Pfäffikerin Sept. 2019

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Informationszeitung der Gemeinde Pfäffikon

www.pfäffikerin.ch 26. September 2019 | Nr. 263 | 23. Jahrgang

und Für eine starke mte selbstbestim eiz. Schw

Marco

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blickpunkt

Liebe Leserinnen und Leser

Es war viel los in Pfäffikon. Beispielsweise am Samstag, 24 August: Dorfete, Jugendfeuerwehrwettkampf, ein grosser Anlass bei Huber+Suhner, ein Blueskonzert im Nova. und mehr. Dies bei Postkartenwetter, was viele Pfäffiker Bewohner dazu einlud im Freien zu verweilen. Dieser Tag brachte viele Menschen zusammen, um einander wiederzusehen, miteinander zu feiern und zu lachen oder sich zu messen, wie die über 160 Jugendlichen in der Schanz es taten. Bei uns in der Redaktion hiess es deshalb: Ran an die Arbeit, dabei sein, davon erzählen! Für mich als Neumitglied der ­Redaktion ein schöner, wenn auch anstrengender Auftakt in die redaktionelle Arbeit. Aber ich kann Ihnen getrost sagen, es war auch lustig, spannend und interessant, was so viele Menschen mir alles zu erzählen hatten. Eine Überraschung war so geseZum Titelbild Zum letzten Mal fand dieses Jahr der Blumenwettbewerb statt.

hen für mich das Erntedankfest in Hermatswil. Immer noch lebhaft in Erinnerung, wünsche ich mir, dass es nächstes Jahr wieder stattfinden kann. Warum das nicht so sein könnte, lesen Sie ab Seite 20. Falls Ihnen diese Ausgabe gefällt und Sie uns etwas mitteilen möchten, wäre es schön, wenn Sie dies täten. Via verlag@pfaeffikerin.ch erreichen Sie uns. Und sonst sieht man sich bestimmt in unserem schönen Dorf. Wir wünschen Ihnen einen schönen und anregenden herbstlichen Monat. Viel Spass beim Lesen.

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Dorfete 2019 Der Aushilfsstandort in der Bankstrasse hat sich bewährt.

Sven Rosemann

Freude, Friede, Feuerwehr Dieses Jahr fand der alljährliche Wettkampf der Jungendfeuerwehren des Kantons Zürich erstmals in Pfäffikon in der Schanz statt. Ein aktionsgeladener Anlass, an welchem Jugendliche ihr Können im Feuerwehrhandwerk unter Beweis stellen. Alles, was zählt, ist, dabei zu sein, Spass zu haben sowie die Kraft der Kameradschaft.

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50-Jahr-Jubiläum Die Huber+Suhner AG gewährt beim Tag der offenen Tür Einblick in ihre Welt.

sr. Eigentlich wäre der Wettkampf samstags um halb neun losgegangen. Das fordert einen Redaktor kurz mal heraus nach einer strengen Woche im Hauptberuf und nach dem ersten Abend an der Dorfete tags zuvor, nebst allem privatem Allerlei inklusive Ausschlafen. Es herrscht sommerlich heisses Postkartenwetter am 24. August. Nach der offiziel-

len Mittagspause gehts am Jugendfeuerwehr-Wettkampf regelrecht ab wie bei der Feuerwehr. Leicht überfordernd, wenn man ins Geschehen platzt und nach Orientierung ringt im Gewusel von bunten Schutzanzügen und den Schaulustigen. Es gelingt, indem man einfach sofort eintaucht und sich vom Fluss des Geschehens mitreissen lässt.

Aus dem ganzen Kanton Zürich ­treten 16 Mannschaften an, mit gut 160 Jugendlichen in Aktion, begleitet von rund 40 Erwachsenen, die sie coachen und die Wettkampfposten bedienen. Insgesamt gibt es deren sechs zu bestreiten. Sie sind immer auf 15 Minuten Zeitdruck ausgelegt, währenddessen Geschicklichkeit, Handwerkskönnen und Teamfähig-


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keit nach festgesetzten Leistungsnormen von kantonalen Feuerwehrinspektoren bewertet werden. Beispielsweise mit der Atemschutzausrüstung im Gehen einen Parcours bestreiten, wobei die Sicht der Kontrahenten mit einem blauen Plastikbeutel im Helm behindert wird, um nachzuahmen, wie die Sicht in einem ernsten Einsatz mit viel Rauch

wäre. Oder Wasserschläuche über und durch Hindernisse verlegen, sie an einem Hydranten anschliessen und mit dem Wasserstrahl ein Ziel treffen, sich mit den Schläuchen dann zurückziehen, diese wieder einrollen und ordnen. Weitere Aufgaben drehen sich um Leiter-Handling mit Personenrettung samt Abseilen, Seilbindungen und Knoten,

wie etwa einem Mastwurf sowie schnelles Erkennen von Gefahrengut wie chemische Substanzen oder Öle. Die Jugendlichen geben alles. Sie meistern die Herausforderungen bravourös mit bewundernswertem Elan, angefeuert vom Publikum und den Jugendlichen anderer Mannschaften. Der Teamgeist ist gross, ebenso die Freundschaft unter den Mannschaften: Quasi ein Gegeneinander im grossen Miteinander. Und genau dies sorgte für diese prickelnde, vitale Aura, die alles zu durchdringen scheint. Alle haben Freude. Sind aufgeregt, engagiert, wetteifern. Rundherum wird gelacht und gejohlt, gescherzt, manche der Kids sind konzentriert in ihrem Element gefangen, wiederum andere gönnen sich im Schatten ein wenig Ruhe und Erholung. Trotz aller möglichen Wettkampfambitionen und der vermeintlichen Suche nach Bestätigung in einem Wettkampf: Konkurrenz ist nebensächlich. Es wuselt. Es lebt. Es ist laut. Die Stimmung ist hoch, ebenso die Anspannung, und die Atmosphäre kocht. Es wird geschwitzt. Es ist heiss an diesem Samstagnachmittag, aber Feuer an sich hat es nirgends. Und dann fällt auf, dass die Zahl der Mädels wohl gut einen Drittel der jugendlichen Feuerwehrkräfte ausmacht. Kameradschaft wird in der Feuerwehr gross geschrieben wie mit unsichtbaren riesigen Lettern im heute ach so blauen Himmel. «Mir geht es hier nicht ums Gewinnen. Klar, wäre das schön. Aber dabei sein ist das Wichtigste. Ich denke, die meisten empfinden es so: Wir sind stolz darauf, bei der Feuerwehr zu sein und heute unser Können zu demonstrieren», sagt Jasmina Edattukaran aus der Mannschaft des Bezirks Pfäffi-

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kon. Die auf Anhieb authentisch wirkende Fehraltorferin mit zur Hälfte indischen Wurzeln strahlt happy, für ihre 15 Lenze bewundernswert selbstbewusst und geerdet. Im Alltag stecke sie gerade im ersten Lehrjahr zur Kauffrau auf der Gemeindeverwaltung von Fehraltorf. Sie gehört seit zwei Jahren zur Jungendfeuer-

Jasmina Edattukaran, 15, aus Fehraltorf kämpft für den Bezirk Pfäffikon


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blickpunkt

wehr, nachdem sie Fussball und HipHop-Tanz aufgegeben und inzwischen viel vom Feuerwehrhandwerk gelernt hat. Ihre altruistische Grundhaltung äussert sich so: «Mir gefällt vor allem der Aspekt, dass die Feuerwehr als Institution zur Hilfe in jeglichen Notlagen zur Stelle steht. Retten ist das Ding, in Verbindung mit Feuer, Wasser, Unfällen und sons­ tigem Katastrophengeschehen. Das fühlt sich gut an.» Weiterführend erklärt Reto Unterholzner als OKPräsident des Anlasses: «Die Jugendfeuerwehrler sind der perfekte Nachwuchs für die Orts- oder Berufsfeuerwehren: Die können einfach schon alles, was das Handwerk betrifft – oft besser als Erwachsene, die später einsteigen.» Und sie hätten die richtige Einstellung, seien meist super engagierte Persönlichkeiten. Einzig die Erfahrung in Einsätzen fehle ihnen. Denn daran dürfen sie erst ab 18 Jahren teilnehmen, sofern sie fertig ausgebildet sind. Nach dem 13. Geburtstag dürfen die Jugendlichen in die Jugendfeuerwehr eintreten. Nebst der eigen­ tlichen feuerwehrhandwerklichen

Ausbildung dominieren Spiel, Spass, das Entwickeln von Engagement und Kameradschaft. Das frühe Entdecken individueller Grenzen fördert die persönliche Entwicklung dieser jungen Menschen. Sie kommen sich selbst näher, entdecken und fördern ihre Ressourcen selbst motiviert und gecoached und gewinnen an Selbstbewusstsein. Schule

fürs Leben und richtig gesund, was heute hier erfreulich auffällt. Am Plauschposten dürfen die Jugendlichen auf einem Palettrolli mit Propellerantrieb fahren. Der Antrieb kommt von einem Lüftergerät, das die Feuerwehr benötigt, um in verqualmten Gebäuden die Sicht frei zu blasen. Dieses ist auf ein normales SBB-Palett montiert, welches der

Rolli huckepack nimmt. Dabei erreicht das so hemdsärmlig konstruiert wirkende Gefährt in etwa eine Geschwindigkeit von zwölf Stundenkilometern. Die Piloten müssen um mehrere Pylonen eine Runde kurven. Es geht nicht nur darum, geschickt zu fahren, sondern im Fokus liegt die eigenen Sicherheit im Umgang mit Maschinen und Fahrzeugen.


blickpunkt

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Willst auch du der Jungend­feuerwehr beitreten? Alle Infos findet ihr unter www.jfw-pfaeffikon.ch. Hier das Wichtigste: Du musst bereit sein, eine Woche deiner Sommeroder Herbstferien für den Grundkurs im Feuerwehrausbildungszentrum Andelfingen zu opfern. Wir bilden Dich in ver-schiedenen Bereichen aus: Atemschutz, Funk, Leiterdienst, Löschdienst, Pionier, Sanität und Verkehr. Du erlernst das Handwerk wie bei der Ortsfeuerwehr. In Andelfingen wirst du übernachten, es besteht dabei eine gewisse Lageratmosphäre und Spiel und Spass gehörten dazu. Das erlernte Wissen wird in der ­Jugendfeuerwehr Bezirk Pfäffikon dann vertieft. Deswegen wird erwartet, dass du an den Übungen in Pfäffikon teilnimmst. In den Weiterbildungen erhältst du auch einen Nothelferkurs, was dir für die spätere Fahrschule zum Autolenker zu Gute kommen wird. Die Ausrüstung wird gestellt, du bist verpflichtet, ihr Sorge zu tragen. Wenn du also Kameradschaft und Teamgeist suchst, etwas Grossartiges lernen willst, dann nimm Kontakt auf über die Website. Gegen 18 Uhr haben sich die Wettkampfaktivtäten dem Ende zugeneigt, die Stimmung wird ausge­ lassener. Im Wettkampfbüro werden die Fehlerpunkte ausgewertet; so wenige wie möglich zu bekommen ist das Ziel. Im Fuhrparkunterstand der Pfäffiker Feuerwehr haben Mitglieder des OKs bereits mit Paletten ein Siegerpodest errichtet. An den Festbänken steigt der Lärmpegel, ebenso die Spannung. Die meisten Jugendlichen tragen noch ihre Feuerwehrklamotten. Wer kann, macht sich Luft, begiesst den Kopf mit Wasser. Die Sonne neigt sich dem ­ Horizont allmählich zu, was ihre Strahlkraft aber nicht mindert. Der Raum wird durch die Oberfenster in goldenes Licht getaucht, alle Farben leuchten intensiv, vor allem die Feuerwehrfahrzeuge betont dies. Reto Unterholzner würdigt dann übers Mikrofon das grosse Engagement ­ der Kids und wie gelungen der Wettkampf zu Ende gegangen sei. Es gab keine Unfälle, alle sind glücklich und erschöpft. Auch der Kommandant der Pfäffiker Feuerwehr, Erich Rubinig, ist dabei: Er wirkt froh, leicht

­ rschöpft und äussert sich als Gast­ e geber voll des Lobes. Er gehörte selbst zu den Postenchefs und wirkt in seiner Funktion und Uniform ein wenig wie der fachliche Schirmherr des Anlasses. Was er im Gespräch abwiegelt: «Es ging hier nicht um mich oder was die Erwachsenen taten. Sondern um all diese wunderbaren Jungen und Mädels, die teils bis an ihre Grenzen alles aus sich rausgeholt haben. Ich bin unendlich stolz, dabei gewesen zu sein.» Die von Unterholzner engagierte 19-jährige Edamey Hugentobler ist Influ­ encerin, Model und Studentin und übernimmt gekonnt die Rolle der Moderatorin für die Siegerehrung. Küsschen gibt es aber keine während der Siegerehrung, worüber sich einer der Jungs verschmitzt mokiert. Jeder Mannschaft wird lärmig Tribut gezollt, die Stimmung erreicht gegen die Rangverkündung der Podestplätze hin einen neuen Höhepunkt, schon fast tumultartig. Uster 2 gewinnt wohlverdient mit nur 13,5 Fehlerpunkten, den letzten Platz belegt Winti 2 mit 139,8. Jeder gratuliert jedem. «Es kommt halt darauf an,

wieviel Wettkampferfahrung in einer Mannschaft zusammenkommt und wie viele Neulinge in einer Mannschaft sind», erklärt Jasmina überglücklich und kein bisschen müde wirkend. Die beiden Mannschaften des Bezirks Pfäffikon belegen die Plätze sieben und neun. Für sie gar kein Thema, einfach ok. Schon gehts ans Aufräumen, aber

die Postenchefs um Kommandant Rubinig genehmigen sich erst mal ein Bierchen, stossen an, lassen den Tag Revue passieren. Alles ist gut. Derweil der Redaktor bereits Richtung Dorfete radelt, dort gibt’s noch zu tun. n

Edamey Hugentobler und Reto Unterholzer leiten die Preisvereihung


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gemeinde

Der Gemeinderat Pfäffikon berichtet

Petition gegen Bau einer Mobilfunkantenne Pfäffikerstrasse 21 in Auslikon Am 11. März 2019 haben Mitglieder des Dorfvereins Auslikon eine Petition mit 259 Unterschriften zur geplanten Mobilfunkantenne an der Pfäffikerstrasse 21 in Auslikon eingereicht. Die unterzeichnenden Personen bitten den Gemeinderat Pfäffikon, den Bau der geplanten Antenne aus folgenden Gründen zu stoppen: – Unsichere Langzeitwirkung auf die Gesundheit. – Schule in unmittelbarer Nähe. – Wertverlust von Liegenschaften. – Verschandelung des Dorfbilds. – Auslikon verfügt bereits über eine gute Abdeckung des MobilfunkNetzes. – UMTS-Strahlung kann nach wie vor nicht genau genug gemessen werden. Der Gemeinderat hat an der letzten Sitzung die Petition zur Kenntnis genommen und eine entsprechende Antwort verfasst. Hier eine gekürzte Fassung mit den wichtigsten Inhalten: Die Zulässigkeit einer Mobilfunkantenne wird auf Stufe Gemeinde einzig im Rahmen eines Baubewilligungsverfahrens beurteilt. Die kommunale Baubehörde hat dabei einen reinen Vollzugsauftrag. Es gelangt mehrheitlich übergeordnetes Recht zur Anwendung. Sind die Bauvorschriften eingehalten, besteht ein Rechtsanspruch auf eine Bewilligung. Im Falle einer Mobilfunkantenne verfügt die Baubehörde über keinen freien Entscheidungsspielraum. Baugesuche von Mobilfunkanlagen müssen auf die Einhaltung der Grenzwerte für nichtionisierende Strahlungen (NIS) gemäss der Verordnung über den Schutz vor nichtionisierender Strahlung (NISV) überprüft werden. Hierzu bietet das kantonale Amt für Abfall, Wasser, Energie und Luft (AWEL) für alle Gemein-

den fachliche Unterstützung an, welche vom Bauamt Pfäffikon auch immer genutzt wird. Eine wichtige Auflage im Bewilligungsprozess sind die Abnahmemessungen an Orten mit empfindlicher Nutzung (OMEN). Mit dem Nachweis durch Abnahmemessungen, dass die Grenzwerte bei allen kritischen OMEN eingehalten sind, ist der Bewilligungsprozess abgeschlossen. Die gestalterischen Vorschriften werden jeweils im kommunalen Entscheid abgehandelt. 5G ist – entgegen verschiedener Medienberichte – weder eine grundlegend neue Technologie (5G entspricht in der Funksignalgebung weitgehend derjenigen von 4G) noch sollen unerforschte hohe Frequenzen für die Übertragung genutzt werden. Die neuen Frequenzen (bei etwa 3,5 GHz) liegen zwischen den bisher genutzten Mobilfunkfrequenzen und z.B. dem weit verbreiteten WLAN auf 5 GHz. Für die Prüfung von Standortdatenblättern in Bezug auf 5G gilt daher grundsätzlich folgendes: Die Verordnung über den Schutz vor nichtionisierender Strahlung (NISV) ist technologieneutral und gilt unabhängig davon, ob es sich bei der Mobilfunktechnologie um 3G (UMTS), 4G (LTE) oder 5G (New Radio) handelt. Dies bedeutet, dass auch Anlagen mit 5Gfähigen Antennen wie bisher in Bezug auf die Einhaltung der Vorschriften der NISV beurteilt und behandelt werden können. Je nach Art der geplanten Änderung (und eben unabhängig von der Funktechnologie) braucht es ein ordentliches Baubewilligungsverfahren (z.B. bei Leistungssteigerung der Anlage) oder nur ein Bagatellverfahren (z.B. Antennenwechsel ohne Leistungssteigerung). 5G-fähige Antennen werden also sowohl im Rahmen der ordentlichen Baubewilligungsverfahren (durch die Gemeinde, mit Unterstützung

durch das AWEL) als auch im Rahmen von Bagatellverfahren (kontrolliert nur durch das AWEL) behandelt. Bei der Thematik Wertverlust von Liegenschaften handelt es sich um eine privatrechtliche Angelegenheit, welche nicht durch die Gemeinde zu beurteilen ist. Entsprechend stützt sich der Gemeinderat Pfäffikon auf die Verordnung über den Schutz vor nichtionisierender Strahlung (NISV), welche vom Bundesrat erlassen wurde.

und können so Einwendungen anbringen. Damit keine Rechtsunsicherheiten, besonders auch für anstehende Baubewilligungen entstehen, ist es für Pfäffikon dringlich, diese Arbeiten und Verfahren in Angriff zu nehmen. Die nötigen Ingenieurdienstleistungen wurden im Submissionsverfahren ermittelt und an die Firma Hunziker Betatech AG für 49 542.00 Franken vergeben.

Kulturgut der Gemeinde Pfäffikon

Die Gemeindeversammlung vom Montag, 23. September 2019, findet nicht statt. Es liegen keine Geschäfte vor.

Die Kulturkommission Zürcher Oberland will mit vereinten Kräften in der Region das reiche Kulturerbe pflegen und das vielfältige Kulturschaffen fördern. Eine wichtige Grundlage dazu bilden die KulturAuslegeordnungen der einzelnen Gemeinden. Auch Pfäffikon beteiligt sich und ruft dadurch die vielfältige Kultur ins Bewusstsein von Behörden und Bevölkerung. Die Auslegeordnung bildet die Grundlage für eine umfassende Öffentlichkeitsarbeit – unter anderem auch für WikipediaEinträge – und eine vielfältige Nutzung im Schulunterricht. Sie fördert die kulturelle Teilhabe. Die KulturAuslegeordnung wird periodisch jeweils auf Anfang einer Amtsperiode aktualisiert und dem Gemeinderat zur Kenntnisnahme vorgelegt. Die Bevölkerung wird ebenfalls eingeladen, die auf der Webseite der Gemeinde Pfäffikon veröffentlichte Liste zu prüfen und allfällige Korrekturen und Ergänzungen der Gemeinderatskanzlei unter gemeinderatskanzlei@pfaeffikon.ch zu melden.

Festlegung Gewässerraum im Siedlungsgebiet Für jedes Gewässer ist aus gesetzlichen Gründen zu bestimmen, wie breit der Gewässerraum im Einzelfall sein muss. Dabei werden betroffene Grundeigentümer im Rahmen der öffentlichen Auflage informiert

Keine Gemeindeversammlung am 23. September 2019

Kurzmitteilungen Der Gemeinderat hat … – die Terminplanung für die Gemeindeversammlungen sowie die Wahlen und Abstimmungen für das Jahr 2020 festgelegt. – die Kreditabrechnung über den Ersatz des 3-m-Sprungturms im Betrag von 114 417.85 Franken inkl. MWST genehmigt und die Minderkosten von 20 015.05 Franken zur Kenntnis genommen. Zusätzlich kann noch der zugesicherte Beitrag aus dem Sportfonds von 19 000.00 Franken eingefordert werden. – den Krankenversicherungs-Revisionsbericht vom 23. Mai 2019 genehmigt. – das durch das Ingenieurbüro Frei + Krauer AG überarbeitete Generelle Wasserversorgungsprojekt 2017 der Gemeinde Pfäffikon genehmigt. Die Gemeinderatsbeschlüsse finden Sie unter www.pfaeffikon.ch in der Rubrik Politik. Bennie Lehmann, Gemeindeschreiber-Stellvertreter


gemeinde

Der Gemeinderat Pfäffikon berichtet

Wochenmarkt ab Frühling 2020 Ende Juli wurde den Behörden- und Gemeindevertretern durch Haupt­ initiantin Claudia Knecht das Konzept für einen Wochenmarkt an der Seestrasse präsentiert. Zusammen mit Dominic Gross gründet sie den Verein Pfäffiker Wochenmarkt. Ein Frischwarenmarkt mit diversen Naturerzeugnissen aus der Region soll zur Wiederbelebung der neu gestalteten Seestrasse beitragen. Beginnend mit einem Marktkaffee an der Seestrasse 2, soll der «Pfäffiker Wuchemärt» mindestens 60 Meter lang auf der westlichen Seite der Strasse hinab führen und auf Höhe Schulweg enden. Im ersten Jahr startet der Verkauf Anfang Mai, jeden Samstag bis im November, 8 bis 13 Uhr. Der Wochenmarkt soll sich im Pfäffiker Dorfleben als feste Grösse etablieren und für Marktfahrer, das Gewerbe sowie die Pfäffiker Bevölkerung gewinnbringend sein. Dem vorgesehenen Marktstandort stimmt der Gemeinderat zu. Auf den vom Marktplatz tangierten blauen Zonen darf nicht parkiert werden. Ansonsten soll der Motorfahrzeugverkehr während des Marktbetriebes zulässig sein. Zur Planungssicherheit wird dem Verein Pfäffiker Wochenmarkt (in Gründung) eine dreijährige Bewilligung zur Belegung des öffentlichen Grundes erteilt. Die Standgebühren sind durch den Verein Pfäffiker Wochenmarkt kostendeckend festzulegen. Damit sind u.a. allfällige Aufwendungen des Bauamtes der Gemeinde (Marktstände/Signalisation) sowie der Gemeindewerke (Installation und Strombezug) zu begleichen. Bei Interesse an einem Marktstand kann der Verein Pfäffiker Wochenmarkt kontaktiert werden. Die Kontaktdaten sind unter www.wochenmarktpfaeffikon. ch zu finden. Gemäss der Gebührenverordnung vom 18. Juni 2018 beträgt die Pauschalgebühr pro Veranstaltung für das Benützen öffentlichen Grundes Fr. 100.00. Da nur ein Teilbereich der Seestrasse beansprucht wird und der Marktbetrieb lediglich vormittags stattfindet, hat das Geschäftsfeld Sicherheit einen Pauschalpreis von Fr. 25.– pro Markttag (rund Fr. 900.– pro Jahr) festgelegt. Um die Seestrasse als Begegnungszone weiter zu fördern, verzichtet der Gemeinderat in den ersten beiden Jahren auf die Gebühr und bewilligt das

Gesuch des Vereins Pfäffiker Wochenmarkt.

Petition zur Buslinie 859 Am 28. März 2019 haben Einwohner aus Auslikon eine Petition mit rund 320 Unterschriften zur Buslinie 859 eingereicht. Dies aufgrund von Fahrplanänderungen, die ab dem 9. Dezember 2018 im Rahmen des Fahrplanwechsels umgesetzt wurden. Die Petition verfolgt das Ziel, die morgendlichen Busverbindungen auf die S3 abzustimmen und die letzte Busverbindung wieder einzuführen. Der Gemeinderat hat die Petition an der Sitzung vom 27. August 2019 zur Kenntnis genommen und eine entsprechende Antwort verfasst. Der vierjährige Busversuchsbetrieb Pfäffikon–Wetzikon–Hittnau wurde an der Gemeindeversammlung vom 3. Dezember 2012 angenommen. Die Buslinien 858 und 859 sind somit seit Mitte Dezember 2013 in Betrieb. Der Versuchsbetrieb hat ergeben, dass die Morgen- und Abendkurse innerhalb der Gemeinde Pfäffikon im Gegensatz zu den Mittagskursen befriedigende Resultate erzielten. Mit dem Fahrplanwechsel 2019 wurden die Buslinien 858 und 859 definitiv ins Angebot des ZVV aufgenommen. Allerdings nahm der ZVV auch zwei Fahrplanänderungen vor, die sich für die Bevölkerung von Auslikon ungünstig auswirken. Diese bilden den auch wie erwähnt die Basis der Petition: •  Die Abfahrtszeiten der S3 wurden aufgrund eines Engpasses in Effretikon um 2 Minuten vorverschoben, ohne den Fahrplan der Buslinie 859 entsprechend anzupassen. •  Aufgrund der geringen Fahrgastzahlen (Kostendeckungsgrad <30%) wurde der letzte Kurs – 19.36 Uhr ab Bahnhof Pfäffikon – gestrichen Die eingereichten Begehren hat die Gemeinde im Rahmen der öffentlichen Auflage des Verbundfahrplanprojekts 2020–2021 fristgerecht an die zuständigen Stellen weitergeleitet. Weiter wurden die Begehren durch den Gemeinderat im Rahmen seiner Möglichkeiten an der regio­ nalen Verkehrskonferenz vertreten und unterstützt. Am 4. Juli 2019 hat der Verkehrsrat den Verbundfahrplan beschlossen, welcher ab Dezember 2019 folgende Auswirkungen auf die Buslinie 859 hat:

•  Die Abfahrten der Kurse ab Wetzikon werden um 1 Minute vorverlegt, damit die Anschlüsse auf die S3 sichergestellt werden können. •  Der gestrichene Abendkurs – 19.36 Uhr ab Bahnhof Pfäffikon – wird nicht wiedereingeführt.

