ÖTRV Jahresbericht 2024

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Jahresbericht 2024

Meilensteine

Organe

Inhaltsverzeichnis

Paratriathlon

Age

Triathlonjungend

Trainer-

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Triathlonfamilie!

Nach einem wiederum sehr erfolgreichen Sportjahr freuen wir uns, euch den Jahresbericht 2024 präsentieren zu dürfen!

Der Jahresbericht ist natürlich heuer ein ganz Besonderer, haben doch im Sommer die atemberaubenden Olympischen und Paralympischen Spiele in Paris stattgefunden.

Auch 2024 freuen wir uns wieder über die zahlreichen Podiumsplatzierungen unserer Athlet:innen, allen voran die Silbermedaille von Florian Brungraber bei den Paralympics 2024 in Paris.

Besonders erfreulich war auch die Nominierung unseres Technischen Direktors Fritz Schwarz als Head Referee bei den Olympischen Spielen in Paris. Dies war ein Meilenstein in der Geschichte des ÖTRV und macht uns sehr stolz und bestätigt einmal mehr die gute Arbeit, das gute Ausbildungswesen und das internationale Standing unserer Technischen Direktion.

Im abgelaufenen Jahr stand vor allem der Nachwuchs im Fokus unserer Tätigkeit. Besonders stolz sind wir dabei, dass nach einer langjährigen Pause wiederum eine Bundesschulmeisterschaft im Aquathlon, konkret in Wien, ausgetragen wurde.

Das im Jahr 2023 aus der Taufe gehobene Projekt „triathlon goes school“ hat sich gut entwickelt! Die Umsetzung des Projektes erfolgt dabei in sieben Bundesländern an 16 Schulen.

Die neue Mitmachstation „Triathlon Challenge“ soll künftig vor allem unsere „TriYoungstars“ ansprechen. Mit der Station kann unsere Sportart auf spielerische Art vorgestellt werden. Eine erste Feuerprobe erlebte die Mitmachstation beim Tag des Sports am Heldenplatz mit hunderten teilnehmenden Kindern.

Was wäre unser Verband ohne die Vielzahl von hervorragend organisierten Veranstaltungen. Neben den zahlreichen nationalen Veranstaltungen wurden wiederum in Kitzbühel und in Wels zwei Europacupbewerbe auf Topniveau durchgeführt. Kitzbühel-Sieger Alex Yee krönte sich nur wenige Wochen danach zum Olympiasieger. Der sichtbare Aufwärtstrend der Teilnehmerzahlen zeigt uns, dass sich der Triathlonsport weiterhin hervorragend entwickelt. So wurde im Jahr 2024 mit 3092 Lizenzen erstmals die 3000er-Marke geknackt und ein neuer Rekord aufgestellt.

Besonders erfreulich ist unser stetig wachsendes Age Group Team. Ich bin sehr stolz, dass wir sowohl bei der EM in Vichy als auch bei der WM in Torremolinos im Teilnehmerranking ganz vorne mit dabei waren.

Zudem sind wir sehr stolz, dass wir Ende des Jahres 2024 bereits zum fünften Mal die Triathlon Austria Gala, zum zweiten Mal in Wien, erleben durften. Mein Dank gilt an dieser Stelle Christian Tammegger, dem Initiator der Gala und Daniel Döller, der mit Christian als Organisator dieser tollen Veranstaltung im wunderschönen Ambiente des Palais Wertheim verantwortlich zeichnete. Verbinden darf ich damit meine herzliche Gratulation an alle Award-Gewinner:innen.

Wie immer darf ich mich zum Abschluss bei allen Sponsoren, Vereinen, Veranstaltern, Partnern und unserem Team in der Geschäftsstelle, sowie unseren neun Landesverbänden herzlichst für die Zusammenarbeit bedanken. In diesem Sinne, alles Gute für das kommende Sportjahr 2025!

#02: Allgemein

AUFGABEN

Der Österreichische Triathlonverband (ÖTRV) ist der offizielle Fachverband für den Triathlonsport und seine artverwandten Disziplinen Aquathlon (Schwimmen-Laufen), Aquabike (Schwimmen-Radfahren), Crossduathlon (CrosslaufenMountainbiken-Crosslaufen), Crosstriathlon (SchwimmenMountainbiking-Crosslaufen), Duathlon (Laufen-RadfahrenLaufen), Swim & Run (Schwimmen-Laufen) und Wintertriathlon (Crosslauf- Mountainbiking-Skilanglauf) in Österreich. Er wurde 1987 gegründet und zählt derzeit rund 20.000 Mitglieder in 297 Vereinen und neun Landesverbänden. Neben der fachlichen Unterstützung der Organisatoren bei rund 80 Veranstaltungen pro Jahr, liegt die Kernkompetenz vor allem in der Administration, Entwicklung und Förderung des Triathlonsports und seiner artverwandten MultisportDisziplinen.

MEILENSTEINE & VERBANDSGESCHICHTE

Der erste Triathlon in Österreich wurde in St. Kanzian (K) am 03. Juli 1983 ausgetragen. Die ersten Vereine wurden 1985 gegründet und die erste Teilnahme österreichischer Athlet:innen bei einer Europameisterschaft war 1986 durch Herbert und Toni Rattensberger, Heinz Bede-Kraut und Walter Zettinig.

Der österreichische Triathlonverband wurde am 03. Oktober 1987 gegründet. Neben den ersten Österreichischen Meisterschaften im Kurztriathlon in Mariazell (Stmk) am 27. August 1988, wurde der ÖTRV in diesem Jahr in die Europäische Triathlon Union (ETU) aufgenommen.

Die erste Europameisterschaft die in Österreich ausgetragen wurde, fand am 26. August 1990 am Pichlingersee/Linz statt. Die ersten Österreichischen Staatsmeisterschaften wurden im Jahre 1992 in Innsbruck ausgetragen, nachdem der ÖTRV ein Jahr zuvor als Anwärterverband in die Bundessportorganisation (BSO) aufgenommen wurde. Zwei Jahre später (1994) wurde der ÖTRV als ordentliches Mitglied in die BSO und der Triathlonsport generell bei der 103. IOC-Session im September in Paris provisorisch ins olympische Programm für Sydney 2000 aufgenommen. Acht Jahre nach der ersten in Österreich ausgetragenen Europameisterschaft, fand in Velden (K) 1998 erneut die EM mit über 800 Teilnehmer:innen aus 27 Nationen statt.

Seit den olympischen Spielen in Sydney 2000 ist der Triathlonsport olympisch. Seitdem war der ÖTRV bei allen Olympischen Spielen mit Athlet:innen vertreten. Den bisher größten Erfolg in der Verbandsgeschichte erzielte Kate Allen, die bei den Olympischen Spielen 2004 in Athen sensationell die Goldmedaille im Olympischen Frauentriathlon gewann. Kate Allen gewann zudem im Jahr 2007 die Silbermedaille bei der Europameisterschaft. In diesem Jahr konnte das ÖTRV Team auch die EM-Silbermedaille im Teambewerb erringen. Bei den Olympischen Spielen in Peking 2008 nahmen vier österreichische Athlet:innen teil.

Mit Kitzbühel (T) wurde zudem 2008 ein Heimrennen in die ITU WM-Serie aufgenommen. Bei den ersten Youth Olympic Games in Singapur 2008 konnte der Tiroler Alois Knabl Bronze im Einzelbewerb und Gold im Teambewerb holen. 2012 nahmen bei den Olympischen Spielen zwei ÖTRVAthlet:innen teil und der Verband feierte das 25 Jahr Jubiläum. 2014 übernahm der ÖTRV Kompetenzen und Verantwortung im Bereich des Behindertensports.

Ein ereignisreiches Jahr war das Jahr 2016. Erstmals in der Verbandsgeschichte konnten 2.000 Lizenznehmer verzeichnet werden. Mitte Februar wurden in Zeltweg (Stmk.) die Wintertriathlon-Weltmeisterschaften ausgetragen an denen über 20 Nationen teilnahmen. Nach Wien im Vorjahr, fand in Kitzbühel (T) ein Junioren-Europacup für Europas beste Nachwuchsathlet:innen statt. Mit dem dritten Platz im europäischen Nationenranking und dem Sieg im Gesamtranking des Junioren-Europacups (wbl.) durch Pia Totschnig, konnte Österreichs Nachwuchs 2016 nicht nur beim Heimrennen groß aufzeigen. Auf der internationalen Triathlonbühne konnten die Eliteathlet:innen Lisa Perterer, Sara Vilic und Thomas Springer einen Quotenplatz für die Olympischen Sommerspiele in Rio de Janeiro (BRA) sichern. Verletzungsbedingt startete die junge Wienerin Julia Hauser anstatt von Lisa Perterer. Im September wurden in Walchsee (T) die Europameister auf der Mitteldistanz gesucht und gefunden.

Europameisterlich war auch das Jahr 2017: Nach der größten Triathlon-EM in der 30-jährigen Geschichte des Triathlonsports im Juni 2014 in Kitzbühel mit knapp 2.500 Starter:innen, hat der ÖTRV gemeinsam mit dem Triathlonverein Kitzbühel zum vierten Mal eine Triathlon Europameisterschaft ausgetragen. Mit zwei vierten Plätzen im olympischen Teambewerb konnten die Elite- und Juniorenathleten toll aufzeigen. Generell war der ÖTRVNachwuchs 2017 eine Klasse für sich, konnten die Nachwuchshoffnungen des Verbandes doch das JuniorenEuroparanking gewinnen. Mit Platz drei von Sara Vilic beim WM-Serienrennen in Abu Dhabi landete erstmals eine ÖTRVAthletin am WM Podium. Ein erfreulicher Meilenstein war auch die Aufnahme des 300. Triathlonvereines in den ÖTRV. Damit hat sich die Anzahl der Vereine seit 2005 verdoppelt. Auch das Jahr 2018 wird als ein sehr erfolgreiches in die Verbandsgeschichte eingehen: Besonders stolz war der ÖTRV dabei auf die „Frauenpower“. Mit Lisa Perterer konnte erstmals eine österreichische Athletin einen Triathlon-Weltcup gewinnen. Sandrina Illes war die beste Duathletin der Welt und krönte sich zurecht zur Weltmeisterin auf der Kurzdistanz. Mit Magdalena Früh kam die Vize-Europameisterin der Juniorinnen ebenfalls aus Österreich. Über 2500 Athlet:innen lösten 2018 eine Jahreslizenz. Einmal mehr Rekord. Auch die Anzahl der Vereine, mittlerweile 306, ist die größte in der Geschichte des ÖTRVs.

