einfach gut leben
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Frühlingsgefühle mit der magischen Mistel
EIN DORF WIRD WIRT
Frisches Leben in Hochneukirchen: Das Gasthaus, das 665 Wirte hat
Kräuterwunder am Fensterbrett
Ernten auf kleinem Raum
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Frühlingsgefühle mit der magischen Mistel
EIN DORF WIRD WIRT
Frisches Leben in Hochneukirchen: Das Gasthaus, das 665 Wirte hat
Kräuterwunder am Fensterbrett
Ernten auf kleinem Raum
Es braucht so wenig für so viel Genuss: Servus-Köchin Paula Bründl, Sebastian Kreuzer und eine Liebeserklärung an das Butterbrot
Cremeweiße Glöckchen der Hyazinthen läuten mit zart blassblau gestreiften Blüten der Puschkinien (Puschkinia scilloides) als feenhaftes Gespann den Frühling ein.
Endlich! Alles blüht und grünt, duftet und sprießt. Nie erscheint die Welt so voll Poesie wie im März, wenn draußen die Natur erwacht.
TEXT: CAROLIN GIERMINDL
Immer öfter taucht Karfiol jetzt auch in Lila auf. Das ist keine Einfärbung, sondern seine natürliche Farbe unter Lichteinfluss – der beim weißen Karfiol vermieden wird.
Karfiol, die Blume unter den Kohlarten, kam lange Zeit nur in Weiß auf den Tisch. Dabei sind gerade die alten Sorten herrlich bunt. Einfallsreich zubereitet, schmeckt er vom Strunk bis zum Blatt.
TEXT: NINA KALTENBRUNNER REZEPTE: ALEXANDER RIEDER FOTOS: INGO EISENHUT
In seinem Holzofen in Großarl backen Sebastian Kreuzer und unsere Autorin Paula Bründl Walnussbrot. Oben auf der Alm machen die beiden frische Butter. Und schmieren sich den perfekten Bissen Heimat.
TEXT: PAULA BRÜNDL FOTOS: MIRCO TALIERCIO REDAKTION: JOHANNA BRODTRÄGER
Sebastian Kreuzer und Paula Bründl haben einiges gemein: Sie sind beide aus Salzburg und gelernte Köche. Sie backen gern Brot, lieben Butter und schätzen diese einfache, aber geniale Kombination.
Die Zeiten, in denen Saskia Hula ihrem Garten im südburgenländischen Heugraben ihren Willen aufzwingen wollte, sind längst vorbei. Jetzt wächst, was wachsen will.
TEXT: VERENA RANDOLF FOTOS: KARIN LERNBEISS
Volksschuldirektorin Saskia Hula lässt in ihrem Garten Milde walten; für ihre Arbeit wird sie regelmäßig belohnt – im März mit Duft-Schneeball, Zierquitte und Zierkirsche (im Bild).
Einst verliebte sich ein Wiener Jurist in eine schöne steirische Müllerstochter aus Stainz, und so baute er für sie und sich selbst ein Sommerhaus nahe der Heilquelle Sauerbründl. Nun ist hier Regina Fischleder genauso glücklich wie damals ihr Urgroßvater.
Das Wohnzimmer ist hell und gemütlich. Ein Schwedenofen spendet Wärme, die Stiche über dem Sofa daneben zeigen heimische Pflanzen. Echt und direkt aus dem Garten sind die Forsythien und Kirschblüten auf dem Tisch, der gelbe Lampenschirm ist ein Werk der Künstlerin Lori Rosenberg.
Regina Fischleder auf dem geräumigen Balkon der Villa Tauber. Schon als Kind liebte sie das Haus – jetzt gehört es ihr. Hier ist sie glücklich. Ihre Hündin Zara natürlich auch.
Das Kraut der Druiden galt bei unseren keltischen Vorfahren als Zauberpflanze, Symbol des Friedens und Allheilmittel. Außerdem ist die Mistel sehr dekorativ.
Vor Feuer, Blitz, bösen Geistern und Hexen sollten Misteln schützen, deswegen wurden sie früher an die Hauswand oder unters Dach gehängt. Für den Türkranz einen einfachen Metallreifen mit grüner Farbe lackieren und mit dünnem Blumendraht kleine Mistelzweige und Blüten an der unteren Seite befestigen.