Gemeinderat lehnt die Einführung des Abendkurses ab Aufgrund der tiefen Fahrgastfrequenz ist der ZVV nicht bereit, den letzten Abendkurs wieder einzuführen. Aus diesem Grund bleibt nur die Option, den Abendkurs über einen erneuten Versuchsbetrieb nach § 20 PVG zu erhalten. Dies hätte zur Folge, dass die Gemeinde mit dem ZVV einen entsprechenden Vertrag aushandeln und sämtliche Kosten tragen müsste. Die Gemeinde Pfäffikon hat in den vergangenen Jahren er-

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hebliche finanzielle Mittel in eine bessere Erschliessung der Aussenwacht Auslikon durch den öffentlichen Verkehr investiert. Bereits in der Vorlage an die Gemeindeversammlung Ende 2012 wurde betont, dass ein dauerhafter Betrieb der Buslinie von einer genügenden Auslastung abhängt. In diesem Zusammenhang hat der ZVV nun das Angebot der Buslinie 859 überprüft und reduziert. Der Bauvorstand hat beim ZVV dafür gesorgt, dass der Entscheid zum Verzicht auf den Abendkurs revidiert wird, was leider nicht gelungen ist. Aufgrund finanzieller Engpässe in der Gemeinde sieht der Gemeinderat keine Möglichkeit, wiederholt Kosten für einen Versuchsbetrieb für den gestrichenen Abendkurs zu übernehmen. Der Gemeinderat wird sich jedoch weiter dafür einsetzen, dass der Fahrplan der Buslinie 859 durch den ZVV wieder ausgedehnt wird. Hanspeter Thoma, Gemeindeschreiber

Neue Baukontrolleurin per 1. September 2019 Wir heissen die neue Baukontrolleurin Maya Vettiger herzlich im Verwaltungsteam der Gemeinde Pfäffikon willkommen.

Abnahmetermine und baupolizeiliche Anliegen können direkt an Frau Vettiger gerichtet werden. Tel. 044 952 51 55, E-Mail an maya. vettiger@pfaeffikon.ch


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gemeinde

Die Werkkommission Pfäffikon berichtet

auch im gesamtschweizerischen Vergleich jedoch immer noch sehr tief. Die Werkkommission hat die neuen Stromtarife 2020 genehmigt.

Stromtarife 2020 neu festgesetzt Aufgrund der Kostenrechnung und der Netzkostenkalkulation, welche durch die Betriebsleitung der Gemeindewerke Pfäffikon erstellt wurden, hat die Werkkommission die Strompreise für das Jahr 2020 festgesetzt.

Netznutzungspreise Mit Ausnahme des Mittelspannungs­ tarifs (Industrie) sinken bei allen anderen Kundengruppen die Netznutzungspreise durchschnittlich um rund 12% bzw. 0,79 Rp./kWh. Der Hauptgrund für die tieferen Netznutzungspreise sind die gesunkenen Betriebskosten, Systemdienstleis-

Netzzuschlag (Bundesabgaben)

tungen und die Deckungsdifferenzen der Vorjahre. Bei den Systemdienstleistungen hat die swissgrid ag per 1. Januar 2020 den Preis von 0,24 Rp./kWh auf neu 0,16 Rp./kWh gesenkt. Zusätzlich gestalten die ­Gemeindewerke ihre Preise tief und nehmen damit einen kalkulierten Verlust von Fr. 293 498 in Kauf.

Peter Winiger, Sekretär Werkkommission

Gemäss dem Bundesamt für Energie (BFE) wird auch für die Stromtarife 2020 der maximal zulässige Netzzuschlag von 2,30 Rp./kWh verrechnet (2,20 Rp./kWh für kostenorientierte Einspeisevergütung und 0,10 Rp./ kWh für Gewässerschutz). Aufgrund der deutlich gestiegenen Marktpreise resultiert bei einem Vier-Personen-Haushalt mit einem durchschnittlichen Jahresverbrauch von 5000 kWh, trotz des reduzierten Netznutzungspreises, eine Erhöhung von rund Fr. 45.– pro Jahr. Die Strompreise der Gemeindewerke Pfäffikon sind im kantonalen wie

Energiepreise (Stromhandel) Die Energiepreise hingegen steigen um 33% resp. 1,66 Rp./kWh. Dies ist hauptsächlich auf die massiv gestiegenen Marktpreise zurückzuführen.

Korrigendum In der letzten Ausgabe ist dem Layouter ein kleines aber nicht unerhebliches Missgeschick passiert. Er hat in der Hitze des Gefechts nur einen Teil der Strompreistabelle ins Layout übernommen. Wir veröffentlichen deshalb an dieser Stelle noch einmal den vollständigen Artikel und entschuldigen uns in aller Form für das Missgeschick.

Stromtarife 2020 der Gemeindewerke Pfäffikon ZH (Preise ohne Mehrwertsteuer) Energie Hochtarif Rp./kWh

Energie Niedertarif Rp./kWh

Netz Hochtarif Rp./kWh

Netz Niedertarif Rp./kWh

Haushalt- und Kleingewerbe-Tarif HK

7.90

5.30

+

6.60

3.10

+

0.16

+

2.30

Gewerbe-Tarif GG

7.05

4.75

+

5.90

2.50

+

0.16

+

Industrie-Tarif NS

6.65

5.15

+

4.40

3.10

+

0.16

Industrietarif MS

6.35

4.95

+

1.80

1.30

+

Temporäranschluss-Tarif TA

6.00

+

7.80

Beleuchtungs-Tarif ST

6.15

+

7.20

Rückvergütung RE

8.00

Tarife

(Energiebezug bis 50'000 kWh pro Jahr)

(Anschlussleistung grösser 30 kVA und Energiebezug von 50'000 bis 100'000 kWh pro Jahr)

(Anschlussleistung grösser 30 kVA und Energiebezug über 100'000 kWh pro Jahr)

(mit eigener Trafostation)

(vorübergehende Anschlüsse)

(öffentliche Strassenbeleuchtung)

Naturstromprodukte Natur basic Natur star Natur solar

Netz SDL Rp./kWh

Netzzuschlag Rp./kWh

Total Hochtarif Rp./kWh

Total Niedertarif Rp./kWh

Grundpreis Netz Fr./Mt.

Grundpreis Energie Fr./Jahr

=

16.96

10.86

+

8.00

+

16.00

2.30

=

15.41

9.71

+

60.00

+

16.00

+

6.00

+

2.30

=

13.51

10.71

+

60.00

+

16.00

+

6.95

0.16

+

2.30

=

10.61

8.71

+

60.00

+

16.00

+

6.65

+

0.16

+

2.30

=

16.26

+

8.00

+

16.00

+

0.16

+

2.30

=

15.81

+

8.00

+

16.00

Leistungspreis Fr./kW/Mt.

6.00

Aufpreis: 1.00 Rp./kWh (100 % aus "naturemade basic und star"-zertifizierten Wasserkraftwerken sowie gefördertem Strom aus KEV-Anlagen) Aufpreis: 3.50 Rp./kWh (Energiemix aus 80 % Wasserkraft, 18 % Biomasse und 2 % Solarenergie, hauptsächlich aus Kanton Zürich) Aufpreis: 18.15 Rp./kWh (100 % Solarenergie aus Versorgungsgebiet der EKZ)

SDL Abgabe für Systemdienstleistungen der swissgrid ag (Pronovo AG) Netzzuschlag (Bundesabgaben) Kostenorientierte Einspeisevergütung (KEV): 2.20 Rp./kWh für Förderung erneuerbarer Energien und 0.10 Rp./kWh Bundesabgabe für Schutz der Gewässer und Fische Tarifzeiten Hochtarif Montag-Freitag Samstag

07.00 - 20.00 Uhr 07.00 - 13.00 Uhr

Niedertarif Montag-Freitag 20.00 - 07.00 Uhr Samstag 00.00 - 07.00 und 13.00 - 24.00 Uhr Sonntag ganzer Tag

/Volumes/ZEITSCHRIFTEN/_PFAEFFIKERIN/__PfaeffikerIN AKTUELL/PFAEFFIKERIN_2019/08_2019/_zum formatieren/Gemeinde/08 August Excel/2 GWP Strompreistabelle 2020.xlsx

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Amtliche Publikation Thema

Abteilung Präsidiales Telefon 044 938 55 30 Fax 044 938 55 10 praesidiales@hinwil.ch

Abstimmungen und Wahlen

Titel

Anordnung Urnenabstimmung vom 17. November 2019

Publikation

Amtsblatt des Kantons Zürich, Freitag, 20.09.2019

Zweckverband Kehrichtverwertung Zürcher Oberland (KEZO); Statutenrevision Anordnung Urnenabstimmung vom 17. November 2019 Seit dem Inkrafttreten vom 1. Januar 2018 des neuen Gemeindegesetzes (GG, LS 131.1) ist für selbständige Aufgabenträger wie Zweckverbände geregelt, dass grundlegende Änderungen ihrer Rechts- bzw. Organisationsgrundlagen (Zweckverbandsstatuten) der Zustimmung aller Verbandsgemeinden bedarf. Die Stimmberechtigten der Verbandsgemeinden beschliessen Vorlagen über die Revision von Verbandsstatuten an der Urne (§ 79 GG). Der Verwaltungsrat des Zweckverbandes Kehrichtverwertung Zürcher Oberland (KEZO) hat festgehalten, dass die Statutenrevision am 17. November 2019 zur Abstimmung unterbreitet wird. Gemäss § 57 Abs. 1 des Gesetzes über die politischen Rechte werden Wahlen und Abstimmungen an der Urne durch die wahlleitende Behörde angeordnet. Gemäss Art. 7d der Statuten des Zweckverbandes Kehrichtverwertung Zürcher Oberland (KEZO) vom 4. Dezember 2009 ist wahlleitende Behörde der Gemeinderat von Hinwil. In Anwendung dieser Bestimmung hat der Gemeinderat an seiner Sitzung vom 19. Juni 2019 beschlossen: 1.

Der Urnengang für die Totalrevision der Statuten des Zweckverbandes Kehrichtverwertung Zürcher Oberland (KEZO) wird auf Sonntag, 17. November 2019 angesetzt.

2.

Gegen diese Anordnung kann wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, schriftlich Rekurs in Stimmrechtssachen (§ 19 Abs. 1 lit. c i.V.m. § 19b Abs. 2 lit. c sowie § 21a und § 22 Abs. 1 VRG) beim Bezirksrat Hinwil, Untere Bahnhofstrasse 25a, 8340 Hinwil, erhoben werden. Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung erhalten.

Für den Fristenlauf ist die Publikation im Amtsblatt des Kantons Zürich am Freitag, 20. September 2019 massgebend. Hinwil, 20. September 2019 Zweckverband Kehrichtverwertung Zürcher Oberland (KEZO) Gemeinderat Hinwil (wahlleitende Behörde)

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Die Gemeindewerke Pfäffikon berichten

Gemeinde Pfäffikon

Information zur Trinkwasserqualität

Fundbüro

Die Gemeindewerke Pfäffikon versorgen die Gemeinde Pfäffikon ZH mit Trinkwasser. Das Trinkwasser stammt von den Quellen (Tobel, Bosshard, Tämbirg/Schwizerwis und Hermatswil/Ror) sowie von den Grundwasserfassungen (Gemis 1+2, Egli in Hittnau, Mettlen, Büel und Auslikon). Bezugsspitzen werden mit Zürichseewasser aus der überregionalen Gruppenwasserversorgung des Zürcher Oberlands (GWVZO) abgedeckt. Im Rahmen einer Kampagne des Verbandes der Kantonschemiker der Schweiz wurden in der ganzen Schweiz Trinkwasserproben erhoben und diese auf Rückstände von Kontaminanten untersucht. Besonderer Fokus lag dabei auf den Abbauprodukten von Pflanzenschutzmitteln, darunter auch Chlorothalonilsäure. Bei der Wasserversorgung Pfäffikon wurden bei der aktuellen Untersuchung erhöhte Rückstände beim Pumpwerk Mettlen festgestellt.

Täglich werden Gegenstände verloren oder liegengelassen. Vieles hat einen persönlichen oder materiellen Wert. Die betroffene Person ist dankbar, den verlorenen Gegenstand wieder zurück zu erhalten. Die Mitarbeitenden des Bevölkerungsdienstes sind dafür besorgt, die Fundsachen ihren rechtmässigen Besitzern zu vermitteln.

Chlorothalonil ist ein Wirkstoff, der in Pflanzenschutzmitteln seit den 1970er-Jahren gegen Pilzbefall als Fungizid zugelassen ist. Im Rahmen einer Neubeurteilung der Datenlage durch die Europäischen Lebensmittelsicherheitsbehörde (EFSA) wurde festgestellt, dass für Abbauprodukte von Chlorothalonil, wie z.B. Chlorothalonilsulfonsäure, keine ausreichenden Daten vorliegen, um deren Unbedenklichkeit zu belegen. Der Einsatz des entsprechenden Pflanzenschutzmittels wird voraussichtlich im Herbst dieses Jahres untersagt.

Zum Schutz der menschlichen Gesundheit gelten aus diesem Grund seit anfangs Juli 2019 strenge Höchstwerte. Daraus resultieren auch vermehrte Meldungen bezüglich Überschreitung dieser Höchstwerte. Es handelt sich hierbei um eine Vorsichtsmassnahme: Solange die Ungefährlichkeit dieser Stoffe nicht erwiesen ist, geht man davon aus, dass sie gefährlich sind. Diese Massnahme entspricht dem Vorsorgeprinzip, wie es im Lebensmittelgesetz verankert ist. Die aktuelle Beprobung der Wasserversorgung Pfäffikon hat nur beim Grundwasser-

pumpwerk Mettlen einen erhöhten Wert von 0.4 μg/l Chlorothalonilsulfonsäure im Trinkwasser ergeben. Dieser Wert liegt über dem zulässigen Höchstwert von 0.1 μg/l. Aufgrund der Untersuchungsergebnisse haben die Gemeindewerke Pfäffikon als Sofortmassnahme die Abschaltung des Pumpwerks Mett­ len veranlasst. In den nächsten Tagen werden verschiedene Wasserproben genommen und die Lage neu beurteilt.

Schulhaus Pfaffberg

Erfolgreiche Sanierung des Schulhauses Pfaffberg

Fundgegenstände wie: Handys, Schlüssel, Brillen, Uhren, div. Schmuckgegenstände, Schirme, USB-Sticks, div. Kleidungsstücke, können von den rechtmässigen Eigentümern gegen Entrichtung eines Finderlohns bis zum 30. November 2019 beim Fundbüro im Gemeindehaus abgeholt werden. Über Fundgegenstände, die bis zu diesem Datum weder vom Verlierer noch vom Finder abgeholt werden, wird verfügt. Andrea Bosshard, Sachbearbeiterin

Am 31. August 2019 fand der Tag der offenen Tür mit der symbolischen Schlüsselübergabe für das neu sanierte Schulhaus Pfaffberg statt. Ein erfolgreiches Projekt, welches termingerecht und nach aktuellem Kenntnisstand mit einer Kostengenauigkeit von +/– 10% im Rahmen des bewilligten Baukredits von Fr. 6 435 000.00 abgeschlossen werden kann.

Der Tag der offenen Tür war für alle Beteiligten ein erfreulicher Anlass. Dementsprechend war auch der Empfang sehr aufgestellt. Es wurden

Kaffee, Gipfeli und als Giveaways Pfäffiker-Turnbeutel verteilt. Auch hatten die Schüler einen Getränkestand aufgebaut. Auf einem Tisch

Auch von aussen wirkt das Gebäude ansprechender. Die Aussensanierung ist nun dem Design der Turnhalle angepasst

fand man das Tagesprogramm sowie einige Infos. Vor Ort waren Behördenvertreter aus RPK, Schulpflege, Gemeinderat sowie Mitarbeiter der Schule und von der Liegenschaftenverwaltung. Viele Pfäffiker(innen), Eltern und Kinder interessierten sich für das neu sanierte Schulhaus. Nach der Sanierung des Schulhauses Steinacker war nun auch das Sekundarschulhaus Pfaffberg an der Reihe. Das im Jahre 1969 erbaute Schulhaus ist dank den Stimmbürgern an der Abstimmung vom 26. November 2017 für eine Sanierung bewilligt worden. Die Bürger entschieden sich für die ökologische Variante, welche unter anderem nun ein energetisches Flachdach auszuweisen hat. Die neue behindertengerechte Rampe und der grössere Lift

Symbolische Schlüsselübergabe von Patrik Duvoisin, Projektleiter Liegenschaftenverwaltung, an Andi Räz, Schulleiter Sekundarschule Pfäffikon ermöglichen den Zugang in jedes Stockwerk des Schulhauses. Wie jedes grosse Vorhaben brachte auch dieses einige Meilensteine mit sich. Für eine reibungslose Vorgehensweise brauchte es ein gutes Zusammenspiel zwischen Schule, Politik und Planung. Nach Aussage von Gemeinderätin Rajka Frei, Ressort Liegenschaften, am Tag der offenen Tür war dies definitiv der Fall. Die Umgestaltung des Schulhauses


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hat sich gelohnt, die sanierten Klassenzimmer sind weitläufiger, die Wandtafeln sind neu mit einem Bildschirm ausgestattet und die Schulkorridore wirken freundlich und heller. Nicht nur die Schülerinnen und Schüler freuen sich auf das neue Schulhaus, auch der Schulleiter Andi Räz ist glücklich über die gelungene Sanierung. Schulpräsident Hanspeter Hugen­ tobler ergriff ebenfalls das Wort. Da man ein Schülerwachstum von 20% erwarte, sei eine Sanierung und Erweiterung der Zimmer unumgänglich. In den Volksschulen wird es aufgrund des hohen Wachstums in den nächsten Jahren definitiv mehr Lehrpersonen benötigen. Nicht nur die Sanierung des Pfaffberg Schulhauses wurde von den Stimmbürgerinnen und -bürgern

mit über 80% angenommen, auch das Schulhaus Mettlen weist die gleiche Abstimmungsquote auf. Erneut wird der temporäre Schulraum «Sand­ grueb» während der Sanierung des Mettlens in Betrieb genommen und bietet die Möglichkeit, die Kinder dort weiterhin zu unterrichten. Kinder sind unsere Zukunft. Sie führen die Schweiz in das 22. Jahrhundert. Bildung ist ein wichtiges Thema und im Rahmen dieser neuen Räumlichkeiten bereitet die tägliche Pflicht zur Schule zu gehen, hoffentlich allen Freude, zitierte Hanspeter Hugentobler zum Abschluss der Ansprachen. Der Besichtigungsrundgang begann über die neu erbaute Rampe im Untergeschoss, in dem sich die Werkzimmer sowie die Schulküche befin-

Die neuen Klassenzimmer wurden individuell eingerichtet und gestaltet, was nicht nur für die Lehrpersonen, sondern auch für die Schülerinnen und Schüler bestimmt ein Anreiz ist. Die jeweiligen Zimmer wirken moderner, grossräumiger und heller.

den. Danach führte der neu barrierefrei ausgebaute Lift in das 3. OG, wo die Besichtigung der diversen Schulzimmer startete. Die hungrigen Besucher durften

Gemeinde bibliothek

Literatur und Kreatives in der Bibliothek? Das geht! Handarbeit in der Bibliothek? Un­ sere neue Idee begeistert vielleicht auch Sie! Silvia Thoma, langjährige Kundin der Bibliothek und Susanna Bünzli, Leiterin der Bibliothek, führen nach den Herbstferien an ausgewählten Daten – jeweils donnerstags von 13.30 bis 15.30 Uhr – interessierte Handarbeitsbegeisterte beratend durch den Nachmittag. Holen Sie sich Tipps und Tricks von anderen und geben Sie Ihre Erfahrungen weiter. Genauere Infos und alle Daten finden Sie auf www.bibli-pfaeffikon.ch

oder auf einem Flyer, den wir Ihnen in der Bibliothek gerne aushändigen. Auch literarisch machen wir uns auf zu neuen Ufern! Lesehungrige und Bücherbegeisterte haben ab Ende Oktober an verschiedenen Dienstagmorgen von 9 bis 11 Uhr die Möglichkeit, sich bei uns in der Bibliothek gegenseitig die jeweiligen Lieblingsbücher vorzustellen. Bei Kaffee und Gebäck können Sie sich von anderen Leserinnen und Lesern inspirieren lassen und den Bücherhorizont erweitern. Detaillierte Angaben

Öffnungszeiten während der Herbstferien Montag, 7. Oktober 2019 Dienstag, 8. Oktober 2019 Mittwoch, 9. Oktober 2019 Donnerstag, 10. Oktober 2019 Freitag, 11. Oktober 2019 Samstag, 12. Oktober 2019

09 – 12 Uhr 15 – 19 Uhr geschlossen 09 – 12 Uhr 14 – 18 Uhr geschlossen

Montag, 14. Oktober 2019 Dienstag, 15. Oktober 2019 Mittwoch, 16. Oktober 2019 Donnerstag, 17. Oktober 2019 Freitag, 18. Oktober 2019 Samstag, 19. Oktober 2019

09 – 12 Uhr 15 – 19 Uhr geschlossen 09 – 12 Uhr 14 – 18 Uhr geschlossen

zu ­ diesen Veranstaltungen finden Sie ebenfalls auf unserer Website oder auf Infoflyer, die in der Bibliothek aufliegen. Am 24. Oktober 2019 von 9 bis 10 Uhr wird Daniela Binder – Buchhändlerin aus Winterthur – unserer Leserschaft neue kriminalistische und belletristische Leckerbissen des Bücherherbstes vorstellen. Bald sind auch schon wieder Schulferien. Bitte beachten Sie die speziellen Öffnungszeiten. Gerne machen wir die Bibliothek zusammen mit Ihnen zu einem lebendigen und besonderen Treffpunkt. Wir freuen uns auf Sie! Das Bibliotheksteam

nach der Rede noch eine Wurst vom Grillstand geniessen und sich untereinander austauschen. Noemi Waser Lernende Gemeinderatskanzlei


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Gemeindeferienwoche in Montmirail Kirchgemeindesekretariat Leiter Administration: Johann Kaiser Bürozeiten: Dienstag–Freitag, 9–12 Uhr Telefon 044 950 02 65 sekretariat@refkirchepfaeffikon.ch Weitere Adressen und Infos: www.refkirchepfaeffikon.ch

«Gemeinschaft» bezeichnet eine soziale Gruppe, deren Mitglieder durch ein starkes «Wir-Gefühl» miteinander verbunden sind – oftmals über Generationen. So beschreibt Wikipedia dieses Phänomen. Und die Erfahrung von Gemeinschaft tut von Herzen gut. So durften wir es in unserer Augustwoche zwischen Bieler- und Neuenburgersee erleben. Gemeinsam wurden dekorative Betonkugeln gefertigt, suchten wir im Waldabhang nach dem Weg und unterhielten uns an vier Vormittagen über die Jahreszeiten der Seele.

Gottesdienste im Oktober

Dienstag, 1. Oktober, 19.15 Uhr Pfarreizentrum, kath. Kirche Pfäffikon Begleiteteter Suizid – Nächstenliebe oder menschenunwürdig? Ein Abend zu einem nicht einfachen Thema. Für manche gehört es mit zum Wertvollen, das eine Ärztin, ein Arzt tun kann: Einen Menschen, der schwer krank ist und in aller Freiheit darum bittet, beim Suizid zu unterstützen. Für andere wird damit ein Hilferuf verkannt und ein Mensch in einer kaum aushaltbaren Situation nicht genügend begleitet. Pfarrer Paul Kleiner und Pastoralassistentin Karin Reinmüller sprechen über ihre Erfahrungen aus der Seelsorge, legen unterschiedliche Positionen dar und ermöglichen Ihnen so, sich selbst klarer zu werden über Ihre Meinung – und andere besser zu verstehen.

Sonntag, 6. Oktober, 9.30 Uhr Gottesdienst Pfarrerin Katharina Wirth Sonntag, 13. Oktober, 9.30 Uhr Gottesdienst Pfarrer Paul Kleiner Sonntag, 20. Oktober, 9.30 Uhr Gottesdienst mit Taufen Pfarrer Paul Kleiner Sonntag, 27. Oktober, 9.30 Uhr Gottesdienst Pfarrer Thomas Strehler

Stille Zeit und Handauflegen in der Kirche

Konzert mit Clemens Bittlinger

Donnerstags, 18.00 – 19.30 Uhr 2019: 26. September, 10. Oktober, 24. Oktober, 7. November, 21. November, 5. Dezember, 2020: 16. Januar, 13. Februar, 19. März

Lieder wie «Bleibe in Verbindung» ermutigen, die glücklichen Momente im Alltag zu entdecken und zu pflegen. Diese erspürt Bittlinger nicht etwa im Rückzug auf das Private, sondern ganz im Gegenteil: Offenheit, Gastfreundschaft und Neugier auf den anderen prägen Lieder wie «Sieh im Fremden das Vertraute». Poetische Songs wie «Könnte ich sein» nehmen uns mit auf die Reise in ferne Länder. Musikalisch begleitet wird er dabei vom Schweizer Pianisten David Plüss.