2019 durften wir erneut zu Edelmetall im Nachwuchsbereich durch Magdalena Früh (Bronze, Junioren-EM) und Jan Bader (Silber, Jugend-EM) gratulieren. Mit der Jugend-Heim-EM in Kitzbühel konnte erneut ein internationaler Meilenstein gesetzt werden. Ein Rekordjahr konnte auch im Lizenzwesen verzeichnet werden: 2.677 Lizenzen und 313 Vereine bedeuten nie dagewesene Zahlen in der Verbandsgeschichte. Im Elitesport waren es Lisa Perterer in Huatulco (MEX) und Sara Vilic in Tiszaujvaros (HUN), die Weltcup-Podiums erreichten. Historisch wurden erstmals Staatsmeistertitel im Paratriathlon und Aquathlon im Jahr 2019 vergeben. Mit der ersten Triathlon Austria Gala fand das Jahr am 16. November einen glamourösen Ausklang.

Dieser glamouröse Ausklang ließ sich leider 2020 aufgrund der weltweiten COVID-Pandemie nicht wie geplant fortsetzen. Dennoch konnte Lisa Perterer noch am Beginn der Pandemie einen Europameistertitel im Duathlon erringen. Bei den wenigen möglichen Veranstaltungen in Österreich konnte zudem meist ein bemerkenswertes internationales TopStarterfeld begrüßt werden. Schlussendlich wurden 23 von ursprünglich 92 geplanten Veranstaltungen erfolgreich durchgeführt, darunter – unter Einhaltung strengster Hygienemaßnahmen – auch sieben Meisterschaften. Wenn es neben „Corona“ noch ein zweites Wort für 2020 gibt, welches die Arbeit des Verbandes widerspiegelt, so lautet dieses wohl „Online-Meetings“, welche maßgeblich dazu beitrugen, den Verband auch in dieser schwierigen Zeit auf Kurs zu halten.

#02: Allgemein

Mit über 50 Rennen in Österreich im Jahr 2021 durfte nach dem schwierigen Pandemiejahr 2020 wieder vermehrt Wettkampfluft geschnuppert werden. Highlight dabei waren sicherlich die beiden Europameisterschaften in Kitzbühel (Triathlon Super-Sprint) und Walchsee (Mitteldistanz bzw. Aquathlon). Die Olympischen Spiele hingegen waren von Sturz- und Verletzungspech unseres Teams überschattet. Dennoch konnte der ÖTRV stolz sein, vier Athlet:innen und somit ein Mixed-Team stellen zu können. Highlight des Jahres war mit Sicherheit die großartige Silbermedaille von Florian Brungraber bei den Paralympics. Ein historischer Moment in der Geschichte des ÖTRV und ein einzigartiger Meilenstein am Weg zum 35-Jahre Jubiläum.

Das Sportjahr 2022, in der Tat eine weitere Erfolgsgeschichte: Nicht nur, dass der ÖTRV, gegründet 1985, sein Jubiläum feiern durfte, kehrte der Sport auch wieder zur Normalität zurück - und nicht weniger als 77 Events waren ohne COVID-bedingte Auflagen in Österreich durchführbar. Zahlreiche Top-Platzierungen, insbesondere auch unserer Nachwuchsathlet:innen, prägten das gesamte Jahr. Besonders hervorzuheben war das nunmehr durchgestartete Age Group Programm des Verbandes. Nicht weniger als 177 Athlet:innen nahmen an der Triathlon-Europameisterschaft in München teil. Dass auch Corona die Erfolgsgeschichte des ÖTRV nicht wirklich zu stoppen vermag, zeigt der neue LizenznehmerRekord von mittlerweile 2.769 Jahreslizenznehmer:innen.

Nach der Rückkehr zur Normalität im Jahr 2022 war das Jahr 2023 geprägt von zahlreichen Highlights und vor allem der fortlaufenden Olympiaqualifikation in Blickrichtung Paris 2024. Läuft alles nach Plan so könnte der ÖTRV nach 2021 (Tokio) erneut vier Athlet:innen nach Paris entsenden und dort ein Mixed-Team stellen. Das sportliche Highlight setze sicherlich Julia Hauser mit dem Gewinn der Silbermedaille bei den European Games in Krakau. Dazu zahlreiche Topplatzierungen unserer Kaderathlet:innen und ein stetig bessere werdendes Age-Group Team das international glänzte. Glänzend auch die Lizenznehmerstatistik 2023. Nicht weniger als 2997 Lizenzen wurden gelöst, welche eindrucksvoll den kontinuierlichen Aufschwung des Verbandes zeigen.

Dafür, dass uns um den Nachwuchs nicht bange sein muss, sorgte die Ausbildung „Generation Z im Fokus“ und ein völlig neu entwickeltes Ausbildungskonzept für unsere Instruktor:innen und Trainer:innen, das 2023 ausgerollt wurde. Den glanzvollen Abschluss des Sportjahres 2023 bildete die erstmal in Wien ausgerichtete Triathlon Austria Gala, die zahlreiche Gäste in die Bundeshauptstadt lotste und würdige Award-Gewinner:innen kürte.

Das Jahr 2024 stand ganz im Zeichen der Olympischen Spiele in Paris. Abermals konnte der ÖTRV je zwei Athletinnen und zwei Athleten zu den Spielen entsenden und auch der erst zum zweiten Mal bei olympischen Spielen ausgetragene MixedTeambewerb konnte vom Team Österreich besetzt werden. Der 23. Platz von Alois Knabl war die bisher beste Platzierung eines Österreichers.

Das Highlight dieser Spiele war aber die Silbermedaille von Florian Brungraber bei den Paralympics, die er sich nach Tokio 2021 abermals souverän sichern konnte.

Auch in der Nachwuchsarbeit setzte der ÖTRV in diesem Jahr ein großes Zeichen. Bei der wiederaktivierten Bundesmeisterschaft im Aquathlon kämpften ingesamt 60 Schüler:innen aus fünf Bundesländern in Wien um den Bundesschulmeistertitel. Dieses Verbandsprojekt wurde 2024 wieder gestartet und wurde bereits für 2025 fixiert. Auch die Age Grouper waren bei den Europameisterschaften und Weltmeisterschaften wieder zahlreich vertreten, was sich auch in den Lizenzzahlen wiederspiegelte: erstmals in der Geschichte des ÖTRVs wurden über 3000 Jahreslizenzen beantragt – genau genommen wurden 3092 Lizenzen bis Ende des Jahres gelöst!

Unser Leitbild

LEITSPRUCH

“Gebündelte Energie für internationale Erfolge”

BREITENSPORT

Förderung des Breitensports durch attraktive Angebote und aktive Öffentlichkeitsarbeit.

NACHWUCHS

Wir fördern die erfolgreiche Nachwuchsplanung im Breiten- und Leistungssport durch attraktive Angebote (Trainingslager für Nachwuchs, Wettkampfserien).

SPITZENSPORT

Wir betreiben den international erfolgreichen Leistungsvergleich durch kontinuierliche Spitzenergebnisse an internationalen Wettkämpfen. Dies soll durch Schaffung idealer Rahmenbedingungen und Trainingsmöglichkeiten, durch optimale Förderung, Betreuung und Unterstützung der Athleten:innen sowie Delegationsführung erreicht werden.

FINANZEN

Im Vordergrund steht eine gesunde Finanzlage und die Sicherung langfristiger Einnahmen. Transparenz über die gesamte Mittelverwendung und Kostenstruktur.

FÜHRUNG & ORGANISATION

Es wird auf eine zielorientierte und effiziente Zusammenarbeit mit Vereinen, Landesverbänden, Veranstaltern und im ÖTRV Präsidium geachtet.

KOMMUNIKATION

Wir stehen für eine offene und kontinuierliche Informationspolitik und setzen dafür moderne Kommunikationsmittel ein. Zu den Medien werden produktive Beziehungen unterhalten.

#02: Allgemein

PRÄSIDIUM

Präsident Walter Zettinig Vizepräsident Kons. Helmut Kaufmann Vizepräsident Andreas Paschinger Vizepräsident Julius Skamen Sportdirektor Robert Michlmayr Sportdirektor Stv. Mag. Oliver Laaber Technischer Direktor Friedrich Schwarz Technischer Direktor Stv. Werner Michalicka Schriftführerin Mag. Sabine Maria Zettinig Schriftführerin Stv. Mag. Andreas Germann Finanzreferent Ing. Joschi Schlögl (bis 16.11.24) vakant (ab 17.11.24)

Finanzreferent Stv. Ing. Christian Tammegger, MAS Rechnungsprüfer:in Josef Strieder Günther Vajde

Mag. (FH) Stefanie Riess GF Generalsekretär Herwig Grabner

VORSTAND

(ÖTRV PRÄSIDIUM + LV PRÄSIDENTEN)

Präsident BTRV Martin Mitteregger

Präsidentin KTRV DI Constance Mochar

Präsident NÖTRV Friedrich Schwarz

Präsident OÖTRV Werner Michalicka

Präsident STRV Max Weißensteiner

Präsident STTRV Dr. Werner Leitner

Präsident TRVT Julius Skamen

Präsident VTRV Thomas Bader

Präsident WTRV Mag. (FH) Daniel Döller, MA

SPORTAUSSCHUSS

Sportdirektor Robert Michlmayr

Sportdirektor Stv. Mag. Oliver Laaber

Paratriathlon Referent Mag. Oliver Laaber

Sportkoordinator BTRV Johannes Heindl

Sportkoordinator KTRV Mag. Dr. Wolfgang Rausch Sportkoordinator NÖTRV Mag. Martin Keiml (bis 17.02.24)

Martin Leirer (ab 17.02.24)

Sportdirektor OÖTRV Mag. Fritz Scherrer

Sportkoordinator STRV Mag. Anton Kesselbacher Sportkoordinator STTRV Philipp Reiner

Sportkoordinator TRVT DI David Jenewein Sportkoordinator VTRV Johannes Gesell

Sportdirektor Wien Mag. Johannes Polak Referent Aus- & Fortbildung Dr. Peter Leo Verbandsarzt Kons. MR Dr. Alfred Fridrik

BSTP Trainer (Südstadt) Martin Papista

BSTP Trainer (Südstadt) Matthias Howorka, MSc

Präsident Walter Zettinig

GF Generalsekretär Herwig Grabner

TECHNISCHE KOMMISSION

Technischer Direktor Friedrich Schwarz

Technischer Direktor Stv. Werner Michalicka

Technischer Koordinator BTRV Lothar Wendelin (bis 16.01.24) Jürgen Kerschbaum (ab 17.01.24)

Technischer Koordinator KTRV Herwig Birchbauer

Technischer Koordinator NÖTRV Mag. Oliver Laaber

Technischer Koordinator OÖTRV Florian Weismann

Technischer Koordinator STRV Michael Salzmann

Technischer Koordinator STTRV Silvia Kreuzer

Technische Koordinatorin TRVT Renate Freisinger

Technische Koordinatorin VTRV Lenka Lauren

Technischer Koordinator WTRV DI (FH) Bernhard Huszar

AUSSCHUSS FÜR MARKETING &

ORGANISATIONSENTWICKLUNG

Vizepräsident

Julius Skamen (Vorsitzender)

Finanzreferent Stv. Ing. Christian Tammegger, MAS (Vorsitzender Stv.)

