Hanf-Magazin | Ausgabe 09

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Nutzhanf mit hohem Cannabigerol-Anteil: EIN BRANCHEN-PIONIER AUF DEM WEG ZUR ZULASSUNG EINER CBG-GENETIK ALS EU-SAATGUT INTERVIEW MIT MATTHIAS GHIDOSSI GESCHÄFTSFÜHRER VON SWISSCANNABINOIDS TEXT VON ROBERT MEISTER

Hohe, schneebedeckte Berge, dunkle Wälder und saftig grünes Gras; außerdem echt schöne Weideflächen für Kühe - doch bleiben wir lieber bei dem grünen Gras: Die Schweiz ist seit Jahren der Hauptproduzent für CBD-Blüten, viele Schweizer Grower haben sich schon lange auch auf EU-zertifizierte Nutzhanf-Genetiken spezialisiert, die dann auch exportiert werden dürfen. Da in der Schweiz der zugelassene THC-Wert mit 1 % deutlich höher liegt als in der EU, dürfen die richtigen Leckerbissen, besonders was die Terpene und den CBD-Gehalt angeht, aber leider nur in der Schweiz verkauft werden. Der Nachteil an der EU-

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Gesetzgebung ist nämlich, dass offiziell nur Sorten importiert werden dürfen, die auch aus EU-zertifiziertem Saatgut angebaut wurden, selbst wenn der THC-Gehalt die Norm von <0,2 % THC erfüllt. Viele Firmen versuchen daher natürlich, eine offizielle Zertifizierung als EU-weit zugelassene Nutzhanfsorte für ihr Saatgut zu bekommen: Ein Prozess, der oft Jahre dauern kann und mit vielen bürokratischen Ärgernissen versehen ist. Die meisten dieser Hersteller wollen ihre Sorten natürlich primär wegen dem guten Geschmack, dem garantiert hohen Ertrag oder dem Gehalt an Cannabidiol, kurz CBD, zertifizieren lassen. Es


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