Während dem Handauflegen ist der Kirchenraum für alle offen. Man kann sich für eine Weile hinsetzen und einfach die meditativen Klänge des Monochords geniessen, gespielt von Regula Stahel. Wer mag, zündet eine Gebetskerze an und lässt sich je nach Bedürfnis die Hände auflegen. Die «Behandlung» findet im Sitzen je hinter einem schützenden Paravent im Chor der Kirche statt. Das obige Bild zeigt, wie wir das Handauflegen verstehen: Heilende Kraft von Gott strömt uns zu, erfüllt uns und strömt über zu den Menschen, die wir berühren. Zum bewährten Team gehören: Christine und Heini Baumberger, Susanne und Felix Reininghaus, Christina Durgiai und Pfarrerin Katharina Wirth.

Auf Leben und Tod

Samstag, 26. Oktober, 20 Uhr, Kirche

KleidertauschParty Freitag, 25. Oktober, 19.30 Uhr Pfarreizentrum, kath. Kirche Pfäffikon Eine Jeans, die zu eng sitzt, eine Bluse, die spannt, ein Kleid, das einem


kath. Kirche 13

Ausblick Pfarrei St. Benignus Schärackerstrasse 14 8330 Pfäffikon ZH Tel. 043 288 70 70 www.benignus.ch sekretariat@benignus.ch Seelsorger Felix Hunger, Priester Karin Reinmüller, Pastoralassistentin Ludwig Widmann, Gemeindeleiter Patricia Machill, Pastoralassistentin Pfarramt Andrea Balzer, Renate Rinderknecht Öffnungszeiten: Montag–Freitag, 9–11 Uhr, und Dienstag, Donnerstag, 14–17 Uhr Hauswart: Francesco Marzano Sakristanin: Andrea Schmucki Kirchenpflege: Josef Annen, Präsident Ein gemeinsames Angebot der reformierten und katholischen Kirche. Pfr. Paul Kleiner und Pastoralassistentin Karin Reinmüller

eine käsige Blässe ins Gesicht zaubert … Wir alle kennen Fehlkäufe und jede von uns hat Kleidungsstücke im Schrank, die trotz 30 Tage Schokoladeverzicht nicht mehr passen wollen. Wir bieten deinen Kleidern ein zweites Leben.

Gottesdienstzeiten 09.00 Uhr Freitagvormittag 18.00 Uhr Samstagabend 09.45 Uhr Sonntagvormittag 11.15 Uhr Santa messa In den Schulferien entfallen gewisse Gottesdienste.

Sonntag, 29. September 15.30 Gruppo Orizzonti – Forza … che si balla Dienstag, 1. Oktober 19.15 Auf Leben und Tod begleiteter Suizid Nächstenliebe oder menschenunwürdig?

Sonntag, 27. Oktober 15.30 Gruppo Orizzonti – Forza … che si balla Freitag, 1. November 12.15 zä Zmi Samstag, 2. November 18.00 Gottesdienst – Gedenken an die Verstorbenen

Freitag, 4. Oktober 12.15 zä Zmi

Sonntag, 3. November 9.45 Gottesdienst mit Aufnahme der Ministrierenden

Mittwoch, 9. Oktober 10.00 Gottesdienst im Alterszentrum Sophie Guyer, Pfäffikon

Mittwoch, 6. November 10.00 Gottesdienst im Alterszentrum Sophie Guyer, Pfäffikon

Mittwoch, 16. Oktober 10.15 Gottesdienst im Alterszentrum Waldfrieden, Pfäffikon 14.45 Gottesdienst im GerAtrium, Pfäffikon

Sonntag, 10. November 11.15 Gottesdienst – Tag der Völker

Donnerstag, 17. Oktober 10.20 Gottesdienst im Altersheim Rosengasse, Russikon Freitag, 25. Oktober 9.00 Gottesdienst Oktoberandacht Frauenverein 19.30 Kleidertauschparty, kath. Pfarreizentrum, Pfäffikon

Sonntag, 17. November 9.45 Familiengottesdienst mit HGU1-Kindern

Detaillierte Informationen zu den Veranstaltungen und unserer Pfarrei erhalten Sie auf unserer Homepage: www.benignus.ch.

Rücktritt von der Kirchenpflege

Gruppo Orizzonti – Hallo … es wird getanzt

Marianna Stauber ist per 31. August von der Kirchenpflege zurückgetreten. Sie begründet den Rücktritt nach einem dreiviertel Jahr mit dem fragilen und von Konflikten belasteten Zusammenspiel im dualen System sowie vielen neuen Abläufen mit entsprechenden Unsicherheiten im Zusammenhang mit dem Wechsel der Buchhaltungsstelle. Die Kirchenpflege bedauert den frühen Rücktritt von Marianna Stauber sehr und dankt ihr für ihren Einsatz sowie die Impulse, die sie in ihrer kurzen Amtszeit eingebracht hat. Die ganze Mitteilung der Kipfl ist auf www.benignus.ch publiziert. Die Kirchenpflege

Ein Vergnügen für alle an folgenden Sonntagen: 29. September, 27. Oktober, 24. November 2019, 2. Februar und 8. März 2020 Wir treffen uns wie immer nachmittags jeweils von 15.30 bis 19.30 Uhr im Pfarrsaal der kath. Kirche St. Benignus. Der Unkostenbeitrag beträgt Fr. 5.–. Neugierig? Macht mit! Wir freuen uns auf viele Tänzerinnen und Tänzer. Infos bei Frau Liviana Sardone, 044 950 48 36 oder beim Sekretariat, 043 288 70 70.


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Digital News von Dipl.-Ing. Sanjev Jagtiani

Sterben und Erben im digitalen Zeitalter Dem Computer-Doktor tut es immer Leid zu hören, wenn ein Kunde oder eine bekannte Person verstorben ist – er selbst kann aus eigener Erfahrung (plötzlicher Tod des Vaters im Beisein) gut nachempfinden, wie schmerzlich und kraftaufwendig die Zeit der Trauer und Neuorientierung für die Hinterbliebenen ist. Verstorbene leben im (nichts vergessenden) Internet aber dennoch weiter, sofern deren digitale Profile nicht gelöscht werden. Zumeist wird die virtuelle Hinterlassenschaft nach einem Todesfall aber nicht weiterverfolgt.

Digitale Spuren / Accounts, Konten und Profile «Früher war alles einfacher», eben auch das Sterben, gerade in der vordigitalen Zeit. Denn heutzutage ist fast jeder von uns auf zahlreichen Internetseiten und Portalen regis­ triert und hat dort ein digitales Profil (auch Account oder Konto genannt). Einige Beispiele sind Social Media wie facebook, WhatsApp oder Twitter, ebenso Apple-ID, Google- oder Microsoftkonto, Swisscom- oder SwissPass-Login. Ein digitales Konto gibt es beispielsweise auch bei Post, Behörden, Steueramt und Onlineshops inklusive Cumulus- und Supercard.

Digitaler Nachlass / virtuelles Erbe Die Regelung des digitalen Nachlasses wird immer wichtiger, denn nur wenige Menschen beschäftigen sich noch zu Lebzeiten mit ihrem virtuellen Erbe. Eine Ursache ist wohl un­ sere unvoreingenommene Lebensweise und der Umgang mit dem Tabuthema Tod. Eins im Leben ist jedoch ganz sicher: Wir werden alle irgendwann einmal sterben, sei es absehbar, etwa durch eine schwere Krankheit oder ganz plötzlich und unerwartet, beispielsweise durch einen Unfall oder einen Herzinfarkt. Es sind dann die Hinterbliebenen, die dabei das Nachsehen haben, gerade bei einem völlig überraschenden schmerzvollen Verlust eines Angehörigen. Neben der kraftraubenden Trauerbewältigung und der nervenaufreibenden Regelung des materiellen Erbes müssen diese sich auch noch um die digitale Hinterlassenschaft kümmern. Hinzu kommt

die grosse Herausforderung sich plötzlich mit den Computern, Notebooks, Tablets, SmartPhones und anderen digitalen Erbstücken beschäftigen zu müssen.

Digitales Erbrecht / Rechtsgrundlagen Alle Daten und Profile, die jemand nach dem Tod auf einem Computer oder im Internet hinterlässt, werden als digitaler Nachlass oder auch virtuelles Erbe bezeichnet. Während sich ein Nachlass in der vordigitalen Zeit im vergangenen Jahrhundert vorwiegend aus materiellen Vermögenswerten zusammensetzte, lassen wir heutzutage immer mehr virtuelle Besitztümer zurück. Im Erbrecht weist das digitale Erbe einige Besonderheiten auf, welche mit einem Testament und/oder einem Vorsorgeauftrag geregelt werden können. Gesetzesmässig folgt das Schweizer Erbrecht dem Grundsatz der Gesamtnachfolge, sodass Erben die Hinterlassenschaft mit dem Tod des Erblassers als Ganzes erwerben. Computer, Notebooks, Tablets und Smartphones des Verstorbenen gehen demnach als materieller Nachlass an die Erben über. Bei abgeschlossenen Verträgen (Forderungen) ist zu beachten, dass diese nicht automatisch mit dem Tod des Nutzers enden, insbesondere gilt dies bei Onlineverträgen und Abonnements. Sie müssen weiterhin von den Angehörigen bezahlt werden, wie etwa bei Virenschutzprogrammen, Dienste von Musik-/Videoanbietern, oder bei der Microsoft-Office 365-Software.

Löschung der Profile mit ­Zugangsdaten Für eine möglichst unkomplizierte Auflösung der virtuellen Hinterlassenschaft werden die Login-Daten der einzelnen Accounts, also Benutzernamen und Passwörter, benötigt. Hat der Verstorbene all seine Zugangsdaten zu Lebzeiten in einer Passwortliste notiert, so lässt sich der digitale Nachlass unkompliziert und ziemlich rasch erledigen. Falls keine Liste oder sonstige No­ tizen mit den Zugangsdaten vor­ handen sind, so müssen diese bei dem jeweiligen Anbieter (facebook, Swisscom, Google ...) angefragt wer-

den. Die notwendigen Informationen werden dann an eine «hinterlegte E-Mail-Adresse» verschickt. Ganz schwierig wird es, wenn kein Zugriff auf die E-Mail-Adresse des Verstorbenen besteht. In diesem Fall lassen sich die Zugangsdaten für das E-Mail-Konto nur über eine Hotline oder SMS-Identifikation besorgen, sofern das Smartphone des Verstorbenen noch funktioniert.

Schriftliche Kündigung von Konten Sind keinerlei Zugangsdaten vorhanden, muss die Kündigung eines Accounts/Kontos schriftlich erfolgen. Da die Vererbung von hinterlassenen Daten im Schweizer Recht aber nicht geregelt ist, fehlt es den Erben an einer Rechtsgrundlage für die Geltendmachung eines entsprechenden Herausgabeanspruchs sämtlicher Daten. Verschiedene Anbieter von E-Mail-Diensten, Social Media und vielen weiteren Onlineplatt­ formen (Apple-ID, Microsoft- oder Google-Konto …) löschen einen Account zwar auch ohne diesen Anspruch, aber erst nach dem Zusenden des Ausweises sowie der Sterbe-

urkunde, teilweise muss diese auf englisch übersetzt werden und vom Notariat beurkundet worden sein.

Fazit Hinterlegen Sie zur Vorsorge bitte alle Ihre Zugangsdaten, also Benutzernamen und Passwörter sämtlicher Accounts, Konten und Profile an einem gesicherten Ort. Bedenken Sie bitte, wie schwer es Ihre Angehörigen nach einem unerwarteten und plötzlich eintreffenden Un- oder Todesfall haben würden/werden – bereiten Sie ihnen nicht noch mehr etwaige Mühen und Qualen durch ­ eine umständliche Suche nach Ihren Passwörtern. Wichtig: Speichern Sie niemals Ihre Passwörter in einer Word-/Text-/Excel-Datei auf Ihrer Festplatte! Legen Sie diese Passwortdatei besser auf einem separaten USB-Stick ab, und verwahren diesen an einem sicheren Ort, den auch Ihre Angehörigen kennen. n

Zusätzliche Informationen zu diesem Thema finden Sie unter http:// www.doc-it.ch/news

Foto des Monats: Oktober 2019 Das Foto des Monats schoss diesen Monat Hans Bieri aus Pfäffikon. Er nennt das Bild: Sonnenuntergangsstimmung am See. Wir bedanken uns herzlich für die gelungene Aufnahme. Haben auch Sie ein Foto Pfäffikons,

welches Sie mit unseren Leserinnen und Lesern teilen möchten? Senden Sie es doch mit dem Betreff «Fotowettbewerb» an verlag@schellenbergdruck.ch, und vielleicht sehen Sie schon bald Ihr eigenes kleines Meisterwerk in der ­Pfäffikerin.

Neu: Zusätzlich zur Publikation in der Pfäffikerin, werden wir Ihr Monatsbild auf eine Hartschaumplatte drucken und einen Monat lang im Verlag aufhängen. Danach haben Sie die Möglichkeit, dieses zu günstigen Konditionen zu erwerben.


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Rundgang auf dem Hof der Familie Appenzeller

«Hier wäre ich gerne ein Kalb»

mr. Im äussersten Gemeindegebiet, nahe der Russiker Grenze, liegt der Hof der Familie Appenzeller. Auf 720 Metern über Meer tummeln sich be­ hornte Kühe freudig auf der saftig grünen Wiese, während fröhliche Kinderstimmen die milde Luft erfül­ len. Besucher, die den Blick vom Wohnhaus über die Umgebung schweifen lassen, fühlen sich inmit­ ten dieser grünen Idylle mit Blick über Pfäffikon und die Alpenkette ein wenig königlich. Florian Appen­ zeller führt dieses Reich in der vier­ ten Generation. Übernommen hat er den Hof im Jahr 2010 von seinem Va­ ter Heinz Appenzeller. Dass Florian hier mehr Bediensteter denn König ist, zeigt sich beim Besuch auf dem Hof sehr rasch: «Als Bauer richten sich viele meiner Tätigkeiten nach den Gegebenheiten der Natur. Bei­ spielsweise, wenn eine Kuh meine Unterstützung beim Kalbern braucht, ein Kalb krank ist oder auch im All­ tag, wenn die Kühe nach regneri­ schen Tagen nur zögerlich in den Stall zum Melken kommen wollen. Da gilt es, sich an den Verlauf der Natur anzupassen.»

Ein Unternehmer in Gummi­ stiefeln Vor der Übernahme des väterlichen Hofs arbeitete Florian 15 Jahre als Zimmermann. So erstaunt es wenig, dass er vor der Betriebsübernahme den Neubau des Freilaufstalls von der Planung bis zur Realisierung eng begleitete und verantwortete. Der Freilaufstall ist spezifisch auf die Be­ dürfnisse von behornten Kühen aus­

© Bild: Fabienne Appenzeller

Bei einem Rundgang auf dem Milch- und Mastbetrieb der Familie Appenzeller-Erni hoch über Pfäffikon zeigt uns Florian Appenzeller, wie ein moderner Betrieb aussieht und erklärt uns unter anderem, warum er gerne ein Kalb auf seinem Hof wäre und wieso Milch nicht gleich Milch ist.

Der Appenzeller-Hof gelegt. Diese brauchen im Gegensatz zu enthornten Kühen mehr Fläche, damit es nicht zu gegenseitigen Ver­ letzungen kommt. Der Bau des neu­ en Laufstalls ging mit der Betriebs­ erweiterung um einen Mastbetrieb einher. Diese Diversifizierungsstra­ tegie erlaubt dem Betrieb eine breite wirtschaftliche Basis. «Ein Bauer ist heute auch Unternehmer. Es reicht nicht mehr aus, einfach nur zu pro­ duzieren. Als Produzent von land­ wirtschaftlichen Erzeugnissen muss ich für eine langfristig gesicherte Existenz die Bedürfnisse des Mark­ tes beobachten und darauf reagieren können. Hinzu kommen regulatori­ sche Anforderungen, die es zu be­ rücksichtigen und sinnvoll umzuset­ zen gilt.»

Sinn stiften und Verantwortung tragen Für Florian ist die Arbeit auf dem Hof in mehrfacher Hinsicht sinnstiftend: «Ich kann hier Arbeit, Hobby und Familie miteinander vereinen. Als ­

Eine aufgeweckte Kälberschar begrüsst die Besucher

­amilienmensch bedeutet mir dies F sehr viel. Zugleich leiste ich mit der Produktion von Milch und Fleisch ei­ nen Beitrag zur Ernährung der Ge­ sellschaft.» Florian legt grossen Wert auf eine achtsame Tierhaltung und einen kritischen und verantwor­ tungsvollen Umgang mit Ressour­ cen. «Ich wirtschafte hier in einer möglichst verantwortungsvollen Wei­ se.» Deshalb baut er das Futter für die Milchkühe und die Kälberauf­ zucht auf dem eigenen Land an und produziert die Futterzusätze vor Ort auf dem Hof. «Damit möchte ich zum einen die Kreisläufe wieder schliessen und zum anderen die vollständige Kontrolle über die Fut­ termittel behalten.» Noch ist die au­ tarke Produktion nicht zu hundert Prozent möglich. Das soll sich aber nächstes Jahr durch den Anbau von eigenem Raps als Eiweisslieferant ändern.

Kuhflüsterer und Schlachter Dass die Tiere auf dem Hof der Ap­ penzellers ein würdiges Leben ha­ ben, ist deutlich sicht- und spürbar: Da ein freundliches Wort, dort ein aufmerksamer Blick und beim Zu­ rücktreiben der Kühe in den Stall eine Extra-Streicheleinheit für die ­ rang­ niedrigste und von der Herde eher gemiedene Kuh «Milka». Der grosszügige und helle Stall der Mast­ kälber ist frisch eingestreut. Die auf­ geweckten Tiere kommen neugierig näher und machen auf den Besucher einen gepflegten und zufriedenen Eindruck. Medikamente bekommen die Tiere nur, wenn es unbedingt notwendig ist. «Ganz ohne Medika­ mente ist die Mästung leider nicht

zu machen. Die Kälber stammen aus unterschiedlichen Höfen aus der Ostschweiz und jedes bringt eine andere Krankheit mit in den Stall. Dadurch ist zu Beginn der Mästung der Krankheitsdruck bei diesen Tie­ ren viel grösser als bei unseren Mastkälbern im Direktverkauf.» Sei­ ne 36 Milchkühe nennt Florian beim Namen, für ihn sind die Kühe keine Nummern, sondern Lebewesen, die seinen vollen Respekt verdient ha­ ben. Wie er den Respekt gegenüber den Tieren denn zusammenbringt mit der Tatsache, dass er jährlich gut 200 Tiere schlachten lässt, frage ich kritisch nach. «Aus meiner Sicht sind die Tiere auf dem Hof Nutztiere, die zu diesem Zweck aufgezogen wurden. Das ist ihre Bestimmung. Meine Aufgabe sehe ich darin, ihnen das Leben so angenehm wie möglich zu machen.» Selbstkritisch fügt Florian hinzu: «Ich glaube das­ ­ gelingt mir doch recht gut», und fügt schmunzelnd hinzu: «Jedenfalls pflege ich zu sagen, dass ich auf ­meinem Hof gerne ein Kalb wäre.»

Produkte mit Regionalität und Mehrwert Der Hof ist in der Umgebung für sei­ ne Produktion von hochwertigem Kalbfleisch bekannt. Das Fleisch aus dem eigenen Zuchtbetrieb verkauft die Familie im Direktverkauf. «Die­ ses Fleisch entspricht annähernd biologischer Qualität und wird aus­ schliesslich hier produziert. Die Schlachtung findet im nahegelege­ nen Wila statt.» Eine noch nachhalti­ gere Produktion ist kaum denkbar. Auf dem Betrieb werden in einem separaten Stall zusätzlich rund 80 Mastkälber gehalten. Dieses Fleisch ist mit dem Coop Label NaturaFarm® zertifiziert und wird an die Firma Bell AG verkauft. Neben dem Mast­ betrieb werden die weiblichen Käl­ ber der besten Milchkühe zur Auf­ zucht genommen. So lebt häufig ei­

Tägliche Streicheleinheit für «Milka»


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Florian Appenzeller führt den Appenzeller-Hof seit 2010 in vierter Generation ne Kuh mit eigenen Kindern, ihren Müttern, Tanten und anderen Verwandten zusammen im Stall. Die produzierte Milch wird teils zur Fütterung der Mastkälber verwendet und teils über die «mooh»-Genossenschaft, die grösste Vermark-

tungsorganisation in Bauernhand, vertrieben. In Zukunft möchte Florian die Einmaligkeit seiner Milch auf dem Markt mehr unterstreichen: «Die Milch vom Appenzeller-Hof stammt von behorntem Schweizer Original Braunvieh aus Laufstall- und Weidehaltung. Das Futter wird ab nächstem Jahr ausschliesslich von unserem Hof stammen. Das ist einmalig in der Region, damit setzen wir ein Markenzeichen, denn Milch ist eben nicht einfach Milch.» Darauf angesprochen, was sich der sympathische und geschäftstüchtige Bauer für die Zukunft seines Betriebs wünscht, entgegnet er nach einer längeren Denkpause: «Ich wünschte

mir, dass Konsumenten bei hochwertig produzierten, regionalen Produkten den Mehrwert für Tier und Umwelt erkennen und dieser Qualität auch in finanzieller Hinsicht Anerkennung schenken.»

Weitere Informationen Interessierte, die mehr über den Appenzeller-Hof in Pfäffikon erfahren möchten, finden auf deren Website eine Fülle von Informationen rund um den Betrieb oder nehmen im Rahmen eines idyllischen Spaziergangs selbst einen Augenschein vor Ort. Die Fleischpakete aus der eigenen Produktion können über die Website bestellt werden. www.appenzeller-hof.ch n

Im Melkstand wird jede Kuh mit Namen begrüsst

Palme-Fäscht 2019 Begünstigt vom prächtigen Herbstwetter, wurde das diesjährige PalmeFäscht mit einem riesigen Publikumsaufmarsch belohnt. Unter den Gästen war auch Andreas Zumbühl, der neue Geschäftsführer ab dem 1. Oktober 2019, in Begleitung von Gemahlin und Tochter.

hjk. Ab und zu wird im Beruf auch einer glücklich, der mit seiner Berufswahl eigentlich den falschen Start hingelegt hat. Der neue Palme-Geschäftsführer Andreas Zumbühl hat seinerzeit bei Zellweger Uster eine Elektronikerlehre absolviert, wechselte nach Lehrabschluss jedoch in ein Wohnheim für Menschen mit cerebralen Beeinträchtigungen und danach in ein Alters- und Pflegheim. Nach einer Zweitausbildung zum Psychiatriepfleger engagierte er sich stark im Sucht- und BehindertenBereich. Die letzten Jahre war der gebürtige Oberländer im Verein Werchschüür als Geschäftsführer

tätig, der sich um die berufliche und soziale Integration von Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen, sowie von sprach-, hör- und lernbehinderten Personen kümmert. Zur Erreichung dieser Ziele wird die Arbeitsintegration gefördert sowie Unterstützung beim Wohnen angeboten. Von Verein Werchschüür bis zur Stiftung zur Palme war es dann ein kleiner Schritt. Ausser dass in der Palme alles ein wenig grösser ist. Er freut sich jedenfalls sehr auf die neuen Herausforderungen in der Palme. Einen kleinen Vorgeschmack erhielt er wohl bereits beim Showauftritt des Chörli im Festzelt. n

Caroline Bobek, OK-Leiterin Palme-Fäscht, mit Andreas Zumbühl, neuer Geschäftsführer der Stiftung zur Palme per 1. Oktober 2019

Marktstände ...