Präsident

Walter Zettinig

GF Generalsekretär Herwig Grabner

Technischer Direktor Stv. Werner Michalicka

Medienkoordinator Christian Troll, BA

FINANZAUSSCHUSS

ÖTRV-TEAM

GF Generalsekretär Herwig Grabner

Sportdirektor Robert Michlmayr

Nachwuchskoordinator Johannes Gesell

Mitarbeiterin Administration Birgit Maier

Mitarbeiterin Administration Ilse Geretschläger (bis 30.09.24)

Mitarbeiterin Administration Doris Knoll

Mitarbeiterin Administration Lisa Zeller

Mitarbeiter Administration Hubert Maier

Trainer Martin Papista Matthias Hovorka, MSc

Triathlonjugend Projektleiter Mag. Johannes Polak

Medienkoordinator Christian Troll, BA

Vizepräsident Kons. Helmut Kaufmann (Vorsitzender)

Finanzreferent Ing. Joschi Schlögl (Vorsitzender Stv., bis 16.11.24)

Präsident

Walter Zettinig

GF Generalsekretär Herwig Grabner

Finanzreferent Stv. Ing. Christian Tammegger, MAS

#02: Allgemein

LANDESVERBÄNDE

BURGENLÄNDISCHER TRIATHLONVERBAND (BTRV)

Präsident Martin Mitteregger 7033 Pöttsching, Gartengasse 14

Tel.: +43 664 73905139, office@burgenland-triathlon.at www.burgenland-triathlon.at

KÄRNTNER TRIATHLONVERBAND (KTRV)

Präsidentin DI Constance Mochar 9020 Klagenfurt, Sportpark Klagenfurt, Siebenhügelstr. 107b

Tel: +43 676 4005064, office@ktrv.at www.triathlon-kaernten.at

NIEDERÖSTERREICHISCHER TRIATHLONVERBAND (NÖTRV)

Präsident Friedrich Schwarz 2620 Neunkirchen, Breitergasse 1

Tel: +43 699 14140545, office@noetrv.at www.noetrv.at

OBERÖSTERREICHISCHER TRIATHLONVERBAND (OÖTRV)

Präsident Werner Michalicka 4040 Linz, Michael-Hainisch-Str. 13/6/18

Tel.: +43 664 3927740, office@ooetri.at www.ooetri.at

SALZBURGER TRIATHLONVERBAND (STRV)

Präsident Max Weißensteiner

5081 Neu-Anif, Ahornstr. 11/13

Tel.: +43 664 7512 8388, office@strv.at www.strv.at

STEIRISCHER TRIATHLONVERBAND (STTRV)

Präsident Dr. Werner Leitner 8041 Graz, Neufeldweg 149s

Tel: +43 676 845322204, info@sttrv.at www.sttrv.at

TRIATHLONVERBAND TIROL (TRVT)

Präsident Julius Skamen 6071 Aldrans, Pfarrtal 9/Top 8

Tel: +43 676 6831569, tria-tirol@chello.at www.triathlon-tirol.at

VORARLBERGER TRIATHLONVERBAND (VTRV)

Präsident Thomas Bader 6850 Dornbirn, Bildgasse 2

Tel: +43 664 2642983, praesident@triathlon-vorarlberg.at www.triathlon-vorarlberg.at

WIENER TRIATHLONVERBAND (WTRV)

Präsident Mag. (FH) Daniel Döller, MA 1150 Wien, Nobilegasse 20/38

Tel.: +43 660 9110155, d.doeller@triathlon-wien.at www.triathlon-wien.at

KÄRNTEN

#03: Sportbereich

ELITE / U23

VIER BEI DEN SPIELEN

Nach 2008 und 2021 konnten Österreichs Triathlet:innen heuer erneut vier Quotenplätze für die Olympischen Spiele erringen. Für Julia Hauser und Lisa Perterer sowie Luis Knabl und Tjebbe Kaindl bedeutete dies nach einer harten und intensiven zweijährigen Qualifikationsphase nicht nur ein Platz für das bestbesetzte 55-köpfige Starterfeld in der französischen Hauptstadt, sondern auch gleichzeitig die Qualifikation für den olympischen Teambewerb geschafft zu haben.

Aber der Reihe nach: Der Auftakt zur Olympiasaison fiel bereits wieder im Dezember zuvor beim ÖTRV-Trainingslehrgang auf Fuerteventura. Nach dem Athletencheck zu Jahresbeginn in der Südstadt und in Bratislava, ging es für den ÖTRV-Kader ins Thanyapura Resort nach Phuket (THA). Mit Top-Platzierungen starteten Österreichs Triathlet:innen auch gleich in die Saison. Therese Feuersinger siegte vor Julia Hauser beim Afrikacup in Sharm El Sheikh (EGY) und Lisa Perterer disponierte nach der wetterbedingten Absage des WM-Serienbewerbs in Abu Dhabi (VAE) kurzfristig um und holte beim Kontinentalcup auf Barbados den Sieg. Mit einem 11., 12. und 13. Platz bei den Weltcups in Chengdu (CHN), Wollongong (AUS) und in Huatulco (MEX) bestätigte die Kärntnerin ihren Kurs für ihre vierte erfolgreiche Olympia-Qualifikation. Auch Julia Hauser, die im Olympiaranking abgesichert auf einem Quotenplatz lag, wusste in Huatulco (MEX) nochmals mit einem 6. Platz zu überzeugen. Das rot-weiß-rote Team holte dort den tollen 5. Platz im Mixed Team Bewerb. Bei den Herren sammelte Tjebbe Kaindl mit einem Weltcup-Top 10 Platz im neuseeländischen Napier gleich zum Auftakt notwendige Punkte für die Olympia-Qualifikation während Luis Knabl im Olympiaranking (ebenfalls gut abgesichert) beim Weltcup in Hong Kong nur knapp an den Top 10 vorbeischrammte. Mitte Mai war es dann aber fix: Hauser, Perterer, Knabl und Kaindl sicherten vier Quotenplätze und wurden dann auch dem Österreichischen Olympischen Comité für Paris vorgeschlagen. Mit zwei Damen und zwei Herren sicherten sie zusätzlich für Österreich einen begehrten Platz im olympischen Mixed Team Bewerb, der nach Tokio 2021 erst zum zweiten Mal ausgetragen werden sollte.

MITTEN IN DER STADT

Nach tagelangen (medial hitzigen) Diskussionen um die Wasserqualität und starke Strömung der Seine hatten am 31. Juli 2024, nach Verschiebung des Herrenbewerbs, die Damen um 08:00 Uhr morgens den Vortritt. Unter dem Applaus tausender Fans am Streckenrand kämpften Hauser und Perterer bei ihrem dritten Olympiastart um den Anschluss. Julia Hauser, die bei ihren bisherigen zwei Olympia-Teilnahmen nicht finishen konnte, lief am Ende auf Platz 32 und Perterer überquerte auf Rang 50 die Ziellinie.

Aufgezeigt haben wenig später dann die beiden Tiroler Tjebbe Kaindl und Luis Knabl beim Herrenbewerb: Nachdem Kaindl mit seiner Gruppe die Führungsgruppe mit Knabl am Rad stellen konnte, setzten sich die beiden Tiroler sogar dann kurz an die Spitze des Feldes durch die Straßen von Paris. Am Ende holte Knabl bei seinen zweiten Spielen mit Platz 23 das beste männliche Ergebnis eines Österreichers bei Olympischen Spielen und Kaindl finishte bei seinem ersten Antritt auf Position 33. Der Mixed Team Bewerb, bei dem die Österreicher nur eines von 16 Teams weltweit stellten, verlief dann vor dieser großartigen Kulisse leider nicht nach Wunsch (LAP).

WEITERE SPITZENERGEBNISSE

Vor Paris konnten Österreichs Kaderathlet:innen bei den beiden Heim-Europacups in Kitzbühel und Wels bereits aufzeigen. Jan Bader wurde in der Gamsstadt Zehnter und eine Woche später in Wels Fünfter. Mit Lukas Pertl (7.) und Carina Reicht (9.) gab es in Oberösterreich auch zwei weitere Top 10 Plätze zu bejubeln.

International aufzeigen konnten u.a. auch Thomas Windischbauer (5.), Niklas Keller (7.) und Carina Reicht (7.) bei der U23 Super-Sprint-Europameisterschaft im August in der Türkei, ehe es dann beim ersten Kräftemessen nach Paris Julia Hauser und Luis Knabl beim Weltcup in Karlsbad (CZE) noch einmal mit einem 10. Platz in die vorderen Ränge schafften.

NACHWUCHS

GROSSARTIGE ERFOLGE DER TOP-TALENTE

Mit Silber und Bronze bei der Winterduathlon bzw. Wintertriathlon-Weltmeisterschaft in Pragelato-Sestriere (ITA) sammelte Max Grün bereits im Februar Medaillen für die Junioren.

Nach einem Trainingscamp in der Südstadt bzw. auf der Linzer Gugl kämpfte der Nachwuchs dann beim Swim Run in der Südstadt gleich einmal um EM-Tickets. Traditionell ging es dann über die Osterferien ins Trainingscamp in den Süden. In Pula (CRO) wurde hoch motiviert und fokussiert elf Tage lang trainiert und intensiv auf die bevorstehende Saison vorbereitet.

Österreichs Talente konnten sich durch Linda Hehenwarter (7.) und Jelle Kaindl (11.) vor allem beim Heim-Junioren-Europacup in Wels gut präsentieren, eine weitere Top-10 Platzierungen im Junioren-Europacup sicherte sich Brody Kapeller in Olsztyn.

Mit Tabea Huys beim Junioren-Europacup in Bled (Platz 2) und Linda Hehenwarter beim Junioren-Europacup in Zagreb (Platz 3) schafften dann zum Saisonende im September sogar zwei Nachwuchssportlerinnen den Sprung aufs Podest! Die beiden Mädels zeigten auch bei der Junioren-Europameisterschaft in Balikesir (TUR) im August mit Platz 7 (Huys) und Platz 21 (Hehenwarter), sowie bei der Junioren-Weltmeisterschaft in Torremolinos (ESP) Mitte Oktober mit einem 16. Platz (Huys) und einem 23. Platz (Hehenwarter), dass sie auch auf der großen Nachwuchsbühne zur erweiterten Weltspitze gehören. Um den 8. Dezember herum wurde dann in der Südstadt und auf der Linzer Gugl bereits wieder an der Form für 2025 gefeilt, wo für die Jugendathlet:innen mit der Heim-EM im September in Kitzbühel ein echtes Highlight auf heimischen Boden auf dem Programm steht.

