfalls schon Fälle bekannt wurden. Mehr Informationen gibt es im Internet auf der Homepage www.fond-heimerziehung.de

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