Der grosse Auftritt des Palme-Chörli

... und eine begeisternde Seifenblasen Show von Lisa Bögli und ihrem Partner

Ein volles Festzelt bei Auftritt des «il coro palmeggiano»


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Danke für die Ernte Am Sonntag, 1. September, fand in Hermatswil das alljährliche Erntedankfest mit Taufgottesdienst statt. Der halbe Weiler gab alles für eine stimmungsvolle, teils besinnliche, vor allem gesellige Feier.

sr. Die Aussenwacht Hermatswil nördlich von Pfäffikon liegt ver­ steckt. Verschlafen in die umgeben­ de Hügellandschaft gebettet, ge­ säumt von Wäldern und Feldern, lädt an diesem Sonntagvormittag, dem 1. September, die bäuerliche Idylle mit ihrer kleinen Dorfgemein­ de zum Erntedankfest. Dort ange­ kommen, wirkt es, als ob die Uhren gerade stillstünden, derweil die Glo­ cke des alten Schulhauses just das Geschehen einläutet. Der Himmel hängt voller Geigen. Regenschutz ist angesagt, aber es ist nicht kalt. Bei der Bushaltestelle ist der Emp­ fang warm: Der appetitliche Duft von Rolfs Gerstensuppe erobert als erstes die Sinne. Die Köche und Kö­ chinnen lachen uns entgegen in ih­ ren schwarzen Kluften. Zwei grosse schwarze Chessi stehen über einem Holzfeuer und mit grossen Holzkel­ len rühren die Köche unermüdlich. Hier leben rund 100 Menschen. Nimmt man das östlichere Ravens­ bühl dazu, sind es gut zwanzig Pro­ zent oben drauf. Rund die Hälfte der Bewohner der Aussenwachten sind schon seit dem frühen Morgen auf den Beinen und in ihre Vorbereitun­ gen fürs Fest vertieft. Vorbei am Grillzelt, von dem es spä­ ter Würste und Schweinesteaks ge­ ben wird, gelangt man rechts vor den Schuppen, vor welchen die tat­ kräftigen Männer des Hermatswiler Junggesellenvereins ein solides Re­ gendach gebaut haben. Darunter rei­ hen sich zwei Festbankgarnitur­ reihen ein, allseits bereits gut be­

Für den Festbetrieb gibt es viel zu tun: Raika Frei im Service dabei

setzt. Es herrscht Festlaune. Überall Blumenschmuck, liebevoll drapiert. Rechts im «Scherme», der Stand des Frauenvereins Pfäffikon mit selbst gebackenen Zöpfen, Weggen, Brot und Süssgebäck. Zu essen gibt es aber vorerst noch nichts. Das gibt’s erst nach dem Taufgottesdienst mit Pfarrerin Katharina Wirth von der reformierten Kirchgemeinde Pfäffi­ kon. Frau Wirth macht ihre Job auf der grossen Bühne im Freien. Hinter ihr hat sich die Kapelle der Harmonie Pfäffikon längst installiert und war­ tet, um den musikalischen Rahmen für den ersten Teil des Festes zu zeichnen. Die Musiker sitzen unter einem regenfesten Zelt, die Pfarrerin steht ungeschützt vor dem Wetter. In ihrer Predigt verbindet sie inm ­malerischen Worten den Ertrag von Früchten aus Garten und Feld mit der menschlichen Frucht, den Kin­ dern, unsere gesellschaftliche Zu­ kunft. Und dankt dafür. Die Taufe unter freiem Himmel ist anmutig und zaubert glückliche Gesichter unter die Menschen. Es ist der be­ sinnliche Moment des Festes. Sinn­ bildlich verhält sich dann der Him­ mel, der seinen Regen schickt. Tröpf­ chenweise steigert er sich, was dem Grossteil der Gesellschaft die Laune nicht verdirbt. Man rückt zusam­ men, wo man Schutz findet. Einige harren unbeeindruckt unter Bäu­ men aus. Raika Frei aus Hermatswil und Ge­ meinderätin für Pfäffikon ist feder­ führend in der Organisation für die­ ses Fest tätig: «Dass dieses Fest nochmals zustande kam, verdanken wir diesmal wesentlich dem Her­ matswiler Junggesellenverein. Denn der Aufwand ist immens, was die blosse Arbeit angeht.» Die gesamte Dekoration, vor allem die Blumen

Katharina Wirth: In ihrer Rede verbindet sie gekonnt Weltliches und Geistliches


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Gut 150 Portionen Gerstensuppe galt es auszutragen, da kamen einige Kilometer zusammen

Das Empfangskomitee von der Bushaltestelle aus gesehen: Fröhlich grüssen die Gerstsuppenköche- und die -köchin, derweil es schon verheissungsvoll duftet

und Gartenfrüchte, hätten unzählige Bewohner zusammengetragen. Hut ab: Hier in Hermatswil dreht sich spürbar viel um die kleindörfliche Gemeinschaft. Die hiesige Dorf­ genossenschaft engagiert sich für das kulturelle und gesellschaftliche ­Zusammenleben in Hermatswil-Ra­ vensbühl und ist einer der drei orga­ nisatorischen Pfeiler, nebst Jung­ gesellen- und Frauenverein. Von Ausserhalb kommend fühlt man sich hier willkommen, und hie und da gäbe es ­ Bevölkerungszuwachs

durch Zuzug. Jedoch will sich längst nicht jeder in der Dorfgemeinschaft aktiv eingliedern, wie es für viele hier zum Selbstbild gehört. So steht es um die Zukunft des Erntedank­ festes ungewiss: «Die Bevölkerungs­ struktur überaltert langsam. Die Kinder und Jugendlichen sind noch nicht so weit, dass sie die Aufgaben einer solchen Festorganisation tra­ gen könnten», erläutert Frei weiter. Als nach dem Gottesdienst das Es­ sen frei gegeben wird, wird es höchs­ te Zeit. Denn die Mägen knurren und

Kollekte zu Gunsten der ländlichen Familienhilfe Anstelle eines Eintritts sammelte man für eine Kollekte zugunsten der ländlichen Familienhilfe. Die­ se Hilfsorganisation wendet sich an Familien auf dem Lande. Bei­ spielsweise, wenn die Mutter ge­ sundheitshalber ausfällt und die Kinder versorgt werden müssen und Hilfe im Haushalt benötigt wird. Mehr Infos unter: https://familienhilfe-zh.ch.

Mojuga

Sprayen vor dem Jugendhaus als Ausdrucksform Die Jugendarbeiterinnen Dina Bucher und Christina Zweili wissen aus ihrer jahrelangen Arbeit mit Jugendlichen um deren Bedürfnis, sich kreativ zu betätigen und verschiedene Ausdrucksformen zu erproben. Viele Jugendliche möchten gestalterisch auf die Umwelt einwirken. «Gerade bei kreativen Tätigkeiten ist es aber wichtig, nicht zu stark durch äussere Einflüsse eingegrenzt zu werden und nicht unter Leistungs- oder Erfolgsdruck zu stehen», erklärt Dina Bucher.

Die Offene Jugendarbeit lud Anfang Juli ein, vor dem Jugendtreff Lein­ wände kunstvoll zu gestalten. Weder eine Anmeldung noch künstlerische Vorkenntnisse waren erforderlich. Dina Bucher hält fest: «Wir wollen Jugendlichen unkompliziert Mög­ lichkeiten bieten, frei und ohne in­ haltliche Vorgaben Motive zu ent­ werfen oder zufällige Formen mit verschiedenen Farbkombinationen zu entdecken. Wichtig ist uns, dass die Jugendlichen an diesem Abend nicht ein bestimmtes Ergebnis errei­ chen müssen». Es kamen zwanzig Jungs in den

J­ugendtreff und keiner von ihnen hatte vorher je gesprayt oder eine genaue Vorstellung, was er auf der Leinwand ausdrücken wollte. Zu Be­ ginn erklärten die beiden Jugend­ arbeiterinnen allen Anwesenden die rechtlichen Grundlagen. Wer bei ille­ galem Sprayen oder Taggen erwischt wird, muss nämlich mit straf- und zivilrechtlichen Konsequenzen rech­ nen, und der verursachte Schaden kann sehr viel Geld kosten. Um die eigene Gesundheit nicht zu gefähr­ den, wurde an diesem Samstag­ abend ausserhalb des Jugis und nur mit Schutzmasken gesprayt. Lö­

sungsmittel und Kunstharze können erhebliche Schäden verursachen. Neben solchen wichtigen Informa­ tionen stand aber dann während ­einiger Stunden der Spass und das ­gemeinsame Ausprobieren im Vor­ dergrund. Die Jugendlichen nutzten begeistert die legale Möglichkeit, ­eine Wand durch sprayen zu gestal­ ten. Sie übten Schriftzüge, einzelne Buchstaben, Schattierungen und verschiedene Sujets. Obwohl bei so vielen Jugendlichen Farben und

es duftet verlockend. Die Gersten­ suppe ist ein Highlight. Rolf Lang aus Ravensbühl ist ihr Koch: «Berechnet sind die beiden Chessi für gut 150 Portionen mit gut 50 Liter Wasser», erzählt er redselig. Ihm war wichtig, dass man den Schinken für die Sup­ pe im Tösstal, dem benachbarten Sa­ land kaufe. Regional ist auch der Ap­ felmost, den es zu kaufen gibt, denn die Betreiber der mobilen Mostpres­ se, Ruth und Hans Zurbrüggen, leben hier. Für die Kleinen gibt es ein FreiluftKinderprogramm, etwas beeinträch­ tigt durch den Regen, könnte man meinen. Jedoch hält dies einige Knirpse nicht davon ab, rumzutol­ len. Die bunten Regengwändli ma­ chen es möglich. Und die Stimmung bleibt heiter, Geselligkeit dominiert das Geschehen. Das Fest ist familiär. Gegen halb zwei nachmittags lässt der Regen nach. Die Gelegenheit, sich zu verabschieden, um mit dem Velo zufrieden nach Hause zu ra­ deln. Hoffen wir einfach, dass dieses harmonische Fest wieder stattfinden kann. n

www.frauenverein-pfaeffikon.ch https://junggesellen.ch

Leinwand knapp wurden, entstan­ den nie Konflikte oder Verdrängun­ gen. Im Gegenteil, die Jugendlichen teilten sich das Material und den Platz respektvoll und waren offen für Ideen der Anderen. «Am meisten hat mich gefreut, dass die Jugend­ lichen nie auf eine konkrete Vorstel­ lung hinarbeiteten, wie die Lein­ wand am Schluss aussehen sollte», schwärmt Dina Bucher, «die Begeis­ terung am Experimentieren und der jetzige Moment standen immer im Vordergrund.» Trotzdem, oder viel­ leicht gerade deshalb, hatte die gan­ ze Gruppe am Schluss riesige Freude an der farbigen Leinwand. Gemein­ sam mit der Jugendarbeit überlegen sie sich nun, wo die Leinwand plat­ ziert werden könnte. Und der Wunsch, möglichst bald wieder eine Fläche zur freien Gestaltung zu bekommen, ist gleichenabends bei ­ der Jugendarbeit deponiert worden. n MOJUGA leistet die Offene Jugendar­ beit im Auftrag der Gemeinde Pfäffi­ kon. Kontakt: Alexandra Matulla, Leitung, alexandra.matulla@mojuga.ch


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Ein Dorf feierte als die Sonne lachte Die diesjährige Dorfete am Aushilfsstandort in der Bankstrasse ging heiter und gesellig über die Bühne. Musik für Junge, Junggebliebene und Gesetztere gab den Rahmen.

sr. Wissen Sie was? Der diesjährige, strassenbaulich bedingte Übergangs­ standort für die Dorfete stand dem Pfäffiker Dorffest richtig gut, nahe dem alten Standort im Dorfkern. Die kurze, übersichtliche Bankstrasse hatte da was für sich: Sie liess sich an beiden Enden einfach sperren oh­ ne weiteres Verkehrschaos zu verur­ sachen, und die Länge der Festmeile gab den beiden Festtagen einen Rah­ men, der die Gestaltung des Fest­ geländes vereinfachte, was für eine klare, schnelle Orientierung sorgte. Das eine Ende des Festzelts war zu­ gleich die nördliche Abgrenzung, oh­ ne dass man von aussen sah, was dahinter läuft. Man musste erst mal um die Ecke gucken, wenn man ei­ nen Eindruck gewinnen wollte und war dann praktisch im Fest ange­ kommen. Die Südseite gegen die Hochstrasse begrenzte die farbig leuchtende Schiessbude. Abends ein Blickfang, der Jahrmarktsambiente verlieh. Auf der Bühne im Zelt traten diverse heimische Musikanten auf, aber auch Spielgäste von weiter her, bei­ spielsweise am frühen Samstag­ abend die Truppe Alpenblech aus dem Allgäu. Legendär, was die Tubabeset­ zung betraf, ein Virtuose, der in sei­ nem Können Weltruhm geniesst in dieser eher spezielleren Musikdiszi­ plin und mit einer entsprechenden Soloeinlage begeisterte. Den Strei­ chelzoo ersetzte ein Minigehege mit einer Mutterkuh und Kälbern. Vor dem Tierzubehörladen lagen Stroh­ ballen gestapelt zum Draufsitzen, daneben ein grosser Sandkasten für Spiel und Spass der kleinsten Fest­ besucher. Zwei Bars sorgten für die Drinks, zwei Festküchen für das leib­ liche Wohl. Neu daran war, dass ­Ylmaz Avucu mit seiner Bermudabar automatisch mit einer der Bars und einer türkischen Dürümküche Be­ ­ standteil der Festmeile war. Den bür­ gerlichen Küchenbetrieb managten die Damen und Herrn des Jodler­ vereins Pfäffikon mit Grill, Pommes, Suppe. Am späteren Samstagnach­ mittag kam im Südteil bei der Schiessbude noch das nostalgische, knallrote Feuerwehrauto mit ein­ gebautem Zapfhahn dazu, mit dem heutzutage nur noch die Brände in den durstigen Kehlen der Festbesu­ cher gelöscht werden. Es war eigent­

lich ein Musikfest: Freitagabend für das jüngere Publikum, mit Rock­ bands wie den Lokalmatadoren Super Sonic, in der Reto Bauert, der Wirt des Speiselokals Brauerei, als Bassist dabei ist. Früher hiess die Band Monday Motion, und sie spielt immer noch Rock- und Popcovers und bis­ her an jeder Dorfete. «Das ist eigent­ lich völlig egal, respektive gut so. Weil es einfach fäget!», findet Thomy Suter, genannt «Sänf», Mitorganisa­ tor der Dorfete, der mit seinem Team die andere Bar im Inneren des Fest­ zelts bediente. Und dass diese Band für die Dorfete scheinbar gesetzt ist, mag manche langweilen. Die meis­ ten Besucher fanden spassige Unter­ haltung, sangen mit, tanzten, spiel­ ten Luftgitarre. Also, was soll’s? Was passt, ist gut und was gut ist, passt eben. An der Schiessbude kostete ein Schuss einen Stutz. So steht’s auf di­ versen Schildchen. Der Richterswiler Christoph Meier war erstmals Teil der Dorfete. Sein Geschäft lief an beiden Tagen gut. Auffällig waren die vielen Frauen an den Luftgewehren, die da schossen, was das Zeug hielt. Die Stimmung am Stand war pha­ senweise grandios. Meier erzählte, dass er früher Bauleiter war: «Aber davon hatte ich irgendwann vor nicht allzu langer Zeit die Nase voll. Die Schaustellerei ist lebendiger mit all den Begegnungen, und Stress kenne ich eigentlich nur noch aus der Erinnerung.» Das Einkommen sei manchmal eine Lotterie, halt oft vom Wetter abhängig, aber er kom­ me gut über die Runden. Der Mann wirkt gelassen, fröhlich, locker. Lo­ cker zeigte sich auch Sämi Heer, der OK-Präsident: «Schön, dass so viele Leute kommen, das Wetter passt ­super und der Standort ist überra­ schend ok.» Es gehe auf, worin war er sich anfänglich nicht so sicher war. Allerdings habe der OK-Verein in einigen Vorjahren ein finanzielles Polster erwirtschaftet, mit dem eine Miese aufgefangen werden könnte. Wie er es mit dem zukünftigen Standort sähe? «Die neue Seestrasse wäre was. Aber ich denke, es wird schwierig, da es viele Anwohner und Läden in der Zone hat von wegen Teilhabe am Fest oder Einsprachen.» Mit dem diesjährigen Standort als dauerhaften könne er sich aber auch ganz gut arrangieren. Den Samstag prägte der traditionelle Teil, den schweizerischen eben – mit den Allgäuern. Der Männerchor Pfäf­ fikon schmetterte am Nachmittag seine Lieder gekonnt von der Bühne und anderen Standorten. Drollig


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Thomy «Sänf» Suter, Mitorganisator der Dorfete

Die Crew der Bermuda Bar

war, wie sich Kurt, ein Bewohner der Stiftung Palme mit Downsyndrom, der am Fest fast rund um die Uhr so­ wieso alle begrüsste, als sei er der Gastgeber, sich immer wieder zwi­ schen den Männern im Chor mitauf­ stellte. Toleranz, gute Laune, Heiter­ keit und Friedfertigkeit prägten das ganze Fest. Es gab keine unliebsa­ men Zwischenfälle. Es war wohl ein trinkfröhliches Fest, aber offensicht­ lich blieb es diesbezüglich im Rah­ men des Verträglichen. Freuen wir uns also einfach, dass wir ein schö­ nes Dorffest haben in Pfäffikon. Bis zum nächsten Jahr. n

OK-Präsident Samuel Heer

Variationen in Blues-Moll im Nova-Theater

Selbsternanntes Ehrenmitglied im Chor

sr. Während am Samstag, 24. August, im Pfäffiker Dorfkern der traditionel­ lere Tag der Dorfete stieg, trat im ­Nova ein Newcomer Blueser der Ex­ traklasse auf. Gut für alle, die mit der Tanzband im Dorf und der Bierfest­ stimmung weniger anfangen konn­ ten. Mike Sterki und Band aus Rap­ perswil gaben den Blues in Reinkul­ tur. Cool, emotional, fantastisch ge­ spielt. Das Publikum war begeistert, wenn auch nicht allzu zahlreich. Das tat dem Konzert keinen Abbruch. Mike Sterki gehört ins Band-Paket, das der junge ambitionierte Musiker Stephan Eimer, 26, aus Grüningen, mit seiner Bookingagentur «Absolut Musik» betreut. Er selbst ist Schlag­ zeuger und trommelt unter anderem für die Pfäffiker Rockband Sons of Phoenix. Eimer hat mit Radoslav Bije­ lic, dem Manager des Nova, einen Deal, der für beide eine Win-win-Si­ tuation bedeutet. Eimer liefert gute Bands, muss aber keine Saalmiete bezahlen. Bijelic muss keine Bands

Mike Sterki hat den Blues akquirieren. Die Auswahl, die Eimer liefert, passte fürs Nova bisher vor­ züglich. Eimer kann sich in einer weiteren coolen Location im Organi­ sieren und Betreuen von Konzert­ abenden professionalisieren. n


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Regionale Führungsorganisation (RF0) Pfäffikon – Fehraltorf – Hittnau –Russikon

Erprobt in stürmischen Zeiten Unsere vier Gemeinden stützen sich im Fall einer Katastrophe auf eine erprobte Führungsorganisation unter Leitung von Marco Hirzel, Chef RFO und Gemeindepräsident Pfäffikon sowie Carlo Hächler, Stabschef und Gemeinderat in Hittnau. Involviert sind sämtliche Gemeindepräsidenten, Sicherheitsvorsteher, Fachspezialisten der Werke und der Verwaltung, Feuerwehr und Zivilschutz, Sanitätsorganisationen und einige wenige Privatpersonen mit nützlichen Vorkenntnissen. In den letzten Jahren wurden regelmässig alle Involvierten im Rahmen einer Alarmübung unter Leitung der Kantonspolizei Zürich beübt. Szenarien wie ein grossräumiger Stromausfall, Hochwasser, Chemieunfall wollten bewältigt sein. Wichtigstes Ziel ist jedoch stets, dass sich die Verantwortlichen in den Gemeinden kennen, einander vertrauen und lernen, wie im Ernstfall auf jede erdenkliche Situation zweckmässig reagiert werden könnte. Auslöser für die Übung 2019 vom 12. September war ein angenommener schwerer Sturm, der Personenschäden, Stromausfälle, verstopfte Strassen und Wasserschäden verursachte und einen Zugwaggon aus den Geleisen warf zwischen Pfäffikon und Fehraltorf.

Führungsrapport: Alle sind voll konzentriert

hjk. Wie üblich bei solchen Übungen müssen die Fachspezialisten erst aufgeboten, aus ihrem gewohnten zivilen Umfeld herausgerissen werden. So dauert es jeweils eine Weile, bis sich die RFO im Kommandoposten unter dem Schulhaus Steinacker installiert hat. Die Kantonspolizei Zürich sorgt mit einem grossen Aufgebot dafür, dass die nötigen Meldungen wie in Echtzeit gestaffelt eintreffen. Werden die Beübten richtig reagieren, die richtigen Prioritäten setzen? Im Fall der RFO Pfäffikon-Fehraltorf-Hittnau-Russikon

Strukturiertes Vorgehen ist unumgänglich


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zeigte es sich, dass die jahrelange Zusammenarbeit Früchte getragen hat. Stets sind ausreichend genug personelle Ressourcen im Einsatz, welche sich aus früheren Übungen bestens kennen und freundschaftlich zusammenarbeiten. Allfällig erstmals eingesetzte Frauen und Männer aus den Gemeinden werden eingearbeitet und staunen oft, wie routiniert theoretisch echte Herausforderungen angegangen werden. Mit ihrer militärischen Führungserfahrung als Adjutantin managt beispielsweise die Pfäffiker Gemeinde-

rätin Rajka Frei den Führungsstab souverän. Auch die Vertreter von Feuerwehr und Zivilschutz treten heute wesentlich selbstbewusster auf als noch vor wenigen Jahren. Wichtig in einem Katastrophenfall wären klare und frühzeitige Zielsetzungen. Dafür ist es wichtig, dass die Informationsflüsse raschmöglichst funktionieren. Da im Szenario von einem Ausfall der Kommunikationsnetze inkl. Handys ausgegangen wurde, musste erst eine Erkundungspatrouille in Russikon nötige Basisinformationen sammeln. Nach

Dem Zivilschutz kommt bei solchen Übungen eine wichtige Bedeutung zu

drei Zwischenrapporten und viel individueller Einzelarbeit war die Lage abends gegen 21 Uhr im Griff. Eine Stunde später kehrte im KP Steinacker Ruhe ein. Fazit des Übungsleiters der Kantonspolizei: Mit diesen Leuten würde er auch eine echte Katastrophe bewältigen. Hoffen wir alle, dass es nie dazu kommt!

Um weiter ständig auf Ernstfallsituationen vorbereitet zu sein, ist die Regionale Führungsorganisation immer wieder auf neue Fachleute angewiesen, möglichst Kaderleute aus Armee, Zivilschutz und Feuerwehr. Peter Hauser vom Sicherheitsamt der Gemeinde Pfäffikon erteilt gerne Auskunft. n

Das Kernteam: Marco Hirzel, Chef Regionales Führungsorgan und Gemeinde­ präsident Pfäffikon, Rajka Frei, Führungsunterstützung und Gemeinderätin in Pfäffikon, Hans Aeschlimann, Gemeindepräsident Russikon, Carlo Hächler, Chef Regionaler Führungsstab, Dominik Schwerzmann, Chef Bevölkerungsschutz und Übungsleiter der Kantonspolizei Zürich

Text/Konzept: Thierry Pfau, Forch


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Naturzentrum

Forscherkinder willkommen! Wer kommt mit auf Entdeckungstour? Mit Lupe und Feldstecher erkunden wir rund ums Naturzentrum Pflanzen, Tiere und ihre Lebensräume.

Kleine Naturforscher kommen bei uns voll auf die Rechnung: Wir suchen mit selbst gebauten Dosenlupen in unserem Weiher nach kleinen Wassertieren oder fangen sie mit Netzen und bestimmen sie. Am See und im Uferbereich beobachten wir mit Feldstecher und Fernrohr Vögel. Auch im Naturzentrum gibt es viel zu entdecken: Hier tasten, riechen, sehen und hören wir allerlei Interessantes zum Naturraum Pfäffikersee – hautnahe Naturerlebnisse sind ­garantiert. Die Veranstaltung eignet sich für Kinder zwischen fünf und zehn Jahren. Die Zahl der Teilnehmenden ist beschränkt. Auskunft

und Info unter www.naturzentrumpfaeffikersee.ch oder info@naturzentrum-pfaeffikersee.ch n

Unser Redaktor Michael Rüegg hat am 19.9.19 geheiratet. Lieber Michael, wir wünschen Dir und Deiner Frau für die gemeinsame Zukunft im Hafen der Ehe alles Gute. Auf dass ihr euch immer mit Liebe, Respekt und guter Kommunikation begegnen möget. Wir wünschen euch wunderbare Flitterwochen. Das Verlagsteam

Mit selbstgebastelten Dosenlupen können Kinder bei uns in die Unterwasserwelt eintauchen (Foto: Luca Rüedi)

Suva

Lernende verunfallen doppelt so häufig in der Freizeit In Suva-versicherten Betrieben verunfallen jährlich fast 19 000 Lernende bei ihrer Arbeit. In der Schweiz kommt es jedes Jahr zu insgesamt rund 25 000 Unfällen von Lernenden. Davon enden zwei Unfälle leider tödlich. Bei Freizeitaktivitäten verunfallen Lernende sogar doppelt so häufig als bei der Arbeit. Dies zeigt die aktuellste statistische Auswertung der neuen Unfalldaten der Suva. Gründe sind mangelnde Er­ ­ fahrung und eine erhöhte Risikobereitschaft der Lernenden. Die Suva setzt sich darum zusammen mit ­Berufsbildnern und den Lernenden

Herzliche Gratulation!

für eine unfallfreie Lehrzeit ein. In diesen Wochen beginnt für viele junge Menschen die Lehre und damit die Vorbereitung auf das Berufsleben. Junge Menschen sind begeisterungsfähig, leicht ablenkbar und schätzen Risiken manchmal falsch ein. Lernende haben im Vergleich ein doppelt so hohes Risiko in ihrer Freizeit[1] zu verunfallen als ihre ausgelernten Kolleginnen und Kollegen. Das heisst konkret: Fast jeder vierte Lernende verunfallt in der Freizeit. Am häufigsten verunfallen Lernende beim Sporttreiben: Etwas mehr als die Hälfte der Freizeitunfälle gesche-

hen beim Sport und klar am häufigsten beim Fussball (44 Prozent). Dann folgen Ski- und Snowboardunfälle, mit einem Anteil von zehn Prozent. Viele Lernende verunfallen, wenn sie sich im öffentlichen Raum aufhalten (18 Prozent), z.B. bei Strassenverkehrsunfällen. Dabei ist der Anteil der Selbstunfälle bei Lernenden im Vergleich zur Gesamtbevölkerung höher. Zu Hause verunfallen Lernende weniger oft als ihre älteren Kolleginnen und Kollegen. Hier sind aber bei allen die Stolper- und Sturz­ unfälle die Hauptursache.

Jeder achte Lernende hat einen Berufsunfall Pro Jahr kommt es in Betrieben, die bei der Suva versichert sind, zu fast 19 000 Berufsunfällen von Lernenden. Davon enden zwei tödlich. Jeder achte Lernende verunfallt bei der Arbeit. Das Risiko für Arbeitsunfälle von Lernenden ist damit wesentlich höher als jenes der anderen Mitarbeitenden. Allgemein sind Unfälle von Lernenden weniger schwerwiegend als jene anderer Angestellter. Hauptgründe dafür sind sicher das generelle Verbot gefährlicher Arbeiten gemäss Jugendarbeitsschutzverordnung, ArGV 5 Art. 4 Abs. 1 sowie der raschere Heilungsverlauf bei jungen Menschen. Fast 40 Prozent der Unfälle von Lernenden geschehen bei Arbeiten von Hand oder mit Maschinen. Zu den handwerklichen Tätigkeiten mit Unfallrisiko zählen z.B. Bohren, Schleifen, Schmirgeln und zu den maschinellen Fräsen oder Drehen. Häufig werden Lernende von wegspickenden Teilen getroffen oder sie schneiden oder schürfen sich. Hier spielt

sicher die mangelnde Erfahrung eine grosse Rolle. Der Umgang mit Handwerkzeugen und Maschinen ist noch ungewohnt und führt deshalb zu Unfällen.