#03: Sportbereich

PARATRIATHLON

„JOB DONE“

Wie auch in der Elite lag auch im Parasport der Fokus auf dem großen Highlight des Jahres: Paris 2024. Mit Florian Brungraber, dem Silbermedaillengewinner von Tokio, konnte sich ein rot-weiß-roter Athlet nach einem einjährigen Qualifikationsprozess souverän dafür auch qualifizieren. Mit zwei 2. Plätzen in der World Triathlon Para Series und einem 2. Platz im Weltcup in diesem Jahr ging der Oberösterreicher am 02. September 2024 im Herzen der französischen Hauptstadt dann bei den Paralympics an den Start. Nach 750m Schiwmmen, 20km mit dem Handbike und 5km mit dem Rennrollstuhl überquerte der Oberösterreicher nach 59min 25sec die Ziellinie auf der Pont Alexandre III als sensationeller Zweiter. Nicht mal ein kleiner Wechselfehler unter den tausenden Zuseher:innen brachte ihn aus seinem Konzept. „Job done“ sagte er nach einem riesigen Freudenschrei auf der Zieldurchfahrt in einem ersten Statement nach dem Rennen. Der 39-Jährige sorgte damit für die zweite von insgesamt vier Medaillen für das österreichische Parateam. Gebührend wurde dies dann auch im Österreicherhaus des ÖPCs gefeiert.

MEDAILLEN BEI NATIONALEN UND INTERNATIONALEN MEISTERSCHAFTEN

Durch die Kooperation mit dem schweizer und dem deutschen Verband konnten bereits im Juli in Nottwil (SUI) die Österreichischen (Staats-) Meisterschaften ausgetragen werden. Martin Falch und Gabriel Kurtansky holten sich dabei in ihren Klassen den Titel. Zur großen Freude wird die D-A-CH Kooperation auch in den kommenden Jahren fortgeführt.

International war es dann erneut wieder Florian Brungraber, der bei der Europameisterschaft in Vichy (FRA) Ende September und bei der Weltmeisterschaft in Torremolinos (ESP) Ende Oktober, zuschlug. Und zwar, wie sollte es in diesem Jahr für den Oberösterreicher auch anders sein, mit 2. Plätzen. Ein tolles Comeback im Triathlon lieferte der zweifache ParisMedaillengewinner im Para-Radsport, Thomas Frühwirth, ab. Mit einer Wildcard schaffte er es kurzfristig auf die Startliste für die Para-Weltmeisterschaft an der Costa del Sol. Der Steirer fuhr hinter Brungraber auf den 3. Platz und holte damit WM-Bronze.

INKLUSION WIRD IM ÖTRV GROSS GELEBT

Zu guter Letzt stand der Parasport dann Ende des Jahres noch einmal im Rampenlicht: Im Rahmen der 5. Triathlon Austria Gala wurde Florian Brungraber nach 2021 zum bereits zweiten Mal zum „Triathleten des Jahres“ ausgezeichnet. Da der Oberösterreicher terminlich leider verhindert war, wurde der Preis von ÖPC-Generalsekretärin Mag. Petra Huber entgegengenommen. Sichtlich erfreut zeigte sich auch ÖTRVPräsident Walter Zettinig am Galaabend: „Bei uns sind alle gleich viel Wert, wir sind auf einer Ebene und daher freut es mich besonders für Flo Brungraber und mit Julia Hauser haben wir die beste Sportlerin würdevoll zur Triathletin des Jahres gekürt!“

AGE GROUP

TEAM AUSTRIA INTERNATIONAL ERNEUT STARK VERTRETEN

Auch 2024 war das österreichische Age Group Team wieder bei zahlreichen Europa- und Weltmeisterschaften im Einsatz. Besonders stolz sind wir, dass wir die viertgrößte Nation bei der EM in Vichy (FRA) waren und auch bei der Triathlon WM in Torremolinos (ESP) das siebentgrößte Team stellen konnten. Das zeigt, dass unser Age Group Programm in Österreich funktioniert, so unser ÖTRV-Generalsekretär Herwig Grabner. Bei der Wintertriathlon-Weltmeisterschaft in PragelatoSestriere (ITA) vom 24.-25.02., sammelte das ÖTRV Age Group Team in Summe sechs Medaillen. Bei der Powerman Duathlon Europameisterschaft in Alsdorf (GER) am 05.05. waren acht Österreicher:innen bei der Mitteldistanz am Start und konnten mit dem 1. Rang von Hubert Fussi (M 70-74) auch eine Goldmedaille mit nach Hause nehmen.

Bei der Multisport-WM in Townsville (AUS) vom 16.-25.08, waren mit Sabine Greipel und Joachim Rathbauer zwei ÖTRV Age Group Athleten am Start. Einmal mehr bewies Sabine Greipel ihr Leistungsniveau. Sie holte in ihrer Altersklasse 6064 nach Platz fünf im Duathlon vier Medaillen (2x Gold beim Crosstriathlon und Crossduathlon, 1x Silber beim Aquabike und 1x Bronze beim Aquathlon). Joachim Rathbauer (M 65-69) konnte sich die Bronzemedaille beim Crossduathlon sichern.

Österreichs Age Group Team erreichte bei der Multisport-EM in Coimbra (POR) vom 15.- 22.06. im Medaillenspiegel mit 14 Medaillen (6x Gold, 5x Silber und 3x Bronze) den 7. Platz. Bei der Langdistanz-Europameisterschaft (14.09.) im Rahmen der Challenge Almere-Amsterdam (NED) holte Isabella Cuder Gold in der Altersklasse 65-69.

EM SPRINT- UND OLYMPISCHE DISTANZ IN VICHY (FRA)

Was für ein Fest! Ob Sonne oder Regen: Österreichs Age Group Athlet:innen kämpften bei der Age Group Europameisterschaft in Vichy (FRA) vom 21.-22.09. um Medaillen, vordere Plätze und „personal bests“ in ihren Altersklassen. Insgesamt 108 rot-weiß-rote Athlet:innen waren über die Sprint- bzw. Olympische Distanz gemeldet. Damit stellte Österreich die viertgrößte Abordnung unter allen Nationen und durfte sich auch über vier Medaillen freuen.

Nach der Silbermedaille über die Sprintdistanz am Samstag konnte Sabine Greipel auch am Sonntag über die Olympische Distanz in ihrer Altersklasse zuschlagen. Der immer wieder einsetzende Regen auf der Radstrecke konnte sie davon nicht abhalten. Sie war eine von vier Doppelstarter:innen für Österreich. Ebenfalls jubeln durfte Medaillengarant Klaus Kübler. In seiner Altersklasse M 75-79 konnte er trotz Krämpfen im Wasser die Goldmedaille holen und wie auch Greipel eine weitere Medaille der beeindruckenden sportlichen Altersklassen-Karriere hinzufügen. Den Medaillensatz auf der Olympischen Distanz komplettierte Marina Marcovich, die in ihrer Alterklasse W 70-74 die Bronzemedaille holte.

WM IN TORREMOLINOS (ESP)

Bei idealen Bedingungen stürzten sich 123 rot-weiß-rote Altersklassenathlet:innen in Torremolinos (ESP) in ihr Abenteuer „Triathlon-WM 2024“.

Die schnellste Zeit des ÖTRV Teams über die Sprintdistanz bei den Herren erzielte Philipp Mayer (M 25-29), der das WMAbenteuer mit seinem Vater in Angriff nahm, mit 1:12:15 h. Bei den Damen zeigte Ute Pirchan (W 25-29) mit einer Zeit von 1:17:58 h auf.

Bei der Aquabike-WM holte Sabine Greipel mit Gold ihre zwölfte Medaille „Ich habe beim Aquabikebewerb alle Körner zusammengenommen, die ich noch hatte. Wir waren alle drei innerhalb von 10 Sekunden im Ziel. Da habe ich meine ganze Routine ausgespielt“, so Greipel über die Goldmedaille in ihrem letzten Saisonbewerb. Bei den Herren sorgte Klaus Kübler mit WM-Silber für die zweite rot-weiß-rote Medaille. Generell zählte Sabine Greipel heuer zu den großen Abräumerinnen. Erstmals in ihrer sportlichen Karriere konnte sie zwölf Medaillen in nur einer Saison erobern. 5x WM-Gold, 3x EM-Silber und 1x EM-Bronze – so lautete ihre beeindruckende Medaillenbilanz. Mit fünf Starts (und vier Medaillen) bei der Multisport WM im australischen Townsville darf sich die Steirerin nun zusätzlich auch noch offiziell „Multisportlegende“ nennen. „Ich wollte in der neuen Altersklasse heuer alles abräumen was geht. Das ist mir gelungen! Neun Medaillen habe ich schon öfters geholt, aber zwölf noch nie!“ so Sabine zu ihrer Saison 2024.

#03: Sportbereich

TRIWOMEN

WEITERHIN AUF ERFOLGSKURS

Im Jahr 2024 haben in Summe 137 Damen bei insgesamt sieben TRIWomen Bewerben in unterschiedlichen Bundesländern sportlichen Einsatz gezeigt.

Das TRIWomen-Highlight des Jahres war auch heuer wieder der TRIWomen Triathlon in Seeboden am Millstättersee. Der von Teamleiterin Nicole Kurat organisierte, eigenständige TRIWomen Triathlon wurde am 21.07.2024 bereits zum zweiten Mal ausgetragen, und war mit 66 Teilnehmerinnen auch der am stärksten besetzte Bewerb 2024.

„Es geht nicht um Schnelligkeit, es geht vielmehr um die Begeisterung sich sportlich zu betätigen und am Ende glücklich über die eigene Leistung sein zu können“, zeigte sich Vanessa Preiml (Frauenreferentin der Marktgemeinde Seeboden am Millstätter See) beeindruckt.

Neben dem TRIWomen Langlaufcamp in Tirol im Jänner und TRIWomen Bewerben in Kufstein, Zell am See und Gösselsdorf, gab es 2024 auch erstmals einen TRIWomen Crossduathlon welcher im Rahmen des Hexen-Crossduathlons am 07.09.2024 in Söll/Tirol veranstaltet wurde.

2024 war auch das heißbegehrte Startersackerl von JOLSport wieder prall gefüllt – neu dazu kamen exklusive TRIWomenTrinkflaschen und -Startnummernbänder, welche auch bei den Veranstaltungen zusätzlich zu den bereits bekannten TRIWomen-Shirts käuflich erworben werden konnten.

“TriYoungstars”

ERLEBE DEINE SUPERKRAFT DURCH SCHWIMMEN, RADFAHREN UND LAUFEN!

Die 2024 gestarteten Projekte tragen aktiv zur Vision bei, dass „Jedes österreichische Kind in seinem Schulleben einen Triathlon erlebt.“ Triathlon wird so als Erlebnis und Lebensschule etabliert, der Kinder nicht nur körperlich, sondern auch persönlich stärkt.

