Rope

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Ausgabe 05|11

FH Salzburg | Rope!

Fun im Weltall Roboter trifft exotische Pflanze. Gemeinsam erforschen sie den Weltraum und schwingen von Planet zu Planet. Knifflige Rätsel, aber vor allem die Schwerkraft stellen sich ihnen dabei in den Weg. Rope!, ein Multiplayergame von Studierenden der Fachhochschule Salzburg, knüpft an Spieleklassiker an und bietet ein herrlich abgedrehtes Spielvergnügen. von Martin Ortner

D

ie legendäre „Ninja Rope“ aus der Worms-Spieleserie stand Pate bei der Entwicklung von Rope! – einem Abschlussprojekt von Studierenden der Studiengänge MultiMediaArt und MultiMediaTechnology an der Fachhochschule Salzburg. Ohne das Seil (engl. Rope) kommt man in dem 2.5D Rope’n’Run nicht weit. Mit seiner Hilfe schwingt man sich in drei verrückt, bunten Level durch das Weltall. Kometen, Satelliten, Trabanten: Kurz alles, was durch den Weltraum fliegt, wird zum Andocken und Abstoßen benutzt. „Die Idee zu Rope! hatten wir beim Testen verschiedener Klassiker der Videospielgeschichte. Wir haben uns von Games wie zum Beispiel Micro Machines oder auch Nintendos Smash Brothers inspirieren lassen und die besten Gameplayelemente daraus kombiniert und so etwas Neues geschaffen“, verrät Simon Linder, Art Director und Projektleiter des Entwicklungsteams. Etwa ein Jahr lang, vom ersten Konzept bis zum fertigen Spiel haben die zwölf Mitglieder der „vicious chocolate studio group“

– so nennt sich das Entwicklerteam – an dem ambitionierten Game gebastelt.

Blume vs. Roboter Das Ergebnis kann sich sehen lassen: Zwei Modi sorgen für abwechslungsreichen Spielspaß. Im Koop-Modus schwingt man sich zu zweit durch das Weltall, löst gemeinsam Rätsel und hilft sich mit den verschiedenen Einsatzmöglichkeiten des Ropes gegenseitig. Als Spielfigur wählt man entweder einen

sympathisch, tollpatschigen Roboter oder eine prinzessinnenhafte, exotische Pflanze, die man mit dem Xbox 360 Controller durch die Levels steuert. Im „King of Rope!“-Modus hingegen steht der Wettkampf im Vordergrund. Wer sich als Erster aus dem Sichtfeld der Kamera schwingt, hat gewonnen. Man spricht hier neudeutsch vom „Ropen“, das perfektioniert werden muss, um schnell durchs Weltall zu steuern. Freunden der Micro-MachinesSpielreihe bietet dieser Spielmodus eine bekannte Erfahrung, wenn nicht sogar ein dezentes Deja-vu.

Achtung Anziehung! Gespielt wird Rope! auf der Oberfläche von Planeten oder im freien Weltall. Entsprechend unterschiedlich ist das Verhalten der Spielfiguren beim Schwingen und in der Flugphase. Auf Planeten wirkt die Gravitation ähnlich wie auf der Erde. Die dort möglichen Moves unterscheiden sich spielerisch deutlich vom Schwingen im freien Raum.

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