Für eine sichere Lehrzeit Mit jedem neuen Lehrgang beginnt auch die Arbeit zur Sensibilisierung der Lernenden für Risiken und Gefahren sowohl bei der Arbeit als auch in der Freizeit. Unfallverhütung ist eine Daueraufgabe. Dies besonders für Lernende, die noch am Anfang ihres Berufslebens in einer Branche stehen, die ein hohes Unfallrisiko aufweist. Die Unfallzahlen der Suva-versicherten Betriebe sprechen da eine eindeutige Sprache. Im Rahmen der bewährten Kampagne «Sichere Lehrzeit» stellt die Suva kostenlose Schulungsunterlagen und erlebnisorientierte Einsatzmittel für Lernende und Berufsbildner zur Verfügung. Sie tragen dazu bei, die Risikokompetenz der Lernenden bei der Arbeit und in der Freizeit zu verbessern. Lernende sollen wissen, dass sie bei auftretender Gefahr das Recht haben, «STOPP» zu sagen. Projektleiter Paul Looser zur Zielsetzung der Kampagne «Sichere Lehrzeit»: «Die Kampagne verfolgt unter anderem auch das wichtige Ziel, dass Vorgesetzte und Berufsbildner alle Lernenden systematisch in die Sicherheitsregeln ihres Berufs und die des Betriebs einführen und das sichere Verhalten vertiefen. Nicht zuletzt nehmen Vorgesetzte, Berufsbildner und Mitarbeitende auch eine Vorbildfunktion wahr, indem sie sicheres Arbeiten konsequent vorleben – über die die gesamte Lehrzeit hinweg.» n


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Sudoku Das Ziel beim Sudoku ist, die leeren Zellen des Spielfeldes mit den Ziffern 1 bis 9 so auszufĂźllen, dass in jeder Zeile und in jeder Spalte sowie in jedem 3x3-Teilquadranten jede dieser Ziffern genau einmal steht.

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Eine Reise in die internationale Welt der Wohngestaltung

20 Jahre Blankenbyl for Living GmbH Eigentlich sind es seit der Geschäftsgründung schon 23 Jahre her. 1996 bot sich Victor (aus Neuseeland) und seine Frau Kathy Blankenbyl (gebürtige Pfäffikerin) die Gelegenheit, für den damals noch unbekannten Designer Christopher Guy Harrison die Vertretung für Mitteleuropa zu übernehmen.

So entstand im ersten Obergeschoss des markanten Jugendstilhauses an der Kempttalstrasse 50 in Pfäffikon eine kleine, feine Ausstellung mit Schmuckmöbel und handgeschnitz­ ten Spiegelrahmen. Die geschäftli­ chen Aktivitäten fanden damals vor allem an Messen in Verona, Mailand, Köln und Paris statt, um die Be­ kanntheit der Marke zu fördern. Durch die vielen internationalen Messebesuche begegneten sie im­ mer wieder Herstellern von aus­ sergewöhnlich schönen Möbeln und Einrichtungsgegenständen. Der Grundstein für das heutige Einrich­ tungsgeschäft war gelegt.

Im Herbst 2000 konnte die Ausstel­ lung ins Ladengeschäft im Erdge­ schoss erweitert werden und bald folgten nebst dem täglichen Möbel­ und Spiegelverkauf auch Einrich­ tungsprojekte bei einer regionalen und internationalen Kundschaft bis hin nach Moskau. Mit jedem Projekt und durch jede Kundenbegegnung wuchs dabei die Begeisterung fürs Einrichten. Mitt­ lerweile begleiteten sie schon man­ che frischgebackene Haus­ oder Wohnungsbesitzer mit ihrem Know­ how und ihren Tipps. Dies schon während der Bauphase bis hin zum fertig eingerichteten Zuhause. «Die

Einblicke in die Welt von HUBER+SUHNER Am 24. August 2019 öffnete die HUBER+SUHNER AG im Rahmen des 50-Jahre-Jubiläums ihre Türen für die Öffentlichkeit. Besucher hatten die Möglichkeit eine multimediale Ausstellung zur Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft des Unternehmens zu besichtigen und an Führungen in der Produktion teilnehmen. Das Interesse war gross.

In diesem Jahr feiert die HUBER+ SUHNER AG, Spezialistin im Bereich der optischen und elektronischen Verbindungstechnik, ihr 50­jähriges Bestehen. Denn 1969 fusionierte die in Pfäffikon ansässige R. & E. Huber AG mit der Suhner & Co. AG im ap­ penzellischen Herisau zur heutigen HUBER+SUHNER AG. Ein Grund zu feiern, aber auch ein Grund, die Gemeinde, Anwohner, Interessierte und Mitarbeitende mit ihren Ange­ hörigen an diesem freudigen Ereig­ nis teilhaben zu lassen – und wie es

sich für ein Unternehmen mit zwei Hauptsitzen in der Schweiz gehört, fand dieser Anlass gleichentags an beiden Standorten statt.

Multimediale Ausstellung zur Geschichte Bei blauem Himmel und strahlen­ dem Sonnenschein fand am 24. Au­ gust auf dem Firmenareal an der Tumbelenstrasse ein Tag der offenen Tür statt. Ab 12.30 Uhr lud das grösste Unternehmen in Pfäffikon auf dem Festgelände mit verschie­

denen Food­Trucks und Getränke­ ständen sowie kleinen Lounge­ Ecken zum gemütlichen Beisam­ mensein ein. In einer multimedialen Ausstellung konnten die Besucher in die Unternehmensgeschichte ein­ tauchen: Grosse Tafeln mit Bild und Text informierten über die Entste­ hung und Entwicklung der Firmen R. & E. Huber AG und der Suhner & Co. AG bis zur Fusion. Die Besucher konnten in kleinen Vitrinen ausge­ stellte Produkte aus vergangener Zeit bestaunen, so zum Beispiel

Freude und Dankbarkeit unserer Kunden ist der schönste Lohn für unsere Arbeit», sind sich die Beiden einig. Der Erstkontakt findet oft spontan im Ladengeschäft statt. Man ist auf der Suche nach irgend etwas und entdeckt dann in der zweistöckigen Ausstellung immer mehr. Sobald es um grössere Möbel oder um die Neu­ gestaltung eines Wohn­ oder Schlaf­ zimmers geht, kommt Kathy Blan­ kenbyl auch gerne mal nach Hause, damit die Situation vor Ort bespro­ chen und ausgemessen werden kann. Dieser meist kostenlose Ser­ vice wird von den Kunden sehr ge­ schätzt. Oft reichen aber auch Fotos und Pläne und ein Besuch erübrigt sich. Vom 28. September bis 30. November feiern Victor & Kathy Blankenbyl mit ihrem Geschäft das 20­Jahr­Jubilä­ um. Es sind alle herzlich willkom­ men. Victor und Kathy Blankenbyl freuen sich über jeden Besuch. n

baumwollisolierten Draht, produ­ ziert von der Aktiengesellschaft R. & E. Huber um 1885, oder die eigens entwickelte Schutzmaske SM90, die HUBER+SUHNER zu Beginn der 1990er­Jahre an die Schweizer Ar­ mee lieferte. Auch die wichtigs­ ten Meilensteine der vergangenen 50 Jahre konnten Interessierte auf grossen Tafeln nachlesen. In kurzen, anschaulichen Videos wurde die Ge­ genwart des Unternehmens darge­ stellt, das mit seinen vielfältigen Anwendungen und mit Spitzentech­ nologie weltweit für Schweizer Qua­ lität steht. Ein Film mit Blick in die Zukunft zeigte die Megatrends der Gesellschaft auf und erklärte, wie HUBER+SUHNER mit ihren innovati­ ven Produkten auf diese vorbereitet ist und zur Bewältigung zukünftiger gesellschaftlicher Herausforderun­ gen beitragen will.


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Begehrte Führungen in der Produktion Besonderen Anklang fanden die Führungen in der Produktion im Werk Witzberg, wohin die Besucher bequem per Shuttlebus gelangten. Alle halbe Stunde führten Mitarbei­ tende Gruppen mit bis zu 20 Perso­ nen durch die Produktionshallen. Teilnehmende erhielten dabei Ein­ blick in die Kabelproduktion und konnten die einzelnen Herstellungs­ schritte wie das Drahtziehen, das Verlitzen, die Extrusion sowie das Vernetzen und einen Kabelbelas­ tungstest live miterleben. Ebenso beindruckend war auch der letzte Programmpunkt der geführten Tour, der in die Spedition führte. Hier staunte mancher Besucher über die riesigen Kabelrollen, die er vielleicht schon auf dem Anhänger gesehen hat, der regelmässig mit einem Trak­ tor zwischen der Produktion im Dorf und dem Witzberg zirkuliert, von wo sie in die weite Welt verfrachtet wer­ den. Mindestens genauso beliebt wie die Führungen in der Produktion waren auch die Touren im Prüflabor an der Tumbelenstrasse. Hier erklärten die

Am 24. August 2019 öffnete die HUBER+SUHNER AG im Rahmen des 50-JahreJubiläums ihre Türen für die Öffentlichkeit

Besonders beliebt waren die geführten Touren in der Produktion Witzberg

In einer multimedialen Ausstellung informierten grosse Tafeln mit Bild und Text über die Entstehung und Entwicklung von HUBER+SUHNER

Experten den interessierten Besu­ chern kundenspezifische Prüfungen aus den Kompetenzbereichen elek­ tromagnetische Verträglichkeit, Le­ bensdauertests mit Hilfe von Robo­ tern, Material- und Umweltverträg­ lichkeitsprüfungen. Die Führungen waren so begehrt, dass die Tickets, die dafür am InfoStand bezogen werden konnten, schon bald vergriffen waren. Damit jedoch jeder Besucher auf seine Kos­

Sonnenaufgang in Auslikon Der Wirt des Gasthofs Sonne feierte am 31. August ein besonderes Jubiläum. Und neu gab’s im Säli eine akustische Jamsession. Dank unerwarteter Hilfe aus dem Dorf.

sr. Ja, die Sonne scheint in Auslikon seit 175 Jahren, sinnbildlich gesehen. Gemeint ist der renommierte Gast­ hof mit Speiselokal, Säli und Kegel­ bahn von Peter Näf, dem Eigentümer des Gebäudes seit 2009. Der ur­ sprünglich gelernte Bauer arbeitet seit 33 Jahren im Versicherungsge­ schäft, was er heute noch als Haupt­ job tätigt. Als Gastronom hat er 2008 mit seiner Ex-Frau in der Branche gestartet. Heute zeichnet er sich als

Alleinwirt und somit Geschäftsinha­ ber verantwortlich für die Wirt­ schaftlichkeit der Gaststätte. «In den letzten zehn Jahren habe ich viel Er­ fahrung und Fertigkeit erworben als Gastronom und entsprechend keine Angst, diesen Betrieb nun alleine zu führen», erzählt Näf selbstbewusst. Er sei ja gut aufgestellt mit seinem Top Servicepersonal, allen voran Martina Cetinel, die als Gastgeberin sympathisch und professionell auf­

ten kam, wurden spontan drei zu­ sätzliche Führungen im Prüflabor angeboten.

Gemütlicher Nachmittag Trotz warmem Sommerwetter fan­ den viele Pfäffikerinnen und Pfäffi­ ker, Mitarbeitende, Angehörige und Interessierte an diesem Tag der offe­ nen Tür zu HUBER+SUHNER. Wäh­ rend die Eltern eine Pizza assen oder sich eine Thai-Nudelsuppe gönnten,

tritt. Auch Näfs Schwester und seine Tochter arbeiten nun fix im Betrieb. Draussen auf dem Parkplatz stand am Samstag, 31. August, ein Festzelt, gut besetzt mit Gästen. Zur Feier des Tages gab’s gratis Bratwürste, Bier und Mineral. Der Männerchor sang,

Zum 175-Jahr Jubiläum auf Schweizer Tradition gesetzt: Schwiizerörgeli­ musig – rustikal und original.

vergnügten sich die Kinder auf der grossen Hüpfburg. Auch einige pen­ sionierte Mitarbeitende, die im Rah­ men eines separaten Jubiläumsan­ lasses am Vormittag im Chesselhuus zusammenkamen, blieben bis zum Nachmittag und schwelgten ge­ meinsam in Erinnerungen. Wer sei­ nen Wissensdurst nach dem Besuch der Ausstellung noch nicht gelöscht sah, konnte das eigens für die Feier­ lichkeiten verfasste Jubiläumsbuch erwerben und so einen umfassen­ den Einblick in die Unternehmens­ geschichte gewinnen. Das Buch – hochwertig zwischen Buchdeckeln gebunden – ist gespickt mit inter­ essanten Interviews mit Vertretern der Unternehmensfamilien und Ge­ schäftsleitung, reich illustriert mit schwarzweissen Originalaufnahmen von damals und farbigen Bildern von heute und es fasst ein bemer­ kenswertes, von viel Pionier- und Unternehmergeist der beiden Fami­ lien geprägtes halbes Jahrhundert Geschichte zusammen. Zu kaufen gab es auch Werbeartikel von HUBER+SUHNER wie Sackmesser, USB-Sticks oder Regenschirme. Sie fanden am Tag der offenen Tür gros­ sen Anklang: Der Erlös aus dem Ver­ kauf wurde vollumfänglich einer sozialen Einrichtung für Kinder in ­ Pfäffikon gespendet. Als um 19 Uhr der Tag der offenen Tür offiziell zu Ende ging, durfte so­ wohl die Geschäftsleitung als auch das Organisationsteam auf einen ­erfolgreichen Tag zurückblicken. Der Dank gilt allen Besuchern für ihr zahlreiches Erscheinen. Allen Betei­ ligten wird dieser Tag in bester Erin­ nerung bleiben. n

das Duo vom Tämbrig aus Uster blies die Alphörner und ein weiteres Trio örgelte traditionell nach Schweizer Art. Ansprachen zweier gebürtiger Urausliker, weit im Pensionsalter, würdigten ihre Verbindung mit dem Lokal, das für viele Ausliker eine ­Institution darstellt. Sie seien stolz auf ihre Beiz und die damit verbun­ dene Tradition. Nun, auf dass in die­ sem Sinne die Sonne in Auslikon noch lange scheinen möge. Neu war indes, dass Peter Krauer, Musikant im Dorf, am 6. September zum zweiten Mal eine musikalische Jamsession organisierte. Man musi­ zierte unverstärkt, mit akustischen Gitarren, einem Cajon für den Rhyth­ mus, einer Fiedel, einem Banjo, einer Tuba, Gesang. Wobei letzterer mini­


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mal mit einem Mikrofon abgenom­ men wurde. Ebenso die akustische Bassgitarre, die sich sonst nicht durchsetzen könnte. Der Saal war pumpenvoll. Die Gäste assen und tranken an den Tischen, während Krauer und seine Mitmusikanten jammten. Das lief so, dass sogenannte Stan­ dards gespielt wurden und sich das Besetzungskarusell der Musiker im­ mer wieder drehte. Die Solisten im­ provisierten meist. Die Musik klang frisch: Einige der Musiker bestimmt über 80 Jahre alt, mit den Jungen in deren 20ern ergab eine lebendige Mi­ schung. Einige waren sogar aus den Kantonen Aargau und St.Gallen an­ gereist. Vom Stil her gab’s haupt­

sächlich Country, Folk, Blues und Rock’n’Roll zu hören. Gut 80 Besu­ cher sangen mit, schwelgten in der Musik oder schunkelten. Wann die nächste «Acoustik Jam Session» stattfinden wird, ist unklar. Aber die Chancen dazu stehen gut. Auf der Webseite wird’s sicherlich rechtzei­ tig publiziert. n

www.sonneauslikon.ch

Gitarren, Harp, Gesang und keine Altersgrenzen markierten den zweiten Acoustic Jam in der Sonne Auslikon

A casa di Luca – Eine schmucke Neueröffnung im Herzen von Pfäffikon Ende August öffnete das «A casa di Luca» zum ersten Mal seine Tore. Inmitten des Dorfkerns an der Seestrasse 36 gelegen, lädt der Familienbetrieb ein zu italienischen Köstlichkeiten «tutto fatto in casa». Zum Gesamt­erlebnis dieser Art der Kulinarik gehört auch ein guter Tropfen Wein, der direkt aus der Weingalerie ausgewählt werden kann.

Der Aussenbereich ist gesäumt von Palmen, Blumen und Olivenbäumen, welche den Gästen an den grosszü­ gig bemessenen Tischen Schatten spenden und dem Restaurant be­ reits den ersten südländischen An­ strich verpassen. Die Fassade ist neu gestrichen und mit neuem Schrift­ zug versehen – A casa di Luca. Nach nur einem Monat intensiver Umbauarbeiten erstrahlt das Res­ taurant in neuem Glanz. Im Innen­ bereich erwarten ockerfarbene Rot­ töne, welche elegant durch beleuch­ tete Holzelemente ergänzt werden. Die hochwertigen Dekorationsele­ mente sind im italienischen Stil ge­ halten und bilden gleichzeitig eine sinnvolle Raumaufteilung. Die de­ zente Beleuchtung lässt den Wohl­

fühlfaktor in die Höhe schnellen. Der Wow-Effekt bildet aber die separate Weingalerie im hinteren Teil des Re­ staurants. Auch in diesem Teil kann man dinieren. Die Flaschen, unter welchen sich diverse Trouvaillen und Raritäten befinden, dienen als Weinkarte und Dekoration gleicher­ massen. Als kleiner Familienbetrieb wird das Restaurant durch die Familie Fracca­ scia geführt. Der aus Udine stam­ mende Luca Fraccascia ist dabei der Herr am Herd. Seine Frau Severina zeichnet sich für den Service verant­ wortlich. Beide versprühen bei ihrer Arbeit die Leidenschaft Italiens und die Liebe zu den italienischen Köst­ lichkeiten. Möglichst viel der ange­ botenen Spezialitäten werden des­

halb vor Ort zubereitet. Von der Pasta über das Brot bis zu den Dessert­ küchlein wird alles frisch gekocht und gebacken. Dadurch richtet sich die Karte auch nach den saisonalen Angeboten. Dies widerspiegelt sich in den Tagesmenüs. Von diesen gibt es täglich fünf. Davon ist je eines mit Pasta, vegetarisch, Fisch, Fleisch und ein Deluxe-Menü für Geniesser. A-la-Carte überzeugt das Angebot. Mit den «Antipasti di Luca» als Star­ ter finden die Gäste immer wieder etwas Neues auf der Apéro-Platte. Ebenso überzeugen Hauptgänge mit klingenden Namen wie Involtino alla romana mit Schinken und Salbei an einer Marsalasauce. Dazu gehört ein guter Tropfen Wein. Im «A casa di Luca» werden ausschliesslich italie­ nische Weine geführt. Vom schmack­ haften Weisswein aus dem Südtirol bis zum rubinroten kernigen Sizilia­ ner gibt Severina die passende Emp­ fehlung zum jeweiligen Gericht ab. Wer sich inspirieren lassen möchte, der kann direkt in der Weingalerie schmökern und sogar den einen oder anderen raren Tropfen sichten. Beim Dessert überzeugen italieni­ sche Leckereien. Dazu wird eine grosse Auswahl bester italienischer Grappa und natürlich ein kräftiger Espresso als Begleiter serviert. «Un­ ser Ziel ist es, dass sich die Gäste bei uns zuhause fühlen», meint Luca

Fraccascia. «Dies beginnt bei der herzlichen Begrüssung und endet mit dem Lächeln auf den Lippen un­ serer Gäste, wenn sie nach Hause gehen», ergänzt Severina. Das Restaurant bietet Platz für rund 68 Gäste. Die Vinothek bietet sich an für Feste oder geschlossene Gesell­ schaften für bis zu 16 Personen. «Egal ob man nur auf ein Glas Wein und Häppchen oder auf ein abend­ füllendes kulinarisches Verwöhn­ programm kommt: «A casa di Luca è aperto a tutti!». n Telefon 044 585 96 90, Mi – Mo geöff­ net, Di Ruhetag


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pearls of fashion, Hochstrasse 26

Modeperle feiert 10-JahresJubiläum Die Modeboutique «pearls of fashion» ist in Pfäffikon bekannt als die «Modeperle». Stolz und mit grossem Elan führt Liliane Tomezzoli ihre schmucke Boutique nun bereits seit zehn Jahren. Am 29. August dieses Jahres gab es zur Feier einen gepflegten Apéro für Freunde, Bekannte, Kundinnen und solche, die es werden möchten.

nia. «Ursprünglich wollte ich eigentlich Tierärztin werden», lacht Liliane Tomezzoli. Aber irgendwie kam es dann doch ganz anders, was für sie absolut passt. Mode war nämlich auch immer ein zentrales Thema in ihrem Leben. Die gelernte Parfümerieverkäuferin führte jahrelang eine eigene Modelagentur und arbeitete zehn Jahre im hochwertigen Innendekorationsbereich. «Meine Liebe zu Tieren ist trotzdem geblieben. Die kann ich jedoch Dank meiner Hündin

Stücke», ist sie überzeugt. Nebst Textilien führt sie auch diverse Accessoires wie beispielsweise Taschen, Schals und Gürtel. «Ich achte darauf, dass die Produktion im EU-Raum stattfindet.»

Gabriele Rey (links) ist schon seit Beginn begeisterte Kundin bei pearls of fashion

Dekoration Mit Liebe zum Detail ist das «pearls of fashion» eingerichtet und dekoriert. «Für die Ladenpräsenation, die Schaufensterdekoration und die Werbung bin ich auch selbst zuständig»,

Nationalratswahlen 2019

Äxgüsi ... Den Nationalrat qualitativ besser machen!

Der einladende Eingangsbereich Pearl ausleben», lacht die 64-jährige, modisch gekleidete Frau. «Das Allerschönste an meinem Beruf ist für mich, dass ich mein gesammeltes Wissen und meine Erfahrungen für meine eigene Boutique nutzen kann. Natürlich ist es auch immer wieder eine grosse Freude, wenn ich einer Kundin helfen darf, ihren eigenen Modestil zu finden, um sich wohl und schön zu fühlen.»

Für jede Frau das Passende Liliane Tomezzoli führt diverse hochstehende Labels in ihrer Boutique. Kleider selbst designen tut sie nicht. «Meine angebotene Mode bietet für die Frau jeden Alters die passenden

erzählt sie. Für den Jubiläumsapéro hat sie sich etwas Besonderes einfallen lassen: ein festlich dekoriertes, dunkelblaues Partyzelt direkt vor dem Laden. Die Sitzbänke sind mit kuscheligem weissem Fell dekoriert und laden zum Verweilen ein. Rund um den Laden schweben überall weisse Luftballons zur Feier des Tages. «Ich freue mich riesig, dass sich so viele Menschen mit mir freuen und auf mein besonderes Jubiläum anstossen!», strahlt Liliane Tomezzoli glücklich. n

www.pearlsoffashion.ch

Die Zeiten, als Pfäffikon im Zürcher Regierungsrat doppelt und auch im Nationalrat einen Vertreter stellte, gehören der Vergangenheit an. Wenig deutet darauf hin, dass sich dies im Herbst ändern könnte. Zwar ist Schulpräsident und EVP-Kantonalpräsident Hanspeter Hugentobler auf seiner Liste auf dem 2. Platz aufgeführt, doch für einen zweiten Sitz müsste seine Partei noch einiges an Stimmkraft zulegen. Oder der bisherige EVP-Vertreter müsste erst einmal verdrängt sein. Gleich verhält es sich mit dem Pfäffiker Spitzenkandidaten Marco Hirzel. Der Pfäffiker Gemeindepräsident wäre auf seiner SVP-Liste – ginge es «nur» um die persönlichen Fähigkeiten – kaum bestritten. Wer in seiner Partei hat im Verlauf seiner beruflichen Karriere je federführend ein Projekt wie den Gotthardbasistunnel zeit- und fachgerecht zu einem guten Ende gebracht? Doch auch hier stehen gleich reihenweise stramme Parteisoldaten mit dem Prädikat «bisher» auf den aussichtsreichen vorderen Listenplätzen, die sich in langen Jahren hochgedient haben. Marco Hirzel muss auf Platz 27 hintanstehen und hoffen, wenigstens einige Plätze gutzumachen, um vielleicht in vier oder acht Jahren reüssieren zu können. Ähnlich verhält es sich in allen Parteien mit unzähligen fähigen Kandidatinnen und Kandidaten. Sie stehen alle vier Jahre wieder an und müssen zur Kenntnis nehmen: Der Aufzug nach oben ist besetzt. Oft von Sesselkleberinnen und Sesselklebern im feinsten Gewande, die sich ihre goldenen Pfründe mit ihren Geldgebern im Hintergrund mit entsprechendem Knopfdrücken bei Abstimmungen – notfalls auch mit taktisch geschicktem Fehlen bei Abstimmungen – redlich verdienen. Nur leider nicht zum Wohle des Landes. Viele Menschen möchten mit der Teilnahme an den Wahlen etwas bewirken, etwas verbessern. Geht das mit den immer gleichen Volksvertretern? Wohl kaum. Und doch gäbe es einen Weg, das schlagartig zu ändern. Mein Vorschlag: Streicht die Bisherigen! Und führen Sie ausgewiesene neue Kandidatinnen und Kandidaten gleich zwei Mal auf ihrer Liste auf, inklusive der entsprechenden Listennummer. Je mehr Leute dies tun, desto eher verlieren ausgediente Parteibonzen – äxgüsi, meine Damen, aber wie lautet die weibliche Form für diese Spezies? – ihren Rückhalt und damit den sicher geglaubten Sitz. Und vielleicht machen so zwei fähige Vertreter aus Pfäffikon die nötigen Plätze wett. Streicht die Bisherigen – ein Rezept für eine glaubwürdigere Politik! Und noch wichtiger: Sagen Sie es weiter! Hansjürg Klossner


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Kunden bekommen auf Wunsch je­ des Mal einen Ersatzwagen, kosten­ frei», betont Sami. «Und natürlich gibt’s auch einen Kafi», lacht Avni.