Folgende Projekte wurden 2024 lanciert:

OLYMPIA GOES SCHOOL

Dieses Schulprojekt startete 2024 in 16 Schulen verteilt auf sieben Bundesländern und bringt den Kindern die drei Triathlondisziplinen Schwimmen, Radfahren und Laufen näher. Im Fokus steht das Erlebnis Triathlon und die Förderung der Freude an Bewegung.

Das Projekt umfasst:

• Trainingseinheiten in allen drei Sportarten

• Besuche von Profi-Triathlet:innen, die ihre Erfahrungen teilen und für zusätzlichen Motivationsschub sorgen

• Schulwettbewerbe wie Aquathlon, Triathlon oder Duathlon, bei denen die Schüler:innen ihr Können unter Beweis stellen können

Triathlon goes School verfolgt das Ziel, Kinder und Jugendliche für einen aktiven und gesunden Lebensstil zu begeistern. Neben den sportlichen Aspekten werden Werte wie Selbsteinschätzung, Fairness und Teamgeist gefördert.

BUNDESSCHULAQUATHLON

Von 24.-26. Juni 2024 fand der Bundesschulaquathlon in Wien statt. 60 Schüler:Innen aus fünf Bundesländern kämpften um den Bundesschulmeistertitel 2024. Sowohl in der Kategorie I (5.+6. Schulstufe) als auch in der Kategorie II (7.+8. Schulstufe) setzte sich das BG Zehnergasse aus Wiener Neustadt durch.

Ziel ist es, in den kommenden Jahren alle Bundesländer einzubinden und damit die Teilnahme weiter zu steigern.

MITMACHSTATION

“TRIATHLON CHALLENGE”

Die Mitmachstation „Triathlon Challenge“ ist ein zentraler Bestandteil der Initiative „TriYoungstars“ und wurde im September 2024 im Rahmen des Tag des Sports und Tag des Schulsports zum ersten Mal präsentiert. Sie verfolgt das Ziel, die Sportart Triathlon auf spielerische Weise bekannt zu machen und möglichst viele Kinder und Jugendliche zum Mitmachen zu animieren.

Ziele der Mitmachstation:

• Niederschwelliger Zugang: Kindern und Jugendlichen soll ohne Vorkenntnisse die Möglichkeit gegeben werden, die drei Triathlondisziplinen Schwimmen, Radfahren und Laufen sowie die Wechseltechnik kennenzulernen.

• Begeisterung wecken: Die Station zielt darauf ab, die Freude an der Bewegung zu fördern und Interesse am Triathlonsport zu wecken.

• Sichtbarkeit erhöhen: Durch die Präsenz bei öffentlichen Veranstaltungen wird Triathlon einem breiteren Publikum nähergebracht

#03: Sportbereich

TRAINER- & AUSBILDUNGSWESEN

NEUES AUSBILDUNGSKONZEPT IM ÖSTERREICHISCHEN TRIATHLONVERBAND

Nach dem Ausscheiden von Dr. Oliver Bachmann als Ausbildungsreferent wurde vom ÖTRV Sportdirektor Robert Michlmayr ein neues Team gebildet, mit der Aufgabe das Ausbildungskonzept zu überarbeiten.

NEUES TEAM

Als neuer Aus- und Fortbildungsreferent konnte Peter Leo gewonnen werden. Der beruflich als Trainer (u.a. Olympiastarter Tjebbe Kaindl) und Sportwissenschafter im Profiradsport (Australia Cycling und Jayco AlUla) tätige Tiroler, ist darüber hinaus Fachbereichsleiter für den Bereich Rad. Für den Fachbereich Schwimmen ist Mag. Marco Wolf (Erfolgstrainer und Ausbildungsreferent im Schwimmverband) und für den Bereich Laufen MMag. Lukas Hollaus (er war 2021 Olympiateilnehmer und erzielte 2024 drei Jahre nach Ende seiner Leistungssportkarriere als „Sportpensionist“ eine Zeit von 2:17 im Marathon) Teil der Arbeitsgruppe. Bei der Überarbeitung des Ausbildungskonzeptes war darüber hinaus Dr. Friederike Michlmayr für die Bereiche Kommunikation, Prävention und Psychologie verantwortlich.

BASISFOLIENSÄTZE UND INHALTLICHE VORGABEN

In das bestehende Ausbildungskonzept wurde einerseits versucht eine Weltstandsanalyse des Triathlons unter wissenschaftliche Aspekten zu integrieren. Andererseits ging es darum nationale und internationale Entwicklungstendenzen (Innovationen im Material, neue Rennformate etc.) aus der Praxis einzubauen.

Um eine inhaltlich einheitliche Instruktorenausbildung an allen vier Bundessportakademien (BSPA) und einen roten Faden durch die Ausbildungen zu ermöglichen, wurden Basisfoliensätze im Schwimmen, Rad und Laufen erarbeitet. Diese werden den Vortragenden zur Verfügung gestellt und von diesen durch eigene Inhalte auf Basis des Ausbildungskonzeptes ergänzt. Weiters wurde für die praktischen Einheiten definiert, welche Inhalte in welcher Einheit behandelt werden.

ERSTMALIGE UMSETZUNG

Die erste Umsetzung des neuen Ausbidungskonzepts erfolgte mit der Instruktorenausbildung Ende des Jahres an der BSPA Wien. Die Instruktorenausbildung wird in weiterer Folge jährlich alternierend an den vier Standorten der BSPA durchgeführt werden (2025/26 an der BSPA Innsbruck, 2026/27 an der BSPA Linz, 2027/28 an der BSPA Graz, 2028/29 wieder an der BSPA Wien usw.).

Die nächste Trainerausbildung wird 2025/26 an der BSPA Linz durchgeführt und soll dann alle zwei Jahre stattfinden.

LAUFENDE EVALUIERUNG UND ADAPTION

Um zu gewährleisten, dass sowohl neue Erkenntnisse aus der Wissenschaft als auch neue Erfahrungen und Entwicklungstendenzen aus der Praxis in die Ausbildung Eingang finden, wird es weiterhin regelmäßige Treffen der Arbeitsgruppe geben, bzw. das Ausbildungskonzept inklusive Basisfoliensätze laufend aktualisiert. Auch sollen so Erfahrungen und Rückmeldungen aus der Ausbildung selbst miteingearbeitet werden.

WEITERE VORHABEN

Als nächster Schritt soll ein Leitfaden für die Übungsleiterausbildung erarbeitet werden, der den Landesverbänden als Orientierungshilfe dienen soll.

Auch wird angestrebt in Kooperation mit der BSPA in den nächsten Jahren wieder eine Diplomtrainerausbildung für Triathlon, eventuell gemeinsam mit anderen Fachverbänden anbieten zu können.

Susanne Silberbauer (RC Grieskirchen | OÖTRV)
Sebastian Fuchs (SIG HARREITHER | OÖTRV)
Anna Pabinger (Tri Team Wels | OÖTRV)
Michael Weiss (Sportverein Orthozentrum Wien | WTRV)
Carina Wasle (TRI TEAM TS WÖRGL | TRVT)
Marcel Spandl (SU TRI STYRIA | STTRV)

Leitner (Tri Team 1. USC Traun | OÖTRV)

Alice Riebler (SU trigonomic Austria | STTRV)

Martin Falch (Raika Tri Telfs | TRVT | PTS5 M)

Gabriel Kurtansky (ASKÖ Sparkasse Hainfeld TRIATHLON | NÖTRV | PTS5 M)

Patrik

Therese Feuersinger (TRI-X-Kufstein | TRVT)

Jan Bader (LTC Seewinkel | BTRV)

Eva Berger (OMNI-BIOTIC POWERTEAM Sportverein | STTRV)

Georg Enzenberger (FH OÖ Sports Team | OÖTRV)

#04: Technischer Bereich

NATIONAL

365 TOs hatten 2024 eine gültige Lizenz und absolvierten innerhalb von 74 Bewerben 727 Einsätze.

Zusätzlich zu den nationalen Bewerben wurden auch wieder die Europacuprennen in Kitzbühel und Wels durchgeführt.

Am 13.01. fand die Sitzung der Technischen Kommission in der ÖTRV Geschäftsstelle in Linz statt, bei der traditionell wieder die Anpassung der Sportordnung im Fokus stand.

Bei der Triathlon Austria Gala am 15.11.2024 wurde Fritz Schwarz, aufgrund seiner Position als Head Referee bei den Olympischen Spielen in Paris, als „Technical Official des Jahres“ ausgezeichnet.

AUSBILDUNG

2024 wurden in den Landesverbänden Steiermark, Tirol, Wien, Burgenland, Oberösterreich, Niederösterreich und Salzburg in Summe 41 neue TOs ausgebildet, und mit dem Ausrüstungspaket von JOLSport ausgestattet.

Darüber hinaus stand für alle TOs wieder das e-Learning Tool für die TO Refresher Ausbildung zur Verfügung. Damit gab es neuerlich die Möglichkeit das ÖTRV-TO-Basistraining online zu absolvieren.

Aufgrund der großen Anmeldezahlen konnten 2024 zwei Chief-TO-Ausbildungen angeboten werden.

Vom 15.-16.03.24 und vom 05.-06.04.24 wurden in den Seminarräumlichkeiten der Geschäftsstelle in Linz in Summe 22 neue CHTOs ausgebildet. Geleitet wurden beide Schulungen vom Technischen Direktor Stv. Werner Michalicka.

Klaus Jürgen Kolitsch absolvierte vom 11.-13.10.14 die TO-Level 2 Ausbildung in Belgrad und ist somit der vierte CTO im Österreichischen Triathlonverband.

AUSSTATTUNG

Die TO Ausstattung von JOLSport wurde dieses Jahr um ein Stück erweitert. Alle TOs erhielten im Frühling für ihre zukünftigen Einsätze eine Bauchtasche.

INTERNATIONAL

Im heurigen Jahr waren unsere TOs neuerlich bei zahlreichen internationalen Bewerben im Einsatz.

Der Weltverband nominierte Fritz Schwarz als TD bei dem erstmals durchgeführten Para Weltcup in Tata (HUN), Oliver Laaber neuerlich als TD des Triathlon Weltcups in Tiszaujvaros (HUN) und Florian Weismann war als TD beim Junioren Europacup in Silver Lake (SRB) im Einsatz.

Als besonderes Highlight wurde Fritz Schwarz durch den Weltverband als Head Referee für die Olympischen Spiele 2024 in Paris nominiert.

Mit Lenka Lauren und Renate Freisinger wurden erstmals zwei weibliche ÖTRV-TOs als Assistant-TD bei den Europacup Rennen in Wels und Kitzbühel nominiert.