Rundumservice fürs Auto Die Autogarage Sylaj bietet alles, was ein gepflegtes Auto braucht. Nebst der klassischen Automechanikpflege, sind die Gebrüder Sylaj in diversen Bereichen rund ums Auto professionell ausgebildet und verfügen über ein enormes Angebot.

nia. «Unsere Garage gibt es bereits seit 13 Jahren», berichten die Sylajs. «Ursprünglich kommen wir aus dem Kosovo, sind aber hier aufgewach­ sen.» Der älteste Bruder Avni arbeite­ te zuerst bei der BTT-Garage. «Zu­ sammen mit meinem jüngeren Bru­ der Sami gründeten wir im Jahr 2006 dann unsere eigene Garage. Die Gara­ ge Sylaj», erzählt Avni stolz. Sami ist gelernter Carrosseriespengler und kennt sich bestens aus mit Blech­ schäden und Co. Avni ist primär für die Reparaturarbeiten und den Ser­ vice zuständig.

Winterservice Schon bald ist der Winterservice wie­ der ein aktuelles Thema. «Dazu ge­ hört Frostschutzwasser und Öl che­ cken, Bremsen kontrollieren, Funk­ tion der Scheibenwischer überprüfen und natürlich die Winterpneus mon­ tieren. Vor Ende Oktober macht das allerdings wenig Sinn.» Geplant für die ersten drei Samstage im Novem­ ber ist eine spezielle «WintercheckAktion». «Für unsere Kunden bieten wir zusätzlich das Einlagern der Sommerpneus an.» n

Zuwachs «Unser jüngster Bruder Sedat stiess 2008 ebenfalls dazu und kümmert sich um den Lack. Als Autolackierer konnten wir unsere Autoreparatur­ werkstatt mit einem Autospritzwerk erweitern», freuen sich die Familien­ väter sichtlich. «So ist es uns möglich, alles rund ums Auto anzubieten.»

Die Gebrüder Sylaj

Kundenzufriedenheit Die Kundenzufriedenheit ist den Ge­ brüdern Sylaj besonders wichtig. «Die Qualität bzw. Preis-Leistung steht bei uns ganz zuoberst», sind sich alle drei

einig. «Ob Service, Lackschäden, Pneuwechsel oder was auch immer der Kunde wünscht, wir arbeiten mit bestem Wissen und Gewissen. Die

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Tag der Seestrasse Am 31. August fand der Tag der See­ strasse statt. Alle Einnahmen gingen zugunsten der Weihnachtsbeleuch­ tung. Es war ein sehr erfreulicher Tag mit vielen Besucherinnen und Besuchern. Mit dem Verkauf von Fleischwaren und Getränken sowie zusätzlichen Spenden konnten rund 3200 Franken dem Spendenkonto der Weihnachtsbeleuchtung gutge­ schrieben werden. Ein spezieller Dank geht an unsere Sponsoren. W. Hotz Fleisch+Wurst AG (alle Fleischwaren), Brauerei Uster Brau­ kultur AG (alle Getränke), Schneiders Quer AG (Brot und Hamburgerbrötli)

sowie dem tatkräftigen Einsatz der Vorstandsmitglieder des Gewerbe­ vereins. (Werner Hotz: Gesamtkoor­ dination Verpflegung, Martin Teufer und Christian Kläui: Grillmeister, Marianne Dörig, Renate Cappellini, Corinne Isler: Getränke, Service und Kasse). Die Finanzierung der neuen Weih­ nachtsbeleuchtung an der Seestras­ se ist termingerecht sichergestellt. Die Bestellung wurde bereits aus­ gelöst damit die Beleuchtung dann rechtzeitig zur Adventszeit im Dezember 2019 in vollem Glanz ­ ­erstrahlt. n

Zahlreiche Besucher genossen den Tag an der Seestrasse

Werner Hotz in vollem Einsatz

Renate Cappellini und Martin Teufer vom Vorstand Gewerbeverein Pfäffikon


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Sparita – Zentrum für Mensch und Gesundheit erneuert und erweitert

Eröffnungsapéro mit spor­tlicher Show-Einlage und Bilderausstellung Die seit 13 Jahren ansässige und bekannte Praxis Sparita, Zentrum für Mensch und Gesundheit von Rita Häusler und Team, hat sich diesen Sommer erneuert und ihr Angebot erweitert. Daher lud sie am Samstag, 7. September 2019, zum Eröffnungsapéro an die Kempttalstrasse 26 in Pfäffikon ein.

Gegen hundert Besucherinnen und Besucher waren an der Eröffnung zugegen. Ein herzliches Dankeschön! Der abwechslungsreiche Apéro-Event bleibt den Gästen bestimmt als gelungener Anlass in Erinnerung. Einerseits zeigten motivierte Fachkräfte ihr Können mit erweitertem Angebot, anderseits wurden die ohnehin gepflegten Praxisräume zusätzlich verschönert durch die Ausstellung von rund drei Dutzend Bildern aus der Galerie Pfäffikunst. Im Weiteren wurde eine Show-Einlage mit viel Bewegung gezeigt. Pünktlich begrüsste Geschäftsinhaberin Rita Häusler die zahlreichen Gäste. Nach dem Durchgang durch die Praxisräume, wo jede Fachperson Red und Antwort stand, fand im oberen Geschoss in den Geschäftsräumen von Allegria die angekündigte sportliche, ja akrobatische Capoeira-Show-Einlage statt. Die mit Rita Häusler befreundeten Akteure pflegen einen Gesundheitssport, bei dem viel Körperbeherrschung trainiert wird. Capoeira ist kein Cocktail, sondern eine brasilianische Kampfkunst, ein Kampftanz bei südländischer rhythmischer Musik und Bewegung, wovon sich das Publikum überzeugen konnte. Dank gutem Zusammenwirken war dies allseits ein Win-win-Ergebnis. Neben dem reichhaltigen Apéro durfte die Gästeschar für Aug und Ohr ein paar inhaltsreiche Stunden geniessen, viele Eindrücke sammeln und so bei guten Gesprächen gesundheitsfördernd das Gemüt pflegen. Nach einem sinnvollen Zitat von Guy de Maupassant, französischer Literat (1850 –1893), sind es ja Begegnungen mit Menschen, die das Leben lebenswert machen. Die gute Zusammenarbeit mit verschiedenen KMU-Betrieben zeigte sich denn auch bei der Vorbereitung und Präsentation der Bilderausstellung. Als Kunde von Rita Häusler machte Bruno Erni diese aufmerk-

sam auf Wohltuendes für das Sinnesorgan Auge, das heisst auf besondere Gemälde von Kunstmaler Walter Wissmath. So entstand die Idee, mit der Ausstellung – bis voraussichtlich Ende Dezember 2019 – eine passende Anzahl Gemälde wohlausgewählt in der Sparita auszustellen. Einige Bilder wurden mit viel Aufwand während Monaten eigens und exklusiv dafür gemalt. Kunstmaler Walter Wissmath persönlich war zusammen mit Galerist Hermann Stepper und Andy Sigrist anwesend und sie beantworteten Fragen zu den Gemälden. Bruno Erni

Geschäftsidee von Sparita – Zentrum für Mensch und Gesundheit Das Konzept der Sparita-Therapieformen liegt in der Verbindung verschiedenster Therapiemöglichkeiten von Massagen, Homöopathie, Ernährung, Naturheilkunde und Fusspflege. All diese Therapien helfen, sich freier und beweglicher dem Alltag zu stellen und mögliche Veränderungen sicherer, ausgeglichener und positiv anzugehen. Die sechs Fachpersonen in selbstständiger Tätigkeit arbeiten in der Gemeinschaftspraxis Sparita. Rita Häusler, Masseurin und Inhaberin: Die Wirkung der therapeutischen Massage erstreckt sich von der behandelten Stelle des Körpers über den gesamten Organismus und schliesst auch die Psyche mit ein. Kurt Bucheli, Masseur: Schwerpunkt der therapeutischen Massage ist es, diverse Behandlungsstrategien geschickt miteinander zu kombinieren, um so den Bewegungsapparat wieder in seine angestammte Funktion zu bringen. Enstpannungsmassagen runden mein Angebot ab. Tamara Sarton, Masseurin: Mit einer einzigartigen Mischung aus westlichen und fernöstlichen Therapie­ methoden unterstützt sie jeden Tag Menschen, damit sie wieder

Das Sparita-Team schmerzfreier leben können. Regelmässig führt sie Blackroll-Workshops durch, für mehr Eigenverantwortung, Beweglichkeit und Kraft, zur Prävention und Therapie. Andrea Portillo, Fusspflegerin: Eine Fusspflege gibt Ihren Füssen, was sie benötigen und Ihnen das Gefühl, beschwerdefrei durch den Tag gehen zu können. Sie verhilft Ihnen zu gesunden, gepflegten Füssen. Johanna Bosshard, Homöopathin: Verschiedene Methoden wie Homöopathie, Aurachirurgie und Theta Healing helfen sanft und nachhaltig, dass Körper, Geist und Seele verbessert werden können. Aura Clearing hilft, Informationen zu verschiedenen Themen wahrzunehmen und durch Auflösen zu mehr Erleichterung und inneren Frieden zu finden. Denise Wahlen, Ernährungsberaterin: Genussvoll essen und damit die Gesundheit fördern ist das Ziel der ganzheitlichen Ernährungsberatung. Mit individuell abgestimmten Konzepten werden auch Nahrungsmittel-Unverträglichkeiten geklärt und angegangen. Infos und Kontakt: www.sparita.ch

Axé Capoeira Uniao Capoeira führt zurück zum afrikanischen Zebratanz. Die in der Kolonialzeit nach Brasilien verschleppten

Sklaven erweiterten den Tanz zur Kampfkunst. Ein Sport- oder Kampftanz bei rhythmischer Musik, der viel Kraft und Schnelligkeit erfordert, dafür viel Energie gibt. Uniao ist einer der zwei Hauptrichtungen und kann in Wetzikon gelernt werden. Infos und Kontakt, Benj Lee, www. imacs.ch

Galerie Pfäffikunst Walter Wissmath gilt als einzigartig unter den aktuell tätigen Kunst­ malern. Er ist schweizweit der Ein­ zige, der Gemälde mit dieser sehr anspruchsvollen und schwierigen ­ Technik des Pointillismus’ beherrscht. In den letzten zwei Jahren sind viele Gemälde rund um den Pfäffikersee entstanden. Hiervon ist denn auch unter anderem ein ­Ensemble von elf Gemälden an der Ausstellung zu besichtigen. Infos und Kontakt: ando.sigrist@ bluewin.ch oder 079 912 82 45


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13. Dorfrundgang des Verkehrsvereins Pfäffikon

Eine Wasserburg in Pfäffikon? Zum 13. Mal fand am 23. August 2019 der Dorfrundgang mit Ernst Bänteli, Urpfäffiker und Ortschronist von Pfäffikon bei schönem Wetter statt.

Bereits beim Start am Seequai wusste der ehemalige Lehrer viele interessante und spannende Geschichten von früher zu erzählen. Gespannt lauschten die fast 80 Anwesenden den Geschichten von Wasserflugzeugen, die zum Rundflug auf dem Pfäffikersee zum Start oder zur Landung ansetzten, Boote, welche von Emil Leemann in Pfäffikon gebaut wurden, wie der schöne Hecht. Oder der Beginn des heutigen legendären Forellenfestes, welches im nächsten Jahr sein 50-jähriges Bestehen feiert. Der Urpfäffiker Bänteli erzählte auch immer wieder kleine Anekdoten aus seiner Kindheit, was die Zuhörer immer wieder zum Schmunzeln brachte. An der Stelle des Material-Schopfes vom Verkehrsverein am Seequai stand bis ins 16. Jahrhundert sogar, man höre und staune, eine Wasserburg, welche aber erstmalig durch den Sempacher Krieg, später durch den alten Zürichkrieg zum zweiten Mal zerstört wurde. 1929 bis 1943 wurde auf dem Pfäffikersee eine Schwanenkolonie angesiedelt und im Dorf durch den Verkehrsverein überwintert. Auch heute noch sind die vielen Schwäne am See sehr zugänglich für die flanierenden Gäste. Weiter führte uns der Ortstchronist über den Kirchenvorplatz durch Seitenstrassen hoch zur Kempttal­ strasse. Geschichten wie die von der Gründung der heutigen HUBER+ SUHNER, die in einer kleinen Fabrik (heutige Dorf­bibliothek) hinter dem Restaurant Hecht ihren Lauf nahm oder warum die Böden im Schulhaus Obermatt immer schwarz waren (weil die Kinder über die Kohlen­ berge beim Cholewägli liefen), faszinierten uns als Zuhörer. Kleine Hintergärten dienten der Apotheke Nussbaumer, später Teufer, zur Anpflanzung von Heilkräutern, die so manchem Wehwehchen Linderung brachte. Das «Papierschifflidenkmal» ziert den Platz am Kreisel Tunnelstrasse/Turm­ strasse. Es ist ein Denkmal für den Dorfbach, der in alten Zeiten an dieser Stelle noch offen war und vielen Gewerben das nötige Wasser lieferte. In Ernst Bänteli weckte dies Kindheitserinnerungen, als er mit seinen Freunden die Papierschiffli dort in den Dorfbach setzte und weiter unten dann wie-

der aus dem Bach gefischt hatte. Welches war wohl das schnellste? Eine zentrale Rolle spielte auch das pompöse Restaurant Krone gegenüber dem heutigen Gemeindehaus. Wichtige Geschäfte und politische Entscheide wurden früher in diesem Haus besiegelt. Zu später Stunde und mit einem Rucksack voll spannender Geschichten und Erzählungen über das alte und heutige Pfäffikon offerierte der Verkehrsverein Pfäffikon allen Teilnehmern eine Wurst von Werner Hotz und ein Getränk von Zimmer-

Papierschifflidenkmal mann. Im Garten des reformierten Kirchgemeindehauses unterhielten sich die Teilnehmer des diesjährigen Dorfrundgangs munter über das Erlebte. Nochmals ein herzliches Dankeschön an Ernst Bänteli für sein Engagement für die Gemeinde und das Wissen, das er als Ortschronist allen an Pfäffikon Interessierten weitergibt. Wir hoffen, noch ganz viele spannende und lustige Anekdoten von Ernst Bänteli zu hören. Mehr ­Infos unter: vvp-pfaeffikon.ch. n

Seestrasse

Kleiner Hintergarten

Ein Blumenstrauss für Ernst Bänteli


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Blumenwettbewerb des Verkehrsvereins

Mit Blumen ist es schöner Auch in diesem Jahr hat unser Dorf wieder einmal gezeigt, wie wundervoll es in der Blütenzeit aussehen kann. Der traditionelle Blumenwettbewerb des Verkehrsvereins hatte in diesem Jahr 63 Gärten und Balkone im Rennen. 15 wurden mit «gut», 26 mit «sehr gut» und 22 mit «hervorragend» bewertet. «Wir haben uns über diesen Blütenzauber in Pfäffikon unglaublich gefreut», sind sich die Jurymitglieder Marianne Dörig und Monika Hüssy von der Gärtnerei Hüssy einig.

Der Verkehrsverein zeigt sich für diverse Aktivitäten im Dorf verantwortlich. Das Forellenfest, die Bundesfeier, den Dorfrundgang, den Räbeliechtliumzug, den Wienachtsmärt, Vereinsempfänge und die Ruhebänkli auf dem gesamten Gemeindegebiet. «Preise für die schönsten Gärten und Balkone haben wir in diesem Jahr zum letzten Mal verge-

ben», so Dörig. «Mit allen anderen Aktivitäten und Festen haben wir bereits alle Hände voll zu tun. Wir freuen uns natürlich, wenn wir für diese weiterhin auf die Unterstützung zahlreicher Pfäffiker(innen) zählen dürfen!» n Die lebendige Dorfgemeinschaft unterstützen unter: vvp-pfaeffikon.ch


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Lupi-Schiessen – Hobby für alle, Tag der offenen Tür Im Herbst beginnt wieder die Saison für Indoor-Freizeitbeschäftigungen. Ein ideales Hobby für die ganze Familie von jung (ab zehn Jahren) bis ins hohe Alter ist das Lupi-Schiessen. Das Zielen mit dem Sportgerät Luftpistole auf Kartonscheiben auf die Distanz von zehn Metern fördert die Konzentration und den Durchhaltewillen. Auch die Kameradschaft kommt nicht zu kurz und die Resultate sind messbar. Dass ein erfolgreicher später Einstieg in diesen Sport möglich ist beweist die Spitzenschützin Heidi ­ Diethelm, die erst 2003 mit 34 Jahren damit begann und nach fünf Jahren für die Schweiz international zum Einsatz kam. Inzwischen hat sie mehrere Medaillen mit der Sportund Luftpistole an SM, EM, WM ge-

holt und auch die erste Medaille für die Schweizerdelegation an der Olympiade 2016. Seit 1988 ist das Luftpistolenschiessen eine olympische Disziplin. Soweit sind die Pfäffiker Pistolenschützen noch nicht, aber sie qualifizieren sich seit der Einführung der Erleichterung für ältere Semester mit dem aufgelegten Lupi-Schiessen regelmässig mit einer Gruppe für die Schweizer Meisterschaften. Bei der ersten vor drei Jahren belegten sie den guten 5. Rang. Auch Einzelschützen sind immer an der SM im Einsatz und von den kantonalen Meisterschaften kehren sie sogar mit ­Medaillen (Gold + Silber) zurück. Verschiedene externe Wettkämpfe werden regelmässig besucht und Ende Oktober findet der von den ­

Pfäffikern organisierte «Lupi-Match Züri-Oberland» bereits zum 18. Mal hier statt. Dieser wird gerne auch von Spitzenschützen als Standortbestimmung anfangs der Saison besucht. Wollen Sie das interessante Hobby ausprobieren? Mit einem Tag der offenen Tür am Mittwoch, dem 2. Ok-

tober ab 13.30 bis 20 Uhr kann unter kundiger Anleitung im heizbaren Dachgeschoss des Schützenhauses Pfäffikon mit einer vereinseigenen Lupi die Zieltechnik gratis ausprobiert werden. Wer in der Familie trifft besser? Wie heisst es so schön: Probieren geht über studieren! n


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Jahresausflug des Frauenvereins Auslikon-Balm Am 2. Juli 2019 war es so weit, der Jahresausflug stand an. Die Reise ging an den Vierwaldstättersee und nach Seelisberg. 23 Frauen trafen sich mit unserem altbekannten Buschauffeur auf dem Parkplatz des Restaurants Sonne in Auslikon.

Unser Buschauffeur kämpfte sich tapfer durch den ersten Stau in Richtung Ochsen-Kreisel in Wetzikon/ Kempten und weiter in Richtung Einsiedeln. Gut eine Stunde später wurde das Restaurant Distel in der Mittleren Altmatt gestürmt. Es gab Kaffee und Gipfel bei angeregter Unterhaltung. Danach weiter in Richtung Vierwaldstättersee zum Schiffssteg in Flüelen. Unser Buschauffeur ist ein sehr guter Alpenkenner und erklärte uns, wie die Berge heissen und wo welche kleineren Berühmtheiten wohnen. Die Stimmung war ausgelassen und alle freuten sich über das schöne Wetter und die herrliche Aussicht. Die Tickets wurden verteilt und es wurden zahlreiche Erinnerungsfotos mit dem See und den Alpen geschossen. Das Schiff fuhr pünktlich ab und das

Heck zur Sonnenterrasse wurde gestürmt. Weiterfahrt zum Steg in Treib. Dort gingen wir ohne lange zu zögern zur Zahnradbahn. In Seelisberg angekommen, machte sich ein kleineres Hüngerchen breit und so ging es ins Hotel Bellevue zum Mittagessen. Danach begab sich eine kleinere Gruppe auf die Sonnenterrasse des Hotels und genoss die Aussicht und ein Glace. Die grössere Gruppe wurde netterweise vom Buschauffeur zum Ausgangspunkt unserer Wanderung gebracht. Vermutlich hätten wir sonst vorher aufgegeben und nach einer Hotelunterkunft gesucht, wenn wir den Weg selber gegangen wären. Denn es war doch ein rechtes Stück Weg bis dahin. Die Wanderung hatte für jeden etwas. Sie war erholsam, ging durch einen lichtdurchfluteten Wald und jeder

Pro audito Pfäffikon ZH und Umgebung – Verein für besseres Hören

Besichtigung des KlangMaschinen-Museums in Dürnten Am Freitag, 23. August 2019, besuchten 20 Mitglieder des Vereins pro audito Pfäffikon ZH das Klang-Maschinen-Museum in Dürnten. Um 14 Uhr wurden wir sehr herzlich empfangen und auf einen 1½-stündigen Rundgang durch die Ausstellung mitgenommen.

Die Ausstellung veranschaulicht, wie die Puppen- und Musikautomaten in das kulturelle und gesellschaftliche Leben vergangener Epochen eingebunden waren. Mechanische Musikinstrumente sind Instrumente, die ohne künstlerische Einwirkung des Menschen Schall und Klang erzeugen.

riesigen Jahrmarkt- und Konzertorgeln. Musikalische Impressionen entführen die Besucher in das kulturelle und gesellschaftliche Leben des frühen 20. Jahrhunderts.

ein gelungener Ausflug, der allen gefallen hat. Ein herzliches Danke an die Organisation von Edith und allen Beteiligten, wie auch ein Dank für die finanzielle Beteiligung des Vereins. Ich freue mich schon auf das nächste Jahr und hoffe wieder auf eine rege Teilnahme. n Doreen Gmür, Oberbalm

Mit sichtlicher Begeisterung für die Klangmaschinen wurden uns verschiedene Instrumente demonstriert mit den fachkundigen Informationen dazu. Wir lauschten den Ausführungen gebannt und kamen aus dem Staunen kaum mehr heraus. Voller visueller und akustischer Eindrücke genossen wir anschliessend gemeinsam im Museumsrestaurant einen feinen Zvieri, bevor es dann schon wieder auf den Heimweg ging. n Max Hächler, Präsident pro audito Pfäffikon ZH

P.S. Am Dienstag, 8. Oktober 2019, von 14 bis 16 Uhr beginnt im reformierten Kirchgemeindehaus in Pfäffikon der Kurs »Hörtraining mit Lippenlesen für Menschen mit einer Hörschädigung». Es sind noch Plätze frei. Interessenten melden sich bei Margrit Stahel, Tel. 043 288 83 70

Frauenchor irgenhausen Pfäffikon

Fiirabigkonzert «Hit uf Hit» Freitag, 27. September, im Singsaal der Oberstufe Mettlen, Pfäffikon. Beginn: 19.30 Uhr

Ohne Musik wäre das Leben ein Irrtum (Friedrich Nietzsche) Das Klang-Maschinen-Museum in Dürnten ist eines der Grössten seiner Art in der Schweiz. Es zeigt die gesamte Bandbreite der mechanischen Musikinstrumente, von kleinen Zylindermusikdosen bis hin zu

achtete drauf, dass keiner verloren ging. Am Aussichtspunkt, der hoch über dem See lag, wurden schöne Erinnerungsfotos gemacht. Die Aussicht in Richtung Morschach war wunderbar. Da die Sonne mit ihren Reizen nicht geizte, wurde nach der Wanderung die Eistruhe vom örtlichen Volg geplündert. Danach fuhren wir in Richtung Heimat. Dem Chauffeur wurde gedankt. Es war

Ein prächtiges Exemplar einer mechanischen Orgel


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Seniorenverein Pfäffikon

Sorgenfalten in der Reisekasse Ein schwach besuchter Herbstausflug in den Walter Zoo von Gossau wird im Vorstand zu Überlegungen Anlass geben, künftig für die monatlichen Reisen der Pfäffiker Senioren auf den beliebten Doppelstöckerbus zu verzichten. Das Vereinsbudget lässt es nicht zu, noch öfters mit einem halbleeren 80-Plätzer-Car umherzu­reisen. Für die Fahrten vom 17. Oktober nach Basel (grosse Schleusenfahrt) und neu 27. November nach Freiburg im Breisgau ist er jedenfalls noch bestellt. Die Termin­ verschiebung wurde nötig , da der berühmte Christkindlemarkt der schwäbischen Metropole erst zwei Tage davor öffnet.

Reuss-Wanderung Die Senioren-Wandervögel blicken auf eine entspannte Reusswanderung von Mellingen über Sulz nach Bremgarten unter Leitung von Ruedi Bürge zurück. Die Stimmung bei den 23 wanderfreudigen Frauen und Männern war beim Aussteigen nach dem Heitersberg-Tunnel bereits so, wie sich das Wetter zeigte, nämlich heiter, und stieg nach dem Startkafi in Mellingen auf eine höhere Stufe. Gemächlich und ruhigen Schritts

wanderte es sich leicht der ruhig dahin fliessenden Reuss entlang. Auch Treppen und kleine Hügel wurden problemlos überwunden, bis nach fast zwei Stunden beim idyllischen Picknickplatz ein Feuer entfacht und gebrätelt wurde. Auf weichen Waldund sonnenbeschienen Feldwegen wurde Bremgarten erreicht, wo vor der Heimfahrt noch etwas Zeit für eine Gaumenerfrischung blieb. Dieses Jahr verbleiben noch zwei weitere Wanderungen im Programm.

Impressionen von der Reusswanderung

Die E-Bike-Gruppe in Stein am Rhein Bei schönstem Wetter starteten am 4. September die E-Biker/innen zum Tagesausflug nach Stein am Rhein. Via Agasul-Ettenhausen erreichten wir in schonendem Aufstieg die Kyburg. Als Belohnung folgte die Schussabfahrt nach Sennhof zum Kaffeehalt. In grossem Bogen umfuhren wir Winterthur am Schloss Hegi vorbei nach Stadel und am Schloss Mörsburg vorbei zur Thur, wo uns in Unterneunforn der knackigste Aufstieg trotz Motörchen schwitzen liess. So genossen wir die Abfahrt Richtung Waltalingen mit dem Schloss. Von weiten sahen wir Stammheim. Im intakten Dorfkern fielen die schönen Riegelhäuser auf, und die Schlussetappe folgte nach Etzwilen an unser Ziel. Gut 50 Kilometer hatten wir abgespult und wir genossen in langsamem Tempo die wunderschöne und schon 800-jährige Altstadt. Die verbrannten Kalori-

en wurden mit einem feinen Zmittag aufgefüllt. Es blieb noch Zeit für einen Bummel und anschliessend brachte uns die S29 nach Winterthur. Hier traten wir nochmals in die Pedalen. Eine tolle Gruppe hatte die eher unbekannte Route mit schönster Natur sehr genossen. Der Tourenleiter: Albert Egli

Die Pfäffiker E-Biker in Stein am Rhein

Pfäffiker Senioren-Wandervögel

Pfäffiker Senioren-Wandervögel

Appenzeller Rundsicht

Schlusswanderung

Am Dienstag, 8. Oktober 2019

Am Dienstag, 22. Oktober 2019

Die rote Appenzeller Bahn bringt uns von St. Gallen nach Gais. Nach dem Kaffee folgen wir den Spuren von Laura, hinauf zum Gäbris auf 1247 m.ü.M. Mit jedem Schritt weitet sich der Blick gegen das Alpsteinmassiv und den Kronberg. Am Waldrand, kurz vor dem Gipfel, geniessen wir an einem schönen Rastplatz unser mitgebrachtes Mittagessen. Für eine Rundsicht lohnen sich die paar Schritte zum Gipfel, bevor wir hinunter zur Alpwirtschaft Hohe Buche wandern, einem prächtigen Aussichtspunkt des Appenzeller Mittellandes (eventuell mit der Möglichkeit zu einer Rast). Von hier geht es nur noch abwärts zum Bahnhof Bühler – und hinein in die rote Bahn für die erste Etappe unserer Heimreise. Die Wanderzeit beträgt ca. 3 Stunden. Aufstieg 480 m, Abstieg 510 m. Wie üblich gehören gutes Schuhwerk, Stöcke und Regenschutz zur Ausrüstung. Wanderleitung: Volker Goltz, Jane Anderegg Abfahrt: 07:55 / voraussichtliche Rückkehr 18:25 Uhr Kosten: Kollektiv-Halbtax Fr. 32.–, GA Fr. 5.–. Billette werden besorgt. Anmeldung: bis Freitag, 4. Oktober bei Jane Anderegg, Tel. 044 950 01 19 oder jane.anderegg@bluewin.ch Auskunft über Durchführung bei zweifelhafter Witterung am Vortag zwischen 8 und 9 Uhr bei Jane Anderegg

Zum Abschluss der Wandersaison 2019 gibt es eine gemütliche Wanderung von Fehraltorf an den Wildert Weihern vorbei nach Ober Illnau, wo wir im Rest. Löwen ein gemeinsames Mittagessen geniessen. Es bleibt uns noch Zeit für einen Rückblick und einen Ausblick aufs kommende Wanderjahr. Menüs à Fr. 18.50: Kartoffelsuppe oder Menüsalat 1. Tomatenspaghetti mit Schweinspiccata 2. Gefüllte Zucchetti (Erbsli-Ei-Käse) mit Safranrisotto Dessert: Hausgemachte Crèmeschnitte klein à Fr. 6.– Bitte bei der Anmeldung Menüwunsch plus Dessert angeben. Abfahrt in Pfäffikon 11.25. Fahrt nach Fehraltorf. Treffpunkt ab ca. 13 Uhr im Restaurant Löwen, Ober Illnau. Wer nach der Zusammenkunft noch Lust hat, kann zu Fuss nach Pfäffikon zurückgehen oder retour mit der Bahn ab Illnau. Billette bitte selbst lösen. Der Anlass findet bei jedem Wetter statt. Anmelden bis spätestens Freitag, 18. Oktober bei Jane Anderegg, 044 950 01 19 oder jane.anderegg@bluewin.ch.


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Gemeinnütziger Frauenverein Pfäffikon ZH

Vereinsreise vom Mittwoch, 4. September 2019 Bei schönstem Wetter konnte die Vereinsreise zum Schnuggebock stattfinden. Beim Apéro in Teufen AR erzählte uns s Zischgeli im unverfälschten Appenzeller-Dialekt Interessantes über die Geschichte des «Bauernhofes» und ihrer «Liebesgeschichte». In der «guten Stube» des Schnuggebock wurde zum Appenzeller Schmaus geladen – bei dem sich alle aus der jeweils grossen Schüssel selbst bedienen konnten.

Mit einem Wettbewerbsblatt versehen (es gab kleine Preise zu gewinnen, Dank den Sponsoren!) erkundeten danach alle «Grosis Heimetli» und versuchten, die Antworten zu finden (z.B. wieviele Kilogramm Appenzeller Chäshörnli wurden über die letzten zwölf Monate beim «Grosi» gegessen, wer malte das Aquarell, wann wurde der «Weberpfarrer» geboren etc.). Während dem Dessert spielte Hans St. auf seinem «Hackbrett» auf und

s Zischgeli unterhielt bestens mit seinen Appenzeller-Witzen. Rundum fröhliche und zufriedene

Jahresreise der Turnveteranen Pfäffikon Am 6. September 2019 trafen sich die Turnveteranen zur traditionellen Jahresreise. Um 7.35 Uhr begann für die 45 Teilnehmenden die Reise nach Glattfelden, wo ein Besuch im Gottfried-Keller-Zentrum angesagt war. Mit einer interessanten Führung wurden sie in das Leben Gottfried Kellers eingeweiht. Das Zentrum, das 1985 eröffnet wurde, enthält Leihgaben der Zentralbibliothek Zürich. Es führt mit Schriftdoku­ menten, Bildern und Erinnerungs­ gegenständen Kellers innere Gestalt vor Augen, zeigt die Verwurzelung des Dichters an dem Ort, wo seine Eltern aufgewachsen waren und ­beleuchtet auch die Stationen seines eindrücklichen Lebens. Danach führte uns Roger Kopf mit seinem Car weiter in das einzigartige Gartencenter Zulauf AG in Schinz-

Gottfried-Keller Zentrum in Glattfelden

nach-Dorf im Kanton Aargau. Hier faszinierte das moderne, grosszügig angelegte Zentrum mit seiner Blumenpracht und den riesigen Baumschulen. Besonders imposant war die Fahrt mit der gross ausgebauten Baumschulbahn. Die Strecke beträgt ca. 3 km und die Fahrt dauerte 25 Minuten. Gezogen wurden wir von einer Diesellok und entsprechend der Spurweite von 600 mm war der Reisekomfort in den offenen Waggons. Die Bahn wurde in den 1970er-Jahren aus der ursprünglichen Anlage weiter ausgebaut und im April 1978 war es dann so weit, dass die ersten Fahrten durch die Baumschule stattfanden. Nach der Fahrt wurden wir im garteninternen Restaurant mit einem vorzüglichen Mittagessen verwöhnt. In einer kurzweiligen Weiterfahrt

Fahrt mit der Baumschulbahn in Schinznach-Dorf ­ rreichten wir unser Ziel, das Paul e Scherrer Institut (PSI) in Villigen, Aargau. Das PSI ist ein Forschungsinstitut für Natur und Ingenieurwissenschaften. Hier wird Spitzenfor-

Gesichter – so traten die Vereinsmitglieder nach diesem abwechslungsreichen Tag die Heimreise an. n

schung in den Bereichen Materie und Material, Energie und Umwelt sowie Mensch und Gesundheit betrieben. Wir durften in einem Kurzreferat mit entsprechenden Bild­ projektionen und Filmsequenzen die verschiedenen Forschungsgebiete näher kennenlernen. Zur Demons­ tration konnten wir am Schluss im Besucherzentrum selbst an ca. zwanzig ­interaktiven Exponaten die Forschungsgebiete des PSI näher ­erleben. Mit vielen Eindrücken aus diesem erlebnisreichen Tag machten wir uns auf den Heimweg. Die Reisegruppe bedankte sich aufs herzlichste mit einen tollen Applaus bei unserem Reiseorganisator Ernst Stähli. n Albert Rüegg

Männerchor Pfäffikon ZH

Sing mit mir ein Halleluja Traditionsgemäss begleitete der Männerchor Pfäffikon ZH den ökumenischen Gottesdienst, der heuer in der Katholischen Kirche stattfand. Zur Einstimmung sang der Chor unter der Leitung ihres Dirigenten Martin Kuttruff das bekannte Lied Morning has broken. Wie «geplant» erstrahlten zum Text Mine is the sunlight die bunten Kirchenfenster in der morgendlichen Sonne. Grossen Applaus erhielt Tshosholoza von Todd Matshikiza, ein traditionelles Lied aus Südafrika, welches vom Männerchor zum ersten Mal öffentlich gesungen wurde.

Mächtig erklang in der Kirche auch das von 40 Männern gesungene, italienische Lied La Montanara. Zum Abschluss der gemeinsamen Feier sang der Chor «Sing mit mir ein Halleluja». n Hansruedi Steffen


veranstaltungen 45

KULTUR

Museumsnacht – Nicht zum letzten Mal Das Ortsmuseum am Pfäffikersee, das Schreibmaschinenmuseum von Stefan Beck im Industriequartier, das Kunstmuseum Eva Wipf sowie das neue Naturzentrum am Pfäffikersee beteiligten sich an der ersten Pfäffiker Museumsnacht vom 7. September. Zum Besuch geladen waren die Pfäffikerinnen und Pfäffiker. Sie kamen in Scharen, zur Freude der Organisatoren. Künftig soll die Museumsnacht alle zwei Jahre stattfinden!

hjk. Angelika Grubers Mitwirken im Ortsmuseum hat schon einige po­ sitive Veränderungen gebracht. Mit dem Anstoss, eine Museumsnacht zu organisieren, hat sie nun neue Dimensionen erreicht. Ich startete ­ meinen Rundgang unten am See­ quai im Ortsmuseum, wo ein Apéro beim Eingang darauf aufmerksam machte, dass sich jeder Besucher willkommen fühlen durfte. Es zeigte sich rasch, dass viele unter den Gäs­ ten das erste Mal im Ortsmuseum vorbeischauten und erstaunt waren, welche Schätze da regelmässig an Sonntagen hier zu bestaunen sind. Im typischen Schlafzimmer aus der Jahrhundertwende gab’s als Zugabe den umwerfenden Auftritt von Nachtwächter Isidor (Marc Lenden­ mann), der den Besuchern erklärte, wie in der guten alten Zeit in Pfäffi­ kon gewohnt wurde, wie man sich der engen Stiefel entledigte, was an­ stelle eines Radios zum Gesang ein­ lud und vieles mehr. Auch in anderen Räumen standen fachkundige Helferinnen und Helfer bereit, um die vielen unbekannten

Ein wunderschöner Oldtimer ziert den Eingangsbereich des Ortsmuseums

Hilfsmittel und deren Funktion zu erklären. Als Gegensatz liess die gru­ selige Story von der Pest die Gäste frösteln. Auf Begeisterung stiess die prächtige Modelleisenbahnanlage mit dem Bahnhof Pfäffikon im Zent­ rum. Wie täuschend echt sie gebaut ist, zeigte der Vorführeffekt bei der Stellwerkanlage, die ähnlich wie die noch im Einsatz stehenden Origina­ le von einer Störung betroffen war.

Naturzentrum und Eva Wipf Einige hundert Meter weiter weg leuchtete das geniale Naturzentrum aus der Dunkelheit. Hier war für die Kinder ein lehrreicher Erlebnispfad angelegt. Auch hier ein ständiges Kommen und Gehen. Die Pfäffiker Museumsnacht war ein Erfolg. Auch im Museum Eva Wipf gab es viel Interessantes aus dem Leben der leider früh verstorbenen Malerin zu erfahren.

Überrannt Und Stefan Beck? «Wir haben damit gerechnet, dass wir bis abends um 22 Uhr allein im Industriequartier

Organisatorin Angelika Gruber (Bildmitte) führte durch die Räume

Ein vom Ansturm überwältigter Gastgeber: Stefan Beck (Mitte) sitzen», sagte seine Ehefrau. Doch dann seien schon am frühen Abend die ersten 20 Gäste eingetroffen. Und der von der Garage Kläui ge­ sponserte Besuchertransport habe in der Folge ständig immer mehr — Interessierte hergebracht. Irgendwie ging es im Schreibmaschinenmuse­ um zu und her wie in der nahen Backbeiz Quer. Alle Tische voll be­ setzt, losgelöste Stimmung, der vom Ansturm gezeichnete Stefan Beck pausenlos an Führungen. So etwas hatten die beiden sympathischen Museumsbetreiber nun wirklich nicht erwartet. Doch wer eines der einst weltbekannten Enigma-Chiff­ riergeräte der deutschen Wehrmacht – dank deren Entschlüsselung durch die Engländer nahm der zweite Weltkrieg eine entscheidende Wen­ de – in funktionstüchtigem Zustand vorführen und erklären kann, der hat einen solchen Zulauf verdient. Die Becks jedenfalls zeigten sich fle­ xibel: niemand brauchte zu dursten oder zu hungern. Und da viele Besu­

cher die ungeheure Vielfalt an histo­ rischen Schreibmaschinen erstmals bestaunte, dürfen sie mit Folgegäs­ ten rechnen. Die nächste Museumsnacht findet im Herbst 2021 statt. Wir freuen uns darauf!

Viel Publikum auch im Naturzentrum


46 veranstaltungen

Bitte platzieren in Kinderschwimmkurs

Lieber Karl Schaufelberger

Bitte platzieren in Ausgabe vom 23.05.19

80 Jahre sind vollbracht (30.9.2019), in denen du hast viel geschafft. Recht viel Glück auf allen Wegen, Gesundheit und Brocki im Dorf ein langes Leben.

21. Oktober 2019 – 6. Januar 2020

Dauer:

10 Lektionen, montags 18.15 – 19.00 Uhr

Ziele des Kurses:

Kernelemente des Schwimmens kennenlernen Angst vor dem Wasser verlieren

Voraussetzungen: Das Kind muss im Kindergarten sein Das Kind muss in 90 cm tiefem Wasser stehen können Loslösung von den Eltern für die Kurszeit

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Stubete / Altersnachmittag Dienstag, 1. Oktober 2019, 14 Uhr Ref. Kirchgemeindehaus Pfäffikon ZH

Frauenverein Pfäffikon

Der Pfäffikersee und sein Naturzentrum – mit Antonia Zurbuchen

Fahrerinnen und Fahrer für den Mahlzeitendienst • Einsatz 1x wöchentlich von 11 bis 12.30 Uhr • Fahrten mit eigenem Auto • Kilometerentschädigung und kleines Entgelt Für weitere Informationen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung; Wir freuen uns auf Ihren Anruf Mahlzeitendienst 076 461 61 44 / mahlzeiten@frauenverein-pfaeffikonzh.ch 1888

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unter Mitwirkung des Trios Bänklimusig

So 6.+ Mo 6.+ Mo 19.7.10. 6.+Film Mo 19.7.10. Film 19.OV/dFilm 14 J.OV/d 120 Min. 14 J.OV/d 120 SoMin. 14 20.10. J. 120 SoMin. 20.10. So 11. 20.10. Film 11. Film Mundart 11. Film Mundart 14 J. 90 Min. Mundart 14 J. 90 Min. 14 J. 90 Min. O K TO O KbTO eOrKbTO e rbSoe7.10. r So diego diego maradona diego maradona maradona die frUchtbaren die frUchtbaren die frUchtbaren Jahre Jahre Jahre

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Spielintelligenz. 1984 wechselte 1984 wechselte 1984 wechselte ticken und ticken stellt und ticken ihrem stellt und Freund ihrem stelltFreund ein ihrem Ultimatum. Freund ein Ultimatum. ein Ultimatum. er zu SSC er Neapel zu SSC er Neapel und zu SSC 1986 Neapel und schoss 1986 und er schoss Argen1986 er schoss Argener ArgenAls dieser Als sie dieser daraufhin Als sie dieser daraufhin verlässt, sie daraufhin verlässt, setzt sie verlässt, setzt alle sie setzt alle sie alle 15 15 15 Di 1.+ MiDi 2.10. 1.+ MiDi 20. 2.10. 1.+Film Mi20. 2.10.Film 20. F/d 6/14 FilmJ.F/d 1006/14 Min. J.F/d 1006/14 Min. J. 100 Min. tinien fast tinien alleine fast tinien zum alleine fast Weltmeistertitel. zum alleine Weltmeistertitel. zum Weltmeistertitel. Der Der Der Hebel in Hebel Bewegung, inHebel Bewegung, um in Bewegung, vor um ihrem vor35. um ihrem Geburtsvor35. ihrem Geburts35. 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Gipfeli und Kaffee Gipfeli und Gipfeli Er hat keine Er hatZeit keine Erfür hatZeit seine keine fürTochZeit seine fürTochseine Toch15 +Film 15 Film 15 + 15 Film ter, bis ein ter, Schlaganfall bis ein ter, Schlaganfall bis ein ihm Schlaganfall dieihm die Didie 8.+ihm MiDi9.10. 8.+ Mi Di 20. 9.10. 8. Mi20. 9.10. 20. E/d15 10/14 FilmE/d J. 100 10/14 Min. E/d J. 100 10/14 DiMin. 22.J.+100 Mi DiMin. 23.10. 22.+ Mi Di 20. 23.10. 22. Film Mi 20. 23.10. Deutsch 20.15 Film 12 Deutsch J. 123 Min. Deutsch 12 J. 123 Min. 12 J. 123 Min. SpracheSprache und das Sprache und Gedächtnis dasund Gedächtnis das Gedächtnis Late night Late night Late night gUt gegen gUt gegen nordwind gUt gegen nordwind nordwind raubt. Im raubt. Spital Im raubt. bringt Spital Im ihm bringt Spital dieihm bringt dieihm die Emma Thompson Emma Thompson Emma glänzt Thompson als glänzt als glänzt als Ein falsch Eingesetzter falsch Eingesetzter falsch Buchstabe gesetzter Buchstabe – Buchstabe – – Logopädin Logopädin Jeanne Logopädin Jeanne das Sprechen Jeanne das Sprechen wieder das Sprechen wieder bei... wieder bei... bei... Late-Night-Moderatorin, Late-Night-Moderatorin, Late-Night-Moderatorin, deren deren deren und schon undlandet schon und die landet schon E-Mail die landet von E-Mail dievon E-Mail von Fabrice Fabrice LuchiniFabrice Luchini brilliertLuchini brilliert als sprachgewandter brilliert als sprachgewandter als sprachgewandter Show abgesetzt Show abgesetzt Show werden abgesetzt werden soll. werden soll. soll. Emma Rothner Emma Rothner Emma unbeabsichtigt Rothner unbeabsichtigt unbeabsichtigt Schauspieler Schauspieler des Schauspieler souveränen des souveränen des Kauderwelsch. souveränen Kauderwelsch. Kauderwelsch. Eine Mediensatire, Eine Mediensatire, Einedie Mediensatire, zumdie zumdie zum beim Linguisten beim Linguisten beim Leo Linguisten Leike. Leo Leike. Leo Leike. Diskutieren anregt. Diskutieren anregt. Die Komöanregt. Die KomöDie KomöLeo schreibt Leo schreibt eine Leopatzige schreibt eine patzige Ant eine - patzige Ant- Ant7ab7-Kino 7ab7-Kino 0/6 Deutsch J. 94 Min. 0/6 Deutsch J. 94 Min. 0/6 J. 94 Min. Diskutieren Fr 4.10. Fr 4.10. 19.07 Fr 4.10. 19.07 7ab7-Kino 19.07Deutsch die hinterfragt die hinterfragt die mithinterfragt Witz mit und Witz mit und Witz zurück, und wort wort zurück, und wort so zurück, entwickelt und so entwickelt undsich so entwickelt eine sich eine sich eine mein Lotta-Leben mein Lotta-Leben mein Lotta-Leben Charme Charme die und die Art Weise, und die Art wie Weise, und unsere wie Weise, unsere Medien wie unsere Medien Medien Art digitale Art digitale Brieffreundschaft Art digitale Brieffreundschaft Brieffreundschaft zwischen zwischen den zwischen den den Lotta istLotta elf Jahre istLotta elf altJahre ist und elfalt hat Jahre und es alt hat und es hat esArtCharme mit leicht. dermit Gleichstellung dermit Gleichstellung der Gleichstellung der Geschlechter der Geschlechter derund Geschlechter und beidenund beiden Fremden. beiden Fremden. Sie beschließen, Fremden. Sie beschließen, Sie esbeschließen, bei einer es bei einer es bei einer mit ihrer mit Familie ihrer mit Familie nicht ihrerleicht. Familie nicht leicht. nicht Multikulturalität Multikulturalität Multikulturalität am Arbeitsplatz am Arbeitsplatz am umgehen. Arbeitsplatz umgehen. umgehen. platonischen platonischen Online-Beziehung platonischen Online-Beziehung Online-Beziehung zu belassen... zu belassen... zu belassen... Zum Glück Zumist Glück ihre Zumist Freundin Glück ihre ist Freundin ihre Freundin

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Cheyenne Cheyenne immer Cheyenne für immer sie da für immer –sie da für sie+da 15 + 15 Film 15 Film 15 + 15 Film Di–15. Mi Di–16.10. 15.+ Mi Di 20. 16.10. 15. Film Mi 20. 16.10. 20.F/d 8/12 J.F/d 1018/12 Min.J.F/d 101 Di8/12 Min. 29.J.+ 101 Mi DiMin. 30.10. 29.+ Mi Di 20. 30.10. 29. Film Mi 20. 30.10. 20.15F/d Film 14 J. 122 F/dMin. 14 J. 122 F/dMin. 14 J. 122 Min. bis es auch bis es zwischen auch bis es zwischen auch ihnenzwischen zu ihnen zu ihnen zu Les invisibLes Les invisibLes Les invisibLes grâce grâce à dieUgrâce à dieUà dieU kriseln beginnt... kriseln beginnt... kriseln Kurzweilige beginnt... Kurzweilige Kurzweilige Lady Di,Lady EdithDi, Piaf, Lady Edith Salma Di, Piaf, Edith Hayek, Salma Piaf,Hayek, Salma Hayek, Der beruflich Der beruflich erfolgreiche Der beruflich erfolgreiche erfolgreiche Verfilmung Verfilmung derVerfilmung gleichnamigen der gleichnamigen der gleichnamigen Buchreihe. Buchreihe. Buchreihe. BrigitteBrigitte Macron: Brigitte Macron: die meisten Macron: die meisten die meisten Familienvater Familienvater Alexandre Familienvater Alexandre Alexandre Sa 5.10. Sa 5.10. Sa 20.155.10. 20.15Ragtimers 20.15Ragtimers Swiss Swiss Swiss Ragtimers der Besucherinnen der Besucherinnen der Besucherinnen des Tagesdes Tagesdes Tagesentdeckt entdeckt 2014 per entdeckt 2014 Zufall, per2014 dass Zufall, perdass Zufall, dass stUmmfiLme stUmmfiLme Und stUmmfiLme Live Und mUsik Live Und mUsik Live mUsik zentrums zentrums «l‘Envol» zentrums «l‘Envol» für woh«l‘Envol» für wohfür wohder Priester, der Priester, derder ihnPriester, der einst ihn der einst ihn einst nungslose Frauen nungslose nennen Frauen Frauen nennen sich nennen sich missbraucht sich missbraucht hatte, missbraucht nach hatte, wie nach hatte, vor wie im nach Amt vorwie im ist.Amt vor im ist.Amt ist. Die «Swiss Die Ragtimers» «Swiss Die Ragtimers» «Swiss wurden Ragtimers» wurdenwurden nungslose nach prominenten nachVorbildern. prominenten Vorbildern. Der Vorbildern. FilmDer istFilm einDer schmerzhafter istFilm ein schmerzhafter ist ein schmerzhafter und präziser und präziser und präziser 1993 vom 1993 Pianisten vom 1993 Pianisten Martin vom Pianisten Jäger Martin Jäger Martin Jäger nach prominenten das Doch l‘Envol, das Doch einziger l‘Envol, das einziger l‘Envol, Ankerpunkt einziger Ankerpunkt ihres Ankerpunkt ihresBlickihres auf Blick dasauf Leben Blick dasder auf Leben Opfer, dasder Leben Jahre Opfer, der nach Jahre Opfer, dem nach Jahre dem nach dem und dem und Schlagzeuger dem und Schlagzeuger demund Schlagzeuger undDochund prekären prekären Alltags, prekären Alltags, steht vor Alltags, steht der Schliessung. vor steht der vor Schliessung. der Schliessung. sexuellen sexuellen Missbrauch. sexuellen Missbrauch. Aufrührendes, Missbrauch. Aufrührendes, Aufrührendes, facet- facet- facetWaschbrettspieler Waschbrettspieler Waschbrettspieler Felix Fürer Felix Fürer Felix Fürer DreiCharlie Monate Drei Monate bleiben Drei Monate bleiben den Sozialarbeiterinnen bleiben den Sozialarbeiterinnen den Sozialarbeiterinnen tenreiches tenreiches undtenreiches herausragend und herausragend und gespieltes herausragend gespieltes Kino.gespieltes Kino. Kino. gegründet. gegründet. Diegegründet. zweiDie Stummfilme zweiDie Stummfilme zwei von Stummfilme Charlie von Charlie von Manu, Audrey, Manu, Audrey, Hélène Manu, Audrey, und Hélène Angélique, Hélène und Angélique, und um Angélique, ihren um ihren um ihren Chaplin:Chaplin: «The Fireman» Chaplin: «The Fireman» «The und «The Fireman» und Adventurer» «The und Adventurer» «The Adventurer» Mit Unterstützung Mit Unterstützung Mit vonUnterstützung von von Schützlingen wieder Schützlingen auf wieder die Beine auf wieder diezuauf Beine helfen. diezuBeine helfen. zu helfen. bilden den bilden Hintergrund, den bilden Hintergrund, denvor Hintergrund, demvor diedem Swiss vor diedem Swiss die SwissSchützlingen Bundesamt Bundesamt für Kultur, Bundesamt für Kultur,für Kultur, GemeindeGemeinde Pfäffikon Gemeinde Pfäffikon und Pfäffikon und und Und dieUnd ziehen dieUnd kräftig ziehen diemit... kräftig ziehen mit... kräftig mit... Ragtimers Ragtimers ihr Programm Ragtimers ihr Programm musikalisch ihr Programm musikalisch entwerfen. musikalisch entwerfen. entwerfen.