Darüber hinaus waren heuer mit Josef Ranner, Barbara Wernick, Bibiana Dirkes, Bernhard Huszar, Oliver Laaber und Renate Freisinger sechs TOs bei insgesamt acht internationalen Bewerben als SFTOs im Einsatz.

#05: Medienarbeit

MEDIENARBEIT 2024

BILDER GINGEN UM DIE WELT

Der Triathlonsport konnte sich 2024 dank der Olympischen Spiele im Herzen von Paris hervorragend präsentieren. Tausende säumten die Straßen und jubelten den 55 Damen und 55 Herren frenetisch vor Ort zu und Millionen saßen weltweit vor den Bildschirmen und Handys und verfolgten die drei Rennen. Die Schlagzeilen um die Wasserqualität und die Strömungsgeschwindigkeit der Seine zuvor weckten aus medialer Sicht noch ein größeres Interesse.

Auf der Verbands-Website konnten im Schnitt pro Monat rund 50.000 Besuche verzeichnet werden, wobei die Sommermonate natürlich stärker frequentiert waren. Mit beinahe täglichem Content auf unseren Social Media Kanälen konnten abermals Follower hinzugewonnen werden.

In eine sehr erfreuliche Richtung bewegt sich die TV-Coverage des Triathlonsports in Österreich. Neben der Ausstrahlung der WM-Serie (im Originalton) auf ORF Sport+ konnten unter anderem durch eine mediale Kooperation mit K19 Beiträge über nationale Meisterschaften im ORF, ServusTV On, K19, Sportpass und auf vielen weiteren Plattformen ausgestrahlt werden.

VERBANDSMAGAZIN “TRI IT”

2024 erschienen wieder zwei Ausgaben (11 und 12) des verbandseigenen Magazins „TRI IT!“. Es lieferte den rund 3000 Lizenznehmer:innen, rund 300 Vereinen, Veranstaltern, Institutionen, Partnern und Sponsoren wieder interessante Hintergrundberichte und Einblicke zum Triathlon- und Multisport in Österreich.

#06: Internationale Veranstaltungen

INTERNATIONALE VERANSTALTUNGEN IN ÖSTERREICH

Über 300 Athlet:innen aus 40 Nationen waren auf zwei aufeinanderfolgenden Wochenenden 2024 in Österreich unterwegs, um Weltranglistenpunkte zu sammeln. Kitzbühel und Wels zogen aber nicht nur internationale Top-Athlet:innen, sondern auch Österreichs Talente an. Aus sportlicher sowie auch aus wirtschaftlicher Sicht sind zwei Europacups in einem Land hintereinander eine tolle Sache. Kurze Wege für Athlet:innen im dichten internationalen Rennkalender sind zudem auch für die Umwelt nachhaltig und das ist sowohl im österreichischen als auch im europäischen Triathlonverband ein großes Thema, wie ÖTRV-Generalsekretär Herwig Grabner anmerkte und sich dafür beim europäischen Verband bedankte, dass dies 2024 möglich war.

SPÄTERER OLYMPIASIEGER

GEWINNT IN KITZBÜHEL

Olympischen Flair gab es am 14. und 15. Juni in der Gamsstadt. Kein Geringerer als der spätere Olympiasieger Alex Yee (GBR) nahm die Gelegenheit wahr, um beim Europacup wenige Wochen vor Paris, auf den Spuren von Alistair Brownlee zu wandeln. Ein österreichisches Großaufgebot an Triathlet:innen versuchte sich dabei mit den Besten zu messen, gute Erfahrungen zu sammeln und sich gut vor heimischen Publikum zu präsentieren. Der Bewerb galt zudem als Qualifikationsbewerb für die Supersprint-EM im August in der Türkei.

Die Sonne schien am Kitzbüheler Schwarzsee mit den Athlet:innen am Tag 1 um die Wette. Während bei den Damen Sara Vilic, Tabea Huys und Carina Reicht den Sprung ins Finale der besten 30 souverän bei den Damen schafften, gelang Niklas Keller und auch Jan Bader als „Lucky Loser“ der Sprung in dieses der Männer. Im Finallauf am darauffolgenden Tag war es dann Bader, der mit einem 10. Platz beim Sieg von Alex Yee (GBR) aufzeigte. Bei den Damen landeten Reicht (16.) und Huys (17.) in den Top 20.

ERFOLGREICH GEGEN DEN STROM

Nur eine Woche nach Kitzbühel stand Wels im Mittelpunkt der europäischen Triathlonszene. Insgesamt 16 rot-weiß-rote Triathlet:innen hatten sich für den Elite-Europacup und 13 für den Junioren-Europacup tags darauf angesagt. Erstmals wurde das Rennen in die Welser Innenstadt verlegt und das Konzept ging voll auf.

Einzigartig in Wels ist der Schwimmpart vom Silberholzsteg aus in der Traun. Zuerst mit und dann kurz gegen die Strömung galt es zu schwimmen und das zog auch Olympiastarter:innen in die oberösterreichische Messestadt an. Österreichs Athlet:innen präsentierten sich dabei großartig vor heimischen Publikum. Jan Bader lief bei den Herren, nach Rang 10 in der Vorwoche, in Wels auf den tollen 5., Lukas Pertl auf den 7., Lokalmatador Thomas Windischbauer auf den 12. und Niklas Keller u.a. auf den 16. Platz bei den Herren. Im Damenrennen zeigte Carina Reicht mit einem schnellen Lauf auf – 9. Platz. Auch die Junior:innen nutzten am darauffolgenden Tag die heimische Bühne, um sich zu präsentieren. Linda Hehenwarter lief auf Rang sieben und Jelle Kaindl erreichte mit dem 11. Platz ein tolles Ergebnis. Nur eine Sekunde fehlte ihm auf die Top 10.

Auch 2025 sind beide Wettkampforte wieder im internationalen Kalender vertreten. Wels wieder mit einem Elite- (14.06.) und Junioren-Europacup (15.06.) und Kitzbühel wird im September nach 2019 wieder Austragungsort der JugendEuropameisterschaft sein.

#07: Jahresrückblick

MÄRZ

JÄNNER

Die Technische Kommission des ÖTRVs tagte in Linz, um die Sportordnung 2024 auszuarbeiten

Mit dem Indoor-Aquathlon in Linz (OÖ), dem Swim & Run Wintercup auf der Schmelz (W) und dem Wintertriathlon in Leutasch (T) fanden bereits die ersten Bewerbe des Jahres statt.

FEBRUAR

Das Bundesministerium gab grünes Licht für das ÖTRVProjekt „Triathlon goes School“.

Sowohl die Challenge-Familie (St. Pölten wurde „race of the year 2023“) als auch Ironman (höchste Auszeichnung für Ironman 70.3 Zell am See-Kaprun) zeichneten ihre Rennen in Österreich aus.

Noah Künz (2. Platz Afrikacup Troutbeck/ZIM) und Martin Demuth (13. Platz Oceaniacup Wanaka/NZL) starteten in die Saison.

Therese Feuersinger startet mit einem Sieg beim Afrikacup in Sharm El Sheikh (EGY) in die Saison. Julia Hauser wird Zweite.

Viele wichtige Punkte in Hinblick auf die OlympiaQualifikation sammelte der Tiroler Tjebbe Kaindl beim Weltcupauftakt in Napier (NZL).

12 Starts – 11 Medaillen: Mit der Silbermedaille (Winterduathlon) und der Bronzemedaille bei der Wintertriathlon-Weltmeisterschaft in PragelatoSestriere sorgte Max Grün bei den Junioren für die ersten internationalen Medaillen in diesem Jahr. Martin Falch holte beim Para-Bewerb Gold und auch Österreichs AgeGroup Athlet:innen holten Medaillen.

No snow, no show! Die ersten nationalen Meisterschaften des Jahres (Wintertriathlon) fielen dem Wetter zum Opfer. Im Anschluss an das ÖTRV-Trainingscamp auf Phuket (THA) lief Philip Pertl bei seinem Saisonauftakt im Rahmen des Asiacups in Putrajaya (MAS) auf den 3. Platz.

MÄRZ

Mit Podestplätzen ging es auch für Tanja Stroschneider und Leon Pauger erfolgreich in die Saison. Beide erreichten beim Afrikacup in Maselspoort (RSA) den 3. Platz. Österreichs Triathlonnachwuchs trainierte in der Südstadt bzw. auf der Linzer Gugl gemeinsam für die bevorstehende Saison.

Starkregen und Unwetter veranlassten die Behörden den WM-Serienauftakt in Abu Dhabi (VAE) abzusagen.

Mit einem Sieg startete auch Lisa Perterer auf Barbados (USA) beim Americascup in die Saison.

Der österreichische Nachwuchs kämpfte beim Swim Run in der Südstadt um EM-Tickets und erste Punkte für den ÖTRV-Nachwuchscup.

Große Nachfrage gibt es nach dem Österreicherhaus von ÖTRV-Partner „The Travel Birds“. Ein weiteres Hotel wurde für die EM angeboten.

Nach seinem Bruder Philip holte auch Lukas Pertl zu seinem Saisonauftakt beim Afrikacup in Swakopmund (NAM) mit Rang drei einen Podiumsplatz.

Dem Tiroler Luis Knabl fehlten nur drei Sekunden auf einen Top 10-Platz bei der Weltcuppremiere in Hongkong.

APRIL

Der internationale Verband „World Triathlon“ feierte sein 25-jähriges Bestehen.

Der ÖTRV-Nachwuchskader nutzte die Osterferien traditionell zu einem Trainingslager. In Pula (CRO) wurde hoch motiviert und fokussiert elf Tage lang trainiert.

Philip Pertl holte beim Afrikacup in Nelson Mandela Bay (RSA) seinen zweiten Podestplatz (2.).

Nach einem Kurs im März mit zwölf Teilnehmer:innen wurden auch im April zehn Chief-TOs unter der Leitung von Werner Michalicka (ÖTRV-Technischer Direktor Stellvertreter) ausgebildet.

Gute Punkte auf ihrer „Road to Paris“ sammelten Lisa Perterer (12.), Martin Demuth (16.) und Leon Pauger (21.) bei der Weltcuppremiere in Wollongong (AUS).

MAI

Susanne Silberbauer und Sebastian Fuchs sicherten sich beim Duathlon in Maissau, bei einem Rekordstarterfeld, die ersten nationalen Staatsmeisterschaftsmedaillen des Jahres.

Beim Weltcup in Chengdu (CHN) bestätigte Lisa Perterer mit einem 11. Platz ihre gute Form. Aufzeigen konnte zuvor auch Therese Feuersinger, die mit einem Rekordvorsprung als Erste aus dem Wasser stieg.

Nach der Absage des Bewerbs in Abu Dhabi, musste Flo Brungraber umdisponieren. Und das erfolgreich: Mit einem 2. Platz beim Para-World-Series Bewerb in Yokohama (JPN) fixierte der Oberösterreicher sein Paris-Ticket. Österreichs Team belegte beim Mixed-Team-Bewerb im Rahmen des Weltcups in Huatulco (MEX) den tollen 5. Platz. Auch im Einzelbewerb wussten Österreichs Athlet:innen eine Woche vor Ende der Olympiaqualifikation zu überzeugen: Julia Hauser lief auf Platz sechs und Lisa Perterer wurde 13.

Therese Feuersinger holte in Samarkand (UZB) mit Platz elf ihr bestes Weltcupergebnis.

Nach zwei Jahren Punktejagd ist es fix: Österreichs Athlet:innen sicherten, wie auch schon 2008 in Peking (CHN) und 2021 in Tokio (JPN), vier Quotenplätze. Damit wurde auch ein begehrter Startplatz beim Mixed Team Bewerb gesichert, den nur 16 von knapp 160 gelisteten weltweiten Verbänden schafften.

Bei der größten je ausgetragenen (Staats-) Meisterschaft im Rahmen der Challenge St. Pölten holten sich Anna Pabinger und Michael Weiss den nationalen Titel auf der Mitteldistanz.

JUNI

Im Rahmen der Sports Austria Finals wurden beim X-Triathlon Innsbruck die (Staats-)Meisterschaften im Crosstriathlon ausgetragen. Marcel Spandl und Carina Wasle verteidigten dabei souverän ihren Vorjahrestitel.

Jan Bader (Europacup Kielse/POL) und Brody Kapeller (Europacup Olsztyn/POL) stürmten mit einem 9. Platz in die Top 10. Kurz darauf verpasste Therese Feuersinger beim Europacup in Rzeszów (POL) mit Platz vier nur knapp das Podium.

Beim Heim-Europacup in Kitzbühel rutschte Jan Bader im Vorlauf als „Lucky Loser“ gerade noch ins Finale. Dort zeigte der Niederösterreicher dann aber mit Platz zehn auf. Der Sieg ging an den späteren Olympiasieger Alex Yee (GBR).

Mit zwei 2. Plätzen (Para-Weltcup in Besancon/FRA und Para-World Series in Swansea/GBR) schließt Flo Brungraber die Qualifikation für die Paralympics in Paris erfolgreich ab.

Der Ironman Kärnten-Klagenfurt, Austria feierte fulminant seine 25. Auflage.

Katja Krenn konnte als 3. in der U23-Wertung des Crossduathlons über eine internationale Medaille bei der Multisport-EM in Coimbra (POR) jubeln. Auch 14 Age Group Medaillen konnten errungen werden. Österreichs Athlet:innen legten nur eine Woche nach Kitzbühel auch in Wels eine tolle Talentprobe ab. Jan Bader (5.), Lukas Pertl (7.) und Carina Reicht (9.) stürmten vor heimischen Publikum in die Top 10 des Europacups.

60 Schüler:innen aus fünf Bundesländern kämpften im Wien erstmals seit langer Zeit wieder um einen Bundesschulmeistertitel. Am Ende hatte das BG Zehnergasse aus Wiener Neustadt in beiden Kategorien (5.+6. bzw. 7.+8. Schulstufe) die Nase vorne.

Rekord! Erstmals in der Geschichte des Verbandes wurde die Zahl von 3000 Lizenzen geknackt.

Bei den Aquathlon-Staatsmeisterschaften am Linzer Pichlingersee holten sich Alice Riebler und Patrik Leitner erstmals einen nationalen Titel in der Elite.

#07: Jahresrückblick

Bundesminister Werner Kogler zeichnete Flo Brungraber aufgrund seiner sportlichen Leistungen mit dem „Silbernen Ehrenzeichen der Republik Österreich“ aus.

Das ÖOC nominierte 17 Tage vor den Olympischen Spielen in Paris offiziell das vierköpfige österreichische Team für den Triathlon. Eingekleidet wurde die österreichische Equipe kurz darauf im Wiener Marriott mit insgesamt 60 Teilen.

Martin Falch und Gabriel Kurtansky kürten sich in Nottwil (SUI) zu Staatsmeistern in ihren Para-Klassen.

Den Staatsmeistertitel mit Start-Ziel-Siegen auf der Olympischen Distanz sicherten sich Tabea Huys und Lukas Pertl im Rahmen des Mostimans.

Rekordverdächtige 30 Jahre leitet nun bereits Walter Zettinig erfolgreich die Geschicke des Verbandes als Präsident.

Die länderübergreifende Kooperation der D-A-CH ParaChampionsships wurde erneuert.

Flo Brungraber wurde Ende Juli im Wiener Allianz Stadion für die Paralympics eingekleidet.

Paris! Mit Spannung wurde das große Highlight erwartet. Nach Verschiebung des Herrenbewerbs, aufgrund der nicht zufriedenstellenden Wasserqualität der Seine, hatten die Damen den Vortritt. Julia Hauser finishte erstmals bei Olympischen Spielen und belegte den 32. Platz. Lisa Perterer belegte Rang 50. Bei den Herren kurz darauf gelang es Tjebbe Kaindl und Luis Knabl auf dem Rad das Feld zwischenzeitlich anzuführen. Nach einem engagierten Rennen holte Knabl mit Rang 23 das beste Ergebnis eines Österreichers auf der großen Bühne. Tjebbe Kaindl lief auf Rang 33 über die Ziellinie im Herzen von Paris. Der Mixed Team Bewerb verlief leider nicht nach Wunsch (LAP). Als Headreferee fungierte bei allen Bewerben Fritz Schwarz.

AUGUST

Bei der Super-Sprint Europameisterschaft in Balikesir (TUR) konnten Thomas Windischbauer (5. Platz), Niklas Keller (7. Platz) und Carina Reicht (7. Platz) Top-Plätze erringen. Zuvor lief Tabea Huys bei den Juniorinnen ebenfalls auf Platz sieben.

Um den Triathlon-Rookies den Einstieg in den Sport zu erleichtern, wurde erstmals ein Webinar mit Regeln und Tipps abgehalten.

Den Staatsmeistertitel auf der Sprintdistanz im Rahmen des Kraigerseetriathlons sicherten sich Therese Feuersinger und Jan Bader.

WM-Silber (Crossduathlon) und WM-Bronze (Crosstriathlon) konnte die Steirerin Katja Krenn bei der Mulitsport-WM in Townsville (AUS) abstauben.

20 Jahre ist es bereits her, dass Kate Allen sensationell Olympia-Gold bei den Spielen in Athen holte.

Sabine Greipel durfte sich nach fünf Starts bei der Multisport-WM als Multisportlegende bezeichnen. Neben Joachim Rathbauer (2023 in Ibiza) ist sie erst die zweite Österreicherin.

Eva Berger und Georg Enzenberger holten beim 37. Austria Triathlon Podersdorf den Staatsmeistertitel auf der Langdistanz.

SEPTEMBER

Nach Tokio (JPN) 2021 holte Florian Brungraber auch bei den Paralympics in Paris sensationell die Silbermedaille. Punkterekord! Zum bereits fünften Mal sicherten sich die Sports Monkeys aus Wien den ÖTRV-Vereinscup.

Beim ersten Kräftemessen nach Paris liefen Julia Hauser und Luis Knabl beim Weltcup in Karlsbad (CZE) auf den jeweils 10. Platz.

Aller guten Dinge sind drei! In ihrem letzten JuniorenEuropacuprennen holte Tabea Huys in Bled den 2. Platz. Es war dies der dritte Podiumsplatz beim dritten Antritt in Slowenien.

Jan Bader siegte erstmals auf internationalem Parkett. Der Niederösterreicher führte beim Afrikacup in Monastir (TUN) vor Jan Alb einen österreichischen Doppelsieg an. Bei den Damen wurde Therese Feuersinger Zweite.

Letzte Chance genutzt! Linda Hehenwarter holte beim Junioren-Europacup in Zagreb (CRO) bei ihrem letzten Nachwuchsrennen erstmals einen Podiumsplatz. Der ÖTRV präsentierte sich gemeinsam mit dem Wiener Verband und seinen Vereinen bei der 23. Auflage des „Tag des Sports“ am Wiener Heldenplatz.

Ein rot-weiß-rotes Großaufgebot stand bei der TriathlonEM in der französischen Kurstadt Vichy (FRA) an der Startlinie. EM-Silber gab es für Florian Brungraber und Luis Knabl erkämpfte in der Elite einen Top 20-Platz. Für die insgesamt 108 Age Group Athlet:innen, die größtenteils auch im Österreicherhaus (organisiert durch ÖTRVPartner „THE TRAVEL BIRDS“) nächtigten, gab es einmal Gold, zweimal Silber und einmal Bronze zu bejubeln.

Niederösterreichs Athlet:innen hatten in der Medaillenstatistik 2024 die Nase vorne. Insgesamt konnten mit 1707 Athlet:innen (570 Damen/1137 Herren) die zweitmeisten Teilnehmer:innen bei Österreichischen (Staats-)Meisterschaften in der Geschichte des Verbandes registriert werden.

OKTOBER

Nach 14-jähriger Pause kündigte XTERRA die Rückkehr nach Österreich an. Die renommierte Crosstriathlon-Serie wird in der Region Bad Aussee/Altaussee/Grundlsee 2025 in den Rennkalender zurückkehren.

WM-Silber und -Bronze! Florian Brungraber und Thomas Frühwirth zeigten bei der Para-Triathlon-WM in Torremolinos (ESP) mit den Plätzen zwei und drei groß auf!

Bei der Junioren-WM in Torremolinos (ESP) lief Tabea Huys auf den tollen 16. Platz. Linda Hehenwarter wurde 23. Im Teambewerb der Junioren/U23 Athlet:innen liefen beide mit Jan Bader und Thomas Windischbauer auf den 9. Platz.

Unter den über 100 startendende österreichischen Age Group Athlet:innen holte Klaus Kübler in seiner Altersklasse Silber und Sabine Greipel sogar Gold. Greipel holte 2024 somit beeindruckende zwölf Medaillen in ihrer Altersklasse!

Antonio Fernandez Arimany wurde zum erst dritten Präsidenten des internationalen Verbandes gewählt. Der Spanier folgt damit seiner Landsfrau Marisol Casado, die dieses Amt zwölf Jahre innehatte.

#07: Jahresrückblick

NOVEMBER

Der Vergabeausschuss des ÖTRVs vergab die Österreichischen (Staats-)Meisterschaften für 2025. Rekordvoting! Knapp 3000 gültige Stimmen wurden für die Triathleten des Jahres und die Veranstaltung des Jahres im Rennen um die begehrten Triathlon Austria Awards abgegeben.