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veranstaltungen 47

Veranstaltung im Rex im Oktober 2019 Samstag, 5. Oktober 2019, 20.15 Uh

Swiss Ragtimers

Stummfilme mit Ragtimemelodien und Schlagzeugeffekten Martin Jäger, piano | Felix Fürer, drums & percussion Die zwei Stummfilme von Charlie Chaplin «The Fireman» und «The Adven­ turer» bilden den Hintergrund, vor dem die Swiss Ragtimers ihr Programm musikalisch entwerfen.

Kinderwoche der Chrischona Pfäffikon ZH

Wer hat’s erfunden? Ein weisser Kittel geistert im Saal der Chrischona Pfäffikon umher. Was geht da vor sich? Na klar, die nächste Kinderwoche KIWO steckt in den Startlöchern. Vom 14. bis 18. Oktober 2019 gehen die Kids unter die Erfinder und können einem zerstreuten Professor beim Tüfteln zusehen. Auch Kibi, das Äffchen, versucht sich als Erfinder. Wenn das mal gut geht …

Ob Auto, Flugzeug oder Computer, Glühbirne, Sparschäler oder Kopf­ schmerztablette – ohne Erfindungen wäre unser Leben viel weniger ange­ nehm. Was geht in einem Erfinder­ hirn genau vor sich? Und was hat sich der grösste Erfinder aller Zeiten bei der Erschaffung des Universums gedacht? Wie kommt es, dass wir klitzekleinen Menschen auf dieser Erde für ihn so wichtig sind? Auf die­ se Fragen liefert unser Erfinder span­ nende Antworten. Erlebe ihn live in Aktion – es gibt viel zu lachen und zu staunen. Pausen sind wichtig, das muss auch unser Weisskittel lernen. So darfst du dich neben fetzigen Lie­ dern, lustigen Spielen und kreativen Bastel-, Tüftel- und Experimentier­ zeiten jeden Nachmittag auf einen feinen Zvieri freuen. Zum Abschluss der Woche, am Frei­ tag 18. Oktober, gibt es ein tolles Fest mit Erfinderausstellung, Fotorück­

blick und Nachtessen für die ganze Familie. Montag bis Freitag, jeweils 13.30 bis 17 Uhr. Alle Kinder vom 1. Kindergar­ ten bis zur 4. Klasse sind herzlich willkommen. Die Nachmittage kön­ nen auch einzeln besucht werden, es ist keine Anmeldung nötig, freiwilli­ ger Unkostenbeitrag. Kontakt: Uschi Thöny, Tel. 043 355 80 14, kin­ derwoche@chrischona-pfäffikon.ch Infos: chrischona-pfäffikon.ch

von Paul Kleiner

Lebenskunst im Alter Zu oft wird Alter mit negativen Ge­ danken verbunden: Überalterung der Gesellschaft oder hohe Pflege­ kosten, körperliche Einschränkun­ gen oder Demenz. Bisweilen werten ältere Menschen sich auch selber ab, fühlen sich auf dem Abstellgleis. Manche Menschen haben auch Angst davor, älter zu werden, oder verdrängen es. Dabei altern wir das ganze Leben lang. Wir durchschreiten unter­ schiedliche Lebensphasen, lassen Altes hinter uns und entdecken Neues. Jede Etappe hat ihre eigenen Möglichkeiten, Herausforderungen und Aufgaben. Im Rahmen der Altersbildung 2019, organisiert von der reformierten Kirchgemeinde, referiert Dr. Heinz Rüegger am Freitag, 25. Oktober, um 9.00 Uhr im Kirchgemeindehaus. Der renommierte Theologe und Geron­ tologe arbeitete viele Jahre am Insti­ tut Neumünster in Zollikon, einem Kompetenzzentrum für Lebensqua­ lität im Alter. Selber schon im Pen­ sionsalter ist er überzeugt: «Die Würde des eigenen Alters gilt es zu respektieren und zu entfalten. Sie ist unverlierbar und nicht abhängig von Fähigkeiten.» Rüegger hat zu verschiedenen The­ men publiziert, zum Beispiel zu Al­ tersdiskriminierung, selbstbestimm­

Dr. Heinz Rüegger tem Sterben, Sinn finden im Alter und Demenz. In Pfäffikon hält er ei­ nen Vortrag zur Lebenskunst im Al­ ter. Er richtet sich an Menschen, die ihr eigenes Altern kreativ und eigen­ verantwortlich gestalten möchten. Rüegger meint: «Zu einer Lebens­ kunst des Alters gehört wesentlich die Freiheit der Selbstbestimmung inmitten und trotz zahlreicher Ab­ hängigkeiten.» Eine gute Mischung von Realismus und Ermutigung für alle, ob man als Pensionierter end­ lich mehr Zeit findet fürs Velofahren oder ob man sich mit dem Rollator noch bis zum Seequai bewegt! Der Vortrag ist öffentlich, der Eintritt kostenlos. Eine Anmeldung ist nicht nötig.

Ausstellungen und Museen Chronikstube im Platz 1 geöffnet: Sa, 28. September; neben Gemeindebibliothek 5., 12., 19. und 26. Oktober; www.chronikstube.ch 2. November: 9–11 Uhr Kontakte über Ernst Bänteli, Tel. 044 950 35 41, oder Mail info@chronikstube.ch Museum am Pfäffikersee geöffnet: So, 29. September, 6., 13., 20. und Stogelenweg 2, Eingang am Seequai 27. Oktober: 14 –17 Uhr • Führungen im Museum werden auch während der Wintermonate durchgeführt. • Im Schaukasten beim Museumseingang finden Sie interessante Mitteilungen und Beiträge, auch von anderen Museen Museum und Kunstverein Eva Wipf Im Alten Bezirksgebäude, Hochstr. 4, 8330 Pfäffikon, www.forum-eva-wipf.ch Geöffnet jeweils während den Wechselausstellungen. Führungen sind aber auch ausserhalb dieser auf Vereinbarung jederzeit möglich. Herbstausstellung: 26. Oktober – 10. November, Vernissage: 25. Oktober: Eva Wipf: «höllensehnsuchtsparadiese», Malerei, Collage, Schreine. Programm siehe www.forum-eva-wipf.ch Kontakt: Felix Pfister, Tel. 044 950 33 48 oder vrolix@sunrise.ch Beck-Schreibmaschinenmuseum Speckstrasse 3, Kontakt: Stefan Beck, Tel. 044 950 36 00 oder E-Mail: stefan@curta.ch Besichtigung und Führungen Antiquarische Gesellschaft Pfäffikon www.agp-pfaeffikon.ch


48 veranstaltungen Ständeratskandidat

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Thema: Stopp der Plünderung des Mittelstandes • Kein EU-Unterwerfungsvertrag • Rot-grüne Klimadiktatur. Nein danke! • Masslose Zuwanderung stoppen

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veranstaltungen 49

3. Oktoberfest im Chesselhuus Dieses Jahr findet das Oktoberfest während zwei Tagen – 25. und 26. Oktober – statt. Am Freitag, 25. Oktober um 18.30 Uhr heisst es dann wiederum: O’ZAPFT IS!

Brückenschlag zum Oldie-Feeling. Hochprozentige Melodien aus Popmusik, Disco, Rock’n’Roll, die schönsten Sommerhits, aufpolierte volkstümliche Gassenhauer oder beliebte Schlager-Hits sorgen für tolle Stimmung und volle Tanzflächen. Und weiter geht’s: Anschliessend an

Dann aber geht die Post ab. Die Wies’n erprobte Partyband Inside aus dem Allgäu sorgt für begeistertes Publikum jeder Generation. Seit Jahren erfolgreich unterwegs bei Partys, Oktoberfesten, Festzelten, Open-AirVeranstaltungen und Galas. Das Repertoire ist eine clevere Mischung aus neuen Hits mit dem perfekten

Candy Dulfer in Concert «When I need sax, I call Candy», wurde Prince bekanntermassen gerne zitiert, und das tat er oft und immer wieder.

Candy Dulfer ist die bekannteste Saxophonistin zwischen Jazz und ­ Funk, die nicht nur von Prince hoch geschätzt wurde, sondern auch von Maceo Parker, Van Morrison, Beyoncé oder Dave Stewart, an dessen Seite Sie Ende der Achtziger Jahre mit dem Hit Lily Was Here geradezu kometenhaft aufgestiegen war. Mit dem Album Saxuality schaffte Sie 1991 dann endgültig den Durchbruch, seither ist die sympathische Holländerin weltweit als Funk-Botschafterin unterwegs. Together heisst Dulfers aktuelles Album, auf dem Sie einmal mehr das zelebriert, was Sie am besten kann: Funk-Explosionen, Soul und moderner R&B, druckvoll gespielt von einer kompakten Band.

Wir sind stolz die wohl momentan weltbeste Saxophonistin am 1. November 2019 im Chesselhuus begrüssen zu dürfen. Datum: Freitag, 1. November 2019 Wo: Dorfsaal Chesselhuus, Pfäffikon Start: 20 Uhr mit Barbetrieb

Weitere Info & Tickets unter: www.chesselhuus.ch

Candy Dulfer

Inside heizt DJ Red Head den BesucherInnen nochmals tüchtig ein. Das Chesselhuus wird zum Hexenkessel. Hey ja – zum Ausschlafen ist der ­Folgetag genau richtig. Datum: 25. + 26. Oktober 2019 Lokation: Chesselhuus Pfäffikon Zeit: 18 –23.30 Uhr, Partyband Inside 23.30 Uhr – 02.00 Uhr,Barbetrieb mit DJ Red Head Info & Tickets: www.chesselhuus.ch Parking: Huber + Suhner AG


50 veranstaltungen

AKTIVIERUNGSRAUM IM ALTERSZENTRUM SOPHIE GUYER, PFÄFFIKON Sachen bitte angeschrieben bringen, danke. Kundennummer bitte vorher anfordern unter: spiel-sportboerse@frauenverein-pfaeffikonzh.ch

Annahme: Freitag, 25. Oktober 2019

Verkauf: Samstag, 26. Oktober 2019

Swingender Jazz von Weltklasse in Pfäffikon!

ENGELBERT WROBEL‘S SWING SOCIETY Special Guest: NICKI PARROTT

16.00 – 18.00 Uhr

10.00 – 11.30 Uhr

Auszahlung/Rückgabe: Samstag, 26. Oktober 2019

13.00 – 14.00 Uhr

SA. 02. NOVEMBER 2019 NOVA. PFÄFFIKON /

Angenommen werden: Wintersport- und Sportbekleidung für Kinder und Jugendliche, Skis, Skischuhe, Snowboards, Helme, Schlittschuhe, Schlitten

ZH

„live“ ab 20 Uhr

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VVK: Fr. 40.- www.eventfrog.ch oder NOVA.Theater / Abendkasse: Fr. 45.NOVA.THEATER, SPITALSTRASSE 1, 8330 PFÄFFIKON ZH, www.nova.theater

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Räbeliechtliumzug

Samstag, 16. November 2019 Verschiedene Treffpunkte 17.30 Uhr Schulhaus Steinacker 17.30 Uhr Schulhaus Obermatt 17.30 Uhr Schulhaus Mettlen Räbenbons sind ab 28. Oktober 2019 in den Geschäften erhältlich. Räbenausgabe: Mittwoch, 13. November 2019, von 16 bis 18 Uhr, Schanzstrasse 1, Maschinen Import/Rampe und ab 18.15 bis 19 Uhr auf dem Dennerparkplatz für die vorbestellten Räben der Seestrasse und im Kehr Grössere Räbenbestellungen können via Homepage bestellt werden (www.vvp-pfaeffikon.ch) Die Räbenliechtlilieder finden Sie unter dem Link: http://www.vvp-pfaeffikon.ch/lieder

W O H N K O N Z E P T E K E M P T TA L S T R A S S E 4 8 · 8 3 3 0 P F Ä F F I K O N Z H · 0 4 4 9 5 0 0 3 2 2 w w w. b l a n k e n b y l . c h

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veranstaltungen 51

Mediadaten 2019 Inseratetarife Grösse Breite x Höhe Seite mm

Satzkosten schwarz-weiss farbig Für gelieferte Druck-PDFs keine Kosten. Fr. Fr. Für Inserate mit Satzaufwand oder Logo-, Bildbearbeitung wird der Mehraufwand verrechnet. 1450.00 1650.00 750.00 850.00 Inserategestaltung 750.00 850.00 Wir gestalten für Sie Ihr persönliches Inserat für pauschal Fr. 150.– .

1/1

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112 x 140 227 x   68

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1/16 hoch   54 x   68 1/16 quer 112 x   32 3/16 hoch   54 x 212 3/16 quer 170 x   68 Frontfeld  54 x   68 Zuschläge 30% für Platzierung im Textteil

440.00 Beilagen eingesteckt 440.00 Flyer oder Broschüre bis 50 g 650.00 Beilagen angeliefert pauschal Fr. 880.–

Flyer oder Broschüre bis 50 g 225.00 225.00 Beilage bei Schellenberg Druck AG gedruckt pauschal Fr. 520.– (plus Druckkosten) 98.00 115.00 98.00 115.00 Rabatte 2 Schaltungen = 5%, 6 Schaltungen = 10%, 12 Schaltungen = 15% 288.00 340.00 288.00 340.00 Vereinen aus Pfäffikon und den umliegenden Gemeinden bieten wir ab 1⁄8 Seite 50% (nicht gültig für Spezialplatzierungen), nicht kumulierbar pauschal 325.00 Konditionen 30 Tage netto Alle Preise verstehen sich exkl. 7,7% MwSt

Kolumne (Text und evtl. Bild) Grösse 1/4 Seite hoch (52 x 274,5 mm) pauschal Fr. 350.– Grösse 1/8 Seite hoch (52 x 135 mm) pauschal Fr. 200.– Publireportage Diese besteht aus vom Kunden gelieferten Text und Bildern und max. 40% Inseratanteil. Das Ziel ist Imagepflege und nicht Produktwerbung. Und dies zum vergünstigten Tarif. Die Druckvorlage kann auf Grösse fertig angeliefert werden oder die Gestaltung wird für zusätzlich pauschal Fr. 150.– durch die Pfäffikerin übernommen. Format/Preis: 1/1 Seite, Grösse 226 x 285 mm pauschal Fr. 1150.– 1/2 Seite, Grösse 226 x 140 mm pauschal Fr. 600.–

Impressum Politisch unabhängige Informationszeitung in Zusammenarbeit mit der Gemeinde Pfäffikon. Erscheint monatlich. Erscheinungstermine 2019/2020 Inserate-/ Redaktionsschluss Ausgabe 17. Oktober

31. Oktober

14. November

28. November

5. Dezember

19. Dezember

16. Januar

30. Januar

13. Februar

27. Februar

12. März

26. März

16. April

30. April

14. Mai

28. Mai

11. Juni

25. Juni

16. Juli

30. Juli

13. August

27. August

10. September

24. September

15. Oktober

29. Oktober

12. November

26. November

03. Dezember

17. Dezember

Kleinanzeigentarif Vereinsverzeichnis (2x jährlich) gratis Veranstaltungsverzeichnis gratis Technische Daten Auflage Druck Inseratelieferung Format Satzspiegel Papier

Redaktion/Anzeigenannahme Gabriela Sieber Pfäffikerin Usterstrasse 4, 8330 Pfäffikon ZH Telefon 044 953 11 39 E-Mail: verlag@pfaeffikerin.ch

Auflage: 6500 Exemplare. Verteilung in alle Haushaltungen, Postfächer und Kioske in der ­Gemeinde Pfäffikon ZH und deren Aussen­wachten. Herausgeber: Oskar Schellenberg Verlagsleitung Regula Schellenberg Politische Gemeinde: Hanspeter Thoma Redaktionsleitung, Anzeigen und Administration: Gabriela Sieber Jahresabonnemente A-Post: Inland Fr. 70.–, Europa Fr. 130.–, Übersee Fr. 180.–

6500 Exemplare 4-farbig, Offset digital per E-Mail oder nach Absprache 240 x 320 mm 227 x 284 mm 4 Spalten Refutura, Recycling, matt, 100% Altpapier, FSC recycled

Redaktoren Pfäffikerin verlag@pfaeffikerin.ch

(hjk.) (mr.) (sr.) (nia.) Hansjürg Michael Rüegg Sven Rosemann Nadja In-Albon Klossner Schwarz

Die Pfäffikerin soll eine interessante Zeitung sein. Dazu braucht es die Unterstützung der Bevölkerung, der Vereine und der Gemeinde. Schreiben, mailen, telefonieren oder besu­chen Sie uns, wenn Sie ein Thema von all­gemeinem Interesse aufgreifen wollen. Copyright: Nachdruck und Vervielfältigung der redaktionellen Artikel und Fotos nur mit Zustimmung der Redaktion. Eingesandte Manuskripte unterliegen der ­ redaktionellen B ­earbeitung. Deren Platzie­rung, Umfang und Fotoauswahl wird durch die Re­daktion bestimmt. Bei­ träge freier Mit­arbeiter müssen nicht mit der Meinung der Redaktion über­ein­ stimmen. Artikel, Leserbriefe usw. ohne Absender werden nicht veröffentlicht. Manuskripte und Fotos werden nur mit frankiertem Antwortkuvert retourniert. Bei Inseraten, die als PDF angeliefert werden, können wir keine Fehler korrigieren.


Ausführlichere Informationen finden Sie auf der Webseite der Gemeinde www.pfaeffikon.ch unter Kultur/Freizeit. Meldungen für die nächste Ausgabe bis 16. Oktober 2019 an gemeinderatskanzlei@pfaeffikon.ch Die aktuellen Vereinsadressen sind unter www.pfaeffikon.ch abrufbar.

52 veranstaltungen

Veranstaltungen im Oktober 2019 01.10. 14.00 Gemeinnütziger Frauenverein Pfäffikon: Stubete, Seestrasse 45 01.10. 20.15 Verein Kultur im Rex: Film: «Un homme pressé» Rex im Chesselhuus 02.10. 09.00 Familienverein Pfäffikon: Familienkafi, Frohwiesstrasse 8 02.10. 13.30 Pistolenschützen Pfäffikon: Tag der offenen Tür, Lupi-Schiessen, Schützenhaus 02.10. 20.15 Verein Kultur im Rex: Film: «Un homme pressé» Rex im Chesselhuus 03.10. 09.30 Familienverein Pfäffikon: Eltern-Kind-Singen, Frohwiesstrasse 8 03.10. 16.00 IFP Café International: Kaffee trinken und plaudern, Hochstrasse 7 03.10. 18.00 NOVA.Theater / Musiker für Pfäffikon: Kurzkonzert: Musiker für Pfäffikon, NOVA.Theater 04.10. 08.30 Familienverein Pfäffikon: Kinderhüte, Frohwiesstrasse 8 04.10. 19.00 Verein Kultur im Rex: Kino: «Mein Lotta-Leben» (7ab7), Rex im Chesselhuus 04.10. 20.00 NOVA.Theater: BLUE IV - Uplugged live im Foyer / NOVA, NOVA.Theater 05.10. 20.15 Verein Kultur im Rex: Konzert: Swiss Ragtimers, Rex im Chesselhuus 06.10. 19.00 Verein Kultur im Rex: Kino am Sonntag: «Diego Maradona», Rex im Chesselhuus 07.10. Verein Kinder-Camps: Kinder-Camps, Sporthalle Mettlen 07.10. 10.00 E-Bike-Gruppe des Seniorenvereins Pfäffikon: E- Bike-Tour Tablat-Sitzberg-Sternenberg, Bezirksgebäude Pfäffikon 07.10. 17.00 Interkulturelles Forum Pfäffikon: Kostenloser Schreibdienst, Hochstrasse 7 07.10. 19.00 Verein Kultur im Rex: Kino am Sonntag: «Diego Maradona», Rex im Chesselhuus 08.10. Verein Kinder-Camps: Kinder-Camps, Sporthalle Mettlen 08.10. 20.15 Verein Kultur im Rex: Kino: Late Night, Rex im Chesselhuus 09.10. Verein Kinder-Camps: Kinder-Camps, Sporthalle Mettlen 09.10. 14.00 Naturzentrum Pfäffikersee: Forscherkinder willkommen!, Natur zentrum Pfäffikersee 09.10. 14.30 Senioren-Jassclub: Turnierjassen für Senioren, Cafeteria GerAtrium Pfäffikon 09.10. 20.15 Verein Kultur im Rex: Kino: Late Night, Rex im Chesselhuus 10.10. Verein Kinder-Camps: Kinder-Camps, Sporthalle Mettlen 10.10. 18.00 Reformierte Kirche: Handauflegen, Kirche 11.10. Verein Kinder-Camps: Kinder-Camps, Sporthalle Mettlen 11.10. 19.00 NOVA.Theater: MICROCLUB im Foyer, NOVA.Theater 14.10. 17.00 Interkulturelles Forum Pfäffikon: Kostenloser Schreibdienst, Hoch­strasse 7 15.10. 15.00 Familienverein Pfäffikon: Tragetreff Frohwiesstrasse 8 15.10. 20.15 Verein Kultur im Rex: Kino: «Les invisibles», Rex im Chesselhuus 16.10. 20.00 NOVA.Theater: ADULT SLAM - Poetry Slam im NOVA, NOVA.Theater 16.10. 20.15 Verein Kultur im Rex: Kino: Les invisibles, Rex im Chesselhuus 18.10. 20.00 NOVA.Theater: Akina McKenzie «live» - Acoustic Blues, NOVA.Theater 20.10. 11.00 Verein Kultur im Rex: Kino: «Die fruchtbaren Jahre sind vorbei», Rex im Chesselhuus

20.10. 14.30 Reformierte Kirche: Spieltreff, Kirchgemeindehaus 21.10. 09.30 Familienverein Pfäffikon: Eltern-Kind-Singen, Frohwiesstrasse 8 21.10. 13.30 E-Bike-Gruppe des Seniorenvereins Pfäffikon: E-Bike-Schlusstour, Bahnhof Pfäffikon 21.10. 15.00 Familienverein Pfäffikon: Familienkafi, Frohwiesstrasse 8 21.10. 17.00 Interkulturelles Forum Pfäffikon: Kostenloser Schreibdienst, Hochstrasse 7 22.10. 20.15 Verein Kultur im Rex: Kino: «Gut gegen Nordwind», Rex im Chesselhuus 23.10. 09.00 Familienverein Pfäffikon: Familienkafi, Frohwiesstrasse 8 23.10. 20.15 Verein Kultur im Rex: Kino: Gut gegen Nordwind, Rex im Chesselhuus 24.10. 09.30 Familienverein Pfäffikon: Eltern-Kind-Singen, Frohwiesstrasse 8 24.10. 16.00 IFP Café International: Yoga, Hochstrasse 7 24.10. 18.00 Reformierte Kirche: Handauflegen, Kirche 25.10. 08.30 Familienverein Pfäffikon: Kinderhüte, Frohwiesstrasse 8 25.10. 09.00 Reformierte Kirche: Altersbildung, Kirchgemeindehaus 25.10. 18.00 Chesselhuus: 3. Oktoberfest Pfäffikon, Dorfsaal Chesselhuus 25.10. 18.30 Familienverein Pfäffikon: Mamis für Mamis, Frohwiesstrasse 8 25.10. 19.30 Pfarrei St. Benignus: Kleidertauschparty für Ladys, kath. Kirchgemeindehaus 26.10. 11.00 Naturzentrum Pfäffikersee: Informationsstand – Chunsch Vögel über!, Naturzentrum Pfäffikersee 26.10. 18.00 Chesselhuus: 3. Oktoberfest Pfäffikon, Dorfsaal Chesselhuus 26.10. 19.00 NOVA.Theater: Panikhertz & Kästner «live» im NOVA, NOVA.Theater 26.10. 20.00 Fachstelle Kind Jugend Integration: Midnight Pfäffikon: Freizeit angebot für OberstüflerInnen, Hotzenweidstrasse 44 26.10. 20.00 Reformierte Kirche: Konzert, Kirche 27.10. 11.00 Naturzentrum Pfäffikersee: Informationsstand – Chunsch Vögel über!, Naturzentrum Pfäffikersee 28.10. 15.00 Familienverein Pfäffikon: Familienkafi, Frohwiesstrasse 8 28.10. 17.00 Interkulturelles Forum Pfäffikon: Kostenloser Schreibdienst, Hochstrasse 7 29.10. 20.15 Verein Kultur im Rex: Kino: «Grâce à Dieu», Rex im Chesselhuus 30.10. 20.15 Verein Kultur im Rex: Kino: «Grâce à Dieu», Rex im Chesselhuus 31.10. 09.30 Familienverein Pfäffikon: Eltern-Kind-Singen, Frohwiesstrasse 8 31.10. 12.00 Gemeinnütziger Frauenverein: Mittagstisch für Senioren, reformiertes Kirchgemeindehaus 31.10. 16.00 IFP Café International: Kaffee trinken und plaudern, Hochstrasse 7

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044 951 06 05 1751

Speerstrasse 9, 8330 Pfäffikon ZH

56

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-Nr. 079 900 38 78 info@ftonet.ch www.ftonet.ch 1805


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