Würdige Preisträger wurden dann bei der 5. Triathlon Austria Gala in Wien geehrt. Julia Hauser erhielt zum bereits vierten Mal den Award für Österreichs „Triathletin des Jahres“. Bei den Herren setzte sich abermals nach 2021 Florian Brungraber durch – Inklusion wie es im Triathlonsport gelebt wird. Zur Veranstaltung des Jahres wurde der Austria Triathlon Podersdorf gewählt, Trainerpersönlichkeit des Jahres wurde Lukas Abpfolter, TO des Jahres Fritz Schwarz und mit Heribert „Opal“ Bachmann gab es eine weitere ÖTRV-Persönlichkeit.

Die ÖTRV-Vereinscup- und -Nachwuchscupsieger:innen 2024 wurden in Linz auf der Gugl geehrt. Auch für 2025 wurden beide Cupbewerbe wieder ausgeschrieben. Der Nachwuchscup dabei mit einigen Neuerungen.

DEZEMBER

Mit der Vision, dass jede:r Österreicher:in weiß, was Triathlon ist und jedes österreichische Kind in seinem „Schulleben“ einen Triathlon gemacht hat, ging das Projekt „Bundesschulmeisterschaften“ in sein zweites Jahr. Der Termin für 2025 wurde mit dem 16.-18. Juni festgelegt. Der Nachwuchskader nutzte traditionell die Zeit um den 8. Dezember für einen gemeinsamen Trainingskurs. Sowohl auf der Linzer Gugl als auch in der Südstadt wurde trainiert.

Intensive Vorbereitungswochen spulten die 18 rot-weißroten Kaderathlet:innen heuer auf Lanzarote (ESP) ab. Traditionell ließen viele Multisportler:innen das alte Jahr bei einem der vielen Silvesterläufe ausklingen und erzielten dabei Top-Platzierungen.

#08: Verbandsstatistiken

LIZENZEN

Entwicklung seit 1987

VEREINE

Entwicklung seit 1987

TEILNEHMER:INNEN

Entwicklung seit 1987

VERANSTALTUNGEN

Entwicklung seit 1987

Aufteilung nach Bundesländern

Aufteilung nach Bundesländern

Aufteilung nach Bundesländern

Aufteilung nach Bundesländern

MEDAILLEN ÖSTM 2024

MEDAILLEN NACHWUCHS ÖM 2024

MEDAILLEN ÖSTM 2024

MEDAILLEN U23 / ELITE ÖM 2024

MEDAILLEN MASTERS ÖM 2024 MEDAILLEN GESAMT ÖM 2024

#09: Internationale Ehrentafel

OLYMPISCHE SPIELE

PARALYMPICS

Silber:

Florian Brungraber, TriPower Freistadt PTWC Men Triathlon Olympische Spiele in Paris (FRA)

WELTMEISTERSCHAFTEN

ELITE

Silber:

Katja Krenn, FC-Donald Lauf- und Tri-Team St. Ruprecht/Raab U23 Women, Crossduathlon-WM in Townsville (AUS)

Bronze:

Katja Krenn, FC-Donald Lauf- und Tri-Team St. Ruprecht/Raab U23 Women, Crosstriathlon-WM in Townsville (AUS)

NACHWUCHS

Silber:

Max Grün, HSV Triathlon Kärnten Junior Men, Winterduathlon-WM in Pragelato - Sestriere (ITA)

Bronze:

Max Grün, HSV Triathlon Kärnten Junior Men, Wintertriathlon-WM in Pragelato - Sestriere (ITA)

PARA

Gold:

Martin Falch, Raika Tri Telfs PTS4 Men, Wintertriathlon-WM in Pragelato - Sestriere (ITA)

Martin Falch, Raika Tri Telfs PTS4 Men, Winterduathlon-WM in Pragelato - Sestriere (ITA)

Silber:

Florian Brungraber, TriPower Freistadt PTWC Men, Triathlon-WM in Torremolinos-Andalucia (ESP)

Bronze:

Thomas Frühwirth, SU TRI STYRIA PTWC Men, Triathlon-WM in Torremolinos-Andalucia (ESP)

AGE GROUP

Gold:

Sabine Greipel, MSC Rogner - Bad Blumau

60-64 Female AG, Winterduathlon-WM in Pragelato - Sestriere (ITA)

Andreas Gehbauer, HSV Triathlon Kärnten

60-64 Male AG, Wintertriathlon-WM in Pragelato - Sestriere (ITA)

Sabine Greipel, MSC Rogner - Bad Blumau

60-64 Female AG, Wintertriathlon-WM in Pragelato - Sestriere (ITA)

Sabine Greipel, MSC Rogner - Bad Blumau

60-64 Female AG, Crosstriathlon-WM in Townsville (AUS)

Sabine Greipel, MSC Rogner - Bad Blumau 60-64 Female AG, Crossduathlon-WM in Townsville (AUS)

Sabine Greipel, MSC Rogner - Bad Blumau 60-64 Female AG, Triathlon-WM (Standard Distanz) in Torremolinos-Andalucia (ESP)

Silber:

Andreas Gehbauer, HSV Triathlon Kärnten

60-64 Male AG, Winterduathlon-WM in Pragelato - Sestriere (ITA)

Joachim Rathbauer, SV Gallneukirchen

65-69 Male AG, Winterduathlon-WM in Pragelato - Sestriere (ITA)

Sabine Greipel, MSC Rogner - Bad Blumau

60-64 Female AG, Aquabike-WM (Langdistanz) in Townsville (AUS)

Klaus Kübler, 3 Team Saalfelden

75-79 Male AG, Triathlon-WM (Standard Distanz) in Torremolinos-Andalucia (ESP)

Bronze:

Anton Hergouth, SU TRI STYRIA

75-79 Male AG, Wintertriathlon-WM in Pragelato - Sestriere (ITA)

Joachim Rathbauer, SV Gallneukirchen

65-69 Male AG, Wintertriathlon-WM in Pragelato - Sestriere (ITA)

Joachim Rathbauer, SV Gallneukirchen

65-69 Male AG, Crossduathlon-WM in Townsville (AUS)

Sabine Greipel, MSC Rogner - Bad Blumau

60-64 Female AG, Aquathlon-WM in Townsville (AUS)

EUROPAMEISTERSCHAFTEN

ELITE

Bronze:

Katja Krenn, FC-Donald Lauf- und Tri-Team St. Ruprecht/Raab U23 Women, Crossduathlon-EM in Coimbra (POR)

PARA

Silber:

Florian Brungraber, TriPower Freistadt PTWC Men, Triathlon-EM in Vichy (FRA)

AGE GROUP

Gold:

Hubert Fussi, SC Leutasch 70-74 Male AG, Duathlon-EM (Mitteldistanz) in Alsdorf (GER)

Sabine Greipel, MSC Rogner - Bad Blumau 60-64 Female AG, Crossduathlon-EM (Mitteldistanz) in Coimbra (POR)

Sabine Greipel, MSC Rogner - Bad Blumau 60-64 Female AG, Crosstriathlon-EM in Coimbra (POR)

Marianne Hergouth, SU TRI STYRIA 65-69 Female AG, Crosstriathlon-EM in Coimbra (POR)

Anton Hergouth, SU TRI STYRIA 75-79 Male AG, Crosstriathlon-EM in Coimbra (POR)

Joachim Rathbauer, SV Gallneukirchen 65-69 Male AG, Crosstriathlon-EM in Coimbra (POR)

Sabine Greipel, MSC Rogner - Bad Blumau 60-64 Female AG, Aquathlon-EM in Coimbra (POR

Isabella Cuder, RTM Klagenfurt 65-69 Female AG, Triathlon-EM (Langdistanz) in Almere-Amsterdam (NED)

Klaus Kübler, 3 Team Saalfelden 75-79 Male AG, Triathlon-EM (Standard Distanz) in Vichy (FRA)

Silber:

Marianne Hergouth, SU TRI STYRIA

65-69 Female AG, Crossduathlon-EM in Coimbra (POR)

Anton Hergouth, SU TRI STYRIA 75-79 Male AG, Crossduathlon-EM in Coimbra (POR)

Petra Hren, NORA RACING TEAM Niederösterreich

40-44 Female AG, Crossduathlon-EM in Coimbra (POR)

Joachim Rathbauer, SV Gallneukirchen 65-69 Male AG, Crossduathlon-EM in Coimbra (POR)

Joachim Rathbauer, SV Gallneukirchen

65-69 Male AG, Aquathlon-EM in Coimbra (POR)

Sabine Greipel, MSC Rogner - Bad Blumau

60-64 Female AG, Triathlon-EM (Sprintdistanz) in Vichy (FRA)

Sabine Greipel, MSC Rogner - Bad Blumau

60-64 Female AG, Triathlon-EM (Standard Distanz) in Vichy (FRA)

Bronze:

Martin Hren, NORA RACING TEAM Niederösterreich

40-44 Male AG, Duathlon-EM (Standard Distanz) in Coimbra (POR)

Joachim Rathbauer, SV Gallneukirchen

65-69 Male AG, Duathlon-EM (Standard Distanz) in Coimbra (POR)

Peter Schott, Triathlonclub Dornbirn

55-59 Male AG, Aquabike-EM (Standard Distanz) in Coimbra (POR)

Marina Marcovich, Sportunion Tulln 70-74 Female AG, Triathlon-EM (Standard Distanz) in Vichy (FRA)

#10: Hall of Fame

TRIATHLETIN DES JAHRES

2024 Julia Hauser

2023 Julia Hauser

2022 Julia Hauser

2021 Julia Hauser

2019 Lisa Perterer

ÖTRV-VERANSTALTUNG DES JAHRES

2024 Austria Triathlon Podersdorf

2023 Austria eXtreme Triathlon

2022 Austria eXtreme Triathlon

2021 Austria eXtreme Triathlon

2019 Linztriathlon

ÖTRV-TRAINERPERSÖNLICHKEIT DES JAHRES

2024 Lukas Abpfolter

2023 Philipp Reiner

2022 Gabi Hausberger

2021 Mag. Gerald Will

TRIATHLET DES JAHRES

2024 Florian Brungraber

2023 Luis Knabl

2022 Lukas Hollaus

2021 Florian Brungraber

2019 Luis Knabl

ÖTRV TECHNICAL OFFICIAL DES JAHRES

2024 Fritz Schwarz 2023 Erik Michalicka

2022 Helmut Palla

2021 Werner Kreuzer

2019 Petra Gleiss

PERSÖNLICHKEIT DES ÖTRV (LIFETIME AWARD)

2024 Heribert Bachmann 2023 Klaus Kübler

2022 Martin Falch

2021 Joschi Schlögl

2019 Mag. Anton Kesselbacher

2019 Wolfgang Kattnig

KOOPERATIONSPARTNER

VERBÄNDE

Österreichischer Triathlonverband (ÖTRV)

Freistädter Straße 119, 4040 Linz AUSTRIA

oetrv oetrv

triaustria

austriathlontv

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